1913 / 153 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

llen zu können. Er glaubt, daß seinSystem in den Jahr-: | ine ausreichende Menn ergeben w en zu sein.

mehr einste und 1915 e eeresverstärkungen gewahf bung der Araber im Seneg

13 haben 4872 Schiffe (gegen 12) mit einem Nettoraumgehalte (1912: 741 568 Registerto Kanal benußt und, nah Abzug des auf bringenden Elblotsgeldes, 323 124 e) entrichtet.

Jm Monat Mai 19 4650 Schiffe im Mai 1 von 865558 Regist Kaiser Wilhelm- analabgabe in Anrechnung zu an Gebühren 370 194 6 (1912:

ürde, um den d-i," 1916 würde d?- al die Lücken ausfüllen. Painlev“

der Skupschtina gab gestern der Minister- } L chitsch in Beantwortung der am 27. Juni an ihn gerichteten Jnterpellationen folgende Erklärung ab:

Nachdem die serbische Regierung die Ueberzeugung erlangt hatte, daß das russishe Sciedsgericht auf einer breiteren Basis erfolgen und daß der sferbisch-bulgari)che Konflikt gleichzeitig mit dem griechis- bulgarischen Konflikt verhandelt werden wird, beschloß fie, daß das russishe Schiedsgericht angenommen werden könne. i Standpunkt wird sowohl in dem ferbis{ch-bulgarischen Notenwechsel als in dem der russishen Regierung zu unterbreitenden Memorandum 1 Fndem die serbische Regierung dem Schiedsgericht zu- stimmte, verblieb sie auf dem Standpunkt, der im leßten Exrposs festgeseßt worden ist.

Nachdem die Jnterpellanten Riberac, Marinkovic und Draskovic gesprochen hatten, wurde die Debatte auf

heute vertagt.

Königreich Preußen. Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

den Verwaltungsgerichtsdirektor Liegniß zum Oberverwaltungs

den Geheim 1 tragenden Rat im Ministe nennen sowie

dem Kreis

a R präsident Pas \he Kontingent auf 12 900 Manx - terbrah den Redner und sagte, de -* Der Abg. Messimy hält -: Ausübung des Polizeidie: die 80 000 Mann, Painlevé

das eventuelle jährliche arab Kriegsminister Etienne unte Schägung ein wenig kühn sei. ishe Kolonialtruppen zur : bilden und so zu ermöglichen, zurückzurufen. egenentwurf die Disziplin Berichterstatter Pat é erklärte, : halten worden, und beì - von vorübergebender V: ftober nur 615000 Mann statt der 712 000

Er erinnerte dann daran, iestzeit abgelehnt habe, die der Darauf wurde abgestimmt und der E 7 it 323 gegen 233 Stimmen abgelel us\chuß der Kammer erklär

t gestern obiger Quelle zufolge, aben für Marokko im Betra,“ - Ueberschuß der indirekten Steue

13 sowie durch Ausgabe kurzfristiger L

Morgenbesser erichtsrat und

Friedrih Schulße rium der öffentlichen Arbeiten zu er-

en Baurat zum vor-

möglich, alger Nordafrika zu diide Mutterland dorthiù entsandt habe, mit der Aeußerung, daß rstellen würde. instellung der den Gegenentwurf zu sein und im O zu stellen, die Frankrei bra Kammer die zweijährige entwurf aufrehterhalte.

entwurf Painlevé m Im Budgeta Finanzminister ährigen Ausg 208 Millionen mit dem ersten Halbjahr 1913 jow tionen zu deen beabsichtige.

Portugal.

hat nah einer Meldung des E d eine Kabelverbin

baumeister Robert Kohlhagen in Düsseldorf den Charakter als Baurat und

dem Gutsbesißer Gustav Düsseldorf den Charakter als

B.“ sind am 28. Juni S. M. S. „Eber“ in Dart- in Nanking und S. M. S. „Lo-

M. S. M. S. „Geier“ in S. „F

Laut Meldung des „W. T. S. M. S. „Emden“ in Y MS ¿Tiger reley“ in Galaß, am 29. in Port Said und S. M.

Zwanzigjährigen sei vorbe

Büren in Hilden im Landkreise dem er vorwarf, nur

Oekonomierat zu verleihen. mouth, S.

in Yokohama ein-

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

i an Stelle des aus den Vorständen Für evangelische Geistliche, Geistlihe und des Pfarr- schiedenen Abteilungsdirigen unb Unterrichtsangelegenÿeiten, Dr. Gerlach den vortragenden Geheimen Oberregierungsrat P dachten Vorstände zu ernennen.

Bulgarien.

Die Regierung hat die Vertreter Bulgariens in Belgrad und Athen , der „Agence Bulgare“ zufolge, beauf- tragt, gegen die Zwischenfälle, die die absolut niht zu recht- fertigenden Angriffe serbischer und griechischer Truppen hervor- gerufen haben, und gegen die offenbar eine Herausforderung bezwectende Zusammenziehung griechischer und serbisher Truppen Einspruch zu erheben und zu erklären, daß die bulgarische Regie- rung jede Verantwortung ablehne für die Folgen, die sich aus einem solchen Vorgehen unmittelbar vor der friedlichen Liqui- dierung der territorialen Streitigkeiten ergeben können.

der Alterszulagekasse

evangelische Württemberg.

n Sigzung der Ersten Kammer hielt der

Bartenstein aus Anlaß des Regierungs- Kaisers und Königs laut

der Ruhegehaltskasse für Witwen- und Waisenfonds ausge- ten im Ministerium der geistlichen Geheimen Oberregierungsrats Nat in demselben Ministerium, aul zum Mitgliede der ge-

Jn der gestrige henlohe- Seiner Majestät des Meldung des „W. T. B.“ 25 Jahre find es, \egensreiche

Fürst Ho jubiläums

Majestät der Kaiser auf eine

Deutshe wohnen, Mit gerechtem Stolz cken wir auf zum Träger unserer hre stets sein Bestes eingeseßt hat d in unerschütterliher Treue stets das Wohl von Neich und Vol m Kaiser dankbar sein für die {wer bedrohten Friedens. Auch

tsvollen Glückfwunsh zum R daß es unserem

daß Seine Regterung gurüblicken Naterland, fondern überall,

in unserem en worden.

ist dieser Tag festlih begang und innigster Dankbarkeit bli Kaiserkrone, der während 25 Ja zum Wohle unseres Vaterlandes un eingetreten ist für die Fürsorge und Ganz besonders dürfen wir unjer dauernde Erhaltung des of wir wollen uns jubiläum ausspreche! ) Kaiser beschieden sein möge,

Das Parlament endgültig die Vorlage, betreffen zwischen Portugal und Panama, angenommen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den Eisenbahnobersekretären Braun in Schleu S chreiber in Magde! brücken und Wulff in S Meyer in Vieweg in nobermateria Eisenbahnobergütervorstehern Wolff Gera und Müller in Hannover lack in Karnap bei fter als Rechnungsrat zu verleihen.

Amerika.

Das Finanzkomitee des amerikanishen Senats hat ein Amendement zum Tarifentwurf angenommen, wonach Terminverkäufe von Baumwolle mit ein Zehntel Cent r das Pfund besteuert werden sollen. Die Steuer würde in wo tatsächlih Lieferung erfolgt, zurückerstattet rder W. T. B.“ meldet, \prehen sich zahlreiche Mitglieder der Baumwollbörse dahin aus, daß sie die vor- geschlagene Steuer als eine ernste Gefahr betrachten.

‘Der demokratishe Caucus hat den Wertzoll auf Oel- gemälde, Aquarelle, Gravüren und Radierungen von 15 Prozent auf 25 Prozent erhöht und die übrigen Tarifsäße des Finanz- Tomitees unverändert angenommen.! ren E mexikanishe revolutionäre Partei hat, obiger Quelle zufolge, die Nachricht erhalten, daß Guaymas in die Hände ihrer Soldaten gefallen sei. die chweren Kämpfe einige Tage gedauert haben.

in Berlin, sen, Paproth und Gerber in Saar- Eisenbahnrechnungsrevisor n technischen Eisenvahnobersekretären erlin und Bauer in Braunschweig, lienvorsteher Schröter in Lissa ( in Hambura, owie dem Oberbahnhofs- dem Uebertritt in den Ruhe-

Sprenger ; "Posen en des Serbischen Preßbureaus sind (

elegramme in Belgrad eingetroffen,

n beute nacht 2 Uhr 10 Minuten Truppen in der Richtung geger. - as erste Artilleriefeuer, wo: {ff auf Retka, Bukwa, J! f dauert auf allen Punkten

Nach Meldun aus Uesfküb zwei erstes besagt: :

Die Bulgaren führte Ueberfall auf unsere aus. 3 Uhr 40 Minuten begann d den ersten Morgenstunden ein An und Reogazi erfolgte.

Das zweite Telegramm lautet :

Die Bulgaren griffen heute nah bei Walandowa an, jedenfalls in der linie zu bemächtigen. Beide Angriffe au nd Beweise, daß die Bulgaren ohne seligkeiten eröffnet haben.

Wie ferner „„ Nähe von Gewg he stattgefunden.

macht zurlicckaomichoen mareon.

enau, Richter in Po eburg, Scriba i tettin, dem

eren ehrfur chen und der Hoffnung Ausdruck geben, noÿ ret viele Jahre zu regieren.

Deutsche Kolonien.

Die Tagung des Gouver Ostafrika ist am Donnersta( uverneur Dr. S

dem Eisen- en Fällen,

Posen), den

Heerdt in nementsrats von Deutsch

nach Erledigung aller Arbeiten nee geschlossen worden. Ueber Sipung liegt folgender Bericht des

Der Kamp

t die serbishen Tru. Absicht, sih der Eise

f die jerbischen Stel! Kriegserklärung die

von dem Go den Verlauf der leßten „W. T. B. vor: Der Gouvernemen betreffend die Einführung der Sonntagsru chaften und die Arbeit der Eingebo der Reichskanzler von seiner Befu stimmte Angelegenheiten zur Besch möglichst ausgiebigen Gebrauch mache deren Wirkungskreis nicht über die

vorsteher Over stand den Chara israt nahm nach kurzer Debatte Nefolutionen, he in den städtischen Ort- Eine Resolution, daß nis, dem künftigen Landesrat be- lußfassung zu überweisen, etnen und alle diejenigen Verordnungen, Grenzen des Schußgebiets hinaus-

meldet, hat gestern früh = [i ein Kampf zwischen Serben und Bul - dem die serbishen Truppen vor der !.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht : M. T. B.“

en Oskar Meißner in Görliß und [lumenthal den Charakter als Geheimer

r A Co E

A B Berichten zufolge sollen ommerzien

Parlamentarische Nachrichten.

Der Schlußbericht über die gestrige Sißung des Reichs - tags befindet sih in der Ersten Beilage. I Y

Der konservative Reichs- und Landtagsabgeordnete Graf von Kan ißt - Podangen ist, wie „„ in Berlin im 73. Lebensjahre gestorben. vertrat der Verstorbene seit 1889 den Wahlkreis Ragnit- Pillkallen und im preußischen Landtage seit 1886 den Wahl- kreis Pr. Holland-Mohrungen.

W. T. B.“ meldet,

die Eisenbahnverbindung zwischen Serres U

he Pressebureau veröffentlicht

bon Veporouchern erlassen werden. Der Gouvernements- Vorschlag hinsichtlih der Depotbücher zu, vertagte ie anderen Kommissionsanträge als nicht der Gouvernementsrat sein Bedauern Nachtragsetat für 1913 nicht eingebraht worden die Dringlichkeit der darin enthaltenen Fortführung der Neubau von Hafenanlagen am Vik- und stimmte einer Resolution zu, daß vor ernementsrat gehört

Hui ugung rat stimmie dem aber die Erörterung über d dringlih. Sodann darüber aus, daß der sei, wobei in der Debatte Fordecungen Kanalisation v Üsambarabahn bis toriasee betont wurde, 1 : Erhöhung der Schiffstarife künftig der Gouv werden möchte.

unterbrechen. R Das amtliche griechis gende Depesche vom gestrigen T Die bulgarishe Armee hat dei und serbischen Streitkräfte begonnen. ten Region hat sie Grenzlinie überschritten und ist li vorgerüdckt. garen beseßt sei, bulgarischen Protokoll festge| \hritten und marschi griehische Kompagni | Tale Musteni wurde angegriffen unl? der Kompagnie in Elevthera liegen kei estern abend 6 Uhr 50 Minut rt abgegeben worden sind. dem linken Ufer der Drei bulgarische Regimenter au der Wardar bei Megikovo die illerie beschießt

Königliche Seehandlung (Preußische Staatsbank).

andlung (Preußische Staatsbank) zum Kassensekretär ernannt.

den allgemeinen Angriff geg In der durs

Protokoll fest.

Kunst und Wissenschaft.

Im Ausstellungsraume der Bücherei des Kunstgewerbe- museums ist eine Sonderausstellung: „Wettbewerb Studenten- kunst“ eröffnet, die an den Wochentagen von 10 Uhr früh bis 10 Uhr Abends unentgeltliŸ zu besichtigen ist. das Ergebnis eines vom Stuttgarter Landes-Gewerbemuseum aus- geshriebenen Wettbewerbs, der den Zweck hatte, die Bestrebungen zur Hebung der deutschen studentishen Kunst zu fördern, Es war die Aufgabe gestellt, für die verschiedenen graphischen Arbeiten für studentishe Zwede, wie Ehrenbriefe, Einladungskarten, Postkarten, Tanzkarten, Kommersbucheinbände und -Titel, Liederterxte, zeitungen, Mappeneinbände, Exlibris u. a. m. neue, geschmacklich etn- wandfreie Lösungen zu finden. Ausgestellt sind die preisgekrönten und eine Auswahl der besten sonst eingelieferten Arbeiten.

_ Bei der Königlichen See ist der Bureaudiätar Günze idi

Serben bese die dur das

gegen Metikovo, Bogdanßt: hme, daß Gewgheli von der Armee gleichfalls die im gr

bei dem Pangäongebirg Eine in Élevthera stati i Eine griechishe Abteilu :

d zog sih auf Tsaghesi zurü.

ne anderen Nachrichten vor, a wanzig Kanonenschüsse gege

te früh 4 Uhr wurde nördlic Wardar Geschügfeuer vernoi: * rane haben auf dem linfei ferbishen Vorposten angegt die auf dem reten Ufer Um 5 Uhr früh wurde ein grieci er von Karafuli entfernt in der Näh 7 Uhr 45 Minuten morgens gr! chischen Posten bei Nigrita an; 8U rüdckten die Bulgaren gegen den Bagolißa|ee vor.

Den bulgarischen Truppen is meldet, strenger Befehl erteilt worden, zustellen und bloß, Truppen angegriffen würden, n zu erwidern. : ie Griehen haben die ( bulgarishen Truppen 1n ihren Quartieren umgzin i und entwaffnet.

on Daresfalam, Aruscha und

In der Anna hat die bulgarische ette Grenze ert auf Gievthera.

e ist abgeschnit

BEerkanmima Uma. Die Ausstellung ist

8 46 des Kommunalabgabengeseßes 92) wird hiermit zur öffent-

Jn Gemäßheit des vom 14. Juli 1893 (G.-S. S. 15 Oesterreich-Ungarn.

Gestern haben in Galizie Wie „W. T. B.“

Neineinkommen der Cronberger Eisenbahn aus dem Betriebsjahre 1912 auf 48 000 gefeßt worden ist. Frankfurt (Main), den 25. Juni 19183. Der Königliche Eisenba B N oes

n die Landtagswahlen meldet, sind von 74 Wahl- Es erhielten die Kons 9, das Zentrum 2 Mandate, früher 8, früher 2, die Allpolen olnishe Volkspartei 16 Mandate, andate, früher 17, die russophilen r 3, die gemäßigten Altruthenen ‘erdem wurde noh ein parteiloser

fommunalabgabepflichtige

stattgefunden. ; freisen 73 Ergebnisse 13 Mandate, bisher 1 die polnischen De 1 Mandat, früher 2, die p früher 21, die Ufrainer 30 Ruthenen 1 Mandat, frü 1 Mandat,

Pole gewählt.

Bogdanta auf

nkommissar. mokraten 1 Mandat, bulgarische Ari Besestigungen. zwölf Kilomet stand, angegriffen. Bataillon einen grie

Literatur.

e N n S mit _unî . Herausgegeben von Eduard Mit 18 Bildnissen, 6 Abbildungen und 24 Handschriften. (Veilag von Hesse und Becker in Leipzig. 9 Leinenbände; 8 6.) Wer Eduard Gngel aus seinem vor zwei Jahren ershienenen Buche „Goethe, der Mann und das Werk“ als einen der besten Goethe- kenner {äßt und weiß, mit wel feinsinnigem Verstehe sicherem Lafkt er Fragen der Literatur von künsileri geshichtliczem Standpunkt Bolksausgabe mit froher Ecwartung in die Hand. Gesamtetindruck Volksau®sgabe

_— Goethes Werke. Briefen, Tagebüchern und Gesprächen.

wie „W.T. s die Operationen serbischen oder griech prechenden :‘

Nichtamtliches.

Deutsches Reid. BeLlin, 1. Juli 19153;

Präsident des Direktoriums der Reichsversicherungs- anstalt für Angestellte, Wirkliche Geheime Oberregierungsrat Koch ist mit Urlaub abgereist.

Großbritannien und Frland.

Wie das „Reutersche Bureau“ nahmittag im Auswärtigen Obwohl die leßten Zusammen sind, haben kürzlich chiedenen Regierungen und auch außerhalb der Botschastervereinigung die auf der Konferenz t erzielt werden konnte, zu einem Ueber- e Besprechungen haben einigen

n, mit wie \hem wie der nimmt

erfährt, werden die Bot- Amt wieder zu- künfte der Bot- fortlaufende

wenn sie von den mit den entf

in Saloniki befind

schafter heute jammentrelen. schafter erfolglos verlaufen Besprehungen zwis zwischen den Bots stattgefunden, um ü selbst kein Fortschrit l fommen zu gelangen. Dies Erfolg gehabt.

Der Minister des" stand des in Paris abgehaltenen arabi gresses empfangen, dessen daß die Syrier auf den mora Europas überhaupt rechneten, der türkischen Regierung zuges

behandeln pflegt,

Preußen.

eint der Werke A * is Forderungen gerecht wird, die der Goethe-Verehrer hegt, wenn er dem wettesten Kreis der Volksgenossen alles zugänglich sehen möchte, „was für A A ge aO A Ie

nzeihnend und für die lebendige Dauer in Herz und Geist seine E R O Werte 160 R ues um fo freudiger begrüßen, nahdem jün #st die Hoffnungen fo arg ent- täuscht wurden, mit denen man dem “Erf e S samten Goethe-Wissenshaft veranstalteten „Volks-Goethe“ entgegen- Engels Ausgabe hält glücklich die Mitte zwischen verwirrendem Ueberfluß und lückenhafter Dürftigkeit. dem Herausgeber Dank, daß er nur nie Lebendiggewesenes und aber die Fülle des Lebenbvollen so verdient auch der jenem den Raum nicht ängstlich Dargebotenen Der Leser wird in den

ber die F üb Goethes vorzuliegen, er die Fragen, über u Griechenland.

Der Ministerrat hat ( legung des Demarkationsprotc:

Einspruch gegen die neue Ver

zu erheben. Man wird diese Ausgabe

or Albreht von Hoffmann in e Verwaltung des Landratsamts im übertragen worden.

Frankreich. Aeußern Pichon hat gestern den Vor- ch-syr ischen Kon- raui Effendi erklärte, lischen Beistand Frankreichs und um die Durchführung der von agten Reformen zu sichern.

Die Deputiertenkammer seßte in der gestrigen Sizung die Beratung der Militärv

Nach dem Bericht des in jeder Hinsicht Anhänger in dem der Nedner nament Dann verteidigte Augagneur von neuem und versuchte, die Ziffern des Ge Nedner bestand auf der Erseßung Beschäftigten durch Zivilpersonen, Beschäftigung beibehalten wür \{lossen, und es wurde zur Augagneur geschritten, lehnt wurde.

Der Abg. Pain t die Jahresklassen im Jahre ihrer gestellt werden sollen. jeßt 1912 genannten Jahrestla 1913 und mit der Klasse 1914 die an eingestellt werden. aufrecht und sieht die Erseßzung von g Zivilisten vor. Painlevé rechnet darauf,

Dem Regierungsa} Berlin ist die kommissaris Kreise Neurode, Regierungsbezirk Breslau,

rat von Gostkowski in Schleswig ist Regierung in Minden, der Regierungsa Berlin der Königlichen Regierung in Danzig, . Janßen in Freienwalde a. O. der der, der Negierungsassessor öniglichen Regierung in Düssel- Nantzau in Solingen Schlewig zur weiteren dienstlichen Der Regierungsaf\sessor roeter aus Oppeln ist dem Landrat des neuernannte Regierungsassessor ndrat des Kreises Neustadt O. S., essor Mengel aus Oppeln dem

Serbien. Verbalnote, die gestern 1.4- en Gesandten Toschew überge erung, wie „W. D. B," ulgarischen Regier hätten bei Elevtizèr: angegriffen , vorhanden Di Nacht zum 30. Juni Feuer eröffnet hätten. eiter, daß unmö li

Auf die bulgarische einen des von der ge-

mittag von dem bulgarish antwortete die ser bis daß die Behauptung der b und griechishe Truppen

und Zlatovo bulgariscye unwiderleglihe lgarishen Truppen in d en seien und das serbischen Regierung erklärt w ischen Trnppen, hon vorgest und daß augens

, Mp Af : Der Regierungs Präsident Za gesehen hatte.

der Königlichen Otto Drews in der Regierungsassessor Dr Königlichen Regierun Dr. Wiechert in Filehne der K dorf undder Regierungsasse\s der Königlichen Regierung in Verwendung überwie Friedrih-S ch Liebenwerda, T ne aus Hannover dem La der neuernannte Negierungsaff

e Regi O E Sagen wir

Abgestorbenes Uniterblichen

ausnahmslos mit aufnahm, Verleger Anerkennung,

g. in Marienwer orlage fort. erklärte der Abg. Molle,

des Gegenentwurfs Augagneur zu sein, lih die regionale Rekrutierung für wertvoll setnen Gegenentwurf nerals Legrand zu widerlegen. der Militärhandwerker und sonstigen die im Falle der Mobilisierung ihre

Darauf wurde die Beratung ge- bstimmung über den Gegenentwurf der mit 339 gegen 214 Stimmen abge -

or Dr. Graf zu T De

„W B würdiges, ansprehendes Gewand gab. stattlihen fünf Bänden nichis von Goethes Werken in Poesie und Prosa vermissen, dessen er bedarf, um sich in des umfassenden Gentus vielseitiges Schaffen, seine Entwicklung und sein Gestalten genießend i In dieser Hinsicht werden thm auch die reihe und ver- ständnisvolle Auswahl aus den Briefen, Tagebüchern und Gesprächen, die vollständige Aufnahme des Urfaust und die ausrei vom Urgötz, dem Urmeister und der Prosa-Iphigenie kommen sein. Jn der Anordnung stehen die Dichtungen, und unter ihnen die in gebundener Form, voran; den S&luß bildet die wissen- Innerhalb der einzelnen Gruppen herrscht, ab- e : i künstlerischen Erwägungen mit Recht von ihr abgewkchen wurde , i Bei den Gedichten ist die Zeit ihrer Entstehung und In den knappen Anmerkungen

d. L

Aktion getret Antwort der / die serbishen und grie Seite behauptet wird, hätten eröffnen können Truppen den Angriff dafür könne daher feinesf jede Anklage na Daß die bulgarischen Ueberfall keiner Regierung unternommen h ein früher unternommener bei Zlatovo von bulgari ei. Die Antwort der Verbalnote gekleidet ist, sandten Toschew am Abend übergeben.

sen worden. eindseligkei t: cheinlich die bulgarisc* vorbereitet hätten. Die Verantwort: rbishe Regier?! ihtung von

zu versenken.

i enden Proben a Mee es tas will- Regierung gegen l ie lei Schritte bei der bulgarisc* und darin, © des Ueberfa i beantwortet geblie chen Regierung, die in d ! wurde dem bulgarischen

Landrat des Kreises Ober Barnim in Freienwalde a. O. und der neuernannte Regierungsassessor Tobias aus Hannover dem Landrat des Kreises Nieder Barnim in Berlin zur Hilfe- leistung in den landrätlihen Geschäften zugeteilt worden.

Die Regierungs furt a. O. und Karl Hur Staatsprüfung für den

levó verteidigte den Gegenantrag, durch den shaftlihe Prosa. Aushebung vom 20. Jahre an eins h

ehend solle im Jahre 1913 mit der die eine Hâlste der Iahresklasse dere Hälfte der Jahresklafse 1913 hält die zweljährige Dienstzeit ewissen Militärbeamten durch auf diese Weise 120000 Mann

habe seinen Gr Schritt gelegentlih

referendare Wilhelm von Reck aus Frank- her Seite un

ig aus Hannover haben die zweite

öheren Verwaltungsdienst bestanden. die des ersten Druckes vermerkt.

wurde jede Dünzerei und Schulmeisterei glücklich vermieden. eshränken fi vornehmlih auf fknappe Feststellungen, wo ein wesent- eänderter Sprahgebrauch den richtigen Sinn einer wichtigen verdunkelte, sowie auf die Verdeutshung ungewöhnlicher Fremd-

Der Gegenantrag

wörter und auf erklärende Angaben über heute nicht ohne weiteres verständlidbe mythologishe Bezüge. In knappen Einleitungen zu den einzelnen Werken findet der Leser alles, was über ihre Entstehung und über die Aufnahme bei den Zeitgenossen für ihn zu wissen wichtig ist. Jn eingehenderen, aber dem Zweck entsprehend doch nur kurz gefaßten Abhandlungen wird er außerdem in das Kunstschaffen Goethes als Lyriker, Dramatiker und Erzäbler eingeführt. Den ersten Band leitet endli ein knappgefaßtes, alles Wesentliche mit Verständnls hervorhebendes Lebensbild Goethes ein. Diese Skizze ist in ihrer Art ein Meisterstück zusammenfassender, klarsihtender, ge- \{chichtlich und psychologisch - entwickelnder Darstellungskunst, und doch kann der Schreiber dieser Zeilen nit umhin, an ihr einige Ausstellungen zu machen, die einzigen überhaupt, die er hier zu er- beben bat. Schon bei der Besprechung des trefflihen Buches „Goethe, der Mann und das Werk“ hat er hervorgehoben, daß er Engels Ve- wertung der Frau von Stein und der Christiane nit zu teilen ver- mag, daß ihm Engel vielmehr in dem erklärlihen und dankerswerten Bestreben, Christiane gegenüber der übershäßten Frau von Stein zu ihrem Rechte zu verhelfen, entshteden zu weit zu gehen \heint. Für völlig verfehlt hält der Referent Engels Ansicht über das Verhältnis Goethes zu Friederike Brion. Es verbietet sich, im Rahmen dieser Besprechung näher darauf einzugehen. Der Leser des Lebensabrisses sei aber ausdrüdcklich auf diesen Punkt hingewtesen. Er findet in dem Lebensbild und in den Bänden der Auswahl alles, worauf Engel Ansicht stügt, abgedruckt. Auf Grund dieser Unterlagen mag er sich felbf sein Urteil bilden. Dem Referenten erscheinen diefe Unterlagen völlig zu versagen, und er kann sein Erstaunen niht untecdrücken, daß ein so feinfinniger und forgsamer Mann wie Engel auf so ungenügenden Gründen eine so gewagte Hypothese aufstellen und sie als erweisbare Taisache verfehten konnte. So wichtig die Sache im Hinblick auf Goethes Persönlichkeit und auf die Geschichte vieler seiner dichterischen Werke erscheint, so unwtchtig ift sie für die Wertshäßung der vor- liegenden Ausgabe. Diese verdient vielmehr uneingeschhränktes Lob. Und so mag diese Besprehung mit dem aufrichtigen Wunsche \chlteßen, daß Engels Volksausgabe von Goethes Werken ein Volksbuch werden möge, aus dem Tausende die Bekanntschaft mit dem größten deutshen Dichter erneuern und vertiefen.

Deutsche Meisterprosa. Ein Lesebuch von Eduard Engel. Mit einem Bildnis Lessings und aht handschriftlihen Lese- stücken. (Verlag von G. Westermann in Braunschweig und Berlin ; in Ganzleinen 3,50 4, Geschenkausgabe 5 6.) Die vorliegende Sammlung bietet eine dankenswerte Ergänzung zu desselben Verfassers treffliher „Deutscher Stilkunst“. Enthielt diese vornehmlich -Bei- \viele dafür, wie der Deulshe niht {reiben soll, so sind in der Sammlung „Deutsche Meisterprosa“ von Meister Eckart bis auf die Gegenwart zahlreiche Beispiele einer nah Form und Inhalt muster- gültigen Prosa zusammengestellt. Der Herausgeber ließ fich bei seiner Auswahl von durchaus einwandfreien Grundsäßen leiten. Er gedachte bei ihr an Lessings Worte: „Ich kenne keinen blendenden Stil, der seinen Glanz nicht von der Wakhrhelt entlehnt. Wahrheit allein gibt eten Glanz“ und an das Urteil Goethes, daß für den Stil „alles auf dke Gesinnungen an- fommt; wo diese sind, treten auch die Gedanken hervor, und nah dem sie sind, sind auch die Gedanken“. Es wurden daher in der Auswahl fast so viele sharf ausgeprägte Persönlichkeiten wie Prosastüke neben- und gegeneinander gestellt. Mirgend wurde der Belehrung zultebe eine sprahlich mangelhafte, unkünstlerishe Form zugelassen, und mancher in seinem Bereich Großer wurde lediglich wegen des Miß- verhältnisses fortgelafsen, das ¿wischen dem Gehalt in feinem Busen und der Form in seinem Geist unausgeglichen bestehen blieb. Die Anordnung ist zwar nicht peinlich streng nah der Zeitfolge getroffen, doch ergibt sich aus ihr zuglei ein zutreffendes Bild von der Gnt- wicklung der deutschen Prosa in der Lage ihrer Meistershafst. Nach sorgfältiger Durhprüfung fann der Referent die gebotene Auswahl au im einzelnen fast uneingeshränkt anerkennen. Von Luther ver- mißt er die Aufnahme eines der die Persönlichkeit des Reformators so überaus kennzeihnenden, auch stilistisch wundervollen Briefe an seine Familtenglieder, z. B. jenen an den Sohn Hans nah dem Tode der fleinen Magdalena. Bei den Proben aus Briefen Bismarck8s an seine Braut und Frau hätte er den gewählten andere vorgezogen, die nah seiner Meinung die dihterische Kraft der Darstellung und die Persön- lichkeit Bismarcks noch deutliher hervortreten lassen. Einen wert- vollen Schmuck des Buches bedeuten die thm beigegebenen Handschriftproben von Goethe, Schiller, Kleist, Jakob Grimm, Bismarck, Moltke und Marie von Ebner - Eshenbah. Aus dem ersten Briefwehsel zwishen Schiller und Goethe aus dem Sommer 1794 sind zwei umfangreide Briefe in -Faksimilewiedergabe mitgeteilt ; von Bismarck ein politis inter- aae Brief an den Grafen D aus dem Jahre 1856, von Moltke die durch ihre s{lichte Größe erhebenden, in threr kristall- flaren Form bewundernswerten „Leßten Gedanken“. In der wert- vollen, mit Einsicht, Feingefühl und großer Sac{ *enntnis ausgeführten Sammlung wird jeder mit Genuß und Nugzen iesen, der Gefühl für die formreihe Schönheit unserer Muttersprache besißt. Man möchte das Buch namentlich in den Händen der heranwachsenden Jugend wissen, decen Schriftsprache, noch in der Bildung begriffen, von dem Me der Meister deutsher Prosa fördernde Beeinflussung erfahren ann.

seine

Technik.

Eine besondere Bedeutung gewinnt die Internationale Bau- fahausstellung in Leipzig dadur, daß es gelungen ist, nicht nur die Fortschritte auf dem Gebiet der Architektur und Maubualt mit ihren eigentlißen Hilfsmitteln darzustellen, fondern daß auch in weiterem Sinne der Anteil unserer Maschinenindustrie in dem neuzeitlißhen Baugewerbe der Oeffentlichkeit vorgeführt wird. Es gibt im täglichen Leben kaum einen Gegenstand, der nit irgendwie von der Maschine gefertigt worden ist. Man hat unser Jahrhundert nicht mit Unrecht das Zeitalter der Maschine genannt, und so ist es denn nit verwunderlih, daß erade auf einer Ausstellung, die das Bauen und Wohnen vor ugen führen foll, auch die Maschinen, soweit sie zu Bauausführungen erforderlich sind, einen ihrer ungeheuren Bedeutung entsprechenden Standplayz erhalten haben. Es arbeiten dort Gleichstrom- und Dreh- strommotore, Dampfmaschinen von ungeheuren Abmessungen zeigen au {on äußerlih, welcher Kraftentwiklung fie fähig find. Ein weites Gebiet ist das der Dol peatpe nen die dicksten Stämme werden von ihnen zu papierdünnen Brettern verarbeiter. Den Fräsmaschinen ist kein Eisen, kein Stahl zu hart, sie dringen in das Metall und durhschneiden es. ‘Mahlmaschinen dienen dazu, Stein und anderes Material zu zerkleinern. Mannigfah sind die zur Schau gestellten Winden und Hebemaschinen; es handelt sich dabet um ortsfeste und fahrbare Bauwinden, Turm- und Drehkrane, die an den entsprechenden Aufbauten und Gerüsten die praktishen Betriebsverhältnisse verwirk- liht zetgen. Alle Hilfsmaschinen für die Herstellung der Bau- materialien, so Betonmishmaschinen, Mörtelmaschinen und die vielseitigen Arten von Stein- und Ziegelpressen, sind hier ausgestellt. eu dürften in vieler Hinsicht die Selbslfahrer sein, die bei Bauwinden, Kranen, Steinbrehern und Betonmischmaschinen anzutreffen sind. Es ist ein Ding ber Unmöglichkeit, tn dem Naum eines kurzen Artikels jede Maschine einzeln zu würdigen, denn deren sind so viele, daß eine Aufzählung nacheinander nur ermüdea würde. Es mögen aber doch noch folgende erwähnt fein: Trockenbagaer, ricsige Kessel für Zentral- heizungen, Sägewerksmaschinen, Wasserreinigungsapparate, Blech- scheren, Werkzeugmashinen, Wanderroste, Schmirgel shleifmaschinen, Rohölmotoren, ampfwäschereimashinen, Vorwärmer für Warm- woasserheizung, Krets\ägen, Baumatertalienaufzüge usw. ervor- ragend gut beshickt is aber die Abteilung der Maschinen- industrie auch auf dem Gebiete der Bautenausftellung, die für die zeitgemäße Inneneinrihtung sowohl für private als auch öffentlide Gebäude tätig ist. Hier findet man kleine elektrishe BZentralheizungsanlagen, Aufzüge und hygienische Ein- richtungen zur Kühlung, Lüftung, Körperpflege usw. Daneben find größere Zentralen für Gemeinden, wie Pumpwerke, Gaserzeugungs-

e Auf dem Gebiet des Kraft- maschinenbaues laffen sih die Erfolge eines Strebens nah größerer

anlagen und eleftrische Werke, vorhanden.

Wirtschaftlichkeit wahrnehmen. Es fällt die Vorherrshaft des Ver- brennungsmaterials auf, das insbesondere beim Antrieb von Bauhilfs- maschinen [n Selbstfahrzwecke ein großes Verwendungsgebiet gefunden hat. Neben den modernen Heißdampfmaschinen treten besonders die neuzeits lihen Dieselmotoren hervor, die zum Teil mit dem billigsten gegen- wärtigen Brennstoff, Teeröl, im Betrieb gezeigt werden. Neben all diesen reinen Maschinen findet man aber in beiden Maschinenhallen auch noch vieles, was der Produktion dieser Maschinen entstammt. Man sieht dort Niemenscheiben aus Metall und Holz, sieht große und kleine Flashenzüge, findet Metallshläuche als Ersay für Gummi und Harfshläuhe. Es sind Schrauben, Kelten, Gewichte, Gisenröhren, Ventile, Drahtseile, Mühlsteine, Kabelshußeisen, Baubeschläge, Tür- \{ließer usw. in ershöpfender Menge ausgestellt. Daß neben der grober Maschinenindustrie auch die kleine entsprehend auzgestellt at, braucht niht besonders betont zu werden; man findet gerade bei diesen kleinen Ausstellern eine Menge praktisher und fati in jeder Haushaltung sehr nüßlich verwendbarer Gegenstände. Eintge Firmen haben außerdem noch Automobile, und zwar Lastkrafiwagen mit und ohne Anhärger und auch Luxusautomobile, ausgestellt. Ein besonders sehen8werter Stand {t der einer großen rheinischen Metall- warenfabrik, die ein Luftballonabwehrgeschüß und vershtedene Geschosse im ganzen und im Durchschnitt zur Darstellung bringt. Die beiden Maschinenhallen der Internationalen Baufachausstellung bieten somit ein getreues Abbild der jüngsten Leistungen der deutshen Maschinen- technik und sind der Beachtung der Fachleute und Laien wert.

Bauwesen.

: Wettbewerb für Entwürfe zu einem Bebauungsplan einer Kleinwohnungsstedlung bei Cöln-Bickendorf und zu Entwürfen für die einzelnen Häuser. Der Wettbewerb wird aus- geshrieben von der Gemeinnügigen Aktiengesellschaft für Wohnungsbau in Cöln a. Rh. (Am alten User 47A bis 55, Cölner Gewerbehaus) unter Architekten Rheinlands und Westfalens mit Frist bis zum 1. Oktober d. I. und mit drei Preisen von 2000, 1500 und 1000 #4 sowie drei Ankäufen zu je 500 4. Dem Preisgeriht gehören u. a. an: Gartendirektor Ende, Negierungsbaumeister Krings, Stadtverordnete Architekten Nöer und Perthel sowie Beigeordneter Landesbaurat a. D. Rehorst, sämtlich in Cöln, Dr.-Ing. Hecker in Düsseldorf, Ge- heimer Regierungsrat Dr.-Ing. Muthesius in Berlin, Beigeordneter Stadtbaurat Schilling in Trier, Baurat Shmohl in Essen a. d. Nuhr und Architekt Tessenow in Hellerau; als Stellvertreter : Königlicher Baurat Bolte, NRegterungsbaumeister Stooß und Stadtbauinspektor Verbeck, sämtlich in Côln. Die Wettbewerbsbedingungen nebst den Plänen sind für 1 #4 von der Geschäftsstelle der genannten Gesell- \chaft zu beziehen.

Land- und Forstwirtschaft.

Ungarischer Saatenstandsbericht.

Nach dem amtlichen Saatenstandsberihl vom 23. Iunt war die Temperatur mit Ausnahme der Tage vom 18. bis 20. Juni normal. Am 15, 16. und 17. sank jedoch die Temperatur, sodaß in vielen Gegenden Nachtfröste, in den Gebirg8gegenden Reif und Frost cintraten. Vot: 19, uit an herrsGte iu ganzen Lande Gewitterregen, der insbesondere jenseits der Köntgsteiges überaus ausgiebig war. Das kühle, mit Niederschlägen verbundene Wetter war von günstiger Wirkung auf die Entwicklung der Halmfrüchte, weil die Halme sich gut entwickelten und die Kern- bildung gut vonstatten gehen konnte. Obwohl der Rost durch das feuhte Wetter an Ausbreitung gewann, blieb er jedoch nur an den Blättern, und nur vereinzelt kommen Klagen, daß sih der Rost auch auf den Halm ausbreitet. Bei vorgeschrittenem Wachstum ist kaum anzunehmen, daß der Nost bedeutenden Schaden verursacht hat. Unter den Halmfrüchten hatte Hafer am meisten unter dem kühlen Wetter zu leiden, da dessen Entwicklung behindert wurde. In einzelnen Gegenden ist eine Verminderung der Ernteaussihten eingetreten. Durch den Frost wurde an den empfindliheren Halmfrüchten, Garten- gewähsen und Hackfrüchten Schaden angerichtet.

A O EiIEn hat überall bereits abgeblüht und ist in der Kern- bildung begriffen. Auf sandigem Boden und in den südlihen Teilen des Landes beginnt der Weizen bereits zu reifen. Für die Samen- bildung war das kühle Wetter von Vorteil, die Halme sind dicht und voll, und der an den Blättern befindlihe Rost scheint stationär zu sein. Falls trockenes Wetter eintritt, dürfte Weizen dur den Nost faum einen Schaden erleiden, doch hob der Berichterstatter mit Nach- druck hervor, daß, obwohl eine allgemeine Besserung an der Weizen- faat zu bemerken ist, doch nicht celeugnet werden kann, daß die Spâät- saaten s{chütter und durch Wildreps überwuchert sind. Durch Brand und Insekten wurde einiger Schaden angerihtet. Im Landesdurchschnitte dürfte die Weizenernte elne Verspätung von acht bis zehn Tagen erleiden, welcher Umstand jedoch günstig gedeutet werden kann, da dadurch die Aehrenbildung vorteilhaft beeinflußt wurde. Von der vom Königlich Ungarischen StatistischWen Amt aus- gewiesenen Weizenanbaufläche von 5,60 Millionen Katastraljoch wurden im Frühjahr 0,18 Millionen Katastraljoch ausgeadckert, sodaß eine An- bauflähe von 5,41 Millionen Katastraljoh verblieb, die im Landes- durchschnitt einen Ertrag von 7,43 Meterzentner auf das Katastraljoch abwerfen dürfte, was einer Gesfamtweltzenernte von 40,2 Millionen E gleihkommt, gegen 47,17 Millionen Meterzentnern im

orjahre.

Roggen und Halbfrucht bürften in den nächsten Tagen \hnittreif sein. Die Halme sind groß, aber an vielen Stellen seria; sodaß nur ein s{chwachmittleres Erträgnis zu gewärtigen sein dürfte. Der Strohertrag ist befriedigend. Mit Roggen und Buchweizen wurden 1 921 892 Katafiraljoh angebaut, wovon 41 400 Katastraljoh ausgeackert wurden, sodaß eine Fläche von 1,88 Millionen Katastraljoch verbleibt. Im Durchschnitt dürsten auf das Katastraljoh 6,89 Meter- zentner, insgesamt also 12,96 Millionen Meterzentner, gegen 13,75 Millionen Meterzentner im Vorjahre geerntet werden.

Gerste ist überall reif und in Südungarn wurde bereits mit dem Schnitte begonnen. Au Sommergerste dürfte, wenn die Witterung ins Trockene übergeht, sehr bald geschniiten werden. Das kühle Ana der leßten Tage beeirflußte die Kernbildung und das Neifen günstig.

__ Der Hafera nbau hatte anfangs unter der Trockenheit zu leiden, während später die Entwicklung durch das kühle Wetter béeinträditiat wurde, sodaß si die Ernteau?sicht-n verminderten.

Auch für die Maispflanze war das kühle Wetter von nach- tetliger Wirkung. Obwohl festgestellt wurde, daß der Reif und Frost vom 16. Juni d. J. keinen Schaden anrichteten, ist zu konstatieren, daß die Pflanzen im Wachstum zurückgeblieben sind. Mais wird zum zweiten Male behackt und gefüllt. Kartoffel n litten auh unter Frost und Reif. Dort, wo kein Frostshaden festgestellt wurde, entwickelt sich die Pflanze kräftig und \{öôn, und die Blätterung ist üppig und gesund. Die Zuckerrübe entwidckelt sich allenthalben s{ön und kräftig, die Blätterung ist diht und die Farbe üppiggrün. Die Zuckerrübe wird stellenweise {hon zum dritten Male behackt. In vielen Gegenden wurde dur Blattläuse und Feld- flôöhe Schaden angerichtet. Zwischen der Donau und der Theiß ist der Saatenstand ausgezeichnet, am rehts\eitigen Donauufer über- wiegend gut und am linksseitigen Donauufer sind die Frühfaaten \{chwächer. Die Blätterung ist überall üppig. In den übri. en Gegenden befriedigt die Pflanze ebenfalls vollkommen. Die Futter- rübe steht befriedigend. N lieferten stellenweise etn \chwahes, anderswo ein mittleres Erträgnis. Gartengewächse hatten viel unter der Trockenheit zu leiden, doch leisten die aus- gtebigen Niederschläge „der leßten Tage dem Wachstum Vorschub. Ee dia urken, Bohnen und sonstige Hülsen- rüchte gedeihen gut. Hopfen entwidelt sich zwishen dem Theiß-

und Donau-Gebiet befriedigend, jenseits der Donau ist das Wachstum jedoch zurückgeblteben. Die Frühsaaten stehen in der Blüte. Jenseits

des Königsteiges befriedigt der Stand der Hopfensaaten nit. Hirse