1913 / 188 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

gefang „Nun danket alle Gott" beendet wurde. Von der Martrien- gewandt hat, daß firhe aus begab Sih Seine Majestät mit seiner Begleitung zu nach dem Rathaus. Dort hatten mit dem Bürgermeister Eschenburg die Mitglteder des Senats, Wortführer der Bürgerschaft und des Bürgeraus\husses, Verireter des Offizierkorps und andere im Audienzsaale Aufstellung genommen. Nachdem Seine Majestät im Stein in der Kette Saale eingetroffen war, hielt der Bürgermeister Dr. Ef henburg

folgende Ansprache:

„Allerdur{lauchtiaster Kaiser! Unter den mancherlei Fetertagen des Jubiläumsjahres 1913 ist der heutige Tag, an dem Lübeck Euere Majestät als Gast in seinen Mauern freudig begrüßt, für unsere Stadt von ganz besonderer Bedeutung.

E, bis jegt,

diese Bedeutung um fo klarer zum Bewußtsein, wenn wir laushte, in unsere Ges{ihte zurückblicken, in der der 10. August alter in einen wichtigen Gedenktag bildet. Es war im Jahre 1368, und die

als an diesem Tage die Boten der Führung in Wismar zusammentraten,

Krieges entscheidende Beschlüsse zu fassen.

daß, wie es bisher hon dem Kaiser und

Verlauf als heute. Erst ein volles Iahr

weiteren Fahr konnte der ehrenvolle Friede zu Stralsund geschlossen deutsche Handel, wte bisher, au werden, in dem der dänische Reichsrat versprach, den Nachfolger Waldemars nur mit Zustimmung der Hansa zu erwählen. Das war iernah nahm Seine Majestät die Vorstellung der anw „die Väter hoh im Saal | Lübecker Herren entg ein Haupt für leere Kronen wählten“. Jene Zeit liegt freilich längst hinter uns. Aber wir haben es 4 zu beklagen, daß eine andere

das prophetishe Wort in Er- tüllung gegangen, das der Dichter der „Septembernaht" dem kühnen

die Zeit, in der, wie es im Liede heißt,

an ibre Stelle getreten ist. Ist do Wullenweber in den Mund legt:

„Die Hansa sank, das alte Reich zerfiel, major von Morgen,

den NReichsfürsten gegenüber

Gub und die Feiern, die

haben einen Volkes zum Ich meine, daß der h

Dankbarkeit für alles das, was die Vorsehung getan hat in schweren wie in glüdlichen Tagen,

Lübecks zum Ausdruck gekommen, und es hantasie, wenn man den Blick durch die fen ließ über die alten Epitaphien, er Orgel und des Chores im Mittel- Ratsmannen 5 Bürgerschaft mit ihren Frauen und Mädchen Hansestädte unter Lübecks der Kirche sich versammelten. Wie ein Bild um über die Fortsetzung „Meistersingern“ des gegen den König Waldemar von Dänemark siegreih begonnenen haben Friedenszeit, und was wir Man einigte ih dahin, sehen wir, wenn wir beobachten, wie im Südosten unseres Kontinents die durch Gottes Fügung uns un- r Ihnen, meine Herren, in dem Ge- Kleid des Kindes Meiner Schöpfung, d in Zukunft dem deutschen Kauf-

der alten Hansakirche

bedarf keiner großen P hohen Gewölbe der Kirhe {wei Uns Lübeckern kommt wenn man den mähtigen Tönen d sh in die Zeit zurückzuversegen, wo

: d [chwere Kämpfe gebraust haben, geschehen war, an eine große Zahl deutscher Städte Briefe des In- berührt ließen. Ich stehe hier vo halts gesandt werden sollten, daß der vor der Macht der Hansestädte wande des Seemannes, das ist das hilfesuhend in bas Deutsche Neich geflohene König der Feind des deutshen Kaufmanns überhaupt und daher seine Unterstüßung unbe- dingt ausgeschlossen sei. Kriege nahmen damals einen langsameren später erlag das feste Schloß Pes dem Ansturm der von dem Lübeckischen Bürgermeister an der Sonne behauptet, das soll geschehen.

Brun Warendorp befehligten Hansishen Flotte, und erst nah einem mann. Sein Feind is Mein Feind. Und Gott gebe, daß der fünftig unter seinem Schuß in

und was dazu dienen kann, jeßt un mann, der vom Hansageist beseelt im Auslande das Deutschtum vertritt und für Deutschland arbeitet, die nötige Stärkung und den u verleihen, damit er den thm zustehenden Pl

nötigen Schuß z j é Fch \chüte den Kauf-

Bürgermeister und dur die wundervollen Prunkrä

dem Kaiser und seinem Mitglieder des Senats, der Wortführer der Bürger der Oberst von Koppelow und Andere Teil. Dr. E schen-

glückliher und schwerer Zeit die

Friedenszett sih entwideln möge!“

Doch Deutschland steigt empor lebendig.“ Im Verlaufe des Mahles brate der Bürgermeister

Heute ist der deutshe Kaufmann zu seinem Schuß niht mehr | durg folgenden Trinkspr auf fch selbst angewiesen, er braucht niht mehr vergeblih um sein utes Recht bittend an Kaiser und Neichsfürsten sich zu wenden, heute steht hinter ihm das mächtige Deutsche. Reih mit einer starken | gierung zurückblicken durften,

Eure Majestät auf eine

deutschen Flotte, und über seine Sicherheit waht das scharfe Auge | wurde, konnte die allgemeine Festfreude dur

seines Kaisers. Euere Majestät! Dies stolze Bewußtsein erfüllt es erfüllte auch Lübeckts Bewohner, als sie | langte und im März d. I. den Tag feierlich begingen, an dem vor | Lübeck demnächst 100 Jahren unsere Stadt, die den Kelch der Leiden bis auf | werden solle. den Grund hatte leeren müssen, von

alle deutschen Herzen,

Friedens und reihen Segens über unser

waren, in denen au die Entwicklung unf

erer Stadt die erfreulihsten

: l jahrelanger Bedrückung | Majestät aus dem Jubel der Bewohner, aus de befreit wurde, es erfüllte sie, als am Tage des Regierungsjubiläums heranwachsenden Jugend entnommen haben, wie dankbar die Be- Eurer Majestät sie sich dankbar daran erinnerte, daß 25 Jahre des | völkerung es empfindet, daß ihr Vaterland dahingegangen | Herrscher ins Auge blicken zu dürfe und Jung einer ganz besonderen

erhöht werden,

Heute, da dieser Besuch stattfindet,

Fortschritte hatte machen dürfen. Geruhen Gure Majestät, den | für das Gedeihen von Handel und Schiffahrt

Ausdruck ebrfurchtsvollen Dankes des Senates und der Bürgerschaft für den der Stadt Lübeck geshenkten Besuch und die Versicherung entgegenzunehmen, daß ihre Bewohner Eurer Majestät allezeit in unwandelbarer Liebe und Treue zugetan bleiben werden. Ich heiße | der deutschen Städte zu bezeichnen; möge Lübeck auch ferner des un- Eure Majestät auf das herzlichste willkommen.“

Seine Majestät der Kaiser und Köntg erwiderte mit

folgender Rede:

„Wollen Sie so gut sein, Meinen herzlihsten und innigsten Dank entgegenzunehmen und der gesamten Bürgerschaft Lübecks aus- zusprechen für den zu Herzen gehenden Empfaug, der Mir von der Bevölkerung dieser altehrwürdigen Hansastadt zuteil geworden ist, so- wobl von den Alten wte von den Jungen. Es ist immer schön, die nochmals bewegten Herzens L081 eben für den {chöônen Empfang in Lübeck. Es ist in dieser alten und ehrwürdigen Handelsstadt {hon er gewesen und Sie haben Mir am heutigen Tage gezeigt, die Kunde gibt von den

Deutschen Kaiser und des Reichs zu Lübe. h! riefe auszustellen, ist nicht mehr Aufgabe der deutschen Kaiser der beutigen Zeit. Wenn Ich aber nunmehr bitten darf, Euer Magnifizenz ein Andenken Vèeines Besuches zu übe bitte Ich, daß Jch zur Erinnerung an den w Sonntagabend ein Kirchenfenster für die Marienkirche um Meinen Dank der Bürgerschaft und der Stadt gegen Alles, was Ich sonst fühle und denke, das fasse Ich Gott erhalte, \chüße und segne die alte Lübeck in alle Zukunft! Und möge sie stets des alten

Stimmen der heranwachsenden Jugend sich mischen zu hören in die Nufe der erwatsenen und älteren Männer. Sie haben einen kurzen bistorisen Ueberblick gegeben über die Zeit des Glanzes und der Macht Lübecks, der Vormaht der Hansa, und auch über die Zeit vor hundert Jahren, da auf ihr die Hand Gottes prüfend \{chwer lag, wie auf unserem ganzen Vaterlande. Sie haben ganz richtig darauf hingewiesen, daß, obwohl durch eine, geradezu bewunderns- werte Anstrengung der Bürger und der Kaufleute im deutschen Vater- lande ein Bundesgebilde entstand, wie es die Welt nicht wieder ge- sehen hat, dasselbe auf die Dauer doch nicht Bestand haben konnte, weil die Macht des Reiches ihm fehlte, und das Verständnis des deutshen Volkes für seine Wichtigkeit nicht vorhanden war.

Nunmehr, dank der Gnade Gottes, die in ganz ungewöhnlicher Hansastadt

Weise Kaiser Wilhelm dem Großen zur Seite gestanden hat, der Wahlspruches gedenken, der in ihrem Ratskeller steht : au einst von Lübeck8s Bürgerschaft begeistert begrüßt wurde, ist das geeinigte deutshe Vaterland und das Deutsche Reih wieder- erstanden, mit ihm selbstverständlich auch die alten Aufgaben, die Lübeck wehen. ungelöst bleiben mußten, weil die Einigkeit, die Voraussetzung für ihre Lösung, fehlte. Und wenn es auch manchem nah der großen Zeit, is wir alle noch s i ei n etwas N auf dem Wege zur Kriegstube die Galerie dur vorgekommen sein mag, dieser Uebergang zu dem gewöhnlichen, | po f Fos i E

wenn Jch so sagen darf, einfahen Arbeitsleben, so glaube Ih von der auf dem festlih beleuhteten Marktpla

do, daß wir einen guten Schritt denn Ich glaube als Meine Aufgabe

Aufgaben wieder aufnehmen zu müssen und sie dem deutschen

Interesse besißt un mit dem nachhaltigsten Erfolge eingetreten ist. die Gnade gehabt, unsere Stadt einst ehrender Weis

\chägbaren Wohlwollens Curer aber, meine Herren, fordere ih auf, mir einzustimmen in den Ruf: Hoch lebe der Deut Majestät König Wilhelm 11. von Preußen!“ Seine Majestät der Kaiser und König erwiderte mit

nifizenz Meinen hberzlihsten Dank

mancher deutsche Kais manche alte Erinnerung und Urkunde Beziehungen der Schutz- und Freib

auszudrücken. zusammen in die Worte:

lein ift liht an die Stange gebun Ehren wieder herunterzuholen.“

0 Menge stürmisch begrüßt. vorwärts getan haben, | hymne, worauf Seine Majestät zu erkennen, diese alten | 9 Uhr 15 Minuten erfolgte die Abfa lichen Kundgebungen. Der Bürgermeister Dr. Eschenburg geleitete

folgender Rede: „Ich erlaube Mir, Euer Ma

Nolke vorzustellen und ans Herz zu legen. Daß dieselben | Seine Majestät zum Bahnhof.

so schnell wieder aufgefaßt wurden ind Mm 0 Uber-

rashender Weise in der gesamten Welt durchgeführt worden 5 sind, das selbsiverständlieh fann fich der Kaufmann mit | TruppenübungsplaßAltengrabow, 11. August. (W T. B.) Recht zugute schreiben, und daß die alten Hansestädte, mit Seine Majestät der Kaiser und König mit Gefolge ist mit

altem Hansengeiste beseelt, vorausgegangen sind. Und so möchte rz d nul 5 Ich von dieser Stelle aus dem Kaufmann Meinen Dank aus- stallmeister Freiherr von Neishach hat sch dem Gefolge ange-

lossen. Seine Majestät begab sih sofort, nahdem er am Bahn- beispielloser Brüderlichkeit und in Wagemut eingetreten waren, hof zu Pferde gestiegen war, auf den Truppenübungsplaß. OHlter

um dem deutshen Handel, der deutshen Industrie und den | X eDUun l deutshen Erzeugnissen einen Plaß in der Welt zu sichern, um den Kavalleriedivision A gegen einan Nor hundert Jahren lag | inspekteurs der Kavallerie, Generalleutnants von der Marwiß. Hieran

eine Uebung des Kavalleriekorps,

sprechen, daß die Städte an der norddeutschen Waterkant in so

uns andere Staaten beneiden könnten.

die Hand des Korsen \{chwer über der Stadt. In diesem Jahre {ließt ih

feiern überall Städte, Dörfer und Provinzen, Bereine und das

ganze Volk die Zeit der Erhebung und

des Eroberers. Es ist cine Fügung des Himmels, daß er es so

begann eine Uebung der Garde

ererziermäßige Uebungen, unter dem Befehl

Sonderzug um 6 Uhr 30 Minuten früh hter eingetroffen.

der Befreiung vom Druck | Kaisers und Köntgs. Das Wetter ist gut.

ust. (W. T. B.) Der Flieger hüler Stephan heute früh ab- Beide Flieger sind tot.

. Pr., 11. August. (W. T. B.) Gestern früh i regnerishem und windigem Wetter der Start Von den Offiziersfliegern . G. Doppeldecker, Leutnant Pregtel

Brück in der Mark, 10. Au Nöseler ist mit seinem Flug

Meia Jubiläum in dieselbe Zeit fallen mußte, Fh bisher mitgemaht habe von Königsberg Zusammenklang der Herzen des gesamten Ausdruck gedraht, der \höôner nicht denkbar ist. Und eutige Abend einen würdigen und s{hönen dieser Edelsieine des Gedenkens bildet. r unser Vaterland ist heute abend in

gestürzt.

Königsberg i um 5 Uhr begann be ostpreußishen Rundflug. Leutnant Mahn cke auf L. V

zun M 188,

nahmen daran teil: Leutnant Geyer auf Aviatik-Pfeil-Doppeldecker, Oberleutnant H antelmann auf Rumpler- Von den Zivil- Alfred Fried rih auf Dietrih-Taube, auf Kondor-Eindecker, Stiplos\ch Taube, Küh ne auf Albatros-Eindecker, Caspar auf Gotha-Taube. Klieger war die Mitnahme eines Fluggastes vor: zum Zuverlässigkeits-

auf Albatros-Taube, ) Leutnant von Edckenbrecher auf Jeannin-Taube. fliegern beteiligten sich:

Für sämtliche geschrieben.

flug nach waren alle,

Zunächst flogen die Offiziere Allenstein (150 km) ab. Bis um 9 Uhr Vormittags bis auf den Leutnant Mahncke, der um 12 Uhr, und den Oberleutnant Hantelmann, der um 1 Uhr eintraf, auf dem A steiner Flugfelde nach etwa zweistündigem Zivilflieger starteten nah fcüh trafen alle bis

Fluge am Ziel ein.

Der photograp

entwickelt fch der heutige Abend vor Mir.

dieser zu danken haben, das Borbegerkitägtne: R A

nach den vorlie

Fluge angekommen. 2) Die Bezeichnu

Bis um 7 Uhr ch etwa fünfviertelstündigem Caspar ist nach 11 Uhr in Insterburg einge- bishe Wettbewerb für Offizierslieger auf der berg— Allenstein hat heute der ungünstigen Witterung tem Insterburger Flugplaßz stern am Spätnahmtittag noch Wettbewerbe

Insterburg (85 km). auf Caspar na e in der Ueb eue, Hâmo

|

Strecke Königs stattgefunden. fanden ge

fürzesten Auslauf Milzbrand

: Erste Beilage Deutschen Reichsanzeiger und KFöniglih Preuß

|

Berlin, Montag, den 11. August

Gesundheitswesen, Tierkraukheiten und Abvsperrmaßregeln,

Tierseuchen im Auslande.

(Nah den neuesten im Kaiserlihen Gesundheitsamt eingegange

L palte der Uebersicht bedeutet, daß in der be

genden Angaben nit vorgekommen #i

E ng „Gehöfte“ {ließt ein: orwegen), R Le ficht niht aufgeführten wihtigeren S

globinurie usw., sind in der Fubnote De weder M

P

Not

am Abend naÿgelassen.

Zuverlässigkeitsflug Insterburg— welack wegen dihten Nebels bei Birkenfeld Nordenburg eine Notlandung vornehmen, Auch der Apparat, ein Kondor-Eindecker, wurde leitoffizier, Oberleutnant Schettler, blieb unver- uf Jeannin-Taube, hat wegen Motorschadens enbrecher mit feinem Be-

Regen hatte e Allenstein mußte Su- Zeitangabe. in der Nähe von

wobei er sich das Staaten 2c.

ouvernetnents,

Sperrgebiete 2c.)

egen und besichtigte darauf alte Urkunden. der Senat geleiteten sodann Allerhöchstdenselben ume in den Bürgerschafts\aal, wo ein Festmahl stattfand. An der Tafel nahmen mit Seiner Majestät Gefolge der Bürgermeister Dr. Esenburg,

|

(Provinzen, Departe-

Handgelenk bra ch. Sein Beg Stiploscheck, a aufgegeben. Der Leutnant von E ck

1

ber- haupt neu über- haupt neu

U

Zahl der vorhandenen

Beztrke ments

|

L L L s (35ck. Gehöfte | Bezirke | L2e* Gehöfte Bezirke

meinden

über- 1 haupt | neu über- |

——————— l

und Klauenseuce

| | | | j |

P U r

neu

t Kletngntie,

dem Leutnant von Schröder, ist heute be Der Apparat

D - j ü schaft, der General aus 200 m Höhe abgestür zt.

Kreis Gerdauen,

e nen amtlihen Nachweisungen.) L L : S i effenden Nachweisung eine Angabe für diese Spalte nicht enthalten ist; ein Strih bedeutet, daß Fälle der betreffenden Art

Ausbrücche (Großbritannie: i 5 e (Großbritannien), Ställe, Weiden, Herden (Schweiz und Frankrei), Besizer (Luxemburg und Niederlande), Ställe wie Kinderpest, Ra e, ad Miaberleiibs ‘Toll | G i Rinderpest, Raushbrand, Wild- und Ninderseue, Tollwut, Lungenseuhe, Shafpoken Geflügelholera, Hühnerpest, Büffel l j lg j Ur Wt, 1 a

Schafräude

Beide Flteger sind unverleßgt.

wurde zertrümmert. terburg angekommen, ebenso

übrigen vier Offizierflieger sind in Ini der Flieger R

Breslau, 9. August. (W. T. B.) Die aus den verschiedensten Teilen Deutschlands und Oesterreichs zum Schlesiertage in Breélau an- wesenden S{hlesier gründeten in einer heut Versammlung einen „Schlesterbund“ materiellen Interessen außerhalb ihrer Heimat. Zum Ort des Bundestags wurde Bremen gewählt.

uch auf Seine Majestät den Kaiser aus: Oesierreich Wöchentlich „Eure Majestät! Als am 15. Juni d. I. der Tag, an dem fünfundzwanziajährige reich gesegnete Re- auch in Lübeck festlich begangen

N ck

J C0 O!

Slavonien

pak 9

e vormittag abgehaltenen ¿Ur Forderung: Der Schlesier

als durch die an diesem Tage an den Senat ge- rash in der Stadt ih verbreitende Nachricht, daß der Ehre eines Besuches seines Kaisers teilhaftig

Rumänien. Bulgarien .

d . | do J M O D "A

n frohen Mienen der 1 2 Großbritannien Q

V M D I D O M O “Ge

(W. T. B.) Heute abend

lung ein

egen 62 Uhr estiger Z u- Das Jadckett einer Dame Der Führer bremîte folgende Zug auf den ersten auf,

Leipzig, 10. August. ereignete sich auf der Baufachaus|tel \sammenstoß auf der Gebirgsbahn. hatte sich in das Nad des Wagens sofort. Infolgedessen fuhr der nah sodaß zwei Wagen aus den Schienen sprangen. Zwei Herren wurden \chwer, zwei Damen leichter verleßt.

(S. D)

Gelegenheit gegeben ist, dem hohen n, der an der Wasserkante bei Alt Sympathie sh erfreut, weil er

Luxemburg Schweden .

d für thren Schuß seit einem Menschenalter Norwegen

P

Eure Majestät haben e als die deutscheste 4

Vor dem White hall- fam es heute nahmittag zu einem A ufrubr, als nah Trafalgar Square die bekannte A nhängerin Pankhurst eine Volksmenge ch mit der Absicht, dort eine ch einem scharfen Handgemenge mit Sylvia Pankhurst und

Majestät fih zu erfreuen haben. Sie London, 10. August. Außerdem : üFhre Gläser zu erheben und mit

sche Kaiser, Seine

Raufchbrand: Oesterreich 13 E O, T neu verseuht; No

Tollwut: Oesterreich 14 verfeuht; Serbien verseucht; Itali en

Lungenseuche: Span ten 8 Bez.

Schafpoken: Ungarn 9 Bez., 16 Rumänien a. 11 Bez,

F elreLrley S -

tien-Slavon

24 Gem. überhaupt verseucht.

z, 48 Gem., 48 Geh überhauyt verseut: z 2 E 5 5 L [EUCDT: einer Kundgebung auf aen 1 Ber, L Gem.

des Frauenstimmrehts Sylvia nach Downingstreet führte, offensictli Versammlung abzuhalten. der Polizei wurde die Menge zerstreut. vierzehn andere Personen wurden verhaftet.

Bez., 31 Gem.,

Arles, 9. August. (W. T. B.) Bei einer Explosion in der Dynamitfabrik St. Martin de Crau sind drei Frauen getöôtet und mehrere verwundet worden.

(W. T. B.)

Geflügelcholera?): Befschälsäuche: K

1) Schwe iz: Stäbcenrotlauf und S@(hweineseuche ; Luremburg: Geflügelholera und -diphtherie.

Ein aus Charleroi auf

Brüssel, 9. August. dem Südbahnhof angekommener Personenzug ist gegen einen

r

9 1 LIEA 18 29 i 40 L 4c N 3 9 1 2 2 4 4 4 ) D 5 J f albmonatliche und monatlice O Ï

Nesselfieber. *) Großbritannien u. Frland:

e, bezw. viermal im Monat erscheineude Nachweisungen.

Nachweisungen.

Ungarn 35 Bez., 95 G

E Ar : „HNgarn 939 Dez., 95 Gem,, ez., 1 G 4 Geh. überhaupt verseudt; Schwetz 10 Bez. : 8 Geb. überhaupt und s Svanien 3 Bez, 4 Ge Q E iber aupt und neu verseucht; Svanien 3 Bez em., 33 Geh. überhaupt verseucht 1G a. u. b. je 1 Gem. überbaupt verseudt :

29 Geh. überhaupt verseuht;: Kroatien-

H Ungarn 50 Bez, 1 9 11 D F Io2 , 13 Gem., 20 Geh. überhaupt Gut: e 4 GBom., überhaupt verseucht. e Gem., 18 Geh. überhaupt verseuckt:

51 Geh., þb. 11 Bez., 26 Gem., 26 ( 3, Wem top rut r --

nie 9 Gem,., 7 Geh., þ. Luxemburg 1 Bez., 1 Gem., 2 Geh. über

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Schweinefieber ;

l 38| 377 »O 94 685 E 4 22 Bi O 20 1 7 9 N i á - g 7 1 _—— 1 1 ) D amm l S M7 0

eibevollen,

stiften darf Prellbock gefahren. Dreißig Reisende wurden verwundet.

(Wi D. B)

Konstantinopel, 11. August. Ein Feuer, NaGweisung

1 M N an

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G C. a a d a0

abend um 10 Uhr ausbrach, hat das Gebäude der hen Botschaft in Therapta, das altberühmte Palais Die Mannschaften der gestern „Breslau“

das gestern französis vollständig zerstört. troffenen deutschen Kriegsschiffe Der Brand brach, während gerade ein üdckfkehr des französishen Botschafters Bompard stattfand, im oberen Stockwerke aus. Die Tischgäste mußten eilig Cin Sekretär der ttung8werk beteiligte, erlitt acht dauerte der Brand

über den Stand von Viehseuchen in Oesterreich- Ungarn am 6. August 19183. (Kroatien-Slavonien am 30. Quit 1913) (Auszug aus den amtlichen Wochenausweisen.)

ht: „Das Fähn- den, aber es kostet viel, es mit Möge es in Ehren stets über Die Stadt Lübeck hurra, hurra, hurra!“

Während des Mahles konzertierte die Kapelle des Infanterie- regiments Lübeck. Als Seine Majestät der Kaiser nach dem Mahle

hier einge „Loreley " leisteten Diner aus Anlaß der

das Archiv

| Es gelang, italtenishen Botschaft, der ih an dem Ne ziemlih s{chwere Brandwunden.

|

ritt, wurde er e versammelten Die Versammlung sang die National- aufs freundlichste dankte. hrt unter abeumaligen herz-

Um Mêittern

K Abauj-Torna, M.Kashau

Aus Missouri,

Kansas City, 9. August. Érnteshäden dur

Kansas und Ofkflahoma werden {were Hiße und Dürre gemeldet. In Städten und Ortschaften herr Die Brunnen sind ausgetrocknet.

G r verscndte

|

& Unterwetßenburg (Alsó-

Wassermange l. Komitate (K. Stuhßlbezirke (

Muntzipalstädte (M.)

2 L St. Arad, Borosjens, Glel,

zemeinden |

Hôfe Gemeinden

Nr. des Sperrgebiets |

| Gemeinden G

St, Borossebes, Mária-

Der Ober-

1

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen. __ Washington, 11. August. (W. T. B.) Nach Depeschen, die beim Staatsdepartement eingetroffen sind, ist John Lind, der Vertreter des Präsidenten Wilson, gestern abend wohl- behalten in Mexiko angekommen.

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pad O;

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K. Árva, Uptau (Liptô),

kavalleriediviston und der

a. Oesterreich. der unter der Leitung des General- La

Niederösterrei St. Báctalmás, Baja,

Seiner Majestät d e einer Majestät des Oberösterreih .

l A e A i

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Erften Beilage.)

Sf. Avatin, Hódság, Kula,

O 00 =4 D I s C DD p

Theater.

Berliner Theater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Filmzauber. Große Posse mit Gesang und Tanz in 4 Akten von Nudolf Bernauer und Rudolph Schanzer.

Mittwoch und folgende Lage: Films- zauber.

Deutsches Schauspielhaus. (Direk- tion: Adolf Lang. NW. 7, Friedrich- straße 104—104 a.) Dienstag, Abends 84 Ubr: Ensemble - Gastspiel. Das Farmermädchen. Operette von Jarno und Okonkowski.

Mittrooch und folgende Tage: Das Farmermädchen.

KomSdienhaus. Dienstag, Abends 84 Uhr: Hochhecrschaftlihe Woh-

nungen. Posse in vier Bildern von Toni Impekoven. Musik von Willi Bred- \{chnetider.

Mittwoch und folgende Tage: Hoch- herrschaftliche Wohnungen.

Schillertheater. 0. (Wallner- theater.) Gastsptel: Sachse - Dper. Dienstag, Abends 8 Uhr: Undine, Romanti\ch-komishe Oper in vier Akten von Albert Lorßing.

Mittwoch: Fra Diavolo.

Donnerstag: Figaros Hochzeit.

Sra: Die Hugenotten.

onnabend: Der Freischütz.

Sonntag, Nahmittags 3 Uhr: Der Troubadour. Abends 8 Uhr: Die DSugenotten.

Charlotteuburg. Dienstag und Mitt- woh: Geschlossen.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Eröffnung der Spielzeit: Der Leibgardist. Komödie in drei Aufzügen von Franz Molnär.

Freitag und folgende Tage: Der Leib- gardift.

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) |p

Dienstag, Abends 84 Uhr: So n Windhund! Schwank in drei Akten von Curt Kraaß und Arthur Hoffmann.

Mittwoch und folgende Tage: So ’u Windhunud.

Thaliatheater. (Direktion : Kren und Schönfeld.) Dienstag, Abends 8 Uhr: PBuppchen. Posse mit Gesang und Tanz in drei Akten von Iean Kren und Curt Kraaß. Gesangstexte von Alfred Schönfeld. Mußk von Jean Gilbert.

Mittwoch und folgende Tage: Puppchen.

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D C L

K.Baranya, M. Fünfkirchen

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Margarete Müller mit Hrn. Dr. med. Paul Friedrich Scheel (Breslau, z. Zt.

Gestorben: Fr. verw. Forstmeister Clara Kaboth (Frankfurt, Od.).

Theater des Westens. (Station: oologischer Garten. Abends 8 Uhr: Sylvester Schäffer. beiden Einakter:

1A Tate

F.Bars,Hont,M.Schemnißz (Selmecz- és Bélabánya) |——

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K. Bereg, Ugoc|

K. Bistrig (Besztercze-

Kantstraße Gastspiel

Ein angebrocheuer Abend und Das starke Stück. Sommer-

Mittwoch und folgende Tage: Gast- spiel Sylvester Schäffer. augebrochener Abend und Das ftarke

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Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Heidri ch)

in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32.

Sechs Beilagen (eins{hließlich Börsenbeilage).

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Trianontheater. (Georgenstr., nahe

Friedrichstr.)

Freitag: Geschlossen. Sonnabend: Untreu und Der ab-

gerissene Glockenzug.

Untreu und Der abge-

rifsene Glockevzug.

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K. Kleinkokel (Kis-Küküllö), Großfokel(Nagy-Külüls) f- &. Klaufenburg (Kolozs), M. Klausenburg (Kolozsvár) St. Béga, Boksánbánya, Fac\ád,Karánsebes,Lugos, Maros, Temes, Städte Karánfebes, Lugos3 St. Bozovics, Jám, Dra- viczabánya, Orsova, Re- siczabánya, LTeregova, Ujmoldova . « «+++* K. Maramaros. « « + +- ° K. Maros - Torda, Udvar- hely, Ve. Maros-Vásärhely K. Wieselburg (Mofon), Oedenburg (Sopron), M. Sopron. e eia 6s K. Neograd (Nógrád) » - - K. Neutra (Nyitra) « « « - St, Aszód, Bia, Gödôlls, Pomáz, aiten (Vácz), Städte St. Andrä (Szent Endre), Vácz, Ujpelt,

M, Budapest « « « « «_- L

St. Alsódabas, Kispest, Monor, Nagykáta, RNácz- keve, Städte Nagykörös, Czegléd, M. Kecskemöt

St. Abony, Dunavecse, Kalocsa, Kiskörös, Kis- lunfálegyháza, Kunszent- miklós, Städte Kiskun- fóélegyháza, Kiskunhalas

K. Preßburg (Pozsony),

M. Pozsony « « + + + + |

A S St. JIgal, Lengyeltöt,

gedin (Szeged) « - -«. -

Marczal, Tab « «- « + a |

St. Barcs, Cfsurgó,_ Ka- posvár, Nagyatáúd,Sziget- vár, Stadt Kaposvar « «

hen Staatsanzeiger. | 19123,

_Schweiueseuche ?) ins{ließlich Schweinepest)

Rotlauf der Schweine ')| /,

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34 Gem. neu verseuht; Schweden 4 Bez 12 Grab E O Ss e f 45 G} e d De E 2 Hoh » 9D 2 E Del em. überhaupt verseucht. j}, 12 Geh. überhaupt, davon 3 Bez., 9 Geh. 2 He O (R E A : Í /

p: Vem., 20 Geh. über IUPT verseucht: Kroat1e n-Sla V onten D

5 Bez., 6 Gem., 6 Gch. 2 Gem., 3 Geh. überhaupt

Bi 2 (G

upt vez 5 (sri Bez., 2 Gem. neu

g; S Spanien 10 Bez., 20 Gem. überhaupt verseucht.

d roatien-Slavonien l Geh. überhaupt verseucht: Serbien b. je 2B Seh. überhaupt verfeudht ; I l l S O L G L L _Aa. U. D: T6 ch, üb it; Dulgarien 1 Bez., 5 Gem. neu verseucht;

, überbaupt verseucht: B ulgarien 2 ‘haupt und neu verseucht ; A

2 Ai

2 Gem. überhaupt verse e 9 Gem. eu Sialten L Geh haupt

1 Gem., 4 Geh. überhaupt

Ftalicn: Schweineseuchen (allgemein). *) Span tver

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