1893 / 10 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

London, 11. Januar. Ueber die in Nr. 9 d. Bl. kurz ge- | löschte.

meldete Ueberschwemmung berichtet die „A. C.“: wurde die Wheal

den Kanal von Bristol überragenden Klippen unter Wasser gesept. bis unter das Kanalbett. ie nige hundert Tonnen Wasser in den alten Arbeitsplätzen agd 4 erweise angezapft wurden. Der sich er- b B daß kein Bergmann den Leiter- l am so völlig un- erwartet, n viele Arbeiter E ertränkt wurden, da auh dle ge- er dem ebenen Boden überfluthet waren. i i: : Í Mann unten, von denen zwanzig den Tod fanden. Heagteug stieß der Postdampfer „Ravenna“ in dem japanischen Binnensee mit dem japanishen Kreuzer „Chichima“ zusammen.

Der leßtere ist gesunken. 65 Menschen sind ertrunken.

Einige der Minen erstrecken f Katastrophe brach herein, als

gießende Wasserstrom war so eflig weg erklimmen konnte, und die Ueberschwemmung

wöhnlichen Zufluchtsstätten ü Es waren vierzi

Nach dem Bericht der Ueberlebenden hörte man plößlich eine furcht- bare Erschütterung, der ein Windstoß folgte, welher alle Lichter aus-

Owles Mine, St. Just, an dem Saum der | den

Heute Morgen | reichten {ließ

nichb die Besinnung und gewann den nicht Geretteten in den M

gel chlossen. Gruben steht.

London, 12. Januar.

Man fürate zu den Leitern. Einige der Verwegensten er- lich die Oberfläche, obglei Fe

Füßen oder an den Leiterwegen verloren. Ÿ arbeiter fiel einige Klafter tief von den Leitern herunter, verlor aber | saßun

ene wieder. Ti noh jemand von | der

nen am Leben fei

Die Körper der Todten werden erst na i M erausgeholt werden können, da das Wasser 30 Klafter tief in den

Nach Depeschen des

oft den Halt unter

in junger Berg- D. B.

gilt als aus- zwei Monaten

tischen

¿O D. B us

Kopenhagen eingetroffene englische Dampfer „St. Andrews Bay*" landete, wie é H.“ meldet, die gerettete, aus ahtzehn Mann bestehende Be- der norwegischen Bark „Eleanor" aus eise von Hoore nah Sayannah im sinkenden Zustande im Atlan- cean verlassen werden mußte.

New-York, 11. Januar. Sprengschusses in Colorado sind nach Meldung des ,W. T. B." 27 Bergarbeiter getödtet worden.

11. Januar. Der auf der Rhede von Aarhus

Arendal, die auf

Infolge vorzeitigen Losgehens cines

einer Kohlengrube zu King im Staat

. Unterfuczungs-Sachen.

h, U er ustellungen u. dergl. . Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. y Bee Verpachtungen, Verdingungen 2c. . Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Beffentlicher Anzeiger.

. Kommandit-Gesellschaften r Dai u. Aktien-Gesellsck, Erwerbs- und Niederlaffung 2e. von Rechtsanwälten, Bank-Ausweise.

. Verschiedene Bekanntmachungen.

irthshafts-Genossenschaften.

a)

1) Untersuchungs-Sachen.

Keine.

2) Ausgebote, Zustellungen und dergl.

[61004] a Eng,

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen Band 158 Nr. 6968 auf den Namen des Privatiers Hermann Correus in Berlin eingetragene, zu Berlin in der Git- \cinerstraße Nr. 1 belegene Grundstück am 22. März 1893, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichts\telle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 40, versteigert werden. Das Grundstück is bei einer Fläche von 3 a 9 qm weder zur Grundsteuer noch zur Gebäudesteuer veranlagt.

Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuch- blatts, etwaige Abshätzungen und andere das Grund- üdck betreffende Nachweisungen, sowie befondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei ebenda, immer 41, eingesehen werden. Alle RNealberehtigten werden aufgefordert, die niht von felbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grund- buche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerks niht hervorging, insbesondere derartige orderungen von Kapital, Zinfen, wiederkehrenden de wia oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksihtigt werden und bei Verthei- lung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten An- sprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens Recbetmtükren, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 22. März 1893, Mittags 12 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben, verkündet werden.

Berlin, den 28. Dezember 1892.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 76 jeßt 86.

[61003] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung foll das im Grundbuche von der Hasenhaide und den Wein- bergen Band 8 Blatt Nr. 337 auf den Namen I. der verwittweten Kaufmann Kirst, Johanna Doro- thea Wilhelmine Auguste, geb. Lüpke, zu Berlin, IT. deren Söhne: a. des Königlichen Premier-Lieute- nants im 6. Rheinischen Infanterie-Regiment Nr. 68, Gottfried Fohann Richard Kirft zu Koblenz, b. des Kammergerichts-Referendars Carl Louis Georg Kirst zu Berlin eingetragene, am Plan-Ufer Nr. 27 und der Johanniterstraße Nr. 20 belegene Grundfstück am

6. März 1893, Vormittags X0 Uhr, vor dem | | 1. Oktober 1882, und Litt. M. Nr. 35141 über 500 Æ#, S VOB, | ausgefertigt as Grundstü |

unterzeihneten Gericht , Neu Friedrichstraße 13, Hof, Flügel Erdgeschoß, Saal Nr. 40, versteigert werden. D ift 5a 41 qm groß und mit 14 240 Nußungswertk zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuer- rolle, beglaubigte Abschrift des 1 etwaige Abschätzungen und andere das Grundftück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kauf bedingungen fönnen in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Flügel D, Zimmer 42, N RNealberehtigten werden aufgefordert, die von selbst auf den Ersteher übergehenden An-

an Gerihtsftelle, Neue ( T

Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Ver- steigerungsvermerks nicht hervorging, inésbefondere

derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wieder-

fehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Ver- | fteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe | falls der betreibende | | Amalie

von Geboten anzumelden und, ) Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung deé geringsten Gebots nit berüdckfihtigt werden und bei

Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berücksihtigten | Diejenigen, |

zurücktreten.

Anfsprühe im Wange h Grundftüde

welche das Eigenthum det bean-

spruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Ver- | fteigerungstermins die Einstellung des Verfahren® | | zu Simonsdorf von den Grben des

herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlac das Kaufgeld in Stelle des Grundftücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am S993, Nathmittags 12} Uhr, an Gerichtsstelle wie oben verfünbet werben. Berlin, den 28. Dezember 1892. Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 77

[60894]

Sin Sathen des Kreismaurermeisters arbeiter und Anbauer Heinrich Weiland und dessen Ehefrau, Johanne, geb. Pabl, zu Fümmelse, Schuld- ner, wegen Hypotheklapitals, wird, nahdem auf An- irag des Gläubigers die Beschlagnahme des den Sw@huldnern gehörigen Anbauerwesens Nr. ass. 117 zu Fümmelse nebst Zubehör zum Zweckte der Zwangs-

| je 5000 A und Lätt. M

eingesehen werden. Alle | nit | | y 7 i: ti g P i : | Legungs8)cwemes Der &parla}e De! sprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem | | Nr. 57249 vom

| gezahlt von dem Zahlmeister Mummert in Grottkau | ge

| Nr. 107683 derx

Bezug auf den Anspru an die | 6. März | | Sparkasse Nr. 181779, lau Hedwig Müller über 302

| 2c. Müller.

Sriedri | Möhle zu Thiede, Gläubigers, wider den Fabril- |

versteigerung dur Beschluß vom 21. Dezember 1892 verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im (Grundbuhe am 22. Dezember 1592 eg ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 15, April 1893, Nachmittags 3 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Wolfenbüttel, in der Stöter’shen Gast- wirthfcaft zu Fümmelse angeseßt, in welhem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe reichen haben.

Wolfenbüttel, den 2. Januar 1893.

Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

zu über-

(60892

In Sachen, betr. die Zwangsversteigerung folgender dem Ackerbürger Griem hier gehöriger Grundstücke, nämli des Hausgrundstücks am Prull Nr. 106, und der Ackerstücke Walkerschlag Außenfeld Nr. 232 und Nr. 233, sämmtlich hier, wird hierdurch zur Abnahme der Rechnungen des Sequesters Termin bestimmt auf den 23. Januar 1893, Vormittags 10 Uhr.

Gadebusch, den 7. Januar 1893,

Der Amtsrichter: Schroeder.

[61014] Aufgebot.

Es ift das Aufgebot nahfolgender angebli ge- stohlener Schuldverschreibungen der confol. 49/0 Preuß. Staatsanleihe von 1882:

a. Litt. E. Nr. 554 631 über 300 # von Nestnurateur Ferdinand Pfeiffer, hier,

b. Litt. F. Nt. 202 161 über 200. Æ von den Erben des Maurers Carl Trepte zu Dresden,

c. Litt. D. Nr. 361 032, 361 034 über je 500 M. von der Agnes Schultz, vertr. durch ihren Vormund Kaufmann F. Wutdorf zu Schwedt a. O., beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. Januar 1894, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte Neue Friedrichstr. 13, Hof part., Zimmer 32 an- beraumten Aufgebotstermine thre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Verlin, den 2. Januar 1893.

Das Königliche Amtsgericht T. Abtheilung 82.

dem

[61013] Aufgebot. Es ist das Aufgebot nachfolgender Urkunden bean- tragt worden. a. Des angeblich ver 1892 von Ludwig gestellten, auf A. \traße 35, gezogen

am 5. November 1892 mi

PANNACPHAEN ( Yangcentn,

1892 von Louis Jahn [ger Ernst Schotter in Berlin SO., Lausfiterstraße 40 gezogenen, von leßterem acceptirten, am 1. November 1892 zahlbaren Wechsels über 315 H mit den C Louis Jahn Nachfolger C. G. Jahn und F Schulze an die Orde von Caesar Wollhe der Handlung Caesar Wollheim hier.

c. Die angeblih gestohlenen Berliner Stadt- Anleihescheine Litt. N. Nr. 32826, 33345, 33346, 33347 über je 200 M, ausgefertigt zu 4/0 unterm

C

Qa

zu 449% unterm 15. September 1876 und herabgeseßt auf 49/0 vom 1. Januar 1887 ab

von dem Prediger Franz Müller zu Turn Severin

7 E L | (Rumänien). Grundbuchblatts, | T

gegangenen Werner Nr. 2203

2298

d. Die angebli verlorer Zcktadt-Anleihe}ichein: ]

Ÿ J€ 500 M, t 1886 von dem Retjenber

e. Des angebli wverlorer

ausgeTerttgl Zu O6 / Term L. „SUUI ermer DICI egan ener DIntTer-

o.

die Armee und Marine, Abtk

rae +4514 e rungs-Anjtalt für

22. August 18

¡ther Mummert z. 3. in BreS8lau urid Kaufmann

urter Allee

_— von Dem 2c (T A N 4 Kt eo ici ai

f. Des von dem 5 tmmermet1ter (F Trt+tnor 1 Berlin

F. WIITIner zu “ern, iber ein von der Wirthschafterin Wilhelmine :

Sturm empfangenes Darlehn von 3000 A

Tan

ausgestellten, scheins von dem Sturm zu Dembowc Der Rückgewährscheine Nr. 1—18 9 Allgemeinen Bersicherungs-Actien- Gesellschaft Victoria hier, über 300 Æ, lautend auf das Leben bes Hülfs-Weithenftellers Peter Pawolski Pawolsfi. D ckterbefassenbuches der neuen großen Bexliner Sterbetafse Nr. 11742, lautend auf den Handelsmann Andreas Christoph Friedrich Reinecke von der Wwe. Reinete zu Magdeburg

i. Des Sparkassenbuches der Hiesigen {städtischen 1775, lautend auf die Berkaufertn M. 13 H won Þer

Erben der Sturm, Gärtner

9 ov Mino g. zu der Police

h. Deé

k. Des Depotscheines des Comtoirs der Reiths- Hauptbank für Werthpapiere Nr. 64586588 vom 20. Juli 1891 über 12500 Frc#. 99% Rum. amort. Rente mit Zinssheinen vom 1,/13. Dfiober 1891 fgg., zur Aufbewahrung übergeben von Carl Stheffler pon dem Stadtgerichts-Secretär 3. D. Stheffler hier. |. Der Depositalsheine der Germania Lébens- Bersicherungs-Actien-Gesellschaft zu Stettin über die verpfändeten Lebensversicherungs-Policen Nr. 2596485

r s t 1 q Uber | 1

Or Zar I Jo Uber

Lpbent-Berfithe- | [E

angeblih verloren gegangenen S{huld- }

und 41226 vom 17. Mai 1884, der erstere auf Adolf Wilhelm Malte Schumacher, der letzter auf Frau Louise Kühns8, geb. Tews, jeßt verehelichte Schumacher lautend von der Frau Schumacher und der Frau Gerloff hier.

m. Des Depotscheines des Comtoirs der Reichs- Hauptbank für Werthpapiere Nr. 434535 vom 94. Oktober 1887 über 3000 A 349% Preuß. cons. Staatsanl. mit Zinsscheinen vom 1. April 1888, zur Aufbewahrung übergeben von Frau Clara Nabe, geb. Henschel, hier von der Frau Nabe.

n. Des Depotscheines der Kur- und Neumärkischen Nitterschaftlihen Darlehnskasse hier Nr. 88 B. vom 27. Juni 1892 über eine von der Frau Lieutenant Louife Freifrau von Rotenhan, geb. von Beneckendorff und von Hindenburg zur Aufbewahrung übergebene Holzkiste ges{chnürt und gesiegelt, signirt: Frhr. v. Rotenhan, Lieut. im 3. Garde-Reg. z. F. von der Frau v. Rotenhan.

o. Der von der Lebensversicherungs-Anñstalt für die Armee und Marine ausgefertigten Police Nr. 6649 vom 1. Januar 1879 über 500 Æ, lautend auf das Leben des Lieutenants Carl Friedrih Otto Runge zu Gollnow von dem Bruder Lieutenant Arel Runge zu Marienwerder. i

p. Der von der Allgemeinen Eisenbahn-Versiche-

rungs-Gesellschaft hier ausgefertigten Police Nr. 5992 vom 2. April 1867 über 300 Thlr. (900 46), lautend auf das Leben des Gastwirthes Johann Georg Leonhard Renner in Schwabach und seiner Ehefrau Anna Catharine, geb. Wirth von den Renner'’schen Eheleuten zu Weißenburg. q. Der von der Lebensversicherungs-Anstalt für die Armee und Marine ausgefertigten Police Nr. 8624 vom 1. Oktober 1880 über 500 Æ, lautend auf das Leben des Second-Licutenants Carl Robert Kaspar von Owstien in Stendal von dem Major von Owrostien zu Görlitß.

r. Des von G. Marnitz hier auf Jul. Bernhard hier gezogenen, von letzterem acceptirten Wechsels vom 20. Oktober 1892 über 160 Æ, zahlbar am 28. Januar 1893 mit den Blancogiros G. Marnitz und Karl Paul von dem Fabrikanten Karl Paul hier.

s. Des von G. Marnitz hier auf A. Töpfer hier gezogenen, von leßterem acceptirten Wechsels vom 18. Oktober 1892 über 130 #, zahlbar am 3. Februar 1893 mit den Blancogiros von G. Marniß und Karl Paul von dem Fabrikanten Karl Paul hier.

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ber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den D0. September 1893, Mittags 1D Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte Neue Friedrichstraße 13, Hof part., Zimmer 32 an- eraumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- secrklärung der Urkunden erfolgen wird. Berlin, den 3. Januar 1893. Das Königliche Amtsgericht 1. Abthl. 82.

[ 608 96] j Frau ristiane Friederike, rw. Finzel, geb. Baumann, in Sciferiz u. Gen. haben das Auf- gebot der fe des lande virtbh\chaftli eins im Königreih Sachsen erie I, über 1500 M und Serie I. : 51! M beantragt. Der JIn- Urkunden aufgefordert, spätestens auf den 3. Januar 1894, Mittags lhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Lothringer ßei1 I., Zimmer 131, anberaumten Aufgebots- l nzumelden und die Urkunden : Kraftloserklärung der

11n L444 HM L L V

Nr. 515 300

; wird

+/ 4 L N vorzulegen, widrigenfalls Die Dresden, d Köntgl

) Kentrup zu

des an-

2931 der

zu Gelsenkfirhen, lautend auf

es Gerhard Heinrich Uhlenbrock,

n 20. November 1870 zu Gelsenkirhen

n Iohann Heinrich Ubhlenbrock, Werth am 892 M 166,84, aufgefordert, dieses Buch

im Aufgebotêtermine den 27. Sep- tember 1893, Vorm. 11 Uhr, vor dem unter- fertigten Geriht, Zimmer Nr. 5, vorzulegen, widrigen- falls daéselbe für fraftlos

Gelsenkirchen, den 7. Zanuar 1893.

Königliches Amtsgericht. [61009] Aufgebot.

Die Firma Boy Pêre et Fils in Salon in Franfreich, hat das Aufgebot, behufs Kraftlos- erflärung des von ihr d 4. Salon, den 10, No- vember 1892 auf eigene Ordre ausgestellten, auf die Firma Pelifkan & Schindler hier gezogenen, von diesem acceptirten und mit ihrem Firmenstempel und dex Nummer 4442 versehenen, bei der Firma Hammer & Smidt domicilirten, am 19. Februar 1893 zahlbaren Primawechsels über 1573 M 69 S, welchen bie Firma Pelifkan & Schindler am 39. No- vember 1892 in einem einfahen Briese mit der Post an die Antragstellerin abgesendet hat, bei dieser aber nit eingetroffen ist, beantragt, Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, pätestens in dem auf den 16, Oktober 1893, Vormittags A Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zim- mer 206, anberavmten Aufgebotstermine seine Rechte

anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Leipzig, den 4. Januar 1893. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 11 !. Steinberger.

[61008] Aufgebot,

Der Schlossermeister B. Flintrup und die Wittwe Wagenbauers Ernst Lehmann, beide zu Münster, haben das Aufgebot der nachbezeichneten, zum Grund- buche noch nicht übernommenen Grundstücke:

1) Flur 2 . Nr. 550/238, Brinkstraße, Ge-

bâäudefl. 2 qm,

2) Flur 2 Nr. R Brinkstraße, Hofr. 58 qm, der Steuergemeinde Münster zum Zwecke der Ueber- nahme dieser Grundstücke zum Grundbuche beantragt, und zwar foll das erstgenannte Grundstück auf den Namen des Antragstellers zu 1, das zweite auf den Namen beider Antragsteller zu gleichen Theilen zum Grundbuch übernommen werden.

Es ergeht daher an alle diejenigen, welchen als Eigenthumsprätendenten Rechte und Anfprüche auf die vorbezeihneten Grundstücke etwa A die Aufforderung, \olche spätestens in dem auf den 29, April 1893, Vormittags A1 Uhr, an- beraumten Aufgebotstermine anzumelden und zu be- scheinigen, widrigenfalls dieselben mit ihren Eigen- thumsansprüchen auf die gedachten Grundstücke aus- geschlossen werden. F. 54. 92.

Münster, den 31. Dezember 1892.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung V.

[60884] Aufgebot.

Auf den Antrag der minderjährigen Arbeitertochter Amalie Augstein, vertreten durch ihren Bormund Besitzer Ludwig Ewel in Labagienen, leßterer ver- reten dur den Nechtsanwalt Kuhn in Labiau, wird der Arbeiter August Augstein aus Neu-MRinderort, welcher seit 17 Jahren verschollen is, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 28S. No- vember 1893, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Labiau, den 3. Januar 1893.

Königliches Amtsgericht.

[60895] Aufgebot.

Auf den Antrag der verehelihten Arbeiter August Pieper, Bertha, geb. Radtke, zu Eschenriege, im ehe- lichen Beistande, vertreten durch den Rechtsanwalt Zinzow in Neustettin, wird der Arbeitsmann Her- mann Radtke aus Eschenriege, welher im Früh- jahr 1882 nach Amerika ausgewandert sein soll, hiermit aufgefordert, sih spätestens im Aufgebots- termine an biefiger Gerichtsstelle, am 29. No- vember 1893, Vormittags 10 Uhr, schriftli oder versönlih zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird.

Neustettin, den 4. Januar 1893.

Königliches Amtsgericht.

61017 Durs Beschluß des K. Landgerichts Landau i. d. Pfalz vom 10. November 1892 wurde «Wilhelm Schwein, Sattler, in Billigheim wohnhaft, und Conforten, welche bei diesem Gerichte gegen Jakob Sawary, geboren am 20. Februar 1846 zu: Billig- beim, dermalen ohne bekannten Wohn- und Aufent- haltsort abwesend, das Abwesenheitöverfahren be- treiben, zu dem contradictorisch mit der K. Staats anwaltschaft zu führenden Zeugenbeweise darüber zu- gelassen: Daß Jakob Sawary, Sohn von Johannes SZawary und Margaretha Schwein, im Jahre 1864 nah Amerika ausgewandert ist, daß nah feiner Ankunft in Amerika keinerlei directe Nachrichten mehr von ihm einliefen, daß nur indirect “etwa im Fahre 1866/67 verlautete, er sei in merifanische Kriegsdienste getreten, daß aber seitdem weder directe noch indirecte Nachrichten von ihm in seine Heimaty gelangt find.“ j

Termin zur Beweiéaufnahme i} bestimmt aus 6, Februar 1893, Vormittags 9 Uhr, 1m Commissionézimmer des K. Landgerichts dahter.

Landau i. d. Pfalz, den 74+Januar 1893,

Der K. 1. Staatsanwalt. Boeding.

[61010] Aufgebot.

Auf Antrag des Testamentsvollstreckers der ver- storbenen Eheleute Friedrih Wilhelm Domeyer und Sophia, geb. Hasselbush, früher verw. Rade- mann oder Radmann oder Nahdemann, nämli des Carl Jacob Heins, vertreten dur ven 9echté- anwalt Dr. Richard Pels, wird cin Aufgebot dahin erlassen: R

Alle, welhe an den Nachlaß der am 29. April 1881 bezw. 30. August 1892 verstorbenen Gheleute Frieeris Wilhelm Domeyer und Sophia, geb. Hasselbush, früher verw. )iade- mann oder Nadmann oder Rahdemann Erb- over sonstige Ansprüche zu haben vermeinen oder den Bestimmungen des von den genannten Erblafsern am 3. Oktober 1874 errichteten, mil Nachtrag vom 28, April 1881 yersehenen, 9m 19. Mai 1881 publicirten Testaments, 10w1€ au den dem Antragsteller “darin ertheilten Befugnissen und Machtyollkommenheiten namen!- li ver Befugniß, alle zum Nachlasse gehören- den Grundstücke, Hypothekposten, Staals- ober sonstigen Shulddocumente auf setnen alleinigen

Consens um- und wegzuschreiben oder tilgen zu Bes niht minder

in die Anlegung oder Tilgung von Clauseln aller Orten, e bloße Borzeigung des Testaments allein zu confentiren, widersprehen wollen, werden hierdurch or fordert, solhe An- und Widersprüche bei dem unterzeihneten Amtsgeriht, Dammthor- straße 10, 1. Stock, Zimmer Nr. 17, spätestens aber in dem auf Freitag, den 3. März 1893, Nachmittags 1 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbs Parterre, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Ee unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevoll- mächtigten bei Strafe des Aus\clusses. Hamburg, den 2. Januar 1893. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotsfachen. (gez.) Tesdorpf Dr. J Beröffentlicht: Ude, Gerichtsschreibergehilfe.

[61016] Aufgebot.

Der am 15. Juli 1892 ledigen Standes allhier

verstorbene Kaufmann Hinrich Daniel Matthießen, früherer Mitinhaber der hiesigen Handelsfirma F, P. Braunbehrens, Sohn weiland Webers Claus Hinrich Hermann Matthießen und dessen gleichfalls verstorbenen Ehefrau Catharina Elisabeth, geborenen Böbs, zu Dummersdorf , hat in seinem bei hiesigem Amtsgerichte am 20. Juli 1892 publicirten Testa- mente vom 14. Februar 1888 zu Erben die Kinder der Geschwister seiner genannten Eltern eingeseßt und denselben deren cheliche Kinker substituirt. Namen und Wohnort dieser Erben sind nicht be- fannt. Auf Antrag des Kanzlei-Raths Hartmann zu Lüne- burg, als Vollstrecker des gedachten Matthießen'schen Testaments, werden die eirefeuben Erben, sowie diejenigen, welche der dem Antragsteller vom Testator heigelegten Befugniß, die Kapitalausstände des Leßz- teren umschreiben oder löschen zu lassen, widersprechen wollen, hierdurch aufgefordert, ihre An- und Wider- sprüche bei dem unterzeihneten Amtsgerichte spätestens aber in dem auf Montag, den 6, März 1893, 10 Uhr , anberaumten Aufgebotstermine und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zu- stellungsbevollmächtigten, bei Strafe des Ausschlusses, anzumelden.

Lüneburg, den 6. Januar 1893,

Königlich Preuß. Amtsgericht, Abth. 1.

[61015] Nufgebot.

Auf Antrag des Kaufmanns Paul Kretschmer zu Breslau und des Steuererhebers Hugo Scheinert ebenda, des ersteren als Vormundes, des lehteren als Gegenvormundes der minderjährigen Geschwister Slisabeth, Paul, Robert, Wilhelm und Clara Wurm. Beneficialerben, nah ihrem am 12. November 1892 zu Breslau verstorbenen Vater, dem Schmiedenieister Nobert Wurm, werden die Nachlaßgläubiger und Bermächtnißnechmer des vorbenannten Schmiede- meisters Nobert Wurm aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermine, am 25. April 1893, Vormittags 11 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß desselben bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 89, im 11. Stock des Gerichts- gebäudes am Schweidnißer-Stadtgraben Nr. 4, an- zumelden, widrigenfalls fie gegen die Beneficialerben ihre Ansprüche nur noch insoweit geltend machen fönnen, als der Nachlaß mit Auss{chluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nußungen durh Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht erschöpft wird.

Breslau, den 6. Januar 1893.

Königliches Amtsgericht.

[61011] Aufgebot,

Auf Antrag des Curators des entmündigten Photo- graphen Georg Adolph Emil Koppmann, nämlich des Johann Carl Heinrih Zimmermann, vertreten dur den Nechtsanwalt Dr. jur. Edm. Klée Gobert, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

Alle, welche an den laut Beschluß des hiesigen Amtsgerichts vom 1. November 1892 wegen (Seistesfranfheit entmündigten, hierselbst am 15. Juli 1842 geborenen Photographen Georg Adolph Emil Koppmann, sei es mit Bezug auf dessen Eigenschaft als alleinigen Inhabers der Firma G. Koppmann & Co. oder aus irgend welchen fonstigen Nechtsgründen, Forde- rungen oder Ansprüche irgend welcher Art zu haben vermeinen, werden hiermit aufgefordert, folhe Forderungen und Ansprüche bei dem unterzeichneten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, l. Stock, Zimmer Nr. 17, spätestens aber in dem auf Freitag, den 2, März 1893, Nach- mittags L Uhr, anberaumten Aufgebots- termin , daselbst Parterre, Zimmer Nr. 7, an- zumelden und zwar Auswärtige unter Be- stellung eines hiesigen Zustellungsbevoll- mächtigten bei Strafe des Ausschlusses.

Hamburg, den 3. Januar 1893.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Nufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreibergehilfe.

[61006] Oeffentliche Ladung. A _ Der mit der Theilung der zwischen dem pensionirten Förster Joseph Obertreis zu Niersbach und dessen verstorbenen Ehefrau Franziska, geb. Loskyll, bestan- denen Gütergemeinschaft und des persönlichen Nach- lasses der Franziska Loskyll beauftragte Königliche Notar Böftrich in Dudeldorf, ladet auf An- trag des Iohann Joseph Obertreis, gräflih von Kesselstatt'\hen Majoratsförsters zu Condel, die gegenwärtig ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesenden Eheleute Nikolaus Müller und Margaretha, geb. Obertreis, ersterer srüher Kaufmann, leßtere ohne Geschäft, beide zu- leßt in Niersbach wohnhaft gewesen, zu dem auf

ienôtag den 21. März 1893, Vormittags 10 Uhr, auf seine Amtsstube zu Dudeldorf anbe- raumten WVerhandlungstermine, behufs Wahrung ihrer Interessen, unter der Verwarnung, daß gegen die Ausbleibenden angenommen wird, sie seten mit der Vornahme der Theilung einverstanden. Zum wee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

Wittlich, den 8. Januar 1893.

i Hompes\ch, Gerichts\{hreiber des Kgl. Amtsgerichts.

[61006] Bekanntmachung. : In der Fromm'fchen Testamentssache wird hiermit zur öffentlihen Kenntniß gebracht, daß in dem am

6. Oktober 1892 eröffneten Testamente der Wittwe Ida Wilhelmine Fromm, geb. Kruse , außer andern ersonen die Kinder des verstorbenen Emil Wil- elm Albert Kleemann zu Erben eingeseßt sind und n Kapital von 1500 # gleichantheilig erhalten ollen.

Berlin, den 5. Januar 1893.

Königliches Amtsgericht 11,

m Namen des Königs! Verkündet am 29. Dezember 1892. ; Wieneke, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Kaufmanns Eduard Seppeler zu Bielefeld erkennt das Königliche Amtsgericht zu Rietberg durch den Gerichtsa)sessor Uffeln, da der Antragsteller das Aufgebot des Richard Seppeler aus Rietberg, Sohn der verstorbenen Eheleute Kanzlei- director Barthold Seppeler und Franzisca, geb. Kolk- mann, geboren am 8. November 1838, beantragt, sich als crbberechtigter Verwandter des Richard Seppeler legitimirt und glaubhaft gemacht hat, daß derselbe, nachdem er im Jahre 1864 nach Amerika ausgewan- dert, dort verschollen ist, das erkennende Gericht daher gemäß $8 824, 828 A. L. R. 11. 18 ($ 22 Abs. 3 A. G. z. C. P. O.) zuständig ist, da das Aufgebot nah $ 824 C. P. O. $ 24 Abs. 1 A. G. z. C. P. O. zulässig ist; da das Aufgebot eus Anheftung an die Gerichtstafel sowie durch einmalige Einrückung in den Deutschen Reichs-Anzeiger, durch zweimalige In- fertion in das Negierungs-Amtsblatt zu Minden, durch einmalige In}ertion in die Kölnische Zeitun und das Westfälische Volksblatt bekannt gemacht ist und der Antragsteller Erlaß des Ans\chlußurtheils beantragt hat ($ 829 C. P. O.) und der Kostenpunkt sih aus $ 846 11. 18 A. L. R. rechtfertigt, für Recht :

l) der Nichard Seppeler aus Rietberg, Sohn der verstorbenen Eheleute Kanzleidirector Barthold Seppeler und Franzisca, geb. Kolkmann, geboren zu Les den 8. November 1838, wird für todt er-

art:

2) die Kosten des Aufgebots sind dem Nachlasse zu entnehmen.

Uffeln.

[61051]

[61048] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom 4. Januar 1893 i} das Sparkassenbuch Nr. 53 913 der Städtishen Sparkasse zu Liegniß, ausgefertigt für den Stellenbesißer Wilhelm Prüfer zu Koitz, für kraftlos erklärt worden.

Liegnitz, den 4. Januar 1893.

Königliches Amtsgericht. [61045] Im Namen des Königs!

Verkündet am 21. Dezember 1892. Nfd. Müller als Gerichtsschreiber.

In Sachen, betreffend das Aufgebot zwecks Krasft- loserkflärung der Urkunden über die im Grundbuch von Obernkirchen Art. 21 Abth. Il]1. Nr. 1 und 2 eingetragenen Forderungen, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Obernkirchen durch den Gerichts- Assessor Reimerdes für Necht :

Die Urkunden über die im Grundbuche von Obern- firhen Art. 21 Abth. 1TIT. Nr. 1 und 2 eingetrage- nen Forderungen werden für fraftlos erflärt.

[61046] Im Namen des Königs!

Auf den Antrag des Handelsmannes Ignaz Solf zu Neustadt erkennt das Königliche Amtsgericht zu E SOORNGEN durh den Amtsrichter Meyer für Necht :

Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Neustadt Band 1. Blatt 221 Abtheilung 111. Nr. 3 auf dem Hause Nr. 13 für den Kaufmann Samuel Schönheim zu Bleicherode eingetragenen, später aber an den Gastwirth Joseph Dietrich zu Gernrode abgetretenen 25 Thlr. Darlehn, bestehend aus einer Ausfertigung der Schuldverschreibung vom 9, August 1861 mit Ingrofsationsnote und ange- hängtem Hypothekenbuhs-Auszuge, wird für kraftlos erklärt ; die Kosten des Verfahrens werden dem An- tragsteller zur Last gelegt.

Bon Rechts Wegen. [61049] Im Namen des Königs! Verkündet am 30. Dezember 1892. Pie, Gerichtsschreiber.

In der Kribbel’\hen Aufgebotssache erkennt das Königliche Amtsgericht zu Borken durch den Amts- rihter Vogelsang für Recht :

Die Rechtsnachfolger des Schulzen Albert Brüning- hoff zu Kirchspiel Heiden, für welhen im Grundbuch von Heiden Band 107 Art. 13 Abtheilung 111. unter Nr. 1 ein Darlehn von Dreißig Reichsthalern Clevisch, den Reichsthaler zu sehszig Stüber gerechnet, gegen ein Thaler fünfzehn Stüber jährlicher Zinsen aus dem notariellen Documente vom 7. Juli 1793 eingetragen ist, werden mit ihren Ansprüchen auf die post ausgeschlossen und werden die Kosten des Ver- ahrens dem Schmied Bernard Kribbel zu Heiden auferlegt.

Borken i. W., den 30, Dezember 1892,

Königliches Amtsgericht.

[61050] Bekanntmachung. :

Alle diejenigen, welche Ansprüche an die im Grundbuche von Brakelsiek Blatt 178 Abtheilung L, unter Nr. 1 eingetragene Hypothek für Colon Niedermeier Nr. 1 zu Brakelsiek zu 540 4. nicht angemeldet haben, sind tamit ausges{lossen und ift die vorbezeichnete Hypothek bezw. die darüber aus- gestellte Urkunde durch Urtheil vom 31, Dezember 1892 für fraftlos erklärt worden.

Blomberg, 2. Januar 1893.

Furstlihes Amtsgericht. 1. Zimmermann.

[61047] Jm Namen des Manigo! a

Auf den Antrag des Landwirths Christoph Hillen in Bramel, vertreten durch den Rechtsanwalt Man- gold zu Geestemünde, hat das Königliche Amts- geriht zu Geestemünde in der Sißung am 28. De- zember 1892 durh den Amtsrichter Dr. Devens für Recht erkannt : i

Die unbekannten Berechtigten werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Bramel Band 11. Artikel 62 in Abtheilung 111. unter Nr. 1 zu Gunsten der weiland Wittwe des Friedrich Fischer in Bramel, Beka, geb. Kornahrens, auf Grund der Obligation vom 1. Februar 1865 eingetragene Hypothek von 2410 Thaler Darlehn nebst 4 %/6 Zinsen ausgeschlossen. ¿

Die Kosten trägt der Antragsteller.

[61043] Bekanntmachung.

Durch Aus\{hußurtheile des unterzeihneten Ge- richts vom 22. Dezember 1892 sind:

a. Die am 8. April 1867 von dem Parzellisten Niels Madsen Fabricius auf Toghalefeld zu Gunsten des Niels Peter Jacobsen in Wiesby, des Jes Nielsen daselbst und des Anders Nielsen in Ostergammelby ausgestellte, am 10. April 1867 zu Thinge verlesene Obligation über 1000 Neichsthaler dänisher Neichs- münze, protokollirt im Pfandprotokoll Band X Fol. 379, registrirt im Realregister für das Kirch- spiel Mögeltondern“ Band 1 Fol. 306, eingetragen im Grundbuch von Gallehuus Band 1 Blatt 70 Abtheilung 111 unter Nr. 1 für kraftlos erklärt und sämmtliche Nechte und Ansprüche auf die aus derselben Urkunde im Grundbuch von KGallehuus Band 1 Blatt 70 in Abtheilung 111 unter Nr. 1 eingetragene Post von 2250 Æ nebst 49/6 jährlicher Zinsen ausgeschlossen worden.

þ. Die am 27. August 1874 von dem Parzellisten Niels Madsen Fabricius auf Toghalefeld zu Gunsten des Niels Peter Jacobsen in Wiesby, des Jes Nielsen daselbst und des Anders Nielsen in Ostergammelby ausgestellte, am 2. September 1874 zu Thinge ver- lesene Obligation über 600 Thaler dänischer Reichs- münze, protokollirt im Pfandprotokoll L. Fol. 89, registrirt im Nealregister für das Kirchspiel Mögel- tondern Band 1 Fol. 306, eingetragen im Grund- buch von Gallehuus Band 1 Blatt 70 für kraftlos erklärt und sämmtlihe Rechte und Ansprüche auf die aus derselben Urkunde im Grundbuch von Galle- huus Band 1 Blatt 70 in Abtheilung T1 unter Nr. 2 eingetragene Post von 1350 A nebst 4% jährlicher Zinsen ausgeschlossen worden,

Diese beiden Pöste sind im Grundbuche zu löschen.

Tondern, den 22. Dezember 1892.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung 1. Maceprang.

[61044] Bekanntmachung.

Durch Aus\{lußurtheile des unterzeihneten Ge- richts vom 22. Dezember 1892 sind ausgeschlossen worden sämmtliche Rechte und Ansprüche :

a. auf die im Grundbuche von Tondern Band 11. Blatt 36 in Abtheikung 1l]. unter Nr. 1 für das Altonaishe Unterstütßzungsinstitut auf Grund der Obligation vom 12. Juli 1815 eingetragene Post von 3600 M nebst 5 9% jährlicher Zinsen.

b. auf die im Grundbuche von Sönderby Band I. Blatt $ in Abtheilung 111. unter Nr. 3 für den Hofbesißer Jens Lausten Jensen in Stokkebro laut Pfandobligation vom 22. November 1865 eingetra- gene Post von 900 M. nebst 4 % jährlicher Zinsen.

Diese beiden Pöste sind im Grundbuche zu löschen.

c. auf die im Grundbuche von Tondern Band 11. Blatt 36 in Abtheilung 111. unter Nr. 6 für Johann Friedrih Krake in Flensburg auf Grund der Schuldverschreibung vom 6. November 1845, der Ceffionsacten vom 28. Januar 1846, vom 17./31. Januar 1857, vom 10. November 1862 und der Bescheinigung vom 27. Juli 1872 eingetragene Post von 3600 #4. nebst 4 %% jährlicher Zinsen.

Hinsichtlich dieser Post verbleibt es bei der bereits am 20, November 1891 erfolgten Löschung.

Tondern, den 22. Dezember 1892.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung T. Mackeeprang.

[61028] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Wilhelmine Mack, geb. Keßlin, hier, vertreten durch den Justiz-Nath Loos hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Adolf Heinrich Wilhelm Mack, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrage auf Ehescheidung : das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Nechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts- streits vor die 21. Civilfammer des Königlichen Land- gerichts T. zu Berlin auf den $8, Mai 1893, Vor- mittags 10 Uhr, Jüdenstraße 59. zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Gerichte s Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt go:nacht.

Berlin, den 6. Januar 1893.

Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Civilkammer 21.

[61032] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Louise Spudig, geb. Ne\chke, zu Spandau, vertreten durch den Rechtsanwalt Rothenberg zu Danzig, klagt gegen thren Ehemann, den Seefahrer Adolf Gustav Spudig, zuleßt in Danzig, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, das zwischen Parteien Eitebenle Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des König- lichen Landgerichts zu Danzig auf den 24. März 1893, Vormittags {2 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der offentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Danzig, den 9. Januar 1893.

: Pésster. Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[61033] Oeffentliche Zustellung.

Auguste, verehel. Naumann, geb. Lußky, in Nonneburg, zum Armenrechte zugelassen und ver- treten durch den Rechtsanwalt Haller in Gera, flagt gegen ihren Ehemann, den Maler Franz Otto Naumann, früher in Gera, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe dem Bande nach, und ladet den Beklagtenzur mündlichen Verhandlung des Nechts- streits vor die 1. Civilkammer des gemecnsGastliGen Landgerichts zu Gera (Neuß) auf den 14, April 1893, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Gera, den 9, Januar 1893,

Bülel/ Gerichts\{hreiber des gemeinschaftlihen Landgerichts,

[61092] Oeffentliche Zustellung. Clara, geb. Reuter, Näherin in Worms, Ebefrau

von Philipp Oswald, früher Bäcker, dann Haus-

bursche, sie vertreten durch Rechtéanwalt Ez. Maier in Mainz, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher in Worms, zur Zeit unbekannten Wohn- und Aufenthaltêorts, wegen böslichen Verlafsens, mit dem Antrage auf Ehescheidung: Es wolle dem Gerichte gefallen, die erhobene Klage für zulässig und be- ründet und demgemäß die Ehe der Parteten für ge- swhieden zu erflären, Beklagten in die Prozeßkosten zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung tes Rechtéstreits vor die 1]. Civilkammer des Großherzogl. Lantbgerichts zu Mainz auf den 25, März 1893, Vormittags 9 Uhr, mit der Aaofforderung, einen bei vem ge- dachten Gerichte zugelaffenen Amw zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird

Auszug der Klage bekannt gemacht.

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Gerichts\{hreiber des Großherzoglichen

[61029] Oeffentliche Zustellung. Die Instfrau Carolíne ck 1eb. Grybowsft,

zu Orlau, vertreten durch de tiz-Nath

in Allenstein, klagt gegen i

beiter Jacob Joswich,

wegen Ehescheidung, mit dem Ant

der zwischen Parteien bestehenden (

des Beklagten für den allein f

ladet den Beklagten zur

des Rechtsstreits vor die 1V. Civilfan

Königlichen Landgerichts zu Allensteim auf

15, April 1893, Vormit 14 Uhr,

der Aufforderung, einen bei dem getachten Gerichte

zugelassenen Anwalt zu bef Zum Zu

öffentlichen Zuftellung wird

bekannt gemacht.

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[61030] Die verehelichte Seln Döschnitz, vertreten d ? zu Rudolstadt, klagt gegen ihren G wirth Hermann Wolfram aué T bekannten Aufenthalts, wegen mit dem Antrage auf Trennung ter Ebe ta: nad), und ladet den Beklagten zur münd handlung des Rechtéstreités vor die erfte Ciwil des Landgerichts zu Rudolstadt auf Monta: 15, Mai 1893, Vormittags Aufforderung, einen bei dem ged gelassenen Anwalt zu bestellen. offentlihen Zustellung wird dies bekannt gemacht. Rudolstadt, den 7. Januar 1893. Ledermann, Gerichtsschreiber des gemeinshaftl. Landgeri!

[61031] Oeffentliche Zustellung. Die verehelihte Arbeiter Bertha Hucebr Schulz, zu Zehnruthen bei Bischo [de durch den Rechtsanwalt Heyer ihren Ehemann, en Huebner in 2 scheidung, mit dem teten Zu enne allein {ul Beklagten streits vor die zweite Civil Landgerichts zu Koniß W.-Pr 1893, Vormittags 11 forderung, einen bei dem gelassenen Anwalt zu be öffentlichen Zustellung wird bekannt gemaht. R. 26/92. Konitz, den 9. Januar 1893. Tilsne Gerichts\{hreiber des Königl

Oeffentliche Zustellung.

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d, 227

[61021] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Marx Benjamin zu Berlin, König- gräterstr. 8, vertreten durch den Rechtsanwalt Karl Hamburger zu Berlin, klagt gegen

l) die verehelichte Landwirth Minna Traeder,

geb. Michelis,

2) deren Ehemann Landwirth Wilbelm Tracder, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, aus einer auf dem zu Berlin in der Grünstraße Nr. 7 und $ belegenen, im Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts l. zu Berlin von Alt-Cölln Band 6 Nr. 516 verzeichneten Grundstück unter Nr. 14 der Ill. Abtheilung eine getragenen Hypothekenforderung von 50 000 mit dem Antrage auf Verurtheilung,

a. der Beklagten zu 1: an Kläger bei Vermeidunc der Zwangsvollstreckung in das zu Berlin in Grünstraße Nr. 7/8 belegene, im Grundbuch Königlichen Amtsgerichts 1. Berlin Band 6 Nr. 516 verzeihnete Grundstück 10 000 #6 nebst 5% Zinsen seit dem 1. April 1892 zu zablen;

þ, des Beklagten zu 2: wegen vorbezeihneter Forderung die Zwangsvyollstreckung in das vorbezeichnete (Grundstück id gefallen zu lassen ; beiden Beklagten auh die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen und das ergehende Urtheil gegen Sicher- heitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Nechtsstreits vor die 2. Civilkammer des König- lichen Landgerichts 1. zu Berlin auf den 3. März 1893, Vormittags 107 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.

Bemerkt wird, daß die Einlassungsfrist auf zwei Wochen abgekürzt ift.

Berlin, den 6. Januar 1893.

Benecke, Gerichts\{hreiber, î. V., des Königlichen Landgerichts 1. Civilkammer 2.

[61022] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung S. Cohn zu Berlin, Greifswalder- Fal 62/63, vertreten dur den MNechtsanwalt Reichenbach zu Berlin, klagt im H Le gegen den Harald Freiherrn von Hahn, unbekannten Aufenthalts, aus dem von G. Liesegang auf den Beklagten unter dem Datum Alt-Landsöberg, den 5, November 1892 über 2500 46 gezogenen, am l. Dezember 1892 fällig gewesenen Wechsel, welchen Beklagter acceptirt hat, und dem mangels Zahlung aufgenommenen Wechselproteste, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zablung von 2500 6 nebst 6 9/6 Zinsen feit dem 3. Dezember 1892 und 21,06 «A Wech ag ‘pot des und ladet den Bes» klagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits

vor die zweite Kammer für Handelssachen des König»