1894 / 142 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E E E

Der Dampfer „Lahn“ führt 2 Millionen Dollars Gold nah

Europa

Regierung für

Zinsen für 6 Jahre entspricht.

Weizen steigend während des ganzen Börsenverlaufs mit wenigen Same Kabelberichte, Deckungen der Baissiers und

Schluß recht fes. Mais durhweg fest auf reihlihe Deckungen der Baissiers und entsprehend der Festigkeit des Weizens.

: Visible fupply an Weizen 57 106 000 Bushels, do. an

Reaktionen auf erheblihe auswärtige Kaufordres.

Mais 7 077 000 Bushels.

Chicago, 18. Juni. (W. T. B.) Weizen |teigend während

Börsenverlaufs mit wenigen Reaktionen auf Berichte von Ernteschäden, Abnahme der unterwegs befindlihen Menge und sstramme Kabelberihte. Mais allgemein fest während des ganzen Börsen-

des ganzen

verlaufs.

aus. G ircah e E a ansage A gn lone Paci fie enbahngese aften die gemä i Abmachungen mit der “für ihre Amortisationsfonds nöthigen Summen nicht eingezahlt haben, so hat der Attorney-General die beiden Gesellschaften, sowie drei andere solidarisch auf Zahlung von 170 006 537 Dollars verflagt, was den von der Regierung garantierten Summen nebst den

eröffnet und dienen zur Abfertigun

gleisig eingeri

Verkehrs-Anstalten.

Direktion zu Erfurt ist am 18. Juni d. J. die Bahnstrecke

Arnstadt —Stadtikm dém euen Verkehr ergeben worden. * Berges und des lieblichen Roltenbahthals mit der altehrwürdigen

Die neue Eisenbahnlinie mit den Zwischenstationen Marlishausen und Klosterruine Paulinzella wesentli erleichtert.

Roda- Niederwillingen bildet eine Theilstrecke der etwa in einem Jahre zu eröffnenden Vollbahn Arnstadt—S.aal.feld; deren Hauptzweck die Verbindung zwischen den beiden preußis atsba

iche Stationen werden sfofort für den Personen- und Güterverkehr

hnenGera—Eichicht

abgegangen.

i ange e L Hn Jane De E pas AOUNS E e! und ck_ A BE 4 S: r ; er mädhtige m lange, m hohe Viadukt über die Ilm

Nach einer Bekanntmahung der Königlichen Eisenbahn- | Stadtilm zu erwähnen. Tie noue Theilstrecke wird auch dem Touriftai

verkehr in hohem Maße dienen, insofern sie den Besu des Singer

en j

i: ; x burg, 18. Juni. (W. T. B.) Der Postdampfer „Rugia“

—Probstzella und ErfartRitsberkanfen ist. Die 15,91 km lange neue | ; m : L z Thrilftrode liegt in ihrem ersten Theil bis 13,686 km im Fürsten- | i gestern Abend in New-York eingetroffen, Der P thum Schwarzburg-Sondershausen, Kreis Arnstadt, von da_ab im ürstenthum Schwarzburg-Nudolstadt, Kreis Nudolstadt. Sämmt- p erat E ist asten don, Brindisi nad Triest gb gegan gen, a von Personen, Gepäck, Eilgut-, oyddampfer „Medusa“ ist gestern von Triest in Pernambuco und

Frachtstückgut-Wagenladungen, Leichen und lebenden Thieren, Stadtilm der Lloyddampfer „Maria T

auch zur Abfertigung von Fahrzeugen. Leßtgenannte Station ist mit Lade- rampe für Kopf- und Seitenverladung, sowie mit Centesimalwage ausge- rüstet. Die als Vollbahn zu betreibende Bahn ift zunächst einalciia herge- stellt, do ist das Gelände für den zweigleisigen Ausbau miterworben und sind die größeren Bauwerke, sowie alle E A R zweis Ptet. An hervorragenden Bauwerken find der 145 m

ostdampfer

„Bavaria“ hat gestern Nachmittag Lizard passiert. Triest, 17. Juni. (W. T. B.)

Der Lloyddampfer „JIm-

heresa“ aus Konstantinopel heute

hier eingetroffen. : : London, 18, Junk ‘(W. T. B.) Der Union dampfer „Arab“ ist auf der Ausreise am Sonnabend von Southampton

1. Untersuhungs-Sachen.

2. ae e Îl, Softeilan èn U: dergl.

gz. Un alle und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4 Sa Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5 Verloosung 2c. von erthpapieren.

Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsck,

Deffentlicher Anzeiger. Ea Zin

9. Bank-Ausw 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuchungs-Sachen.

[18651] Jm Namen des Königs!

“In der Strafsache gegen den Kaufmann Mar Mabtdorff aus Landsberg D.-S., daselbst am 24. No- vember 1867 geboren, jüdischer Religion, wegen Ver- gehens gegen das Markenshußgeseß vom 30. No- vember 1874, hat die Strafkammer bei dem König- lien Amtsgericht zu NEERIONES O.-S. in- der Situng vom 24. April 1894 für Recht erkannt:

1) Der Angeklagte ist eines Vergehens gegen das Gesey über den Markenshuß vom 30. November 1874 \{huldig, 1nd wird deshalb unter Kostenlast mit drei Monaten Gefängniß bestraft.

2) Die beiden für die Firma Martell & Co. zu Cognac in Frankreich im Zeichenregister des König- lichen Amtsgerid;ts zu Leipzig unter Nr. 2406 und 3957 eingetragenen Waarenzeichen ODreistern- etiquette und Flaschenetiquette mit Aufshrift sind auf den im Besiß des Angeklagten befindlichen Flaschen zu vernichten.

3) Der verleßten Firma Martell & Co. zu Cognac wird die Befugniß zugesprochen, die Ver- urtheilung des Angeklagten innerhalb dreier Mo- nate nah Zustellung einer Ausfertigung des rechts- kräftigen Urtheils je einmal im „Deutschen Reichs- Anzeiger“ in Berlin, in der „Schlesischen Zeitung“ in Breslau, in der „Deutschen Weinzeitung“ in Mainz, im „Figaro“ in Paris und im „Standard“ in London bekannt zu machen.

[18657]

Durch Beschluß der Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen vom 8. d. M. wurde das Vermögen der Nachgenannteèn, gegen welche das Hauptverfahren wegen Verleßung - der Wehrpflicht vor der Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts hierselbst eröffnet ist, auf Grund des § 1402 St.- G.-B. und der §§ 325, 326, 480 St.-Pr.-O., da eine Deckung der die Angeklxgten möglicherweise treffenden“ höchsten Geldstrafe und die Kosten des Verfahrens durh Beschlagnahme einzelner denselben gehöriger Gegenstände niht möglich ist, zwecks dieser Deckung, mit Beschlag belegt :

1) Seidelmaun, Heinrich Karl, geb. am 16. Fe- bruar 1873 zu Stuttgart, zuletzt hier,

2) Brogle, Karl, geb. am 3. September 1871 zu Basel, heimathsberehtigt in Nordshwaben, zu- leßt in Hüningen,

3) Hofer, Gustav, geb. am 11. Dezember 1871 zu Fröningen, zuleßt ebenda,

4) Stocker, Karl Jakob, geb. am 23. November 1871 zu Liebsdorf, zuleßt in Wattweiler,

5) Bourguardez, Johann Baptist Eduard, geb. am 21. Oktober 1873 zu Bretten, zuleßt ebenda,

6) Müller, Emil, geb. am 18. Februar 1873 zu Emlingen, zuleßt ebenda,

7) Groff, Anton, geb. am 5. Februar 1873 zu Hausgauen, zuleßt hier,

8) Kauffmann, Karl, geb. am 12. Dezember 1873 zu Obermorschweiler, zulegt in Didenheim,

9) Gubry, Josef Urban, geb. am 9. Dezember 1873 zu Ottendorf, zuleßt in Kiffis,

10) Stehlin von Latsch, Anton, geb. am 27. Fe- bruar 1873 zu Rädersdorf, zuleßt ebenda,

11) Jäger, Johann, geb. am 8. August 1873 zu Tagsdorf, zuleßt ebenda,

12) Heft, Heinrich Wilhelm, geb. am 10. Februar 1873 zu Stuttgart, zuleßt in Dornach,

sämmtlich zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend.

Mülhausen, den 14. Juni 1894.

Der Kaiferlihe Erste Staatsanwalt : Vogt.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl. [67815]

Das Kgl. Amtsgeriht München I1., Abth. A. f. Z.-S. hat unterm 12. Februar 1894 folgendes Auf- gebot erlassen. Es sind, wie behauptet, zu Verlust gegangen ; ; : 1) a Depositenschein der Bayer. Vereinsbank hier, d. d. 14. April 1892, Nr. 8134, gezeichnet von Beschoren und Lang, wonach Privatier Josef Strehle dahier, Münchner Lokalbahngesellschafts-Obligationen im Nennwerthe von 10 000 4 bei genannter Bank als offenes Depot hinterliegen hat ; (

2) die 49/oigen- Pfandbriefe der Bayer. Vereins- bank hier, Litt. C. Ser. XVI, Nr. 47 482 zu 500 M und litt. E. Ser. XI. Nr. 27 627 zu 100 46, welche auf Therese Then, Gastgebersgattin in Rumgraben, Beéezirksämts Traunstein, vinkuliert und bis jeßt nicht wieder auf Inhaber gestellt sind.

Auf Antrag des Josef Strehle bezw. der Therese Then werden die allenfallsigen Inhaber der bezeichneten Urkunden aufgefordert, ihre Rechte hierauf bis spätestens im Aufgebotstermin von Montag, 24, September 1894, Vormittags 9 Uhr,

im diesgerichtlißhen Geschäftszimmer Nr. 40/IT. Augustinerstock anzumelden und die bezeichneten Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos- erklärung erfolgen wird. München, 14. Februar 1894. Der Kgl. Gerichtsschreiber : (L. S.) Störrlein, K. Sekretär.

[67805]

Das Königl. Amtsgeriht München T., Abth. A. f. Z-S., hat unterm 12. Februar 1894 folgendes Aufgebot erlassen:

Es sind behauptetermaßen zu Verlust gegangen:

1) eine Lebensversicherungspolice der Bayer. Hypo-

theken- und Wechselbank hier d. 4d. E: 1856

Nr. 4735 A. Fol. 235 G. B. II., unterzeihnet von Direktor Brattler und Administrator Gottschall, wo- nach der Architekturkandidat Eugen Heinrih Gugel dahier sein Leben um 500 Fl. bei genannter Bank auf Lebensdauer versichert Ta und eine weitere

olice derselben Bank d. d. 31. Juli 1865 Nr. 7791

ol. 29 G. B. IV., unterzeihnet von. Direktor

astner und Sendtner, wonach der genannte Gugel, Architekt und Professor an der Königl. Niederl. polyt. Schule in Delft, um weitere 3500 Fl. sein Leben versichert hat ;

2) eine Lebensversiherungévolice derselben Bank d. d. 29. Mai 1888 Nr. 5560 A. 4, unterzeichnet von den Direktoren Sendtner und Krüll, wonach Karl Rauker, Schmied, Pumpenfabrikant und Schlosser in Niederbexbah sein Leben um 6000 4. auf Lebensdauer bei eben derselben Bank versichert hat.

Auf Antrag 1) des Königl. Advokaten und Rechts- anwalts Justiz-Rath Kleinschroth, namens des Gugel, 2) des Königl. Landgerichts-Sekretärs a. D. Oskar Steinbrecher, namens des Ranker, werden die allen- fallsigen Inhaber der bezeichneten bezüglichen Urkunden aufgefordert, ihre Rechte hierauf bis spätestens im Aufgebotstermin vom Donnerstag, 20. Sep- tember 1894, Vormittags 9 Uhr, im dies- R Geschäftszimmer Nr. 40/11. Augustiner- tod anzumelden. und die bezeihneten Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er- folgen wird.

München, 14. Februar 1894.

Der Königl. Gerichtsschreiber : (L. S.) Störrlein, Königl. Sekretär.

[18685]

Das Sparbuch 1315 der Sparkasse des Kreises Wongrowiß, lautend mit Einschluß der bis 31. De- zember 1893 aufgelaufenen Zinsen über 153 81 H, ausgestellt für die Geshwister Andrzej und Michael Michalski in Naczkowo, durch den aus- gewanderten früheren Vormund der Gläubiger, Knecht Andreas Szprywa in Verlust gerathen, soll auf Antrag des derzeitigen Vormunds, des Michael Michalski, Wirth Kusz in Kaczkowo, aufgeboten werden. Der unbekannte Inhaber des Sparkassen- buchs wird aufgefordert, dasselbe spätestens im Termin vom 28. Januar L895, Vorm. 10 Uhr, vorzulegen, widrigenfalls es für kraftlos erklärt werden wird.

Wongrowitz, den 4. Mai 1894.

Königliches Amtsgericht.

[4492] Aufgebot.

Auf den Antrag des Pferdehändlers A. Scheyer zu Weißenfels a. S., vertreten durh die Nehtsanwälte Wölbling und Märker zu Berlin, wird der Jnhaber des angeblih im Februar 1894 verloren gegangenen Wechsels, d. d. Breslau, den 11. Oktober 1893, über 1400 (zahlbar am 20. Januar 1894, aus- gestellt von Otto Richter an eigene Ordre, acceptiert von Georg Smele in Breslau, mit dem Blanko- Indofsement des Ausstellers sowie mit Giros von

1 A. Scheyer und Grünthal & Heryl versehen, von

leßterer Firma an die Ordre der Neichsbank-Haupt- stelle zu Breslau giriert, von A. Scheyer angeblich im Regreßwege eingelöst) hierdurh aufgefordert, seine Rechte auf diesen Wechsel spätestens im Aufgebots- termine den 3. Dezember 1894, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht. an Ge- rihts\tele Swridniyzer Stadtgraben Nr. 4, Zimmer Nr. 89, im 11. S1ock- anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls derselbe für kraftlos erflärt werden wird.

Breslau, den 12. April 1894.

: Königliches Amtsgericht.

[18693] Aufgebot.

Auf den Antrag der Direktion des Westpreußischen Landgestüts zu Marienwerder sollen die unbekaunten Gläubiger der Gestütskasse für das Etatsjahr 1. April 1893 bis dahin 1894 aufgeboten werden. Alle diejenigen, welche Ansprüche an diese Kasse aus der genannten Zeit zu haben glauben, werden aufgefordert, solche der Gestütskasse, und zwar spätestens in dem auf den S. November 1894, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, an-

beraumten Dee anzumelden, widrigen- falls sie threr Rechte gegen die Kasse verlustig gehen

und mit ihren Ansprüchen an diejenigen, mit welchen sie die betreffenden Verträge abgeschlossen haben, werden verwiesen werden. i Marienwerder, den 13. Juni 1894. Königliches Amtsgericht.

[18689] Aufgebot.

Im Grundbuch von Brilon Band 39 Blatt 40 Abtheilung 111 Nr. 2 sind für Franz Neukirchen zu Brilon 20 Thlr. 12 Sgr. 9 Pf. nebst 5 9/6 Zinsen seit 24. April 1841 eingetragen. Die Post soll ge- tilgt und das über dieselbe gebildete Dokument ver-

loren sein. Auf Antrag des Kaufmanns Julius Dalberg zu Jserlohn, vertreten durch den Justiz- Rath Lohmann zu Brilon, werden die unbekannten Berechtigten der bezeihneten Post bezw. der JIn- haber der Hypothekenurkunde aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 26. September 1894, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte ihre Ansprüche und Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen werden und die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Brilon, den 28. Mai 1894. Königliches Amtsgericht.

mit der Behauptung, daß ihre Nachforschungen nach

als 30 Jahre verstrihen seien, um Einleitung des Art. 123 Ziff. 3 des Bayer. Ausf. Ges. z. R.-Z.-P.

[4493] i Aufgebot. A 1 i Bezüglich der nachverzeihneten Hypothekforderungen haben die jepigen Besitzer der Pfandobjekte

den rechtmäßigen Inhabern der Forderungen fruchtlos

geblieben und vom Tage der leßten auf diese Forderungen sih beziehenden Handlungen an gerechnet mehr

Amortisationsverfahrens gebeten. Auf Grund des

D. ergeht an die unbekannten rechtmäßigen Gläubiger und an alle, welche sont ein Recht auf diese Forderungen zu haben glauben, die Aufforderung, thre An- sprüche. binnen sechs Monaten, längstens aber im Termine vom Dienstag, den 6. November 1894, früh 9 Uhr, Sitzungssaal des unterfertigten Amts geltend zu machen, widrigenfalls die Forde- rungen für erloschen erklärt und demzufolge im Hypothekenbuch gelöscht würden :

Besitzer der Pfand- objekte zur Zeit der 1 Hypothekeintragung,

Hypothekenbuch

jeßiger

Datum des Betrag, Gläubiger und Eintrags S eth Schuldgrund.

onat | S Mo1 S

Diet, Johann, Birkach,

Spiehl, Friedr., Oekonom allda,

do.

Zwaster, Eva Marg., We_, Birlach,

Hümmer, Kath., allda,

109 | Hümmer, Johann, Birkach,

Derselbe

Ebensfeld . | 47/48 | Reichert, Lorenz, Bâcker, Ebensfeld,

Senger, Ignaz, Oekonom allda,

860/61] Reichert, Lorenz,

Jung, Kath., Ebens- feld,

Herreth . | 458 | Langguth, Gg., Herreth,

Müller, Joh. Gg, Oekonom von da,

Hofmann, Nikol., Loffeld,

Geldner, Gg., Wirth allda,

Zillig, Andr., sen., Prächting,

Zillig, Andr., jun,

Birkach

do.

Horédorf

Prächting

Naab, Andreas, Rattelsdorf, Kaiser, Kath., geb. Raab, Ockonomen- ehefrau v. Zaugen- “dorf, Raab, Andreas, Rattelsdorf, Nothlauf, Gg., Wirth v. da, do. L: Usfselmann, Marg., Wwe, Schneiderbanger, Gg. Peter, Ebing, Amon, Nikol., Kümmersreuth, Kunzelmann, Gg. Mich , Oekonom y¿ dä, Ueting Ï 3 | Geldner, Joh., Oekonom i. Ueting, Gberth, Pankraz, Ockonom von da, Böh, Johann, Zapfendorf, Üselmann, Michael, Oekonom von da,

Staffelsteiu, am 14. April 1894. Königliches (Ti, 5)

Staffelstein, den 14. April 1894.

Rattelsdorf

Schwabthal

Zapfendorf

«| WTTbL, 125 fl. rhn. vorgemerktes Kapital für

den Oekonomen Johann Hofmann zu Birkach, lt. Hyp. Protokolls.

200 fl. rhn., mit 5 9/0 verzinsl. Kapital für die Zollbeamtenwittwe Marga- retha Gunzelmann zu Bamberg, auf Konsens vom 8. August 1825.

36} 140 fl. rhn. Restkapital aus ursprüng- lih 1200 fl. für den quiesc. Kgl. Landrichter Schell in Bamberg, lt. Hyp. Prot. v. 18. Februar 1836, mit Diépositionsbeshränkung in I1. Rubrik.

CEigenthumsvorbehalt zu Gunsten des Philipp Anton und des Johann Georg Langguth von Herreth, lt. Ehevertrags v. 15. Januar 1829. i:

100 fl. Kaufschillingsrest für den Kantor Johann Adolf Schellein in Grafen- wöhr, mit 5 9/6 verzinslih, It. Ver- trags vom 14. Januar 1834 u. vom 11; Juli 1835.

4500 f. D restforderung für Johann Maurer, geb. 25. Dezbr. 1833, und für Dorothea Peßler, verwitt, Künell, nun wiederverehelihte Schmitt von Prächting, nun in Amerika, lt. Versteigerungsurkunde vom 25. Auaust A Nr. 177 und Antrags v. 15, Oft.

175 fl. rhn. Kapital an Katharina Brehmin in Bamberg, mit 9 °/ Di auf Konsens vom 10. Dezbr.

125 fl. rhn. Kapital für den Forst- meister Sebastian Rattinger in Bam- berg, mit 5 9/9 verzinslih, auf Kon- sens v. 8. März 1824. |

1833] 150 fl. rhn. Kapital für den Kreisrath Stapf zu Bamberg, mit 5 9/9 ver- ginglich, auf Hyp. Brief y. 6. Dezbr.

125 fl. Kapital resp. Erbtheil fir den abwesenden Paul Helmprobst, lt. Hyp. Protokolls.

400 fl. Kapital für den Gemeinde- vorsteher Johann Fug in Sassendorf, mit 5 9% berctnelid lt. Hypotheken- protokolls.

Amtsgericht.

hrift. Zur Beglaubigung:

Der Kgl. Gerichtsschreiber (L. 8.) Shmidtner, Sekretär.

- Aufgebot. 11S ieuve Hypothekenpost: ;

Die auf dem Grundstücke des - Eigenthümers

riedrih Schueß zu Hopfenbruch Band 1 Blatt

r. 10 des Grundbuchs von Hopfenbruch in der 11. Abtheilung unter Nr. 4 für die Großeltern der Antragsteller, den Ausgedinger Johann Friedri Süß und dessen Ghefrau, geborenen Haase, aus dem Riiifuarirage vom 3- September 1829 und dem Rezesse vom 20./22. Januar 1845 eingetragenen 64 eier oder 192 f Termin®gelder, wovon jährlich 8 Thaler gezahlt werden sollten, eingetragen zufolge Nerfügüng vom 11. Oktober 1845, soll angeblich ge- tilgt sein und deshalb im Grundbuche gelöst werden. Auf Antrag des vorstehend genannten Grundstücks-Cigenthümers werden daher die genannten Gläubiger und deren Rechtênachfolger aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die bezeichnete Post spätestens im Aufgebotstermin am 30, November 1894, Vormittags 1A Uhr, Zimmer Nr. 17, 11 Treppen, bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf dieje Post werden ausgeschlossen und die Post im Grundbuche gelös{cht wird.

Folgende Hypothekendokumente :

a. über die auf dem Grundstücke des Eigenthümers Wilhelm Ueckert jun. zu Mariecnwiese, vertreten dur den Rechtsanwalt Lasker zu Landsberg a. W., Band 1 Blatt Nr. 8 des Grundbuchs von Marien- wiese in Abtheilung IIT unter Nr. 21 für den Maschinenbauer Friedrich Wilhelm Kiengrün zu Landéberg a. W. eingetragenen 300 Thaler gleich 900 A Restbetrag von 650 Thaler, zu fünf Prozent verzinslih, aus dem Vertrage vom 14. März 1865, zufolge Zessionseintragung vom 23. August 1866, bestehend aus dem Hypothekendokument über die ursprünglichen 650 Thaler, nämlih Hypothekenbuchs- auszug und Ingrossationsnote vom 29. April 1865 nebst Vertrag vom 14. März 1865 und der Ab- zweigungösnote vom 27. August 1866,

b, über die auf dem Grundstücke des Amtsvor- stehers August Luß zu Schütensorge, vertreten dur den Rechtsanwalt Kunkel zu Landsberg a. W,, Band 1 Blatt Nr. 17 von Schütensorge Vorwerk in Abtheilung T11 Nr. 5 für die verwittwete Aus- gedinger Christiane Heinriette Jaeck (auch Jaecke), geb. Schüler, aus Ober - Gennin eingetragenen 15 Thaler gleih 45 M Zinsreht, bestehend aus dem Hypothekenbuchsauszuge, der Ingrossationsnote vom 17, Oktober 1868 und der Urkunde vom 8. Oktober 1868, sind angeblih verloren gegangen und sollen für kraftlos erklärt werden zum Zwecke der Löschung der Posten. j

Die Inhaber dieser Urkunden werden aufge- fordert, ihre Nechte spätestens im Aufgebotstermin am 30, November 1894, Vormittags 1A Uhr, Zimmer Nr. 17, 11 Treppen, anzumelden und die Ürkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos- erklärung erfolgen muß.

Landsberg a. W., den 11. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht. [3881] Bekanntmachung.

Nachdem der Uhrmacher Otto Timäus in Parsau glaubhaft gemacht hat, daß cine auf seinem Neu- anbauerwesen No. ass. 52 daselbs aus der geriht- lihen Obligation vom 19. Juli 1869 für den Branntweinbrenner Christoph Müller in Parsau, später in Walsrode, eingetragene Hypothek zu 1500 längst zurückgezahlt, die darüber ausgestellte Urkunde aber abhanden gekommen sei, und das Aufgebots- verfahren beantragt hat, so werden die unbekannten Inhaber der Urkunde und alle, die auf die Hypothek Anspru machen, hierdurch aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 10, November e., Morgens 10 Uhr, anberaumten Termin vor unterzeichnetem Herzoglichem Amtsgericht zu melden, widrigenfalls die Hypothekenurkunde gegenüber dem Eigenthümer des oben bezeihneten Neuanbauerwesens für kraftlos erfärt, die Hypothek aber gelöst werden soll.

Vorsfelde, den 9. April 1394.

Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

[18683] Aufgebot.

Nachdem. die Aktiengesellhaft Harzer Werke zu Rübeland und Zorge das Aufgebot nachverzeihneter Orundflächen :

1, im Forstreviere Hohegeiß:

Forstort RNauhehöhe Nr. 20 0,1380 ha, II. im Forstreviere Wieda: Forstort Radebeil Nr. 18 0,1120 ha, IIT. im Forstreviere Zorge: Forstort Taubenthal Nr. 2 0,3460 ha, « N #4802020. «D O20 Wäschkopf ,„ 10a 0,1340 , u ¿1a 0,1480, i Y Kttcbera: 12 0,8660 deren Eigenthumserwerb sie glaubhaft gemacht hat, ¿wecks Eintragung derselben in das Grundbuch be- antragt hat, werden alle diejenigen, welhe Rechte an diesen Flächen zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, solhe Rechte spätestens in dem auf den 13, Oktober d. Js., Vormittags 10 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte anberaumten Termine anzumelden unter dem Rechtsnachtheile, daß nah Ablauf der Frist die vorgedachte Ae als Eigenthümerin dieser Grundstücke im Grundbuch eingetragen werden wird, und daß, wer die ihm obliegende Anmeldung unterläßt, sein Recht gegen Dritte, welche die Grundstücke im redlihen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs erworben haben, niht mehr geltend machen kann. Vermessungskarten per die aufgebotenen Grundflähen können während er Geschäftsstunden auf hiesiger Gerichtsschreiberei eingesehen werden.

Walkenried, den 14. Juni 1894.

Herzogliches Amtsgericht. Voges.

{18690 Aufgebot b In Abtheilung II na Mtehend bezeichneter Grund- uhblätter befinden si folgende Eintragungen: L. Im Grundbuche von Haßum: Nr D A Db 50: „e Dahlet auch an Mennenga Erben fün Stüber Grundpaht, Y x I B. Band 11 Bl. 54: - 1. Mennenga’she Erben heben davon jähr- l Stüber rundpacht, h d d. Nicht Ier muß éine jährlihe Grund- von fechs Gulden an Ulfert Harms Erben zahlet werden.

Br Im Grundbuche von Bunderneuland Band 1

Nr. 1. Fünf Reichsthaler 24 Schaf 5 wt. zu jeder vollen Kapital- und Perfonalschazung.

Der Zimuniermeister Friedrih Janssen Bykboff zu Hazum als AgERYEneE Eigenthümer des Grund- besißes Band 11 Bl. 50 und 54 von Hatzum und der Landwirth Johann Folkert Groeneveld zu Bunderneuland als eingetragener Eigenthümer des Grundbesißes Band T Bl. 1 von Bunderneuland haben giaubhaft gemacht, daß die bezeihneten, auf ihrem Grundbesig haftenden Rechte längst erloschen find. Auf Antrag derselben werden alle, welche die Gerechtsamen oder Ansprüche daran zu besitzen ver- meinen, aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem auf Donnerstag, den 29. November d. J., Vormittags 10 Uhr, bestimmten Termin anzu- melden, widrigenfalls für den sih niht Meldenden im Verhältniß zum Antragsteller die Rechte verloren gehen und auf Antrag der leßteren im Grundbuche gelös{cht werden sollen.

Weener, den 7. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht. I.

[18692] Aufgebot. Die beiden Brüder 1) Carl Wilhelm Schwantes, geboren am 7. Junt 1843, 2) Carl August Shwantes, geboren am 1. Fe- / bruar 1846, beide aus Kolmar i. Posen, welche im Jahre 1860 nah Amerika ausgewandert sein sollen, werden auf den Antrag ihres Abwesenheitsvormundes, Kauf- manns Theodor Schwantes von hier, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin am 12S. Juni 1895, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeich- neten Gericht zu melden, widrigenfalls sie werden für todt erklärt werden. Kolmar i. V., den 10. Juni 1894. Königliches Amtsgericht.

[18691] Verschollenheitsverfahren.

Nr. 6599. Das Gr. Amtsgericht hier hat unterm Heutigen folgenden Vorbescheid erlassen:

Die ledigen Theresia Merkt, geboren zu Spaichin- gen am 25. September 1871 und Maria Merkt, geboren zu Spaichingen am 20. Oktober 1872 und zuleßt wohnhaft gewesen in Markelfingen, diesseitigen Bezirks, werden seit August 1889 vermißt und ist die Verschollenheitserklärung derselben beantragt. Die Vermißten werden deshalb aufgefordert, binnen Jahresfrist Nachricht von sih anher gelangen zu lassen, widrigenfalls sie für verschollen erklärt würden. Zugleich werden alle diejenigen, welche Auskunft über Leben und Tod der Vermißten zu ertheilen vermögen, aufgefordert, hiervon binnen der gleihen Frist dem Amtsgerichte Anzeige zu erstatten.

Radolfzell, 13. Juni 1894.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts : (Unterschrift.)

[18405] Bekanntmachung.

Das Kgl. Amtsgericht Vilshofen hat unterm Gestrigen folgendes Aufgebot erlassen :

Auf Antrag der Bauersehefrau Anna Wallner von Schwarzhöring und Genossen, der nächsten ge- feßlihen Erben des seit dem russischen Feldzuge des Jahres 1812 vermißten Bauernsohnes Michael Stau- dinger von Niederndorf, ergeht hiemit in Gemäß- heit des § 824 der Reichs-Ziv.-Proz.-Ordn. und des Art. 103 ff. des Ausf.-Ges. hiezu nachstehende Auf- forderung:

1) an den verschollenen Michael Staudinger spätestens im Aufgebotstermine, welher auf Don- nerstag, den 6, Dezember 1894, Vormittags 9 Uhr, anberaumt wird, persönlich oder \hriftlich beim hiesigen Gerichte sich anzumelden, widrigenfalls er für todt erklärt werde,

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotstermine wahrzunehmen, und

3) an alle diejenigen, welche über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Gericht zu machen.

Vilshofen, den 13. Februar 1894. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts Vilshofen.

Tischendörffer, K. Sekretär.

[18687] Aufgebot.

Auf den Antrag der Wittwe Gaßmann, Dorothee, geb. Holbreiter, zu Burg, vertreten dur den Nechts- anwalt Müller zu Burg, werden die Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer des am 10, November 1893 zu Burg verstorbenen Schneidermeisters Ignaz Gafmanun aus Burg aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 8. Oktober 1894, Vor- mittags 10 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß des Genannten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls sie gegen die Benefizialerben ihre Ansprüche nur noch infoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nußungen dur Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht ershöpft wird. :

Burg, den 1. Juni 1894. ]

Königliches Amtsgericht.

[18757] Bekanutmachung. :

Am 28. März 1893 ist zu Krefeld der Schriftseßer Theodor Richard Schurff, geboren daselbst am 20. Februar 1846 als uneheliher Sohn der Anna Maria Schurff, gestorben, ohne, soweit ermittelt worden, erbberechtigte Verwandte zu hinterlassen. Es hat daher der Königlich preußische Fiskus, ver- treten dur die Königliche Regierung zu Düsseldorf, den Antrag gestellt, ihn in den Nachlaß einzuweisen.

Düsseldorf, den 12. Juni 1894.

Königliches Landgericht. IT. Zivilkammer. Schmit. Junkermann. Morsbach.

[18724] Aufgebot.

Auf Antrag des Testamentsvollstreckers der ver- storbenen Eheleute, Rentner früher Gastwirth Johann Dierk Lütgens und Maria - Luise (Louise) Christiane (Christine) (auch Maria Christiane Louise), eb. Bruns, nämlih des Franz Joachim Heinrich Peters vertreten durch den hiesigen Rechtsanwalt

: Eggers, O ein Aufgebot dahin erlassen :

s werden 1) Alle, welhe an den Nachlaß des hierselbst am 3. Oktober 1893 verstorbenen Rentners üheren Gastwirths Johann Dierk Lüitgens, ie an den [Nachlaß seiner hierselbst am

17. April 1894 verstorbenen Ehefrau Maria

oder fonftige Ansprüche zu en vermeinen ; alle Diejenigen, welhe den E des von dein vorgenannten Erblasser hierselbst am 14. März 1893 errichteten, mit Zusaß vom 30. September 1893 versehenen, hierselbst am 19. Oktober 1893 publizierten Testaments, sowie alle Diejenigen, welche den Bestimmungen des von der vorgenannten Erblasserin mit Geneh- migung ihres Ehemannes hierselbst am 14. März 1893 errihteten, mit Zusaß vom 30. September 1893 versehenen, hierselbst am 1. Mai 1894 publizierten Testaments, insbesondere der Ernen- nung des ARra en zum Testamentsvollstrecter der beiden leßtbezeihneten Testamente und den demselben ertheilten Befugnissen, namentlich der Befugniß, alle etwa auf Namen des Erblassers geschriebenen bezw. zum Nachlaß der Erblasserin gehörigen Grundstücke, Hypothekpöste und Werthpapiere auf seinen alleinigen Konsens hin zu veräußern, umzuschreiben und zu tilgen, Klau- feln anzulegen oder zu tilgen, auh nöthigenfalls einen oder mehrere Substituierte eraennen zu dürfen, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, folhe An- und Widersprüche bei der Gerichts- schreiberei des unterzeihneten Amtsgerichts, Falraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51; pätestens aber in dem auf Freitag, den 5. Oktober 1894, Nachmittags U Uhr, an- beraumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zu- E On bei Strafe des Aus- ues. Hamburg, den 5. Juni 1894. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. 40% _(gez.) Tesdorpf Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichts\creibergehilfe.

[18676] Aufgebot.

Auf Antrag des Nachlaßpflegers, Buchhalters Otto Klette zu Antonienhütte werden die Nachlaß- E des am 21. November 1893 zu Antonien-

ütte verstorbenen Bilderhändlers Alois Kroll auf- gefordert, spätestens im Aufgebotstermine den L. Of- tober 1894, Vorm. 10 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß desfelben bei dem unter- zeichneten Gerihte, Zimmer Nr. 33, anzumelden, widrigenfalls sie gegen die Benifizialerben ihre An- sprüche nur insoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Aus\{luß aller feit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nußungen durch Be- friedigung derx angemeldeten Ansprüche nicht er- [höpft wird.

Kattowitz, den 7. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht. Dr Jai.

[18746] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Henriette Koppel, geb. Altmann, hier, vertreten durh den Rechtsanwalt Eugen Goldstein hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Adolph Koppel, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts T zu Berlin auf den 14, November 1894, Mittags 12 Uhr, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte A Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 13. Juni 1894.

Buchwald, S E Divilee des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 21.

[18747] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Luise Schindel, geb. Loesh, zu Berlin, vertreten dur den Justiz-Rath Heer daselbst, klagt egen ihren Ehemann, den Privatsekretär Franz Emil erdinand Schindel, früher zu Berlin, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlassung mit dem Antrage auf Ehescheidung, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklag- ten für den allein {huldigen Theil zu erachten, und ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 22. E des Königlichen Landgerichts T zu Berlin, Jüden- straße 59, 11, Zimmer 119, auf den 27. No- vember 1894, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 15. Juni 1894.

Seffert, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 22.

[18726] i /

In Ehesachen der Ehefrau des Steinhauers Richard Mersier, Alwine, geb. Lohmann, genannt Hoop- mann zu Witten, vertreten durch den Rechtsanwalt Heitmann zu Bochum, wider ihren genannten Ehe- mann ist Verhandlungstermin auf den 20. Ofk- tober 1894, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 22, vor der ersten Zivilkammer des hiesigen Königlichen Landgerichts anberaumt. Zu diesem Termine ladet die Klägerin den Beklagten mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Diese Bekannt- adung geschieht zum Zwecke der öffentlichen Zu-

ellung.

Vocurni, den 15. Juni 1894.

Heitkönig,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

18725 Oeffentliche Zustellung. [ 1 Gnilie Auguste, verehel. Bode, geb. Schramm,

in Dresden,

2) Ida Auguste, verehel. Gebauer, geb. Spar-

mann, in Dresden, i L Emilie, verehel. Gottschall, geb. Schilg,

in Dresden,

L Anna Minna, verehel. Klenner, geb. Männchen, in Obervogelgesang,

6) Auguíte Therese, verehel. S )) Auguste Therese, verehel. umann, verw. Heinrich, ges. Roft H Detner, in Neugruna, as l A verehel. Wei e, geb. Wünsche, i öbtau, 8) Auguste Lina, verehel. Frost, geb. Hertwig, in D) ina M nna Marie, verehel. Vogt, verw. 8, geb. R 2 A pemven, j 06 M E inna Emilie, verehel. Wurzbacher, geb. Müller. in Frauenstein im Erzgebirge, As g

Bauer, in Buchholz, , 12) Ernestine Bertha, verchel. Dreßler, geb. Maul, in Gommern, 13) Johanne Rosine, verehel. Lose, geb. Eichhorn, in Dresden, 14) Amalie Marie, verehel. Ebert, geb. Böhme, in Gruben,

vertreten zu Nr. 1 bis 7 durch den Rechtsanwalt Dr. Schlegel in Dresden, zu Nr. 8 bis 10 dur die Nechtsanwalte Justiz-Rath Hänel und H. Müller ebenda, zu Nr. 11 dur die Rechtsanwalte Dr. Ro- bert Reichel und Dr. Graf daselbst, zu Nr. 12 dur den Rechtsanwalt Dr. Spieß in Pirna, zu Nr. 13 dur den Rechtéanwalt Justiz-Rath Krug in Dreéden, zu Nr. 14 durch den Rechtsanwalt Reinhard in Meißen, als Prozeßbevollmähtigte, klagen gegen ihre Ehegatten, deren jeßiger Aufenthalt unbekannt ift, nämlich zu

Nr. 1 den Gärtner Heinri Christian Hermann Theodor Bode, zuleßt in Blasewiy,

Nr. 2 den Scchlossergesellen Ernst Friedrih Emil Gebauer, zuleßt in Dresden,

Nr. 3 den Mechaniker, späteren Gesangékomiker Theodor Hugo Gottschall, zuleßt in Dresden,

Nr. 4 den Schuhmacher Friedrich Wilhelm Klenner, zuleßt in Königstein,

Nr. 5 den Kaufmann und späteren Buffetier Paul Bruno Rieger, zuleßt in Dresden,

Nr. 6 den Maurer Karl Bruno Schumann, zuletzt in Naußlit,

Nr. 7 den Handarbeiter Friedrih August Weise, zuleßt in Naußlit, _Nr. 8 den Tischler August Clemens Froft, zuleßt in Dresden,

Nr. 9 den Schmiedegesellen Otto Emil Vogt, zuleßt in Dresden,

Nr. 10 den Maurer Karl Heinrih Wurzbacher, zuleßt in Dresden,

Nr. 11 den Posamentier Friedri Gottlieb Pabft- dorf, zuleßt in Dresden,

Nr. 12 den Geschäftsreisenden Alwin Oswald Dreßler, zuleßt in Dresden,

Nr. 13 den früheren Schänkwirth Ernst Gotthelf Lose, zuleßt in Dresden,

Nr. 14 den früheren Bäcker Friedrich Richard Ebert, zuleßt in Dresden wohnhaft,

und zwar zu Nr. 1, 3, 6 bis 14 wegen böslicher Verlassung, zu Nr. 4 und 5 wegen Ehebruchs und böslicher T u zu Nr. 2 wegen Mißhandlun und böslicher Verlassung mit dem Antrage au Scheidung der Ehe vom Bande, womit zu 14 der Eventualantrag auf Eheherstellung verbunden ift, und laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die VI. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts Dresden zu dem auf den 25. Of- tober 1894, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Termine mit der Aufforderung, je einen bei dem Prozeßgerihte zugelassenen Rechtsanwalt zu ihrer Vertretung zu bestellen. Dieser Auszug der- Klagen wird zum Zwecke der öffentlihen Zustellung bekannt gemacht. Zugleich is der angegebene Termin zur Ableistung des in Sachen der Laura Franziska Seibt, geb. Dietze, in Cölln, Klägerin, gegen den Tischler Karl August Seibt, früher in Meißen wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, zufolge Urtheils der 11. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts Dres- den vom 9. Februar 1891 der Klägerin auferlegten Eides bestimmt. An den abwesenden Ehemann er- geht hierdurch die Vorladung zum Schwörungs- termin.

Dresden, den 12. Juni 1894.

Der Gerichtsschreiber des Aen Landgerichts :

Saitenmacher, Aktuar.

[18749] Oeffentliche Zuftellung. |

In Sachen der Emma Antonie, verehel. Ziethen, geb. Meyer, in Dresden, Klägerin, vertreten durch Necbéganwalt Justiz-Rath Hänel in Dresden, gegen den Schlosser Albert August Ziethen, zuleßt in Löbtau wohnhaft, ies unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, hat Klägerin wider das am 29. Mai 1893 verkündete, dem Beklagten öffentlich zugestellte, die Klage abweisende Urtheil der VI. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts Dresden Berufung eingewendet mit dem Antrage: die Che der Parteien vom Bande zu scheiden. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor den V. Senat des Königl. Sächs. Ober-Landesgerihts Dresden auf Sonnabend, den 17. November 1894, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei edahtem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be- fellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Berufung bekannt gemacht. Dresden, den 14. Juni 1894. Der Gerichts\hreiber des K. S. Ober-Landesgerichts: Henkel, Sekretär.

[18744] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Tischler Jahnke, Anna Marie Minna, geb. Briesenick, zu Friedersdorf i. Mark, vertreten durch den Rechtsanwalt Klärih in Frank- furt a. O., klagt gegen den Tischler Albert ugust inte, zuleßt zu Friedersdorf i. Mark, jeßt unbe- annten Aufenthalts, wegen Ehebruchs und wegen

einer gegen den Beklagten erkannten entehrenden Freiheitostrafe mit dem Antragé, das zwischen den

arteien bestehende Band der Che zu trennen und den Beklazten für den allein huldigen Theil zu er- klären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Ms: vid Mir vor die „zweite Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. O. auf den 5, Dezember 1894, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte fentli enen Anwalt zu bestellen. Zum Ziwvecke

der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der

Klage bekannt gemacht.

rankfurt a. O., den 15. Juni 1894. Gröste, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts. T1. Zivilkammer.

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5) Franzisk Agnes, . Rieger, geb.

Quife (Louise) Christiane (Christine) (aub,| MUS ie Diese e As, Vere, PNgET E

Maria Christiane vie geb, Bruns, Erb- a

11) Christiane Henriette, verehel. Pabstdorf, geb.

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