1894 / 33 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Fahre 1893 bis 1900 Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 14. Juli 1897, Ds x12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte - raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- Ioserflärung der Urkunden erfolgen wird. Hildesheim, den 25. Januar 1894. Königliches Amtsgericht. T.

[65413] Aufgebot. i

Der Sc{lachter Wilhelm Reinecke in Sarstedt hat das Aufgebot der Sparkassenbücher der Aemter Hildesheim und Marienburg: Ser. 11. Nr. 5615, ausgegeben am 18. August 1883, über Einlagen von insgesammt 173 #4 55 -, lautend auf Elise Reinecke, Sarstedt, und Ser. 11. Nr. 6137, aus- gegeben am 9. Juli 1884, über Einlagen von ins- e 134 A 97 A, Iautend auf NReinecke's inder in Sarstedt, beantragt. Der Inhaber der Sparkassenbücher wird aufgefordert, spätestens in dem auf Sounabend, den 20. Oktober 1894, Vormittags 1X Uhr, vor dem unterzeichneten Geribte Zimmer Nr. 47 anberaumten Auf- ebotêtermine feine Rechte anzumelden und die Spar- assenbücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung derselben erfolgen wird.

Hildesheim, den 1. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht. I.

[65415] Aufgebot. Die Wittwe Sophie Klünder in Wirringen hat j das Aufgebot des Quittungebuhs der Sparkasse der Aemter Hildesheim und Marienburg Ser. IIl. Nr. 1345 über Einlagen von insgesammt 587 M. 86 , worauf am 2. Februar 1893 300 Æ erhoben find, lautend auf den Namen der Wittwe Klünder, Wirringen beantragt. Der Inhaber des Sparkafsen- bus wird aufgefordert, spätestens in dem auf Sonnabend, den 20. Oktober 1894, Vor- mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Zimmer Nr. 47 anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vor- zulegen, widrigenfalls dic Kraftloëerklärung desselben erfolgen wird. Hildesheim, den 1. Februar 1894. Königliches Amtsgericht. T.

[65187] Anfgebot.

Das Sparkassenbuch der Oberlausitzer E Nebensparktafse zu Hoyerswerda Läitt. C. Nr. 20881, lautend auf den Namen des Matthes Kupsch in Seidewinkel, ultimo Dezember 1892 die Summe von 1043,75 M aufweisend, ist angeblich verloren _ gegangen. Auf Antrag des Kutschers Matthes Kupsch

in Geierswalde wird der unbekannte Inhaber des Buchs aufgefordert, seine Rechte spätestens im Auf- gebotstermine, welcher im Schöffenfaale des hiesigen Gerichts am L149. September 1894, Vormit- tags 11 Uhr, stattfindet, anzumelden und die Ur- funde vorzulegen, widrigenfalls das Sparkaffenbuch für fraftlos erklärt werden wird.

Hoyerswerda, den 30. Januar 1894.

Königliches Amtsgericht.

[65169] Aufgebot. E

Das Sparkassenbuch der Kreissparkasse zu Kosel Nr. 3971 über 611,84 M, ausgefertigt für Johanna Thomanek zu Kosel, ist angebli verloren gegangen und soll auf Antrag des Buchhändlers Paul Mode als Vormundes der minderjährigen Eigenthümerin Fohanna Thomanek zu Kosel zum Zweck der néuen Ausfertigung amortisiert werden. Es wird daher der Inhaber des Buches aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. Oktober 1894, Vormittags D Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 10, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte an- zumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserflärung des oben erwähnten Sparkassen- buches erfolgen wird.

Kosel, den 13. Januar 1894.

Königliches Amtsgericht. Abth. TIT. [65417] Aufgebot. 7

Die Sparkassenbücher der städtischen Sparkasse zu Löwenberg :

a. Nr. 15 814 über 20,45 Æ, ausgefertigt für die minorenne Hedwig Exner zu Löwenberg,

b. Nr. 10780 über 285,60 Æ, auêgefertigt für die verehelihte Arbeitersfrau Ida Exner, geb. Menzel, zu Löwenberg

find angebli verloren gegangen und sollen auf

den Antrag des Arbeiters Carl Exner als Vater der Hedwig Exner bezw. der verehelichten Ida Erxner, geb. Menzel, zum Zweck der Neuausfertigung auf- eboten werden. Es werden daber alle Inhaber der Bücher aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin, den 19. September 1894, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Amtêgericht, - Zimmer Nr. 6, ibre Rechte anzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben er- folgen wird.

Löwenberg i. Schl., den 29. Januar 1894,

Königliches Amtsgericht. [58092] Aufgebot.

Auf Antrag des Fabrikanten Melchior Frohberg zu Böhrigen i. S. wird der angebliG abhanden efommene Wechsel über 181,45 Æ, welcher von der Firma Rosenberg & Philippsthal zu Berlin als an die Ordre derselben am 20. Oktober 1893 zahlbar auf die Firma Hentrich & Lohmann zu Mühlhausen

ezogen, von dieser acceptiert und durch Giro in die ände des Antragstellers gekommen ift, hiermit auf- geboten. : :

Der unbekannte Inhaber des Wechsels wird auf- gefordert, spätestens in dem auf den 11. Juli 1894, Tus 11x Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 21, anberaumten Termine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloëerklärung tes leßteren erfolgen wird.

Mühlhausen i. Th., den 19. Dezember 1893.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1V.

[65433] Aufgebot.

Auf Antrag des Testamentsvollstreckers der ver- storbenen Frau Mine auch Minna, geb. Elias, des verstorbenen Pelzwaarenhändlers Moriß Bromberg Wittwe, nämli des hiesigen Rechtsanwalts Dris. jur. Albert, genannt Alfred Bromberg, wird ein Auf- gebot dabin erlassen :

dem Erbe ‘von Otto Loewenthal, belegen in |

Wandsbek an der Schloßstraße Nr. 37, nah

M 2,814 jährlichen Kanon und Æ 15 600,—

versichert ebenden ypothekposten von 4 9000,— Erb- oder sonstige nsprüche zu haben vermeinen, insbesondere diejenigen, welche dem Rechte des Antragstellers, den gedachten PopatbeWposien auf alleinigen Konfens umzu- chreiben, resp. zu tilgen, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, ihre An- uad Widersprüche im unterzeichneten Amtsgericht, Dammthor- straße 10, 1. Stock, Zimmer Nr. 17, spätestens aberin demauf Freitag, den 30. März 1894, Nachmittags A Uhr, anberaumten Aufgebots- termin, daselbs Parterre, Zimmer Nr. 7, anzu- melden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevoll- mähtigten bei Strafe des Ausschluffes.

Dam den 1. Februar 1894.

as Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen.

5 (ges) Tesdorpf Dr. e Veröffentlicht: Ude, Gerichtssreibergehilfe. [65430]

Bekauntmachung.

Das K. Amtsgericht Hof hat am 29. Januar 1894 folgendes Aufgebot, Todeserklärungen betr., erlassen: Semäß Art. 103 ff. des Ausf. Ges. z. N. Z. P. u. K. O. ergeht hiermit auf Antrag an die nah- genannten Perfonen :

1) Ferdinand Friedrich Knorr, geb. 20. Septbr. 1833 in Mkt. Redwiß, Lebküchnergehilfe von Sc{hwarzenbach a. S., ledig, welcher im Jahre 1851 nach Nordamerika ausgewandert ist, zuletzt in Baltimore sih aufgehalten hat und seit dem Jahre 1856 vershollen ift, nach Antrag seiner Schwester Johanne Meyer, geb. Knorr, in Würzburg,

92) Iohann Adam Kießling, geb. 9. Dez. 1853, Oetonomensohn von Schwarzenbah a. S., ledig, welcher im Jahre 1871 nah Amerika auëgewandert ist, nach Chicago sich begeben hat und seit der Zeit seines anfänglihen Aufenthalts daselbst im Jahre 1871 vershollen ift, nach Antrag seiner Mutter Katharina Kießling in Shwarzenbach a. S., 3) Johann Christof Baumann, geb. 21. Jan. 1831, Webergeselle von Saalenstein, ledig, welcher im Jahre 1852 oder 1853 nach Amerika auëgewandert und seit dem Jahre 1855 verschollen ift, nah Antrag seines Abwesenheitspflegers Ernst Reinhardt in Hof, - 4) Adolf Hecmann Ewald Gustav Bauer, [geb. 13. Juni 1849, Schlosser und Mechaniker von Hof, ledig, welher im Jahre 1879 oder 1880 nah Australien ausgewandert ist, im Juli 1880 von Mount Pleasant, Südaustralien, aus die leßten Nachrichten gegeben hat, nah weiteren Ermittelungen am 14. Februar 1881 vorübergehend in Adelaide si aufgehalten hat und seit diejer Zeit verschollen ift, nah Antrag seines Bruders Hermann Bauer in Nürnberg, 5) Iohann Nicol Baderschneider, geb. 4. April 1850, Bauernsohn und Dienstknecht von Lipperts, ledig, welher im Jahre 1881 nah Kansas in Nord- amerika ausgewandert und seit der Zeit seiner Aus- wanderung verschollen ist, nah Antrag seines Neffen Andreas Groh in Wölbattendorf, : bei den gegebenen Vorausseßungen die Aufforderung, svätestens in dem auf Montag, den 14. Januar 1895, Nahm. 3 Uhr, im Sißungsfaale des K. Amtsgerichts Hof anberaumten Aufgebotstermine persönlich oder sriftlich bei diesem Gericht sich an- zumelden, widrigenfalls fie für todt erklärt würden. Aufgefordert werden weiter die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotstermine wahrzunehmen, und alle diejenigen, welche über das Leben der Ver- schollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei genanntem Gerichte zu machen. Hof, den 31. Januar 1894.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Millitzer, K. Sekretär.

[65446] Beschluß. ; L Auf Antrag der verehelihten Arbeitsmann Karo- line Johanna Friederike Bandow, geborenen Wedel, zu Berlin, wird deren Ehemann, der am 24. Januar 1846 zu Schönlanke, Kreis Czarnickau, geborene Arbeitsmann Wilhelm Franz Baudow, welcher seit dem Jahre 1880 verschollen ift, aufgefordert, ih spätestens im Aufgebotstermin am 15. De- 3 ber 1894, 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgeriht zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird. Königs-Wusterhausen, den 26. Januar 1894. Königliches Amtsgericht.

[64561] /

Fn Saten, betreffend Vormundschaft der Stein- schiäger Neumann’schen Minorennen, werden alle s. t. Behörden hierdurch ersucht, dem unterzeichneten Klosteramtsgeriht von dem Aufenthalt der Stein- s{lägerwittwe Mathilde Neumann, geb. Nfesler, Kenntniß zu geben.

Kloster Malchow, den 23. Januar 1894,

Das Klosteramtsgericht.

[65434] / Der Kaufmann Eduard Constein zu Berlin als Nachlaßpfleger hat das Aufgebot der Nachlaßgläubiger und M E des zu Berlin, Köthener- straße 18, wohnhaft gewesenen, am 3. Oktober 1893 verstorbenen Hauptmanns z. “D. Ludwig Johann Beltzer beantragt. Sämmtliche Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer des Verstorbenen werden demna aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Mai 1894, Mittags 12 Uhr, an Ge- rihts\telle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B., part. Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine ihre Ansvrüche anzumelden, widrigenfalls sie dieselben gegen die Benefizialerben nur noch insoweit geltend machen fönnen, als der Nachlaß, mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nußungen, durch Befriedigung der angemeldeten Gläubiger nicht erschôpft wird. Das Nalhlaßverzeichniß kann in der Gerichtsschreiberei daselbst, Zimmer 192/193 IIL., von 11 bis 1 Übr Nachmittags eingesehen werden. Berlin, den 26. Januar 1894.

Königliches Amtsgericht I. Abth. 81.

[65435]

Der Rechtsanwalt Grabower hier als Nahlaß- vfleger hat. das Aufgebot der Nachlaßgläubiger und Bermächtnißnebmer des hier wohnhaft gewesenen, am

Es werden alle diejenigen, welche an den auf Namen von Minna Bromberg, geb. Elias, in

laßgläubiger und Vermä ebmer des Verstorbenen werden demnach Ds spätestens in dem auf S T ha e L b Bko

ichtsftelle, Neue Friedrichstr. 13, Hof Flügel B. gar Saal 32, * anberaumten Aufgebotstermine ihre

nsprüche anzumelden , widrigenfalls sie dieselben

gegen die Benefizialerben nur no in so weit geltend ma fönnen, als der Nachlaß, mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nuzungen , durch Befriedigung der angemeldeten Gläubiger nicht erschöpft wird. Das Nachlaßbver- zeichniß kann in der Gerichtéschreiberei, Neue Friedrih- straße 13, Hof Flügel B. part. Zimmer 25, von 11 bis 1 Uhr Nachmittags eingesehen werden. Berlin, den 2. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht T. Abth. 82.

[65431] Aufgebot. _ Auf Antrag des Teftamentsvollstreckers des ver-

storbenen Rentners Johann Otterstedt, nämli des Flaschenbierhändlers Johann Buck, vertreten dur den hiesigen Rechtsanwalt Dr. jur. W. Behrens, wird ein Aufgebot dahin erlaffen:

Alle, welche mit Ausnahme der bekannten

Nachlaß des hierselbst am 21. Juli 1891 ver- storbenen Rentners Johann Otterstedt Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, sowie alle Diejenigen, welhe den Bestimmungen des von dem genannten Erbläfser am 26. Januar 1889 bierfelbst errichteten, am 30. Juli 1891 bierselb publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung des Antragstellers zum Testa- mentsvollstrecker und den demselben im vorbe- zeichneten Testament ertheilten Befugnissen, namentlich der Umschreibungsbefugniß, wider- \sprehen wollen, werden hiermit aufgefordert, fsolche An- und Widersprüche bei dem unter- zeichneten Amtsgeriht, Dammthorstraße 10, I. Stock, Zimmer Nr. 17, spätestens aber in dem auf Freitag, den 30. März 1894, Nach- mittags 1 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst Parterre, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter

Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmäch-

tigten bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 23. Januar 1894.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf, Dr. e

Veröffentlicht: Ude, Gerichtéschreibergehilfe.

[65432] Aufgebot. Auf Antrag des Testamentsvollstreckers der ver- storbenen Frau Sylje (genannt Cäcilie) Magdalena, geb. Baumeister, des versterbenen Privatmannes Heinrih Friedrich Christoph Herrmann (Hermann) Eike Wittwe, nämlih des Zimmermeisters Hans Heinrich Lindhorst, wird ein Aufgebot dahin erlassen: Es werden 1) Alle, wele an den Nachlaß der hierselbst am 31. Dezember 1892 bezw. 5. August 1893 ver- itorbenen, Ebeleute Privatmann Heinrich Friedrich Christoph Herrmann (Hermann) Eicke und Svlje (genannt Cäcilie) Magdalena, geb. Bau- meister, Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, alle Diejenigen, welde den Bestimmungen des von den genannten Erblafsern hierselbst am 28. April 1890 gemeinschaftlich errichteten, hier- selbst am 26. Januar 1893 publizierten Testa- ments, sowie ferner den Bestimmungen des von der genannten Erblasserin am 27. Juli 1893 hierselbst allein errihteten, mit Nachtrag vom 98. Juli 1893 versehenen, am 17. August 1893 hierselb publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung des Antragstellers zum Testaments- vollstrecker des von der genannten Erblasserin allein errihteten Testaments und den ihm darin ertheilten Befugnissen widersprechen

Erben und der bekannten Gläubiger an den !-

; e wollen, hiermit aufgefordert, solche An- und Widersprüche bei dem unterzeihneten Amtsgeriht, Dammthor-

Hadersle den 29. Januar 1894. Königliches Amtsgericht. Abth. T.

[65419] Bekauntmachung. Ï Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Stellen- besiters Anton Leifer zu Rengersdorf, werden die un- bekannten Erben des. am 7. Juni 1893 zu Glaß ver- storbenen Arbeiters August Herdler aus Rengersdorf aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine, den 14, Dezember 1894, Vorm. 10 Uhr, sih zu melden, widrigenfalls dieselben :nit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß werden autg:s{lossen und derselbe dem si meld::d:n und legitimierenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fisfus wird verabfolgt werden, und der sih später meldende Erbe alle Ver- fügungen des Erbschaftsbesißers-anzuerkennen \{uldig, von demselben weder Rechnungslegung noch Ersatz der Nutzungen zu fordern berechtigt ist, ih viel- mehr mit der Herausgabe des noch Vorhandenen begnügen muß. Glatz, den 26. Januar 1894.

Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs!

Verkündet am 19. Januar 1894. Engelhardt, als Gerichtsschreiber. : Auf den Antrag des Kaufmanns Theodor Rieck in Schleswig als Vormundes des verschollenen See- manns Friedrich Hansen erkennt das Königliche Amtsgericht 11. zu Schleswig durch den unter- zeihneten Amtsrichter:

Der Seemann Iohann Peter Friedrich Hausen, geb. 28. Juli 1823 zu Ge Sohn des Arbeits- manns Peter Hansen zu Schleswig und dessen Ehefrau Catharina Margaretha, geb. Plett, welcher seit langen Jahren verschollen ist, wird für todt

erÉlärt. Meyer.

[65475]

[65261] Im Namen des Königs! Auf den Antrag der Eheleute Hubert Weßling und Mathilde, geb. Löbbert, zu Byfang, vertreten dur den Rechtsanwalt Althaus zu Steele, hat das Königliche Amtsgericht zu Werden dur den Amts- rihter Heinke am 20. Januar 1894 für Recht erfannt : / i 1) Die unbekannten Rechtsnachfolger des Kauf- manns Gottfried Wilhelm Waldhausen zu Efsen und der Wittwe Pastor Laar, Christine, geb. Waldhaufen, zu Essen, werden mit ihren Ansprüchen auf die für die genannten Personen im Grundbuch von Dlong Bd. X. Bl. 217 Abth. i11. sub Nr. 2 bezw. Nr. eingetragenen Posten von 450 Thlr. Darlehn mit 5 9/0 Zinsen und Kosten der Wiedereinziehung, bezw. 200 Thlr. Darlehn mit 5 °/o Zinsen der Wiederein- ziehung ausges{lofsen._ 2) Nachbezeihnete Hypothekenurkunden: _ : a. die über 450 Thlr. Darlehn nebst Zinsen, eingetragen im Grundbuch von Byfang Bd. X. Bl. 217 Abth. 111. Nr. 2, bestehend aus der beglaubigten Abschrift der notariellen Schuld- verschreibung d. d. Effen, den 9. September 1833, und dem Hypothekenschein vom 23. Ja- nuar 1841, . die über 200 Thlr. Darlehn nebst Zinsen, eingetragen im Grundbu von Byfang Bd. X. BL. 217 Abth. 111. Nr. 3, bestehend aus der geridtlihen Schuldverschreibung d. 4. Werden, den 11. Januar 1845 und dem Hypotheken- schein vom 4. März 1845, werden für fraftlos erklärt. : Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden den Antragstellern auferlegt. / Königliches Amtsgericht.

[65471] Bekanntmachung. : Das Zweig-Hypothekendokument vom 19. Juli

1877 über 9000 M, welche auf dem zu Berlin,

ntmaHung dieses Proklams an gerechnet, S Î G E ei Gninciten, E

straße 10, 1. Stock, Zimmer Nr. 17, späteftens aber in dem auf Freitag, den 30. März 1894, Nachmittags 1 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst Parterre, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zu- stellungsbevollmächhtigten bei Strafe des Ausf\chlusses. / Hamburg, den 30. Januar 1894. Das Amtsgeriht Hamburg. Abtbeilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichts\chreibergehilfe.

[64843] __ Aufforderung. Die Christine, geborene Rachor, Ehefrau des Fohann Joseph Krämer von Eddersheim, früher zu Höchst am Main wohnhaft und seit mehr als 95 Sahren unbekannten Aufenthalts, ist am 9. JIa- nuar 1894 zu Dieburg unter Hinterlassung eines Testaments vom 15. Dezember 1893 verstorben. Auf Anstehen ihrer Tochter Dorothea, Ehefrau des Wilhelm Offenstein zu Dieburg, werden 1) der genannte Johann Joseph Krämer, 2) die Kinder der Erblafserin a Heinrich Rachor, geboren am 4. Oktober 1838, b. Franz Friedrich Rachor, geboren am#*30. No- E 1842 und zuleßt zu Brüssel wohnhaft ge- wesen, c. David Krämer, geboren am 12. Mai 1853 und zuleßt zu Cannes wohnhaft gewesen, d. Lorenz Krämer, geboren am 14. Juni 1856 und zuleßt zu Philadelphia wohnhaft gewesen, fowie deren Nachkommen | aufgefordert, um fo gewisser binnen zwei Mo- naten Erklärung über Anerkennung oder Nicht- anerkennung des erwähnten Testaments hier abzu- geben, als sonst die Anerkennung desselben unterstellt und daéselbe in Vollzug gefeßt werden wird. Grofß:-Umstadt, den 26. Januar 1894. Großherzogliches Amtsgericht. Lebrecht.

[64558] Proklam. Erfte Bekanntmachung. j Auf Antrag -.des gerihtlich bestelten Nachlaß- pflegers werden alle, welde meinen, sei es als Erben, Gläubiger oder aus sonst einem Grunde, Ansprüche irgend welcher Art an die Nahhlaßmasse der am 1. Dezember 1893 verstorbenen unverehe- lihten Marie Knudsen hierselbst erheben zu können, hiérdurch aufgefordert. solche bei Strafe des Aus-

Waldemarstr. 10a. belegenen, im Grundbuche Königlihen Amtsgerichts 1. zu Berlin von der Louisenstadt Bd. 51 Nr. 2477 verzeihneten Grund- stück in Abtheilung I11. Nr. 39 eingetragen stehen und von den daselbst für den Kaufmann Friedri Adolf Friese eingetragenen 24000 #4 abgezweigt sind, ift durch Urtbeil des Königlichen Amtsgerichts Berlin 1. vom heutigen Tage für kraftlos erklärt worden. Berlin, 27. Januar 1894.

Hoyer, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts 1. Abtheilung 81.

[65468] Bekauntmachung. i i

Das Hypothekendokument über die auf dem im Grundbuche von Steinhöfel Band I. Blatt Nr. 21 verzeichneten, jet der Frau Willing, Ecnestine, geb. Schmidt, gehörigen Grundftücke in Abth. I1I. Nr. 5 für den Bauerwirth Friedrich Schulz zu Zollchow bei Prenzlau eingetragene Post von noch 96 Tblrn. 16 Sgr. 2 Pf. ift durch das Ausschlußurtheil hiesigen Amtêgerichts vom 24. Januar 1894 für fraftlos er- flärt worden.

Angermünde, den 25. Januar 1894.

Königliches Amtsgericht.

[65472] Im Namen des Königs!

Auf den Antrag der verehelihten Kaufmann Helene Fröhlih, geborenen Keiler, zu Ratibor, vertreten durch den Rechtsanwalt Schwob daselbst, erkennt das Königliche Amtsgeriht zu Ratibor dur den Amtsrichter Pohl für“ Recht : :

Das Hypothekeninstrument über die auf dem Grundbuchblatt des der Antragstellerin gehörigen Grundstücks 108 Stadt Ratibor in Abtheilung 11. Nr. 4 ursprünglich für den Justiz-Rath Karl Neide zu Ratibor eingetragen, später auf Marie Neide gediehene und auf deren Namen umgeschriebene Poft von 600 Thaler gleich 1800 H zu 5 9% verzinsliches Darlehn, von welcher später 323 4 51 4 gelöscht worden sind, und welches besteht :

1) aus dem Hypotkekenbriefe vom 26. Januar 1874 über 1800 Me für Karl Neide,

2) aus der Ausfertigung der gerihtliGen Ver- handlung vom gleichen Tage als Schuld- urkunde

wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots- verfahrens trägt die Antragstellerin.

Ratibor, den 29. Januar 1894.

24. Juli 1893, verstorbenen Roos Wilhelm Friedrih Schmöle, beantragt. Sämmtliche Nah-

\{chlufses binnen 12 Wochen, vom Tage der leßten

Königliches Amtsgericht. Abtheilung V.

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußisch

Berlin, Mittwoch, dea 7. Februar

N BeBe

Dritte

Beilage

en Slaats-Anzeiger.

1894,

1. Untersuungs-Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4, Verkäufe, De, Verdingungen 2c. 5. Verloosung 2c. von Werthpapieren.

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

Im Namen des Königs! Verkündet am 25. Januar 1894. Borczekowski, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Besitzers Franz Orlowicz in Bahrendorf, vertreten durch den Rehtëzanwalt Nuhnau in Briefen, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Briesen dur den Eerichtsassessor Krause für

Recht :

Der Hypothekenbrief über die im Grundbuche v Bahrendorf Blatt 25 Abtbeilung 111. Nr. 1 fr die unverehelihte Marianna Karska in Bahrendorf, jekt verehelichte Zablocka in Skarlin, umgeschriebene Poft von As Daten W E Urkunde vom 3. No- vember wird zum Zwecke d bi ü fraftlos erflârt. E e er Neubildung für

Die Kosten des Aufgcbotsverfahrens werd Antragsteller zur Last gelegt. is E

[65236]

Im Namen des Königs! Verkündet am 25. Januar 1894. Borczekowski, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag des Besißers Alexander Jankowski in Bahrendorf, als eingetragener Eigenthümer des Grundstücks Bahrendorf Blatt 14, und des Alt- fißers Wilhelm Klinger in Bahrendorf, als ein- ae Hypothekengläubiger, vertreten dur den Rechtéanwalt Nuhnau in Briesen, erkennt das König- lihe Amtsgericht zu Briesen durch den Gerichts- afsesjor O jn Necht - Die Zweigdokumente über die im Grundbuche von Babrendorf Blatt 14 Abtheilung Ill. Nr. 6 für den liger Wilhelm Klinger in Bahrendorf umge- schriebenen und bereits getilgten Posten von 25 Thalern und 2 Thalern 14 Silkergroscen, verbunden mit Ek E der Königlichen Kreis- gerichts-Kommiision zu Briesen vom 10. Fe 1874 werden für kraftlos erklärt. itz) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem fie übernommenen Antragsteller Wilhelm Klinger zur Last gelegt.

[652591] Jm Namen des Königs!

Verkündet am 31. Januar 1894. L: Tus ch, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Wirths Gottfried Rettkowski, des Cigenkäthners Christoph Duscha und des Wirths Gottfried Bolinski, sämmtlich in Thierberg und vertreten durch Recht2anwalt Perrin in Osterode Ostpr., erfennt das Königlihe Amtsgericht zu e ram Ostpr. durch den Amtsrichter Sanio für

Die Hypothekenurkunde über 66 Thlr. 20 Sgr. Darlehn, E Lagen aus der Sthuldurkunde vom 21. April 1853 zufolge Verfügung vom 2. November 1854 für die unverehelihte Bertha Lattoch in Osterode, jeßt verehelihte Obsthändler Melzer in Licbemühl in Abth. 111. Nr. 1 des dem Wirth Gottfried Rettkowski gehörigen Grundstücks Thier- berg Bd. II1. Bl. 32, von dort auf Thierberg Bd. I1. Bl. 57 Abth. 111. Nr. 1 (Eigenthümer Eigen- käthner Christoph Bt T und von leßterem Grund- stüde weiter .auf Thierberg Bd. V. Bl. 133 Abth. T1. Nr. 1 (Eigenthümer Wirth Gottfried Bolinski) übertragen, gebildet aus dem Hypotheken- buhauszuge vom 2. November 1854 (von Grundstück Thierberg Bd. I1. Bl. 32), dem Eintragungs- vermerke vom 9. November 1854 und der Schuld- n s vom 21.- April 1854, wird für kraftlos

CT.

Die Kosten des Verfahrens werten den drei An-

tragstellern auferlegt. aae

[65476] Bekanntmachung.

Durch Aus\{chlußurtheil des Kbniglichen Amts- ais zu HSalberftadt vom 12. Januar 1894 ist die s bligation vom 2. August 1850 nebst Hypotheken- eudgauszug vom 11. April 1854 über 400 Thlr. Serlehn, verzinslih zu 4 % für die Ges{wifter

“opt und Heinrih Sievert zu Schwanebeck, ein- ragen im Hausgrundbulße von S{hwanebeck

N VI. Blatt 191 auf dem Wohnhause Nr. 180

7) Abtbeilung TI1. Nr. 2, für kraftlos erklärt, die

osten werden den Extrahenten zur Last gelegt.

Von Rechts Wegen. Huth.

[65481] Bekanntmachun

Q) ¿ + E,

Vurch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts- gerihls zu Halberstadt vom 12. Januar 1894 ist 16 Hypothekenbrief vom 16. Januar 1886 über

J Darlehn, S zu 59/0, für den Bäter- er Christian Maemecke zu Halberstadt, ein- g im Haus - Grundbu - von Halberstadt

nd 6 Blatt 313 auf dem Hausgrundstück am

rauenhause Nr. 2 Abtheilung 111. Nr. 15 aus der

: e vom 11. Januar 1886 für kraftlos erklärt.

le Kosten werden dem Extrahenten auferlegt.

Von Rechts Wegen. Huth.

[65477] Bekanntmachun O Aus\{lußurtheil des Königlichen Amts- geray s zu Halberstadt vom 12. Januar 1894 ist F Adjudikationsbeschzeid vom 3. September und : ns x Kaufgelderbelegungsverhandlung vom 2. De- per 1847 nebst Hypothekenschein vom 18. De- les er 1847 über 657 Thaler 21 Sgr. 2 T Kauf- fran D R Us o 9/0, für die Erben der mee näml | or ichaelis, Auguste, geb. 2. den Amtmann Fran necke zu Wehnde b, die Wittwe des d eee 8 A ner,

[65237]

von Wegeleben Band Y. Blatt 121 auf dem s Nr. 106 Abtheilung 111. Nr. 1 und tin Lune

Nr. 2 auf dem Grundstück Abtheilung I. werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post aus-

geschlossen. Die Kosten werden den Ert Last gelegt. rtrahenten zur

[65489] us das Königliche Amtsgericht zu Halberstadt für von 60 Thlr. Kurant nebst 5% Zins

Obligation des Joachim Heinrih Sievert vom 10. Halber 1825 für den Gaftwirth Jacob Heine zu gee Band V. pág. 277 daselbst) werden mit ibren

werden den Ertra

[65484]

kennt das Königliche für Necht :

posten von verzins[i

Verhandlung vom 30. Mai 1846, für den Präsid Traugott Rosentreter zu Dalbertkbt Präsidenten

Besfentlicher Anzeiger.

8. Nie

n B Aimmandit-GesellsGaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsch.

erbs- und Wirthschafts-Genof ; derlafsung 2c. von Rechte R

9. Bank-Ausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

c. die Ebe

Henne A. den

attin des Apothekers Klauer, Clara, geb. Liger Gust Henneck

rediger Gustav Hennecke zu Langenstein,

e. ch ber-Prediger Wilhelm Hennecke m Gelber-

f. die minorenne Lina Hennecke zu Hagen, eingetragen im Hausgrundbuch von Heran, Band 12 Blatt 349 auf dem Hause Bakenstraße Nr. 18 (früher 1429) Abtheilung 1II. Nr. 1,

für kraftlos erklärt. Die Kosten werden dem Er-

trahenten auferlegt. Von Rechis Wegen. Huth.

[65482] Bekanntmachung. Durch Aus\{lußurtheil des Königlichen Amis- gerihts zu. HSalbexstadt vom 12. Januar 1894 ist die solidarishe Schuld- und Pfandverschreibun a. vom 11. August 1847 nebst Hypothekenscheinen vom 14. August 1847 über 1200 Thlr. Darlehn, VELAREIN P o . vom 7. November 1848 nebst Hypothekenscheinen vom 23. November 1848 über 600 Thlr. Darlehn, ver- zinslid) zu 4%, eingetragen auf dem Ackerplan Nr. 1081 in den Gehren ven 2 ha 11 a 90 am Band X. Blatt 443 des Hausgrundbuhs von Derenburg, Ab- theilung TII. Nr. 1 (früher Flurgrundbuch V1, 433, VII, 517, Abth. I[l. Nr. 2) refp. Abtheilung Il. Nr. 2 (früher a eas VE, 433. VIL 517 Abth. IT1. Nr. 3) für den Partikulier Friedrih Rabe- ding zu Derenburg, für kraftlos erklärt, die Kosten werden der Extra- bentin auferlegt. : Von Rechts Wegen.

Huth.

[65483] * Bekanntmachung.

Durch Auëshlußurtheil des Königlichen Auntsgerichts zu HSalberftadt vom 12. Januar 1894 ift die Obli- gation vom 1. April 1851 nebst ot belenibein vom 3. Juli 1851 über 70 Thaler Darlehn verzins- lih zu 99/% für Fräulein Alwine Schernikow zu Erda - eingetragen im Hausgrundbuch von

alberstadt Band V. Blatt 469 auf dem Hause Nr. 886, jeßt Michelshagen Nr. 5, Abtheilung II. Nr. 5, für kraftlos erklärt. Die Kosten werden den Antragstellern zur Last gelegt. Von Nechts Wegen.

Huth. [65478 Bekanntmachung. Dur Ausf{lußurtheil vom 12. Januar 1894 er- E Königliche Amtsgeriht zu Halberstadt ür Recht: Die unbekannten Berechtigten der Hypotbekenpost von 60 Thaler Kurant mit 2 Tblr. S9 Sgr. ihr [ih verzinsbar auf Grund der Verhandlung vom 27. März 1827 für die unverehelihte Sophie Marie Elisabeth Dannenberg, zu Derenburg, eingetragen im Hausgrundbuche von Derenburg Band V. Blatt 481 Abtbeilung I[l. Nr. 3 auf dem Wohnhause Nr. 234 und im Flurgrundbuche daselbst Band XII. Blatt 369 Abtheilung IIT. Nr. 1 auf dem Grundstück Ab- theilung I. Nr. 2 werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausges{lossen. Die Kosten werden dem Exrtrahenten, E Dannemann auferlegt. Von Rechts Wegen. Huth.

[65479] Bekanutmachung.

Durch Aus\{lußurtheil vom 12. Januar 1894 er- n Lr Königliche Amtsgericht zu Halberstadt

r Recht:

Die unbekannten Berechtigten der Hypothekenpo von 100 Thaler Kurant nebst 5 Beo Sell der geritlihen Obligation des Schuhmachermeisters Friedrich Fi]her d. 4. Ouedlinburg, den 1. De- zember 1837, für den Müllermeister August David Temme zu Wegeleben, eingetragen im Hausgrundbuch

Abt lurgrund- buche daselbst Band V. Blatt 193 Vbtbeilung 111 2

Von Rechts Wegen.

Huth. G

\ __ Vekauntmachung.

Dur Aus\{lußurtheil vom 12. Januar 1894 er-

et: Die unbekannten Berechtigten der Hypothekenpost

infen aus der [berstadt, eingetragen im Flurgrundbuch von Sarg- tedt, Band IV. Blatt 353, A O Nr. L, nsprüchen auf s Post ausges. en

enten zur elegt.

x Die Kosten

a h

Rechts Wagen: Huth.

Von Bekanntmachuug.

Durch F Een vom 12. Januar 1894 er-

mtsgericht zu Halberstadt,

Die unbekannten Berechtigten der Hypotheken-

a, 500 Thaler Kurant Darlehn mit 50

aus der Obligation vom 18. Mai L

b. 200 Thaler mit 5 9% verzinslih, aus der

c. 100 Thaler mit 59/9 verzinslich, aus i- ol Fo n Juri 1847, fia an E aler mit 5 9/9 verzin8lih, aus der Urkunde bom 6. Juli 1847, zu b, c, d, für den Bäkermeister Andreas Scbrzelzer zu Eilenstedt, eingetragen Band Il. Blatt 529 des Hausgrundbuhs von Ströbeck auf en 1 vDol Nr. 39, Abtheilung 111. Nr. 9, 10, 11 werden mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausges{lossen, die Kosten werden dem Ctrabeaten

auferlegt. Von Nechts Wegen. Huth.

[65470] Im Namen des Königs! In der Kurß’\{en Aufgebotssache 1. F. 10/93 hat Geribts R tegericht zu Oppeln durch den - Assessor Sedlaczek am 31. Ja E E Ine , E ie etwaigen Berechtigten der Hypotbekenpyost von 80 Thaler _Darlehn, eingetragen für den Kauf mann Simon Sander zu Oppeln in Abtheilung Il. Nr. 9 des den Häusler Johann und Rosalie Kurß"\{chen Ebeleuten gehörigen Grundstücks Königlich Neudorf Nr. 178 werden mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen. z 7 Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden den Johann und Rosalie Kurß*schen Eheleuten auferlegt.

[65469] Im Namen des Königs! In der Heilborn'schen Aufgebotssache I. F. 13/93 hat das Köniolie Amtegeriht zu Oppeltt durch den Gerichts-Assessor Sedlaczek am 31. Januar 1894 e A Zert 4 ie etwaigen Berechtigten der Hypothekenpost von 4 Thlrn. 10 Sgr. Erbantheil, eingetragen für den Johann Pollok in Abtheilung 111. Nr. 2 des dem Gasthausbesißzer Josef Heilborn gebörigen Grundstücks Czarnowanz Nr. 17, werden mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschloffen. 2) Die Kosten des Aufgäebotsverfahrens werden dem Josef Heilborn auferlegt.

[65473] Folgendes Ausschlußurtheil ist heute verkündigt E bek B

ie unbekannten Berechtigten des auf Kocanowo Nr. 16 in Abth. 111. Nr. 5 für Martha Stachowiak aus der Urkunde vom 21. Dezember 1873 ein- getragenen Großmuttererbes von 150 #6 werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausges{lofsen. Pudewitz, den 30. Januar 1894.

Königliches Amtsgericht.

[65453] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Johanne Caroline Kinkel geb. Feidner, zu Frankfurt a. M., vertreten durch den Nechts- anwalt Dr. Haase zu Berlin, klagt gegen ihren Ebemann, den Geschäftsreisenden Andreas Heinrich Kinkel, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen Ehebruhs und bösliher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts 1. zu Berlin auf den 16. Mai #1894, Vormittags 162 Uhr, Jüdenstr. 59, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 31. Januar 1894.

__ Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts T. Zivilkammer 21.

[65452] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Ottilie Emilie Helene Liebe, geb. Berndt, zu Todenhaufen, vertreten durch den Rechtsanwalt Danziger in Berlin, klagt gegen ibren Ehemann, den früheren Kaufmann Friedrih Wilbelm Liebe zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Sans _und bösliher Verlassung mit dem Antrage auf Ebescheidung, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T. zu Berlin auf den 16. Mai 1894, Vormittags x0 Uhr, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 31. Fanuar 1894.

. Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 21.

[65427] Oeffentliche Zustellung.

Die verebelichte Arbetor Ladewig, Ernestine, geb. Hoffmann, zu Lawaldau bei Grünberg, vertreten durch den Rechtsanwalt Gorke in Glogau, klagt gegen ihren Ghemann, den Arbeiter Wilhelm Ladewig, früher in Lawaldau, jeßt unbekaunten Aufenthalts auf escheidung wegen böslider Verlassung mit dem Antrage: Die Ebe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivil- kammer des Königlichen Landgerihts zu Glogau auf den 24. April 1894, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- wes Feli R zu En Zum Zwette

r öffentlichen Zustellung wird dieser Auszu

Klage bekannt gemacht. y a

Friederike, geb. Hennecke, zu Mühlhausen,

Obligation vom 7. Juni 1847,

Matthiessen, geb. Röhr, durch den Rechtsanwalt Dr. Brehmer

[65506]

tohier Eva Schmitt, von E S Steins Q, Fuer von dort ertretcnen Kuratel über das illegiti tät "ertra egitime Mädchen Serdeaut des Kgl. 11. Jägerbataillons in Aschaffen- rg i Soffe Krumbach i. O. bei Höchst, nun unbekannten Auf- enthalts, mit Klage vom 31. Januar 1894, unter

E [65416] Oeffentliche Zusteliung.

Die Königliche Staatsanwaltschaft zu Göttingen, Éflagt 1) gegen dea Arbeiter Hermann Schallert, zuleßt wohnhaft gewesen in Förste bei Osterode am

arz, jeßt unbekannt abwesend, und 2) gegen dessen

befrau Marie Christiane Wilhelmine, geb. Kuthe, verwittwet gewesene Adam, zu Oschersleben, wegen Nichtigkeit der zwischen den Beklagten bestehende Che mit dem Antrage, die unter den Beklggten bestehende Ehe wegen Doppelehe des Beklagten zu 1) des Ar- beiters H. Schallert für nihtig zu erklären, und ladet den Beklagten zu 1, den Arbeiter Hermann Schallert zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer I. deë Königlichen Landgerichts zu Göttingen auf den 7. Juni 1894, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Göttingen, den “ELUN 1894.

Hübler, Gerichtsshreiber tes Königlichen Landgerichts.

[65423] Oeffentliche Zustellung.

In der Chescheidungêéprozeßsahe des Arbeiters Wilhelm Friedrichß Heinrih Kruse, zu Sehestedt, vertreten dur die Rechtsanwälte Dr. Thomsen und I. Bock in Kiel, gegen feine Ehefrau Christina Magda- lena, geb. Steckmeister, in Amerika, ist nah Beendigung der Beweisaufnahme Termin zur weiteren münd- lichen Verhandlung auf Freitag, den 6. April 1894, Vormittag X0 Uhr anberaumt worden. Die Beklagte wird zu demselben vor die dritte Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel mit der wiederholten Aufforderung geladen, einen bei dem gedachten Gerihte zugelaÿenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieses bekannt gemacht. ,

Kiel, den 3. Februar 1894.

L STLEDLIGO,

Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

+

[65455] Oeffentlice Zustellung.

_Die zum Armenrechte zugelassene Ebefrau Joseph Klaus, Agnes, “geb. Kettgen, zu Homberg, vertreten durch Rechtsanwalt Justiz-Rath Eumes, klagt gegen den genannten Joseph Klaus, früher zu Homberg wohnhaft, gegenwärtig ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen böswilligen Verlafsens mit dem Antrage auf Chescheidung, und ladet den Be- Tagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kleve auf den L. Juni 1894, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

O MeDenN eit:

Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

[65428] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Zigarrenmacher Dudzig, Wik- helmine Auguste, geb. Scheibel, zu Breslau, Neue Weltgasse Nr. 14, vertreten durch den Rechtsanwalt Justiz-Rath Lorenz zu Kottbus, klagt gegen ibren Ebemann, den Zigarrenmacher Gottlieb Wilbelm Dudzig, zuleßt in Finsterwalde, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, Versagung des Unterhalts und aus SS 670, 694 Titel 1 Theil TI. Allgem. Landrechts, mit dem Antrage auf Ehe- scheidung, das zwischen den Parteien bestehende Band der Che zu trennen und den Beklagten für den allein \{uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kottbus auf den 23. Mai 1894, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einem bei dem ge- dachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. : Kottbus, den 2. Februar 1894.

: L eler als Gerihtis\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[65125] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterin Johanna Dorothea Charlotte in Fackenburg, vertreten y in Lübe, agt gegen ihren Ebemann, den Arbeiter Julius

Wilhelm Matthiessen aus Lübeck, i - kannten Aufenthalts, L S U e: die zwischen den Parteien bestehende Ebe den schuldigen Tbeil zu erklären. Ecdanelnns des Rechtsstreits is Termin vor der Sn I t 7 Ap

teustag, den 17. ril 1894, Morgens 11 Uhr. L Klägerin ladet den Beklagten zu bbfem Termin mit der Aufforderung, einen bei dem Land- get Lübeck zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen.

auf Ehescheidung mit dem

ande nah zu {heiden und den Beklagten für Zur mündlichen

immer des Landgerichts anberaumt auf

ieser Auszug der Klage wird zum Zwecke der

öffentlihen Zustellung bekannt gemacht.

Lübecck, den 26. Januar 1894. Der Gerichtsschreiber der Ersten Zivilkammer des Landgerichts.

i Oeffentliche Zustellung.

Seitens der ledigen und grollährigen Taglöhners- oldbah und der durch

der Erstgenannten wird der fiübere

eter Ludwig Hofferberth von Mömlingen-

Nack Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

der Behauptung,

offerberth sei der Vater des von