1912 / 61 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

in Kraft getreten, von der Unfallversicherung ist dies am 1. Januar 1913 zu erwarten. Nach den Erläuterungen îm Etat soll der die M ersMerutag betreffende Abschnitt der neuen Neichs- Besiberungborbuung „im Jahre 1913" ia Kraft geseßt werden. Ich fürchte hiernach, daß dies nicht {hon am- 1. Januar 1913 geschehen soll, und bitte deshalb die Regierung dringend, etwas im Automobiltempo arbeiten zu lassen, damit in Preußen, als dem größten Stan, die Krankenversicherung am 1. Januar 1913 in Kraft eten Tann. :

_, Bei dem Kapitel der Verwaltung des Tiergartens in Berlin bemerkt i

__ Abg. Rosenow (fortschr. Volksp.): Jm vorigen Jahre wurde hier darüber. geklagt, daß Berlin niht genug für den Tiergarten beisteuere. Der Finanzminister stellte aber fest, daß es kein Nechts- mittel gibt, mit dem Berlin zu einem Beitrag gezwungen werden könne. Berlin zahlt also freiwillig seinen Beitrag, es hat allezeit anerkannt, daß der Tiergarten für die Berliner und die zahlreichen Fremden die größte Annehmlihkeit ist; es hat deshalb Beiträge geleistet, die jährlich zwischen 30 000 und 50 000 # shwanken. Die jeßige Unter- haltung des Tiergartens kostet 220 000 4; Berlin hat in den leßten 10 Jahren 60 Millionen Mark für Parkanlagen ausgegeben, es ver- dient niht den Vorwurf, daß es zu wenig für Parkanlagen getan habe. Keine Stadt zahlt auch nur annähernd fo viel dafür wie Berlin ; fast alle NResidenzstädte zahlen überhaupt nichts für die Königlichen Parkanlagen. Deshalb sollte die Stadt niht immer hier so angegriffen werden, und die Königliche Staatsregierung sollte ihr mehr entgegenkommen. In dem Etat der Stadt Berlin, der jeßt der Stadtverordneten- versammlung vorliegt, ist der Beitrag für den Tiergarten von 50000 auf 75000 4 erhöht worden; wie weit aber die Stadt- verordnetenversammlung zustimmen wird, weiß ih nicht, zumal auch in der Frage des Opernhauses die. Regierung der Stadt nicht be- sonders entgegenkommen will. Berlin kann \ich mit seinen Park- anlagen wohl sehen lassen, und leider kennen viele niht, was. gerade im Tiergarten durch den Zushuß Berlins hat hergestellt werden können. Sonst würden fie diese Leistungen anerkennen. _ Ueber den Fonds der Ostmarkenzulagen der Beamten findet wiederum auf Antrag des Abg. Dr. Mizerski eine förm- liche Abstimmung statt, die die Bewilligung gegen die Stimmen des Zentrums, der Polen und der Sozialdemokraten ergibt.

- Die übrigen dauerndèn Ausgaben werden ohne Debatte bewilligt.

._ Bei den einmaligen Ausgaben will Abg. Rosenow über die Forderung der Grunderwerbsfkosten für den Opern- hausneubau in Berlin das Wort nehmen, auf Antrag der Abgg. von A rnim - Züsedom (kons.) und von Pappen - heim (fkons.) einigt sih jedoh das Haus nah kurzer Geschäfts- ordnungsdebatte dahin, daß an dieser Stelle die Forderung ohne Debatte bewilligt wird und daß die Diskussion über den Opernhausneubau erst bei dem Etat der Bauverwaltung, in welchem die Forderung für den Neubau selbst enthalten ist, stattfindet. |

Die einmaligen Ausgaben werden bewilligt. Damit ist der Etat des Finanzministeriums erledigt.

Schluß 4 Uhr. Nächste Sißung Freitag 11 Uhr. : Bauverwaltung.)

(Etat

A

Nr. 10 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“, berausgegeben' im Reichsamt des Innern, vom 1. März, hat folgenden Inhalt : 1) Konsulatwesen: Ernennung; Ermächtigung zur Vornahme von Zivilstandshandlungen ; Erxequaturerteilung. 2) Land- und Forstwirtschaft: Ratifikation der Uebereinkunft über die Errichtung eines internationalen landwirtschaftlichen Instituts in Rom durch die Republik Paraguay. 3) Zoll- und Steuerwesen : Verzeichnis der im Auskand zur Ausstellung von Zeugnissen über die chemische Unter- suchung von Baumöl ermächtigten wissenshaftlihen Anstalten und Fachchemiker. 4) Polizeiwesen: Ausweisung von Ausländern aus dem NReichsgebiet.

Nr. 9 des „Eisenbahnverordnungsblatts“, herausgegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 5. März hat folgenden SJnhalt: Bekanntmachungen des Reichseisenbahnamts vom 12. Februar 1912, betr. Ergänzung und Aenderung der Anlage C zur Eisenbahn- verkehrsordnung. Erlaß des Ministers der öffentlihen Arbeiten vom 24. Februar 1912, betr. Kesselvorschriften. Nachrichtene Gesamiverzeihnis der Privateisenbahnen und der durh Private be- triebenen Eisenbahnen, denen die Verpflichtung auferlegt ist, bei der Beseßung von Beamtenstellen Militäranwärter und Inhaber des An- \stellungs\heins vorzugsweise zu berücksichtigen.

Statiftik und Volkswirtschaft.

Die mittleren Schulen in Preußen im Jahre 1911.

In Preußen erhielten nach den vom Königlichen Statistischen Landesamt veröffentlihten Ergebnissen der Erhebung über das niedere und mittlere Schulwesen*) vom 24. Mai 1911 117 373 Knaben und 138 321 Mädchen, zusammen 255 694 Scüler Unterricht in 1553 mittleren Schulen und in 507 den öffentlihen Volkss{ulen (165) eingegliederten gehobenen Klafsen. Zu den mittleren Schulen sind die gehobenen Mädchen\schulen gerechnet, d. h. diejenigen von den früheren „höheren“ Mädchenschulen, die als „höhere M ädchen|]hulen" jeßiger Art nit anerfannt sind. Oeffentliche mittlere Schulen gab es 629 mit 180 569 Schülern; in den eingegliederten gehobenen Klassen der Volks\{ulen befanden \ch noch 12 860 Schüler. Private Schulen bestanden 924 mit 62265 Schülern. Die privaten Schulen hatten durchschnittlih noch nicht den vierten Teil des Besuches der öffent- lichen; sie sind in vielen Fällen nicht vollständig ausgestaltete Schulen, fondern nur Teile von solchen.

Von den öffentlichen mittleren Shulen waren 204 mit 1930 Klassen Knabenschulen, 259 mit 2475 Klassen Mädchenshulen und 166 mit 1510 Klassen gemishte Schulen. Jn den Knaben)\hulen wurden - 65 343 Knaben und 128 Mädchen, in den Mädchenscbulen 67761 Mädchen und 1231 Knaben, in den gemishten Schulen 25 334 Knaben und 20 772 Mädchen unterrihtet; im Durchschnitt entfielen auf jede der 5915 Klassen 31 Schüler. Hinzu kamen noch 7375 Knaben und 5485 Mädchen aus 507 den öffentlihen Volks- \chulen eingegliederten gehobenen Klassen. An Schulstellen waren 4046 für vollbeschäftigte Lebrer und 2082 für vollbeshäftigte Lehrerinnen vorhanden, darunter für tehnische Lehrer 83, Lehrerinnen 298, sodaß auf einen vollbeshäftigten nihttechnishen Lehrer (männlihe + weib- liche) 31 Schüler kamen. Außerdem waren noch in 718 Fällen niht- vollbeschäftigte Lehrer (darunter 174 technishe) und weiter in 308 Fällen Lehrerinnen gleiher Art (darunter 242 tehnische) tätig. Die Zahl der Personen dieser Gruppe ist nicht bekannt, da derselbe Lehrer an mehreren Schulen unterrihten, auch der vollbeshäftigte Lehrer nebenbei noch an etner anderen Schule wirken kann. i

Private mittlere Schulen gab es für Knaben 159 mit 678 Klassen, die von 10834 Knaben und 43 Mätchen besucht waren, für Mätchen 511 mit 3113 Kiassen und 39368 Mädcken nebst 2124 Knaben, ferner 254 mit 1059 gemischten Klassen, in tenen sich 5132 Knaben und 4764 Mädchen befanden; das sind im Dutchschniti 13 Schüler für jede der 4850 Klassen. Der Lehrkörpér seyt sich aus 903 männlihen und 2670 weiblihen vollbeschäftigten Lehrern zusammen, von denen 20 und 182 tehnische sind; mithin fallen auf

J S.‘ Nr. 59 des „Neichs- und Staatsanzeigers" vom 27. Fe- bruar 1912, zwette Beilage.

eden der 3371 vollbeshäftigten nicttechnishen Lehrer 18 Schüler. Ie Zahlen für die niht vollbeshäftigten Lehrer (in derselben Art gewonnen wie „für die- öffentlihen Schulen) stellten \sich auf 1268 nihttechnische - und 250 technische Lehrer, 228 nichttechnische und 327 technische Lehrerinnen. : Die Einrichtung der mittleren Schulen hinsihtlih ihrer auf- steigenden Klafsen it recht verschieden. Man hat vollständig aus- ebaute Schulen, Schulen, denen die Unter- oder die Oberstufen ehlen, Schulen, die nur aus dem Unter- oder den Mittel- oder den Oberstufen bestehen usw. Von insgesamt 1553 Schulen nahmen 999, und zwar 398 öffentliche und 601 private, die Schüler vom ersten Sculjahre an auf; darunter hatten, je nah der Ausgefstaltung der Anstalt, 218 (39 +4 179) eine Unterrichtsdauer von 10 Jahren, 421 (198 +4 223) eine folhe. von 9 Jahren, 210 (132 + 78) von 8 Iahren, 33 (5 + 28) von 7 Jahren, 22 (1 + 21) von 6 Jahren, 9 und 2 private von b und 4 Jahren, 73 (18 + 55) von 3 Jahren, 6 private von 2 Jahren und 5 öffentliche von 1 Jahre. Die Abteilung des ersten Schuljahres fehlte in 11 (6 + 5) Swulen; von der vorleßten Klasse beginnend, hatte 1 private Schule 9 aufsteigende Klajsen, 4 (2 öffentlihe +2 private) Schulen hatten 8, 3 öffentliche 7, 2 (141) 6 und 1 private Schule hatte 5 aufsteigende Klassen. Mit der Abteilung des dritten Schuljahres fingen 38 (7 öffentlihe+ 31 private) Schulen an ; die Unterridtsdauer betrug in 11 (2 + 9) Schulen 8 Jahre, in 6 (2 + 4) 7 Jahre, in 15 (3 + 12) 6 Jahre, in je 2 privaten Schulen 5 bezw. 4 Jahre, in je 1 privaten Schule 3 Jahre bezw. 1 Jahr. Ohne die 3 Unterstufen waren 121 öffentlihe und 188 private, zu- fammen 309 Schulen (5 + 23 mit Unterrichtsdauer von 7 Jahren, 39 + 46 von 6 Jahren, 51 + 51 von 5 Jahren, 23 + 38 von 4 Jahren, 3 + 23 von 3 Jahren, 6 private von 2 Jahren und 1 private von 1 Jahre). Weiter begannen mit der Abteilung des fünften Schuljahres: 91 öffentlihe und 87 private Schulen (9 + 9 mit 6, 35 +4 19 mit 5, 43 4- 37 mit 4, 44-17 mit 3 Unterrichtsjahren, 3 und 2 private mit deren 2 und 1), mit der Abteilung des sechsten Schuljahres: 3 öffentlihe und 8 private Schulen (3 und 4 private mit 5 und 4, 2 + 1 mit 3, 1 sffentlihe mit 2 Unterrichtsjahren), mit der Abteilung des siebenten Schuljahrs 2 öffentliche und 4 private Schulen (1 + 2 mit 4, 1 + 2 mit 3 Unterrichtsjahren). Eine öffentliche Volksshule nimmt Schüler erst vom 8. Schuljahre an auf und hat nur einjährige Unterrihtsdauer. Es gab hiernah 282 Schulen, deren oberste Klasse der Klasse T einer Schule mit zehnjähriger Unterrichtszeit entsprach, 577 mit Klasse 11, 414 mit Klasse 111, 120 mit Klasse 1V, 54 mit Klasse V, 18 mit Klasse V1, 3 mit Klasse VII, 74 mit Klasse VIIT einer solchen Schule als oberster Klasse. Nur die beiden untersten Klassen IX und X führten 6 Schulen, nur Klasse X 5 Schulen. Will man in gleicher Richtung die Schulen nach Knaben-, Mädchen- und gemischten sowie ‘nach öffentlihen und privaten Schulen unterscheiden, fo gibt die nachstehende Zusammenstellung

Auskunst : Oeffent- Pri- Oeffent- Pri- Oeffent- Pri- Unterriht8dauer lide vate lihe ‘vate liche vate Knabens{hulen Mädchenschulen gem. Schulen Schüleraufnahmen vom 1. Schuljahre an: 10 jährige Unterrichtsdauer 1 33 155 s 64 10 99 159 28 6 59 45 1 6 L 12 5 1

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Es führten hiernach 56 öffentlihe Schulen (5 Knaben-, 43 Mädchen- und 8 gemischte Scbulen) und 226 private (12, 188 und 26) als höchste Stufe die Klasse 1 einer zehnstufigen Schule, 277 öffentlihe (93, 129 und 55) und 300 private (31, 198 und 71) Klasse 11, 235 öffentliche (70, 78 und 87) und 179 private (41, 81 und 57) Klasse 111, 34 öffentliche Ls 8 und 11) und 86 private (35, 20 und 31) Klasse IV, 4 öffentlihe Knabenshulen und 50 private Sghulen (20, 16 und 14) Klasse V, 18 private (4, 5 und 9) Klasse V1, 3 private (1, 0 und 2) Klasse V1I, 18 öôffentlihe (13, 1 und 4) und 56 private (15, 2’ und 39) Klasse VI1I, 6 private (0, 1 und 5) Klasse 1X. In 4 öffentlichen Knabenshulen und in 1 gemischten Schule war nur die Klasse X vorhanden.

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Technik.

Das im Jahre 1888 in Berlin begründete Telegrapheningenieur- bureau, das seit dem 1. April 1899 die Bezeichnung Telegraphen- versuchsamt führt, ist immer mehr im Sinne einer wissenschaftlich- tehnischen For as für das Telegraphen- und Fernsprech- wesen ausgestaltet worden. Mit den Aufgaben war auch der Perfonen- und Raumbedarf gestiegen; bia Vg wurde 1908 das reih8etgene Gebäude in der Königgräßer Straße 20 für die Zwelke des Tele-

ravhenversuchsamts eingerihtet und teilweise umgebaut. Das Amt besigt eine größere D mteoge und Sammelbatterie sowie eine ausgedehnte Leiturgsanlage; zur Erzeugung sehr hoher Spannungen steht ein großer Transformator zur Verfügung. Dem Amt gehören z. Z. 15 höhere Beamte, 5 wissenschaftliche Hilfsarbeiter, 7 mittlere Be- amte, 1 technis{er Hilfsarbeiter und 6 Unterbeamte an. Außerdem stehen mit ihm 11 Telegravheningenteure, die bei den Telegraphen- und Fernsprehämtern . in Berlin, Cöln, Emden, Frankfurt a. M.,

üiberflügeln lassen, das auch Hauptlieferant für

amburg und Leipzig tätig sind, in dienstlihem Verkehr. De Pton enversuchsamt fällt die Aufgabe zu, die Ergebnisse wissen. schaftlicher Forshung für die Zwette des Telegraphen- und Fern- sprehwesens nugbar zu machen. Die eigenen Arbeiten des Versuchs- amts werden in verschiedenen Zeitschriften :veröffentliht und von Zeit zu Zeit in Sammelbänden herausgegeben ; bisher find-® solcher Bände erschienen. Die wichtigsten dieser Arbeiten - behandeln die Vorgänge auf langen elektrischen Leitungen und hierbet wieder insbesondere die Fortpflanzung der Telegraphier- und Fernsprechströme auf solchen

eitungen; ferner Untersuhungen über die Störungen der Telegraphen- und Kernsprechanlagen dur die Starkstromanlagen, die Frage wegen des zweckmäßigen Baues der Linien und Apparate, das Auffinden von Hilfsmitteln für eine gute Ausnußzung der Leitungen und die Verfolgung und Beseitigung der verschiedenen Arten von Störungen alles im Hinblick auf wirt\chaftlihe Gestaltung des Betriebes und eine Erhöhung der Leistungen. Auch die drahtlose Telegraphie bildet einen wichtigen Gegenstand der Forshungen des Versuchéamts, die zwet eigene Stationen mit Antennen und Maschinenanlagen (in Berlin und in Schöneberg) besißt. Das Arbeitsfeld des Versuchsamts umfaßt ferner die Prüfung und Begutachtung neuer Erfindungen und Vor- \chläge, die Aufstellung der Entwürfe für die Batterieanlagen der größeren Telegraphen- und Fernsprechämter, die vom wissenschaft, lichen Standpunkte zu führende Aufsicht über die Ausrüstung von Fernsprechleitungen mit Pupinspulen sowie dle Nachprüfung der Berechnungen für fsolche Hochspannungsleitungen, die in gefahrdröhende Nähe der Telegraphenleitungen kommen. Auch führt . das Versuh8amt einen wesentlihen Teil der Prüfungen aus, denen die zahlreichen, im Tekegraphentetrieb benutzten Stoffe und Gegenstände, sei es vor der Bestellung sei es bei der Ab- nahme oder während der Verwendung, unterzogen werden. Schließlich widmet sih das Telegraphenversuhtamt der wissenshaftlichen Fort- bildung der höheren Telegraphenbeamten. Zu diesem Zweck find bei ihm seit 1904 Ausbildungskurse eingerichtet; daneben wird jüngeren Beamten durch mehrjährige Beschäftigung bei dem Amt Gelegenheit gegeben, fi eine vorzüglihe Schulung für dite Ingenieurlaufbahn im Gebiete des Telegraphen- und Fernsprehwesens anzueignen.

Bauwesen.

Die Pläne für den Neubau des Kön iglihen Opern- hauses in Berlin sind im Festsaale des Abgeordnetenhauses öffentli ausgestellt worden. Es sind zunächst die Entwürfe von SJhne, Seeling, Littmann und Grube in Grundrifsen, Profilskizzen und Photographien. Auf einer benachbarten Galerie hat man die Skizzen der fieben frühern Entwürfe, die jedoch für den jeßigen Wettbewerb niht mehr in Betracht kommen, aufgestellt. Damit soll der Oeffentlichkeit Gelegenheit zur Kritik gegeben werden.

Land- und Forftwirtschaft.

Getreidevorräte in erster Hand in Deutschland am 1. März 1912.

Nah dem Beispiel des Ackerbaubureaus der Vereinigten Staaten von Amerika hatte die Preisberichtstelle des Deutschen Land- wirtshaftsrats im Jahre 1910 zum ersten Male den Versuch gemacht, die am 1. März noch im Besiße der Landwirte béfindlihen Getreide- vorräte in Prozenten der Erntemenge s{äßungêweise festzustellen. Diese Schäßung hat die Preisberichtstelle 1911" und im laufenden Fahre wiederholt. Wir teilen im folgenden das Ergebnis für dieses Sahr mit und fügen zum Bergleich die Ziffern der Jahre 1910 und

1911 bei. Weizen Ernte | im Vorjahre! am 1. März | Tonnen 0/9) Tonnen | 1912 4066335 20,2 818 388 | 1911 3861479 | 22,8 879 862 | 1910 3755 747 | 22,6 892 109. | Hafer

Roggen Ernte Vorrat im Vorjabre | am 1. März Tonnen | 9/9 Tonnen 10866116 | 220 2385 272 10511160 | 26,9 2 824 039 11348415 | 278 3158686, Gerste Vorrat am 1. März Tonnen 0% Tonnen 3159915 | 16,5 520 449

Vorrat

_Ernte | imVorjahre

Ernte Vorrat im Vorjahre! am 1. März Tonnen | 9% Tonnen 1912 7704101 | 31,1 2397 040 1911 7900376 | 35,9 2839 725 2 902 938 | 232 673 225 1910 9125816 | 36,9 3373 061, 3 495616 | 26,2 915 101. Bei Beurteilung dieser Zahlen is “einmal zu beachten, daß sie über die Vorräte in zweiter Hand, des Handels und der Mühlen, feine Auskunft geben, und ferner “daß es- ih bei diesen Zahlen um die gesamten Vorräte der Landwirte, fowobl zum Verkauf wie zum eigenen Bedarf, handelt. Wieviel von obigen Vorräten bis zum Ende des Erntejahres im eigenen Betriebe verwendet und wieviel für den Markt abgegeben werden wird, ist äußerst {wierig zu beant- worten; es hängt dies vielfa von der Preisbewegung im Laufe des Frühjahrs und Sommers, von den Futtervorräten und von anderen Faktoren ab. Die Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschafts- rats hat deshalb nach dem Vorbilde des Ackerbaubureaus der Ver- einigten Staaten von Amerika davon Abstand genommen, bei der Fragestellung eine solche Unterscheidung zu machen.

Der Antwerpener Getreidemarkt im Februar 1912.

(Nach einem Bericht des Kaiserlichen Generalkonsulats in Antwerpen.)

Das Getreidegeschäft war im Laufe des Monats Februar fill, die Preise für Brolfrüchte find in den lêßten drei Wochen des Monats zurückgegangen. Das Angebot belgischer Ware am Markte hat einen größeren Absaß in ausländisher Ware verhindert.

Die Vorräte wurden Ende Februar etwa, wie folgt, ges{äßt: at 000 dz Weizen, 115 000 dz Mais, 25000 dz Gerste, 35000 dz

oggen.

Handel und Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel, Industrie und Landwirtschaft “.)

Absatz von Papier nach Jaffa.

Im Zusammenhange mit der steigenden Drangenkultur Jaffas steht der für Verpackung#zwecke dienende Artikel Seidenpapier- Früher war Oesterreihß-Ungarn Hauptlteferant, es“ ist aber von Schweden und Norwegen verdränat worden, die über Hamburg zu verschiffen pflegten und jeßt nah Schaffung eigener S{hiffsverbindung noch günstigere Aussichten gewinnen, Die deutshen Versuche sind bisher gescheitert, da das Papier zu dick und zu teuer war. Verlangt wird ein Gewicht von 18 g für das qm.

In Zigarettenpapier hat sch Oesterrei durch Frankreich | } aud ackpapier (gelbes S Le ali Oesterreih bringt Druckpapter. Briefpapier wird hauptsählich aus Deutschland geliefert, auch Umschläge, die früber mehr von Jtalien kamen. Ferner kommen aus Deutschland Geschäftsbücher (früher mehr aus Italien), bedruckte und farbige Postkarten, während Kartons österreihish-ungarishes gat E (Aus einem Bericht ‘des Kaiserlihen Vizekonsulats n Jaffa.

Absatß deutsher Koblen näch Salonik.

Die Einfuhr deutscher Kohlen noch Salonik, die: bis 1910 fast ganz fehlte, bat in den legten zwei Jahren fehr zugenommen.

Von Mitte 1910 bis Mitte 1911 sind insgesamt 6300 t, deutsche Koble in Salonik timportiert worden, und es ist zu erwarten, daß

diese Menge bei dem starken Bedarf diefes Plaßes bald das Doppelte und Dreifache erreichen wird.

Salonik ift zurzeit für Brennmaterial der Versor

ganz Mazedonien und Albanien und zu Kohlendepots der Eisenbahnlinien Monastir und Salonik—Dedeaghatsch{. ziehen augenbl@lch

Anstrengung woh teuerer richt des

elegenheit für Absagae gen) N in Algerien.

Nach einém S@reiben des Direktors der landwirtschaftlichen Schule in Maison Carrée bei Algier Herrn der Arbeits- und Leistungsprüfungen von Boden- étif und in der Oa Fábrikate unter der Ss ihrer Wiederausfuhr

Bei der Rükerstattung der aufgewendeten rahtkosten wird die Frachtrate „Dünkirchen- Algier“ zugrunde gelegt

die aus D der bearbeitungsmashinen"in der Gegend von eingeführten ] 20 bteosten m genießen.

[eicher Salonik—Zibeftsche, Die Bahngesellshaften be- noch englische Kohle, doch dürfte es bei einiger gelingen, die englische Kohle die viel fommt als die deutsche ganz von hier zu verdrängen. (Be- Kaiserlichen Konfulats in Salonik.)

landwirtschaftliche Maschinen

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rihten Berlin W. 8, nahme aus. Wettere Exem auf Antrag sofort übersandt nannte Bureau zu richten. Algier.)

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werden. Für die Anträg das Genecalgouvernement ein hiervon liegt während der

dustrie Handel: 1 111, im Zimmer 154, zur Einsicht-

plare können

Liste deutsher Firmen in Rio de Janeiro.

Dem Reichsamt des Innern ist in Nio de Janeiro jugegangen- Woche im Bureau der „2a und Landwirtschaft“, B immer 154 zur

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Wagengestellung für Kohlen,

Koks und Briketts (in Einbeiten zu 10 t) in den großen Kohlenbezirken

für die Zeit vom 16. bis 29, Februar 1912.

A. Steinkohlenbezirke.

e auf Zulassung zu den Vorführungen hat

Einsichtnahme au. ländischen Interessenten auf Antrag übersandt werden. find an3das genannte Bureau

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lassen. Ein Exemplar Bureau der Gs At 7

ormular dru Wo im jn N Landwirtf

inländischen Interessenten werden. Die Anträge sind an das ge- (Bericht des Kaiserlihen Konsulats in

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eine Liste der deutshen Firmen Die Liste liegt während der nächsten rihten für Handel, Industrie Wilhelmstraße 74, III,

Eine Abschrift kann in- Die Anträge

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zu richten. $4.

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Bemerkungen

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Gegen das Vorjahr (+4) Aachenér Bezirk . + « « o +

Gegen das Vorjahr (+) Cuba o E O

Gegen das Vorjahr (+4) Elsaß-Lothringen (Saarbezirk)

Gegen das Vorjahr (+4) Oberschlesien . «+ «+ + s

Gegen das Vorjahr (+) Niedershlesien . « A

Gegen das Vorjahr (+) Sähsisher Steinkohlenbezirk. .

Gegen das Vorjahr (+) Gesfamtsumme in den 7 Bezirken

Gegen das Vorjahr (+4)

Halle a. S.

Gegen das Vorjahr (+4) Magdeburg « + « a 4

Gegen das Vorjahr (+4) Ct s eo O

Gegen das Vorjahr (+4) Säwhsisher Braunkohlenbezirk

Gegen das Vorjahr (+4) Rheinisher Braunkohlenbezirk .

Gegen das Vorjahr (+4) Gesamtsumme in den 5 Bezirken

1912 1911

1912 1911

1912 1911

1912 1911

1912 1911

1912 1911

1912 1911

1912 1911

Gegen das Vorjahr (+4)

12 11

11 11

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12 11

399 202 293 240

8810 7 945

38 269 33 789

13 232 12 798 + 434= 129 126 102 564

18 547 14 991

19 516 16 908

586 702 482 235 45 991

38 575

15 909 14 429

5 262 5 639

13 122 12 097

16 300 14 541

96 534 85 277

F 65 962 = 22,5 9/0| 865 = 10,9 9/0)

+ 4480=13,39/

+ 26 562 = 25,9 9/6 + 3556 = 23,7 9/0 -+ 2608 = 15,4 9/0

1-104 467 = 21,7 9/9 B. Braunkohblenbezirke.

7376 = 19,1 9/0 +120 = 383 = 6,8 9/0 T0256 = 8,5 9/0 1759 = 12,1 9/0

T 357 = 13,2 0/0]

3,4 9/0

10,3 9/0

714 | 0,2 179 | 0,1 —+—

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29 934 26 658

+ 79 = 10,9 9%

183 = 13,4 9/0 89 = 5,8 9/0

5 120 = 11,7 9/0

1 382109 M f fac 14,5% ga M e VRO = 12,1 9%

T 416 = 54 o/o]

T 276 = 12,3 0/0

801 722

3189 3072 117 = 3,8 9% 1103 1 164 61 = 5,2% 10 761 9 324 1437 = 15,4 °/o 1 546 1 363

1 626 1 537

48 960 43 840

3 829 3 507

1 326 1 312 l4= 11 10 438 512

1 094 1 100

0,5 9/of

1 482 1 322

8 169 7 753

Wagengesiellung für Koble, Koks und Briketts

am 7. März 1912:

Nukhrrevier

Obers(hlesishes Revier

Anzahl der Wagen 11 612

24 940

ernt

Gestellt . s Nicht gestellt «

Der Gesamtumsayz 23 392 137,100 M: er

{nitt des Jahres 1911 auf 4,397 9/6 für Wechsel und noten

Lombarddarlehne. An Bank

1663 615 000 4 im Umlauf und

¿wese i r hat der Umsay einschlie gewesen. Im Giroverkehr h Treib 4 L E Am Jahres\{luß beliefen sich 535 978 480,— 4. An Zahlung s- tüd über 31 437 455,20 # erteilt. rnommen 5 557 912Stück

angekauften Wechseln und

und Auszahlungen für Rechnung des rund 337 857 Millionen Mark betragen. die Guthaben der Girokunden au anweisungen wurden 3293

Wesel wurden gekauft oderzur Einziehung übe

über 12 374 117 026,35 4. Von den

Shecks 705410 Stück je 100 4 und weniger. Ente Decaitie 1913 im Bestande verbliebenen jaländi)Gen Weieto

60 Tagen 414 650 000 4, 61 bis

ç 7 1 657 003 900 46. An Lom- a O E fun 533 136 800 6 und blieben am

S g liehen 117 243 450 6. Die Wechsel- r E A at ausge eiti 1 156 735 000 4 betragen.

9 So ige des Jahres 1911 einen Buch- Die Grundstüce hatten au “pop S E waren Ende 1911

3 169 103 916 4 in 4899 ver-

niedergelegt. des Vahres

waren fällig: binnen 15 Tagen 668 1

30 Tagen 264-292 200 #, 31 bis barddarleben wurden erteilt 2

und Lombardanlage

wert von 63 334 700 4. Off 274 774 Stück tim Nennwert von schiedenen Effektengattungen Wertpapieren wurden im Laufe und Gewinnantetle für die D

Der Gesomtgewinn hat für

Davon geben ab: ie Verwaltungs

mäßige Zahlung án den ) für zu zahlende Notensteuer nah und Artikel 2 des Geseßes vom zweifelhafte Forderungen reservier L 187 705,88 Æ, 7) Verlust durch nachträg

grundstücken 15 39340 #, 9) Ersay eines im

Schadens 4 815,56 #, zusammen Reingewinn von 27 533 589,99 Aunteilseigner 34 0/6 von 180 000 000

der Retchsbank betrug 377 502 536,900 4 gegen das Vorjahr 354 150 39

; t Bankzinsfuß berehne E 5,397 für

find durchschnittlich

it 67,88 9/9 durch Metall gedeckt s 4 flid der Ein- undesftaaten

67 000 M,

L

im

Von den

123 208 000,89 4 Zinsen

eingezogen und verrechnet. 1 betragen 57 203 393,08 4. sten mit 23 386 966,56 M,

2) für Änfertigung von Banknoten 1 296 469,98 #, 3) die vertrags»

Staat Preußischen 89 ind 10 des Bankgeseßes

6.09 2734106,— M, 9) auf i 616,11 46, 6) Verlust auf Gold

von

lih vorgefomme 11. Emíssion 177 000,— 4, 8) Verlust beim Verkauf von

verkehr erwachsenen } 94 Es bleibt daher

4. QDavon erhalten: 1) Die 44 mit 6300 l

21 233 589,59 6. 2) Von dem leßteren Betrage erhalte

9,800 4, mehr

000,—

Sahre 1911 im Durch-

Non den

verwahrten

730,— M,

ne Banknoten 9 altèn Bank-

é bleiben

n: a. der Ré-

servefond

züglih der 4 246 ga 9 h: S f. em Reservefon 3 Weanahme der Vordividende im Betrage von 6 300 000,— Debleiben and der Anteilseigner von 4246 717,92 M treten

der

verbleibe

hinzu die am Schlusse des Jalres 1910 1953,16 4, sind zusammen 4 248 671,08

8 109% mit 21 Hâlfte der

nden

\{chèin der Reichsbank vo

auf jeden Anteilschein v 40 000 Anteilscheine zu

werden baben h

bezw. 35,— 175,80 4 bezw.

der terna

en

für jeden

5,86 9/0 darstellt,

we u. Co., Aktiengesellschaft, L Le aus Berlin die Direktion den

W. T.

B.°

Geschäftsjahres vor. D

2 235 22

Abschreibungen und

von 18

beläuft ih neralver}jamm

werden.

Bergwerks

für das

2 M). Derselbe mit 09% (i. V.

Fn der am 7. d

abzüglih aller laufenden

sowie der Anleihezinf 3 951 027 # zu Abschreibungen, und 450 000 4 gleich °/o

Rest die wenden und von dem \ tesiäbrigen ordentlichen Generalversammlung

auf die Stammaktien der

vorzu\ch

lagen. Leßtere fo

einberufen werden.

laut Meldung des „W. T Aktien im Betrage daß die Absicht besteht, d Verhältnis von 4 : 1 anzubieten. gestrigen Levante-Linie wurde laut burg die Bilanz für

Genet ver A begewinn beträgt 3 113 607,84 (im Vorjahr

reibungen auf Schiffe 1 628 481,74 46, Rück-

neuer

zußSlage

1 657

j ; C. Te&lenborg- Alktiengesells{aft teil R E I: aus Bremen mit, daß die Ausgabe von einer Million Mark geplant ift und {e jungen Aktien den alten Aktionären im

Deutschen Meldung des „W. T. B.* aus Ham-

hts1 loß, der Der Aussihtsrat beidrn e

der

In

en. Der Betriebs 7,37 46), die Abs

die Reichskafse 4

on 1000 # = mithin 3000 4 und 60 000 Anteilscheine 4 248 000,— 4 zu zahlen sind. Die übrig bleibenden Berechnung vorbehalten. Anteil von 3000 4 bezw. 1000 #4 außer den bereits für das erste und zweite Halb ahr gezahlten 105,— 4 als Restdividende 70,80 4 58,60 4, zu empfangen,

i i s A i8rats der Ludwig In der e naes Sb erlin, legte laut Mitteilung des

16 9/6) verwendet werden. auf 71466 M (1. lung soll auf Dienstag,

ia-Herne wurde die vorgeleg I esellschaft Hibernia-L zei wurde «beschlossen, von dem d zergewöhnlichen Betrtebd8ausga u O bleibenden Bruttogewinn

ahr 1911 festgestellt. en von 762 780 Æ ver

1911 vorgelegt.

23 358,95 M, b. die Anteils8eigner 4 ab-

vefonds zugeschriebenen 10 %/o den el abzüglih der Hälfte

zugeschriedenen 109/96 14 863 512,72 M.

unverteilt gebliebenen 6, wovon auf jeden Anteil-

n 3000 4 als Restdividende 70,80 und

Die

bs{chluß des vergangene: er Gewinn beträgt 2574119 (ì, V soll mit 972787 Æ (i. V. 858 229

V. 62148 4).

e Bilan

30 000 4 als Talonsteuerrüdcklag Dividende auf die Vorzugsaktien zu ver Verteilung einer Dividende von

ll auf den 3. April d. I.

N Aufsi(tsrats\fizung der

Verteilung einer Dividende von

93 60 M, mithin auf \fämtliche zu 1000

671,08 Anteil8eigner

ezw. 23,60 H, überhaupt was einen Ertrag von

M) zu

1 350 000 4 zur Zahlung einer Dividende Der Gewinnvortrag Die ordentliche Ge» den 2. April d. I., einberufen

. M. abgchaltenen Auifihiäratöfiqux der

90% | gesellshaft (Lomb.) Akt. nach Düsseltorf

stellung auf das Reparatur- und Erneuerungskonto 250 000 (4, auf den Spezialreservefonds 250000 4. Das Assekuranzreservekonto be- trägt 1172 102,07 4 (im Vorjahre 922 168,53 46). Der General- verfammlung wird ferner ter Antrag vorgelegt werden, das Grund- fapital der Gesellshaft um 3 000 000 4 auf 12 000 000 4 zu eue und die Emission der neuen Aktien nah einer vorliegenden Offerte einem Konsortium unter der Führung ter Handelévereinigung A.-G-, Berlin, zu übertragen, : Nah den Ermittlungen des Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller betrug laut Meldung des „W. T. B." die Roheisenerzeugung in Deutshland und Luxemburg während des Monats Februar 1912 insgesamt 1 319 827 t gegen 1372749 t im Januar 1912 und 1179 137 t im Februar 1911 Die Erzeugung verteilte \ih auf die einzelnen Sorten wie folgt, wobet in Klammern die Erzeugung für 1911 angegeben worden ist: Gießereis roheisen 239 781 (237 574) t, Bessemerrobeisen 27 436 (28 2D t, Thomasroheisen 836 250 (736 942) t, Stahl und Spiegeleisen 171 247 (133 860) t, Puddelroheisen 45 113 (42 191) {. Die Er- zeugung während der Monate Januar bis Februar 1912 stellte ch gu s 576 t gegen 2 499 849 & in dem gleihen Zeitabschnitt des orjahre?. : Die Graz-Köflacher Eisenbahn vereinnahmte im Fe- bruar 1912: 330 603 Kronen (i. V.: 317 395 Kronen), vom 1. Jas nuar bis 29. Februar 1912 : 681 247 Kronen (i. V.: 641 416 Kronen). Die aen für 1912 sind provisorisch, die für 1911 definitiv er- mittelt. London, 7. März. (W. T. B.) Nat dem amtlichen Aus- weis hat der englishe Handel im Monat Februar in der Einfuhr eine Lame von 3 648 463 Pfd. Sterl. und in der Ausfuhr einé Zunabme von 1 837 209 Pfd. Sterl. gegen das Vorjahr erfahren. New York, 8. März. (W. T. B.) Die Denver and Rio Grande Railroad hat beschlofsen, 25 Millionen weitere sieben prozentige Income Bonts auszugeben, von denen zehn Millionen den Aktionären angeboten werden sollen, wenn diese den Plan auf einer später abzuhaltenden außerordentlichen Generalversammlung billigen.

London, 7. März. (W. L. B) Bankausweis. Totalreserve 29 275 000 (Abn. 1257 000) Pfd. Sterl. , Noten- vmlauf 28253 000 (Zun. 264 000) Pfd. Sterl, Barvorrat 39 078 000 (Abn. 993 000) Pfd. Sterl, Portefeuille 39 978 000 (Zun. 1 117 000) Pfd. Sterl., Guthaben der Privaten 42 555 000 (Abn. 2 275 000 Pfd. Sterl, Guthaben des Staats 23 668 900 (Zun. 2 097 000) Pfd. Sterl., Notenreserve 27 839 000 (Abn. 1 352 000 fd. Sterl., Regierungssicherheit 15 116 000 (unverändert) Pfd. Sterl. rozentverhältnis der Neserbe zu den Passiven 447 gegen 49/32 in der Norwohe. Clearinghouseumsay 361 Willionen, gegen die ent- sprechende Woche des Vorjahres mehr 74 Millionen. Paris, 7. März. (W. T. B.) Bankausweis. Bars vorrat in Gold 3 219 769 000 (Abn. 35 224 000) Fr., do. in Silber 803 806 000 (Abn. 2 958 000) Fr., Portefeuille der Hauptbank und der Filialen 1 123 899 000 (Abn. 299 595 000) Fr., Notenumlauf 5 334 907 000 (Abn. 127 015 000) Fr., Laufende Rechnung der rivaten 602 272 000 (Zun. 3 182 000) Fr.,, Guthaben des Sta aue 149 951 000 (Abn. 81 759 000) Br., (Sesamtvorshüfsse 693 011 (Zun. 27 112 000) Fr., Zins-‘und Diskonterträgnis 11 839 000 (Zun. 1154 000) Fr. Verhältnis des Barvorrats zum Noten- umlauf 75,42 gegen 74,36 in der Vorwoche.

Berliner Warenberichte.

Produktenmarkt. Berlin, , ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen, inländis{er 208,50—209,50 ab Bahn, Normalgewicht 755 f 216,00 bis 216,25 Abnahme im Mai, do. 218,25—217,75—218,00 bnahme im Iuli, do. 203,75—204,00 Abnahme im September. Fest. Roggen, inländischer 185,50—186,00 ab Bahn, Normalgewict 712 g 192,00—192,590 Abnahme im Mai, do. 192,25—193,00 bnabme im Juli, do. 176,50—177,00 Abnahme im September. Fest. Holere Normalgewicht 450 g 192,75 Abnahme im Juli. Fest.

ais geschäftslos. Men (per 100 kg) ab Bahn und Speier Nr. 00 24,25—28,50. ubig. Roggenmehl (per 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 0 und 1 22,00—24,00. Still. Nüböl für 100 kg mit Faß 61,30—61,00— 61,10 Abnahme

im Mai, do. 61,00—60,80 Abnahme im Oktober. Schwah. D

Marktpreise na Ermittlungen des Königlichen Polizeipräsidiums. (Höchste und niedrigste Preise.) Der Doppelzentner für : Weizen, gute Sortet) 20,90 #, 90,88 #. Weizen, Mittelsortet) 20,86 4, 20,84 #6. Weizen, geringe Sorte?) 20,82 b, 20,80 #4. Rogaen, gute Sortef) 18,55 #, 18,54 #4. Roggen, Mittelsortet) 18,53 4, 18,52 #6. Roggen, geringe Sortet) 18,51 4, 18,50 #4. Futtergerste, gute Sorte*) 20,20 #4, 19,70 e. —. Futtergerste, Mittelforte*) 19,60 #6, 12,10 #. Futtergerste, geringe Sorte*) 19,00 #4, 18,590 #. Hafer, gute Sorte*) 21,50 #, 21,00 #6. Hafer, Mittelsorte*) 20,29 4, 20,50 #. Hafer, geringe Sorte*) 20,40 #4, 20,00 #. Mats (mixed) gute Sorte 18,10 „#4, 17,70 4. Mais (mixed) geringe Sorte —,— d, idE Mais (runder) gute Sorte 18,20 s, 17,80 #6. ichtstroh —— M, —— Mh, Qu —— t, —— M (Markthallen- preise.) Erbsen, gelbe, zum Kochen 50,00 #6, 34,00 M. Speisebohnen, weiße 56,00 #6, 35,00 4. Linsen 80,00 e 40,00 #4. Kartoffeln (Kleinhandel) 13,00 4, 9,00 4. Rindfleif von der Keule 1 kg 2,40 4, 1,60 #, do. Bau(hfleisch 1 kg 1,80 #, 1,30 «é. Sdwoeinefleisch 1 kg 1,80 #, 1,20 é. Kalbfleisch 1 kg 2,40 #6, 1,40 #. Hammelfleisch 1 kg 2,20 4, 1,30 #. Butter 1 kg 3,20 #, 2,60 . Eier 60 Stück 6,00 #4, 4,20 #4. Karpfen 1 kg 240 4, 1,00 Aale 1 kg 3,00 #, 1,20 4. Zander 1 kg 3,60 #6, 1,60 Hechte 1 kg 2,60 #4, 1,40 «#. Barsche 1 kg 2,00 4, 1,00 Sdleie 1 kg 3,20 #, 1,40 #. Bleie 1 kg 1,40 4, 0,30 #6. | Krebse 60 Stück 30,00 #6, 4,00 #4.

1 +) Ab Bahn.

*) Frei Wagen und ab Bahn.

Berlin, 7. März.

«. M

Kursberickchte von auswärtigen Fondsmärkten.

amburg, 7. März. (W. T. B.) (S{luß.) Gold in

es das Kilogramm 2790 Sue 2784 Gd., Cier in Barren das ,.00 Br., 79, h

Mo ies 25 März Vormittags 10 Uhr 50 Min. (W. T. L)

Einh. 49% Rente M./N. pr. ult. 89,60, Einh. 4 d t

Sanuar/Jult pr. ult. 8959, esterr. 4 9/0 Rente in Kr.-W. pre |

t.

39,70, Úngar. 49/9 Goldrente 109,80 Ungar. 4 °/9 Rente in Kr.-W

l 89 35, Türkische Lose per medio 247 00, Orientbabnaktien pr. U 12 —, Oesterr. Südbahn-

/ kti ranz.) pr. ult. 743,25 1), Att, pr en eer E0, t 2 Be en terr. Kreditanstalt Akt. pr. uit. 50, H ieblien 862,00, Oesterr. Länderbankaktien 46 00, Unionbank: aktlen 628 00 Deutsche NReichsbanknoten pr. E 117,87, Decen t | Koblenbergb.-Gesellsh.-Akt. —,—, Oesterr. On ontangese shaftsaktien 0010, B L. B) (Schluß) y si v ‘Qa Es Tj. Li N " e °Ponsols 7 8, Silber prompt 267, per Monate 263,

37/6. Bankausgang 103 000 Pfd. Sterl. N is, 7. März. “(W. L B.) (Schluß.) 3 9% Franz.

ed 1 mens id, 7. März. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 107,75. Lissabon, 7. l, ar Tb Bnk) Zu Beginn art I ges äft bei großer Zurückhaltung ter

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der beutigen Börse war das Geschäft

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