1892 / 281 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

_

i ; : Alle, welhe an den Nachl{ß der hierselbst am 31. August 1892 verstorbenen Frau Auguste

i Louise Henriette au< Auguste Louise, geb.

c én V Uz + Engel>ke alias Engelke, früher verw. Thiele>e,

des Georg Friedrih Wilhelm Tütge vom Bande

4 geschiedene Ehefrau, Erb- oder fonitige Ansprüche

zu haben vermeinen oder den Bestimmungen des

[49789] Aufgebot.

Auf Antrag des Bahnarbeiters Oswald Wagner zu Siegersdorf wird dessen Vater, der Arbeiter Carl August Wagner, ‘unbekannten Aufenthalts, welcher vor länger denn 10 Jahren seinen leßten bekannten Wohnsiß in Oker-Görisseiffen verlassen hat und seit- dem verschollen is, aufgefordert, sich spätestens in

beide verstorben und angebli< von ihren na- benannten Kindern: 1) Anna Maria, verehetliht mit dem Antragsteller Hansmeier, 2) Anna Katha- rina, 3) Margarethe, 4) Christine, 5) Elisabeth, 6) Iohann, 7) Johann Heinrich, Geshwister Herm, Blomberg, zu 2 bis 5 unbekannten Aufenthalts, zu 6 und 7 unverheirathet gestorben, beerbt worden

Grund-- und Hypothekenbu<hs der genannten Erb- ‘rarga eingetragene Re<t wird für erloschen er- ärt werden. : Schwerin, den 23. November 1892. i Geo Nes “Amtsgericht. Zur Beglaubigung:

6. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesell 7. Erwerbs- und Le -Genofsenshaften. E - 8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten. 9. Bank-Ausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1. UntersuGungs-Sathen.

2. Aufgebote, ustellungen u. e

3: Unfall- und Jnvaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.

E E A U L,

1) Uniersu<hungs-Sachen.

[49140] Steckbrief.

Gegen die Ghefrau des Nachtwachtmeisters a. D. Tückhardt, Anna, geb. Nicol, bis 2. Oktober 1892 in Berlin, Gneisenaustraße 69 wohnhaft gewesen, io am 30. September 1861 zu Stargard E F, welche flüchtig ift, ist die Untersuchungs- haft wegen - wissentlihen Meineids in den Acten I. J. 109/92 verhängt.

Es wird ersucht, dieselbe zu verhaften und in das Königliche Bezirksgefängniß zu Stargard i. Pomm. abzuliefern.

Stargard i. Pomm., [den 19. November 1892.

Königliche Staatsanwaltschaft.

[50006] Steckbriefs-Erledigung.

Der gegen den Schriftsteller und Kaufmann Martin Pelz vom Herrn Untersuchungsrichter in den Acten U. R. 171. 605. 85 unter dem 30. Zuli 1885 erlassene Ste>kbrief wird zurü>genommen.

Berlin, den 21. November 1892.

Königliche Staatsanwaltschaft I.

[50007] Oeffentliches Ersuchen.

Der Schauspieldirector Friß Unger aus Chemnit, dessen Aufenthalt jeßt unbekannt ist, is vom König- lihen Schöffengeriht Aurih am 6. Juli 1892 wegen Beleidigung zu 30 A Geldstrafe im Unvermögens- i zu 3 Tagen Gefängniß und in die Kosten des

erfahrens, welche bis jeßt 17,75 6 betragen, ver- urtheilt. i

Antrag: Beitreibung der Geldstrafe und Kosten und: Nachricht hierher zu den Acten B. 40/91.

Aurich, den 19. November 1892.

Königliches Amtsgericht. TIL.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[50031] Zwangsversteigerung.

Im Wege der BancvoltrèAurn \oll das im Grundbuche von Alt-Schöneberg Band 31 Blatt Nr. 1273 auf den Namen des Zimmermeisters Carl Leipold zu Charlottenburg eingetragene, in der Katler- straße Nr. 19 belegene Grundstü> am 16. Ja- uuar 1893, Vormittags 107 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Fried- ristraße 13, Hof, Flügel C., Erdgeschoß, Saal 40, versteigert werden. Das Grundstü> ist mit 0,99 4 Reinertrag und einer Fläche von 2 a 78 qm zur Grundsteuer, zur Gebäudesteuer aber no< nicht veran- lagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Ab- s@rift des Grundbuchblatts, etroaige agen und andere das Grundstü> betreffende Nachweisungen, \o- wie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichts schreiberei, ebenda, Flügel D., Zimmer 42, eingeschen werden. Alle NRealberehtigten werden aufgefordert, die ni<t ‘von felbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des WVersteigerungsvermerks ni<ht hervorging, ins- besondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, Gitbverfelceudan Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Auf- orderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, alls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nit berüd- sichtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berüdsihtigten Ansprüche im Nange zurü>- treten. Diejenigen, welhe das Eigenthum des Grundstü>ks beanspruchen, werden aufgefordert, vor “Schluß des Versteigerungstermins die Einstellun des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls na erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 16, Januar 1893, Nachmittags 423 Uhr, an Gerihhts\telle, wie oben, verkündet werden.

Verlin, den 12. November 1892.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 77. [50032] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im Grundbuche von den Umgebungen Band 161 Blatt Nr. 7055 auf den Namen des Bauunternehmers Otto Lambre{t zu Berlin eingetragene, an der Straße 30 Abth. X1., angebli<h Putbuserstraße 17, belegene Grundstü> am 30. Januar 1893, Vor- mittags 10 Uhx, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Friedrihstraße 13, Hof,

lügel C., Se I0H, Saal 40, Mager: werden.

as Grundstü>k ist mit 7,68 A Neinertrag und einer Fläche von 10 a 91 qm zur Gruntsteuer, für das Etatsjahr 1894/95 mit 14 500 4 Nußungs- werth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuch- blatts, etwaige Abshäßungen und andere das Ute betreffende Nachweisungen, sowie besondere

L agung können in der Gerichts\chreiberei, ebenda, Flügel D., Zimmer 42, eingesehen werden. Alle Realberehtigten werden aufgefordert, die nit von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grund- buche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerks nicht Heer g insbesondere derartige

orderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden

ebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- boten anzumelden und, falls der - betreibende Gläubiger erp dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des

eringsten Gebots ni<t berüd>si<tigt werden und ei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berü>- itigten Ansprüche im Range zurü>treten. Die- enigen, welche das Ei enthum des Grundstücks eanspru<hen, werden aufgefordert, vor Schluß des

Versteigerungstermins die Einstellung des Ver- M herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem

uschlag das Kaufgeld in Bezug auf den SEEOS an die Stelle des Grundstü>ks tritt. Das Urthei

Nachweisungen, können in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Flügel D.,

Schlu iger l L Verfahrens herbeizuführen, E as nach er-

[45508]

Grundbuche von 9 auf den Namen des Gutsbesißers Ferdinand Neschke zu Schwanenhof. eingetragene, zu Schwanenhof be- legene Grundstü>k am 6. Januar 1893, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- riht, an Gerichtsstelle, versteigert werden. Grundstü> ist mit 921,81 Reinertrag und einer Flähe von 283,85,78 ha zur Grundsteuer, mit 255 A. Nutungswerth zur aulagt. Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschäzungen und andere | i weisungen fowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei 11.,, Zimmer 18, ein- geschen aufgefordert, f r En Ansprüche, deren Vorhanden- ein oder hi der Eintragung des Versteigerungsvermerks nt

rungen

ADTOES im Range we

werden aufgefordert, vor Schluß des V termins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen,

über die Ertheilung des Zuschlags wird am

30. Januar 1893, Nachmittags 127 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben, verkündet werden. Berlin, den 18. November 1892. Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 77.

[50030] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im Grundbuche von Berlin Band 13 Nr. 983 auf den Namen der Frau Kaufmann Görsh, Johanna Ulrike Christiane Marie, geb. Steudel, zu Berlin eingetragene, am Marienkir<hhof Nr. 18 belegene Grundstü> am 14, Januar 1893, Vormit- tags 1093 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel C. part., Saal 40, versteigert werden. Das Grundstü>k ift bei einer Fläche von 37 qm weder zur Grundsteuer, noch zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschäßungen und andere das Grundstü be- treffende NaBibefunaen sowie besondere Kauf- bedingungen können in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Zimmer 41, eingesehen werden. Alle Realberech- tigien werden aufgefordert, die ni<ht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerks niht hervorging, insbesondere derartige

orderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden

ebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berü>sihtigt werden und bei Verthei- lung des Kaufgeldes gegen die berü>si<tigten An- sprüche im Range zurü>treten. Diejenigen, welche das (Figenthum des Grundstücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Verstcigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widri- tene nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in

ezug auf den Anspruch an die Stelle des Grund- stücs tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 14. Javuuar 1893, Nach- mittags 123 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben, verkündet werden.

Berlin, den 19. November 1892.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 76.

[50033] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstre>ung foll das im

Grundbuche von den Umgebungen Band 155 Blatt Nr. 6882 auf den Namen des Bauunternehmers

August Reßler hier eingetragene, in der Choriner-

straße, angebli<h Nr. 58, belegene Grundstü>k am 20, Januar 1893, Vormittags 101 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstraße Nr. 13, Hof, Flügel C., E

Saal 40, versteigert werden. Das Grundstü> ist mit 5,94 M. Reinertrag und einer Fläche von 8 a 42 qm zur Grundsteuer, für das Etatsjahr 1894/95 aber mit 143009 4 Nußungêwerth zur Gebäude- steuer veranlagi. Auszug aus der Steuerrolle, be- laubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Ab- {<ätungen und andere das Grundstü>k betreffende sowie besondere Kaufbedingungen

Zimmer 42, eingesehen werden. Alle Realberechtigten

werden aufgefordert, die niht von selbst auf den

Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhanden-

sein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit

der A s Versteigerungsvermerks nicht e

bervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht,

dem Gerichte at zu machen, widrigenfalls die-

selben bei Feststellung des geringsten Gebots nit

berü>sihtigt werden und bei Vertheilung des Kauf-

geldes gegen die berüdsfihtigten Ansprüche im Range z¡urü>treten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks beanspruchen, rwoerden D vor

des Versteigerungêtermins die Einstellung des

folgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Erthcilung des Zuschlags wird am

20. Januar 1893, Nachmittags A2: Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben, verkündet werden.

Berlin, den 24. November 1892. Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 77. Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im Nohrin Band V. Blatt Nr. 329

Das

) Gebäudesteuer ver- Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte

das Grundstük betreffende Nach-

werden. Alle Nealberehtigten werden

die niht von selbsst auf den Er- Betrag aus dem Grundbuche zur hervorging, insbefondere

von apital, Zinsen, oder Kosten,

derartige Forde- n, wiederkehrenden spätestens im Ver-

ebungen Fieber vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringfien Gebots nit berü>sihtigt werden und bei

laubhaft zu

eilung des Kaufgeldes gegen die berüdsichtigten n zurü>treten. Diejenigen, che das Eigenthum des Grundstü>es beanspruchen,

teigerungs-

widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld

(49782]

hierselbst gehörenden Wohnhauses Nr. 119 hierselbst, steht zur Abnahme der Nechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungsplan, wie zur Vertheilung Termin auf den 14. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, vor unterzeichnetem Amts- geriht an, zu wel<hem die bei der Zwangs- versteigerung Betheiligten mit dem Bemerken ge- laden werden, daß der Theilungsplan und die Rech- nung des Sequesters vom d. Dezember ab auf der Gerichtsschreiberei zur Einsicht der Betheiligten aus- liegen werden.

Goldberg i. Mc>kl., den 23. November 1892.

Großherzoglih Mecklenburgishes Amtsgericht.

[12843] Dsn,

Folgende Actien der Zu>erfabrik Kulmsee Nr. 966, 967 und 1501 mit Dividendenscheinen für die Jahre 1889/90 bis 1894/95 und einem Talon über je 800 Æ und auf den Namen des Herrn Willmar Achilles zu Dombrowken lautend, welche dieser dem im Juli 1890 verstorbenen Buchhalter Gustav Haß zu Kulmsee übergeben hatte, find in dessen Nachlaß ni<t vorgefunden und abhanden gekommen. Die mit denselben ausgegebenen Dividendenscheine für die Jahre 1889/90 und 1890/91 N bei der Fe der Zukerfabrik Kulmsce zur Zahlung nicht vorgelegt.

Auf Antrag des Herrn Willmar Achilles zu Dom- Was sollen diese drei Actien für kraftlos erklärt werden.

Der Inhaber der Actien der Zuckerfabrik Kulmsee Nr. 966, 967 und 1501 mit den Dividendenscheinen von 1889/1890 bis 1894/1895 und dem Talon wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 12. April 1895, Vormittags 12 Uhr, auf dem unterzeihneten Königlichen Amtsgericht, Zimmer Nr. 2, seine Rechte anzumelden und die vor- genannten Actien vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserkflärung dieser drei Actien erfolgen wird.

Kulmsee, den 10. Mai 1892.

Königliches Amtsgericht.

[49786] Aufgebotsverfahren. l

Auf Antrag des Kaufmanns C. August Aster in Gardelegen ist behufs Kraftloserklärung der angeblich demselben in der Nacht vom 19. zum 20. März 1892 gestohlenen Actien der Actiengesellshaft in Firma Sächsische Maschinenfabrik zu Chemniß Nr. 2824, 2825, 2846 und 3965 bis 3979 über je 200 Thaler (600 46) und Nr. 12649/12650 über 1200 4, deren Talons und Dividendenscheine. sich no<h in Händen des Antragstellers befinden, bei dem unterzeichneten Amtégerihle das Aufgebotsverfahren anhängig ge- macht worden.

Königl. Amtsgeriht Chemniß, Abth. B., den 19. November 1592. Böhme. Bekannt gemacht dur< Actuar Pöt\<, G.-S.

[49533] Aufgebot.

Auf den Antrag des Obereinfahrers L. Achepohl zu Essen wird der Inhaber des angeblih verloren gegangenen Kurscheines der Cnt E König Ludwig «zu Bruch Nr. 1, ausgestellt nah Pag. 497 des Gewerkenbuhs am 7. März 1890 auf den Namen des Antragstellers, hierturh aufgefordert, feine Nechte auf diésen Kuxschein spätestens im Auf- gebotstermin am 20. September 1893, Vor- mittags LO0 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und den Kuxschein vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung erfolgen wird. Recklinghausen, 18. November 1892.

Königliches Amtsgericht.

[46439] Ausfertigung. Aufgebot.

Das K. Amtsgericht Neustadt a. A. hat am 4. dss. Mts. durh den K. Amtsrichter Petzold fol- gendes Aufgebot erlaffen :

Der Altsißer Christian Billert von Schornweisach hat beantragt, die O zu Verlust gegangene Schuldurkunde des Creditvereins Neustadt a. A. Actiengesellshaft vom 1. März 1892 Nr. 3948 über ein von Christian Billert erhaltenes, vom bezeich- neten Tage an zu 32 9/9 verzinsliches Darlehen von 700 M, wovon jedo<h am 25. September 1892 der Betrag von 200 # zurü>gezahlt worden if, für kraftlos zu erklären; nah Inhalt der Urkunde soll die Nückzahlung des Kapitals an den Vorzeiger der Urkunde erfolgen, dessen Legitimation der Schuldner zu prüfen berechtigt, eve nicht verpflichtet ist.

In Anwendung des Art. 69 des Ausführungs- geseßes zur N.-C.-P.-O. und der $$ 823 u. ff. der R.-C.-P.-O. wird 1) Aufgebotstermin auf Douners- tag, deu 8. Juni 1893, Vorntittags 9 Uhr, Sigungsfaal, angeseßt, 2) der Inhaber der Schuld- urkunde aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin feine Nechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls sie für kraftlos er flärt wird.

Neustadt a. A., am 7. November 1892.

Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts :

(L. S5.) Schnizlein, K. -Secretär. [50043]

/ ; Aufgebot.

, Die verwittwete Frau Buchdru>ereibestzer Hen- riette Beran, geborene Vogt, zu Rawitsch, hat als testamentarish legitimirte Rechtsnachfolgerin ihres zu Rawitsh verstorbenen Ehegatten, des Buch- dru>kereibesißers Gustav Beran, das Aufgebot des für denselben am 11. November 1869 auf Grund einer Einzahlung von 50 Thaler (in Worten Fünfzig Thaler) angelegten Sparkassenbuchs Nr. 615 des Vor- du vereins zu Rawitsch, Eingetragene Genossen- hast mit unbeschränkter Haftvflicht, beantragt,

welches angeblih verloren gegangen sei, dessen Verlust aber im Jahre 1891 bei dem Vorstande n

in Bezug auf den Anppruch an die Stelle des Grund-

stü>s tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des

Zuschlags wird am 9. Januar 1893, Vormit-

tags 10 Uhr, an Gerichts\telle verkündet werden.

ARORE N.-M,., den 22. Oktober 1892. önigliches Amtsgericht.

In Sachen, betreffend den Zwangsverkauf des zum Nachlaß des weiland Pantoffelmachers Erhard Päp>e

[49788]

gemeldet worden, und welches au< bei demselben bisher ni<ht präsentirt worden ist. Das Kapital hat am 1. Januar 1892 mit Spi der Zinsen 190,95 Æ betragen. Der Inhaber dieses Spar- kassenbuhs wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Juni 1893, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots- termine seine Nehte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Rawitsch, den 20. November 1892. Königliches Amtsgericht.

[40934] Aufgebot.

Os Sparkaffenbücher der Niederlausitzer Nebensparkasse zu Guben: :

1) Litt. D. Nr. 43 456 über 216 Æ Kapital und 1 2 S Zinsen für Johanne Schönaich, geb. Salan, in Strega,

2) Litt. D. Nr. 40 046 über 294 Æ 24 $ für Wilhelmine Lehmann in Pohlo,

3) Litt. D. Nr. 28 064 über 117 4 12 94 für den. Tuhmachergesellen Carl Schultze in Guben

sind AngebiG verloren gegangen und follen auf den Antrag der vorstehend genannten Eigenthümer der drei Bücher zum Zwe> der neuen Ausfertigung für kraftlos erflärt werden. Es werden daher die Inhaber der gedachten drei Sparkassenbücher auf- gefordert, spätestens im Aufgebotstermin am $. Mai 1893, Mittags 12 Uhr, Zimmer Nr. 28, bei dem unterzeihneten Geriht ihre Nechte anzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loëerklärung derselben erfolgen wird.

Guben, den 7. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung T.

[50039] j Aufgebot.

Der Arbeiter Anton Male>ki aus Wielowies als Vormund der Minorennen der Wojcieh und Su- fanna, geb. Wiéniewska, Piecchoréki’\hen Eheleute, hat das Aufgebot des Sparkassenbuhs der Kreis- sparkasse zu Mogilno Nr. 1779, lautend über 90,10 A Kapital und 61,30 ( Zinsen, eingezahlt für die Minorennen der Wojcieh und Susanna, geb. Wiéniewska, Piechorski’\c nah der Anzeige vom 24. Oktober 1891 verloren egangen ist und bis zum 29. Juli 1892 bei der rreis|parkasse niht vorgezeigt ist, beantragt. Der Inhaber des Sparkassenbuhs wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. September 1893, Vormittags 11 Uhr 15 Minuten, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 8, anbe- raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und das Sparkassenbuh vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung des Sparkäassenbucbs er- folgen wird.

Mogilno, den 18. November 1892.

Königliches Amtsgericht.

[49659]

Das Kgl. Bayr. Amtsgericht Mitterfels hat unterm O folgendes Aufgebot erlassen :

Auf dem Anwesen Hs. Nr. 27 des Johann Bapt. Brandl in Wiesenfelden sind - im desfallsigen H.-B. Bd. [IT. S. 173 seit 21. Juli 1826 folgende An- sprüche für Johann Baptist Pellkofer von Engel- barzell eingetragen:

Unters{luf, 4 Wechen Hauêsmannskost in Er- I fowie der hochzeitlihe Ein- und usgang.

Nachdem die Nachforshungen na< dem reht- mäßigen Inhaber dieser Forderungen fruchtlos ge- blieben und vom Tage - der leßten auf diese Forde- rungen fi<h bezichenden Handlung an gerechnet 30 Jahre verstrichen find, fo wurde die Einleitung des Aufgebotsverfahrens beantragt.

Es werden daher Diejenigen, welhe auf obige Ansprüche ein Recht zu haben glauben, aufgefordert, ihre Ansprüche innerhalb se<s Monaten, späte- stens aber in dem auf Freitag, den 2. Juni 1893, Vorm. 9 Uhr, dahier anberaumten Aufgebotstermin anzumelden, widrigenfalls die Forderungen für erloschen erklärt und im Hypo-

thekenbuche gelös{<t würden.

Mitterfels, 19. November 1892. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Ortner.

[49794] Aufgebot.

Der Fuhrmann Gerhard Heinrih JIsfording zu Ottenstein hat das Aufgebot des im Grundbuch von Ottenstein Band 2 Blatt 163 Abth. 111. Nr. 3

für die Wittwe Kaufmanns Franz Joseph Banken

in Ottenstein ex oblig. vom 29. Juli 1846 einge-

tragenen . Darlehns von zweihundert Thaler nebst

40/0 Zinsen und Kosten beantragt. Die eingetragene Gläubigerin und deren unbe- kannte Rechtsnachfolger werden daher aufgefordert,

ihre Nehte und Ansprüche auf die Post spätestens in dem vor dem unterzeihneten Gericht, Z Nr. 12, auf den 29. Reg LIGS, Vormittags etr Bb s f oe

melden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprücden auf die Post werden Caen und die Post im Grundbuche wird gelö\{t wer

immer

anberaumten Aufgebotstermine anzu-

en. Ahaus, den 29. Oktober 1892. Königliches Amtsgericht.

; Aufgebot. Der Erbpächter Johann Karberg von der Erb-

Altentheilerin Sophie Barner, geb. Rugensee über die für fie Fol. 14 des Hypothekenbuhs der Erbpachthufe Nr. 5 zu Nugensee E ene. Forderung von 1200 4 Quittung er- vel Meortification des Fol. 14 des Grund- und Hypo- thekenbuhs feiner Erbpachthufe Nr. 5 eingetragenen Nechts beantragt.

pachthufe Nr. 5 zu Rugensee hat dargelegt, daß die Prosch, zu

rund- und

at und hat auf Grund dieser Quittung die

Es werden nun alle diejenigen, welhe der- Morti-

fication ‘des erwähnten Nets widersprechen zu können vermeinen, hierdur< aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens in dem auf den 16. Januar 1893, Mittags 122 Uhr, angeseßten Aufgebots-

termine anzumelden unter dem I daß, wenn die

nmeldung unterbleibt, das Fol, 14 des

en Cheleute, welches /

Fr. Heitmann, Gerichtsschreiber.

{49795] Oeffentliche Ladung.

In Sachen, betreffend die Anlegung des Grund- buchs für die Gemeinde Kranenburg, werden die nachstehenden, im Flurbuche der genannten Gemeinde verzeichneten, dem Wohnorte und Aufenthaltsorte nah aber unbekannten Eigenthümer, beziehungsweise die unbekannten Erben derselben, nämlich: :

a. GChefrau Bergmann Carl Merzen, Catharina, geb. Angenent, ohne bekannten Aufenthalt, b. Franz Angenent, minderjährig, ohne be- tannten Aufenthalt, : auf Anordnung des hiesigen Amtsgerichts zu dem im/ hiesigen Gerichtslocale Kapitelstraße 10 auf Dienstag, den 21. Februar 1893, Vor- ia 9 Uhr, bestimmten Termine zur Wahrung ihrer Rechte damit geladen, unter der Verwarnung, doß im Falle des Nichtersheinens die Eintragung der Grundstücke Flur 8 Nr. 63, 64 auf sie als Mit- eigenthümer erfolgen wird. : Kleve, den 7. November 1892 Königliches Amtsgericht. TL.

[50037] Ladung.

In Sachen, betreffend die Anlegung des Grund- buches für den Gemeindebezirk Immerath Acten- zeihen Immerath Nr. 22 wird Gerhard Escher aus Immerath, zuleßt Knecht in Rath b. Düssel- dorf, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthalts- ort, zu seiner Vernehmung als Miteigenthümer der in der Gemeinde Immerath belegenen Parzelle, fatastrirt als Flur J.-Nr. 1760/6566, Im Dorf, Hofraum 1,05 a, zu dem auf Donnerstag, den 12. Januar 1893, Vorm. 9 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgeriht Abtheilung Il. im Hause Bellinghoverstraße Nr. 79 hierselbst anberaumten Termine auf Anordnung des bezeichneten Gerichts hiermit vorgeladen.

Erkelenz, den 22. November 1892.

Michels, Actuar, j als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[50042] Bekanntmachung.

In Sachen, betreffend die Anlegung des Grund- buchs für die Gemeinde Hasbah werden die nah Namen und Aufenthalt nicht zu ermittelnden Kinder des Jobann Peter Peters in Hasbach, verstorben im Jahre 1877, aus seiner ersten Ehe mit Anna Maria, geb. Krämer, daher, zu dem auf den 17. Januar 1893, 10 Uhr Vormittags, an- geseßten Termin mit der S geladen, etwaige Eigenthumsansprüche auf die sub Artikel 119 der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Has- bah verzeihneten Parzellen fpätestens im Termine anzumelden, widrigenfalls die Kinder zweiter Che des vorgenannten 2. Peters mit Elisabeth, geb. Bon- rath, jeßigen Ebefrau des Handelsmanns Peter Affselborn in Hasbach, Namens Heinrih und Jo- hann Peters, in Gemäßheit $S 57, 58 ? des Gefeßes über das Grundbuchwesen ü. st. w. vom 12. April 1888 (Gesezg-Samm ano S. 52) ohne Einwilligung der Geladenen als alleinige Eigenthümer in das Grundbuch eingetragen werden.

Bensberg, den 23. November 1892.

Der Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts, Abtheilung 3. ; (Unterschrift), Actuar.

[49790] Aufgebot eines Grundstücks zum Zwecke der Befitztitelberichtigung. |

Als Eigenthümer des im Grundbuche von NRoißsch Band I. Blatt Nr. 33 eingetragenen, im Dorfe NRoißsch belegenen, aus Hofraum mit Gebäuden und 2,1020 ha ertragfähigen Liegenschaften bestehenden Gartenguts sind der Gartengutsbesißer Johann Gottlieb Thomas und dessen Ehefrau ane, geb. Rothe, in Roißsch eingetragen. Die Ehefrau ist am 262 Dezember 1877 verstorben. Später ist auch eine Tochter der Thomas’\chen Eheleute, Namens Christiane Thomas, und noch später das von derselben hinterlassene uneheliche Kind glei<hen Namcns ver- B Nach erfolgtem Aufgebot der unbekannten Frben dieses Kindes hat die Königliche Regierung zu Merseburg erklärt, -daß sie namens des Sen Fiscus allen Rechten an dem Nachlasse dieses Kindes entsage. Als alleinige Rechtsnachfolger der Chefrau Christiane Thomas, geb. Rothe, fehen sih hiernach deren Ehemann Johann Gottlieb Thomas und zwei noh lebende Kinder dexselben, nämlich die ver- ebelihte Häusler Wilhelmine Müller, geb. Thomas, in Roißsh und der Postschaffner Ernst Thomas in Torgau an. Diese drei Perfonen wollen E als Cigen- thümer ¡des Antheils der Christiane Thomas, geb. Rothe, an obigem Gartengut im Grundbuche ein- tragen lassen und haben zu diesem Zwecke das Auf- gebot desfelben beantragt. Deshalb werden alle diejenigen, welhe auf dieses Grundstü> Eigen- thumsansprüche machen wollen, hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens im Aufgebots- termine den 21, März 1893, Vormittags D Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte anzu- melden, widrigenfalls sie mit denselben werden aus- geschlossen nd die drei Antragsteller als Eigen- thümer des Antheils der Christiane Thomas, geb. e an diesem Grundstücke werden eingetragen werden,

Dommitzsch, den 17. November 1892.

S Königliches Amtsgericht. [50034] Aufgebot.

ZEOIES Berichtigung des Besittitels werden auf-

geboten : : _ A. Auf Antrag des Kötters Johann Strothteicher in Liemke und des Kolons Johann Hansmeier da- selbst die in Flur 13 der Katastralgemeinde Lieinke belegenen Grundstü>e Nr. 515 „Osten im Kamy“ Aker, 1 ha 30 a 58 qm groß, mit 2,56 Thlr. Reinertrag; Nr. 516 - daselbst, Hausgarten, 2 a 71 qm groß, Nr. 517 daselbst, Hofraum mit Litt. a Wohnhaus Liemke Nr. 141, 5 a 21 qm groß, mit 8 46 Nußungswerth.

Die Grundstü>ke sind eingetragen im Grundbuch von Liemke Bd. 1. Bl. 43 auf den Namen der Ehe- leute Hermann Arien und Elisabeth, O: Christoph, Liemke, verwittwete Herm, Blomberg, welche

1,13 Thlr.

sind.

B. Auf Antrag des Kolons Christoph Walhorn

in Avenwedde folgende in Flur 1IV. der Gemeinde Avenwedde eenen Grundstücke:

Nr. 323 Westerngarten, Holz, La qm groß

mit 0,02 Thlr. Reinertrag,

Nr. 324 Westerngarten, Aer, 12 a 19 qm groß

mit 0,57 Thlr. Reinertrag,

Nr. 325 Westerngarten, Holz, 14 a 48 qm groß

mit 0,17 Thlr. Reinertrag,

Nr. 326 Westerngarten, Weide, 74 a 25 qm groß

mit 2,91 Thlr. Reinertrag,

Nr. 327 Westerngarten, Aker, 92 a 02 qm groß

mit 3,06 Thlr. Reinertrag,

Nr. 328 Westerngarten, A>er, 06 a 87 qm groß

mit 0,32 Tblr. Reinertrag,

Nr. 329 Westerngarten, Holz, 21 a 21 gm groß

mit 0,25 Thlr. Reinertrag,

Nr. 330 Tieken Haide, Holz, 19 a 41 qm groß

mit 0,23 Thlr. Reinertrag,

Nr. 332 Hof, Hofraum mit dem. Wohnhause

Nr. 62 Litt. a., Stall Litt. b. 21 a 04 qm mit 36 A Ui swerth,

Nr: 39 of, Holz, 9 a 36 Am groß mit

0,11 Thlr. Reinertrag,

Nr. 350 Haidgarten, Aer, 24 a 05 qm groß mit einertrag,

tr. 351 Haidgarten, Holz, 0,7 a 26 qm groß mit

0,08 Thlr. Reinertrag,

Nr. 399 Kurze Hatde, Weide, 23 a 24 qm groß

mit 0,09 Thlr. Reinertrag,

Nr. 401 Kurze Haide, Holz, 03 a 93 qm groß

mit 0,04 Thlr. Reinertrag,

Nr. 402 Kurze Haide, Weide, 10 a 39 qm groß

mit 0,12 Thlr. Reinertrag,

Nr. 403 Kurze Haide, Holz, 52 a 85 qm groß

mit 1,66 Thlr. Neinertra

Nr. 404 Kurze Haide, Ver, 27 a 83 qm groß

mit 0,55 Thlr. Reinertrag,

Nr. 404 a. Kurze Haide, Holz, 11 a 49 qm groß

mit 0,14 Thlr. Reinertrag.

Die Grundstücke sind eingetragen im Grundbuche

von Avenwedde Bd. 111. Blatt 30 auf den Namen des Otto Nehage, dessen etwa no< lebende Nechts- nachfolger unbekannt find, der Antragsteller hat die Ee im Jahre 1865 von den Erben NRehage gekauft.

Alle diejenigen, welche das Eigenthum der vor-

bezeichneten Grundstü>e beanspruhen, insbesondere die unter A2 bis 5 benannten Personen, werden hierdur<h aufgefordert, spätestens in dem auf den 128. Februar 1893, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine ihre Ansprüche und Rechte auf die Grundstüte anzumelden und glaubhaft zu machen, woidrigenfalls sie mit ihren Rechten ausge\s{lo}sen und die Grundstü zu A. Kötters Johann Strothteicher, diejenigen zu B. als Eigenthum Grundbuche eingetragen werden.

als Eigenthum des des Kolons Christoph Walhorn im Gütersloh, den 14. November 1892.

Königliches Amtsgericht.

[50035] Aufgebot. Der Kötter Franz Niehnes zu Vinnum hat das Aufgebot der im Grundbuße von Olfen Bd. 5

Bl. 59 auf den Namen der Eheleute Bernard

Nichter verzei<hnete Grundstücke Flur 8 Nr. 399 und 400 der Gemeinde Olfen beantragt. Die Grund- stü>ke, welhe von den Eheleuten Richter durch

notariellen Vertrag vom 30./4. 1865 auf den Kauf-

mann Samuel Salomon zu Lünen, von diesem auf den Vater des Antragstellers und sodann auf den leßteren übergegangen find, sind mit einer Gefammt- gr he von 1,40,96 ha als Aer und Holz mit der Be- zeihnung Bohnenkamp im Steuerbuche eingetragen. Alle Eigenthuméprätendenten werden aufgefordert, ihre Ansprüche spätestens im Aufgebotstermine am 24. Januar 1893, Vorm. 9 Uhr, geltend zu machen, widrigenfalls der Aus\{luß erfolgen wird. Lüdinghausen, 19. November 1892. i Königliches Amtsgericht.

[49258] Aufgebot.

Der Briefträger Heinrih Aumann zu Elberfeld hat behufs seiner Eintragung als Eigenthümer das Aufgebot des bislang im Grundbuche Ilvese Band T. Bl. 523 auf den Namen des Försters Wilhelm Heepke zu Sandmühle bei Schlüsselburg eingetra-

enen Grundstü>ks Fl. 5 Nr. 7/54 der Gemeinde Beitifên, in der Niche, A>er, 34,74 a groß, beantragt.

Alle unbekanuten Eigenthumsprätendenten woerden aufgefordert, thre Nechte spätestens in dem auf den 18S. März 1893, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht anberaumten Termine anzu- melden, widrigenfalls sie mit ihren Rechten an dem Grundstü>ke ausges{lossen werden und die Eintragung desfelben auf den Namen des Antragstellers erfolgen

wird. Petershagen, den 18. November 1892. Königliches Amtsgericht.

[49793] Aufge

bot. Auf den Antrag des Justiz-Raths Scheda in Thorn, als Bevollmächtigter des Besitzers August

Ulbert in Gr.-Bösendorf, werden die “Balg un Marie, geb. Ulbert, Walter'shen Ehe Stellmacher in Damerau, Kreis Kulm, von denen:

So lawken,

2) Marie Walter, 1843 als Tochter. des Einwohners

in Damerau aufgehalten haben, von da angebli

Amerika ausgewandert und \odann verschollen sind, aufgefordert, sih spätestens im Aufgebotstermin þ Vorm. 11 Uhr, Zimmer Nr. 3, bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen

den 28, November 18983,

wird. Kulm, den 22. November 1892. Königliches Amtsgericht.

eute, zuleßt

2 Friedri Walter, am 27. Februar 1841 als n des Einwohners David Walter zu Stanis-

geb. Ulbert, am .24. Mai l eter Ulbert in Bösendorf geboren ist, und die \si< im Jahre 1880

dem Aufgebotstermine am 12. Oktober 18983,

Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten

Amtsgericht, Zimmer Nr. 6, zu melden, widrigen-

falls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Löwenberg i. Schl., den 19. November 1892. Königliches Amtsgericht.

[49778] / f Auf den Antrag des Christian Bohländer zu Eidenagesäß, als ormund der Anna Dorothea Bohländer von Eidengesäß, , ergeht an die Leßt- genannte. Tochtec des Johann Adam Bohläzder und dessen Ehefrau, Margaretha, geb. Bär, geboren zu Eidengesäß am 16. September 1822 die vor etwa 40 Jahren nah Amerika ausgewandert und seitdem verschollen ist, oder deren ‘etwa vorhandene Leibes- erben die Aufforderung, in dem auf den 20. März 1893, Vormittags A1 Uhr, bestimmten Ter- mine zu erscheinen, widrigenfalls die c. Bohländer für todt erklärt und wegen Verabfolgung ihres Ver- mögens an die präsumtiven Rechtsnachfolger das Weitere verfügt werden wird. Gelnhausen, den 19. November 1892. Königliches Amtsgericht.

[26269] Aufgebot. i Der Försters\ohn Johann Konrad Schricter, geboren 10. September 1805, von Grötschenreuth, Gerichts Erbendorf wird seit mehr als 10 Jahren vermißt: und ist verschollen. : Auf Antrag dessen Curators, des Mechanikers Karl Brunner in Erbendorf ergeht hiermit der Auftrag : l i

1) an den Verschollenen, spätestens im Auf- gebotêtermine persönli<ß oder \criftli< \i< bei unterfertigtem Gerichte zu melden, widrigenfalls er für todt erflärt würde,

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen,

3) an alle diejenigen, welche über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, hierüber Mittheilung zu Gericht zu machen.

Als Aufgebotstermin is bestimmt Samstag, der 6. Mai 1893, Vormittags 85 Uhr. L u. lg. d. R.-C.-P.-O., Art. 103 u. flg. des -G. z. R.-C.-P.-D. | Erbendorf, am 18. Juli 1892. Königliches Amtsgericht. (gez.) Schmiß. Zur Beglaubigung: Erbenudorf, am 22. Juli 1892. Gerichtsschreiberei des Königl.Amtsgerichtes Erbendorf. Der Königl. Secretär beurl. : (L. S) Döbrich, Stellvertreter.

[26270] Aufgebot.

Der am 29. Oktober 1816 geborene Inwohners- fohn Sebastian Faller von Stiglmühle, Gemeinde Helmbrechts, Gerichts Erbendorf und der am 19. No- vember 1824 geborene Taglöhner Andreas Schedl von Hohenhardt, Gemeinde gleihen Namens, Ge- richts Erbendorf, werden feit mehr als 10 Jahren vermißt und find verschollen. Auf Antrag des Bauern Johann Schraml von Helmbrechts als Curators des Sebastian Faller, bezw. des Häuslers und Taglöhners Mathias Schedl von Hohenhardt als Erbbetheiligten, wie des Müllers Johann Hellerl von Gefällmühle als Curator des Andreas Schedl ergeht hiemit der Auftrag: / :

1) an die Verschollenen, spätestens im Aufgebots- termine mündlich oder \{riftli< sih bei dem unterfertigten Gerichte zu melden, widrigen- falls sie für todt erklärt würden, i

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen,

3) an alle diejenigen, wel<he über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, hierüber Mittheilung zu Gericht zu machen.

Als Aufgebotstermin is bestimmt Samstag, der 6. Mai 18983, Vormittags 9 Uhr. d 831 u. flg. R.-C.-Pr.-D., Art. 103 u. flg. des A.-G. z. R.-C.-P.-O. :

Erbendorf, am 19. Juli 1892.

Königl. Amtsgericht Grbendorf. (gez.) Schmi. Zur Beglaubigung :

Erbendorf, am 22. Juli 1892. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtêgerichts Erbendorf. Der Königl. Secretär beurl. :

(L. S) Döbrich, Stellvertreter.

[49787] Aufgebot. 5 Auf Antrag des Bauern und Müllers Johannes Adam Leister von der Ahlertsmühle bei Kruspis, welcher die eides\tattlihe Versicherung def e hat, daß der dur A des hiesigen Amts- eri<hts vom 29. Oktober 1891 für todt erflärte Bébann Adam Leister von Mauers geboren am 2. August 1819 aus\{ließli< von den in der vom hiesigen Amtsgerichte ausgestellten Erbbeschei- nigung vom 7. Dezember 1889 VII. 631/89 unter 2 bis mit 6, 7 a, b, c, e, f. genannten Per- sonen beerbt worden ist, werden gemäß $ 4 des Ge- seßes vom 12. März 1869 alle diejenigen, welche nähere oder gleih nahe Erbansprühe an den Nachlaß des 2c. Leister zu haben vermeinen, aufgefordert, ihre Ansprüche bis zu dem auf den 9. März 1893, Vormittags AUA Uher, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte bestimmten Termine anzumelden, widrigenfalls die Ausstellung der Erbbescheinigung erfolgen wird. | Eiterfeld, den 22. November 1892. i Königliches Amtsgericht. Grohne. i

[49791] f Aufgebot.

Auf Antrag des Testamentsvollstre>ers der ver- \torbenen Fe Auguste Louise Henriette au<h Auguste Louise, geb. Engel>e alias Engelke, früher verw. Thiele>e, des Georg Friedrih Wilhelm Tütge vom Bande geschiedene Ehefrau, nämli<h des Rentiers Fohann Heinrih Ludwig Adloff, vertreten durch die

Rechtsanwälte Dres. Semler und Burchard, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

von der genannten Erblasserin am 22.Februar 1890 errihteten, am 22. September 1892 publicirfen Testaments, insbesondere der Bestellung des Antragstellers zum Testamentsyvollstre>er und den demselben ertheilten Befugnissen, den Nach- laß gerihtli< und außergerihtli< allen Umfangs zu vertretén, auf seinen alleinigen Consens vor den Hypothekenbehörden Grundstü>ke und Hypo- thelpöste umzufchreiben und zu tilgen, kurzum alles zu, thun, wos zur gänzlihen Wsgulirung des Nachlasses nothwendig ist, insbes ö#rdere auch, falls aus einem oder dem anderen Grunde über die Persönlichkeit der von der Erblafferin ein- geseßten Erben Zweifel existiren sollten, nah seinem eigenen, freien Ermessen, ohne Mitwirkung der Gerichte, über sol<he Zweifel zu entscheiden, widersprehen wollen, werden hierdur< auf- gefordert, sol<he An- und Widersprüche bei dem unterzeichneten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, 1. Sto>, Zimmer Nr. 17,4 Spätestens aber in dem auf Freitag, den 13. Januar 18923, Nachmittags 4 Uhr, anberaumten Aufgebots- termin, daselbst Parterre, Zimmer Nr. 7, an- zumelden und zwar Auswärtige unter Be- stellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Aus\clusses. Hamburg, den 17. November 1892. Das Amtsgericht Hambura. Abtheilung für Aufgebots\fachen. (gez.) Tesd orpf Dr. z

Veröffentlicht: Ude, Gerichts\chreibergehilfe.

[49852] Erbschaftsproclam. Zu dem Nachlasse des am- 27, Januar 1890 im Rosto>er Krankenhause ohne Testament verstorbenen unverchelihten Dienstmädhens Sophie Christina Helene Peters, geboren am 25. Mai 1850 zu Krö- pelin, E aufhältli<h in Rosto>, haben sich als erbberehtigt legitimirt, au<h die Erbschaft rein und ohne Vorbehalt angetreten die nachstehend be- nannten Geschwister des Vaters derselben : 1) die unverebelihte Hanna Elisabeth Dorothea Peters zu Rosto, 2) die Ghefrau des Tischlermeisters Godemann, Christina, geb. Peters, zu Rosto>, 3) die unverehelihte Caroline Peters zu Kröpelin, 4) der Schustermeister Carl Johann Ernst Peters zu Grevesmühlen und 5) die Ehefrau des Tischlermeisters Dabbert, Amalie, geb. Peters, zu Rosto> . und zur Vervollständigung ihrer Erbenlegitimation die Erkennung eines Erbschaftsproclams beantragt. Beim Vorhandensein der geseßlichen Erfordernisse für dasselbe werden nun alle diejenigen, welche ein näheres oder glei< nahes Erbrecht an dem Nachlasse der besagt Sophie Peters zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, folhe ihre Erbrechte spätestens in dem auf Freitag, den 10. Februar 1893, Vormittags 12 Uhr, vor uns anstehenden Ter- mine anzumelden und gehörig zu bescheinigen, unter dem ein für alle Mal hiermit angedrohten Nach- theile, daß die Angemeldeten und die si<h no< Mel= denden und Legitimirenden als die re<ten Erben an=- genommen, ihnen als folhen der Nachlaß überlassen und das Erbenzeugniß ausgestellt werden foll: daß ferner die sih nah der Präclusfion meldenden näheren oder glei< nahen Erben alle Handlungen und Dis=- positionen derjenigen, welche in die Erbschaft ge- treten sind, anzuerkennen und zu übernehmen s{<uldig sein sollen. Kröpelin, den 14. November 1892. Das Waisengericht. N. Schmidt.

[49792] Aufgebot. :

Auf Antrag des Kaufmanns Diedrih Hafner zu Hannover als Pflegers für den Nachlaß des am 14. Oktober 1872 verstorbenen Ingenieurs Hermann Giegling zu Hannover werden unter diesem Auf= gebot entsprechender Abänderung des Aufgebots vom 28. Juli 1892 und unter Aufhebung des auf den 20. Dezember d. I. anberaumten Termines anstatt der. etwaigen Erben des Hermann Giegling .die etwaigen im Testamente des Hermann Giegling vom 10. Juli 1869 als Erben eingeseßten ehelichen Kinder seines dur Urtheil vom 22. Mai 1889 für todt erklärten Bruders Christian Wilhelm Giegling- bezw. deren etwaigen Descendenz aufgefordert, sich bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem auf Montag, den 20. Februar 1893, Mittag® 12 Uhr, Zimmer 91, anberaumten Termine zu melden und zu legitimiren. Im Nichtmeldungéfalle wird die bezeichnete Descendenz des Christian Gieg- ling mit ihren Ansprüchen auf die Erbschaft des 2c.

ermann Giegling zu Gunsten der ihr im oben

ezeihneten Testamente substituirten Erben aus-

geschlossen werden. Der na< des Aus\chlusse sich etwa meldende zur Christian Giegling’s<hen De- scendenz gehörige Erbberechtigte ist alle bis zu sciner Meldung über die Erbschaft erlassenen Verfügungen anzuerkennen \{<uldig, au< weder Rechnungsablage no< Ersaß der erhobenen Nußungen zu fordern be- rehtigt, sondern sein Anspruch auf das beschränkt, a F von der Erbschaft no< vorhanden fein möchte.

Hannover, den 14. November 1892.

Königliches Amtsgericht. V. U. [49783] ee Bekanntmachung.

Der am 1. April 1889 zu Berlin verstorbene Wächter, frühere Magistrats-Diätar Karl August Trautwein hat in dem mit seiner Ehefrau Auguste, (ennen Kübler, errihteten und am 16. November 892 eröffneten Testament seinen Sohn Emil Friedri< Johannes Trautwein bedacht.

Berlin, den 16. November 1892.

Königlichès Amtsgericht T. Abtheilung 87.

[49830]

Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nah- laßgläubiger und Vermähhtnißnehmer der am 4. De- zember 1890 bezw. 26. Februar 1892 verstorbenen Eheleute Maurer und Wirth August Trimpop und Ida, geb. Reine>e, aus Winkeln, is dur Aus\chluß- urtheil vom 28. Oktober 1892 beendet.

Lüdenscheid, den 16. November 1892.

Königliches Amtsgericht.