1892 / 105 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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rpf Dr. In Veröffentl| de, ihts\creibergehilfe. mit der Aufforderun [7249 Königs! i il 1892.

rung, einca bei dem gedachten Gerichte Anwalt zu bestellen. Zwecke S Zustellung wick blefer E A m É é

erihts sttshlag auf das im Deutschen Reiche Echatlide Wern gen bec, fbnenflßigen Kefeuen: | | Nah beute erlofeney, seinem ganzen Inhalte nad eboren am 12. Lember Kreis Saargemünd, Sohn von | in den s Serelidien Anzeigen bekannt Sewagitem

2) Jak b S b 29. Dezember 1871 S ur E ierselbst Böricen o er, geboren am 29. 1 ohann e en Haspelscheidt, Kreis Saargemünd, Sohn 588f an bet Meueu-

n P Marc Leh mi Zufetos Lens on Peter Feger, aße bierselbst m ôr Termine bis zum Betrage Ga dreitausend Mark.

Beschluß vom 2. April 1892 verfügt, auch die F j

tragung dieses _Beslusses im Grundbuche - Oftobe Sen tene Cavitóns Angust der Klage bekannt ge- 29. April 1892 erfolgt is, Termin zur Konow daselbst, hat das Aufgebot der unbebauten

d A Malta Uhr, Le - Lait Büdnerei Nr. 116 in Wustrow, bee Cure ichte Walkenried in der Kn Gast- aen c g ug: nig g

der Ci K. i dorf vom Freitag, den 16, September 18A2, V s 9 Uhr

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Prozeßgerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Der klägerishe Anwalt wird beantragen, zu er-

Lüdcking, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [7894] Oehringen (Württbg.).

an den ledigen und volljäbrigen Müller Karl Körner

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auf seinen Curanden A DOaNR an Ius

am 12. kennen :

1) zum Verkaufe nah zuvoriger endlicher Regu- en Hinterlegung von 3000 Mark wird die oes Reg

Bol bun des Arrestes gehemmt und werden die Genannten zum Antrage - auf Aufhebung des voll- zogenen Arrestes berechtigt. Saargemünd, den 13. April 1892. Kaiserliches Landgericht, Strafkammer. Meyer. Kreitmair. Taron.

[7846]

Nr. 1712. In der Strafsache gegen Daniel Kasse- wiß von Altdorf und Genofjen wegen Verleßung der Wehrpflicht.

f DesGs,

Nah Ansicht $ 140 St.-G.-B. und $8 480, 326 St.-P.-O. wird zur Deckung der die Angeklagten Mei Rauer und Josef Volk, beide von Altdorf, mögli eise treffenden höchsten Geldstrafe und Kosten mit zusammen je 400 A Vierbundert Mark —, das diese Angeklagten dereinst zufallende, im Deutschen Reich befindliße Vermögen in Höhe von Vierhundert Mark mit Beschlag belegt.

Freiburg, den 22. April 1892.

Großherzogl. Landgericht. Strafkammer I. sgez.) Haaß. Leiblein. Simmler.

Die Uebereinstimmung vorstehender Ausfertigung mit der Urschrift beurkundet.

Freiburg, den 22. April 1892.

Der E E Großberzogl. Landgerichts : L. S. D110.

Nr. 11438. Dies wird gemäß $ 326 St.-P.-O. veröffentlicht.

Freiburg, den 29. April 1892.

Der Großkberzoglich Badische Staatsanwalt : (Unterschrift.) ;

[7845] Beschluß.

Auf Antrag der Königlichen Staatsanwaltschaft wird gegen den Friedrich Theodor Peters, geboren am 6. Januar 1869 zu Bottrop, zuleßt wohnhaft zu Se im Kreise Kleve, katholischer Confession, welcher hinreichend verdächtig erscheint, als Wehr- pflichtiger in der Absicht, sich dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu ent- ziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen zu haben und na erreihtem militärpflihtigen Alter lud außerhalb des Bundesgebietes aufzuhalten Ver- gehen gegen $ 1401 St.-G.-B. das Hauptverfahren vor der Strafkammer des Königlichen Landgerichts O eröffnet, und auf Grund $ 140 [leßter Absaß St.-G.-B. und der $8 480, 325, 326St.-P.-O. in Ermangelung nahweisbarer einzelner zum Ver- mögen des Angeschuldigten gehörigen Gegenstände, das im Deutschen Reiche befindlihe Vermögen des Angeschuldigten mit Beschlag belegt.

leve, den 9. April 1892.

Königliches Landgericht. Straffammer. (gez.) Kluth. E. Brirxius. Stickers. Die Nichtigkeit der Abschrift beglaubigt

(L.S.) Versteegen, Actuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Vorstehender Beschluß wird in Gemäßheit des 9 be der St.-P.-O. zur öffentlihen Kenntniß gebracht.

Kleve, den 20. April 1892.

Königlicde Staatëanwaltschaft.

[7843]

Die Beschlagnahme des Vermögens des früheren Hilfstelegraphisten Carl Suhse aus Oerßenhof ist wieder aufgehoben.

Güstrow, den 30. April 1892.

Der Erste Staatsanwalt: Heydemann.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[7862] Zwangsverfteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung foll das im Grundbuche von den Invalidenhausparzellen Band 11 Nr. 403 auf den Namen des Kaufmanns Paul Timm zu Schöneberg eingetragene, Straße 1., Ab- theilung 1X. A Nr. 15) belegene Grundstück am 23. uni 1892, Vor- mittags 411 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichtsftelle, Neue S ESET Nr. 13, Hof, Flügel C., Erdgeshoß, Saal 40, versteigert werden. Das Grundstück ist 8 a 09 qm roß und weder zur Grundsteuer noch zur ebäude- steuer veranlagt. Auszug aus der Steuer- rolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblattes, etwaige Abschäßungen und andere das Grund- sttück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerihtsschrei- berei ebenda, Flügel D, Zimmer 42, eingesehen werden. Alle Realberechtigten werden aufge- fordert, die nicht von selbst auf den Frfiebee übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuhe zur Zeit der Suiragung des Versteigerungsvermerks nicht erna, insbesondere derartige Forderungen von

ital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger wider rit, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls die- elben bei Feststellung des geringsten Gebots nit erücksihtigt werden und bei Vertheilung des Kauf- geldes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungêtermins die Einstellung des Verf herbeizuführen, widrigenfalls nad er- folgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Ans u an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 23. Juni 1892, Nachmittags A Uhr, an Gerichtsftelle, wie oben, verfündet werden.

Berlin, den 26. April 1892.

lirung der Verkaufsbedingungen am Dienstag, den 5. Juli 1892, Vormittags 10 Uhr, 2) zum Ueberbot am Freitag, den 29. Juli xS92, Vormittags 10 Uhr, im Zimmer Nr. 1 (Schöffengerichtssaal) des Hiesigen Amtsgerichtsgebäudes ftatt. _ Auslage der Verkaufs- bedingungen vom 20. Juni 1892 an auf der Gerichts- schreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Lehrer Warne hierselbst, welher Kauf- tebhatern na vorgängiger Anmeldung die Besichti- gung des Grundstücks mit Zubebör gestatten wird. Kröpelin, den 22. April 1892. Großherzogli Mecklenburg-Schwerin sches Amtsgericht.

[7859] : Zum söffentlich meistbietenden Verkauf der zum Zwecke der Zwangsversteigerung beshlagnahmten, zum Nachlaß des Steuermanns s Heinrich Jörck zu Niehagen gehörigen Büdnerei Nr. 11 dafelbst wird auf Antrag des Beschlagnahmegläubigers hier- mit ein 3. Verkaufstermin auf Dienstag, den 24. Mai d. J., Vorm. 11 Uhr, angeseßt, zu welchem Kaufliebhaber zur Abgabe ihres Bo es zu erscheinen biedurch mit dem Bemerken geladen werden, daß in den beiden erften Verkaufsterminen ein Ge- bot niht abgegeben worden ift.

Ribnitz, den 28. April 1892.

Großherzogliches Amtsgericht.

7903]

In Sachen der Firma D. Breul & Habeniht zu Hannover, Gläubigerin, vertreten durch den Rechts- anwalt Wolfes daselbst, wider den Weber Wilhelm Vormann zu Bessingen, wegen Hypothekforderung, wird, nahdem auf Antrag der Klägerin die Beschlag- nahme der dem Beklagten gehörigen Brinksißterstelle No. ass. 16 zu Bessingen nebst Zubehör zum Zwecke ter Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 25. April 1892 verfügt, auch die Giroguns dieses Beschlusses im Grundbule am nämlichen Tage erfolgt is, Termin zur Zwangsversteigerung auf Dienstag, den 16. Anguft 1892, Nachmittags 3 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Eschers- hausen in der Beinling’shen Gastwirthshaft zu Bessingen angeseßt, in welhem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben.

Eschershausen, den 28. April 1892.

Pee des Amtsgericht. Ribbentrop.

[7880]

In Sachen des Klempnermeisters W. Wunderlich hieselbst, Klägers, wider den Malermeister H. Groß- kopp allbier, Beklagten, wegen Wechselforderung, wird, nahdem auf Antrag des Klägers die Beschlag- nahme des dem Beklagten gebörigen, Nr. 74 c. Blatt I. des Feldrisses Altewiek an der Nußberg- Le belegenen Grundftüds zu 9 a 30 qm fammt Wohnhause Nr. 5933 zum Zwecke der Zroangs- versteigerung durch Beschluß vom 21. April 1892 verfügt, auh die Eintragung dieses Beschlusses im Grunbbuche am 23. April 1892 erfolgt ift, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 23. August 1892, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte, Zimmer Nr. 39, angeseßt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu über- reichen baben.

Braunschweig, den 27. April 1892.

Herzogliches Amtsgericht. VII. A. Heitfe. [7875]

In Sachen des Agenten August Kniepert hier, Gliesmaroderstraße 42a., Klägers, wider 1) den Rentner Roland und _2) dessen Chefrau Anna, geb. Skibbe, bier, Nordstraße 38, Beklagte, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des den Beklagten gehörigen Nr. 1315 Blatt 11. des Feldrisses Hagen an der Nordstraße belegenen Grundstüds zu 6 a 45 qm sammt Wohnhause Nr. 6007 mit den ins Grundbu eingetragenen Eigenthumsbeschränkungen und eventuellen Unter- haltungsfosten zum Zwedcke der Zwangsversteigerun durch Beschluß vom 23. April 1892 verfügt, Ad die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am 25. April 1892 erfolgt is, Termin zur Zwangs- Dec Sgr nf den 11, August 1892, Mor-

ens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte hbier- elbst, Zimmer Nr. 37, angeseßt, in wel die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu über- reichen baben.

Braunschweig, den 29. April 1892.

Herzogliches Amtsgericht. VIII. Hildebrand.

[7874] / In Sachen des Kaufmanns Otto Bode bier, Klägers, wider den Decorationsmaler R. Helmsen hier, Beklagten, wegen Wechselforderung, wird, nachdem anf Antrag des Klägers die 2 R nahme der dem Beklagten gehörigen ideellen Hälfte des an der Südstraße Nr. 502 hieselbst belegenen Hauses und Hofes zum Zweke der Zwangsversteigerun durch Beschluß vom 25. April 1892 verfügt, ab die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am 26. April 1892 erfolgt ist, Termin zur Zwangs- versteigerung auf den 12. August 1892, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte, immer Nr. 41, hieselbst angeseßt, in wel die ypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu über- reichen haben.

Braunschweig, am 29. April 1892.

Herzoglihes Amtsgericht. V1. amm.

[7878] Vekanntmachung.

In Sachen der ¿Verzogtichen Kreis-Kasse zu Braunschweig, Klägerin, wider den Maschinenbauer Ewald Busse in Zorge, Beklagten, wegen Gerichts- E wi Gw u l A der Klägerin die

eschlagnahme em agten gehörigen halben Antheils an dem Gebäude No. ass. 90 und Hof- raum Plan Nr. 167 zu 4 a 79 m, fowie dem

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 77.

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Garten in der Ortslage, Plan Nr. 227/228 zu 6 a

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17877]

alkenried, den 26. April 1892.

Herzogliches Amtsgericht. Voges.

[7863]

In Sachen des Lederhändlers Leopold Jacob zu Goslar, Klägers, wider den Schuhmacher Heinrich Willecke zu Bündheim, Beklagten, wegen Forderung, wird, nahdem auf Antrag des Klägers die Beschlag- nahme der dem Beklagten gehörigen ideellen Hälfte des Anbauerhauses No. ass. 8 pv Bündheim, Grundbu Bd, I. Bl. 90, zum Zwecke der Zwangs- Lern durch Beschluß vom heutigen Tage

igl au die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche heute erfolgt ist, in zur Zwangs-

. S-- Nachmitta - vor ogli Amtsgerichte hieselbjt in der Stegmann’shen Gast- wirthschaft zu Bündheim angeseßt, in welchem die P Naa iger die Hypothekenbriefe zu überreichen

en.

Harzburg, den 21. April 1892. Herzogliches Amtsgericht. Mansfeld.

[7872 Aufgebot. ;

Auf den Antrag des Präsidenten des Königlichen Ober-Landesgerichts zu Breélau wird die im Kautions- Depositorium der Königlichen Justizhauptkasse zu Breslau befindlihe Amtskaution des ehemaligen Gerichtsvollziehers Weczerek zu Pleß, bestehend aus zwei. dreieinhalbprocentigen preußif Staats- \{uldscheinen Litt. Nr. 192648 und 201 948 über je 300 e, zusammen 600 Æ, nebst den Zinsscheinen

ibe XXI. Nr. 1 bis 8 und den Anweisungen zur Abhebung der XXII. Reihe Zinsscheine,

bebufs Herausgabe an den Empfangsberechtigten biermit aufgeboten. i

Es werden deshalb alle Diejenigen, welhe an den eo Gerichtsvollzieher Weczerek aus seiner Amtsführung Ansprüche erheben, wegen deren sie sih an die gedachte Kaution zu halten beabfichtigen, hiermit aufgefordert, sih spätestens in dem am 9. Juli 1892, Vormittags 11 Uhr, Zimmer 22, vor dem unterzeichneten Gericht stattfindenden Auf- gebotstermine ¿u melden, widrigenfalls e mit ihren Ansprüchen auf die Kaution gele offen werden und die Kaution an den Empfangsberechtigten heraus- gegeben werden wird.

Plef, den 25. April 1892.

Königliches Amtsgericht. 1.

Aufgebot.

Die Wittwe Bergmanns August Winter, Jo- hanne, geb. Brechelt, in Klausthal hat das Auf- gebot des verlorenen Quittungsbuches Nr. 2296 der Sparkaffe zu Klausthal, ausgestellt für Johanne Brechelt über 280 4 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den LO, November 1892, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Auf- ate seine Rechte anzumelden und die Ur-

nde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Zellerfeld, den 29. April 1892.

Königliches Amtsgericht.

Aufgebot. l rl Wollweber, früher in Schleswig, jeßt in Hamelwörden wohnhaft, ver- treten durch den Justiz-Rath Weinmann in Schles- wig, hat das Aufgebot des für ihn im Januar 1877 von der Friedrihsberger Spar- und Leihkasse in Schleswig ausgestellten Sparkafsenbuhs Nr. 1671 über 300 Æ beantragt, welhes nah seiner glaub- würdigen Versicherung bei einem Brande vernichtct ist. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens jn dem auf Freitag, den 18. No- vember 1892, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegén, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird. :

Schleswig, den 27. April 1892. Abtheilung I1.

[7871] Der Schneidergeselle

Königliches Amtsgericht. Stelßter. [7873] Aufgebot. Im Hvp.-Buche für Dingolfing Band 111. S. 251 find auf dem Anwesen Hs.-Nr. 309 der Magdalena Schön dahier für Katharina Schindebeck von Dingol- fing 100 Fl. Elterngut sowie Wohnungs- und Krankenverpflegungsansprüche eingetragen.

Da die Nachforshungen nah dem rechtmäßigen Inhaber fruchtlos geblieben und vom Tage der leßten auf diese Ansprüche \sih beziehenden Hand- lung an gerechnet 30 Jahre verstrihen sind, so werden auf Antrag der Pp en GUEiEe ten Diejenigen, welche auf diefe Forderung ein Recht zu haben glauben, aufgefordert, diese Forderung innerhalb sech8 Monaten hierorts anzumelden, widrigenfalls dieselbe für erloschen erkflärt und im Hypothekenbuche gelös{ht wird.

Aufgebotstermin wird anberaumt auf Douners- tag, den 17. November 1892, Vormittags S: r alu im Sibungsfaale des unterfertigten

erihts. önigli mtsgeri ingolfing. Stiumel aale, L Amtoridter : Zur Beglaubigung: Dinugolfing, 19. April 1892. chts\hreiberei des K. Amtsgerichts. (L. S.) Zrenner, K. Secretär.

a : Aufgebot.

I. Die nachstehend näher bezeihneten Hyvotheken- urkunden :

1) über 130 Thlr. von Jda Elise Wilhelmine Ringer auf deren minorenne Tochter Anna Elise Marie Ringer in Schütßensorge übergegangenes Muttererbe, eingetragen am 28. Juni 1877 in Abth. 11T. Nr. 8 des dem Eigenthümer Friedrich

NRinger gehörigen Grundstücks Schüßzensorge Blatt

, in welchem die eiden habe die Ee briefe zu über- rei baben.

e ¿ T Requisition des Prozeßrihters vom E eingetragen mit dem Vorzugsrecht vor der Abth. II1. Nr. 10 zufolge E vom 5. Juni 1865 in Abth. 111. Nr. 9 des dem Eigenthümer S E Spiegel gehörigen Grundstücks Spiege :

3) über 60 Thlr. nebst 6 °/6 Zinsen seit 2. Januar

N Lite 17 Sgr. 6 Pf. Protestkosten und : Sgr. y otestkofien u

8 Thlr. 18 Sgr. Kosten aus dem Erkenntnisse des

Prozeßrihters vom 16. April, 22. Mai, 19. Mai und 2. Juni 1865, der Post Abth. 111. Nr. 9 in der Priorität nachstehend, eingetragen zufolge Ver- Bang Ho 5. Juni 1865 in Abth. 111. Nr. 10 des dem Eigenthümer Siering zu Spiegel gehörigen Grundstücks Spiegel 46 b,

4) über 19 Thlr. 20 Sgr. nebst 6% Zinsen seit 1. Februar 1865 und

25 Sgr. Protestkosten aus dem rehtsfräftigen Er- kenntnisse des Königlichen Kreisgerihts zu Lands- berg a./W. vom 8. Mai 1865, sowie 18 . Ein- tragungsfkosten für den Kaufmann Ascher Levy zu Landsberg a./W. im Wege der Execution -auf Re-

quisition des Prozeßrihters vom E 1865 ein- Mirogen zufolge Verfügung vom 30. Juni 1865 in bth. ITT. Nr. 12 des dem Eigenthümer Siering zu

Spiegel gehörigen Grundstücks Spiegel 46 b, 5) über ein im

Michael Bumke und dessen Ebefrau Marie Elisa- beth, geborene Bumke, und ein im $ 6 desfelben

Friedrich Bumke. Eingetragen zu gleichen Rechten mit der Poft Abth. 111. Nr. 4 zufolge Verfügung vom 1. Mai 1869 in Abth. 11. Nr. 5 des der Wittwe Bumke, Marie, geb. Bumke, zu Zechow ge- hörigen Grundstücks Zehow Blatt Nr. 13,

6) über 1000 Thlr. und zwar: :

400 Thlr. unverzinsliche Terminsgelder für Michael Bumke und dessen Ebefrau Marie Elisabeth Bumeke, geb. Bumke, zu Zehow und 600 Thlr. Kaufgelder zu 9 % in balbjährlihen Raten zahlbaren Zinsen vom 1. April 1869 für Friedrich Bumke, Sohn der vorgenannten Michael Bumke’schen Eheleute.

Eingetragen aus dem Kaufvertrage vom 19. April 1869 zu gleichen Rechten mit der M Abth. IT. Nr. 5 zufolge Verfügung vom 1. dem der Wittwe Bumke zu Zehow gehörigen Grund- stück Zehow Blatt Nr. 13 in Abth. 1l1. unter Nr. 4 sind dur Zufall vernihtet worden bezw. verloren gegangen und sollen auf den Antrag der zu 1 bis 6 vorgenannten Grundstüseigenthümer zum Zwecke der Löschung für kraftlos erklärt werden.

_I1. Ferner sind die vorstehend unter I Nr. 2, 3, 4 näher bezeichneten Hypothekenposten, sowie nach- stehende Posten : E

a. 12 Thlr. 5 Sgr. nebst 6 9/6 Zinsen seit 9. No- vember 1864 und _

1 Thlr. 16 Sgr. Kosten aus dem rechts- kräftigen Mandate des Königlichen Kreisgerichts zu Landsberg a./W. vom 11. November 1864 fowie

18 Sgr. Eintragungskosten für die Kaufleute Jachmann und Blankenburg zu Landsberg a./W. auf Requisition des Prozeßrihters vom 23. Fe- bruar 1865, eingetragen zufolge Verfügung vom 26. Februar 1865 in Abth. I[l1. Nr. 8 des dem Gastwirth Siering zu Spiegel ge- hörigen Grundstücks Spiegel 46þ ;

, 100 Thlr. rückständiges-Kaufgeld für den Aus- edinger Martin Glaeser und. seine Ehefrau rnstine Eva, geb. Wutschke, wovon alljährlich

fünf Thaler an fie abgetragen werden. Aus dem Kaufcontracte vom 5. April und con- firmato den 4. Juli 1791, eingetragen in Abth. Ill. Nr. 1 des dem Cigenthümer Emil Grimm und seiner Ehefrau Ida, geb. Grund- mann zu Alt-Gennin gehörigen Grundstücks Alt-Gennin Blatt Nr. 17;

-. 200 Thlr. rüdständige Kaufgelder aus dem Vertrage vom 27. Januar 1823, welche die Schoenrockschen Eheleute ohne Zinsen in jährlichen Raten von 8 Thlrn. zu fordern haben, eingeiragen für dieselben ex decr. vom 11. Februar 1823 in Abtb. IT1. Nr. 1 des der unverehelihten Caroline Amalie Blauert, jetzt verebelichte Glaefer zu Balz gehörigen Grunk sstücks Balz Blatt Nr. 50;

. 350 Thlr. Restkauf- und Terminsgelder aus

s 7. Juni L

dem Contract vom 8. Ful 1864 für Carl Preß und dessen Ehefrau Wilhelmine, geb. Treune, für jeden 175 Thlr. Eingetragen in Abth. 111. Nr. 5 bezw. Nr. 1 der dem Eigen- thümer Anton Preß gehörigen Grundstüdcke _Kleinheide Blatt Nr. 9 bezw. Blatt Nr. 26 find längst getilgt und sollen auf den Antrag der zu I, 2, 3, 4 fowie IIa bis d benannten Grundftüds- eigenthümer im Grundbuche gelöscht werden.

Es werden daher

a. die Inhaber der vorstehend zu I, 1 bis 6 näher be- schriebenen HypothekenUrkunden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 25. October 1892, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeihneten Ge- rihte ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

b. die eingetragenen Gläubiger bezw. deren Erben oder sonftige Rechtsnachfolger der zu I, 2 bis 4, sowie ITa bis d nâber beschriebenen Hypothekenposten ae gefordert, ihre Rechte und Ansprüche ebenfa späteftens im Aufgebotstermine den 25. October 1892, Vormittags 9 Uhr, bci dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren An- \prü auf die Posten ausges{lossen und leßtere im Grundbuche werden gelöst werden.

Landsberg a./W., den 16. April 1892.

Königliches Amtsgericht.

Kreisgerichts zu Landsberg a./W. vom 10. April 1865 ® für den Kaufmann Jonas B. Levy zu Landsberg a./W. f un Wege der Execution auf die Requisition des F

belegenen Parzelle Flur 10 Nr. 173

j n $ 4 des Kaufvertrages vom | 19. April 1869 näher bestimmtes Ausgedinge für |

Vertrages näher bestimmtes Verpflegungsreht event. | eine Ausstattung von 25 Thlr. oder eine Kuh für

Mai 1869 auf

| [7861]

| storbenen Frau Caroline | Georg August Gustav Adolph

Es 4 fognen veemeiuen, Verden au 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- ee a Spart E E Eee - Fingtithen Recte V Ribeie, ben 28. April 1892. Großberzogl. Mecklenburgisches Amtsgericht. [7879]

C Fe Peetricbsamt Wesel Königli isenbahnbetriel zu alé Sariritee n Königlich een Fiskus hat das Aufgebot der in der Katastra! ee Bottrop /0. 112, Schienen-

zwecks Eintragung dersekben zum das Aufgebot dinglich Berech- neten Grundstüdcke beantragt.

Es werden daher alle unbekannten Eigenthums- rätendenten sowie sämmtliche unbekannten dinglich Berechtigten aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstück spätestens in dem auf den 6. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, an der hie- figen Gerichtsstelle anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls dieselben mit ihren An- sprüchen und ten auf das Grundstück ausge- loffen werden. |

Bottrop, den 27. April 1892. Königliches Amtsgericht.

werden e

, 28 qm G bbude, fowie bas tigten bezüglich des bezei

[7560] Vedee, L E

Auf Antrag des früheren Mühlschers, jeßigen Gärtnerstellen es Fohbann Kaßner zu Schreiber8- dorf, vertreten durch den téanwalt Fuß zu Ober-Glogau, wird dessen Sobn, der Former und spätere Grubenarbeiter Johann Kafßner, welcher bereits länger als 10 Jahre verschollen ift, und vor etwa 13 bis 14 Jahren in den Gruben der Um- egend von Myslowiß gearbeitet hat, aufgefordert, f spätestens im Aufgebotstermine den S. März 1893, Vormittags 9 Uhr, bei dem unter- zeihneten Gericht, Zimmer Nr. 6 zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Ober-Glogau, den 7. April 1892.

Königliches Amtsgericht. N) Aufgebot.

Auf Antrag deck Abwesenheitsvormundes, des Recbtsanwalts Robowsêki zu Schubin, wird die ver- ehelihte Kaufmann Jsaac Cohn, Hinde, geb. Machol Israel, aus Schubin, welche etwa im Jahre 1865 von Schubin nach Amerika ausgewandert ist, auf- gefordert, sih spätestens im Aufgebotstermin, den 18S. Februar 1893, Vortnittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigen- falls ihre Todeserklärung erfolgen wird.

S in, den 27. April 1892.

Königliches Amtsgericht.

[7882] Anfgebot behufs Todeserklärnnug.

Auf Antrag des Krämers Sebastian Jelten in Sherincolen, als geri bestellten Pflegers des verschollenen Schiffsfohs Jelte H. Ielten, wird dieser JIelte Hinrichs Jelten aus Jheringsfehn, geboren daselbst am 18. Yctober 1863, welcher am 1. April 1879 mit dem Schiffe Catharina von Hartlepool nach Bordeaur in See gegangen und über welchen, wie über Landung des Schiffes, seitdem keine Nach- richten eingegangen find, aufgefordert, spätestens in dem auf den 13. April 1893, Vormittags LO0 Uhr, anstehenden Terminebeim unterzeichneten Ge- richte schriftlih oder mündlich sich zu melden, widrigen- falls er auf ferneren Antrag für todt erklärt wird, sein Vermögen seinen Erben zufällt und bei späterer Meldung binnen 30 Jahren nur soweit dann noh vorhanden zurückgefordert werden kann. Die von dem Verschollenen etwa zurückgelafsenen unbekannten Erben und Erbnehmer, haben \ih in diesem Termin ebenfalls zu melden, Reus sie spâter die über die Erbschaft des Verschollenen Rae Verfügung anzuerkennen {uldig und weder echnungsablage noch Ersatz der Nutßungen zu fordern berechtigt sind, londern ibre Ansprüche sih auf das beschränken, was von der Erbschaft demnächst vorhanden fein follte.

Aurich, den 5. April 1892.

Königliches Amtsgericht. ITT. [7883]

In Sachen betreffend das Aufgebot wegen Todes- erflärung des am 28. September 1842 zu Melle fen Philipp Adolf Georg Zwicker, ver- ollen seit 1873, wird im Anschluß an das Auf-

; gat vom 16. März 1891 bekannt gemacht, daß der

ufgebotstermin am Donnerstag, den 19. Mai

1892, Vormittags 11 Uhr, stattfindet.

Melle, den 28. April 1892. Königliches Amtsgericht 1.

] gebot. Auf Antrag des Tefstamentsvollstreckers der ver- Friederike, geb. Kapp, des Feldmann Wittwe, nämli des _Müller, vertreten durch den Rechts- anwalt Dr.“ Otto Meier, wird ein Aufgebot dahin erlaffen:

Alle, welhe an den Nalhlaß der hierselb am 13. März 1892 verstorbenen Frau Caroline Friederike, geb. Kapp, des Georg Augu mann Wittwe, Erb- oder sonstige zu haben vermeinen oder den Bestimmungen des von der genannten Erblafserin am 26. September 1883 errichteten, am 24. März 892 ypublicirten Testaments, insbesondere der e des Antragstellers zum Testaments- vollstreder und den demselben ertheilten Befugnissen, namentlich der Umschreiburgs- befugniß, eee wollen, werden hierd aufgefordert, solche An- und Widersprüche bei dem unterzeichneten Amtsgericht, Dammthor- straße 10, 1. Stock, Zimmer Nr. 17, spätestens aber in dem auf Freitag, den 24. Juni 1892, Nachmittags A Uhr, anberaumien Aufgebotstermin, daselbst Parterre, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Aus-

Feld- nsprüche

reeß, Assistent, als ichtsfchreiber. Auf ben Antra des nomen Wilhelm Buch- bolz zu Groß-S als des eingetragenen Eigen- thümers des im Grundbuße von Gr. Band IV. Blatt 173 verzeichneten Grundstücks er- kennt das Königliche Amtsgericht zu Gr. Salze durch den Gerichts-Affsessor er für t:

Die Urkunde über die im Grundbuche von Gr. Salze Band IV. Blatt 173 Abtheilung I. Nr. 4 für die Wittwe des Zimmermanns Friedrih Con- rad, Christiane, geb. Voß, zu Schönebeck auf Grund

der Obligation vom 13. November 1848 ein- eran 300 Thaler Darlehn, bestehend aus der Obligation vom 13. November 1848 mit Eintragungsvermerk vom 10. September 1849 und angehängten zwei Hypothekenscheinen von demselben Tage, von denen der eine, das Grund- ftück Gr. S Nr. 171 betreffende, nachdem die Post dort R worden, unter Hinzufügung eines diese Löschung betreffenden Hypotheken-

buch8auszugs vom 4. November 1862 bereits kassict ist, wird S e pg erklärt. Becker.

[7559] Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmermann Franz Fittkau zu Flensburg, vertreten durch den Rechtsanwalt er in lensburg, flagt gegen seine Ehefrau Catharina aria Elise, geb. Sörensen, früher in ensburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen öswilligen erlafsens x. Beklagte hat den damals in Sörup wohnenden Kläger im Februar 1888 verlassen, ift nah R verzogen und soll dann vor drei oder vier Jahren nah Amerika ausgewandert sein. Ueber den Aufenthalt der Aen hat nichts ermittelt werden können mit dem Antrage, die Ehe der Parteien dem Bande nah zu trennen und die Beklagte für den schuldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Rg des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Flensburg auf Sonnabend, den 24, September 1892, Vormittags. 10 r, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

FlenS8burg, den 27. April 1892.

ahren, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[7916] Oeffentliche Zustellung. :

Die Ebefrau des Schlofsers Heinrich Fischer, Magdalena, geb. Meßger, zu Schiltigheim, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Lennig, klagt gegen deren CGhemann, den Schloffer Heinrich Fischer, ohne be- kannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Miß- handlung und s{hwerer Beleidigung mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe und Verurtheilung des Beklagten zu den Kosten des Verfahrens, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IIT. Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg auf den 9, Juli 1892, Vor- mittags 10 r, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Ua der Klage bekannt gemacht.

(L. S.) Hörkens, Landg.-Secret.,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichte.

[7892] Oeffentliche Zustellung. __ Philippina, geb. Sauter, ohne Gewerbe, in Elm- stein wohnhaft, dermalen in Frankenthal uy auf- haltend, Ebefrau des früher in Elmstein wohnhaft esta gegenwärtig ohne befannten Wohn- und ufenthaltsort abwelenden Schmiedes Wilhelm Mes, hat, durch Rechtsanwalt Jofeph Thalmann in Frankenthal als Dm Wes vertreten, egen ibren genannten Ghemann zum K. Landgerichte E eenkentbal, Civilkammer, Klage wegen Ebes@eivung erhoben mit dem Antrage, „daß es dem K. Land- gerichte gefallen möge, die Ehescheidungsklage der Klägerin für begründet und die Che zwischen den Parteien dem Bande nah für geschieden zu erklären, au dem Beklagten die Prozeßkosten zur Last zu legen“, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits in die hiezu bestimmte Sißung des gedachten Gerihts vom 14. Juli 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei diefem Gerichte zugelafsenen Rechts- anwalt zu bestellen. : 4 Zum Zwedcke der öffentlihen Zustellung an den Beklagten wird Vorstehendes hiermit bekannt gemacht. Frankenthal, den 30. April 1892. Kgl. Landgerichtsschreiberei. Teutsch, K. Ober-Secretär.

[7898] Oeffentliche Zustellung.

Die Böttchermeisterfrau E Mallek, geborene Meyer, zu Pilgramsdorf, vertreten dur den Rechts- anwalt Wolsfi in Allenstein, klagt gegen ihren Che- mann, den Böttchermeister Julius Mallek, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ebescheidung, mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Ebe und Erklärung des Beklagten für den allein huldigen Theil, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsftreits vor die III. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Allenstein auf den 22. Oktober 1892, Vormittags 114 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zan Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage D ny gemacht.

öblert,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [7913] Oeffentliche Zustellung. A

In Sachen der Bebra Maria Raith in.

geröberg, vertreten durch den K. Advokaten berger in Deggendorf, gegen den ehemaligen

Bâcker Michael R vo ersberg, z. Zt. un- bekannten Mena iy Ebescheivung wurde

die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ift

1) die zwischen der Klägerin Maria Raith und dem Beklagten ae Raith geschlossene Ebe wird aus Verschulden des Leßteren und

lafsens der Erfteren dem Bande n etrennt. 2) Der Beklagte hat alle durch den tsftreit und das Vorverfahren erwachsenen Kosten zu tragen und beziehungêweise der Klägerin zu erstatten. Deggendorf, den 27. April 1892. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts. Der K. Ober-Secretär: Wimmer.

[7912] Oeffentliche Zustellung. i Die verehelihte Ernestine Krieg, geb. Schwarz, zu Saalfeld, vertreten durch den tsanwalt P. Sommer zu Rudolstadt, klagt gegen ihren Ebemann, Me DEGLeReDer Franz Krieg aus Saalfeld, jeßt unbefannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlafsung mit dem Antrage auf Trennung der Ebe dem Bande na, und ladet den Beklagten zur mündli Ver- handlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Landgerichts zu Rudolstadt auf Donuer®stag, den 29, September 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelafsenen Anwalt zu bestellen. va Zwee der öffentli Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Rudolftadt, den 29. April 1892. / Wohlfarth, i

Gerichtéschreiber des gemeinschaftl. Landgerichts.

[7900] Oeffentliche Zustellung. ;

In Sa der Chefrau des Viehhändlers s Wilhelm Müller, Sophie Helene, geb. e, z. Zt. in Abbehausen, Klägerin, gegen ihren enannten Ebemann, zuleßt wohnhaft in Norden- am, jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Herstellung des ehelichen Lebens, demnächst Ghbe- scheidung, bat die Klägerin, vertreten durch n Rechts- anwalt Krahnstöver vorgestellt: „Durch Urtheil des Großherzoglichen Landgerichts Oldenburg vom 27. No- vember 1891 sei der Beklagte verurtheilt, binnen einer Frist von zwei Monaten zu ihr zwecks Fort- seßung des ehelichen Lebens zurückzukehren, widrigen- falls auf ihren weiteren Antrag die Ehe für geschieden, Beklagter für den schuldigen Theil erklärt und in die Kosten verurtheilt werden solle. Dieses Urtheil sei nach Ausweis der Acten rechtskräftig, der Beklagte habe aber der ihm in demjelben gemachten Aufgabe keine Folge ge- leistet. Sie beantrage nunmehr die Anseßung eines Termins zur Verhandlung des Rechtsstreitê. Zu diesem von dem Herrn Vorsitzenden der Civil- kammer III. des Großherzoglichen Landgerichts hie- selbst auf Freitag, den 17. Juni 1892, Vor- mittags 10 Uhr, anberaumten Termine lade sie den Beklagten vor das Großherzogliche Landgericht mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zu- gan Rechtsanwalt mit seiner Vertretung zu

eaustragen. E i Im Termine werde der Antrag gestellt werden,

die zwischen den Parteien bestehende -Ebe für ge- schieden und den Beklagten für den s{uldigen Theil zu erklären, unter Verurtheilung in die Kosten. Da der jeßige Aufenthalt des S noh unbekannt ist, fo wird ibm diese Ladung hiemittelft öffentlich zugestellt.

Oldenburg, 1892 April 28. / Gerichtsschreiberei des Großherzoglichen Landgerichts. Kühle.

[7911] Oeffentliche Zustellung. : Die Ehefrau des Kaufmanns Karl Franz Julius eidner, Emma, geb. Waage, zu Gottenz bei rôbers, vertreten durch den Rechtsanwalt Elze zu

Halle a./S., klagt gegen ihren genannten Ebemann,

in unbekannter Abwesenheit lebend, wegen böslicher

Verlaffung mit dem Antrage auf Trennung der

Ebe, und ladet den Beklagten zur mündlichen

Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Civil-

kammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a./S.

aufden 17.September 1892, Vormittags 9 Uhr,

mit der Aufforderung , einen bei dem gedachten

Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum

Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug

der Klage befannt gemacht. : Halle a./S., den 29. April 1892.

Steinbrüdck, Assistent, } als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[7889] Oeffentliche Zustellung. .

Die verehelichte Haarabeiter Hinße, Auguste ge- borene i vi a zu Bernau, Hohc-Steinstr. 52, ver- treten durch den Rechtsanwalt Wittelshöfer in Prenzlau, klagt gegen den Haararbeiter Carl August Hinge, zuleßt zu Damm-Hast bei Zehdenick, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Mißhandlung und unüberwindliher Abneigung mit dem Antrage auf Trennung der Ebe und Erklärung des Belagten für den baldigen Theil und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilklammer des Königlichen Landgerichts zu Prenzlau auf den 11. October 1892, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der en Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. R. 23. 92. i

Prenzlau, den 27. April 1892.

Sprung, j als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[7240] Oeffentliche Zustellung. : Die Ebefrau Aloysius Hergeunröder, Regina, eborene Kopp, zu Ulmbach, vertreten dur den tsanwalt üurmann in Efsen, klagt segen ihren genannten Ehemann, jeßt unbekannten enthalts, wegen böslicher Verlaffung und Chebruhs mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ghe zu trennen und den Beklagten für den allein sGuldigen Tbeil zu erklären und ladet den Be-

flagten zur mündlichen Verhandlung des tsftreits VeE die L Civilkammer des Königlichen his

| volljährigen Katharina Lenz von Langen iehungsweise wegen defsen böslichen Ver- |*Steinba Eli e Lenz, be- stellte und mit ächtigung zur Prozeßführung ver- jehene Pfleger G. H. in Stein Sal “E N idag e T O Rembold: in , klagen *dem Amtsgericht Oehringet Fn den mit unbekanntem Aufent di und volljährigen

: von Neudeck. Der für das am 14. März 1892 von der ledigen j beutingen in bei geborene Kind . Neumeister, Schneidermeister

bei Hall, und die vorerwähnte Katä-

alt abwesenden fdigen Müller Karl Körner von Neudeck, ngenbeutingen, als nat. Vater des Kindes limenten und Kindbettkosten,

: „Es wolle dur vorläufig voll- e: Urtheil erkannt werden, daß Körner chuldig sei:

I. an die Pflegschaft des Kindes jährli, je + Jahr vorauszahlbar, vom 14. März 1892. an 120 (Einhundert zwanzig Mark) zu bezahlä und zwar infolange, bis das Kind fih felbst ernähren kann, jedenfalls aber bis zum zurüdgelegten 14. Lebensjahr; IT. an die Katharina Lenz 50 #4 Kindbettkosten zu entrichten, und endli III., daß Beklagter s{huldig jei, die Kostéèn des Rechtsftreits zu tragen.“

Die Kläger laden den Beklagten 2c. Körner zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht ODehringen auf Montag, den 11, Juli 1892, Vormittags 9 Uhr (nach neuer Zeit).

ril 1892.

Den 29. Gerichtéschreiber Nibling.

[7886] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Der Banquier und Fondshändler Leopold Aron, Neuerwall 46 zu Hamburg, vertreten durch Rechts- anwälte Dres. Oppenbeimer und E. Behrens, klagt

egen den Privatier Christian J. Madsen in Kopen- agen, Fredrifsholm Kanal 2, wegen einer Forderung aus einem mit dem Beklagten per ultimo Dezem- ber 1891 abgeshlossenen Fondsgeschäft, für welches Geschäft Beklagter sich den hiesigen Gerichten unter- worfen hat, mit dem Antrage, den Beklagten gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar zur Zahlung von M 1193,90 nebft Zinsen zu verurtbeilen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die vierte Civilfkammer des Landgerichts zu Hamburg (Rathhaus) auf Montag, den 19, September 1892, Vormittags 9: Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelafsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. /

Hamburg, dez 29. April 1892.

Ferd. Wehrs, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[66566] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann S. Hammel zu Frankfurt a./M., vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Holdheim und Dr. Marr dafelbft, flagt gegen den Kaufmann C. L. Kehrer, früher zu Frankfurt a./M., jeßt mit unbetannten Aufenthalt abwesend, aus echsel- forderung mit dem Antrage, den Beklagten zu ver- urtheilen, an Kläger 95 Æ 10 S, in Worten fünf- undneunzig Mark 10 Pfennig, nebs 6 9/6 Zinsen seit 5. März 1892 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be- flagten zur E Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgericht 1.4 zu Frank- furt a./M., Zimmer 126, auf den 14. Juni 1892, Vormittags 9 Uhr. u Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Fraukfurt a. /M., den 19. April 1892.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. T. 4 [7888] Oeffentliche Zustellung.

Der Hofschlächtermeister Wilhelm Müller zu Potsdam, Lindenstraße 12, vertreten dur die Rechts- anwälte J. JIosepbfohn und R. Jojevhfohn zu Potédam klagt gegen den in unbekannter Abwesenheit lebenden Schlächtergesellen Otto Ganzert, zuleßt in Potsam wobnhas\t gewesen, wegen 845,04 Æ für von Kundèn eingezogene und untershlagene Preis- beträge entnommener Fleishwaaren mit dem Antrage, den Serlaaten zu verurtheilen, an den Kläger 845,04 4 nebst 5 %/o Zinsen seit der Klagezustellung zu zahlen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für «vor- läufig vollstreckbar zu erklären und ladet den Be- flagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Potédam auf den 11. Juli 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- Zun ten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen.

Gemeinde La auf Bezahlung von mit dem Antrage :

um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. Potsdam, den 26. April 1892. Reimke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 11. Civilkammer.

[7899] Oeffentliche Zustellung.

Der Vollerbe Eberhard Heinri Brockmann zu Obhrbeck, Kreis Osnabrück, klagt gegen den Neubauer Caspar Telscher aus Natrup-Hagen, z. Zt. unbe- fannten Aufenthalts, wegen Zinsforderung von 60, mit dem Antrage, den Beklagten zur Fablung von 60 unter Belastung mit den Prozeßkosten dur vorläufig vollstreckbares Urtheil zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Iburg auf Donuerstag, den 2. Juni 1892, Vormittags 107 Uhr. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage be bura, ben 29 April 1892

F, en 2 . TI . 2 Sorte \dreiberei des Königlichen Amtsgerichts,

860 Oeffentliche Zustellung.

l Semi Beschlufses des hen Kgl. Ober-An:ts» rihters, Oberlandesgerichts-Rathes Heinrich revseng dahier vom 28. dieses Monats, wurde die öffentliche Zustellung der nachbenannten Urkunden im Auszuge an Wilhelm Hutter, Arbeiter, früher in Rödersheim

zu Efsen a./Ruhr auf den 11. Juli 1892, Vor-

mittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 40, mit der Aufforde-

wobnhaft, jeßt ohne bekannten Wohn- und Auf- ent A “oéfteb, bewilligt, als: