1894 / 50 p. 11 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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1 E) E m Et E M L E

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[70354] Bekauuntmachung. S

In der Grundfteuermutterrolle von Birresborn ift unter Artikel 222 als Eigenthümer der Parzelle Flur 24 Nr. 120, He>tenwiese, Weide, 8,62 a, ein- getragen Mathias Horden junior von Wallenborn. Das Eigentbum wird von den Geschwistern

ga von Rom, Gemeinde Birresborn,

R Mai, Ebefrau Peter Daniel Koh von Mürlenbka< in Anfpru< genommen. Der ecinge- tragene Eigenthümer Mathias Horden, deflen Aufenthalt nit ermittelt werden kann, oder defsen Erben werden biermit öfentli< aufgefordert, ihre Ansprüche spätestens im Termin am A3. April 1894, Vormittags 12 Uhr, vor dem unter- zeichneten Geriht geltend zu machen, widrigenfalls die genannten Geschwister May als Eigenthümer eingetragen werden.

Prüm, den 13. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung II. Wird veröffentlicht : Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abtbeilung Il. : Köcher mann, Gerichts-Aktuar.

Aufgebot.

Ç Josef Korzynieß zu Boritsch ift seit 98. September 1870 eingetragener Eigenthümer des Grundstü>s Blatt 29 Boritsh. Er behauptet, daß zu diesem Grundstü> au die Parzelle Kartenblatt 5 Parzellennummer 96, At>ergröße 22 a 50 qm, 53 Reinertrag, gehört, welhe jedo< grundbuh- und fatastermäßig als Bestandtheil von Blatt 29 Boritsch nicht verzeichnet ist. Auf Antrag des Grundstücks- eigenthümers von Blatt 29 Borits< werden daher alle unkefannten EigenthumsSvrätendenten und dingli Berechtigten aufgefordert, ibre Ansprüche und Rechte auf die beschriebene Parzelle spätestens im Aufgebots- termine den 5. Mai 1894, Vormitiags 11 Uhr, Zimmer Nr. 12 bei dem unterzeihneten Amtsgericht anzumelden, widrigenfalls fie mit ihren Ansprüchen ausges{lofsen werden und die Parzelle auf Antrag dem Grundstü> Blatt 29 Boritsh zugeschrieben wird.

Groß-Strehlit, den 21. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht. [70316] Aufgebot.

Auf Antrag des Landwirths Hermann Troft in Frömmstedt wird dessen Vater, der Landwirth Iobann Friedri Troft, zuleßt wohnhaft in Frömmstedt, welcher seit Anfang Januar 1884 von dort spurlos vers<Gwunden ist, aufgefordert, späteftens im Auf- gebotêtermine, den 12. Dezember 1894, Vor- mittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte \chriftli< oder persönlith fih zu melden, widrigen- falls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Weißensee (in Thür.), den 17. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung I. [70317] Aufgebot behufs Todeserklärung.

Auf Antrag der Vormünder Lorenz Peter Jensen und Raësmus Rasmussen in Seegaardfeld, werden der am 10. Januar 1824 als Sohn des Schmieds Fens Jensen und feiner Ebefrau Mariken Jensen, geb. Andresen, in Seegaardheide geborene, zuleßt da- selbst wohnhafte, seit vielen Jahren vershollzne See- mann Jens Jensen, fowie seine unbekannten Erben bierdur aufgefordert, sih beim biefigen Amtsgericht svätestens in dém auf Mittwoch, den 11. Juli 1894, Vormittags 10 Uhr, bestimmten Termine zu melden, widrigenfalls der Verschollene für todt erflärt und mit seinem Vermögen nah der Verord- nung vom 9. November 1798 verfahren werden wird.

Apenrade, den 19. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung T.

{70318] Verschollenheitêverfahren.

Nr. 2189. Das Gr. Amtsgericht dabier hat heute folgenden Vorbescheid erlassen :

Der ledige Bierbrauer Otto Allweiler, geboren zu Singen am 8. Dezember 1855, und zuleßt wohn- haft gewesen daselbst, wird seit dem Jahre 1882 ver- mißt, und ift die Verschollenbeitserklärung desselben beantragt. Der Vermißte wird deshalb aufgefordert, binnen Jahresfrist Nachricht von si< anher ge- langen zu laffen, widrigenfalls er für verschollen er- klärt würde. Zuglei werden alle diejenigen, welhe Auskunft über Leben und Tod des Vermißten zu er- theilen vermögen, aufgefordert, binnen der gleichen Frist dem Amtsgericht Anzeige zu erstatten.

Radolfzell, 21. Februar 1894.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts :

Feuerstein.

[70331] Aufgebot.

Auf Antrag des Kurators Kolons Heinrih Ahne- feld Nr. 4 in Obernwöhren, wird der verschollene Schustergeselle Conrad Tenteberg von Nr. 23 in Obérnwöhren, sowie auf Antrag des Kurators Leib- zühters Heinrih Hafemann Nr. 3 in Vornbagen, der verschollene Joh. Friedr. Wilbelm Senne von Nr. 22 in Vornhagen aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 26. April 1895, Vor- mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte bestimmten Aufgebotstermine zu melden, widrigen-

falls dieselben für todt erflärt werden und ihr Ver-

SFTs »

mögen den näâdsten bekannten Erben oder Nach- | r ci

folgern überwiesen wer welche über das Fortleben geben fönnen, werden zu deren Mittheilung und et- waige Erb- und Nachfolgeberechtigte für den Fall der demnäthstigen Todeëerfläarung zur Anmeldung ihrer

Ansprüche unter der Verwarnung aufgefordert, daß bei ! der Ueberweisung tes Vermögens der Verschollenen i

auf sie keine Rücksicht genommen werden foll. Stadthagen, den 26. Januar 1894. Fürstliches Amtsgericht, Abtheilung IIT1. Reiche.

[70320] Aufgebot. Das biefige Erbschaftsamt,

hiesigen Rechtsanwalt Dr. j

Verwaltung der Verlafsenschaf

1ann Johan (au< Johann) Kobro

Anna) G

antragt : Am 19. Dezem

mann Johan (ai

kamp, Kreis Œ>ernförde, ver

Ebefrau Ane (au< Anna)

Naksfov a. Laaland (Dänemark) berëits am 19. Ok- tober 1887 bierselbst verstorben sei. f

In dem von den vorgenannten Erblafsern am 3. März 1875 zu Altona gemeinshaftli< errichteten, am 17. November 1887 hierfelbst publizierten Testa- ment D die Testatoren sich gegenseitig zu Erben eingeseßt.

ie Erblafferin bestimme im besonderen, daß nah dem Tode des Erblaffers, ihr jeßt ebenfalls ver- storbener Bruder Julius William Hee bezw. seine Leibeserben einen der Stammportion der Ge- schwister bezw. Kinder vorverftorbener Geschwister des Erblaffers gleichen Theil haben sollen. _

Als Erben des Erblaffers seien Geschwister und Kinder vorverstorbener Geshwister bekannt geworden, deren Namen dem Amts3gericht aufgegeben eien.

Die Erben des verstorbenen Bruders der Erb- lasserin hâtten sih dem antragftellenden Amt gegen- über no< nicht legitimiert, seien aber angebli in Kovenhagen ansässig. i

Es wird das beantragte Aufgebot nunmehr dabin erlassen:

Es werden

1) alle, welhe an den Nallaß der am 19. Dezember 1893 bezw. 19. Oktober 1887 hierselbst ver- storbenen Eheleute, Privatmann Johan (au< Jokann) Kobro> und Ane - (au< Anna) Thomine, geb. Hee, Erb- oder sonstige Ansprüche zu baben vermeinen ; alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von den genannten Erblafsern am 3. März 1875 zu Altona gemeinschaftlih errichteten, am 17. No- vember 1887 hierselbst publizierten Testaments, sowie dem alleinigen Erbrechte der in dem vor- bezeihneten Testament eingeseßzten bezw. dem unterzeihneten Amtsgeriht aufgegebenen Erben, wie au<h der Umschreibungsbefugniß des Erb- schaftsamts widersprehen wollen, hiermit auf- gefordert, solde An- und Widersprüche bei dem unterzeiGneten Amtsgerict, Dammthorstraße 10, 1. Sto>, Zimmer Nr. 17, spätestens aber in dem auf Freitag, den 20. April 1894, Nachmittags A1 Uhr, anberaumten Auf- gebotstermin, daselbst Parterre, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs- bevollmächtigten bei Strafe des Aus\clufses.

Hamburg, den 17. Februar 1894.

Das Amtsgeriht Hamburg. Abtheilung für Aufgebots\sachen. (gez.) Tesdorpf Dr.

Beröffentliht: Ude, Gerichtsschreibergehilfe.

. Aufgebot. é e Karoline Christine Baruth zu Cur- selbst am 13. Februar 1893 obne Hinter-

[edi lassung eines Testaments verstorben; ihre Erben sind niht sämmtli<h bekannt. Auf Antrag des hiesigen Erbschaftzamts, vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Patow hier, werden daher alle, wel<e an den Na(laß der genannten Erblafferin Erbansvrüche, Forderungen oder fonstige Rechte geltend machen wollen, zur Anmeldung derselben spätestens in dem auf Dienstag, den 24. April d. J., Morgens 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin aufgefordert. Wenn die Anmeldung unterbleibt, tritt der Rechts- nachtheil des Ausschlusses ein.

Amtsgericht Ritzebüttel, den 23. Februar 1894. (gez.): Bacmeifter Dr. Veröffentlicht: H. E>ermann, Gerichtsschreiber.

[69912] Durch Urtheil des unterzeihneten Gerichts 20. Dezember 1893 sind: a. Christoph Bernhard Kürschner, geb. 10. August 1815, und b. Hermann Kürschner, geb. am 13. Sep- tember 1822, Söhne des verstorbenen Kaufmanns Christian Gott- lieb Kürschner aus S<hmalkalden für todt erflärt worden. Schmalkalden, den 209. Dezember 1893. Königliches Amtsgericht. Abtheilung I[.

[69915] Bekanntmachung.

Das Aufgebotsverfahren über die Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer des am 13. Februar 1893 zu Königsberg verstorbenen Lokomotivführers Bruno May ijt beendet.

Königsberg, den 16. Februar 1894.

Königliches Amtsgeriht. X. [69908]

In dem auf Antrag von Johann Georg Bür> Wittwe, Margarethe, geb. Langenstein, in Pforzheim eröffneten Aufgebotsverfahren behufs Kraftloserklärung der über die Verfiherung des Lebens des Johann Georg Bür unterm 19. Juli 1881 ausgestellten

olize Nr. 30 309 der Bremer Lebensversichherung8- Bank in Bremen ift dur< Aus\{lußurtheil hiesigen Amtsgerichts vom 23. Februar 1894 die bezeichnete Polize für kraftlos erflärt.

Bremeu, 23. Februar 1894.

Der Gerichtsschreiber: Stede. [69924] Dur Aus\{lußurtheil vom 14. Februar 1894 A

ist das Sparkassenbuch der städtishen Svarkafse zu

a wir llle Personen, | Lüßen Nr. 14 430 über 403,46 Æ, für den Land- j “Nori holl “Ennde | wirth Adolf Philifter in Michliß ausgestellt, für

r Mori allonon Cun der Verschellenen Kunde !

kraftlos erflärt worden. : Lützen, den 14. Februar 1894. Königliches Amtsgericht. Abtheilung T.

[69982] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil deë unterzeichneten Gerihts vom 14 Februar 1894 ift das Sparkafsenbu<h des Vorschuß-Vereins zu Gleiwitz, Eingetragene Genossen- schaft mit unbeïhränfter Haftpfliht, Nr. 318 D., gültig über 70 Æ 59 , ausgestellt am 21. August 1882 für die Wittwe Agnes Kozuschek zu Nichters- dorf für fraftlos erflärt worden.

Gleiwis, den 15. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs!

Berkündet am 16. Februar 1894.

Buchert, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Kötters Egbert Balder zu

[69914]

: } Frenédorf, vertreten dur< den Rechtéanwalt Arends ¿ zu Neuenhaus, erkennt das Königliche Amtsgericht ! zu Neuenhaus dur< den Amtsrichter Meyer für

Recht :

Das Hypothekendokument vom 2. Juli 1866 über die im Grundbu< von Bookholt Band Il. Blatt Nr. 55 Abtheilung 111. Nr. 2 zu Gunsten des

Kötters Egbert Balder zu Frensdorf eingetrageitre -

Hypothek von 277 Thkr. 23 Gr. 3 Pf. = 8337 Æ wird für kraftlos erklärt. M eye r.

[69918] .

Die unbekannten Berechtigten i

1) der im Grundbu< von Lübbertsfehn Tom. 41 Vol. 4 Nr. 294 Pag. 2344 Abth. III. Nr. 3 für Meints in Iblowerfehn eingetragenen 380 Thaler 14 Gr. 1 Pf. in Gold und 46 Thaler 7 Gr. 115 Pf. in Kurant c. a., 7

2) der an derselben Grundbuchstelle Abth. IIT. Nr. 5 für Schneider aus Großefehn eingetragenen 175 Thaler Kurant c. a.,

3) der im Grundbuhe von Simonêwolde Band I1Vÿ b. Blatt 258 Pag. 5249 für WÆbben zu Holtrop eingetragenen 215 Thaler Gold c. a.,

sind mit ihren Ansprüchen auf die Poften ausge- {lossen und die Hypothekenurkunden für fraftlos erflärt.

Aurich, 9. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht. III.

[69916] Im Namen des Königs! Verkündet am 14. Februar 1894. Tusch, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Zieglers August Koehler in Marienfelde, vertreten dur Rechtsanwalt Perrin in Osterode, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Ofterode durh den Amtsrichter Sanio für Recht :

Die Hypothekenurkunde über 50 Tblr. Darlehn, eingetragen aus der notariellen Urkunde vom 20. März 1862 zufolge Verfügung vom 5. April 1862 für den Einsassen Friedri Sterna in Marien- felde in Abth. 111. Nr. 2 des dem Ziegler August Koehler gehörigen Grundstü>s Marienfelde Bd. Ill. Bl. 75, gebildet aus dem Hypothekenbuhéauszuge vom 5. Avril 1862 und der Schuldurkunde vom 20. März 1862, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebotsverfabrens hat der Ziegler August Koehler zu tragen.

[69907]

Dur Ausschlußurtheil vom 22. Februar 1894 ist die Urkunde über die auf den Grundftücen des Grundsitßzers Wilhelm Kaushe in Jübar Band 31 Blatt 164 des Grundbuchs von Jübar Abtheilung T1. Nr. 5 aus dem Hehle’schen Teftamente vom 12. Sep- tember 1860, 7. Januar und 8. Oktober 1864 ex decreto vom $8. März 1869 eingetragenen fe<s8- bundert Thaler Legat des Carl Heinri<h Walter Zimmermann aus Salzwedel, datiert vom 8. März 1869, für fraftlos erflärt.

Beetzendorf, den 22. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht. [69905] 5

Dur<h Ausf{lußurtheil des Königlihen Amts- gerihts zu Linz a. Rhein vom 14. Februar 1894 ist die Hypothekenurkunde über die im Hypothekenbu< von Unkel Band II1. Fol. 144 Nr. 184 eingetragen gewesene und von dort an viele Stellen des Grund- buchs übertragene Hypothek vom 5. Februar 1861 über 160 Thlr. zu Gunsten der Tochter des Winzers Chrysant Unkels von Röndorf (Anna Maria, jeßt Ehefrau Josef Koh, zu Ehrenfeld) zu Lasten der Eheleute Winzer Chriftian Bachem und Katharina, geb. Körber, zu Rheinbreitba<h für ftraftlos erklärt worden.

Linz a. Rh., den 17. Februar 1894.

Königliches Amtsgeri@t.

[69910] Auf Antrag: 1) des Babnarbeiters Bernhard Wellen, 2) des Schuhmachers Hermann Wellen, zu Bentheim, hat das Königliche Amtsgericht Bentheim am 17. Fe- bruar 1894 für Recht erkannt :

Der Hvpothekenbrief vom 14. Oktober 1871 über 200 Gulden, eingetragen im hiesigen Hypotheken- buche Bezirk 111. Abtbeilung 1. Band I. Fol. 61 Nr. 1 und von da übernommen ins Grundbuch von Bentheim Stadt Band X. Artikel 370 Abthei- lung III. Nr. 1 wird für kraftlos erklärt.

Bentheim, den 17. Februar 1891.

Königliches Amtsgericht.

[69906] Im Namen des Königs! Verkündet am 13. Februar 1894.

Brüning, Gerichtsschreiber.

In Sahen betreffend das Aufgebot 1) des von dem Wegewärter Konrad Rüter zu Buke als Eigenthum beanspruchten, in der Steuer- gemeinde Buke belegenen Grundftü>s Flur 17 Nr. 71 d.,, Hütung im Hühnerfeld belegen, 9 a 67 qm groß, im Grundbu< von Buke Bd. 96 Bl. 18 für die Witiwe Josevh Stiens eingetragen ;

2) des von den Ebeleuten Maler und Anstreicher Wilhelm Deppe und Maria, geb. Herdejürgen, zu Lippspringe als Eigenthum beanspruchten, in der Steuergemeinde Lippspringe belegenen Grundstücks Flur 9 Nr. 206 in den Molkenbänken, Ader, 7 a 4 qm groß, im Grundbuch von Lippspringe Bd. 12 Bl. 73 auf den Namen des Justizkommisjars Holz- apfel eingetragen ;

3) des von der unverebelihten Katharina Vollmer zu Neubaus als Eigenthum beanspruchten, in der Steuergemeinde Neuhaus belegenen Grund- tüd>s Flur 14 Nr. 450/115, im Nierenholz, Aer,

a 6 qm groß, im Grundbu< von Neuhaus Bd. 58 L. 65 auf den Namen des Liborius Hegge- mann eingetragen :

4) der von den Ebeleuten Heinrih Neiskenwirth und Therese, geb. Vollmers, zu Sande als Eigen- thum beanspruchten, in der Steuergemeinde Neuhaus belegenen Grundstüde Flur 14 Nr. 543/115, im Nierenbolz, Aer, 51 a 6 qm groß, und Flur 14 Nr. 546/115, im Nierenholz, Aer, 81 a 60 qm groß, im Grundbu< von Neuhaus Bd. 58 BI. 65 auf den Namen des Liborius Heggemann eingetragen ;

5) des von der Stadt Paderborn als Eigenthum beanspruchten, in der Steuergemeinde Paderborn belegenen, bisher im Grundbuche no< nicht einge- tragenen Grundstü>s Flur 33 Nr. 721/071, Weg, 4 a 24 qm groß, hat das Königliche Amtsgericht zu Paderborn dur< den Amtsgerichts-Rath Deumling für Recht erkannt :

Alle diejenigen, welche auf das von dem Wege- wärter Conrad Rüter zu Buke als Eigenthum beanspruhte Grundftü> Flur 17 Nr. 714. der Steuergemeinde Buke, auf das von ten Ebeleuten Maler und Anstreicher Wilbelm Deppe und Maria, ps. _Herdejürgen, zu Lippspringe als Eigenthum eanspruhte Grundstü> Flur 9 Nr. 206 der Steuer- gemeinde Lippspringe, auf das von der unverebelichten Katharina Vollmer zu Neubaus als Eigenthum beanspruhte Grundstü> Flur 14 Nr. 450/115 der Steuergemeinde Neubaus, auf die von den Eheleuten Heinrich Neiskenwirth und Therefe, geb. Vollmers, zu Sande als Eigenthum beanspruhten Grundftü>e Flur 14 Nr. 543/115 und Nr. 546/115 der Steuer- gemeinde Neuhaus und auf das von der Stadt Paderborn als Eigenthum beanspru<hte Grundstü> Flur 33 Nr. 721/071 der Steuergemeinde Paderborn igenthums- oder andere Realansprüche zu haben glauben, werden mit denselben ausges{loffen. __ Die Kosten des Verfahrens fallen den Antrag- stellern zur Last.

Paderborn, den 13. Februar 1894. Gerichtsschreiberei 11. des Königlichen Amtsgerichts.

[69917]

Die folgenden Urkunden:

__1) Die Schuldurkunde vom 6. Mai 1875 x. über die im Grundbuche des Amtsgerihts Aurich Tom. 11 Vol. 8 Nr. 516 Pag. 428 (früher au Tom. 11 Vol. 7 Nr. 452 Pag. 3603) auf dem Höger’schen Grundbesiß für Hagius eingetragenen 1800 Æ c. a.,

2) die not. Schuld- und Hypothekverschreiburg vom 2. Februar 1858, aus wel<her auf den für Otto oos im Auricher Grundbuche Tom. 50 Vol. 2a. Vir: (9 Pag. 96, Tom. 20 VoL 29 e A Pag. 585, Tom. 50- Vol 2a. Nr. 75 Pag. 593, Tom. 50 Vol. 2a. Nr. 162 Pag. 1270 und Tom. 50 Vol. 3 Nr. 242 Pag. 1923 verzeihneten Grund- ftüd>santheilen 650 “Reihöthaler Gold c. a. für Brahms eingetragen und wel<e 650 Thaler an die Erben des Kreiskafsengebhilfen Hagius in Aurich ab- getreten sind,

sind dur< Urtheil vom 16. d. M. für kraftlos erklärt.

Aurich, 19. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht. TIL. {69911] Im Namen des Königs! Verkündet am 15. Februar 1894. L Tietz, Gerichtsschreiber. _ Auf den Antrag des Besißers Conrad Prißbkoleit in Drutschlauken und des Besißers Ferdinand Zipplies von Schaugsten, des Besigers Friedri Hinterthaner von Klein Königsberg, des Besißers Carl Neufeld von Groß Kallwischken, der Besißer August Mekies, Carl Naruhn, Carl Woweries, Julius Neßler und August Neßler, des Besißers Gustav Lettau von Kurschen, des Fleischermeisters Rudolph Jungblut von Darkehmen und des Justiz-Raths Stephani von Darkehmen erkennt das Königlihe Amtsgericht zu en dur< den Amtsrichter Dr. Levy für

T1. Die Hypotbekenurkfunde über die von Kruschinnen Nr. 3 auf Kruschinnen Nr. 20 (jeßt 15) übertragenen, bier Abthl. III. Nr. 7 eingetragenen 200 Thaler, mit 6 Prozent verzinélibes Darlehn des JIägers Gottlieb Glafer aus der Urkunde vom 14. Januar 1865, weldes der Altsißerwittwe Zipplies zu Sr sMlausen übereignet ift, wird für fraftlos er-

ärt.

IT. Die c¿twaigen Berecbtigten folgender Posten :

1) von 16 Thalern 20 Sgr. Muttererbtheil des Friedrich Klein, mit 5 Prozent verzinsli< und bei feiner Volljährigkeit zahlbar, eingetragen aus dem Erbverglei<h vom 1. Dezember 1841 gemäß Ver- fügung vom 29. Januar 1842 auf Klein Königsberg Nr. 3 Abthl. IT1. Nr. 3b und gemäß Verfügung vom 22. März 1854 auf das abgezweigte Grundstü Klein Königsberg Nr. 5 übertragen ;

2) von 70 Thalern Kaufgeld der Christian und Catharina, geb. Baltrush, Niefeld hen Eheleute aus dem Vertrage vom 21. November 1837 gemäß Verfügung vom 3. Dezember 1843 auf Groß Kali wis<ken Nr. 6 Abth. 111. Nr. 1 eingetragen, durä Urkunde vom 25. Januar 1844 dem Christoph Nie- feld geschenkt und dies gemäß Verfügung ven 1. März 1844 eingetragen;

3) von einer Ausftattung der Dorothea Lengau, bestehend in

1 Kuh, werth 8 Thaler, 1 Schwein, werth 3 Thaler, Schaf, werth 1 Thaler 10 Sgr., Gans, werth 10 Sagr., aufagema<hten Bett, (1 Ober-, 1 Unterbett, 4 Kissen und 1 Beit- lafen) und 1 s{warzen Kleid, werth 3 Thaler, aus dem Erbrezeß vom 17. Juni zufolge Verfügung vom 22. August 1836 auf Gricben Nr. 12 eingetragen und übertragen auf Grieben Nr. 42, 50, 72, 55 und 29 Abth. 111° Ir. S vex. 1, L

4) von 18 Thalern 28 Sgr. 7 Pf. Kaufgelder- rü>stand des Wirths Christian Rudat in Schillehlen, mit 5 Prozent vom 22. Mai 1868 verzinslih, au! Grund des Zuschlagsbesheides vom 3. April und der Kaufgelderbelegungëverhandlungen vom 22. Mai, 5. und 6. Juni 1868 gemäß Verfügung vom 30. Juni 1868 eingetragen auf Kurschen Nr. 12 Abth. TI11. Nr. 14n; 2

5) von 500 Thalern Darlehn des Predigers Tam- nau in Wilbelméberg, mit 5 Prozent verzinsli und na< halbjähriger Aufkündigung zahlbar, ein- getragen aus der Schuldurkunde vom 11., zufolge Berfügung vom 13. November 1786 auf Darkehmen Mr. 24 Abe L :

6) der bei der Subhastation des Simon Embacher- schen Gruntstü>s Gr. Sfirla> Nr. 19 entstandener, in einem Nachverfahren ermittelten und festgestellten Altsizerwittwe Louise Haubitz, geb. Clar'schen Spe- zialmasse von 137,44 4, der Anspruch der 2c. Yau- bitz ist auf dem mitrerbafteten Grundstü> Gr. Skir- la> Nr. 7, jeßt der Besißerin Dorothea Simon, gé“ bhôrig, in Abthl. 111. zu Nr. 2 an Stelle dieer berihtigten Post auf Grund des Zuschlagsbescheides vom 30. Oktober und der Kaufgelderbelegung?- verhandlung vom 13. Dezember 1860 zufolge Ber- fügung vom 6. März 1861 eingetragen, _ E

werden mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschloffen. : L

111. Die Koften des Aufgebotsverfahrens werden den Antragstellern auferlegt. i

Königliches Amtsgericht. Dr. Levy.

Im Namen des Königs!

Verkündet am 16. Hehruar 1894. Buqhert, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Kötters Berend Mülstegen zu Altendorf, vertreten dur< den Rechtsanwalt Arends zu Neuenhaus, erkennt das Königliche Amts- os E Neuenhaus dur< den Amtsri{ter Meyer für -Het :

Das Hypothekendokument über die im Grund- buche von Bookholt Band II., Blatt Nr. 55, Ab- tbeilung TII., Nr. 1 zu Gunsten der Kinder I. Ehe des Jan Eekholt zu Bookholt am 2. Februar 1858 eingetragene Hypotbek von 650 Gulden = 10835 wird für kraftlos a E C YEL.

£69913]

69920] Verkündet am 17. Februar 1894. Im Namen des Königs!

Auf den Antrag der Wittwe Janna Uden- Obling, geb. Obling, zu Widdelswehr, erfennt das Königliche Amtsgericht zu Emden durch den Amtsgerichts-Rath Thomien als Richter für Net : S

Die im Grundbu<he von Widdelswehr Band Il. Blatt 3 in Abth. 111. Nr. 1 eingetragene Hypothek von 100 Gulden Gold, welche die Besißer von Albert Alberts als Kapellverwalter zu Widdelswehr am 6. Mai 1782 aufgenommen, wird für erloschen und die bierüber ausgestellte Urkunde für fraftlos erflärt.

[69921] Im Namen des Königs! Verkündet am 15. Februar 1894. Referendar S olf, als Gerichts\{reiber.

Auf Antrag des Rentiers Wilbelm Fischer, Berlin, Stevhanftr. 8 I., vertreten dur<h Rechtéanwalt Lewek Hier, erfennt das Könialihe Amtsgeriht zu Alt Laudsberg dur< den Amtsrichter Volkmar für Necht :

Hinsichtlih der auf den Grundstü>ken Rüdersdorf Band TII. Blatt Nr. 110 in der Ill. Abtheilung unter Nr. I. haftenden Post, welche zur Mithaft ein-

etragen ift auf die Grundftüde Rüderëdorf Band II[. Blatt Nr. 97 in der II1. Abtheilung unter Nr. 1 (alte Zählung Band 111. Nr. 21 pag. 240) und Rüdersdorf Band 111. Blait Nr. 98 in der III. Ab- theilung unter Nr. 1 (alte Zählung Band III. Nr. 22 pag. 252). „Schreibe Vierzig Thaler Kaution hat der Neunert dem Fabrikanten Schulte zu Berlin wegen achtzig Pfund Wolle, die derselbe ihm von Zeit zu Zeit zum Spinnen bergeben wird, bestellt, welche anberr eingetragen werden aus dem Kautions- irftrument vom 31. Oftober 1801 sub eodem dato“ werden der eingetragene Gläubiger sowie defsen Rechténachfelger mit thren Ansprüchen auf diese Post ausges{loten.

BVolfmar.

[69922] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtbeil des unterzeichneten Gerichts sind die Inbaber der nahftehend bezeihneten Poften :

T. 30 Thlr. 23 Sgr. (= 92,30 4) großväterliche Erbegelder zu 9 9/g verzinslih, eingettagen für die minorenne Agnes Nowacka, auf Grund des gerit- lien Erbrezesses vom 5. Mai, 11. Dezember 1855 und 17. April 1856 zufolge Verfügung vom 6. Juni 1856 und unverändert übertragen nah Abtbeilung TII. Nr. 1 des Grundbuhs Lugi Bl. Nr. 20, zufolge Verfügung vom 5. Mai 1863,

TIT. je 100 Thlr. (= je 3009 6) Kaufgeld zu 5 9/9 verzinslih, eingetragen für die Wittwe Regina Michalak und den minorennen Mathias Michalak auf Grund des gerihtlihen Kauffontrafts vom 2, März 1839 Abtheilung II1I1. Nr. 1 des Grundbuchs von Morka Blatt Nr. 15 zufolge Verfügung vom 29. Juli 1840 mit dem Bemerken, daß für Kapital, Zinien und Kosten das Grundstü>k verpfändet ist,

mit ibren Ansprüchen auf die vorstehenden Poften ausges{lofen.

Schrimm, den 17. Februar 1894.

Königliches Amts3gericht.

[69919] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeihneten König- lihen Amtsgerits vom 6. Februar 1894 sind die unbekannten Gläubiger und deren Rechtsnachfolger der im Grundbu< von Simonêëwolde früher ‘Tom. V. Nr. 29 Pag. 145 und Tom. L. A. Nr. 37 Pag. 497 jeßt Tom. I. B. Nr. 65 Pag. 1441 Nr. 5 des Titels, Tom. VII. Nr. 406 Pag. 409, Tom. VII. Nr. 407 Pag. 421 und Tom. VI. Nr. 359 Pag. 265 Nr. 4 des Titels Abth. TII. Nr. 1/2 für die minderjährigen Kinder erster Ehe des Haus- manns Claas Arends mit weil. Frauke, Namens Haye Berends und Arend Bartels Classen, vermöge Dekrets vom 3. August 1810 bezw. 7. August 1810 bezw. 24. April 1818 eingetragenen 3463 Gld. 10 St. 5 W. und 48 Gld. 10 St. mit ihren An- sprüchen auf diese Post ausges{lofßen.

Aurich, 19. Februar 1894.

Königliches Amtsgericht. TIIT. 169923]

In der Scholz’schen Aufgebotssache F. 14/93 bat das Königliche Amtsgericht zu Neumarkt, am 16. Februar 1894 für Recht erkannt :

Die Rechtsnachfolger der Sufanna Knappin und der Kinder derselben werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbu< von Saara Blatt 9 YAb- theilung 111. Nr. 2 und Blatt 15 Abtheilung TII. Nr. 1 und 3 eingetragenen Hypothekenpost aus- geschloffen.

[70315] Ladung.

Auf den Antrag des Theophil Henrv, Hufshmied, in Vabl wobnend, handelnd in seiner Eigenschaft als Nebenvormund der minderjährigen Marie Josephine und Margaretha Leontine Henry , vertreten dur Rechtsanwalt Prinz in Saargemünd: „Kaiserliches Amtsgericht wolle einen neuen Termin zur Familien- berathung über die Absetzung der Muttervormünderin Wittwe Eugen Henry, Leontine, geb. Bagard, eventuell zur Ernennung eines neuen Vormundes bestimmen, und die Ladung der Wittwe Eugen Henry, Leontine, geb. Bagard, früher zu Vahl wohnend, jeßt obne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, zu diesem Termine im Wege der öffentlichen Zustellung gestatten“, ist Termin zu gedahtem Zwe>ke auf Moutag, den 9. April 1894, Vormittags 9 Uhr, an Gerichtsftelle anberaumt worden. Zum us e der öffentlihen Zustellung an die Wittwe

ugen Senry, Leontine, geborene Bagard, früher zu Vahl, dann zu Sermaige wohnend, jeßt ohne be-

F fannten Wohn- und Aufenthaltsort, wird diejer Auszug bekannt gemacht. Albesdorf, den 24. Februar 1894. Berghausen, Gerichtsschreiber des Kaiserlihen Amtsgerichts.

[70353 Oeffentliche Zuftellung.

Die Fs Anna Therese Pauline Orbe, geb. Arendt, zu Berlin, vertreten dur< den Rechtsanwalt Gold- s<hmidt daselbst, flagt gegen ihreh Ehemann, den Droschkenkutscher Louis Franz Orbe, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ebebruhs, mit dem Antrage auf Ebescheidung, die Ebe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und die Koften des Rechtsstreits dem Beklagten aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T. zu Berlin, Jüdenstr. 59 11.,, Zimmer 119, auf den 18. Mai 1894, Vormittags 107 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der offentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemadt.

Berlin, den 20. Februar 1894.

L Funke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.

[70342] Oeffentliche Zuftellung.

Die Ebefrau Laroline Güssow, geb. Helle>e, ver- wittwete Kreußkamp, zu Hannover, vertreten dur< den Rechtsanwalt Heiliger daselbst, klagt gegen ihren Ebemann, den Schmied Carl Güfsow, zuleßt zu Hannover, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen shwerer Mißbandlung und Bedrohung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Che dem Bande na< zu scheiden und den Beklagten kFostenvflihtig für den s{uldigen Theil zu erkennen. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsftreits vor die Zivilkammer 1V. des Königlichen Landgerichts zu Hannover auf den 21. Mai 1894, Vermittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwege der offentlihen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Gerichtsschreiberei TV. Königlichen Landgerits.

Oeffentliche Zustellung. ie Ebefrau des Zu>kerkocers Hermann Schiebe, Frida, geb. Kummet, in Wolfenbüttel, vertreten dur< den Recht2anwalt Huch daselbst, lagt gegen ibren genannten Ebemann, früber hier, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, wegen böswilliger Verlaffung, mit dem Antrage auf Trenung der Ehe dem Bande na, und ladet den Beklagten zur mündlichen Vér- bandlung des Rechtsftreits vor die dritte Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 16. Juni 1894, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Braunschweig, den 21. Februar 1894.

A. Oelmann, Gerichtsshreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[70352] Oeffentliche Zusteïlung.

Die Frau Agnes Walla>, geb. Müller, zu Ehringsdorf, vertreten dur< den Rechtsanwalt Lustig zu Berlin, klagt gegen ihren Ebemann, den Gürtler Karl Walla, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ebescheidung: die Ebe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Land- geri<ts I. zu Berlin, Jüdenstr. 59 11., Zimmer 119, auf den 12. Juni 1894, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelafsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gema<ht.

Berlin, den 20. Februar 1894.

Funke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.

{70346] Oeffentliche Zuftellung.

Die Ebefrau Müller, Louise, geborene Kaerst, zu Weißenfels, vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Sturm in Naumburg a. S., klagt gegen ibren Ebe- mann, den Arbeiter Friedri<h August Müller, früher zu Weißenfels, jeßt unbekannt abwesend, wegen bösliher Verlaffung und Versagung des Unterhalts, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erflären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Naumburg a. S. auf den S. Juni 1824, Vormittags 9} Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwed>e der öôffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemaht.

Thurm, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[70345] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Emma Thiel, geb. Kloth, zu Königsberg i. Pr., vertreten dur< den Justiz-Rath Stambrau dajelbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Nichard Thiel, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem An- trage, die Che zu trennen und den Beklagten für den allein s{uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlidßen Verhandlung des Rechts\treits vor die II. Zivilkammer des König- lichen Landgerihts zu Königsberg i. Pr. auf den 1. Juni 1894, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwed>e der öffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg, den 17. Februar 1894.

Gruschta,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[79244] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau Anna Elise Christine Febse, geb. Berlin, zu Kiel, vertreten durh Rechtsanwalt Schloe daselbft, flagt gegen den Schneider Johann Friedrich ea früber in Gaarden, jeßt unbekannten Aufent- alts, wegen bösliher Verlaffung und Ehebruchs,

70348]

mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende

Ehe dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagte? zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die IIL1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 11. Mai 1894, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerihte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zuftellung wird diefer Auszug der Klage befannti gemacht. Kiel, den 19. Februar 1894. _ Friedri, - . Gerichtsschreiber des Köntälichen Landgerichts.

[70350] Oeffentliche Zuftellung.

Nr. 2326. Der Ingenieur Edmund Friedrih in Gaggenau, vertreten dur<h Rechtsanwalt Dr. Vogel in Rastatt, klagt gegen feine Ebefrau Anna, geb. Felline>, von Ouhrov in Böhmen, z. Zt. an un-

befannten Orten abwesend, wegen Ebesheidung, mit

dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Streit- theilen geschlossenen Ehe wegen Ebebruhs der Be- klagten, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die IV. Zivil- fammer des Großherzoglihen Landgerihts zu Karls8- rube auf Montag, den 7. Mai 1894, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Karlsruhe, den 22. Februar 1894.

(1, S) Händel, À

Gerichts\{reiber des Großherzoglihen Landgerichts.

[70358] Oeffentliche Zuftellung.

Die Bä>ermeisterfrau Minna Grisée, geb. Schulz, zu Muldszen, vertreten durch den Justiz-Rath Richelot zu Bartenstein, hat gegen ihren Ebemann, den Bä>ermeister Ernst Grisée, unbekannten Aufent- halts, wegen Ehescheidung geklagt, und ladet den- selben zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bartenstein auf den 22. Mai 1894, Vor- mittags L107 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen - Rechts- anwalt zu bestellen. Zum “Zwed>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. i

Bartenstein, den 13. Februar 1894.

Krohm, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[70335] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau des Schuhmachers Gottlieb Vracht, Bertha, geb. Eikeler, zu Kettwig, vertreten dur< den Justizrath Niemeyer zu Efsen, klagt gegen ihren genannten Ehemann, zuleßt wohnhaft gewesen in Kettwig, jeßt unbekanntem Aufenthalts, wegen Ehe- \cheidung, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verbandlung des Rechtsstreits vor die III1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Essen auf den 21. Mai 1894, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 40, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Esfscu, den 21. Februar 1894.

Waegner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

0338] Oeffentliche Zuftellung.

Die verebelihte Schloffer Karoline Schölzel, geb. Stenzel, zu Breslau, vertreten dur< den Rechtsanwalt : opianowsfi zu Breélau, lagt gegen ihren Ehemann, Schlosser Otto Schölzel, früher zu Breslau, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böswilliger Ber- lassung und Versagung des Unterhalts mit dem An- trage: die Ebe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des König- lien Landgerihts zu Breslau, am S<hweidnitzer- stadtgraben 2/3, Zimmer Nr. 81, im I1. Sto>, auf den 22. Mai 1894, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 20. Februar 1894.

Kappel, als Gerihts\shreiber de Königlichen Landgerichts,

[70340] Nückkehrbefehl.

In Sachen der Ebefrau des Arbeiters Hermann Thielhelm, Gesine, geb. Treu, in Bremen, Klägerin, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Buchenau, gegen ibren Ebemann, unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ebescheidung, ist in öôffentliher Sitzung des Landgerichts, Zivilkammer Il. zu Bremen vom 16. Februar 1894 der Beschluß verkündet:

1) Dem Beklagten wird aufgegeben, binnen 1 Monat zur Klägerin zurü>zufehren, und das ehelihe Leben mit ibr fortzusetzen.

2) Termin zur weiteren Verhandlung wird an- gefeßt auf Freitag, den 20. April 1894, Vor- mittags Dsz Uhr.

Bremen, aus der Gerichtsschreiberei des Land-

gerihts, den 24. Februar 1894. Dr. Lampe. [70336] Oeffentliche Zuftellung.

Amalia Glo>, geschiedene Ebefrau Karl Fraf< in Baden-Baden, vertreten dur<h Nechtsanwalt Dr. Ru- land in Colmar, klagt gegen den Karl Frasch, früher Kaufmann in Colmar, jeßt obne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, mit dem Antrage: Kaiserl. Land- geriht wolle erkennen, daß das aus der geschiedenen Ebe der Parteien hervorgegangene Kind, die am 9. Sanuar 1891 zu Colmar geborene Adelhaid An- gela Bertha Frasch, bis zu ihrer Großjährigkeit der Klägerin anvertraut werde, wolle alle Unterbalts- ansprüche derselben eigenen Namens und Namens der genaynten Minderjährigen vorbehalten, dem Beklagten die Prozeßkosten zur Last legen, und ladet den Be- tlagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. Elf. auf den 11. Mai 1894, Vor- mittags D Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Landgerihts-Sekretär: Weidig.

-.

[70343] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Friedri<h Meyer zu Glane, pebates am 5. Mai 1880, vertreten dur<h feinen

ormund Neubauer Carl Biedenstein in Glane, flagt gegen den Bergmann Anton Sautmaun, un- bekannten Aufenthalts, wegen Alimente mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflihtig zu verurtheilen, dem Kläger von dessen Geburt bis zum vollendeten 14. Lebensjahre während der ersten beiden Lebensë- jahre jährli< 60 M, für die folgenden 12 Lebens- jahre jährlih 54 Æ, und zwar die rü>ständigen Alimente fofort, die übrigen in vierteliährlichen Vorauszablungen zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgeriht . zue&Iburg auf den 19. April 1894, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Iburg, den 21. Februar 1894.

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[70347] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Weberstochter Barbara Knarr von Traindorf und der Kuratel über deren außerebeliches Kind „Andreas“, vertrefên dur< den Weber Johann Knarr von Traindorf, gegen den Händler Nikolaus Maier von Tannenwirthshaus, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Vaterschaft und Alimente, wird leßterer zur mündlihen Verhandlung des Nechts- streits vor* das Kgl. Bayr. Amtsgericht Stadt- steina<h auf Samêtag, den 5. Mai 1894, Vormittags 9 Uhr, geladen, wobei die Klags- partei ‘beantragen wird, der Beklagte wolle für \{uldig erkannt werden :

1) Die Vaterschaft zu dem am 5. Oktober 1893 außerebelich geborenen Kinde „Andreas* anzuerkennen und demselben das gesegli<h bes<ränkte Erbreht ein- zuräumen ;

2) einen jährlichen, vierteljäßrîig voraus8zahlbaren Unterhaltsbeitrag von 50 4 bis zum zurü>gelegten 14. LÆbensjahre des Kindes und darüber hinaus im Falle der Erwerbsunfähigkeit desfelben, ferner die Kleidungskosten, das Schul- und Lehrgeld und etwaige Kur- und Leichenktosten zu bezahlen; *

3) an die Kindsmutter eine Kindbettkostenent- schädigung von 25 Æ und eine Deflorationsent- schädigung von 100 # zu entrichten;

4) fämmtlihe Streitékosten zu tragen.

Das Urtheil werde, soweit zulässig, für vorläufig vollstre>bar erflärt.

Zum Zwed>e der öffentlichen Zustellung wird diefer Klagsauszug bekannt gemacht.

Stadtsteinach, 21. Februar 1894.

Gerichtsschreibere: des K. Amtsgerichts. (1, S) Keyyl, Kal. Selretär. *

[70349] Oeffentliche Zuftellung.

Die ledige großjährige Dienstmagd Anna Theresia Alerander aus Veitsaurach, z. Zt. in Weißenburg, une der Maurer Johann Vorbrugg von Veitëaurah als Bormund des von der ersteren am 17. Februar 1892 geborenen, in Weißenburg erzeugten Kindes „Wilhelmine“ haben gegen den ledigen großjährigen Gärtner Johann Wechsler aus Neuendettel8au, früher in Weißenburg, nun unbekannten Aufenthalts, beim K. Amtsgericht dahier Klage gestellt mit dem Antrage, den Beklagten zur Anerkennung der Vater- schaft - zu dem genannten Kinde, Einräumung des geseßlih beschränkten Erbre<ts und Zahlung eines jährlihen Alimentationsbeitrags von 80 Æ auf die Zeit von der Geburt des Kindes bis zu dessen zurüd- gelegtem 14. Lebensjahre, fowie zur Tragung der Kosten zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erflären. Zur mündlihen Verhand- lung der Sache ist Termin auf Mittwoch, den 18. April laufenden Jahres, Vormittags 9 Uhr, bei dem K. Amtsgeriht Weißenburg an- beraumt, wozu die Klagêpartei den Beklagten ladet. Dieser Auszug der Klage wird zum Zwe>e der offentlihen Zustellung, welhe dur< Beschluß vom 22. Februar l. Irs. bewilligt wurde, hierdur< bekannt gemacht. i

Weißenburg, 22. Februar 1894.

Gerichtsschreiberei des K. Bayer. Amtsgerichts. (L. S) Angermann, Kgl. Sekretär.

[70103] Oeffentliche Zustellung.

Iosefa, geb. Nensel, Wittwe von Alois Keller zu Neunkirchen, sowie Theodor Bundshuh, Landwirth daselbst als Vormund deren minderjährigen, außer- ehelihen Kindes Namens Rosa Nenjel, haben gegen Martin Seelig, ledigen Maurergesellen von Koppen- wind, Amtsgerihts Burgebrah, z. Zt. unbekannt wo abwesend, zum K. Amtsgerichte Miltenberg auf Anerkennung der Vaterschaft zu dem genannten Kinde Rofa Nensel, Zablung von Alimenten und Erfaßz der Tauf- und Kindbettkosten Klage gestellt mit dem Antrage, den Beklagten dur vorläufig vollstre>bares Urtheil für s{uldig zu erklären: 1) die Vaterschaft zu Rosa Nensel anzuerkennen; 2) an die Kindsmutter 20 Æ Tauf- und Kindbettkosten zu bezahlen: 3) an die Kuratel der Rofa Nenfel von deren Geburt 16. Juli 1893 bis zum zurü>gelegten 12. Lebens- jahr einen vierteljährlih vorauszahlbaren Ernährungs- beitrag von 5 Æ pro Monat zu leisten und 4) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zur mündlichen Verbandlung ist Termin auf 18. April 1894, Vorm. 9 Uhr, beim K. Amtsgerichte hier be- stimmt, wozu der Beklagte geladen wird. Vor- stehender Klags8auszug wird dem Beklagten Martin Seelig auf Grund amtsgeri<tl. Beschlusses vom Gestrigen biemit öffentlich zugestellt.

Milteuberg, 20. Februar 1894.

Gerichts|hreiberei des Kgl. Amtsgerichts. (L De Sekretär.

70341]

Oeffentliche Zustellung und Ladung.

In Sache der Pflegschaft über „Magdalena“, außerebelih der Ursula Stimmer von Kothbach, Gemeinde Walkersaiß, Amtsgerihts Neumarkt a. Rott, vertreten dur<h den Vormund Franz Stimmer, Maurer in Kothbach, Klagspartei, gegen Friedri Krickl, led. großj. Kaminkehrergehilfe von Grafenau, zuleßt wohnhaft in Erding, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Vater- {aft und Alimentation wird der vorgenannte Friedri Kri>l zur mündlichen Verbandlung über den klägerishen Antrag auf fkostenfällige, vorläufige vollftre>bare Verurtheilung desfelben zur Anerkennung der Vaterschaft zu dem von der Ursula Stimmer am 9. Dezember 1893 außereheli<h geborenen Kinde

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