1894 / 154 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

dhue Aufgeld nebst .5 9% Zinsen gegen

ta mina: Kündigung für die Erben Ï Johann Christoph Keidel zu Grund aus uldurkunde vom 9. Septem“«cc 1788,

b. 180 # ohne Aufgeld nebst 5 9/6 Zinsen gegen 3 monatliche Kündigung für den Bäckermeister Hein- rih Keidel zu rund aus der Obligation vom 10. Mai 1827.

Auf Æ: Antxag des Eigenthümers des vorbezeich- neten Kleinkothhofes, Shuhmachers Heinrih Kregel zu Münchehof, welcher die Tilgung der ad a. und b. vorstehend ie utten E ecunaen als vor dem 1. Oktober 1878 geschehen sowie den Verlust der Schuldurkunden glaubhaft gemaht hat, werden die unbekannten Inhaber der vorbezeichneten Schuld- urkunden und alle, welche auf die Hypothekforderungen Anspru machen, hierdurch aufgefordert, ihre des- fallsigen Ansprüche spätestens in dem auf Mittwoch, den 2, Januar 1895, Morgens 11} Uhr, vor unterzeihnetem Gericht anberaumten Termine Ten und die Urkunden vorzulegen, widrigen- falls die qu. Hypothekenurkunden dem Eigenthümer gegenüber für kraftlos erflärt, die Hypotheken aber gelöscht werden follen.

Seesen, den 20. Juni 1894.

Herzogliches Amtsgericht. W. Haars.

[21908 Bekanntmachung.

In Art. 124 der Grundsteuermutterrolle der Ge- meinde Winterbach ift als Eigenthümer der daselbst ver- zeihneten Parzelle Flur 5 Nr. 407/294 in der Nauwies, Garten, groß 4,92 a, der Mathias Nauber zu Winterbach eingetragen. Leßterer is angebli in Amerika verstorben, und es sind seine Erben der Person nah nicht bekannt. Das Eigenthum des Grundstücks nimmt der Aerer Nicolaus Lauer zu A in Anspruh. Es werden daher der genannte Mathias Rauber oder dessen Erben hier- durch aufgefordert, spätestens in dem auf den 26. November 1894, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeidlneten Amtsgericht anberaumten Termine ihre Rechte geltend zu machen, widrig: nfalls der Ackerer Nicolaus Lauer zu Winterbach als Eigenthümer des Grundstücks Flur 5 Nr. 407/294 im Grundbuche eingetragen wird.

St. Wendel, den 26. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht. T.

[21911] Aufgebot. :

Auf den Antrag des ihr bestellten Abwesenheits- vormundes, des Schneidermeisters Konrad Trommers- häuser zu Oberquembach, wird die am 6. Mai 1824 zu Oberquembach (Kreis Weßlar) geborene, im Jahre 1856 nas Amerika ausgewanderte und seitdem ver- \{ollene Christine Lauterbach hierdurch aufgefordert, ih spätestens in dem auf Donnerstag, den 25. April 1895, Vormittags 9 Uhr, anbe- raumten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen und ihr Vermögen ihren Erben ausgeliefert werden wird.

Braunfels, den 19. Juni 1894

Königliches Amtsgericht.

[21912] Aufgebot zwecks Todeserklärung. Der am 19. März 1848 zu Altluneberg, Kreis Geestemünde, geborene Meyer Josephsohnu, welcher im Jahre 1866 nah Nordamerika ausgeroandert ist, ist eit 1880 vershollen. Auf Antrag des Kaufmanns ilhélm Meyer zu Geestemünde, als Vormund wird der genannte Meyer JIosephsohn aufgefordert, ih bei dem unterzeihneten Gerichte spätestens in ‘in dem auf den 29. Oktober 1895, Vor- mittags 10 Uhr, anberaumten Termine \hriftli{ oder persönli zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt und sein Vermögen den nächsten be- kannten Erben oder Nachfolgern überwiesen wird. Zugleich werden alle, welhe über das Fortleben des ershollenen Kunde geben können, zu deren Mit- theilung und für den Fall der demnächstigen Todes- erklärung alle etwaigen Erb- und Nachfolgeberechtig- ten zur Anmeldung ihrer Nechte unter der Ver- warnung, aufgefordert, daß im Nichtanmeldungsfalle auf sie bei der Ueberweisung des Vermögens des Verschollenen keine Rücksicht genommen werden soll. Geestemünde, den 29, Mai 1894. Königliches Amtsgericht. TTT.

[21913] Aufgebot.

Der am 6. April 1820 zu Himmighofen geborene und später in Oelsberg wohnhaft gewesene Johann Heinrih Werner ist vor vielen Jahren außer Land ge angen und hat seitdem nichts mehr von si hören i n Das ihm während seiner Abwesenheit zu- ifene Vermögen wird durh den Philipp Adam

midt zu Himmighofen vormundschaftlih ver- waltet. Nachdem nunmehr von den zur Zeit als die nächsten Verroandten des Verschollenen bekannten Personen, nämli drei Geschwisterkindern desselben, der Antrag auf Todeserklärung und Vermögené- auslieferung gestellt worden ist, ergeht an den ge- nannten Johann Heinrich Werner sowie dessen Leibet- oder Testamentserben die Aufforderung, ih {pätestens in dem auf den 22. Oktober 1894, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termine bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden, widrigenfalls Johann Heinrih Werner für todt erklärt und nicht nur sein gegenwärtiges Vermögen, sondern auch alle ihm fkünftig noch anfallenden Erbschaften seinen nächsten geseßlihen Erben in Gemäßheit des Naff. Edikts vom 21. Mai 1781 ohne Sicherheitsleistung eigenthümlih verabfolgt werden wird.

Nastätten, den 21. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht. [21919]

Auf Antrag des Oekonomen H. Tellmann hier- felbst, Kurators des Abdeckers Heinrih Uder, Sohnes der im Jahre 1830 zu Nieheim verstorbenen Wittwe Halbmeisterin Uder, dessen Geburtstag nicht fest- zustellen ist, und- der seinen legten bekannten Wohnsiz zu Salzuflen im Jahre 1827 heimlich verlassen hat und seitdem vershoUlen ist, wird der genannte Ab- decker Heinrih Uder hierdurch aufgefordert, sich spätestens in dem auf Sonnabend, 17, No- vember 1894, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzei(neten Aintsgerihte anberaumten Termine zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt und sein Vermögen als Erbschaft angeschen werden wird.

Salzuflen, 25. Juni 1894. i

Fürstlich PELEEE waageriht, L redó.

[21910] ebot.

Die unbekannten Erben der am 19. Dezember 1893 verstorbenen, hier wohnhaft gewesenen, am 25. Ja- nuar 1817 zu Königsberg geb. unverehelihten Ca- roline Wilhelmine Ebhardt werden auf Antrag des Nachlaßpflegers Rechtsanwalt Grabower zu Berlin aufgefordert , spätestens in dem auf den 4. Mai 1895, Mittags 12 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerichte, Neue Friedrichstr. 13. Hof Flügel B. part. Saal 32 anberaumten Aufgebotstermine q zu melden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich N eredea Erben zur freien Disposition verab- folgt werden wird, und der nah Uge Präklusion fi etwa erst meldende nähere oder gleich uize rbe alle Handlungen und Dispositionen jenes Erben an- zuerkennen und zu übernehmen s{uldig, von ihm weder Rechnungslegung noch Ersaß der gehobenen Nutungen zu fordern berechtigt, sondern fich lediglich mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft vor- handen fein wird, zu begnügen verbunden fein foll.

Verlin, den 22. Juni1894. i

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 81.

[21914]

Die minderjährigen Geschwister Laugwiß, Franz Theodor Alphons und Marie Johanna zu Berlin, vertreten durch ihren Vormund Kaufmann Ludwig Müller zu Berlin, als Benefizialerben, haben das Aufgebot der O e der zu Berlin, Andreas- straße 33, wohnhaft 4gvelenen, am 1. Mai 1894 verstorbenen Wittwe Anna Marie Laugwitz, geb. Lorke, beantragt. Sämmtliche Nachlaßgläubiger der Verstorbenen werden demnach aufgefordert, spätestens in dem auf den 6, Oktober 1894, Mittags 12 Uhr, an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel B., part. Saal 32, anberaumten Auf- gebotstermine ihre Ansprüche anzumelden, widrigen- falls sie dieselben gegen die Benefizialerben nur noch in so weit geltend machen können, als der Nachlaß, mit Ausschluß aller seit dem Tode der Erblafserin aufgekommenen Nußungen, durch Befriedigung der angemeldeten Gläubiger nicht erschöpft wird. Das Nachlaßverzeihniß kann in der Gerichtsschreiberei das. Zimmer 1061, von 11 bis 1 Uhr Nachmittags eingesehen werden.

Berlin, den 27. Juni 1894. /

Königliches Amtsgericht T. Abth. 81.

[21918] Aufgebot.

Auf Antrag der Benefizialerben des verstorbenen Kaufmannes Theodor Eduard Otto Gottschalck (Gottschalk), nämlih der Eltern desselben, Schul- vorsteher Christoph Joachim Peter Gottschalck (Gott- \chalk) und Anna Christiane Caroline, geb. Müller, vertreten durch die hiesigen Nehtsanwalte Dres. jur. Behn, Kaemmerer und Niemeyer, wird ein Aufgebot dahin erlassen : |

Es werden alle, welche an den abseiten der Antragsteller laut Bescheinigung des Amts- gerihts Hamburg vom 7. Juni 1894 mit der NRechtswohlthat des Inventars angetretenen Nachlaß des hierselb am 30. April 1894 ver- storbenen Kaufmannes Theodor Eduard Otto Gottschalck (Goittschalk) Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, hiermit auf- gefordert, solche Ansprüche bei der Gérichts- schreiberei des unterzeihneten Amtsgerichts, Post- straße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Freitag, den 19. Oktober 1894, Nachmittags L Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthor- straße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzu- melden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmäch- tigten bei Strafe des Ausschlusses und unter dem NRechtsnachtheil, daß die nicht angemeldeten Ansprüche gegen die vorgenannten Benefizial- erben nicht geltend gemacht werden können.

Hamburg, den 20. Juni 1394.

Das Amtsgericht Hamburg, Abtheilung für N ataeb oldaten, (gez.) Tesdorpf Dr. / Veröffentlicht: U de, Gerichts\chreibergehilfe.

[21917] Aufgebot.

Auf Antrag der Testamentsvollstrecker der ver- storbenen Eheleute, Rentner Wilhelm Heinrich Clausen und Anna Christine Gi Luk Dorothea, geb. Fittig, nämlich des Joachim Friedrih August Busch und des Jacob Beer, vertreten durh die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Westphalen und Koyemann, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

Es werden :

1) alle, welhe an den Nachlaß der hierselbst am 3. Juni 1889 bezw. 29. Mai 1894 verstorbenen Eheleute, Rentner Wilhelm Heinrih Clausen und Anna Christine (Christina) Dorothea, geb. Fittig, Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen ; alle diejenigen, welhe den Bestimmungen des von den genannten Erblassern am 24. Juli 1884 bierjelbst errihteten, am 20. Juni 1889 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung der Antragsteller zu Testaments- vollstreckern und den denselben ertheilten Be- fugnissen, namentlich der Befugniß, auf ihren alleinigen Konsens die auf Namen der Erblasser geschrieben stehenden Grundstücke, Hypothekpöste und Staatsschuld-Dokumente umzuschreiben bezw. zu tilgen, widersprehen wollen, hiermit auf- gefordert, folche An- und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des E Amts-

erichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, väteitead aber in dem auf Freitag, den 19, Oktober 1894, Nachmittags A Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zu- E Rg bei Strafe des Aus- uses. Hamburg, den 23. Juni 1894. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. i (gez.) Tesdorpf Dr. 0 Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreibergehilfe.

[21633]

Durch Urtheil des unterzeihneten Gerichts vom 19. Juni 1894 i der am 27. Oktober 1823 zu Braunschweig geborene Sohn des weiland Gelbgießer- meisters Friedrih Adolf Rey und dessen Ehefrau, Johanne Friederike Henriette, geb. Wilken, Gelb- gießer Ludwig Heinri Wilhelm Rey für todt er-

flärt und foll dessen Vermögen als Nachlaß behan- j

werd h Brauns weig, den 19. Juni 1894. : Periode Amtsgericht. 1X. „R. Engelbrecht.

1 tirt tis [21627] Bekanntmachung. :

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 20. Juni 1894 sind die unbekannten Erben des am 2. Január 1893 zu Schwerin a. W. verstorbenen Rentners Heinri Luschert mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß ausgeschlossen worden.

Schwerin a. W., den 29: Juni 1894.

Königliches Amtsgericht.

[21634] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts- get zu Fppot vom 19. Juni 1894 sind die un- ekannten Erben . des durch Ausschlußurtheil des- selben Gerichts vom 19. April 1893 für todt er- flärten Bäckergesellen Friedrih Heinrich Carl Grocholl mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß ausgeschlossen. i

Zoppot, den 26. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht.

[21937] BSaREGR Ang,

Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nach- laßgläubiger der hierselbst am 23. Oktober 1893 telierbenen Schneiderin Emma Huchatz, ist durch das am 5. Juni 1894 verkündete Urtheil beendet.

Berlin, den 23. Juni 1894. /

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 81. [21631] Bekanntmachung.

Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer der am 1. Mârz 1894 zu Görliß rerstorbenen Wittwe Franziska Pietschmann, geb. Pompe, ist beendet.

Görlitz, den 27. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht. [21626] Bekanntmachung. :

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom beutigen Tage is der abhanden gekommene Deposital-Schein der hiesigen Reichsbank Nr. 9549 vom 24. Dezember 1891 über eine versclossene Kiste mit der Aufschrift „Lieutenant Hans Madlung“ für fraftlos erklärt. l

Berlin, den 25. Juni 1894. Zu At

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 82.

[21873] Bekauntmachung.

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Amts- gerichts vom heutigen Tage ist die auf das Leben des Hüttenshmieds Constantin Rangol in Laurahütte und deffen Ehefrau Anna, geb. Psink, von der Deutschen Lebensversicherungs-Gesellshaft in Lübeck am 8. Juni 1876 ausgestellte Polize Nr. 69 449 über 46 1500 für kraftlos erklärt worden.

Lübeck, den 30. Juni 1894.

Das Amtsgericht. Abtheilung T.

[21383]

1) Die von der Hannoverschen Lebens-Versicherungs- Anstalt in Hannover für den Gastwirth Erhard Neußert in Nürnberg zu Gunsten seiner Chefrau Anna, geb. Anßem, über ein Kapital von 600 Thlr. Kurant ausgestellte Lebens - Versicherungs - Police Nr. 17 580 vom 20. Juni 1874,

92) die von der Hannoverschen Lebens-Versicherungs- Anstalt in Hannover für Frau Anna Neußert, geb. d zu Nürnberg zu Gunsten ihres Chemannes Erhard Neußert über ein Kapital von 600 Thlr. Kurant ausgestellte Lebens - Versicherungs - Police Nr. -17 581 vom 20. Juni 1874, 2 ;

sind durch Urtheil vom heutigen Tage für kraftlos erklärt. :

Hannover, den 15. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht. V J.

Im Namen des Königs! Verkündet am 23. Juni 1394. Schellack, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag :

1) des Dr. med. Rüst, als geseßliher Vertreter seines minderjährigen Sohnes Georg Rüst,

2) der Ehefrau des Dr. med. Rüst, Emilie, geb. Schäfer, L

3) der Elisabeth Nüst, 4) der Antonie Nüst, 5) der Emilie Nüst, sämmtlih in Hannover, 6) des Carl Rüst, Assistent an der Technischen Hochschule zu Aachen, die sub 2—b6 Aufgeführten vertreten durch den Dr. med. Nüft, |

erkennt das Königliche Amtisgeriht zu Celle, Abtheilung 1V, durch den Amtsgerichts - Rath Hemmerich für Necht :

Die nachstehenden Quittungébücher der Spar- und Leihkasse des vormaligen Amts, jeßt des Landkreises Celle, als: i

1) das Quittungsbuh Litt. D. Nr. 908 a., lautend auf den Namen des Georg Nüft zu Gr.-Eicklingen und über einen Betrag von 537 M 10 M,

2) das Quittungsbuch Litt. D. Nr. 736 a., lautend auf den Namen der Frau Doktor Rüft zu Gr.- Eicklingen und über einen Betrag von 4490 Æ( 45 4,

3) das Quittungsbuh Litt. D. Nr. 3, lautend auf den Namen der Elsbeth Rüft zu Gr.-Eicklingen und über einen Betrag von 338 M 695 »,

4) das Quittungébuh Litt. D. Nr. 4, lautend auf den Namen der Antonie Rüft zu Gr.-Eicklingen und über einen Betrag von 315 4 60 „ß,

5) das Quittungsbuh Läitt. D. Nr. 230, lautend auf den Namen der Emmy Rüst, Tochter des Dr. med. Rüsft zu Eicklingen und über einen Betrag von 275 M 10 S,

6) das Quittungsbuch Litt. D. Nr. 1159, lautend auf den Namen des Carl Rüst zu Gr.-Eicklingen und über einen Betrag von 392 4 05 „\ werden für kraftlos erklärt.

[21622] Jm Namen des Königs! Verkündet am 28. Juni 1894. Hof / mann, Gerichtsschreiber. In Sachen, betreffend das Aufgebot eines Spar- kfafsenbuchs, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Görlitz, durch den Gerichts-Afsessor Firle, für Necht : Das Sparbuch der Obkerlausißer Provinzial- Sparkasse Litt. B. Nr. 13880 lautend auf den Namen Johann Hürst aus Schönbrunn über 366 4 73 F in Worten: Dreihundertsehsund- \echszig Mark dreiundsiebzig Pfennige wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden

[21387]

dem Antragsteller zur Last gelegt.

Bon Rechts Wegen.

(2E : Bekanntmachung. Durch Aus\{lußurtheil des L Iten Gerichts sind die Sparkassenbücher der Kreissparkasse zu Goltap a. Nr. 5647 über 100 A 33 „, ausgestellt für Wirth August Breabort, b. Nr. über 256 58 4, ausgestellt für Wittwe Nosine Windhöfer, c. Nr. 5273 über 152 A 33 A, ausgestellt für Losmann Daniel Karaschewski für kraftlos erklärt worden. Goldap, den 19. Juni 1894. Königliches Amtsgericht. Verkündet am 15. Juni 1894. Schüsling, Gerichtsschreiber.

[21624 Durth Aus\{lußurtheil Königlichen Amtsgerichts Goslar vom 23. Juni 1894 ist die die im Grundbuch von Vienenburg Band 11 Blatt 302 Abth. II[ Nr. 1 auf das Ss der Wittwe Dorothee

ille, geb. Chlers, daselbst zu Gunsten des Arbeiters

hristoph Krome, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, eingetragene Hypothek von 300 # betreffende Hypothekenurkunde vom 11. Dezember 1885 auf Antrag des Rentiers Th. Wrede zu Osterwieck als Vormunds des minderjährigen Ludwig Heiligenstadt daselbst für kraftlos erklärt worden.

Goslar, den 23. Juni 1894,

Königliches Amtsgericht.

[21625] Im Namen des Königs!

Der He über die Band I11 Artikel Nr. 61 Abtheilung IIT des Grundbuchs der im Kreise Cassel gelegenen Gemeinde Großenritte unter Nr. 10 eingetragenen Hypothek von 2700 „4 Darlehn, verzinslih vom Empfang des Geldes ab zu 47% in einjährigen, je am 1. Januar jeden Jahres fälligen Raten und gegen dreimonatliche Kündigung rückzahlbar, zu ou en des Stifts St. Martin zu Cassel, eingetragen auf Grund der Schuld- urkunde vom 3. April 1884 am 5. April 1884, wird für kraftlos erklärt.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung Il], zu Cassel. Dr. Schmidt.

[21629] Bekanntmachung.

Das angeblich abhanden gekommene Hypotheken- dokument über 12 000 Darlehn, welche auf dem dem Schuhmachermeister Johann Ferdinand Broefe zu Berlin gehörigen, zu Berlin, Klosterstr. 2, be- legenen, im Grundbuh des Amtsgerichts Berlin 1 von Berlin Bd. 8 Nr. 594 verzeihneten Grundstücke in Abtheil. T1I1l Nr. 28 das. aus der Schuldurkunde vom 13. April 1878 für Kaufmann Nudolf Gut- mann zu Berlin eingetragen stehen, is dur Urtheil des Königlichen Amtsgerichts Berlin T vom heutigen Tage für kraftlos erklärt worden.

Berlin, den 26. Juni 1894.

Doe Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts 1. Abtheilung 831.

[21657] Bekanntmachung.

Durch Aus\{lußurtheil des Königlichen Amts- gerihts zu Stralsund vom 27. Juni 1894 ift der Hypothekenbrief über die auf dem im Grundbuche des Kirchspiels Voigdehagen Band 1 Blatt 38 ver- zeichneten Gut Andershof mit den Vorwerken Teschen- hagen und Tannengarten in Abtheilung 111 unter Nr. 5 für den Grundstückseigenthümer, Gutsbesißer Dr. Eduard Kaemmerer zu Ander8hof, eingetragene Post von 6000 4 zu 49/6 jährlich verzinslich für fraitlos erklärt. :

Stralsund, den 27. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht. [21635] Jm Namen des Königs! Verkündet am 27. Juni 1894. Leshhorn, Assistent, als Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag:

1) des Eigenthümers Julius Schulz in Bukowce,

2) des Eigenthümers Johann Michalek in Góra, beide vertreten durch den Rechtsanwalt Voß in Birnbaum, erkennt das Königlihe Amtsgericht zu Birnbaum durch den Amtsrichter Jockisch für Recht :

Die folgenden Hypothekenurkunden : |

I. das über die auf dem Grundstück Bielsko Nr. 6 Abth. 111 unter Nr. 2 für Caroline Wilhelmine Furchheim eingetragene Erbgelderpost von 298 Thlr. 14 Sgr. 74 Pf. gebildete Hypothekendokument.

[T. das Über die auf dem Grundstück Göra Nr. 13 Abth. 111 unter Nr. 2 eingetragene, für den Schorn- steinfegermeister Franz Kapelzki in Zirke umge- \chriebene Theilhypothek von 50 Thlr. nebst 5 9% Zinsen seit 22. Juli 1864 gebildete Hypotheken- dokument, N

werden für fraftlos erklärt. Die Kosten tragen die Antragsteller antheilsweise.

[21975] Im Namen des Königs! : Auf den Antrag des Köthners Hetinrih Weber in Flten erkennt das Königliche Amtsgericht zu Burg- dorf durh den Amtsrichter Freydanck für Necht : Die Schuldurkunde vom 18. Januar 1877 über eine im Grundbuch von Ilten Band 1 Blatt 3 unter Nr. 2 der Abtheilung 1[T zu Gunsten der Sparkasse für das vormalige Amt Burgdorf hypothekarisch eigetragene bereits getilgte Forderung n s 1 (Fünf Hundert Mark) wird für kraftlos erklärt. ales Anitsgeriht Burgdorf, den 20. Juni 4,

[21371] Jm Namen des Königs! Verkündet am 15, Juni 1894. Intrup, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag:

1) des Besißers Ludwig Adomeit vertreten durch den Rechtsanwalt Wehlau,

Yale Besißers Schneiders August Huhn

in Pareiken, Neßlinger in

aterswalde und 3) des Besiyers August Urban aus Lindendorf erkennt das Königliche Amtsgeriht zu Wehlau durch den Amtsgerichts-Rath Uhl für Recht :

Nachstehende Hypothekenurkunden :

1) über 700 siebenhundert Thaler Erbgelder- forderung, eingetragen aus dèm gerihtlichen Ver- trage vom 7. Dezember 1852 für Friederike ver- ehelihte Schmidt, August und Caroline, Geschwister Adomeit in Abth. Il[T Nr. 6 des dem Besißer Ludwig Adomeit gehörigen Grundstücks Pareiken Nr. 1 ge- bildet aus dem Kaufvertrage vom 7. und dem Hypo- thekensheine vom 8. Dezember 1852,

in

2) über 25 fünfundzwanzig Thaler 18 Sgr. Erbgelderforderung, eingetragen aus dem Erbrezesse vom 19./20. Mai 1840 für Caroline Wilhelmine Neumann in Abth. T11 Nr. 1 des dem Besitzer August Da gehörigen Grundstücks Paterswalde Nr. 25 fowie in Abth. Ill Nr. 12a. des Grund- buchs von Paterswalde Nr. 18, gebildet aus dem Erb- rezesse vom 19./20. Mai 1840 und dem Hypotheken- schein vom 5. Juni 1840,

3) über 48 achtundvierzig Thaler 4 Sgr. 4 Pf. Erbgelderforderung eingetragen aus dem Erb-

. Mär rezesse vom E S 1849 für Catharina Elisa- beth Liedtke in Abth. II11 Nr. 3 des dem Besiger August Huhn gehörigen Grundstücks Paterswalde Nr. 25 sowie in Abth. II1l1 Nr. 12bþb. des Grund- \stück8s von Paterswalde Nr. 18 gebildet aus dem Erb-

9. Mär rezesse vom auf 1849 und dem Hypotheken-

-\hein vom 18. Dezember 1849

4) über 50 fünfzig Thaler 77 Gr. 64/5 Pf.

Erbgelderforderung, eingetragen aus dem Erbrezesse

. Juni

vom 5. September 1815 für Catharina Elisabeth und Johann Christian Geschwister Stolzenwald sowie Christoph und Anna Louise Geschwister NRie- mann in Abth. II[l Nr. 2 des dem Besiger August Urban gehörigen Grundstücks Lindendorf Nr. 8 ge- bildet aus dem bezeihneten Rezeß und dem Hypo- thekenshein vom 17. April 1817

werden für kraftlos erklärt. Die Kosten des Auf- Ore, werden den Antragstellern nah dem Theilnahmeverhältniß auferlegt.

Uhl, Amtsgerichts-Rath. [21409]

Durch Ausfchlußurtheil vom 9. März 1894 ift für Recht erkannt: -

Der eingetragene Gläubiger bezw. dessen Nechts- nachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die Band XV Blatt 16 Abtheilung [111 Nr. 1 im Grundbuche von Gescher für den Gutsbesitzer Johann Joseph Laprevotte zu Haus Hall bei Gescher laut ge- rihtlihen Dokuments vom 14. Mai 1827 ex decreto vom 9. Juni 1827 eingetragene Kautionshypothek von 350 Thaler zur Sicherheit wegen der Ansprüche auf Besittitelberihtigung eines angekauften Grund- tücks ausgeschlossen.

Coesfeld, den 26. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht.

21375] Bekanntmachung.

Durch Aus\{lußurtheil des hiesigen Amtsgerichts vom 20. Juni 1894 ift die Hypothekenurkunde über zweimal 47 Thaler 29 Sgr. 9 Pfg. väterlihe Erb- theile, eingetragen auf Grund des unter dem 12. Mai 1846 bestätigten Erbvergleißs vom 22. August 1843 gemäß Verfügung vom 16. Juli 1847 für die Geshwister Jurge und Michel Schmitt in Abth. 1TT Nr. 1 und 2 des dem Besißer Johann Schlieszus 1. von Szieszgirren gehörigen Grundstücks Sziesze Nr. 203 sowie im Grundbuche der mitver- hafteten Grundstückde Sziesze Nr. 214 und Sziesze- Wiesen Nr. 125, gebildet aus einer mit Eintragungs- vermerk versehenen Ausfertigung des der Eintragung zu Grunde liegenden Erbrezesses für kraftlos erklärt.

Ruf, den 20. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht. {21410] Bekanntmachung. i

Das Amtsgericht zu Neustadt O.-S. hat für Recht erfannt :

I. Folgende Hypothekenurkunden werden für kraft- los erflärt : i

1) über die auf Nr. 240 Wiese für den Haus- besißer Johann Heisig zu Neustadt O.-S. aus der Urkunde vom 11. Dftober 1877 eingetragene, auf Nr. 288 Wiese übertragene Darlehnsforderung von 300 Æ zwecks Löschung der Post,

2) über die auf Nr. 75 Neustadt O.-S. Nieder- vorstadt für den Webermeister Gottfried Kober in Neustadt O.-S. aus der Urkunde vom 2. Mai 1876 eingetragene Restkaufgelderforderung von 9000 M zwecks Neubildung des Hypothekenbriefs.

[T1. Mit ihren Ansprüchen auf nachstehende Hypo- thekenposten werden die eingetragenen Gläubiger und deren Rechtsnachfolger ausgeshlofsen :

1) die auf Nr. 50 Radstein Abth. 1IT Nr. 1 für das Chrzelitz’er Domänenamts-Pupillar-Depositorium aus der Urkunde vom 5. Juli 1809 eingetragene Darlehnséforderung von 18 Thlr. 16 gute Groschen,

2) die auf Nr. 9 und 11 Klein-Pramsen Abth. 11 Nr. 1 resp. 5 aus dem Vertrage vom 18. Januar 1843 für den blödfinnigen Thomas Rehmet einge- tragenen Erbegelder von 10 Thlr.,

3) die auf Nr. 68 Riegersdorf Abth. TII Nr. 1 für das Pupillar-Depositorium der Herrschast Wiese aus der Urkunde vom 30. Juli 1819 eingetragene, auf Nr. 228 Niegersdorf übertragene Darlehnsforde- rung von 10 Thlr.

Neustadt O.-S., den 26. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht.

(21381) Im Namen des Königs!

Auf Antrag des Hüfners und Gemeinte-Vorstehers Ernst Schiecing zu ODehna, vertreten durh den Nechtsanwalt Prüschenk von Lindenhofen zu Jessen, hat das Königliche Amtsgericht zu Schweiniß dur den Amtsgerichts-Rath Diedelt für Recht erfanut :

Die über die im Grundbuch von Oehna Band I Blatt 25 Abtheilung IIT Nr. 2 eingetragenen Erbe- gelder des Christian Meißner, der Johanne Christiane Meißner und der Johanne Christine Meißner von je 120 Thalern gebildeten Hypothekendokumente, be- stehend aus der Crbrezeß-Ausfertigung vom 14. August 1830 mit Ingrossationsnote vom 11. Oktober 1830 und aus Hypothekenschein von demselben Tage, be- züglih aus einer AUMertung des Kaufs vom 12. April 1823 und 26. Mai 1827 mit Jngrossations- note vom 11. Oktober 1830 und aus Hypotheken- tin von demselben Tage, werden für kraftlos er-

ärt.

Schweinitz, den 21. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht.

[21630] Im Namen des Königs! B Lb Afiftent Bohlen, Gerichts-Affiftent. In Sagen, betreffend die: Johann Heinrich

1) von dem chuhmacher Ommen zu Miododelsbur,

2) von dem Uhrmacher H. H. G. Meyer zu

Wittmund,

‘tober- 1827 eingetragene, bei ihrer Verheirathung

J von dem Landwirth Harn Nannen zu Wiesede, " 4) von dem Mühlenbaumeister Ihne Janssen Siefken zu Upstede maren Aufgebote erkennt das Königliche Amts- aus E ittmund durch den Amtsrichter Sievers ür Recht :

Es werden für kraftlos erklärt :

1) das Dokument über die im Grundbu von Wittmund Band 1V Blatt Nr. 518 Abthl. Ill Nr. 2b. für die Tochter des Konke Janssen Taapken, Greetke, auf Grund des Kaufkontrakts vom 29. Ofk-

oder erreihter Großjährigkeit zu entrihtende Abfin- dung von 100 Gmthlrn. Gold, einem vollständigen Gestell Bettzeug und einer Kuh;

2) das Dokument über die im Grundbu von Wittmund Blatt Nr. 1263 Abthl. 111-Nr. 1 für den Kaufmann Bergner zu Wittmund auf Grund der Schuld- und Hypothekverschreibung vom 31. Ok- tober 1862 eingetragenen 220 Thlr. Gold;

3) das Dokument über die im Grundbuch von Peel Nr, 478 Abthl. 111 Nr. 1 und im Grund- buch von Wiesedermeer Nr. 2 Abthl. 111 Nr. 1 für für den Landwirth Gerd Nannen zu Wiesede auf Grund der Schuld- und Hypothekvershreibung vom 10. Mai 1863 eingetragenen 425 Thlr. Gold;

4) alle diejenigen, welhe Ansprüche auf den im Grundbuch von Burhafe Nr. 536 Abthl. 111 Nr. 4 für. den Landwirth Meent Remmer Meents zu Ber- dumeroberdeich eingetragenen Theilbetrag von 300 Thlr. Gold des auf Grund der Schuld- und Hypothekvershreibung vom 3. Mai 1864 einge- tragenen Kapitals von 600 Thlr. Gold zu haben glauben, werden mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen.

[21623] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage sind August Adam, ke. dessen Rehtsnachfolger mit ihren Rechten bezüglih des für ersteren auf den Grund- stücken Nr. 42, 43, 150 und 151 Kunzendorf, Ab- theilung 11, ‘Nr. 2, 5% 1, 1 haftenden Anspruchs auf eine Kuh oder zwölf Thaler ausges{lossen worden.

Polkwitz, den 27. Juni 1894.

Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs! Verkündet am 8. Juni 1594. : Spribille, Gerichtsschreiber.

Auf ‘den Antrag des Kaufmanns Ernst August Hofius sen. zu Camen erkennt das E Amts- gers zu Camen durch den Amtsgerichts-Rath Zuhorn ür Recht:

T. Die unbekannten Eigenthumsprätendenten wer- den mit ihren Rechten und Ansprüchen auf das Grundstück Flur 28 Nr. 88/2 Kat.-Gem. Camen behufs Eintragung des Eigenthums des Antrag- stellers Hofius an demselben im Grundbuche aus- geschlossen.

[21632]

1]. Die Kosten des Verfahrens Antragsteller zur Last gelegt. Wegen.

Von Nechts [21628] Jum Namen des Königs!

Auf den Antrag des Besißers Christian Lucht in Riesenwalde, vertreten durch den Rechtsanwalt Wogan in Rosenberg Westpr., erkennt das König- liche Amtsgericht zu Riesenburg durch den Amts- richter Dr. Reshke für Recht :

A. die minorenne Justine Lucht oder deren Nechts- nachfolger mit Ausnahme der Schmiedemeisterwittwe Jeanette Schmidt, geb. Lucht, aus Schönerswalde, werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grund- buch von Riesenwalde Band L Blatt 35, in Ab- theilung ITI unter Nr. 2a. und þ. eingetragenen Hypothekenposten ausgeschlossen,

B. die Ansprüche der Schmiedemeisterwittwe Jeanette Schmidt, geb. Lucht, aus Schönerswalde auf die im Grundbu von Riesenwalde Band I Blatt 35 in Abtheilung Ill unter Nr. 2a. und þ. eingetragenen Hypothenposten werden derselben vor- behalten. Der Vorbehalt dieser Ansprüche muß deshalb erfolgen, weil die Anmeldung derselben form- und fristgerecht stattgefunden hat, und der Aufgebots- richter nur eine Prüfung der formellen Voraus- seßungen der Anmeldungen vorzunehmen hat, nicht dagegen si einer Entscheidung über die materielle Begründung und Berechtigung der Anmeldungen zu unterziehen . hat. (Daude Aufgebotsverfahren Seite 27.)

Die Kosten trägt der Antragsteller.

Verkündet am 12. Kuni 1894.

Matthées, Referendar, als Gerichts\chreiber.

(E E A

werden dem

[21638] _ Bekanntmachung. L

Durch Auss{lußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 18. Juni 1894 sind die Jubaber: - 1) der auf Nr. 87 Kiekczewo Abtheilung Ill Nr. 4 für Marianna Weclewska auf Grund des Erbrezesses vom 10. Februar, 3. März, 5. Mai S E Se Mgeuen Forderung von 14 Thlrn. 4 Sgr.

2) der auf Nr. 58 Bielewo Abtheilung 111 Nr. 4 für den Handelsmann Markus Roth auf Grund der Schuldurkunde vom 27. September 1859 eingetragenen Forderung von 300 Thlrn.,

3) der auf Nr. 7 Nactaw Abtheilung IIT Nr. 2 für den Amtsmann Jacob Grocholski auf Grund der Schuldurkunde vom 4, Dezember 1834 ein- getragenen Forderung von 90 Thlrn.,

4) des auf Nr. 25 Nactaw Abtheilung IIT Nr. 4 für die Streitmasse Kijewski c/a Smoczyk laut Kaufgelderbelegungsverhandlung vom 26. Mai 1856 in der Zwangsversteigerungssahe von Nackaw Nr. 16a. zur Hebung gelangten, in Höhe von 18 Thlrn. 18 Sgr. 5 Pfg. eingetragenen Theil- betrages der daselbst auf Grund des Kaufvertrages vom 13. März 1841 für Joseph Kijewski einge- tragenen Forderung von 100 Thlrn.,

mit ihren Ansprüchen auf die betreffenden Posten ausgeschlossen. :

often, den 18. Juni 1894. Königliches Amtsgericht. Dr. Mantey. [21636] Im Namen des Königs! Verkündet am 27. Juni 1894.

Leshhorn, Assistent, als Gerichtsschreiber. Auf den Antrag: ° i 1) des Eigenthümers Gotthilf Neumann in

Daleschinko, : 2) des Eigenthümers Traugott Jaensch in 3) des Steueraufsebers a. D. Plümer in Birn-

Mechnatsch, baum,

mühl,

9) des Eigenthümers Wilhelm FJaensch in Bucharzewo,

6) des Eigenthümers Wilhelm Braun in Bucharzewo,

zu 1—s vertreten dur den Rechtsanwalt Voß in Birnbaum,

zu 6 vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Bischofswerder in Birnbaum,

erkennt das Königliche Amtsgericht zu Birnbaum dur den Amtsrichter JIockish für Recht :

Die etwaigen Berechtigten zu folgenden Hypo- thekenposten :

T. 100 Thlr. Kaufgelderrestforderung für die Johann Christoph Tunak (Thonak)’shen Eheleute, zahlbar nah deren Erfordern, eingetragen auf Grund des gerichtlichen Ee vom 17. No- O 1846 auf Daleschinko Nr. 8, Abtheilung [Il1 N, 4

11. a) 100 Thlr. Erbgelder der Johanne Christine Jaensch, verehelichten Stellmacher Haase, mit 5 9% verzinsliß von Johanni 1846 ab und nah drei- monatlicher T t bigung zahlbar,

b. 114 Thlr. 14 Sgr. 8 nebst 5 9% Zinfen für Carl Gustav Heinrih Jaensch, geb. 25. Mai 1849

beide eingetragen auf Mechnatsh Nr. 2, Abth. 111 unter Nr. 3 kezw. 6;

TIII. 500 Thlr. Darlehn für Frau Louise Hede,

i des Eigenthümers Gustav Zilm in Krebbe!k-

e Pögelt in Birnbaum, eingetragen auf Birn-

aum Nr. 107, Abth. 111 Nr. 2;

IV. 450 Thlr. aus dem Kaufkontrakt vom 12. Ja- nuar 1820, im Entstehungsfalle mit 5 %/ jährlich verzinslich, für die Dorothea Elisabeth P, verehelihte Haendschke, eingetragen auf Krebbelmühl Nr. 9, Abth. [Ill Nr. 1 und auf Krebbelmühl Nr. 12 und Nr. 26 übertragen ;

V. und VI. 16 Thlr. 10 Sgr. Hauptforderung, Prozeß- und Eintragungsfkosten nebst 5 9% Zinsen von 15 Thlr. seit dem 10. Mai 1869 aus dem Mandat vom 5. Mai, dem Schuldschein vous 4. Januar und der Requisition vom 5. Juli 1869, eingetragen für den Rentier Moses Happek in Zirke, auf Bucharzewo Nr. 14, Abth. 111 Nr. 1 und Zirke Nr: 915, Abth. 111 Nt. 5) Í

werden mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschlossen. Die Kosten tragen die Antragsteller antheiléweise.

[21955] Oeffentliche Zustellung.

Der Friseur Carl Jof. Claren zu Aachen, ver- treten durh Rechtsanwalt Vossen daselbst, klagt gegen seine Ehefrau Hubertine, geb. Lersch, früher zu Aachen, dann in Belgien, jeßt ohne bekannten Aufenhaltsort mit dem Antrage: Königl. Landgericht wolle die Trennung der zwischen Parteien am 27. Juni 1871 vor dem Standesamt zu Aachen geschlossenen Ehe aussprehen und der Beklagten die Kosten des Ver- fahrens zur Last legen und ladet die Beklagte zur mnündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königl. Landgerichts zu Aachen auf den 26. November 1894, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. :

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Plümmer, Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts.

[21943] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Elisabeth ) btriggs Smma Elfriede Schwarz, geb. Prüß, zu Leipzig, Sidonienstr. 12 1, vertreten durch den Rechtsanwalt Heilborn zu Berlin, klagt gegen thren Ehemann, Landwirth Friedrich Nudol\f Ernst Schwarz, zuleßt zu Berlin, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts T zu Berlin, Jüdenstr. 59 11, Siiner 119, auf den 20. No- vember 1894, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 28, Juni 1894.

Nadler, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.

[21926] Oeffentliche Ren,

Die Ebefrau Clara Breunig, geb. Viet, zu Frank- furt a. M., vertreten durch Rechtêanwalt Dr. Löwen- thal daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Stein- meen Joseph Breunig, früher hier, jeßt mit un- bekanntem Aufenthalt abwesend, auf Ehescheidung wegen böslicher Zen mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nah zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. M. auf den 27. November 1894, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. :

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 27. Juni 1894. ® Der Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[21949] Oeffentliche Zuftellung.

Die Arbeiterfrau Victoria Schulz, geborene John zu Posen, Wasserstraße Nr, 21TI]1, vertreten dur den Rechtsanwalt Kloer zu Meseriß klagt gegen ihren Ehemann, den Töpfec Georg Schulz, zuleßt in Buk wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bös- williger Verlassung auf Ehescheidung mit dem An- trage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Be- klagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und ihm die Prozeßkosten aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechtsstreits vor die I. b. Zivilkammer des König- lichen Laldgeriets zu Meseriy auf den 22. No- vember 1894, Mittags 1D Uhr, mit der Auf- forderung, cinen bei dem gedachten Gerichte zugelasse- nen Anwalt zu bestellen. Bin Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gema.

Meseritz, den 25, (ey 1894.

i

as, ; Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[21923] E Zustellung. S Die Haushälterin Ehefrau Carl Löhr, Anna Varia Elisabeth, geb. Br 1 burg, vertreten durch Rechtsanwalt von Hurter, klagt gegen ihren Ehemann, den früh Barbier August

arl Löhr, früher in Elberfeld, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Mißhandlung 2c. mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Prt streits vor die III. D des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld auf den 19, November 1894, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Es wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

_ Steaubel, Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

: Oeffentliche Zustelinos,

Die Losfrau Anna Kauß, geb. Parakenings, zu Timber, Post. Nemonien, vertreten dur deu Rechtsanwalt Arnheim, klagt gegen ihren Ehemann, den Losmann Samuel Monk, unbekannten Auf- enthalts, wegen Sund mit dem Antrage: die zwischen Parteien bestehende Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet dén Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IT. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu aloery i. Pr. auf den 20, November 1894, Vormittags 10 Uhr,

(21946]

mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg, den 28. Juni 1894.

L L Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[21948] Oeffentliche Zustellung.

Der Kohlenführer Theodor Kaiser in Gaisburg, Kläger, vertreten durh Rechtsanwalt Diefenbach hier, klagt gegen feine mit unbekanntem Aufenthalt ab- wesende Ehefrau Wilhelmine Kaiser, geb. Templin, Beklagte, mit dem Antrage auf Scheidung der am 19. März 1887 von den Parteien in Gaisburg ge- \{lossenen Ehe wegen böslicher Verlassung von Seiten der Beklagten dem Bande nah —, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die 11. Zivilkammer des Königlichen Land- gerihts zu Stuttgart auf Freitag, deu 12. Of- tober 1894, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- oten, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen.

Stuttgart, den 28. Juni 1894.

Hartmann, Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts.

[21658] Ehescheidung.

Durch Urtheil des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. vom 11. Juli 1893 ift die zwischen Maria, geborene Bietsh, und deren Ehemann Emil Erhart, Kaufmann, erstere zu Mülhausen, letzterer zu Masmünster i. E. wohuhaft, bestandene Ehe für aufgelöt erklärt worden. :

Mülhausen, den 29. Juni 1894.

Der Landgerihts-Sekretär: Stahl.

[21950] _ Bekanntmachung.

In Sachen Woppmann, Ursula, minderjährige Dienstmagd in Vohenstrauß, vertreten dur ihren Vater Josef Woppmann, Unterhändler daselbst, und der Kuratel über das von Urfula Woppmann am 13. November 1893 außerehelich geborene Kind, Namens Barbara, vertreten dur den Vormund Johann Würschinger, Rentamtsbeibote in Vohen- \trauß, Klagspartei, gegen Seidl, Johann Baptist, großjährigen Bräugehilfen von Reichenbach, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Alimen- tation u. A., wurde die öffentliche Zustellung der am 28. Juni 1894 beim K. Amtsgericht Regensburg T eingereichten Klage gemäß 88S 186 und 187 R. Z. P. O. bewilligt únd ist zur mündlichen Verhandlung über die Klage die öffentliche Sißung des K. Amtsgerichts Regensburg T vom Mittwoch, den 31, Oktober 1894, Vorm. 9 Uhr, im Jo Marne aale be- stimmt, wozu der Beklagte Johann Baptist Seidl hiermit geladen wird.

Die Klagépartei wird beantragen, zu erkennen :

I. Der Beklagte sei s{uldig:

a. für das am 13. November 1893 von Ursula Woppmann außerehelich geborene Kind Barbara bis zu dessen zurückgelegtem 13. Lebensjahr einen jähr- lihen, in vierteljährlihen Raten De Ia Raten Alimentationsbeitrag von 120 4 sowie während der bezeihneten Alimentationsperiode die Hälfte des Schulgeldes und der allenfallsigen Kur- und Beerdi- gungskofsten zu tragen ;

b. 50 Æ Tauf- und Kindbettkosten zu bezahlen ;

c. an die Kindsmutter 500 M S Ent- schädigung zu bezahlen und die Streitskosten zu tragen.

[l]. Das Urtheil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt.

Regensburg, 30. Juni 1894. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Regensburg k.

Der geschäftsl. K. Sekretär: Sarg.

[21920] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung C. G. Roeder zu Berlin, Mauer- straße 49, vertreten durch die Rechtsanwälte Lisco und Dr. Springer zu Berlin, F redrisrane 62, flagt gegen den Verlagsbuhhändler Richard Wilhelmi, früher zu Berlin, Kulmstraße 4, jept unbekannten Aufenthalts, aus den beiden Wechfeln pom 15. Oktober und 12. Dezember 1893 über je 1500 (6, zahlbar am 15. Januar und 15. März 1894, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 3000 # nebst 69% Zinsen a. von 1500 seit 15. Januar 1894, b. von 1500 # seit 15. März 1894 und von 18,40 A Wechselunkosten an Klägerin zu verurtheilen und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Ferien-Kammer für rat: Vat: tio des König- lihen Landgerichts T1 zu Berlin, Jüdenstraße 58, I1 Treppen, Zimmer 126, auf den 4. tember 1894, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen ens wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Z

Berlin, den 29. Juni 18394. Kühnemann, Gerichtsschreiber

des Kgl. Landgerichts 1, 11, Kammer für Handelssachen.