1913 / 166 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

(R N S O P R E O; C R L S M E i D REAE B C A E E V R L I M T E T E O I E S E F RELL E EE E E PE E E: I O E E A “A E R A: M L F Ey L E I BET S C POEFTE E E A I I E A A N E R S” O P T R D B O O A B” PPAE E Bezeichnung |

Aktenzeichen.

Name, Stand oder Gewerbe und Wohnort des Hinterlegérs.

der

Masse. M

f }

| |

Namen usw. des Gläubigers, für welchen die Hinter- aufzubietenden| legung erfolgt ist, oder der Person, an welche der

hinterlegte Betrag gezahlt werden soll.

a. Angabe der Veranlaffung zur Hinterlegung sowle

b. Bezeichnung der Sache und der Behörde, bei welher die Nechts- angelegenheit etwa anhängig ist.

Tag der

Hinterlegung.

| P; 172/13.

«_17A/13, . 1793/13.

« LCA/1B8,

4

Kolon Köhne zu Haldem, Kreis Lübbecke, im Auftrage.

Nahden.

Se Wichmann in Wieden- rüd.

; | Die Maurermeister H. Teitge und M.

Benthner zu Bielefeld.

j f | ! |

Königl. Amtsgeriht Minden aus der Subhastations\sahe Schlosser Christian Danielsmeier in Hausberge zur Spezial- masse: „Justizrat Neukirch in Minden 4 R O.

Königliches Amtsgericht zu Lübbecke.

Königliches Amtsgericht zu Vlotho.

Kreiskommunalkasse zu Herford. Kreiskommunalkasse zu Herford.

Leibzüchter Joseph Hibbeln sen. in H. Nr. 40 zu Kleinenberg als Rendant des Separationswegebaufonds von Kieinenberg tin Vertretung der Sepa- rationsinterefsen des Generalplans von Kletnenberg, Negterungsbezirk Minden, Kreis Büren, Amtsbeztrk Lichtenau.

732,62

Gerichtsvollzieher Julius Shlichting zu

|

j

74,—

| Ueber die Auszahlung wird demnächst das Vormund-

| | j

| Ueber die Auszahlung wird

| zurügezahlt |

| Jm?

| 45,95 e | 67,75 Nest: 6,25

|

T6927 | +63,66

59/6 Zinsen v. 1/1/08 Dis

8./7. 80 zus. 282,93

7,22

Ackerwirt Franz Geifen aus Engar, Kreis | Warburg, muß behufs Löschung zweier | cingetragener Posten die ad 2 genannte Summe hinterlegen. Der zum Zwangsvertreter zur Bewirkung der schung gerichtlih bestellte Justizrat Grüter in Warburg hinterlegt namens | des Geisen diefes Geld. |

. | Nosenhahn, Gerichtsvollzieher in Herford.

._| Königliches Amtsgericht Bünde namens

« 172/13,

. 172/13.

.. 172/13.

Alle Beteiligten werden aufgefordert, thre Ansprüche und Rechte auf die hinterlegten Massen spätestens in dem auf den

des Kolons Niestrath Nr. 88 Süd- lengern.

3. | Köntglihes Amtsgeriht in Minden zur

Streitmasse Schrewe gegen Windel und Schranz, IV A. 10.

Konkurs des Kürschnermeislers Joseph | Fischer zu Paderborn. Aktenzeichen 1 pro 1879, Amtsgeriht Paderborn.

j Î

Köntgliches Amtsgericht zu Nahden.

Königliche Direktion der Köln-Mindener | Eisenbahn zu Cöln. |

|

Gerichtsvollzieher Otto Harten zu Biele- | feld für den Kaufmann Alexander | Kempe dafelbft. | Fudizialmasse Nieberg gegen von Buttlar | Bökelschen Konkurskurator aus Per-

Î

ziptendes aus der Konkursmafse von Buttlar-Böfkel. |

20,—

168,08 find: 165/65 Rest :

2,43

254,10

|

j | j

j j \ | j

| |

Die Auszahlung unterliegt der

\chafts- oder das Vollstreckungsgeriht Entscheidun treffen.

Prozeßgerihts bestimmen.

| Sämtliche Kosten, welhe dur das Aufgebotsvzrfahren, die Löfchung, Hinterlegung usw. erwachjen find und | noch erwach]en werden, zurück an dte Hinterleger zu Händen des H. Teitge, der Ueberschuß an die ncch

unbekannten Berechtigten, wofür wir die F. W Klevschen Erben, Bielefeld (Vormund: Hilker) halten.

Bleibt der Bestimmung des Amtsgerihts Minden

vorbehalten.

Zurzeit unbestimmt. Demnächst das Königliche Amtsg:riht zu Vlotho. Kolon Künker Nr. 17 in Ennigloh.

Kolon Moriß Nc. 31 in Ennizloh.

Es kann vorläufig niht mit Bestimmtheit angegeben werden, an wen dieses Geld ausgezahlt werden muß, Anspruh darauf machen die Erben Leifmann Abraham Ransoboff, von denen ih das Geld einge- zogen habe. Dieselben behaupten, daß die beiden Boettrichschen Kapitalien längit abgetragen gewesen, fle aber bts jetzt keine Quittung von legitimierten Erben Boettrich haben beibringen können.

gerihtlicßen Ent-

scheidung.

| Unbesiimmt.

5 Die Auszahlung darf nur auf Verfügung des Königl. zurückgezahlt |

| Von diesen 254,10 M

zurückgezahlt |

find: 222 65 +- 19,85 242 90

daher Rest:

11,60

22,47

50,—

44.17

[Nest : 5,83

D

47,72

Amts3gerichts in Minden erfolgen.

1) an die Witwe Lederhändler Hoffmann zu Pader- Don e 10D 6 2) an den Kommissionär Weber zu G 3) Meserviert bleiben für noch ent- stehende kleine Ausgaben . zuf.

999 65

“j w

11,60 29410 M

Ueber die Auszahlung bestimmt demnäc\t das Amtsgericht. | Königliches Amtsgeriht Rahden.

Unbekannt. zurücgezahlt | find: |

| Ueber die Auszahlung wird die Entscheidung des |

Prozeßgerihts bestimmen.

| Unbekannt. Die Auszahlung kann nur auf Anordnung

des Koukursgerits erfolgen.

anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls fie mit ihren Ansprüchen gegen die Staatsk lo d Mindeu, den 4. Juli 1913. aidles E E E erden,

Königliches Amtsgericht.

die Entscheidung des

Kolon |

find künftig auszuzahlen : |

| Die JIateressenten find unbekannt.

Zufolge Erkenntnis des Königlichen Landgerichts IT1. Zivilkammer

g zu Bielefeld vom 16. März 1880, welches mit der VoUstreckungs- Elausel vom 16. April 1880 versehen ist, in Sachen der Lemförder Sandstein-Aktiengefellschaft zu Bielefeld, Klägerin, gegen den Kolon Köhne zu Haldem, Beklagten, wegen Befreiung eines Grundstückes von darauf eingetragenen Abdifaten. Am 1. Mai cr. von Gerihtsvollzieher Schlichting in Nahden, behufs Löschung der Abdikate im Grundbuche von Haldem Bd. V Nr. 49 Abt. 111 Nr. 5 þ und ec gepfändet und hinterlegt.

In den beim Königl. Amtsgericht zu Wiedenbrück von der Laden- gebilfin Franziéka Sinnerbrink bet H. Holthoff zu Cöln und der Näherin Bertha Sprick zu Wiedenbrück angestrengten Inter- ventionsprozessen wider den Kaufmann Joseph Neiteler zu Münster und den Justizrat Quensel zu Rheda C. 103 u. 104/80 ist die Einstellung der Zwangövellstrekung von einer von der 2c. Sinnerbrink zu leistenden Sicherheit von 50 4 und von der X. Sprick von 40 (4 abhängig gemacht. Da die Sicherheit nicht

| geleistet ist, so sind die gepfändeten Gegenstände in Sachen Neiteler

| u. Quensfel gegen den Tischler Gerhard Venkerzu Wiedenbrüdck verkauft.

| Verfügung des Königl. Landgerichts zu Bielefeld vom 9. April 1880

ITI. 3239. Sn der Aufgebotssahz H. Teitge und M. Benthner,

zu den Grundakten Nr. 1078 Bielefeld; anhängig bei dem König-

lihen Landgerichte zu Bielefeld.

a. Weil der Liquidant Justizrat. Neukirch das Eintragungsdokument im Kaufgelderbelcgungótermine nicht hat überreißen können und

| dasselbe trotz späterer erfolgter Aufforderung nit überreicht hat. b. ‘Königliches Amtsgericht Minden.

| |

Gläubiger mit Ansprüchen an diese Summe zurzeit unbekannt. König- | liches Amtsgericht in Lübbeke. Subhastation Hildebrandt K. 6/79. Kaution der Klägerin in der Arrestprozeßsahe Brakhage gegen Brak- hage, anhängig bei dem Köntglichen Amtsgericht Blotho. | Der zu hinterlegende Betrag ist dié Entschädigung für abgetretene | Grundstüde zum Kreis(hausseetau Bünde—Westkilver. Troß | mehrfacher Aufforderung ist die Entschädigung niht abgehoben, | weil die Hypotheken- und Lastenfreiheit des abgetretenen Grund- | slückdes niht nachgewtesen werden konnte. | Der zu hinterlegende Betrag ist die Entschädigung für abgetretene Grundstüke zum Kreitchausseebau Bünde—Westkilver. Troß mehrfacher Außfo: derung ist die Entshädigung nicht abgehoben, weil die Hypotheten- und Lastenfretheit des abgetretenen Grund- stückdes niht nachgewtesen werden konnte. | Die Hinterlegung erfolgt auf Anordnung des Oekonomiekommiffars Wenzlawski zu Paderborn {n der von thm als Spezialkommissar geleiteten Szparationësahe bon Kletnenberg, Aktenzeichen K. 119, und ist angeordnet zur Befreiung der zahlungspflihtigen Sepa- rationginteressenten des Generalplanes von Kleinenberg von threr dur den betâtigten Nachtrag I vom 26. Oftober/23. Dezember 1876 zu dem Hauptfeparationsvrezesse von Kleinenberg festgestellten Berbindlichkeit gegen den zur Empfangnahme der Zahlung bereh- tigten, die Annahme der Zahlung aber verweigernden Ackerwirt | Wilhelm Dllmer H. Nr. 84 zu Kleinenberg. | Auf dem Grundvermögen des Ackerwirts Franz Geisen in Engar und des Johann Nissing in Hohenwepel stehen tm Grundbuche von Engar und Hohenwepel 2 Kapitalien eingetragen : a. 24 Tlr. 2 Sar. 1 Pfg. laut Urkunde vom 4. Dezember 1804 für Freigraf Ignaßz Boettrich in Warburg und b. 84 Tlr. 5 Sgr. 11 Pfg. laut Urkunde vom 27. Avril 1816 für Stadtrat Ignatz Böettrich daselbst. In dem beim früheren Kreisgerichte Warburg anhängig gewesenen Prozeß: Ackerwirt Franz Geisen- zu Engar, Kläger, gegen Erben L-ifmann Abraham Ransohoff zu Pekelsheim sind diese Erben dur} Urteil des genannten Kreisgerihts vom 29. Januar 1875 verurtetilt, das verpfändete Grundvermögen des Geisea und Anderes, was er an Ackersmann Johann NRissing zu Hohen- wepel verkauft hatte, von obigen beiden Posten zu befreien. Als dem Urteil nicht genügt wurde, rourde Justizrat Grüter in War- | burg zum Zwangsvertreter ernannt. Derselbe hat infolge dessen | die beiden Kapitalien nebst 5 jährigen Zinsen mit im ganzen | 406,09 6 von den verfiagten Erben Nansohoff eingezogen und betm Landgericht zu Paderborn das Aufgebot der beiden Posten beantragt. Dem Antrage ist stattgegeben und als sih im Termine, | den 12. Mat 1880, niemand gemeldet, welWer Anspruch auf die Masse machte, ist Justizrat Grüter durch Verfügung des Königl. | Landgerichts Paderborn vom 4. September 1880 11 6208 74/79 | angewiesen, bige Summe zu hinterlegen und dann nachzuweisen,

12. Mai 1880.

9, September

1880.

18, September

1880.

dak dies geschehen tit, für welen Fall Königl. Landgericht die Bescheinigung erieilt, daß die betden Posten im Grundbuche ge- | löst werden fönnen. |

Die Hinterlegung erfolgt auf Sachen Biesterfeld gegen Wiehage 373—78 wegen Intervention | Nake gegen Biesterfeld & Wiehage, C. 418/80, anhängig beim Königl. Amtsgericht zu Herford. :

des Arrefies abhängig gemaht ist. Königliches Amtsgericht | Bünde. Arreslklage des Colons Niestrat Nr. 88 Südlengern

_gegen Chefrau des Zigarrenarbeiters Duklau.

Weil auf die aus dem Nachlaß Schranz herrührenden, an die Justiz- Offizianten-Wittwenkasse gezahlten und von dieser wieder zurück- cezablten 168 08 4 der Kommissionär Windel und auch der Kaufmann Schrewe hter Ansprüche erhoben, welche im Wege des Prozesses festzustellen bleiben. Der anzustrengende Prozeß Schrewe gegen Windel beim Amtsgeriht Minden oder gütliche Einigung der Ersteren. : i

Die Hinterlegung erfolgt, weil von den Gläubigern der eine die Annahme verweigert hat und der Aufenthaltsort des andern richt zu ermitteln ist. Amtsgeriht Paderborn.

| j l j |

| a. Die 22,47 4 sind für die Ges{chwister Maria Lulse ri und Maria Margaretha Elise Sophie Köhne zu Caen T als Spezialmasse angelegt, weil das verhaftete Grundstück nit | freigegeben werden konnte. Di DWAgReritN geru der Lemförder Sandstein Aktiengesellschaft | {. 2—80. | Arrestbefehl vom 3. 11. 80 in Sachen des Gottlieb Niemeyer zu | Oeynhausen gegen den Schneidermeister G. Aschof zu Herford . | von den zuguniten der Erben des früheren Bahnwärters Johann | Heinrich Redecker zu Herford erbobenen Sterbegeldern. König- E U Ztg ee U eon A ci 30. In der bei dem Königlichen Amtsgerichte zu Bielefe ängi Arrestsache Kempe gegen Gerhard B. 1903 2 R S die Anordnung eines dinglichen Arrestes von der Hinterlegung der Kaution ad 20 M1 abhängig gemacht.

| | |

gericht.

j Grund richterliher Verfügung in 21. September

1880.

Der Betrag ist cinc Kaution, von deren Einzählung die Anordnung |22. September

1880.

3. Oktober 1880.

4. Oktober 1880.

12, November

1880,

19. November

1880.

23, November

1880.

Kretêgeriht Herfoid als Konkurs- 26. Novemker

1380.

23. September 1913, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte

[38524] Ausgeßot, »

Der Simon Hiltert, S{retnermeister in Schwabbach, als Abrwesenheitsvfleger, bat beantragt, den verschollenen Johann Gottlieb Zeller, geb. 1. Oftober 1860 in Schwabbacw als Sohn der verst. Bauers8- cheleute Karl Christof Zeller und Nosiae Katharine geb. Hammel, ‘daselbst, zuletzt wohnhaft in Shwabbah O.-A. Weinsberg, jeßt mit unbekanntem Aufenthalt ab- wesend, für tot zu erklären. Der be- ¿cinete Verschollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf Mittwoch, den 28. Jauuar 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver- mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. *

Weinsberg, den -9. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht.

___ Schmid, O.-A.-R. Veröffentlicht durch A.-Ger.-Sekr. Jung.

[38521] Aufgebot. 1) Der Nechtsanwalt E. Oettinger in Berlin-Friedenau, Nheinstraße 6/7, als Nachlaßpfleger des in Berlin-Schöneberg, Göbenitraße 6, am 4. März 1913 ver- {torbenen Kaufmanns Viktor Altwasser, B der Rechtsanwalt Dr. Adolf Asch in Berlin W. 30, Maaßenstraße 25, als Nachlaßpfleger des am 6. April 1913 in Berlin-Sc{höneberg, Landshuterstraße 34, verstorbenen Kaufmanns Hans Semmer, 3) der Justizrat Dr. Nobert Adam in Berlin W. 35, Lüßowstraße 88, als Nach- laßpfleger des am 14. Dezember 1912 verstorbenen, zulegt Berlin-Schöneberg, Nollendorfstraße 31/32, wohnhaften Kauf- manns Friedrich Eduard Schubert, Baben das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausfchließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der verstorbenen vorbenannten Personen spätestens in dem auf den 13. Oftober 1913, Mittags A2 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundlihe Beweisstücke sind tin Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß- gläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Ver- bindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Ver- mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Be- [riediaung verlangen, als sich nach Be- riedigung der nicht aus8ges{lossenen Gläu- biger noch ein Ueberschuß ergibt. - Auch haftet ihnen jeder Erbe ri der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Ber:nächtnifsen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt Haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Nechtênachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Crbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit haftet. 9. Gen. VII. 4. Berlin-Schönueberg, den 4. Juli 1913. Königliches Amtsgericht. Abteilung 9.

[38532]

Der Gutsbesißer Walter Kerwten in Legitten hat die der Magdeburger Güterbaukx e. G. m. b. H. in Magde- burg am 8. Juli 1912 zu Protokoll des Notars Hennig in Königsberg (Not.-NReg. Nr. 489 für 1912) erteilte Vollmacht zur gänzlichen oder teilweisen Veräußerung, insbesondere zum Verkauf und zur Auf- lassung der Grundstücke Groß Legitten 2 und 32 für kraftlos erflärt. Auf seinen Antrag und mit Bewilligung des Königl. Amtsgerichts Labiau wird dkes hiermit öffentli bekannt gemacht.

Labiau, den 9. Juli 1913.

Der Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts : Nathke, Aktuar.

[38531]

Durch Aus\{lußurteil des Königlichen Amtsgerihts Bromberg vom 7. Juni 1913 ist der Fleishermeister Alexander Czar- necki aus Prinzenthal, Kreis Bromberg, geboren am 13. November 1853 in Car- nobel, Kreis Radomisl in uad als Sohn der Schiffer Josef und Marianna, geb. Rewinska, Czarneckishen Eheleute aus Warschau, zuleßt wohnhaft in Prinzen- thal bei Bromberg, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 1. Januar 1912 festgestellt.

Bromberg, den 12. Juni 1913.

Königliches Amtsgericht.

[38535]

Durch Aus\{lußurteil vom 9. Fuli 1913 ist der Maschinist Gerhard Schmelzer, zuleßt wohnhaft in Nordenham, geboren am April 1866 in Papenburg, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 5. Sanuar 1903, Nachmittags 12 Uhr, festgestellt.

Nordenham, den 9. Juli 1913.

Amtsgeriht Butjadingen. Abt. T1.

[38530]

Durch Aus\{lußurteil vom 9. Juli 1913 is Hans Jörgen Göruer, zuletzt wohnhaft in Tondern, für tot erklärt worden und als Todestag der 31. Dezember 1895 festgeseßt worden.

Tondern, den 9. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht.

[38527] ;

Durch Aués{chlußurteil Herzoglichen Amtsgerichts hier vom 4. Juli 1913 ift der Anteilshein der Braunschweiger P: ämienanleißhe Serie 5826 Nr. 12 für kraftlos erflärt. (19. F. 2/12.)

Braunschweig, den 11. Juli 1913.

Der Gerichts\chreiber Herzogl. Amtsgerichts, 19: F. V.: F. Barheine.

[38534]

Nach Aus\{lußurteil vom 7. Juli 1913 ist folgender Wechsel für kraftlos erklärt worden: Der von dem Kirhhofsportier A. Markewéki am 3. Juni 1910 aus- gestellte, auf den Gerichtssefretär a. D. Emil Engelmann in Berlin, Lüderitz- straße 7a, gezogene und von diesem akzeptierte Wechsel über 150 4, zahlbar gewesen am 1. Oftober 1910.

Berlin, den 7. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht Berlin - Wedding. Abteilung 27. -

[38536]

Durh Aus\chlußurteil is der am 28. August 1912 fällig gewesene Wesel d. d. Düsseldorf, den 28. Mai 1912, über 119 6, der von Leo Schwarz in Düssel- dorf auf Wilhelm Schürk in Casirop ge- zogen, von diesem angenommen und der vom Antragsteller an die Bergisch Máärkishe Bank in Düsseldorf weiter giriert, aber noch nicht an diese begeben worden ist, zahlbar bei Leo Shwarz, für kraftlos erflärt.

Castrop, den 1. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht.

[38537]

Durch Aus\{lußurteil vom 28. Juni 1913 - ift der Wechiel 4d. d. Leipzig, den 5. Juli 1911, über 129 4 78 4, zahlbar am 9. Oktober 1911, von der Firma Heinrich Nuß & Co. auf Otto Klauß in Papiyz gezogen und von diesem angenommen, für kraftlos erklärt.

Schkeuditz, den 28. Juni 1913.

Königliches Amtsgericht.

[38533] Ausschluf:urteil vom 4. Juli 1913, Der Wechsel mit dem Datum Tilsit, den 1. Februar 1903, über 1500 4, zahl- bar am 1. Oktober 1903 in Tilsit, aus- gestellt von dem Grundbesißer August Regge in Johannsdorf, auf dessen Che- frau Friederike Regge gezogen und von dieser angenommen und sodann von August Regge und vom Rentier Eduard Nebberg in Tilt giriert, wird für kraftlos erklärt. Tilsit, 4. Juli 1913. Königliches Amts3gericht.

[38529]

In der Aufgebotssache 1) der Witwe Salomon Rosenmeyer, Sarchen geborene Nosenmeyer, 2) des Josef Nosenmeyer, beide zu Straßburg, vertreten dur Rechts8- anwalt Didden zu Ntiedermarsberg, hat das Königlihe Amtsgeriht Marsberg am 9. Juli 1913 für Necht erkannt: Die Hypothekenurkunde über die auf dem Grund- vermögen der Witwe Ackerwirt Franz Gerlach, Anna geb. Gerlach, in Erling- hausen Band II1 Blatt 47 in Abteilung [11 unter Nr. 14 für die Kaufleute Gebrüder Salomon und Selig Rosenmeyer zu Wolfhagen eingetragene Kaufgeld\{uld von 883,50 46 nebst Zinsen, gebildet aus dem Hypothekenbrief vom 24. Juni 1880, dem notariellen Vertrage vom 24. November 1873 und der gerihtliden Eintragunas- bewilligung vom 16. Juni 1880, wird für kraftlos erflärt. Die Kosten des Ver- fahrens fallen den Antragstellern zur Last,

[33928] Bekanutmachunug. :

Seitens des unterzeihneten Gerichts ift am 5. Juli 1913 folgendes Aus\{luß- urteil erlassen worden: Die Eigentümer der nachbenannten W-geparzellen :

1) Gemeindebezirk Ahlbeck Kartenblatt 5 Nr. 4, 8 u. 28- von 72.80 s Größe, Kartenblatt 3 Nr. 2317/3911, 2299/811, 2318/3141 Kartenblatt 9 Vir. D. tr: (O von 16 80 a Größe sowie Kartenblatt 5 Nr. 192/4, 191/4 von zusammen 23,01 a Größe, :

2) Gemeindebezirk Gothen Kartenblatt 3 Nr. 2350/290, 1353/284, 1352/285 von zusammen 1 ha 85 a 16 qm Größe,

3) Gemeindebezirk Neuhof Kartenblatt 6 Nr. 96 von 25,14 a Größe,

4) Gemeindebezirk Alt Sallenthin Karten- blatt 2 Nr. zu 999/220 2c. von 1,283 a Größe, 4

werden mit {hrem Nechte ausge\chlossen.

Swinemünde, den 9. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht.

[38757] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Wilhelmine Christiane Liseite Martha König, geb. Lorenz, zu Wandsbek, von Bargenstr. 37 1, Prozeß- bevollmächtigte: MNRechtsanwälte Justizrat Lütkens u. Oetken tin Altona, klagt gegen den Arbeiter Friedrih Willi August König, früher zu Wandsbek, jeßt unbe- fannten Aufenthalts, auf Grund des

1568 B. G.-B., mit dem Antrage, die She zu scheiden und den Beklagten für den {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Land- gerthßts zu Altona auf den 12. No- vember L913, Vormittags L9?7 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweckeck der öffentlichen Zustellung wird dieser AuszuF® der Klage befannt gemacht.

Altona, den 27. Juni 1913.

Der Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[38762] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau Julius Schröter, Ida geborene Langner, in Breslau, Vorwerk- straße 85, Prozeßbevollmächtigter: Nechts- anwalt Wichmann I. in Essen, klagt gegen ibren Ehemann, früher in Gladbeck i. Westf., jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.-B., mit dem An- trage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die 5. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Essen auf den 3, November 1918, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich dur einen bei diefem Gerihte zugelaffenen Nechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Essen, den 11. Juli 1913.

Bracht, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[38758] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau Nielsfine Dorothea Byriel, geb. Kna@F, tn Mangstrup bei Hammesleff, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Hüser in Flensburg, Élagt gegen den Bäer- meister Johann Christian Byriel, früher in Mangsirup, unter der Behauptung, daß der Beklagte fie körverlih mißhandelt und Mitte Januar 1913 böswillig ver- lassen habe, mit dem Antrage auf Schei- dung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechts\treits vor die dritte Zivil- fammer des KöntgliWen Landgerihts in Flensburg auf den 18, Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, sh durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß- bevollmächtigten vertreten zu lassen.

Flensburg, den 2. Juli 1913.

Der Gerichtsfchreiber des Königlichen Landgerichts.

[38759] Oeffentliche Zustellung.

Die Ghefrau Maurer Walter Klar, Auguste geb. Bergmann, in Düfsel- dorf, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Justizrat Geilen in Hagen, klagt gegen ihren Ehemann, den Maurer Walter Klar, früher in Iserlohn, jeßt unbekannten Auf- enthalts, auf Grund der §8 1567, 1568 B, G.-B., mit dem Antrage, das zwischen den Parteten bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Nechtsstreits vor die 3. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts in Hagen auf den 20. November 19143, Vormittags 97 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellucg wird dieser Auszug der Klage békannt gemacht.

Hageu, den 7. Juli 1913.

Bsönner, Gerihts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

[39020] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Güterbodenarbetters Christian Waidlich, Betty geb. Schwarz, in Frankfurt a. M., Ostendstrcße 69, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt. Dr. Nußbaum in Hanau, klagt gegen thren vorgenannten Ehemann, unbekannten Auf- enthalts, unter der Behauvtung, daß der Beklagte seit 6. Oktober 1911 mit unbe- fanntem Aufenthalt abwesend sei, mit dem Antrage, die von den Streitteilen vor dem Standesbeamten in Würzburg am 26. August 1911 geschlossene Ehe zu scheiden und den Beklagten für den allein \{uldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die erste Zivil- fammer des Köntgliden Landgerichts in Hanau auf den 21. November 19183, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, sh durch einen bei diefem Gerichte zugelassenen Nechtéanwalt als Prozeßbevoll- mächtigten vertreten zu lassen.

Hanau, den 11. Juli 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[39106] Bekanntmachung.

In Sachen Grunicke, Emma Berta, Gasmeistersehefrau in Itzehoe, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Forster in Kempten, gegen Grunicke, Paul Otto August, Gasmeister, zuletzt in Lindau, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, nicht vertreten, wegen Ehescheidung, wurde mit Beschluß vom 24. Juni 1913 die öffent- liche Zustellung der Klage bewilligt und ist vom Vorsigenden zur Verhandlung über diese Klage ‘die ôffentlihe Sitzung der Zivilkammer des K. Landgerichts Kempten vom Montag, deu 10. No- vember 1913, Bornittags 9 Uhr, bestimmt, wozu Beklagter geladen wird mit der Aufforderung, rechtzeitig einen bei dem K. Landgerichte Kemvten zugelassenen Rechtsanwalt zu setner Vertretung zu be- stellen. Klägerisher Anwalt wird bean- tragen, zu erkennen: 1. Die Che der Streitsteile wtrd aus Verschulden des Be- klagten geschieden. 11. Der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits. Zum Zwecke der öffentlißen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kempten, 14. Juli 1913.

Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts Kempten.

[39018] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Arbeiters Julius Leske, Emma geb. Suppe, in Stendal, Winkel- mannstraße Nr. 29, Prozeßbevollmäch- tigter: Rechtsanwalt Justizrat Wittstock in Stendal, klagt gegen thren Chemann, den Arbeiter Julius Leske, jeyt unbe- fanntcn Aufenthalts, früher in Stendal, unter der Behauptung, daß \sich der Be- flagte länger als cin Jahr gegen den

6 Willen der Klägerin in bösliher Absicht von der bäuslihen Gemeinschaft fern- gehalten hat und die Vorausfeßungen für die öffentliße Zustellung seit Jahresfrist gegen ihn bestanden haben, mit dem An- trage auf Scheidung der Ehe gem. § 1567 B. G.-B. Der Klägerin ist durch Urteil vom 1. Februar 1913, dem Beklagten zugestellt am 4. April 1913, ein Eid auf- erlegt. Das Urteil ist rechtskräftig. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Stendal auf den 18, Okto- ber 1913, Vormittags D Uhr, mit der Aufforderung, fich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtêanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. In diesem Termin wird die Klägerin den Antrag stellen, den thr auferlegten Gid abzunehmen und das Urteil vom 1. Fe- bruar 1913 zu läutern. Stendal, den 12. Juli 1913. Dol inski, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[39105]

Die Ehefrau des Tapezierers Otto Reißner, Helene Maria Anna geb. Gruber, in Wiesbaden, Elivillerstraße 18, Prozeßbevollmächtigter: Rehtêanwalt Dr. Zweck in Wiesbaden, klagt gegen thren genannten Ehemann, früher in Wiesbaden, jeßt unbekannt wo, auf Grund §§ 1567, 1568 B. G.-B., mit dem Antrage, die Che der Parteien zu scheiden .und den Be- fsagten fostenfällig für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Wiesbaden auf den #9. Oktober 1913, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei ‘dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlißen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht.

Wiesbaden, den 27. Juni 1913.

Der Gertichts\creiber des Königlichen Landgerichts.

[39191] Oeffentliche Zustellung.

Frau Adeline Meyerholz, geb. Holl- mann, in Delmenhorst, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Stöhr in Berlin, Charlottenstr. 56, klagt gegen ihren Ehemann, den Schuhmacher Her- mann Meyerholz, früher in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund § 1353 B. G.-B., auf Herstellung der häuelichen Gemeinschaft. Die Klägerin ladet den Be- flagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die 34. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 1 in Berlin, Grunersir., Il. Treppen, Zimmer 2—4, auf den 19. Dezember 19183, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, fich durch cinen bei diesem Gerichie zugelassenen Nechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Verlin, den 11. Juli 1913. Pilkowski, Gerichtsschreiber des König-

lihen Landgerichts 1. Z -K. 34.

[39002] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Hildegard Hogußtki, vertreten durch ihren Vormund, den städtishen Berufsvormund, Stadtsekretär Rudolt Niermann in Bochum, klagt gegen den Elektromonteur Hermann Lehuen, früber in Bochum, Koloniestraße 33, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptung, daß der Beklagte ihr außer- eheliher Erzeuger und daher verpflichtet sei, für ihren Unterhalt zu forgen, mit dem Antrage, der Klägerin von der Geburt, dem 7. Mai 1913, an bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 75 / und bis zum voll- endeten 16. Lebensjahre eine folche von vierteljährlich 90 4, und zwar die rück- ständigen Beträge fofort, die künftig fällig werdenden am Crsten eines jeden Kalender- quartals zu zahlen und die Kosten des Nechtsstreits zu tragen. Das Urteil ift vorläufig vollstreckbar, soweit die Ent- richtung der Alimente für die Zeit nach Erhebung der Klage und für das der Er- hebung der Klage vorausgehende letzte Vierteljahr zu erfolgen hat. Zur münd- lihen Verhandlung des Nechtsf1reits wtrd der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Bochum auf den 12. September 19183, Vormittags V; Uhr, geladen.

Bochum, den 11. Juli 1913.

RNust, als Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.

[39005] Oeffentliche Zustellung.

Der Hâäutler Hermann Beter, Chaussee- wärter in Lauterseiffen, klagt als Vormund der am 1. März 1913 geborenen Emma Else Me ta Beier, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Thamm in Bunzlau, gegen den Arbeiter Hugo Hübel, e unbe- kannten Aufenthalts, früher in Kosel, Krets Bunzlau, unter der Behauptung, daß der Beklagte Vater des von der unverehelihten Emma Beier in Lauterseiffen am 1. März 1913 geborenen unehelihen Kindes, namens Emma Else Meta sei, mit dem Antrage, den Beklagten. zu verurteilen, 1) dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Bollendung seines \sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine tm voraus zu ent- richtende Geldrente von vierteljährlih 39 M und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fälllg werdenden am l. Juni, 1. September, 1. Dezember und 1. März jeden Jahres zu zahlen, 2) die Kosten des Nechtsstreits zu tragen und 3) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, soweit die Entrichtung der Geld-

rente für die Zeit nah der Erhebung der Klage vorausgehende leßte Vierteljahr ¿u erfolaen hat. Zur mündlihen Verhandlung des Nechtssireits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Bunzlau auf den 3. Dezember 1913, Vorm. 917 Uhr, geladen. :

Bunzlau, den 11. Juli 1913.

Der Gerichtsschreiber des Königlilen Amtsgerichts.

[39019] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährigen Geschwister Grimm, namens : Thea, Margot und Hans Grimm, vertreten durch thren Pfleger, den Nechts- anwalt Dr. Claus in Berlin-Stegliy, Albrechtstraße 92, Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwälte Dr. Miethke und Georg Mi thfe in Berlin, Markgrafenstraße 30, klagen gegen dcn Kaufmann alter Grimm, unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin-Steglitz, Lothar-Bucherstraße 16, wohnhaft, auf Grund der Vorschriften der Unterhaltspfliht auf Zahlung a. von 1130 #4, b. einer Unterbaltsrente von vierteljährlichß 495 A in vierteljährlichen Borauszahlungen vom 1. Juni 1913 ab. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 111 in Berlin zu Ckar- lottenburg, Tegeler Weg 17—20, auf den 5. Dezember 191413, Vormittags 10 Uhr, Zimmer 51 1, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung E Auszug der Klage bekannt ge- macht.

Charlottenburg, den 5. Jult 1913.

(L. 8.) Nieger, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts 111 in Berlin.

[39017] Oeffentliche Zustellung.

Die am 28. 9. 11 geborene Minna Jo- banna Göhler in Döhlen, vertreten durch ihren Vormund, den Kutscher Ernst Göhler ebenda, klagt gegen den Maurer Ernst Paul Ruhland, früher in Dresden, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte der Mutter der Klägerin, der Verkäuferin Martha Elisabeth Göhbler in Döhlen, in der Zeit vom 30. 11. 10—31. 3. 11 außer der Ehe beigewohnt habe, mit dem Antrag zu er- kennen: Der Beklagte wird Tostenpflihtig und vorläufig vollstreckbar verurteilt, dem Kinde vom 28. Dezember 1911 an bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlih 54 F, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällia werdenden am 28. März, 28. Juni, 28. September und 28. De- zember jedes Iahres zu zahlen. Der Be- flagte wird zur mündliwen Verhandlung des Nechtsstreits vor das Königliche Amts- geriht Dresden, Lothringerstr. 1 I1, Zimmer 206, auf den 9. September 19183, Vormittags D Uhr, geladen.

Dresden, den 11. Juli 1913.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[39008] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Lucie Gretchen Richter in Zwickau, vertreten durch ihren geseßliden Vormund, den Vorstand des städtishen Armenamts zu Zwidckau, klagt gegen den Maurer Georg Mahall, früher in Zwitau, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr außereheliher Vater sei, mit dem An- trag auf Zahlung von Unterhalt vom Tage der Geburt der Klägerin 26. 10. 1912 bis zum vollendeten 16. Lebens- jahre von jährlich 240 4, zahlbar viertel- iährlih am 26. 10, 26. L, 26.4. untd 26. 7 jedes Jahres, die verfallenen Be- träge sofort. Der Beklagte wird zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Zwickau auf den 17, September 19183, Vor- mittags 9 Uhr, geladen.

Zwickau, den 10. Juli 1913.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[39009] Oeffentliche Zustellung.

Die Chefrau Fabrikarbeiter Michael Wagner, Walpurga geb. Henkel, in Jser- lohn, Prozefbevollmächtigter: MRechts- anwalt Dr. Schnöring in Hagen |. W., flagt gegen den Klempner Jakob Ebert, früher in Iserlohn, jeßt unbekannten Auf- enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte Jakob Ebert Bater der von der Justine Henkel außerehelichß geborenen Klägerin sei, daß er aber bisher nicht zu bewegen gewesen, die zur Berichtigung des standeéamtlichen Negisters erforder- lihen Erklärungen abzugeben, mit dem Antrage, festzustellen, daß die Klägerin durh die nahträglihe Cheschließung des Beklagten mit der Mutter der Klägerin Justine Henkel als ehelihes Kind der Cheleute Jakob Ebert legitimiert ist. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des MNechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hagen i. W. auf den 27. November 1913, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei- dem gedahten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hagen i. W., den 7. Jult 1913.

Bönner, Gerichtsschreiber des Köntglichen Landgerichts. [39010] Oeffentliche Zustellung.

Der Bauunternehmer August Menzel

in Essen, Prozeßbevollmächtigter: Rechts-

anwalt Dr. Hünnebeck in Bochum, klagt