1892 / 131 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[15544] Aufgebot. E

Auf den Tate des Arbeiters Friedrich Ernst Langwagen zu Radis wird dessen Bruder, der Arbeiter Friedrih Wilhelm Langwagen, geboren am 3. Februar 1846, welcher zuleßt in den Jahren 1863—1865 etwa im Amt zu Kalbe a. S. als Dienstknecht bezw. Schweinehirt gearbeitet hat, seitdem aber verschollen ift, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 28. März 18983, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Amtsgericht zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. :

Kemberg, den 30. Mai 1892.

Königliches Amtsgericht.

[15096] Verschollenheitsverfahren. : Nr. 5997. Da die Verschollenheitserklärung der in den 1840er Jahren nah Amerika ausgewanderten Fran- ziska Harno, geb. am 1. Zan 1813 zu Albbruck und zuleßt wohnhaft in Oeflingen, beantragt ist, wird die Vermißte aufgefordert, binnen Jahres- frist Nachricht von E an das Gr. Amtsgericht Säingen gelangen zu lassen. Zugleich werden alle diejenigen, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Vermißten zu geben vermögen, aufgefordert, biervon binnen Jahresfrist dem Amtsgerichte An- zeige zu erstatten. Säckingen, den 24. Mai 1892. Großh. Amtsgericht. gez. Stherer. Dies veröffentlicht : Der Gerichtsshreiber Gr. Amtsgerichts: (L S) (Unterschrift)

Die unbekannten, zur Erbschaft des am 8. De- zember 1890 hier verstorbenen Schmieds Johann Heinrich Humburg (auch Clodi genannt, aus Ehrsten gebürtig) berufenen Personen werden hier- mit aufgefordert, im Termin, den 30. No- vember d. I., Vormittags {A Uhr, spätestens ibre Ansprüche geltend zu machen, anderenfalls die biëher hier verwaltete Nachlassenschaft als herrenlos dem Fiscus überwiesen werden wird. [15553]

Caffel, den 31. Mai 1892.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6.

[15347] Aufgebot.

Der am 23. März 1885 zu Bessungen verstorbene Rentner Georg Wilhelm Becker hat laut Testament vom 12. August 1881 die Kinder und Kindeskinder feiner Geschwister zu Erben nah Stämmen einge- seßt, hiermit also auch die Nachkommen seines zu Groß - Gerau verstorbenen Bruders Peter Beer, von welchen ein Sohn Georg Becker unbekannt wo abwesend ist. Das für leßteren vorgesehene Erbtheil wird bei uns curatorisch verwaltet. Auf Antrag einer Miterbin, der Ebefrau des Großh. Hilfêgerichts- \chreibers Georg Meier, Elisabethe, geb. Hebel, zu Offenbach a./M., werden der genannte Georg Becker , und dessen Nachkommen im Falle feines Ablebens hiermit aufgefordert, spätestens im Termin Sams- tag, den 14. September d. J.,- Vormitt. 11 Uhr, Zimmer Nr. 14, sih über Antretung der angebotenen Erbschaft zu erklären, widrigenfalls Verzicht darauf unterstellt und der für sie vorge- sehene Antheil den Miterben überlassen werden wird.

Darmstadt, den 20. Mai 1892.

Großh. Amtsgeriht Darmstadt. I. Dr. Berchelmann.

[15243] Aufforderung.

Die am 15. Dezember 1891 zu Dieburg verstor- bene ledige Barbara Holzmeister hat dur Testament vom 5. Dezember 1891 das St. Rochushospital zu Dieburg zum Universalerben eingeseßt und der Katharina Weber und dem Kirchenbau in Dieburg fleine Vermächtnisse vermaht. Es ergeht nunmehr an die unbefannt wo? abwesende Katharina, Tochter des Philipy Knapp zu Dieburg als Verwandten ‘der Frblasierin, die Aufforderung, binnen 4 Wochen eine Erklärung über Anerkennung oder Anfechtung des Testaments bei dem unterzeichneten Gericht abzu- geben, als sonst die Anerkennung des Testaments unterstellt und dieses vollstreckt wird.

Groß:-Umstadt, den 25. Mai 1892.

Großherzoglich Hessishes Amtsgericht. (Unterschrift.)

[15552] Oeffentliche Bekanntmachung. /

Die öffentlihe Bekanntmahung vom 30. April 1892 bezüglich des Bähre'schen Testaments wird da- hin berichtigt, daß nit der Arbeiter August Ganzer fondern dessen Ehefrau Bertha bezw. deren eheliche Descendenz bedacht ift.

Berlin, den 30. Mai 1892.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 87.

{15246] Bekanntmachung. : 7 Veber den durch Beschluß vom 28. Mai d. J. für einen Vers{wender erklärten und deshalb ent- mündigten früheren Landwirth Franz Buhl hier- felbst ist die Vormundschaft eingeleitet worden. Breslau, den 1. Juni 1892. Königliches Amtsgericht.

[10275]. Bekanntmachung.

Das Königliche Amtsgericht zu Katscher hat dur Urtheil vom 27. Mai 1892 den Gerbergesellen Añgustin Waletko aus Bieskau, Sohn der Anbauer Augustin und Catharina geborenen Kroemer Waleßko’shen Eheleute, geboren am 8. April 1823, für todt erklärt.

[15274] Bekauntmachung.

Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nach- laßgläubiger und Vermächtnißnehmer des hier am 4. September 1891 verstorbenen Kaufmanns Emil Treitel, ist durch Aus\{lußurtheil vom 7. Mai 1892 beendet. /

Berlin, den 25. Mai 1892. |

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 73.

[15276] Im Namen des Königs! Verkündet am 30. April 1892. Weich, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Kirchenvorstandes zu Tolks- dorf bei Hogendorf erkennt das Königliche Amts- gera zu Gerdauen durh den Amtsgerihts-Rath Masuth für Recht : j E ed

1) der Ostpreußische Pfandbrief Dittrichsdorf XII. Nr. 7 über 300 Æ wird für kraftlos erklärt.

2) Die Kosten des Au O werden dem Kirchenvorstande zu Tolfsdorf auferlegt.

Königliches Amtsgericht. Masuth.

-_—_—

[14533] E n Namen des Köuigs! erfündet am 6. Mai 1892. /

Referendar Dr. Caspary, als Gerichtsschreiber.

In Sachen, betreffend das Aufgebot der für den Wirth Christoph Sperwien in Neplecken gebildeten Hypothekenurkunde über die auf Wieckau Nr. 1 in Abtheilung 111. unter Nr. 4 eingetragene Post von 233 Thlr. 10 Sgr., erkennt das Königliche Amts-

eriht X. zu Königsberg durch den Amtsgerichts- ath Alexander für Recht:

Die Ovpotemrges über die auf dem Grund- tück des Besißers und Schmiedemeisters Ferdinand Rodmann zu Wieckau, Wieckau Nr. 1 b in Abthei- lung III. Nr. 4 für den Wirth Christoph Sperwien in Neplecken über 233 Thlr. 10 Sgr. = 700 M. aus der Verhandlung vom 20. Juni 1860 eingetragene Post wird für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Verfahrens hat der Antragsteller zu tragen.

Königliches Amtsgericht. X.

Im Namen des Königs! Verkündet am 5. Mai 1892. Mackenow, Gerichtsschreiber. In Sachen 1) des Büdners Johann Haack in Buddenhagen, 9) der Erben des in Buddenhagen verstorbenen Eigenthümers Heitmann, nämlich: a. der Gbefrau des Eigenthümers Carl Beyer, Philivpine, geb. Heitmann, zu Buddenhagen, b. des Schuhmachers August Beyer in Wolgast, c. des Gärtners Albert Beyer in Wolgast, d. des Scbneidergesellen Wilhelm eyer in Stettin, vertreten durh den Rechtéanwalt Jahr in Anclam, auf Aufgebot, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Wolgast durch den Amtsrichter Haak für Recht : Die über die oper von 100 Thalern nebst 59/0 Zinsen auf halbjährlißhe Kündigung für den Eigenthümer Heitmann in Buddenhagen (eingetragen im Grundbu von Buddenhagen Band I. Blatt 21 Abtheilung 111. Nr. 1) gebildete Hypothekenurkunde wird für kraftlos erklärt. / Die Kosten des Verfahrens haben die Antragsteller zu tragen.

[15342]

Haa ck.

[15343] Im Namen des Königs! Verkündet am 19. Mai 1892. Grob é Referendar, als Gerichtsschreiber.

In Sachen betreffend das Aufgebot der ver- loren gegangenen Hypothekenurkunde über die im Grundbuch von Lassan Band 1. Blatt 46 Abthei- lung III. Nr. 3 für den Fischer Ludwig Karl Hau- fohl zu Lassan zufolge Verfügung vom 6. August 1870 eingetragene Poft von fünfzig Thalern, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Wolgast durch den Amtsrichter Haak für Recht :

Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuch von Lassan Band I. Blatt 46 Abtheilung TII. Nr. 3 für den Fischer Ludwig Karl Haukohl zu Lassan eingetragene Post von fünfzig Thalern wird für kraftlos erklärt.

Die Kosten des steller zu tragen.

Verfahrens haben die Antrag-

Haack.

Im Namen des Königs! Verkündet am 31. Mai 1892. Schmelz, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag: 1) dés Kaufmanns Abraham Baum, Samuels Sohn, von Treysa,

9) des Ackermanns Wilhelm Heinrich Well von Riebelsdorf, _

erfennt das Königliche Amtsgericht zu Ziegenhain dur den Amtsrichter Gieberich für Recht:

T. Der Hypothe?enbrief vom 2. Dezember 1875 über die in Artikel 258 des Grundbuches von Merzhausen in Abtheilung 111. Nr. 1 nach Kaufvertrag vom 30. November 1875 einge- tragene Hypothek von 780 M,

. die Schuldverschreibung vom 9. Februar 1852 über die in Artikel 193 und 194 des Grund- buchs von Niedergrenzebach in Abtheilung TII. Nr. 1 eingetragenen Hypothek von 750 M.

werden für kraftlos erflärt. Die Kosten werden den Antragstellern auferlegt. (gez.) Gieberidch. Ausgefertigt: Schmelz, Gerichtsschreiber.

[15279]

[15278] Bekauntmachung. :

Durch Aués{lußurtheil vom 24. Mai 1892 ist die Hypothekenurkunde vom 4. November 1878 über 300 4 Darlehn für den Rechtsanwalt Busso Peus in Dorsten, eingetragen in Bd. II. Bl. 5 des Grund- bus von Polsum, für kraftlos erklärt.

Dorsten, am 25. Mai 1892.

Königliches Amtsgericht.

[15280] Im Namen des Königs!

Auf den Antrag

1) des Altsitzers Friedrih Venzke zu Völzkow,

9) der Eigenthümer und Arbeiter Julius und Bertha, geb. Dallmann, Strikert’shen Eheleute in Rizig, vertreten dur den Rechtsanwalt Schönfeldt hier, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Schivel- bein dur den Gerichts-Assessor Perrin für Necht :

Das Hypothekendocument über die Post auf dem Grundstücke Band 1. Blatt Nr. 4 des Grundbuchs von Ritig in Abtheilung III. unter Nr. 1 in Höhe von 100 Thalern zu 49/0 jährlich verzinslih für den Kolonisten Wilhelm Thiede aus der gerichtlichen Obligation vom 19. Juli 1841 eingetragen, wird für

kraftlos erflärt. Von Rechts Wegen.

[15277] E

Durch Auss{lußurtheil des Königlichen Amts- gerihts zu Tempelburg vom 25. Mai 1892 werden die Gläubiger der auf dem Hause Nr. 388 von Tempelburg Abtheilung III. Nr. 1 eingetragenen 85 Thaler 6 Silbetgros en mit ihren Rechten und Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.

Tempelburg, den 25. Mai 1892.

Königliches Amtsgericht.

[15281] m Namen des Königs!

Auf den Antrag des Wirths Anton Zimoh zu Borek-Laski erkennt das Königliche Amtsgericht zu Kempen (Posen) turch den Amtsgerichts - Rath Pleßner für Recht :

Die Specialmasse Marcus Goldmann bezw. der Letztere oder deren unbekannten Rechtsnachfolger werden mit ihren Augebaea auf die auf dem Grundstücke Laski Nr. 131 Abtheilung IIT. Nr. 19e für die Specialmasse Marcus Goldmann eingetragene Kaufgelderhypothek von 36 (A 20 „Z nebst Zinsen ausgeschlossen und die Kosten des Verfahrens dem Antragsteller zur Last gelegt.

Von Rechts Wegen. Verkündet am 23. Mai 1892. Pawlowsfki, Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts.

[15259] Oeffentliche Zustellung.

In Ehesachen der Ehefrau des Schlossers Adolf (richtiger Adam) Dodeck in Braun Gs, Klägerin und Becufungsklägerin, vertreten durch den Justiz- Rath Heymann, wider ihren genannten Ehemann, z. Z. unbekannten Aufenthalts, Beklagten und Berusungsbellagten, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten unter Wiederholung der Aufforderung, einen beim Berufungsgerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen, zu dem zur mündlichen Verhandlung auf den 10. Oktober d. J., Mor-

ens 11 Uhr, vor dem ersten Civilsenate Herzogl. Ober-Landesgerichts hieselbst bestimmten Termine, in welchem dieselbe den Antrag stellen wird,

unter Aufhebung des angefochtenen landgericht- lichen Urtheils die Ehe der Parteien dem Bande nach zu trennen. _ . Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug aus dem Shriftsaße der Klägerin bekannt gemacht.

Braunschweig, den 30. Mai 1892.

Der Gerichtsschreiber des Herzogl. Ober-Landesgerichts : Kyrath, Nath.

[15253] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Bertha Amalie Auguste Juder®- leben, geb. Zwietz, in Jena, vertreten durch Rechts- anwali Dr. Zeiß daselbst, klagt gegen ihren Ehe- mann, den Brauer und Restaurateur August Fer- dinand Louis Judersleben, zuleßt in Jersy City Heights, New JIersy in Nord-Amerika, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlassung, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die Che der Streittheile dem Bande nah zu trennen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I1. Civilkammer Großherzoglichen Landgerichts zu Weimar zu dem auf Freitag, den 21. Oktober 1892, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Verhandlungstermin, mit der Auf- forderung, einen bei dem genannten Gericht zu- elassenen Rechtsanwalt zur Vertretung zu be- tellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Weimar, den 31. Mai 1892.

Der Gerichtsschreiber des Großh. Sächs. Landgerichts: Limburg.

[15252] Oeffentliche Zustellung.

Die verchelihte Arbeiter Heymeyer Friederike, geb. Zimmermann zu Wanzleben , vertreten durch den Rechtsanwalt Reusch hier, klagt gegen deren in unbekannter Abwesenheit lebenden Ehemann, den Arbeiter Heinrich Heymeyer, früher zu Wanzleben, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Che zu trennen, den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und demselben die Prozeßkosten aufzu- erlegen, und ladêt den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IT. Civilfkammer des Königlichen Landgerichts zu Magdeburg auf den 26. Oktober 1892, Vormittags 97 BVhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Magdeburg, den 30. Mai 1892.

Blanck, Secretär, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[15251] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Maurer Louise Krunig, geb. Reinhardt, zu Magdeburg-Sudenburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Cohn hier, klagt gegen deren in unbekannter Abwesenheit lebenden Ehemann Hermann Martin Krunig, früher zu Magdeburg-Sudenburg, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen Parteien bestehende Che zu trennen und den Beflagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IT. Civilkammer des König- lichen Landgerichts zu Magdeburg auf den 26. Of- tober 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Magdeburg, den 31. Mai 1892.

Blanck, Secretär, Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

[15250] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Maurer Constanze Schneegobky, geb. Domachowsfi, hier, vertreten dur den Rechts- anwalt Dr.Lembser hier, klagt gegen deren in unbekanuter Abwesenheit lebenden Chemann Anton Schneegotzky, früher hier, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die Che der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die II. Civilfammer des Königlichen Land- gerihts zu Magdeburg auf den 26. Oktober 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Se bekannt gemacht.

Magdeburg, den 31. Vai 1892.

i Blan ck, Secretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[15267] Landgericht Hamburg. / Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Îda Louise Ferdinandine Greil, geb. Beckmann, zu Hamburg (vertreten durch Rechts- anwalt Dr. O. Gobert), klagt gegen ihren Che- mann August Karl Greil, unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, die Klägerin binnen einer gerihts- seitig zu bestimmenden Frist in einer angemessenen Wohnung wieder bei sih aufzunehmen, widrigenfalls

/

ibn für einen böslihen Verlasser zu erklären und die Ehe der E vom Lande zu scheiden und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Rathhaus) auf den 6. Oktober 1892, Vormittags 94 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Fn Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. i: i Hamburg, den 2. Juni 1892. Schlieckau,

Gerichts\hreiber des Landgerichts. Civilkammer II.

[15255] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Anna Auguste Minna Lehmann, geborene Telshow, in Freyenstein, vertreten durch den Rechtsanwalt, Justizrath Schroeder in Altona, flagt gegen ihren unbekannt abwesenden Chemann den vormaligen Schornsteinfegermeister Franz Adolph August Wilhelm Lehmaun, früher in Freyenstein resp. ANredobnen wegen Ehescheidung auf Grund bös- liher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe dem Bande nah und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Theil und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Civilkammer des Königlichen Land- gerihts zu Altona auf Donnerstag, den 6. Oktober 1892, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum

Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 20. Mai 1892.

Thon, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[15263] Oeffentliche Pulellung,

Der Rechtsanwalt Mosse zu Berlin, Schüten- straße 20, klagt gegen den Kaufmann Martin Lubarsch, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Auf- enthalts, aus der Vertretung des Beklagten in dem Verfahren, betreffend die Entmündigung desfelben bezw. Aufhebung der Entmündigung, ferner wegen einer dem Kläger, als dem Vormund des Beklagten, gegen denselben zustehenden Honorarforderung, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu ver- urtheilen, an den Kläger 217,40 4 nebst 5 9/6 Zinsen seit dem 1. Februar 1892 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht 1. zu Berlin, Abtheilung 35, auf den 14. Oftober 1892, Vormittags 10 Uhr, Jüdenstraße 59, Il Treppen, Saal 143. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 31. Mai 1892.

(L. 8.) Hellmig, Actuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts T. Abtheilung 35.

[14585] Oeffeútliche Zustellung.

Nr. 4268. Der Schneidermeister Karl Nadler in Stadt Kehl, vertreten durch Agent Karl Maier in Stadt Kehl, Cent gegen den ledigen Kaufmann Georg -Roß von Dorf Kehl, z. Zt. in Brasilien, an unbekannten Orten abwesend, aus Kleiderkauf in den Fahren 1886 und 1887, mit dem Antrage auf Ver- urtheilung des Beklagten zur Zahlung von 62 M nebst 5 9/6 A seit dem Klagezustellungstage und vorläufige Vollstreckbarkeiterklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur crinbliVen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Kehl in den auf Dienstag, den 12. Juli 1892, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Termin. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kehl, den 28. Mai 1892.

Kopf, Gerichtsschreiber des Großherzoglihen Amtsgerichts.

[14509] Oeffentliche Zustellung. f 1) Der Fleischermeister W. Richter, 2) der Fleischer- meister Franz Wolf, 3) der Fleischermeister Georg Buhle, 4) der Fleischermeister Ernst Kranebuhl, 5) der Fleischermeister Franz Koch, 6) der Fleischer- meister Otto Bluhm, sämmtlich zu Dessau und ver- treten durch den Schneidermeister Ferdinand Barß in Dessau, klagen gegen den Kaufmann Louis Winkelmann, früher in Dessau, jeßt in unbe- fannter Abwesenheit, wegen Rückzahlung der in einer Arrestsache der Kläger gegen 2c. Winkelmann bei Herzogl. Gerichtskasse hier hinterlegten Kaution von 300 M, mit dem Antrage a. den Beklagten Winkel- mann ftostenpflichtig zu verurtheilen, darin zu willigen, daß den Klägern die bei Herzoglicher Gerichtsfasse hier sub Nr. 2410 hinterlegte Kaution von 300 M zum vollen Betrage zurückgezahlt werde, Þ. das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amtsgericht zu Dessau auf den 14. Juli 1892, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke ‘der öffentlichen Zustellung

wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Deffau, den 30. Mai 1892.

S) (Unterschrift), :

als Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.

[15265] Oeffentliche Zustellung. :

Der Gerbermeister Robert Braun von JIohannis- burg, vertreten durh den Rechtsanwalt Laube da- selbst, klagt gegen den Gutsbesißer von Livonius in Adl. Borken, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen 15,40 6, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an Kläger 15,40 Æ nebst 5 °% Zinsen seit dem 1. März 1892 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er- flären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- gericht zu Johannisburg auf den 20. September 1892, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Johannisburg, den 24. Mai 1892.

Kalweit, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[15256] Oeffentliche Zustellung.

Der Instrumentenhändler L. Peix in Bremer haven, vertreten duns den Rechtsanwalt Dr. jur- L XFahn daselbst, klagt gegen die unyverehelichte

hristine Kuepper, früher zu Bremerhaven, 1 unbekannten Aufenthalts, wegén S eines Klaviers, mit dem Antrage, die Beklagte zn ver-

urtheilen, das von ihr gemiethete Nußbaum-Klavier dem Kläger wieder seraugeen und äuf ihre Kosten in dessen Geschäftslocal zurückschaffen zu lassen, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Nechts\treits auf Dieustag, den 20. September 1892, Vormittags 10 Uhr, vor das Amts- geriht zu Bremerhaven. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage be- kannt gemacht. : , Bremerhaven, den 31. Mai 1892. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Lindemann. :

{15268] Oeffentliche Zustellung.

Der Odenhäuser Consumverein, vertreten durch seiúen Vorstand zu Odenhausen, dieser vertreten durch Rechtsanwalt Kaufman zu We lar, flagt ah Schuhmacher und früheren aarenhalter

udwig Speier von Odenhausen, jeßt unbekannt wo? aus fäufliher Lieferung von Waaren, mit dem Antrage auf ktostenfällige Verurtheilung des Beklag- ten zur Zahlung von 122 # 24 nebst 5 °%/o Verzugszinsen seit 30. März 1892, sowie der Kosten des Arrestverfahrens im Betrage von 16 M. 70 s, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- E Weyßlar auf den 12. Juli 1892,

ormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen u end wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Weslar, den 2. Juni 1892.

Koch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[15254] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Gebr. Wolff in Breslau, König- straße 2, Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Wolff ebenda, Ohlauerstraße 5/6, klagt gegen die A. P. Kaiser-Ferdinand-Nordbahnu, vertreten durch ihre Direction zu Wien, Beklagte, aus An- Iebensobligationen mit dem Antrage:

die Beklagte zu verurtheilen:

I. der Klagerin gegen Aushändigung der Schuld- verschreibungen Nr. 12702 und Nr. 12706 ihres An- lehens vom Sahre 1872 nebst dazu gehörigen Cou- pons und Talons für jede derselben 200 Thaler = 600 M, zusammen 400 Thaler = 1200 Æ nebst 69/9 Zinsen seît dem 5. Mai 1892 und 8,70 Protestkosten und Porto zu zahlen,

IT. das Urtheil gegen Sicherheitsleistung in baarem Gelde oder in banktfähigen Papieren, insbesondere Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs oder Preußens nebst laufenden Coupons und Talons, für vorläufig vollstreckbar zu erklären,

und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IT. Kammer für Handels- sahen des AIUGO Landgerichts zu Breslau, Schweidniterstadtgraben 2/3, Sitzungssaal 54, im I. Stock, auf den 31. Oktober 1892, Vor- mittags 1x Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Tung der Klage bekannt gemacht. Die Einlafsungsfrist ist auf 4 Wochen festgeseßt.

Breslau, den 28. Mai 1892.

Ore Gerichtés{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[15258] Oeffentliche Zustellung.

Der Brunnenmacher Anton Christ in Schiltigheim Tlagt gegen die Catharina Klein, gewerblose Ghefrau von August Jaeger, und diesen leßteren selbst der ehelichen Gütergemeinschaft wegen, beide in Paris, rue des cornes 20 wohnend, wegen den zu Schiltig- beim wohnhaft gewesenen und daselbst verlebten Cheleuten Iohann Klein, Zimmermann, und Catha- rina Gaillot, deren einzige Erbin die beklagtische Chefrau ist, gelieferter Arbeiten und gelieferter Waaren mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 89,20 M. sammt 5 9/9 Zinsen vom Klagezustellungstage an, den Kosten des Rechtsstreits und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des. zu erlassenden Urtheils, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Schiltigheim auf den 11. Juli 1892, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gemacht.

E VEUL, Gerichtsfchreiber des Kaiserlihen Amtsgerichts.

[15260] Bekanntmachung.

Maria Gall, Ehefrau des MNebmanns Albert Legoll, Beide in Hohwarth, vertreten dur Rechts- anwalt Dr. Behr, klagt gegen ihren genannten Ghe- mann mit dem Antrage auf Trennung der aven ihnen bestehenden Gütergemeinschaft. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i./E. ist Termin auf “den 9, Juli 1892, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.

Der Landgerichts-Secretär : Jansen.

[15272] E Die Chefrau des Bäers Hubert Anton Werners, ubertine, geb. Wellen, zur Zeit ohne Geschäft in üsseldorf, vertreten durch Rechtsanwalt Stapper

hier, klagt gegen ihren genannten zu Lank

wohnenden Ehemann mit dem Antrage uf Güter- trennung und ist Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der II.. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 27. September 1892, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.

Düsseldorf, den 28. Mai 1892.

: / Arand, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[15271]

Die Ebefrau des Kleinhändlers Peter Heimes, Johanna, geb. Diebels, zu Krefeld, vertreten dur Rechtsanwalt Justiz-Rath Courth hier, klagt gegen ihren genannten | daselbst wohnenden Ehemann mit dem Antrage auf Gütertrennung und is Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der 11. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 27. September 1892, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.

Düsseldorf, den 28. Mai 1892.

rand, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[15270]

Die Chefrau des Wirthes und Specereihändlers Franz Schmitz, Wilhelmine, 2 E zu Krefeld, vertreten durch Rechtsanwalt Welter hier, klagt gegen ihren genannten, daselbs wohnenden Ehemann mit dem Antrage auf Gütertrennung und ist Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 4. Oktober 1892, Vor- mittags 9 Uhr, bestimmt.

Düsseldorf, den 31. Mai 1892.

E Arand, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[15262]

Durch rechtskräftiges Urtheil der IT. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 13. April 1892 ist die zwishen den Eheleuten Adalbert Müller, Reisender, früher Destillateur zu Mondorf, gegenwärtig zu Wesel, und Anna, geb. Vieler, zu Mondorf bestandene eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt. :

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts : (L. 8.) Donner, Landgerichts-Secretär.

[15266]

Durch ade Urtheil der I. Civilfammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 9. Mai 1892 ist die zwishen den Gheleuten Georg Dauf- höuer, früher Xaufmann, jeßt ohne Gewerbe, in Bonn und Henriette, geb. Wagner, daselbst bestehende ehe- lie Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts. (L. 8.) WVobíïs, Landgerichts-Secretär.

[15269] eines Gütertrennungsurtheils.

Durch Urtheil der I. Civilkammer des Königlichen LUndgerichts zu Trier vom 4. Mai 1892 ist die zwishen den Eheleuten Anton Kesselheim, früher Restaurateur, jet Kellner, und Anna Maria, geb. Wagner, ohne Stand, beide zu Trier wohnend, bestehende eheliche - Gütergemeinschaft für aufgelöst erflärt worden.

Trier, den 28. Mai 1892.

L Große, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[15261] Bekauntmachung eines Gütertrennungsurtheils.

Durch Urtheil der 1. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Trier vom 23. Februar 1892 ist die zwishen den Eheleuten Simon Löser, Kaufmann aus Trier, zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, und Wilhelmine Löser, geb. Cahen, zu Trier bestehende Errungenschaftsgemeinshaft, für aufgelöst erklärt worden.

Trier, den 2. Juni 1892.

: Große, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[15273

Durch rechtskräftiges Urtheil der IT. Civilkammer des hiesigen Königlichen Landgerichts vom 20. April 1892 ift zwishen den Eheleuten Fabrikmeister Wil- helm Schroeder und Johanna, geb. Heinen, zu Rheydt die Gütertrennung mit rechtlicher Wirkung vom 27. Februar 1892 an ausgesprochen worden.

Düsseldorf, den 20. Mai 1892.

rand, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[15341] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerichts 11. Civilkfammer zu Koblenz vom 7. Mai 1892 wurde die zwischen den Eheleuten Kohlen- händler Mathias Klouth und Anna Maria, geborne Bleidt, in Kruft bestandene eheliche Gütergemeinfchaft für aufgelöst erklärt und die Parteien zur Aus- einandersezung und Liquidation vor den König- lihen Notar zu Andernach verwiesen. Bren nig, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Bekauntmachung

E

3) Unfall- und Juvaliditäts- 2. Versicherung.

[15414]

Schlesis

che Eisen- und Stahl - Berufsgenossenschaft.

Die diesjährige ordentliche Genossenschaftêöversammlung der Schlesischen Eifen- und Stahl-

Berufsgenofsenshaft wird

__ Sonnabend, den 25. Juni 1892, Mittags 12 Uhr, zu Breslau im kleinen Saale des Breslauer Concerthauses, Gartenstraße Nr. 16 I., stattfinden. __ Gemäß $ 9 des Genossenschaftsstatuts werden die geehrten Mitglieder der Genossenschaft zu zahlreihem Erscheinen in dieser Versammlung eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen folgende Gegenstände:

1) Erstattung des Verwaltungsberichts für das Jahr 1891.

2) Bericht der Revisoren und Prüfung und Abnahme der Rechnung für das Jahr 1891.

3) Festsetzung des Etats für die Verwaltungskosten der Genossenschaft für das Jahr 1893.

4) Beschlußfassung über die Anlage des Reservefonds und die

befindlihen Werthpapiere und Geld

erwahrung der in demselben

er. . 5) -Wahl.- eines aus drei Mitgliedern bestehenden Auss{husses zur Vorprüfung der Rechnung

für das Jahr 1892. Breslan, den 3. Juni 1892.

Schlesische Eisen- und Stahl-Berufs-Genoffenschaft. i Der Vorstand. Klewitß, Vorsitzender.

ee Bekanntmachung er Speditions-, Speicherci- und Kellerei-Berufsgenossenschaft. Die Genossenschaftsmitglieder werden hierdurch zu der ordentlichen Genuosseuschaftösversammlung welche am Sonnaben®, den 25. Juni 1892, / Vormittags 113 Uhr, im Hotel Kaiserhof zu Berlin, Eingang Mauer- straße 56/58 stattfindet, statutenmäßig eingeladen. Tagesordnung : 1) Verwaltungsbericht des Jahres 1891. 2) Rechnungslegung pro 1891. 3) Kostenvor- ans{blag pro 1892. 4) Wahl von 95 Vorstands- mitgliedern nebst Stellvertretern, . «außerdem Ersaßwahl für ein verstorbenes Mitglied und dessen Stellvertreter. 5) Wahl von drei Rechnungsrevisoren nebft Stellvertretern. 6) Auf- stellung eines neuen Gefahrentarifs. 7) Anträge von Genossenschaftsmitgliedern und etwa noch eingehende Anträge. Berliu, den 3. ¿Juni 18392. - Der Genosseuschaftsvorstand. Gustav Kettner.

[15208]

Magdeburgishe Baugewerks- Berufsgenossenshhaft.

Die Herren Delegirten werden hiermit zu der am Dienstag, den 28. Juni er.-., Vormittags 10 Uhr, zu Magdeburg im Saale des Hôtel „Kaiserhof“, Ruischeritraße Nr. 21, f\tattfindenden Genofsen- \schaftsversammlung ergebenst eingeladen.

s: Tagesorduung : A. Berufsgenosfsenschaft.

1) Erstattung des Geschäftsberichts.

2) Bericht über Prüfung und Abnahme der Jahresrehnung pro 1891 und Ertheilung der Entlastung für den Vorstand.

3) Festsepung des Etats für das Geschäftsjahr

4) Neu- resp. Wiederwahl von drei Vorstands- mitgliedern und deren Ersazmännern.

5) Wahl von drei Rechnungsrevisoren für die Jahresrechnung pro 1892.

6) Mittheilung derjenigen Beamten der Berufs- genossenschast, welchen die Pensionsberechtigung zugesprochen werden foll.

7) Antrag des Vorstandes der Section I. hier wegen Besprehung über die Novelle zu dem Krankenversiherungsgefeße.

8) Beschlußfassung über etwa noch eingehende Anträge und allgemeine Mittheilungen.

B. Versicherungsanstalt.

1) Bericht des Vorstandes (Geschäftsbericht).

2) Bericht über Prüfung und Abnahme der Jahresrehnung pro 1891 und Ertheilung der Entlastung für den Vorstand.

3) Festsevung des Etats für das Geschäftsjahr

4) Geschäftliche Mittheilungen. Magdeburg, den 31. Mai 1892. Der Vorstand der Magdeburgischen Baugewerks- Berufsgenossenschaft. A. Niemann, Vorsitender.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

[15236] Verdingung.

Die Lieferung von 150 kg gelbem Wachs foll am 16. Juni 1892, Nachmittags 4? Uhr, öffentlich verdungen werden. Angebote find auf dem Briefumschlage mit der Aufschrift: „Angebot auf Wachs“ zu versehen. Bedingungen liegen im An- nabme - Amt der Werft aus, können auh gegen 0,50 M von der unterzeichneten Behörde bezogen werden.

Wilhelmshaven, den 30. Mai 1892. Kaiserliche Werft. Verwaltungs-Abtheilung.

5) Verloosung 2. von Werth- papieren.

[11779] Bekanntmachung betreffend die Ausloosung Hohenzolleruscher Rentenbriefe.

Bei der am 12. d. Mts. stattgefundenen Aus- loosung Hohenzollernscher Nentenbriefe behufs Zahlung auf den L. Oktober L892 sind folgende Nummern gezogen worden:

Litt, A. à 500 Fl. = $57 Mark 14 Pfg. 70 Stück.

124 232 266 286 301 408 563 642 646 673 715 766 850 926 1137 1263 1333 1416 1546 1569 1694 1904 1918 1955 2190 2206 2391 2395 2429 9446 2470 2680 2820 2934 3178 3311 3377 3389 3417 3554 3633 3689 4095 4144 5133 5287 5477 5487 5545 5669 5792 6261 6663 6908 6950 6996 7022 7214 7260 7281 7338 7410 7468 7534 7738 8111 8578 8834 8881 9109.

Litt. B. à 190 Fl. = 171 Mark 43 Pfg. 13 Stück.

941 274 418 720 843 979 1249 1269 1290 1365 1369 1378 1524.

Lätt. C. à 25 Fl. = 42 Mark 86 Pfg. 14 Stü. L

19 64 76 132 218 234 399 518 727 729 864

946 963 1286. i: Die vorbezeichneten Nentenbriefe werden den In- habern zum 1. Oktober 1892 hierdurch mit der Auf- forderung gekündigt, den Kapitalbetrag derselben von dem genannten Tage ab gegen Quittung und NRückgabe der Rentenbriefe in cursfähigem Zustande also, wenn dieselben außer Curs geseßt waren, nach vorheriger Wiederincurssezung bei der hiefigen Königlichen Regierungs - Hauptkasse in Empfang zu nehmen. Mit dem 1. Oktober 1892 hört die weitere Verzinsung der ausgeloosten Renten- briefe auf, und es muß mit denselben der niht mehr fällig werdende Zinscoupon Serie IV. Nr. 16 nebst

Talon unentgeltlich zurügeliefert werden, widrigen-

“Sa s

¿

falls der Betrag des fehlenden Coupons vom Kapital zurückzubehalten sein würde. M i

Die Einlösung der Rentenbriefe kann auch ver- mittelst deren frankirter Einsendung durch die Post an die hiesige Königliche L T - Hauptkasse er- folgen, und ift in diesem Falle %kine, von dem In- haber auszustellende, über den Empfang der in pohlen und Buchstaben auszudrückenden Valuta autende Quittung beizufügen.

Die Uebersendung des Kapitals erfolgt dann eben- falls durch die Post auf Gefahr und Kosten des Empfängers.

Gleichzeitig werden die Inhaber der in früheren Terminen ausgeloosten und noch nicht eingelösten Neutenbriefe und zwar aus der Verloosung:

pro 1. Oktober 1886: Läátt. A. Nr. 7255; Litt. B. Nr. 1071, pro 1. Oktober 1889: Litt. B. Nr. 260, pro 1. April 1890: Litt. B. Nr. 1359 zur Vermeidung weiterer Zinfenverluste an die Ein- löfung hierdurch wiederholt erinnert. Ne den 14. Mai 1892. önigliche Regierung. Drolshagen.

[12697] Bekanntmachung,

die Ausgabe neuer Zinsbogen zu den Schuld-

scheinen der Stadt Greiz vom 1. Juli 1872 betreffend.

Die Inhaber der mit Genehmigung Fürstlicher Landesregierung ausgegebenen Æ#9/o igen Stadt- \schuldscheine vom L. Juli 1872 werden hier- dur in Kenntniß geseßt, daß für die mit dem Ter- min 1. Juli 1892 ablaufenden Zinéscheine neue Zinsdocumente, bestehend aus Zinsleiste und 20 Zins- scheinen auf die Termine 1. Januar 1893 bis mit 1. Juli 1902 ausgegeben werden.

Die Aushändigung dieser neuen Zinsbogen erfolgt gegen Rückgabe der abgelaufenen Zinsleiste bei un- serer Stadt-Hauptkassenverwaltung hier vom 1. Juni dieses Jahres ab an jedem Wochentag während der Stunden von 3 bis 5 Uhr Nach- mittags.

Hierbei wird darauf aufmerksam gemacht, daß von den Besitzern mehrerer Schuldscheine die umzutauschen- den alten Zinsleisten nah der Nummerfolge geordnet mit einem Verzeichniß abgegeben werden müßen.

Greiz, den 20. Mai 1892.

Der Gemeindevorstand. Thomas, Ober-Bürgermeister.

6) Kommandit- Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsh.

[15286]

Die Juhaber unserer Partial-Obligationen benachrihtigen wir hierdurch, daß die Ausloosung von 2 Stück à 500 4, 4 Stück à 1000 -und 1 Stück à 2000 (6 am 29. Juni cr., Vormit- tags 11 Uhr, im Conferenzzimmer unseres Eta- blissements \tattfindet.

Cöthen, den 2. Juni 1892.

Mashhircenfabrik Actien-Gesellshaft

vorm. Wagner & Co.

[15283]

Bayerische Actiengesellschaft für hemische & landwirthschaftlih chemishe Fabrikate _(Fabrik Heunfeld).

Wir geben Hiermit bekannt, daß vom 10. Juni an der Umtausch der Talons gegen die neuen Couponsbogen zu unseren Prioritäts-Actien durch die Herren Guggenheimer & Cie. München stattfindet.

Heufeld, den 2. Juni 1892.

Der Vorstand.

[15439] : Stadt Kölnischer Theater Actien Verein.

Wir beehren uns, die Actionäre unseres Vereins zu einer außerordentlichen Generalversammlung am Mittwoch, 22. Juni d. J.- Mittags 12 Uhr, im Hansasaale des Rathhauses einzuladen.

Eindager Gegenstand der Tagesordnung :

Abänderung der Statuten, insbesondere auch des Zusatartikels vom 2. Juli 1872. Köln, 3. Juni 1892. Der Verwaltungsrath. Rob. Schnißler. Heinrih Seligmann.

[15418] Dortmunder Steinkohlen-Kergwerk Louise Tiefbau zu Barop bei Dortmund.

Außerordentliche Generalversammlung Montag, den 27. Juni 1892, Nachmittags 3 Uhr, im Hôtel „Zum Römischen Kaiser“ in

Dortmund. l Tagesordnung : Beschaffung weiterer Geldmittel.

Zur Theilnahme an der Generalversammlung find nur diejenigen Besißer von Stamm-Actien, Prioritäts- Stamm-Actien und Genußscheinen berechtigt, welche in Gemäßheit des $ 22 des Statuts ihre Actien, Priori eben und Genußscheine (ohne Dividenden=

ogen und Talons), oder Depotscheine der Reichs- bank, welche die Nummern enthalten, bis zum 24, d. M., Mittags 12 Uhr.

bei der Direction der Disconto-Gesellschaft

in Berlin,

bei der Deutschen Bauk in Berlin, oder

bei der Gesellschaftskasse in Barop deponirt haben. Ae i Die Stamm - Actien, Prioritäts-Stamm-Actien und Genußscheine sind mit getrenntem, einfachem, arithmetish geordnetem und vom Deponenten mit Namensunterschrift zu versechendem Verzeichniß ein- zureichen; der über die erfolgte CteSeguns aus- zustellende ein enthält die Angabe der dem Deponenten zustehenden Stimmenzahl und dient als Einlaßkarte zu der Generalversammlung.

Barop, den 3. Juni 1892. Dortmunder Gre - Bergwerk Louise

au. Der Auffichtsrath.