1892 / 264 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Steinen dur{<sfi>ern muß, Leitungsröhren zugeführt zu werden.

enommen. Die fbefördernden so gewonnenen und fi Charlottenburg bereits seit einigen über das gelieferte Wasser voraussihtli< nicht dürften. aber auch diese Mage fon lange nahme der Bevölkerung gelieigexten nforderungen so batte die im Jahre 1878 Westend und des damals etwa 20 000 Einwo

Schmargendorf, Colonie Grunewald, Zehlendorf,

Groß-Lichterfelde, Südende, Lankwitß, Tempelhof und Rirxdorf zur Anlage des auf einem Gebiet von etwa hundert Morgen aufge- richteten Werkes bei Beelißhof veranlaßt gesehen. Auch hier sind die neuen rtig und Ende dieses Jahres oder i i ¿onat des nächsten sollen die sämmtlichen Vororte das so filtrirte Wasser aus Beelibhof erhalten. Die tägliche Leistung

iltereinrihtungen jeßt nabezu ferti vätestens im ersten

der beiden Brunnenwerke betrug im Sommer 14 000 cbm ; im August dieses Jahres wurden abgegeben. Die in diesem Jahre

Iahr au lagen, bei denen zum erften Male der

mebr anzuerkennen ift, als es dem Director Herrn

diese Neuanlagen in der Zeit von wenigen Monaten fertigstellen zu

laffen.

Das Senefelder-Denkmal von R. Poh

Zeit auf dem Vorplaß des Landes-Ausstellungsgebäudes gestanden und jeßt an der Kreuzung der Schönhauser Allee und der Weißen-

burgerstraße inmitten von Gartenanlagen Aufstell

feierli enthüllt worden. ans Topfgewächsen rei<h ges{<müd>t. un

der städtishen Behörden anwesend. felder’s, aus Leipzig und

Mitglieder der Ortskrankenkasse der Steindru>er rüd>ten in gel lossenem Zuge an und nahmen an b stellung. Na

des Comités W. Hagelberg die Festrede. Eberty es übernahm. Am Fuße des Denkmals schiedenen Vereinen Widmungskränze niedergelegt.

um dann völlig krystallhell den l . Auf dem Brunnenwerk. im Grunewald sind die Neuanlagen bereits fertiggestellt und in Betrieb ahl der das Wasser aus einer Tiefe von 20 m runnen ift von 12 auf 21 vermehrt. Mit dem [trirten Wasser werden die ochen versorgt, sodaß nun Klagen

nur für den be Fc Bedarf von des d ner zählenden Char- lottenburg eingerihtete Gesellshaft si< zur Wafsserverforgung für die westlihen Vororte Schöneberg, Friedenau, Steglitz, f

m L vorgenommenen U werden die Leistungsfähigkeit beider Werke für das nächste

l die täglihe Fördermenge von 45 000 cbm bringen; eine weitere Steigerung bis auf 80 000 cbm ift bereits vorgesehen. Die Gesellschaft der „Charlottenburger Wasserwerke“ hat durch gen, L n zun E ersuch, eine größere Gemeinde mit absolut keimfreiem gesundem Quellwasser zu verforgen, mit Erfolg gelöst wird, einem Bedürfniß entsprochen, dessen Befriedigung um so

ift d jan am 121. Geburtstage des Erfinders der Lithographie, Der Festplaß war mit Masten, Fahnen

n nü>t. Eine zahlreiche Festversamm- ng hatte sih eingefunden. Wie wir den „Neust. Nachr.“ entnehmen, erschien in Vertretung des Cultus-Ministeriums der Geheime Ober- Regierungs-Rath Dr. Jordan, für die Kartographishe Abtheilung der Landesaufnahme der Chef der Abtheilung Oberst von Usedom, vom Generalstab Rittmeister von Zieten. Ferner waren Vertreter der Berg- Akademie, der Geologischen Lande2anstalt, der Akademie der Künste und Aus Prag, der Geburts\tadt Sene-

Bautzen waren Abordnungen geshi>t. Der deutsche Senefelder-Bund wurde dur< den Vorstand vertreten. Die

dem Vortrage zweier Musikstüke hielt der Vorsitzende d i Nach dem Fallen ter Hülle übergab er das Denkmal der Stadt, in deren Vertretung Stadtsyndicus

L,

wo Ferdinand Freiligra

Düffeldorf längere

ewobner von | gestiftet. mehr laut werden den durch die Zu- niht mehr genügte, Jahre 1842 „2B. L. B. berichtet wird, ; Jubiläum seiner Wilmersdorf, i nnsee, Halensee, | Anl des fertigte Marmorbüste,

wurde ihm vom

Evangelishen Ungarns sind

der umme

1891 im ganzen tägli< 27 000 s Ts

Glü>wünsche des evangelischen Vereinen und einzelnen diese An- mable vereinigt.

Wellmann gelang,

l, welhes längere

ung erhalten hat, | worden.

Bremen, 6. November.

rend der Reise {were Stürme wurde ; worden.

Odessa, 7 D. B Meer aht Schiffe unterge

November.

und Lithographen eiden Seiten Auf-

dung des „D. wurden von ver- Carabinieri.

Düf feldorf, 4. November. An dem Haufe Neußerstraße 133,

j Zeit wohnte, soll eine Gedenktafel. angebraht werden, die der „Köln. Ztg.“ zufolge am 13. d. M. eathüllt werden wird. Die Gedenktafel if von dem kaufmännischen Verein „Union“

Leipzig, 6. November. Der Loe des Centralvorstandes des Gustav-Adolf-Vereins,

Adolf Fri>e, der dem Verein seit dessen erneuerter Gründung im als Mitglied

itgliedschaft

f tralvorstande unter begrüßender Ansprache uperintendenten E seine von dem Bildhauer Lehnert ange- 2 1 owie eine Jubelgabe von 10 000 Æ überreicht, wozu sämmtliche Haupt- und Zweigvereine beigetragen haben. Die

Anla) seiner Zugehörigkeit zum Centralvorstande.

ne von 5400 betheiligt. Dr. Georgi überrei<te dem Jubilar im Auftrage des Raths und der Stadtverordneten von Leipzig den funstvoll ausgefertigten Diplom. Professor Haupt-Halle brachte die

reiche Begrüßungs-Telegramme von auswärtigen kir<li<hen Behörden, rein ersonen ein. Am Nachmittag waren die Mitglieder des Central-Vorstandes um ihren Vorsißenden im Hause des Schaßmeisters des Gustav-Adolf-Vereins, Herrn Förster, zu einem Fest- Die Marmorbüste Fri>e's foll später neben der des Gründers des Vereins, Dr. Großmann, in der hiesigen Thomaskirche ibre Stelle finden. Die Liebesgabe des Gustav Adolf-Vereins ist dur< Abstimmung der Hauptvereine, die wegen des Fortfalls ber dies- jährigen Hauptversammlung s{riftli< vorgenommen werden mußte, der Gemeinde Buer in Westfalen überwiesen worden. Auf die beiden anderen in Vorschlag gebrahten Gemeinden, Heinrichsfelde in Schlesien und Neustadtl in Mähren, entfielen 57 bezw. 43 Stimmen. Die Liebes- abe beträgt 17 536 4 Zum Ort der nächsten Hauptversamm- ung ist, gleihfalls dur<h shriftlihe Abstimmung, Bremen gewählt

(7 Gegenüber einer auswärts verbreiteten ggen een Meldung wird au „Norddeutschen Lloyd“ dem „W. T. B.“ in New-York mitgetheilt, daß auf dem Lloyddampfer „Kaiser Wilhelm II.", der wäh-

ein Maschinist und ein Kohlenzieber find leiht verleßt

e In der leßten Woche sind, wie meldet, bei dem beftigen Sturm im Schwarzen

englishe Dampfer „Lord Byron* befand. fünf Schiffen konnten gerettet werden. Rom, 5. November. Acht Banditen Fen nah einer Mel- B. H.* in Villasor auf

haus an und ers<hossen den Bürgermeister und den Brigadier der

th. während seines Aufenthalts in Nas

der Kaiser

Geheime Kirchenrath Gustav

angehört, feierte, wie dem den Panzer beute mit dem fünfzigjährigen zugleih das fünfundzwanzig-

Aus diesem

traten kurz

Gabe allein mit Ober - Bürgermeister

an dieser des Minist

Ehrenbürgerbrief in einem

Bundes dar. Außerdem liefen zahl-

Olmüßtß

Sitzung des Der Han

Auskunft gegenwärtig

eine telegraphishe Anfrage des

Zeit vom 1. ordentliche 493 100 000 Reichseinn im Vorjahre.

zu bestehen hatte, niemand getödtet

bei denen si< auch der Anleihe mit

Die Mannschaften von

gangen,

ardinien das Stadt-

„Vulkan“ von den Directoren empfangen un meinschaftlich 11/2 Stunden lang die „Hohenzollern“, ferner den Aviso „G“, der auf der

procentigen Goldrente mit 90 500 000 Rbl. Ausgaben beliefen fih in der gleichen Zeit im Ordinarium auf 497 600 000 Rbl. gegen 464 100 000 Rbl. im Vorjahre, im Extraordinarium auf 83 200 000 Rbl. gegen 30 Millionen Rubel im Vorjahre.

Schluß der Redaction eingegangene Depeschen.

Stettin, 7. November. (W. T. B.) Jhre Majestäten

und die Kaiserin wurden u Ee des esichtigten ge-

elling liegt, und außerdem

„Brandenburg“. m 11/7, Uhr kehrten Jhre

Majestäten von Bredow nah Stettin zu Wasser zurü> und

na< 2 Uhr unter den enthufiastishen Kund-

gebungen der Bevölkerung die Weiterreise nah Kiel an. Wien,

Minister-Präsident Graf Szapary wurde heute Mittag von

dem Rai abermals A t z N

Abend nach Pest zurü>, um in der am Mittwoch stattfindenden Conferenz der liberalen Partei die versprochenen Erklärungen

7. November. (W. T. B.) Der ungarische

angen. Graf Szapary kehrt heute

eriums in der kirhenpolitishen Frage

abzugeben. Der „Budapester Correspondenz“ zufolge wird das ungarishe Cabinet über weitere Schritte hörung der liberalen Partei entscheiden.

t nah An-

, 7. November. (W. T. B.) Der Cultus-

Minister Dr. Freiherr von Gautsch ist als Kaiserlicher Commissar zu der morgen stattfindenden Wahl des Fürst-Erz- bischofs hier eingetrossen.

Budapest, 7. November.

n _(W. T. B.) Jun der heutigen Unterhauses richtete Eötvös eine Aufrage

an die M eemg über die Gerüchte von einer Ministerkrisis. h els - Minister

hierauf fönne nur der Minister - Präsident Gra ertheilen ,

Béla von Lukacz erklärte,

f Szapary Ursache halber Infolge eines aus der

der amtlicher von Pest abwesend sei.

Mitte der Oppositionspartci gestellten Antrages hat sih darauf das Unterhaus wegen der noch nicht gelösten Ministerkrisis auf unbestimmte Zeit vertagt.

St. Petersburg, 7. November.

e: j (W. T. B). Zu der Januar bis zum 1. August d. J. betrugen die n Reichseinnahmen 460 300 000 Rbl: gegen Rbl. im Vorjahre, die außerordentlichen ahmen 166 200 000 Rbl. gegen 34 100 000 Rbl.

Unter den außerordentlihen Einnahmen sind

aufgeführt der Ertrag der viereinhalbprocentigen Eisenbahn-

71 300 000 Rbl. und der Ertrag der drei-

Die Reichs-

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

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vom 7. November, Morgens.

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Wildenbru<h. In Scene geseßzt vom Ober-Regisseur

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Stationen.

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wolkig bede>t bede>t 2ibede>t [Regen

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E volfkig a: halb bed. |

1) Anhaltend starker Nebel. ?) Dunst. 3) Gestern Nachmittags und Nachts Regen. #4) Nachts Regen. 5) Nebel.

Uebersicht der Witterung.

Die Luftdru>vertheilung is über Europa gleich- mäßig und daher die Luft vgn fast allenthalben schwach; Hochdrukgebiete liegen über West- und Oft- Europa. In Deutschland, wo bei vielfahen Wind- stillen südöstlihe bis südwestlihe Winde vorwalten, ift das Wetter mild, trübe und stark neblig; in den nordwestlichen und südlichen Gebietstheilen ift allent- halben Regen geaen. Nachtfröste fanden im centralen Deutschland stait. Das Hochdruckgebiet im Westen scheint langsam ostwärts si< auszubreiten, und daher dürfte für unsere Gegenden ruhiges, viel- fach nebliges Wetter mit langsam finkender Temperatur demnächst zu erwarten fein.

Deutsche Seewarte.

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766 762 763 761 763 764 767 769 765 762 763 764 764 764 764 765 765

765 762 764

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Theater- Anzeigen.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern- haus. 233. Vorstellung. Tannhäuser und der Säugerkrieg auf der Wartburg. Romantische Oper in 3 Acten von R. Wagner. Ballet von Emil Graeb. Jn Scene gefept vom Ober-Regisseur Taf. Dirigent: Kapellmeister Sucher. An ang É

Schauspielhaus. 242. Vorstellung. Meister

Max Grube. Anfang 7 Uhr.

Mittwoh: Opernhaus. 234. Vorstellung. Djamileh. Romantishe Oper in 1 Act von G. Bizet. Text von L. Gallet, deuts< von L. Hart- mann. Tanz von E. Graeb. In Scene geseßt vom Ober - Regisseur Teblaff. Dirigent: Kapell- meister Weingartner. Cavalleria rusti- cana (Bauern - Ehre). Oper in 1 Aufzug von Pietro Mascagni. Text na< dem gleich- namigen Volks\tü> von Verga. n Scene ge- seßt vom Ober - Regisseur Teklaff. Dirigent : Kapellmeister Dr. Mu>. Slavische Braut- werbung. Tanzbild von Emil Graeb. Musik componirt und arrangirt von P. Hertel. (Mit Ein- lagen von J. Brahms.) Dirigent: Musikdirector Hertel. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 243. Vorstellung. Der Wider- \spenstigen Zähmung. Lustspiel in 4 Aufzügen von William Shakespeare, na< der Ueberseßung von Wolf Graf Baudissin (Schle el-Tie>), für die deutsde Bühne bearbeitet von Robert Kohlraush. In Scene gesept vom Ober-Regisseur Max Gruke. Anfang 7 Uhr.

Deutsches Theater. Lolo’s Vater. Anfang 7 Uhr.

Mittwoch: Des Meeres und der Liebe Wellen.

Donnerstag: Lolo’s Vater. _ Die nächste Aufführung von „Fauft“ findet am Freitag statt.

Dienstag:

Berliner Theater. Dienstag: Das Käthchen von Seilbronn. Anfang 7 Uhr. Mittwoch: Dora.

Donnerstag: Zu Sciller's Geburtstag. Neu ein- studirt : Wallenftein’s Tod.

Lessing- Theater. Dienstag: Zum 40. Male: Die Orientreise. Schwank in 3 Acten von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg. Anfang 7+ Uhr. Mittwoh: Die Orientreise. Donnerstag: Die Orientreise.

Wallner-Theater. Dienstag: 8. Gast-Vor- ftellung des Lessina - Theaters: Die Grofßfstadt- luft. Anfang 7# Uhr. hs Mittwoch: Sodoms Ende.

Donnerstag: Die Grofsftadtluft. Volksthümliche Preise (Parquet 2 46). Vorverkauf ohne Aufgeld.

Friedrich - Wilhelmstädtishes Theater. Dienstag: Fünfter Abend im Offenbach-Cyclus. 95. Aufführung. Pariser Leben. Komische Operette in 4 Acten nah dem Französishen des Meilhac und Halévy, von Carl Treumann. Musik von Jacques Offenbah. Dirigent : Kapellmeister Feder- mann. Anfang 7 Uhr.

Mittwoch: Dieselbe Vorstellung.

; Besden Cyeater, Direction : Sigmund Lauten- urg. ienstag: Zum 32. Male: Jm Pavillon. Le Parsum.) Stwantf in 3 O von Ernest lum und Raoul Toché. Deuts< von Ludwig

Balzer. Schauspiel in 4 Aufzügen von Ernst von

tg Scene geseßt von Sigmund Lautenburg.

Lesort.) Eqwank in 1 Act von Charles Louveau. Anfang 7# Uhr. Mittwoch: Dieselbe Vorstellung.

Kroll's Theater. Dienstag: 1. Gastspiel von Gemma Besllincioni und Roberto Stagno. La Traviata. (Violetta: Sgra. Bellincioni; Al- fredo: Sgr. Staano.) Anfang 7 Uhr.

Mittwoch: Gastspiel der Frau Moran - Olden. Oberon. (Rezia: Frau Moran-Olden.)

Donnerstag: Auf Verlangen no< einmaliges Ensemble-Gastspiel von Mlle. Marcolini und den Mrs. Engel, Mayan und Miranda. Philemon et Baucis.

Theater Unter den Linden Ronacher. Dienstag : Zum 46. Male: Die Welt in Bild und Tanz. Aus\t.-Ballet von Gaul und Haßreiter. Musik von J. Bayer. Inscenirt dur< den Ballet- meister L. Gundlach. Die kleine Primadonna. (Gastspiel der 16 jährigen Primadonna Fräulein Sophie David.) Gelegenbeits{wank in 1 Act von Richard Genée. Inscenirt dnr< den Ober-Regisseur Herrn Friese sen. Ueberdies: Hervorragendes Variété-Programm. Neu! Traumbilder. Neu! Galerie moderner Meisterwerke in nie gesehener Farbenpraht und Lichtfülle. Anfang 73 Uhr.

Voranzeige. Sonntag, 25 Uhr: Nachmittags- Vorstellung bei halben Sreifen.

Adolph Ernst-Theater. Dienstag: Zum 64. Male: Die wilde Madonna. Gesangs- posse in 3 Acten von Leon Treptow. Couplcts von G. Görß. Musik von G. Steffens. it neuen Costumen aus dem Atelier der Fr. Köpke und neuen Decorationen von Lütkemeyer in Cobura. In Scene geseht von Adolph Ernst. Gs 74 Uhr.

ittwoh : Diefelbe Vorstellung.

Thomas-Theater. Alte Jakobstraße Nr. 30, Dienstag: Gastspiel des Angust Junkermaun- Ensemble. (Leßte Woche.) Zum 55. Male: Onkel Bräfig. Lebensbild in 5 Acten nah Fritz Reuters „Ut mine Stromtid“. Anfang 74 Uhr. Mittwoch: Onkel Bräfig.

Voranzeige. Dienstag, 15. November: Erstes Enusemble-Gastspiel der Müncheuer unter Di- rection des Königli<h Bayerischen Hofschauspielers Max Hosfpauer.

[8041] Hohenzollern-Galerie Lehrter Bahnhof. L # Sonntags 50 4.

Gr. histor. Nundgemälde 1640—1890. Geöffnet 9 Uhr bis Dunkelh. Sount. 9—9.

Urania, Anstalt für volksthümlihe Naturkunde.

Am Landes - Ausftellungs - Park | Gedffuet von 13-—14 Uhr. Park (Lehrter Bahnhof)

Concerte.

Sing-Akademie. Diensag, Anfang 8 Uhr:

Lieder-Abend von Jettka Finkenstein, Gro berzoglih bessishe Kammersängerin. E p

orher: Der neue Gauymed. (Café

Ld

Concert-Haus. Dienstag, Abends 7 Uhr: Karl Meyder - Concert.

Duv.: „La gazza ladra“ ‘von Roffini. „Leihte Cavallerie“ von Suppé. Polonaise von Stör. Siegfried-Idyll von Wagner. „Spreewellen“, Walzer von Müller. „Der lustige Krieg“, Potpourri von Strauß. „Mazurka“ Nr. 6 für Cello von Popper (Herr Smit). „Ständchen am Morgen“ für Piston von Wolf (Herr Steffens).

Saal Bechstein, Linfkfstraße 42. Dienstag, Anfang 7# Uhr. Kammermusik - Abend von Gustav und Ingeborg Exner und Frit Espeu- hahn unter gütiger Mitwirkung der Concertsängerin Frl. Emma Plüddemann.

Circus Renz (Carlstraße.) Dienstag, Abends 74 Uhr. a Baring und Debüt sämmtlicher Kunstspecialitäten ersten Ranges. Mr. James p der beste Schulreiter der Welt. Hippo- ogisher Congreß von 36 der edelsten Vollblutpferde, arrangirt und vorgeführt vom Director Franz Renz. Concurrenz - Schulreiten der Damen Clotilde E _und Oceana Renz in Husfaren-Uniform 2c. 2c. um Schluß: Auf Helgoland, oder: Ebbe und s, Gr. Land-, Wasser- und Feuer-Schauspiel. Nationaltänze von 70 Damen. Neue Tanz - Ein- lagen: u. A. „1. Garde-Regiment in Parade-Uniform aus der Zeit Friedrich's des Großen“. Mittwoch und folgende Tage, Abends 77 Uhr: Große Vorstellung mit neuem Programm und eHelgoland“".

Familien-Nachrichtenu. Verlobt: Frl. Flora von Zinis mit Hrn. Forst- Assessor Georg Püschel Sue in Steiermark— See Y: Frl. Agathe von den Velden mit rn. Prem.-Lieut. Curt von Kriegsheim (Frank- furt a. M.). Frl. Lina von Hovpenstedt mit at Prem.-Lieut. Fritz von Meyerin> (Schladen— Solmar i. E.). Frl. Margarethe von Bar mit Hrn. Lieut. Georg Frhrn. von Diepenbroi>- Grüter (Dresden—Hannover). Frl. Marie Louise Oertbling mit Hrn. Wilhelm von der Heydt (Clberfeld)d. Frl. Olga Schöler mit rn. Hauptmann von Mettler (Bonn—Potsdam). Vereheliht: Hr. Pfarrer Schirliß mit Frl. Helene Fer<land (Chriftburg). Hr. Lieut. Oppe mit Frl. Magdalena Loesner (Hilberdorf bei

Chemnitz). Geboren: Eine Tochter: Hrn. Major Ritter (Meiningen). Hrn. Rechtsanwalt Gebhardt d anne a. O.). Hrn. Gerichts-Assessor Klein reslau).

Gestorben: Hr. Regierungs-Rath Georg Schulz (Berlin). Fr. Elfriede von Schi>fus-Neudorff, E Freiin von Minnigerode (Breslau). Hr. Oberlehrer Dr. Hermann Preis (Groß-Lichter- felde). Fr. General-Major Emanuela von Groote, geb. Gräfin Kustos< (Schweidnitz).

Redacteur: Dr. H. Klee, Director.® Berlin:

Verlag der Expedition (Scholz).

Dru> der Norddeuts<hen Buchdru>kerei und Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Fünf Beilagen

(einshliezlih Börsen-Beilage). (1742])

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

264.

Königrei<h Preußen.

Pxivilegiunm Ausfertigung auf denInhaberlautender Anleihe- [Seine der Stadt Berlin im Betrage von 70000 000

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c. Nachdem die städtishen Behörden Unserer Haupt- und Residenz- stadt Berlin beschlossen haben, für die Durhführung der Kanalisation des Stadtgebietes, für die Neu- und Erweiterungébauten der städtischen Wasserwerke und Gasanstalten, fowie des Central-Viehmarktes und Schlachthofes, für die Fortsetzung des Baues von Markthallen, für die Vollendung des Baues einer zweiten Irrenanstalt und einer An- stalt für Epileptische, für die Laa des Ausbaues der Damm- müblengebäude, für die Sauans von Brü>en, für die Uma des Mühlendammes und Kanalisirung der Unter)pree einshließlic der damit zusammenhängenden Brü>ken- und Wasserbauten, für die Anlegung beziehungsweise Verlängerung der Kaiser Wilhelmstraße und Umgestaltung des Neuen Marktes, für die Anlegung eines Hafens am Urban, ‘für die Verlegung der Berlin-Stettiner Eisenbahn inner- halb des Berliner Weichbildes, für Straßenregulirungen aus Veran- lassung der Errichtung der Stadtbahn und für die verstärkte Tilgung des beim Reichs-Invalidenfonds aufgenommenen Darlehns, eine An- [eibe im Betrage von 70 000 000 #4 aufzunehmen, wollen Wir auf den Antrag- des Magistrats, zu diefem Zwecke auf jeden Inhaber lautende, mit Zinsscheinen versehene, seitens der Gläubiger unkündbare Anleihescheine im obigen Betrage ausstellen zu dürfen, da sich hier- gegen weder im Interesse der Gläubiger, nec< der Schuldnerin etwas zu erinnern gefunden hat, in Gemäßheit des $2 des Geseßes vom 17. Juni 1833 zur Ausstellung von Anleihe|<einen zum Betrage von 70 000 000 Æ, „Siebenzig Millionen Mark“, welche in folgenden Ab- nitten : - is 1400 Stü über je 5000 Mark 7 000 000 Mark, i ¿ L ZOOO > 15400000 , 29 400 A000 ¿ 29 400000 25 200 O 12600000 , O 3640000 ,„ 1 960 000

18 200 z 19 600 I S á zusammen 70 O rats A alb

na dem anliegenden Muster auszufertigen, mit Drei und einem, en man Hundert iährlih zu verzinsen und nah dem festgestellten Tilgungs- plan mittels Verloofung beziehungsweise Ankaufs jährli< vom 1. Ja- nuar 1897 ab mit Einem und einem Halben vom Hundert des Kapitals unter Zuwachs der Zinsen von den zurü>gezahlten Schuldbeträgen, zu tilgen sind, dur<- gegenwärtiges rivilegium Unsere landesherrliche Genebmigung ertheilen. Die Ertheilung erfolgt mit der rechtlichen Wirkung, daß ein jeder Inhaber dieser Anleihescheine die daraus hervorgegangenen Rechte geltend zu machen befugt ist, ohne zu dem Nachweise der Uebertragung des Eigenthums verpflichtet zu fein. Durch vorstehendes Privilegium, welches Wir vorbehaltlich der Rechte Dritter ertheilen, wird für die Befriedigung der Inhaber der Anleibescheine eine Gewährleistung seitens des Staats nicht über- nommen. E O : Urkundlich unter Unserer S Unterschrift und bei- edru>tem Königlichen Insiegel.

L Gegeben Marmor-Palais, den 16. Oktober 1892.

(7 S) Wilhelm R.

Graf zu Eulenburg. Dr. Miquel.

I I

(Stadtwappen.) Anleiheschein der Stadt Berlin Buchstabe . Nummer über . .. . Mark Reichswährung.

Ausgefertigt in Gemäßheit des landesherrli en Privilegiums vom 16. Oktober 1892 (Amtsblatt der Königlichen 9 egierung zu Potsdam 1892 Seite . . und Gesez-Sammlung für 1892

Seite . . . laufende Nr. . . .). s Auf Grund der Beschlüsse der städtishen Behörden vom

s. April und 15. September 1892 wegen Aufnahme einer Schuld

12. Mai : / von 70 000 000 A bekennt si< der Magistrat der Stadt Berlin namens der Stadtgemeinde dur< diese, für jeden Inhaber gültige, seitens des Gläubigers unfündbare Verschreibung zu einer Darlehns- \culd von . . . Mark, welhe an die Stadtgemeinde baar gezahlt worden ift. S : : : :

Die Verzinsung dieses Kapitals erfolgt mit Drei und einem Halben vom Hundert und die Tilgung der Anleihe mit einem und einem halben Procent der Rapitclssuld unter L inzure<hnung der ersparten Zinsen nah Maßgabe der Allerhöchst genehmigten , nachstehend àbge- dru>ten Bedingungen. Í a : E

Für die Sicherheit des Kapitals und der Zinsen haftet die Stadt Berlin mit ihrem gesammten gegenwärtigen und zukünftigen Vermögen und mit ihrer Steuerkraft.

Berlin, den (Stadtsiegel.) S L Dcagitrar L biesiger Königlicher Haupt- und Residenzstadt. (Unterschrift des Magistrats - Vorsißenden und eines Magistrats-Mitgliedes unter Beifügung des Amtétitels.) Hierzu sind Zins- Controlbuh Seite . .. scheine Nr / nebst Anweisung ausgereicht. Controlbeamter. Anmerkung. Die Namensunterschriften des Magistrats-Vor- ißenden und des Ma istrats-Mitglicedes können mit Lettern oder Fac- siBeilestempeln évriutt werden, do<h muß jeder Anleiheschein mit der eigenhändigen Namensunterschrift des Controlbeamten versehen werden.

Bedingungen zu einer von der Stadtgemeinde Berlin aufzunehmenden Anleihe von 70 000 000 Æ Reichswährung.

Die Zulee ift mit Ai n Ln P eta Hundert jähr-

li verzinsli< und seitens des Glaubigers unkUnddbar. Ÿ Die Rückzahlung der ganzen Schuld von 70 000 000 Æ erfolgt na< Maßgabe des genehmigten Tilgungsplans mittels Verloosung der Anleihesheine in den Jahren 1897 bis späteftens 1930 einschließ- li< aus einem Tilgungssto>e, welcher mit wenigstens Einem und einem Halben vom Hundert des Kapitals jährli<h unter Zuwachs der Zinsen von den zurü>gezahlten Schuldbeträgen gebildet wird. Die Ausloosung geschicht in dem Monat September jeden

ahres.

Da Stadtgemeinde bleibt jedo das Recht vorbehalten, den Tilgungssto> zu verstärken oder au sämmtliche no< im Umlauf befindliche Anleihescheine auf einmal zu kündigen. Ebenso bleibt der Stadtgemeinde das Recht vorbebalten, die zur Tilgung Gee tiven Anleihescheine niht auszuloosen, sondern durh Ankauf zu ve-

Erste Beilage

Berlin, Montag, den 7. November

unter Bezeichnung ihrer

Zeitung“ hierselbst. lichen

ist, 1. Juli von heute ab ne Die Auszahlung der Zinsen

der Stadt-Hauptkajje zu Berlin, u des Fälligfeitstermins

Die an Kapitalb Fahren na

Gunsten der Stadt Berlin.

Wenn die zu tilgenden A aus freier 1 des Betrages der angekauften

werden. Das

(Reichs-Geseßblatt S.

Samml. S. 281). Zinsscheine Tönnen weder

vierjährigen

vor Ablauf der den

zu Berlin anmeldet und dur< Vorzeigung des

der angemeldeten und bis gegen

Mit diesem zum Schlusse des Etatsjahres

erfolgt die Aushändigung der haber des Anleihescheins,

\chehen ist.

haftet die Stadt. Berlin mit Steuerkraft.

Zin

zu dem AbeT ¿4 as

in der Zeit vom 1. Januar (1. benannten Anleihesheines für bis . . ten ut - 6 Berlin.

Berlin, den

hiesiger Königlicher (3

halb vier Jahren na< Ablauf boben wird. Anmerkung.

Facsimilestempeln gedru eigenhändigen werden.

die . . . Jahre 189 . bis sofern nit rechtzeitig von dem

Berlin, den

der eigenhändigen Namensunter werden.

Die ausgeloosten, sowie die gekündigten Anleihescheine werden ch Ï Budhstaben, Nummern und Beträge, fowte des Termins, in welchem die Rückzahlung erfolgen soll, öffentlich be- fannt gemacht. Diese Bekanntmachung erfolgt spätestens drei Monate vor dem Ra dtungee ns B dem “u ah agi Reichs- und Königlich reußis<heu Staats - Anzeiger‘, È lichen Velierand zu Potsdam, sowie der „Vossischen“ und „National- Eg E dieser e ein, so wird an dessen Stelle von den städtishen Behörden mi ( Ober-Präsidenten von Berlin ein anderes" Blatt bestimmt. Bis zu dem Tage, wo solchergestalt -das Kapital zu entrichten wird es in balbjährlihen Terminen am 1. Januar ‘ar gerechnet mit 34 vom Hundert jährlich verzinst.

Rückgabe der fällig gewordenen Zinsscheine bezw. dieses Anleihescheins bei

folgenden Zeit. B: j ial des Kapitals eingereichten Anleihescheine sind auch die dazu gehörigen Zinsscheine der späteren Fälligkeitstermine zurü>zuliefern. fehlenden Zinsscheine wird der Betrag vom Kapital abgezogen.

dem Rüczahlungstermine nicht erhoben werden, sowie die innerhalb vier Jahren nah Ablauf welchem sie fällig geworden, nicht

Hand erworben werden, ]o ]oll ! [ Anleihescheine als Ankauf erfolgt ist, dur die oben bezeichneten Blätter bekannt gemacht

Aufgebot und die Kraftloserklärung verlorener oder ver- nidteter Anleibescheine erfolgt nah Bor10) 1 E aan für das Deutsche Reich vom 30. Sanuar 1877 83) bezw. j zur Deutschen Civilprozeßordnung pom 24. März

werden, doch soll demjenigen, welcher den Verlust von Zinsscheinen

A A 4 M N hafter Weise darthut, nah Ablauf der Verjahrungs\rl]l der Vetrag E s dahin niht vorgekommenen Zinsscheine Quittung ausgezahlt werden. Anleihescheine

Zinsscheine werden für vierjährige Zeiträume ausgegeben werden. Die Ausgabe einer neuen Reibe von Zinsscheinen erfolgt bei der Stadt-Hauptkasse in Berlin gegen \cheinreihe beigedru>ten Anweisung.

sofern dessen Vorzeigung re<tzeitig ge-

Zur Sicherheit der hierdurh

S Reibe Anleibescheine der Stadt Berlin Buchstabe . 7 Mart zu 34 Procent Zinsen über . Mark

Der Inhaber dieses Zinsshcins empfängt gegen dessen Rückgabe a

Magistrat

wei Unterschriften.) S Dieser Zinsschein ist ungültig, wenn dessen Geldbetrag ni<t inner-

Die amen en e A iri des Maaistrats-Mitgliedes können mit Lettern 0 dias ade de Muni vi ditie tén dad muß jeder Zinsschein mit der

Namensunterschrift

Anweisun zu dem Anleiheshein der Stadt über

Der Inhaber dieser Anweisung empfängt gegen deren zu dem obigen Anleihescheine die

des Anleihescheins dagegen Widerspru erhoben wird.

Magistrat

hiesiger Königlicher Haupt- und Residenzstadt.

(Zwei Unterschriften.) f N

Anmerkung. Die Namensunterschriften des Magistrats-Diri- enten und des Magistrats-Mitgliedes acsimilestempeln gedru>t werden, do

Die Anweisung is unter dem leßten Zinsscheine mit davon ab- weichenden Lettern in nachstehender Art abzudru>en :

dem Amtsblatt der König-

Genehmigung des König-

SFanuar und am

und des Kapitals erfolgt gegen bloße nd zwar auch in der na dem Eintritt eit. Mit dem zur Empfangnahme

Für die

.

eträge, welhe innerhalb dreißig Kalenderjahres, in verjähren zu

des erhobenen Zinfen

nleibesheine statt dur< Ausloosung so soll die Tilgung unter Angabe ald, nachdem der

Vorschrift der $8 838 und ff.

nah $ 20 des Ausführungsgeseßes 1879 (Geseßz-

aufgeboten, no< für kraftlos erflärt

Verjährungsfrist bei dem Magistrat stattgehabten Besiß der Zins]cheine oder sonst 1n laub-

sind halbjährige Zinsscheine bis 189 .‘/9. ausgegeben; die ferneren

Ablieferung der der älteren Zins- Beim Verluste der Anweisung

neuen Zinéscheinreißhe an den In-

eingegangenen Verpflichtung

ihrem Vermögen und mit ihrer

s\chein

Ie +_- Pf.

Juli) 189 . die Zinsen des vor- das Halbjahr vom .. ten... .. H bei der Stadt-Hauptkafse zu

Haupt- und Residenzstadt.

des Kalenderjahres der Fälligkeit er-

eines Controlbeamten versehen

g Berlin Buchstabe . .. Nr.

¿Marl

. . .te Reihe von Zinsscheinen für bei der Stadt: Hauptkasse zu Berlin, als solchen si< ausweisenden Inhaber

fönnen mit Lettern oder < muß jede Anweisung mit schrift eines Controlbeamten versehen

. . ter Zinsschein.

. . ter Zinsschein.

An

weisung.

Invaliditäts- u

Im Oktober d. J. hat Altersrentengesu<e behan vom renten R 1. Januar 18

über. An FInvalidenren 139 zu behandeln, wovon 85 übernommen sind. Es wurden

en. j Die dur< die verstärkte Tilgung ersparten Zinsen wachsen ebenfalls dem Tilgungéstod>e zu.

suche abgelehnt, 1 Gesuch fonst

Statistik und Volkswirthschaft.

ember übernommen worden sind. Es wurden 62 Alters- i 10 Gesuche abgelehnt und 35 nit erledigt. Seit 1 find, der „Bad. Corr.“ gesuche eingereiht worden. Die bewilligten Altersrenten beziffern si auf 3267, die Ablehnungen auf 769, die sonst erledigten Fälle auf 35; auf den Monat November gehen, wie oben gesagt, 35 Gesuche

nd Altersversicherung.

die Versicherungsanstalt Baden 107 delt, E 64 neu erhoben und 40

zufolge, 4098 Alterêrenten-

tengesuhen waren im Oktober e. ele en und 52 vom September 60 Invalidenrenten bewilligt, 32 Ge-

Rückgabe"

.

-

1892.

November 1891 sind im ganzen 900 Invalidenrenten nachgesucht worden. Es find 515 Invalidenrenten bewilligt, 317 Gesuche ab- gelehnt, *97 akderweitig erledigt und 46 no< nicht erledigt. Im ichiedêgerichtlihen Verfahren find im ganzen 79 Alters- und 18 In- validenrenten re<htéfräftig zuerkannt worden. 19 bisherigen Alters- rentenempfängern wurde unter Wegfall der Altersrente Invalidenrente

gewährt.

F .

Der Verein für Hebung der Fluß- und Kanalfchiff- fahrt in Dae -

bat ih gestern in Nürnberg constitutrk. Vie angenom- Me ‘Srrilea bezeihnen dem „D. B. Hd.“ zufolge als Zwe> des Vereins die Verbesserung der bestehenden Wasjerwege, die Anlage von Schiffahrtskanälen, die Schaffung eines wirthschaft- lichen Zusammenhanges der einheimishen Wasserwege unter- einander und mit ‘denen der Nachbarstaaten, die Vertretung der nteressen der Schiffahrt und der Flößerei. Vereinssitz ist Nürnberg, dot) fann die jeweilige Generalversammlung auc #in anderen baye- rischen Städten abgehalten werden. Der Antrag, als Siß des Vor- fißenden und des event. zu falarirenden Geschäftsführers Nürnberg zu bestimmen, wurde abgelehnt. Der Beitrag wurde auf 9 , für Corporationen und Gemeinden auf 20 Æ festgeseßt. Ein aus mindestens dreißig Mitgliedern bestehender Ausshuß wählt den Bor- sißenden selbst. Unter den eingelaufenen Begrüßungsschreiben befand n< auch ein solches der Geheimfanzlei Seiner Königlichen Hoheit des Prinz-Regenten, welches den Arbeiten des Vereins besten Fort- gang wünscht, und ein anderes Seiner Königlichen Hoheit des D aren Ludwig, das den Verein seiner Sympathien und der Bereitwilligkeit zur Uebernahme des Protectorats versichert.

Zur Arbeiterbewegung.

Aus dem Saarrevier wird der „Köln. Zig.“ unter dem 3. d. M. geschrieben: Die Bergarbeiterbewegung in unserm Revier dreht \sih gegenwärtig hauptsähli< um die Angelegenheiten des Rechtsschuuvereins und insbesondere um die Frage, ob der Verein im alten Fahrwasser mit Warken an der Spiße weitersegeln oder ob er seine ganze socialistishe Führung abshütteln und die Mit- glieder, ohne daß der Verein eine bestimmte politische Partei- ridtung annimmt, in dem Streben, auf geseßlichem Wege ihr Wobl zu fördern, vereinigen werde. Nach dem * usfall der bisberigen Ver- trauenêmännerwablen zu \{ließen, von denen gut die Hâlfte vollzogen sein dürfte, sheint freilih der biéherige Vorstand Ausficht zu haben, im großen Ganzen wiedergewählt zu werden... _ N Hier in Berlin hielten in der Naht zum Sonnabend die Bes diensteten der Pferdebahn- und „Omnibus gef ell- schaften wieder eine Versammlung ab, die der „Vos. Ztg. zufolge von etwa 1200 Personen besu<t war. Der socialdemokratische NReichs- tagsabgeordnete Liebknecht sprah von der Nothwendigkeit der Organisation und forderte zum Anschluß an die Socialdemokratie auf. Es wurde mitgetheilt, daß der neugegrundete Verein (vgl. Nr. 243 d. Bl.) bereits 1209 Mitglieder habe und daß die vorläufig von den Bediensteten aufgestekêten Forderungen die Wiedereinstellung aller Gemaßregelten, einen Lohn von 90 bis 120 M monatlich für die Schaffner und Kutscher und 78 bis 100 Æ für die anderen Ar- beiter, vier freie Tage zu je 36 Stunden im Monat, darunter einen Sonntag x. verlangen. Aus einer Mittheilung des „Vorwärts ist zu entnehmen, daß die in der Manometerfabrik von Gra- denwiß ausgebrowenen Streitigkeiten zwischen Arbeitern und Arbeit- gebern (vgl. Nr. 262 d. Bl.) inzwischen beigelegt worden sind.

Der Ausstand der Wiener „Holzdre<sler (Vgl. Nr. 253 d. BL) wird na< dem Bericht der Wiener „Arbeiterztg.“ in kurzer Zeit beendet sein. Bereits sei in 210 Werkstätten die lequstludige ASeNS zeit und eine Lohnerhöhung von 4 bis 15 9% bewilligt. ur den Ausstand soll die Zahl der organtsirten Holzdrehéler von 150 auf 300 angewachsen sein. Der Ausstand der Wiener Rohrdrechsler dauert fort. Es \triken 159 Mann; ebenso is der Strike der Ar- beiter von Striegel und Sohn und Josef Hollanik noh nicht beendet. (Vgl. Nr. 240 d. Bl.) - i S

Fn Solothurn wurde am Sonnabend der _\hweizerishe socialdemokratishe Parteitag eröffnet. Wie der „Frkf. Ztg.“ tele-

raphis<h gemeldet wird, waren 54 Delegirte ershienen. Vas

ureau wurde bestellt aus Redacteur Wulls\cleger, Präsident, Groß- rath Ste>, Vice-Präsident, Seidel, Secretär. In den ersten sieben- stündigen Verhandlungen wurde beschlossen, das Initiativbegehren wegen der Volfswahl des Bundesrathes zu unterstüßen, das Recht auf Arbeit legislativ zu betreiben und der Bewegung für Pro- vortionalvertretung energis< Vorschub zu leisten. ÂE die National- rath8wahlen im Herbst 1893 soll die socialistishe Wablbewegung ein- beitli<h geleitet e na überall follen socialdemokratische

ndidaten aufgestellt werden. : ;

as In S ouvon fand am Sonnabend Nachmittag die erste Ver- sammlung auf Trafalgar Square na< Aufhebung des früheren Verbots statt. Etwa_600 beschäftigungslose Arbeiter, dur< den Sccialistenbund organisirt, trafen, wie ein Wolff’shes Telegramm meldet, im Zuge, Musik an der Spiße, mit rothen Fahnen und die Mearseillaise singend, auf dem Square ein. Eine große ‘Menge „pon Neugierigen, viel zahlreicher als die Manifestanten, wohnte der Ver- sammlung bei; alle Fenster und Balkone, die auf den Square hinausgehen, waren diht beseßt. Die Reden waren im allgemeinen naßvoll: es wurde eine Resolution angenommen, in welcher die Regierung ersu<t wird, die Tocalen Behörden zu ermädch- tigen, den Beschäftigungslosen Arbeit zu geben. Die Menge zer- streute si< darauf; irgendwelhe Ordnungsstörung fand dabei nicht statt. Die Polizeiverwaltung hatte alle Maßregeln zur Aufret- erhaltung der Ordnung getroffen. Vom heutigen Montag ab be- jenes die au Tiiguvica ARD os, deren Zahl etwa 100 000

ägt, mit dem ahtstündigen Ar ;

E Der {hon Mitte Oktober anczüniigte große Ausstand der Baumwollenindustrie-Arbeiter von Lancafhire hat am Sonnabend seinen Anfang genommen; nahezu 50 000 Arbeiter legten die Arbeit nieder. Wie ein Telegramm des „D. B. H.“ vom heutigen Tage berichtet, ist der Ausstand im Wachsen; heute stehen bereits 75 900 aus.

Literatur.

Zur Militärvorlage-« Warum muß Deutschland seinezMilitärmacht verstärken?

Von Keim, Major und Bataillons-Commandeur im 2. Hannovers Infanterie-Regiment Nr. gs gi 1892. E. S. Mittler u. Sohn. reis Â.

u dieser das ganze Vaterland bewegenden Frage nimmt in der wailiänenten Schrift ein Stabsoffizier des activen Dienststandes das Wort in der Absicht, aufklärend zu wirken und Verständigung herbei- zuführen. Bei feinen Ausführungen geht er von der Ueberzeugung aus, daß alle Streitenden und Widerstrebenden als einzige Richtschnur bei der Beurtheilung dieser ernsten Angelegenheit das Wohl und die Sicherheit des deutschen Vaterlandes gelten lassen werden und auf dieser Grundlage au zu einer Verständigung über die s{<webende

erledigt und 46 nicht erledigt. Seit

Frage gelangen können.