1892 / 285 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Die Ausarbeitung der betreffenden Gesetzentwürfe ift gleizcitig mit | zeihnen.“ In der günstigen Ernte dieses Jahres habe si< so | lih als geringer herausgestellt. Wenn mo die Cadres vergleiche, so d Gewebre, neue Geshüßze, neues Kriegsmaterial erhalten und die Oftober-Einnahmen Preußens niedriger gewesen als im V abre. | wenn au ‘dies hohe Haus das vollste Recht hat, für ch in Anspruch der Novelle zum Reichs-Militärgeseß begonnen, und sie ist, wie re<t die Kraft und Bedeutung der Landwirthschaft für das bilien zwar land die Artillerie- und |C pallerie-, Frankreich die | Mittel zum Umbau von 12 éstungen darin gefunden. Von den | Dasselbe ersehe man aus den Ergebnissen ter Stempel-Einnahmen. | zy nehmen, daß es nichts versäumt hat was vog ihm für die Jhnen dur die Thronkede mitgetbeil den ist, soweit gefördert, Vaterland gezeigt. (Zustimmung. Sie habe augenscheinli<h die | Infanterie- und Cavalleriecadres vermehrt, aber au< Oesterreich seine deutshen Festungen spreche der fanzler nit, und do habe es | Diese Situation fei nicht so vorübergehend, wie manhe annähmen. | Stg é A : i nen durch die Thron mitgetbeilt worden ist, soweit gefördert, } Särfe der Krisis wesentlich abgestumpft. D Mittel l f | Tavallerie-, Ital d D l : ; : : L C : : c E e Stärkung unserer Wehrpflicht gefordert wurde, das gleiche Verdienst uf die Entwürfe j ) s Schärfe der Krisis wesentlih abgefstumpft. ie Mittel, welche auf | Cavallerie-, Ztatten un Deutschland die Infanterie-, und alle drei 1871 geheißen, daß Metz im deutschen Besiß allein eine deuts<e | Man habe seit 1890 eine anhaltende Deprefsion zu bekämpfen. Im s Ee u c L

die Entwürfe jet dem Bundesrath vorliegen, sodaß zu hoffen dem heimathlihen Boden in diesem Sommer entsprosscn seien, seien | ihre Artilleriecadres: Dem Plus von Frankreih und Rußland im Arwee aufwiege. Die russis<hen Cavalleriemafsen würden die deutsche ersten Halbjahr 1892 sei die Zahl der Konkurse um 1303 | do< niht der freisinnigen Partei in demselben Maße zugesprochen steht, daß sie binnen furzem dem Reichstag vorgelegt werden fönnen. | nit allein dem Landmann zu gute gekommen, fondern sie feten in Betrage von 70090 Mann stehe auf Seiten des Dreibundes ein Plus Mobilmachung so wenig stören, wie 1870 die französishe Cavallerie. | größer gewesen als der Durchschnitt der erste? Halbjahre werden fann. (Sehr richtig! re<t8.)

Bei der Frage, wo die Steigerung der eigenen Reichseinnahme Taufenden von Kanälen in alle Schichten des Volks geflossen, fie | von 13 000 Maun gegenüber. Das feien do< keine Vermehrungen, Sie würden gegenüber dem fleinkalibrigen Gewehr und der an der | seit 1890. Die Kapital- und Steuerkraft Deutschlands sei dur die Der Herr Abg. Richter gerirte sh hier als Vertreter des Hauses zu suden fein möhte, welhe dur diefe Mehrausgaben nothwendig hâtten die Wohlfahrt und Kaufkraft gefördert und so günstig auf | die es re<tfertigtcn, die Sache jeßt anders anzusehen als Östarenze stationirten deutschen Cavallerie nicht weit kommen. Man großen Fordernagen für militärishe Zwe>e in den leßten Jahren H bief - Richt F< glaube, das iht klug; die Rolle hâtte M ift Lei Of 2 E E t Kreis Handel und Gewerbe eingewirkt. Eine weitere Lichtseite sei, daß sih | 1890/31. Das neue französishe Militärgesey sehe allerdings wisse genau, daß aa den bedrohten Punkten der Grenze die Mobil- | gewiß schon erbheblih in Frage gestellt. Gehe es nun no< weiter, fo na dejer Ing: E Fp ar Mr A5 9e i wurde, ist leitend gewesen der Gedanke, daß es richtig sei, den Kreis | vorauésihtlih in Nord-Amerika ein Umschwung in der Zollgefeggebung | eine Cadresvermebrung vor bei sol<en Truppengattungen, wo madung nit mehr nah Tagen zähle, fondern nah Stunden. Von | werde troß vermehrter Soldaten dur< die ershütterte Kapitalkraft | er lieber nicht annehmen sollen. (Sehr richtig! 1e<ts.),

von Einnahmen, welche die Reichsverfassung und der Besißstand dem aubahnen werde. Die Doe e, welche den Export zu nichte gemacht | die französische Armee schwächer sei als die deutshe. Das den 4 französishen Milliarden hätten Heer und Marine von vorn- | auch zuleßt die Wehrkraft des Landes nicht gestärkt, sondern geshwächt In Preußen, nahdem der Conflict angefangen hatte und der t aufhören, aber do wesentli berabgemindert sei aber das Bezeichnende dieser Vorlage, das sie es der herein 3 Milliarden für ihre Zwe>e verbraucht. Nur 1 Milliarde | werden, und dies zu verhindern, halte er für eine gebieterishe und | dänische Krieg fam, hat ein Abgeordneter der freisinnigen Partei den e,

Reiche zuweisen, niht früher zu erweitern, bevor die innerhalb diefes E e e Dita befinde si gegen das Vorjahr eine kleine Vermehrung einiger Cadres die Friedenévräsenzstärke niht erb sei f ivile Zwe> d die Einzelstaat b blieb D triotishe Pflicht. -V Standpunkt d B oiFo8 ; Z ; ; : I8- verden. Im Coliontai-Stakl vet en das Borjadr z DL niger Cadres die Friedenévräsenzitarie nicht erhö ja sei für civile 2we>e und die Einzelstaaten übrig ge ieben. ie | patrioti Pflicht. - Von diesem Standpunkte aus werde scine Partei e / ; Mes Dees Einnahmen voll ausgebaut seien, und E E Minderausêgabe für Südwest-Afrika. Wenn seine Partei dejem Etat auch | nit einmal den Militär-Etat gegen früher erhöhe Die französischen Siazellibaien hätten diese Milliarden zum cob T eil wieder ver- | die Militärvorlage temuächst D nähere Bebccbung ziehen. e Ausfpruch gethan: Nun, right, or wron&, WY rubi Recht verwaltung ist der Meinung _gewefen, daß on CuE f- | in diefem Jahre zustimme, fo leiteten 1e hierbei ni<ht materielle (Be- Blätter maten au gar kein Hebl daraus, daß Franfrei<h an dem wendct zu Gisenbahnbauten, die weit mehr im Interesse der Militär- L : H 1 oder Urfredt, “mein Vaterland! Das war \{ön und vatriotis< von züglih eines der innerhalb dieses Rahmens liegenden Steuer- lies vis aue, s ai ina E A E gt lener U NEE E, es T _ Die Deficits verwaltung gelegen bätten als im bürgerlichen. Zur Aufwendung der Reichskanzler Graf von Caprivi: ibm; aber es kam drei Jahre zu spät. Im Jahre 1866 und ih objecte das Maß der Leistungsfähigkeit noh niht an- wünshe, daß den Sklavenjagden ein Snde_ gemaht und daß | in den Cadres würden ih dort in jedem Jahre noch steigern, da die franzésishen Milliarden scien no< weiter Schulden gekommen. Wenn Ç Ni j inn fei ih in ei fi j i it F gi Bres frei- abiáce centidit p nämli in Bezug auf das Bier. Wir haben in jenem dunklen Erdtheil Christenthum und Civilisation verbreitet | Geburtsziffer von Jahr zu Jahr erheblih abnehme, während die der Reichstag die Anleihen genehmige, die in diesem Etat verlangt würden, | 9g “gie F e E a E R tir aid “98 S C cit ene m L E pa: O E E y E O p L e werde. Bedeutende Mehrausgaben würden für das Reichsheer und | Sterblichkeitsziffer die Zahl der Geburten jeßt {hon übertreffe. Wenn dann babe das Reich bereits die zweite Milliarde Schulden über- | eise angegriffen, die die deukbax s<ürsite wär, ver v ares irgend | sinnigem Munde der Ruf aus: Die puensiiscse Deroltalie Way gus denn auch eine Erböhung der Einnahmen aus dem Bier M S ler | die Marine verlangt. Man werde diefe Ausgaben eingehend zu | in diefen Veränderungen nichts Hege um große Neuformationen zu schritten. În den leßten 6 Jahren hätten sh die Reichsshulden eine Berechtigung nicht zuerkennen kann. Er hat die Behauptung | da zu finden sein, wo Preußens Kriegsfahne weht. Das kláng er- Linie in Aussiht genommen und die es net zur e im ina vas E G Log s ars E pur ne A lo e nur Urs bleit qu den E eg igt bier Pr Me t ANE, iegt a2 ee r atgurvar in Les Extra- | aufgestellt, ih folgte dem Grundfag, daß der Zwe> die Mittel heilige, | Hebend; nur fam es auch 6 Jahre zu spät. Die Reorganisatién war Bundes ird, nimmt i sicht, im Gebiete dec Brau- } Auêgasen machen. 10 rot s Hei unnog nliche Auswen- | und jenseitë der Grenzen in BVergicich zu ziehen. Dies habe aber zu »rtinarium für Wehrzwe>e verlangt. Man möge sich ‘do d e ir wäre b s z, was n weiß gewesen 8 fang f di isinni Ö Smit E Seartian c «4 Staub rsäte der | dungen für die Marine machen. Es könne in Bezug auf die Marine | den Resolutionen Veranlaffung gegeben, fu denen sih der Reichstag Credite erinn die für Kriegsmaterial rade i Fe A chren AE nie ware Ee idi was mír gestern weiß“ gewesen wäre. | 1861 angefangen worde n E die Fen ee steuergemein|c Att E Aussicht, d unmögli<h mit anderen Seemächten concurrtren. Er fomme | gegen eine fol<e Neuorganisation verwahre. Wenn der Reichskanzler bewilligt seien. Man habe ein neues Gewehr zu verschiedenen Malen (Widerspru von links.) s hätte, so wären Preußens Fahnen im Jahre 1866 niht zum Wehen Brausteuer eintreten zu lassen. Sie nimmt daneben in ussiht, em } zu dem Etat der _Reichssculd. Das Reich habe hiernach eine Schuld | im Besiß von Nachrichten wäre über zukünftige Militärorganifationen, den Truppen gegeben, und sei dabei den anderen Staaten niht nah- Der Herr Abgeordnete hat, indem er dies sagte, ih auf meine | gekommen. (Bravo! rechts.) Vorgange Bayerns folgend, die kleineren Brauereien zu entlasten von annähernd 1860 Millionen Mark zu verzinsen; die Zinsen be- welche er glaube der Oeffentlichkeit vorenthalten zu müssen, so müßte ! gebintt, sondern ihnen voraus gewesen. Gegen eine fole Beschaffung | Rede vom vorigen Jahre gestüßt und diese als Beweis angeführt, Die Militärvorlage steht niht auf der heutigen Tagesordnung, und zur De>ung der dadur entstehenden Ausfälle die ganz | trügen 95 966 000 Æ Eine solhe Reichsshuld sei an fi<h no< nit | er do den Ministern von Oesterreich und Italien Mittheilung dar- babe der Reichstag keinen Einspruh erboben. Neue Festungscredite | aber nur diejenigen Stelle: 5 d \ q geri ie i ill mi ü f Ei i i ; y E u L E ] N ern vo rei und Jtal l g d ave De: ( eue C aber nur diejenigen Stellen aus dem Zusammenhang gerissen, die ibm | und i will mi< au< hüten, auf Einzelheiten einzugehen, am aller- roßen Brauereien s<ärfer heranzuziehen. Sie nimmt ferner in besonders besoranißerregend, aber es tomme hinzu, daß einmal die- | über machen, es müßte sih dort ein ähnliches Streben zeigen wie hier. feicn hinzugekommen, eine ganze neue Flotte sei seit 1888 im Bau t e L s e bit : a : R ; eor wai g E j E A 9 L J Jegen Betriebe des Reiches, welche gewinnbringend seien, abgesehen | Was geschehe aber dort Der öfterreihishe Minister-Präsident habe begriffen - für 200 Millionen, große Artilleriecredite feien bewilligt. eiwa passen fonnten. Ich muß nun um die Erlaubniß itten, E IVERIEN auf Zahlen. J bin von der Zahlenwuth persönli fo Aussicht eine entsprechende Erhöhung des Eingangszolls auf fremde | pon der Reichsbank, die Reichspost- und Eisenbahnverwaltung an | die Lage so geschildert, _daß er es für gere<tfertigt erkläre, wznn es (E gebe nit 50 Offiziere im Heere, niht 5 Mitglieder im Reichs- | diese Rede vom vorigen Jahre zurü>zufkommen. Ich habe in dieser | wenig befessen, daß ih mi< au< im Folgenden darauf gar niht ein- Biere von 4 auf. 6 A eine Verminderung der den Bundesstaaten für | Reingewinn nur etwas über 30 Millionen, also no< nit die Hälfte sih mit einer sehr mäßigen Steigerung feiner Webrkraft_ begnüge. In tage, die vollständig die deutshe Wehrkraft zu übersehen | Rede vom vorigen Jahre an einer Stelle wörtli< Folgendes gesagt: | lassen werde. Aber ih muß do< einige Bemerkungen wenigstens die Erbebung der Brausteuer zufließenden Kosten von 15 auf 10 °/6. | der Zinsen für die Schuld einbrähten. Dann aber feien die Reichs- | Jtalien halte man eine Erhöhung über den gegenwärtigen Stand im stande seien. Es sei richtig. au< Franfreih und Wenn i cine Truppe zu führen hätte und wüßte: sie foll sih | richtig stellen, und zwar ist die wesentlichste darunter die, die er dahin Die Bundesstaaten würden dadur voraussitli< immer no< mehr schulden vollständig ohne Tilgung, im Gegentheil, das Neich nehme | hinaus nit für nötbig. Italien fei französishen Landungsversuchen Rußland Hätten die allgemeine Wehrpflicht eingeführt, _ aber al h ird ‘z Aletireben © hab L E: S G E ie a s A Gd ine / ‘wobl die Kost lde immer neue Anleihen auf. In dieser Beziehung stehe das Deutsche | weit mehr ausgeseßt als die deutshe Küste, und Oefterreih fei in 1870 babe Deutschland no< keine Verbündeten gehabt, und Oester- morgen \{ ag Von E 1) Das DelrevenT Yaren, Ie zusammenzufasjen suchte, daß ich eine falsche Darstellung von den erbalten, als was sie bisher erhalten haben, obwohl die Kosten, wei Reich shle<ter da als alle anderen Staaten Europas. Frankrei alle Fragen, die 1i< auf der Balkanhalbinsel entspinnen könnten reih-Ungarn und Jtalien bâätten jeßt auch die allgemeine Wehrpflicht. heute Nacht ruhig schlafen zu laffen. Wirkungen diefes Gesetzes auf unsere Wehrkraft gegeben hätte. sie für die Controle und Erhebung aufzuwenden haben, sich kaum habe eine amortifable Schuld, welche in regelmäßigen Perioden zurü>- | und dort liege ja f<ließli< der Gegensaß der Interessen —, weit Vollständig durhgeführt sei die allgemeine Wehrpflicht in Deutsch- Fch habe nah einer längeren Ausführung in diesen Worten zu- Er hat mir hierbei vorgeworfen, ih hätte bei Vertheidigung dieser wesentlih steigern dürften. Endlich nimmt die Vorlage in Aussicht gezahlt werde, felbst Spanien tilge in „bestimmten Zwischenräumen. mehr verwi>elt als Deuts<land. Wenn auch die nâhere Untersuchung land im Kriege 1870 au< no< ni<ht gewesen. Es sei unrihtig, daß | sammengefaßt, daß ih ni<ht Willens wäre, die Nation zu beunruhigen, | Vorlage unsere Schwächen zu sehr bloßgelegt. Ich mö<hte nun mal die Einbeziehung von Elsaß-Lothringen in das Brausteuergebiet be! In Oesterrei ‘habe man eine große Anzahl von Shulden, | der Wehrverhältnisse in den Bereich der Verhandlung über die das Deutsche Reich im Verhältniß nicht so stark sei wie früher Preußen. g » Fot es - E G R A S s A / gdes welhe regelmäßig ausgeloost und aa würden. Wenn | Militärvorlage falle, so glaube er do< s<on jeßt einige allgemeine Jn seiner großen Rede babe 1888 Fürst Bismar> die neuen ohne daß eine Nothwendigkeit vorläge. Ih habe denselben Stand- | von Herrn Richter wissen, wie ih denn eigentlich diese Vorlage ver- dieser Gelegenheit. _ C riAüint e Sléuwpiliève her Nr. 4 hes man auf Rußland blide, so biete si< dort ein no< viel | Verwahrungen einlegen zu müssen gegen die Darstellungen, mit denen Tandwebrsoldaten zweiten Aufgebots als eine Armee von Triariern punkt in meiner leßten Rede festgehalten: ih habe Alles vermieden, | theidigen soll. Ueber die auswärtige Politik seine Wißbegier zu be- Ein zweites Geseß eabsichtigt ie Stempelsäße der Ir. 4 nes günstigeres Bild; es gebe feinen Staat in Europa, der relativ so | der Reichskanzler neulich die Vorlage eingeleitet habe. Er habe von bezeinct, vom besten Material, das man überhaupt habe. Heute | was beunruhigen könnte. Benn i< aber bei diesem militärischen friedigen, wird mir leider ni<t überall mögli sein; über unsere Tarifs, zur Zeit ein Zehntel und zwet Zehntel pro Mille, auf das viel für die Tilgung feiner Schulden aufwende wie er. Da müjje | einer militärischen Suprematie gesprochen, die Deutschland 1870 über bezeidne ter Reichskanzler den Kindwehrmann von 32 Jahren als | Gleihniß stehen bleiben darf: ih babe ni<t Alarm geschlagen, fon- | Bundesgenossen no< mehr zu sprehen, ebenso weni Wi Dopvelte zu erhöhen. Man hat bei Einführung dieser Stemvel- | si do jedem denkenden Menschen die Frage aufwerfen, wobin dieses Europa besessen und die es jet verloren habe. Die Thatsache fci ihm cinen „alten“ Mann. Die Spiße an den bekannten Artikeln zur E S N r ag i Aas ï aräf ues t er die Befürchtung ausgesprochen, daß das Geschäft dadur Borgsystem führen folle. Es sei nur fragli<, was zuerjt ein Ende | (dem Redner) neu gewesen. Hätte Deutschland eine folhe Supre- Nerunalinpfung der Landwehr habe der Reichskanzler möglichst abzu- dern ich habe die s{lafende Truppe ruhig aufwe>en la}en, weil ih soll i< denn nun beweisen, daß unsere MEGNE _ URIENACen euer L ie Z f T E g SgeI s i E gi + n Z neómen werde, das Geld des Gläubigers oder der Credit des Schuldners. | matie 1870 besessen, so bâtte Luxemburg nit geräumt werden. die s@wäden versuht. Aber im großen und ganzen habe er die Ent- wünsche, daß sie an die Gewehre tritt, daß sie namentli aufgerufen | sind, als indem i< den Shleier von einigen Blößen, die wesentli ei 2 raa ewe Ka evt lus L 5 a 2 e i : E E ebieT Soi raa op sie LA Degen ern es nicht auf den Thron von Spanien verzichten brauchen rüstung über diese officiösen Artifel für ungere<tfertigt erklärt. | wird, um festzustellen, ob sie no< stark genug ift ; damit fie Waffen | unsere Organisation zur Zeit hat, wegziehe? Und i< werde mir er- überhaupt aus Deutschland gedrängt würden. Vieje T efür<tung hat | L ägeng ämen, wenn die leizten Kräfte der Steuerzabler | und Rußland hatte ih nicht einseitig vom Pariser Frieden losfagen Der Reichskanzler babe die Landwehr die wa>lige Spiße einer | und Munition nacsieht und sih danæ wieder zur Rube legt. lauben, ihn jeßt no< etwas weiter wegzuziehen, weil ih eben sehe,

N : N É die Abgabe gewöhnt, des Volks mobil gemaht würden, wie solle man da herausfommen ? Da | können. Eine Militärsuprematie glaube seine Partci auch gar nicht be- Pyramide genannt. Er (Redner) sei umgekeh:t der Meinung, da die f s é : - E R nov! M; r ; E S R E reti Bg I h Die lAa tas sehe er nur drei Möglichkeiten. Entwedec werde es zu einer allgemeinen re<tigt zu sein anzustreben. D ae ne Pa S E und Sauber eh Kröônuna N dem E E Wehbr- F habe in derselben Rede vom vortgen Jahre gesagt : daß mir kein anderes Mittel übrig bleibt. J< bin fo fest von der pen C : z s Da L Beda 4 6 b Abrüstung fommen mit Einsetzung eines europäishen Schiedsgerichts; | dem Selbstbestimmungsreht der europäischen Völker widersprechen. vflicht bedeute. Sonst hätte man nit in Rußland und in Frankreich si Ich will damit nicht sagen, daß unsere Armeeverwaltung nicht Nothwendigkeit einer Verstärkung unserer MWehrkraft überzeugt, daß Abgabe einen wesentlichen Rü>gang der Geschäfte zur Folge haben S D vielfa aufgetreten, und ‘er könne | Er glaube auch, der Ausdru> sei nur unglü>li< gewählt, und er babe beeilt, den deutschen Landwehrmann unter anderem Namen zu copiren. das Aeußerste einsegen muß. Ich will aber ni<t leugnen, daß, | ih selbft diefen Schaden in Kauf nehme in der Ueberzeugung, daß würde. E | i ibnen seine Achtung und Theilnahme nit versagen, aber sie schienen | dem Reichskanzler Gelegenheit geben wollen, jeßt darauf zurü>zu- j Da der Reichskanzler zum ersten Male in der Oeffentlichkeit von den vierten wenn es hart auf hart fommt, wir großen Gefahren ausgeseßt sind; | Sie s{ließli< do der Vorlage zustimmen werden Eine dritte Vorlage beabsichtigt dann Mehreinnahmen zu ziehen | 1m doch verfrüht, und das Ziel in absebbarer Zeit nicht zu erreichen; | fommen. Verwahren müße er sih zweitens gegen die Art, wie der Bataillonen gesprochen babe, brauche er (Redner) sich in dieser Beziehung A L L, eit vie Ri s c c Aba. Ri j aus der Besteuerung des Branntweins. Diese Vorlage geht davon die zweite Möglichkeit wäre ein europäischer Krieg. Allerdings, was | Reichskanzler die Verhältnisse des Dreibundes im ailgemeinen beur- feinen Zwang aufzuerlegen. Gerate darin feche er den Unterschied aber beunruhigen können wir uns immer no< später, !o weit 1k die Wir haben und das wird der Herr Abg. Rihter ja zugeben A eli die Géfabaicióen ed böhstwahrscheinli $ made bay na daraus werde, könne niemand vorausfagen. Es würden Völker um theile. Er stelle es so dar, als wenn Ftalien keine andere Bedeu- der Stärke von beute und 1870/71. Heute ständen hinter jedem In- Sache noch nicht. eine vecstümmelte dreijährige Dienstzeit und eine verkrüppelte aus, daß | ge way aen, Daß ihre Existenz ringen, vielleicht einige fih so stark erweisen, daß fie | tung hâtte, als Oesterreih den Rücken zu de>en, und als ob Oester- fanteric-Regiment drei Reserve-Bataillone und dabinter folgten erst Fch habe in derselben Rede weiter gefagt: Wehrpflicht. RBerlauf eines kurzen Zeitraums die Wirkung der Differenzirung des | Europa eine Zeit lang die Dictatur des Friedens aufzwingen könnten. | rei, troydem es dann fei anze Kraft gegen Rußländ w E - i 70/7 ine Res 3 j Î i fen läßt' erstere Fac! ß di ijährige Dienstzei

ap Ld M R E L atur ! EPOR d) L erd, j nn seine ganze Kraft gegen Hußland wenden i zwei Landwehr-Bataillone. 1870/71 habe man feine Reserve- Denn wir Deutsche haben einen Factor, der uns hoffen [äßt Das erstere Factum, daß die dreijährige Dienstzeit Formen an- doppelten Steuersaßes von 50 und 70 & für die Preisbildung, also Die Aussicht [ei jedo sehr zweifelhaft. as dritte wäre, daß Europa könne, do< niht für Deutschland die Möglichkeit eincs_ russischen Bataillone gekannt; da hätten hinter den Linien-Bataillonen fogleich E L : ; : G S A f z G E a E die Wirkung der Contingentirungsmaßre gel für tas Brauereigewerbe, eine Beute der Socialdemokratie oder der Anarchisten würde. Die | Krieges vermindere. _Dann wäre es unrichtig, die Schaffung des die zwei Landwebr-Bataillone gestanden, und die zwei Landwehr- daß, wenn es noth wird, wir un)ere Armee verstärken können : die cam hat, n a die Dauer nicht haltbar. sind, ift, glaube i, Gie versiirinban weiden, wenn wir die Gesebé uit ändern erstere biete ja noch eine rue sociale Ordnung; aber wenn die | Dreibundes als ein so großes Verdienst des Fursten Bismar> hin- Bataillene habe man nit einmal 1870/71 completiren können, weil steigende Bevölkerungsziffer. L ziemli allgemein anerkannt. Hier muß Wandel geschaffen werden. ollf g I, i ) B N as Verhältnisse einmal soweit kämen, daß alles drüber und drunter gehe, | zustellen, wie das der Reichskanzler gethan habe: dann lege ja der dic allgemeine Wehrpfliht no< niht in vollem Maße durchgeführt Ich halte es nicht für ausgeschlossen daß im nächsten Winter | Der Herr Aba. Richter ist nun der Ansicht: gebt die zweijährige Menn wir der neuen Vertheilung die Erhöhung der Bevölkerungs- | dann werde es nit die Socialdemokratie sein, sondern die Partei der Dreibund dem Deutschen Reich mebr Verpflichtungen auf, als wenn gewesen fei. Der Reichskanzler meine, diese Reserve - Ba- die Regi aon Mit diefe Loben G e in V rbandlun darüber Dienstzeit n befommt Ihr obne weit S r S [d M B E ¿iffer zu Grunde legen, so wird voraussichtlich in kurzer Zeit der Zustand Anarchisten, welche die Zügel an sih reiße. Er schließe mit dem | es qus eigenen Mitteln auf seine eigene Kraft sih verlassen müsse. taillone beständen aus Landwehrleuten, das sei auh nicht edt r N Se a E H Y z Ari S e Era aab a *intreten, daß das Contingent höber is als der Inlandsc tau Wunsche, daß das Reich ein gütiger Himmel vor diesen Zuständen | Er verwahre sich gegen eine solche Untershäßgung der Bedeutung des ganz ri<tig. Diese Reserve-Regimenter seien gemischt aus Landwehr eintreten werden, wie dice steigende Bevölkerungsz}ter ausgenußt gieb t er uns vielleicht no< einige kleine Compensationen g Bezug

bewahren möge. Dreibundes. Ferner müsse er si< verwahren gegen die- und Reserve. Nab dem Generalstabswerk habe die deutsche Kriegs- werdén fann, um au unsere Wehrkraft eiîtsprechend zu steigern. auf Patronenzahl u. dergl., aher auf eine Verstärkung scheint er nit

el dies \cheinlihkei g Auf- A y a ; da ; ; ctärfe 1870/71 im 50 787 s s i Die Erkenntniß dieser Wahrscheinlichkeit maht es nah der Auf Vice-Präsident Graf von Ballestrem: Der Vorredner | jenige Methode, mit der der Reichskanzler im Wider- stärfe 1870/71 im bödsten Stande 1350787 Mann betragen. Also ih bin mir im vorigen Winter darüber jo klar gewesen, | eingehen zu wollen.

fassung der Reichsverwaltung den verbündeten Regierungen zur Pflicht, | habe beantragt, die Berathung des Geseßes betr. den Reichs- spru< zu seiner vorjährigen Rede die militäcishen Kräfte 1890 babe die Militärverwaltung die Kriegéarmee angegeben auf | a[z i< mir heute bin, daß wir ni<t am Ende der Entwi>elung Fa, wenn wir nun den Spieß umfkehrten, wenn wir nun ein

die Thatsache dem Reichstag mitzutheilen und eine entsprehende | Fnvalidentonds, von der Tagesordnung abzuse Deutschlands und der anderen Staaten geshäßt habe. Nichts fei 2 900 000 Mann. Jett komme man auf vier Millionen und darüber e L E E ¿S -CL is At f : E K D i ¡eti f Herabsegung des Contingents in Vorschlag zu Leiáneit Bieis Herob- I S2 Sus ist E S eicano g abzu}eßen. einseitiger, als na< den Ziffern dec Kriegsarmeen dic Wehrkräfte auch _oóne Erböhung der Friedenspräsenzstärfe. Und dazu Fäâmen noh unserer Wehrkraft sind. M ih im Vou Iabre Sie E auf- Paroli dau böten und sagten: wir geben zu, der jeßige Zustand fetung ist in Aussicht genommen in Norddeutschland von 44 auf 4 1 A6 Ri (fe): E: fei Fin aller und “E eines Staats zu bere<hnen. 1891 babe er gesagt: „Jch glaube, daß die Millionen der Kriegsarueen dec Verbündeten. Die 94 Millionen | rufen, Sie nicht in der Rube babe stören wollen, so batte das seinen | is nit erträglih, Ihr wollt uns aber die Compenfalionen nicht geben, E ede S I S0 O O i E Abg. L iter H s sei ein alter und wohlbegründeter | es feine Nation giebt, die für eine künftige Kriegsführung fo gute Mark, babe der Reichskanzler gefagt, seten nit unershwingli<. Damit | Grund darin, das dies feinen Zwe> gehabt hätte. deren wir zu bedürfen glauben was bleibt uns dann übrig ? Wenn pro s opf der Bevölkerung; es weiter in usfih genommen eine “r rauh es auses, bei der erften Berathunz des Reichshaushalts- Chancen aufweist, wie die deutshe"; und neulich babe er gefagt: feien aber die Neuforderungen für das Heer nicht erschöpft. Dieser Ih habe Ihnen geschildert, wie im abre 1890 das Verty’she_ | wir einen Conflict nidt wollen, dann geben wir auf die volle drei- Veränderung der Contingentirung2periode von drei auf fünf Jahre, | : tats an der Hand desselben einen Biüi>k zu werfen auf die Gtats- „Wir sind zu alt, zu shwa<, zu lose in Bezug auf unsere Heerès- Etat crhshe die Matrikularbeiträge ur- 35 Millionen Mark, was zu : faef O E Si S A is - Staats. -| läbrige Dienf t Ne id: di veriti l Y le; e E: 1A entspreend den Volkszählungspcrioden, den Wahlperioden , eine e und die allgemeine politische Situation. Den Mittelpunkt | formation“. Wenn damals der bestimmt ausgesprochene Glaube ein 6/7 aus den Mehrausgaben für Heer und Marine folge, denn Project aufgestellt wurde, weiche SMiEiGle S un P ANESOE Me B verstümmelte wollen wir niht länger, Revision einzelner Gesetzesvorschriften, auf die i beute no< nicht ein- solcher Des E r die neue Militärvorlage. Es | so entgegengeseßter von dem heutigen gewesen sei, welche Autorität der Ucbershuß des Vorjahres fei von 15 auf 4 J illionen | Ministerium gehabt hat, und kabe Jbnen gesagt, daß Jahre bis | wir entlassen feine Dispositionsurlauber mehr, fondern s<wächen E e antia dne ore A f niemals, A ange e G a e eine HOrage in diesem | könne man dann noch den heutigen Versicherungen des Reichskanzlers zurüctgeaangen, _weil Heer und Marine ihren Etat um | jeßt darüber bingegangen sind, in denen dies Project weiterer | unfer Contingent um die jährlihe Zahl der Dispositionsurlauber, ge ; 5 g Steuersaßzes 9, mfange an Haus gelangt; es handele si< um eine Erhöhung der schenken? Der Reichskanzler habe gesagt: „Bedenken Sie wohl die 81 Millionen überschritten hätten. Die Erhöhung der Sculden- Prüfung unterzogen wurde. Im vorigen Jahre war diese Prüfung gehen auf die vollen drei Jahre Dienstzeit zurü> und fragen nicht

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also von 50 auf 55, welhe der Reichskasse eine Mehreinnahme Friedenspräsenzstärke um mehr als 100 000 Mann, um eine Steigerung | Gefahr, welche für Deutschland vom Ausland entsteht, wenn Sie die zinsen um fünf Millionen sei au< eine Folge erxtraordinärer Auf- I E Ee 5 - 2 s i 8 Sre ei

von ctwa 124 Millionen sichern könnte. der ordentlichen Auëgaben um 64 Millionen Mark. Es sei nicht seine Ab- | Militärvorlage ablehnen; es könnte das Ausland daraus entnehmen, wendungen für Dedr und Marine. Troß lee Absichten der S no< nicht so weit gediehen, daß wir im flande geweien waren, dem | was aus Deurshland wird. (Bewegung links.) Das wäre ein duris-

Die Mebreinnabmen, welhe aus diesen drei Gesezen zu erwarten e Ie On E P, au einzelnen E daß Deutschland nicht gewillt ist, si ferner zu vertheidigen“. Wenn samkeit werde sich in diesem Etat nichts Echebliches streichen lassen ; hohen Hause ein Project vorzulegen, auf deen Annabme wir bofen | aus verfassungëmäßiger, aber, glaube ih, überaus gefährliher Weg;

Fir: werd tell é: inge‘ ähr 58 Milli S [f P er halte es für geboten, angen<ls diejer Soriage Uer es hier zu einer Ablehnung komme, dann fei es nicht die Ablehnung die Srarsambkeit eines einzelnen Etats jet überbaupt nit entshcidend | konnten. Da der Zustand im vorigen Jabre ein solher war, habe | die verbündeten Regierungen werden, wie ih annehme, diesen Weg

sein werden, stellen sich auf unge‘ähr 58 Millionen, hie würden also | die Webhrverhältnisse, wie sie sich bis jet gestaltet hätten, und über | dessen, was nothwendig sei, sondern es geschehe aus dem Bollbewußt- für die Finanzlage, sondern die gesammte geseßlihe Organisation. | ; ¿& gebütet, irgend ein unnöthig beunrubigendes Nort fagen- iht betreten

dasjenige de>en, was die neue Militärvorlage sofort an dauernden | die Finanzverhbältnife, „angesichts deren lolhe Vorlagen gemacht | sein, daß Deutschland stark genug in der gegenwärtigen Rüftung sci, Auc6 obne Militärvorlage würden die Ausgaben für Heer und Marine id) mich gehülel, irgend ein unn EUnruhigenves Zart » M ogen L reten. S S

Mehrausgaben im Gefolge hat. würden, i näher auszusprehen. Auch der Reichs-Schaßfecretär habe | um sich des Feindes damit zu erwehren, und au< in dem Bewußt- in den nächsten Jahren außerordentli wachen. Mit Erstaunen habe Ich habe mi aber auch wohl gehütet, zu vershweigen, R E N verstümmelte D E ijährige Dienstzeit wirit ja sehr verschieden : nug sei, um das, er in der Thronrede gelesen: „Die Bundesstaaten werden in den | in einer Lage befinden, in der die Steigerung unserer Wehrkraft no< | sie wirkt auf Truppentheile mit einem starken Etat anders als auf

in seinen einleitenden Worten bereits cinen Bli> geworfen auf das | sein, daß Deutschland nachgerade stark f selbständig überlegen zu ; ibnen. gebührenden Ueberweifungen eine mehr als auéreihende De>ung | nicht alé abges<lofsen betrachtet werden darf. solde mit swachem Etat: sie wirkt anders in ländlichen Districten, cine Anleihe von 168 Millionen nothwendig sein wird; es kommt | gedenken, niht in Bezug auf die Begründung im einzelnen, aber wohl | bedeute, dann hätte der Reichskanzler selber überlegen müssen, welche ; empfangen.“ Die Matrikularbeiträge betrügen 356, die Verhältnisse und die Finanifragen. Der Reichskanzler Fürst Bismar> | spruch seße mit den Ansichten, die dasselbe Haus no< im Sommer seien also um 7 Millionen höher als die Ueberweisungen, hier den Werth der italienishen Bundesgenofsenschaft beruntergeseßt: | id, fein Zweifel. Und wenn wir die Abhilfe in der zweijährigen Etatsverwaltung des Jahres 1893/94 ein Anleihebetrag von über | sih selbst zu widersprehen. Aber auch er habe von dieser i s i 3 Aus j * Brei foi F lli / ) nh fe | ; ) ) n Recht nie- e Di ¿fan das Aus - h 8 ausreichend Î 2 en z D - c Es Sag F CouR - ; i ; s ir di d) ernst nehme, dann habe der Reichékanzler das Ausland geradezu ein mehr als ausreichend seien, um 356 Millionen zu de>den. Der | Rüen zu de>en. Ich rufe das hohe Haus zum Zeugen dafür auf, | no<mals immer nur unter der Vorausseßung, daß wir die Comper- der vom 27. November 1891 vergleiche. Damals habe der | diese Ausführungen des Reichskanzlers einen falshen Eindru> Thronrede fage: Eine Wendung zum besjeren fei nicht cingeten davon, und wenn der Herr Abgeordnete den Versu machen will, Nun scheint der Herr Abgeordnete und i< muß deshalb noh i ergebenen Presse Nachklang finde. dabei habe der Reichékanzler gef ¡edes Volk habe eine Culturauf- | : A Kut ei Æ i: : 4 ; hflang ófanzler gesagt, jedes Volk habe eine Culturau! niht thun. (Bravo! rets.) Zustand, bei wel<zem nah Ausweis der Ihnen vorgelegten gedru>ten Rede bervorgewuchert. Die Zablenwuth, über die er gespottet, er | des preußischen Minister-Präsidenten Grafen Eulenburg, angefüllt mit iGränften die Culturaufgaben. Man wolle zu neuen Reichssteuern Der Herr Abgeordnete hat die Behauptung aufgestellt, i< habe | Resultate des Ersaßgeschäfts für 1891 etwa 88 000 Mann der Reserve

i ees E s E an: n t L aa a neuen age welches mit ver Vorlage zusammen- | was für es selbst in Betracht komme, aben Sie aus den Ihnen vorliegenden Anleihegeseßen erschen, daß | hänge. Er (Redner) müsse au der neulichen Rede des Reichskanzlers | können. V as Þ arishe V für das Aus i ; für di C ins (atrifularbeiträ ) i ir unters i ist ni siè wi S i ßen Stä ü ß fi se c < <sfanzler können. Wenn das parlamentarische Votum für das Ausland so viel für die allen gemeinsamen Matrifularbeiträgz vom Reich Der Herr Abgeordnete hat mir unterstellt und das ist niht | sie wirkt anders in großen Städten. Aber darüber, daß fie nah- T S x E 2 E i 2 L E S E E fa G 2 T DiC ? 2 e: . S2 ci . ; Ton 0 ; A ilt 47 s 11H r Tf F H T (7 dazu diejenige Anleibe, welche im Falle seiner Genebmigung das | Bezug auf seine allgemeinen Betrachtungen über die auswärtigen Chancen eine Vorlage im Hause habea fônne, die sih so in Wider- | ÜUcberwcifungen 349 Millionen Mark. Die Matrikularbeiträge die cinzige irrige Unterstellung in jener langen Rede —, ih babe | theilig wirkt, und daß da Abhilfe geschaffen werden muß, ift, glaube Reichs-Militärgeseß zur Folge haben wird. So ergiebt si für die 8 früher ei j r 6 in Anf j Tut Ff s ; i s f illi habe es früher cinmal als ein Recht für si<h in Anspruch genommen, | 1890 in Resolutionen gefaßt habe. Wenn das Ausland seine Rede und da werde in der Thronrede gesagt, daß 349 Millionen | i hätte gesagt, Italien fei zu ni<ts da, als um Oesterreih den Dienstzeit zu finden glauben, fo geschieht dies das wiederhole ih 900 Millionen Mark, und es erschien nun bei dieser Sach- male in so drastisher Weise Gebrauch gemacht, wie der gegenwärtige | geladen, Deutschland jeßt mit Krieg zu überziehen. Aber er stärkfîic Staat, Preußen, habe 1891/92 ein Deficit von : S z O TE 02 C Ls F e ne lage nit wohl angängig, au die unbedingt nothwendige, nament- Reichskanzler, wenn man feine Rede vom 24. November 1892 mit | (Redner) möchte au<h vermeiden, daß auf das eigene Volk 42 Millionen, und der neue. Etat sei nicht ‘günstiger. Die preußische ob ih das gesagt habe: der stenographishe Bericht enthält kein Wort | ationen befommen, die wir nöthig balten. li< im Interesse der Einzelstaaten und Preußens nothwendige | Reis ; +2 E ar : F 0 E N IoTy Reichskanzler vor einem Militär-Pessimismus gewarnt. Desselben iefen ; Wi AL ß di a ie neucn Ausgaben sei 3 digste zu beshränken; | mi ß über die ftsstrategi Dreibundes i f zurü faßt 3 VPerstärkung der Betriebsmittel der Reichskasse auh, was ja an sich | Pessimismus, vor dem er tamas jer. babe c B40 in aba br L ae, e écslecstan T Mae Be us R Rico Due Seen R Sg su V mich zu Aeußerungen über die Zukunftsstrateg des Dreibundes zu, | einmal darauf zurü>fommen do nicht ganz desas zt Haben, zulässig sein würde, ganz auf Anleihemittel zu verweisen. Es wird | seiner neulihen Rede schuldig gemäht. Jene Beunruhigungsbacillen, | bald in der ganzen ihn 1 i Y be dige S Hit he o E S s n u r as a tin t i aa Bio) At E G, a Ihnen desbalb vorgeschlagen, von den hierfür nothwendigen 71 Millionen vor denen er im vorigen Jahre gewarnt, bätten bei seiner neulichen | Alle Kreisblätter un prertleo Staat seien, Dank den Bemühungen gabe zu erfüllen. Die Mehrforderungen für Heer und Marine be- auf Anleihemittel nur diejenigen 4 Millionen zu nehmen, welche zur | x “Del ; ; ; : M E : Men, ? abe sie in seiner neulihen Rede stark Anwendun i r die ne: ilità it Hinweij Frank- übergebe Staatssecretä i s | ei 5\ i an in 2 f | überwiese den S L i Verstärkung der Betriebsfonds der Reichs-Postverwaltung bestimmt | Damals habe E er Sbrüdlide bei dem L, welihed Betra S a s Ae un bes Ut aa Göhen. Man P n der aotaaleeeiar Bee fa Malgahn babe das einen ungere<ten Ausspruch gegen den Reichstag gethan in Bezug auf überwiesen worden sind und 15 000 verfügbar blieben, rund 100 000 Ï S L 8, Bo zen. We gramm eniwi>elt. Er sei mit dem Hut in der Hand in Süd? | dessen Verdienste um die Vermehrung, die Stärkung der deutschen Mann, von denen 15 000 etwa zu etner Reserveübung eingezogen

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sind, weil es sich hier um ein Bedürfniß nicht des gesammten Reichs über auswärtige Verhältnisse verbreitet sei, gewarnt, sih grauli man den Swilderungen des Reichskanzlers glaube so wäre seit 1871 deuts<land heru ift l Fi inist j u ‘dürfni ¿ ¿ans eite , gewarnt, fich gra: D r 8 ) S ; euti mgereift von einem -Minister z d nd E eas X <- N a5 ; z 2 Alo andé 2 ilitäris 8 s entf

sondern einer engeren Finanzgemeinschaft handelt, dagegen die übrigen R R lassen. Man erfahre, daß die neue Militärvorlage in ihrer | nur Stü>werf geschaffen. Der Reichékanzler gebe niht dem Reichstag habe S au deten besonderen L ile nene Steue Webrkraft seit dem Jahre 1870. Den Ausfpru) hae O E 1 E en ly s s s E 67 Millionen dem freien Bestande des Reichs-Invalidenfonds zu ent- Ee O ge Mtilitärror ur agree, und “rod Reichskanzler habe | dafür die Schuld und entschuldige auh feine Vorgänger, indem er erfundiat, und so sei die Speisekarte entstanden. die er jeßt vorlege. gethan. Ich habe, als ih das vorige Mal die Ehre hatte, vor Ihnen | also ein Zustand, welcher bewirkt, daß gegen 100 000 Leute jähr- Lei L it: e o Va h i s t taitie e Ring n age E A waias d Jr „n E O l n ie aat E Jn a D e m den 58 M OA zu sprechen, ausdrü>lih hervorgehoben, daß wie von Seiten der Ber- lich d. h. eine Million und zweimalhunderttaufend Leute, wenn F kann damit meine einleitenden Bemerkungen {ließen und artiges geändert, daß dieselbe Methode, welche der Reichskanzler damals | Partei seien diese Vorgänger, Graf Roon, von Kameke. Bronsart vorlage aus. Das Tobastenerproject habe man Autfgéneben nadem waltung, [9 «ed Wn Seen A E ins f enc es a R ere tate ie is a Sie nur bitten, dem Etat und den übrigen Ihnen gemachten Vor- s an sih gewiesen habe, jeßt als angebraht ersheine? Allerdings | von Sqhellendorf, Moltke, nicht so vorgekommen, als wenn fie zu schr | es dic Leute beunruhigt, Werthvershiebungen und wilde Speculation wäre, um die deutsche Wehrkraft in einen brauchbaren, tüchtigen Zu- ohne zu dienen zu Hause bleiben. Von diesen Leuten mag lagen eine eingehende und wohlwollende Prüfung angedeihen zu lassen. i N iht a O P ocgange von 1870 | geneigt gewesen wären, die finanziellen Rüdsichten über die militärischen / bervorgel racht habe, weil man es nit mebr brauche. Die neue Bier: | stand zu verseßen. Wenn ih das von dem Deutschen Reichstag gesagt | im Laufe der Mobilmachung Mancher herangezogen werden als Ersatz-

Abg. Frigen-Düseldorf (Centr.): Au dis * angeksinbiatèn ne M gewiesen, leicht ein Krieg ausbrechen könne. Aber diese | zu seßen. Sie habe den entgegengeseßten Cindru> gewonnen und l steuer bringe 30 Millionen, mehr als die Hälfte der ganzen erforderliden | babe, fc fann ih das zu meinem Bedauern in einem solchen Umfange reservist, au als Landsturmmann, aber er wird erst später heran- L elde Z / ndig Möglichkeit sei ja schon seit 1870 vorhanden und sie sei seit 1891 nit | und- manchen Strauß darüber ausgefocten, und sie hade mit Recht | Summen. Der Reichskanzler nehme leicht, weil es nit bis an den * freifinni i nidt iterkeit link i ie erf schei Sia clenE gehe n n t ein. arg auf der Tagesordnung stehende | gesteigert. Allerdings habe er gesprohen von dem Freudenfeuer, | wie si< jeßt herausstelle darüber efsagt daß man nit Ausschank fomine ind die Cas acen ier wbts ine r I le E n | pon der freifinnigen Partei nicht sagen. (Heiterkeit links.) gezogen, er wird herangezogen werden, wenn die erste Entscheidung s E E i enfonbs, babe mitdem Es Ss dessen Funken sich über das eigene Gehöft verbreiten könnten. Aber | früher die zweijährige Dienstzeit eina@ührt habe. Der Reichs- denn die 30 Millionen? Würden sie Sie Nees Mais lo Mit Ausnahme des Jahres 1888 hat, so viel ih sehe, die frei- | gefallen, das erste Blut geflossen ist. Seine Ausbildung wird, wenn nichts zu thun Mögen De aGReR in ek SRariétt is i g die Begegnung von Kronstadt habe son vor der Zeit der vorjährigen | kanzler frage: „Jene Kämpfer von 1870/71 haben ihr Blut hin- würden nah der Bere<hnung des Herrn Röside die besteingerichteten sinnige Partei allen den Forderungen der verbündeten Regierungen, | man sie au< noch fo sehr beschränkt, immer eine gewifse Zeit er- Tae verdienc er eine Tévürate Bebandlung n S rose beeilt P E, my Barre Urs, uh a0 ea ei 7 N Ce Get 1 u Un Lees Qu As, größten Brauereien durchschnittlich ihre Dividende pon ot auf 14 welche auf eine organishe Stärkung unserer Wehrkraft abzielten, | fordern. Es bleibt also bestehen, selbs wenn i diese 100 000 auf fi H deshal empfehle E bn vorläufig bon ber Tages | 1891 Babe ex, ber Kranliibiee A, codbut T T he lrn e L ay n fn N gene A dem D ges Leo mi Zoe N ee tier die A u z ags Un widerstanden. Die freisinnige Partei hat widersprohen der Fest- | 60 000 reducire, indem i annehme: man hat bisher in die Erfab- Zablen zu euctbeilen ‘bie g enthalte a L A ai Ereignisses, das die Möglichkeit des Krieges niht um einen Zoll antwortlih für die ganze Summe der militärishen Aufwendungen seit blen: Die Ausgaben für Bier fönne man Go nit. als Lu a seßung der Friedenspräsenzstärke in der Verfassung des Norddeutschen | reserve eine große Anzahl von Leuten geschrieben, deren körperliche P (beurtheilen, die ei e Due L A Ver: näher rü>en könnte, im Gegentheil, daß cin Staat mit Selbst- | 1870, aber sie sei. immerhin für so viel verantwortlich, daß auch sie bezeidhnen, den man leiten Herzens dur< neue Steuern {{mälern | Bundes mit 15 Stimmen, 2 waren dafür; dem Gefeß vom | Beschaffenheit es mehr räthli<h mat, sie lieber zu Hause zu lassen,

Men, Uner Uge E isse ergäben | bewußtsein, Frankrei, mehr für Erhaltung des Friedens bürge, als | den Anspruch babe, eine solche ungerc<htfertigte Frage zurü>zuweifen könnte. Selbst Autoritä egi rklärt i V4 Fend die Fri âäsenzstà t di A i jährli übri i ürd ie ni allerdings ein ziemli< gedrüdtes und trübes Bild. Handel und In- | eine nervöse Gereiztheit eines Staats, die nur im Gefühl der eigenen | Gerade an diese Etat seh A he À fw b Me ili j “fle i “vi ages Metern CETIME N TRLOaO elte | 9, Dezember 1871, beireiser) hie Fee D t, ega O03 RIROA T Gm dr R A O der U bie in E S ai würfen nicht | Schwäche E Der Reichékanzler habe hervorgehoben, daß die Vor- | tärische Zwe>e undi ien. Den ‘tiese S uriiliter diu e A FNN G e lde Vecthencant vecsleditere sammtheit der freisinnigen Partei widersprohen ; sie hat dem Militär- | herangezogen werden. E Ole Handeloverträge, wel e Aae di Villen vienas lage eine große Bedeutung für die Gegenwart gar nicht habe, daß sie | nähernd bewilligt würden, dann habe man in Deutschland seit 1870 man die Qualität des Bieres und erschwere dessen Cou geseß widersprochen mit 32 Stimmen, während nur 8 dafür Was ist die Folge? Wir brauchen einmal eine größere Truppen- geschlossen seien, hätten, wie es scheine, ihre Wirksamkeit no< nicht falle 1 Vie Vaters est Lider O fie E Se ads S 45 Milliarden ausgegeben. 9 Der Militär - Etat betrage heute mit dem Branntwein. In diesem Etat würden 731 Millionen waren ; sie hat dem Geseß über die Ergänzung des | zahl, um den Zukunftskrieg zu bestehen. Es werden also für diese ret entwi>eln können. _ Noch trüber sei das Bild im kleinen Ge- | zeit cher eine Schwäung als cine Stärkung der ‘Héeresorgantsatton îid in nonen A M E EN E E Mart Bratio aus Zöllen und Verbrauchssteuern vom deutschen | Reichs-Militärgeseßes vom 6. Mai 1880 widersprohen in ihrer | jungen Leute, die unsere jetzige Organisation, um einen trivialen Aus- Bene U De s bas E A Le Velen. Zauren derveithrens aber die Vorlage knüpfe ja au< gar niht an die 18 Millléaen acstieden, habe c alls Ü roierfacht A D sel e i E A E U R E t nanensienes fir Gesammtheit; sie hat dem Geseg, betreffend die Friedens- | dru> zu gebrauchen , hinter dem en YeN Läßt, alle Leute Heros stéhe au diesem pessimistischen Standpunkte nicht. Se dec das bältnife fait 1891 eri baba bo s N eun Uu die Ver- möglich gemgenen, diese dauernden Lasten zu bestreiten ? Nur dadur), Deeten babe ergeben, Ta us der ‘vreußilichen Bevölkerung, "S. h. präsenzstärke, vom 95. November 1886 widersbro{Gen in der Gefammt- gezogen., Das ift ein Fehler militäris, wirthschaftlih und finanziell. Matin vot Bande i tand ‘dn Slahtum o | dem Sttten ble Safinf fers ebnen ffen? May fei 1s | oden (n namentli bn dn lbt, b Siren N e | Nie aufer tra 20 2lonen, ‘mit, cen Cafommen mis: | beits fie baf sier gsdlofen 8000 def ae ver Geseh be: | jngere bat: Un da i lier wider 1 Mort „alte Leute B en, ie agg D seinen_ ti Forderungen zu Hilfe | in der Lage, zu vergleihen na< den Mittheilungen, welche die | die Reichs\teuern und -2ölle br S Millio a g G M F i Une Perp l tigen Betrag von 900 # fürlieb nehmen müßten. Die | no< einmal gestimmt; sie hat ni<t widersprochen dem Gefeß, be- | jüngere hat. Und da ih hier wieder das Wort „alte Leute eiten: welche T os e a E A E A E erag jeßt veröffentlicht habe, mit denen von 1890. Die | lionen betragen. Der Reichskanzler babs aeineiat Derüiäilark habe | zahlt Cs ag ela E i D ser 5 t wahrneyen, Dir rv i N Dri at H miu A s C D militäri Hei Man habe allerdings au< einige lte Seiten git Be bl Beileid 101600 aaa L atl oge: als stärfer | in den französishen Milliarden ein Haar gefunden. Die Armee F bar fei, zeigten die Oktober-Ergebnisse, die E eèiinal “atbaeboli widersprochen dem Geseß, betreffend Aenderung der Friedenspräsenz- für alle Mal in militärishem Sinne gebrauhe. In m

z gegeben, rankreichs hätten ih thatsäch- habe darin sicher kein Haar gesunden, sie habe neue n bâtten, was dur die Cholera gestört sei. Im Gegentheil seien die | stärke im Jahre 1890, in ihrer Gesammtheit, Jh meine also, daß, | Sinne is ein Mann von zweiunddreißig Jahren ein alter Mann,