1892 / 277 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Züchtung und Aufzucht des Hundes und seine Drefsur werden in ge- drängter Form behandelt; au< die Krankheiten des Hundes und die Angabe der erprobtesten Heilmittel find in dem trefflichen kleinen

Handbuch nicht vergessen.

Weihnachts - Literatur.

C. Falkenhorst, von dessen Beliebtheit als Erzähler seine im Verlage von F. A. Bro>haus in Leipzig ershienenen Jugendschriften „In Kamerun“ (5. Aufla e „Der Zauberer vom Kilima-Ndjaro“ (4. Auflage), „Sturmhaken“ (3. Auflage), „Eldoradofahrer" (4. Auflage) beredtes Zeugniß ablegen, tritt soeben mit einer neuen Jugendschrift auf. Sie führt den Titel „Am Victoria-Njanfa. Eine ostafrikanishe Colonialgeschihte" (mit 41 Abbildungen) und kostet wie die früheren Bändchen elegant gebunden nur 2 A 50 4. Der Verfasser entrollt im Rahmen einer \pannenden, aber im Bereich des Wahrscheinlihen bleibenden Fabel ein arakteristishes Bild von Land und Leuten der Gebiete um den Victoria-Njansa, jenes mächtige, zur Hälfte deutsche, afrikanishe Binnenmeer von der Que Bayerns. Ein Stü>k Geschichte wird uns vorgeführt, reih an fesselnden Ereignissen, an kriegeris<hen Scenen und Werken des Friedens. Stanley, Dr. Peters und Emin greifen handelnd in die Erzählung ein, die nicht allein der Jugend, sondern au<h Erwachsenen eine anziehende Lectüre bietet.

Land- und Forstwirthschaft.

Weinernte.

Wie aus dem Regierungsbezirk Trier ges<hrieben wird, ist der Weinsto> von Krankheiten verschont geblieben, jedoch sind infolge der großen Hitze und Trockenheit hier und da Trauben welk geworden und abgefallen. Die Traubenlese hat im allgemeinen zum Beginn des leßten Drittels des Oktober ihren Anfang genommen und ist zur Zeit no< im Gange, theilweise auh hon beendet. In Bezug auf Menge wird Le im großen und ganzen an Mosel und Saar ungefähr dem 1890er

ahrgang gleihkommen und kaum mehr als die Hälfte eines so- enannten vollen Herbstes liefern. Dagegen wird die Güte des diesjährigen ahsthums die leßten Jahrgänge erhebli<h übertreffen und wohl niht hinter derjenigen des 1884er Jahrgangs zurückbleiben, je na<h Lage und Bau vielleiht leßteren au übertreffen. Der Winzer an Mosel und Saar ist mit der Weinernte sehr zufrieden. Der Wohlstand in manchen Moselgemeinden war infolge der vielen ungünstigen Weinernten ersihtlih gesunken, sodaß die Ver- \{uldung immer mehr zunahm und manche tüchtige Arbeitskraft den beimathlihen Boden verließ, um dur<h Auswanderung in fremdes Land oder in die Industriegegenden sich cinen besseren Unterhalt zu schaffen. Voraussichtlih wird nunmehr der kleine Winzer die erhoffte Besserung seiner Lage erfahren. i :

Ferner wird aus dem Regierungsbezirk Koblenz geschrieben : Die Hoffnungen auf eine quie einernte sind leider nur zum theil in Erfüllung gegangen. Man rechnet an der Mosel und Ahr auf einen halben, am Rhein dagegen nur auf einen drittel Herbst ; doch ver- spricht die Qualität überall eine vorzügliche zu werden. An Krank-

heiten der Rebstö>ke is die Reblaus bisher nur im Kreise Ahr- weiler aufgetreten, wo indeß im leßten Vierteljahre neunzehn neue Neb- lausherde entde>t sind. Dagegen ijt der Kreis St. Goar bis gar no<

von ihr vershont geblieben, troß der gefährlihen Nachbarschaft jenseits des Rheins. Der Heu- oder Sauerwurm hat sich bei der tro>enen De garnicht gezeigt, pagegen machte E. im Kreise St. Goar ein früher wenig beobahteter Schädling, die Rebenschild- laus, sehr bemerkbar; er stört die Entwi>kelung der Rebe. Ge- nauere Beobachtungen stehen no<h aus. Die Peronospora trat ver- einzelt nur im Kreise Ahrweiler auf, wo jedoh durch rechtzeitiges Ve- E der Weinberge mit Kupfervitriollösung ein weiteres Umsich- greifen derselben verhindert wurde. i :

Aus dem Regierungsbezirk Köln wird berichtet, daß infolge der starken Hitze die Trauben im Wachsthum und in der Neife zurückgeblieben waren; es wird daher auf eine drittel, höchstens eine halbe Lese ge- Us di die Beschaffenheit der Weine eine gute zu werden verspricht.

Die Kreisvertretungen von St. Goar, Mayen, Ahrweiler und Cochem haben die Anstellung von besonderen Kreis-Wiefen- baumeistern beschlossen. 2

Die Ernte in Shweden im Jahre 1892. : (F) Nah den Ernteberichten, die tem O s{<wedischen Statistischen Centralbureau in der Zeit vom 20. ftober bis zum 10. November aus den verschiedenen Länen zugegangen sind, kann das Bureau folgendes allgemeine Urtheil über die Ernte abgeben: Jn 5 Län mit ca. 30 9/6 der Mittelernte des Reichs war die Ernte sehr gut (vollkommen gut, beinahe reihli<), in 7 Län (29 9/0) gut, în 3 Län (1709/0) beinahe gut, in 5 Län (16 %) über mittel- mäßig, in 1 Län (2 9%) mittelmäßig, in 2 Lin. (€709) unter mittelmäßig und in 1 Län (2 9/0) beinahe Miß- wachs. Unter diesen Verhältnissen kann die Ernte des Jahres 1892 im ganzen genommen als gut bezeihnet werden. Nach den Berech- nungen des Bureaus wurden geerntet von: Winterweizen 1 520 900 h1 (+ 10 9/0 gegen eine Durchschnittsernte), Sommerweizen 86 100 h1 (+ 12 9/0), Winterroggen 8 206 500 h1 (+ 10 9/9), Sommerroggen 99 600 bl (4+ 99/0), Gerste 5015300 h1 (+ 59/0), Hafer 94 472 200 hl (+ 16 9/9), Menggetreide 3 303 200 h1 (+ 14/0), Erbsen 638 000 h1 (+ 20 9/6), Bohnen 85 000 h1 (+ 26 9/0), Wien 304 500 hl (+4 2290/0), Kartoffeln 20931900 hl (4+ 90/9). Die Beschaffen- heit der Kartoffeln war im allgemeinen gut, wenn auch ein Theil in fast allen Län an lar leidet; die Ernte von den übrigen Wurzel- früchten war über mittclmäßig, von Hülsenfrüchten beinahe gut. Ie e vid auf angebautem Boden war: sehr gut, auf natürlichen Wiesen einahe gut und fast ïberall von guter oder auêsgezeihneter Beschaffen- heit. Die Strohernte von allen Getreideforten war rei<hli< und von guter Beschaffenheit. Die Getreideernte N bedeutende Ueberschüsse zum Verkauf und der Futtervorrath in beinahe allen Län ift größer als der Jahresbedarf.

Handel und Gewerbe.

Nach einer von dem Gouverneur der Colonie Victoria (Australien) unterm 2. Juni v. J. erlassenen Verordnung dürfen nur die nachstehend verzeichneten explo- siven Stoffe in der Colonie hergestellt oder dahin ein- geführt werden:

Shießpulver, Sicherheits - Sprengpulver, Fortis Ex losive, Chilworth-Special-Pulver, Dynamit Nr. 1 und 2, Carbo-Dynamit, Spreng- Gelatine Nr. 1 und 2, Camphor - Gelatine, Ballistit, Dynamit-Gelatine Nr. 1 und 2, Carbonit, Lithofracteur Nr. 1 und 2, Stonit, Jones-Dynamit Nr. 2, Schießwolle, Salpeter - Schießwolle, Tonit oder Baumwollpulver Nr. 1 bis 3, Potentit, Diflamyr, Büchsen- Ste wolle, Shulte-Pulver, Schulße-Sprengpulver, : emehl und Schießwoll-Pulver, Cooppals-Pulver, E. C. Jagdpulver, E. . Büchsen- pulver, E. C. Pulvergesellshaft-Jagdpulver J. B. Patent, E. G Fuer Gesellschaft-Büchsenpulver J. H. Patent, Rauchloses Pulver, Roburit, Securit, Flammenloses Securit, Bellit , Picrin - Säure, Nico, Ra>taro>, Knall-Que>silber, Zündhütchen - ishung, Sicherheits- E Sicherheitszündshnur, Schlagröhren , isenbahn-Nebel-

ignale, Zündhütchen, Sicherheitsshlagröhren Nr. 1 und 2, Patronen für für fleine Schießwaffen, Patronen für Kanonenschüfsse , Granaten für Sprengminen oder ähnlihes, Schlagröhren zur Entzündung von explosiven Stoffen, Abel's elektrishe Schlagröhren, Abel's eleftrifhe e Elswik's elektrishe und mechanische Schlagröhren, ünd- <nüre a Granaten, Pulver-Zündschnüre, Schießwolle-Zündschnüre, Kriegs-Naketen, Augenbli>s-Zündschnüre, Pain's Augenbli>s- euerwerts- Zündschnüre, Patent - Zünder, Brain's elektrische ündschnüre,

e Zündschnüre mit hoher oder niedriger Spannung, Spon's |.

elektri

Clettrildte Zündschnüre, Elektrishe Zündschnüre (Smith's atent), Deutsche Fidibusse (mit Pulverladung), Bergwerks-Raketen (Deining fquibs), Ammonit (Bergwerks-Sicherheits-Explosionsstoff), Si heits-

Wirkerei, Färberei, Dru>erei, Bleicherei und

Detonatoren, Abel's elektrishe Detonator- e ulze in Berlin)

Granaten, Bornhardt’s, Brain's eleftrishe Detonator - Zündschnüre ,

ündshnüre mit hoher und mit niedriger

) Appretur hat in der Nr. 47 des 2, November d. J. folgenden Inhalt: Zur ne. Spinnerei: erlin. Färberei -

N 2 öhren Nr (Verlag von Friedri

XX1TII. Jahrgangs vom Geschichte der Krempel- und der einspinnmas, Verbesserte Schnurmaschine von G. S Neue Fatbstoffe. Appretur: Filzcalander mit Ausbreitapparat für

# <nüre für

ünds<hnüre nale, Elektrishe Detonato

Detonator -

2

E U u<un «Sachen. - 2. Tee Zustellungen u. dergl. 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.

4. Se Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verloosung 2c. von Werthpapieren.

-

t

Kommandit-Gesellschaften auf Ain u. Aktien-Gesellsch.

| 6. Oeffentlicher Anzeigev. | e

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Feuerwerksmischungen, erke, Büchsen-Unglü>8- ignale, Unglü>s-Signal- Knallpapiere, Knall-

den Waffenhandel mit inesishen Regierung ukunft nur solche

und die

Kohlenbergwerk-Sicherheitszünder, ige Feuerwerkskörper, orientalishe Fe nale, Schall-Signalraketen, Büchsen-Lich rafeten, Amorces oder Spielwaaren-Zündhütchen, erbsen, Ladungen für Knallbonbons. Ferner is neuerdings eine China. betreffende Anordnung von der etroffen worden, wonah und Kriegs-Munition

Wirkwaaren in Schlauhform von Moriß Neues von der Ramie. Sprechsaal : Antworten: Auf Vorrichten mehrfarbiger Ketten zum Schlichten auf d arbige und melirte Baumwoll Frage 240: Maschinen zur trohhülsen zu Flaschen, auf

maschine, auf Frage 237: age 239: Halbwollene ardinenfabrifation, auf Frage 242: rage 243 : Ventilation eines Tro>kenraumes, auf F rbemaschine, auf Frage 245: Hart- und Weich-Kammgarn. Natrium- Gebrauchsmuster. Ergebnisse. Neu eingetragene Firmen. Leßte Marktberichte. Letzte Nach- richten. Neu eingetragene Firmen. Berliner Curse vom

(W. T. B.) Kammzug-Termin- per November 3,77è M, er 3,775 M, ver Januar 3,80 #, per Februar 3,825 M, 3,85 M, ver April 3,85 #, per Mai 3,90 Æ, per 3,90 M, per Juli 3,927 #4, per August 3,95 #4, per Sep- tember 3,95 4, per Oktober 3,95 A Umsaß 165 000 kg.

Wien, 22. November. (W. T. B.) Ausweis der Südbahn n a 1nd vom 11. bis 17. November 861 977 Fl., Mehreinnahme

London, 21. November. (W. T. B.) An der Küste 1 Weizen- ladung angeboten.

Glasgow, 21. November. (W.T.B.) Die Verschiffungen von Roheisen betrugen in der vorigen Woche 5351 4769 Tons in derselben Woche des vorigen Jahres.

Bradford, 21. November. Wolle stetig, Mohairwolle ein Penny höher; Garne theurer. York, 21. November. (W. T. B.) Die B örse eröffnete fest, war jedo< im späteren Verlaufe lustlos und matt. Der Umsa der Actien betrug 219 000 Stü. auf 1 470 000 Unzen geshäßt. Silberverkäufe fanden nicht statt. Die Silberankäufe für den Staatsshaz betrugen 350 000 Unzen zu 84,75 à 84,80.

Weizen eröffnete unverändert, Vorräthe zurü>. Schluß stetig. aber später auf Realisirungen der Haussiers schwächer. Schluß matt.

Visible supply an Weizen 69536 000 Bushels, do. an Mais 12 235 000 Bushels.

Chicago, 21. November. B.) höher, darauf folgte Reaction auf s<wächere ausländische Berichte. Schluß stetig. Mais eröffnete höher und hatte einen ruhigen Verlauf. Schluß matt.

eviots, au

zur - Einfuhr is<he Admiralität timmt sind. den Ankauf

superoryd. Fragen 247, 248. Patente. Verdingungen. Verdingungs- \hau. Marktberichte.

öheren Provinzialbehörden be Berliner Garnbericht.

Bevollmächtigte

Artikel zu ernennen, und die Einfuhr kann dann in alle nur auf die besondere, an die Zoll- g des Taotoi des be- allen anderen Fällen Beschlagnahme.

treffenden edem einzelnen F D behörden gerichtete amtlihe Weisun treffenden Hafenplaßzes geschehen. unterliegen die eingeführten Waffen der

21. November. Telegramme. 21. November. Grundmuster B.

per Dezemb

g für Kohlen und Koks

Tägliche Wagengestellun E V Mu in Oberschlesien.

der Nuhr und in / An der Ruhr sind am 21. d. M. gestellt 11 582, niht re<tzeitig

gestellt keine Wagen. : In Oberschlesien sind am 19. d. M. gestellt 4546, nit

rechtzeitig gestellt keine Wagen.

Zwangs-Versteigerungen. Beim Königlihen Amtsgeriht 1 Berlin wurde das wegen der nachbezeihneten Grund- aße 8, dem Kaufmann Arthur Chorinerstraße 52, dem Zimmer- und die Termine am 30. De-

(W. T. B.) Markt belebter ; Verfahren der Zwangsversteigerung a aufgehoben : f erusale a<hsmann gehörig. t \ meister Aug. Seiler gehörig, Der Silbervorrath wir &n der gestern in Magdeburg-Bu>kau abgehaltenen

ordentlihen Generalversammlung 14 Actionäre mit 2434 Stimmen vertreten.

ging sodann auf zunehmende

Grusonwerks Mais anfangs höher, wurde

Die Versammlung ge- die Bilanz und Gewinn- und Verlustrehnung orstand und Aufsichtsrath Entlastung. Geheimer Commerzien-Rath E. Russel in Berlin neugewählt. „Centralblatt für die illustrirte Fachzeitschrift für die Wollen-, , Hanf- und Jute-Industrie, Spinnerei,

nehmigte einstimmi und ertheilte dem

Aufsichtsrath wurden und General-Konsul Nu : Das in Berlin erscheinende Terxtil-Industrie“, il Baumwollen-, Seiden-, Leinen-

Weizen eröffnete

Verdingungen im Auslande.

Oesterreich-Ungarn. 5. Dezember, 12 Uhr. K. K. Oesterr. Staatsbahnen, Wien. Lieferung des Bedarfs der bezeihneten Eisen-Oberbau-Materialien für das Jahr 1893.

Beizustellen für Bahn- Beizustellen

erhaltungszwe>e franco Waggon einer Station

Großlupp- Bezeichnung des Materials.

Post Nummer Zusammen.

Laschenschrauben des Systems X/XIT Hakennägel des Systems X/XI ixirungsringe des Systems X/XI. „eee eichen mit eisernen Unterlagen sammt Schienen, doch gen und zwar 3

tem X, einfache Weichen für Localstellung ¿ tem X, einfahe Weichen für Centralstellung . nah System X, symmetrishe Weichen für Local-

[l . nah System X, symmetrishe Weichen für Cen- Localstellung ]

| zusammen

tem XI, einfahe Weichen für . nah System X[, einfahe Weichen für Centralstellun . nah System X1, symmetrishe Weichen für Local-

n

: System X1, symmetrishe Weichen für Cen- tralstellung

Complete Wechsel System XXV, sammt Ständer, ohne Holzunter-

Í zusammen

lußstahlfkreuzungen des Systems X lkreuzungen des Systems XI ahlfreuzungen Winkel 59% 49‘ 50“

Einfache 6°ige Flußstahlkreuzungen für Wechsel System XXVII ..

Garnitur 12°iger Kreuzungen System XXVII sammt efestigungsmitteln für diese Kreuzungen und für 6 Stü>k abnormale Leitschienen, doch ohne Leitschienen

Complete Garnituren 8iger Kreuzungen sammt deren Befestigungs- mittel für Schienen System XXI1V

Complete Garnituren von Befestigungsmitteln für die Kreuzung Winkel 50 49‘ 50* und die Leitschienen für Wechsel System XXV, ohne Kreuzung und Leitschienen

Complete Garnituren von Befestigungsmitteln für 6%ige Kreuzungen und 3 m lange Leitschienen für Wechsel System XXVII, ohne Kreuzung und Leitschienen

ferner je nah Bedarf:

Ganze Kreuzweichen

Tbe Kreuzweihen

anze Kreuzwe

lbe Kreuzweichen für

nze englische

Einfache F für Wechsel

System XXV

eine Kreuzweiche

rallelgeleise System X Stück je nah Bedar uttergeleise System X I RS | rallelgeleise System XI : uttergeleise System XI / eichen System X

Halbe englis<he Weichen System X

Ganze englishe Weichen S Halbe englishe Weichen Sys: ih mit eisernen Unterlagen sammt Schienen und

stahlkreuzungen des Systems X und XI .., lußstahlkreuzungen des Systems X und XI Doppelte 12°ige Flußstahlkreuzungen des Systems X und XI Complete Garnitur von Befestigun

\cheibenkreuzung, excl. Kreuzung

smitteln zu einer 8°igen ingsstü>, dann excl. Leitschienen und der zu den legteren gehörigen Befestigungsmitteln für System X

ehörigen Be-

Complete Garnitur Leitshienen \. den zu di System X

ungêmitteln für Drehscheiben-Kreuzungsanschlüsje ete Garnitur Leitschienen #. den zu diesen festigungsmitteln für Drehscheiben-Kreuzungsanshlü Spißschienen für eiserne Wei X

Spißschienen für eiserne Wei

System XI1 .

1) Untersuchungs-Sachen.

[48939] Steckbrief.

Gegen die Ehefrau des Kaufmanns Salomon Greif, Babette, geb. Winzbacher, von Köln, ge- boren 1856 zu Hertlingshausen (Rheinpfalz), mosais, welche flüchtig ist, is die Untersuchungshaft wegen Vergehens gegen $$ 333, 48 St. G. B. ver- hängt. Es wird ersucht, dieselbe zu verhaften und in das nächste Gerichtägefängniß abzuliefern, sowie hiervon anher Nachricht zu geben.

Hanau, den 18. November 1892.

Der Königliche I. Staatsanwalt : A: Nb:

[48773] Steckbrief.

Gegen den Arbeiter Hermann Albert Pil, ge- boren am 15. Februar 1870 zu et a. D., evangelisch, welcher flüchtig ist, ist die Untersu ungshaft wegen Vergehens gegen Le 123 Abs. 3, 223, 223 a, 303, 241, 185, 194, 74, 161 des Strafgeseßzbuches, verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuchungsgefängniß zu Berlin, Alt- Moabit 12 a., abzuliefern.

Berlin, den 14. November 1892.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 130.

48775]

C Der von dem Herrn Untersuchungêrichter beim Königlichen Landgericht I. hier unter dem 2. August 1884 hinter den Buchhalter Friedrih Voland in den Acten U. R. 11. 590. 84 I. IV. D. 460. 84 wegen wiederholter Unterschlagung erlassene und unter dem 27. Oftober 1885 erneuerte Ste>brief wird zurü>kgenommen.

Berlin, den 17. November 1892. i

Staatsanwaltschaft bei dem Königl. Landgericht T.

[48771] Steckbriefs-Erledigung. Der gegen 1) den Arbeiter Robert Buchczyk, 2) die Arbeiterin Pauline Scheffczyk, zuleßt in Ober-Wilcza, Kreis Rybnik D.-S., wohn- haft, unterm 7. November 1892 in Stück 269 unter Nr. 46 841 des Deutschen Reichs- und Preußischen Staats-Angeigers pro 1892 inserirte Steckbrief ist erledigt. F. 17. 92. Rybuik, den 18. November 1892. Königliches Amtsgericht. TV.

[48776] Garnisou Ulm. Urtheil.

In der Untersuhungssache gegen den Pionier der 4. Compagnie Konrad Otto Deckölni>>, geboren am 27. November 1871 zu Mindersdorf, preußischen Oberamts Sigmaringen, katholisch, ein Sattler und Monteur, eingestellt in das Heer am 1. Oktober 1891 auf Grund erfolgter Aushebung, erkennt ein ver- \sammeltes Kriegsre<ht mit timmeinheit durch Urtheil zu Recht:

Es solle 2c. De>ölni> der Fahnenfluht ($ 69 M.-St.-G.-B.) in contumaciam für schuldig er- Flärt, sein gegenwärtiges und zukünftiges Vermögen mit DAGOE O die Erkennung der Strafe aber und das weitere Verfahren sowohl wegen des Ver- gehens der Fahnenfluht als als wegen der weiter noch gegen ihn angezeigten strafbaren Handlungen bis zu feiner Beischaffung ausgeseßt sein.

E bes{lossen, Garnison Ulm, den 29. Oktober Vorstehendes Urtheil wird hiermit bestätigt. : Stuttgart, im Königlihen Militär-Revisions-

geriht, den 9. November 1892.

(L. S.) (gez.) von Müller, (gez.) Habermaas,

Oberst und Brigade- General-Auditeur. Commandeur.

Vorstehendes wird unter Hinweis auf $ 334 der Reichs-Strafprozeßordnung bekannt gemacht.

Ulm, den 18. November 1892.

(L. 8.) Commando

des Württ. Pionier-Bataillons Nr. 13.

[48770] / :

In der Strafsache gegen den Wolfgang Hirsch, Kaufmann, bisher zu Koblenz, geboren zu Cochem am 30. Oktober 1863, welcher im Sinne des $ 318 der Strafprozeßordnung als abwesend anzusehen und gegen den wegen hinreihenden Verdachts des Wuchers und des Betrugsversuchs (Vergehen gegen $S 302 a b, 263, 43 St.-G.-B.) das Hauptverfahren eröffnet und wegen niht genügend entshuldigten Ausbleibens in dem zur Hauptverhandlung anberaumten Termine Haftbefehl erlassen ist, wird in Gemäßheit des $ 332 der Strafprozeßordnung das im Deutschen Reiche be- pnblide Vermögen des Angeklagten mit Beschlag

elegt.

Koblenz, den 11. November 1892.

Königlich-s Landgericht. Strafkammer. v. Hilgers. Sprung. Schneider.

[48772]

In der Strafsache gegen den Ebenau Karl Wilhelm, geboren den 13. Mai 1870 in Frank: furt a. M,, zuleßt in Met, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Verleßung der Wehrpflicht, wird zur De>ung der den Angeklagten möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten des Verfahrens in Gemäßheit der $8 32%, 326 Str.-P.-O. und $ 140 Str.-G.-B., da die Beschlagnahme einzelner zum Vermögen des Angeklagten ge rige Gegen- stände ni<t angängig Gen, die Beschlagnahme des gesammten im Deutschen Reiche befindlichen Vermögens des Augetoaten angeordnet.

TIK den 12. November 1892.

aiserliches Landgericht. Strafkammer.

[48769] K. Staatsanwaltschaft Rottweil. Bekanntmachung.

Dur Beschluß der Strafkammer des K. Land- geridts Rottweil vom 15. Novbr. 1892 is das im eulsen, Reiche befindliche Vermögen der nach- olgend- näher bezeihneten, des Vergehens der Ver- eßung der Wehrpfliht angeshuldigten Militär-

pflihtigen auf Grund des $ 140 des St. G. Bs. und der 8 326 und 480 der St. P. O. mit Be- schlag belegt wordcn,

__ Verfügungen, welche von den Angeschuldigten über ihr mit Beschlag belegtgs Vermögen nach dieser Veröffentlihung vorgenommen werden, sind der Staatékasse gegenüber nichtig.

1) f Baier, Flashner von Rottweil, geb. den 31. März 1872, zuleßt wohnhaft in Rottweil,

2) Jakob Venzing, Uhrmacher von Schwenningen, O.-A. Rottweil, geb. den 27. Juli 1872, zuleßt wohnhaft in Schwenningen,

3) Johann Jakob VBenzing, Mechaniker von Schwenningen, O.-A. Rottweil, geb. den 2. Januar 1872, zuleßt wohnhaft in Schwenningen,

4) Paul Erler, Maurer von Po O.-A. Rottweil, geb, den 21. April 1872, zuleßt wohnhaft in Dormettingen, ®

5) Johannes Grießer, Gipser von Wellendingen, O.-A. Rottweil, geb. den 13. Juni 1872, zuleßt wohnhaft in Sinai,

6) Ludwig Haller, Uhrmacher von Schwenningen, O.-A. Rottweil, geb. den 16. September 1872, zu- leßt wohnhaft in Schwenningen,

7) Andreas Haltler, Ziegler von Böhringen, O.-A. Rottweil, geboren den 28. November 1872, zuleßt wohnhaft in Böhringen,

8) Jakob Heckele, Zimmermann von Tübingen, O.-A. Rottweil, geb. den 29. Januar 1872, zuleßt wohnhaft in Täbingen,

9) Johannes Liebermann, Schuhmaher von Seitingen, O.-A. Tuttlingen, geb. den 11. Mai 1871, my wohnhaft in Seitingen,

10) Melchior Leibinger, Zimmermann von Mühl- heim a. D., O.-A. Tuttlingen, geb. den 11. März 1871, zuleßt wohnhaft in Tuttlingen,

11) Simon Leibinger, Müllerkne<t von Mühl- heim a. D., O.-A. Tuttlingen, geb. den 30. Mai 1871, zuleßt wohnhaft in Mühlheim a. D., G

12) Christian Link, Harmonikamacher von Trossingen, O.-A. Tuttlingen, geb. den 8. Mai 1871, s wohnhaft in Trossingen,

A HIS Maurer, Schneider von Flözlingen, O.-A. Rottweil, geb. den 14. März 1872, zuleßt wohnhaft in Flözlingen,

14) Johannes Müller, Meßger von Locherhof, O.-A. Rottweil, geb. den 26. März 1872, zuleßt wohnhaft in Schramberg, O.-A. Oberndorf,

15) Gustav Pfaff, Schneider von Dormettingen, O.-A. Rottweil, geb. den 1. Juli 1872, zuleßt wohn- haft in Dormettingen,

16) Hilarius Stehle, Maurer von Renquis- hausen, O.-A. Tuttlingen, geb. den 3. Dezember 1871, zuleßt wohnhaft in Renquishausen,

17) Johannes Schlenker von Schwenningen, O.-A. Rottweil, geb. den 11. Februar 1872, auletit wohnhaft in Schwenningen,

18) Johannes Schueider, Harmonikamacher von Wellendingen, O.-A. Rottweil, geb. den 4. Juli 1872, zuleßt wohnhaft in Wellendingen,

19) Paul Stengele, Dienstkne<t von Kolbingen, O.-A. Tuttlingen, geb. den 30. Juni 1871, zuleßt wohnhaft in Kolbinzen,

20) Hermann Georg Storz, Instrumentenmacher von Tuttlingen, geb. den 4. Februar 1870, zuleßt wohnhaft in Tuttlingen,

21) Anton Walter, Schreiner von Fridingen, O.-A. Tuttlingen, geb. den 16. April 1871, zuleßt wohnhaft in Fridingen.

Den 17. November 1892.

Erster Staatsanwalt: Friker. [48774]

Die dur<h die Strafkammer beim Kaiserlichen Landgericht zu Saargemünd am 3. Oktober 1891 wider Nicolaus Zins, geboren am 17. Oktober 1868 zu Saargemünd, wegen Verleßung der Wehrpflicht angeordnete Vermögensbeschlagnahme ist durch Urtheil derselben Gerichtsstelle vom 5. November 1892 wieder aufgehoben worden.

Saargemünd, den 18. November 1892.

er Kaiserliche Erste Staatsanwalt.

[48938] __ Beschluß.

In der Untersuhungssache gegen den Stationê- assistenten Louis Brose aus Eiébergen wegen Unter- \{<lagung amtliher Gelder wird nah erfolgter Uer fe ang evang des Se e die durch den Beschluß der unterzeichneten ehörde vom 2. Juni 1886 erioWie Beschlagnahme des Vermögens des Beschuldigten hierdur< aufgehoben.

Bielefeld, den 18. November 1892.

Königliches Landgericht. Strafkammer T1.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

{48821] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvo una foll das im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Nieder- barnimschen Kreise Band 37 Blatt Nr. 1863 auf den Namen der Handelégesells<haft Kattein zu Berlin eingetragene, in der Müllerstraße Nr. 332/34 und in der projectirten S Nr. 43 Abtheilung X? des Bebauungsplanes belegene Grundstü> am 12. Januar 1893, Vormittags 10; Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue oen url Nr. 13, Hof, Flügel C., E rdgeol

aal 40, versteigert werden. Das Grundstü> ist 11 a 9 qm groß und mit 19.910 4 Nugzungs- werth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, felauvigte Abschrift des Grundbuch- blatts, etwaige Abshäßungen und andere das Grund- stü> betreffende Nachweisungen, sowie befondere Kaufbedingungen können „in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Flügel D., Zimmer 42, eingesehen werden. Alle Realberehtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder ets aus dem Grundè- buche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- v:rmerks nicht hervorgiul insbesondere derartige

orderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden

ebungen oder- Kosten, späteftens im D Iege termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- boten anzumelden und, falls der betreibende

Gläubiger widerspricht, dem Gerichte Taubhaft zu machen, widrigensalls dieselben bei Feststellung des

fehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Ver- steigerungs8termin vor der Aufforderung zur Abgabe von

frinaen Gebots niht berü{sihtigt werden und } Geboten anzumelden und, falls der betreibendèe Gläu-

ei Vertheilung des Aas gegen die berüd- O Ansprüche im Range zurü>treten. Die- enigen, welche das Eigenthum: dexs Grundstüks beanspruchen, werden ausgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung - des Ver- fahrens herbeizuführen, widrigenfalls na< erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 12, Januar 1893, Nachmittags 123 Uhr, an Gerichtsftelle, wie oben, verkündet werden. Berlin, den 5. November 1892. Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 77.

Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im Grundbuhe von Alt-Schöneberg Band 31 Blatt Nr. 1274 auf den Namen des Zimmermeisters Carl Leipold zu Charlottenburg eingetragene, in der York- rae angebli<h Nr. 51 und Kayßlerstraße Nr. 20 elegene Grundstü> am 12. Januar 1823, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichts\telle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C., Erdgeschoß, Saal 40, S werden. Das Grundstü> is mit 2,61 4 Reinertrag und einer Fläche von 7 a 41 qm zur Grundsteuer, zur Gebäudesteuer aber no< nicht LEMGAE Auszug aus der Steuerrolle, L ean Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschätßungen und andere das Grundstü>k betreffende Nachweisungen, sowie be- sondere Kaufbedingungen können in der Gerichts- schreiberei, ebenda, Flügel D., Zimmer 42, eingesehen werden. Alle ealbere<tigten werden aufge- fordert, die ni<t von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige S arverringen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen odèr Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls die- elben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht erü>sichtigt werden und bei Vertheilung des Kauf- geldes gegen die berü>sihtigten Ansprüche im Nange zurü>treten. Diejenigen, welhe das Eigenthum des Grundstü>s beanspruchen, werden ges, vor Schluß des Versteigerungstermins die instellung des Verfahrens herbeizuführen V nach er- aa Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 12. Januar 1893, Nachmittags 124 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben, verkündet werden.

Berlin, den 10. November 1892.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 77.

[49004] her Fwangve erung.

[49002] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im Grundbuhe von den Umgebungen Berlins, im Kreise Nieder-Barnim Band 7 Blatt Nr. 413 auf den Namen des Malermeisters Ferdinand Höft und des Malermeisters Karl Stegemann hier einge- tragene, in der Reini>endorferstraße Nr. 53 be- legene Grundstü> am 16, Januar 18983, Vor- mittags 102 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, lügel C., parterre, Saal 36, versteigert werden.

as Grundstü>k is mit einer Fläche von 16,68 Ar weder zur Grundsteuer no<h zur Gebäudesteuer veran- lagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Ab- chrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschäßungen und andere das A betreffende Nachwei}ungen, #o- wie besondere Kaufbedingungen k“ nnen in der Gerichts- schreiberei, ebenda, Flügel D., Z:inmer 41, eingesehen werden. Alle Realberechtigten werden aufgesordert, die niht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks ni<ht hervorging, ins- besondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, pätestens im Versteigerunßstermin vor der Auf- forderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, alls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berüd- sichtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berüsichtigten Ansprüche im Range zurü>- treten. Diejenigen, welhe das Eigenthum des Grundstü>s beanspruchen, werden aufgefordert, vur Schluß des Dey stermins die Einstellun des erfagre her izufüliren. widrigenfalls na erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstü>s tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 16, Januar 1893, Nachmittags 123 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben angegeben, verkündet werden.

Verlin, den 12. November 1892.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 75.

[48822] Zwangsversteigerung. i Im Wege der Awangevollftre>un foll das im Grundbuche von Alt-Köln Band 6 Nr. 516 auf den Namen der Frau Minna Traeder, geb. Michelis, Fier eingetragene, in der E (Nr. 7) und 8 elegene Grundstüd am 9. Január 18983, Vormittags 102 Uhr, vor dem unterzeichneten Gie an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstr. 13, of, lügel C., Parzerre, Saal 40, versteigert werden. as Grunstü>k is mit 17640 Nußzungs- werth zur Gebäudesteuer veranlagt. MRg aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grund- buchblatts, etwaige Absägungen und andere das Grundstü> betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichts- [Nreeres ebenda, Simner 41, eingesehen werden.

e Realberehtigten werden aufgefordert , die nit von selbst auf den Ersteher übergehenden An- sprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht hérvorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wieder-

biger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei “Feststellung des Y [2 ringsten Gebots nicht berü>fichtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berüsichtigten Ansprüche im Range zurü>treten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens éSerbetzuführen: widrigenfalls ns erfolgtem Zuschlag äs Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grund- stü>s tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am D. Januar 1893, Nachmittags 127 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben, verfündet werden. -

Berlin, den 14. November 1892.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 76.

[49003] Zwangsverskëéigerung.

Im Wege der Zwangsvollstre>ung foll das im Grundbuche von der Königstadt Band 16 Blatt Nr. 1159 auf den Namen der verehelihten Maurer- meister Melzer, Louise, geb. Beier, eingetragene, in der Prenzlauerftraße (Nr. 32) belegene Grundstück am 17. Januar 1893, Vormittags 10? Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 40, versteigert werden. Das Grundstü ist mit einer Fläche von 1,24 a weder zur Grundsteuer no< zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuer- rolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschäßungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kauf- bedingungen können in der Gerichtsschreiberei ebenda, Gügs D., Zimmer 41, eingeschen werden. Alle

ealbere<tigten werden aufgefordert, die ni<ht von selbst auf den Ersteher übergehenden An}prüche, deren Vorhandensein oder Betrag ausdem Grund- buche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berü>sihtigt werden und bei Verthei- lung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten An- sprüche im Range zurü>treten. Diejengên, welche das Eigenthum des Grundstücks besnstnden. werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 17. Januar 1893, Nachmittags 122 Uhr, an Gerichtsftelle, wie oben angegeben, verkündet werden.

Berlin, den 17. November 1892.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 75.

[48797] - Zwangsversteigernng.

Im Wege der Zwangsvollstre>kung soll das auf die minderjährigen Kinder August, Bertha, Wilhelm und Meta des Maurers Paul Sternberg zu Parchim verlassene Haus Nr. 254c und 254 c! daselbst nebst den dazu gehörigen Grundstücken, als ein Morgen Aer Nr. 356, Wiese Nr. 12bc aus 49 und Wiese Nr. aus 73 im Buchholzfelde, sowie Wiese Nr. 4c aus 56 der Großen Wiese versteigert werden. Dazu wird ein Verkaufstermin auf den 1, Februar 1893, Vormittags 9 Uhr, und ein Termin zum Ueberbot auf den 22. Februar 1893, Vormittags 9 Uhr, an Gerichtsstelle an- beraumt, au<h den bei diefer Zwangsversteigerung Betheiligten freigelassen, zwc>s endlicher Rezulirung der Verkaufébedingungen, deren Entwurf zu ihrer Einsicht auf hiesiger Gerichtsschreiberei vom 16: Ja- nuar 1893 ab niedergelegt sein wird, in dem Ver- faufstermine zu erscheinen, sowie bis zum 28. Ja- nua 1893 Vorschläge für jene Bedingungen einzu- reichen.

Der Verkaufstermin wird au<h bestimmt zur An- meldung aller dinglichen Ansprüche an die Grund- stüe unter den geseßlihen Ausnahmen von der Meldungspflicht, zur Vorlegung der Originalien und sonstigen \<riftli<hen Beweismittel, sowie zur etwaigen Prioritätsausführung unter dem Nachtheile der Abweisung und des Ausschlusses.

Parchim, den 15. November 1892.

Großherzogliches Amtsgericht.

(49001] Zwangsversteigerung. ; Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im Grundbuche von Pasierby Band 52 Blatt 78 auf den Namen der verehelichten Arbeiter Agnes Swiadek, eborenen Nowak, früher verwittwet gewesenen Kaj, rüher zu Zalesie, jeßt unbekannten Aufenthalts, ein- getragene und zu Pasierby belegene Grundstü am 1. März 1893, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an Gerichtsstelle ver- steigert werden. Das Grundstü> ist mit 12,27 M Reinertrag und einer Fläche von 1,38,40 Hektar zur Grundsteuer, mit 20 4 Nußungswerth zur Gebäude- steuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, be- gaeigee Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige bshäßungen und andere das Grundstück betreffen Nachweijungen, Ie besondere Kaufbedingungen fönnen in der Gerichtsschreiberei II a. eingesahe werden. Alle Realberehtigten werden aufgefordert, die niht von felbst auf [den Ersteher übergehenden An- sprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Ver- fteigerungsvermerks ni<t hervorging, / insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wieder- fehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Ver- steigerungstermin vor der Aufforderung zur Abga von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte Maiait zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geen ten Gebots nit berüdsichtigt werden und eilung des Kaufgeldes gegen die berüdsichtigten Ansprühe im Ra rü>treten. Diejeni welche das Eigenthum des Grundstü>s beans werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungs-