1912 / 54 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

breitet wird. (Unruhe im Zentrum und rets.) Ja, meine Herren, noblesse oblige! Da Sie die Macht 1n den änden haben, um uns mundtot zu machen, machen Sie au As von dieser Ihrer Macht Gebrau<h und schneiden uns das ort ab. (Nufe: Cmpörend! Unerhört! Präsident Dr. Freiherr von Érffa: Nachdem ‘ein Beschluß des Hauses vorliegt, bitte ih, keine Kritik daran mehr zu üben. Im übrigen rufe ih Sie zur Sache.) Also alles, was ich jeßt sage, bezieht sich nur auf Westpreußen und Posen. Es sind hier aus einem kleinen Büchelchen, das die Kommission für Bildungsausschüsse in Rheinland und Westfalen herausgegeben hat, einige Stellen verlesen worden. Aber jeder, der nur einigermaßen Verständnis hat, muß doch zu- geben, daß es sih hier nur um eine scharfe politische Satire handelt. Nicht nur die anderen Parteien, auh die Sozialdemokraten werden darin selbst verspottet. (Präsident Dr. Freiherr von Erffa: Das hat do<h mit den Fortbildungss{hulen für Westpreußen und Posen nichts zu tun!) Es is \{wer, einzusehen, weshalb nit in West- preußen und in Posen dieselbe sozialdemokratische Richtung bestehen joll, wie in anderen Provinzen. Es fällt mir ungemein s{wer, mich damit abzufinden, daß die Angriffe, die vom Zentrum ausgegangen find, als zur Sache gehörig betrachtet worden sind, und nun, wo genau dieselbe Materie zur Beratung steht, nur bei anderen Provinzen, auf einmal die Zuständigkeit fehlen sol. Wir haben in Westpreußen und Posen doch dieselbe Sozialdemokratie und dasselbe Zentrum 1v1e im anderen Deutschland, ebenso auch dieselben Fortbildungsschulen. Im übrigen wird in dem kleinen Büchlein auch die Erbschaftssteuer erwähnt. Es wird das Schi>ksal eines MNittergutsbesißers darin ge- \childert, der durch, die Erbschastssteuer an den Nand des Abgrundes gebracht worden is und zwar in ret drastisher Form. (Präsident Dr. Freiherr von Er ffa: Ih mache Sie darauf aufmerkjam, daß auc die Erbschaftssteuer mit den Fortbildungs\hulen in Posen und Westpreußen nichts zu tun hat.) Der Herrgott, der der Grund Jhrer Gthik ist, von dem Sie immer sprechen, ‘und von dem Sie wün|hen, daß sein Sittengebot gegen die Sozialdemokratie benußt würde . (Stürmische Unruhe und Pfuirufe, unter denen die weiteren Worte des Redners verloren gehen. Präsident Dr. Freiherr von Erffa ruft den Redner zur Ordnung.) Derjenige Herrgott, der nach Jhrer Auffassung diese eine Wirkung auszuüben imstande sein soll, ist der- selbe Herrgott, von dem jüngst in der „Kreuzzeitung“ von einem christlichen Regierungsrat gesagt wurde: Herr gib uns wieder Krieg! (Große Unruhe.) Das i} derselbe Herrgott, den Sie (Großer Lärm und Pfuirufe.) Jh wende mi<h dagegen, daß ich irgendwie einen Gottesbegriff, wie Sie ihn bier in die Politif hineingezogen baben, in irgendeiner Weise zur Diskreditierung der Religion (Große Unruhe re<ts und im Zentrum Nufe: Unerhört!) Bei Shnen finden wir die mißbräuchlihe Benußung von diefem ewigen Gottesnamen, den man nicht unnüß im Munde führen soll. Im übrigen haben wir gar keine Veranlassung, uns gegen den BYorwurf zu verteidigen, daß wir eine Verrohung der Jugend herbeiführen. Ih habe vorhin von der Kriminalität der katholif ven Bevölkerung gesprochen. (Lebhafte Schlußrufe. Präsident Dr. Freiberr v-on Erffa: Herr Abgeordneter, ih rufe Sie zum zweiten Male zur Sache und mate Sie auf Grund der Geschäftsordnung auf die Folgen des dritten Rufes zur Sache aufmerksam.) Meine Herren, ih spreche über die Fortbildungsshulen in den Provinzen Westpreußen und Posen. Ich hätte gemeint, daß wir von dem Handelsminister etwas Besseres, als diese Verbreitung der „Kyffhäuser-Korrespondenz“ zu erwarten gehabt hätten. Jett hat fich aber gezeigt, daß der Handels- minister den geradezu unerhörten und s{nöden Mißbrauch der FFort- bildungs\culen gebilligt hat. __ Bei dem Fonds zur Unterstüßung von einzelnen Fach- schulen fordert

Abg. Th urm (forts{r. Volksp.) eine weitere Auggestalkung de3 Lebrylans der Fadbschule für Textilindustrie in Forst. Auch für eine weitere rationelle Hebung des Flachsbaues könne dur< Belehrung noch viel getan werden.

Bei den Zuschüssen zu den Veranstaltungen der Handwerts- fammern und anderer Körperschaften zur Hebung des Klein- gewerbes bespricht

Abg. Dr. Liebknec<ht (Soz.) eine in Magdeburg ergangene Entscheidung, wona die Innungen befugt sein sollen, Strafen gegen folde Mitglieder festzusegen, die den Lobnforderungen ihrer Gesellen nachgekommen sind. In Magdeburg babe es fich um eine Strafe von 600 1 gehandelt, die für diejenigen festgeseßt worden fei, welche das Plakat der Streikleitung aushängen. In der Beschwerdeinstanz sei dieses Urteil bestätigt worden, die Beschwerde beim Minister sei ebenfalls abgewiesen worden. Es könne fein Zweifel darüber fein, daß diese Entscheidung gegen das Gesetz verstoße. In diesem Sinne babe au< das Gericht in Frankfurt a. M. entschieden. Die Innungen seien dazu da, die Standesinteressen zu wahren, dürften aber keine Kampfesorganisation gegen die Arbeiterschaft sein. h: _ Ein Regierungskommissfsar: Die Festsetzung der Strafe ist vom Negierungspräsidenten genehmigt worden, und dieser ist die letzte Instanz. Die Entscheidung des Gerichts in Frankfurt a. M. ist uns nicht bekannt.

Abg. Dr. Liebkne<t (Soz.): Der Minister ist wohl im stande, im Auffichtswege einzuschreiten, und deshalb kann ih den Minister dafür verantwortli< machen. Jch bin bereit, das Erkenntnis des Gerichts in Frankfurt a. M. dem Minister mitzuteilen. Vei dieser Gelegenbeit weise id no< darauf hin, daß ein Verband von Unternehmern #s< bilden will, die si verpflihten, keine fozialdemo- Fratisden Arbeiter zu beshäftigen. Das zeigt, wo die gewerbs- und gewohnheitsmäßigen Terroristen zu finden sind.

Bei dem Fonds zur Förderung der nihtgewerbsmäßigen Arbeitsvermittlung und Rechtsberatung für die minderbemittelten Bevölkerunaskreise bemerkt

Abg. Dr. König (Zentr.): Auch hier handelt es sih um einen Zweig deutsher Sozialpoiitik. Deutschland ist hierin vorbildlich ge wesen, aus anderen Ländern, Holland, Schweden, England, sind Ver- treter na< Cöln gekommen, um sich über die dortigen Einrichtungen der *Nechtsauskunftsstelle zu informieren. Die Vorsitzenden der Rects- beratungsstellen können zuglei< eine segensreihe shiedsrichterliche Tätigkeit ausüben, wenn sie zu Schiedsrichtern ernannt werden. Das Ministerium des Innern hat genehmiat, daß die Vorsitzenden der städtishen Beratungsstellen dazu ernannt werden. Die Sozial- demokratie treibt mit ihren Nechtsberatungsstellen eifrige politische Propaganda. Diesem Bestreben muß entschieden entgegengetreten werden; wir müssen Einrichtungen schaffen, daß niemand es nötig hat, zu einer \

\ozialdemokratishen Auskunftsstelle zu geben. Tie Regierung befolgt den, Grundsaß, nur folhe Nechtsauskunfts- stellen mit staatlihen Beihilfen zu unterstüßen, die unparteiish find und außerhalb des politishen Kampfes stehen. Fch stimme dem Grundsaße zu, nehme aber an, daß nur folche Nechtäausfunftästellen davon autgeschlossen sein sollen, die haupt- \ächli<h politishe Zwecke verfolgen, daß aber z. B. die evan- gelischen und fatholishen Mechtsauékunftsstelen niht aus- ges{lossen werden. Sehr wesentlich ist es, daß die Bevölkerung über diese Einrichtung genügend aufgeklärt wird, denn die beste Einrichtung nüßt nichts, wenn sie niht bekannt ist. Die Zahl der Nechtsausfkunftsstellen könnte wesentli<h vermehrt werden, wenn diese bei den Amtsgerichten und womöali< au<h bei den Landgerihten erri<htet würden. Die Stellen könnten von älteren Neferendaren und Assessoren und au< von Gerichtssekretären ver- sehen werten. Selbitverständlich verlange i< nicht, daß bei jedem Amtsgericht eine solhe Stelle errichtet wird. Die Nechtsauskunfts- stellen dürfen natürlih ni<ht den Nechtsanwälten Konkurrenz machen, und das geschieht au ni<t, wenn die minderbemittelte Bevölkerung unentgeltlih Auskunft erhält.

Minister für Handel und Gewerbe Dr. Sydow :

Meine Herren! In der Würdigung der Tätigkeit der Nechts- auétkunfts\stellen bin ih mit dem Herrn Vorredner vollkommen ein-

verstanden. Wir haben von jeher daran festgehalten, Unterstüßungen nur solchen Auskunftsstellen zu erteilen, die das Vertrauen aller Kreise der Bevölkerung verdienen, nicht bloß der Arbeitnehmer, sondern. auh der Arbeitgeber, und die wirklich unpartetis< find. Konfessionellen Auskunftss\tellen ist von jeher die Unterstügung versagt worden die Entscheidungen liegen eine Neihe von Jahren zurü> —, und zwar aus der Erwägung, daß fie, wenn sie auch den besten Willen haben, vollständig objektiv zu sein, in der Meinung der Bevölkerung doch immer als Rechtsauskunftsstellen nur für einen Teil der Bevölkerung werden angesehen werden. Ich glaube, es ist au besser, wir bleiben dabei, daß diejenigen konfessionellen Gemeinschaften, die die gewiß auch verdienstli<h wirkenden Nechtsauskunftsstellen ihrerseits einseßen sollen, dann aber au die Kosten dafür tragen.

Was die Beschäftigung von Gerichtsreferendaren bet den Rechts- auskunftsstellen betrifft, so habe ih mi< bereits mit dem Justiz- minister in Verbindung geseßzt. Der Herr Justizminister hat |< neuerdings damit einverstanden erklärt, daß die Zulassung von Gerichtsreferendaren zur Beschäftigung bei den Nechtéauskunftsstellen den Oberlandesgerichtspräsidenten freigestellt wird, außerdem aber si bereit erklärt, Gerichtsassessoren zu beurlauben, um bei den RNechts- auskunftsstellen Dienst zu tun. Soviel mir bekannt ist, find auch folhe Beurlaubungen {hon eingetreten. (Bravo!)

Nach 5 Uhr vertagt das Haus die weitere Beratung Des Etats für Handel und Gewerbe auf Donnerstag 11 Uhr. (Außerdem Etats der direkten Steuern, der Zölle und indirekten Steuern.)

Verdingungen. : (Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim „Reichs- und Staats- anzeiger“ ausliegen, können in den Wochentagen in dessen Expedition während der Dienststunden von 9 bis 3 Uhr eingesehen werden.)

Niederlande.

5, März 1912. Magistrat in Stad-Alm elo (Provinz Dver- yssel): Lieferung des für das Jahr 1912 zum Aufschütten und Pflastern erforderlihen Sandes. Auskunft erteilt das Bureau der städtischen Arbeiten (Gemecente werken), wohin au die Angebote zu richten sind.

Spanten.

Bis 21. März 1912. Magistrat in Barcelona: Lieferung einer Bohrmaschine und einer Drehbank. Höchstprets für die Bohr- maschine 2700 Peseten, für die Drehbank 6000 Peseten. Näheres an Ort und Stelle und in spanisher Sprache beim „Deutschen Reichsanzeiger“ sowie -in der Redaktion der „Nachrichten für Handel, Industrie und Landwirtschaft“ im Reichsamt des Innern.

Ftalien.

Ministerium der öffentlihen Arbeiten in Rom und gleichzeitig die Präfektur in Potenza. 18. März 1912, Vormittags 10 Uhr: Bau einer Brü>ke über den Fluß Sinni und Vervollständigung der betreffenden Zufahrts\traßen. Voranschlag 569 267,33 Lire. Offerten bis 17. März 1912. Zeugnisse und vorläufige Sicherheitsleistung (10 000 Lire) bis 10. März 1912. Endgültige Sicherheitsleistung 1/0 der Zuschlagssfumme. Näheres in titaltenis<her Sprahe beim Neichsanzeiger.

Provinzialverwaltung in Rom. 1. März 1912, Vormittags 11,30 Uhr: Leferung von 400 t Steinkohlenbriketts für das Irren- haus S. Maria della Pietà im Werte von 20 000 Lire. Vorläufige Sicherheitsleistung 400 Lire; endgültige !/10 der Zuschlagssumme. Näheres in italienischer Sprache beim Reichsanzeiger.

Türke,

Krieg83ministerium in Konstantinopel: Vergebung der Leferung von Aeroplanen. Vertreter von Fabriken können fich jeden Montag und Mittwoch unter Vorzeigung einer ordnungsgemäßen Vollmacht bei der Generalinspektion der befestigten Pläye des genännten Mini- steriums melden.

Ministerium für Handel und Landwtirtschaft in Konstantino pel: Vergebung der Erbauung einer Eisenbabn nah Kilienli im Kreise Zunguldak. Angebote im versiegelten Umschlag bis zum 28. März 1912 an die Direktion der Herakleaminen, woselbst Be- dingungen.

nähere

Serbien.

Verschiedene Absaßzgelegenheiten anläßli<h der Anlage eines neuen Donauhbafens bei Prahowo (Reichsanzeiger vom 23. Dezember 1911 Nr. 302, zweite Beilage Seite 2).

Der Gesetzentwurf, betreffend die Konzession für den Hafenbau bei Prahowo, ist zurü>gezogen worden. Es wird empfohlen, sich wegen näherer Auskunft an das Konsulat in Belgrad zu wenden.

Nr. 6 des „Eisenbahnverordnungsblatts*", berausgegeben im Ministerium der öffentlihen Arbeiten, vom 23. Februar, hat folgenden Inhalt: Allerhöchster Erlaß vom 13. Januar 1912, betr. die Zeiträume für die Ausgabe neuer Zinsscheine und Zins\chein- anweisungen zu den vierprozentiaen Anleibescheinen der Kreis Altenaer Sc<hmalspur-Eisenbahnaktiengesellshaft. Nachrihten. Verzeibnis der im Deutschen Reiche bestehenden Handels- und Landwirtschatskammern na< dem Stande am Anfang des Jahres 1912.

Nr. 7 des „Eisenbahnverordnungsblatts“", herausgegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 27. Februar, hat fol- genden Inhalt: Bekanntmachungen des Reichskanzlers: vom 31. Jas- nuar 1912, betr. die zur Ausftellung von Leichenpäfsen befugten Bebärden; vom 28. Januar 1912 über die Einreibung von Orten in die Wobnungsgeldzuschußklassen. Erlasse des Ministers der öffentlichen Arbeiten: 5) vom 15. Februar 1912, 1V. B. 6. 54, betr. anderweite Festseßung von Wohnungsgeldzushüssen nah Maßgabe der Bekannkt- machung über die Einreihung von Orten in die Wobnungsgeldzushuß- flafsen vom 28. Sanuar 1912. 6) vom 19. Februar 1912, II. C. g. 671, betr. Tarifbestimmungen für Saatgut. Nachrichten.

Mitteilungen des Königlichen Aëronautischen Obfervatoriums,

veröffentliht vom Berliner Wetterbureau.

Drathenaufstieg vom 28. Februar 1912, 84 bis 10 Uhr Vormittags :

[Station] . .|122 m | 500m | 1000m |1500m | 2000m | 2300 m

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1912 Februar

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Zweite Beilage

Berlin, Donnerstag, den 29. Februar

hen Neichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Verichte von deutschen Fruchtmärkten,

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Berlin, den 29. Februar 1912.

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