1912 / 57 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Fraktionen überhaupt no< niht in ihre Beratung über diefen An- trag eingetreten und wünschten deshalb, daß er heute niht mehr be- raten werde.

Abg. Freiherr von As und Neukirch (freikons.): Der Wunsch des Präsidenten, jeßt allein no< die Frage des Wohnungs- gesetzes zu erörtern, steht mit der fahlihen Förderung der Geschäste in Widerspru. Wir können höchstens no<h zwei Reden zur Begrün- dung der Anträge hören und werden dann do< nicht fertig. WVêeine Anregung, jeßt zu vertagen, ist also zwe>mäßig.

Abg. Weissermel (kons.) erklärt, daß seine Freunde dem Vorschlage des Präsidenten zustimmen.

Abg. H ir \ < - Berlin (Soz.) bittet aus sachlihen Gründen, den Wohnungsantrag niht mehr zu beraten. Das Haus habe in dieser Woche schon so viele Ueberstunden gehabt.

Präsident Dr. Freiherr von C rifa: Wir haben keine Ueber- stunden gehabt, das Haus sitzt in der Negel von 11 bis 44 Uhr. Ich würde dem Wunsche des Abg. von Zedliß nahgeben, wenn ih nicht dafür verantwortlih wäre, die Geschäfte des Hauses zu fördern.

Der Antrag auf Vertagung wird abgelehnt, das Haus tritt in die Beratung der Anträge ein.

Abg. Freiherr von Zedliß undNeukirch (freikonf.): Die Sozial- politik im Reich ist jeßt wohl an einem Ruhepunkt angekommen. Das eht auch nicht anders, wenn wir bedenken, daß in der leßten Neichstags-

fession die Neichsversicherungsordnung und das Privatangestelltenge]eß verabschiedet wurden, die gerade dem werktätigen Mittelstande erheb- liche neue Lasten auferlegt haben. Um fo notwendiger erscheint es, daß wir hier in Preußen auf einem Gebiete vorgehen, das dringend den geseßgeberishen Eingriff fordert, auf dem Gebiete der Wohnungs- fürsorge. Denn hier gibt es ungeheure körperlihe und sittliche Gefahren, die beseitigt werden müssen. Bedauerlicherweise hat das Herrenhaus die Bestimmung gestrihen, daß das Zweckverbands- geseß au auf die Wohnungsverhältnifse ausgedehnt wird. Deshalb haben wir damals in Verbindung mit dem Zentrum einen Antrag ein- gebraht, der die Vorlegung eines Wohnungsgeseßes wenigstens für die Großstädte fordert. Der Antrag ist angenommen worden, aber die Staatsregierung hat ihm keine Folge gegeben. Wir wiederholen deshalb unseren Antrag no<h einmal; denn besonders für die Groß- städte is ein \<nelles Eingreifen nötig. Junfolge der starken industriellen und kommerziellen Entwi>klung haben sich in den Sndustriezentren in engen Näumen Menschenmassen zusammengefunden, die zum großen Teil tn Mietskasernen untergebracht sind. In Berlin sollen ni<ht weniger als 409%, der Bevölkerung in übervölkerten Quartieren leben, also in Wohnungen, wo mehr als fünf Perfonen in einem Zimmer wohnen. Durch ein staatliches Gesetz allein kann natürli<h die Besserung nicht erzielt werden. Auch auf diesem Ge- biete liegt der Schwerpunkt in der positiven Tätigkeit, in der Schaffung von ausreihender Wohngelegenheit. Dazu müssen gemein- nüßtzige Korporationen, müssen auch die Kommunalverwaltungen mitwirken. Diesem Zwe>ke dient der zweite Teil unseres Antrags, der den Not- ständen des städtischen Realkredits ein Ende machen will. Wenn man nun eine Bestimmung einführt, die die Höchstzahl der Bewohner für eine Wohnung festseßt, so muß dafür gesorgt werden, daß die Wohnungspolizet nur gegenüber neuen Verhältnissen mit voller Strenge vorgeht. Die Gewerbepolizei muß ferner dafür sorgen, daß die Industrie möglichst auf das Land hinausgeshoben wird, damit eine größere Décentralisation erreidt wird. Ein Vor- ehen des Staates auf dem Gebiete der Wohnungs- ürsorge würde au< anspornend und vorbildlih für alle anderen Korporationen sein. Es werden Kommunen folgen, und auch die ge- meinnüßige Tätigkeit wird lebhaft angeregt werden. In unserem früheren Antrage hatten wir au< das Wohnungsgesey für Industrie- egenden gefordert; diese Forderung haben wir jeßt fallen aßen, weil die Verhältnisse außerordentlih verschieden sind, und in manchen Gegenden von der Industrie ausgezeichnet für die Wohnungs- verhältnisse gesorgt ist. Der Staatssekretär Delbrü>k hat im Reichs- tage geführt, daß die Neichsgeseßgebung in der Wohnungsfrage nur eingreifen könnte, wenn die Bundesstaaten dieser Aufgabe nicht gere<t würden. Er hat anerkannt, daß die Wohnungsfürsorge Aufgabe der Bundesstaaten ist. Zeigen wir deshalb, daß wir in Preußen auf diesem Gebiete vorbildlih sind, und darum bitte i< Sie, die beiden Anträge, au< den Zentrumsantrag anzunehmen.

Nbg. Dr. Wuermel ing (Zentr.): Wir haben es für nötig gehalten, den Antrag in derselben Form einzubringen wie im vorigen Jahre ; deshalb befindet si<h au< das Wort „JIndustriegegenden“ darin. Eine eingehende Begründung unseres Antrages ist ni<ht mehr not- wendig, nachdem der Abg. Freiherr von Zedliß die Gründe bereits zusammengefaßt hat, und zumal im vorigen Jahre eine eingehende Besprechung erfolgt ist. Im Reichstag liegen jeßt fünf Anträge über die Da cfuinnasfürforae vor. Es ist also ein Zeichen, daß diese Frage na< Lösung schreit. Die Uebervölkerung ist nicht nur in Berlin vorhanden, sondern au< in anderen Großstädten. Hunderttausende von Menschen wohnen in folhen übervölferten Wohnungen. Wenn wir den Wohnungsverhältnissen in den Groß- städten nicht entgegenwirken, dann werden die Großstädte eine Gefahr für unser ganzes Vaterland. Der Vorgänger unferes jeßigen Handels- ministers hat ih re<t \ympathis< für ein Wohnungsgeseß aus- esprohen. Ich bedauere, daß er fo \<nell gegangen ist. Hoffent- ih bekommen wir bald eine Erklärung von der Regierung, wie es mit dem Erlaß eines Wohnungsgeseßes steht. Abgesehen von einigen Grlafsen, ist no< ni<hts auf dem Gebiete geshehen. Damit kann man aber den gewaltigen Mißständen niht begegnen. Nötig ist es auch, daß eine strenge Durchführung des zukünftigen Wohnungsgeseßes erreicht wird. Das Gesey kann no< fo gut fein, es nußt nichts, wenn es niht angewandt wird. Wir müssen dafür sorgen, daß auch in den Großstädten für minderbemittelte Bevölkerung Wohnungen ge- schaffen werden, die den Ansprüchen an Sittlichkeit, Gesundheit und Familienleben entsprechen.

Geheimer Oberregierungsrat Neumann: Nachdem die Woh- nungsfürsorge aus dem Zwe>verbandsgeseß gestrihen worden war, sind sofort Verhandlungen zwischen den beteiligten Ministerien erneut eingeleitet worden. Diese Verhandlungen haben aus inzwischen bereits zu einem vorläufigen Abschluß geführt. Es {weben aber zurzeit Beratungen darüber, ob es möglich sein wird, den Entwurf nah der Richtung dur<h weitere Maßnahmen zu ergänzen, daß durch eine Einwirkung auf angemessene Gestaltung der Bodenpreite und eine Verbilligung des Bauens das Wohnen selbst billiger gestaltet werden kann.

Darauf vertagt sich das Haus. Nächste Sißung Montag 11 Uhr (Bergetat). Schluß 41/4 Uhr.

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Mitteilungen des Königlichen Aëronautischen Observyatoriums,

veröffentli<ht vom Berliner Wetterbureau. Dradchenaufstieg vom 2. März 1912, 8 bis 11 Uhr Vormittags:

Station Seeböhe.. .. .| 122m | 500m | 1000m | 2000m | 3000 w | 3400 m

Temperatur (C) | 74 | 77 | 46 |—12| —862 | —84 Rel. F<htgk. (°/o) 97 98 100 100 100 | 100 Wind-RNichtung . S WSW | SW SW |SW bis WSW e Geshw.mps.| 9 12 11 9 10 “f 11 Trübe, etwas Regen, untere Wolkengrenze anfangs in etwa 800, zuleßt in 300 m Höhe. Vom Erdboden an bis zu 450 m Höhe Temperaturzunahme bis 7,8 °. Wind sehr ungleihmäßig.

Wetterberiht vom 3. März 1912, Vormittags 9{ Uhr.

Wetterberiht vom 4. Mäcz 1912, Vormittags 9 Uhr.

Name der ft Wide rihtung, Beobachtungs- ëZ- 32 Wind-

station © as

Witterungs- verlauf der leyten 24 Stunden

iedersálag in Stufenwerten*)

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München _ halbbe Zugspibe S 8|beiter

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55 Nachts Niederschl. o|_ meist bewölft Vorm. Niederschl. ö8/Nachm. Niederschl. »7|Nachm. Niederschl. 757[Nachts Niederschl. 758 Nacts Niederschl.

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(Wilhelmshav.) meist bewölkt

(Kiel) SW_ 7sbede>t_| 7| 2 [736 Vorm. Nieders. (Wustrow i. M.) ziemlich heiter (Königsbg., Pr.) 5 [WSW 6\wolkig _ 7441 Schauer

S 742] meist: bewölft

| (Magdeburg)

744 Vorm. Niederl. E (GränbergSchL) 7| 6 741\anhbalt. Niederschl. | (Mülhaus., Els.) 6 INW d|bede>t 10| 4 [756 Nachts Niederschl.

| (Friedrichshaf.) 9| 4 [750|vorwiegend heiter |_| |(Bamberg) Grisnez 4 |SW_6halbbed.|__8| 2 753 Vorm. Nieders. Paríts 3,3 [C 3\bede>t | 3 [758 Vlissingen 3swollig |_l Helder »|wolkig Bodoe _(40,4 N _ bededt | Christiansund | 744,5 | heiter Skudesnes | 742,8 Dunst |__ A 2\bede>t | Dunst 3|béde>t Dunst | : bededt | 5 wolfig | 1 . [Nebel | 03/1 | Wisby bede>t 4 2 1753 Karlstad __|_ 750,9 |SSW 2 Nebel |_2/_2 [748] Archangel _|_763,0 |DSO d bede>t (—20/_0 [763 Petersburg | 756,6 S 1/bede>t | 20 758) Ja 55,9 |SSW 1 \bede>t W [758,3 S __3\Regen |__ Gorti | 762,3 |SW _l/Nebel | —1/ 0 [763| Warshau | 7604 |W 1|Nebel | 6| 3| Kew [763,6 |Windst. [Nebel | 1/0 [765 Bien _| 760,6 O __1\woltig_ | 4/0 1763| meist bewölkt | 757,7 [Windst. [halbbed.| 4/ Vorm. Nieders{k. I E Florenz |_ 764,7 0 _2/bede>t_| Cagliari | 765,0 |NW 1 |bede>t Thorshavn | 736,8 |Windst. [Dunst | 6 Sevdisfjord | 742,5 [Windst. |Schnee | 0,4] —738| Rica E münde 7575S Z3swolkenl.| 3/2 Skegne _| 7445 [WSW4wolkenl.|__6/ 0 750 _ a Krakau 762,4 [WSW 1 halbbed., 7| 2 762Nahm. Niedershk. Lemberg | 761,5 |WSW1 [Nebel | 0/2 [762Nachts Nieder\<[. Hermanstadt | 763,7 [NW_1[Regen |__7| 2 [764Nachm.Niederschl. Triest ___|_764,0 [Windst. |bede>t | 11/ 3 766 Vorm. Niederschl. Reykjavik 738,4 [Windst. |\wolkig I —[737 (Lesins) (5 Uhr Abends) | | meist bewölkt 4 6 4 750) M

Cherbourg | 749,2 (S 6[woltig | 9 4 750

Clermont | 758,2 [/NW 2[bede>t_| 6/2 [760 Biarrip _|_763,4 [WSW 4 bede>t | 11/ 4 761 Nizza _|_762,4 [Windst. Regen | 9/1 [766 Perpignan | 758,3 |W _3\Regen | 12| 0 761 Belgrad, Serb.| 765,1 |S Libalbbed.| 8| 0 765 Brindisi 765,4 (6 |_8/ 0 [766] MosÎau | 7621 |W _2 [760 Lerwd | 736,1 3 741 Helsingfors | 752,3 |€ 2 756 Kuoplo | 752,3 |[SSŸ 2 754) Zürih __| 759,3 [S 1763| 758,8 ) 762 762,9 \NM 764 Sántis | 558,5 |SSLY 562 Budapest | 763,4 |Windst._ 764] meist bewölkt Portland Bill| 746,2 |SW 6b\wolk pan _ Hora _| 762,8 |[SSW 69 Goruña _— |

*) Die Zahlen dieser Nubrik bedeuten: 0=0 mm; 1= 0,1 bis 04; 2 = 0,5 bis 24; 6 = 25 bis 6,4; 4 = 6,5 bis 12,4; 5 = 1256 bis 204; 6 = 20,5 bis 81,4; 7 = 31,5 bis 444; 8 = 44, bis 59,4; 9 = niht gemelbet,

Ein nordostwärts \chreitendes Tiefdru>kgebiet von 733 mm, nord- westli<h von Schottland, erstre>t Ls bis zu den Alpen, Jütland und Finnland. Ein zurü>weichendes Hohdrulgebiet über 765 mm ltegt über Südosteuropa. In Deutschland is das Wetter bei {wachen \üdliden Winden, außer im Nordosten, trübe und etwas kälter; fast überall haben Regenfälle stattgefunden. Deutsche Seewarte.

SSO 4sbede>t 3 [738

Stornoway Malin Head BYalentia

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| 3 [750Nachm. Niederschl. 3 [750 Nachts Niederschl. [1 [752] meist bewölkt ‘3 753 Nachts Nieders]. 0 [756 vorwiegend heiter 1 [758 _meist bewölft 2 /754 Vorm. Nieders{[. 275) _ Sauer __ | 2 | 54 Nachm. Nieders{[.

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Stornoway wolkig

Malin Head ( e0-DOTII, - (Wustrow i. M.) Valentia 38,6 |S 4 751} meist bewölkt

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Florey __ Cagliari __|_ Thorshavn | Seydisfjord Rügenwalder- A | | ; “R 754,5 (SSW 3\bede>t | 6 0 [754 meist bewölkt Skegneß 751,6 W Zlhalbbed. (¿E Kraluu | 757,3 |[NNO 1\bede>t |_ 7, 0 758] ziemlih heiter fembeg _| 760,3 [SSO 4/wolkig | 5| 0 [762] ziemli heiter Hermanstadt | 763,0 [SO Aswolkenl.| 4| 0 [764] ziemlich heiter _ Triest | 757,5 |[SW_1/bede>t_| 759 Nachts Niederschl. Neykjavik 742,8 Windst. [wolkig | (Lesina) O meist bewölkt Cherbourg | 7556 S _Abebe> | 83D —_ Clermont | 765,0 |SW 3sheiter | 27 —__ Biarrißz E - Na [|7690N 4heiter Perpignan | 767,0 lhalbbed.|__ Belgrad,Serb.| 759,7 halbbed. Brindisi | 7608S _4sbede>t | 1 Moskau __| 764,1 |SSW 2sbede>t Lerw> | 736,1 SW d\wolkig_ Helsingfors | 753,6 |[SSW 3 Nebel Kuopio | 752,0 Nebel Zürih _| 763,9 |[SW_2sbede>t Genf _| 764,9 |SSW 2|bede>t | Lugano _ | 7576 N 1sbede>t Säntis _| 558,0 WSW4(Schnee_| cas Budapest | 759,0 [Windst. |bede>t | “ziemlich heiter Portland Bill| 753,3 [SSW d|\bede> | 9 —| I

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*) Die pahlen bieser Rubrik hebeuten: 0=0 mm; 1 = 0,1 bis 04; 2 = 0,5 bis 2,41; B = 26 bis 64; 4 = 66 bis 124; 5 = 1256 bis 204; 6 = 205 bis B14; 7 = B15 bis 444; 8 = 44,5 bis 69,4; 9 = nidt gemelbet, Hochdru>gebiete über 76% mm liegen über Südrußland und über der Pyrenäenhalbinsel, ein Ausläufer ohen Drud>s befindet sih über den Alpen. Ein nordostwärts shreitender Ausläufer eines ozeanishen Tiefdru>gebiets o über Nordeuroya, ein heranziehender Ausläufer niedrigen Dru>s über dem Ozean; Minima von 735 mm liegen über dem Nordmeer und westli<h von Schottland; ein flahes Tiefdrulk- gebiet befindet sih ferner jenscits der Alpen. In Deutschland ist das Wetter mild und vorwiegend trübe bei {wad<en, mei gen Winden; westwärts der Oder fanden verbreitete Regenfälle statt. Dent\ Se Seewarte.

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20,20

19,10 19,40 18,90 20,20 19,40 19,60 19,60 19,60 19,50 20,00 20,50

19,70 20,20 20,20 20,50 21,99 20,00

20,30 20,30 23,02 22,80 22,90 22,90

19,70

eigen.

20,05 20,00 19,75 20,30 20,40 20,20 20,00 20,30 20,00 20,00 20,10 19,20

19,00 20,20 20,40 20,10

20,60 20,00 20,60

20,60 19,90 20,20 20,50 21,00 21,43 21,00 23,80 21,70 19,90 20,40 20,80 23,00 23,10 23,00 22,79 23,00 20,15 20,20 20,30 19,80 20,80

20,80 20,00 19,75 20,50 20,40 20,40 20,00 20,60 20,00 20,00 20,10 20,10

20,00 20,50 20,40 20,10

20,60 20,40 20,80 20,60 20,10 20,40 20,80 21,00 21,43 21,00 24,00 22,10 20,10 20,60 20,80 23,00 B3, 10 23,00 23,00 23,00 20,30 20,40 20,30 19,90 20,80

Kernen (euthüälster Spelz, Diukel, Fesen).

23,40 22,40

23,10 23,00 22,60 22,90

17,35

17,75 18,00 18,00 18,00

18,00 16,50 17,30

|

23,60 22,90

923,10 23,06 22,80 22,50

23,80 22,60 23,20 23,20 23,00 22,79

Nogqgen.

17,65

17,85 18,15 18,10 18,00

17,65 17,50 17,95 18,20 18,20 18,40 «18,30 18,00 17,60 18,20 17,00 17,70 17,40 18,00

18,00 17,70 17,80 17,60

17,20 18,00 18,40 18,10

18,30 18,20 19,30 19,30 18,30 17,80 19,50 20,75 19,06 19,00 21,20 20,00 20,80 18,00 18,20 18,80

22,40

20,50 18,00 18,00 19,20 18,30

| | |

| |

24,40 22,60 24,00

23,20 23,20

22,79

18,00 17,50 17,96 18,40 18,20 18,40 18,40 18,40 18,00 18,20 17,00 18,10 17,40 18,00

18,00 17,70 18,00 18,10

18,00 18,20 18,40 18,10

rae

19,20 18,70 19,50 19,30 18,50 18,20 19,80 20,75 19,06 19,00 21,20 20,40 20,80 18,30 18,40 18,80

22,40 20,50 18,30 18,40

19,20 18,40

do O bD D TO D

S. D. S. 0 F 2. 9 0D. M

Gs Eon. mo sv Ev 6s e

8

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