1892 / 108 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

wieder den Uriel Acofta spielen. Am So

E i Preisen das

Titelrolle, zur

e französis

brègue und Eugen Love “redit E e

Die Direction des dem dreiactigen Sittenbild „Eine F

am leßten Sonntag dur< das wirkungsvolle Marie Reisenhofer und Jenny Groß einen so er gemacht hat. Theater

Fräulein Bertha Laufer, bisher

En Landes-Theater in Prag, und den Kapellmeister Stolz vom Stad

t-Theater in Würzburg neu verpflichtet.

tritt in einer der nächsten Aufführungen des „Sonntagskindes* als

eDroll“ zum ersten Male auf.

räulein Nikita beschließt mos im Kroll’schen Theater B Frau Moran-Olden artie der Frau Fluth in Nicolai?s

Die Musikstü>ke aus der im Thomas-Theater täglih in ebenden Weinberger'shen Operette „Die Ulanen“ sind nun- N lavier sowie für leßteres allein erschienen und an der Kasse und bei den Logenschließern des Theaters zu haben.

Herr Gillet, der bekannte Componist von „Loin du bal“ i des Philharmonischen Orchesters eine Reibe seiner Compositionen dirigiren. in

ihr stspiel als Zerline in „Fra Diavolo“. wiederholt am Sonntag die Ÿ

„Wstigen Weibern

Scene mehr für Gesang und

wird am Sonntag im Concert

Mannigfaltiges.

Der Wirkliche Geheime Legations-Rath und General-Konsul in L ] wie die Morgen- ô gestern Nachmittag von der Dorotheenstädtishen Leichenhalle in derLiesenstraße aus in feierliher Weise zu Grabe ge- [eitet. Seine ege der Kaiser ließ, wie schon geftern an

eilt, dur< den General à la suite General- | mit

Warschau Freiherr von Rechenberg wurde,

blâtter berichten,

dieser Stelle mitget

Lieutenant Grafen von Wedel einen Kranz auf den Sarg nieder- Ihre Majestät die Kaiserin Fried rich sandte den Ober- Beamten des Auswärtigen

mts, das dur< den Unter-Staatssecre:är Freiherrn von Rotenhan vertreten war, widmeten einen Kranz mit Schleife in den deutschen Anwesend war ferner der Director im Auswärtigen Amt, Der Verein deutscher Reichsangehörigen in Warschau hatte einen Kranz übersandt. Die Botschafter Schuwalow vertreten. Prediger Stehow hielt die Gedächtnißrede.

legen. ‘ajestä i Hofmeister Grafen Se>endorff. Die

Farben. irfliche Gebeime Legations-Rath Reichardt.

biesige russishe Botschaft war dur<h den

An Geschenken und Vermächtnissen a der Haupts-

ril d. 3. Eins gegangen: 2215,38 Æ, an Collectengeldern 25,50 Æ und aus shieds- maännishen Vergleichen und Cessionen 1171,75 Æ, zusammen 3412,63 M | die

Stiftungskasse des Magistrats im Monat

In der gestrigen Stadtverordneten-Versammlung wurde | 1870 nah einem Bericht der „Nat.-Ztg.“ im zweiten Wahlgang der Ma- gistrats-Afsefsor Dr. Tourbié mit 52 Stimmen zum besoldeten Stadt-

Stationen.

Sf éS S S 2s A

Temperatur in 9 Celsius 59C, ==49 N.

_ S O thu

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|

Mullaghmore | Aberdeen . . | S asand | openbagen . | Sto>holm e t Petersbg. „PelersDg. | Mosfau . . . | Cork, Queens- |

D a A O O 00 =1 O

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A

1'beiter R Tihalb bed. 6 wolkig!) 3\wolki 3!/halb bed. 3 [wolkig | 4 bede>t3) 3|bede>t 5|bede>t 4 wolkig) 5woltkigs) 9 6|Schnee E) 753 |S 3 Schnee T51 |SG6 2'RNegen E 2|bede>t Breslau... | 752 2bede>t e V1 761 3¡Dunst | N El O still beiter | Triest... | 756 |OSO llbede>t |

1) Früh Schneefall. 2) Nachm. Regen, Nachts Reif. 3) Nachts starker Regen. ) Gewitter mit Regen. 5) Früh feine Schneeflo>en. *) Nachts Regen und Schnee.

Uebersicht der Witterung.

Unter dem Einfluß eines barometris<hen Minimums über der südöstlihen Ostsee und des meist ansteigen- den Luftdru>s im Nordwesten wehen an der west- deutschen Küste starke nordöstlihe Winde: Wisby meldet Schneesturm aus Nordost, Stockholm stür- mishe Nordostwinde mit Shneegestöber. Fn Deutschland is das Wetter unbeständig. und un- gewöhnli falt; vielfa<h fällt Regen oder Schnee: die Temperatur liegt 3 bis 10 Grad unter dem Mittelwerth. Jm nordwestdeutschen Küstengebiet fanden Abends, Nachts und heute Morgen vielfach Graupelböen statt; in Südwestdeutshland gingen gestern Nachmittag stellenweise Gewitter nieder. Auf Sylt, in Hannover und Chemnitz sank die Temperatur Nachts etwas unter Null. Auch aus Oesterrei< und Ungarn werden zahlreihe Gewitter

gemeldet. E Deutsche Seewarte

burg .. | Swinemünde | Neufahrwasser!| Memel . ..|

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I N N O O

prak prach

Theater - Anzeigen,

Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern- aus. 116. Vorstellung. eund Fritz. Lyrische per in 3 Acten von P. Mascagni. Text von P. Suardon (na< Er>mann und Chatrian), deuts< von

i t piel Goldfisdhe* in Scene während în „Nora“, mit Agnes Sorma in der

Darstellung gelangt. : “I

Me ing-Theater findet, wie bereits gemeldet, morgen die | ihr

rung beiden Neuheiten von Albin Vala- sing-Theaters hat si<h ents{lofsen, | bandlungen e rau“ von Albin Valabägne e haben“. G Nachdem morgen zur ersten Aufführung gelangt, Octave Gastineau's einactige Plauderei: „Die Ballschube“ folgen zu lassen, die bei der Matinée usammenspiel von eiternden Eindru>

Director Frißsche hat für das Friedri-Wilhelmstädtishe

rath gewählt. 40 “Stimmen

neten-Versammlung bef ero anen Mever 11. g Geno

handlungen, betreffend dés Schlosses. gepflogen

aus ergeben hatte, daß der Magistrat

Verkehrsint die Angelegenheit nur dergestalt

Veber diesen Antrag soll in einer

UVeber neue erster und zweiter stellungen der Eisenbahn - Direction Frankfurt macht der Architekt Decoration“ folgende

sängerin am

Fräulein Laufer Klaf

zweiter Klasse zeigen obilien

der Sißpläße sind unter Malereien auf einri6tung is mit

bequemer Verkehr der Reisenden

ndornamenten verziert. der Farbe entsprechend der oberen

keit und Breslau, 4. Mai. ühren Ufern getreten.

Grafen usuferungshöhe. Die Felder

rubenden fünf französischen und 1871 in den umzubetten und ihnen die Kriegern zu bereiten, die, einige

M. Kalbe>. In Scene geseßt vom Ober-Regisseur Teylaff. Dirigent: Kapellmeister Weingartner. Die Puppenfee. Pantomimisches Ballet - Diver-

‘tifsement von Haßreiter und Gaul. Musik von F.

Bayer. In Scene geseut vom Balletmeister Emil a. Dirigent : lifdirector Hertel. Anfang 7 Ubr.

Schauspielhaus. 123. Vorstellung. Das Buch G Schauspiel in 1 Aufzug nah H. Hölty von

. Adler. In Scene geseßt vom OÖber-Regisseur

Max Grube. Die O + Lustspiel ‘in

1 Aufzug von Friedrih Noeber. Scene geseßt

vom Ober-Regisseur Max Grube. Meister

Andrea. Lustspiel von E. Geibel. In Scene ge-

Fett vom Ober - Regisseur Max Grube. Anfang r.

Sonntag: Opernhaus. 117. Vorstellung. Boabdil, der leßte Maureukönig. Oper in 3 Acten von Moriß Moszkowsky. Text von Carl Wittkowsky. Ballet von E. Graeb. Jn Scene geseßt vom Ober- Regisseur Teßlaff. Dirigent: Kapellmeister Kahl. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 124. Vorstellung. Der neue Serr. Schauspiel in 7 Vorgängen von Ernst von Wildenbru<h. In Scene geseßt vom Ober-Regifseur Mar Grube. Anfang -7 Übr.

Berliner Theater. Sonnabend: Richard LxIx. Anfang 7+ Uhr.

Sonntag: Nachmittags 24 Uhr: Goldfische. Abends 72 Uhr: Nora.

Montag: Uriel Acofta. (Ludw. Barnay.)

Dienstag: Zum 1. Male: Dorf und Stadt.

Lessing-Theater. Sonnabend: Zum 1. Male: Eine Frau. Sittenbild in 3 Acten von Albin Valabrègue. Hierauf: Zum 1. Male: Die Ball- schuhe. Plauderei in 1 Act von Octave Gastineau.

Sonntag: Nachmittags 24 Uhr : Die Grofßstadt- luft. Abends 7F Uhr: Die Ballschuhe.

Montag: Sodoms Ende.

Waliner-Theater. Sonnabend: Neu ein- studirt: Ehrliche Arbeit. Volksstü> mit Gesan in 4 Acten von H. Wilken. Musik von R. Bi und V. Holländer. Neu bearbeitet und mit neuen Couplets versehen von L. Herrmann. Anfang 72 Uhr.

Sonntag und folg. Tage: Ehrliche Arbeit.

Friedrich - Wilhelmftädtishes Theater. Sonnabend: Mit neuer Ausftattung zum 107. Male: Das Sonatag®skind. Operette in 3 Acten von Hugo Wittmann und Julius Bauer. Musik yon Carl Millö>er. In Scene geseßt von Fulius

rig\<:. Dirigent: Kapellmeister Federmann. Die Vecorationen aus dem Atelier von Falk. Die neuen Costume vom Garderoben-Fnspector Ventky. An-

fang 7 Uhr. Zum 108. Male: Das Sonntags-

Sonntag : find.

Sonnabend, 14. Mai: Eröffnung des Concert- Parks. Täglich: Militär-Concert. Auftreten von E und Inftrumental-Künstlecn.

Saison-Billets à 6 Æ sind von heute ab an der fei des Friedrich - Wilhel

aben.

Residenz-Theater. Direction : Sigmund Lauten- burg. Sonnabend: Gastspiel der Frau Franziska Elmenreih. Zum 1. Male: Lola. Schauspiel in

König

mstädtishen Theaters zu

Ten den Magistrats-A Mugdan, 11 auf den Magistrats-Assefsor à Bohm. Die Stndiverav:

Mittheilung davon die Frei eingetreten i worden und Erklärung des Bürgermeisters Zelle sich

des Zugangs zur Kurfürstenbrü>e von der e beshäftigt hat, wurde ein Antrag Barth eingebracht,

schaffung der Kosten durch private Beiträge gänzlih abgesehen wird.

————

Ausfstattun preußis<hen Staatsbahnverwaltung bezw. der

ittbeilung um Wagen der Stre>e Wiesbaden—Langenshwalbah für andere Stre>en folgen werden.

Beschläge an Thüren, Sißpläßen, Fensterumrabhmungen, Constructions- theilen, Ventilations- und Beleuchtungskörpern in vergoldeter Bronze. Sit- und Wandbekleidung bis Fensterbrüstung sind in blaugrünlihem oder bräunlichem gepreßten Wollplüs<h, die oberen Wandbekleidungen in dazu gestimmtem Seidenstoff ausgeführt. Die De>en sind mit Oel gemalten Luftpartien ges{müd>t. An Politur ogelaugen-Ahbornfournier angeordnet. Mittelgang

erste Klafse enthält se<hs, die zweite Klasse aht Sißpläge. Auch bei der dritten Klasse ist an aht Sißpläßen festgehalten worden. Mit Gegengewichten versehene große Fenster, vor denen je ein Klapptishchen angebracht ift, gestatten einen enn E, Die Scheiben sind Die Vorhän

ens dieser Wagen foll jene der älteren Wagen an Behaglich- Bequemlichkeit weit übertreffen.

1 Mai. Infolge der anhaltenden Regengüfse in den leßten Tagen ist, wie die „Sl. Z.* berichtet, die J

S Gestern Nachmitta des Tusses am Unterpegel in Neisse 210 cm bo, d. i. 110 ecm über er

in der Oder it infolgedessen ein rashes Steigen eingetreten: ‘am Unterpegel in Brieg wurden gestern früh 366 cm und beute früh 408 cem verzeichnet (Ausuferungshöhe 345 cm).

anau, 4. Mai. Vom biesigen Ausshuß zur Sedanfeier war nregung ausgegangen, die auf dem Hiesigen Friedhof vereinzelt

biefigen

odann mit dem Antrag der Stadt- en: „den Magistrat zu ersuchen, ge machen, ob er in Ver- egung der Umgebungen ift, mit wem diese Ver-

welhen Inhalt sie

ab nieder.

mit der Verbreiterun

[edigli E, reiten Straße her im

zu behandeln, daß von der Be- späteren Sißung verhandelt werden.

s von Eifenbahnwagen , die auf Grund von Be-

a. M. ausgeführt worden sind, in der „Zeitschrift für Jnnen- en: Es handelt si vorzugsweise , denen folche en erster und ußbaum, alle

Die neuen

und Tren (a Dover,

ln den Kopfenden hergestellte ornamentale 1geo Die Sih- bewerkstelligt, damit ein unter sih stattfinden fann. Die

Sarge diht- neben dem dort errichteten Krieg

S he Marine ilt e S E testgen ervereins, wohnten i

Leßterer legte im„Namen des Kriegervereins einen Kranz auf das neue

ies VE le Rubr t os Bul S ae D M wicd, die gro adelfabrif von Brause u. Co. bis auf di fafsungsmauern niedergebrannt. Ein eiserner Des rest u mit vierzehn Leitungen wurde bis auf die Straße ge lee ; wurden dort bis jeßt etwa hundert Arbeiter beschäftigt.

Vylau (Vogtland), 2. Mai. Der „Lpzg. Z.“ wird geschrieben : Gestern war hier ein folher Schneefall, wie er in der Mi Winters nit ärger Straßen und auf den mehrere für den am 2. Mai hier abzuhaltenden Jahrmarkt gebaute Verkaufsbuden und eine Schießb dritten Pfingstfeiertage des Jahres 1861 ist ein so starker Schneefall niht wieder zu verzeichnen gewesen.

6. Mai. Eastern steht, wie „H. T. B.* meldet, in Flammen. scheint weiter um sich zu greifen.

worden. Zur E g dieser Strafe wird Skania nächst nebst seinen drei Mi verurtheilt worden sind, na< der Fnsel N

ie Gee Me ate, wie die „Köln. Z.“ berichtet, die Umbettung ;

Soldaten wurden in einem enen E

Heute Nacht ift, w:e der „K. Z.* berichtet

m- nft Es

Mitte des ewesen is; fußho< lag der Schnee auf den ächern. Jnfolge der Last des Schnees waren auch

ude zusammengebrohen. Seit dem

Die Eisenbahnstation Southend und Das Feuer

Konstantinopel. Wie die „N. A. Z.“ berichtet, ist das gegen den Mörder des Dr. phil. Rein f< aus Eisleben, Namens Skania Ahmed, von dem Criminalgerihte in Kanea auf Kreta gefällte Todes- urtheil von dem Caffationsb indeß im Gnadenwege in lebenslängliche Zwangsarbeit umgewandelt

ofe in Konstantinopel bestätigt, die Strafe Zung dieser : Ahmed dem- tshuldigen, die B je aht Jahren Kerker

odos übergeführt werden.

ge sind im Stoff und in Wandverkleidung ausgeführt. Die

teisse aus stand das Wasser

stchen weithin unter Wasser. Auch

reicht.

in den Jahren Lazarethen verstorben sind, tubestätte bei den deutschen vierzig an der Zahl, dort liegen.

Krieger, die

4 Acten von M. Loebel.

Sigmund Lautenburg.

Anfang 7{ Ubr. Sonntag und Montag : Lola.

In Scene gefeßt von Lola: Frau Elmenreich.)

ßKroll's Theater. spiel der Signorina Luisa Nifkita. wanDlerin. 7 Ubr. ú

Sonntag: Gastspiel der Frau Moran-Olden und des Herrn Franz Schwarz. Die lustigen Weiber von Windsor.

Für die erste Aufführung der „Maccabäer“ sind e no< Stehpläße à 2 Æ an der Theaterkasse zn aben.

Die für diese Aufführung an der Theaterkasse reservirten Villets müssen bis Sonntag in den Vor- mittagéstunden daselbst abgeholt werden.

Sonnabend: Leßtes Gast-

ia Luisa Nikita. Die Nacht- (Amina: Signorina Nikita.) Anfang

Beille-Alliance-Theater. Sonnabend: Mit durhweg neuer, glänzender Ausftattung. Zum 5. Male: Der Günftling. Operette in 3 Acten von Her- mann Sternheim. Musik von Carl Grau. Jn Scene geseßt vom Director Sternheim. Dirigent: Marx Gabriel.

Im prachtvollen, glänzenden Sommer - Garten (vornehmstes und großartigstes Sommer-Etablissement der Residenz) :

Großes Militär-Doppel-Concert.

Brillante Jllumination des ganzen Garten- Etabliffements dur< 50000 Gasflammen.

D des Concerts 6 Uhr, Anfang der Vorstellung Fa Sonntag : Dieselbe Vorstellung.

___»SL Peterobüra, 6 Mai shewyja Wiedomosti“ hören, die Aufhebung des Ausfuhr- verbots der Hafer- und Maisvorräthe aus Libau, Riga und Reval werde aus rein formellen Gründen wahrscheinlich erst Ende nächster Woche amtlich veröffentlicht werden.

Rom, 6. Mai, Vormittags 11 Uhr 40 Min. Nudini hat soeben dem König die Demission des Cabinets über- Der König hat si< seine Entschließung no< vor- behalten; man denten der beiden Kammern berathen.

Nach Shluß der Redaction eingegangene

Depeschen. (W. T.. B.) Die „Bir-

glaubt, derselbe werde zunächst mit den Präsi-

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten

Beilage.)

: Adolph Ernft-Theater. Sonnabend: Zum 21. Male: Fräulein Feldwebel. Gesangsvosse in n L: n Don E W! e E uff von G. Steffens. Scene geseßt v Adolph Erasi. Ausg Use Cut vos Sonntag und folgende Tage: Fräulein Feld- webel. Der Sommer-Garten is geöffnet.

Thomas-Theater. Alte Jakobstraße Nr. 30. Direction: Emil Thomas. Sonnabend: 83. Gastspiel von Frau Emma Sebold, Herrn Adolf Btakl und

ren Alfred William vom Carl-Theater in Wien. oum 8. Male: Novität! Die Ulanen. Novität! Dperette in 3 Acten von Hugo Wittmann. Musik von Carl Weinberger. gie: Ernst Meißner. E Kapellmeister Eduard We Anfang 7 E

Sonntag: Die Ulanen.

41] Hohenzollern-Galerie am Lehrter Bahnhof. Gr. biftor. Rundgemälde 1640—1890. 9 Vorm. 11 Ab. L A Kinder 50 S.

Urania, Anstalt für volksthümliche Naturkunde. Am Landes - Aus\tellungs - Park (Lehrter Bahnhof}. Sdo 2E A S wissen ichen Theatér. eres die - ¡ettel. Anfang 75 Uhr. iGlag

E A N R E S E N E M T D N I E E T A D C M E R E E E

Leiden in: 63. Lebensja

[8771]

Familien-Nachrichten.

R t L A R E G E E C E

Am Dienstag, den 4. d. Mon., Abends 64 Ubr, ents{hlief sanft nah langem s{<weren hre unser theurer inniggeliebter Gatte und- Vater der Kunustgärtuer und Königliche Hoflieferant

Ludwig Eberhard Kunße

Inhaber der Firma J. C. Schmidt aus Erfurt.

Berlin, den 6. Mai 1892. Unter den Linden 3a.

Im Namen der Hinterbliebenen : Luise Kunze, geb, Schmidt.

Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 7. d. M., Nachmittags 54 Uhr, von der Leichenhalle des Dorotbcenstädtischen Kirhhofes in der Liesenstr. aus statt.

Verlobt: Frl. Elfriede Uebershär mit Hrn. Rittergutsbesiver Richard Kern (Oels—Aslau, Kreis Bunzlau). Frl. Else Hennig mit Hrn. Nittergutébesißer Eugen Goerliß (Breslau—Lilien- thal bei Breslau). Frl. Antonie von Froben mit Hrn. Lieut. Joahim von Schlichting (Karls- ruhe i. B.). E

Verehelicht: Hr. Amtsrichter Ernst Kayser mit Frl. Alice Mattersdorff (Berlin). Hr. Haupt- mann und Plaßmajor Erih Frhr. von Haufen mit Frl. Alexandra von Collrepp (Dresden).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Bürgermeister Friedrih (Beuthen O./S.).

Gestorben: Hr. General-Lieut. z. D. Friedrich von Schwarß (Koblenz). Verw. Fr. Pastor

Ohlert, geb. Laehelin (Zoppot). Hr. Pastor E Arnold Seelmann gen. Eggebert (Ebers- walde).

Redacteur: Dr. H. Klee, Director Berlin: - Verlag der Expedition (Scholz). Dru> der Norddeutshen Buchdru>erei und Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32, Sieben Beilagen (eins{liezli4 Börsen-Beilage).

Erste Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

M 108.

Be lin, Freitag, den 6. Mai

Deutsches Neieh.

Zu>ermengen,

die in der Zeit vom 16. bis 30. April 1892 innerhalb des deutschen Zollgebiets mit dem Anspruch auf Steuervergütung abgefertigt und aus Niederlagen gegen Erstattung der Vergütung in den inländishen Verkehr zurü>gebraht worden find.

Â.: ergeht von mindestens 90 Proc. Zu>ergehalt

90 Proc. Buerene alt.

Candis und Zu>er in weißen vollen harten Broden <c.,

0 enannte C stals 2. E K

und raffinirte Zucker von unter 98, aber mindestens

oder in Gegenwart der Steuerbehörde zerkleinert,

[ler übrige harte Zu>er, sowie aller weiße tro>ene (niht über 1 Proc. Wasser enthaltende) Zu>er in Krystall-, Krümel- und Mehlform von mindestens 98 Proc. Zu>ergehalt.

Mit Anspru auf Steuervergütung wurden abgefertigt 7

Aus öffentlihen oder Privat- Niederlagen wurden gegen Er-

Verwaltungs-Bezirke.

zur unmittelbaren Ausfuhr

stattung der Vergütung in den inländishen Verkehr zurücgebraht

__ zur Aufnahme in cine öffentliche oder Privat-Niederlage

M | be C. S b.

100 kg netto.

Preußen.

Provinz Westpreußen . ommern . “l A

i E

Sachsen, eins{<l. der Fürstl. \hwarzb. Unterherrschasten

Schleêwig-Holstein .

E L tfalen . Rheinland

| 9 723) 1500) 8937|

3 987| 6 001! 500 3200|

1 500 6 500

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E S

Sa. Preußen

Bayern . Sachsen A z E Melenburg . Braunschweig A. Bremen Hamburg

500

A El C

S Hierzu in der Zeit vom 1. August 1891 bis

15. April 1892 2 786 380! 1 276 629

S H

b d) 00 D N C S S

50 266)

S7 593 808!

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D c

Zusammen in der Zeit vom 1. August 1891 bis 30. April 1892 N

¿ si 2 881 607! 1 350 030! In demselben Zeitraum des Vorjahres *)

2 852 413] 1 557 150

31 728] 2125 766} 59 283} 2581 558

644 074 594 915!

384 568! 407 058!

22 303

*) Die Abweichungen von der vorjährigen Uebersicht beruben auf nahträglih eingegangenen Berichtigungen.

Berlin, im Mai 1892.

Königreich Preußen. Prtovtlegtum wegen eventueller Ausfertigung auf den Inhaber lautender Anleihescheine der Stadt Shneidemühl bis zum Betrage von 300000 A Reichswährung. Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen x._ Nachdem von der Vertretung der Stadt Schneidemühl unterm 10./11. September 1891 bes{lofsen worden ift, zur Ausführung nothwendiger Bauten sowie zur De>ung nothwendiger Gemeinde- bedürfnisse ein Darlehn von 300000 Reichsmark aus dem Reichs- Invalidenfonds zu entnehmen, wollen Wir auf den Antrag der gedachten Stadtvertretung i : O zu diefen Zwe>en auf Verlangen der Verwaltung des Reichs- Invalidenfonds bezw. defsen Rehtsnachfolgers auf jeden In- haber lautende, mit Zinsscheinen versehene, sowohl seitens der Gläubiger als au seitens des Schuldners unkündbare Anleihescheine in cinem Gesammt - Nennbetrage, welcher dem no< nicht getilgten Betrage der Schuld gleihkommt, also höchstens im Betrage von 300 000 4 auéstellen zu dürfen, da sich hiergegen weder im Interesse der Gläubiger no des Schuldners etwas zu erinnern gefunden hat, in Gemäßheit des $ 2 des Gesetzes vom 17. Juni 1833 zur Auéstellung von Anleibescheinen zum Betrage von höchstens 300 000 f, in-Buchstaben Dreihundert Tausend Mark Reichswährung, welche in Abschnitten von 2000, 1000, 500 und Æ nah der Bestimmung des Darleihers bezw. dessen Rechtsnachfolgers über die Zahl der Schuldscheine jeder dieser Gattungen na< dem anliegenden Muster auszufertigen, mit vier Procent jaährli<h zu verzinsen und na< der dur< das Loos zu bestimmenden Folgeordnung vom Jahre der Ausgabe der Anleibescheine ab mit jährlich mindestens Einem und höchstens Sechs vom Hundert des Nennwerths der ursprünglichen _Kapitalschuld unter Zuwachs der Zinsen von den getilgten Schuldbeträgen zu tilgen sind, dur< gegenwärtiges Privilegium Unsere landesherrliche Genehmigung mit der rehtli<hen Wirkung ertheilen, daß ‘ein jeder Inhaber dieser Anleihescheine die daraus hervorgehenden Rechte geltend zu mathen be- fugt ijt, ohne zu dem Nachweise der Uebertragung des Eigenthums ver- pflichtet zu sein. ; | Durch vorstebendes Privilegium, wel<hes Wir vorbehaltlich der Rechte Dritter ertheilen, wird für die Befriedigung der Inhaber der An- leihescheine eine Gewährleistung seitens des Staats nicht übernommen. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und bei- gedru>tem Königlichen Insiegel. A Gegeben im Schloß zu Berlin, den 10. April 1892. (14S) Wilhelm R. : 2 Herrfurth. Miquel.

Provinz Posen. Regierungsbezirk Bromberg. Anleihe]hein der Stadt neidemühl . . . te Ausgabe Buchstabe Nummer über . . . Mark Reichswährung. Ee Auégefertigt in Gemäßheit des landesherrlichen Privilegiums vom 10. April 1892 (Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Bromberg vom .. . ten 18 .. Nr. . . Seite . . und Geseßz-Sammlung ic 18. Ne... Säle. .).

Auf Grund des unterm 11. September 1891 genehmigten Be-

Kaiserlihes Statistishes Amt. von S

heel.

{lusses der Stadtverordneten-Versammlung vom 10. September 1891 wegen Aufnahme einer Schuld von 300000 Æ aus dem Reichs- Invalidenfonds bekennt sih der Magistrat namens der Stadtgemeinde Schneidemühl durch diese, für jeden Inhaber gültige, sowohl seitens des Gläubigers als auch seitens des Schuldners unkündbare Ver- [reibung zu einer Darlehnss{huld von 300 000 (A Reichswährung, wel<he an die Stadt baar gezablt worden und mit vier Procent jährlih zu verzinsen ift. S Die Rüdczahlung der ganzen Schuld von 300 000 Æ erfolgt vom Jahre 18. . ab aus einem zu diesem Behuf gebildeten Tilgungs- sstto> von (wenigstens) Einem Procent des Nennwerths des ursprüng- lihen Schuldkapitals jährli< unter Zuwachs der Zinsen von den ge- tilgten Schuldbeträgen. Der Stadt bleibt jedoe< das Recht vorbehalten , den Tilgungssto> dur größere Ausloosungen um höch- stens Fünf vom Hundert des Nennwerths des ursprünglihen Schuld- kapitals für jedes Jahr zu verstärken. Die durch die verstärkte Tilgung ersparten Zinsen wachsen ebenfalls dem Tilgungésto>e zu. Die jährlichen Tilgungsbeträge werden auf 500 beztehungêweise 200 Æ abgerundet. ; E e Die Folgeordnung der Einlösung der Anleihescheine wird dur< das Loos bestimmt. i M Die Ausloosung erfolgt vom Jahre 18 . . ab im Monat Sep- tember jeden Jahres, die Auszahlung des Nennwerths der ausgeloosten Stücke an dem auf die Ausloosung folgenden 1. April. i Die ausgeloosten Anleihescheine werden unter Bezeichnung ihrer Buchstaben, Nummern und Beträge sowie des Termins, an welchem die Rückzahlung erfolgen foll, öffentlich bekannt gemaht. Diese Bekannt- machung erfolgt spätestens sechs, drei, zwei und einen Monat vor dem Fälligkeitstermin in dem „Deutschen Reichs- und Königlich Preußischen Staats - Anzeiger“, dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Bromberg, in dem Posener Tageblatt und in der Sé@bneidemühler Zeitung. : l Sollte eines dieser Blâtter eingehen, so wird von dem Ma- gistrat mit Genehmigung der Königlichen Regierung zu Bromberg ein anderes Blatt bestimmt und die Veränderung in dem „Deutschen Reichs- und Königlih Preußischen Staats - Anzeiger“ bekannt gemacht. Durch die vorbezeihneten Blätter erfolgen au< die sonstigen, diese Anleihe betreffenden Bekanntmachungen, insbesondere die Be- zeihnung der Einlöfestellen für die Dlndicbeine und die ausgeloosten Anleibescheine. ». “i : 1 Bis zu dem Tage, wo folchergestalt das Kapital zu entrichten ift, wird es in hbalbjährlihen Terminen am 1 und am von heute an gerechnet, mit vier Procent jährli in Reichsmünze verzinst. L : S Der Zinsentaii der ausgeloosten Anleihescheine endigt an dem für die Einlöfung bestimmten Tage. : ; L Die Auszahlung der Zinsen und des Kapitals erfolgt gegen bloße Rückgabe der ausgegebenen Zinsscheine beziehungéweise dieses Anlethescheins in Schneidemühl bei der Stadthauptkasse und in Berlin und Posen bei den in den vorbezeihneten Blättern bekannt gemachten Einlöfestellen, und zwar au<h in der na< dem Eintritt des Fälligfeitstermins folgenden Zeit. Mit dem zur Empfangnahme des Kapitals eingereichten Anleihescheine sind au die dazu gehörigen Zinsscheine zurü>zuliefern. e die fehlenden Zins- scheine wird der Betrag vom Kapital abgezogen. Die dur< Aus- loofung zur Rückzahlung bestimmten Kapitalbeträge, welche innerhalb dreißig Jahren nah dem Rückfzahlungstermine ni<ht erhoben werden, sowte die innerhalb vier Jahren, vom Ablauf des Kalenderjahres der Fälligkeit an gerechnet, ni<t erhobenen Zinsen verjähren zu Gunsten der Stadt Schneidemühl.

1892,

Das Aufgebot und die Kraftloserklärung verlorener und ver- nihteter Anleihescheine erfolgt nah Vorschrift der $$ 838 und folgende der Civilprozeßordnung für das Deutsche Neih vom 30. Januar 1877

(Reichs-Ges.-Bl. S. 83) beziehungêweise nah $ 20 des Auéführungs-

geseßes zur Deutschen Civilprozeßordnung vom 24. März 1879 (Geseßz-Samml. S. 281). _ i: :

Zins]cheine können weder aufgeboten, no< für kraftlos erklärt werden. Doch foll demjenigen, wel den Verlust von Zinsfeinen vor Ablauf der vierjährigen Verjährungéfrist bei der biesiger{S&ommunal- Verwaltung angemeldet und den ftattgehabten Besiß der“ Zinsscheine dur< Vorzeigung des Anleihescheins oder sonst in glaub- hafter Weise darthut, na< Ablauf der Verjährungsfrist der Betrag der angemeldeten und bis dahin niht vorgekommenen Zinsfcheine gegen Quittung ausgezahlt werden. E E :

Mit diesem Anleiheschein sind zehn halbjährlihe Zinsscheine bis n lie De ausgegeben; die ferneren Zinsscheine werden für fünfjährige Zeiträume ausgegeben werden. Die Ausgabe einer neuen Reibe von Zinsscheinen erfolgt bei den mit der Zinfen- zahlung betrauten Stellen gegen Ablieferung der Ler älteren Zins\chein- reibe beigedru>ten Anweisung. Beim Verluste der Anweisung erfolgt die Aushändigung der neuen Zinsscheinreibe an den Inhaber des Anleibhescheins, sofern deren Vorzeigung rechtzeitig geschehen ift.

Zur Sicherheit der hierdur< eingegangenen Verpflichtungen haftet die Stadt Schneidemühl mit ibrem gesammten gegenwärtigen und zukünftigen Vermögen und mit ibrer Steuerkraft. E

Dessen zur Urkunde haben wir diese Ausfertigung unter unserer Unterschrift ertheilt.

Schneidemühl, den ..

(L. S.)

Der Magistrat.

Provinz Posen. Regierungsbezirk Bromberg. Erster (bis . . . .) Zinsschein, . . . . te Serie zu dem Anleibeschein der Stadt Schneidemühl ._. - - Ausgabe, Buchstabe . . . Nr 1 C Mark Reichswährung zu vier Procent Zinsen über . . . Mark .. A : Der Inhaber dieses Zinssheins empfängt gegen dessen-Rückgabe am . . ten und späterbin die Zinsen dés vorbenannten Anleibescheins für das Halbjahr vom .. ten bis mit (in Buchstaben) . . . . Mark . . Pfennig bei der Stadt-Hauptkasse zu Schneidemühl und bei den bekannt gemadten Einlösestellen in Berlin und Posen. Schneidemühl, den . . ten G Der Magistrat. Dieser Zinsschein is ungültig, wenn dessen Geldbetrag nit innerhalb vier Jahren nah der Fälligkeit, vom Schluß des betreffen- den Kalenderjahres an gerehnet, erhoben wird:

Regierungsbezirk Bromberg. Anwetfun zum Anleibeschein der Stadt Schneidemühl E De E über . . . g. . . Mark Reihswährung.

Provinz Posen.

Der Inhaber dieser Anweisung empfängt gegen deren Rückgabe zu dem Anleibeschein Buchftabe . Nr. . . . Über . ._. « _. . Mark Reichswährung zu . . . Procent Zinsen die . . te Reibe Zinsscheine für die fünf Jahre vom . . ten 18... bis. u

j 18 . . bei der Stadt-Hauptkaffe zu Schneidemübl und bei den mit der Zinfenzahlung betrauten Stellen in Berlin und Pofen, sofern dagegen seitens des als solcher legitimirten Inhabers des An- leibesheins kein Widerspruch ethoben ift.

Schneidemühl, den . . ten

Der Magistrat.

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 57. Sißung vom Donnerstag, 5. Mai.

Der Sizung wohnen der Minister für Handel und Gewerbe Freiherr von Berlep\< und der Minister der geistlichen 2c. Angelegenheiten Dr. Bosse bei. f

Die zweite Berathung der Novelle zum Berggeseßtz von 1865 wird fortgesezt. Die $S 85a—h, welche das Arbeitsbuch betreffen, jowie S 86, welcher die Verleitung zur unre<htmäßigen Aufgabe der Arbeit, $ 87, welcher den Besuch der Fortbildungsschulen betrifft, und $S 88—93, welche die Verhältnisse der Aufsichtsbeamten regeln, werden ohne Debatte angenommen, ebenso die Aenderung der S8 77, 189 und 196 des Berggeseßes, betreffend die Befugnisse der Bergbehörden.

S 197 soll na< dem Antrage der Commission folgende Fassung erhaîten : i j

„Hür solche Betriebe, in welhen dur<h übermäßige Dauer der täglichen Arbeitszeit die Gesundheit der Arbeiter gefährdet wird, können die Ober-Bergämter Dauer, Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit und der zu gewährenden Pausen vorschreiben und die zur Durchführung diefer Vorschriften erforderlichen Anordnungen erlassen.“

Die Vorlage lautete:

„Insbesondere können die Ober - Bergämter, wenn durch über- mäßige Dauer u. st. w.“ wie im Commissionsbeschlufse.

Die Abgg. Hiße und Genossen beantragen :

a. Die Regierungsvorlage wieder herzustellen; b. folgende Resolution anzunehmen: Die Staatsregierung zu ersuchen, mögli bald eine’ eingehende Untersußung darüber anzustellen: inwieweit eine Herabseßung der Arbeitszeit in den Bergwerken der ver- schiedenen Ober - Bergamtsbezirke aus Rücksiht auf Leben und Gesundheit der Arbeiter erforderlih erscheint, und das Resultat derselben, sowie die auf Grund des $ 197 des Allgemeinen Berg- eseyes getroffenen, beziehungsweise beabsichtigten Maßnahmen dem Landtage mitzutheilen. 5 s :

Abg. Hiße (Centr.): Seine Freunde hätten in der Cotm- mission beantragt, die ahtstündige Schiht im Bergbau obligatoris< einzuführen. Sie ständen au< heute no< voll und ganz auf dem Bo- den dieses Antrages und wiederholten ihn nur deshalb nit, weil er keine Aussicht auf Annahme habe. In der Commission set von allen Seiten anerkannt worden, daß im Wege der Verordnung für einzelne Bezirke die Arbeitszeit der Bergarbeiter geregelt werden könne. Seine Freunde beantragten nunmehr, die Regierungs- vorlage wieder herzustellen und die Regierung aufzufordern, über die ganze Frage eine Enquête zu veranstalten. Die schwierige Lage der Bergarbeiter erfordere eine besondere Fürsorge dur< Verordnung oder Gese. Wenn schon in der Gewerbeordnung dem Bundesrath das Recht gegeben sei, für alle Arbeiter die Arbeits-

it zu begrenzen, fo sei dies Lie gans besonders am Plate. Seine Eeaue often, daß man allmähli< dur die Entwi>kelung dahin gelangen werde, den achtstündigen Normalarbeitstag beim Bergbau