1892 / 270 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Berehnet man ferner nah A E L D Antheil der einzelnen Provinzen an der diesjährigen Ernte in Procenten der Gesammternte der vorbezeichneten Früchte und stellt denselben zur Vergleihung die betreffenden Zahlen des Vorjahres gegenüber, fo

entfallen : von je hundert Theilen beim Winter- bei der Set ln auf weizen und Sommer Hafer -Roggen gerste 18911) 1892 1891 1892 ‘1891 1892 I. Oftpreußen . 88 8,2 5

T1. Westpreußen 6,4 1III. Brandenburg 12,0 IV. Pommern . 6,8 V. Posen „104 VI. Sdlesien . . 11, VII. Ca<hfen . . 14,

bei den Kartoffeln

1891 1892 69 6,8

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VIII. Sdl.-Holst. . 5, IX. Hannover . 10, X. Westfalen . . 59, X1. Hefsen-Nafsau 3,4

X11. Rheinland . 5,9

XITII. Hohenzollern 0,1 0,0 06 06 02 03 01 0/2

Beim Winterweizen und -Roggen wird mithin 1892 für

Westpreußen, Pommern, Schlesien , Westfalen, Hessen-Nassau und

Rheinland eine bessere, in den übrigen Provinzen, insbesondere in

Sadsen und Brandenburg dagegen eine geringere Ernte erwartet.

Ein wenn au< oft nit bedeutender, immerhin aber günstigerer

Ernteausfall ergiebt sich fernec bei der Sommergerste für ODst-

preußen, Schlefien, Schleswig-Holstein, Hannover, Westfalen und fen-Nafsau, beim Hafer für Westpreußen und namentli<h für

Shleewig - Holstein (11,5 % gegen 7,3 9% im. vorhergehenden ahre). Bemerkenëwerth sind die. Abweichungen in den rträgen

beider Jahre für die einzelnen Provinzen bei den Karto ffel n. Eine

durchgängig bessere Ernte dieser Fru<ht weisen die wesilihen Pro- vinzen Rheinland, Hessen-Nassau, Westfalen, Hannover und Schles- wig-Holstein nah, von den östlichen auch no< Westpreußen und

Pommern. Ein starker Ausfall im Ernteertrag der Kartoffeln er- iebt sih dagegen für Brandenburg (13,0 9/9 gegen 16,4 9/0) und 1

Sachsen (9,7 9% gegen 11,1 %/ im Vorjahr), hier böchstwahrschein

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i bedingt dur< die andauernde starke Hize im August des laufenden ahres. E Berechnet man \{ließli<, um das Verhältniß der 1892er Ernte zu einer Mittelernte nach der Auffassung der landwirthschaftlichen Nereine kennen zu lernen, die erstere in Procenten der leßteren, fo erhält man für Winterweizen Winterroggen Sommergerïîte Hafer Erbsen Aerbohnen Wicken

| für Buchweizen

| Lupinen Kartoffeln L Winterraps und -Rübsen 96 Hopfen 82 Kleeheu Wiesenheu

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks E an der Nuhr und in Oberschlesien. _ An der Ruhr sind am 12. d. M. gestellt 11 568, ni<t re<htzeitig estellt feine Wagen. / - M In SberiGleften find am 11. d. M. gestellt 4351, nicht re<tzeitig gestellt 916 Wagen.

Zwangs-Versteigerungen.

Beim Königlichen Amtsgericht T Berlin stand zum Zwe> der Auseinanderseßung unter den Miteigenthümern das Grundstück in der Lindenstraße 69, der verwittweten Frau Ober-Amtmann Budke, geborenen Adami, dem Rentier Job. Maxm. Herm. Budke, der Frau Geheimen Regierungs-Räthin Müller, geborenen Budke, und dem Gymnasiasten J. O. B. Weißwange zu Berlin gebörig, auf Antrag der Frau Geheimen Regierungs-Räthin Müller und des Referendars J. O. B. Weißwange zwangswel]e zur Ver- steigerung; Nußzungêwerth 36850 F; für ‘das Meistgebot von 400000 wurden die Frau Geheime Regierungs- Räthin Anna Müller, geb. Budke, und der Referendar F. O. B. Weißwange zu Berlin Ersteher. Im Wege der ZwangsvollstreEung stand am selben Tage das Grundstü> des Aer- wirths Ludwig Reuter zu Spandau wohnhaft, „in der Marienburgerstraße 30 belegen, zur Versteigerung ; Nußungs- werth 18 700 F, Mindestgebot 220 000 4; für das Meistgebot von 244 100 (A wurde der Kaufmann Ludwig Lindenheim zu

Berlin Ersteher. : L Beim Königlichen Amtsgeriht 11 Berlin stand das

im Grundbuce von Reini>endorf Band 40 Nr. 1222 auf den-

Namz?n des Kaufmanns Mar Weise zu Berlin eingetragene, zu Reini>endorf belegene Grundftü> zur Versteigerung, welhes mit 1,23 Æ Reinertrag und einer Fläche von 16,39 ha zur Grundsteuer veranlagt ift. Mindestgebot 303 H; für das Meistgebot von

1) Winter- und Sommerf ruht.

34 000 & wurden die Fabrifbesiger Otto Bier zu Berlin, Reini>en

d 22, und Joseph Kri 1 Neiniéenvort Mark- O EE T LTdUA E

Warschau, 12. November. (W. T. B.) Die Einnahmen der Warschau - Wiener Eisenbahn - betrugen im Monat Oftober 1892 54 800 Rbl. weniger als im entsprehenden Zeitraum

des Vorjahres. : i New York, 12. November. (W. T. B.) Die Börse er- öffnete zu etwas niedrigeren Cursen, im Verlaufe trat weitere Er- mattung ein, Schluß fest. Der Umsay der Actien betrug 170 000 S enera E auf 1 600 000 Unzen geschäßt. ilberyverkäufe fanden nit fta j S

Weizen eröffnete niedriger auf Realisirungen und Verkäufe der Passes, Sqghluß stetig. Mais anfangs niedriger, später etwas

esser auf De>ungsnachfrage; Schluß stetig. :

Der Werth der in der vergangenen Woche eingeführten Waaren betrug 13 962 807 Dollars, davon für Stoffe 2078 223 Dollars. :

Chicago, 12. November. (W. T. B.) Weizen anfangs niedriger, später aber Reaction auf gute Kauflust. Schluß stetig. Tie eröffnete niedriger, befestigte si< jedo< später und {loß

etig.

Verkehrs-Anstalten.

Bis Ende März k. J. werden in bestimmten Eilgüter- und Güterzügen der Strefen Berlin—Röderau, Berlin—Elsterwerda, Berlin—Bitterfeld— Leipzig, Berlin—Halle bis Bebra und Caffel, Leipzig—Zerbst—Magdeburg geheizte Wagen laufen, welche zur Beförderung frostempfindlicher Stückgüter als: Blumen, Sämereten, Obst, Südfrüchte, Drogen, Chemikalien, Fleishwaaren, Hefe, Eier, flüssige Farben, Bier, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Mineralwasser, Mil, Brot, Ba-, Teig- und Zu>erwaaren, Kartoffeln, Gemüse und andere Feldfrüchte dienen. Eine be- sondere Gebühr wird für die Beförderung der genannten Güter in diesen Wagen niht erhoben. Die Beförderung in den geheizten Wagen findet auf auédrü>lihen, mündli<h oder schriftli bei der Güterabfertigungsstelle angebrahten Wunsh der Versender ftatt, selbstverständlih nur, insoweit der Laderaum der Heizwagen und die Betriebsverhältnifse es gestatten. Eine Verantwortlichkeit wird von der Eisenbahn-Verwaltung niht übernommen. Frachtbriefvorschriften, welche die Beförderung des Gutes in geheizten Wagen verlangen, sind unzuläisig.

Bremen, 13. November. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Der Postdampfer „Graf Bi smar>“, von Brasilien fommend, hat am 11. November Abends Las Palmas paffsirt. Der Postdampfer „G era“, nah dem La Plata bestimmt, hat am 11. November Abends T ener iffa passirt. Der Reichs-Postdampfer „Sachsen“ ist am 12. November Vormittags in Hongkong an- ekommen. Der Reichs - Postdampfer „Darmstadt ", nach Ost-Asien bestimmt, is am 11. November Nachmittags in Colombo angekommen. Der Schnelldampfer „Ems“ is am 12. November Vormittags von Genua via Gibraltar na<h New-York abgegangen. Der Postdampfer „Braunschweig“, nah Baltimore bestimmt, hat am 12. November Nachmittags Lizard passirt. Der Reichs-Postdampfer „Oldenburg“, nah Australien bestimmt, ist am 12. November Vormittags in Port Said angekommen. Der Reichs-Postdampfer „Ne>kar®“ hat am 12. November Morgens die Reise von Port Said nah Brindisi fortgeseßt. Der Reichs-Postdampfer „Bayern* hat am 12. No- vember Morgens die Reise von Antwerpen nah Southampton fortgeseßt. i

Hamburg, 12. November. (W. T. B.) Die Hamburg- Amerikanische Pa>etfahrt-Actien-Gesellschaft hat mit der Schiffsbauwerft von Janssen und Schmilinsky, Actiengesellschaft in Hamburg, den Bau eines sogenannten Wasserdampfers ab- geschlossen. Das Fahrzeug soll die sämmtlihen Dampfer der Gefell- {chaft bei Ankunft und Abgang mit keimfreiem, aus dem artesischen Brunnen der Bill-Brauerei bezogenen Wasser verforgen. Die Fertigstellung wird so sehr beeilt, daß sie hon zum 1. März 1893 erfolgt.

N Der Schnelldampfer „Fürst Bismar>" i}, von Hamburg kommend, beute Morgen in New - Yort eingetroffen. f

Triest, 12. Novemer. (W. T. B.) Der Lloyd-Dampfer „Euterve“ ist heute Nachmittag bier eingetroffen.

London, 12. November. (W. T. B.) Der Castle-Dampfer . Warwi> Castle“ is heute auf der Auëreise von London ab- gegangen.

Mannigfaltiges.

fünfzigjährige Jubelfeier beging gestern Abend der für <hristli<he Bildung des weiblichen Ges<le<hts im Morgenlande dur< ein Kirchenfest in der Dreifaltigkeits-Kirhe, dem im Auftrage Ihrer Majestät der Kaiserin der- Cabinets-Rath Freiberr von der Re> und die Gräfin Schulenburg beiwohnten. Die Festiprediat hielt Consistcrial-Rath Schrader, den Bericht erstattete P. Thiele. Der Verein

Seine

Frauenverein

den Hauptzwe>, unverheirathete Leh

zu entsenden, fie dort an

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nder mitar : _M

Eichhorn mit nur zehn Mitgliedern ins Leben getreten, zählte der Verein bereits vier Fahre später 35 Hilfsvereine; jeßt ist deren Zahl auf 63 gestiegen. Seit dem Jahre 1857 sind 21 Lehrerinnen aus- esandt, von denen noch vierzehn in der Missionsarbeit stehen, deren Mittelpunkt die Station Sekundra bei Agra is. Dort befindet sich ein Waisenhaus, das gegenwärtig 27 Pfleglinge zählt und wo von der Kleinkindershule an bis zum Seminar für Lehre- rinnen und Bibelfrauen für die Hebung der Cultur der Indierinnen gesorgt wird. Acht der Lehrerinnen wirken als Lehrerinnen und Aerztinnen in Stationen anderer Missionêgesellshaften. Aus den Einnahmen des Vereins, die im leiten Jobre 11 715 X betrugen, werden auch die Gehälter von zwei Lehrdiokonisfinnen an der Kaifers- werther Mädchenerziehungsanstalt Talitz)a kumi in Jerusalem be- stritten. Vorsitzende is #. Z. Frau General von Döring, geb. Gräfin Dohna. :

Auf Ansuchen des Central-Vereins für Arbeitsnahweis hat der Magistrat zur Erweiterung resp. zur Vergrößerung des Betriebes des Wärmehallen -Unternehmens für den bevorstehenden Winter eine Beihilfe von 3000 ( aus den Ueberschüssen der Stadt-Haupt- fasse des Jahres 1891/92 zu bewilligen beshlossen und hierzu die Genebmigung der Stadtverordneten-Versammlung nachgesucht. Die große Wärmehalle am Alexanderplaß, Stadtbahn- bôgen 102 und 103, nur für Männer, wird morgen wieder eröffnet. Wie im vorigen Winter werden dort eine Tasse Kaffee, eine Tasse Milch, zwei Schrippen oder ein Stü> Schwarz- brot mit Butter zu je 95 F, und ein Napf nahrhafter Suppe mit Brot für 10 „4 gegen Marken, die an der Kasse zu haben sind, ver- abfolgt. Gaben zum Vertheilen in Marken werden an der Kase, bei Herrn Magistraté-Assessor Dr. Freund, Karlsbad 33, und bei Herrn Emil Minlos, Unter den Linden 12, gern entgegengenommen.

Infolge einer Refolution, welche die Stadtverordneten-Versamms- lung bei Gelegenheit der Berathung des leßten Stadthaushalts-Etats gefaßt hatte, theilte der Magistrat ter Versammlung _nunmehr mit, daß ih die Deputation für die Verwaltung der städtischen Park-, Garten- und Baumanlagen entschlossen habe, vom nächsten Sahre ab die Spielplätze in den städtishen Parfanlagen versuh8weise an Tagen, an denen sie von den städtischen Schulen nit benußt werden, dem Publifum von 3 Uhr Nachmittags ab bis zum Eintritt der Dunkelheit freizugeben. Er sei dietem Beschluß beigetreten. Im Friedrichshain ständen übrigens die großen, den Rafenplaß umgebenden Kieéflähen dem Publikum jederzeit zur

Benutzung frei.

Der Bau der Mühlendamm-Brü>ke is nunmehr soweit vorgeschritten, daß bereits am Mittwoch die Abnahme des großen Ge- rinnes stattfinden fann.

Dur bebördlihe Bekanntmachung wird mitgetheilt, daß das Ortsftatut für das Berliner Gewerbegericht genehmigt ist und am 10. Avril 1893 in Kraft treten wird. Wegen der vorzunehmenden Wahlen werden besondere Bekanntmachungen erlassen.

Im großen Saale des Architektenhauses wird heute Abend 725 Uhr der Regierungs-Baumeister Herr F. Jaffé einen Vortrag über „Australiens Weltstädte Melbourne und Sydney“ halten, die er gelegentlih seines Besuchs der Weltausstellung daselbst fennen gelernt hat. Ebendaselbst \priht heute Abend 8 Uhr im Saale B Herr Dr. Kaerger auf Einladung der Deutschen Colonialgesellshaft, Abtheilung Berlin, über „Kleinasien als deutsches Colonifations- gebiet“.

Der Komet Holmes, der na< Herrn Berberih's Berehnung wahrscheinli beide Theile des Biela’schen Kometen enthält, ift im großen Refractor der Úrania shon am Sonnabend bei theilweise bede>tem Himmel aufgefunden und beobachtet worden. Bis gestern hatte er so an Lichtstärke zugenommen, daß er in diesem wie in den fleineren Instrumenten, ja felbst mit bloßem Auge, gesehen werden fonnte. Nach der neuesten Berechnung des Herrn Berberich, der die leßten Urania- Beobachtungen zu Grunde liegen, konnte sih der Komet gesiern nur noh drei Mondweiten von der Erde entfernt befinden und wird, da feine Bewegung außerordentli< zugenommen hat, wahrsheinli< in der Nacht zu morgen ganz nahe an der Erde westli< vorübergehen ; bei dieser Erdnähe befindet er sih für Berlin gerade im Zenith, und haben wir demna wahrscheinli< in der kommenden Nacht einen impofanten Sternschnuppenfall zu erwarten. Es ist dies der erste Komet, der ih so bell zeigt, daß er im großen Refractor der Urania-Sternwarte mit Leichtigkeit von jedem Laien als solcher erkannt werden tann.

Madrid. In Madrid fand, wie „H. T. B.“ meldet, gestern Nachmittag unter dem Andrang einer großen Volksmenge der bistorishe Festzug aus Anlaß der Columbusfeier statt. Die Hauvtgrupven, darstellend die Einwohner Granadas im Jahre 1492 und die Klosterbrüder von La Rabida, ferner die Caravellen des Entde>ers und das Standbild des Columbus, erregten ungeheuren Enthusiasmus.

1. UntersuGungs-Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verloofung 2c. von Werthpapieren.

Deffentlicher Anzeiger.

Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gefsellsh. Erwerbs- und Wirthschafts-Genofsenschaften. Niederlaffung 2c. von Rechisanwälten.

Bank-Ausweise.

. Verschiedene Bekanntmachungen.

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1) Untersuchungs-Sachen.

47110] Bekanntmachung. :

Der Schuhmachergeselle Gustav Kindeleit aus Schwetz, geb. am 18. Oktober 1853 in Tilsit, welcher am 6. April cr. durch das hiesige Königliche Schwurgericht wegen der am 5. November 1891 ver- übten Ermordung der Ortsarmen Emilie Leitgieb und deren Enkelin Ottilie Wahnke aus Schweß zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Chren- re<te verurtheilt ift, ist heute Morgen 8 Ubr in dem Hofe des hiesigen Justizgefängnisses mittels des Beiles enthauptet worden. :

Graudenz, den 12. November 1892.

Der Erste Staatëanwalt: Voswinel.

1869, *

46910] é Offenes Strafvollstre>ungs-Ersuchen. Die Dienstknehte Ernît Christ, geboren 26. De- zember 1866 zu Staffelde, und Ferdinand August Carl Goetz, geboren 29. Oftober 1873 zu Ruth. 1 berg, sind dur< rehtsfräftiges Urtheil der Straf- fammer zu Potsdam vom 12. Oktober 1892 wegen Diebstahls zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Id ersu riht hierher zu den Acten L1 86. 92. Potsdam, den 9. November 1892. Königliche Staatsanwaltschaft.

1869

daselbft, [46909] N

Die nachbenannten Militärpflichtigen :

1) Handarbeiter Karl Heinrih Seidenschnuur, rg zu Halle a. S., geboren daselbst am 22. Juli

2) Friedri<h Karl Thomas, zuleßt zu Halle a. S., geboren am 13. Januar 1869 dafelbît,

3) Drechslergefelle Karl August Heinrich Linke, zuleßt zu Lauchstedt, geboren daselbs am 27. August | im

4) Handlungsconimis Hugo Albert Schiedt, zu- leßt zu Lauchstedt , 26. April 1867,

5) Wilhelm Karl Joseph Roesmüller, zuleßt zu Noißzsb, Kreis Delißsch, 28. Februar 1871, .

6) Diener Johann Karl August Mai, zuleßt zu Halle a. S., geboren zu Wilxen am 20. März 1866, 7) Kurt Waldemar Flöthe, zuleßt zu Halle a. S.. geboren daselbst am 14. August 1868,

8) Ludwig August Flöthe, zuleßt zu Halle a. S., geboren daselbst am 10. August 1869, i

9) Richard Hermann Fleischer, zulest zu Hallea.S., geboren daselbst am 20. Juli 1869,

10) Gärtner Albert Otto Meinhardt, zuleßt zu Dörstewitz, geboren daselbst am 24. März 1868,

11) Friedri Franz Richard Seidel, zuleßt zu - | Keushberg, geboren daselbs am 21. Dezember 1869,

12) Hermann Joseph Oskar Orlob, zuleßt zu Halle a. S., geboren daselbst am 29. September

15) Uhrmacher Moritz Alexander Sturm, zuleßt zu Reval, geboren am 10. Februar oder 29. Januar 1866 zu St. Petersburg,

find dur< Urtheil der 111. Strafkammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a. S.

Nichtbeitreibungsfalle geboren zu Weißenfels am | In ersucht , geboren zu Berlin am

Vollstre>ung ersuche.

19. September 1892 wegen Vergehens gegen $ 140 Abf. 1 Nr. 1 des Strafgeseßbuchs zu einer Geld- strafe von je 160 Æ, an deren Stelle für je 5 M ein Tag Gefängniß zu J treten hat, tostenpflichtig verurtheilt. auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren

Da der derzeitige Aufenthalt der Genannten im Inlande unbekannt ist, so werden die Polizeibehörden zur Ermittelung der Verurtheilten zum Zwe>ke der Vollstre>ung obiger Strafen behilflih zu sein und von dem Ermittelten dem nächsten Amts- geriht Nachricht zu geben, welches i< ergebenst um

Halle a. S., den 3. November 1892. Der Erste Staatsanwalt.

treffende Nachweisungen, sowie besondere Kauf- bedingungen fönnen in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Zimmer 41, eingesehen werden. Alle Realbereh- tigten werden aufgefordert, die ni<t von selbst

Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche ¡zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerks nit V insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berü>sihtigt werden und bei Verthei-

lung des Kaufgeldes gegen die berü>sihtigten An-

[47031]

steigert werden.

zur Grundsteuer veranlagt. rolle,

vom

. Nr. 10 belegene Grundstü>k am 13. Januar 1893, Vormittags 103 Uhr, vor dem unter- leit zu Halle a. S, geboren am 23. Februar 1867 eir Gericht, an Gerichtëstelle, Neue Friedrich-

traße 13, Hof, Flügel C., part., Saal 36, ver- Das Grundstü> ist mit 5,70 Æ Reinertrag und einer Fläche von 6 a 94 qm nur i _ Auszug aus der Steuer- , beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschätßungen und andere das Grundstü> be-

sprüche im Range zurü>treten. Diejenigen, welche

2) Ausgebote, Zustellungen das Eigenthum dés Grundstü>s beanspruchen, werden « und dergl.

Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollitre>ung soll das im Grundbuche von Alt-Schöneberg Band 32 Blatt Nr. 1295 auf den Namen des Premier- Lieutenants : / a. D. und Privat-Baumeisters Udo Schüler-Baudesson, <e um Vollstrekung und Nah- | 13) Friedri<h Franz Sander, zuleyt zu Alt- jeyt zu Charlottenburg, eingetragene, in der Straße \cerbit, geboren daselbst am 4. Dezember 1868, 1:

14) Arbeiter Wilhelm Ernst Gustav Kolze, zu-

aufgefordert, vor Schluß des Verstcigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widri- enfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in

ezug auf den Anspruch an die Stelle des Grund- stücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 13. Jauuar 18983, Nachmittags 123 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben angegeben, verfündet werden.

Berlin, den 31. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht 1. Abtbeilung 75.

[47030] Zwangsversteigerung. è Im Wege der tg iee Ea soll das im Grundbuche von der Königstadt Band 76 Nr. 4059 auf den Namen des Maurermeisters Gustav Scheil, jeßt zu Rixdorf, und des Zimmermeisters Johann rnholdt zu Berlin zu gleichen Rechten und An-

theilen bier in der Danzigerstraße, nah dem Rat 98/129. E>e Schliemannstraße, belegene Gruntstü> am 9. Januar 1893, Vor- mittags 10? Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- a E , , Ug ., , eg werden. Das Grundftü> if mit 4, Rein- ertrag und einer Fläche von 12 a 86 qm bis 1. April 1894 zur Grundsteuer, von da ab mit 19200 M Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abshäßungen und andere das Grundstü> betreffende Nahweisungen, sowie be- sondere Kaufbedingungen können in der Ge- rihtsschreiberei, ebenda, Zimmer 41, ei werden. Alle Realberehtigten werden aufge- fordert, die ni<t von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem- Grundbuche zur Zeit dèr Eintragung des Versteigerungsvermerks nit bervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kavital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen - oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte alaubhaft zu machen, widrigenfalls die- selben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berüdsihtigt werden und bei Vertheilung des Kauf- geldes gegen die berü>si<tigten Ansprüche im Range zurüdtreten. Diejenigen, wel<e das Eigenthum des Grundftü>s beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungêtermins die Einstellung des Verfabrens herbeizuführen, widrigenfalls nah er- folgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtbeil über die Ertbeilung des Zuschlags wird am D. Januar 1893, Nachmittags 122 Uhr, an obenbezeihneter Gerichtsstelle verkündet werden. Berlin, den 3. November 1892. | Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 75.

[47029] Zwangsversftcigerung.

Im Wege der Zwangsvollstre>ung foll das im Grundbuche von den Umgebungen Band 156 Nr. 6897 auf den Namen der Frau Kaufmann Weidenbach, Bertha, geb. Wagener, zu Nieder-Schönhausen ein- etragene, zu Berlin in der Straße 30, Abth. XT. des Bebituunas- Vans, nach dem Kataster Putbuserstr. 34 belegene Grundstü> am 6. Januar 1893, Vor- mittags 107 Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- rit, an Gerichtsstelle, Neue Friedrihstr. 13, Hof, parterre, Flügel C., Saal 36, versteigert werden. Das Grundstü>k is mit 11350 4 Nuzungewerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuer- rolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschätßungen und andere das Grundstü> betreffende-Nachwetfungen, fowie besondere Kauf- bedingungen fönnen in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Zimmer 41, eingeschen werden. Alle Nealbere<tigten werden aufgefordert, die ni<ht von selbst auf den Ersteher übergehenden An/sprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grund- buche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerks ni<t hervorging, insbesondere derartige

orderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden

bungen oder Kosten, spätestens im Versteigerung®- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Se- boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berü>sichtigt werden und bei Verthei- lung des Kaufgeldes gegen die berüsihtigten An- sprüche im Range zurü>treten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks beanfprusen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspru<h an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtbeil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 6, Januar 1893, Nachmittags 127 Uhr, an obenbezeihneter Ge- richts\telle verkündet werden.

Berlin, den 3. November 1892.

Königliches Amtëgericht T. Abtheilung 75.

[47032] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvolistre>ung soll das im Grundbuche von der Friedrihfstadt Band 32 Nr. 2095 auf den Namen des Kaufmanns Moriß Bernstein zu Berlin eingetragene, in der Kochstraße Nr. na< tem Kataster Nr. 13 a. belegene Grundstü> am 3x. Dezember 18292, Vormittags 103 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C.,

arterre, Saal 40, versteigert werden. Das Grund- tüd ist bei einer Fläche von 5 a 17 qm weder zur Grundsteuer no< zur Gebäudesteuer veranlaat. Aus- zug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abshäßungen und andere das Grundstü>k betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichts- schreiberei ebenda, Zimmer 41, eingesehen werden. Alle Realberehtigten werden aufgefordert , die ni<? von selbst auf den Ersteher übergehenden An- sprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wieder- fehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Ver- Ce eriiamenmia vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläu- E widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des ge- ringsten Gebots ni<t berü>tsihtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berücsichtigten Ansprüche im Range zurü>treten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstü>s beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigetrungstermins die Einstellung des Verfahrens herbetzuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grund- stü>s triti. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 31. Dezember 1892, Nachmittags 1S7 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben, verfündet werden.

Berlin, den 5. November 1892.

Königlichcs Amtsgericht 1. Abtheilung 76.

g ag In Sachen des Mühlenbesißers Friedrih Braune zu Schöningen, Klägers, wider den Bä>ermeister Wilhelm Abrenholz zu Schöningen, Beklagten, wegen orderung, wird, na<dem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des dem Beklagten gehörigen

‘vätestens im Aufgebotstermine den S.

8 No. ass. 523 biefelbff zum Zwe>e der Momcgbéciicióerens dur< Beschluß vom 5. d. Mts. Termin zur Zwangsversteigerung auf den 23. Februar 1893, Morgens 9 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte bieselbst angeseßt, in welchem die L aaubiger die Hypothek zu überreichen haben.

E E R ogliches Amtsgericht. (L. 8) Neinbed>.

riefe

[4702 :

In Sachen:

1) der zoglichen Kreisfafse bierselbst und

_2) des früheren Gastwirths August Lippelt hier, Kläger, wider den Malermeister Robert Helmsen und desscn Ehefrau Caroline, geb. Voges, hier, Beklagte, wegen :

ad 1) rüdständiger Gerichtskosten und 2d 2) Hypothek-Kapitalëzinsen

wird, na<hdem auf Antrag der Kläger die Beschlag- nabme des den Beklagten gehörigen, Wilhelmithcr feldmark Blatt VI. Nr. 22b. am Wolfskampe hie- selbst belegenen Grundstü>s zu 3 a 3 qm sammt Wohnhause No. ass. 5987 zum Zwe>e der Zwangs- versteigerung durd) Beschlüsse vom 18. Dktober und resp. 25. Oftober 1892 verfügt, au die Eintragung dieser Beschlüsse im Grundbuche am 20. Oktober und resp- 28. Dftober d. Is. erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 24. Februar 1893, Morgens 10z¿ Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte hieselbst, Zimmer Nr. 41, angeseßt, in welchem die Feter die Hypothekenbriefe zu überreichen aben.

Brauuschweig, den 2. November 1892.

Herzogliches Amtsgericht. VI. A. Heitfe.

{47081] Berichtigung.

Das nah unserer Bekanntmachung vom 1. No- vember cr. am 3. Januar 1893 zur Versteigerung stehende Frenfel’sde Grundstü> Umgebungen Band 156 Blatt Nr. 6904 liegt nit in der Demminer- ftraße 53, fondern angeblih Nr. 15.

Berlin, den 9. November 1892.

Königliches Amtsgericht T. Abtbeilung 77.

[23117]

Das K. Amtsgeriht München T. Abtbeilung A. für Civilsachen hat unterm 2. d. M. folgendes Aufgebot erlaffen :

dem bishöflihen Bezirkskämmerer Pfarrer Kolb in Weiler kam in der Naht vom 8. auf 9. Oktober v. J. ein zum Pfarr-Oekonomie-Baufond von Ebratzhofen gehöriger und auf diesen vinculirter 32 9/6 Pfandbrief der süddeutshen Bodencreditbank Ser. XXXIX. Litt. K. Nr. 224324 zu 200 Æ ab- handen.

Auf Antrag des K. Advocaten und Rechtsanwalts Justiz-Rath Riegel namens des dermaligen Pfarrers und Pfründeverwalters Ulrih Uhl von Ebratzhofen, wird nun der Inhaber obigen Pfandbriefs aufge- fordert, spätestens im Aufgebotstermine am Freitag, den 7. April 1893, Vormittags 9 Uhr, im diesgerihtliGhen Geschäftszimmer Nr. 40/T1. (Augustinerste>) feine Rechte bei gefertigtem Ge- richte anzumelden und- den Pfandbrief vorzulegen, widrigenfalls dess>-n Kraftloserklärung erfolg-n wird.

München, 6. Juli 1892.

Der Kgl. Gerichtsschreiber : (L. S.) Störrlein.

[47026] Bekanntmachung.

Das am 22. September 1891 von dem unterzeih- neten Amtsgerichte auf Antrag der Firma Falk & Noblson in Hamburg erlassene Aufgebot auf Kraft- loserflärung des zur Obligation - der Lübe>ischen Staats-Prämien-Anleibhe von 1863 Serie 344 Nr. 6876 gehörigen Talons zur Abhebung der ITT. Abtheilung von Zinsscheinen wird wieder auf- geboben.

Lübe>, den 109. November 1892.

Das Amtsgericht. Abth. T.

[34453] Aufgebot.

1) Die Eheleute Meßger Carl Schneider und Margaretha Maria, geb. Klinkel, zu Gießen, haben das Aufgebot der Police Nr. 26 213 der Frankfurter Versicherungs-Gefellshaft Providentia in Frankfurt a. Main über Fl. 1000 südd. Whrg., beginnend am 22. Juni 1872, betr. die Versicherung auf das Leben des von kteiden Eheleuten Sueritiierbenven, 2) die Maria Theresia Fellmeyer zu Ingolstadt hat das Aufgebot des Einlagebüchleins der Frankfurter Spar- fasse (Polytehnische Gesellschaft) Ir. 39 557 a. über 1078 A 61 A als zu dem Nachlasse ihres am 21. Novbr. 1891 zu Frankfurt a. M. verstorbenen Bruders Engelbert Fellmeyer gehörig, beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spä- testens in dem auf den 25. April 1893, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotêtermine ihre Rechte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloscrklärung der Urkunden erfolgen wird.

Frankfurt a. M., den 9. September 1892.

Königliches Amtsgericht. TV.

[47041] Bekanntmachung.

Auf den Antrag der Wittwe Ottilie Franzke aus Czefanowfko wird der Inhaber des angebli verloren gegangenen Sparkassenbuhes der Kreissparkasse zu Strasburg W.-Pr. Nr. 4103 über 2000 A, aus- estellt für Frau Ottilie Frauzke, aufgefordert, Juni 1893, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 9, scine Nechte anzumelden und das Sparkassenbu< vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für fraftlos erklärt werden wird. IIL. F. 17/92.

Strasburg, den 4. November 1892. Königliches Amtsgericht.

[43785] Aufgebot.

Auf Antrag des Oeccnomen Andreas Künze in Kl. Wanzleben wird der Inhaber des angeblich ver- loren gegangenen Sparkassenbuches* der städtischen Sparka}se zu Wanzleben Nr. 4691 über 1257,38 M, ausgestellt für den Oeconomen Andreas Kunze in Kl. Wanzleben, aufgefordert, spätestens im Aufgebots- termine am S. Juni 1893, Vormittags 92 Uhr, seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt wérden wird.

Wanzleben, den 26. September 1892.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung IT1.

[46544] Aufgebot.

Der Käther Gerhard van Rennings E Veen hat das Aufgebot der Sparkassenbücher der Sparkasse der Stadt Xanten Nr. 2573 über 429 #, ausgestellt für den Rer ILrges Gerhard van Rennings, Nr. 2574 über 429 Æ, ausgestellt für die minder- jährige Maria van Reunings, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 22. Februar 1893, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen- falls die Kraftlozerklärung der Urkunden erfolgen wird.

Xauten, den 7. November 1892: * f

Königliches Amtsgericht.

[47039] : Aufgebot.

Der Rentier Thies Kölln zu Lüningsbof hat das Aufgebot der ihm gehörigen am 12. August 1892 verbrannten Urfunden:

4) Hypothekenbrief vöm 15. September 1886 nebst Schuldurkunde des Hofbesiters Jacob Theodor Këlln zu Schloburg vom 20. No- vember 1834 über 37 $00 A Reftkaufgeld,

2) Hypothekenbrief vom 4. Juli 1889 über die auf dem Grundftü> des Hofbesibers Peter Gerdt zu Dovenmühlen haftende Hypothek

von 3400 M, :

3) Obligation des Käthners Jechim Rebwer zu Dovenmühlen vom 9. August 1867 über eine Hypothek von 1200 Æ,

4) Obligation des Käthners Claus Ahrens zu Heifterende vom 16. Dezember 1811 nebst Cessions-Urkunde vom 23. Oktober 1860 über eine Hypothek von 360 A,

5) Notarielles Testament des Hofbesitßers Thies Kölln und seiner Ehefrau Anna Kölln, ge- borenen Melchert, zu Scloburg vom 20. No- vember 1884,

beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden auf- gefordert, spätestens in dem auf Freitag, den

26. Mai 1893, 11 Uhr, vor dem A Gerichte “anberaumten Aufgebots- termine ihre Rechte anzurfieîden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Krempe, E u Nee E önigliches Amtsgericht. ; __ (gez.) A. Schow. Veröffentlicht : (Unterschrift), Gerichtsschreiber.

[33137] Bekanntmachung. Aufgebot.

Im Hypothekenbuhe für Nordholz Bd. 1II. S. 327 sind auf dem Anwesen des Oekonomen Caëpar Sonntag Hs. Nr. 9 in Nordholz ein- getragen :

1) 40 Fl. 36 Kr. = 69 Æ 60 S Kapital des Georg Vogel von Krumbach, zu 5 9% verzinslich,

2) 423 #1. 34 Kr. = 211 M 8XZS zu 5 9% ver- zinslihes Kapital der Viktor Stefier u. Cp. von Laupheim.

Nachdem die Na<hforshungen na< den recht- mäßigen Inhabern frutlos geblieben und vom Tage der leßten auf diese Forderungen fich beziehenden Handlungen an gerechnet wei® mehr denn 30 Iabre verstrichen sind, werden im Hinbli> auf $8 824—836 der R.-C.-P.-O. und Art. 123 des A.-G. hiezu auf Antrag des Hypothekenobjectbesißers diejenigen, welche auf obige Kapitalicä ein Re<t zu haben glauben, biemit aufgefordert, dasselbe innerhalb se<s Monaten, spätestens aber im Aufgebotstermine vom Montag, den 27. März 1893, Nachmittags 3 Uhr, unter dem Rechtsnachtheile dahier anzu- melden, daß .im Unterlassungsfalle diese Ansprüche für erloschen erflärt und im Hypothekenbuche gelöst werden würden.

Illertifsen, 7. September 1892.

Königliches Amtsgericht. Dio Zur Beglaubigung:

Der K. Secretär: (L. S.) Ku ßmaul.

[34049] Auf

Nachtem bei den na<verzeihneten Hypot

biermit cffentlih aufgefordert, ibre Ansprüche bei

Hypothekenbuche gelös{<t würde.

ebot. etenforderungen die Nachforshungen nah den resp.

re<tmäßigen Inhabern frudtlos geblieben und vom Tage der leßten auf diese Forderungen si beziehenden Handlung an gere<net 30 Jahre verstrichen sind, werden auf Antrag der Besitzer der bypothecirten Grund- stüde alle diejenigen, welche auf irgend eine der angegebenen Forderungen ein Recht zu baben glauben,

dem unterfertigten Gerichte innerhalt“ 6 Menaten,

spätestens aber im Aufgebotêtermine anzumelden, widrigenfalls die Forderung für erloschen erflärt und im

Forderung. S Im Hypotheken-

buche eingetragene ; 8 8 Gläubiger.

Betrag Datum und des Gegenstand. Eintrags.

No. curr.

der bypothecirten-

A F 4 oÉon l

Besiger Hypothekenbuch E E S Berpfändete

Steuer-

A L Grundstü>e.

Grundstü>e. gemeinde. E

pital. 1852. Gg. Seuffert Witt- we von Göéfsen-

beim.

2400 F1l. Her-|

i [Eva und auézahlung.

Keßler münden.

Derselbe Andreas Keßler.

von Ge-

F

Wohnungs- a S 420 FI. Kapital.! 28.

{100 FI. Wohn-!| 2 sit: Caution.

von Heßdorf.

ehel. der Barbara Wirth von Gössen- heim.

1834.

{100 Fl. Abfin-'11.Dezbr [Johannes dungssumme 1849. Wohnungs-|Datum d. u. Nußungë- Vortrags recht.

Kavital. gelhaupt von Mit- 1 Fischer, ledig von Mittel-

seim.

anberaumt. Gemünden, am 27. Juli 1892. Kgl. Bayer. (L. S)

1100 Fl. Ka-! 1. März |Vermögensmasse der{Anna Wittwe ß und Jakob Popp, Ï Bauer in Göfßsen- heim.

Andreas|Marx Keßlke®, Kauf- mann inGemünden.

Mar Keßler, | mann inGemünden,

Emanuel NordmannsJohann Väth, Shrei- j ner in Göfsenheim. . [Barbara Wirth, un-|Derselbe.

122 Fl. 30 Kr.'16. April|Fohann Adam En-|Joh.

haupt,

telseim. M

Johannes Bauer in Mittel- seim.

Maria Ha>

Ha] Gössenheim. Nachlaß

IP[:-Ñr. 5860. Pl.-Nr. 2477. Pl.-Nr. 93 Wohnhaus. Kauf- | 5 Pl.-Nr. 6175.

21Pl.-Nr. 123, H.-Nr.45u.ff.

Gemünden.

Engel. | Mittelseim. Bauer in ittelseim.

Habig,

Adam Pl.-Nr. 320

Wohnbs.u.fff.

Pl.-Nr. 289 Wohnhs.u.fff.

,

Aufgebotstermin wird auf Mittwoch, den 12. April 1893, Vormittags D Uhr, dahier

Amtsgericht.

Schultheis.

[47037] Aufgebot. 1) Die verwittwete Frau Pauline Mecinska, geb.- von Malinowska, 2) die Frau Gutsbesißer Valeria von Kurna- towsÏïa, geb. von Malinowska, im Beistande ihres

towséti, beide in Nakwiß, und vertreten dur<h den Rechts- aan Motty in Grätz, als Prozeßbevollmäch- igten, haben das Aufgebot der im Grundbuche von Wielichhowo für den am 10. Februar 1867 in Czerlejno verstorbenen Probst Joseph Bartlo- miejewsfi eingetragenen Grundstüe : l a. Nr. 200. K. 4 p. 306/66, 307/66, Wiese, 1 ha 36 a qm, 5 b. Nr. 215. K. 4 p. 131, Wiese, 92 a 99 qm, c. Nr. 302. K. 1 p. 74, Wiese, 2 ha 27 a qm. zum Zwecke der Eintragung ihres Eigenthums an diesen Grundstü>ken im Grundbuche beantragt. _ Alle diejenigen, welhe das Eigenthum dieser Grundstü>e in Anspru<h nehmen, werden aufgefor- dert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens in dem auf den 2. Januar 1893, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, neues Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 10, anberaumten Auf- gebotstermine anzumelden. i Wenn Ansprüche nicht geltend gema<t und die vermeintlihen Widerspruhsrehte der Anmeldenden niht werden bescheinigt werden, werden alle die- jenigen, welhe das Eigenthum der Grundfstü>ke in nspru< nehmen, mit: ihren Rehten ausgeschloffen und die Antragstellerinnen als Eigenthümer der Grundstü>ke im Grundbuche eingetragen werden. Fräulein Bronislawa Bartlomiejewska und Frau -Wladislawa Zajeska, geb. Bartlomiejewska, deren Aufenthalt unbekannt ist, insbesondere werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte bis zu dem- selben Termine anzumelden und werden zu diesem Termine hierdur< vorgeladen. E Wenn dieselben ihre Ansprüche niht spätestens im Aufgebotstermine anmelden und ihr vermeintliches

Ehemannes, des Eutsbesigers Ludwig von Kurna- |.

Antragstellerinnen als Eigenthümerinnen der oben bezeichneten Grundftü>e eingetragen werden und wird denselben überlassen bleiben müssen, ihre Ansprüche in besonderem Prozesse zu verfolgen. Kosten, den 25. Öfktober 1892. Königliches Amtsgericht.

[47033] Aufgebot. - ,

Im Grundbuche des dem Zimmermann Robert Baginéki zu Samter gehörigen Grundstü>s Grün- berg Blatt Nr. 20 steben in Abth. TLUI. unter Nr. 1

16 Tblr. 16 Sgr. = 49,60 &, mit 5 9/9 ver- zinsliche und bei der Großjährigkeit der Gläu- bigerin Pauline Wilhelmine Fechner zahlbare mütterliche E losorveruag aus dem Erb- A . Mai recesse vom F uni 1845 und dem gerihtlichen Kaufvertrage vom 22. März 1847 eingetragen, und ist über diese Post ein Hypothekendocument, be- stehend aus einer Ausfertigung des vorbezeichneten Vertrages und Recesses sowie dem Hypothekenscheine nebst Ingrossationsvermerke vom 3. Dezember 1849 gebildet worden.

Auf den Antrag des Robert Baginéeki, vertreten dur den Rechtsanwalt Petrih zu Samter, ergeht an die ihrer Person und ihrem Aufenthalte nah un- bekannte, eingetragene Gläubigerin oder deren Rechts- na (0e E, Aufforderung, ihre Ansprüche und Nechte auf diese angeblih bereits getilgte Post spä- testens in dem uf den 6, März 1893, Vor- mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Zimmer Nr. 7 anberaumten Aufgebotstermine anzumelden. widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf die aufgebotene Post auêëgeshlossen und die Post im Grundbuche gelös<t werden wird.

Samter, den 6. November 1892. Königliches Amtsgericht.

[47035] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Rive zu Warendorf, namens des Pächters Laurenz Troel Kirchspiels We ren hat ‘das Aufgebot des im Grundbuche Westkirchen Band I1. Blatt 304 auf den Namen der Wittwe Iohann Heinrich Wienhusen, Maria Catharina, ge-

Widerspruchësreht bescheinigen werden, werden die

borene Gehring, eingetragenen Wohnhauses Nr. 34