1913 / 173 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

(o d - Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenshaften- Öffentlicher Anzeiger. | En N - anitau e.

s\farben.

Untersuchun erlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

. Aufgebote,

Zweite Beilage

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Berlosung 2c. von Wertpapieren.

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3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c- &. i

Komumanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

Anzeigenpreis für den Raum einer ögespaltenen Einheitszeile 30 F

10. Verschiedene Bekanntmä@hüngen:

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1) Untersuchungssachen. 4ST

In der UntersuHungssahe gegen den Musketier Paul Fensch der 10. Kom- pagnie Infanterieregiments Frhr v. Sparr (3. Weitf.) Nr. 16, weaen Fahnenfluht, wird auf Grund der 69 ff. des Militär- strafgeseßbuh8s sowie der §S§ 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Be- \{u!ldtigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Düsseldorf, den 22. Juli 1913.

Köngliches Gericht der 14. Division.

[41518]

In der Untersuhungssahe gegen den Matrosen. Nichard Steffen, geboren 28 Juni 1880 zu Kiel, wegen Fahnen- fluht, wird” auf Grund des § 362 Abs. 1 M.-St.-G.-O. die vom Gericht der I. Marineinspektion unterm 29. Sep- tember 1903 Reichsanzeiger Nr. 232 vom 2. Oktober 1903 11. Beilage ver- fügte Beschlagnahme des im Deutschen Reiche befindlihen Vermögens des Be- schuldigten aufgehoben. Die Fahnenfluchts- ertlärung bleibt bestehen.

Kiel, den 15. Fult 1913.

Gericht 1. Marineinspektion.

[41524] Fahuenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Ne- servisten Julius Müllex aus dem Land- wehrbezirk Mey, aeb. 31. 12. 87 in Schop perten, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militärstraf- geseßbuchs sowie der §3 356, 360 der *Militärstrafgerihtsordnung der Beschul- digte bie:durch für fahnenflüchtig erklärt.

Meg, den 21. Juli 1913.

Gericht der 33. Division.

41536] FahueufluchtLrtiäruttg.

In der Untersuungssache gegen den Musketier der Reserve Nikolaus Klein UL., Ldw.-Bez. Saarlouis, geboren 16. 3. 1879 zu Piesbah, Kreis Saarlouis, z. Zt. in Esch, Luxemburg, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88S 69 ff. M.-St.-G.-B. sowie der §S 356, 360 M.-St.-G.-O. der Beschuldigte. hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Met, 22. 7. 1913.

Gericht der 34. Division.

[41519] Fahnensfsuchtserklärung.

In der Untersuhungsfache gegen den Musketier Iosef Skrzetzek der 3. Komp Inftr.-Regts. Nr. 158, geb. 23. 2. 1889 zu Wilhelminenbütte, Kr. Kattowitz, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der S8 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der 88S 356, 360 der Militärstrafgerichts- ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Muüuster i. W., den 17. Juli 1913.

Gericht der 13. Division.

[41520] Fahneufluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Musketier Ernst Menges der 3. Komv. JInfir.-Reats. Nr. 158, geb. am 27. 10. 1889 zu Neuenrade, Kr. Altena, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der 69 f. des Militärstrafgeseßbuchs fowie der SS 356, 360 der Militärstrafgeriht8ord- nung der Beschuldigte hierdurch für fahnen- flüchtig erklärt.

Münster i. W., den 17. Juli 1913.

Gericht der 13. Division.

[41521] Fahnenfluchtserfklärung.

In der Untersuchungssache gegen den zur Disposition der Ersatbebörde ent. lassenen Musketier Stanislaus Sadecki vom Bez.-Kdo. Soest, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der S8 69 ff. des Militär- \trafgeseßbuh8 sowie der §§ 356, 360 der MilitärstrafgeriWt8ordnung der Beschuldigte bierdurch für fahnerflüchtig erklärt.

Münster i. W., den 17. Juli 1913.

Gericht der 13. Division.

[41522] Fahuenfluchtserflärung.

Sn der Untersuhungssahe gegen Mus- ketier August Lücke der 6 Komv. Inf.- Negts. Nr. 55, geb. am 23. 4. 1887 zu Dortmund, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Milirärstrafgesetz- bus sowie der §8 356, 380 der Militär- strafgerihtsordnung der Beschuldigte hier- durch für fahnenflüchtig erklärt.

Münster i. W., den 17. Juli 1913.

Gericht der 13. Division.

[41523] Fahnenfluchiserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Musketier .ECduard Schaefer der 8. Komp Inf.-Regts. Nr. 55, geb. am 8. 10. 1890 zu Marten, Kr. Dortmund, wegen Fahnenflucht, mird auf Grund der S8 69 ff. des M.-St.-G.-B. sowie der S8 356, 360 der M.-St.-G.-O. der Be- \culdigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Müuaster i. W., den 22. Juli 1913,

Gericht der 13. Division.

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[41783] BefeHluß. Die Fabnenfluct2ecrkläruna vom 4. April 1913 gegen den Rekruten Michael Ernst Schäfer aus dem Landwehrbezirk Vül- heim. Rubr wird nach Ergreifung des Be- \{chuldigten aufgehoben. Düsseldorf, den 22. Juli 1913. Königliches Gericßt der 14. Division.

[41525] Verfügung.

Sn der Untersuhungsfache gegen den | Musketier Johann Maß der 10. Kom- |

pagnie Jnfanterieregiments Nr. 17, ge- boren 5. Juli 1386 zu Hilbringen, wegen

Fahnenflut, wird die unter dem 5. Sep- tember 1907 erlassene Fahnenfluchts- erklärung biermit aufgehoben. Meg, den 21. Juli 1913. Gericht der 33. Division.

[41534] Verfügung.

Die gegen den Pionier Gustav Stoller der 2 Komp. K. 3. Pionierbatls., geboren 5. 8. 1886 zu Zürich, unterm 28. 12. 1909 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird hier- mit aufgehoben. :

München, 22. Juli 1913.

K. Bayr. Gericht der 1. Division.

41535]

; In der Untersuhunasfahe gegen den Musketier Wilbelm Wüstemeyer der 7 /69 wird die unterm 30 November 1911 (Reichsanzeiger Nr. 7/1912) erlassene Fahnenfluchtzerklärung hiermit zurückge-

zogen. : Trier, den 22. 7. 13. Gericht 16. Division.

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9) Auf ebote, Verlusi: i, Fundsachen, Zustellungen u, dergl.

[41550] Zwangsversteigerung.

Fm Wege der Zwangsvollstreckung foll das zu Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin - Wedding Band 99 Blatt Nr. 2326 zur Zeit der Eintragung des Ver- steigerungs8vermerks auf den Namen des Buchhalters Franz Albert Schwan zu Thöringswerder bei Wriezen a. O. einge- tragene Grundstück am 26. September 19283, Vormittags AD Uhr, durh das unterzeichnete Gericht, an der Gerichts8- stelle, Berlin N. 20, Brunnenplay, Zimmer Nr. 32, 1 Tieppe, versteigert werden. Das in ten Steuerrollen unter Artikel 6519 eingetragene Grundèstück Berlin, Weddinastraße 8, umfaßt die Parzelle Kartenblatt 25, Nr. 1303/171. Es ist mit einem- jährlihen Nuygungswert von 9520 4 und einer Größe von 6a 20 qm verzeichnet und besteht nach der Bescheini- gung des Kintzlichen Katasteramtes vom 97. Auni 1913 aus Vorderwohnhaus mit Anbau links, Seitenflügel rechts und Hof. raum Der Versteigerungsvermerk ift am 7. Juli 1913 in das Grundbuch ein- getragen.

Berlin, den 16. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Berlin -Wedding.

Abteilung 7.

[41563] :

Die in der Nr. 164 vom 14. Juli 1913 veröffentlihte B:kanntmachung Nr. 38272 wird dahin berichtigt, daß das zu ver- steigernde Grundstück die Parzelle Karten- blatt 23 Parzelle Nr. 935/71 umfaßt und die Vornamen des Eigentumers zu 2 nicht Albert Wilhelm, sondern Robert Wil- belm lauten.

Berlin, den 19. Juli 1913. Königliches Amtsgericht Berlin-Wetding.

Abteilung 7.

[41564] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung foli das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin - Wedding Band 133 Blatt Nr. 3147 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Zimmermeisters August Leopold Mar Spielmann in Berlin-Wilmersdorf (Halen- see) und des Maurermeisters Ptobert Wilhelin Meinaß in Berlin - Tempelhof als Miteigentümer je zur Hälfte ein- getragene Grundstück am D. September 19183, Vormittags T Uhr, durch das unterzeihnete Gericht, an der Gerichts- stelle, Berlin N. Brannenplaß, Zimmer Nr. 32 1, versteigert werden. Das Grund- stü liegt in Berlin, Go! tschedstraße 30, und umfaßt die Parzelle Kartenblatt 23 Nr 936/71, bestehend in einem Garten. In der Grundsteuermutterrolle ift es unter Artikel Nr. 4002 mit cinem Flächeninhalt von 6a 8 qm und einem jährlihen Grund- steuerreinertrag von 48/100 verzeichnet. In der Gebäudesteuerrolle ist es mit einem Bestande niht nachgewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 25, Juni 1913 in das Grundbuch eingetragen.

Der Termin vom 2. September 1913 fällt fort.

Berlin, den 19. Juli 1913. Königliches Amtsgeriht Berlin - Wedding.

Abteilung 7.

[33080] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung fol: das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 42 Blatt Nr. 951 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Frau Elisabeth Wappler, geborene Lindner, in Berlin eingetragene Grund- stück ‘am 22. August 19283, Vor- mittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Geriht an der Gerihts\ftelle Berlin N. 20, Brunnenplay, Zimmer 30, 1 Trepve versteigert werden. Das in Berlin, Grün- thalerstraße 56, belegene Grundstück besteht aus Vorderwohngebäude an der Grüntßale: straße 56 mit 1) linfkem Sciten- flúgel, Doppelquergebäude, 2) linïem Seitenflügel sowie 2 Höfen und Vorder- wohngebäude an der Straße 4b Abtl. XT und enthält die Parzelle Kartenblatt 26 Fläthenabschnitt 1246/0. 2 mit ciner Größe von 11 a 01 qm. Es ist in der Grund-

steuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 608 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 608 mit einem jährlichen Nußungêwert von 15 600 6 verzeichnet. Der Versteigerungs- vermerk ist am 18. September 1912 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 23. Juni 1913. i Königliches Amtsgericht Berlin-Wedding. Abteilung 6.

[41540] Beschluß.

Das Verfahren zum Zwecke der Zroang8- versteigerung des in Berlin belegenen, im Grundbuche von Berlin-Wedding Band 113 Blatt Nr. 2625 auf den Namen des Bankiers Adolph- Lindner in Berlin eingetragenen Grundflücks wird auf Antrag der Steuer- deputation des Magistrats einstweilen etn- gestellt, soweit es von dieser Gläubigerin betrieben wird. Der auf den 12. August 1943 bestimmte Termin fällt weg.

Berlin, den 16. Juli 1913. Königliches Amtsgeriht Berlin-Wedding.

Abteilung 7.

[41854] Bekanntmachung.

Die in Nr. 166 vom 16. Juli 1913 unter Buh-Nr. 39 203 bekannt gemachte, auf Antrag bes Karl Fricdrich Müller in Foyday (Unterelsaß) erlassene Zahlungs8- sperre über Pfandbriefe der E Central-Botenkredit-Aktiengesellschaft zu Berlin wird dahin ergänzt, daß die Pfandbriefe der Anleihe von L899 an- gehören.

Beeclin, den 22. Juli 1913.

Königliches Amtsgeriht Berlin-Mitte.

Abt. 154.

[41558] Nufgebot.

Der Kaufmann Franz Karl Wilhelm Schimmelpfeng in Halle a. S., vertreten durch Geh. Justizrat Dr. Friedleben und Justizrat Dr. Neumann in Frankfurt a. M., hat das Aufgebot feiner Lebens- versicherung8police Nr. 43 725D bei der Providentia, Frankfurter Versicherung8- gesellschaft in Frankfurt a. M., vom 98. Oktober 1891 (versiherte Summe 6000 , halbjährlihe Prämie 62.70 f) beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den D. April 1914, Vormittags 113 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 129, 11. Stock, Hauptgerichts- gebäude, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird. 18 F 35—13.

Fraukfurt a. M., den 16. Juli 1913.

Der Gerichtsschreiber

Köntlglichen Amtsgerichts. Abt. 18.

[41230]

Der Versiherungs\{ein Nr. 285 399, ausgestellt unter unserer früheren Fiuma „Lebensversiherungsbank für Deutschland“, nach welchem eine Versicherung auf das Leben des Schreinermeisters Herrn Josef Reichenberger in Oberwarmensteinach i. Bay. genommen ist, soll abhanden ge- fommen sein. Wer fich im Besiße der Urkunde befindet oder Nete an der Ver- fiherung naGweisen kann, möge sich bis zum 24. September 19183 bei uns melden, widrigenfalls wir dem nach unseren Büchern Berechtigten eine Ersazurkunde aubfertigen werden.

Gotha, den 21. Juli 1913.

Gothaer Lebensveriicherungébank a. G.

C. König.

[41766]

Die Versiherungs\cheine Nr. 7774, 103 194 A, 26 761, 28 987, defgl. «Sinter- legungéschein zu Nr. 47114 A und 47419 B und Hinterlegungéshein mit Shuldschein- abschrift zu Nr. 50 126 und 50127A sind angeblich abhanden aeckommen. Sofern innerhalb eines Monats, vom Tage dieses Aufrufs ab gerechnet, Ansprüche bei uns nicht geltend gemacht werden, stellen wir gemäß § 19 der Allgemeinen Versicherungébedingungen Ersatzurkunden aus.

Haunau, den 21. Juli 1913. Shlesische Lebensversihherungs-Gesellshaft auf Gegenseitigkeit zu Haynau. Nerger.

[41782] Bekranntmachunug. Aufgebot.

Der Arbeiter Johann (Jan) Karmiuski, früher in Chocicza, jeßt in Jekern, Carl- straße 26, Kreis Dortmund, wohnhaft, hat das Aufgebot des auf seinen Namen lau- tenden Sparkassenbuch3 der Genossenschaft Kasa Pozyczkowa i Oszczednòsci, E. G. m. u. H. zu Jarotshiy, unter Nr. 5771 über ein am 1. Januar 1912 mit 3726 M 50 abschließendes Guthaben beantragt. Der Inhaber des Sparkassenbuhs wird aufge- fordert, spätestens in dem auf den 31. De- zember 1913, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine feine Nechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung desselben er- folgen wird.

Iarotschin, den 11. Juli 1913.

Königliches Amts8gericht. [41553]

Die Grade Motorwerke G. m. b. H. zu Magdeburg haben das Aufgebot des Wechfelblanketts 4. d. Magdeburg, den 1. Januar 1913, über 963,75 M, fällig am 1. Januar 1913, akzeptiert vom Fisch- räucherettesizer Paul Westphal, beantragt.

Der Inhaber der Urkunde wird aufge- fordert, spätestens in dem auf den 26. Fe- bruar 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, Zimmer Nr. 8, anberaumten Aufgebotstermine seine Necte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird. Kolberg, den 15. Juli 1913. Königliches Amtsgericht.

[41557] Aufgebot.

Der Justizrat Dr. Max Michaelis in Barlin W. 8, Charlottenstr. 59 11, hat im Auftrage des Kaufmanns Hermann Korytowski und des Fabrikanten Ernst Reichmann, beide in Berlin, König-

briefes über die -im Grundbuche von Berlin -West Bd. 3 Bl. 162 in Ab- teilung IIT unter Nr. 39 eingetragene Hypothek über 85 000 46 beantragt. * Der SFnhaber der Urkunde wird aufgefordert, svätestens in dem auf den 29. Sep- tember 1943, Mittags A2 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Grunewald- straße 66/67, Zimmer 58, anberaumten Aufgebotêtermine seine Nehte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen Wit O S:

Beclin-Schöneberg, den 15. Juli 1913,

Grunewaldstr. 66/67.

Königlicl)es Amtsgericht. Abt. 9.

[41552] Aufgebot. Es haben 9 I. 1) der Schuhmachermeister Wilhelm

Mandler und der Bauergutébesißer Ernst

Renner, beide aus Hartmannsdorf, ver-

treten cur Nechtzanwalt Jacob in Landes-

hut, bezügliß des Hyyothekenbriefs über die auf dem Grundstück Nr. 88 Harlmanns- dorf Abt. 111 Nr. 4 für den Destillateur

Nosenstein aus Landeshut eingetragenen

76 Tlr. 20 Sgr., 2) der Gutsbesiger

August Hehlmann aus Landeshut bezüglich

des Hypothekenbriefs über die auf dem

Grundstück Nr. 44 Ntederzieder Ader

Abt. 111 Nr. 5 für den Antragsteller ein-

getragenen 1500 „é Darlehn, 3) der Guts-

besißer Julius Schnabel aus Hartmanns- dorf bezüglichß des Hypothekenbriefs über

die auf den Grundstücken Nr. 22 u. 93

Hartmannsdorf Dorf in Abt. 1Tl Nr. 5

bezw. 1 für den Antragsteller eingetragenen

5600 6 Kaufgeld, zu 2 und 3 vertreten

dur Justizrat Mandowski in Landeshut,

das Aufgebot zum Zwecke der Kraftios- erklärung der vorgenannten Hypotheken- briefe beantragt.

11. Ferner haben der frühere Grund- slückseigentümer Christian Franz fowie der jeßige Grundstückseigentümer Stellen- besiger Wilhelm Lemberg, beide zu Hart- mannsdorf, vertreten dur den Rechts- anwalt Jacob in Landeshut, bezüglich der auf dem Grundstücke Nr. 118 Hartmanns- dorf Aker Abt. 111 Nr. 1 für den Sattlermeister Joseph Umlauf einge- tragenen 163 Taler 21 Sgr. 3 Pfg. Hypothek das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung der unbekannten Gläubiger beantragt.

111. Ferner hat die unverehelichte Auguste Mann, wohnhaft in Dresden, früher in Hartmannsdorf, das Aufgebot zum Zwecke der Kraftloserklärung des Sparkassenbu&s der städt. Sparkasse hier Nr. 23602 über 111 46, lautend auf Auguste Mann in Hartmannsdorf, be- antragt. Die Inhaber der- Hypotheken- briefe zu T, die Gläubiger zu 11, die In- haber tes Syarkassenbuhs zu 1IT werden aufgefordert, in dem auf den SG. Fe- bruar 1914, Vorm. UL Uher, vor unterzeihnetem Gericht, Zimmer 28, an- beraumten Aufgebotstermine thre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Ausschließung mit ihren NRehhten und die Kraftloserklärung der Uikunden ercfolgen wird.

Landeshut, den 10. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht.

[41562] Das Amtsgericht Bremen hat am 16. Juli 1913 das folgende Aufgebot erlassen: „Auf Antrag des Arbeiters Anton Friedrid Ficken, Bremen, Weizenkamp- strafe 156, wird die Anna Sophie Elise Ficken, geboren am 12. September 1867 zu Kaihausermoor, Tochter der Eheleute Anton Ficken und Anne Margarete geb. Gerdes, aufgefordert, spätestens in dem hiermit auf Dounerstag, deu 9, April 1914, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgerichte, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer Nr. 79, anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigen- falls sie für tot erflärt werden soll. Mit dem Bemerken, daß nach den an- gestellten Ermittilungen die Verschollene im Jahre 1888 nah Amerika ausgewandert ist, von dort im Jahre 1890 zuleßt an ihre Eltern geschrieben hat und daß seitdem jede Nachricht. von ihr fehlt, ergeht an alle, welche Auékunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er- teilen vermögen, die Aufforderung, \päte- flens im Aufgebotstermine dem Gerichte

Anzeige zu machen.“

Bremen, den 21. Juli 1913.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Weit \ch.

[41381]

Der Bauerhofsbesißer Ernst Hilde- brandt in Kremzcew hat beantragt, den verschollenen Karl August FriedrichÞ Wil-

helm Devautierx, geboren am 6. April

gräßerstr. 72, das Aufgebot des Hypotheken- | [

1856 in Kremzow, dann in Zerrenthin, und zuleßt in Südafrika, für tot zu er, flären. Der Ae Verschollene wird aufgefordert, \ih \pätestens in dem guf den 10, September 19183, miitags' 10 Uhr, vor dem unter, zeihneten Gerihte anberaumten Auf. Be zu melden, widrigenfalls diz odeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Lebkn oder Tod des Verschollênen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens in Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zy machen.

Brüssow, den 19. Juli 1913. ®

Königlies Amtsgericht.

41554] Nufgevot. .

Der Amtsgerichtssekcetär Böning in Gelsenkirhen hat beantragt, a. die ver, \{ollene Witwe des Bergmanns August Holle, geb. Kuappmaun, þb. deren Kinder: 1) Anna, geboren am 18. 9. 77, 2) ura Mathilde, geboren vor 1879, zuleßt wohnhaft in Wattenscheid, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, fich spätestens in dem auf den 23. April 1914, Vormittags 1L Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Overwegstraße 35, Zimmer 37, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod de Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf gebotstermine dem Gerichte Anzeige zu madchen.

Gelsenkirchen, den 18. Juli 1913, Königliches Amtsgericht.

[41551]

1) Die Frau Bäckermeister Anna Lyda Böhme, geborene Landmann, aus Avdi gast, 2) die Frau Landwirt Anna Liska Beyer, geborene Landmann, aus Audigast, 3) die Frau Anna Marie Berbig, ge- borene Landmann, aus Groißsch, zu 1—3 vertreten durch den Rechtsanwalt Wild in Groißsch, haben beantragt, den verschollenen Johann Hermann KapphahHn, zuletzt in Pontkau, Kr. Schroda, wohnhaft gewesen, tür tot zu erklären. Der bezeichnete Ver \hollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 26. Februar 1914, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gerihhte anberaumten Aufgebots: termin zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welde Auskunft über Leben oder Tod des Ver- schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Ausgebots- termine dem Gericht Anzeige zu machen)

Schroda, den 20. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht. [41559] Aufgebot.

Der Kaufmann Carl Besier in Wies: baden, Kirchgasse 24, hat beantragt, den verschollenen Philipp Carl Hahn, qe: boren am 11. Januar 1861, zuleßt wohn haft in Wiesbaden, für tot zu erklären Der bezeichnete Verschollene wird aufgefor: dert, sich spätestens in dem auf den 27. Fe: bruar 1914, Vormiitags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zim: mer 100, äriberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zl erteilen vermögen, ergeht die Aufforde rung, spätestens im Aufgebotstermine deu Gericht Anzeige zu machen.

Wiesbadeu, den 14. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht. Abt. 4.

[41560] Aufgebot. i

Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Auf Antrag des Nachlaßpflegers, des hiesigen Nechté- anwalts Dr. M. C. J. Beschüt, werden alle Na(laßgläubiger der in Hamburg ait 20. März 1857 geborenen und am 27. Juni 1913 verstorbenen Frau Adele Sophit Dorothea Saudvoss, geb. Görsch, des ver storbenen Weinhändlers Johann Christian Albert Sandvoss Witwe, aufgefordert, ihr Forderungen bei der Gerichtsschreiber! des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäuds Sievekingplay, Erdge]choß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in deil auf Freitag, decn 7. November 1918, Vozmittags LL17 Uhr, anberaumte! Aufgebotstermine, daselbst, Hinterflüge Grogeshoß, Zimmer Nr. 161, anzl/ melden. Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und de Grundes der Forderung zu enthalten. Ur fundlihe Beweisstücke find in Urschri!! oder in Abschrift beizufügen. Nachlaß gläubiger, welde ih nicht melden, könnt unbeschadet des Rechts, vor den Ber bindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Ber mächtnissen und Auflagen berüdctsichtigt i! werden, von den Erben nur insoweit V6 friedigung verlangen, als sich nach B“ friedigung der niht ausges{lossenen Glä biger noch ein Uebershuß ergibt ; aud haftet jeder Erbe nah der Teilung Naghlasses nur für den seinem Erbtel entsprechenden Teil der Verbindlichkeit, Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Bel mächtnissen und Auflagen sowie für d! Gläubiger, denen die Erben unbeschrän haften, tritt, wenn sie sich nicht melde nur der Nechtsracßteil ein, taß jeder Erbe ihnen nah der Teilung des Nachlasses n für den feinem Erbteil entsprechenden 2 der Verbindlichkeit haftet.

Hamburg, den 12. Jult 1913.

Vor,

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts

zum Deuïschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Donner

173.

1. UntersuhungssaGen.

2. Aufgebote, Verlust- und FundsaGen, Zustellungen u. dergl. 3. Bertäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c- 5 e

4. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

9. Kommanditgesellshaften auf Aktien u. Aktiengesellshaften.

Sffentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einhei/êzeile 30 A.

stag, den 24. Juli

Bankausweise.

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Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung 2c. von Nechtsanwälten. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versficherung-

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ekanntmachungen.

2) Ausgebote, Verlust: u. Fundsachen, Zustellungen E U. dergl,

Durch Aus\{lußurteil vom 14. Juli 1913 ist der Seemann Christian Heinrich Lischeke, e am 30. März 1844, zu- leßt wohnhaft in Maasholm, für tot er- klärt werden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Dezember 1907 festgestellt.

Kappeln, ten 15. Juli 1913.

Königliches Amt8geri®ßt. Abt. 2.

[41561]

Durch Ausf{lußurteil vom 11. Juli 1013 t Der am 20. Juli 1845 tin St. Goar geborene, zuleßt in Newark (Nordamerika) fi aufbaltende Apotheker Gustav Shwarzhaupt für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Dezember 1908, Nachmittags 11,59 Uhr, festgestellt worden.

St. Goar, den 19. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht.

[41555] Durch Aus\ch{lußurteil vom 12. d. Mts.

- find für kraftlos erklärt worden :

a. die Mäntel zu folgenden Pfandbriefen der Deutschen Hypothekenbank hier: 35 9/6 (konvert.) Lit. H Nr. 23036 über 300 46, J Nr. 39328 54075 über 100 46, 34 9/0 Em. V S. T Lit. E Nr. 5694 über 300 A, 4% Em. 1X Lit. F Nr. 121 über 100 #4.

b. der Mantel zur 33 %/oigen Meininger Lande? creditanstaltobligation Lit. B Nr. 199 über 200 4.

c. die Sab\. Meininger 7 Guldenlofe Serte 7202 Nr. 32 und Serie 7203 Nr. 1.

Das Aufgebot des Mantels zur (angebl.) Landescrediikassenobligation H Nr. 13445 ist zurückgenommen.

Meiningen, den 15. Jult 1913.

Herzogliches Amtsgericht. Abteilung 1.

[41556]

Durch Aues{lußuteil des unterzeihneten Gerlcht# vom 14. Juli 1913 find die nach- stehenden Dokumente: 1) das Hypotbeken- dokument, welches über die nahbezeichnete, im Grundbuhe von Neuhaus Band 140 Blatt 270 in Abt. IIT unter Nr. 7 etn- getragene Post von 60 Tlr. 8 Silber- groschen nebst 69/9 Zinsen von 13 Trr. 8 Sgr. seit dem 15. Mai 1872 und von 47 Llr. seit dem 26. Juli 1872, ferner 3 Llr. 23 Sgr. 6 Pf. Kosten und Aus- lagen gebildet ift, 2) das Hypothekendoku- ment, welches über die nahbezeihnete im Grundbuhe von Neuhaus Band 140 Blatt 270 in. Abt. TIT unter Nr. 8 ein- getragene Posi von 12 Tlr. 4 Sgr. Judikat nebst 6 9% Zinsen seit dem 17. September 1872 fowie 13 Sgr. Gerichtskosten nebst 15 Sgr. fernere Kosten gebildet ist, für kraftlos c:flärt.

Paderborn, den 17. Juli 1913.

Königliches Amtsgericht.

[41585] Oeffentlie Zustellung.

Die Ebefrau des Schachtmeisters Fried- ri Wiefenfeller, Marie geborene Döring, zu Ungedanken, Prozeßbevoll- mächtigter: Nechtsanwalt Dr. Hahn zu Cassel, klagt gegen ihren Chemann, unbe- kannten Aufenthalts, unter der Behaup- tung, der Beklagte habe die Klägerin am 29. Oftober 1911 verlassen und habe sich seit dieser Zeit niht mehr sechcn lassen. Außerdem habe Beklagter in den Jahren 1910 und 1911 Ebebruch getrieben, mit dem Antrag, die Che der Streitteile zu scheiden und den Beklagten für den s{ul- digen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- bandlung des Nechtsstreits vor die I1. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts in Cassel auf den 8. Dezember 19X8, Vormiitags D Uhr, mit der Aufforde- rung, fich dur etnen bet diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll- mächtigten vertreten zu lassen. Zum Zwecke der bvfentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Cafsel, den 21. Juli 1913.

Sommerfeld, Gerichtsschreiber des

Köntglichen Landgerichts,

[41926] Deffeutliche E,

Die Ehefrau Fuhrmann Wilkelm Venuning, Katharina geb. Kreiß, in Essen, Prozeßbevollmäctigter: Nechts- anwalt Sommerfeldt in Essen, klagt gegen ihren Ehemann, unbekannten Aufenthalts, früher in Essen, Nißschstraße 28 a wohn- haft, auf Grund der §§ 1565 und 1568 B. G.-B., mit dem Antrage auf Ehe- scheidung. Die Klägerin ladet den Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des Nechtästreits vor die neunte Zivilkammer des Königlichen Landgertchts in Essen auf den L, Dezember 1923, Vormittags 9 Uhr, Diites 248, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum

Zwedcke der bfentliGen Zustellung wird

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Effea, den 18. Juli 1913.

Neoloff, Landgerichtssekretär, Gerichts- reiber des Königlichen Landgerichts.

[41580] Oeffentliche Zustellung.

Der Bergmann Eduard Steruadel in Drewer bei Marl, Bergstraße 97, Prozeß- bevollmächtigter: Nehtsanmalt Dr. Niehus in Efsen, klagt gegen seine Ehefrau, früher in Drewer, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §8 1565, 1568 B. G.-B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verbandlung des Nechtsstreits vor die 5. Zivilkammer des Königlichen Landgerihts in Essen auf den 3. November 194183, Vormittags 2 Uhx, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Efsen, den 21. Juli 1913,

(Unterschrift), Aktuar, Gerichts\creiber

des Königlichen Landgerichts.

[40897] : Oeffentliche Zustellung einer Klage.

Der Taglöhner Iosef Kenk in Freiburg, Zasiusftraße Nr. 95, Prozeßbevollmäch- tigter: Rechtsanwalt Hacker in Freiburg, flagt gegen seine Ghefrau Antonie Kenkt, geb. Dominti, früher zu Freiburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des 8 1565 B. P. O., mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Streitteilen am 27. Juli 1907 vor dem Standes- beamten zu Freiburg ges{chlossene Che aus Verschulden der Beklagten. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver- handlung des Nechtsftreits vor die 1. Zivik- fammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Freiburg auf Freitag, den 22. Ofk- tober 1913, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- mat.

Freiburg, den 17. Juli 1913.

Gerichts\{hreiber des Großherzoglichen Landgeri&ts.

[41929] Oeffentliche Zustellung.

Die Gbefrau des Fabrikarbeiters Paul Kupfershmidt Margarete, geb. Meub, in Hanau, Srimmstir. 3, Prozeßbevollmäch- tigter: Nectsanwalt Justizrat Leroi in Hanau, klagt gegen ihren Ghemann, den Fabrikarbeiter Paul Kuvferschmidt, \rüber in Hanau, jeßt unbekannten Auf- enthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin am 9. August 1911 verlassen und settdem mit unbekanntem Aufenthalt abwesend ist, mit dem Antrag, die von den Streitteilen am 1. August 1904 vor dem Standesbeamten tn Hanau a. M. geschlossene Che dem Bande nach zu scheiden und den Beklagten für den allein s{uldigea Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Könfglich-n Land- gerichts in Hanau auf den 214. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem- Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Hanau, den 16. Juli 1913.

Der Gericts\chreiber des Königlichen Landgerichis.

[41930]

Die Ehefrau des Bildhauers Martin Voll, Kath. geb. Scholl, in Escelbronn, Prozeßbevoumächtigte : Rechtsanwälte Dres. Fürst u. Noth, hier, klagt gegen ihren Ghemann, früher zu Neckargemünd, jegt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Scheidung der am 3. Juni 1911 in Sinsheim ges{chlofsenen Che aus Bersulden des Beklagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Nechtsstreits vor die I. Zivil- fammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Heidelberg auf Samstag, deu 11. Ok- tober 2913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Heidelberg, den 18. Juli 1913,

(Serihts\chreiber des Großherzoglichen Landgeri@ts.

41587

[ Der Mara arl Adam Franz Kalbitz in Leisnig Prezeßbevollmächtigte: RNechts- anwälte Dr. Klien und Dr. Heinemann in Leipzig klagt gegen setne Ehegattin Marie Alma Kalbis, geb. Kabisch, zuleßt in Leipzig, jet unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung wcgen Ehebrucks und Zerrüttung des ehbelihen Verhältnisses dur die Schuld der Frau (88 1565, 1568 B. G.-Bs.). Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des MNechtéfireits vor die zweite Zivilkammer des Kzöniglichen Landgerichts zu Leipzig, Harkort-

straße 9, auf den 24. November 19183, Vormittags DBUhHher, mitdec Aufforderung, ih durch eiñen bei dicsem GeriŸhte zu- gelassenen Nechtsanwalt vertreten zu laffen.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen

Cx

Landgerichts Leipzig, am 22. Juli 1913.

[41933] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Emilte Hilbring, geb. Lötßer, in Wiitenberge, Ga!tensir. 14, Prozeß- bevollmächtigter: Justizrat Vogt in Neu- ruppin, klagt gegen den Arbeiter Gustav Silbring, früber in Wittenberge, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des 8 1568 B. G.-B., mit dem Antrag auf Ghescheidung. Die Klägerin ladet den Befklagten zur mündlißen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil- kammer des Königlichen Landgertts in Neus- ruppin auf den 24. November 19K3, Vormittags 9 Uhe, mit der Aufforde- rung, sich dur einen bei dicsem Gerichte zugelassenen Necht8anwoalt als Prozeß- bevollmächtigten vertreten zu laffen.

Neuruppin, den 19. Juli 1913.

Werth, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlien Landgerichts.

[41570] Deffeutliche Zustellung.

Die Maurerfrau Emma Kilat, geb. Boß, în Hermoneiten agi gegen den Maurer Kilat, früher in Hermoneiten, jezt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie am 7. Juli 1912 verlassen habe und seitdem sich niht gemeldet hade, mit dem An- trage, einen Sühnetermin anzuberaumen. Zur mündlichen Verhandlung des Nechts- streits wird der Beklagte vor das König- lihe Amtsgericht in Pillkallen auf den 7. November 1213, Bormiitags EO Uhr, geladen.

Pillkallen, den 14. Juli 1913,

(Unterschrift), Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtêgericßts. Abt. 3. [41573] Deffentlicze Zustellung.

Die Frau Jda Bartel, geb Pôöppel, in Berlin, Admiralstraße 35, Prozeßbevoll- mächtigter: Nectsanwalt Unger in Prenz- sau, flagt gegen ihren CEhemarn, den Arbeiter Anton Bartel, zuleßt in Lud- rotgshöhe bei Prenzlau, jétt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie, die Klägerin, auf das gröblihste mifhandelt und Anfang No- vember 1912 bö8willig verlassen babe, mit dem Antrag, die Che der Parteien zu {eiden und den Beklagten sür den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtssireits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Prenzlau, Zimmer Nr. 31, auf den 22, Oktober 1983, Vormittags 40 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedachten Gerite zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage befaunt gemacht. R. 52. 13.

Vrenzlau, den 19. Juli 1913. Philipp, Assistent, als Gecichts\chreiber

des Königlichen Landgerichts.

[41936] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Johann Flik, Sophie geb. Ladenberger, Tagnertn, zu Forbach, Prozeß- bevollinächtigter: RNechtêanwalt Kozmiensky in Forbach, klagt gegen thren Ehemann Fohann Flick, Maler, obne bekannten Wohbn- und Aufenthaltsort, früher in Forbach, mit dem Antrage, die zwischen ihnen am 12. August 1905 vor dem Standesbeamten zu Kleinrosseln ges{lofene Che zu \cheiden, den Beklagten für den allein s{uldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten aufzuerlegen. Dié Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ber- handlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammêr des Kaiserlichen Landgerichts in Saargemünd auf den 4. November 19x83, Bormittags D Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anroalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlißen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saargemünd, den 22, Juli 1913.

GerihtsfMreiberei des Kaiserlichen Landgerichts.

[41584] Oeffentliche Zustellung. Der Friedrich Streicher, Kaufmann zu Stuttgart, Kläger, vertreten durch Rechts- anwalt Dr. Hedinger daselbst, klagt gegen die Sofie Streicher, geborene Ortlieb, derzeit mit unbekanntem Aufenthalt ab- wesend, Beklagte, Ehescheidung betreffend, mit dem Antrage, für Necht zu erkennen: Die zwisGen dem Kläger und der Be- Élagten am 22. Oktober 1998 vor dem Standefamt zu Stuttgart geschlossene Che wird geschieden und dié Beklagte für den allein [huldigen Teil erklärt. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstretts zu tragen. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd- lien Verhandlung des Nechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Land- gerichts zu Stuttgart auf Donuerêstag, den 2, Oktober 1913, Vormittags

9 Bhere, mit der Aufforderung, einen bei diesem Scrichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Stuttgart, den 19. Juli 1913. Daiber, GSerichtsschreiter des K. Landgericßts.

[41937] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Dr. Anna Himhburg in Lauten- bura Wpr., Prozeßbevollmächtigter : Nechts- anwait Justizrat Feilchenfeld in Thorn, klagt aegen ibren Fhemann, den praktischen Arzt Dr. Wiihelm Himburg, zuleßt in Lautenburg Wpr., jeßt unbekannten Auf- enthalts, auf Grund der S8 1565, 1568 B. G.-B., mit dem Autrage, die Ehe

der Parleien zu {eiden und den Be- klaaten für den allein s{uldigen Teil zu erflären. Die Klägerin ladet den Be- flagten zur mündlihen Verhandlung des Nechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgeribt8 zu Thorn, Zimmer Vir. 22, auf den £0. November 197%, Vormittags 9 Uhr, mit der NAvfsorderung, sich durch einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen MRechts- anwalt vertreten zu lassen. Thorn, den 21. Juli 1913, Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerißts.

[41591] Oeffentliche Zuftellung.

Das minderjährige, am 24. Februar 1909 geborene Kind der Mariha Hermine See- famp, namens Franz Seekamyp, in Bremen, vertreten durch den Generalvormund, Bureauvorsteßer des Jugendamts Fricdric Nust in Bremen, klagt gegen den Schneider- gesellen Staniólaus Nicton, geboren am 27. September 1887 in Makoro in Galizien, früber in Hemelingen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Erzeuger des Klägers sei, da er der Mutter des Klägers tanerhalb der gaefeßliden Empfänaganiszeit, nämlich tn ter Zeit vom 28: April 1908 bis 27. August 1908, beigewohnt habe, mit dem Äntrage: den Beklagten zur Zablung eines jährlichen Unterhalts von 240 46 für die Zeit vom 24. Februar 1209 bts 23. Februar 1925, vierteljährlich im voratts zahlbar, zu vet- urteilen und das Urteil, soweit die Beträge im voraus und für das der Klagecrbebung vorangegangene Bierteljabx gefordert werten, für vorläufig vollstreckbar zu er- flären Zur mündlichen Verhandlung des Nechtsflreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Achlin auf den 7, Oktober 19213, Vormittags 10 Uhr, geladen.

Achim, den 14. Juli 1913.

Der Gericßts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts.

[41589] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Karl Bernhard Bloß, uneheliches Kind der Maria Bloß in Frankfurt a. M.-Berkersheim, Homs- burgerlandstraße 224, vertreten durch den Sammelvormund des Waifen- und Ärmen- amts, Oberstadtassisteut Rudolf Jentsch in Frankfurt a. M., Saalgafse 31/33, flagt gegen den - Eisenbahnshkosser Peter Fifcber, früßer in Frankfurt a. M.- Berkersheim, jeßt unbekannten Aufent- halts, unter der Behauptung, daß der Beklagte in der Zeit vom 26. März 1912 bis 25. Juli 1912 mit der ledigen Maria Bloß, der Mutter des Klägers, Geschlechts - verkehr gehabt habe, mit dem Antrage auf vorläufig vollstrebare Verurteilung zür Zahlurg von vierteljährlich 75 46 im voraus vom 22. Januar 1913 bis zum 21, Januar 1919 und von vierteljährlih 90 A im voraus vom 22 Januar 1919 bis 22. Januar 1929 zu Händen seines Vormundes, Ot erstadtassistent MNudolf Jentsch, als Unterhalt. Zur mündlichen NBerhandlung des Ytechtêstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht, 35, tin Frankfut a. M.-Bockenheim auf den A3, Oktober 19283, Bormittags 9 ithe, geladen.

Fraukfurt a. M., den 18. Juli 1913.

Der Gertibts\schreiber des Königlichen

Arntsgerichts. Abt. 35. (Bockenhetm.)

[41575] Oeffentlicße Zuftellung.

Die geschiedene Ebefrau des früheren Bizewachimeisters, jeßigen Bahnafsistenten August Steins, Anna geb. Thielke, n Mehle, 1) für sch, 2) als Pflegerin ihres am 17. Februar 1911 geborenen Kindes, Anna Luise Lina Steins, Vrozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Seckel in

Hannorer, klagt gegen den früheren Vize- | 9:

wachtmeister, jezigenBahnassistenten August Steins, früher in Rinteln, auf Ge- währung von Unterhalt. Die Klägerin nimmt das Verfahren wieder auf und ladet den Beklagten zur mündliGen Ver- handlung des Mechts\treits vor die VI. Sivilkfammer des Königlihen Land- gerihts in Hannover auf den 16, No- vember 913, Vormittags 9 Utr, der Aufforderung, einen bei dem ge- daten Geridte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Die Ladungsfrist ist auf 3 Wochen

beslimmt. 'Zum Zwecke der | öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt ge- macht.

Hannover, den 7. Juli 1913.

Der Gerichie\{hreiber des Königlichen Landgerichts. [41569] Oeffentliche Zustellung.

Der Maler Cbristian Puls in Altona, Nainkamp 4, flagt gegen den Schlacßter Alexander Genthe, früher in Altona, Gerichtstr. 29 pt., unter der Behauptung, daß Beklagter ihm an Werklohn 20 schulde, mit dem Antrage auf vorläufig voUllstreckbare und kestenpflichtige Verurtei- lung des Beklagten zur Zahlung von 20 4. Beklagter wird hierdurYH zur mündliGen Verbandlung des Rechtssireits vor das Königlihe Amisgericht in Altona, Zimmer 186, auf den 24. September #923, Vormittags L7 Uhr, geladen. Zum Zwecke der sffenilichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Die Sace ist zur Feaziensace erklärt.

Altona, den 12. Jult 1913.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[41592] Oeffentliche Zustellung.

Die offene Handelsgesellschaft in Firmæ Koch u. Treutlein in Frankfurt a. V, im Viehbof, Prozeßbevollmächtigte: Nechts- anwälte Justizrat Julius Wolf und Dr. Emmerich zu Frankfurt a. M., klagt im Wechseïsvrozeß gegen den Metgermelster Anton Abt, früher in Oberur}el, jeßt in Amerika, unter der Behauptung, daß der Beklagte als Akzeptant eines am 1. Julk 1913 fâllig gewesenen, aber am Verfalltage niht eingelösten Wechsels der Klägerin als Ausstellerin den nachstehend genannten Betrag \{chulde, mit dem Antrage, den Be- flagten dur vorläufig voUsireckbares Urteil kfostenfällig zur Zahlung von 169 4 90 - nebst 6% Zinsen seit 1. Juli 1913 zu verurteilen. Zur mündliwen Verhandlung des Nechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amt®gericht in Bad Hom- burg v. d. Höhe auf den 26. September 191883, Vormittags D Uhr, geladen.

Vad Homburg -v¿ d. Höhe, den 15. ¿Juli 1913,

Der Gerihts\chretber des Königlichen Amtsgerichts.

[41577] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Nheinisch-Elsaß-Lothringiscke Baugesellschaft m. b. H. in Met, Prozeß- bevollmächtigter: Geschäftsagent Sorg in Bad Niederbronn, klagt gegen den Stein- hauermeister Karl Fröhlinger, früher in Bad Niederbronn, unter der Behaup- tung, taß ihr der Betlagte für im Mai 1912 fäuflih gelieferte 3,758 cbm Bild- balleisleine u 4 = 16002 J 2,226 cbm Bausleine zu 30 46 = 66,78 M, zusammen = 235,80 46 \chuldig sei, mit dem Antrage, den Beklagten durch vor- läufig vollstreckbares Urteil kostenfällig zu verurteilen, an Klägerin 235,80 „6 nebst Zinsen zu d v. O. seit dem Klagezustellungs- tage ab zu zahlen. Der Beklagte wird zur mündlichen Berhandlung des NRechts- streits vor das Katserlihe Amtsgericht in Bad Niederbronn, Zimmer Nr. 6, auf Mittwoch, den 3. September 19x58, Vormittags D Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Die Sade ist a!s Feriensade bezeichnet.

Bad Niederbronn, den 19. Juli 1913.

Wirth, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts. [41572] Deffeutliche Zustellung.

Der Kaufmann Hugo Blumenthal, alleiniger Inhaber der früheren Firtna Bernhard Grenzdörffer in Berlin, Zimnier- straße 81, jegt Kurfürstenstraße 110, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt Gumpert in Berlin, Kronenfiraße 71, klagt gegen den Theodor Mayer, früher in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte von dem Agenten Kiebeß etn bares Dar- lehen von 50 F erhalten bat, welche Forderung an den Kläger abgetreten worden ist, mit dem Antrage, auf fostenpflihhtige und vorläufig vollstrekbare Verurteilung es Beklagten zur Zahlung von 50 #6

bst 4 vom Hundert Zinsen seit dem Tage der Klagezustelluna. Zur mündlicken Verbandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Beilin-Mitte, Neue Friedrihstraße 15, Ab- teilung 174, ITIT. Stockwerk, Zimmer 222 auf den #7. November 19183, Vormittags LO? Uher, geladen.

Berlin, den 16. Juli 1913.

Albertin, Gerichteschreiber des Königlicßen Amtsgerichts.

[41594] Oeffeutliche Zustellung.

_In der Prozeßsache des Kapitänleutnants Harry Mündel in Curhbaven, Klägers, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Lorenz in Berlin C. 2, Spandauer- straße 22, gegen - 1) den Agenten Hugo Klamauu, 2) dessen Ehefrau Ella Klag-