1912 / 30 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Wiederaufnahme der Neform des preußts{<et Wahlrehts ankündigt. Der Abg. Dr. Friedberg hat selbst anerkannt, daß eine Wahlreform nur dur< Kompromisse mit den verschiedenen Parteien des Hauses erreiht werden kann. Nach diesem Wahlkampf \ondergleichen sehe ih aber keine Möglichkeit, wie man mit “Aussicht auf Erfolg cinen Geseßentwurf in Angriff nehmen soll, der nur erfolgreih dur<geführt werden kann im Wege - der Verständigung. Es wird immer so getan, als wäre der Entwurf vom Jahre 1910 ni<t eine volle Erfüllung“ der Zusage der Thronrede. Damals ist aber von dem Méinistervräsidenten ausdrü>li< erklärt worden, daß die Einführung des Neichstags8wahlrehts in Preußen glatt abgelehnt werden muß, ja er hat diefe Forderung sogar als staatsfeindlich bezeihnet und ein Wahlrecht gefordert, das abgestuft wird, damit dem Mittelstande ein auss{laggebender Einfluß erhalten wird. Diese -Charakterisierung trifft auf den Geseßentwurf vom Jahre 1910 zu, und nicht die Negierung, fondern diejenigen, die das Neichstagswablrecht verlangen, hindern die Erfüllung der Zusage der Thronrede. Die größten Gegner der Wahlrechtsreform in Preußen sind diejenigen, dic das Neichstagswahlrecht eingeführt wissen wollen. In der Thronrede ist ferner, ni<t das Wohnungsgeseß angekündigt worden. Ein allgemeines Wohnungsgeseß wird nicht erreiht werden können, aber zunä<hst doh ein Wohnungsgeseß für die Großstädte, wie wir es bei der Beratung des Großberliner Zweverbandes gefordert baben. Das ist allerdings ein dringendes Bedürfnis, und meine Freunde sind geneigt, dur< einen Antrag auf den Beschluß dieses Hauscs vom vorigen Jahre zurü>zukommen. Bei dem Fortbildungs- \chulgeseß werden wir die Einfügung des Neligionsunterrichts in den Lehrplan niht annehmen können. Wenn 1< auch nicht die Meinung teile, daß dur<h den Religionsunterriht das Gegenteil erzeugt wird und die jungen Leute nur von der Religion ab- geschre>t werden, fo. werden wir doch diese Dinge mehr lokal regeln müssen. Wir dürfen niht immer egalisieren und \{hablonisieren. Ich zweifle niht daran, daß die Ausführungöbbestimmungen für das Feucrbestattungs8geseß von den besten Absichten erfüllt waren. Die Bestimmungen über die Virginität waren ein Fehler. Die

demokratischen Gedanken haben bei den Retchstagswahlen an Stoß-

kraft gewonnen, seitdem diebürgerliche und die soziale Demokratie einen gemeinsamen Pakt abgeschlossen haben. Und wir können nicht darüber zweifelhaft sein, daß thre Stoßkraft auch in Preußen im Sinne der Demokratisierung Preußens nah Kräften aus8genußt wird. Die Früchte dieser bürgerlichen und sozialdemokratishen gemeinschaftlihen Arbeit fommen in der Hauptsache aber der soztaldemokratischen, anti- nonarchishen und antinationalen Demokratie zugute. Wenn man den Ursachen dieses demokratis<hen Erfolges nachgeht, so liegt die Frage nahe, irgendeinen Sündenbo>k zu finden. Ein Teil der Presse und auch gestern der Abg. Herold hat die Regierung als den Haupt- sünder hingestellt. Es ist zweifellos rihtig, daß die Regierung in de Lage gewesen ist, wenn fie die nationale Flagge hochgehalten hätte, die starke nationale Strömung, die anläßlih der Marokkoaffäre vor- handen war, in den Dienst der Wahlen zu stellen. Aber man muß ihr doh mildernde Umstände zubilligen, denn Nücksichten auf die aus- wärtige Politik haben fie verhindert, diefen Weg zu wählen. Die Negierung fürchtete, aufs neue cine Kriegsgefahr hervorzurufen, wenn fe die nationale Negung in die Wahlen hineingezogen hätte. Auf der anderen Seite hat die Regierung aber doch einen Febler begangen. Die Art, wie der Mintsterpräsident gegenüber dem Abg. von Heydebrand diese nationale Regung. der Abg. von Heydebrand, wenn auch in drastischer Form, Ausdru gab, charakterisiert, stigmatifiert hat, war geeignet, den Gegnern Wasser auf die Mühlen zu geben. Von anderer Seite ist der Regierung ihr wirkungslofer Erlaß an die Regtierungspräsidenten vorgehalten worden. Dieser Erlaß hat nur die cine üble Wirkung gehabt, daß damit fofort das Geschrei über die Parteilichkeit der Regierung angehoben hat. Die Folge war, daß n< die Regierung derartig des Wahlkampfes enthalten hat, daß sie nicht einmal in der Lage war, die staatsbürgerlichen Pflichten zu er- füllen. Der Abg. Dr. Friedberg hat sich darüber beklagt, daß die Behörden in der Provinz Hannover der welfishen Agitation nicht energisch entgegengetreten find. Sämtlihe Behörden find nach den mir gewordenen Berichten aber ausschließli< zugunsten der National- liberalen eingetreten. Ich habe wiederholt schon von dieser Stelle darauf hingewiesen, daß es ein {<werer Fehler ist, die Landräte oder kommunalen Verwaltungen, deren Schwerpunkt in der Frage der Selbstverwaltung liegt, als politische

Beamte zu stigmatisieren. Dieser Begriff des politishen Beamten -

ist zuerst von Herrn von Puttkamer durch den Erlaß von 1882 ein- geführt worden, er hatte damit die Absicht, den preußishen Beamten die Nolle der französischen Präfekten und Souspräfekten zuzuweisen ; das war allerdings ungeeignet, das war unpreußis<h. Aber es hätte doch einen gewissen Sinn. Heute aber ist die Charakterisierung als politischer Beamter auf der einen Seite ein Nonsens, auf der anderen ein s{<werer Schade. Jeßt, wo es die Hauptaufgabe unserer Ver- waltungsreform ist, immer mehr zu dezentralisieren, stoßen wir auf den Widerstand, daß der Landrat ein politischer Beamter ist, daß ér politi he Nücksihten nehmen muß. Das ist ein Krebsschaden für unsere politiscde Entwi>klung. Wir müssen deshalb so bald als möglich die Landräte aus dem Kreise der politisen Beamten aushalten. Wir müssen die Landräte zu selbständigen Beamten machen. (Zuruf von den Sozialdemokraten : Zu absoluten!) Abfsolutismus hat es nirgends gegeben, außer in der Sozialdemokratie. Wir müssen allerdings die Nichte der Beamten na<h Möglichkeit wahren, vor allen Dingen ein vernünftiges Disziplinarverfahren einführen. Aber wir dürfen nicht nur die Rechte der Beamt-n, sondern müssen auch ihre Pflichten zur Geltung bringen. Wer sich in den Staatsdienst begibt, begibt sich in gewissem Sinne eines Teils seiner freien Bewegung. Es i} unzweifel- haft, daß er an die Disziplin gebunden sein muß, ohne die ein Staat nicht bestehen kann. Er ist an den Treueid gebunden, und der Treueid verpflichtet ihn, von allen antimonarhis<hen und allen antistaatlichen Bestrebungen fern zu bleiben. Wenn die Soztaldemokraten bei dieser Gelegenheit behaupten, man erziehe die Beamten dadur< zu H uchlern: wie steht es mit den Hunderttausenden, die von den Sozialdemokraten dur< die Hungerpeitshe, dur<h die Ent- ziehung ihrer Arbeitägelegenheit, durh die Entziehung ihrer Kundschaft zu Sozialdemokraten gezwungen werden ? Fur die demokiatishen Erfolge find ai< finanzielle Gründe maßgebend gewcsen. In der Ablehnung der Eibschaftssteuer und in der Aufrechterhaltung der Liebesgabe is unzweifelhaft ein Fehler ge- macht worden. Diese beiden Gesichtspunkte waren für den Wahl- tampf zweifellos ers{<werend. Daran knüpfen fich die Folgerungen, daß der Großgrundbesiß sich bei einer Maßnahme, bei der eine halbe Milliarde neuer Steuern gefordert wurde, Ausnahmen ausbedungen hat. Diese Unterstellung ist in weiten Kreisen verbreitet gewesen. Es wird daher eine Aufgabe der staatserhaltenden Politik fein, jeßt mit allen Mitteln dafür zu sorgen, daß dieses Moment der Verheßung beseitigt wird. Wir und auch die Konservativen und auch das Zentrum werden dafür sorgen müssen, daß für die Folge eine volle Gewähr dafür gegeben wird, daß der Großgrundbesiß, aber au<h der Groß- faufmaun na< Maßgabe sfecines Einkommens und Vermögens be- steuert wird. Es unterliegt keinem Zweifel, daß dieser cine Angriff8punkt #si< zu einer allgemeinen Hete gegen den Groß- grundbesiß * verdihtet hat, daß in weiten Teilen der Be- völkferuna, besonders in der industriellen, #s< . die Auf- fassung immer mehr verbreitet hat, zum großen Teil au< künst- lih, daß die konservative Partei in der Hauptsache eine Groß- grundbesizerpartei sei. Nach dieser Nichtung müssen wir rük- fihtslos da, wo man einen Fehler erkannt Hat, die bessernde Hand anlegen. In der inneren Verwaltung dürfen wir die NRekrutierung der Berwaltungsbramten nicht in der exklusiven Weise vornehmen, wie es bisher geschehen ist, daß nur dana<h gesehen wird, welche soziale Stellung der Vater eingenommen hat, nah der Zugehörigkeit zum MNiserveoffizierkorps, nah der Angehörigkeit zu einem Korps, Gewiß, die Ko! pserziehung is außerordentli} wünschenswert, kar.n sehr nüßlih sein. Entscheidend muß aber die Tüchtigkeit ‘desg Mannes sein, seine Charakteranlagen. Mit der jeßigen Exklustvität muß aufgeräumt werden. Eine weiter wiederholt hervorgetretene Frage ist die, daß in den Kreistagen der Großgrundbesiß einen über

hinausgebenden : roßgrundbesiß in den Kreistagen herrs<t. Wir sind gern bereit, eine Untersuchung darüber vornehmen zu lassen, inwieweit diese Beschwerden bere<tigt find. D H Untersuhurig dazu führt, daß in Wirklichkeit der Großgrundb: sitz einen Einfluß hat, der den tatsächliche : so werden wir die ersten sein, die die Hand zu einer Aenderung eine Uebeiproduktion an Diesem Uebelstande dürfen wir aber niht dadurch steuern, daß wir die Bildung von neuen Fideikommissen verbieten. Aber wir müssen dafür forgen, daß da, inderlih find, eine ri<tige

wirtschaftliche Es wird bebavptet, daß der

hältnissen nicht entspricht,

Fideikommifsen.

Das wäre heller Blödfinn. wo die Fideikomisse dem Gemeinwohl ) Nerteilung des Besitzes zwishen dem großen, mittleren und kleinen Grundbesitz stattfindet, vor allen Dingen da, wo die Ansiedlungs- tätigkeit dur die Fideikommisse gehin Wir müssen auch f fideiklommifsarische o die Ausdebnung eine l[and-

Bayerischen Handelsbank hat laut Meldung des „W. T. nah dem Vorschlag des Aufsichtsrats die Erhöhung des Grund- kapitals um 8 900 000 4, d. i. von 35 600 000 „(6 auf 44 500 000 M, beschlossen, und zwar dur< Ausgabe von 8900 auf die Inhaber lautenden Aktien zu je 1000 4. Die neuen Aktien werden vom Kon-

und Bodens da nicht stattfindet, Kommunen 1 )C : evölkerung vorhanden ist, wird dafür gesorgt wer die öffentlichen - Interessen mehr in dem Vordergrund Bauernbesitz planmäßig eine Ansiedlung von Bauern und Arbeitern zu fördern Parzellierungs8geseß

Parzellierungsbanken Wenn das Parzellierungäges Notwendigkeit {ließen

des Grund lebenéfräftiger

2/

H

bald Tommt, abermaliges Negierungspolitik ,

dann muß man Schwanken

nationalen Minister des Innern heute in befriedigender Weise erklärt hat, von der bisherigen Politik des Schußes des Deutschtums in keiner auh in die Tat umgeseßt wird. Enteignungs8geseß von 1908 zur Ich erinnere an den sehr interessanten Aufsatz des Professors Bernhard, in dem er lebhaft davor warnt, die Er- propriation lediglih parademäßig vo1 i

Wir müssen mit allem Ernft und voller Innerlich- Die Regierungspolitik muß eine zielbewußte fein, fie wenn die Staats-

eise werden soll, (58 ift der Moment gekommen, Anwendung zu bringen.

abgewichen

Diese Befürchtung liegt sehr nahe. keit vorgehen. muß unter Umständen au<h tun, w autorität gefkräftigt werden foll. Trampczynski (Pole) unterzieht die Eisenbahn- eingehenden, scharfen Kritik und wirft ihr eine [bs{reibungen, wie sie f< kein Hausbesitzer leisten dürfe, wenn er si<h niht den Vorwurf der Steuer Der Nedner streift auch die neue Steuer- vorlage und empfiehlt eine gerehtere Verteilung der Schullasten, um die einer Üeberlastung Er fkritisfiert ferner die Tätigkeit der Ansiedlungskommission und d Osftmarkenvereins, dessen Voisißendem er in einem Falle einen Be- stehungsversuch gegenüber einem Beamten vorwirst. - dieses Vereins sei die Fälschung edner behauptet, hieran habe fich au< das Wolffsche Telegraphenbureau bei Gelegenheit der Shweßer Wahl beteiligt, indem i habe es fi< um eine polnische Einem Kulturvolke wie dem polnis>en dürfe nicht die Eristenzberech- tigung abgesprochen, es dürfe nicht unter dem Vorwande des des Deutschtums jahrzehntelang mit Ausnahmegesetzen

Abg. von verwaltung einer i Thesfaurierungspolitik vor bei fo enormen hinterziehung zuziehen wolle.

fleinen Gem des Ostens

E L A L Die Spezialität

offentlichen

oraânge fo

lution gehandelt.

mißhandelt

; Ste Go Nr At betrug die Einfuhr 326,4, die Ausfuhr 206,5 Millionen Kronen dierauf wird Vertagung beschlossen. t 2 Mon E L A Nini | i E R dgie g vel ift ein Mehr von 51,3 bezw. ein Weniger von 10,0 Millionen Kronc ersönlich bemerkt

Abg. Hir\< (Soz.): Wenn die Worte des Ministers des Innern einen Sinn hatten, so enthielten sie den Vorwurf gegen mich persönlich, daß ih einem Bruch von Treu und Glauben, der Lüge und Heuchelei auf seiten der Beamten das Wort rede. n Jol Borwurf außerhalb des Hauses gegen mich gerichtet würde, so würde T N n L D, ih dies als junkerliche Frechheit bezeichnen. S

Präsident Dr. Freiherr von Erffa: Auß wenn diese Aeuße-

4 P ditt [l 1 ht ift 1fo id Sto q COrANnitnao

rung konditionell gemacht ist, rufe ih Sie zur Ordnung

Schluß 41/5 Uhr. (O 4c a Hy Ç in P (Fortseßung der ersten Beratung de

Mehr von 307,6 bezw. ein Weniger von 355 Millionen Kronen im

Ron »f Al PY «T4 M 0A 4 O Di: An ot 4110 A Nnrtighro 1 Wenn ein fol<der | Pasfivum von 777,4 gegen 434,2 Millionen Kronen des Vorjahres auf.

Nächste Sißung Donnerstag

Land- und Forftwirtschaft.

‘jährige Weinernte im Nheingau vollzog si<

Mangels an Feuchtigkeit Der sfogenanuten Trockenbeeren gab es infolgedessen selbst in den aroßen Weingütern des Rheingaus nur 300—320 1 voll werden Tonnten. Qualität dieser Trockenbeerenausklesen dürfte vorzüglid wurden Mostgewichte bis zu 216° Oechsle bei 7,6—8,9 °/60 festgestellt, derart, wie Fe bisher n < niht verzeihnet worde < der von frischen Trauben erzielte 1911 er Wein dürfte eine feine Qualität dünner, flhtiger Art geben. Der Menge nah war der Weinertrag nah Lage und C Der Ertrag shwankt zwischen einem atel bis etnem Der Gesamtweinertrag des Nheingaus wird auf einen drittel bis einen halben Herbst gesd

Trauben trat infolge November ein. 10 wenig, daß Biertels1ücke

¡ - zemarkfung sebr verschieden. vollen Herbst

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- niaszregeln,

hat dur \eesanitätspolizeilihe Ver- ie gegen Herkünfte aus den Z gelegenen Quarantänemaßregeln (Bal. „R-Anz vom 1, Dezember vi L.

Die italieni\{Ge Negierunç ordnung vom 26. Januar d. I. und dem angeordneten

De <warzen rumänischen wieder aufgehoben.

Belgien.

Nach einer Verfügung des belg!\{en Ministers des Innern vom 24. Januar d. J., veröffentlicht in vom 25 Januar, sind zur Verhütung der Einshleppung von Pest bezw. Cholera in Belgien die Bestimmungen des Artikels 1 bis 6 der Königlich belgishen Verordnung vom 26. 9. 07 (Val. „NR.-Anz.“ —) für Herkünfte aus Java und Venezuela sowte für solhe aus Kalkutta (British Indien) ta amkeit geseßt worden. Solche Herkünfte von See sollen an den Quarantänestationen der Schelde und in den Häfen von Ostende, Nieuport und Zeebrügge sowie in Zelzaete nah Maßgabe des Titels 1, Kapitel 11, Abschnitt 111 der Pariser inter- nationalen Sanitätskonvention vom 3. Dezember 1903 behandelt

1 a 25 des „Moniteur Belge

vom 28. Oktober 1907 Nr.

und Siam in Wirks

Handel und Getwocrbe. Wagengestellung für Kohle, Kofs und Briketts Bl anu ar 1912:

Oberschlesishes Revier [ der Wagen

Nuhrrevier

Nicht gestellt

Der Versand der Werke des Stahlwerksverbandes in Produkten B betrug laut Meldung des ,W. T. B." aus CLüfseldorf im Dezember 1911 insgesamt 562 756 t Nohstahlgewicht gegen 569 816 t im November vorigen Jahres und 482543 t im L eczember 1910. Hiervon entfallen auf Stabeisen 327 887 t gegen 328 786 bezw. 269 578 t, Walzdraht 68 143 t gegen 68 465 bezw. 65 558 t, Bleche 3 104 469 bezw. 89906 t, 19373 t bezw. 13 120 t, Guß- und Schmiedestü>ke 51 440 & gegen 48 718 bezw.

.— Der Gesamtabsaß der Kaliwerke inm Jahre 1911 betrug

laut Meldung des „W. T. B.* aus Berlin

i. Inland a. d Ausland

in Dztr. K2O0 in Dztr. K-00

E e o od Bp 78 845,08 (02,62 Nobsalze 12—15% KO « «+ « « 2829 327,22 1 373 690,12 Düngesalze 209% K:O «. »-+ « « 18 088 93 322 413,— Düngesalze 30/0 KO «e « e » 27 463,18 147 646,92

Düngesalze 400%/6 und 389% K-O », 1277 204,10 418 509,38 S ans O0 CDOAE 1 684 535,62 Ie Ma o a o 6 12 385,19 523 634,17 Schwefelsaures Kalimagnesia » « - 1

204,62 126 338,30 4 805 366,59 4 597 543,13

9 402 909,72.

Die gestrige außerordentligze Generalversammlung der Han T. B,*

Li

sortium übernommen und in dessen Auftrag dur die Bank den bis- herigen Aktionären zum Kurse von 1320/9 in der Weise zum Bezuge angeboten, daß auf je 117 alte Aktien zu 200 Gulden oder auf je 4 alte Aktien zu 1000 46 eine neue Aktie zu 1000 # entfâl

der Dividende für das Jahr 1912 nehmen die neuen Aktien 1 Hälfte teil. Anwesend waren auf der Generalversammlung 49 Aktionäre mit 205 772 Stimmen.

t. An S

x { nir Der n

Nach einer dur< „W. ®T. B." übermittelten Meldung der Kaiserli russisWen Finanz- und Handelsagentur ergab der

Wochenausweis der Russischen Staatsbau? vom 29. Ja- nuar d. I. folgende Ziffern (die eingeklammerten Ziffern entsprehen den gleichen Positionen des neuen Bilanzformulars der Staat3bank bezw. den Ziffern der Vorwoche), alles in Millionen Rubel: Aktiva. Gold (in Münzen, Barren und Anweisungen der Minen- verwaltung) (Nr. 1) 1265,8 (1263,11), Gold im Auslande (Nr. 2) 186,7 (174,5), Silber- und Scheidemünze (Nr. 3) 66,0 (64,0),

Wechsel und andere kurzfristige Verpflichtungen (Nr. 4) 464,5 (469,7), Vorschüsse, fichergestellt durh Wertpapiere (Nr. 5) 176,6 (186,6), Sonstige Vorschüsse (hierher gehören: Borschüsse, sichergestellt dur

A A M

Waren ; Vorschüsse an Anstalten des Kleinen Kredits; Vorschüsse an Landwirte; Industrielle Vorschüsse; Vorschüsse an das

burger und Moskauer Leihhaus: Protestierte Wechsel) (9 223,3 (221,1), Wertpapiere im Besiß der Staatsbank (N (116,9), Verschiedene Konten (Nr. 13) 41,4 (46,7), Nechnung der Bank mit ihren Filialen (Nr. 14) (—), zusammen 2539,2 (2542 6). Passiva. Kreditbillette, welhe sich im Umlaufe befinden (Nr. 1) 1305,3 (1309,4), Kapitalien der Bank (Nr. 2) 55,0 (55,0), Laufende Rechnungen der Departements der Neichsrenteti (Nr. 4) 551,6 (536,2), Einlagen, Depositen und laufende Re<nungen verschiedener Anstalten und Personen (Nr. 3, 5 und 6) 957,6 (556,9),

St Peters- tr, 6 Is 11) er: 12) 1149 Saldo der

Berschiedene Konten (Nr. 7, 8, 9 und 10) 32,2 (29,4), Saldo der

Rechnung der Bank mit ihren Filialen (Nr. 11) 37,5 (55,7), zusammen 2939,2 (2542,6).

Wien, 31. Januar: (W. V. B) Na0 bem statisls@en

Ausweis des Handelsministeriuums über den Außenhandel des

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nf: ot A3 C A rh o ) o L 1 O O oromho 011 österreihis<-ungarishen Zollgebiets im Dezember 1911

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gegen das Vorjahr. Die Gesamteinfuhr im Jahre 1911 betr Li

3160,5, die Gejamtauéfuhr 2382,1 Millionen Kronen, das if

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ein

Vorjahre. Die Handelsbilanz des Jahres 1911 weist demna ein

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Berliner Warenberichte.

Vvroduktenmarkt. Berlin, den 1. Februar. Die amtli<h ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen, inländisher 211,00—212,00 ab Bahn, Normalgewicht 755 g 217,75 bis 218 00—217,25 Abnahme im Mai. Matter.

Roggen, inländischer 192,590—193 00 ab Babn, Normalgewicht 712 g 198,50—198,25 Abnabme im Mai, do. 195,75—195,50 Ab-

nahme im Juli. Etwas matter.

Hafer, Normalgewicht 450 g 196,00—195,00—195,25 Abnahme im Mai. M int Veat. ait. N e Mais ohne Angabe der Provenienz 160,75 Abnahme im Juli. Behauptet. : : Weizenmehl (per 100 kg) ab Babn und Speicher Nr. 00

95,00—28,50. Still.

Roggenmehl (per 100 kg) ab Bahn und Sveicher Nr. 0 und 1 22,80—24,90, do. 23,75—23,80 Abnahme im Mai. Still.

Nüböl für 100 kg mit Faß 64,10—64,20—63,90—64,00 Ab- nahme im Mai. Matt.

94

Berlin, 31. Januar. Marktpreise na Ermittlungen des Königliden Polizeipräsidtums. (Höchste und niedrigste Preise.) Der Doppelzentner für: Weizen, gute Sorte?) 21,20 M, 21,18 46. Weizen, Veittelforte{) 21,16 4, 21,14 A. Weizen, geringe Sorte) 21.12 4, 21,10 A. Roggen, gute Sorteft) 19,30 #, 19,28 #6. Roggen, Mittelfortet) 19,26 4, 19,24 . Noggen, geringe Sorte*) 19,22 4, 19,20 A. Futtergerste, gute Sorte*) 20,00 #4, 19,50 A. Futtergerste, Mittelsorte*) 19,40 #, 18,90 #. Futtergerste, geringe Sorte*) 18,80 4, 18,30 4. Hafer, aute Sorte*) 21,50 4, 21,10 #. Hafer, Mittelsorte*) 21,00 46, 20,60 #6. Hafer, gertnge Sorte*) 20,590 #4, 2020 #. Mais (mixed) gute Sorte 18,80 A, 18,590 46. Mais (mirxed) geringe Sorte —,— #, —,— #. Mais (runder) gute Sorte 19,00 4, 18,40 6. Richtstroh 6,20 4, 6,00 S. Heu 10,20 4, 8,00 S. (Markthallen- preise.) Erbsen, gelbe, zum Kochen 50,00 #, 36,00 . Spetisebohnen, weiße 60,00 ##, 40,00 A. Linsen 80,00 5, 40,00 (6. Kartoffeln (Kleinhandel) 14,00 4, 10,00 4. Rindfleisch von der Keule 1 kg 2,40 8, 1,60 6, do. Bauchfleish 1 kg 1,80 M, 1,30 S Schweinefleis<h 1 kg 1,80 #, 1,20 M. Kalbfleish 1 kg 250 #, 1,40 Æ Hammelfleis<h 1 kg 2,20 4, 1,30 #& Butter 1 kg 3,20 4, 2,60 A. Eier 60 Stülk 7,20 #, 4,20 . Karpfen 1 kg 2,40 4, 1,20 A —. Aale 1 kg 2,80 M, 1,20 . Zander 1 kg 3,60 S, 1,60 M. Hechte 1 kg 2,60 M, 1,20 #. Barscße 1 kg 2,00 #4, 1,00 M. Schleie 1 kg 3,20 #, 1,60 6. Bleie 1 kg 1,40 #4, 0,80 4. Krebse 60 Stück 30,00 S, 4,00 #.

+ Ab Bahn.

*) Frei Wagen und ab Bahn.

Ausweis über den Verkehr auf dem BerlinerSchlachtvieh-

martkr vom 31. Januar 1912. (Amtlicher Bericht.)

Kälber: Für den Zentner: 1) Doppellender feinster Yast, Lebend- ewi<ht 80—100 #, S<(lachtgewiht 114—143 4, 2) feinste Mast- älber, Lg. 60—65 #, Shlg. 100—108 #, 3) mittlere Masts und beste Saugkälber, Lg. 52—58 #4, Schlg. 87—97 #4, 4) geringe Mast- und gute Saugkälber, La. 45—50 #, S<lg. 79—88 H, 5) geringe Saugkälber, Lg. 33—40 #, Schlg. 60—73 4. :

Schweine: Für den zentner. 1) Fetti<weine über 3 Ztr. Lebendgewtcht, Lebendgewicht 51—52 46, Schlahtgewichi 64—65 #, 2) vollfleishige Schweine von 240—300 Pfd. Lebendgewicht, Lg. 590— 51 #, Schlg. 63—64 #, 3) vollfleisGßige Schweine vo 200—240 Pfd. Lebendgewihht, Lg. 50—51 «6, Schlg. 62—64 -, 4) vollfleis<hige Schweine --von -/160—200- Pfd. Lebendgewiht, Lg. 43—50 #, Sdlg. 60—62 f, 5) vollfléis<ige Schweine unter 180 Pfd., Lg. 44—47 4, Schlg. 55—59 4, 6) Sauen, Lg. 47—48 4, Schlg. 599—60 6.

Niuber 224 Stü>, darunter Bullen 92 Stüd>, ärsen 118 Stü; weine 15905 Stüd.

Marktyerlauf : n der auftrieb blieb ni<ts übrig. Der Kälber handel geitaltete fich glatt. s 1s kleine Angebot von Schafen wurde ausverkauft. r Schweine markt verlief glatt und wurde geräunt.

h, Grusfkohle unter 10 mm 5,50—8,00 4; IV. Koks: enfoks 14,50—16,50 #, b. Gießereifoks 17,00—19,00 4, re<fols I und TI 19,00—22,00 4; V. Briketts: je nah Qualität 10,00—13,25 #6. Die nächste Börsenversammlung findet am Donnerétag, den 1. Februar 1912, Nachmittags von 3} bis 45 Uhr, im „Stadtgartensaale“ (Eingang Am Stadtgarten) stati.

Odsen 14 Stü>, Kühe Kälber 1706

Stü>; Schafe 347 Stü>k; S

Magdeburg, 1. Februar. (W. T. B.) Kornzu>ker 88 Grad o. S. Stimmung :

Kristallzu>er 1 m. S. 27,00.

Gem. Melis I mit Abwartend. Nohzu>er Transit 1. Prod. frei an Bord Hamburg: Februar 14,80 Gbd., 1485 Br. —,— bez, —,— bez., April 1520 Gd., 15,25 Br., ¿ Br., —,— bez., Avgust 15,377 GVd., 15,40 Br.,, —,— bej, Oktober - Dezember Stimmung: Behauptet. Die Vorräte der ersten Hand produkten betrugen zu Ende des Monats Januar Zentner gegen 9 068 000 Zentner Ende Januar 1 Zentner zu Ende Januar 1910.

Mai 66,00. Bremen, -31. Januar. Privatnotierungen. Schmalz. Stetig. Schmalz, Doppeleimer 483. Kaffee. Notierungen der loko middling 52. Hamburg, Zud>ermarkt.

Zud>l erberi<!. Nachprodukte 75 Grad o. &. ohne Faß 26,75 Gem. Naffinade m. S 26,50 26,00—26,75.

Brotraffinade 31. Januar. Bericht über Speisefette von ® Butter: Das Geschäft in feinster Butter war zum Schluß des Monats ill, do< konnten sih die Preise behaupten. Mitilère und billigere Qualitäten sind nah wie vor gut gefragt. Die heutigen Notierungen Fnd: Hof- und Genofsenschaftsbutter 1 a Qualität . [lla Qualität 127—141 leichten Shwankungen abgesehen, war die Grundtendenz der amerika- nischen Fettwarenmärkte doch fest, da die Baissepartei, beeinflußt durch das Höhergehen der Maispreise, bestrebt war, ihre Engagements zu verkleinern und daher De>kungskäufe vornahm. waren ni<t mehr so gro rungen find: Choice Western Steam 54,75—%52,2 Tafels<malz Borussia 57 4, Berliner Stadtschmalz Krone 56,50 bis 46, Berliner Bratenshmalz Kornblume 56,75—64 M. Sped:

Stimmung:

März 15,10 Gd., 15,124 Br., bez., Mai 15,35 Gd., Schmalz:

Die Schweinezufuhren Die heutigen Notie- 5 #4, amerikanisches

und 2 508 000 z als in der Vorwoche. (W. T. B.) (W. T. B.) rsens{lußberi><t.) bs und Firkin 473, Behauptet

Baumwollbörse. Baumwolle.

Monatsbericht der ständigen De- Im verflossenen Monat entwidelte fi< das Geschäft mit einer gewissen Glethmäßigkeit somohl om hiesigen Playe, als au< auf den auewärtigen Märkten. | nkungen waren unerhebli<, urd die Jndustrie nahm die großen, auf den übersecis<hen Produktenländern zum Verkauf kom- Deutsche Wollen bieten leider in diesem úJahre keine günstigen Ausbli>e da die bisherigen Zufuhren von neuen Schweißwollen ein mageres, erdiges Produkt zeigen und sowohl in ezug auf das Rendement, als auch auf ihre sonstige Beschaffenheit zur Vorsicht in der Beurteilung des Wertes

Trockenheit des lezten Sommers hat eine ausnehmend große Staub- wi>klung erzeugt, und diese scheint das Wachstum der Wolle un- Die Verkäufe beziffern sih auf 2800 Ztr. Ueberseeishe Wollen erfreuten und es fanden 1900 Bll. Kapwolle,

Hutation Wollinteressenten. (Vormittagsbert<t.) ; Nübenrohzu>er J 88 9/9 Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, 14 80, März ' Oktober-Dezember Santos März 657 Gd., Mai 65} Gd., Dezember 644 Gd. Budapest, August 15,55. TONdon, L. Januar. (W. T..B.)

15 h. 6 Wert, ruhig. London, 31. Januar.

Kupfer fest, 627/16, 3 Monat 63?/16. Liverpool,

April 15,15, R S T & menden Mengen willig auf. Sevleinber

(2. 2 D)

Nübenrobzu>er 889% Javazud>er

(W. T. B.) (SwWluß.) Standard-

aünftia beeinflußt zu haben. eißwolle zu unveränderten Preisen seitens der Industrie,

ständiger Nachfrage , 3! s Aires- und Australwolle, 1900 _ ¡fammen 4200 Bll., ebenfalls zu früheren Preisen, Nehmer.

31. Baumwolle. Umsay: 15 000 Ballen, davon für Spekulation und Export Ballen. Amerikanische Februar-März 5,35, Maärz-April 5,37, April-Mai

Juni - Juli 5,43, September - Oktober 5,38,

(W. T. B.) (Schluß)

(W. T. B.)

Lieferungen : Februar 5,35, C Mat - Juni August -Sevytember vember 5,36. Glasgow, 31. Januar. stetig, Middlesbrough warrants 49/1. 31. Januar. rubig, 88 9% neue Kondition 423—43. Ner. 3. fux 100 ko Januar 497, Mai-August 50#. Amsterdam, good ordinary 52. Antwerpen, Raffiniertes Tyve weiß loko 2214 bez. Br., do. Januar PYéärz - April

Jult - August

tberi<ht vom Magerviehhof in Oktober. No

und Ferkelmarkt am

Ueberstand

<weines- Tanuar 1912.

. 1287 Stü

(f des Marktes: Mittelmäßige

Roheisen Rohzu>er

Pärz-Junt 50,

(W. T. B.)

N chäft; Preise unve i I s Geschäft; Preise unv Februar 492,

(W. T. B.)

Bancazinn 117.

wurde gezahlt im Engroshandel für : LUufers{hweine: 7—8 Monate alt .

5—6 Monate alt . Pole: 3—4 Monate alt . «rerfel: 9—13

. Stü> 40,00—52,00 46 Java-Kaffee 98,00—39,00 , 18.00-97.00 12,00—17,00 , 8,00—11,00 P)

Petroleum.

Wochen alt

6—8 Wochen alt LUE Or,

Schmalz für Januar —.

New Vork, 31. Januar. (W. T. B.) [oko middling do. in Nero

(S(hluß.) Baumwolle

)rleans loko middl. 92 Petroleum Refined (in Cases) 9,90, do. Standard white in New York 8,10, do. do. in Philadelphia 8,10, do. Credit Balances at Oil City

Getretdefraht na< Liverpool | -, do. für März 13,00, Kupfer

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten. : (W. T. B.) (S(luß.) Barren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren das Kilogramm 79,75 Br., 79,25 G 1. Februar, Vormittags 10 Uhr 50 Min. Rente MD./N. wuor/Fult pr. ult. 80,70, Oesterr. 49/6 Rente in Kr.-W. pr. ult. 2075 Ungar, 4%, Goldrente 109 95, Ungar. 49/6 Rente in Kr.-W. 90,10 Türkische Lose per medio 247 00, Orientbahnaktien pr. ult. Oesterr. Staatsbahnaktien (Franz.) pr. ult. 728,50, Südbahn- mb.) Akt. pr. ult. 109,75, Wiener Bankvereinaktien terr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 657,50, Ungar. all ien 865,00, Oesterr. Länderbankaktien 554,50, Unionban Deutsche Reichsbanknoten pr. ult. 117,60, Kohlenbergb.-Gefells{<.-Akt. \chaftsaftien 900,50, Prager Cisfenindustrieges.-Akt. 2805,00. (W. T. B.) (SwWhluß.) 1/5 Þ. März, Silber prompt 26/5, ver 2 Monate Bankeingang 23 000 Pfd. Sterl.

(Schluß.) 3 9/6

(W. T. B.) Weefel auf Paris 107,85, (W. T. B.) Goldagio 9

New York, 31. Januar. (W. T. B.) (S<(luß.) Bei ziemlich aber meist professionellem Verkehr eröffnete die beutige Fondsbörse in unregelmäßtger Haltung. ih unter De>kungen und Meinungbskäufen, \veztell in Neadinas, all- gemein eine gewisse Festigkeit durhseten, \ciedene Abshwächuyg folgte, da das Ausland größere Verkaufs- befonders in Steels, Unions und Milwaukees, hergelegt hatte. eren Verlaufe waren die Kurse dann starken Schwankungen nah unten unterworfen, doch seute hließlih eine sharfe Verflauung e von Baisseabgaben, Realisationen und Verkäufen, die Andauernde

L ; E 1,50, Schmalz Western steam 9,50, Muscovados 3,89, Nr. 7 loko 142, do. für Standard loko 13,75—13,85, Zinn 43,50—44,00.

Kaffee Nio

(W. T. B.) Einh. 49/%

Finh. 4 9% Januar —,—

Verdingungen.

(Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim „Rei{8- und Staats- anzetger“ ausliegen, können in den Wochentagen in dessen Expedition wäbrend der Dienststunden von 9 bis 3 Uhr eingesehen werden.)

Montangesell- Niederlande.

6. Februar 1912. Nieuwe-Pekela, Provinz Groningen: Bedingungen sind gegen Erstattung der Portokosten beim Sekretär O. Oosting erhältlich.

7. Februar 1912, Gemeindelandhaus zu Leyden: schlag, Schutt, Reifig usw. in 13 Abteilungeu. Zablung von 10 Cents bei dem Sekretari Aufsehern von Rynland zu Gouda, Halfweg und Katwyk a. Zee er- Nähere Auskunft erteilen der Ingenieur haus zu Leyden und die genannten Aufseher.

Coöperatieve Vereeniging Ons eferung von etwa 1000 k;

01 Sanuar. 24 2/9 Eng- 2611/5, Privatdiskont 37/16. Parts 31. Januar: Q L. D) Deichhauptmann von Ny

9 Lieferung von Holz, Sand, Stein- Ma 31. Januar. > ift gegen Lt aboun, gol. S

im Gemeindeland- Bald na< Beginn konnte

der aber bald 12 Uhr Mittags. machung des Marineministeriums werden Angebote verlangt für: l) die Konstruktion von einem Bucket Dredgers. 2) die Konstruktion einer 3) die Konstruktion eines set of Compound von 450 angezeigter Pferdekraft für 4) 50 Steel Rock Digging Buckets, Manganese Bucket sämtlich zu liefern nah Sorel (halbwegs zwis<hen Montreal und

26. Februar

/ L 1 Steel Single dur< Erschöpfung L Liquidationen in Milwaukees und Unions förderten die rü>gängige Bewegung, für die als Hauptmotive der wenig befriedigende gestrige Stahltrustauëweis und die Befürchtung, daß die Regierung die Auf- fung der Central Leather Co. bes<bließen werde, angeführt wurden. t lebhaften Umsägen blieb die Tendenz matt, und nur vorübergehend machte sih auf De>kungen und infolge der ziemli< \{lanken Auf- nahme, die das s{<wimmende Material fand, etne leihte Erhöhung bemerkbar, die aber s<licßli<h einer erneuten Verflauung wi, troßdem der Iron Age-Bericht verhältnismäßtg günstig lautete. Tendenz für Geld: Stetig.

Die Angebote müssen für die einzelnen Waren gesondert erfolgen, Deputy Minister of Marine and Fisheries D) adressiert sein und äußerlih erkennen lassen, welchen der vier C Information usw. ist erhäl:lih bei dem Department i SFedem Angebot muß ein akzeptierter Banksche> of Marine and

Aktienumsatz Geld auf 24 Stunden do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 2, Wechsel auf London 4,8435, Cable Transfers 4,8790.

Rio: Janktetiro, 31. Januar. London 16°/326

L stände sie betreffen. 824 000 Stüd. Durchschn.-Zinsrate 2 Fisheries, Ottamwa. auf den Deputy Minister 109/06 des Wertes der betreffenden Konstruktion beiliegen. beim „Reichsanzeiger“.

(W. T. B.) Wechsel auf

Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten. Essener Börse vom 31. Januar 1912. Koblen, Koks und Briketts. lis{en Kohlensyndikats für die Tonne ab Werk.) ‘I. a. Gasförderkohle 11,50—13,50 4, b. Gas- c. Flammförderkohle 10,25 bis d. Stüdfoble 13,25—14,25 4, e. Halbgesiebte 12,75 bis Nußkohle gew. Korn I und II1 13,25—14,25 #, do. do. 111 12,75—13,25 4, do. do. IV 11,75—-12,25 #, g. Nu grusfoble 0—20/30 mm 7,50—8,50 4, do. 0—50/60 mm 8,50 bis 10,00 #4, h. Gruskohle 5,75—8,50 4; 11. Fettkohle: a. b. Bestmelierte Kohle 12,00—12,50 #, c. Stüdfoble 13,25—13,75 #, d. Nußkoble gew. Korn 1 13,25 bis 14,25 6, do. do. II 1325—14,25 4, do. do. III 12,75—13,75 #, e. Kokskoble 11,25—12,00 #; a. Förderkohle 9,50—10,50 #, c. do. aufgebesserte, je nah dem Stü>- d. Gtüdtkoble 13,00—15,00 #, do. do. 1II 1 f. Anthraztt Nuß

Amtli>ier Kursbericht. (Preisnotierungen des Nheinisch- Mitteilungen des Königlichen Aöronautischen Observatoriums, veröffentliht vom Berliner Wetterbureau.

Drachenaufstieg vom 31. Januar 1912, 8 bis 10} Uhr Vormittags:

und Flammfkohle: flammförderkfohle 10,75—11,75 #,

Seehöbe . . Ï

Temperatur (C °) | 4,3 Nel. Fctgk. (0/6) Wind-Nichtung . « Geschw. mps.

Himmel fast ganz bede>t, untere Wolkengrenze in etwa 900 m Zwischen $90 und 960 m Höhe überall und 3000 m überall

122m | 500m |1000m | 2000m |3000 m | 4 100 m

10,50—11,00 4,

WSW bis W IV 11,75—12,50 ,

melierte 11,25—12,2 aehalt 12,25—14,00 4, foble, gew. Korn T und T1 14,50—17,50 #, 10,50—13,00 4,

zwis<hen 2880

do. do. IV

MWetierberiht vom 1. Februar 1912, Vorm. 94 Uhr. me m R

Name der Beobachtungs-| station |

Witterung2-

der leyten 24 Stunden

Borkum Keitum Hamburg Swinemünde | Neufahrwasser| Memel Aachen Hannover Berlin Dresden Breslau Bromberg Meg Frankfurt, M. Karlsruhe, B. | München Zugf e

1

1

Vorm. Niceders[.

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Nadhts Niederschl. Nachts Nieders, [743/añhalt. Niedecschl.

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752 Vorm. Niederschl. 754 Nom. Nieders<[. 754 ziemli beiter 749 meist bewölkt orm. Nieders.

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Stornoway

B

(Wustrow i M.) neist bewölft

| (Königsbg., Pr.)

l'anhalt. Nicdershl.

agdeburg)

“(Grün bergSchL.) 762 Nachm. Nieders<l.

(Mülbaus., Els.) meist bewölft

(Friedrichshaf.) 64 Nahm. N

E Sedan Tes Vlissingen |

Helder Bodoe

L

Shrijtiansund | Bardô Skager | Harstholm

Hernösfand Karlstad Archangel Petersburg Ma Wilna Gorki

Kiew

Cagliarîi Thorshavn Seydtsjord

Nügenwalder- münde Skegneß Krakau Lemberg

Vermaniiadt

Perpignan Belgrad,Serb. Brindisi Moskau Lerwictk Helfingfors Kuopio Zur Genf

Lugano Säntis Budapest Portland Bill Horta Corufia

7 ==

Biscayasee, ein

Großbritannien D ochd1t uctgebtete,

19,50—20,50 6, do. do. 11 21,00—24,50 #, g. Föôrdergrus 8,75 bis

(Bamberg) 4| 2 762\anhalt. Niederl.

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D G Snos «S v L Aw & S A L

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E O D 19 LWNW d wolkig

0,1 bis 0,á; 9 = 0,5 bis 29,4; = 12,5 bis 20,4; 6 = 20,5 bis 814; 446 bis 684; 9 = ni<t gemeldet.

Mohr pin Tiefdruckgebiet

À) Die Zahlen dieser Rubrik dedeuten: 0 = 0 mm; B = 9,5 bis 8,4; d - 7 = 81,6 bis 444; 8 =

Ein vertieftes und Mitteleurova, dem Rigaer Ein Hochdru>rü>ken

cinem Minimum einem Teilminimum

In Deutschland ift das Wetter ztemli< trübe im Südwesten berrs{t teilweife Tauütwvetter, sonsi Frosi ; es haben verbreitete Niederschläge statigetunden. Deutsche Seewarte

bei meist mäßigen westlichen