1913 / 112 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Schlachtvieh- und Fleischbeschau im Deutschen Reiche im 1. Vierteljahr 1913. Z (Beshaupflihtige Shlachtungen.) F Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistishen Amte.

A

Staaten und Sandesteile

Pferde und andere Einhufer

Ochsen Bullen

Zahl der Tiere, an denen die Shlachtvieh- ünd Fleis<beshau vorgenommen wurde,

Jung- rinder über

Kälber

Kühe bis Schweine | Schafe | Ziegen | Hunde

9915 35: 9 227

805! s 2 090 3 501! 6113 4 438 14 523 4 633 2574 12 709

Provinz Ostpreußen . Westpreußen . Siadt Bellu Provinz Brandenburg . Ds : Posen Schlesien C Schleswig-Holstein . Hannover . . z Westfalen. Ï Hessen-Nassau

Rheinland . i

Hobenzollern ; S

Königreich Preußen

Bayern re<ts des Rheins « links des Rheins .

Königreich Bayern

Königreih Sachsen. . ._. Württemberg . : Baden i;

R Med>lenburg-Schwerin Großherzogtum Sachsen . Medclenburg-Strelißz Oldenburg . - | Braunschweig ; 152! Cine. « » - «> 143} "0E dd pri N 98 Sachsen-Coburg-Gotha . . . 151] M 42d5| Schwarzburg-Sondershausen .. 3| Schwarzburg-Nudolstadt . . .. 15 E s | Reuß älterer Linie . 47/ Reuß jüngerer Linie L 124] Schaumburg-Lippe . I 10} Lippe E Ss , 82 9; j A 176| 126] L E 76D 1162 r E E 1 899] 6 695 lsaß-Lothringen ¡ 972] 3 906 Deutsches Reich . 48 280| 125 9524| Davon im Januar 1913. 18318 49115 Z « Februar s 15 432] a 14 470) Dagegen *) im 1. Vierteljahr 1912 43 586) L. 1911 | .- 39 293| 1910 40 482} 1909 39 757) 1908 35 987 1907 37 408 1906 43 506] 1905 35 899!

102 620! 119 667 124 688! 107 860] 97 006 104 050|

112 783]

3 Monate alt

645

1 337] 40!

2 448! 395!

8 821 5 592] 259 3 680|

1 767 28 467 9 540 6 363 30 574 17 818 11 406 12 692 36 693) 17 585 61 902)

328

4 471]

12 156|

2 530

5 744| 106 659 4 048]

14 663] C 344 258 873) 10508

730821 2076| [181460 25491 4 650

6 619] 5263| 117 496| 4 461 242!

5 488) 192868) 16567] 719|

4 648| 228 736 2 790 1 548]

9% O 270267 1LOTD 3445|

15738) 92309] 399058| 831165 5 705

9593| 790! 2 167] 40) 64

560 891) 2636 912| 294108) 35 794)

144647| 393225| 23538| 237593!

12184| 44873| 646 2 753]

156831} 438098) 24184} 40346

101 808| 372890| 56119| . 13826|

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39 866! 102 873] 4 249 9 0311

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2 909 5 911| 740| 69

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2977 12 880 | 3 085

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24 667| 7 900 451 696! 158 408! 107 Soda 155 T30 457 465 464 999 510 676! 483 537! 446 180! 440 495 485 880 452 397!

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2 517 1 358 612 347

2 441 2180 2270 2 455 2 061 2 267 D

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131 149 18 641|

17 688) 94 820| 111 084! 136 194 139 794| 116 879! 126 936 131 (79 98 301

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107 778

1 039 71

320 599

*) Die Vergleihszahlen sind die vom Kaiserlichen Statistishen Amte erstmalig veröffentlichten.

Berlin, den 13. Mai 1913.

Kaiserliches Statistishßes Amt.

J: Be:

Dr. Zacher.

Land- und Forstwirtschaft. Landarbeitsausstellung in Straßburg.

In der 26. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschafts- gesellschaft, die während der Zeit vom 5. bis 10. Juni d. F. in Straßburg i. E. stattfindet, wird die Ausstellung für Landarbeit einen breiten Naum, no< umfangreicher als fonst, einnehmen und {hon dadurh die Wichtigkeit der Landarbeiterfrage versinnbild- lien. Ein Schwarzwaldhaus am grünen Dorfanger, wo die Volks- und Jugendspiele abgehalten werden, gibt. den äußeren Rahmen ab. Der Kampf gegen die Abwanderung, wie er mit kleinen, - aber dur<haus ni<t unwirksamen Mitteln geführt wird, findet in dem Ausstellungsbilde eine umfassende Darstellung, gleich- zeitig aber au eine bedeutende Förderung. Diese Förderung prägt

sih besonders aus in den Ergebnissen des Preisaus\chreibens für |

Winterarbeit, zu dem Hunderte von Beiträgen aus dem ganzen Reiche beigesteuert sind. Was der Hausfleiß an Schnigzereien, Webereien, Spitzenklöppeleien und dergleihen mehr hervorbringt, geführt. Aus Ostpreußen (Landwirtschaftskammer), Baden, Elsaß, der Schweiz, aus zahlreichen anderen Gegenden ift eine Fülle von Erzeugnissen gemeldet, die bekunden, daß es dur<aus nit an Gelegen- heiten feblt, die es dem Landarbeiter -ermöglichen, die Winterzeit in gewinnbringender Weise auszufüllen. Aber au< der hohe Kunstsinn vieler Gebiete des platten Landes, der auf hundertjähriger Ueberliefe- rung berubt, findet in der Landarbeitsausstellung eine Stätte der Anerkennung und der Förderung.

Saatenstand und Getreidehandel in Rußland.

Der April war mit seinem überwiegend warmen Wetter im allgemeinen den Feldern im Konsulatsbezirke ni<t günstig. Zwar fonnten dank der s{<ônen Witterung dic Bestellarbeiten re<tzeitig beendet werden, und au< die Wintersaaten sind gut aufgegangen und versprechen einstweilen ein reihes Ergebnis; leider aber hat es sehr an Regen gefehlt, und die Befürchtung ist niht von der Hand zu weisen, daß der Boden, wenn der Sommer sehr beiß werden, sollte, niht genügend Feuchtigkeit besißen wird, um das Getreide glüd>:i< dur die Tro>enbeitsperiode hindur< zu bringen. Die Nächte sind allerdings augenbli>li< fühl und das Erdreich ist demzufolge no< ziemlich fris<. Das Ende des Monats brachte sogar einen kurz- fristigen Wetterumschlag, der indessen na< einigen Tagen bereits vorüberging. Das Thermometer sank erhebli< unter Null berunter und in der Naht wurden Fröste bis zu 6 Grad beobachtet. Dem Saatenstande hat diese plößlihe Kälte niht geschadet, wohl aber sind die Obstgärten davon mitgenommen worden, wennscon, wie es scheint, niht in größerem Umfange. Im allgemeinen ist alles no< niht weit genug entwi>elt, um {hon jeßt mit größerer Sicherheit für die dies- jährige Ernte Schlüsse ziehen zu können.

Der Markt war, wie dies den legten Wochen vor Ostern eigen zu sein pflegt das Fest fiel auf den 27. des Bericht#monats —, wenig belebt. Einzelne

jedo< waren es nur kleine Posten. Zum Teil ift dies darauf zurü>-

artien gingen na< den oberen Wolgamärkten, | | stellend.

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bli>li<h gilt die Hauptforge der Vervollständigung der Vorratsläger an den Verladungtpunkten. Die Nachfrage seitens der Konsumenten fowie des Auslands war gering. Was die Preise anlangt, so er- schienen nur für die ersten beiden Monatsdrittel darüber Notizen, das leßte Drittel ftand {hon unter dem Einfluß der Feiertage und brachte keine Geschäfte. Gezahlt wurde für das Pud *):

Anfang April:

Weizen (Pererod} . 1,15—1,35 RbI. Weizen (russischer) . . . 1,00—1,08 , Noggen e O O DaNEL (P) . 0,77—0 83

Hafer (ausgesu<hter) . 0,68—0,75

und Mitte des Monats:

Weizen (Pererod) . . .. . . 1,15—1,35 Rbl. Dei R) ,00—1,08 , Ra e 4 OTE ë Dae (ee) a L Hafer (ausgesuhter) . . .. ¿

Fur das Geschäft in Oelsaaten gilt das Gleihe wie für den Getreidemarft. Die Stimmung war durchgehends still und flau. Die Preise zeigten kaum Veränderungen zum vorhergehenden Monat und waren auch den April über sehr gleihmäßig. Man zahlte für das Pud:

Anfang April:

Sovnenblumenkuchen . . . 0,67 Rbl. Sonnenblumensamen . . . . . 0,85—1,15 , Sonnenblumenöl .. 0 4,10

und Mitte April: Sonnenblumenkuchen . . 0,67—0,68 Rbl. Sonnenblumensamen . . . . .0,85—1,13 , Sonnenblumenöl ... . . .4/00—405 ,„

Für das Monatsende lagen biélang keine Notierungen vor. (Bericht des Kaiserlichen Konsuls in Saratow vom 5. Mai 1913.)

*) 1 Pud = 16,38 kg.

Saatenstand in Italien im zweiten Drittel des Monats April 1913,

Die Temperatur ging in der Berichtszeit merkli<h zurü> und brate in einzelnen Landesteilen Frost und Reif. Gelitten haben hierunter vor allem die Wein- und Frucht- sowie die Küchenkräuter- anpflanzungen in der Tosfana, Latium und in verschiedenen adria- tischen Landstrißen Süditaliens. In Oberitalien, wo die ver- schiedenen Kulturen im Verhältnis zu der Jahreszeit ohnedies zurü- grgrn waren, haben die Wetterverbältnisse im allgemeinen nur den

bstpflanzungen und auch diesen nur geringfügigen Schäden gebracht. Immerhin wäre au< im Norden der Gintritt warmer und tro>ener Witterung von Nutzen. In den ni<ht-adriatishen Gegenden des Südens und auf den Inseln ist der Stand der Felder zufrieden- Bericht des Kaiserlihen Generalkonsulats in Genua vom

zuführen, daß die Schiffahrt erft vor kurzem begonnen hat. Augen- | 6. Mai 1913,

1

= BertGt über den Stand der Feldfrüchte, Kleeshläge, Wiesen und Weiden in Desterreih Anfang Mai 1913.

(Zusammengestellt im K. K. A>erbauministerium.) Tabellarishe Uebersicht.

Klassifikation des Standes der Feldfrüchte, Kleeschläge, Wiesen und Weiden !)

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Länder und Landesteile

Noggen Gerste Hafer Zukerrüben ?)| Klee

Wiesen Weiden

Weizen

Niederösterreih . | < Oberösterreih . . | Salzburg ¿ Steiermark Kärnten Krain Nordtirol und Vorarlberg Südtirol Küstenland . Dalmatien Böhmen Mähren Schlesien . .… Westgalizien . Ostgalizien . Bukowina

Gefamtdur{\<n. do. (Mai 1912) | 2 do, (Mal 1911 25 do. (Mai 1910) | 1,9 i

Anmerkung. !) Klassifikationsnote 1 = sehr gut, 2 = über- mittel, 3 = mittel, 4 = untermittel, 5 = sehr \{le<t. Die Noten für die einzelnen Länder beziehungëweise Landesteile sowte für den Gefamtdurhschnitt sind aus den Klassifikationsziffern für die einzelnen Berichtsgebiete, und zwar unter Zugrundelegung der durhschnittlihen Ernteerträge, berechnet. |

Ein Strich bedeutet, daß die betreffende Frucht gar nit oder nur in sehr bes<ränktem Ausmaße gebaut wird, ein Punkt, daß die Berichte niht in genügender Anzabl einlangten. ,

?) Der Stand des Muises, der Kartoffeln und der Zu>errüben wurde der Jahreszeit entsprehend nur für jene Under fklafsi- fiziert, wo auf Grund der eingelangten Berichte mindestens ein Viertel der dur<s<hnittlißen Ernteerträge in Nehnung gezogen werden konnte.

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Witterungsverlauf im Monat April 1913.

Die Ende März herrschende warme, fonnige Witterung hielt bis zum 10. April in ganz Oesterrei<h an. Hierauf folgte jedo< ein intensiver Wettersturz, der dur< eine Frostperiode mit vorausgebhen- den stärkeren Schneefällen gekennzeihnet war; fie währte in den Alpen-, Sudeten- und Karpathenländern über eine Woche.

Nach dieser kalten niedershlagsreihen Zeit stiegen die Tem- peraturen bei vorwiegend heiterem Wetter und viel Sonnenschein allmähli<h an und erreihten Ende April geradezu sommerliche Wärmegrade.

Allgemeine Bemerkungen.

Weizen und Roggen hauptsähli<h die no< teilweise s<ütteren und verunfrauteten Spätsaaten, besonders von Roggen sind durch die Fröste wobl nicht direkt ges{ädiat, aber im Wachstum immerhin beeinträhtigt worden. Dieser Uebelstand wurde jedo, be- sonders bei Weizen, dur< allmähliß wärmeres Wetter vollständig behoben, wogegen bei Roggen zumal auf leihten Böden eine durchgreifende Besserung der \{<wachbesto>ten Spätfaaten no< nicht erkennbar ist.

Gerste und Hafer konnten in den Gebirg8gegenden der Alpen- und Sukdtetenländer sowie in den Karpathenländern bis Ende April fast dur<hwegs angebaut werden. Frühsaaten besonders in feuchten Lagen sind infolge der Frosteinwirkung vielfah gelbspitig ge- worden, haben si< jedo< zufolge der in leßter Zeit eingetretenen geradezu fommerlihen Temperaturen gut erholt. Spätsaaten stehen häufig eiwas s{ütter.

Mais. Der Anbau geht derzeit in den Niederungen der Alpen- länder der Beendigung entgegen, während er in böheren Lagen der Südländer, ferner in Südmähren und im östlihen Teile der Kar- pathenländer erst begonnen hat. Fn Dalmatien und Istrien wurde Frühmais dur< Reif und Frost empfindlih geschädigt.

Das Legen der Kartoffeln ist im Flah- und Hügellande der Alpen- und Sudetenländer fast gänzli<h beendet und nun auch in den Gebirgägegenden der genannten Länder sowie in den Karpatbcn- ländern überall im Zuge oder wenigstens begonnen. In den Süd- ländern wurde das Kraut der Frühfkartoffeln vielfa<h dur< Neif und Frost derart versengt, daß teilweise nahgelegt werden mußte.

__Zu>errüben. Der Anbau ist überall abgeschlossen; die gut- aufgelaufenen Frühßsaaten werden bier und da {on geha>t. In Böhmen und Mähren sind jedoch fast alle im März gebauten Zu>er- rübenfaaten infolge starker Nachtfröste eingegangen, weshalb fie er- neueri werden mußten.

_Futterrüben sind bisher bloß in den Südländern und in den Tieflagen der Alpen- und Sudetenländer bestellt. Von den ersten Saaten sind erst wenige aufgelaufen.

Kraut. Das Seten der Pflanzen ist vorläufig nur in den \üd- lien Alpen- und in den Südländern im Zuge.

Klee. Notklee und Luzerne, von denen besonders in den Su- detenläudern die einjährigen Schläge dur< Fröste teilweise hart mit- genommen wurden, haben si< unter dem Einflusse der warmen Witte- rung zumeist \si<tli< erholt und kräftig besto>t. Jn Böhmen wird über stellenweise Schädigung- dur< den Kleekrebs, in den Karpathen- ländern über eine fol<he dur< Kleeseide und Feldmäuse und in Dal- fnatien über ein massenhaftes Auftreten des Graurüsselkäfers geklagt.

Wiesen. Die dur anhaltende Fröste entstandene Sto>ung in der Entwi>klung der Graënarbe wurde dur< das überaus warme Wetter zu Ende April vollkommen behoben; Niederungéwiesen zeigen üppigen Gra8wuchs.

Weiden. Die zufolge der Schneefälle und Fröste zurü>- gebliebene Vegetation hat in der leßten Zeit wieder gute Fortschritte gemacht. Alpweiden find erst teilweise \{neefrei.

Lein ist in den Alpen- und Sudetenländern ' erst teilweise an- aebaut. Die vor der Frostpzriode gut aufgegangenen Frühbleinsaaten sind zumeist erfroren, fodaß Neubestellungen erfolgen mußten. Spät- lein wurde noch sehr wenig ausgesät. A __ Hopfen. Das warme Wetter im leßten Diittel April be- günstigte den Ansaß der allmähblih zum Vorschein kommenden Triebe. In den bereits geshhittenen Anlagen if das Stangenfeßen und Auf- ziehen der Drähte im Zuge: in frühgeshnittenen Gärten sind die Triebe so weit entwid>elt, daß sie hon angeleitet werden.

Statistik und Volkswirtschaft,

Die häufigsten Kleinhandelspreise für Fleisch inPreußeu im I. Vierteljahr von 1913 und den dret bs n Pens

Nach einer vom preußishen StatistisWen Landesamt in der «Stat. Korr.“ gegebenen vergleihßenden Uebersiht der häufigsten Kleinhandelspreise von Fleis<h in den 50 bedeutendsten Marktorten. Preußens während der Monate Januar, Februar und März des Jahres 1913 und der drei lezten Vorjahre ergeben st|< aus den Wochendur<schnitten der häufigsten Preise für den ganzen Monat und die Gesamtheit der 50 Orte die folgenden Durchschnittspreise für [ Kilogramm:

NRindfleish von der Keule (S<hwanzstü>k, Blume, Kugel, Nuß, Oberschale) im Januar 195,0 $ (gegen 183,2, 179,8 und 168,8 S im gleihen Monat der drei Vorjahre 1912, 1911 und 1910), im Februar 194,1 H (gegen 184,0, 179,5 und 168,5 4), im März ebenfalls 194,1 S (gegen - 185,5, 179,3 und 168,3 4), Rind- fleis<h vom Bug (Squlterblait, Sgchulterstü>k, Schuft) im Januar 1801 H (gegen 168,7, 166,6 und 1553 4), im Februar 1792 4 (gegen 1688s, 164,0 und 1525 5) und in Os 1791 S (gégen 1704 1630 und 1526 9) Rindfleis<h vom Bauche im Januar 164,7 (gegen 146,5, 146 1 und 135,8 4), im Februar 161,5 - (gegen 147,6. 145,1 und 135,4 4) und im März 159,9 „t (gegen 148 3, 144,5 und 133,9 4), Rindfleisch im Gesamtdur<s<nitt im Januar 1822 4 (gegen 168 s, 166,5 und 155,7 4), im Februar 180,6 4 (gegen 169,4, 165,2 und 154,5 S) und im März 180,1 $4 (gegen 170,8, 165,0 und 154,1 4);

Kalbfleis< von der Keule (Shlägel) im. Januar 214,3 (gegen 194,2, 194,3 und 1851 S im gleihen Monat der drei Vor- jahre 1912, 1911 und 1910), im Februar 210,3 , (gegen 194 5, 193,2 und 181,0 -Z) und im März 212,9 4 (gegen 195 4, 192,0 und 184,3 4), Kalbfleis< vom Bug (Schulter, Blatt) im Januar 192,6 -$ (gegen [75,2, 176,0 und 168,3 -$), im Februar 189,5 4 (gegen 175,5, 173,3 und 163,4 -$) und im März 189,3 4 (gegen 1766, 174,2 und 163,9 -$), Kalbfleis< im Gesamtdur<hs<hnitt im Januar 205,6 -$ (gegen 186,6, 187,0 und 178,4 4), im Februar 202,0 S (gegen 186,9, 1852 und 173,9 $) und im März 203,4 & H (gegen 187,9, 184,9 und 176,1 4);

Hammelfleis< von der Keule (Sc{lägel) im Januar 198,7 (gegen 177,9, 178,9 und 1730 4 îim glet{Wen Monat der drei Vor jahre), im Februar 201,0 4$ (gegen 181,7, 181,1 und 171,9 -$) und im März: 203,6 4 (gegen 183,5, 182 3 und 174,4 -$), Hammelfleish vom Bug (Schulter, Blatt) im Januar 182,0 - (gegen 159,5, 161,6 und 156,0 4), im Februar 183,4 «5 (gegen 161,2, 163,6 und 157,7 4) und im März 187,4 8 (gegen 163,2, 165,1 und 158,3 H), Hammel- fleisch im Gesamtdur<hs<nitt im Januar 192,1 „Z (gegen 170,5, 171,9 und 166,3 4), im Februar 193,9 4 (gegen 1735, 174,1 und 166,3 4) und im März 197,1 & H (gegen 175,4, 175,4 und 167,9 4);

Schweineflet\< von der Keule (Hinterschinken) im Januar 200 4 „S (gegen 162,9, 17459 und 182,1 S im gleihen Monat der drei Vorjahre), im Februar 195,2 4 (gegen 163,2, 167,4 und 180,6 4) und im März 194,4 - (gegen 166,2 163,9 und 178,8 H), Schweine- fleis< vom Bug (Schuft, Schulterstü>k, Vorderschinken) im Ianuar 1906 S (gegen 1456, 1612 und 1702 4), im Februar 186,1 (gegen 145,2, 157,5 und 168,3 4 $) und im März 184,0 &$ (gegen 150,0, 153,2 und 166,9 4), Kopf und Beine 97,2 4H (gegen 78,6, 86,3 und 95,8 S), im Februar 97,3 F (geaen 78,5, 84,9 und 93 A) und im Marz 961 A (gegen 793, 828 und 948 H; frishes Rückenfett im Januar 184,6 &H (gegen 147,1, 159,5 und 174, A), im Februar 178, «H (gegen 146,5, 151,5 und 167,5 S) und im März 174,8 4 (gegen 150,1, 147,3 und 165,8 A), Schweinesfleis< im Gesamtdurhs<nitt im Januar 183,2 4 Z (gegen 145,8, 158,5 und 167,8 4), im Februar 178,6 4 (gegen 145,9, 152,4 und 164,4 -Z) und im März 176,7 H $ (gegen 149,0, 148,6 und 163,6 -);

Roßfleis< im Januar 90,4 -# (gegen 76,9, 76,7 und 74, .$ im gleihen Monat der drei Vorjahre), im Februar 90,6 K (gegen T L und 73,9 4 $) und im März 90,4 S (gegen 77,1, 77,0 und (4,0 3).

Die in den leßten Monaten des Vorjahrs zu Tage getretene rü>- lävfige Beweguna der Fleiskleinhandelspreife hat im ersten Viertel - jahr 1913 beim NRind- und Schwetnefleish eine Fortseßung erfahren, während si< beim Kalb- und Hammelfleis< wieder eine Preissteige- rung zeigt. Der Einheits- (Gesamtdur<schnitts-) Preis ist beim Rindfleish von 1827 im Dezember 1912 auf 180,1 «5 im_ März 1913, beim Schweinefleisch in der gleichen Zeit von 183,0 auf 176,7 F gesunken, während er fich beim Kalbfleish von 202,0 auf 203,4 - und beim Hammelfleis< von 188,2 auf 197,1 - erhöht hat.

Im einzelnen stellten si< in der Bericbtszeit die Einbeits- (Ge- samtdur<snitts-) Preise am höchsten für Rindfleis<h in Magde- burg mit 213 bis 215 s, für Kalbflcis< im Januar und Februar in Harburg mit je 242 und im März in Altona mit 248 , für Hammelfleis< im Januar tin Magdeburg mit 215, im Februar in n E 2 i V n Kl nb Cle e Mit 220 2 t Swrweinesleish in 'Fraillt 0 M. mit 220 A in Noglleish in Altoná mit 130° g. Dén niedrigsten Stand hatten die Etnheitspreise für MNindfleisch im Januar in Graudenz und Königshütte je mit 142, im Februar in Königshütte mit 141, im März tn Graudenz mit 142 A, für Kalbfleis<h im Januar und Februar in Gleiwiy mit 160 und 162 &, im März in Allenstein mit 164 4, für Hammelfleis<h im Januar in Allenstein mit 153, im Februar und März in Sigmaringen (im Februar au< in Saarbrü>en) mit 160 „4, für Schweinefleisch in Graudenz mit 136 bis 146 „, für Roßfleish in Tilsit mit 55 s.

Hande! und Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestell eNachrichten für Handel, Industrie und Land- wirtschaft “.) Desterreih-Ungarn.

Aenderung einiger Bestimmungen der Erläuterungen zum Zolltarif. Durch Verordnung der öfsterreidischen Ministerien der Finanzen, des Handels und des A>erbaues vom 21. April 1913 sind einige Bestimmungen der Erläuterungen zum Zolltarif abgeandert worden. E

Die Aenderungen betreffen insbesondere Hutfilze sowte die zu Tariffklasse XL gehörigen Maschinen, Apparate und Bestandtetle hierzu aus Holz, Eisen oder unedlen Metallen, mit Ausnabme de in die Klassen X11 und XLI1 gehörigen elektrishen Maschinen (Apparate) und Fahrzeuge. Die Bestimmungen zu dieser Tarifklafse (Tarif-Nrn. 526 bis 538 S. 361 bis 384 der Erläuterungen) haben zum großen Teil etne anderweitige Fassung erhalten. T

Die Verordnung ift auf S. 257 ff. des Reichsgeseyblatts für die im Reichsrat vertretenen Königreihe und Länder vom 1. Mai 1913 veröffentlicht.

t 5 11144

r

Uruguay.

Ausführungsbestimmungen zudemGeseze, betreffend Zoll-Befretungen und -Ermäßigungen für gewisse zur gewerbliden Verwendung bestimmte Rohstoffe. Nach den unterm 16.*Februar 1913 erlassenen Ausführungsbestimmungen zu dem Gesetze vom 12. Oktober 1912 gelten als Rohstoffe für die Industrie folde Stoffe, die in der Regel zur gewerblihen Verwendung be- simmt find. Lassen sie auh eine andere Verwendung zu, so wird die Entscheidung in jedem einzelnen Falle von dem Sachberständigen- auss<uß der Zollbehörde getroffen, der dabei den Grad der Bei- mishung fremder Stoffe, die Menge, die Umschließungen und alle sonstigen Merkmale in Betracht zu ziehen hat, die einen Schluß auf den besonderen Verwendungszwe> geitatten. Die Einfuhr von Roh- stoffen für die Industrie vollzieht fih na< den für die Gegenstände des Zolltarifs geltenden ällgemeinen Bestimmungen. Sie kaun durch die gewerbsmäßigen Vertreter der Warenempfänger bei der Zoll-

abfertigung, durh die eingetragenen ECinfuhrbäufer oder durch irgend eine andere Person erfolgen, in dem legten Falle jedo< mit der Maß- gabe, daß eine Stundung des Zolles und der Zushlagsabgaben nicht

tattfindet. ¡ ; Die Erbebung des Aus fuhrzollés für Alteisen in Höhe von 50 Centavos für den Doppelzentner beginnt mit dem 30. Juli 1913. Ausgenommen bleibt das von zers{lagenen Schiffen her- rührende Eisen, das mit vorgängiger Genehmigung innerbalb der Zollgrenze bis zur Wiederauésfuhr gelagert werden kann. Die Frist für die Wiedecauéfubr wird in jedem einzelnen Falle von der Zoll- direktion bestimmt. Soll es ganz oder zum Teil im Inland ver- bleiben, so wird es als Alteisen nah der entspreWenden Nummer des Tarifs verzollt.

Um die in Artikel 7 des Gesezes festgeseßten Zoll- und Steuer- vergünstigungen zu erhalten, haben die Beteiligten in einer Eingabe an das Gewerbeministerium die näheren Verhältnisse und die Zwed>e der Fabrik anzugeben, um deren Gründung oder Erweiterung es fi handelt, sowie die Maschineneinrichtung. die Zubebör- und Ersaßstücke und die sonst in Betracht kommenden Einzelheiten. Handelt es ih um Fabriken zur Herstellung von Heilmitteln gegen die Schafräude, fo können außerdem Menge und Beschaffenheit der Baumaterialien im einzelnen genau angegeben werden. Werden diese im Inland nicht hergestellt, so können fie zollfrei eingeführt werden.

Die Befreiung von der Grund- und Gewerbesteuer wird nur solWen gewerbliden Unternehmungen erteilt, die einen bisher im Inland noch nicht vertretenen Gewerbszweig aufnehmen oder zufolge besonderen Gesetzes auf die Befreiung Anspru haben. Erweitert eine für die Herstellung eines bestimmten Erzeugnisses gegründete Fabrik ihre Maschinen- oder sonstige Einrichtung zum Zwecke der Herstellung eines anderen Erzeugnisses, so darf die ihr zu gewährend Zoll- und Steuerbefreiung fh nur auf die dur< den neuen Betriebs- zweig bedingte Erweiterung beziehen. . 7 :

Die zollfreie Einfuhr für Düngemittel ist, abgesehen von den bereits na den bestekenden geseßlihen Bestimmungen zolisreien Stoffen dieser Art, bei dem Gewerbeministertum zu beantrageg, das darüber den Generalinspekter für A>kerbau und des Instituts für ge- werblihe Chemie bören wtrd. : E

Für die in Artikel 9 Abs. 2 des Gesehes erwähnten leeren Fässer gelten die folgenden Wertsäße (ohne Unterschied, ob es si<h um ganze oder zershlagene, um solhe mit oder ohne Reifen, "um neue oder ge- brauchte handelt) : J

Pesos

für 1 Stüd bis z1 200 1 Inhalt

von mehr 200 bis zu 500 1 000 1 500 3 000

500 1 [ 000 1 1 500 1 5 000 1 5 000 1 5 000 10 000 1 10 000 15 000 1 150001 « A

S ‘+> Q D $< D

W as o < E]

0t: bis zu D von mehr als 20 bis zu 50 1 " v " 90 i v 100 1 von größerem Inhalt verhältnismäßig mehr.

In Ausführung des Artikel 9 des Gesetzes ist ein besonderer Wertshäßungstarif für den Abschnitt „Rohstoffe“ festgeseßt worden, der demnächst im „Deutschen Handels-Archiv" mitgeteilt werden wird. Er liegt im Zollbureau des Reichsamts des Innern, Berlin W. 8, Wilhelmstr. 74, zur Einsiht aùs. (Nach einem Berichte der Kaiser- lichen Ministerresidentur in Montevideo.)

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 132 Mi 4913: Nuhrrevier Oberschlesishes Nevter Anzahl der Wagen Gt. S 2480 5 387 Nicht gestellt , ,

Den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin ift eine Mit- teilung zugegangen über eine Person, die ihre unreelle Tätigkeit (Farbenbranche) von Ftalten nah Déutshland zu verlegen be- absichtigt. Vertrauenswürdigen Interessenten wird im Zentralbureau der Korporation, Neue Friedrt{straße 51, 1, an den Werktagen zwischen 9 und 3 Uhr mündlich oder \chriftli< nähere Auskunft gegeben.

Nach dem Bericht des Arbeitgeberverbandes Hams- burg-Altona über das Jahr 1912 wurden im Jahre 1912 dur< die Ärbeitsnachweise bewirkt Arbeitereinstelungen, und zwar: Verband der Eisenindustrie Hamburgs 64538, Verein Hamburger PNheder 27 825, Hamburg-Amerika-Linie (Heuerbureau) 31 697, Verein Ham- burg-Altonaer Ewerführerbaase von 1874 e. V. 7171, Arbeitgeber- Verband f. Binnenschiffahrt u. verw. Gew. e. V. 826, Verein der Zigarrenfabrikanten von 1890 443, Verein Hamburger Fuhrherren von 1885 1259, Verein der Arbeitgeder für Harburg und Um- gegend 10723, Baugewerbe-Verband zu Hamburg 11073, Töpferinnung zu Hamburg 88, Schmiedeinnung zu Hamburg 1477, Schlosser- und Maschinenbauerinnung zu Hamburg 2234, Bäâter- innung zu Hamburg 8053, Schneidertnnung zu Hamburg 811, Glaser- innung zu Hamburg 321, Tapeziererinnung zu Hamburg 1307, Klempnerinnung zu Hamburg 2734, Wagenbauer- und Stellmacher innung 256, Schlachterinnung zu Hamburg 2894, Schuhmacherinnung zu Hamburg 1427, zusammen 177 157. Die Arbeitsvermittlungs- tätigkeit des Hafenbetriebêvereins in Hamburg e. V. stellte si<h na dessen Mitteilung im Iabre 1912 wie folgt (1911 in Klammern): Schauerleute 269 835 (210 724), Kaiarbeiter 41 697 (36 491), Kontrakt- arbeiter 1064 (798), Schiffsreiniger, Kesselreiniger 47 783 (37 101) Koblenarbeiter (Bunkeret) 16 408 (—), Speicherarbeiter 5423 (—), Getreidearbeiter (Kornumste<er) 981 (—), Tallyleute 205 (222), Hafendamvferpersonal 304 (37), Harburg Lagerhous- und Hafen- arbeiter 9039 (8464), Gesamtsumme 392 739 (293 837). Die Arbeits vermittelungen baben demnach tnégesamt betragen: dur< die Arbeits- na<weise der Mitgliedshaften des Verbandes 177 157, dur< den Hafenbetrieb8verein in Hamburg e. V. 392 739, zusammen 569 896.

Nab einer dur „W. T. B.“ übermittelten Meldung der Kaiserli russishen Finanz- und Handelsagentur ergab der Wochenausweis der russishen Staatsbank vom 6. Mai d. I. folgende Ziffern (die eingeklammerten Ziffern entsprechen den gleichen Positionen des neuen Bilanzformulars der Staatsbank bezw. den Ziffern der Vorwoche), alles in Millionen Rubel: Aktiva. Gold (in Münzen, Barren und Anweisungen der Minen- verwaltung) (Nr. 1) 1373,8 (1368,5), Gold im Auslande (Nr. 2) 990,7 (220,1), Sílber und Scheidemünze (Nr. 3) 71,2 (67,6), Wechsel und andere kurzfristige Verpflichtungen (Nr. 4) 469,9 (491,9), NVorschüsie, sih?rgestelt dur<h Wertpapiere (Nr. 5) 177,7 (180,9), Sonstige Vorschüsse (hierher gehören: Vorschüsse, sichergestellt dur Waren; Vorschüfie an Atstalten des Kleinen Kredits; Vorschüsse an Landwirte; Industrielle Vorschüsse; Vorschüsse an das St. Peters- burger und Moétkauer Leihhaus; Protestierte Wechsel) (Nr. 6 bis 11) 941 9 (243,2), Wertpapiere im Besiß der Staatsbank (Nr. 12) 107,7 (108,2), Verschiedene Konten (Nr. 13) (23,7, 24,8), Saldo der Nechnuna der Bank mit ihren Filialen (Nr. 14) 8,6 (28,8), zusammen 9696 3 (2732.9). Passiva. Kreditbillette, welhe si<h im Umlauf befinden (Nr. 1) 1484 6 (1505,1), Kapitalien der Bank (Nr. 2) 55,0 (55,0), Laufende Rechnungen der Departements der Reichsrentei (Nr. 4) 541,4 (560,7), Einlagen, Depositen und laufende Rehnungen verschiedener Anstalten und Perfonen (Nr. 3, 5 und 6) 558,5 (556,7), Verschiedene Konten (Nr. 7, 8 und 9) 96,8 (55,4), Saldo der Recbnung der Bank mit ihren Filialen (Nr: 10) (—-), zusammen

2696,3 (2732,9).

New York, 13. Mai. (W. T. B.) Der Wert der in der vergangenen Woche ausgeführten Waren betrug 18,570 000 Dollar gegen 17 260 000 Dollar in der Vorwoche.

Kursberihte von auswärtigen Fondsmärkten.

Wien, 14. Mai. Vormittags 10 Uhr 40 Min. (W. T. B.) Einh. 4%/g Rente M./N. pr. ult. 84,15, Einh. 4% Rente Ianuar/Tuli pr. ult. 84,05, Oesterr. 42/0 Rente in Kr.-W. pr. ult. 84,55, Ungar. 4/9 Goldrente 102,35, Ungar. 4°/o Rente in Kr.-W. 82,75, Türkishe Lose per medio 240,50, Orientbabnaktien pr. ult. —,—, Oesterr. Staatsbahnaktien (Franz.) pr. ult. 728,25, Südbahn- gefell|haft (Lomb.) Akt. pr. ult. 13350, Wiener Bankvereinaktien —,—, Oefterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 632,00, Ungar. m g Kreditbankaktien 829,00, Oesterr. Länderbanfaktien 519,75, Unionbanf- aktien 594,00, Deutshe Reichsbanknoten pr. ult. 117,80, Brüxer Kohlenbergb.-Gesells<.-Akt. —,—, Oesterr. Alptne Montangesel- schaftsaktien 1004,50, Prager Eisenindustrieges.-Akt. —,—. Fest, doch till. Montanmarkt nah anfängliher Erholung nachgebend.

London, 13. Mai. (W. T. B.) (Schhluß.) 2# 9/0 Eng- lishe Konsols 75's, Silber prompt 28? 15, 2 Monate 287/,«. Privat-

diskont 32/5. S (W. T. B.) (S@luß.)

PUris,. 13. i: Rente 84,97 Madrid, 13. Mai. (W. T. B.) Wesel auf Paris 108,65 Lissabon, 13. Mai. (W. T. B.) Goldagto 16 l Néw York, 13. Mai. (W. T. B.) (Shluß.) Die Börse er- öfnete-in- unregelmäßiger Haltung; die Spekulation legte fi Un Hinbli> auf die Zolltarifrevision und die Ungewißheit bezüglich des Auflösungsplanes der Harrimanbabnen Zurückhaltung auf. De>ungen hatten dann eine Befestigung zur Folge, die i< im Verlaufe 1nfoige »)on Käufen seitens des Auslandes no< \<ärfer afzentuieren konnte. Chesapeake & Ohio, New York Central und Pennsylvania Shares waren gefragt. Späterhin \{<wähte si die Haltung auf Befürd tungen, welhe f< an die Wirren in Mexiko und die JIapanerfrage in Kalifornien knüpften, wieder ab. In der Schlußstunde ]egte 1< unter Deckungen eine erneute Befestigung di die Börse loß î \strammer Haltung mit Preisavancen bis zu 1; Doll. nur Canad Pacifics büßten 1 Doll. ein. Aktienumsay 189 000 Doll. Tendenz für Geld: Stetig. Geld auf 24 Std.-Vurhshn.-Zinsrate 23, do. Zinsrate für leßtes Darlehn des Tages 27. Wechsel auf London 4,8275, Cable Transfers 4,8650, Wechsel auf Berlin (Sicht) 99? 16. Rio de Janeiro, 13. Mai. (W. T. B.) Wechsel aus London —.

Mai. 39% Franz

Kursberi<hte von auswärtigen Warenmärkten.

Magdeburg, 14. Mai. (W. T. B.) Zu>erbert<t. Korn- ¡u>er 88 Grad o. S. —,—. Nachprodukte 75 Grad o. S. Stimmung: _Maif. Sora L Kristallzuker 1 m. S j Gem. Raffinade mit Sa> —,—. Gem. Melis I mit Sa> —,—. Stimmung: Geschäftslos. NRohzu>ker 1. Produkt CTransit frei an Bord Hamburg: Mai 9,40 Gd., 9,421 Br., —,— bez., Juni 9,524 Gd., 9,55 Br., —,— bez-, Juli 9624 Gd, 9,05. Br. bez, August 9,75 Gd., 9,774 Br., —,— bez.,, Oktober-Dezember 9,774 Gd., 9,80 Br., —— bez, Januar-Mârz 9,90 Sd, 9,95 Br, e ves >

Matt. j f Mai. (W. T. B.) Rüböl loko 69,00, für

Goln, 13. Oktober 67,50. A

Bremen, 13. Mai. (W. T. B.) SqGmalz. Ruhig, Loko, Tubs und Firkin 58, Doppeleimer 59. Kasjee. Fest. Baumwolle. Stetig. American middling loko 615.

Hamburg, 14. Mai, Vormittags 10 Uhr. (W. L. Zud>kermarkt. Matt. NRübenrohzu>ler I. Produkt Basi 88 9/0 Rendement neue Usance, fret an Bord Hamburg, für Mai 9,45, für Juni 9,474, für Juli 9,624, für August 9,75, für Oktober-Dezember 9,75, für Januar-März 9,921.

Hamburg, 14. Mai, Vormittags 10 Uyr 15 Mtnuten. (W. T. B.) Kaffee. Nuhig aber behauptet. Good average Santos für Mat 587 Gd., für September 59 Gd., für Dezember 59 Gd., für

März 58? Gd. Mai, Vormittacs 11 Uhr. (W. T. B\,)

Budapest, 13. Naps für August 17,00.

(W. T. B.) NRübenrohzu>er 88 %/ Favazu>ker 960% prompt 10 h.

London, 13. Mai. Standard-

B.) ass

Vat 9 h. 5 d, Wert, träge.

3 d. nom., ruhig. London, 13. Mai. (W. T. B.) (Schluß.)

Kupfer ruhig, 70, 3 Monat 697.

Liverpool, 13. Mai, Nachmittags 4 Uhr 10 Mtnuten. (W. T. B.) Baumwolle. Umsay 8000 Ballen, davon für Spekulation und Export Ballen. Tendenz: Stetig. Amerikanische middling Lieferungen: Stetig. Mai-Iuni 6,49, Junt-Juli 6,46, Juli-August 6,42, August-September 6,32, September-Oktober 6,18, Ofktober-November 6,11, November-Dezember 6,08, Dezember-Januar 6,07, Januar-Februar 6,06, Februar-März 6,07.

MänPester, „13, Mal. (W. D. B) 20x Wäter Uv, courante Qualität (Hindley) 94, 30 r Water twist, courante Qualität (Hindley) 102, 30 r Water twist, bessere Qualität 113, 40 r Mule, courante Qualität (Hindley) 11, 40r Mule, courante Qualität Wilkinson) 117, 42 r Pincops (NReyner) 104, 32 r Warpcops (Lees) 104, 36r Warpcops (Wellington) 125, 60r Cops für Nähzwirn (Hollands) 205, 80 r Cops für Nähzwirn (Hollands) 24, 100 für Nähzwirn (Hollands) 303, 120 r Cops für Näb 40 r Doubling twist (Mitre) 13d, Printers 31 r 125 Yards 17/17 38/3.

Glasgow, 13. Mai. (W. T. Middlesbrough warrants fest, 68/3

Amsterdam, 3. m E D) good ordinary 463. zinn 1383,

Antwerpen, 13. Mali. D, D “Petroleum. Naffiniertes Type weiß loko 235 bez. Br., do. für Mai 235 Br., do. für Juni 234 Br., do. für Juli-August 24 Br. Fest.

Schmalz für Mat 136L. :

New York, 13. Mai. (W. T. B.) (Swhluß.) ll lolo mibbling 12,10, bo. für Mai 11,4b, ‘do, ür Juli 11/58; do. in New Orleans loko middl. 12/16, Petroleum Refined (in Cases) 10,80, do. Standard white tn New York 8,50, do. Credit Balances at Oil City 250, Schmalz Western steam 11,30, do. Rohe u. Brothers 11,55, Zu>er fair ref. Muscovados 2,83, Getreidefraht na< Liverpool 31, Kaffee Rio Nr. 7 lolo 115 bo M Mai 11.26 bo, fr Juli 11,40) Küps&X Standard loko 15,374—15,75, Zinn 49,75—%50,25.

n (Su

Nobeisen

Java-Kaffee

Baumwolle

Mittetlungen des Königlihen Aöronauttischen Observatoriums, veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. Ballonaufstieg vom 13. Mat 1913, 10—11 Uhr Vormittags: Station Seehöhe . .. «(122m Temperatur (0°) | 16,1 | | |

500m | 1000m | 1500m | 2000 m | 2700 m 110 | 6,3 | 3,0 | 0,9 109 dr

42 | 7 | |

Nel. Fchtgt. (0/0) 37 7 36 Wind-NRichtung .| N

Geschw. mps,. 8

ONO

A

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O | Q O O 3 B 4 Himmel wolkenlos. Zwischen 2310 und 2700 m Höhe Temperatur zunahme.

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