1892 / 263 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

für den Apotheker Wilbelm Hermanni zu Bre>erfeld eingetragen werden.

Auf Antrag des leßteren , vertreten dur< den Rechtsanwalt Justiz-Rath Storp zu Hagen, werden deshalb alle ihrer Eristenz na< unbekannten Eigen- thumsprätendenten anfgefordert, ihre Ansprüche auf das Grundstü spätestens im Aufgebotstermine, den 27. Januar 1893, Vormittags #113 Uhr, bei dem unterzeidzneten Gerichte, Zimmer Nr. 15, anzumelden und ihr Widerspruchsreht zu bescheinigen, widrigenfalls der Antragsteller als Eigenthümer des Grundstü>s eingetragen wird und fie mit ihren An- sprüchen auf das Grundftü>k derart Aug eiSronen werden, daß ihnen überlassen bleibt, ihre Ansprüche in einem besonderen Prozesse zu verfolgen.

Hagen, den 24. Ottober 1892.

Königliches Amtsgericht.

[45273] Aufgebot. S

Die in vrovinzieller westfälisher Gütergemeinschaft lebenden Eheleute Lehrer Carl Fehlhaber und Wil- helmine, geb. Steinmann, zu Methler, leßtere ver- treten dur< ihren Ebemann, haben das Aufgebot des Grundftü>s Flur 12 Nr. 193 der Katastralgemeinde Methler, Garten, 5 a 01 qm groß und 1 Thaler 17 Dez. Reinertrag, behufs Uebernahme desselben für sie zum Grundbuch beantragt.

Es werden daher alle unbekannten Eigenthums- prätendenten hiermit aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche auf das vorbezeichnete Grundstü> in dem vor dem biesigen Amtsgerichte auf den 20. Januar 1893, Morgens 9 Uhr, anberaumten Aufgebots- termin geltend zu machen, widrigenfalls diefelben mit ihren Ansprüchen und Nechten auf das genannte Grundftü> ausges{lofsen werden.

Kamen, den 26. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht.

[45276] Aufgebot.

Auf Antrag des A>erwirths August Breker, Haus Nr. 35 zu Schmecbten, vertreten dur<h Rechtsanwalt Temming zu Brakel, foll das im Grundbuch von Schmechten Bd. 2 Bl. 2 eingetragene Grundstü> Flur 6 Nr. 75/13, Osterhausen, Aer, groß 36 Ar 22 Qu.-Meter, welches no< auf den Namen des verstorbenen Oekonom und Vorsteher Joseph Wal- deyer zu Schmechten eingetragen steht, behufs Be- richtigung des Besißtztitels aufgeboten werden. :

Alle ECigenthumsprätendenten werden daher auf- gefordert, ihre Ansprüche und Nehte auf das vor- geda<hte Grundstück spätestens in dem auf den 23. Februar 18983, Vormittags 9 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle anberaumten Aufgebotêtermine anzumelden und ihr etwaiges Widerspruchsreht zu bescheinigen, widrigenfalls fie mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen werden und die Berichtigung des Be- sißtitels für den Antragsteller erfolgen wird.

Brakel, den 29. Ottober 1892.

Königliches Amtsgericht.

[45272] ufgebot.

Auf den Antrag der verehelihten Bildhauer SFohanne Wolff, geb. Simon, zu Berlin, Fürsten- walderstraße 23, wtrd deren Bruder, der Schriftseßzer Louis Jacob Julius Simon, geboren am 21. De- zember 1843, Sohn des Arbeiters Iohann August Simon und seiner Ehefrau Anna Dorothea, geb. Brandt, welcher im Jahre 1876 in Langenbielau sich aufgehalten und fodann verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 22. No- vember 1893, Vormittags 1L® Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte zu melden, widrigenfalls scine Todeserkiärung erfolgen wird. IV. F. 9/92.

Reichenbach u. d. Eule, den 31. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht.

[45505] Aufgebot.

1) Der Uhrmacher Louis Otto Gustav Köchel, geboren zu Königsberg in der Neumark am 1. No- ‘vember 1850, und

2) der Buchbinder Hermann Jean Berthold :Köchel, geboren ebenda am 1. Februar 1852,

eheliche Söhne des Galanteriearbeiters Karl Ludwig Wilhelm Köchel und dessen Ehefrau Hen- riette, geborenen Wolter, zu 1 seit dem Sommer 1877, zu 2 seit dem März 1874 verschollen,

werden auf Antrag ihrer Schwester, der Frau Eisenbahnkanzlist Mehlhorn, Elise, geborenen Köchel, zu Berlin, aufgefordert, sih vor oder spätestens in dem auf den 20. Dezember #893, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Elisabeth- straße Nr. 42, Zimmer 53, anberaumten Termine \<riftli<h oder persönlißh zu melden, widrigenfalls die Verschollenen für todt erklärt werden werden.

Stettin, den 20. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung X.

[45498] S i

Durch Beschluß des K. Landgerichtes Landau i. d. Pfalz vom 13. Oktober 1892 wurde August Braun, Kaufmann, in Erlenba<h wohnhaft, welcher bei diesem Gerichte gegen Eduard Braun, Kauf- mann von Erlenbach, zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend, das Abwesenheits- verfahren betreibt, zu dem contradictoris< mit der K. Staatsanwaltschaft zu führenden Zeugenbeweise darüber zugelassen:

„daß Eduard Vraun von Erlenba<h im Jahre 1862 nah Brasilien auswanderte und seitdem keine Nachricht mehr in seine Heimath gelangen ließ“.

Termin zur Beweisaufnahme ist bestimmt auf den 15, November 1892, Nachmittags 2 Uhr, im Commissionszimmer des K. Landgerichts dahier.

Landau i. d. Pfalz, den 3. November 1892.

Der K. Erste Staatsanwalt: Boe>ing.

[45275] Aufgebot.

Bon dem unterzeihneten Kgl. Amtégeriht ist behufs Todeéerklärung der am 28. Oktober 1849 zu Dresden geborenen Emma Augusta Richter, ge- nannt Ullrich, außerehelihen Tochter des August Ullxih aus ODberlinde und der ledigen Augusta Amalie Nichter aus Schandau, welche \si< zuleßt in Leipzig aufgehalten und von dort aus im Jahre 1867 das leßte Mal an ihre hier lebenden Ver- wandten geschrieben hat, von deren Leben und Auf- enthalt seitdem aber jede Nachricht fehlt, auf den Antrag des Bruders fgr Mutter, des Tagarbeiters August Eduard Richter in Schandau, das Auf- gebotsverfahren zu eröffnen bes{lofsen und Auf- gebotstermin auf den XS. Mai 1893, Vor-

Die genannte Verschollene, ihre IRELEE und Erben, sowie alle diejenigen, welche Kenntniß von ihrem Leben und Aufenthalte haben, den aufgefordert, spätestens in dem gedachten Termine hiervon Mittheilung zu machen und ihre Ansprüche und Rechte anzumelden, Wis die Verschollene für todt erklärt und ibr 9 E an ihre Erben, oder deren Erben und Rechtsnalhfolger verabfolgt werden wird.

Schandau, am 29. Oktober 1892.

Königlich Sächsisches Amtsgericht. Ihle, Amtsrichter. [45562]

2 Aufgebot. Auf den Antrag: 1) des Tischlermeisters Friedrih Häfner, 2) des Maurermeisters Wilbelm Häfner, 3) des Maurermeisters Johannes Häfner, 4) der verehel. Bornmüller, Christiane, geb.

[ner, 5) der unverehel. Anna Frideline Häfner, zu 1 und 2 in Albrechts, zu 3,/4 und 5 in : Suhl wohnhaft} wird deren Großvater, der am 31. Mai 1807 zu Albrechts geborene Bierbrauer Johannes Kaiser, welcher vor länger als 50 Fahren feinen Wohnort Albrechts verlasien hat, um na< Amerika aus- zuwandern, aufgefordert, sch fpätestens im Termine am 12. August 1893, 1L¿ Uhr Vormittags, bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden, widrigen- falls seine Todeserklärung erfolgen wird. Suhl, den 28. Oktober 1892. Königliches Amtsgericht.

[45326] Aufgebot. *

Der zum Nachlaß-Pfleger bestellte Rehtsanwalt Richter zu Lübbenau hat das Aufgebot der unbe- kannten Erben der am 10. Juni 1892 geborenen, am 17. August 1892 verstorbenen Anna Marie During zu Naundorf beantragt. Dieselbe ift eine außerehelicße Tochter der am 10. August 1892 ver- storbenen verwittweten Büdner During, Wilhelmine, geb. During, zu Naundorf. Die Erben der vor- genannten Erblafserin Anna Marie During werden aufgefordert, spätestens in dem auf den S. No- vember 1893, Vormittags D} Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht anberaumten Aufgebotëtermin ihre Rechte anzumelden und fsi< als Erben zu legitimiren, widrigenfalls fie mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß werden ausgeschlossen, der Nachlaß dem sih meldenden und legitimirenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus wird verab- folgt werden, und der sih später meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesißers anzuerkennen \huldig sein, weder Rechnungélegung, no< Ersaß der Nutßungen, sondern nur Herausgabe des no< Vorhandenen wird fordern dürfen.

Lübbenau, den 31. Oftober 1892.

Das Königliche Amtsgericht. T1.

[45268] Aufforderung.

Fordérungs- und Erbansprüche an den Nachlaß des in Klingenbrunn verstorbenen Grenz-Oberaufsehers Johann Jrlbacher sind, foweit nit bereits ange- meldet, bei unterfertigtem Gerichte binnen einer Frist von se<s8 Wochen geltend zu machen, nach deren Ablauf die Vertheilung der Masse unter die Nachlaß- gläubiger erfolgen wird.

Grafenau, 25. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht. Millner, K. Amtsrichter.

[45501] Bekanntmachung, Am 15. Dezember 1889 if zu Bruchhausen, Ge- meinde Erkrath, der Rentner Ludwig Ghislain ver- storben, geboren am 21. Mai 1817 zu Felny in Belgien als unehbeliher Sohn der Marie Adrienne Ghislain. Derselbe wurde am 23. November 1846 in den preußischen Unterthanenverband aufgenommen und hat, soviel ermittelt worden, erbbere<tigte Ver- wandte nicht binterlafssen. Es ift daber von dem Königlih preußischen Fisfus, vertreten dur< die Königliche Regierung zu Düsseldorf, der Antrag gestellt, ihn in den Nachlaß des Ghislain einzuweisen. Düsseldorf, den 29. Oftober 1892.

Königliches Landgericht. IT. Civilkammer.

Arns. Kirsch. von Weiler.

[45509] Bekanntmachung.

Es wird hierdur< öffentlih bekannt gemacht, daß in dem am 15. Oktober 1892 publicirten Testament der sepvarirten Bauunternehmer Louise Sinnig, geb. lemm, zuleßt wobnhaft zu Stegliß, deren Sohn Willi Sinnig als Erbe eingeseßt ift.

Berlin, den 2. November 1892.

Königliches Amtsgericht T.

[269] Der Beschluß Königlichen Amtsgerihts vom 10. Januar 1881, wona< dem Freiherrn Felix von Oppenheim, früher zu Schlenderhau, Amts- gerichtsbezirk Bergheim, jeßt zu Paris wohnhaft, wegen Verschwendung ein gerichtlicher Beistand in der Person des Justiz-Raths Nobert Esser zu Köln bestellt wurde, ist aufgehoben. Bergheim, den 1. November 1892.

Königliches Amtsgericht.

[44962] Bekauntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeihneten Amts- gerihts vom heutigen Tage ift die am 18. März 1870 von der Deutschen Leben®versiherungs-Gesell- schaft auf das Leben der Frau Adelheid Mäkeler, geb. Daniel, in Linden ausgestellte Police Nr. 51 486 über 500 Thaler Pr. Crt. für frafilos erflärt worden. Lübece>, den 1. November 1892.

Das Amtsgericht. Abth. T. Zur Beglaubigung: Propp, Gerichtsschreiber.

[44963] __Vekanutmachung.

Durch Aus\c{lußurtheil des unterzeichneten Amts- erichts vom heutigen Tage ist die von der Deut- schen Lebensversiherungë-Gesellshaft in Lübe> am 20. November 1868 auf das Leben des Shuhmagers Georg Krämer in Weilburg ausgestellte, auf JIn- haber lautende Police Nr. 46 544 über 500 Thaler Pr. Crt. für kraftlos erklärt.

Lübe>, den 1. November 1892. Das Amtsgericht. Abtheilung I.

[45046] S i _ Durch Aus\{lußurtheil vom 28. Oktober 1892 ist der Wechsel de dato Magdeburg, den 6. Ja- nuar 1892 über 300 Æ, zahlbar am 9. April 1892, ausgestellt und girirt von Wilhelm Heipke, gezogen auf Emil Lange in Magdeburg und von demselben angenommen, für traftlos erklärt. Magdeburg, den 28. Oktober 1892. öniglihes Amtsgeriht. Abtheilung 6.“

[45042] m Namen des Königs!

In der Catharina Wroblewska’schen Aufgebots- sache erkennt das Königliche Amtsgericht zu Exin dur< den Amtsrichter Albrecht für Recht :

Diejenige Hypotbekenurkunde, welche über die im Grunbbue der Grundstü>e Erin Blatt 173 und 302 für die Catharina Rosenau, jeßt verehelichte Wroblewska, Abtheilung II1. Nr. 2 bezw. Nr. 4 noch eingetragenen 182 Thaler 23 Sgr. Muttererbe Lee ê Beczent Zinsen gebildet ist, wird für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens hat die Antrag- stellerin zu tragen.

(gez.) Albrecht. Verkündet am 22. Oktober 1892. Lenz, Gerichtsschreiber.

[45045]

Auf Antrag der minderjährigen Geschwister Schulz, Gertrud Charlotte Marie und Friedrih Karl Fer- dinand, vertreten dur<h ihren Vormund, den Hof- dachde>ermeister Adolf Foerfter zu Berlin, Waldemar- straße 39, dieser vertreten dur<h den Rechtsanwalt Bading ebenda, Kronenstr. 45, erkennt das Köntg- lie Amtsgericht zu Alt-Landsberg dur den Amtsrichter Dr. Loewy für Recht:

1) Die Hypothekenurkunde, welche über die im Grundbuch von Nüdersdorf'er Heidedistrict Band V. Blatt Nr. 169 in Abtheilung 111. unter Nr. 2 für den Milchpächter Nudolf Brodt zu Berlin eingetra- gene Forderung von ursprüngli< 1500 Thalern, jeßt no< 191,75 M nebst 59/5 jährlihen Zinsen lautet,

2) die Urkunde vom 24. Februar 1877, wodur Brodt diefe Forderung an den Erblasser der Antrag- steller, Schanfwirth Karl Friedrih Schulz zu Berlin, abgetreten hat,

werden für Éraftlos erklärt.

Verkündet am 26. Oktober 1892.

[45306] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil vom 20. Oktober 1892 ift die Hypothekenurkunde über das auf dem Grund- buhblatte des Weinbergs Nr. 85 Beuthen a. O. auf Grund der Schuldurkunde vom 12. Oktober 1886 in Abtheilung IIT. Nr. 5 ursprünglich für den Weinhändler R. Lauterbah in Breëlau eingetragene zu 5 9% verzinsliche, mit den Zinsen vom 1. April 1887 auf die minderjährigen Geschwister Walter und Kurt Müller zu Beuthen a. Oder umge- \{riebene Darlehen von 1500 Æ für ftraftlos erklärt.

Beuthen a. O., den 31. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht.

[45304] Bekauntmachuug.

Durch Aus\{lußurtheil des Königlichen Amts- gerichts zu Linz a. Rhein vom 26. Oktober 1892 ist die Hypothekenurkunde über die mit dem Datum des 92. Februar 1855 in Band I1. Blatt 516 Nr. 94 des Linzer Hypothekenbuchs eingetragene und von da an verschiedene Stellen des Grundbuchs von Leubs- dorf übertragene Judikatforderung von 10 Thlr. 13 Sgr. 9 Pf. nebst Zinsen seit dem 17. Oktober 1854, 11 Sgr. Gerichtskosten und 7 Sgr. für den Katasterauëszug zu Gunsten des Kaspar Hillenbrand zu Linz für kraftlos erklärt worden.

Linz a. Rhein, ken 28. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht.

[45338] Im Namen des Königs!

Verkündet am 19. Oftober 1892. Piontek, als Gerichtsschreiber.

In Sacen, betreffend das Aufgebot bereits ge- tilgter Hypothekenposten sowie angebli verkorener Hypothekenurkunden zum Zwe>ke der Löschung der betreffenden Posten im Grundbuche, bezw. Kraftlos- erklärung der Urkunden, erkennt das Königliche Amts- geriht zu Ober-Glegau durch den Amtsrichter Herr- mann für Necht:

L Die etwa Berechtigten an folgenden Hypotheken- posten :

a. an der auf dem Grundstü>e Blatt Nr. 126 Hinterdorf Abth. 111. Nr. 3, eingetragenen Post von 50 Thlrn. 12 Sgr., i. W. fünfzig Thaler zwölf Silbergroschen, mit fünf Procent vom 1. September 1867 verzinslihe rüdständige Kaufgelder aus dem Vertrage vom 5. September 1867, und zwar mit 28 Thlrn. 24 Sgr. für Karl Fuchs, mit 10 Thlrn. 24 Sgr. für Robert Fuchs und mit 10 Thlrn. 24 Sgr. für August Fuchs, zu gleichen Rechten ein- getragen dur< Verfügung vom 28. November 1867, c. an der auf dem Grundstü>e Bl. 193 Quer- maß Ober-Glogau Abth. IIT. Nr. 1 für den Josef Macha, zufolge Verfügung vom 18. April 1853 aus dem gerihtlihen Vertrage vom 15. Juli und 6. Sep- tember 1852 eingetragenen mit fünf Procent ver- zinsliben und bei erreihter Großjährigkeit zah[- baren Erbegelder von 105 Tblrn. 26 Sar. 11 Pf., c. an der Post der auf Bl. 31 Deutsch-Naselwitz Abth. 1117. Nr. 1 für die Schönauer Waisenkasse ex decreto vom 13. August 1803 eingetragenen zu fünf Procent verzinslichen 48 Thlr.,

d. an den auf dem Grundstü> Blatt 128 Klein- Strehlit Abth. 111. Nr. 3 für den Pfarradministrator Kaëpar Tunkel zu Schreibersdorf auf Grund der. Schuldverschreibung vom 3. Juli 1839 und zufolge Verfügung vom 9. Juli 1839 eingetragenen, zu fünf Procent verzinslihen 200 Thslr.,

e. an den auf dem Grundstü> Blatt Nr. 147 Kramslau Abth. 111. Nr. 5 eingetragenen 90 Thlr. nebst sechs Procent Zinsen seit dem 28. Mai 1866, 1 Thlr. 25 Sgr. Protestkosten, 3 Thlr. 22 Sgr. Gerichtskfostenvorshuß und 4 Thlr. 5 Sgr. 6 Pf. festgeseßte Prozeß- und 28 Sgr. Exrecutionskosten, sowie die Kosten der Eintragung für den Brauer August Piechaßek zu Schloß Ratibor, auf Grund des rechtskräftigen Erkenntnisses vom 21. Juli 1866 auf Requisition des Königl. Kreisgerichts zu Ratibor vom 19. September 1868 ex decreto vom 27. Sep-

mittags 11 Uhr, anberaumt worden.

Zur Beglaubigung: Propp, Gerichtsschreiber.

2

werden mit ihren Ansprüchen und Rechten aus- geschlossen. :

TITI. Das über die auf dem Grundstü> Bl. 109 s und Garten Ober-Glogau Abth. 111. Nr. 3 ür das Acerar der katholischen Kirchengemeinde zu Deutsh-Rasselwiß nah Löschung von 300 4 noh< haftende, zu fünf Procent verzinëlihe Hypothekenpost von 600 Æ gebildete Hypothekeninftrument, welches ebildet is aus der Urkunde vom 10./13. Oktober 845, einem Auszug aus dem Hypothekenbuche vom 23. Oktober 1845, dem User vom 22. Mai 1869 und dem Abtretungsvermerk vom 25. Mai 1878 wird für fraftlos erklärt.

Die Kosten des Verfahrens haben die Antrag- steller zu tragen.

Herrmann.

[45307] Bekanntmachung.

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom heutigen Tage sind

I. die eingetragenen Gläubiger und deren Rechts- g von den na<stehend vermerkten Hypotheken- osten :

1) 22 Thaler Darlehn aus der von den Geselle’schen Eheleuten unterm 29. April 1845 ausgestellten Correal-Sculdvershreibung für das Depositum des Patrimonialgerihts Lipke und zwar die Geselle’sche Pupillen-Masse, zufolge Verfügung vom 15. Mai

845, eingetragen in Abtkcilung 111. unter Nr. 5 des E ah aggr: ici ee geb. an ua zu Neu-Lipke, gehörigen Grundstü>es Neu-Lipke Bit e n _2) 50 Thaler Termin®geld, und zwar als ein jährlih mit 3 Thaler na< dem Tode eines Be- A aber alljährli<ß nur mit 1 Thaler 15 Sgr. zu zahlendes Terminsgeld, eingetragen auf Grund des Kaufvertrages vom 6. Oktober 1838 zufolge Ver- fügung vom 1. September 1840 für Martin Shwandt und dessen Ehefrau Dorothee Elisabeth Rabe in Abtheilung TI1. unter Nr. 4 tes dem Halbbauer August Schwandt zu Stolzenberg gehörigen Grund- ssttü>s Stolzenberg Blatt Nr. 10,

3) 200 Thaler rü>ständiges Kaufgeld in jährlichen Raten von 8 Thaler aus dem Kaufoertrage vom 27. Januar desf\elben Jahres für die Schoenro> schen Eheleute, eingetragen zufolge Verfügung vom TE getar 1823 in os TlI. Nr. 1 des der verehelichten Glaeser, Caroline Amalie, geb. Blauert, gehörigen Grundstü>es Balz Blatt Nr. 50,

; 4) 100 Thaler Elternerbe aus tem Contract vom 16. Juni 1836, zahlbar am Tage der erlangten Majorennität vom 16. Juni 1837 zu 5 9/9 verzins- li<h, ohne Bildung eines Documents eingetragen für den Johann Gottlieb Hannebauer, zufolge Ver- fügung vom 18. Juni 1836 in Abtheilung TlL1. Nr. 7 des der unverehelihten Hulda Pohle zu Alexanders- Loe drnen Grundstü>s Alexandersdorf Blatt Bete L 2

mit ihren Ansprühen auf diese Posten aus- gesclofen,

I[. ijt die Hypothekenurkunde über die 200 Thaler für die Neumärkishe Städtische Direction des Land- armenhauses zu Landsberg a. W., welhe der Joachim Breitenfeld laut Verhandlung vom 2. Januar 1849 übernommen, eingetragen zufolge Verfügung vom 26. November 1849 zu gleichen Nehten mit der Ab- tbeilung II. Nr. 2 und Abtheilung 111. Nr. 2 ein- getragenen Post, in Abtheilung TI1. Nr. 1 des dem

igenthümer Franz Basche zu Cocceji gebörigen Grundstü>ks Ober-Gennin Blatt Nr. 59

zum Zwecke der Löschung für kraftlos erklärt.

Landsberg a. W., den 18. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht.

[45305] Bekanntmachung. _Durh Urtheil des Königlichen Amtsgerichts zu Kosel vom 29. Oktober 1892 ist für Nechi erkanút worden : Die eingetragene Gläubigerin sowie deren unbe- kannte Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen an die auf Blatt 19, 55 und 68 Su>owihß Ab- theilung III. Nr. 1 bezw. 2 (1) für eine gewisse Marianna Olcffo zu Ratibor aus der Schuldurkunde vom 27./30. Oftober 1801 eingetragenen 66 Thlr. 20 Sgr. ausges{los|en. Kosel, den 29. Oktober 1892.

Königliches Amtêgericht. Abtheilung I.

[45289] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Caroline Henriette Hinz, gcb. Morse>, hier, vertreten dur< den Rechtsanwalt Dr. Rosenthal hier, flagt gegen ihren Chemann, den früheren Gärtner Carl Nudolf Hinz, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bösliher Ver- laffung, Versagung des Unterhalts und unordent- licher Lebensart event. unüberwindliher Ab- neigung mit dem Antrage auf Ehescheidung: die Che der Parteien zu trennen, Beklagten für den s{uldigen Theil zu erklären und demselben die Kosten des Nechtéstreits zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die 21. Civilkammer des König- lichen Landgerichts I. zu Berlin auf den 3. März 1893, Vormittags 10 Uhr, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zu- Neun wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht. Berlin, den 28. Oktober 1892.

Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Civilkammer 21.

[45288] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Johanne Charlctie Koch, geb. Hein, hier, vertreten dur<h den Rechtsanwalt Thurau bier, tlagt gegen ihren Ehemann, den Hausdiener Carl Friedrih Andreas Koch, zuleßt in Berlin, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen böëlider Verlaffung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Civil- kammer des Königlichen Landgerits T. zu Berlin, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, auf den 3, März 18983, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte a enen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt n Berlin, den 31. Oktober 1892.

Buchwald, Gerichtsschreiber

tember 1868 eingetragen,

des Königlichen Landgerichts 1. Civilkammer 21. Blait idt E G

5286 Oeffentliche Zustellung. lie ‘Ebefrau des Marmorschleifers Ehlers, Do- rothee, geb. Siede, in Hannover, vertreten durch

“Recht2anwalt Heinemann Il. On A gegen

ihren Ehemann, den Marmors(hleifer ilhelm Ehlers, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bös- lien Verlassens und Ehebruch, mit dem An- trage, Königliches Landgericht? wolle die zwischen den Parteien bestehende Che dem Bande nah trennen und den Beklagten für den {huldigen Theil erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die ivilkammer IV. des Königlichen Landgerichts zu Hannover auf Montag, deu 16. Januar 1893, Vormittags [O0 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericzte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hannover, den 31. Oftober 1892.

Kaltwasser, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[45282] Oeffentliche Zuftellung.

Die verehelihte Arbeiter Pauline Wuttke, geb. Frenzel, zu Liegniß, Zimmerstraße Nr. 2, vertreten dur den Rechtsanwalt Scheele zu Arnsberg, klagt gegen ihren Ebemann, den Arbeiter August Wuttke aus Liegniß, zuleßt wohnhaft in Siegen, jeyt unbe- fannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien dem Bande nah zu trennen, den Beklagten für den allein s{uldigen Theil zu erklären und demselben die Prozeßkosten auf- zuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung dcs Rechtsstreits vor die I. Civil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Arnsberg auf den 6. Februar 1893, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlihen Zustellung wird dieser Nuszug der Klage bekannt gemacht.

Arnsberg, den 1. November 1892.

Rössing, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[45287] Oeffentliche Zustellung.

Der Maurergeselle Otto Engel in Tilsit, vertreten dur< den Rechtsanwalt Fuchs hierselbst, lagt gegen seine Ehefrau, die Maurergesellenfrau Florentine Amalie Engel, geb. Hermann, unbekannten Aufent- halts, wegen böslicher Verlassung auf Ehescheidung, mit dem Antrage, das Band der zwishen Parteien bestehende Ehe zu trennen und die Beklagte für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet die Be- flagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Civilfkammer des Königlichen Land- gerichts zu Tilsit--auf den 26. Januar 18983, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird. diefer Auszug der Klage bekannt gemaht.

Tilfit, den 27. ODftober 1892.

Böhm, i Gericßtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Landgericht Sauburg.

[45290] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Catharine Weyhrich, geb. Harff, zu Hamburg, vertreten dur<h Rechtsanwälte Dr. N. L. Oppenheimer, Dr. P. Oppenheimer und Emil Behrens, klagt gegen ihren Ehemann Johannes Weyhrich, unbekannten Aufenthalts, wegen bös- licher Verlassung, mit dem Antrage, dem Beklagten aufzuerlegen, die Klägerin innerhalb einer gerihts- seitig zu bestimmenden Frist in einer angemessenen obnntig wieder bei sich aufzunehmen, eventuell die zwischen den Parteien bestehende Ehe vom Bande zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die VI. Civil- fammer des Landgerichts zu Hamburg (Rath- haus) auf den 31. Januar 1893, Vormittags 91 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Samburg, 1. November 1892.

Arenhövel, Gerichtsschreiber des Landgerichts. Civilkammer VI.

[45301] Oeffentliche Zustellung. s

Nr. 6753. Die Ehefrau des Steindru>ers Karl August Zeller, Sophie Christine, geb. Bucherer, in Burgheim, Gemeinde Lahr, vertreten dur< Rechts- anwalt Strohmeyer in Lahr, klagt gegen ihren ge- nannten Ehemann, z. Zt. an unbekannten Orten, mit dem Antrag auf Urtheil, derselbe fei shuldig, der Klägerin eine jährliche Unterhaltsrente entweder von 120 Æ seit 1. Dezbr. 1883 oder von 200 A in vorauszablbaren Raten vom Klagzustellungstage ab zu bezahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer III. des Großh. Landgerichts zu Offenburg auf Freitag, ‘den 13. Januar 1893, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öéffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Offenburg, den 31. Oktober 1892.

Der G ree Großh. Landgerichts:

aier.

145297] Bekanntmachung. Í

In Sachen der ledigen gropieur gen Taglöhnerin Katharina Flügel von Selb und der Kuratel über die von derselben am 25. April 1892 außereheli< geborenen Zwillingskinder Namens Babetta und ‘ina, leßtere vertreten dur< den Vormund, Tag- Aöhner Georg Reichel dahier, Klagetheil, gegen den ledigen großjährigen Konrad Meinetsberger von Selb, zur Zeit ohne Beruf und unbekannten Auf- enthalts, Beklagten, wegen Vaterschaft und Alimen- tation, wird leßterer zur mündlichen Verhandlung über den flägeris<hen Antrag, den Beklagten kosten- fällig s{uldig zu erkennen, die Vaterschaft zu den vorbezeichneten Zwillingskindern anzuerkennen und das geseplidh beschränkte Erbre<ht einzuräumen, für dieselben für die Zeit von der Geburt bis zu deren vollendeten 14. Lebensjahre einen jährlichen, in vierteljährigen Raten vorauszahlbaren Unterhalts- beitrag von 144 Æ, das seinerzeitige Schulgeld, sowie die allenfallsigen Kur- und Leichenkosten zu entri<hten und an die Kindsmutter eine Tauf- und Kindbettkosten-Entschädigung von 25 # zu bezahlen, ferner das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu er- Tlären, in die öffentlihe Sißung des Kgl. Amts- gerihts Selb am Samstag, den 17. Dezember

1892, Vormittags 9 Uhr, Sizungsfaal Nr. 4, na< erfolgter Bewilligung der öffentlichen Zu- stellung der Klage geladen. Selb, am 31. Oktober 1892. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. (L. 8.) Schauer, K. Secretär. :

[45296] Oeffentliche Zuftellung.

Die Handlung Willing & Violet, Cuvrystraße 12 zu Berlin, vertreten dur< den Rechtéanwalt Kaß T. und Dr. Nelfon ebeúda, Alexanderstr. 2, klagt gegen die Frau Bertha Kühl, geborene Vahland, früher Thaerstraße 18 zu Berlin, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen Miethszinses, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig vollstrebare Verurtbeilung der Beklagten zur Zahlung von 80 A nebst 59% Zinsen von je 16 Æ seit 1. August, 1. September, 1. Oktober, 1. November und 1. Dezember 1891, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhand- lung des Rechtéstreits vor das Königliche Amts- géri<ht I. zu Berlin, Abtheilung 31, Jüdenstraße 959, IT Treppen, Zimmer 136, auf den 21. Dezember 1892, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage befannt gemacht. L

Berlin, den 29. Oktober 1892. Steinke, - Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts T.

[45300] Oeffentliche Zustellung. i

Der Maurermeister Otto Lindner zu Berlin, Kaiserstr. 36a., vertreten dur< den Rechtéanwalt Heinit zu Berlin, Mohrenstraße 56, klagt gegen den Posamentenfabrifkanten Friedrih Dittmar, zur Zeit in unbekannter Abwesenheit lebend, in den Acten 114/. 1895. 92, mit dem Antrage, an Kläger 120 zu zahlen und demgemäß darin zu wilkigen, daß die am’ 8./11. Juli 1892 . von dem Gerichtsvollzieher Krieger in Sachen Wolff c/a Dittmar 11D. 71. 92 bei der Königl. vereinigten Consistorial-, Militär- und Bau-Kaÿje hierfelb\t hinterlegten 113 M 68 nebst den angesammelten Hinterlegungs8zinfen an den Kläger ausgezahlt werden, das Urtheil au für vor- läufig vollstre>bar zu erklären, und ladet den Be- flagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht T. zu Berlin, SFüdenstr. 59, 11 Tr., Zimmer 115, auf den 21. De- zember 1892, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gemacht.

Verlin, den 1. November 1892. (L. 8.) Unverriht, Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 11.

[45302] Oeffentliche Ladung. / /

Karl Altenweg zu Flaumbah, Gemeindebezirk Liesenih und Grenderih, wohnhaft, oder dessen un- befannte Erben werden auf den 15. Dezember 1892, Vormittags 19 Uhr, vor das unter- zeichnete Gericht, Zimmer Nr. 7, öffentlich geladen, um über ihr etwaiges Eigenthum an dem zu Moriß- beim belegenen Grundstü> Flur 1 Nr. 28 „am Flaumbach*“, Aer, groß 1 Ar 35 mit 0,05 Thaler Reinertrag, vernommen zu werden, mit dem Hin- weise, daß im Falle des Vichtersheinens im Termine angenommen werden wird, daß die Vorgeladenen damit einverstanden feien, daß die Eheleute Caspar Altenweg und Anna Maria, geborene May, in Flaumbah als Eigenthümer des gedachten Grund- stü>s in das Grundbuch von Morißheim eingetragen werden. i

Zell, den 29. Oktober 1892. _ j Die Gerichtsschreiberei des Königlichen Amtsgerichts,

Abtheilung I.

[45262] Oeffentliche Zustellung. i Der Schneidermeister August Mewes in Ve>en- stedt, vertreten dur< den Rechtéanwalt Pauli zu Wernigerode, klagt gegen den Verwalter vou Königtz, früher zu Shmaßfeld, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen 120 Æ für gelieferte Kleidungsftü>e mit dem Antraçe, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 129 M nebst 59% Zinsen seit dem Klage- zustellungstage an den Kläger zu verurtheilen und das Urtbeil für vorläufig vollstrebar zu erflären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgericht zu Wernigerode auf den 4. Jauuar 18983, Vor- mittags 107 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Bu 0 wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht. N Weruigerode, den 17. Oktober 1892. Lüßkendorf, Ger.-Assistent, / als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[45339] Oeffeutliche Zustellung.

Der Simon Peter Gelhard II. zu Höhr, vertreten dur Justiz-Rath Sayn in Neuwied, klagt gegen die ledige großjährige Louise Knödgen zu Höhr, jeßt unbekannt wo? abwesend, wegen Forderung mit dem Antrage: unter vorläufiger Vollstre>barkeits- erklärung des Urtheils die Beklagte kostenfällig \{uldig zu erkennen, an den Kläger 211 Æ 85 nebst 5 9/9 Zinsen scit dem 1. August 1892 zu zahlen, sowie die Kosten des Arrestverfahrens zu erstatten, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Höhr-Grenzhausen auf den 9. Ja 18983, Vormittags 92 Uhr. aren Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Grenzhausen, den 2. November 1892.

Hartwig, i Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts.

[45283] Oeffentliche Zuftellung. j

Der Pferdehändler Burgdorf zu Hildesheim vertreten dur< den Rechtéanwalt Beiten II. das. klagt gegen den Fuhrmann Töuuies in Hildesheim, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Rest- forderung aus einem Kaufgeschäft, mit dem. Antrage auf Verurtheilung zur ablung von 130 nebst 6 9/6 Zinsen seit Klagerhebung, und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königlihe Amtsgericht zu HildeS- beim, Abth. 1V., auf den 6, Januar 1893, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.

Hildesheim, den 2. November 1892.

(Unterschrift), j Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[45285] Oeffentliche L j Die Handlung unter der Firma „Gustav Wittgen- stein* zu Elberfeld, vertreten dur< Rechtsanwalt Krüll, flagt gegen den Kaufmann David Göbell, früher zu Elberfeld, jeßt ohne befannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Forderung, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 451,10 M nebst Linsen seit dem 8. Juni 1892 so- wie der entstandenen Kosten 2:c., und ladet den Be- flagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die Kammer für Handelssachen des König- lichen Landgerichts zu Elberfeld auf den 13. Ja- nuar 1893, Vormittags 94 Uhr, - mt der Ie einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der oftentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. ; Persing, Actuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[45284] Oeffentliche Zuftellung.

Der Hâäusermakler Louis Hesse zu Bremen, ver- treten durh die Rehtëanwälte Dr. Gildemeister und Pavenstedt daselbst, klagt gegen den Wirth Carl Heinrich Schnaars, früher in Bremen wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthaltsorts, aus einer Forde- rung für die Vermittlung des mit dem Restaurateur Roeniß abgeschlossenen Kaufvertrages über das Immobile Brautstraße Nr. 16, mit der Behauptung, daß Beklagter bei Abs<luß des Kaufvertrages, durch Nermittlung des Klägers hier seinen allgemeinen Gerichtsstand hatte und mit dem Antrage, den Be- flagten zur Zahlung von 4 200,50 nebst 5 9/9 Zinsen seit dem 8. Oktober d. I. zu verurtheilen, auch das Urtheil für vollläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet er den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht zu Bremen auf den 9. Januar 1893, Vormittags 93 Uhr. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage betannt gemacht.

8) Sdqindler, : Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

[44332] Oeffentliche Zustellung.

Die 1. Nikolaus Barth, A>erer zu Ormersweiler, IT. Salomon Simon, Handelsmann zu Diemeringen, diese vertreten dur< den Schreibgehilfen Bernhard Krebs zu Biningen, klagen gegen den Nikolaus Meyer, Wagner aus Ormersweiler, z. Zt. ohne bekannten Wohnort in Frankreich, ad I. wegen eines Guthabens für Kost pro Januar bis August 1892, für Besorgüng von Wäsche und Kleidern, Miethe einer Werkstatt und baares Darlehn im Gesammt- betzage von 176 Æ, ad II. wegen eines Guthabens für Waarenlieferung bis in dieses Jahr, Zinsen vom 92. September 1892 aus 30,78 #, Kosten des Arrestverfahrens mit 10,25 4 und weiteren Zinfen vom Tage der Klage p. m., mit dem Antrage auf Verurtheilung an ad I. den Betrag von 176 mit Zinsen vom Klagetage und den Kosten des Arrestverfahrens, an ad IL. den Betrag von 41,03 M nebst Zinsen aus 30,78 A vom 22. September 1892 und aus 10,225 #, vom Klagetage an zu zahlen, und laden den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsftreits vor das Kaiser- liche Amtsgericht zu Rohrbach i. L, auf den 15. De- zember 1892, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Pert, i / Gerichtsschreiber des Kaiserlißen Amtsgerichts.

[45298] K. Amtsgericht Heilbroun. Oeffentliche Zustellung.

Mina Bachert, Wittwe in Sontheim, vertreten dur< Simon Strauß, Handelsmann daselbst, hat gegen die derzeit mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesende Anna Schmidt von Sontheim, aus einem Liegenschaftskaufvertrag Klage erhoben.

Der Klageantrag geht dahin: die Beklagte zur tostenfälligen Bezahlung von 100 # nebst 5 %/o Zinsen daraus vom 11. November 1888 an zu ver- urtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären. G

Zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits ladet die Klägerin die Beklagte vor das K. Amts- geriht Heilbronn auf® Samstag, den 31. De- zember 1892, Vormittags 11 Uhr. Zwe>s öffentlicher Zustellung wird dieser Klageauszug be- fannt gemacht.

Den 2. November 1892. /

H.-Gerichtsschreiber Ziegler.

[45299] Oeffentliche Zustellung. ;

Der Kaufmann Nathan L. Neufeld zu Posen, Friedrichstraße, vertreten dur< den Rechtsanwalt Schottländer zu Posen, klagt gegen die Grundbesißer Stefán und Marianna, geb. Skrzypczak, Serwa'schen Gheleute, früher zu Poswiatno, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ansprüche aus einem Auftrags- verhältnisse, mit dem Antrage, die Beklagten zu verurtheilen, an Kläger 1150 Æ 85 „S nebst 6 °% Zinsen seit dem 1. Januar 1892 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, das ergehende Urtbeil au< gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Posen zu einem neuen Termin auf den 14. Ja- nuar 1893, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht mit dem Bemerken, daß durch Beschluß des Vorsißenden der II. Civilklammer vom 98. Oktober 1892 die Eiplassungsfrist auf vierzehn Taye abgekürzt worden ift.

Posen, den 2. November 1892.

Klonowski, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[45303] 7 j

Die Svpezereiwaarenhändlerinnen Emma Ellenbe> und Anna Ellenbe>, beide zu Neanderthal wobnend, Klägerinnen, vertreten dur< Rechtsconsulent Blas- berg in Mettmann, klagen gegen den Steinbrecher Fortunato Lucin, früher zu Neanderthal wohnend, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, Beklagten, wegen Forderung und Wohnungs- räumung, mit dem Antrage auf Verartheilung des Beklagten. 1) zur Zahlung einer Waarenforderung

von 41,85, 2) wegen Miethforderung von 72,00 M,

alles nebst 5 Procent Zinsen vom “Tage der Zu- stellung der Klage ab, 3) wegen sofoftiger Räumung der von den Klägerinnen gemietheten Wohnung und 4) zur Zahlung einer Miethéentshädigung von 26 Pfennigen pro Tag vom 1. Oktober 1892 ab bis zum Tage der Räumung, au das Urtheil für vor- läufig vollstre>bar zu erflären, und laden den Be- flagten zur mündlichen Verbandlung des

streits vor das Königliche Amtsgeriht zu Mett- mann auf Dienstag, den 13. Dezember 1892, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. C. 448. 92. Mettmann, den 31. Oktober 1892.

(L. S.) Fichtner, Assistent, - Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[45295] - *Bekanuntmachung. C2 Die Margaretha, geb. Langenfeld, Ehefräü des Tagelöhners Mathias Weber zu Weiskirchen, ver- treten dur< Rechtéanwalt Schönbrod zu Trier, klagt gegen ibren genannten Ebemann Mathias Weber, wegen Gütertrennung, mit dem Antrage: „Das Königliche Landgericht wolle die zwischen den Parteien bestehende eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst, die Parteien demzufolge für gütergetrennt erklären, dieselben zur weiteren Auseinanderseßung vor einen Notar verweisen und die Kosten dés Rechtsstreits dem Beklagten zur Last legen.“ Termin zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits ist auf den 20. Januar 1893, Vor- mittags 9 Uhr, vor der Il. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Trier anberaumt. Trier, den 28. Oktober 1892.

Oppermann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

45293] Ocffeutliche Zustellung.

[ Die Ehefrau Kaufmann Ashé, Johanna, geb. Roß, zu Weeze, vertreten dur<h Rechtéanwalt Hoff- mans zu Kleve, klagt gegen den Ehemann Kauf- mann Adolf Asché zu Weeze mit dem Antrage auf Gütertrennung, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verbandlung des Rechtéstreits vor die I. Civil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Kleve, auf den 28, Dezember 1892, E 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen be? dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Küpper, i I. Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

45279 : y Le Ebeftau des Flaschenbierhändlers Heinrich Horsters, Katharina, geb. Bierhaus, zu Krefeld, ver- treten dur< Rechtsanwalt Wirß hier, flagt gegen ibren genannten daselbs wohnenden Ehemann mit dem Antrage auf Gütertrennung, und ist Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf # den 10. Januar 1893, Vor- mittags D Uhr, bestimmt.

Düsseldorf, den 31. Oktober 1892,

Arand, | Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[45280] l

Die Ebefrau des Schuhmachers Gustav Kox, Agnes Regina Ghristina, geb. Wimmers, zu Krefeld, vertreten dur< Rechtsanwalt Wirtz hier, klagt gegen ibren genannten, daselbst wohnenden Ehemann mit dem Antrage auf Gütertrennung und ist Termin zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor der 1]. Civilkainmer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 10. Januar 1893, Vor=- mittags 9 Uhr, bestimmt.

Düsseldorf, den 31. Oktober 1892.

Arand, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[45281] A

Die Ebefrau des Eisenbahnstationsassistenten O. Weber, Amalie, geborene Schott, zu M.-Gladbach, vertreten dur<h Rechtsanwalt Welter hier, klagt gegen ihren genannten daselbst wohnenden Ehemann, mit dem Antrage auf Gütertrennung und is Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der II. Civilfammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 10. Januar 1893, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.

Düsseldorf, den 31. Oktober 1892.

Arand, _ E Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

45278]

l Die Ebefrau des Kaufmanns Karl Schlafhorft, Maria, geb. Plümacher, ‘zu M.-Gladbach, vertreten dur<h Rechtsanwalt Frings hier, klagt gegen ihren genannten daselbst wohnenden Ehemann mit dem Antrage auf Gütertrennung, und is Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der IT. Civilfammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 10. Januar 1893, Vor- mittags 9 Uhr, bestimmt.

Düsseldorf, den 2. November 1892.

A6 Arand, / Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[45277] S. Die Ehefrau des Geometers Heinri<h Wans8, Katharina, geb. Grimendonk, zu Krefeld, vertreten dur<h Rechtsanwalt Dormann hier, klagt gegen ihren enannten daselbs wohnenden Ghemann mit dem Antrage auf Gütertrennung, und is Termin zur mündlichen Verhandlung des Re@tsstreits vor der II. Civilfammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 10. Jaunar 1893, Vor- mittags D Uhr, bestimmt.

Düffeldorf, den 2. November 1892.

Arand, l Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[45294 N Durch rehtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerichts II. Civilkammer zu Koblenz vom 1. Of- tober 1892 wurde die zwishen den Eheleuten Handelsmann Karl Berger und Gertrud, genannt andene

Theresia, geborene Kahn, zu Kottenbeim best ehelide Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt und