1913 / 64 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

zah sie si, wie die Gewerbetreibenden, mit ihren Mitteln einrichten, so kann man diese Forderung doch nicht stellen, sobald das Einkommen nidt ausreidt, die notwendigsten Lebensbedürfnisse zu bestreiten. Wir haben uns davon überzeugen müssen, daß bei den gering besoldeten Beamten, besonders bei denen mit zahlreichen Kindern, das Ein- kommen heute niht außreiht, um ihren Lebensunterhält zu deen. Die Staatsregierung will den Beamten durh Unterstüßungen zu Hil e kommen. Wir sind der Meinung, daß solche nur im einzelnen Falle geboten ift, wenn. eine besonders begründete Bedürftigkeit ein- getreten ist. ei ganzen Kategorien von Beamten aber, wo es sich um eine allgemeine Erscheinung handelt, muß der Staat aligemein, mit seinen Mitteln eintreten. Deshalb is es niht angang1g, bei diesen allgemeinen Erscheinungen die Beamten auf Unterstüßungen zu ver- weisen, sondern man muß sich entschließen, ihnen Teuerungszulagen zu gewähren. Der Minister nennt diese etne antizipierte Besoldungs- erhöhung. Ich gebe zu, daß die seinerzeit ber der Besoldungsordnung gewährten Teuerungszulagen als Gehaltszuschüsse anzusehen waren. Hier handelt es sih aber um vorübergehende Teuerungszulagen, und ih fann nicht zugeben, daß durch sie die Besoldüngsordnung durh- brodben wird, Wir haben beantragt, die Teuerungszulägen nur den Unterbeamten zu gewähren, weil anzuerkennen ift, daß bei diefen mit zäblreichen Kindern eine allgemeine Notlage vorhanden ist. Lir meinen, daß, wo die Not am größten ist, am \chnellsten geholfen werden muß. Allerdings gibt es auch mittlere Beamte, “die ciner Hilfe bedürfen. Aber nicht alle befinden si 1n der gleichen Not- lage. Deshalb muß eine Grenze gezogen werden, der Antrag Savigny scheint uns diese Grenze zu weit zu ziehen. Ich empfehle, ‘dieje Grenze auf 3000 1 festzuseßen. Dadurh würde die Forderung für die Regierung annehmbarer werden. Es liegt etn Antrag Porsch vor, der insofern ein neues Prinzip enthält, als er die Berücksichtigung der Familienvérhältnisse vorschlägt. Wir haben bei den früheren Be- oldungsordnungen nur die Dienstleistungen der Beamten berücksichtigt. At an bei der Bemessung der Wohnungsgeldzuschüsse ist die Be- rüdcksihtigung der Familienverhältnisse in dên Vordergrund geschoben worden. Wir werden bei der nächsten Bemessung der Wohnungsgeld- Be auf diesen Gedankèn zurückommen. Wir meinen, daß die Grziehungsbeihilfen auch den höheren Beamten, Geistlichen, Lehrern, vie auf dem Lande wohnen, gewährt werden müssen.

Abg. Delius (fortshr. Volksp.): Vor wemgen Monaten wurde hier ein Beschluß gefaßt, daß Teuerungszulagen für Unter- beamte gewährt werden können. Eine Notlage mittlerer und höherer Beamten ‘kann direkt nicht anerkannt werden. Man kann verlangen, daß jemand, der 4500 4 Einkommen hat, sich entsprechend einrichtet. Deshalb empfiehlt es sich, in erster Linie die Unterbeamten zu berüd- sichtigen, dort ist wirklich eine Notlage vorhanden. Es würde auch sehr leiht möglich fein, eine Teuerungszulage für alle Unterbeamten zu gewähren, indem man die für mittlere und untere Beamte bestimmîe Summe gleichmäßig verteilt. Es gibt allerdings eine große Menge von Beamten, die an dem Nemunerationssystem festhalten wollen. Das sind jedoch nur die Beamten, die regelmäßig bei der Verteilung dieser Nemuneration bedacht worden sind. Dieses System ift jedo niht zu empfehlen, weil nah der jeßigen Handhabung die Beamten direkt in die Hände der Vorgeseßten gegeben sind. Auf jeden Fall muß das Remunerationswesen eingeschränkt werden. Mit den so ge- wöonnenen Mitteln kann man die Verhältnisse der Unterbeamten auf- bessern. Notwendig sind auch die Erziehungsbeihilfen für kinderreiche Familien. Nun foll allerdings die Besoldungsordnung nicht durch- »rochen werden. Das ist aber {hon in der Frage der Eisenbahn- assistenten geschehen. Also dieser Gedanke darf uns nicht weiter Fhredcken. Jch bitte deshalb, für unsere Anträge zu stimmen.

Abg. Ströbel (Soz.): Die Memunerationsfonds sollten nach festen Grundsäßen verteilt werden, vor allein sollte jeder Mißbrauch bei deren Verwendung vermieden werden. Wir sind damit einver- standen, daß fkinderreihe Familien unterstüßt werden. Wir fordern aber, daß allen Unterbeaniten geholfen wird, auch den Familien mit geringerer Kinderzahl. Denn auch diese Beamten können mit thren niedrigen Gehältern nicht auskommen. Nach einer Neichsstatistik über die Verhältnisse der Familien der Postbeamten für das Jahr 1912/13 ist die Zahl der Unterbeamten, welche mehr als zwei Kinder besißen, nur 29,3 % sämtlicher Beamten, die Zahl der mittleren Beamten nur 26,9 % und die der höheren Beamten 242 %. Eine entsprechende Aufbesserung der Beamtengehälter ist um so notwendiger, als sich die Nahrungsmittel für eine vierköpfige Familie um durhchshnittlich 3 M pro Woche verteuert haben, und zwar in einem Zeitraum von nicht einmal 2 Jahren. Auch der Wohnungsgeldzuschuß is zu gering be- messen, er beträgt für die Unterbeamten im Durchschnitt nux 300 4 und für die mittleren Beamten durchschnittlich 546 4. Und nicht nur die Lebensmittel, sondern auch die Wohnungspreise sind stark ver- teuert. Bei dem Wohnungsgeldzuschuß sind gerade die Unterbeamten am \{lech{chtesten gefahren. Er ift für diese überhaupt zu medrig und müßte endlich erhöht werden. Der Abg. Bartscher vom Zentrum hat am 16. Januar d. J. hier verlangt, daß die Unterbeamten eine Teue- rungszulage von 100 M erhalten, aber es fommt dem Zentrum nmch? darauf an, ein Versprechen nicht zu halten. (Nuf im Zentrum: Ver Finanzminister!) Ach, wenn es Ihnen darauf ankommt, ein Feuer- bestattungsgeseß oder ein anderes Geseß, das Ihnen nicht gefällt, zu Fall zu bringen, dann sind Sie dazu imstande; aber wenn es darauf ankommt, den Ünterbeamten zu helfen, dann haben Sie mit einem Wale keine Macht. Wir wissen ja, wie das Zentrum mit der Wahr- beit umgeht. Und das Zentrum in diesem Hause stellt sich in Wider- \pruh mit der Zentrumsfraktion im Reichstag, die für alle Unter- beamten eine Zulage von 100 M gefordert hat. Um die allgemeine Zulage für alle Unterbeamten zu vermeiden, will das Zentrum hier nur eine Kinderzulage bewilligen, obwohl z. B. der Verband der Post- und Telegraphenbeamten, der 100 000 Beamte umfaßt, sich entschieden gegen die Kinderzulage erklärt hat. Auch die Freisinnigen nehmen hier etne andere Stellung ein als im Reichstage. Wir werden allerdings für den Antrag des Zentrums stimmen, obwohl er uns nicht genügt, weil wir in ihm wenigstens einen ersten Schritt fehen. Man ift immer geneigt, die Gehälter der Offiziere und höheren Beamten zu erböhen, aber nit die der Unterbeamten. Warum lassen denn die höheren Kreise ihre Söhne nicht Arbeiter werden, wenn sie nicht das Geld haben, sie studieren zu lassen? Man will nicht einmal für einen Teil der Unterbeamten eine Verbesserung herbeiführen, denn man hat sich ein Mittel herausgesuht, von dem man weiß, daß és die Negierung nicht annimmt. Das zeigt wieder einmal Ihre abgründige Heuchelei. Das ist Wahldemagogie. Gerade am leßten Tage hat man hier diese Frage aufs Tapet gebracht, um sie recht rasch abmachen zu können. Fahren Sie nur fo fort, dann wird sich das Wort erfüllen, daß unsere (Segner unsere besten Agitatoren sind.

Abg. Dr. von Savigny (Zentr.): Ih werde dem Vorredner nit auf alle Jrrwege folgen, sondern ih will nur auf einige Wider- sprüche aufmerksam machen. Es liegt im Interesse der Beamten, wenn si alle Parteien über die gestellten Anträge einig werden, damit dieselben V4 in dieser Session erledigt werden. Die soztal- demokratische Parkêt, die keine Verantwortung dafür trägt, hat natür- lih kein Interesse an dieser eng: Als prafktische Männer wollen wir den Beamten wirklich helfen. eshalb sehen wir darauf, daß Maßnahmén getroffen werden, die auch ausführbar find und den Beamten praktisch nüten. Wenn die Regierung den Anträgen Widerstand ent- gegenseßt, dann sind wir genötigt, diese Hemmnisse zu umgehen und uns in einem Kompromiß zu einigen. Ich stelle fest, daß in unserm Äntrag ausdrücklih stand, daß noch in d'eser Session ein entsprechender Geseßentwurf eingebracht werten möge. Wir haben diésen Punkt nur deshalb fallen gelassen, weil wir Wert darauf legten, daß unser Antrag mözlichs einstimmige Annahme findet. MWerin der Vorredner uns in einen gewissen Gegensaß mit den Neichstagsmitgliedern bringen will, so muß ih doch darauf auf- merksam machen, daß dort die Zulage von 100 4 nit für alle Unterbeamten bes{lossen worden ist. Tatsächlch find große Pa egora von Unterbeamten des Neicbes mit dieser Fu age nicht bedacht worden. "Wir würden es gern gesehen haben, wenn auch diese Beamtenkategorien Zulagen erhalten hätten; aber wir müssen abwarten, wie sich die Verhältnisse im Neiche ge- stalten wollen nach Möglichkeit eine Ungleichheit

wisGen dem Reiche und Preußen in diefer Richtung vertneiden. e Bemer hat - völlig verschwiegen, daß die Budgetkommission beschlossen hat, cinen Nachtragsetat zu fordern, um den kinderreichen Familien der Unterbeamten eine Teterungszulage zu gewähren. Er ehauptet vielmehr, es sei gar nihts becbsihtigr. Unser Antrag, wie au ber Antrag der Volkspartei will noch in dieser Session eine Zulage für die mittleren und unteren Beamten herbeiführen. Wir ditten Sie, auch unserem Zusapantrag, wonah auh die mittleren Beamten mit einèm 4500 4 nicht übersteigenden Gehalt Teuerungs-

ulagen erhalten follen, zuzustimmen. B 4 ; / ‘Vizepräsident Dr. Por \ch: Der Abg. Ströbel hat nah dem

Ausweis des Stenogramms gesagt: „Das zeigt wieder einmal Ihre abgründige Heuchelei.“ Das ist eine Be'eidigung des Hauses; ih rufe den Abg. Ströbel zur Ordnung. j

Darauf wird die Debatte geschlossen.

Der Etatstitel wird bewilligt.

Der Antrag der Budgetkommisfion mit dem Zusaß des Antrages Gottschalk (Teuerungszulagen flir kinderreiche Unterbeamte und mittlere Beamte mit einem Gehalt bis 3000 6) wird mit großer Mehrheit angenommen. Der An- trag Savigny-Bartscher mit der Begrenzung von 4500 wixd abgelehnt. Die sämtlichen übrigen Anträge werden auf Antrag des Abg. Schulze-Pelku m (kons.) an die Budget- kommission verwiesen. O i

Damit ist der Etat des Finanzrainisteriums erledigt.

Es folgt der Bericht der Gemeindekommission über den Antrag des Abg. vonWenden (kons.): die Regierung zu ersuchen, in Zukunft alljährlich einen Fonds zur Unterstüßung der auf Bekämpfung des Kinderelends ge richteten charitativen Unternehmungen bereit zu stellen.

Berichterstatter Abg. von Wenden beantragt namens der Kommission die unveränderte Annahme des Antrages. : ;

Abg. Dr. Wuermelin g (Zentr.) weist auf die haritativen Vereine hin, welche fi die Bekämpfung des Kinderelends zur Aurgabe gemacht und darin schon Bedeutendes geleistet hätten. Da die Mittel der Vereine aber niht ausreihten, um alle Aufgaben zu erfüllen, fo sei die tatkräftige Unterstüßung durch den Staat dringend er- forderlch. ; | s x

Abg. H ir \ ch - Berlin (Soz.): Es handelt sich hier nicht um eine fonfesionelle Frage. Man muß allen auf Bekämpfung des Kinderelends geritten Vereinen ohne Unterschied der Konfession Unterstüßungen gewähren. Die Mittel, die bisher zur Bes- fämpfung des Kinderelends ausgeworfen find, reichen bei weitem nicht aus. Die Anrégung zu dieser Maßnahme ist nicht von dem Abg. von Wenden ausgegangen, sondern von uns.

Der Antrag der Kommission wird angenommen.

Ein A ntrag der Abgg. Lieber (nl.) u. Gen., die Re- gierung zu ersuchen, den im Etat des Ministeriums des Jnnern stehenden Fonds von 30000 6 zur Förderung der Be- strebungen zur Fürsorge für dié gefährdete oder verwahrloste Jugend vom 1. April 1914 ab wesentlich zu erhöhen, wird auf Antrag der Budgetkommission ohne Debatte angenommen.

Darauf erledigt das Hans noh ohne Debaite eine Reihe von Petitionen persönlichen Jnhalls nah den Kom- missionsanträgen.

Eine Petition. des Kaufmannsgerichts in Berlin um zwangsweise Errichtung von Fortbildungsschulen in Gemeinden mit über 5000 Ein- wohnern und Ausdehnung der Schulpflicht auf die weiblichen Perfonen, insbesondere auf die Handlungsgehilfinnen, wird der Reglerung als Matertal überwiesen.

Eine Petition vom Bunde der Saal- und Konzertlokalinhaber Deutschlands um Entschädigung für die Sperre von Sälea und Gast- wirtshaften bet Ausbruch von Viehseuchen wird der Regierung als Material überwiesen, soweit die Aufhebunz des Verbots der Ab- haltung von Konzerten, Festlichkeiten usw. in Distrikten, wo die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist, verlangt wird, im übrigen durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt.

Eine Petition des Gemeindevorstehers in Werlsee um Erhaltung der Wcknitz wird der Regterung als Material überwiesen. :

Abg. von Brandenstein (kons) bittet zur G eschäfts- ordnung, daß nah Ostern sein Antrag auf Revision der Geschäfts- ordnung noch zur Beratung gestellt werde, da der Antrag |chon vor beinahe zwei Jahren gestellt sei und die Geschäftsordnungskommission in 19 Sißungen beschäftigt habe. Das Haus müsse gerade jeßt noch vor Schluß der Legislaturperiode die Nevision der Geschäftsordnung erledigen, damit sie sofort mit Beginn der neuen Legislaturperiode gelten fönne.

Vizepräsident Dr. Por ch erklärt sich bereit, dem Präsidenten des Hauses, - sobald: er von seiner Erholungsreise zurückgekehrt fei, von diesem Wunsche Kenntnis zu geben. i

Abg. Ht r \ ch - Berlin (Soz.) bemerkt, daß seine Partei gerade auf dem entgegengeseßten Standpunkt stehe, daß ein neugewähltes Haus selbst darüber bestimmen müsse, wie seine Geschäftsordnung fein solle, und daß deshalb gerade dieser Gegenstand niht mehr von dem alten Hause erledigt werden solle.

Bizepräsident Dr. Por ch: Ich hoffe, daß wir uns nach den Osterferien körperlich und geistig gekräftigt hier wiedersehen werden.

Schluß 121/4 Uhr. Nächste Sißung Dienstag, 1. April, 2 Uhr. (Geseg über die Förderung der Landeskultur.)

Parlamentarische Nachrichten.

Der Entwurf eines Gesetzes, betreffend die ÎÄereit-

stellung von Staatsmitteln zur Förderung der

Landeskultur und der inneren Kolonisation in Preußen,

ist nebst Begründung dem Hause der Abgeordneten zugegangen ; er lautet, wie folgt: d 1

Der Staatsregierung werden zur Förderung der Landeskultur

und der inneren Kolonisation 25 Millionen Mark zu Verfügung gestellt. 5

Von dieser Summe sind bestimmt:

1) 12 Millionen Mark zur Urbarmachung von ‘fiskalischen Mooren,

2) 3 Milltonen Mark zur Ausführung von Meliorattonen auf Domänenvorwerken und anderen Domänengrundstücken,

3) 10 Millionen“ Mark zur Beteiligung des Staates mit Stammeinlagen bei gemeinnützigen Ansiedlungsgesellshaften. Bis zur Berwendung zu Stammeinlagen kann diefer Betrag auch zur Gewäh- rung von Zwischenkredit bei. der Errihtung von Réntengütern benußt werdêèn. Rückeinnähmein, Gewinnanteile und Zinsen fließen den Fonds wieder zu; Gewinnateile von Stammeinlagèn bet Anfiedlungögesell- schaffen dürfen diesen zu anderen Zwecken der inneren Kolonijation belassen werden. E

J 9 j

Der Finanzminister wird ermächtigt, zur Bereitstellung der nach 8 1 erforderliden Summe Schuldverschreibungen auszugeben: An Stelle der Staatsshuldvershretbungen können vorübergehend Schay- anweisungen ausgegeben werden. Der Fälligkeitstermin ist in den Schaßanweisungen anzugeben. i ;

Der Finanzminister wird ermächtigt, die Mittel zur Einlösung

dieser Schaßanweisungen durch Ausgabe von neuen Schaßanweisungen und von Suldvorscreibungen in dem erforderliden Nennbetrage

» Moorgebiete in

zu eiae, Die Schatzanweisungen können wiederholt aus8gegebcn werden.

Schayanweisungen oder Schuldverschreibungen, die zur Einlösung von fällig werdenden Schaßanweisungen bestimmt sind, hat die Haupt- verwaltung der Staatsschulden adt Anordúung des Finanzministers 14 Tage vor dem Fälligkeitsterniine zur Verfügung zu halten.

Die Verzinsung der neuen Schu!dpapiere darf nicht vor dem Zeitpunkte beginnen, mit dem die Verzinsung der einzulösenden Schay- anweisungen aufhört. Wann, durch welche Stelle und in welchen Beträgen, zu welchem -Zinsfuße, zu welchen Bedingungen der Kündigung und zu welchen Kursen die Schaßanweisungen und die Schuldverschreibungen ausgegeben werden sollen, bestimmt der Finanz- minister. Im übrigen kommen wegen der Verwaltung und Tilgung der Anleihe die Vorschriften des Gesetzes, betreffend dite Konsolidation preußisWwer Staatéanleihen vom 19. Dezember 1869 (Geseßsamml. S. 1197), des Gesetzes, betreffend die Tilgung von Staats1chulten, vom 8. März 1897 (Geseßsamml. S. 43) und des Gefeßes, betreffend die Bildung eines Ausgleich: fonts für die Etsenbahnverwaltung, vom 3. Mai 13903 (Geseßsamml. S. 155) zur Anwendung.

In der diesem Geseßentwurf beigegebenen Begründung wird ausgeführt :

Die anläßlich der gegenwärtigen Flelshteuerung angestellten Er- mittlungen haben ergeben; daß unter dem nahteiligen Einfluß der Dürre des Jahres 1911 und nit minder infolge der seit 2 Jahren berrschenden, erst im leßten Halbjahr erheblich zurückgegangenen Maul- und Klauenseuche der deutshen Landwirtschaft die Deckung des Fleischbedarfs ers{chwert worden ist. Gegenüber der Zunahme der Bévölkerung und ihrer gesteigerten Lebenshaltung bedarf es einer stetigen Vermehrung der heimischen Viehhaltung und Fleisherzeugung ; ohne diese wird das allseitig als erstrebenswert anerkannte Ziel, die &Fleishversorgung möglichst unabhängig von dem Bezuge aus dem Ee zu gestalten, niht erreiht und nit feigehalten werden önnen!

Für die Vermehrung der Viehhaltung it. eine möglichst be- \{leunigte und umfassende Urbarmachung der weiten Dedland®- flächen, die tn Gestalt von Moor und Heide fast ertragleos noch große Tetle des Staatsgebiets bedecken, aber nach dem jeßigen Stande der Wissenschaft mit wirtshaftlihem Erfolge der Kultur ershiofssen werden fönnen, von der gtößten Bedeutung. Wird ein erheblicher Teil dieser Flächen in Wiefen und Weiden verwandelt und daneben auch die Ertragéfähigkeit des be- reits vorhandenen Nußlandes durch Bodenverbesserungen gesteigert, so wird dadurG die Erzeugung von VBiehfutter so verstärkt werden, daß eine bedeutende Vermehrung der Viehbeftände zu erhoffen ist. Um so sicherer wird dieses Ziel erreiht werden, wenn gleichzeitig sowohl auf neukultiviertem Lande, als auch auf auf- geteiltem Großbesiße die innere Kolonijation gefördert wird. Denn erfahrung8gemäß wird in den landwirtschaftlihen Mittel- und Klein- betrieben verhältniëmäßig mehr Vieh gehalten als in den Groß- betrieben. Die Vermehrung der bäuerlichen Stellen und der Kletn- wirtshaften verdient daher, ganz abgesehen von ihrer sonst!gen Be- deutung für das Staatöwesen, au aus dem Gesichtspunkte der Berbesserung der Fleischversorgung jede Förderung.

Schon bisher sind für die Zwécke der Oédlantkultur und der inneren Kolonisatlon alljährlich staatlihe Mittel zur Verfügung gestellt worden. Die Bewilligungen mußten ih jedo im Rahmen des Staatshaushaltsetats in verhältnizmäßig engen Grenzen halten. Drängen jeßt die Verhältnisse zu s{hnellerem Vorgehen und müssen größere Mittel bereitgettellt wecden, so kann dies nur durch Auf- nähme einer Anleibe geschehen. Dte Beschreitung dieses Weges ist unbedenklih, da es sich um Anlagen handelt, die neben ihrer Be- deutung für die AUgemeinheit auch unmittelbar eine gewisse Nente gewähren werden.

Vor dem Eingehen auf die Einzelheiten mag noch darauf hin- gewiesen werden, daß die Unternehmungen, denen die Mittel der An- lethe dienen follén, nur etnen, wenn auch bedeuisamen, Tetl der staatlichen Maßnahmen zur Hebung der Viehzucht und zur Vers besserung unserer Fleischverförgung darstellen; der Entwurf des Staats- haushaltsplanes für das Jahr- 1913 sieht daneben bei den ver- \chiedensten Titeln des Etats“ der landwirtschaftlißen Verwaltung unter den ordentlihen wie unter den außerordentlichen Ausgaben Mrhraufwendungen gegenüber dem Vorjahre von insgesamt 1450 000 4 vor, die unmitielbar und mittelbar für die Förderung

der Viehzucht bestimmt sind. I. Urbarmachung von fiskalischen Mooren,

Die im Staatsgebiete vorhandenen Oedlandflächen befinden {ih überwiegend im Privatbesißz. Der alsbäldigen Kultivierung diefes Privatbesitzes stehen vielfach sachliche Hindernisse, wie Parzellierung und Gemengelage, entgegen, die zunähst durch zeitraubende Maßnahmen wie Geavossenschaftsbildung, Umlegung u. dergl. beseitigt - werden müssen; auch erschweren vielkach geringe Leistungéfähigkeit und Einsicht der privaten Besißer die \{leunige Inangriffnahme des Kuitivieruna8werks. Diese Schwterigkeiten entfallen bei dem durchweg in großen Flächen liegenden, abgesehen von den ‘hier nicht in Betracht kommenden Aufforstungéflächen, fast nur aus Moor bestehenden staatlichen Oedlandbesitz, Es empfiehlt sh daher, zur Erreichung ciñes {nellen Erfolues mit diesem zu beginnen. Zur Urbarmachung sind in ersler Linie rund 16 000 ha domänenfitkalishe, größtenteils im Nezierungsbezirk Aurich gelegene Moorflächen bestimmt; außerdem einige große, zurzeit forstfiskalische anderen Teilen der Provinz Hannover und in Schleswig-Holstein, die zur Kultivierung der Domänenverwaltung überwieien werden sollen, soweit fih dies ohne Beeinträchtigung der forstfisfalishen Interessen ermöglihen läßt. Die in Ausficht genommenen Ländereien - stellen die größten zufammenhbängenden fiska- lishen Oedlandflächen dar, die im Staatsgebiete vorhanden sind; fie liegen in klimatisch günstiger Gegend mit verhältnis8mäßig langer Vegetationsperiode; sie grenzen durchweg ‘an wirtschaftlich entwickelte Landstriche mit überwiegend mittlerem und Kleinbefitz! und schon jet blühenter Viehzucht, die einer rveiteren erheblichen Ausdehnung fähig ist, wenn die Futtererzeugung gehoben wird. ‘In Hannover sowohl rote in Schleswig-Holstein is v.n dem staatlihen Vorgehen eine durd- gretfende vorbildlihe Wirkung auf die privaten Vedlandbesitßzer zu erwarten, zumal in der Provinz Hannover in der neuerdings ein- gerihteten staatlihen ODedlandbkülturstelle und: in ähnlihen EinriW- tungen in der Provinz Schleswtg-Holstein Organe geschaffen sind, die überall anregend, ratend und helfend eingreifen können. Wenn die durch dieses Gesch geplanten Maßnahmen zur Erreichung etnes {nellen Erfolges auf die erwähnten Provinzen beshränkt bleiben follen, so wird doch auch in den übrigen Teilen des Staatsgebiets der Urbarmachung des Oedlandes, insbesondere des fiskalischen, crhöhte Fürsorge zugewéndet werden. L

Die Kultiviérungsflähen {ind durchweg Hochmoore, damit zu- fammenhängend vereinzelt bereits abgetorfte sogenannte Leegtmoor- und Héibeflächen. Daß das Hochmoor mit Erfolg laitdwirtschaftlih genußt werden kann, ist für die in Betracht kommenden Gegenden ‘dur die Erfährung bewiesen. Es trägt als Ackerland Halm- und Hacksrüchte, besonders aber eignet es fich zu Vauerweiden, die hobe, völlig sichere und steigende Erträge bringen. (Vergl. S. 13 bis 16 der Denkschrift über die Moorkultur und Moöorbesiedlung in Preußen, Nr. 56 der Deucksachen des Hauses dexr Abgeordneten, 21: Legislaturpertode, V. Session 1912.) ls

Der derzeitige Stand der Moorkulturtehnik ermöglicht cine rashe Durchführung der Kultivierung Mit der verhältnismäßig teueren und minder auêgiebigen mens{chlichen Arbeitskraft, in erster Linie durch Gefangenenarbeit, werden die ersten GEntwäss-rungs- und Dränageanlagen hergestellt. Die etgentlihe Urbarmachung erfolgt mit Kraftgeräten, die wesentlich schneller und billiyer arbeiten. In den ostfriesischen Mooren, dêm größten Kultivierungs- objekt, steht bieifür aus der vom Fiskus gemeinsam mit den Siemens-Schuckert-Werken errichteten Üeberlandzentrale dié elektrische

Kraft zu billigem Preise zur Verfügung. Mit dieser werden die

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mchzshaarigen Pflüge, die auch ten Widerstand des viclfad Moore vorhandenen Dolz- und Wurzelwerks leicht ibeibue, s mit hohen a oeen E Gagen, : zur Bearbei j

und zur Beimischung von Kalk, Mergel und künstlichem Dünger In dieser Weise wird in den osifriesischen

ebenso die statkén, die {weren Walzen und die dienenden Geräte. Mooren \chon seit einigen Jahr 120 ha Dauerweiden mit vollem

alljährlih im Rahmen des Etats für diesen Zweck verfügbaren

Mittel sind so beschränkt, daß damit zehnten fultiviert werden könnten.

zustellenden Mittel werden es ermöglichen, dieses Ziel in wenigen

Fahren zu erreichen. Auf den kül

bedeutende Menge besten Fukters erzeugt werden, und dics wird ohn weiteres zu einer beträchtlichen Ausdehnung der {Gon jeßt D

entwickelten Viehkalkung in den Angebot von Weidevieh für di ist fehr stark und ohne nahme begriffen; ‘auf Jahre Weidevieh nicht zu befürchten.

bringend verwertet oder zur Besiedlung mit Kolonisien werden können, muß von dem Fortgange der Kultivierungsarbeiten, den hervortretenden Bedürfüis an Viehweide und auch von den Ver-

handlungen abhängig gemacht werd

mit dea in Betracht kommenden Krèisen und etwaigen, in dex 2wi - zeit gebildeten gemeinnügigen Besiedlungsgesellcha\ten nas Ae Ürbarmahung des Moorgebiets einzuleiten sind. geforderten Stäctsmittel nur für die Kultivierung bestimmt find, so hinsi{tlih dec

werden doch alle Projekte Zuwegung von vornherein #0 au

Flächen ohne weiteres zur Besiedlung in einzelne werden Tönnen, deren Nugung- au weiterhin turch Hohmoorkultur das ist Abtragung des anstehenden Torses darunter liegenden mineralishen Bodens,

oder durch Verfehnung, und Kultivierung des möglich ift.

Die bereit zu stellenden 12 Millionen Mark werden na bisherigen Erfahrungen ausreichen, um alle größeren Reali Hos moorflähen in Ostfciesland und außerdem etne Rethe zurzeit forst- fisfalisher Hohmoore anderen Teilen der Provinz Hannover und in Schleswig-Holstein urbar zu machen. :

M eltorationen vorwerken und anderen Domänengrundst üen.

11. Ausführung von

Erfahrung8gemäß Hat die Ausfü

auf den Domänen eine erhebliche Vermehrung des Biehbestands zur Das gilt nicht nur von der Anlegung und Verbesserung von

Folge. Das, GrüunlandsfläGen, sondern auch bon d

ist in hohem Maße geeignet, die Erträge des Aerfutterbaues zu er-

höhen, fie mat den Boden vielfach e

daher in unmittelbarem Zusammenhange mit der Futtererzeugung und er-

möglicht dadurch eine Verftärkung der

jährlih durch den Etat Mittel zu Meliorationen auf Domanialgrund- A j Ta i 5 4 M 1 d- stücken bereitgestellt, sie emsprehen jedo nicht dem Bedarf nb t

möglichen die Durchführung der notw allinählich in großer Zahl vorliegen, erscheint es versorgung geboten, thre Ausführung

Zwece ist, wenn etwas wesentlihes erreiht werden foll, die außer-

ordentliche Beretl!stelung von 3 Mill Aufwendungen für Bodenverbesserunge

besiß müf [1]. Die Beteiligung des Sta

bet gemeinnüßzigen Ansiedlungsgesellschaften. Der seit mehreren Jahren befolgte Grundsaß, die innere Koloni-

sation durch provinziell organisierte T, F D 4“ f ck) C

¡asten zu betreiben, an denen sich der einlagen beteiligt, hat fich bewährt.

zeit 3 vorhanden, nämlich in den Provinzen Ostpreußen, Pommern und Brandenburg. Die Stammanteile, deren Einzahlung auf mehrere

Jahre verteilt zu werden pflegt, sind b

der inneren Kolonisation in den Provinzen O)tpreußen, Pommern

und Brandenburg“ im Erxtraordinar

schaftlichen Berwaltung (Kap. 29 Tit. 4 des Etats für 1912) ent- mr b Auf diesem Wege kann aber auf die Dauer den gelteigerten finanziellen Anforderungen nicht genügt werden. Der

nommen worden.

Staat hat bereits jegt den genan vertragliher Zusage noch etwa über die Gründung einer neuen Probinz Swhlesien, die bedeutende anspuuhen wird, s{chweben Verhand Provinzen werden voraussihtlih Leben treten. .Es müßen daher,

¡nit sich der Staat ohne Nüksicht a1 Fonds dem Bedürfnisse entsprehend du

nüßigen Siedlungsgesellschaften beteiligen Anteile au alsbald einzablen kann. Der Betrag von 10 Millionen Mark wird hierfür voraussichtlih für längere Zeit genügen.

Damit auch der nicht alsbald in dieser Weise verwendete Teil der 10 Millionen Mark für die innere Kolonisation genußt werden

lann, soll er nah dem zweiten Saße § Zwischenkredit bei der Errichtung werden. Cs entspricht dies ne, da die für den Zwischenkre mit der Ausdehnung der inneren forderungen niht mehr gewachsen sind.

sollen ihm die Nüekeinnahmen, Gewinnanteile und Zinsen wieder zufließen. In Erweiterung dieser Bestimmung gibt der leßte Halbsay i 5 die Ermächtigung, hinsihlich der auf die Stamm: einlagen des Staates fallenden Gewinnanteile auch in Zukunft die bisherige Gepflogenheit beizubehalten, nach_ der die Gewinnanteile den Gesellshaften für andere von Fall zu Fall vom Staate zu be-

der Ziffer

\timmende Zwecke der inneren Kolon gestellt werden.

omann

Statistik und Volkswirtschaft, Die yreußisch-hessis{en Staatseisenbahnen

im Etatsjahr

„Im Auftrage des preußischen F sinanziellen Staatsetsenbahnen (Etatsjahr

faßt worden, die eine übersihtlihe Zusammenstellung der wichtigsten Angaben aus den finanziellen Vorlagen der Staatseisenbahnverwaltung für den Landtag (Betriebsberiht für 1911, Baubericht für 1911/12,

Anleibegesez für 1912, Nachtragsetat enthält ir E

unterbreitet hat.

Bekanntlich haben Preußen und Hessen dur Staalsvertrag vom 23. Funt D thn ree lein befindlichen da zu einer vollen Betriebs, und Finanzgemeinschaft vereinigk. ¡Perwaltung werden gemeinsam geführt.

slleßen in éine gemeinschaftliche Kasse,

estrittèn werden; der verbleibende. Üebershuß wird nah einem be»

sonders verei b unte Mas ercinbarten Maßsta

reußischen, hessishen und “badischen

jede Werbetätigkeit J N, jt Mi ide! ) Inwieweit die kuliivieiten Flä

zunächst im fisfalischGen Elgenbetriebe als Weiden und Blescs (a

Da fertige Projekte, die cinen sicheren Erfolg versprechen,

jen von den Pächtern angemessen verzinst werden.

bei tei | 1 wenn irâflig gefördert werden foll, größere Mittel bereitgestellt werder, da-

einem

Beurteilung der

ir geben daraus im Folgénden einige Mitkeilungen von allgemeinem Interesse wieder und ergänzen diese dur Zahlenangaben aus dem ausführlichen , Bericht über die Ergebnisse des Betriebes der vereinigten preußischen und befsishen Staa!setfenbahnen im Nebnungü- jahre 1911“, den der Minister der öffentlichen Arbeiten dem Landtag

Durch Staatövertrag vom 14. Dezember 1901 tft die dus

en gzarbeitet, es sind bereits Erfolge hergesiellt. Allein die

die großen Flächen erst in Jakbr- Die durch“ dieses Gesetz bereit-

tivierten Flächen wird eine sehr Nachbargebieten führen. QDas e bereits fuliivierten Flächen

in rascher Zu- Mangel an

vergeben en, die bezüglich der Besiedlung Wenn auch dte an- Entwässerung und

daß die fultivierten Kolonate aufgeteilt

fgestellt ,

auf Domänen-

hrung von Bodenverbesserungen

er Akerdratnage. Gerade diese

rft Tlecfähig. Die Drainage steht

Biehhaltung. Zwar werden all-

endigen Verbesserungen nur ganz

bei der jeßigen Lage der Fleish- zu beshieunigen. Zu diesem

tonen Mark erforderlih. Die n auf verpahtetem Domänen-

ates mit Stammeinlagen

gemetnnüßgige Stedlungsgesell- Staat mit erheblichen Stamm- Solcher Gesellschaften sind zur-

isher dem Fonds zur „Förderung

ium des Etats der landwirt-

nten dret Gesellschaften nah 3 000000 # zu zahlen; Siedlungsgesellschaft für die Einlagen des Staates hbe- lungen und auch in anderen ähnlihe Einrichtungen ins die innere Kolonifation

if die Lage der etatsmäßigen rch Stammeinlagen an gemeitit- und die übernommenen

2 Ziffer 3 zur Gewährung von pon MNentengütern verwendet bervorgetretenen Bedürfs dit verfügbaren Mittel den Kolontsation steigenden An- Zur Verstärkung des Fonds

isation wieder zur Verfügung

¿ T9TÉ inanzmirvisters ist cine „Zur

preußisch - bes sische 1911)" betitelte Sirift U

für 1912 und Etat für 1913)

etrieb und Die Betriebseinnahmen aus der die Betriebs8ausgaben

r die beiden Verwaltungen

Nedar. Eisenbaby, die bis

brechnung der erfolgt nach einer besonderen Vereinbarung. Aus dem erzielten Ueberschuß scheidung der auf Hessen und Baden entfallenden Eisenbahnshulden verzinst und getilgt.

jowie für allgemeine Staatszwecke ausgeschteden. den Ausgleid;sfonds, i 2 lichkeit auszugleichen.

folzt unter der oberen Leitung des Ministers der

direktionen.

oder mehrere Cisenbahndirektionsbezirke geboten

und für die Vèrbandskrankenkasse.

im Bau befindlichen Eisenbahnstrecken ob.

dem öffentlihen Verkehre Staatseisenbahnen, die in der preußisch triebsgemeinschaft vereinigt waren, 37 516 78 denen noch 239,88 km Schmalspurbahnen für den sowie 230,38 km Vollspur-

spurige und 0,44 km schmalspurige, bis auf gehören. Außerhalb ter noch die von verwaltete

als Hauptbahnen und 15 98469 km trieben.

gleisig, 65,64 km

preußische StreckÆen) oder 3,33 9/9 zweigleisig.

37 899,394 km Ende Môrz 1911. Für fremde

für Vollspurbabnen . . . A für Schmalspurbahnen S E für Anschlußbahnen ohne öffentliden Verkehr

Betriebsgemeinfschaft der Großherzoglichen Eisenbahndirektion De Wilhelmshaven - Oldenburger Eisenbahn (52,38 km). Von den Ende. März 1912 für den öffentlichen Verkehr vorbandenen vollspurigen Bahnstrecken der Betrieb8gemeinschaft wurden 22088,99 km oder 98,02% (von den preußischen allein 21 259,55 km oder 57,80 9/9) L al oder 41,98 9% (von den preußishen 15 524,13 km ober 4220 %/6) als Nebenbahnen be- trieben Von den Hauptbahnen waren 5962,01 km (darunter 9943,78 km preußische Strecken) oder 26,99 9/6 eingleisig, 15 851,03 km (hierunter 15 440,09 km preußtiche Strecken) oder 71,76 9/9 zwet- e 64 ] (davon 65,97 km preußishe Strecken) oder 0,30% dreigleifig, 205,25 km (nur preußishe Strecken) oder 0,93 9% viergleisig und 506 km (nux preußische Strecken) oder 029% fünf- glettig, bon den Nebenbahnen 15 452,58 km (darunter 14 992 02 km preußische Strecken) oder 96,67 9% einalelsig und 532,11 km (nur

i ( dahin selbständig verwaltet wurd

in die preußis{-hessi/che Verwaltung übernommen worden. “Die

Préuy 10 « Sees Gemeinschaft mit Baden im Staatsvertrog getrofencn

werden nach Aus- Änteile zunachst die

i Sodann werden nah et mit dem Landtage zunächst für die Gtatéjahre 1910 bis 1914 troffenen Vereinbarung bestimmte Beträge. für das Extraortinarium

Der Nest fließt in

/ der haupt¡ächlih dazu bestimmt ist, Schwan- kungen in den finanzicllen Ergebnissen der einzelnen S na l n. Hinsichtlich der Grundsäge, Höhe des Extraordinariums und ter Beitrag für allgemeine Stagts- zwecke gemäß dec erwähnten Vereinbarung mit dem Landtag berechnet werden, und betreffs der Bestimmungen über die Ausgleidhefonds fel auf die eingangs. genannte Schrift verwiesen. Die Verwaltung der preußish-he\sishen Staatseisenbahnen er-

nach denen die Verwendung des

öffentlichen Arbeiten

durch das Cisenbahnzentralamt in Berlin. und dur 21 Eisenbahn- METLIQUE Das Eisenbahnzentralamt hat nach der Bestimmung des Minislers Geschäfte zu bearbeiten, deren einheitliche Negclung für alle

ift. Unter anderem

liegen ihm ob: der Ausgleih der Güterwagen im deutschen Staats- bahnwagenverband, der Ausgleich der Personen- und Gepäckwagen, die Beschaffung und Abnahme neuer Fahrzeuge und witigerer Materialien die Vermittlung der Besezung der mittleren Beamtenstellen, der Aubtausch von Neubaupersongl und Dienstbewerbern, der Austausch von Arbeitskräften, die Verwaltung der Kleiderkasse und die Wahr- nehmung der Vorstandsgeshäfte für die Pensionskasse der Arbeiter nd f Den 21 Eisenbahndirektionen liegt die Berwallung aller zu ihrem Bezike gehörizen im Betriebe oder

Am 31. März 1911 hatte die Da Gtgentums)länge der ienenden

vollspurigen -bessishen Be- km betragen (neben öffentlichen Verkehr

) i A und. 0,44 km Schmalfpurbahnen, die nicht für den öffentlichen Verkehr bestimmt Es ZUr Bi bs, gemeinschaft gehörten); Ende Mârz 1912 betrug sie 38073,68 k m, wovon 36 759,68 km preußisches, 1249,37 km bessishes und 40,63 km badisches Staatseigentum waren, während die Gnte März 1912 in der Betriebégemeinschaft vorhandenen Shmalspurbahnen für den öffentlihen Verkehr, 240,12 km, fämtlih und die Bahnstrecken ohne bffentlihen Verkehr, 22970 km voll-

145) km Preußen besißt Preußen in Oldenburg

Lie Betriebslänge der dem bffentlichen Verkehr dienenden S'aateeifenbabnen (eins{licßlich der gepadteten und nah Abzug der berpacteten Strecken) betrug Ende März 1912 3841681 km gegen

Nechnung wurden

von der Vetriebsgemeinschast 72 57 km Nebenbahnen und 164 02 km Doltge Vena Rin! fe be aben betrieben. | Was In dem Betriebsb-riht nachgewiesene statistishe Anlage- fa pital der preußish-hessishen Staatseisenbahnen fett ih zusammen aus Beträgen, die aus Anleibeaesezen und den Extraordinarien der Eisenbahnverwaltung verwendet sind, und betrug bis Ende März 1912 S Gdis 11 473 457 051 M

U O00 y 12 549 709 ,

im ganzen

9 281 322 Æ. Von preußische Bahnen 11 143 823 158 6.

Der Bestand an Lokomotiven Wagen ift erheblih vermehrt worden.

1) Zugkilometer im i gangen 913 016 552 auf die dem Personenverkehr Denen E darunter in Schnell- und Eil- __ zügen auf Gürerzüge 2) Lokomotivkilometer bezüglich der Kosten der Züge . Die Leistungender Wagen betrugen im cigenen Bezirk Achskilometer .

307 462 485

70 577 529 196 995 791

746 565 543

22 820 691 970

die Betriebseinnahme des Jahres 1911 gegen das Jahr 1910...

Die Betriebseinnahbme ist also uÉm ..

oder um 8,11 9% höher.

Die Verkehrseinnahmen bezifferten A U é gegen das Jahr 1910 und zwar entficlen auf den Personenverkehr gegen das Jahr 1910 N und auf den Güterverkehr 0Gen 1A A E : le Betriebsausgabe des Betriebsjahres 1911 stellte si auf . . x v A aegen das Jahr 1910 . sie ist allo um... , oder um 4,84 0/4 höher. Davon betrugen die dad C gegen das Jahr 1910

persönlihen Aus-

Die Gesamtzahl beschäfti gten Beamten, techuisGen Gehilfen, Hilfsg« beamten im unteren Dienst und Arbeiter, deren Diensteinkommen aus den laufenden Betriebsg- einnahmen gezahlt wurde, betrug inegesamt. . Pa R E i U O

e [A en Ausgaben stiegen auf , . , gegen das Iahr 1910 f | f l

Geräte fowie für Beschaffung

Strecken bestehende Main-

2/20 v 2 OAN 6

e La «E003 679135 M.

'aneben besi reußen außerhalb der Betriebsgemeinshaft di Wilhelmêhayen-Oldenburger Etsenbahn mit einem Laa vok dem gesamten Anlagekapital entfielen auf rein

s Ba fowie an

get ) i le Zahl der Lokomot

und Triebwagen \tteg von 19886 (1910) auf 20 480 T Tis U

Personenwagen von 38 736 (1910) auf 40 357 (1911)

der Gepädck- und Güterwagen von 432 034 (1910) auf 454 395 (1911).

Die Leistungen der E Triebwagen betrugen T

und die Zahl

1910 480 038 525 290 989 457

65 073 503 180 387 661,

705 483 294.

20 962 609 283,

Was die Ergebnisse des Betriebs betrifft, so betrug . 2347 310 893 M

21(1135 251 176 175 642 ,

06 871 925 ) 219 974 46 953 004 605 016 977 1559 918 921 1 430 202 997

1531 037 679 4 1460 417 988 , 70619 691 *

752 514 924 , 712 244 850

504 427 488 326.

778 599 755 M46

748173138

Darunter sind die Ausgaben für Unterhaltung und Ergän / L un Mile s f der Bétriebsmater lien e A 670 M auf 198017969 6 gestiegen. Die Be rtennmaterialien erforderte davon rund 133 Millionen Unterhaltung, Erneuerung und Ergänzung der baulihen Anlagen

fung der ark. Für

wurden aus Betriebsfonts 262 834 000 4 gegen 255 997 000 46 aus gegeben. Die Unterhaltung, Erneuerung und Ergänzung dir Fahr- zeuge und der maschinellen Anlagen erforderte 250 032 000 Æ# gegen 242 086 000 & im Vorjahre. Davon entfallen auf Beschaffung ganzer Fahrzeuge in beiden Jahren 80 000 000 4.

Der Betriebsüberschuß betcug somit im Jahre 1911 816 275214 Æ gegen 710717263 e t. F. 1910. Er ist also um 105 559 951 M oder 14 39 9/9 gestiegen. Im V att us zum durchschnittlichben ftatistisch@en Anlagekapital der preußisch- hessischen Staatseisenbahnen bzuug er 7,20% agegen 6480/9 im Jahre 1910. Nach Abzug der an Hessen (17 852 317 (6) und Baden: (867 299 A) zu zahlenden Anteile sowie der Auëgaben für die Zentral- verwaltung ergibt fich für die preußischen Bahnen allein ohne Verzinsung Und Tilgung der Eisenb hnshulden ein Ueberschuß von 798,3 WVillionen Mark. Dieser U-berichuß ift, wie folgt, vétwendet worden: zur etatêmäßigen T'lgung der 7186 7 Millionen Mark betragenden Eisenvabns4u'd 46 Millionen Mark, zur Ve1nzinsung di ser Schulden 2549 Milllouen Mark, als Zuschuß zum Grtraordinarium und zu sonstigen außeretatsmößtgen Auégaben der Eisenbahnverwaltung 1153 Milltonen Mark. Füc allgemeine Staats- ¿wedcke sind 219,8 Milltloncn Mark abgeführt n orten. Der Nest von 1623 Millionen Mark wurde zur Ergänzung und Verstärkung des Auegleichsfonds benußt.

Der Betricbsfoeffizient, d. h. das Verhältnis der Betriebs- auszaben zu den Betriebseinnahwen, ist in ten letzten Jahren wieder günstiger geworden. Er stellte sich im Xahre 1911 auf 65,23% gegen Sihe e Jahre 1910, 68,99 0/9 im Jahre 1909 und 7462%/% im

ahre 1908,

Woßlfaßrtévflege.

Neber die Kulturarbeits\stätte Nepyen

im Kreise Weststernberg, Regierungsbezirk Frankfurt, die erfte döópfung des Vereins für soziale innére Kolonítsativn Deutschlands, bat dieser den ersten Geschäftsberißt ver- öffentlicht, der die Zeit vom 1. April 1912 bis 1. Januar 1913 be- handelt. Dem Verein, dessen Leitung sich in Berlin-Lichterfelde befindet, wird großes Vertrauen entgegengebraht, das sich in den Zuwendungen von Behörden und von gomennkuig gesinnten Per- sonen auédrúückt Die Sammelliste - für die Vereinszwecke, die dem Geschäftsberiht beigefügt ist, weist u. a. 22000 vom MNeichsamt des Innern, 4000 #6 aus der Plauith-Stiftung, je 2000 6 von den preußischen Ministern des Innern und für Land- wirtschaft, je 1000 # vom Minister der geisilißen und Unterrichts- angelegenheiten, vom brandenburgishen Provinzialaus{chuß, vom 1e TOO B Tao e S Eer von 395 Privatpersonen Beträge E i M auf. e Einnahmen un ß ür. 1912 schließen mit 104537 6 ab. ) d Mwtgnten fe 48 Was die Begründung und bisherige Entwicklung der Kolonte Reppen anlangt, fo ist das dort vom Ve1ein erworbene Terrain vor- bereitet und parzelliert worden. Von den mit Gebäuden und Brunnen versehenen sonstigen Grundstücken wurden fünf an Ansiedler für den Gesamtpreis von 37 640 verkauft. Am Schlusse des Jahres 1912 waren noch acht unbebaute, jedo mit Obstbäumen bepflanzte und sonst fertige Grundstücke vorhanden, ferner ncch elf unbearbeitete Parzellen. Vem Hauptzweck des Vereins cntspredbend kennten im Laufe des ne!:nmonatigen Betriebes im Jahre 1912 im ganzen 87 Arbeits - lose der Arbeitsstätte Neppen zugeführt werden. Von diesen fanden im Laufe des Jahres 47 Mann wieder aûderweite reguläre Beschäftigung, 23 Mann verließen, ohne Arbeit gefunden zu haben, freiwillig die Arbeitsslätte, 10 Mann wurden als Trinker ent-

waren von der Berliner und Charlottenburger Armen- direktion dem Verein überwiesen worden, und es wird in dem Jahresbericht als das Wichtigste hervorgehoben, daß keine von den in der Kolonie beschäftigt gewesenen Personen bisher in die Pflege der Armentdirektionen zurüdgefchrt sei. „Wir haben also eine beträcht- lihe Entlastung des Arme: Jal herbeigeführt und zugleich den Leutcn wieder Lebensmut und Arbe isfraft gegeben.“ Dieser legte Sap er- scheint allerdings nur auf diejenigen Arbeiter anwendbar, welhe auf kurze oder längere Zeit in Neppen beschäftigt waren, bezw. auf die- jenigen, welche anderweitig Arbeit erhielten, da von den unfreiwillig Abgegangenen wohl doch die meisten wieder der öffentlichen Fürsorge anheimgefallen sein dürften. .Ende Januar 1913 betrug der Arbeiter- befiand in Reppen 20 Mann. Ihrem Alter nah befanden sih die meisten in der Altersklasse von 21 bis 30 Jahren; der jüngste Arbeiter war 17, der ältejte 62 Jahre alt.

Das Bestreben des Vereins is namentlih darauf gerichtet, aus den Großstädten folche dauernd Arbeitslose herauszuzieben, die in ländlichen Verhältnissen nach und nach wieder sich aufraffen können, die aber freiwillig niemals die Großstadt verlassen würden. Der Gedanke, bisheriges Dedland und Moorland durch diefe Arbeitékräfte zu Éultivieren, ist an si gewiß beachtlich, und nah den im Geschäfts- bericht erwähnten Ausfagen Sachverständiger ist eine geregelte Dur(h- führung des Versuches in Neppen wünscen8wert. :

Der mit der Entlohnung der Tagearbeiter in Reppen ersirebte erziehliche Einfluß auf die Kolonisten geht aus folgenden Sätzen des Berichts hervor: „Wir geben im Tagelohn den Ledigen 2,25 M und den Verheirateten 3 #, wovon die Familien stets 1 4 be- kommen. Wir geben außerdem freie Wohnung, sodaß also immer der ortêüblihe Tagelohn von 2,50 #4 bis 3,50 4 errci{ht wird. Unser Bestreben ist jedoch, fo viel wie möglich im Akkord zu vergeben, well die Arbeiter dabei ale 3 bis 4 4 verdienen können und die Wirtschaftlichkeit unserer Arbeit gesichert wird. Wir glauben, biermit der gesamten ähnlichßen Fürsorgearbeit einen Weg gewiesen zu haben, wie fie zur Wirischaftlichkeit und zugleich zu besserer Ent- robauna ea fann.“

„Der Bericht weist noch darauf hin, daß die Deputation für das städtishe Obdach in Berlin eigene ähnliche Kolonisationsfationen für Arbeitslose auf ihren Rieselgütern einzurihten gedenkt. Wir möchten aud auf die bereits vor Jahren von Pastor Dr Crönemeyver bei Vremerbaven durchgeführten Versuche ciner planmäßigen inneren Kolonisation durch arbeitélose Wanderec und auf die bekannten bahn- brehenden Bestrebungen des verstoibenen Pastors von Bodelschwingh hinweisen und daran den Wunsch knüpfen, daß der ueue Veréin für soziale innere Kolonifation bei seinen weiteren Versuchen guten Erfolg haben möchte, sodaß auch dessen Wirken si berechtigterweise als ein U ui Kette „der “tian s T der Arkbeits-

le zur Bermehrung arbeitswilliger Hände für die Land- wirtshaft einreihen könnte. , Ege g Bg es

Gesundheitstvesen, Tiérkrankheiten und Absperrungs- maßregelu.

Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten:

(Nah den „Veröffentlihungen des Kaiserlien Gesundbet e Nr. 11 vom 13. März 19139 R British Of N r Ostindien. Vom 2. bis 8. Febr franficn. 496 und starben 4083 Personen an der Pest. B den obedtllen Taciea r auf die Vereinigten Provinzen, 606 auf Bihar und ’risfa, 398 auf die Präsidentshaft Bombay (daveu.26 auf die Stadt Bombay), 211 auf - das V ün ia BUE 170 auf Burma (davon 35 auf die Stadt Nangun), 141 auf die Präsident- haft Madras, 92 auf den Staat Mysore, 89 auf Najputana M aues MENTIAEA, he V Hyderabad, 15 auf 5 ralpro faltutta) p nzen un auf Bengalen (davon 8 auf Hongkong. Vom 26. Januar bis 1. Febr tödli uten Mia S frik Z G Fe D 3 ms Me Bx Ostafrika, Vom 14. Januar bis b. Februar { aus Natirobi und Kisumu je 3 Erding rar n Dagorettt 1 gemeldet worden, von denen insgesamt 6 tödlih ver-

gefunden.

lassen, 7 Mann waren absolut arbeitäunfähig. Sänmlliche Urbeitskose

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laufen sind. In Nairobi und Dagoretti wurden pestinfizierte Ratten

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