1911 / 281 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Theater und Musik.

Scillertheater O. (Wallnertheater).

Das Schauspiel in vier Aufzügen „Maskerade“, eine der \s{wächeren tramatishen Arbeiten Ludwig Fuldas, die vor fieben Jahren im Deutschen Theater. unter der Direktion Paul Lindaus aufgeführt worden war, erschien gestern zum ersten Male auf der Stammbühne des Schillertheaters, wo ihre etwas grobkörnige Gesellschafts\atire ebenfalls eine starke Augenblicks- wirkung auf das Publikum ausübte. Von besonderer Schla„kraft war auch gestern die Szene, in der der streberhafte junge Mann, der seine Beziehungen zu einem gebildeten, aber armen Mädcen aus Nücksiht auf seine Karrtere rücksichtslos gelöst hatte, als Freier um die Hand ebenderselben, inzwischen unverhofft zur reichen Erbin gewordenen jungen Dame erscheint und von ihr abgewiesen wird. Diese beiden Hauptfiguren des Schauspiels wurden von Else Wasa und Reinhold Köstlin mit ganz besonderem künstlerishen Takt und Feingefühl gespielt. In den anderen Nollen bewäh1ten sich die Damen Pauly, Gundra, Dettmann, die Herren Neimer und Noack, die sih unter Dr. Willy Beckers Regie zu einwandsrciem Zusammen- spiel vereinigten.

Stiefel, 21 Hüte und Mügen. Der Verein bittet um Stiefel, besonders in größerem Formate. Marken zu 2, 4 und 5 K wurden verabfolgt (in Klamme; die Ziffern des Vorjahres): 75 119 (68 118) Tassen Kaffee, 937

Erste Beilage (9095) Tassen Vollmilh, 33 377 (40 743) trockene Schrippen, 1359

| : zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staafsanzeiger. (1408) bestrichene Schrippen, 30597 (41 273) trockene Stulley

17 628 (15 148) bestrihene Stullen, 90059 (100 724) Portione A 21, Berlin, Mittwoch, deu 29. November 911.

Suppe. An der Kasse wurden 90109 (100 849) Marken zu 5 4 E

270919 (269 795) Marken zu 2 „Z verkauft, wofür 9923 2 E en R R (10438 6) eingenommen wurden. Verteilt, d. h. unentgeltlig wurden verabreiht außer gespenteten 1860 (1680) Portionen Suppe zu 5 Z noch aus eigenen Mitteln 8391 (7528) Portionen Suppe zu 9 4, 2730 (1841) Tassen Kaffee mit Zucker zu 4 A, 4628 (5087) bestrihene Stullen zu 4 4. An Unkosten für die Verpfleguns wurden 9923 # (10 438 „Æ) ausgegeben. Die Einnahmen bestanden zunächst aus den dem Komitéee alljährlich von den städtischen Behörden zugewiesenen 3000 ; außerdem gingen von privaten Wohltäter

cu i (8316 M) ein, an Zinsen wurden vereinnahmt 3562 M (d 53 [2] . 2

F agd.

Freitag, den 1. Dezember, findet Königliche Parforce- jagd statt. Stelldihein: Mittags 12 Uhr 30 Minuten am bieldorf Warendorff.

vor alle Gegen verkauft

Handel und Gewerbe.

Jn der heutigen Sißung des Cs ata es ge- dachte der Vorsißende, Präsident des Reichsbankdirektoriums, Wirklihe Geheime Rat Havenstein zunächst in warmen Worten des am 22. dieses Monats dahingeschiedenen Mitgliedes des Zentralausshusses, Geheimen Seehandlungsrats a. D. Sid zu dessen Ehren sih die Anwesenden von ihren Pläßen erhoben. Alsdann führte er im Anschluß an die Besprehung des Stalus aus, daß die Lage der Bank normal sei und zu einer Aenderung des Diskontsazes ein Anlaß nicht vorliege.

Er teilte ferner mit, daß die zur Erweiterung des bargeld- losen Zahlungsverkehrs von der Reichsbank im Jahre 1909 ins Leben gerufene Hypothekenabrehnungsstelle keine den Er- wartungen entsprehende Entwicklung genommen habe. Die während des ersten Geschäftsjahres {hon geringe Beteiligung habe während der beiden folgenden Geschäftsjahre noch ständig abgenommen. Auch sei es niht gelungen, den Kreis der Mitglieder so zu erweitern, wie es für das Gedeihen der Abrechnungsstelle wünschenswert gewesen wäre. Insbesondere hätten die am Hypothekenverkehr so hervorragend beteiligten Lebensversicherungsgesellshaften troy wiederholter

Einladung sih mit wenigen Ausnahmen zur Teilnahme an der Einrichtung nicht bewegen lassen. Der Vorsißende richtete an die Mitglieder des Zentralaus\chusses das Ersuchen, auch ihrerseits zu prüfen, was eiwa geschehen könne, um die Einrichtung lebensfähig zu gestalten, und bemerkte, daß, wenn Erfolg versprehende Vorschläge niht gemacht werden könnten, nihts anderes übrig bleiben werde, als die Abrechnungsstelle demnächst wieder aufzuheben. Von ver-

schiedenen Seiten wurde Prüfung zugesagt, und es wurde weitere

Besprechung der Angelegenheit in der nächsten Sizung des

Zentralaus\chusses in Aussicht genommen.

Ebenfalls im Jnteresse der Förderung des bargeldlofen Zahlungsverkehrs beabsichtige, so führte der Vorsißende weiter aus, die Reichsbank, demnächst bekannt zu geben, daß sie in Zukunst sowohl in Berlin wie auch bei ihren Zweiganstalten nur noch mit solhen Lieferanten in Geschäftsverbindung bleiben oder treten werde, welche auf ihren Rechnungen ihr Bank- oder Posischeckonto ersihtlich machten. Es würde mit Dank zu begrüßen sein, wenn weitere Kreise sih dem anschließen wollten.

Der Zentralausshuß genehmigte die Zahlung der zweiten Abschlagsdividende von 13/4 Proz. auf die Erträge dieses Jahres für die Reichsbankanteilseigner und die Zulassung einer Stadt- anleihe zur Beleihung im Lombardverkehr der Reichsbank.

Verkehrswesen.

Aufschrift für Postsendungen nach fremden Ländern. Absender von Postsendungen nah Ländern, wo die deutshe Sprache wenig oder garniht gebräuhlih ist, z. B. nah Rußland, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Amerika, tun gut, zur Bezeichnung des Empfängers in der Aufschrift die Sprahe des Bestimmungslandes oder eine andere dort befannte Sprache anzuwenden, mindestens aber die Aufschrift in lateinishen Schriftzügen abzufassen. Vie Nicht- beahtung dieser Vorsichtsmaßregel kann, wie die Erfahrung lehrt, da in jenen Ländern deutshe Schriftzüge niht bekannt find, die Rück- sendung oder wenigstens eine Verzögerung der Aushändigung an den Empfänger und damit für diesen sowie au für den Absender große | Unannehmli(hkeiten zur Folge haben.

Koloniales.

_ Congo-Ubangi-Sangha-Expedition.

Die Technishe Kommission des Kolonialwirtshaftlihen Komitees wird als nächstliegende Aufgabe zur Le) en Grs{ließung der neu erworbenen Gebiete Kameruns eine Erkundung nach dem Congo, Ubangi und Sangha ausführen zwet Schaffung der Unterlagen für eine deutshe Motor- \chiffahrt in diesem Stromgebiet. Der Vorstand des Komitees hat in seiner Sißung vom 28. November seine Zustimmung erteilt.

Wohlfahrtspflege.

Ein „Verband deutscchber gemeinnüßiger Schreib- stuben“, der u. a. die Aufgabe r darauf hinzuwkiiken, daß in den größeren Städten Schreibstuben für Stellenlose der shreibgewandten Berufe errichtet, die vorhandenen ausgebaut und thnen fostenlose Stellennahweise für Bureau- und kaufmännische Angestellte ange- gliedert werden, ist am 12. Oktober in Hannover begründet worden. Wie segenöreih derartige Einrichtungen wirken, geht daraus hervor, daß im verflossenen Jahre von 15 folhen Instituten 2501 stellenlose Personen beschäftigt und 769 von ihnen in feste Stellung gebracht werden konnten. An Lohn sind weit über 200 000 4 gezahlt worden. Die Zentralstelle des Verbandes befindet sch in Essen (Ruhr).

: Sonntag, den 3. Dezember, Nachmittags 2x Uhr, wird im Nathausfaal in Köpenick eine vom Fischeneiverein für diel Provinz Brandenburg einberufene Versammmlung derl brandenburgishen Fischer stattfinden. Bet der Versammlung! sind alle Freunde ter märtishen Fischerei willkemmen. Auf bor agesordnung slehen die Vorführung des Wu1fnetes auf der Syrees und anschließend hieran ein Vortrag über seine Verwendung, diet esticheret auf Wasserstraßen und ein Vortrag über die Geschichte der Köpenicker Fischer, ferner Mitteilungen unt Anfragen aus der Mittel der Versammlung. |

Im Königlichen Opernhause wird morgen, Donnerêtag, „Der Nosenkavalter“ wiederholt. Die Damen Denera, Böhm-van Endert, Dux, Rothauser, die Herren Kvüpfer, Bischoff, Henke sind in den Hauptrollen beschäftigt. Dirigent ist der Generalmusikdirektor Dr. Mud. /

Im Königlichen Schauspielhause geht morgen Ernst von Wildenbruchs vaterländisches Drama „Die Quitzows", mit den Herren Koch und Geisendörfer in den Titelrollen, in Szene. Außer ihnen wirken in den anderen Hauptrollen die Damen von Arnauld, Heisler, Abich, Steinsieck und Nessel sowie die Herren Vollmer, Sommerê- torf, Staegemann, Kraußneck, Pohl, Werra Boettcher, Stange, Zimmerer, Nesper, Eichholz, Mannstädt und Vallentin mit.

Im Neuen Königlichen Operntheater (Direktion Dr. Helmer) wird morgen, Donnerstag, Abends 81 Uhr, Henrik Ibsens Schauspiel „Gespenster“, mit Frau Nosa Bertens als Frau Alwing wiederholt. Am Sonntag, den 3. Dezember, geht „Der Störenfricd“ von Benedix in Szene.

Das Theater in der Königgräßer Straße wird als nächste Neuheit „Die Pariserin“, Lustspiel in drei Akten von Henry Becque, aufführen.

Die bekannte Tänzerin Nita Sacchhetto veranstaltet am 4. Dezember im großen Konzertsaal der Königlichen Hochschule für Musik einen Tanzabend, an dem sie ihre Kunst auss{ließlich in den Dienst Franz Liszts stellen wird. Nita Sacchetto, die ihre künstlerishen Anregungen in München empfing, wählt felbst das Motiv ihrer Tänze ebenfo wie sie die Kostüme, die sie dazu trägt, mit malerishem Sinn selbst entwirft. Eintrittskarten sind im Waren- haus A. Wertheim zu haben.

Verichte von deutscheu Fruchtmärkten.

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nah übershlägliher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Qualität

Am vortgen mittel |

Markttage Durch- |

Berkaufte Menge

: 1 1911 Infolge falscer| | Verkaufs-

von Lübeck kommender

Lüneburg, 28. Nevewber. (W. T. B.) Weichenftellurg übersuhr heute mittaa ein H Güterzug einen Prellbock. Der Packwagen und zwei nat, | November Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner i folgende Güterwagen wurden tneinandergeschoben. Der E j shnitts- Zugführer erlitt \{chwere, ter Lokomotivführer leichtere| Tag niedrigster höchster | niedrigster | höchster | niedrigster | hôchster

Doppelzentner preis N bun an r Getzer Fnvynto f: lb\rinc ; Verleßungen Der Heizer kovnte fh dur Absprincen retten, / “U | M E U I h | Mh M

wert

¡entner dem

Tübingen, 29. November. (W. T. B.) Gestern abend um f 6 Uhr 35 Minuten wurde hier ein fräftiger Erdft verspürt | der unter der Bevölkerung Aufregung hexrvorrief, jedoch keinen f Schaden antrichtete. Der Erdstoß wurde auch das Nedckartal auf. f wärts, im ganzen Bezirk Balingen, im westlihen Hoben:- | zollern und in Ebingen wahrgenommen. 4

Weizen.

19,68 21,00 19,80 20,00 19,50 20,00 19,00 19,10 19,20 19,70 19,20 19.30 20,00 20,20

-— 19,85 20,50

21,00 20,00

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21,00 20,10 20,00 20,00 20,20 20,00 20,40 20,00 21,00 20,59 20,40

19,68 19,80 19,50 18,10 19,20 18,80 19,80

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Allenstein . Do A Schneidemühl Bret 6% (10 O E Neustadt O. S. . Hannover

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20,00

19,00 19,80

20,25 19,70 | 21A | 22,29

19,50 21,10 |

London, 28. November. (W. T. B.) Wegen der Ruhe- | störungen am 21. November wurden beute noh etwa fünfzig Anhängerinnen des Frauenstimmrechts verurteilt. Fast f alle lehnten die Zahlung von Geld stra’cn ab und entschieden \ih für die entsprehende Gefängnisstrafe. :

É 0. 0.0.9 S E Q

Mannigfaltiges. Berlin, 29. November 1911.

Das Komitee der Wär mehallen in Berlin (eingetragener Verein) veröffentlicht jeßt den Nechenschaftsbericht für das Jahr 1910/11. Aus ihm geht bervor, daß der Betrieb in dem unter den Stadtbabnbogen biet Ee E aren am S 1910 E S h L f L i: eroffnet und am 18. ârz 18 eschlossen wurde. er milde Winter

_ Schließlich teilte der Vorsißende noch mit, daß bei dem und bessere Arbeltsgelegenbeit e Se cinen t E Besud be Postraub vor dem Postamt 41 der Reichsbank mehrere Vakete Hallen als im voraufgegangenen Jahre. Die Unkosten keliefen #|ch mit Wechseln abhanden geïommen und von dem Dieb verbrannt | auf 7528 A (im Borjahre 8813 #4). Die Löhne betrugen worden find, daß aber die verloren gegangenen Wechsel sämtlich | 4663 4 (i. V. 4840 4). Am stärksten war der Andrang in den festgestellt und alle zu ihrer Einziehung oder Wiederherstellung | Monaten Dezember und Januar, in denen die Zahl ter Besucher erforderlichen Schritte bereits getan seien. Es sei zu hoffen, | an einzelnen Tagen 1250 bezw. 1150 betrug. In der Werkstatt, wo daß endgültige Verluste aus diesem Postraub für die Reichsbank | vier Schuhmacher und cin Schneider aus den Reihen der Besucher

N nicht entstehen würden.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

London, 29, November. (W. T. B j News“ melden aus Peking, daß Lantienwai, der Brigade- | hef der mandschurishen, modern ausgebildeten Armee, aus | Mukden in dem Hauptquartier in Dalny eingetroffen ist und | dort die Fahne der Empörung entfaltet habe. Er werbe | tausende von Rekruten an, darunter wahrscheinli viele alte | Soldaten. Die südmandschurische Eisenbahn gewähre den Ne bellen freie Fahrt. :

Hongkong, 29. November. (W. T. B.) Mit Rücksicht | auf die Anwesenheit zahlreicher unruhiger chinesisher Elemente | und wegen wiederholter Angriffe auf die Polizei hat der Gou- | verneur die Sondervorschirriften zur Aufrechterhal- | tung von Nuhe und Ordnung in Kraft treten lassen.

19,50 19,50 21,20

19,50 19,50 21,20

Kernen (enthülfter Spelz, Dinkel, Fese L 21,60 21,80 | 21,80 2160. 4 21,80 22,00 22,00 2LGO 1 21,60 v 4 A 20,40 21,60 S A Ea

21,00 22,20 _— 22,00 22,00 22,10 f ‘22,10

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21,52 22,10 21,60 21,58

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Günzburg « « Memmingen

Schwabmünchen Ebi s Pfullendorf . Stofah“: +

T1141 Ti

gegen einen Tagelobn von 2 # und freier Verpflegung beschäâftigt wurden, sind im leßten Winter 161 Paar Stiefel besohlt, 3400 Paar auêgebessert worden. Ferner wurden an Kleidungsstücken ausgebessert 91 Ueberzieher, 221 Röcke, 334 Hosen, 113 Westen. Waren Kleider und Stiefel nicht mehr ausbesserungéfähig, so mußte der Verein aus seinem Depot aushelfen. In der Berichtsperiode erbielt er zur Verteilung 26 Ueberzieher, 74 Hosen, 57 Westen,

Roggen.

16,07 17,00 17,00 17,10 17,50 17,20 17,30 17,20

17,60 17,30 17,50 14,(0 17,80 17,60

D 00°

Allenstein T 4 Schneidemühl . Breslau . Glaß. . . Neustadt O. S.

16 80 17,00 16,20 16,80 16,70

. ° | 16,07

{Weitere Nachrichten über „Handel u. Gewerbe“ \. i. d. Zweiten Beilage.)

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und

Theater. Königliche Schauspiele. Donnerstag : Opern-

haus. 257. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Frei-

pläße find aufgehoben. Der Nosenkavalier. Kornödie für Musik in drei Akten von Hugo v. Hof- mannéêthal. Musik von Richard Strauß. Musi- kalishe Leitung: Herr Generalmusikdirektor Dr. Mudck. Negie: Herr Oberregisseur Droescher. An-

fang 7# Uhr.

Schauspielhaus. 268. Abonnementsvorstellung. Die Quitzows. Vaterländishes Drama in vier Aufzügen von Ernst von Wildenbruch. Negie: Herr Regisseur Patry. Anfang 7X Uhr.

258. Abonnementsvor-

N: Opernhaus.

stellung. - (Gewöhnliche Preise). Der Prophet.

Große Oper in 5 Akten (9 Bildern) nach dem

angotl@en des Eugòne Scribe. Mußk von iacomo Meyerbeer. Anfang 74 Uhr.

Schauspielhaus. 269. Abonnementsvorstellung. Der Bettler von Syrakus. Tragödie in fünf Akten und einem Vorspiel von Hermann Sudermann. Anfang 7{ Uhr.

Neues Operntheater. Sonntag, Nachmittags 24 Uhr: Auf Allerhöchsten Befehl: Dritte Vorstellung für die Berliner Arbeiterschaft: Der Mennunonit. Trauerspiel in vier Akten von Ernst von Wildenbruch. (Die Eintrittskarten werden durch die Zentralstelle für Volkswohlfahrt nur an Arbeitervereine, E usw. abgegeben. Ein Verkauf an einzelne Personen findet nicht statt.)

Deutsches Th eater. Donnerstag, Abends 74 Uhr : Turandot.

O: Zum 150, Male: Faust, 1. Teil.

onnabend: Turandot.

Freitag, den 1. Dezember, Abends 7} Uhr: Auf- fährung im „Zirkus Shumann“ : Zum ersten Male: Jedermaun.

Kammerspiele.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die Kassette.

Freitag: Frühlings Erwachen.

Sonnabend: Nathau der Weise.

Berliner Theater. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die Ahneugalerie. Schwank in drei Akten von Leo Walther Stein und Ludwig Heller.

Gtettag: Die Ahnengalerie.

onnabend, Nachmittags 3} Uhr: Ein Fallisse- ment. Abends: Die Ahnengalerie.

Theater in der Königgräßer Straße. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Spielereien einer Kaiserin.

74 Unterhosen, 109 Hemden,

Freitag und Sonnabend: Spielereien einer

Kaiserin.

Lessingtheater. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Glaube uud Heimat. Die Tragödie eines Volkes. Drei Akte von Karl S{önberr.

Freitag: Gudrun.

Sonnabend: Gudrun.

Neues Schauspielhaus. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Alt-Heidelberg.

Freitag: Agnes Bernauer.

Sonnabend: Haus Sounenstößers Höllenfahrt.

Komische Oper. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Freischüt.

Freitag : Bolkstümliche Der Waffenschmied.

Sonnabend: La Traviata.

Vorstellung :

Schillertheater. O. (Wallnertheater.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Wilhelm Tell. Schau- spiel in 5 Aufzügen von Schiller.

Freitag: Maskerade.

Sonnabend: Don Carlos.

Charlottenburg. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Madame Sans-GêSue. Lustspiel in vier Akten von Victorten Sardou.

Freitag: Don Carlos.

Sonnabend, Nachmittags 3} Uhr : Prinz Friedrich E Homburg. Abends: Madame Sans-

ênc.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstr. 12.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die Dame in Rot. Operette in drei Akten von Julius Brammer und Alfred Grünwald. Musik von Nobert Winterberg.

Grettag: Die Dame in Rot.

onnabend, Nachmittags 4 Uhr: Max und Moritz. Abends 7} Ühr: Zum ersten Male: Fatinitza.

Sonntag, Nachmittags 34 Uhr: Ein Walzer-

traum. Operette von Franz Lehar.

Lustspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Ensemblegastspiel des „Neuen Schau-

200

spielhauses": Die Verguügungsreise. Ein Reise-

Paar Strümpfe, 97 Paar

shwank in vier Stationen von Friß Friedmann- Frederich.

Freitag und Ver- guügungsreife.

folgende Tage: Die

Resideuztheater. (Direktion: Richard Alexander.) Donnerstag, Abends $8 Uhr: Ein Walzer von Chopin. S{chwank in drei Akten von Kéroul und Barrs. Für die deutshe Bühne bearbeitet von Bolten-Baeckers.

Freitag und folgende Tage: Ein Walzer vou Chopin.

Thaliatheater. (Direktion : Kren und Schönfeld.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Poluishe Wirtschaft. Schwank mit Gefang und Tanz in drei Akten von Kraaß und Okonkowsky, bearbeitet von I. Kren. Gesangsterte von Alfred Schönfeld, Mußk von F. Gilbert.

Freitag: Polnische Wirtschaft.

Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Sneetwittchen. Abends : Poluische Wirtschaft.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrihstr.) Donnerstaa, Abends 8 Uhr: Mein Baby. Burleske in drei Akten von Margaret Mayo.

Freitag und folgende Tage: Mein Baby.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Franucillon.

Konzerte.

Vhilharmouie. Donnerstag, Abends 8 Uhr : 2. Winterkonzert der Berliner Liedertafel. Chormeister: Max Wiedemann. Mitw.: Frau An- drejewa-Skiloudz, Königl. Hofopernsängerin, Max Saal (Klavier und Harfe), F. Fuhrmeister Dae Königl. Musikdirektor Bernhard Jrrgaug

Orgel).

Singakademie. Donnerstag, Abends 8 Uhr:

2, Kammermusikabend des Heß-Quartetts, der Herren Heß, Exner, Müller, Dechert.

Saal Bechstein. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Liederabend von Paul Schmedes. Am Klavier: Erich J. Wolff. #

Beethoven-Saal. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Konzert von Alfred Wittenberg (Violine) mit dem VBVhilharmounischen Orchester, Dirigent : Prof. Joseph Frischen aus Hannover.

Zweiten Beilage.)

Blüthner-Saal. Donnerstag, Abends 8 Uhr: j

Konzert von Sascha Culbertsou (Violine) Mitw.: Emerich Kris (Klavier).

Klindworth- Scharwenka- Saal. Donners- tag, Abends 8 Uhr: Klavierabend von Jac’l.

Choralion-Saal. Donnerstag, Abends 7X Uhr : Liederabend von Turai Marietta. Am Klavier Bertha Jf\tvau.

Birkus Schumann. Donnerstag, Abends 74 Uhr: Große Galavorstellung. Auftreteu sämtlicher Spezialitäten. Um 9{Uhr : Das Manegeschaustüdck : 1000 Jahre auf dem Meeresgrund. Ent- worfen und inszeniert vom Direktor Albert Schumann. l

Freitag: Keine Zirkusvorstellung, sondern Auf- führung des „Deutschen Theaters“: Zum ersten Male: Jedermaun. Anfang $8 Uhr.

Pirkus Busch. Donnerstag, Abends 74 Uhr: Große Galavorstellung. U. a.: „Max und Moritz“ und „Pepi“/, die drei Schimpansen (groß- artige Dressurleistung). Zum Schluß: U 20, Originalausstattungéstück des Zirkus Busch in fünf Bildern.

Familiennachrichten.

Verehelicht: Hr. Regierungsassessor Dr. jur. Frib Schmige mit Frl. Adelheid Pfeffer von Salomon (Münster i. W.). E

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Bre erungzanen Hermann von Engelbrehten - Ilow (Guben Eine Tochter: Hrn. Oberstleutnant Aubert (Konstantinopel-Berlin).

Gestorben: Hr. Kreisarzt, Geheimer Medizinalrat Dr. Nauwerck (Guhrau, Bez. Breslau).

Verantwortlicher Redakteur : Direktor Dr. T yrol in Charl ottenburg.

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagt- Anstalt Berlin SW,, Wilhelmstraße Nr. 32.

Sieben Beilagen (eins{chlicßlich Börsen-Beilage).

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Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt.

18 40 18,55 18,50 18,40

18,20 18,40 18,50 18,20

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17,40 18,40 18,40 20,60 | | 21,00 21,00 10 | 9 —| 19,10 | | | 1730 | 50 | |

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18,00 18,30 17,50 17,10 17 00 16,60 20,40 18,10 19,75 18,00 17,80 19,40 19,90 18,80 19,80

18,00 18,50 30 17,50 40

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16,80 19,20 19,60 18,60 19,60 19,20 19,30

18,30

240 800

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90,50 20,50

90 500 24 600

24. 11. 24. 11.

18,16 17,00

546 680 21. 11.

16,40 16,40

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3936 14 560 7 300

778

3 038 1190 1 528 4 059 3 070

209

18 700 37 000

18,20 24. 11.

21. 1L. 27. 11.

18,25 17,30

21. 11. i, T4. 18. 11. Ï 21. 1L. L m I. * 99. 11. :

19,40 18.50 19,38 18,98 18 55 19,18

19,60 18,60 19,59 19.06 18,38 19,00

18,70 18,50

18.60 | 22.11. 2 000 1850 | 21.11.

Der Dur(schnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berehnet.

Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis niht vorgekommen ist, ein Punkt ( . ) in den legten sech8 Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

Berlin, den 29, November 1911,

Kaltserlihes Statistishes Amt. van der Borght.