1913 / 58 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Beamte eine umfassende nebenamtlihe Tätigkeit, die niht genehmigt war, ausgeübt hat, und zwar gegen Entschädigung, will ih dahin- gestellt sein lassen; ich habe mih als Ressorthef um diese Frage nicht bekümmert. Wenn das dienstlihe Interesse die Versetzung des Beamten notwendig gemacht hat, \o ist, meine ih, damit genug ge- schehen und gesagt. (Sehr richtig!)

Herr Abg. Delius meinte, daß die umfassenden Lohnerhöhungen, die ich im vergangenen Jahre für Berlin und Umgebung mit einem Kostenaufwande von 13 Millionen durGgeführt habe, unter einem gewissen Druck der Verbandsversammlung es wär der Trierer Verband —, die zu derselben Zeit hier tagte, erfolgt sei. Nun, Herr Abg. Delius, Sie haben aus meinen gestrigen Aus- führungen entnehmen fönnen, in wie umfassendem Maße wir im ganzen Staatsbahnbereih mit Lohnerhöhungen vorgegangen sind. Es ist in diesem Jahre tatsächlich keine einzige Eisenbahndirektton, wo niht Lobnerhöhungen erfolgt sind, und sie sind alle zur Herbstzeit erfolgt. Hier in Berlin hat \ich ganz dasselbe vollzogen. Daß eine Verbandsversammlung hier stattgefunden hat, ist darauf gänzlih ohne Einfluß gewesen. Ih kann nur sagen: es hat mih aber außer- ordentli gefreut, daß es wahrscheinli einem höheren Beamten der Direktion Berlin möglich gewesen ist, festzustellen, daß der Minister eine Lohnerhöhung, die die Arbeitershaft mit großer Be- friedigung erfüllte, annähernd zu derselben Zeit verfügt hat.

Dann ist, metne Herren, Bezug genommen auf Vorgänge, die sih im Eisenbahndirektionsbezirk Frankfurt zugetragen haben. Es ist seitens der Eisenbahndirektton Frankfurt im Herbst v. J. eine Ver- fügung erlassen worden, auf Grund deren die Vereine, wenn fie Orts- versammlungen abhalten, gehalten werden, innerhalb einer bestimmten Frist eine Tagesordnung etinzureihen und in der Tagesordnung ganz genau anzugeben, was verhandelt werden soll. Jch habe bereits vor länger als Jahr und Tag ih glaube, es sind hon zwei Jahre her bestimmt, daß diese örtlichen Vereinigungen der Regel nah in keiner Weise kontrolltert werden follen. Das ist eine grundsäßlihr An- ordnung, die von mir ausgegangen ist. Daß es freilich der Verwaltung vorbehalten fein soll, in einzelnen Fällen einmal, besonders wenn es fih um eine örtlihe Versammlung von besonderer Bedeutung handelt, von der wir wissen wollen, was verhandelt wird, eine Tagesordnung einzufordern, dagegen wird nihts einzuwenden sein; in der Regel soll es aber nicht ges{chehen, und ich darf hinzufügen, daß die Direktion Frankfurt ihre Verordnung zurückgezogen hat. Aber ih möchte heute nochmals auêsprechen, daß ih eine Kontrollterung der Versammlungen der Arbeiterschaft nur dann für notwendig und erwünscht halte, wenn einmal die Arbeiterschaft selbst es wünscht, oder wenn ein dringendes Interesse der Verwaltung vorliegt, sich über die Vorgänge innerhalb der Vereinigung zu informieren. (Bravo! im Zentrum.)

Ich würde es aufs lebhafteste bedauern, wenn ein Beamter oder Arbeiter der Verwaltung hier handelt es \sich wohl um etnen Arbeiter deshalb zur Verantwortung gezogen wäre, weil der Abg. Slesch dieser Versammlung beigewohnt hat; das würde durchaus meinen Intentionen widersprehen. Meine Herren, man kann ja darüber verschiedener Meinung sein, ob es unter allen Umständen nüßlich ist und die Interessen unserer Angestellten, der Beamten wie ter Arbeiter, fördert, wenn die Vertreter der parlamentariscken Parteien \fich dort in großer Zaßl einfinden. Jch bin aber durchaus nicht der Meinung, daß, wenn Vertreter der bürgerlichen Parteien bei den Versammlungen anwesend sind, es dann angezeigt ist oder ge- rechtfertigt werden könnte, die Mitglieder des Vereins deshalb zur Verantwortung zu ztehen. (Bravo! bei der Fortshritllichen Volks- partei.)

Der Abg. Heckenroth hat an mich das ausdrücklihe Ersuchen gerichtet, darauf hinzuwirken, daß die Festseßung der Dienst- pläne nah Anhörung der beteiligten Beamten erfolgen soll. Unter Bezugnahme auf eine Verfügung, die im vergangenen Jahre von mir ausgegangen ift, kann ih feststellen, daß das durhaus meinen Wünschen entspricht. Diese Verfügung betrifft niht etwa nur das Zugbegleit- und Lokomotivperscnal, sondern die Dienstpläne des gesamten Per- fonals, und in diesem Erlaß ist ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die zuständigen Vorsteher des Stationsdiensles und der anderen Dienst- zweige und daß die Mitglieder der Direktionen bei ihren vielfachen Dienstkreisen die engste Fühlung mit den Beamten der Staatseisen- babnverwaltung halten sollen, um in persönlichem Verkehr festzustellen, welhe Wünsche in dieser Nichtung vorliegen. Denn ich halte es für fehr nüglich, daß gerade bei der Feststellung der Dienstpläne, des Arbeitsplans der Beamte in die Lage verseßt wird, seine besonderen Wünsche zu äußern und kei dieser Gelegenheit seine besondere Kenntnis zur Sache kundzugeben.

Die Frage der Abteilung B unserer Arbeiterpensionskasse habe ich hier auch don wiederholt eröitert. Aber ih muß immer wieder darauf hinweisen, daß wir diese Kasse, so Großes sie heute \{chon leistet, noch nicht für etwas unbedingt Vollkommenes halten. Weil wir von dieser Auffassung ausgehen, kann ih nochmals feststellen, daß wir für den Ausbau der Kasseneinrihtungen im Sinne und zum Nuten unsere Arbeiterschaft eintreten wollen, soweit die Leistungsfähigkeit der Kassse es irgendwie zuläßt. Jede weitere Bindung, jeder Ausbau der Kasse belastet den Staat mit sehr erheblichen Kosten. Heute bereits ist der jährlihe Zuschuß, den wir zur Kaf}e B leisten, auf über 10 Millionen anges{wollen. Die Beiträge zur Abteilung A der Kasse, welche die ge seßlicken Verpflichtungen verkö1pert, sind wesentlich geringer, sie betragen z urzeit eben noch ein Viertel dessen, was der Staat freiwillig zur Kasse B leistet. Ob es mögli sein wird, tn der Gestaltung unserer Krankenkassen wesentliche Aenderungen herbeizuführen, die Karenzzeit aufzuheben, wie es dec Herr Abg. Heckenroth angeregt hat, das will mir sehr zweifelhaft erscheinen. Bet einigen unserer Kassen ist die Karenzzeit beseitigt, bei anderen war sie beseitigt. Aber die Kassen find auf das äußerste gefährdet worden. Es ist etne sehr zweischneidige Maßnahme, und wir haben doch alles Interesse daran, die Betriebs- Trankenkassen suffizient zu erhalten.

Der Herr Abg. Dr. König wünscht, daß wir in unserm Straf- system ein ähnlihes Verfahren einführen, wie es bei der Reichspost- verwaltung besteht. Es wies ja ganz mit Nccht darauf hin, daß ein Beamter, namentlich Betriebébeamter, der aus irgend einer Ver- anlassung eine Ordnungsstrafe erhalten hat, eine größere oder eine geringere, nicht für sein ganzes Leben mit dieser Strafe belastet werden möchte, daß sein Fortkommen auf Grund dieser einmaligen oder unter Umständen auch mehrmaligen Bestrafung verlangsamt und ge- Hindert wird. Das ist auch meine Meinung. Man braucht gar Feine Frist festzuseßen, sondern nur diesen Grundsay auszusprechen,

Wenn einzelne Vorsteher innerhalb der ihnen zustehenden Straf- befugnis in der Anwendung der Strafe zu weit gehen, dann kann ih nur bitten, solche Beschwerden an mih zu verweisen; denn es läßt sih hier grundsäßlih keine befriedigende Auskun't erteilen, es läßt fih immer nur von Fall zu Fall entscheiden. Daß die Strafen keinesfalls übermäßig hart sind, davon kann das hoke Haus über-

zeugt sein.

Was die Anstellung der kommissarischen Assistenten, der Diätare, betrifft, so wünsche ih mit dem Herrn Abg. König, daß sie beschleunigt werde, und das kann ja am besten in d-r Weise geshehen, daß man die etatsmäßigen Stellen so vermehrt, daß sie in kürzester Frist angestellt werden. (Abg. Dr. König: Bravo!)

Im übrigen habe ih von den vielfahen Wünschen des Herrn Abg. Dr. König Kenntnis genommen und werde sie erfüllen, soweit es in meiner Macht liegt und soweit ih es überhaupt für mögli

und erreichbar halte. (Bravo!)

Abg. Wißmann (nl.): Troßdem der Minister erklärt hat, daß die Wünsche der Beamten einer eingehenden P unterzogen werden, sind doch eine Reihe von Wünschen der Eisenbahnbeamten unberücksichtigt geblieben. Die älteren Schaffner, die früher bereits ihr Examen gemacht haben, beklagen sih darüber, daß sie nun, wenn sie in eine Zugführerstelle eintreten wollen, noch einmal ein Gramen machen müssen. Wenn das richtig ist, so wäre dies doch sonderbar. Jch möchte die Prüfung dieser Frage dem Minister ans Herz legen. Auch die Wünsche der Gepäkträger, die gewisse Nebenarbeiten ver- richten müssen, ohne Entschädigung dafür zu bekommen, empfehle ih dem Minister zur Prüfung. Ebenso bitte ich den Minister, sich der Bahnhofsaufseher und -Vorsteher mehr als bisher anzunehmen. Die Eisenbahner, die durchaus pflichttreu und königstreu sind, haben auch den Anspruch darauf, daß ihre berechtigten Wünsche in weitgehendstem Maße berücksichtigt werden. Das Haus beschließt den Schluß der Debatte.

Persönlich bemerkt

Abg. von Kloeden (b. k. F.): Ih bedauere, daß ih dur den Schluß der Debatte verhindert bin, die gegen mi erhobenen Angriffe zurückzuweisen.

Abg. Leinert 4 Ich bedauere, daß es mir niht möglich ist, nahzuweisen, daß der Minister, der meine Ausführungen als Exzeß bezeichnet, mih völlig fals verstanden hat. Ich bedauere, daß ih nicht in der Lage bin, dem Minister nachzuweisen, daß die Lohn- ordnung bereits in der Eisenbahnerzeitung gestanden hat. Jh bedaure ferner, daß ich den Nachweis, mir die Lohnordnung auf unredliche Weise ver!hafft zu haben, nit erbringen kann (Stürmische Heiter- keit), den Nachweis, daß der Minister etwas Falsches gesprochen hat, E z sagt, ih habe mir die Lohnordnung auf unredlihe Weise verschafft.

Vizepräsident Dr. Krause: Ich stelle fest, daß der Minister das nicht gesagt hat.

Abg. Leinert (Soz.): Aus den Worten des Ministers habe ih es aber herausgehört.

Die Abgg. Dr. Fle\ch (Fortshr. Volksp.), Lucke (konf.), Faltin (Zentr.), Cahensly (Zentr.), Sültemeyer (kons.), Dr. Runze (Fortshr. Volksp.), Scchepp (Fortshr. Volksp.), Schreiner (Zentr.) und Delius (Fortshr. Volksp.) bedauern, daß fie durch den Sc(hluß der Debatte verhindert seten, gewisse Wünsche und Beschwerden der Eisenbahnbeamten und -Arbeiter vor- zubringen.

Bei den Fonds für Unterstüßungen und Remunerationen

bemerkt der

Abg. Hammer (kons.): Die Verlustgelder der Kassenvorsteher find durchaus unzureihend. Diese Beamten haben sogar noch einen Teil des Verlu!igeldes, das nur 120 E, an die ihnen unter- stehenden Veamten abzuführen. Wenn man bedenkt, daß diese Be- amten mitunter bis zu 4000 Arbeiter auslohnen müssen, so kommt man zu dem Ergebnis, daß das Verlustgeld viel zu gering ist. Ich bitte deshalb den Minister zu erwägen, ob es niht möglich ift, diese Entschädigung für die Kassenvo: steher zu erhöhen.

Minister der öffentlichen Arbeiten von Breitenbach:

Meine Herren! Ih halte die Anregung des Herrn Abg. Hammer, ob man die Bemessung des Vcrlustgeldes der Kassenvorsteher nur nah den Einnahmen, die dur die Kasse laufen, oder auh nach der Aus- gabe fesistellen soll, für erwägenswert. Es spricht eine Neihe von Gründen dafür, daß man auch die Au8gabesumme berücksichtigt. Da- gegen halte ich den Wunsch nicht für erfüllbar, auch den Ober- kassenvorstehern Stellenzulagen zu geben. Wir haben sorgfältig abgewogen, welche Dienststellenvorsteher für größere Beanspruchung und für besonders \{chwierige Leistungen mit Stellenzulagen aus- zurüsten sind. Wir sind der Meinung, daß bei einem Oberbahnhofs- vorsteher oder einem Bahnhofsvorsteher oder dem Vorsteher einer großen Güterabfertigung erheblich mehr Veranlassung vorliegt, dur Stellenzulagen nahzuhelfen, als bei den Oberkassenvorstehern.

Abg. Dr. Wagner -Breslau (kons.): Der Zentralverband der Eisenbülnor hat mir eine Reihe von Wünschen der Unterbeamten vorgetragen, die ich für erwägenswert eradhte. Intbesondere möchte ih den Minister bitten, daß auch die Hilfsbeamten in die Kleiderkasse aufgenommen werden. Ebenso bitte ih den Minister, die Wünsche des Werkstättenpersonals zu berücksichtigen, daß sie von den unan- genehmen Arbeiten, die sie zu verrichten haben, entbunden werden. In einer Petition der preußischen und hessishen Lokomotivführer wird darauf hingewiesen, daß die PeeGnus der Nebenbezüge bisher in ganz unzweckmäßiger Weise erfolge. Diese Beamten wünschen eine Ersetßzung der Nebenbe¿üge durch Tagegelder. Es ist festgestellt worden, daß 54 9/9 dieser Lokomotivführer nicht den Durchschnitisaß von 600 46 jährlicher Einnahmen an Nebenbezügen erreihen. Das erscheint mir cin Beweis dafür, daß die Lösung dieser Frage nicht vollkommen ist, und daß ein anderer Weg gefunden werden muß, diese Berechnung zweckmäßtger zu gestalten. Id hoffe, daß dieser Hinweis den Minister veranlaßt, in weitere Erwägungen dieser Frage einzu- treten. In einer anderen Petition wird gewünscht, daß diejenigen Beamten, die nicht Fahrbeamte sind, aber doch Nachtdienst maten müssen, der größere Ansprüche an die Verpflegung stellt, eine zweckmäßige Vergütung in der Gestalt einer festen Zulage erhalten. Ich empteble au diesen Wunsch dem Wohlwollen des Ministers. Abg. Dr. Fl e \ ch (Fortshr. Volks.) : Die Pensions- und Kranken- fasse B dex Eisenbahnarbeiter häuft zu viel Gelder an. Ihr Ver- mögen beträgt nahezu 150 Millionen Mark, und jeder Jahres- überschuß erreiht eine Höhe von etwa 17 Millionen. Bei den Arbeitern herrscht große Unzufriedenheit darüber, daß sie von den 8 Millionen, die sie jährlih einzahlen, nur 7 Millionen zurüerhalten. Ich bitte den Minister, daß er die Leistungen der Pensionskasse erhöht.

Minister der öffentlihen Arbeiten von Breitenbach:

Veber die Beurteilung der Leistungen der Arbeiterpensionskafse habe ich am gestrigen Tage bereits gesprohen. Bei der prinzipiellen Bedeutung, die Herr Abg. Flesh dieser Frage beimißt, bin ih aber genötigt, noch einiges hinzuzufügen. Herr Abg. Flesh führte aus, es handele sich hier um gar keine Liberalität der Verwaltung, es sei kein Geschenk, keine Unterstüßung, was die Verwaltung leistet, wenn sie einen jährlihen Zushuß zu dieser Hilfskasse wie ich feststelle von 10,3 Millionen zahle, es sei eine uncrläßliche

anders. Diese Hilfékasse ist nach meinem Ermessen daran müssen wir festhalten eine Wohlfahrtseinrihtung ersten Ranges, die unsere Arbeiterschaft heute noch nicht voll würdigen kann, weil tie Kasse wie Herr Abg. Fleshch ausgeführt hat s\ich noch in der Entwicklung befindet; sie besteht erst seit 22 Jahren. Die Bean- spruhung dieser Kasse ist eine dauernd steigende. Das ergibt si einmal aus der Tatfache, daß sie eben diesen kurzen Zeitraum erst be greift und die Ansprüche der Versicherten jährlichß wachsen; es ergibt sih ferner daraus, daß die Mitgliederzahl von Jahr zu Jahr stark im Steigen ist. Wir hatten am 1. Januar 1908 in der Kasse 262 000 Mit- glieder und am 1. Januar 1911 324 000 Mitglieder.

Daß die Mitglieder der Kasse angesihts der großen Bestände dcr Meinung sind, daß die Leistungen der Kasse gesteigert werden könnten, wer wollte ihnen das verdenken? Eine Summe von 150 Millionen und mehr ift in der Tat fo hoch, daß man annehmen könnte, sie sei uners{chöpflich. Aber, meine Herren, was soll die Verwaltung in dieser Frage anderes tun, als was sie getan hat? Sie weiß, wie Herr Abg. Flesh anerkennt, daß der Beharrungszustand noch lange niht erreicht ist; sie reGnet mit von Jahr zu Jahr steigenden An- sprüchen an die Kasse. Da muß sie ein großes Kapitalvermögen an- sammeln, damit die Kasse zu allen Zeiten und bei jeder Beanspruchung leistungsfäbig ist.

Aus diesen Tatsachen konstruieren wir nun die Unmöglichkeit, zur- zeit weiter zu gehen, als wir gegangen sind. Um diese Unmöglichkeit nachzuweisen, befragen wir Sachverständige, die Versicherungstechniker; und wenn diese zifffernmäßig nahweisen, daß mit dem, was die Kasse bisher geleistet hat, zurzett das Höchstmaß der Leistungen erreicht ift, dann find wir außerstande, weiter zu gehen.

Nun scheint Herr Abg. Flesch der Meinung zu sein, daß, weil er dieser Kasse die Hilfskasseneigenshaft nehmen mêchte, weil er die Auf- fassung vertritt, die Staatseisenbahnverwaltung sei unbedingt ver- pflihtet, über die sich aus der Neichsversiherungsgesetgebung hinaug- gehenden Verpflichtungen für das Wohl der Arbeiterschaft, für ihre Pensionierung, für ihre Hinterbliebenenversorgung einzutreten, dieses auch über die Leistungsfähigkeit der Kasse hinaus zu tun habe. Meine Herren, diese Auffassung kann ih nicht für zutreffend erklären. Damit werden sich die Kassenmitglieder abfinden müssen.

Wir haben soeben einen sehr erheblihen Schritt nach vorwärts getan, wir haben nicht nur, wie ih gestern {on ausführte, die Kassenleistungen erhöht, sondern wir haben auch den älteren Arbeitern, die vor dem Jahre 1891 bereits in unserem Betriebe tätig waren, die Möglichkeit der Nachversicherung gegeben, um fi cine höhere Pension, während sie noch arbeitsfähig sind, zu erdienen, Ich glaube, daß die Bedingungen, unter denen die Nachversicherung: möglich ist, so festgeseßt sind, daß die älteren Kassenmitglieder erteb-

lihere Borteile erlangen können. Ueber diese hinauszugehen ist die Staatseisenbahnverwaltunz

außerstande, und ih möchte wünschen, daß das, was geschaffen und geleistet ist, Insbesondere die neuerlich gesteigerten Leistungen, auch all- gemein Anerkennung fänden.

Abg. Dr. Fle ch (Fortschr. Volksp.): Der Minister übersieht do die Imponderabilien, die hier mitspielen. Was er sagt, mag privat- rechtlih richtig sein, ih habe auch niht behauptet, daß eine rechtliche Verpflichtung vorliegt, aber die Tatsache, daß der preußishe Staat 150 Millionen ansammelt, damit die Arbeiter jährlich 8 Millionen einzahlen und nur 7 Millionen herausbekommen, das will den Leuten nicht einleuhten, und nur darauf habe ich hinweisen wollen.

Bei den Ausgaben für die Unterhaltung und Er- gänzung der Jnventarien und Betriebs- materialien bemerkt

Abg. Dr. von Korn-Nudelsdorf (kons.): Bei der Ver- gebung von Kohlenstiften für Bogenlampen ist die Firma Harrion in Nancy vor den drei konkurrierenden deutshen Firmen bevorzugt worden. Diese Lieferung ist vergeben von den Eisenbahndirektionen Cöln und Saarbrücken, ih glaube auch von Hessen, und in jüngster zeit auch von Magdeburg. Der Ministerialdirektor hat in der

ommission erklärt, daß die drei deutshen Firmen erfahrungs8acmäß

in der Pretsbildung zusammengingen. Allerdings konkurrieren die Firmen in thren Angebotcn nicht mit den Kampfpreisen des Auslandes, sie wollten nicht die Firma in Nancy unterbieten, das können sie auch nit bei den sozialpolitischen Lasten in Deutschland. Die deutschen Firmen baben im Februar 1911 an den Minister eine Eingabe gerichtet, cine Antwort ist darauf leider niht eingegangen. Die Lieferungen dec französishen Firma sind nun nicht so gewesen, daß die Eisen- bahndirektionen damit zufrieden waren, und es sind Anfragen an die deutschen Firmen ergangen, ob sie zu ihrem Submissionspreise die Lieferungen übernehmen könnten, sie würden dann die Lieferung für einen Jahresbedarf erhalten. Der Ministerialdirektor wußte in der Kommission noch nicht, daß die französishe Lieferung minderwertig war. Der Ministerialdirektor er- klärte in der Kommission: „Angesichts der vielfach von deutschen Firmen erhobenen Klagen, daß fie bei ausländishen Staatslieferun g-n nicht berücksichtigt würden, sei es von etner gewissen Bedeutung, darauf hinweisen zu können, daß deutscherseits ein gleicher Grundsay nicht durchgeführt werde." Man braucht doch aber niht Chauvinist zu sein, um zu verlangen, daß Gegenmaßregeln ergriffen werden nah dem a!ten deutschen Sprichhwort: Wie man in den Wald hineinruft, {allt es wieder heraus. In Oesterrei wird verlangt, daß Staatslieferungen im Inlande aus einheimischem Material erzeugt sein müssen. Auch R vergibt grundsäßlih Staatslieferungen nur an das Jn- and. Allerdings verhalten sih nicht alle Länder so {rof gegen den deutshen Export; aber ich bitte doch den Minister, anderen Ländern gegenüber in derselben Weise zu verfahren, wie diese uns gegenüber verfahren.

Ministerialdirektor O ffenber g erklärt, daß bisher allerdings nicht bekannt gewesen sei, daß die Lieferungen der französishen Firma nicht befriedigten, daß nun aber die Sache weiter verfolgt werden würde-

Bei den Ausgaben für Unterhaltung, Erneu- erung und Ergänzung der baulichen Anlagen wünscht

Abg. Wolff-Biebrich (nl.) die Arbeiterwohnungen in Biebrich.

Abg. Dr. Lichtenstein (Fortshr. Volksp.): Bei den n-uen Gleisanlagen sollen für Holzschwellen 16 Millionen Mark und für eiserne 19 Millionen Mark verwendet werden. Demnach hat si das - Verhältnis, in welchem bisher Holzshwellen und eiserne Schwellen verwendet wurden, zuungunsten der Holzschwellen verschoben. Die Erfahrungen mit den eisernen Schwellen reihen aber noch nicht aus, um ihre Brauchbarkeit behaupten zu können. Nach der Er- klärung des Negierungsvertreters in der Kommission sind in der Her- stellung der eisernen wie der hölzernen Schwellen fn der leßten Zeit Verbesserungen gemacht worden. Jedenfalls ist aber der Preis der hölzernen Schwellen erheblih geringer als der der eisernen Schwellen, und von diesen kann man dur währt haben.

Errichtung von neuen

(Schluß in der Zweiten Beilage.)

Verpflichtung, die sich, aus der Sorge für das Wohl und Wehe

der übrigens in der Staatseiserbahnverwaltung gang und gäbe ist.

ihres Personals ergebe. Meine Herren, ih beurteile die Situation

aus noch nit sagen, daß sie sich be-

; Zweite Beilage zum Deutschen Neichsanzeiger und Königlich Preußischen Staaksanzeiger.

den 7, März

M S,

(Schluß aus der Ersten Beilage.)

Berlin, Freitag, 5 Freitag 1913,

Orchester

einzuseßen.

Abg. Gr us on (nl.): bittet, bei nta N L): bittet, bei der Umgestaltung der Bahn- umehen. Magdeburg eine Dezentralisation des Güterverkehrs Boe bg. Stkyczynsk i (Pole) wünscht die E 7 stelle a Staszkowo auf der Strecke Bosen E il uer Halte- | ein liebliches Fleines Tongebilde, das gleichfalls sehr beifä f bet à g. Veltin (Zentr.) spricht si für eine Eisenbahnüb rfü fenen wurde. Den stärksten Eindruck hinterließ Lee ir R “a Abg, v. age engerohr und für eine Haltestelle bei Altrich man L V O uad E erWot pon Konrad Anforge, : : i ; / N x x Ve E : , anlagen in Kolo en (kons.) wünscht die Verbesserung der Bahnhofs- hrten) ordestralez Zeit Fon ifhen a ey A tr ei i : | : esten Na - Dahlen (ZenoO die Aba, Sültemener (kons) und | Solisi mite {s Werk. Komponist, Dirigent und der als ? blem (Zentr) örtliche Wünsche geäufiert has 7 S l e Kammersänger Felix Sen tus konnten am Erie O Lerilliat aben, wird das e An, Nt auf dem Podium erscheinen, um die Anerkennung | tar ligt. uhörer entge . O aut“ i S ist der Eisenbahnetat erledi gt. : (Klugbardl) und zum Stluß die belannte Let, eMamerad, (Nad L 1/4 U Nächste Sizung Freitag 11 Uhr wohnter Meisterschatt derge mbg rd aren feier Pfe L N De aeorbnetenliaus "d M E s neben dem Ab- | hebende Letstungen, ebónso ‘lele S E iat e a e Strosser wegen desselben Gegen- nsorge zwischen den Chorvorträgen dur F s aud ae Frage | 19 L r Zentra genossenschaftskase : Antrag Schiff „ornelis Tromy hinterli : Felix Senius. C gen Sammlung des Rechts\toffes ? =Mer } Betstei indruck zinet pogalls am Montag, i G n i | g des Rechtsstoffes). Desteinsaal den Eindruck eines tüchti d ees daß auf der Südseite des Bresl rettons.) führt Klage darüber lde Vertiefung (eine? Moe d nh r Be E en de uner daß auf der Südseite eôlauer Hauptbährbess i Je darüber, lihe Vertiefung sei ent. er Crnst und die inner" | efinden Bewohner müssen, ehe sie an die Nord: Ja E nit iben Beisalläbezenzungen aud nie taraten lösen. . Theater und Musik. Suio ae RNA E E andwerter Etn Junge Mädchen, Theater in der Königgräter Straße. Ihr Spiel gewöhnlicher Zartheit Les und erfüllt

Abg. Wißmann (nl.) Geo nl.) wünshcht neue Haltestelle S Das T i Snfäges wies N und Liegniß Jauer. Die Anlage ber Lire eine Neuauftüh M Ser gn brachte am Donnerstag ver cia „Mi den Interessenten, sondern au der Eisenbahn- die Beseßung der beiden Haup loun cin E n io dur das Terrain aübitia ist, und daß die beteili bahnverwaltung, ‘baß aul Wegener spielte den Titelhelden, Irene Tele rgrele erregte: einen Zushuß leisten, stoße ut Bis I E Ortschaften zum Bau | Wenn Herr Wegener sein bedeutendes shauspielerisches L acbeth. deshald nicht éliznseden WéSPALb e S chwierigkeiten, und es sei A diesem Falle nicht verleugnete, so läßt si do G2 nen auch enommen len wes le Dauten nit {hon in Angriff Der n e E manches Schwerwiegende Mea Abg. Viere ck (freikons.) wünfFt ck1 \ es glänzend Ritterlichen, j : N Men an der Ostbahn 1, e ie Le B nbose ei Fat I ¡A DOLEAS werdenden Kriegähelte cMeare nglück eintreten könnte. Durch Anl-gu Fr eln! | Ausdru ck el der Varstellung des Herrn Wegener kaum zum Schwierigkeiten behoben werden. Beh eines Tunnels könnten die | Zubdruck. Sein Macbeth war kein dur dunkle Gewalten Ver: könnte der Kostenpunkt nicht ins G et dem dringenden Bedürfnis | fhrter, er war von vornherein ein zum Verb f T Ber- 9 N Yewicht fallen. dessen ganzem Geh erbrechen Gestempelter, Verkch2 f Lu i R bes Bua A der Steigerung des zu dessen allu realististher Maske Bu nile Bi lge umb geworden. Jch halte es für MUyo!s Sroendenberg notwendig è Zugenblide, in denen die Neue bei ihm zum Durchbry 9. hinauszuschieben, sondern ms lib bt die Arbeiten nit länger | [Hienen oft mehr wie der Zusammenbruh eines unter dem Bei Fein Umbau des Bahnhofs liegt 4 t 1 bald vorzuneh Der baldige ner. blutigen Taten erliegenden Schwählings als die A die Grunderwerbskosten immer A Snteresse der Verwaltung, weil | Neaktion ciner ursprünglich nicht unedel veranlagten Natu di ne Abg. B - mehr steigen. ; eine ungeheure Versuchung \ich aus { ‘tatur, die dur Bahnhof n O. entr.) wünscht Auskunft über den Umbau des s l j, Qn cindruteol ton Momente, Mir oa E in Negt 5 : R zenen der ordnacht S ; prüft werde, ob es zwedmäßig sei, den Behehay H gegenwärtig ge- | Banque rceth den Geist bes auf inen Besch ege ju verlegen. Jedenfalls sei ein umfassender U Lee, | bos folie ier fam die innere Qual Aussicht genommen. ajjender Umbau des Bahnhofs in | des von Reue Gefolterten überzeugend und a F und { ; “Aba. Dr, u U (Beit): Bet ver Geis a E Hialeid UUS E. Leistung von Frau Tries sh M ilgiger geftellt. Sehend I hal San E (Nasen, musikalisch dar- s a En E Bahnhof in Liblar, der A dieser Cn spielerischen Sbakesteare KUviA n ShwcBt téredtigten schau- E in tiefem Erbarmen zu ihnen hinab, wirb FelEf tee: Leider Sh bite fethatd, Let fre wae (e frohe Hirte u fin eint: | (lien Zus bot, Die genaltige Guergie das Si fler", der: | funbelicce E per (dige Mens, dir Le Baiabere Mee qültige Bes 415 ; ) u prüfen, bevor end- esen / , Î % U en Armen S Sr A Bulgar Dunst MeE mir die | etten Auftreten an in ü N m fich iber en j i ‘s orstfeld. i in. Dieser Vor aller Wüns ge rungövertreter sagt wohlwollende Prüfung daß er auch ohne felifdea Sts E E geschildert, wert E t inni.) E der Verwaltung, daß eine Eisenbahn- | Unter den übrigen Darstellern Ludwig H Das Mahadevamotiv beherrscht Tie Musik, wird abe R Zülich verlegt werden soll. “] und Friedrih Zelnik als! j ; : asvollen Motiven abgelöst i Abg. Dr. C - L R ) Vell alss Macduff zu {molzen. i Z geiost „oder mit ihm ver- auf dem Bahnhofe B ilóbe find gânglidi unbaltbe eil Ret Bu tinde ae E P Mai man e B der Bühne be- Stimmen a dre Höhe imi Preffe bi Ql i l er ie industriellen Bedürfnisse erforderli S f j P E , elle gerecht. Besonders die beid immen aus der Tiefe des ; / er Klage- es weitgehende Verkehrsstocangen berbzigertet Eudden fehlen, | erten Hexenszenen wirkten stimmungêvoll und eigenarttg E an dals, bie das Weh der Erde ver- en 9. Gan tert (fortshr. Volksp.) wünsckt Auskunft, ob eine O ang des Direktionsbezirks Elberfeld derart beabsichtigt sci, daß le de rig an 44 Direktionsbezirk Essen fallen. \ Aen : if ; ; Veränderung nidts Ae mmissar: Uns ist von einer derartigen 9. Dr. Grunenberg (Zentr.) verlangt ei igt Umbau des Bahnhofs in Gelsenkirchen und die Borsten gn Men

fesselnd schildert. reiche Gelegenheit, Eine weitere Neuheit

Sie gab sowohl Ghor wie ihre ganze Ausdrucksfähigkeit

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Regierung si in dieser Frage ni Ï Ï

werde ti egen Angebot verndläplich MLE Mae, 8 r. Kaufmann (Zentr.) bittet um b i

ens Gletoee Beo iminaen, für mittlere und intere Ute Der-

webles E at, weil fonst die Beamten im Belgischen

__ Ministerialdirekt f

diefe Angeltaenet u Dffenberg sagt woblwollende Prüfung Der Rest der da E ;

Debatte bewilligt. uernden Ausgaben wird ohne

Bei den einmali . Ausgaben an igen und außerordentlichen / «bg. Dr. G ör ck (ul. j f

in Se U Tan Md f F iellerlng der Bahnhofsanlage

Ministerialdirektor - j v G N Dffenberg erwidert, daß er die

da, wo das Gefühl klarer umrissen tn

könnte; immer aber geht ein N die Erscheinung treten

N mer eiz von ihrem Spiel aus, P O fesselt. Der hter bereits Loui E L mänyi [ieß sich ¿wei Tage vorher im Blüthnerfaal pon j ¡OMIGYE E dem Blüthner-Orcester hören. Wiederum L n [chönes „Können, der warme Ton und Éraftvolles A L Agence in die Erscheinung, besonders bei dem Bruchschen völlig mit b forte Vere C L La E ; L 3. Wenig and er dem Be «H gegenüber. Einen guten Abgang sicherte er fich e L

tetung der „Symphonie Espagnole“ von Lalo.

) 2. Konzert des Bruno Kittel A A Au bese sepien e e DdiTE Dor ie fattfaat „dad nders an Interesse, daß sämtliche d / Werke hier ihre erstmalige Auffüh “Felir Gecthere sPanisibta Veri Spl rung erlebten. Fel ix Gotthelfs hes t jene aus dem Myst - de a v A r und Ordester eröffnete din Med deentreis der oetheschen L utte # E die Bajadere“ angehörenden Dana Zis le: Sat Erwacen des Gottes Mahadeva, der bisher im i afe des Nichtseins im Kelche einer Lotosblume geruht

} Vartau als Banquo erwähnen. Szenish wurde

Im Königlichen Opernha Ö D E ufe wird morgen, Sonnab nach Erlösung rufend t ufe e der musikalischen Leitung des Genecal. Teil ist ale ardt nett Une Geht j Sahm Enerit Ennl e ris pee, Dumm binn. Esens | 2e, nesen omn fein bmi tee n Habich, Henke, Bachmann in den Hauptro erren Schwegler, Berger, runo Ktktel und die Solisten ernteten für ihre Lei i ' Î ptrollen beshäfttgi. Necht lebhaften Beifall i ür ihre Leistungen mit bind Md e So toeN „Ïm Königlihen Schauspielhau Goet ‘Verte erauf wurde die Ofterszene aus e gee Ble ves Wen O Cndlay, Sdafang ¿ner | S ¿Pri beid ten bomb! mi Ln, WsenaZa 7 | melde ‘url ag S Tg Fel} Deacfese# uge «Ausbau der Strede Gelsenkirhen—Essen über K Oen} ble S7 fürstin: eführt. en Kurfürsten spielt Herr Krausneck, | Komponisten, die erhebende Tr : ruar) verstorbenen direktion Cfsen zeige für Gelsenkiren eni tete Sd Mavbura, dèn Fräulein von Acnauld, die Natalie: Fräulein von | tagica“ vorausging. Sei e 8 einer „Symphonia völkerung sei sehr erbittert darüber A mas „Anteresse. Die Be- d A en Oberst Kottwiß: Herr Pohl. des aus Geisteshöhenflüge i t die Verzweiflung liher Weise vernaläsfiat weite, Gelsenkirchen in unverständ- , as Lustsptel ,Der Dummkopf“ von Ludwig Fulda wurde vo trank greift, zu ilde ; ( aust, der zum Gift- Abg. Sau ermann (Zentr.) bemängelt die Zuständ A wébeent va E af Deutshe Schauspielhaus erworben, wo | vermag nit rect 4 eédrineit Vis bi O N MFpend amb pahnhofe în Duisburg, der dem wachsenden Verkehr ‘nicht anl A es Gastspiels von Harry Walden aufgeführt werden wird. Be n das „Christ ist erstanden“ singt ot Han E „ewe, und wünscht die Errichtung eines Bahnhofs in Bee. h ute „ote Grde hat mich wieder“ von der Gewalt M Gre A E tftate, Holten und Frtedrihsfeld seien cie Ee bezwungen wird. “tcndestréuten E der Enel iers E j n dann zum luß in î vine, b9. Dr. Bell (Zentr.): Obwohl der Direktionsbezirk Een odaß auch diefe Aufführung befriedigend 21 ner der bedeutendsten ist, entsprechen die Eisenbahnverhältnisse Constanz B ernekers

niht den Bedürfnissen des V i : e g erkehrs. Die Entwicklu tbelfeier des preufischen f e 12 Verkehrs i o rapide wie in keinem anderen Sett: Di t versie ntli auf o m Pir!

Bahnhof in Essen genügt kei geschaffen, erst s i Ds R O genügt keineswegs den gestellten Anford en, erst später verschiedentlichß aufgeführt is ] Die Zustände sind derart unhaltbar, daß sie e C BADO Den Ma 0A Aubdrucksfähigkeit und bedeutender lang

tagen geradezu lebensgefährlih werden h größere Beweglichkeit und Frische i lichen Reiz, bei ;

; : ad i: treit und Frische in die Chöô : jen 4 Vet der n Tee 0 iu Fribe C8 Ne Su 1 besbleunie, eas, “das feilunc in A f e D der Disuvlin ind de: Mus: im Einzel: und Wei uet Gbr nd „Dorvelähhre U hr un ommer zu den Störungen des Güterverkehrs n / inzeljstimmen no manches zu { Mud 4 ewlelgejang harmoni inet j aud) no Störungen bes ersofbnvatebrd binet, A 0 Cebald die bat QUgng bin E i finat, (oldfe leiditeren und ein [{chönes tonales Gesamtbild schaffen. n Kittelsche Chor

i as Empfinden, daß |

Umbauarbeiten am Bahnhof Essen nicht in ei lôste feine anstren i t in einer Wei : ) l genden Aufgaben mit vollst O der pel erien L Erin an entspricht, 8 ande ia n Stimmateriel ver pstege Vieles Geh dem an und für |ch{ guten O reten Mi TiE R e var das Pittler #: ein, den Güterverkehr zu bewältigen. ; tee. ejungen wurden 9 i i und auch die Soliste c s „Aba Shulac- Deli ort Ce A Heinrich Find: „Ach herzig's Herz“, Johann Stre: R li a C ERA Paula Werner-Jen fen (Al, Kaner Dito Jaltbar, u N n L t E Iufene seien vollständig un- einer gewissen Gottes eirantische p enpfeiffwelse", die sämtlich unter Mann (Bart “ile PTeN O N bon Raaß-Brock- / / et dringend notwendig, di / i | : O n der Ausführung litten, a s rofessor herrschenden Mißstäude A Reit: 9, die hier {hon seit Jahren Mita Einsäßze und andere Fehler mit Untere: “Df: Grgelpant grerOsühete, verdienen reinen R ae. E führung auf E (Ge e e tritt für den Bau einer Unter- Sreinibin ium, Sehurtétiger fompantet O horlied, „Einer | und As G rünfels in Ae S ur Fe Bi nale | ahnhof tin Forst ein. e S / ontert von Kar ; atademi . A bg. E cker - Winsen (nl) bittet, den Zugang zum Bahnhof a vem Mitglteder des Chores die Solostellen O E E n ¿ N Freunden dieser Veranstaltung od Cir Aae “rnéburg zu verbessern. : anr Darf bon Adolf Jensen (Op. 10) für Chor, Solo, zwei Hörner Fa ma gh R Dau - Tschaikowskys A-Moll-Trio, | A Aegterungskommissar sagt eine Prüfung zu. ftlintita r [eider durch Unretnheit der Einsäße in den Männer- durhführte, leitete d ‘Abend cuvart mit hinreißendem Temperament dem Ned E L ning n pan piere Verbindung zwischen | \prechend N S “A e O En Ga aue wenig an- | köstliher Klan e wiede U DUrB i ri as i E h - em Zentrum der Sta annover. : 1 großem ; : aryetl. s - auf des Goebel (Zentr.) wünscht, daß die Erweiterungsbauten ibe, Fräuleie p coszkowski, Schumann und aufmann vie d Wiedergabe d L Klovierquartett G-Moll verzeichnet, an dessen verden, weil L Q nBlowis in scnellerem Tempo hergestellt | bereitete der Harsist cite eedleitete Ginen erlesenen Genuß | beteiligte; zwischen diesen beider Far cie ans Hasse rühmlich stelle. ‘Cr winigt frecorateigerung Ae ene F erberungin durch eine Student Phantañie “vor A Mpelle Marx Saal William Pitt Chathe e seite Goc R a Fi A A er : : s on r d an j ausländif den Arbeiter E f E dds tier Gier sein in empfundenes Spiel wahre Beifallostürme us durch Aae Ie Selle und Ignaz Friedman ste ) einige lay ér die Einrichtung eines Fahrweges über den Bahnkörper, fowie Sebrés: A lie bac) f eraus ies i (Vereinigung des | und “ibershüttete alle Mili en Beifall erung A 6 ereins) legte gleidzeitig in de il- : e eer pPopulate TiOnpate ine _vo befriedigende Probe seines Könners L lden Deer A Dag in im Theatersaal der König fübrung alnce, meisters Iwan Froebe ab. Unter dessen Stab- uhe um dieselbe Zeit hatte nit d us vil Tagen die Stimmengruppen einheitlich zusammen, Hangsdóne : etwas {ta zefein Verständnis dargebotene Tongebilde schaffend. Eine freilich Gie PShe gung der einzelnen Stimmen würde den Eindruck ausflin In erhöht haben, namentli bei den vielfa in zartem Piano Mar hege en Vorträgen. Mit der Erstaufführung des „Apostaten- cine Ea von Nudolf Siegel wurde der Abend eröffnet. Es ist déx ip ungvolle Tonmalerei, wee die ganze innere Zerfallenheit on Recht, Sitte und Glauben loslösenden Abtrünnigen

der orchestrale

Konzerte.

Am Montag gab der Koßoltsche G in i

y Î i ¿ 8 C

S i o E R ) ebam (Alt) Ua an L, fe Solisten die ) Jordan , die Herren Königlicl -

Einsel und Leimeister (Horn) sowie Ma x Saa Seer,

fts ei langjährige Leiter des Vereins, der Königliche Musik-

or Leo Zellner, hat zwar nah dem leßtgehörten Konzert eine

übrig.

Verbe ris er tag ag Z Can E ck e Ltlemja (Zentr.) spriht dem Minister den Dank der d As für die besleunigte Erfüllung threr Se litbau vers dafür, daß \chon in diesem Jahre mit dem ahnhofs- egonnen wird. Die Stadt Gleiwiß wünsche aber dringend, hnhofsgebäude mehr nah der Achse der Wilhelmstraße e im Interesse der Orientierung und der Verkehrs- : sowie zur Erzielung eines günstigeren Abschlusses der M Die Stadt würde dabei der Regierung weitmöglichst

verdiente Beteiligung gefunden; dafür war die An aurgesenete Künstler für setne Ltiftutigen fand, U lo V E éradhen; alte und neue Mere Uns fo E ara i: u ertreten, und i f

O großzügig und in f rahlender Klangschöne d Gele N

arie Gabriele Le etigky zeigte fh (Dienstag) im Bech « stein saal als eine Pianist n, die wohl zu den Besten adbes gezählt werden darf. Voller Kraft und S fensfreude, weiß {fie de wiedergegebenen Tonwerken ihre eigenste Auffassung auf-uprKeo n