1913 / 66 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Notlauf

Königreiche „| (Sáwei der und Länder Man” | Fuge | Schweine

: : Zahl der verseuchten

und pest

S ,

Komitate (K.) Stuhlbezirke E Munizipalstädte (M.)

4 U— Q

W u Q Cck

Höfe o Gemeinden

=| Nr, des Sperrgebiets |

°| Gemeinden

| F —| Gemeinden

o| Gemeinden

2

e

Nr. 12 des „Zentralblattis für das Deutshe Reich“, herausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 14. März 1913, hat folgenden Fnhalt : Konsulatwesea: Bestellungen; Ermächtigung zur Vornahme von Zivilstandéhandlungen; Exequaturerteilung. E Bankwesen: Status der deutshen Notenbanken Ende Februar 1913. Handels- und- Gewerbewesen: Verlängerung des Freundschafis-, Handels-, Schiffahrts- und Konsularvertrags zwischen dem Deutschen Neiche und dèm Freistaat Guatemala vom 20. September 1887. --— Versicherunaswesen : Befreiung von der Versicherungèpfliht nah § 14 Nr. 1 und 2 des Versicherungsgeseßes für Angestellte; desgl. nah 8 1242 Nr. 3 der NReichsversich-runasordnung. Polizeiwesen : Aus- weisung von Ausländern aus dem Neichsgebiet.

St. Cfene, Großkikinda (Nagykikinda),Nagyszent- miklós, Párdány, Per- mos, Törökbecse,Török- anizsa, Haßfeld (Zsom- bolya), Stadt Nagy- kikinda

in St. Alibunár, Avtalfalva, Bänlak, Módos, Groß- becsferef (Nagybecskeret), ancsova, adt Nagy- ecsferekf, M. Pancsova K. Ung, St. Homonna Mezölaborcz, Szinna, Sztropkó St. Bodrogköz, Gälszécs, Nagymihäly,Särospatak, Säátoraljaujhely, Sze- rencs, Tokaj, Varannó, Stadt Sátoraljaujhely . St. Czelldömsölk, Felsööôr, Güns (Köszeg), Nômet- ujvár, Sárvár, Stein- aniangér (Szombathely), Städte Koös8zeg, Szom- bathely S. Körmend, Olsniß (Mu- raszombat), Szentgott- bárd, Eisenburg (Vasvár) K. Weszyrim (Veszpróm). St. Balatonfüred, Kesz- thely, Pacsa, Sümeg, Tapolcza, Zalaegerszeg, aen, Stadt alaegerszeg St. Alsólendva, Csáktor- * nya, Letenye, Nagykantzsa, Nova, Perlak,StadtGroß- kanizsa (Nagykantzsa) . . Fiume

Kroattien-Slavonten.

K. Belovár - Körö8, Va- | rasdin (Varasd), M. Va- | rasd

K. Lika-Krbavya

. Pozsega K. Syrmien (Szeróm), M. Semlin (Zimony). . . Veröcze, M. Esseg a (Zágráb), M . Agram (Zäágräb), i: Zägräb O

4 A [M0 E li ZUM

O l + Zusammen Gemeinden (Gehöfte)

a. in Oesterreich:

Roß 7 (9), Maul- und Klauenseuche 90 (183), Schweinepest (Schweineseuhe) 130 (304), Notlauf der Schweine 31 (33).

b. in Ungarn (aus\{l. Kroatien-Slavonien) :

Not 35 (36), Maul- und Klauenseuche 11 (15), Schweinepest (Schweineseuche) 280 (684), Notlauf der Schweine 53 (106).

Außerdem Pockenseuhe der Schafe in den Sperrgebieten Nr. 23, 29, 38, 46, 52, 54, 56, zusammen in 16 Gemeinden und 22 Ge- höôften.

Kroatien-Slavonien :

Not 6 (10), Maul- und Klauenseuhe (—), Schweinepest

(Schweineseuche) 29 (209), Rotlauf der Schweine 6 (7).

Außerdêm Pockenseuhe der Schafe in dem Sperrgebiete Nr. 68 in 4 Gemeinden und 14 Gehöften.

Pockenseuche der Schafe und Beschälseuße der Pferde find tn Oesterrei, Lungenseuhe des MNindviehs ist in Oesterreißh und Ungarn nicht aufgetreten.

Oesterreich.

Die K. K. Seebehörde in Triest hat die wegen Cholera für dte Herkünfte von Beirut angeordneten Quarantänemaßregeln e e Ney oFen. (Vgl. „N.-Anz.“ vom 30. Dezember v. J.,

r. 308.

Konstantinopel, 16. März. (W. T. B.) Zwei Cholera: fälle und ein choleraverdächtiger Fall wurden hier amtlich festgestellt.

Literatur. Kurze Anzetgen

neu erschienener Schriften, deren Besprechung / vorbehalten bleibt. Cinsendungen sind nur an die Redaktion, Wilhelm- straße 32, zu rihten. Rücksendung findet in keinem Falle statt.

Veröffentlihungen aus dem Gebiete der Medizinalverwaltung 1I. 1. 2: PlanmäßigeGesundheitsfürsorge für die Jugend bis zur Militärzeit. Von Dr. Ascher. 2,50 4. Die Bei- ratsftelle als Form der Fürsorge für aus Anstalten ent- lassene Geisteskranke. Von Prófefsor Dr. C. Moeli. 0,70 4. Bexlin SW. 48, Wilhelmstr. 10. Richard Schoet.

Was muß der deutshe Staatsbürger von der deutschen Landwirtschaft wissen? Von Dr. F. Frost. (121). 1,20 4. M.-Gladbah, Volksvereins-Verlag.

Das Zielfernrohr, seine Einrichtung und Anwendung. Von Carl Laiß. 1/80 A. Neudamm, I. Neumann.

Im Gelände. Das Neue über Springen, Klettern und Geländerciten aus der Neitvorschrift vom 29. Junt 1912, Von Ern st Frhrn. von Maercken zu Geerath. 0,70 4; gebd. 1 M. Oldenburg i. Gr., Gerhard Stalling. j

Erziehung zur Wehr»pfliht. Von Oberst K. Fi #ch. 1,60 M. Frauenfeld, Huber u. Co.

Statistik und Volkswirtschaft.

Die Großhandels8preise für Getretde und die häufigsten Kleinhandelspretse wichtiger Lebensmittel und Haus- bedarfsartikel in Preußen im Monat Januar 1913.

Wie bereits früher mitgeteilt wurde, werden die Getreidepreise für die Preisstatistik des preußishen Statistishen Landesamts nicht mehr erhoben. Die nünmehr an 15 preußishen Börsen und Frucht- märkten zu ermittelnden und täglih im „Deutschen Neichs- und Königlich Preußischen Staatsanzeiger“ zu veröffentlihenden wirklichen Getreidegroßhandelépreise werden vom Statistischen Landesamt in den „Amtlichen Pretsberichten zur Statistischen Korrespondenz“ all- monatlih unter Berehnung von Durhschnitten gebraht. Von den bisher regelmäßig mitgeteilten, beim Handel in größeren Mengen er- zielten Preisen werden für die monatlihe Veröffentlihung die Hea- und Strohpreise bis auf weiteres noch beibehalten. i

Im übrigen werden jeßt die monatlich mitzuteilenden Kle in- handelspyretse in einer Tabelle zusammengefaßt. Dabei fehlt der früber mitveröffentlichte Preis für ungebrannten Kaffee, dessen Erhebung als nicht mehr zeitgemäß mit dem 1. Januar d. J. fort-

»gefallen ist, während die Preise für Schmalz zugleich mit den halb-

monatlih zu veröffentlihenden Kleinhandelspreifen für Fleish ge- braht werden. Anderseits ist der Kreis der Preiserhebungs- gegenstände durch Einbeziehung der Stetnkohlen, der Braun- kohlenbriketts und des Petroleums erweltett worden. Von den in der Schlußtabelle aufgeführten Kleinhandelspreisen werden die fir Buchwetizen-, Hafer- und Gerstengrüge nur für jeden ersten Monat eines Vierteljahrs veröffentlicht ; an thre Stelle treten in jedem zweiten Monat die Preise für Weizen- und Buchweizengrieß sowie Gerstengraupen und in jedem dritten Monat die für Hirse, Fadennudeln und

Backobst. Die Eierpreise werden niht mehr wie bisher für das Schock, sondern für das Stück ermittelt. stehenden Stückpreise früherer Monate sind aus den betreffenden

Schockpreisen errehnet worden.

Ueber die Großhandelspreise für Getreide im Januar

d. I. gibt das Statistische Ländesamt die folgende Uebersicht :

Berichtsorte

/

Die in der Tabelle

E E E E E E

Es kosteten im Durchschnitt 1000 kg (1 t) a Mark

Weizen

Roggen

Gerj|te

Hafer |

mittel

gut

fein

Königsberg i. Pr.

Hannover

Dortmund

Frankfurt a. M... Cóln

Duisburg

Crefeld

im Durchschnitt: Januar 1913

Die häufigsten Preise für Heu und Stroh betrugen im

165 207 197 190 192 191 193 193 192 193 202 211 209 211 208

196,8

169 168 171 165 162 163 168 166 166 179 179 181 181 183 181

1721

150 173 177 165 163 163 168 180 158 201 186 184 179 171

172,6

164

157 194

176 165 170 175 199 171 191

907

180,4

198 188 178

180 185

183 911 907

191%.

Durchschnitt von fünfzig bedeutenderen preußischWen Marktorten

im

Monat

für 100 kg

Heu

Nichtstroh

Krumm-

und

| Preßstroh

Mark

Januar 1913. . Dezember 1912 . Sanuar 1912. Fanuar 1911 . Januar 1910. Januar 1909.

| G92 |

6,80 9,05 6,24 9 24 6,02

4 83 4,92 5,74 4 81 6,04 4,78

ba)

Ö 87 3,91 4 96 3,95 4,93 3,54.

Die häufigsten Kleinhandelspreise wihtiger Lebensmittel und Hausbedarfsartikel betrugen im Monat Januar 1913:

mehr auf dem Lande vertreten;

für 1‘Kilogrämm

| Stüd

S o!

| 50 Lg | für 1 Liter

Zusaß

in den preußischen Orten

fartoffeln

- 4 5

C

Eßbutter

Erbsen (gelbe) zum Kochen

Weißbrot (Semmel)

Speisebohnen (weiße) NRoggengraubrot mit

| Weizenmehl

von Weizenmehl -

Kaffee (gebrannt) Zucker (harter)

(Hausbrandkohlen)

Steinkohlen

_— inländische _

Braun- tohlen- brifetts

gewöhn-

lichen

Formats

Petroleum

Vollmilch

für 1 Hühnerei

Königsberg i. Pr... .. Memel

ilsi Allenstein Danzig Graudenz Berlin Potsdam Brandenburg a. Havel Aue a. Oder

ck 0 0900901

10RD

Ps S

romberg Breslau Görlitz Liegni König Gleiwi Magdeburg alle a. Saale. .

280 270 253 300 290 307 306 280 284 293 295 300 900 300 300 240 250 255 270 279 281 270 300 260 290 284 288 280 300 275 300 248 300 280 280

J 0 N O

R S C

annover ildesheim Harburg ai Elbe 5; Stade Osnabrück Emden Münster Bielefeld aderborn Dortmund

Kiel banmover

rankfurt a. Main . . Wiesbaden

D I NOOIIIN N IILWLYA— E

-

“D 000009000

Wilhelmshaven v im Durchschnitt (aus\{chl. Wilhelmshaven) : Januar 1913 8,0/ 282,9 T Dezember 1912 , 7,6 284,9 Januar 1912 . 10,8/ 300,0 Januar 1911 ,, 7,8 265,6 Januar 1910 7,7/274,1 Januar 1909 , 8,01 252,4

48 48 66 D2 54 50 46

380| 52

324,0 50,7 323,8 591,1 308,8 63,5 289/,6/ 90,0 256,8 52,5

DO 54 48 50 60 44 54 60 92 50 65 60 56 60

42| 42

90,1|/40,4 90,0/ 39,6 48,2/ 36,3 47 ,0/ 36,3 50,2/ 36,6

F 242,4 90,1

49 51 36,4

120 100

100 s 100

ran den öffentlihen Volksschulen in Preußen t und Land binsihtlich der Geburt fei und der Anstellung im Jahre 1911.

Im Ans\chluß an die bisherigen Mitteilungen über die in Heft 231 der „Preußischen Statistik“ niedergelegten Ergebnisse der leßten, am 94. Mai 1911 vorgenommenen Erhebung über das gesamte niedere Schulwesen im preußischen Staate lassen wir heute noch) einige An- gaben über die Lehrer an den öffentlihen Volkeshulen in Preußen, unterschieden nah Stadt und Land, folgen.

Insgesamt waren am 24. Mai 1911 an den öffentlichen Volks- shulen Preußens 116 293 Lehrer angestellt, in den Städten 51 280 und auf dein Lande 65 013. Kinder in \{chulpflichtigem Alter von 6—14 Jahren gab es nach der leßten Volkszählung 7 165 744, in den Städten 3016444 und auf dem Lande 4 149 300; auf die Städte entfielen also 421, auf das Land 579 vom Tausend \ämtlicher Schulpflichtigen (die Gesamtbevölkerung ergibt ein Verhältnis von 472 zu 528, ein Beweis dafür, wteviel kinderreiher das platte Land it). Von der Gesamtzahl der Schulpflichtigen besuhten 6 572 140 die öffentlihen Vols\chulen, 2546 753 \tädtishe und 4 025 387 ländliche. Auf einen Lehrer entfallen also 56 Schüler, in den Städten 50, auf dem Lande 63.

Bon den Lehrern sind in Städten 44567, auf dem Lande 71726 geboren, sodaß die Städte 6713 Lehrer mehr vom Lande erhielten, als sie an diesés abgegeben haben. Die Landbewohner zeigen merklih mehr Neigung zum Lehrerberuf als die Städter; denn die in Städten geborenen Lehrer berechnen \fich auf 235 von 100 000 der städtishen Gesamtbevölkerung (nah der leßten Volks- zählung 18 963 785), die auf dem Lande geborenen auf 338 von 100 000 der Landbevölkerung (21 201 434). Etwas abgeschwächt wird dieser Unterschied, wenn, wie es auch richtiger wäre, die Neigung zum Lehrerberuf nicht mit der Gebürtigkeit, sondern mit dem Aufwachsen in Stadt oder Land in Verbindung gebraht und die Landgeborenen, die {hon als Kinder in die Stadt gekommen sind, den Städtern und umgekehrt die aufs Land verschlagenen Stadt- geborenen den Landbewohnern zugerechnet werden könnten. Der große Gewinn der Städte durch die Wanderungen ist ja bekannt.

Die beiden Geschlechter verhalten sih durchaus verschieden. Von den überhaupt vorbandenen 91 643 männlichen Lehrern sind 29 305 in Städten und 62 338 auf dem Lande, von den 24 650 weiblichen 15 262 in Städten und 9388 auf dem Lande geboren. Die 235 stadt- geboreien Lehrer auf 100 000 der städtischen Gesam!bevölkerung bestehen also aus 155 männlichen und 80 weiblichen, die 338 landgeborenen auf 100 000 der ländlichen Bevölkerung aus 294 männlichen und 44 mweib- lien. Unverkennbar ist das Ueberwiegen der landceborenen bet den männlichen Lehrern, der stadtgeborenen bei den weiblichen Lehrern.

Die Schichten, aus denen die männlichen Lehrer stammen, find die weiblichen gehen mehr aus slädtishen Berufsarten hervor. Der männliche LFeil folgt aus- getretenen Spuren; bei dem weiblichen ist erst in jüngerer Zeit das Verlangen nah einem Berufe stärker hervorgetreten, und zwar kn den Städten mehr als auf dem Lande, wo es ihm bisher nicht an Betätigung in der Landwirtschaft fehlte, wohl aber an der Gelegen- heit zur geeigneten Vorbildung für den Lehrerinnenberuf. Den männkihen Heranwachsenden vom Lande is es niht {wer, in den mit JInternaten versehenen Volks\{hullehrerseminaren Ausbildung oder au als Externe Ausbildungsbeihilfen zu erhalten; den weib- lihen vom Lande fehlen diese Borteile größtenteils au jeßt noch. Die Mädchen haben in der Mehrzahl nach Besuch der höheren Mädchenschule früherer Art die Berechtigung zum Lehramt an solchen Schulen zu erhalten gesucht und sind erst dann, wenn sie an diesen feine Anstellung fanden oder bei der Prüfung nur die Befähigung für Volks\chulen erlangt hatten, auch wohl aus fonstigen Gründen zu den Volksschulen übergegangen. Von vornherein Volksschullehrerin zu werden, haben wohl nicht viele beabsichtigt. /

Von sämtlichen Volkéshullehrern waren 93 465 in der Provinz angestellt, in der sie geboren waren, darunter 75 424 im Ne- gierungsbezirk und weiter 23 109 im Kreise ihrer Geburt. Außerdem sind in Preußen 19 459 Lehrer und außerhalb Preußens 3369 geboren.

Auch hinfichtlih der Bodenständigkeit unterscheiden fich männliche und wetbliche Lehrer. Von 1000 männlichen Lehrern sind 814 ihrer Geburts8provinz treu geblieben, 159 nit in der Anstellungs- provinz, wohl aber ncech in Preußen, und 27 außerhalb Preußens geboren. Diesen Ziffern entsprehen für die Lehrerinnen die Zahlen 764, 198 und 38. Die in thren Geburtsprovinzen angestellten 814 männlichen und 764 weiblichen Lehrer unter je 1000 der Gesamtzahl seßen sich zusammen aus 167 und 315 im Geburtskreise, 484 und 324 in einem anderen Kreise des Geburtsregierungsbezirks und aus 163 und 125 in etnem anderen Negierungsbezirk der Geburtéprovinz angestellten. i Die auffallend hohe Ziffer für in ihrem Geburtskreise beschäftigte Lehrerinnen deutet darauf hin, daß sie nah Möglichkeit im Kreise ihrer Familie zu bleiben traten ; müssen sie aber diesen Wunsch aufgeben, dann gehen sie, gezwungen dur den größeren Stellenmangel, mehr in die Ferne als die männlichen Lehrer. Für die einzelnen Provinzen ergeben sh folgende Zahlen :

| Geburtsort |

| | | | |

inz

r

ZU- fam- men

Provinzen der | Anstellung

in einem \anderen Kreise

e ‘des Neg.-Bez.

im Kreise der Provinz überhaupt Provinz außerhalb Preußers

fn einem a -de-

[ren Neg.-Bez

in der Prov

in einer anderen preußischen

or D es t o Ses T =: Q

n

Lehrer Ostpreußen . . 1 372| 5 353 Weslpreußen . 39) 20 623} 3 189

Stadtkreis | Wi.» + ¿ 1) 1 090 Brandenburg 1113 Pommern 797 Doe A 659 Shlesien . 2 585 Sachsen 958 Schleswig- - | Holstein 20 4 Hannover . . . 30/ 3628| 1818 Westfalen . 1107 Hessen-Nassau 347 Rheinprovinz 9 497 Hohenzollern. | | Lande ... 36 | Staat.

5 607 4 487

3/092 8 961 4 765 | 5 368 11 902 26/12 810 6 078 7 566 4 095

3 445 | 6 576 562 09 (31 6 610 8 307 4417 5 206

10 586 3 928 170

14 966| 74 635 hrerinnen.

Ostpreußen . f 152 Westpreußen .| 47 Stadtkreis

Berlin . 1) 236 Brandenburg. 119 Pommern. .…. 75 27)

Slesien . .. 409 Sachse e 126 Schleswig-

Holstein i 99 Hannover. . . 189 104 Dee 0 558 A Vellen-Y(afjau 25 12 Rheinproblg: Fe 192 Hohenzollern.

ande 6 Sil 7/4

1 963 6416 4 184 3446

_ E

C I

i 180 2 435] 91 643

619 446

2 066 1 760 547 418 1978 966

1104 1178 4817

978 7 749

1 24 934/24 650.

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2 622

bewtesen. Troßdem sind die

In gleiher Weise sind in den hierunter abgedruckten Zusammen- stellungen die Lehrer ges Stadt - und Land hinsichtlih der Ge- bürtigfeit und der Anstellung untetschieden. Von den im Geburtsfreise angestellten männlichen Lehrern 167 von 1000 der Gefamtizahl, wie {hon erwähnt —, waren, nah Stadt und Land unterschieden, in den Städten 186 °/00, auf dem Lande 159 °/00 geboren. Weit bedeutender ist der Unter)chied bei den weiblichen: ihre an sih {hon hohe Ziffer von 315 °/oo steigert si bei dea stadt- gebürtigen auf 384 °/96, erreiht dagegen bei den landgebürtigen nur

204 9/00.

ah

Provinzen

anderen |— |

in etner

in

der Anstellung

einem anderen |

Krise des

Reg.-Bez,

| überhaupt in der | Provinz

| im Kreise S

|în |

Geboren in Stadt oder |

Land außerhalb Preußens

preußischen Provinz

Zusammen

71 1015 41 4592

f 1214 S273

T2

215| 1039| 192 387 9) 440 627) 957| 36} 1620

501) 2772 8| 117| 3597 612 3644| 1602| 118] 5364 229 25] 1245 568 54] 3520 250) 1800 29/ 43] 2107 (

Ostpreußen . .

Westpreußen .

Stadtkreis Berlin

Brandenburg .

D „D

411 747 VOV 8153 150 279 ZOL 4 1097 468 T7835 148 569 311 819 4 482]

1037| 268| 738|

Deo!

Pommern. ..

406! 9261 3940 6} 4441 7962| 3357| 50} 8369 3M 2109 170 579 3923| 530| 368 h 699] 115 2746 199 [522 9E 86 5054 | 147 2076 68 4594 952/161 1071) O O 3346! 394| 105 3451| 697| 88] 4236 7435| 1466| 191} 9092

l| 2 4 T 169 - 4E 473

a E L R, E N. Le E A A, R tin e

960 1625

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2745 4821 918 I 1787 5584 2660 5647 1361 3845

Holstein .. Hannover. . .

Wesifalen Hessen- Nassau / 1056|

MNheinprovinz T1491 Hohenzollern- ; l| sche Lande . 85| St.| 5449| -13022| 4680} 23151| 92929305

Staat . . |\ "&] 9886| 31312} 10286] 51484| 9348/1506/62338 Lebrertnnen. 201| 841. 8 | 50 96 79 229) 165 T 201. 209 14 4 18 81 1149) |Y 181 1330/2) 459 —- Do 092) 15 76 TOT D 166 DDT 76 154 T2 TTTT 600 4358| 167 477 398 490 256 2031 1946 404 244 33A 641 3030 H x

e /| D S Oh 6 1677| 11508 1398| 7399

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4153 1405 401! 706, 119 9228| 556! 1941

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Staat

3972) 4009

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1) im Negierungsbezirke Potsdam oder Frankfurt geboren. N Preußen außerhalb Berlins und der Provinz Brandenburg geboren.

Land- und Forst wirtschaft.

Der Weizen- und Maismarkt in den Vereinigten Staaten von A merika gegen Ende Februar 1913.

Der Winterweizen wurde zur rehten Zeit gesät. Mitte Oktober war die Bestellung der Felder im Winterweizengürtel großen Teils beendet. Der Boden war für die Aufnahme der Saat im besten Zustande gewesen. Während des Winters war die Witterung im allgemeinen günstig, an vielen Stellen sogar ungewöhnlich gut; im großen und ganzen hat es nur wentg geregnet oder geschneit und die Kälte war fast nie fo stark, daß sie Schaden anrichten konnte, auch fehlten so gut wie ganz die font häufig vorkommenden kurzen oder längeren Pertoden von stafer Wärme, die so oft die Wintersaaten zu elnem geilen Wachstum gebracht hatten, die dann einer plöglih einvrehenden starken Kälte nicht genügenden Widerstand entgegenseßen konnten. Die Pflanze ist tief gewurzelt und hat eine gesunde Farbe; fast jedes Samenkorn [cheint gekeimt zu haben. So wird der heutige Stand sowohl des harten als auch des weihen Winterweizens im ganzen Gürtel für vorzügli ausgegeben. Die Farmer hoffen zurzeit auf eine Winter- weizenernte, wie fie der Ausgang des Winters seit langen Jahren nicht verheißen hat. Der Monat März ist gewöhnlich ein kritischer, aber die Pflanze ist bereits so wiederstandsfähig, daß sie die kommende Kälte, die nah cinem so milden Winter erfahrungs8gemäß selten mehr streng zu sein pflegt, überstehen zu können \{etint. Man hat über eine ungewöhnlih lana dauernde Dürre im westlichen Kansas, in Nebraska und- au in Oklahoma geklagt, aber in den legten Tagen ist dort reichlich Schnee gefallen. Alles in allem schelnen daher die ereG E eine volle und frühe Grnte in Winterweizen zurzeit gerechtfertigt. -

: le Union wird wahrscheinli etwas größere Reserven an Weizen in die nächste Saison übernehmen, als seit mehreren Jahren ; diesmal aber ist die Qualität ausgezeichnet und die Preise sind nicht über- trieben hoch. Auch waren in früheren Jahrezy dié Reserven mehrmals auf gefährlih geringe Mengen jusammengssmolzen. Die Weizen- ausfuhr der Vereinigten Staaten von Amertka seit dem 1. Juli 1912 bis 8. Februar 1913 war beahtenswert umfangreih: 164 Millionen Bushel gegen 112 Millionen im Vorjahre, also 52 Millionen oder über die Hälfte mehr als in der vorangegangenen Saison. Der gut- geratene amerlkantishe harte Weizen mußte der verregneten Ware in Europa aushelfen. Daher haben die Farmer stark verkauft. Dies wird dur die überaus großen ire auf den westliGen Märkten

tbaren Vorräte (visîible supply) nur wenig größer als im Vorjahre: 64 991 000 gegen 64 914 000 Büshels.

Da die Ablieferungen der Farmer jeßt {on von Woche zu Woche abflauen, fo ist anzunehmen, daß die Weizenpreise in den nächsten 2 bis 3 Monaten im allgemeinen fest bleiben werden. Gs sei hervor- gehoben, daß die Preise in der Union im ganzen Jahre 1912 höher gestanden haben, als 1911 und seit April 1912 auch höher als 1910. Zurzeit sind sie noh immer fester als in den zwet ersten . Monaten der Jahre 1912 und 1911. Die Seefrachten bleiben außergewöhnlihch hoh. Das erschwert die Ausfuhr und vêrteuert das Brot. * Etnen Wettbewerb in Seefrachten gibt es zurzeit nicht mehr. Die Frachten für Getreide sind fn allen Häfen und bet allen Damvferlinien ungefähr gleih. Auch in den Golfhäfen New Orleans und Galveston, die der Kornkammer Amerikas am nächsten liegen und nach denen der Inlandtransport auf der Achse am billigsten ist, werden die See- \rahten fo hoh geschraubt, daß New York und andere Häfen an der Atlantischen Küste nicht zu kurz kommen.

Die Maisernte der Union war im Jahre 1912 ausnahmsweise groß: 3125 Millionen Bushels gegen 2531 Millionen Bufhels im Vorjahre. Aber alle Speicher waren leer. Die Farmer hatten in den legten Jahren Futter für ihr Vieh zu hohen Preisen kaufen müssen. Sie werden sihch daber diesmal nicht so leiht wieder von ihren Maisvorräten trennen. Auch ist der einheimishe Verbrauch von Mais für die Volksernährung ein so vielfältiger und dauernd ge- sticgener, daß man jeßt {on behauptet, eine Dreimillionenernte ent- spreche ungefähr den eigenen Bedürfnissen des Landes. Darnach wäré eine beachtenswert große Auéfuhr von Mais nicht mehr zu erwarten. Auch die Matspreise seinen in absehbarer Zukunft nicht verflauen zu wollen. Immerhin stehen sie beute tiefer, als in der entsprehenden Zeit der beiden Vorjahre. (Bericht des. Kaiserlichen Konsuls in St. Louis, Mo., vom 25. Februar 1913.)

Maisernte und Saatenstand in Argentinten.

Der Januar dieses Jahres hatte den verschiedensten Stellen der Aerbauregion Argentiniens dauernde Trockenheit gebraht, wot uch die EGrntearbeiten außerordentlih begünstigt wurden. Bei dec starken Hige waren jedoh die Felder und Weiden stark auêégedörrt, sodaß man für die EntwiElung- der kommenden Maisernte bereits große Befürchtungen hegte. In - der verflossenen Woche sind jedoch in dem Hauptproduktionsgebiete starke Regen gefallen, die sich hauptsählich auf die Provinzen Buenos Aires, Cordoba und Teile der Pampa Central ausdehnten und, wenn auch in etwas geringerem Maße, auch auf Santa Fé, Gntre Nios und San Luis entfielen. Diese Negen sind gerade noh zur rechten Zeit gekommen, um an vielen Orten die Maisernte zu retten, sodaß man nunmebr mit einem Exportüberschuß von 47 Millionen Tonnen, einer Mitteilung der „Deutschen La Plata Zeitung" zufolge, zu hoffen hat. Auch für die kommende Bestellung mit Weizen, Lein und Hafer ist der Regen von unshäßbarem Werte gewesen. Auf hartem aus- getrockneten Boden find nicht nur die Acerarbeiten, die an vielen Stellen {hon Ende Februar beginnen, sehx ershwert, die Er- fahrung lehrt auch, daß bei günstigen Bestellungsverhältnifsen ein spâteres gutes Ernteergebnis zu erwarten ist, da nicht nur der Boden [eiter und gründlicher bearbeitet werden kann, fondern au die Vernichtung von tierischen Schädlingen, Engerlingen, Raupen usw. sich dadur in stärkerem Maße vollzieht, daß bei feuchter Witterung Scharen von Möven auf den Kamp ziehen, die diese Schädlinge ver- lilgen. Für die Viehzucht dürften die Negen von nicht geringerem Werte gewesen sein, da an vielen Stellen des Landes bereits über Trockenheit geklagt wurde, in deren Folge fogar Kampbrände von größerer Ausdehnung erheblihen Schaden virursaht baben. (Bericht des landwirtschaftlicchen Sachverständigen bei dem Kaiserlichen General- konfulat in Buenos Aires.)

Verdingungen.

(Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim „Reichs- und Staatsanzeiger" ausliegen, können in den Wogentagen in dessen Expedition während dex Dienststunden von 9—3 Ühr eingesehen werden.)

Italien.

Direktion des Militärkommissariats des 8. Armeekorps in Florenz: 26. und 27. März 1913, Mittags 12 Uhr. Lieferung von grau-grünen Tuchstoffen, farbigen Tuchstoffen für Kragen und Aermel- auf\chläge, Halbleinen, Flanell und sonstigen Militärausrüstungs- stücken. Gesamtsicherheit 270 610 Lire. Näheres in italienischer Sprache betm „Reichsanzeiger“.

Königliche Präfettur in Sassari: 26. März 1913, Vormittags 10 Uhr. Regulierung des Flusses Cedrino von Orosei bis zur Mündung, einshließlich der Uferbefestiqungen. Voranschlag 41 330 Lire. Zeugnisse 2c. bis 20. März 1913. Vorläufige Sicherheit 1500 Lire, endgültige 1/10 der Zuschlagssumme. Näheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“.

_ Genenaldirektion der Staatseisenbahnen in Rom: 15. April 1913, Vorm. 10 Ußr. Bau der Eisenbahnstree Bivio—Filaga— Sella Contuberna der Eisenbahnlinie Lercara—Bivona—Cianciana— Bivio Greci nebst Lieferung der erforderlihen Materialien. Länge 0153,00 m. Voranschlag 1519 700 Lire. Zulassungsanträge und Beugnisse 2c. bis 1. April 1913. . Vorläufige Sicherheit 80 000 Lire, endgültige 152 000 Lire. Näheres in ttalienisher Sprache beim „NReich8anzetger“.

__ Ministerium der öffentlichßen Arbeiten in Rom und gleih- zeitig die Köntgliche Präfektur in Sassart: 4. April 1913, Vorm. 10—11 Uhr. Dammbauten im Hafen von Portotorres. Voranschlag 2 435 900 Lire. Zulafsungsanträge und Zeugnisse usw. bis 26. März 1913. Vorläufige Sicherheit 100 000 Lire, endgültige "/15 der Zu- shlagsfumme. Näheres in italienisher Sprache beim „Reichsanzeiger“.

Bürgermeisteramt in Conversano: 3. April 1913, Vorm. 10 Uhr. Bau eines SwWulhauses. Voranschlag 240 189,67 Lre. Vorläufige Sicherheit 7/00 Lire. Näheres in italienisher Sprache beim „Metichsanzeiger“.

| Belgien.

Lastenhefte können, wein nihts anderes vermerkt, vom Bureau des adjudications in Brüffel, Rue des Augustins 15, bezogen

werden. :

26. März 1913, 11 Ußr. Salle de la Madeleine in Brüssel: Lieferung von 1500 kg geteerter Hanfseile und 2500 kg baum- wollener Seile, 9760 m geteerter Hansfseile für die Telegraphen- verwallung. 2 Lose. Gesamtsicherheitéleistung 2000 Francs. Ein- geschriebene Angebote zum 22. März. Speztallastenheft Nr. 110.

__26. März 1913, 12 Uhr. Ebenda. Lieferung von feuerfesten Ziegeln für die Slaatsbahnen: a. 15735 Stück für Feuerungs- einrihtungen von Lokomotiven, b. 2490 Stück Sorte Dinas. Ein- geschriebene Angebote zum 22. März. Speziallastenheft Nr. 1404.

Bis 27. März 1913. Ustel de ville in Lüttich: Einreichung der Angebote für die Lieferung von 1600 m blauem Chevtot und von etr R für die Volksschulen. Bedingungen vom Stadt- ekretariat. ;

1. April 1913, 11 Uhr. Maison communale in Itelles bei Brüssel: Leferung bewehrter Kabel für elektrishe Niederdruck- leitungen. Eingeschriebene Angebote zum 29. März. Bedingungen vom Stadtsekretariat.

Niederlande.

22. März 1913. Verwaltung des Anna - Jacoba - Polders in St. Philipsland (Provinz Seeland): Lieferung von 500 ebm oder mehr preußischen Kieses, Größe 1—4 em. Die Lieferung hat franko an Und im Háfen des Anna-Jacoba-Polders zu erfolgen. Angebote sind an den Deichgrafen P. Vogelaar daselbst zu senden.