1892 / 300 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Literatur.

Geschichte.

4+ Die im Grote’schen Verlage erscheinende Culturgeshihte des deutschen Volks von Henne am Rhyn geht in ihrer zweiten reih vermehrten Auflage der Vollendung entgegen. Noch vor Weihnachten ist der Abschluß des Werks geplant, von dem bis- her fünf Abtheilungen vorliegen. Die Gediegenheit des Textes wie der illustrativen Ausstattung is an dieser Stelle wiederholt gewürdigt worden. Auch die vorliegenden beiden Lieferungen entsprehen durh- aus den hohen Anforderungen , - welhe die Aufgabe und ihre seitherige Lösung stellten. Die Zeiten der Reformation und des dreißigjährigen Krieges, die deutshe Gesittung und Geistesrihtung in den Tagen Luther's und des Simplicius Simpli- cissimus werden im Anschauen der zahlreichen Abbildungen von Zeit- ereignissen, Flugblättern, Kunstwerken und Trachten vor uns lebendig. Die Fülle des Fer aufgespeicherten Stoffs vermag ein kurzer Bericht nicht zu ers{öpfen, aber |<hon das Durchblättern der Publication ent- Ilo>t dem mühelos Genießenden immer wieder den Auédru> des Staunens und der Ueberrashung über die zielbewußte Gruppirung des vielfa ent- legenen und unbekannten Materials, das si zu einem organishen Ganzen, zu einem treuen Abbild deutscher Cultur zusammenfügt. Wie dankens- werth das Erwe>ken der Erinnerung an die Lebens- und Denkweise unserer Altvordern ist, wie viele Anregung zur rechten Beurtheilung der eigenen Zeit aus folher Nü>kshau erwächst, vermag nur der zu beurtheilen, der sih mit Liebe in diese culturgeshihtliche Betrahtung versenkt. Sie allen oder doch vielen ershlossen zu haben, wird stets ein rühmenswerthes Verdienst von Henne’s wahrhaft populärem Werk

bleiben, Gesetze, Verordnungen 2.

Von der im Verlage von Siemenroth und Worms in Berlin erscheinenden „Geseßsammlung“ liegen die Bändchen 3, 4, 7, 8 und 9 vor. Nr. 3 enthält das preußishe Gewerbesteuergeseß vom 24. Suni 1891 von R. Falkmann, Landrichter in Magdeburg ; Preis 150 A Eine Textausgabe mit Anmerkungen und den ministeriellen Ausführungsanweisungen. Nr. 4 enthält: die preußischen Gesetze, betreffend die Besteuerung des Gewerbebetriebs im Umherziehen und des Wanderlagerbetriebs, von demselben Verfasser, Preis 75 s ; gleichfalls Text mit Anmerkungen und Ausfüh- rungêanweisungen. Band 7: das Reichsgeseß, betreffend die Gesellschaften mit bes<hränkter Hastung, vom 20. April 1892, von Gerichts-Assessor Birkenbihl, Preis 75 Z. Außer dem Text mit Anmerkungen enthält diese Ausgabe ein Sach- register und einen Anhang, welcher den Text des Geseßes, betreffend die Kosten für die infolge des vorgenannten Gesetzes bei der Führung des Handelsregisters vorkommenden Ge- äfte, vom 12. Juni 1892 enthält. Band 8: Die Gesinde- ordnungen für die preußishe Monarchie, von Assessor Birken- bihl, Pr. 75 4, dritte Auflage, enthält die auf die Pflichten und Rechte der Herrschaft und des Gesindes bezüglihen Geseße, Ent- scheidungen der höchsten Gerichtshöfe 2c. Band 9: Die Städte- ordnung vom 30, Mai 1853 in ihrer neuesten Fassung, von Bürger- meister Dr. jur. Plagge, Pr. 2 4 Textausgabe zum praktischen Gebrauch mit ausführlihen Erläuterungen nebst Inhalts- und Sach- register versehen.

Das Krankenverjicherungsgeseß vom 15. Juni 1883 /10. April 1892 liegt uns in drei neuen Ausgaben vor. Die vom Landrichter Julius Hahn in Oels besorgte, im Verlage von Siemenroth und Worms (Berlin SW., Wilhelmstr. 129) erschienene Ausgabe (Pr. 4 M 50 4) will nur eine Auslegung, keine Kritik des Gesetzes bieten. Wesentlich zum praktishen Gebrauch bestimmt, legt ie in knapper Form die Bedeutung und Tragweite der einzelnen Normen aus ihrem Zusammenhange auf Grund der Geseßes- materialien und unter Berücksichtigung der einschlägigen Literatur und der reihen Judicatur dar. Besonderes Interesse ist dabei au< den Civil- und Strafrechtsfragen sowie den Fragen der Zuständigkeit zugewandt. Das Buch dürfte sih als Hilfs- mittel für Kassenorgane und -Interessenten sowie für Verwaltungs- beamte, besonders au für Richter und Anwälte empfohlen. Eben- falls vorwiegend prafktis<he Gesichtspunkte verfolgt die von Th. Petersen in Hamburg besorgte Edition aus dem Verlage von Grefe u. Tiedemann daselbst. Sie berü>ksihtigt unter den er- läuternden Materialien neben den zum Krankenversicherungsgeseßz er- gangenen Entscheidungen auch diejenigen, die si< auf das Hilfskassengeseß und die in den Unfallversicherungsgeseßen ent- haltenen, die Kranfkenversichherung berührenden Bestimmungen beziehen. Auch diese Ausgabe dürfte daher zur Hebung des Verständnisses für die segensreihe Institution im allgemeinen wie zur einheitlichen Hand- habung der geseßlihen Bestimmungen beitragen. Endlich ist das Krankenversicherung8geseß au< Gegenstand der Behandlung in dem ersten Band einer von I. U. Kern’s Verlag in Breslau veranstalteten Sammlung von CEinzelcommentaren, welhe die gesammte Neichsgesezgebung auf dem Gebiet der Kranken -, Unfall-, íInvaliditäts- und Alters-Versiherung umfassen soll. Diese vom Regierungs-Nath Dr. jur. Georg Eger in Breslau commentirte Ausgabe (Pr. 3 50 4) bietet eine klar und kurz behandelte Erläuterung mit Hinzuziehung der bisher ergangenen Bescheide und Beschlüsse des Neichs-Versicherungsamts sowie der Nechtsprehung des Reichsgerichts und des preußishen Ober-Tribunals. In ähnliher Weise für die Praxis berechnet, sollen au< die no< folgenden Bände der Serie abgefaßt werden. ;

Die Gewerbeordnung für das Deutsche Reich, von RobertLandmann, Ober-Regierungs-Rath im Königlich bayerischen Staats-Ministerium des Innern und stellv. Bundes-Bevollmächtigtem, ist in zweiter Auflage in München, C. H. Be>’sche N etlagibudband: lung, erschienen. Zunächst liegt nur die erste Hälfte (Pr. 5 M) vor, die zweite, der au< Vorwort, Inhaltsverzeihniß und Ver- zeichniß der Abkürzungen beigegeben sein wird, erscheint zu Anfang des kommenden Jahres. Das Buch bringt den Text des Geseßes und einen ausführlihen Commentar unter Benußung der Geseßgebungsmaterialien (Neichstags- verhandlungen 2c.), der Praxis und der Literatur, nebst Vollzugs- vorschristen. In der Einleitung werden die Entstehung der Gewerbe- ordnung sowie die weitere Entwi>klung, wie sie in den mannigfachen Abänderungen und Ergänzungen ihren Ausdru> gefunden hat, und insbesondere die Arbeitershußzgeseßgebung sowie der sahlihe Geltungs- bereih der Gewerbeordnung pragmatish behandelt. Der Commentar ist ein Muster von Genauigkeit und Ausführlichkeit und behandelt alle auftauhenden Fragen unter Herbeiziehung der einschlägigen Materialien mit sachliher Gründlichkeit, sodaß er für Wissenschaft und Praxis glei< werthvoll sein dürfte.

Rechts- und Staatswissen\schaft.

Zeitschrift für das gesammte Handelsrecht, heraus- egeben von Dr. L. Golds{hmidt, Geheimem Justiz-Rath, ordentlihem Poofessor der Nechte in Berlin, Dr. Fr. von Hahn, E am NReichsgeriht in Leipzig, H. Keyßner, Kammergerichts-Rath in Berlin, Dr. P. Laband, ordentlichem Professor der Rechte in Straß- burg, und Dr. M. Pappenheim, ordentlichem S O der Nechte in Kiel. (Stuttgart. Verlag von Ferdinand Enke. 1892.) Bd. 41 Heft 1 und 2 hat folgenden Inhalt: T. Abhandlungen: Das Com- missionsgeschäft mit Selbsteintrittsre<ßt des Commissionärs. Eine praktische Studie. Von Herrn Gerichts-Assessor A. Eschenbah in Berlin; Zur Auslegung des Artikels 101 des Handelsgeseßbuhs. Von Herrn Amtsrichter W. Merfeld in Wriezen; Die pisanischen Consules mercatorum im zwölften Sahrbhundert. Von Herrn Gymnasial - Oberlehrer, Professor Adolf Schaube in Brieg; Ein Brief des Baldus über Wedchselgeshäfte. Mit- getheilt von Herrn Dr. Federico Patetta, Privatdocent an der Universität Turin. Mit einem Vorwort von Gold- \{hmidt. 11. Rechtsquellen: Die neuen Weltpostverträge. Von Herrn Amtsrichter Dr. Max Mittelstein in Hamburg ; Weltpost- vertrag; Uebereinkommen, betreffend den Austaush von Briefen und Kästchen mit Werthangabe; Uebereinkommen, betreffend den Post- anweisungsdienst ; Uebereinkommen, betreffend den Austaush von Post- ra>eten; Uebereinkommen, betreffend den Postauftragsdienst; Ueber-

einkommen, betreffend den Polens von Zeitungen und Zeitschriften ; Anhang: Die deuts<he Postordnung vom 11. Juni 1892. Englische Handelsgeseßgebung vom Jahre 1891. Dargestellt von errn Dr. jur. E. Cruesemann, Solicitor in London. Die fran- zösische handelsrehtlihe Geseßgebung im Jahre 1891. Von Herrn Professor Dr. Georg Cohn in Zürich. FItalienis<he Handelsgesetz- ebung vom Jahre 1890. Dargestellt von Herrn Dr. Carl Koehne in erlin. Belgische Handelsgeseßgebung vom Jahre 1890. Dargestellt von Herrn Dr. Carl Koehne in Berlin. Niederländische Pa Gaha ebung vom Jahre 1891. Mitgetheilt von Herrn Dr. W. L. P. A. olengraaff in Utreht. Geschäftsbedingungen für den Berliner Butter-, Käse- und Schmalzhandel. II1. Rehtsansprüche : Rechts- grundsäße. aus 1890 und 1891 dur<h den Dru>k veröffentlihten handels-, see- und we<selre<tli<en Entscheidungen deutscher Gerichte mit Aus\{hluß des Reichsgerichts. Nebst Nachträgen aus 1889. Nach dem System der Geseßbücher geordnet von Herrn Professor Dr. H. O. Lehmann in Marburg. Zum Handelsgeseßbu<h. Seeversicherung. a Markenshußgeseß. Zum Urhebergeseß vom 11. Juni 1870. ur Wechselordnung. 1V. Literarishe Besprechungen.

Der Gerichtssaal. Zeitschrift für Strafre<ht, Strafprozeß, Gerichtlihe Medizin, Gefängnißkunde und die gesammte Strafrechts- literatur. Unter ständiger Mitwirkung von Professor Dr. L. von Bar zu Göttingen, Reichsgerihts-Rath Dr. M. von Buri zu Leipzig, Dr. A. Freiherr von Hye-Glune>, K. K. österreichisher Justiz- Minister a. D. zu Wien, Ministerial-Rath Dr. E. von Jage- mann zu Karlsruhe, Docent Dr. Kleinfeller zu München, Reichsgerichts - Rath Dr. Mittelstädßt zu Leipzig, Professor Dr. H. von Seeger zu Tübingen, Professor Dr. Albert Teichmann zu Basel, Drefettór Dr. Em. Ullmann zu München, Professor Dr. Zuder zu Prag, herausgegeben von M. Stengletn, Reichgerichts-Rath zu Leipzig. (Stuttgart. Verlag von Ferdinand Enke. 1892.) Band 47 Heft 2 bis 5 haben folgenden Jnhalkt : 1. Abhandlungen : Die Vollendung der Urkundenfälshung. Von Dr. Hugo Meyer, Professor in Tübingen. Ueber die Wieder- aufnahme des Verfahrens auf Grund neuen Zeugenbeweises. Von Landrichter Diten in Beuthen D.-Schl. Der besondere Theil des norwegischen Strafgeseßbuchhes. Zum größeren Theil wortlautlih überseßt von Ober-Gerichtsanwalt Andreas Faerden in Christiania. Die Sachbeshädigung. Von Notering, Landgerichts-Rath am Land- geriht T in Berlin. Schuld und Strafe. Von von Buri. Noch ein Wort zur Frage der sogenannten bedingten Verurtheilung. Von Professor Dr. Luer in Prag. Die Regelung der Geldstrafe nah den Berathungen der internationalen criminalistis<hen Ver- einigung. Von Reichsgerichts-Rath Stenglein. Staat und Ge- sellschaft in der Strafrehtspflege. Von Dr. Hermann Ortloff, Land- gerihts-Rath in Weimar. 11. Vermischte Nachrichten aus der Strafrechtspflege: Gesetzentwurf über die Modification des ungarischen St.-G.-B.'s über Verbrehen und Vergehen (G.-A. V: 1878) und des St.-G.-B.’s über die Uebertretungen (G.-A. XL: 1879). Von Dr. Ludwig Gruber, Königl. Staatsanwalts-Substitut zu Budapest. Es folgen literarishe Anzeigen. :

Zeits<hrift für vergleihende Rechtswissenschaft. Herausgegeben von Dr. Franz Bernhöft, Dr. Georg Cohn und Dr. J. Kohler. (Stuttgart, Verlag von Ferdinand Enke.) Inhalt des Bandes XI, Heft 1: 1. Das Recht der Azteken. Von Prof. Dr. F. Kohler. 11. Aus dem montenegrinishen Sachenrechte. Von Karl Di>el. 111. Das Volksre<t der Epheneger und sein Verhältniß zur deutshen Colonisation im Togogebiet. Von Dr. phil. Ernst Henrici. TV. Bemerkungen zum Rechte der Epheneger. Von Prof. Dr. J. Kohler. Literarishe Anzeigen: Vo>ke, William: Handbuch der Rechtspflege in den Vereinigten Staaten von Nord- Amerika; Gerichtsverfassung. Prozèeßverfahren und freiwillige Gerichts- barkeit. Köln 1891. Schulze-Gäverniß, Dr. Hermann von: Das N Staatsreht auf Grundlage des deutshen Staatsrehts. 2. Auflage. Band 11, 283 Seiten. Verlag von Breitkopf und Härtel. Leipzig 1891. Keller, Albert, Dr. jur.: Das Volksinitiativreht nah den \hweizeris<hen Cantonsverfassungen. Zürich, Verlag von Meyer und Zeller, 1889. 135 Seiten.

Do E A L

Die Arbeiter-Versorgung, Centralorgan für das ge- sammte Kranken-, Unfall-, Invaliditäts- und Alters-Versicherungs- wesen im Deutschen Reih. Herausgegeben von Dr. jur. P. Honig- mann (Verlag und Expedition von Siemenroth u. Worms, Berlin SW., Wilhelmstraße 129) hat in Nr. 33 folgenden Inhalt: Abhandlungen. Ueber Vererblihkeit von NRentenan|sprüchen aus dem Invaliden- und Altersversicherungsgeseß und über die Nükforderung zu Unrecht abgehobener Renten. Verwaltung und Rechtsprehung: A. Zum Krankenversicherungsgesetßz : Muüslérstatuten für Krankenkassen. B. Zu den sa verf erung geen: NRecursentsheidungen des Reichs- Versicherungs8amts: Neue Rechtsgrundsäße. C. Zum Inbaliditäts- und Altersversicherungs8geseß: Nevisionsentscheidungen des Neichs- Versicherungsamts: 1) Versicherungspflicht einer bei ihrem Sohn als Wirthschafterin beschäftigten Person. 2) Neue Rechtsgrundsäge. Mittheilungen. Beantwortung von Anfragen.

Heraldif.

Heraldishes Handbuch für Freunde der Wappenkunst sowie für Künstler und Gewerbetreibende, bearbeitet und mit Beihilfe des Königlich preußischen Ministeriums der geistlihen, Unterähts- und Medizinal-Angelegenheiten herausgegeben von F. Warnecke, mit 318 Abbildungen na< Handzeichnung vön Professor G. Doepler d. I. Sechste Auflage. Verlag von Heinri Keller in Frankfurt a. M. Diese neue Auflage des bekannten, in weiten Kreisen verbreiteten Werks i|st in lateinisher Schrift gedru>t und enthält egenüber der vorigen mehrere wesentlihe Zusäße. So ringt das Werk u. a. neu auf Tafel 22 die Helmzeichen, deren Seine Majestät der Kaiser sich bedient; auf Tafel 24 das neue Wappen von Elsaß-Lothringen, auf Tafel 26 eine neue Darstellung des Neichsadlers.

In demselben Verlage is in vierter Auflage Ad. M. Hilde- brandt’s Wappenfibel erschienen. Diese enthält ebenfalls mancherlei Zusäße, z. B. auf Seite 39 eîne neue Darstellung des Reichsadlers, auf Seite 27 eine solche der deutschen Kaiserkrone. Auch dieses Buch wird dazu beitragen, der Heroldskunst neue Freunde zuzuführen.

Unterhaltung.

Nr. 12 vom 17. d. M. der von Friedrich Zillessen und Richard George a illustrirten Wochenschrift für die Geschichte Berlins Und der Mark. „Der Bär enthält U eine Träumerei „Der leßte Weihnachtsmarkt“ von Gustav Heinrich Schneide>, worin über die Weihnachtsfeier in Berlin aus früherer und neuerer Zeit berichtet wird und au< Mittheilungen gemacht werden, wie man in der preußischen Königsfamilie Weihnachten durch gegenseitiges Beschenken feiert : ein Bai den Friedri< Wilhelm I. am Hofe eingeführt und Kaiser Wilhelm T. mit befonderer Liebe gepflegt hat. Außerdem finden si< in dieser Nummer die Fortseßung von einem Stück märkisher Geschichte: „Der Fernemüller und sein Kind“ von Rudolf E>ert, der Schluß der „Geschichte der preußischen Seidenindustrie im achtzehnten Jahrhundert“ und ein Ge- diht von Al. Kurs zum 150. Geburtstage des Fürsten Blücher, dem 16. Dezember. In zwei Abbildungen: „Endlih Arbeit gefunden“, nah einer Zeichnung von A. Lewin, und „Schneewegschaffung in Berlin“, nach einer E von E. Haeseler, find die Folgen des Schneefalles in der Reichshauptstadt dargestellt, während man in einem dritten bitter ironischen Bilde G enes will ih, glühend heiß genießen“, nah einer Zeihnung von Otto Schulz, einen vor Frost zitternden, rußges<hwärzten Kaminkehrer sieht, dem von einer mitleidigen Haus- frau dur das Fenster eine Tasse heißen Kaffees gereiht wird.

Nr. 51 der beliebten Wochenschrift „Schorer’s Familien - blatt“ ist in Abbildungen und Text fast ganz dem bevorstehenden Weihnachtsfest gewidmet. Schon das Titelblatt ist mit einem stimmungsvollen Bilde „Weihnachten beim Christkind“, Original- leynung von D. Gerlach, geziert. Außerdem verdienen Erwähnung: „Am Christabend“, Originalzeihnung von V. P. Mohn, ‘Stille Nacht, heilige Nacht !“, nah einer Originalzei<hnung von R. Storch, „Unterm Tannerbaum“, na< dem Gemälde von M. Stans, und

„Ehre 45 Gott in der Höhe!*, na< einer E von A. Zi>. Aus dem Tert heben wir hervor: „Eine heilige Nacht“, Weihnachtsnovelle von Anton Perfall, und „Am Christ- abend“, eine rzählung von H. von Kahlenberg. Außer- dem hat Adolph Schulze sehr zeitgemäß Nachforshungen angestellt nach den in vollständige Vergessenheit ge ommenen Männern, denen das deutshe Volk die Dichtung und Composition seines {önsten Weihnachtsliedes : des in Tausenden von Familien am Christabend ge- sungenen Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ verdaukt, und ist zu dem hier mitgetheilten Ergebniß gekommen, daß die 1818 entstandene Dichtung von Joseph Mohr, katholishem Hilfêsprediger zu Oberndorf bei Salzburg, gestorben 1848 als Geistliher zu Wagram, die Com- position von Franz Gruber, geboren 1787 zu Sadburo in Ober- Oesterreich, gestorben 1863 als Stadtpfarr-Chorreg-nt und Organist zu Hallein, herrührt. Endlich werden in dieser Nummer no< beach- tenswerthe Rathschläge über „Die Kunst des Schenkens“ gegeben.

Verschiedenes.

Die Toiletten-Chemie. Von Professor Dr. Bux B Hirzel. Vierte, neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mit 89 in den Text gedru>ten Abbildungen. Verlag von J. J. Weber in Leipzig. Preis 7 #4 50 &. Das Buch bietet für den Fahmann eine Fülle von Anregungen, ist aber au<h weiteren Kreisen wegen seiner rein praktishen Tendenz und der anziehenden Darstellung zu empfehlen. Das Werk ist gut ausgestattet.

Die Heiden-Neger des egyptis<hen Sudan von Hermann Frobenius, Oberst-Lieutenant a. D. Berlin, 1893. Verlag von Nitschke und LOFQUIEE Preis 9 #, geb. 10 In dieser fleißigen Arbeit sind die Ergebnisse der verschiedenen Forshungs- reifen im egyptishen Sudan, die sih in zahlreichen für sih allein nicht immer verständlihen Werken zerstreut finden, zu einem übersichtlichen, umfassenden und leiht faßlichen ilde zusammengestellt. Der Verfasser giebt zunächst einen Ueberbli> über die geo- gra phishe Gestaltung des egyptis<hen Sudan und eine allgemeine Charakteristik der mohammedanischen Bevölkerung sowie der heidnishen Negervölker dieses Landes. Sodann führt der Verfasser den Leser in eingehend\ter Weise in die Geschichte des Sudan ein. Ausgehend von dem Jahr 1805, in dem dur< Mehemet Ali, den Pascha von Unter- Egypten, der grauenvollen Mamelukenherrs<haft ein Ende gemacht wurde, berichtet er über die Geschichte des Landes unter Mehemet Ali bis 1842, über die danach beginnende egyptis<he Verwaltung, den Aufstand unter dem Mahdi Mohammed Achmed und den Mahdi-Auf- stand in den heidnishen Negerländern. Im leßten Abschnitt werden die Heiden-Völker des egyptishen Sudan nah Rassenreihen genauer beschrieben. Ein ausführlihes Sachregister ermöglicht die leichte Auffindung eines jeden geshihtlihen Greignisses und jedes interessanten Gegenstandes. Die dem Werke beigegebene Karte im Maßstabe von 1: 300000 ist na< den Specialkarten der Forscher bearbeitet und bietet ein gutes Hilssmittel zum Verständniß des Werks, besonders da die Wohnsitze der einzelnen Völkerschaften dur verschiedenfarbigen Dru> außerordentlich klar sihtbar gemacht sind.

Autographen und Erinnerungen, herausgegeben von Thekla von Schober, geborenen von Gumpert. Bremen, 1893. C. Ed. Müller's Verlagsbuchhandlung. (Pr. 4 M 80 -.) Dieses Buch bildet den zweiten Theil des von der Verfasserin vor zwei Jahren veröffentlichten Werkes „Unter fünf Königen und drei Kaisern; unpolitishe Erinnerungen einer alten Frau“. Es enthält eine Aus- wahl von facsimilirten Autographien, die der Autorin für die Zwe>ke jenes Werks geschenkt worden waren, nebst biographischen Charakteristiken der Personen, von denen sie herrühren, fowie weiteren poetischen Beiträgen, Prosa-Citaten, musikalis<hen Compositionen 2c. aus deren Feder. Bei ihrer Veröffentlihung hatte die als Herausgeberin des „Töchter- Albums" in weiten Kreisen bekannte Verfasserin namentli<h die er- wachsene Jugend, Deutschlands Söhne und Töchter im Auge. Die dargebotenen Handschriften Allerhöchster und Höchster Personen sowie hervorragender Männer und Frauen der Oeffentlichkeit, Schriftsteller, Künstler 2c. haben einen doppelten Werth, denn fie bringen nicht allein deren Schriftzüge zur Anschauung, sondern gewähren in den ausgesprochenen Gedanken au lehrreihe Bli>ke in thr inneres Leben und Fühlen. Ihre Majestät die Kaiserin und Königin hat die Wid- mung des Buches huldvoll angenommen.

Die Nummern 50 u. 51 der von Dr. Paul Goldheim in Frankfurt a. M. herausgegebenen „Wochenschrift für Actien- re<t und Bankwesen“ (Berlin, Carl Heymann?'s Verlag) enthalten einen bemerkens8werthen Aufsaß des Dr. Pappenheim in Wien über das Curatorengeseß in der Nechtsprehung des österreichischen Obersten Gerichtshofes, der gegenwärtig ein besonderes Interesse be- anspruchen darf. da, wie es in der Einleitung heißt, die bei der An- gelegenheit des Einkommensteuerabzugs von den Coupons der drei- procentigen Staatsbahnprioritäten veröffentlichten juristishen Er- örterungen erkennen lafen, daß die Judicatur des österreichischen Obersten Gerichtshofes über die connexen Fragen nicht hinreichend be- kannt ist. Außerdem bringt das leßte Heft kürzere Arbeiten von Dr. Bendiren (Zur Frage der Differenzgeshäfte) und Dr. Engel - mann (Die kaufmännischen Bilanzen und die heutige kaufmännische Buchführung).

Weihnachts - Literatur.

Die Gesammt-Ausgabe dex ¿Gedihle Ernst Scherenberg?s hak sih einer so günstigen Aufnahme in der deutschen Presse, wie beim Publikum zu erfreuen gehabt, daß die erst Ende Oktober dieses Jahres erschienene, in Nr. 289 des M. l Sl besprodene die art vermehrte Aufs lage shon nah wenigen Wochen vergriffen war. Der alsbald er- forderlih gewesene Neudru>k ist seitens der Verlagsbuchhandlung Ernst Keil’s Nachf. in Leipzig so ras gefördert worden, daß soeben, also no<h rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest, bereits die vierte Auflage der Scherenberg’shen „Gedichte“, in der gleichen ges<ma>- vollen Ausftattung wie die dritte, zur Versendung gelangen konnte.

Handel und Gewerbe.

In der vorgestrigen Generalversammlung der Dortmunder Union waren 15 Actionâre anwesend, die 8974 Actien mit 1911 Stimmen vertraten. Der Bericht, die Bilanz und die Dividen- denvertheilung wurden nah der Vorlage der Direction und des Auf- sichtsraths genehmigt und der Verwaltung Entlastung ertheilt. Herr Land( bia a. D. Schmieding wurde neu in den Aufsichtsrath gewählt.

Nah einer Mittheilung der „Rhein.-Westf. Ztg." wurde in der Sißung der Commission für das Kohlensyndikat am Freitag festgestellt, daß von den Zechen des Ober -Bergamts Dortmund 80 9/6 der Gesammtförderung der Bildung des Kohlensyndikats bedingungslos zustimmten. Die von den Zehen „Hugo“, „König8grube", „Dahlbush*" und „Schlägel und Eisen“ an ihren Beitritt geknüpften Bedingungen _ betrahtet die Commission vorläufig als eine Ablehnung. Sie stellt diesen Zechen zur Abgabe der leßten entscheidenden Erklärung eine Frist bis zum 20. Januar n. I. und beraumt eine Generalver)jammlung aller Zechen auf den 27. Januar an. Mit den 9,5% der Gesammtförde- rung repräsentirenden Hüttenzehhen sind Sonderabkommen bereits theil- weise eingeleitet.

Die in Witten abgehaltene Generalversammlung des Annener Gußstahlwerks vom 17. d. M. ertheilte einstimmig Decharge, genehmigte die Bilanz und seßte die sofort zahlbare Divi- dende auf 99% fest. :

__— Einer Bekanntmachung des Raths der Stadt Leipzig zufolge findet während der Neujahrsmesse am 3. Januar die Garnbörse in den Näumen der Oer Börsenhalle statt.

Ein Pariser Telegramm des „Wolff’hen Bureaus“ meldet aus Rio de Janeiro: Die Vershmelzung der Bank von Bra- silien- mit der Bank der Vereinigten Staaten von Bra- silien ist nunmehr beschlossen worden. j

Leipzig, 17. Dezember. (W. T. B.) Kammzug-Termin- handel. La Plata. Grundmuster B. per Dezember 3,675

E

anuar 3,677 M, per Februar 3,70 A, ver März 3,723 ,

p ril 3,727 4, per Mai 3,75 Æ, per Juni 3,77} #4, per | ladung angeboten. uli

3,80 4, per August 3,825 #4, per September 3,85 4, per 19. Dezember. (W. T. B.) Die Getreidezufuhren betrugen in der Woche vom 10. Dezember bis 16. Dezeffiber : Englischer Weizen 1715, fremder 57 449, engl. Gerfte 3430, fremde 19 055, engl. Malzgerste 19 980, fremde —, engl. Hafer 3827, fremder Staatsbahn- | 71056 Orts., engl. Mehl 18 345, fremdes 61 403 Sa> und 4 Faß. Luzern, 17. November. (W. T. B.) Die Betriebseinnahmen

Oktober 3,85 #4, per November 3,874. Umsay 35 000 kg. Wien, 17. Dezember. (W. T. B.) Das Wiener Handel s- . gericht veröffentliht heute ein officielles Edict, betreffend die Ein- berufung der Besißer dreiprocentiger : P TeS auf den 28. Januar 1893 und eventuell die darauf 0

[genden Tage zum Zwe>e ihrer Vernehmung und zur Wahl von | der Gotthardbahn betrugen L 2 drei Vertrauensmännern und drei Ersaßmännern. Das Edict ent- | Personenverkehr 296 400 (im November 1891 343 200) Fr., für Schluß {wach hält sodann nähere Bestimmungen über die Art der Bescheinigung | den Güterverkehr. 778 600 (im ¡

des Besitzes von Prioritäten und über die Legitimation der Inhaber : |

genau im Sinne der bekannten Anträge des Prioritäten-Curators, | 1891 35 000) Fr., zusammen 1115000 (im November 1891 1 125 000) Fr. Die Betriebs8ausgaben uitde im November 1892 Dollars in der Vorwoche. T.

-Chicago, 17. Dezember. (W. T. B.) Weizen niedriger,

ebenso über die Depotstellen.

Wie das „Fremdenblatt“ meldet, wurde in der heutigen Sivung . 655 000 (im November 1891 640 000 des Verwaltungsraths der „Alpine Montan-Gesfellschaft“ Montecuccoli nah erfolgter Cooptirung in den Verwaltungsrath zum

Präsidenten- gewählt.

London, 17. Dezember. (W. T. B.) An der Küste 1 Weizen-

verschiedene Einnahmen im November 1892 40 000 (im November

Sraf | November 1892 460 000 (im November 1891 485 000) Fr. Konstantinopel, 17. Dezember. (W. T. B.) Die Einnahmen L i der Türkishen Taba>regie-Gesellschaft betrugen im | {wäcer, dann besser auf k

November 1891 755 500) Fr.,

emnah Uebershuß im

Monat November 1892 17 000 000 Piaster gegen 17 200 000 Piaster in der gleichen Periode des Vorjahres. -

New-York, 17. Dezember. . (W. T. B.) Die Börse eröffnete bei steigender Tendenz, wurde im Verlaufe sehr matt und {loß unregelmäßig. Der Umsay der Actien betrug 243 000 Stück. Der Silbervorrath wird auf 890 000 Unzen ges<häßt. Silber - a A ant eg A Lluß stet in i Ta eizen {wächer auf Realisirungen, Schluß stetig. ais

im November 1892 für den | brieh den ganzen Tag niedriger auf Realisirungen der Haussiers ;

Der Werth der in der vergangenen Woche eingeführten W aren “betrug 12 351 515 Dollars gegen 11 701 263 Dollars in der Vorwoche, davon für Stoffe 2354470 Dollars gegen 2 232 698

dann höher auf bessere Nachfrage Schluß stetig. Maäg anfangs

ine Zufuhren; Schluß stetig!

1. Untersuhungs-Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Deffentlicher Anzeiger.

. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gefells{, . Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften. . Niederlassung 2c. von Nechtsanwälten. . Bank-Ausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuhungs-Sachen.

[55308] Steckbrief, /

Gegen den unten beschriebenen Heilkünstler Richard Mohrmann, geb. am 27./5. 1844 zu Döbeln, Kreis Dresden, zuleßt in Berlin, Schüßtenstraße 46/47, wohnend, welcher flüchtig ist, soll eine dur< vollstre>bares Urtheil des Königlichen Landgerichts, Strafkammer, zu Köln vom 9. November 1892 erkannte Gefängnißstrafe von 6 Monaten und die substituirte Strafe von 150 Tagen Gefängniß voll- \tre>t werden. Es wird ersucht, denselben zu ver- haften und in das nächste Civilgefängniß abzuliefern und der unterzeichneten Stelle von der Verhaftung zu den Acten M. 48/92 telegraphis< Mittheilung zu machen.

Köln, den 14. Dezember 18922.

Königliche Staatsanwaltschaft.

Beschreibung: _ Alter 48 Jahre, Größe 1,78 m, Statur kräftig, Haare röthlih blond und kraus, auf dem Hinterkopf dünn, Stirn hoh, Bart röthlich blonder Schnurrbart, Augenbrauen röthlih, Nase gewöhnli, Mund gewöhnli<, Kinn rund, Gesicht länglich rund und voll, Gesichtsfarbe gesund, Sprache deuts, \ä<hsis<, Kleidung: trägt größtentheils Cylinderhut. Besondere Kennzeichen : etwas O-Veine.

[55306] Beschluß. E Auf Antrag+ der Königlichen Staatsanwaltschaft wird gegen : / 1) Andreas Kolenda aus Pawlowiß, dort am 30. November 1869 geboren, 9) Robert Felix Olsza aus - Golassowißtz, dort am 30. Mai 1870 geboren, welche hinreihend verdächtig erscheinen, _ : als Wehrpflichtige in der Absicht, sich dem Ein- tritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen oder nah erreichtem, militärpflichtigen Alter sih außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten zu haben, Vergehen gegen $ 1401 Strafgeseßbuches, das Hauptverfahren vor der Strafkammer des König- lichen Landgerichts hierselbst eröffnet. Keine Untersuchungshaft. N i s Das im Deutschen Reiche befindlihe Vermögen der Angeschuldigten wird zum Betrage von je zwet- bundert Mark mit Beschlag belegt. V. M. 84/92. Ratibor, den 22. November 1892. Königliches Landgericht, Il. Strafkammer. Goede. Moec>ke. Bernard.

[55307] Bekanntmachung.

Durch Beschluß des Landgerichts Zabern vom 1. l. M. wurde die Vermögensbeshlagnahme des der Verleßung der Wehrpflicht angeklagten Carl Bauer, geboren am 12. Juli 1872 in Bühl bei Weißenburg, zuleßt in Greßweiler wohnhaft ge- wesen, soweit es im Deutschen Reiche gelegen ift, verfügt.

Zabern, 14. Dezember 1892. :

Kaiserl. 1. Staatsanwalt: Hasemann.

[55444] | Aufhebung einer Vermögensbeschlagnahme.

Die dur<h Beschluß hiesiger Kaiserliher Straf- fammer vom 7. März 1892 angeordnete Beschlag- nahme des im Deutschen Reiche befindlichen Vermögens des Josef Nuß, geboren am 12. März 1869 in Geis- polsheim, veröffentliht in Nr. 66 des Reichs- Anzeigers 3. Beilage vom 16. März 1892 ist durch Beschluß desselben Gerichts vom 29. Oktober ds. Is. wieder aufgehoben worden.

Straßburg i. E., den 16. Dezember 1892.

Der Kaiserlihe Erste Staatsanwalt.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[55466] Zwangsversteigerung. i: Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im Grundbule von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Band 82 Nr. 3429 auf den Namen des Putmeisters Ferdinand Dunkel und des Maurerpoliers Carl Berg zu Berlin eingetragene, zu Berlin in der Pasewalkerstraße Nr. 4 belegene Grundstü> am 1. März 1893, Vormittags 107 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 40, versteigert werden. Das Grund- \tü> is mit 0,27 \( Reinertrag und einer Fläche von 7 a 48 qm zur Grundsteuer und vom Etats- jahre 1894/95 ab mit 9920 A Nußungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuch- blatts, etwaige Abshäßungen und andere das Grundstü betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen fönnen in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Zimmer 41, eingeschen werden. Alle Realberehtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprü deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grund- uche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Corderungen von Kapital fle wiederkehrenden ebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs-

termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des E Gebots ni<ht berüdsi<htigt werden und ei Bertheilung des Kaufgeldes gegen die berü>- sichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Die- jenigen, welche das Eigenthum des Grundstü>s be- anspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 1. März 1893, Nachmittags 122 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben, verkündet werden.

Berlin, den 7. Dezember 1892.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 76. [55476] Aufgebot.

Es ist das Aufgebot folgender Urkunden:

1) ter für den Ziegeleibesißer H. Heßshold in Drosa bei Cöthen ausgefertigten convertirten vier- procentigen Pfandbriefe der Norddeutshen Grund- Credit-Bank, Hypotheken - Versicherungs - Actien- Gesellschaft zu Berlin, zu je 600 A:

a. Látt. C. Nr. 7682, ausgefertigt am 15. April 1887 und am 5. Juli 1887 zur Ausgabe gelangt,

b. Litt. C. Nr. 7683, ausgefertigt am 15. April 1887 und am 5. Juli 1887 zur Ausgabe gelangt,

c. Litt. C. Nr. 7684, ausgefertigt am 15. April 1887 und am 13. Juli 1887 zur Ausgabe gelangt,

d. Litt. C. Nr. 8295, ausgefertigt am 8. Juli 1887 und am 4. August 1887 zur Ausgabe gelangt,

2) des für den zu 1 genannten Heßschold aus- gefertigten, ursprünglih als fünfprocentigen aus- gegebenen, am 24. Avril 1886 in einen vierprocen- tigen convertirten Pfandbriefes der zu 1 genannten Norddeutschen Grund-Credit-Bank zu 300 4 Litt. D. Nr. 3797, zur Ausgabe gelangt am 4. August 1887,

zu 1 und 2 von dem Ziegeleibefißer H. Heßschold in Drosa, vertreten gewesen durh den Justiz-Rath Schwerin zu Berlin, :

3) der dur< Beschluß der Generalversammlung vom 20. September 1888 in eine Vorzugs-Actie umgewandelten Stamm-Prioritäts-Actie Nr. 731 der Münchener Brauhaus-Actien-Gesellshaft zu Berlin über 1200 4 4d. d. Berlin, den 1. Dezem- ber 1886, L

von der Firma Hermann Harß & Co. zu Berlin, vertreten durh den Rechtsanwalt Senff zu Berlin,

beantragt.

Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 23. November 18983, Vormittags Ak Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neue Friedrichstraße 13, Hof Flügel B., Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Berlin, den 7. Dezember 1892.

[55478] ; : Lemgo. Auf Antrag der Ehefrau des Schneider- meisters Brüning hiers. werden die Inhaber nach- stehender angebli verloren gegangener Obligationen der hiesigen Sparkasse Nr. 9069 für Doris Brüning, Nr. 9070 Hermann Brüning, Nr. 9071 August Brüning, Nr. 9072 Karl Brüning über je 30 M, ausgestellt am 5. Januar 1874, hier- mit aufgefordert, ihre Nechte an dieselben bei dem unterzeihneten Gerichte spätestens in dem dazu auf Dienstag, den 11. Juli 1893, Morgens 16 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der leßteren erfolgen wird. Lemgo, den 15. Dezember 1892. Fürstlihes Amtsgericht. T. Pothmann. [55474] Aufgebot. A Der Gastwirth Claus Repenning in Hanerau bat das Aufgebot des Sparkassenbuch Nr. 5794 der Spar- und Leihkasse zu Nortorf, ausgestellt am 3. Oktober 1891 auf seinen Namen mit einer Einlage von 150 Æ, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1S, Juli 1893, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Nortorf, den 10. Dezember 1892. Königliches Amtsgericht.

[55469] j

In dem Hypothekenbuche der Bauerschaft Hillen- trup sind die folgenden Ingrossate eingetragen, bei welchen die gegenwärtigen Inhaber niht mit Sicher- heit zu ermitteln sind, bezw. bezüglih deren die Schuldner behaupten, daß die betreffende Schuld er- loschen bezw. cedirt sei, ohne daß die erforderlichen Quittungen oder die Original-Obligationen beschafft werden können :

L. auf dem Colonate Röhr Nr. 2. i a. ‘ein Darlehn zu 1500 Thlr. = 4500 Æ, ein-

etragen am 29. März 1802 für die Hornhard’schen N oeinänder und deren Pupille, Wilhelm Julius Hornhard,

b. ein Darlehn zu 700 Thlr. = 2100 Æ, ein- getragen am 7. April 1802 für den Landphysikus und Medizinal-Rath Fo>ke in Lemgo m. Postmeister Heynemann als Cefssionar;

II. auf dem Colonate Strüver Nr. 3. * a. ein Darlehn zu 600 Thlr. = 1800 Æ, ein- etragen am 2. September 1857 für Thusnelda Meyer aus Lemgo :

ITI. auf dem Colonate Vieth Nr. 16.

a. ein Darlehn zu 150 Thlr. = 450 Æ, ein- getragen am 30. Juni 1840 für Bernhard Stohl- mann zu Lemgo. Das Darlehn foll infolge Cession auf den Glasermcister Mundhenke in Lemgo über- gegangen sein;

1V. auf dem Colonate Homberg Nr. 25. a. an Dârléhn zu 300 Thlr. =: 900 Æ, ein- getragen am 18. Juli 1866 für Wilhelm Plaß aus Mossenberg :

V, auf dem Colonate Kaufmann Nr. 29.

a, ‘ein Darlehn zu 220 Thlr, = 660 Æ, ein- getragen am 30. Oktober 1832 für Colon Gödeke Nr. 13 zu Wiembe> m. Luise Hempelmann zu Lemgo, als Cessionarin;

b. ein Darlehn zu 200 Thlr. = 600 Æ, ein- getragen am 26. Juli 1853 für Fräulein Luise Hem- pelmann zu Lemgo ;

c. ein Darlehn zu 70 Thlr. = 210 M, ein- getragen am 10. Februar 1863 für Charlotte Bege- mann zu Henstorf; - /

d. eine Forderung für Alimente im Betrage zu 100 Thl. = 300 Æ, eingetragen am 22. Januar 1868 für Charlotte Frevert zu Hillentrup.

VI, auf dem Colonate Tinnemeier Mr. 37.

a. eine Lohnforderung zu jährli<h 15 Thlr. = 45 M, seit Michaelis 1856, eingetragen am 6. Juli 1859 für Charlotte Tinnemeier ;

VII. auf dem Colonate Kuhfuß Nr. 41.

a. ein Darlehn zu: 50 Thlr. =-150 #, einge- tragen am 11. Februar 1852 für Jacob Arensberg zu Alverdissen;

VIIT. auf dem Colonate Waltermann Nr. 47.

a. ein Darlehn zu 360 Thlr. = 1080 Æ, einge- tragen am 7. Oktober 1859 für Gutsbesitzer Linde- mann zu Lüdenhausfen;

b. ein Darlehn zu 50 Thlr. = 150 Æ, einge- tragen am 3. November 1869 für die Vormundschaft des Heinrih Theermann aus Hillentrup;:

IX. auf dem Colonate Kulenkord Nr. 48.

â: cin Darlebn zu 20 Dl = 60/46, eingè- tragen am 24. Januar 1811 für die Armen zu Hillentrup ; : i

X. auf dem Colonate Wolf Nr. 51.

a. ein Darlehn zu 100 Thlr. = 300 4, einge- tragen am 23. November 1866 für den Einlieger Konrad Wolf zu Spork;

XT. auf dem Colonate Humke Nr. 57.

a. ein Darlehn zu 150 Tblr. = 450 Æ, einge- tragen am 20. März 1855 1ir den Bauerrichter Hölscher zu Hillentrup ;

b. ein Darlehn zu 100 Thlr. = 300 4, einge- tragen am 9. Dezember 1859 für die Kinder erster Ehe des Colons Sievert Nr. 9 zu Wendlinghausen ;

c. ein Darlehn zu 100 Thlr. = 300 A, einge- tragen am 14. November 1862 für den Bauerrichter Carl Sievert zu Wendlinghausenz

d. ein Darlehn zu 50 Thlr. = 150 Æ, einge- tragen am 24. März 1865 für den Aufseher Simon Sievert von Nr. 9 zu Wendlinghausen; /

X1II. auf dem Colonate Tödtmann Nr. 58.

a. ein Darlehn zu 100 Thlr. = 300 #, einge- tragen am 18. April 1854 für Friedri<h und Wil- helm Küstermeier zu Spork;

b. ein Schichttheil zu 54 Thlr. 28 Sgr. = 164 M. 80 „3, eingetragen am 13. April 1860 für die Wefel’schen Kinder erster Ehe;

XITIT. auf dem Colonate Kortemeier Nr. 73.

a. ein Schichttheil zu 50 Thlr. = 150 A, ein- getragen am 27. Dezember 1848 für August Kloke, unehelidßer Sohn der Luise Stork von Nr. 15 zu Lüerdissen ;

X1TV. auf dem Colonate Tasche Nr. 81.

a, ein Darlehn zu 300 Thlr. = 900 A, einge- getragen am 15. März 1871 für den Colon August Bölfcher Nr. 27 in Hillentrup ;

X V. auf dem Colonate Dülm Nr. 84.

a. ein Darlchn zu 750 Æ, eingetragen am 8. De- zember 1880 für den Wegaufseher Heinri<h Winter in Bega.

Auf Grund des $ 17 des Einführungsgesetzes zum Gesetze über den Eigenthumserwerb an Grundstücken u \. w. und zur Grundbuchordnung vom 27. Juli 1882 sowie auf Antrag der Schuldner bezw. Gläu- biger werden hiermit alle, welhe aus obigen Jn- rossaten Rechte herleiten wollen, aufgefordert, solche pätestens in dem auf Montag, den 14. August 1893, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Ge- richtsstelle angeseßten Termine anzumelden und zu begründen, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen, die Urkunden für kraftlos erklärt und die Ingrossate gelöscht bezw. die Cessionen im Hy- pothekenbuche eingetragen werden follen.

Zugleich werden alle ni<ht vorgeladenen Perfonen, welche vermeinen, daß ihnen an einem Grundstüde in der Bauerschaft Hillentrup das Eigenthum, ein das Eigenthum beschränkendes oder ein anderes ding- lihes Necht zustehe, hiermit aufgefordert, diese Rechte

behufs Eintragung in das Grundbuch unter genauer Bezeichnung derselben, unter Angabe eines bestimmten Geldbetrages und der beanspruhten Rangordnung, sowie unter Beifügung der Beweismittel spätestens in dem oben angeseßten Termine hier anzumelden.

Bon der Anmeldepflicht sind diejenigen entbunden, denen eine besondere Benachrichtigung über die ge- \chehene Anerkennung ihres Rechts bereits zugegangen, oder deren RNe<ht na< dem 1. August 1884 einge- tragen ist.

Die Unterlassung der Anmeldung hat den Rechts- nachtheil zur Folge, daß bei Hypotheken das Recht aus der Ingrossation verloren geht und daß Eigen- thumsrehte oder sonstige dinglihe Rechte Dritten gegenüber, welhe innerhalb der Aus\chlußfrist ihre Rechte angemeldet haben, - oder welche im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das Grundstü>k oder Nechte an demselben erworben haben, niht geltend gemaht werden können.

Eine Widereinsetßzung in den vorigen Stand gegen den Ablauf der geseßlichen Frist findet niht statt. Mit dem Ablauf derselben, am 14. August 1893, treten das Eigenthumserwerbsgeseß und die Grund- buchordnung vom 27. Juli 1882 in der Bauerschaft Hillentrup in vollem Umfange in Kraft. Die bis- herigen Hypothekenbücher werden alsdann geschlossen.

Lemgo, 12. Dezember 1892.

Fürstliches Amtsgericht 11. Brandes.

[55477] ;

Das Kgl. Bayr. Amtsgericht Mitterfels hat unterm 12. Dezember 1892 folgendes Aufgebot erlafsen :

Auf dem Anwesen Haus Nr. 75 der Bauersehe- leute Johann und Barbara Stöger von Maulendorf find für „Zen ledigen Bauersfohn Josef Miethauer dessen lebenslänglihes Wohnungsrecht, in Krankheits- fällen der Unters<luf mit unentgeltlicher Krankenkost vier Wochen lang, im Anschlage zu 3 Fl., die Benußung von Grundstücken, das Recht eine Kuh mit dem Vieh des Gutsbesißers austreiben zu dürfen, hypothekaris< versichert. Nachdem die Nach- fors<ungen nah dem re<tmäßigen Inhaber dieser Forderungen fruchtlos geblieben und vom Tage der leßten hierauf bezüglihen Handlung an gerechnet mehr als 30 Jahre verstrichen sind, so wurde das Aufgebotsverfahren beantragt.

Demnah werden diejenigen, welche auf obige Forderungen ein Necht zu haben glauben, aufge- fordert, ihre Ansvrüche innerhalb 6 Monaten, spätestens aber in dem auf Dienstag, den 4, Juli 1893, Vorm. S Uhr, dahier anbe- raumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls die Forderungen für erloshen erklärt und im Hyp.- Buche gelöscht würden.

Mitterfels, den 14. Dezember 1892.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Amtsgerichts.

(L: S) Ortner.

[41083] Aufgebot.

Unter der Angabe, daß nachstehende im alten Hypothekenbuche von Schwarme, Tom. VI. Pag. 16 #

und Tom. VI b Pag. 430 und 431 auf der Voll- meierstelle Nr. 8 daselbst hypothekarish eingetrage- nen Schulden, als: | 1) 300 Thlr. Gold laut Schuldurkunde vom 92. Oktober 1857 bezw. Cession vom 23. März 1861 und 17. Oktober 1872 für den Voll- meier Johann Peter Esdorn in Schwarme, ) $800 Thlr. laut Schuldurkunde vom 2. März 1860 für die Vormünder der Kinder des weiland Vollmeiers Esdorn in Schwarme, 125 Thlr. Gold laut Schuldurkunde vom 6. September 1864 für Mar und Louis Elias in Hoya, 200 Thlr. Gold laut Schuldurkunde vom 17. Dezember 1865 für Kaufmann Aaron Elias in Hoya von ihm getilgt, die Urkunden nebst Löschungs- bewilligungen jedo< verloren gegangen seien, hat der Vollmeier Rennig Meyer aus Schwarme das Aufgebot der über die genannten Posten gebildeten Hypothekenurkunden beantragt.

Die etwaigen Inhaber dieser Urkunden werden daher hiermit öffentlich aufgefordert, ihre Rechte auf die Urkunden spätestens in dem auf Donnerstag, den 6. April 1893, Vormittags 10 Uhr, angeseßten Aufgebotstermine unter Vorlegung der Urkunden anzumelden, widrigenfalls die Urkunden auf Antrag für kraftlos erklärt werden.

Bruchhausen, 5. Oktober 1892.

Königliches Amtsgericht.

[34954] , : MENS

Das Kgl. Bayr. Amtsgericht Mitterfels hat unterm Heutigen folgendes Aufgebot erlassen :

Auf Antrag des Bâ>kers Michael Laumer von Wörth a. D. ergeht

I. an die Bauers\öhne Anton Laumer, geb. den 26. August 1840 zu Nottenstorf und Josef Laumer, geb. den 19. August 1820 zu Rißmannsdorf, wel< ersterer im Jahre 1846 nah Amerika ausgewandert sein soll und seitdem, leßterer aber feit 30 Jahren verschollen ist, die Aufforderung, spätestens in dem auf Dienstag, den 27. Juni 1893, Vormit- tags S Uhr, dahier anberaumten Aufgebotstermin persönlich oder \{riftli< bei Gericht sih anzumelden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden;

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