1892 / 265 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

In der gestrigen Sibung des Vereins für Gewerbefleiß bielt der General-Director von Dechelhäuser aus Dessau einen Vortrag, der dem 100 jährigen Jubiläum des St einkohlengases galt. Er wies darauf hin, daß in diesem Jahre ein Jahrhundert vergangen, seit der Schotte Murdoch, die „re<te Hand“ Watt's, des Erfinders der Dampfmaschine, sein Haus und seine Werkstätte in Cornwall zum ersten Mal mit Steinkohlengas beleuchtete. Licht ohne Docht, das war das Wunder der Murdoh’schen Erfindung, die in ibrer farteatwlezung jeßt wieder bei dem Licht mit Docht, dem s Auerliht“ mit dem glühenden Leuchtkörper angelangt sei. Der Redner \scilderte nicht nur die gegenwärtige hohe Entwi>elung, sondern auch die aussihtsreiche Zukunft ter Vcrwendung des Steinkohlengases zur Licht-, Wärme- und Krafterzeugung. Der Festsaal des Post- gebäudes in der. Oranienstraße, in dem die Sißung stattfand, ne in der Verschiedenartigkeit feiner Beleuchtung Zeugniß von der oben Entwi>lungsftufe, welche die Gasbeleuhtung erreiht hat. Die Hälfte des Saales war mit den gewöhnlihen Argandbreanern erhellt, die bei 220 1 Consum eine Leuchtkraft von 20 Kerzen zeigen, während die andere Hälfte Auerlicht hatte, das bei 95 1 Consum eine Leucht- kraft von 60 Kerzen aufweist, dabei aber troß der früheren Leuchtkraft nur $ der Wärme der Argandbrenner ausftrahl[t.

__ Wittenberg, 6. November. Der Minister der öffent- lihen Arbeiten hat, wie die „Saale-Ztg.“ mittheilt, den hiesigen Cisenbahn-Stationsbeamten mit Nü>sicht auf ihre Thätigkeit am Tage des Schloßkirchenfestes nachstehenden Erlaß zu- gehen lassen: „Die Abfertigung des bedeutenden, ea S starken Verkehrs aus Anlaß der gestrigen Feier zu Wittenberg ist zu meiner Freude mit folher Umsicht und so regelmäßig bewirkt worden, daß ih hiermit den Behörden und Beamten der Staatseisenbahn- verwaltung, die hierzu beigetragen haben, meine volle Anerkennung aussprehe. Das e Eisenbahn-Betriebsamt wolle den Be- theiligten hiervon Mittheilung machen. Der Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen.“

Wittenber g, 6. November. An dem hiesigen neuen Po st- ebäude ift, der „Köln. Ztg.“ zufolge, dieser Tage ein Denkmal r einen berühmten Wittenberger, den im vorigen Jahre verstorbenen

Göttinger Professor Weber, den Erfinder des elektrishen Telegra- phen, angebra<t worden. Es sind zwei weiße Marmortafeln in die südlihe Giebelwand eingelassen, deren oberste das Reliefprofil Webers und dercn unterste die Inschrift trägt : „Wilhelm Weber, Erfinder des Telegraphen, geb. in Wittenberg am 24. Oktober 1804.“ Dar- über, ein Sto>werk höher, ist eine Art Wappen aus Sandstein an- ebracht, das, umgeben von Telegraphenstangen mit Isolatoren und Leitungédrähten, drei galvanishe Elemente enthält und so die Erfin- dung Weber’s symbolifirt.

_RNosto>, 5. November. - Wie der „N. Pr. Z." aus Dassow berihtet wird, ward am 2. d. von einem dortigen Fischer ein großer Seeadler eingebraht. Der Hilder hatte den Vogel in der Pöteniter Wie> in dem Augenbli> betroffen, als er, auf eine große Seemöve herabstoßend, sich 1 fest gekrallt hatte, daß er niht wieder auffliegen konnte. Da er dem Waßer sehr nahe war, fo näherte sich ihm der Fischer und ers{lug ihn mit dem Ruder. Der Adler maß 8 Fuß mit ausgespannten Flügeln.

Straßburg i. E., 4. November. Ein weihevoller Act dank- barer Erinnerung und Ehrung vollzog si<h der „K. Ztg.“ zufolge

am 2. d. M., Vormittags, auf dem Friedbofe St. Urban. Auf Anregung des Gemeinderaths waren, wie {hon S. die auf den verschiedenen Friedhöfen fowie auf dem na< Kronenburg zu gelegenen Eisenbahngelände ruhenden“ Gebeine der 1870 gefallenen deut- schen und Nen Krieger ausgegraben und in ein gemein- schaftlihes Grab auf dem Friedhof St. Urban gebettet worden. Den Allerseelentag hatte man zu einer würdigen Einweihungsfeier auê- ersehen. Neben dem im Blumenshmu> vershwindenden Grabhügel war eine mit \{<warz-weiß-rothem Fahnentu<h versehene Kanzel auf- gesteut Abordnungen von sämmtlichen hiesigen Truppentheilen hatten ich davor aufgestellt. Die Generalität mit dem kommandirenden General, General - Lieutenant von Blume an der Spiße so- wie zahlreitde Offiziere waren erschienen. Abordnungen der verschiedenen Krieger- und Veteranenvereine der Stadt und Umgegend \{lossen den Kreis. Nachdem die gesammte evan- gelische und fkatholishe Geistlichkeit si<h versammelt hatte, spielte die Kapelle den Choral „Was Gott thut, das is wohlgethan“. Hierauf bielt Militär-Oberpfarrer Steinwender die -Weiherede, an deren Schluß er die Anwesenden ermahnte, den hier in Gott ruhenden 75 französishen und 83 deutschen Kriegern, die, für das Vaterland ihr Blut dahingebend, den Heldentod fanden, in treuer Pflicht- erfüllung nahzueifern. Mit dem Lied „Wie sie so sanft ruhen“ und dem vom Militär-Obéerpfarrer Steinwender gesprohenen Segen endete der weihevolle Act.

_Wien, 6. November. Frau Pauline Lucca is, wie Wiener Blätter melden, ernstlih erkrankt. Ihr Leiden wird von den Aerzten als Gelbsucht bezeichnet.

__ Warschau, 8. November. Bei der Station Böin an der Eisenbahn Ivangorod-Dombrowa wurde na< ciner Meldung des „H. T. B.“ in vergangener Naht ein mit zehn Perfonen be- seßtes Fuhrwerk von einem Güterzuge überfahren. Fünf Per- sonen waren auf der Stelle todt, die anderen sind mehr oder minder {wer verleßt. Die Leute s{liefen, so daß sie das Nahen des Zuges überhörten. Die Barrière ist nicht ges{<lofsen gewesen.

San Francisco, 7. November. Der vom Walfischfange im nördlichen Cismeere hier eingetroffene Dampfer „Belum“ meldet, daß die Walfishfänger-Bark „Helen Mar“, als sie sih anschi>te, einen Walfish einzufangen, dur< eine Sturzwelle in die Höhe gehoben worden und zwischen zwei Cisbergen zers<ellt sei. 35 Menschen seien dabei umgekommen, nur 5 seien unversehrt geblieben.

Nach Schluß der Redaction eingegangene Depeschen.

_ Wien, 8. November. (W. T. B.) Ueber den gegen- wärtigen Stand der ungarishen Krisis liegt nichts Authentishes vor. Die hiesigen Blätter, darunter das older f melden auf das Bestimmteste, der

inister - Präsident Graf Szapary habe gestern in Wien ein formelles Demissionsgesu<h zurü: gelassen, über das jedoh die Krone bisher keine Entscheidung getroffen habe, da fie die Ergebnisse der liberalen Conferenz am Mittwoch abzuwarten und die Anschauungen hervorragender ungarischer Politiker kennen zu lernen wünsche. Hierzu sollen

Koloman Tisza und Theodor M bereits nah Wien be- rufen sein. Weiterhin wird die erufung des Finanz- Ministers Dr. Wekerle, Koloman Szell’s und des Präsidenten des Abgeordnetenhauses E A deanion Somit dürfte die Lösung der Krise on einige Zeit beanspruchen.

Pest, 8. November. (W. T. B.) Der „Pester Lloyd“ be- streitet, daß der Minister-Präsident Graf Szapary, wie einige Blätter meldeten, die Krone um Einführung der obligatorischen Ee ersuht habe, da er hierzu von dem Cabinet niemals ermächtigt worden sei. Das Blatt fügt hinzu, die Krisis gehe von einer ‘Fraction der liberalen Partei aus, welche die fernere Unterstüßung des Ministeriums von der sofortigen Aufstellung des Princips der obligatorishen Civil- ehe abhängig gemacht habe. Das „Neue Pester Journal“ fordert den unbedingten Rücktritt des Grafen Szapary. Der „Pesti Hirlap“ meint, die liberale Partei werde _ den Grafen Szapary unterstüßen, wenn dieser das Programm der Partei annehme. „Budapesti Hirlap“ bestreitet, daß . die formelle Demission des Cabinets bereits erfolgt sei, constatirt aber eine offenkundige Spaltung in der Regierungspartei unter Hervortreten der Tisza-Gruppe.

Paris, 8. November. (W. T.B.) Jn dem Polizeicommissariat in der Rue des Bons Enfants hat eine E xplosion stattgefunden.

wei Polizeiagenten .fanden gegen 11/4 Uhr Vormittags in der lvenuede l’Opera vor dem Geschäftsgebäude der Bergwerksgesell- schaft von Carmaux eine Art von Bombe, welche die Form eines

Kochtopfes hatte. Die Polizeiagenten hoben die Bombe auf und brachten sie nah dem Polizeicommissariat. Als man die Bombe dort: untersuchen wollte, erfolgte eine Explosion, durch die zwei Agenten getödtet und einer verwundet wurdcn. Der materielle Schaden is} ziemli erheblich.

St. Petersburg, 8. November. (W. T. B.) Der Kaiser empfing gestern den neuernannten Gesandten der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika White, worauf dieser au< der Kaiserin vorgestellt wurde.

_—— Rom, 8. November. (W. T. B.) Die Blätter con- statiren, der Wahlsieg des Cabinets sei bedeutender als angenommen wurde; dur vereinzelte Abtrünnige werde die Majorität nur homogener und sicherer; die antiministerielle Rechte und die Gruppe , Nicotera hätten eine vollständige Niederlage erlitten und die intransigenten Radicalen eine starke Verminderung, hingegen die monarchistishen Radicalen eine bedeutende Vermehrung erfahren.

Brüssel, 8. November. (W. T. B.) Zahlreiche Gruppen pon Arbeitern durchziehen unter dem Gesange der Marseillaise und Carmagnole und unter Hochrufen auf das allgemeine Stimmrecht die Straßen. Bisher ist es zu keinem Zwischenfall gekommen.

Lüttich, 8. November. (W. T. B.) Der Bürgermeister hat jede Kundgebung oder Ansammlung nah 4 Uhr Abends untersagt.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Wetterbericht v

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m 8. November,

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red. in Milli. S fius

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Siationen. Wind. Wetter.

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winemünde | 770 |SO 1|Nebel Neufahrwafser| 772 |SSO 1/Nebel1) Memel ... | 772 |SO 3[Nebel Paris [770 N 9 bede>t

i. ¿l T1 ftill|Nebel Karlsruhe . . | 770 |NO 3|bede>t Wiesbaden . | 771 |NW 1\wolfig?) München . . | 771 |D 4\Nebel Chemniy .. | 772 still bede>t | Bei... l T 1bead) 1 E L Ce, 1¡Nebel j 772 |S 3Nebel | 767 |O 1 [wolkenlos | 766 |[NO 2 balb bed. | 768 |ONO 2lhalb bed. | 9

1) Nachts Regen. 2) Horizont neblig. 2) Nebel. Nebersi<t der Witterung. Ein barometrishes Marimum liegt über dem

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Mullaghmore berdeen . . | 760 Christiansund | 758 SO Kopenhagen . | 770 Sto>holm . | 769 aranda . ! 763 t.Petersburg| 773 Moskau . .. | 777

Cork, Queens-

Anfang 7 Uhr.

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vom Ober-

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fang 7 Uhr.

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Schauspielhaus. 243. Vorstellung. Der Wider-

orgens. {peniges Zähmung. Lustspiel in 4 Aufzügen

illiam Shakespeare, nah der

von Wolf Graf Baudifsin (Schlegel-Tie>), für die

deutshe Bühne bearbeitet von

In Scene gesept vom Ober-Regisseur Max Gruke. r.

Opernhaus.

_ Schauspielhaus. studirt: Fiesco, i Genua. Ein republikanishes Trauerspiel in 5 ¿zügen von ra von S

egisseur Mar

Deutsches Theater. Mittwoch: Des Meeres

und der Licbe Wellen. Anfang 7 Uhr. Donnerstag: Lolo’s Vater. Freitag : Faust. Sonnabend: Der Misanthrop. Jn Civil.

Donnerstag: Zu Schiller's Geburtstag. Neu ein- studirt : Wallenstein’s Tod.

ae 11 Ab ts-Vorstellung. D - | 65. Male: Die wilde Madonna. Freitag Haneiments-Borstellung. Dex Nau} pofse in 3 Acten von Leon Treptow. Coupl-ets von

S E U A i: M E S E C n Scere Verehelicht: Hr. Prem.-Lieut. Otto Havenstein gefeßt von Adolph Ernst. Anfang 7

Donnerstag : Dieselbe Vorstellung.

Thomas-Théater. Alte Jakobftraße Nr. 30.

Mittwoch: Gastspiel des Angust Junkermann- Kein Hüsung. cten und einem Nachspiel nah

mann von Venedig.

Lessing- Theater. Mittwoh: Zum 41. Male:

11 | Die Orieutreise. Blumenthal und Gustav Kadelburg. Anfang 7f Uhr. Donnerstag: Die Orientreise. Freitag: Die Orientreise.

Wallner-Theater. Mittwoh: 9. Gast-Vor- | Volksstü>k in 3

Frau Moran - Olden. Oberon. Uebersegung Moran-Oldèn:) Anfang 7 Uhr.

obert Kohlraufch. Dennerstag: Auf

235. Vorstellung. In Scene geseßt vom Ober-

244. Vorstellung. Neu ein- oder: Die Berin zu u

Srube. Anfang 7 Uhr. reisen. Adolph Ernst-Theater.

Schwank in 3 Acten von Oscar

Ensemble. (Leßte Woche.)

Innern Rußlands, einen Ausläufer westwärts nach | stellung des Lessing - Theaters: Sodoms Ende. | Friß Reuter. Anfang 75 Uhr.

der Kanalgegend entsendend, während eine Depression

UEenS von Schottland erschienen ift, e Anfang 74 Uh auf den E A n das O che ruhig, mild, trübe und stark neblig. n Deutsch-

land, wo stellenweife Regen gefallen ift, liegt die ohne Aufgeld. Temperatur fast überall über dem Mittelwerthe. Nachtfröste werden niht gemeldet.

Deutsche Seewarte.

6. As

in 4 Acten na

Theater- Anzeigen.

Königliche Schauspiele. Mittwoh: Opern- | mann. haus. 234. Vorstellung. Djamileh. Nomant. Oper in 1 Act von G. Bizet. o von L. Gallet, deuts an 2, | Leben. Hartmann. Tanz von E. Graeb. Jn Scene gesept vom Ober-Regisseur Teßlaff. Dirigent: Kapell- meister Weingartner. Cavalleria rusti- e eana (Bauern - Ehre). Oper in 1 Aufzug | burg. Mittwcc: von Pietro Mascagni. Text na< dem gleich- namigen Volksstü> von Verga, n Scene gee | D sext vom Ober - Regisseur Teßlaff. Dirigent : | Fishl. Kapellmeister Dr. Mu>. Slavische Braut- | V werbuug. Tanzbild von Emil Graeb. componirt und arrangirt von P. Hertel. (Mit Ein- | Anfang 74 Uhr. lagen von I. Brahms.) Dirigent: Musikdirector «Hertel. Anfang 7 Uhr.

orber :

r. briden \türmishe Südwestwinde ver- Freitag: Sodoms Ende. adtluft.

und Halévy, von rl Jacques Offenba. Dirigent: Kapellmeister Feder- Anfang 7 Uhr.

Residenz-Theater. Direction : Sigmund Lauten-

Donnerstag: Dieselbe Vorstellung.

Voranzeige.

Kroll's Theater. Mittwo<: Gastspiel der

, 2E i; Sonnabend: Gastspiel von Gemma Bellincioni | 1; pctaltt Regisseur Teßlaff. Dirigent : Kapellmeister Sucher. | und Roberto Stagno. La Traviata. (Violetta: licher Kunstspecialitäten ersten Ranges. f Sara, Bellincioni; Alfredo: Sqr. Staano.) James Fillis, der anerkannt beste Schulreiter der

iller. In Scene gesegt | Mittwoh : Zum 47. Male: Die Welt in Bild | in Freiheit vorgeführt, von Herrn Oscar

Mittwoch: Zum

T Ubr. Hr.

Dienstag, 15. November: Erstes | ( Ensemble-Gastspiel der Münchener unter Di-| T E ( rection des Königlih Bayerischen Hofschauspielers olfsthümlihe Preise (Parquet 2 4). Vorverkauf | Max Hofpauer.

Saal Bechstein, Linkstraße 42. Mittwoch, (Nezia: Frau | Anfang 73 Uhr. Concert von Jda Rosenmund unter gütiger Mitwirkung der Großherz. Me>len-

T i erlangen noc< einmaliges | burgischen Hofpianistin Fräulein Elisabeth Jeppe Ensemble-Gastspiel von Mlle. Marcolini und den | sowie des Herrn L: E: Wf (Klavier). T Mrs. Engel, Mayan und Miranda. E E : roc Hassan.

Lohengrin. Romantishe Oper in 3 Acten von Laie van E E

Nichark Wagner.

Philemon

Circus Renz (Carlstraße.) Mittwoch, Abends 7{ Uhr. Große Extra-Vorstellung und Debüt sämmt- Ranges. Mr.

Welt. 4 Damen-Schulen, zu gleicher Zeit geritten

von den Damen Clotilde und Helga Hager, Oceana

Theater Unter den Linden Ronacher. | Renz und Zephora. 8 arabische Schimmelhengste,

Renz.

Das Schulpferd „Cyd“, ger. von Hrn. Gaberel 2c.

und Tanz. Auss\t.-Ballet von Gaul und Haßreiter. | Zum Séluß der Vorstellung: Auf. Delgolaud,

Musik von J. Bayer. Injcenirt dur< den Ballet- c meister L. Gundlach. Die kleine Primadonna. oder: Ebbe und Fluth. Großes Land-, Wasser-

(Gastspiel der 16 jährigen Primadonna / : Sophie David.) Gelegenheitss<hwank in 1 Act von | Men: Neue Tanz - Einlagen: u. A Richard Genée. Inscenirt dnr< den Ober-Regisseur Herrn Friese sen. Ueberdies: Hervorragendes Variété-Programm. Neu! Traumbilder. Neu! Galerie moderner Meisterwerke in nie gesehener É olanb? Farbenpraht und Lihifülle, Anfang 7x Uhr. „Helgoland“. ¿ ; Voranzeige. Sonntag, 2 Ir: Berliner Theater. Mittwo<h: Dora. An- Vörstéllung bei halben P

und Feuer-Schauspiel. Nationaltänze von 70 Da- „1. Garde- Regiment zu Fuß in Parade-Uniform aus der Zeit Friedrichs des Großen“.

Donnerstag und folgende Tage, Abends 7} Uhr: Große Vorstellung mit neuem Programm und

räulein

C R Ie R E EAOD L I E AMES E Fam#lien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Clara Billig mit Hrn. Realschul- Oberlehrer H. Schädlih (Mittweida). Frl. Frieda Gamv mit Herrn Rittergutsbesißer Otto Brümmer (Fürstenwalde, Spree—Milkow).

Gesangs-

it neuen

mit Frl. Elisabeth Jacobi (Schwerin i. M.). uptmann Horst Edler von der Planiß mit Frl. Marga von Koppenfels (Bauten). Geboren: Ein Sohn: Hrn. Staatsanwalt Schaeffer (Berlin). Hrn. Landrath und Kammer- junfer Grafen Carl Platen zu Hallermund (Sege- berg). Hrn. D Görli (Minden). Hrn. Grafen Erhard Wedel Goedens (Philipp8- burg). Hrn. Ober-Regierungs-Rath von Pawel Ne Hrn. von Holy (Kuhagen). Eine o<ter: Hrn. Prem.-Lieut. Edler von der Planiß (Berlin). Hrn. Lieut. Arthur Grafen von Bredow (Hannover). Hrn. Lieut. Frhr. Schenk von Schweinsberg (Colmar i. E.)

: : ; 43041 4 : Friedrich - Wilhelmstädtisches Theater. 2 2 Hohenzolleru-Salerie| Mittwoch: Fünfter Abend im Offenbah-Cyclus. Gr. bisior: Rünbaemälde U Ao, D.

ariser Leben. Komische Operette Geöffnet 9 Uhr bis

dem Französishen des Meilhac

unkelh. Sonnt. 9—D9,

E.).

Gestorben: Hr. Stadtgerichts-Rath a. D. Adolf von Le Coq (Potsdam). Hr. Geh. Kanzlei- Rath a. D. Carl Strobel (Berlin). D Anna von Küster (Brunn bei Stettin). Fr. Else Gräfin von Reichenbach, geb. von F (Falken-

g

Carl Treumann. Musik von

Geöffnet von 12—11

Urania, Anstalt für volksthümlihe Naturkunde. Donnerstag: Benefiz für Elise Smidt, Pariser | Am Landes - r in Park (Lehrter Bahnhof).

stein im Su). Fr. Amtsrath Agathe Stru>- mann, geb. Volborth (Hannover).

Redacteur: Dr. H. Klee, Director. Berlin:

Concerte. um 33. Male: Jm Pavillon. |

Deutsch von Ludwig Lautenburg. | Herold.

Concert-Haus. Mittwoh, Abends 7 Uhr: Le Parsam.) Shmwank in 3 Acten von Ernest | Karl ert In Concert. Y : lum und Raoul Toché. n Scene geseßt von Sigmund Der nene Gauymed.

Jubel-Ouverture von Weber. Ouv. „Zampa“ von (Carré | S Ir G r Fes von d E Musik | Lesert.) S&wmank in 1 Act von Charles Louveau. Hain, Mufikalishe Täushungene P u ils Unieleres Ll ercnaiiae A E Schreiner. „Mazurka*, für Violine von Wieniawski (Herr Carnier). „Nachklänge aus dem Zillerthal“, | Woche vom 31, Oktober bis 5. November für Piston von Hoch (Herr Steffens). ;

Verlag der Expedition (Scholz).

Dru> der Norddeutshen Buchdru>kerei und Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Fünf Beilagen (eins{ließli< Börsen-Beilage),

tpourri von | lichen Anzeigers (Com dit [l ett E awsti a Actien ab M upherienrire s ge

1892,

M 265.

Statistik und Volks8wirthschaft.

Thätigkeit der Shieds8männer im Jahre 1891. Nach einer im „Ministerial-Blatt für die gesammte innere Ver- waltung“ veröffentlihten Uebersiht über die Thätigkeit der Schieds- männer in Preußen während des Jahres 1891 hat die Zabl der

_ Schiedsmänner am Ende des genannten Jahres 18 051 (1890: 18 113,

mithin im Jahre 1891 weniger: 67) betragen. Die Zahl der Sachen in bürgerlihen Rechtsstreitigkeiten, die vor die Schieds- männer gekommen sind, betrug 24815 (gegen 26432 im Jahre 1890); hiervon erschienen in 17346 Fällen (18 202) beide Theile zur Sühneverhandlung, und dur< Vergleih im Sühnetermin wurden 12989 Sachen (13 547) erledigt. Die Zahl der Sachen in Beleidigungen und Körperverleßungen, welhe vor die Sciedsmänner gekommen sind, betrug 181528 (187 569); zum Sühnetermin etsGienen beide Theile in 103396 Sachen (108 027), na eo 61 357 Fällen (64 379) wurde der Sühneversuh mit Erfolg erledigt.

ie Zahl der Schiedsmänner hat si vermindert ; sie betrug 1887 : 18 145; 1888: 18179; 1889: 18212; 1890: 18118 und 13891: 18 051. In der Zahl der in bürgerlihen Rechtsstreitigkeiten vor den Schiedêmännern anhängigen Sachen hat sich eine stete Verminderung bemerkbar gemaht: 1887: 36 149; 1888: 32980; 1889: 30631; 1890: 26432; 1891: 24815. Die Zahl der dur Vergleich erledigten bürgerlichen Rechtéstreitigkeiten betrug: 1887: 19747; 1888: 17947: 1889: 16095; 1890: 1354; 1891: 12989; es wurden also von den anhängigen Sachen immer etwas mehr als die Hälfte dur< Vergleich erledigt. Die in Belei- digungen und Körperverlezungen anhängigen Sachen stellten si< wie folgt: 1887: 189429; 1888: 183670; 1889: 188 997; 1890: 187 569; 1891: 181528. Die Zahl der dur< Sühneversu< mit Erfolg erledigten Beleidigungen und Körperverleßungen betrug : 1887: 67 695; 1888: 64 261; 1889: 65 746; 1890: 64 379; 1891: 61 ar: es wurden also von den anhängigen Beleidigungen und Körper- verlezungen stets mehr als ein Drittel durh Sühneversuch erledigt.

Arbeiterwohnungen. Í Wie die Invaliditäts- und Altersversicherungs- Anstalten von Berlin, Brandenburg, Hannover, Sachsen und Baden, fo will jeßt au, der „Sehles. Ztg.“ zufolge, die Invaliditäts- und Altersvetsiherungs- Anstalt in Schlesien aus ihren Fonds Darlehne zur Förderung des Baues von Arbeiterwohnungen hergeben, und zwar will sie zu dresem Zwe> an Gemeinden, milde Stiftungen, Unternehmungen und Arbeit- geber jährli< bis zu einer Million Mark zu 3 %/ bei regelmäßiger ilgung innerhalb längstens 50 Jahren ausleihen. Als Beleihungs- grenze sid 80 9/9 des Plaß- und Bauwerths der Grundstü>ke an- genommen.

Zur Arbeiterbewegung.

In Leipzig beschloß ter „Lpz. Ztg.“ zufolge eine Versammlung der Stellmachergehilfen, der in der Nr. 238 d. Bl. erwähnten Aufforderung der leßten allgemeinen Versammlung der Holzarbeiter, sh mit den Arbeitgebern wegen der Verkürzung der Arbeits- zeit ins Einvernehmen zu seßen, niht Folge zu leisten. G

Eine zur selben Zeit abgehaltene Versammlung Glaser- gehilfen, an welche die gleihe Aufforderung ergangen war, kam dieser dur< die Wahl einer Commission nach. : y

Aus Bremerhaven wurde der „Köln. Ztg.“ berichtet, daß

300 Erdarbeiter, in der Mehrzahl Polen, die bei den dortigen.

| Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Slaals-Anzeiger.

Berlin, Dienstag, den $. November

Hafenerweiterungsbauten beshäftigt waren, am 5. d. M. mit der Forderung erhöhten Lohnes und wöchentlicher Lohnzahlung die Arbeit niedergelegt hätten. Vom gestrigen Tage wird dem „Hann. Cour.“ über diesen Ausstand Folgendes mitgetheilt: Die Arbeiter verlangten statt des biéherigen Tagelohnes von 3 Æ einen solhen von 3M 50 4 für den Tag und 4 Æ für die Nachtschicht; - da ihnen dies nit zugestanden wurde, fam es zum Strike. Sonntag Nachmittag hielten die Ausständigen cine Versammlung ab, in der die Reden in polnischer Sprache gehalten und theilweise dur< Dolmetscher. deutsch wiederholt wurden. Es wurde bes{lossen, den Strike fortzuseßen, und die Gründung eines Vereins der Erdarbeiter vollzogen. Eine fleine Lohnerhöhung soll den Arbeitern zugestanden werden.

dier in Berlin haben die Arbeiter der Lederwaarenfabrik von Ottomar Schultze wegen zu geringen Lohnes und, wie es in der Mittheilung des „Vorwärts“ heißt, wegen einiger Anordnungen des Unternehmers die Arbeit eingestellt. Ï

Von dem Parteitag der \<weizeris<hen Socialdemo- kraten in Solothurn wird der „Frkf. Zig unter dem 6. d. M. telegravhis< weiter berihtet: Der Parteitag bes<hloß einstimmig die Volfsinitiative für die Verstaatlihung des Eisenbahnwesens dur Exvropriation sowie im Princip das Staatsmonopol des Getreidehandels, und ermächtigte dasParteicomité, geeignetenfalls dieJnitiative zu ergreifen. Als Vorort wurde Basel bestätigt und das Parteicomité größten- theils wiedergewählt. Für die Ueberlassung des Nathsfaales für die Verhandlungen wurdé der Solothurn’shen Regierung der Dank ab- gestattet. Im sogenannten Localcomité saßen Staatsanwalt Keßler und Fürsprecher Fürholz. :

Sn Millau (franz. Dep. Aveyron) leidet, wie „Der Ledermarkt“ berihtet, die Kalblederfabrikation dur<h die fortgeseßten Arbeitseinstellungen seit einiger Zeit ganz außerordentlich. Die Fabrikanten scheuen si, große Posten Rohfelle einzulegen, denn fobald die Arbeiter wissen, daß flott eingearbeitet werden g stellen sie ganz unerfüllbare Ansprüche oder sie proclamiren den Strike. Dabei ist ihre Organisation eine so geregelte, daß immer nur in einer Fabrik gestrikt wird, damit die Feiernden von den in den anderen Fabriken Beschäftigten genügend so lange unterstüßt werden fönnen, bis ibre Forderungen vollständig bewilligt sind. Eine der leßten Millauer Arbeitseikistellungen wurde ins Werk geseßt, weil die Arbeiter die Entfernung des Werkmeisters verlangten, der „ihnen niht gefalle“ : sie haben ihr Verlangen durchgeseßt. : :

Ueber den Ausstand der Baumwollindustrie-Arbeiter in Lancashire schreibt die Londoner „Allg. Corr.“ : Noch niemals hat es in dieser Industrie einen so gewaltigen Ausstand gegeben. Die Arbeiter sind, wie immer, siegesgewiß. Der Secretär ihres Gewerkvereins James Mawdsley erklärte, die Spinner seien besser als je mit Geldmitteln versehen. Einstweilen würden die Striker 10 s die Woche Strikegeld erhalten und für jedes Kind werde eine Summe besonders ausgeseßt werden. Die Fabri- fanten sind natürli<h ni<t minder gerüstet. Bei dem Strike handelt es sich darum, daß die Spinner sich in eine 5 9% Lohnherabseßung, welche die Fabrikanten für unvermeidlih erachten, niht fügen wollen. Auch die Arbeiter geben zu, daß die Baumwollindustrie niht sehr

Tohnend ist; nur sagen die Arbeiter, daß eine Lohnherabseßung “die

Dinge auch nicht besser machen würde, lieber solle man die Arbeits- zeit verfürzen. Von den 44 000 000 englis<hen Spindeln verfügt der Verband der Fabrikanten über 20 000 000.

Aus Sydney berichtet die Londoner „Allg. Corr.“ na< einem Reuter-Telegramm vom 6. d. M. : Infolge der O welche die Bergleute von Broken Hill auf ihrer leßten Versammlung

&- en

1892.

efaßt haben , erklärte das Schußcomité heute den Strike für Le aRioE

Handel und Gewerbe.

. Leipzig, 7. November. (W. T. B.) handel. La Plata. Grundmuster B. per November 3,60 4 per Dezember 3,574 4; per Januar 3,57 A, per Fifiuar 3,60 MÆ, per März 3,625 Æ, per April 3,65 , per Mai 3,673 A, per Suni 3,70 Æ, per Juli 3,724 Æ, per August 3,723 M, per Sep- tember 3,727 Æ, per Oftober 3,725 A :

Bückeburg, 7. November. (W. T. B.) Zu der heutigen Versammlung der Gläubiger der falliten Bankfirma Meyer Aron waren an Passiven 620 000 # angemeldet, denen 400 000 #4 Activa gegenüberstehen. Mehr als die Hälfte der Passiven find be- strittene Forderungen. Je nah dem Ausfall des gerihtlihen Urtheils über leßtere haben die Gläubiger 60 bis 100 % ihrer Forderungen zu erwarten. S

Glasgow, 7. November. (W. T. B.) Die Verschiffungen von Roheisen betrugen in der vorigen Woche 5450 Tons gegen 6141 Tons in derselben Woche des vorigen Jahres.

Paris, 7. Nzvember. (W. T. B.) Gegenüber dem Gerücht , daß die Conversion von Loosobligationen der Suezkanal- Compagnie beabsichtigt sei, erklärt der Verwaltungsrath, daß die Frage einer Conversion von Loosobligationen bisher überhaupt nit in Berathung gezogen worden fei. 5

St. Petersburg, 7. November. (W. T. B.) Die Versamm- lung der Gläubiger der Günzburg’schen Konkursmasse hat die Verwaltung ermättigt, die vorhandenen Immobilien na< Gut- dünken zu verkaufen. Gleichzeitig wurde der Verwaltung eine Credit- competenz bis zu 2300 000 Rbl. zur Ausbeutung der Goldbergwerke und zu onboauslungen gewährt. Die Verwaltung hat für den Monat November eine Baarauszahlung von 25 9/9 in Ausficht gestellt.

Danzig, 8. November. (W. T. B.) - Die Einnahmen der Marienburg-Mlawkaer Eisenbahn betrugen im Monat Oktober 1892 na< provisorischer Feststellung 213 000 gegen 178 000 M nach provisorischer Feststelung im Oktober 1891, mithin mehr 35 000 M.

Wien, “8. November. (W. T. B.) Ausweis der Südbahn in der Woche vom 28. Oktober bis 3. November 848 285 Fl., Mehr- einnahme 37 646 Fl.

New-York, 7. November. (W. T. B.) Die Börse er- öffnete fest, war im weiteren Verlaufe lustlos und {loß lustlos, aber fest. Der Umsatz der Actien betrug 188 000 Stü>. Der Silber- vorrath wird auf 1820000 Unzen geshäßt. Die Silber- vérkäufe betrugen 100000 Unzen. Die, Silberankäufe für den Staatsschaß betrugen 875 000 Unzen zu 85,35 à 85,40.

Weizen anfangs unverändert, später anziehend auf Eritteberichte. Schluß fest. Mais anfangs unverändert, später <wankend, dann höher auf De>ungsnachfrage. Schluß fest.

Der Werth der in der vergangenen Woche ausgeführten Productïe beirug 7 484237 Dollars gegen 8 705 780 Dollars in der Vorwoche. O

Visible supply an Weizen 64717 000 Bushels, do. an Mais 13 281 000 Bushels.

Chicago, 7. November. (W. T. B) Weizen anfangs unverändert, zog später auf De>kungskäufe an. Schluß fest. Mais anfangs niedriger, darauf Reaction infolge ungünstiger Wetterberichte. Schluß fest.

Kammzug-Termin-

1. Untersuhungs-Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verloosung x. von Werthpapieren.

Beffentlicher Anzeigev.

6. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gefells. 7. Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften.

8. Niederlassung 2c. von Nechtsanwälten.

9. Bank-Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

[46019]

1) Untersuchungs-Sachen.

Keine.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[46016] Zwangsversteigerung.

Fm Wege der Zwangévollstre>ung soll das im Grund- | aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grund-

buhe von der Hasenhaide und den Weinbergen | buchblatts,

Zwangsverfteigerung. / Im Wege der Zwangsvollstre>ung \oll das im | Grundbuchblatts, etwaige Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Band 72 Blatt Nr. 3148 auf den Namen des Malermeisters Alexander Erdmann | richtsschreiberei, E | 1 ¿erselbst eingetragene, zu Berlin, Straße Alt-Moabit | werden. Alle Realbere<tigten ¡t b t _ Nr. 77 belegene Grundstü> am 30. Dezember | fordert, die ni<t von felbst auf den Ersteher | lung des Kaufgeldes gegen die berü>sihtigten An- 1892, Vormittags 107 Uhr, vor dem unter- | übergehenden Ansprüche, deren zeichneten Gericht an Gerichts\telle, Neue Friedrich- | oder Betrag s C s Grun ns ) straße 13, Hof, Flügel C., varterre, Saal 36, | der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstérmins versteigert werden. Das Grundstü ist mit 17 750 M Forderungen von | die Einstellung des Verfahrens Nußungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug | Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder widrigenfalls na< erfolgtem Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der | in Bezug auf den Anspruch j E und andere | Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden | Grundstüs tritt. Das Urtheil über die Ertheilung

etwaige i r und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, | des

Band 30 Blatt Nr. 1045 auf den Namen des Tischler- | das Grundstü> betreffende Nachweijungen, fowie be-

aus der Steuerrolle,

Abschätungen

beglaubigte j er bs<häßungen und andere | termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge-

das Grundstü> betreffende Nahweisungen, sowie be- | boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger

sondere U Lagen können ebenda, Zimmer 41,

aus dem Grundbuche

hervorging, insbesondere derartige

Abschrift des | Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs-

in der Ge- | widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, eingesehen | widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten werden aufge- | Gebots niht berü>sihtigt werden und bei Verthei-

Vorhandensein | sprühe im Range zurü>treten. Diejenigen, welche zur Zeit | das Eigenthum des Grundstü>ks beanspruchen, werden

4 herbeizuführen, us<lag das Kaufgeld an die Stelle des

Zuschlags wird am 2. Januar 1893,

meisters Constantin Kusik zu Berlin eingetragene, | sondere Kaufbedingungen können in der Gerichts- | dem Gerichte qlautbaft zu machen, widrigenfalls die- | Nachmittags 123 Uhr, an obenbezeihneter Ge-

an der Gräfestraße angebli: Nr.-41 belegene Grund- | schreiberei, sü> am 5, Januar 18983,

Grundstü>k is mit 4,50 M

E von 5 a 47 qm zur Grundsteuer, zur | derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wieder- l fehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Ver- | folgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf der Grundbuche von Charlottenburg Band 10 Nr. 414 An ru< an die Stelle des Grundstü>s tritt. Das | auf den Namen des Wagenfabrikanten Wilbelm l Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am | Brandt hier eingetragene, in der Flensburgerstraße ctreffende Nachweisungen, fo- | Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu | 4. Januar 1893, Nachmittags 124 Uhr, | nah dem Kataster Nr. 40/41 belegene Grundstü> Miellung des | an Gerichts\telle, wie oben, verfündet werden.

Berlin, den 27. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht T1. Abtheilung 76.

ebâudesteuer aber no< nit veranlagt. Auszug aus

der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grund- | steigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe andere | von Geboten anzumelden und, falls der betreibende

etwaige Abschäßungen und

budhblatts, das Grundstück

wie besondere Kaufbedingungen können in der Gerihts- | machen, widrigenfalls dieselben bei Fe 3 lügel D., Zimmer 42, eingesehen i sten Gebots nit berüd>sihtigt werden und bei tellung des Kaufgeldes gegen die berüfi

schreiberei, ebenda, ] werden. Alle Realberehtigten werden aufgefordert, r die nit von selbst auf den Ersteher übergehenden | Ansprüche

Versteigerungsvermerks nicht besondere derartige Forderungen von j insen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, | Kaufgeld in pätestens im Versteigerungstermin vor der Auf- | des

orderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, | theilung des Zuschlags wird am 30. De ember alls der betreibende Gläubiger widerfpriht, dem | 1892, Nachmittags 12} Uhr, an Gerichtsstelle, | legene Gerichte glaubhaft zu machen, widri enfalls dieselben | wie oben bezeichnet, verkündet werden. Berlin, den 27. Oktober 1892. Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 75.

bei Feststellung des geringsten Gebots nit berüd>- Rbtic werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes egen die berüdsihtigten Ansprüche E zurüd- eten. Diejenigen, welhe das Eigenthum des Grundstü>s beanspruchen, werden aufgefordert, vor [46021] Schluß des Versteigerungstermins die L des erfahren herbeizuführen, mge na erfolgtem Mos o Kaufgeld in Anspruch an die Stelle des

Gerichtsftelle, wie oben, verkündet werden. Berlin, den 25. Oktober 1892. Hof , Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 77.

werth zur

immer 41, ebenda, Flügel D., eingesehen R bei Fe Vormittags | werden. Alle Nealberehtigten werden aufgefordert,

10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Ge- | die ni<ht von felbst auf den Ersteher übergehenden rihtsstelle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C., | Ansprüche; deren Vorhandensein oder Betrag aus

SrogelGot, Saal 40, versteigert werden. Das | dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Ver- aufg einertrag und einer | steigerungsvermerks ni<t hervorging, insbesondere S des Versteigerungstermins die Einstellung des | [46020] | Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah er-

( im Range zurü>treten. Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus | welche das Eigenthum des Grundstü>s beanspruchen, dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des | werden aufgefordert, vor S Versteigerungs- | [46018]

hervorging, ins- | termins die Einstellung des

ezug auf den Anspruch an die Stelle Na j rundstü>s tritt. Das Urtheil über die Er- | des Malermeisters Alexander Erdmann hierselbst | etwaige l eingetragene, in der Straße Alt-Moabit Nr. 78 be- treffende Nachweisungen, sowie besondere rundstü> am S. Januar 1893, Vor- | bedingungen können in der Gerichtsschreiberei, ebenda,

g Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im | etwai i 1 Grundbuche von der Friedrichstadt Band 20 Nr. 1399 | betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kauf-

ug auf den | auf den Namen des Schlächtermeisters Heinrich Otto | bedingungen können in der Gerichtsschreiberei, ebenda, ezug auf Schläch s < D, Zimmer 41, einge i werden. Alle | boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger

ealbere<tigten werden aufgefordert, die ni<ht von | widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, selbst auf den Erstcher übergehenden An}prüche, | widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grund- | Gebots nicht berü>sihtigt werden und bei Verthei-

rundstü>s tritt. Das | Birnbaum hier eingetragene, in der L Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags uge, am E E L URE vos L DANARE Me 5. 1893, Nachmittags 12 r, an | Vormittag r, vor dem unterzeichneten Dae Magen N : Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstraße 13, i Flügel C., part., Saal 40, versteigert | buhe zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- 3 ‘üdfic werden. Das See ist mit 6000 A Nußtungs- | vermerks ni<ht hervorging, insbesondere derartige | sprüche im Range zurüd>treten. A welche ebäudesteuer i

tigten Diejenigen,

erfahrens herbeizu-

parterre, Fl

hüßenstraße | Flüge

veranlagt.

tstellung des geringsten ) erüdsihtigt werden und bei Vertheilung des Kauf- geldes gegen die berü>fihtigten Ansprüche im Range zurü>treten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstü>s beanspruchen, werden aufgefordert, vor

Zwangsverfteigerung. ; i Im Wege der Zwangsvollstre>ung foll das im ab mit

Kapital, | führen, widrigenfalls na folgtem Zuschlag das | Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise | bäudesteuer veranlagt. A1 A A 2A artin Band 72 Mr. 3149 auf den Namen | rolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts,

mittags 107 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- | Zimmer 41, eingesehen werden. A - rit, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstr. 13, Hof, | tigten werden aufgefordert , die niht von felbst ügel C., Saal 36, versteigert werden. | auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren A Das Grundstü> ist mit 9370 A Nuzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuer- | zur : ( / Zwangsverfteigerung. rolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, | vermerks nicht hervorging, insbesondere derartige e Abschà ungen und andere das Grundstü>

Áuszug | Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden | das Eigenthum des Grundstü>s beanspru

ebots nicht | rihtsstelle verkündet werden. Berlin, den 27. Oktober 1892. Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 75.

Zwangsversteigerung. Im Wege der Sidänasvollitre@ine soll das im

am 18S. Januar 1893, Vormittags 107 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C., part., Saal 40, versteigert werden. Das Grundstü> ift mit 5,79 M4 Reinertrag und einer Fläche von 9 a 85 qm zur Grundsteuer und vom Etatëjahr 1893/94 13500 A Nuztungswerth zur Ge- Auézug aus der Steuer-

\häßungen und andere das Grundstü be- besondere Kauf-

Alle Realbere- Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche Zeit der Eintragung des Versteigerungs- orderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden

bungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge-

lung des Kaufgeldes gegen die berü>sichtigten An-

werden