1894 / 202 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

und 221 (1892: 136) ziten zwischen

Arbeitern dedselben Arbeitgebers anh

A Vergleih 14865, Verzi : age 6346, Anerkenntniß 727, und durch sonstige Endurtheile 8579, 1892: 19798) Streitsahen. Ein Theil der anhängigen

treitigkeiten erledigte si<h auf andere Weise, z. B. da- durch, daß die Parteien das Verfahren ruhen ließen, und der Rest wurde" in das nächste Geschäftsjahr übernommen. Gegen die Endurtheile der Gewerbegerichte wurden 118 (1892: 76) Berufungen an die ordentlichen Gerichte Meg, Außerdem ist auf die Thätigkeit “dp dem Geseß vom 29. Zuli 1890 aufreht erhaltenen landesgeseßlichen Gewerbegerihte hinzu- weisen. Hierhin gehören 10 Gewerbegerichte in der Rhein- provinz, ò Bergschiedsgerichte in Sachjen, je 1 Gewerbegericht für Hamburg, Bremen und Lübe> und 5 Gewerbegerichte in Elsaß-Lothringen.

e es Burütnahme Versäumnißurtheil 3766, En 34 657

Der EMierungs - Assessor Freiherr von Heinpe aus Potsdam ist dem Landrath des Landkreises Kiel im Regierungs- bezirk Schleswig zur Hilfeleistung in den landräthlichen Ge- schäften zugetheilt worden.

Der Regierungs-Assessor Kesselkaul zu Düren ist vom 1. Oktober d. ab dem Königlichen Polizei-Präsidium zu Frankfurt a. M. zur weiteren dienstlihen Verwendung über- wiesen worden.

Der Regierungs-Asessor Dr. Brügman is vom 1. Ok: tober d. J. ab bis auf weiteres dem Landrath des Kreises Düren, im Regierungsbezirk Aachen, zur Hilfeleistung in den landräthlichen eschäften zugetheilt worden.

Die Regierungs-Referendare von Roques aus Magde- burg, Becherer aus Erfurt, Trüstedt aus Magdeburg, Rötger aus Erfurt und Dr. phil. Ra ffel aus Erfurt

F die zweite Staatsprüfung für den höheren Verwaltungs- ienst bestanden.

Graudenz, 28. August. Der „Gesellige“ veröffentlicht den nachstehenden Erlaß des Ober - Präsidenten vom gestrigen Tage: Seine Majestät der Kaiser haben unter dem 26. August befohlen, mit Rücksicht auf die in einigen. Theilen der Provinz vorgekommenen“ Cholerafälle größere An- sammlungen von Zivilpersonen gelegentli< der Kaiser- manöver thunlichst zu vermeiden. Es werden daher bei dem Empfange Seiner Majestät in Elbing und in Marien- burg nur die dort befindlichen Vereine und Schulen Ver- wendung finden. Seine Majestät der Kaiser bedauerten, aus landesväterlicher Fürsorge zu dieser shmerzlihen Anordnung gezwungen zu sein.

Kiel, 27. August. Jhre Königliche Hoheit die Prin- gin Heinrich ist gestern von ÄAlexandersbad wieder in iel eingetroffen.

Hannover, 28. August. Seine Königliche Hoheit der Prinz Albrecht von Preußen, Regent des Herzogthums Braunschweig, hat gestern Nachmittag Hannover wieder ver- lassen und sih behufs weiterer Jnspizierungen zunächst nah Jppenburg begeben.

Sachsen-Coburg-Gotha.

Seine Königlihe Hoheit der Herzog hat vorgestern Reinhardsbrunn verlassen und fich nah Oberhof begeben, während Jhre Kaiserlihe Hoheit die Herzogin und Jhre Königlichen Hoheiten die Prinzessinnen Alexandra und Beatrice nah Schloß Rosenau bei Coburg zurü>gekehrt find.

Großbritannien und Jrland.

Die gestern im Auszuge mitgetheilte Thronrede, mit der die Session des Parlaments am Sonnabend geschlossen worden ist, hatte folgenden Wortlaut :

Meine Lords und Gentlemen! i : f Es gereiht mir zu _sichtliher Befriedigung, im stande zu sein, ‘Sie am Ende einer Session zu entlafsen, die im Grunde nur eine Verlängerung der vorigen war, und es erfreut mi< der Gedanke, daß Jhre Arbeiten, mögen fie au aufreibend gewesen sein, so voller Frucht gewesen find. Ih bin E daß Sie die Freude theilen werden, mit der i< und mein Volk die Géburt eines (Erben meines Thrones in der dritten Generation begrüßt haben : ein Ereigniß, nicht allein glüdverheißend, sondern ohne Beispiel in der Geschichte unseres * Landes. Meine Beziehungen zu auswärtigen Mächten sind fort- dauernd freundschaftlih und friedlih. Es ift jedo zu bedauern, daß eine Menge von Fragen, die fih auf Afrika beziehen, ¿wischen meiner Regierung und der Französischen Republik no< ungeordnet bleiben. Es ist mein Wuns, daß fie ohne unnöthigen Verzug beigelegt werden, und ih pflege deshalb freundschaftlie Verhandlungen. Der Stand der Angelegenheiten in Siam lenkt fortwährend meine ernste Aufmerksamkeit auf sich. Die Wohlfahrt jenes Königreichs, in welhem die Interessen des britishen Handels so vorwiegen, kann meiner Regierung nicht gleihgültig fein. Ih hoffe, daß die endgültige Regelung der Fragen, die aus dem kürzli zwishen Frankreih und Siam geschlossenen Ver- trage entstanden find, von feinem weiteren Verzug begleitet fein werde; mittlerweile habe i< Kommissare ernannt, die gemeinsam mit denen, Frankrei<hs an Ort und Stelle die geeigneten Grenzen einer neutralen Gegend in der Nähe des Mekong, die meine Be- Fibungen von denen der franzöfishen Republik trennen sollen, feststellen werden. Im Einvernehmen mit dem Präfidenten der Vereinigten Staaten habe i< Schritte gethan, um die Entscheidung des Schieds- ts über die Frage der Robbenfischerei im Beringémeer zur ur<führung zu bringen, und ih habe einer diesbezüglihen Parla- mentsafte meine Genehmigung ertheilt. Eine ähnlihe Akte ijt vom Kongreß der Vereinigten Staaten genehmigt worden. Die Megeenage der beiden Länder ftehen au<h in Schrift- sel mit den bedeutendsten auswärtigen Mächten in der Absicht, deren Beistimmung zu den durÞ den Schiedsfpruh vorgeschriebenen Regulationen zu erhalten. Jh bedaure, daß ein Krieg zwischen den Ln mne Ébina und Japan ausgebrochen ist. Nachdem ih mi< bemüht habe, ecinsam mit Rußland und anderen Mächten den Ausbruch der Feindseligkeiten zu verhüten, habe ih S<hritte gethan strengen Beobachtung meiner Neutralität zwischen den ftreitenden Bucteien I habe einen Vertrag mit dem Kaiser vón Japan ung des Handelsverkebrs zwischen jenem Lande und inigten Königreich stgtéelien. Eine Fie t m t im lezten Juni abgehalten worden, auf der die Vertreter der Reichêregierung, der Herrschaft von Kanada, des Kaps und der gustralishen Kolonien zusammengetreten sind, um Fragen zu erwägen, die fih auf interkoloniale Zolltarife und den Verkehr beziehen. Zh j mit Befriedigung vernommen, daß die Verhandlungen der Kon- Ferenz einen Charakter tragen, der das Band, das die betheiligten Kolonien sowohl unter sih, wie mit dem Mutterlande verbindet, zu

stärken vermögen.

ledigt wurden

E S Gentlemen vom Hau

“Ich danke Jhnen für die } des Staats. Obgleich die Nothwendigkeit bürden zu vermehren, ist es unabweisbar geworden, zur Sicherheit meines Reichs die Stärke meiner Marine zu vermehren. hoffe, daß die Veränderungen, die Sie im Steuersystem des Landes ge- troffen haben und denen der größte Theil der Tagung nothwendiger- weise gewidmet war, die Wirkung haben werden, wesentlich den Theil der Last zu erleichtern, der auf die minder woblhabenden Klassen der Bevölkerung fällt, und die Zufriedenheit und Wohlfahrt der Nation im allgemeinen zu vermehren.

Meine Lords und Gentlemen!

Während die Ruhe Irlands im allgemeinen in bemerkenswerthem Grade erhalten geblieben iff, bestehen no< gewisse soziale administrative Schwierigkeiten, welche fortfahren, die ernste Aufmerksamkeit meiner Regierung auf sich zu lenken. Ih habe meine bereitwillige Genehmigung den Bills ertheilt, die Sie noi der Kürze der Tagung zu erwägen und zur Reife zu bringen im stande gewesen sind. Die Maßnahme, welhe das System der Lokalverwaltung in Schottland be- handelt, wird, wie i< nicht zweifle, dazu dienen, jenes System auf einer mehr volksthümlihen un® wirksameren Grundlage zu reorganisieren. Sie haben au< eine wohlthätige Maßregel zur besseren Regelung der Gemeindeumlagen, welhe von den ver- schiedenen örtlichen Behörden in London erhoben werden, genehmigt. Eine große Anzahl von Vorlagen von wesentliher Wichtigkeit sind

enehmigt worden, unter denen ih nur die zur Amendierung des Ge- eßes über Eisenbahntarife und die zur besseren Regulierung der Bau- gesellschaften erwähnen will. Indem ih Ihnen Lebewohl sage, bete ih zu Gott, daß der Segen der Vorfehung auf allen Jhren Arbeiten ruhen möge.

Sowohl die gestrigen Morgen- wie die Abendblätter, auch die liberalen, stimmen darin überein, daß die Kundgebung gegen das Oberhaus vom Sonntag keine Bedeutung gehabt habe. Der Hydepark sei zwar von einer großen Volks- menge angefüllt gewesen, diese habe jedo<h zumeist aus Neu- gierigen und nur wenigen wirklichen Manifestanten bestanden.

Frankreich.

Jn einer gestern in Stenay sur Meuse vor seinen Wählern gehaltenen Rede betonte der Finanz-Minister Poin- caré die Nothwendigkeit, jede unbesonnene Finanzreform zu vermeiden. Der Minister theilte mit, die Regierung werde der Kammer Steuergeseßentwürfe vorlegen, durch die das Kapital und das Einkommen unmittelbar getroffen, die Erb- schaftssteuer verbessert und die kleinen Steuerzahler entlastet werden sollten.

Der Pariser Deputirte Chauvin hat am Sonnabend in Tours einen Vortrag gehalten, worin er sih dem „Temps“ zufolge als Revolutionär der That hinstellte und erklärte, er jei bereit, Gewalt zu gebrauchen, wenn der Augenbli> ge- fommen sei. Er verlange die gewaltsame Revolution. Die Gesellschaft verfaule, und wenn ein Glied lästig falle, müsse man es vernichten.

Nach dem Bericht des Pariser Polizei-Präfekten haben, wie der „Magd. Ztg.“ gemeldet wird, E des neuen R bisher etwa 300 P narchisten Paris verlassen und si<h nah Brüssel und London begeben. An beiden Orten errichtet die franzosishe Regierung eigene Aemter zur Ueberwachung der anarchistishen Umtriebe.

Das „Journal des Débats“ veröffentliht unter Vorbehalt ein Telegramm vom Senegal, wonah zwei französische Kompagnien bei Timbuktu niedergemaht worden sein sollen.

age, die Steuer-

Montenegro.

Der neue italienishe Gesandte Graf Samminiatelli hat gestern in feierliher Audienz sein Beglaubigungsschreiben überreicht.

Schweden und Norwegen.

Die Kronprinzessin wird sih, da die Aerzte Höchst- derselben cine Reife nah einem südliheren Klima empfohlen haben, nah der Jnsel Mainau begeben und der „Karlsr. Ztg.“ zufolge voraussihtli<h am 15. September dafelbst eintreffen.

Dänemark. Der König von Griechenland wird, wie „W. T. B.“ meldet, am 30. d. M. in Kopenhagen eintreffen.

Amerika.

Präsident Cleveland kündigte gestern seinen Entshluß an, die Tarifbill niht zu unterzeihnen, au<h sein Veto dagegen nit Len Jnfolge dessen ist der Entwurf geftern um Mitternacht Gefeß geworden. Der Präsident fügte hinzu, es werde das Vorgehen des Zu>er-Trusts weder verges)en noch verziehen werden; er, der Präsident, sei für zollfreie Zu- lassung von Rohstoffen, man müsse erneute Anstrengungen zur Herbeiführung von Zollreformen machen.

Asien.

Nach ciner in London eingetroffenen Depesche des Lloyd aus Aden. wäre dort das japanishe Kriegs\chiff „Talsuta“ von den Behörden angehalten worden. Die „Talsuta“, die von Armstrong für die japanische Regierung erbaut worden ist, war am 31. Juli von Shields abgegangen.

Nach Telegrammen, welhe dem Amsterdamer Journal „Nieuws van den Dag“ aus Batavia zugegangen find, wären die Truppen der Expedition gegen Lombok infolge Ver- raths hinterrüd>s angegriffen und die Kavallerie ge- \<hlagen worden. Vierzehn Offiziere, darunter General van Ham, und 150 Soldaten seien getödtet worden. Die Verbindung zwif{hen Mataram und Regara sei unterbrochen.

Statistik und Volkswirthschaft.

Auswärtiger Handel.

Das vom Kaiserlichen Statistischen Amt veröffentlidte Juliheft der Statistishen Nachweise über den auswärtigen Handel des deuts<hen Zollgebiets zeigt pro Juli 1894 în der Einfuhr eine Menge von 29 124 427 (100) kg gegen 28 114 385 (100) kg im Juli des Vorjahres, sohin ein Mehr von 1010042 (109) kg oder na< Abzug des Edelmetall-Einfuhrverkehrs mit 922 (100) kg eine MWaareneinfuhr von 29 123 505 (100) kg. i

In den ersten fieben Monaten des Jahres 1894 berechnet sich die Gesammteinfuhr der Menge na<h auf 177 377 731 (100) kg gegen 161 787 642 (100) kg des gleihen Zeitraums im Vorjahre, sohin um 15 590 089 (100) kg mehr als im gleichen Vorjahresabshnitt. Nach Abzug der Gesammteinfuhr an CEdelmetallen mit 4897 (100) kg ergiebt si< für Januar mit Juli 1894 eine reine Waareneinfuhr von 177 372 834 (100) kg. :

Die Ausfuhr pro Juli 1894 ergab der Menge nah 19099328 (100) Lg gegen 16 798 717 (100) kg des Vorjahrmonats oder um 2300611 (100) kg wehr. Nah Abzug des Edelmetall- Nerkehrs mit 419 (100) kg verbleiben für die Waarenausfuhr no< 19 098 909 (100) kg.

‘der Gemeinen! : freigebigen Bewilligungen für den Dienst |

ie Gesammtausfuhr der 7 verflossenen Monate des 1894 berechnet sib auf 123 553 370 (100) kg gegen 116630 768 (1dghres des gleichen Vorjahrzeitraums, und ed, bzug des Edelmetall, verkehrs mit 2659 (100) kg verbleiben für die Waarenausfuhr Die Einfuhr mehrung beruht haptsä<s auf der M ie Einfuhrmehrung beruht hauptsä auf der Mehr

von Erden und Erzen (Nr. 7 des BURUS mit einem Mee ubr 1-433 093 (100) kg im Juli 1894 und von 4793 598 (100) k in den 7 Monaten des Jahres 1894 und von Getreide und landwirth, schaftlichen Erzeugnissen (Nr. 9 des Zolltarifs) mit einem Mehr von 1956 070 (100) kg beziehungsweise 9523 200 (100) ks. Auch

etroleum und Steine, Rohbaumwolle, NRohschafwolle, Rohbtabaet

ier, Vieh, Superphoéphat 2c. wurden mehr eingeführt. Dagegen ist die Weineinsuhr gegen das Vorjahr zurü>geblieben, ebenso hat die

infuhr von Holz um 2271 455 (100) k E

In der Ausfuhr hat si<h_ namentlih der Export von Eisen und Eisenwaaren von 6 925 230 auf 8 248 190 (100) kg und von Ma. schinen, Instrumenten und Fahrzeugen (Nr. 15 des Zolltarifs) von 647 392 auf 772 929 (100) kg gehoben. Ebenso ift die Ausfuhr von Steinkohlen gestiegen. 7 Dagegen is bei der Ausfuhr von Wollenwaaren, von Baum- wollenwaaren, von Seidenwaaren und von Leinenwaaren, alfo der ge- sammten Textilindustrie, ein Rüc>kgang des Exports bemerklih, wie nachstehende Tabelle zeigt: (7 Monate)

Ausfuhr von Wollenwaaren Nr. 41

des Zolltarifs . Baumwollenwaaren

Nr. 2 des Zolltarifs , Seidenwaaren Nr. 30

De E A s O Leinenwaaren Nr. 22

des Zolltarifs. . 105033 Ñ M r E

Die Ausfuhr von Rohspiritus in Fässern is wiederholt von 60 233 (100) kg auf 51567 (100) kg zurüdgegangen, dagegen hat sich die Ausfuhr von Mehl aus Getreide von ‘752 817 (1090) kg auf 903 346 (100) kg, davon im Juli allein von 111 631 (100) kg des Vorjahrs auf 149 010 (100) kg, und zwar 29 528 (100) kg gegen Einfuhrschein, gehoben.

O « » » U

Fishwurst.

Neuerdings hat man Versuche gemacht, den frischen Seefish dur Verarbeitung desfelben zu einer Fishwurst zu verwerthen. Einer Geestemünder Firma scheint es gelungen zu sein, eine derartige CiG ou erve herzustellen, die weitergehenden Ansprüchen genügt.

as Fleish der frishen See-, meist Schellfische, wird, E dem es geko<t und entgrätet ist, unter Gewürz- und Fettzusay zu einer Wurst verarbeitet. Diese hat ein gutes, der Leber- wurst ähnliches Aussehen und is \{ma>haft. Sie hat bis jeßt eine re<t günstige Aufnahme gefunden. Bestellungen liegen in fo großer Anzahl vor, daß die Firma lie prompt auszuführen vorläufig nicht in der Lage ist. In den meisten Fällen handelt es sih allerdings um Probeaufträge. Jedo<h liegen au< zahlreihe Nachbestellungen vor. Solche sind u. a. von einigen größeren industriellen Etablissements gema<ht worden. Ein von einem gas über die Fischwurst erstattetes Gutachten spricht si< über das Produkt ret günstig aus. Das Fabrikat kommt in frishem und geräuchertem Zustand zum Versand und foll, wenn geräuchert, vierzehn Tage lang aufbewahrt werden können. Der Preis stellt si< auf 50 „Z für das Pfund im Einzelverkauf. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Fisch- wurst leichter als Fleishwurst ist. Es darf aber wohl angenommen werden, daß der Preis fi<h no< ermäßigen wird.

Arbeiterwohnungen.

Aus dem Regierungsbezirk Stade wird geschrieben: Der Spar- und Bauverein îin Blumenthal hat unter Jnanspruchnahme von Mitteln der Invaliditäts- und Altersversichherungs-Anstalt Hannover sieben Wohngebäude, im Preise zwischen 3000 und 4200 46, jedes mit £ Morgen Garten, nahezu E: eines ist bereits bezogen ; über den Bau von fe<s weiteren Gebäuden noh im laufenden Jahre wird verhandelt.

Zur Arbeiterbewegung

Aus Stuttgart berichtet der „St.-A. f. W." zur Lohnbewegung der dortigen Küfergehilfen: Am Sonnabend fand eine Sißung der Kommission der Küferinnung ftatt, die eine entgegenkommende Antwort auf das Verlangen der Gehilfen bes<hloß. Danach foll die Arbeitszeit im Sommer von 6 Uhr früh bis 7 Uhr Abends, im Winter von 7 bis 7 Uhr mit zwei Stunden für Essen und Vesper dauern. Die Sonntagsarbeit wird ganz abgeschafft; nur mehrere Wochen im Herbst wird au< Sonntags gearbeitet und dann die Sonntagsarbeit besonders bezahlt, während sie bieher im Wochenlohn einbegriffen war. Ueberstunden werden ni<ht besonders bezahlt, dagegen wird im Herbst Sonntags der Lohn um ein Drittel des baaren Wochentaglohns erhöht. Der niedrigste Lohn wird auf 5 M. festgeseßt, da oft junge, kaum oder no< gar nicht ausgelernte Gehilfen eingestellt werden müssen, deren Leistungsfähigkeit häufig der der Lehrlinge nachsteht. Als Zahltag wird, wie gewünscht, der Freitag bestimmt. Das Verlangen der Gesellen ging auf eine Arbeitszeit von 95 Stunden netto und einen Mindestlohn von 6 M

In Leipzig wurde, wie wir der „Lpz. Ztg.“ entnehmen, in

einer Versammlung der Gold- und Silberarbeiter Über den Verlauf des Verbandstages berichtet, der kürzli<h in Hanau stattfand. Es waren dort vertreten 23 Zahlstellen mit 1400 Mit- gliedern. Im ersten Geschäftshalbjahre wurden nur 714 Æ ein- enommen, dagegen 4071 A ausgegeben, da der Ausftand der türnberger Gold- und Silberarbeiter Hat unterstüßt werden müssen. Der Verbandstag hat es abgelehnt, Anshluß an den Deutschen Metallarbeiterverband zu suchen, doch soll eine Kommission die Zwe>kmäßigkeit dieses Anschlusses untersuchen, Zum Zwecke gegen- seitiger Reiseunterstüßung will der Verband mit, den einzelnen Berufs- gruppen der Arbeiter der Metallindustrie Verträge abschließen.

In Braunschweig hielten die Sozialdemokraten wegen des dortigen Bierboykotts am leyten Freitag in drei kleinen Sälen große Etablissements stehen ihnen ni<t mehr zur Ver- fügung Bersammlungen ab, in denen dur< „Entschließungen“ die Arbeiterschaft zur Fortseyung des Bierkriegs ermuntert wurde. In einer der Bersammlungen wurde, wie der „Mgdb. Ztg," geschrieben wird, vorgeschlagen, den Boykott zu beendigen, weil bei dem gegen- wärtigen wirths<aftlihen Dru> doch keine Hoffnung auf Sieg be- stehe; der Vorschlag wurde jedoh als verfrüht abgelehnt. Jn den Versammlungen wurde noh die Thatsache berichtet, daß zur Führung des Boykottkampfes in Braunschweig die Organisationen der Brauer und der Böttcher, erstere 5550 , leßtere 1655 #4 beigesteuert haben. Gegenwärtig hat die Sozialdemokratie no< 63 der Ausgesperrten zu unterstüyen. :

egeberg sind, wie im „Vorwärts“ mitgetheilt wird, die Sa ThmaRer in eine Lohnbewegung eingetreten, Eine Anzabl Arbeitgeber sollen die Forderungen der Arbeiter bereits bewilligt haben. Ueber mehrere Geschäfte ist die Sperre verhängt worden.

Fn Elmshorn ist nah demselben Blatt in der Gerberei von Knecht ein Lohnstreit ausgebrochen, j

Hier in Berlin bestehen, wie der „Vorwärts“ herichtet, in der Lampenfäbrik von Arlt u. Frie, der Metalldrü>erei von F, G, Heber und der Lampenfahrik yon R. Frister Streitigkeiten zwischen den Arbeitern und den Fahrikleitern,

Aus Brüssel schreibt man der „Frtf Zta," Dio pel ei ver- haftete am Sonntag an der belgishen Grenze in dem Pariser <nell-

zug den belgishen Sozialistenführer Alf red Defui

“rit von seiner Verhaftung verur

. 1893 430 493 (100) kg 1894 397 673 (100) kg

‘7,70—9,50. Ruhig. Brotraffinade 1 25,29.

. nuar-März 10,75 Gd., 10,80 Br. Ruhig.

Gustav Adolf Iba

wird berichtet: Mäßige

nah Fes ur rige gans an der Wah Ee pt 4

is efuisseaux hat eine Gefängnißstrafe no< nit abgelei ím Ghre 1889 als Urheber des sozialistischen Dori j verurtbeilt worden ist. Seitdem hatte er sih E Faris aufgehalten. Die Nach- e heftige Kundgebu

und Frameries unter den zum Meeting Verlauenielen Ar “ima

Zum Ausstande der shottis<hen Grubenarbeiter be- richtet die Londoner „A. K,“ : Die Delegirten der \hottis<hen Berg- leute cngsinges am N Sonnabend in Glasgow die Abge- sandten des Bundes der : See von Großbritannien, Glower und Whitefield, welche die Mission hatten, im Namen des Bundes den \{ottis<en Bergarbeitern anzurathen, si< mit einer Lohnerhöhung yon 6 d. anstatt des geforderten Schillings zu begnügen. Die Ver- handlungen waren geheim. Nächsten Donnerstag sollen die schottischen Ausständigen namentli< darüber abstimmen, ob der Rath der Eng- länder befolgt werden soll. Der Zweigverband der Bergleute von Lancashire und Cheshire beschloß am Sonnabend, beim Bunde den Antrag zu stellen, den \{ottishen Bergleuten keine weitere Beisteuer zu gewähren, wenn sie den Rathschlag des Bundes nicht befolgen. Der Berliner „Volks-Ztg.“ wird aus Glasgow geschrieben: E sind Anzeichen vorhanden, day der Ausstand der schottischen Teratener sih seinem Ende nähert. Die Zahl der zur Arbeit zurü>kehrenden Kohlengräber ver- mehrt sich. Der Bürgermeister von Glasgow hatte am Freitag eine lange Unterredung mit einem Vertreter des englischen Handels- Ministers. Beide Theile, sowohl die Arbeiter als die Grubenbesiger, find des Streits müde, der ihnen keine Vortheile gebra<t hat. Es ist daher zu erwarten, daß eine Intervention des Handelsamts von

E aan

er Kohlenarbeiterausstand in Stafford shire (Eng- land) is na< einer Meldung desselben Blattes iet bes endigt. Die Midland Coal, Coke and Iron Company, die über 3000 Arbeiter beschäftigt und die hauptsähli< den Ausstand herbeigeführt hatte, hat ihre Gegnerschaft gegen die Be- \{lüsse des Einigungsamt Aen, indem fie einige no<h streitige Puntte dem Schiedsgericht vorbehielt. Eine Massen-Versammlung von erte es<loß darauf, die Arbeit sofort wieder auf- zunehmen.

Land- und Forstwirthschaft.

Ernteergebniß in Spanien.

Ueber den Ausfall der diesjährigen Ernte in Spanien liegen zur Zeit noch keine zahlenmäßigen Angaben vor, do< wird allzenitik H genommen, daß das Ergebniß das der leßten Jahre übertrifft. Be- sonders reihli< foll die Ernte in Andalusien und Estremadura aus- gefallen sein, und in Néukastilien, Aragon und Katalonien sowie in Altkastilien soll sie ein besseres Ergebniß als in einem Mitteljahr geliefert haben.

Ernteergebniß in Serb ien.

Das quantitative Ergebniß der diesjährigen Getreideernte kann nur als eine shwa<e Mittelernte bezeihnet werden. Dagegen foll die Qualität bedeutend beffer als im Vorjahre sein.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.

Portugal.

A Durch Verfügung des S portugiesishen Ministeriums des Innern find Herkünfte aus Warschau für <holeraverseuht erklärt

worden. Malta.

Zufolge Verordnung der Lokalre aa in Malta vom 18. d. M. unterliegen Schiffe von den Freati2sisGen ittelmeerhäfen einer fünf- tägigen Quarantäne. (Vergl. „N.-Anz.“ Nr. 196 vom 21. d. M.)

Cholera.

Königsberg, 27. August. In Peyse, Kreises Fischhausen, ist wie der „Ostpr. Ztg.“ berichtet wird, der Kahnschiffer Fox in der Nacht vom 22. zum 23. d. M. auf dem Kahn erkrankt und am Abend des 23. an Cholera gestorben. An demselben Tage ist in Gr. Wilms- dorf, Kreises Mohrungen, eine Käthnerfrau Namens Schliefke an Cholera erkrankt. :

Wien, 27. August. Wie die „Wiener Abendpost“ meldet, sind Anzeigen über <holeraverdähtige Erkrankungen und Todesfälle aus drei Gemeinden des Bezirks Biel eingegangen. Es hat sich herausgestellt, daß in zwei Gemeinden der Choleraverdaht unbegründet war. In der Gemeinde Ober - Ku rzwald dagegen, wo drei Er- krankungen, davon zwei mit tödtlihem Ausgang, vorkamen, ist dur

‘die bakteriologishe Untersuhung Cholera festgestellt worden.

Amsterdam, 27. August. Heute sind hier 3 Cholera-Er- krankungen und 1 Cholera-Todesfall vorgekommen; aus Maastricht und Nieuverkerk a. d. Yssel wird einer Mittheilung des „W. T. B.“ zufolge je 1 Todesfall gemeldet.

Vlissingen, 27. August. Vier Mann der Besaßung des von Antwerpen hier eingetroffenen und nah Danzig bestimmten deutschen Schiffes „Adelheid find an Cholera erkrankt. Einer von ihnen ist gestorben, die drei anderen befinden Ls in ärztliher Behandlung.

Kopenhagen, 27. August. Der Justiz-Minister hat nah einer Meldung des „W. T. B.“ heute eine sofort in Kraft tretende Ver- fügung erlassen, nah welcher Proveni enzen aus den russischen Hâfen am Finnischen Meerbusen und an der Ostsee, fowie Pro- venienzen aus den ostpreußishen Häfen vor der Landung der Untersuchung bezw. Desinfektion unterworfen werden. Die aus jenen

Gegenden eintreffenden Personen haben \i< einer fünftägigen ärztlichen

Kontrole zu unterziehen. Die Einfuhr von Lumpen aus den genannten Orten wird verboten.

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien.

An der Ruhr sind am 27. d. M. gestellt 10388, nit re<tzeitig

„gestellt 10 Wagen.

In Oberschlesien sind am 25. d. M. gestellt 4816, nicht re<t- zeitig gestellt keine Wagen.

Magdeburg, 27. August. (W. T. B.) Zu>kerber iht. Korn- zu>er exkl, von 929% —,—, neue —,—, Kornzu>er ae 88 9/0 Rendement —,—, neue —,—, Nachprodukte exkl., 75 9%/ Rendement Brotraffinade I1 —,—.

Gem. Raffinade mit 24,00—25,2 5. Gem. Melis I, mit Faß 23,25. Ruhig. Rohzu>ker 1. Produkt Transito f. a. B. Hamburg pr. August 12,10 Gd., 12,20 Br., pr. September 11,474 bez,

é Oktober-Dezember 10,75 Gd., 10,80 Br., pr. Ja-

Essen a. d. Ruhr, 27. August. (W. T. B.) Amtlicher Berift ber Kohlenbörse. Der Kohlenmarkt ist fest. Der Ver- sand ist mit Rü>ksicht auf die Jahreszeit über Erwarten stark. : Die nächste Börse findet am ‘24. September statt.

Barmen, 26. E Die hiesige Pianofortefabrik von

die sih einen Weltruf erworben hat beging,

11,50 Br., pr

L die Dies berihten, am Sonnabend das Fest ihres hun

a us estehens. ;

eipzig, 27. August. (W. T. B.) Von der Lederbörf|e

iditd Sufahren theilweise Kauflust, feste Geschäfts- emeinen unverändert.

mmung. Preise im a (W. T. B.) (Börsen-Shluß-Bericht.)

Bremen, 27. August.

„Raffiniertes Petroleum. (Offizielle Notierung der Bremer

Armour shield 40x 4, Sehr fest. Short clear middl. loko 39. Ta Virginy, 29 Faß Kentu>y.

Wien, 27. August. Saatenmarkt ist Ministers Grafen Wurmbrand-S Grafen Kielmannsegg und zahlreicher

Handels-Minister im Namen der und der Börsenkammer für dankte, erwiderte der Handels-Minister, deren Gründe oft außerhalb der groß

des inisters, Bedauern die marktes in diesem Jahre in Frage gestellt. es, konstatieren zu fönnen,

der Land'wirth\schaftsbörse Besu<h aus dem Inland

wies sodann auf die Gedenktafe A die rodukte aufgestellt wurde.

Landwirtbschaft und des Handels entgegenbrin Nachdem der Statthalter Graf Kielmannsegg Stellvertreter gesprohen hatten, eine Ansprache an die Vorkommnisse hinwies, welhe die schaftliche Produkte ursprünglih veranlaßten,

Interesse unterzuordnen, und den Beschluß Zurücknahme habe vielfa<h eine herbe Saatenmarkt \{<wä<her Saatenmärkte sei jedo< erhalten geblieben. 1552 Theilnehmer auf. Der

roürden. verlesen.

von einer ungünstigen Maisernte. Markt günstig beeinflußt. Es 6,00 Dr, Frühßja

6,12 Br., Gd., 5,88

roggen 5,47, G 9,93 Gd., 5,94

6,16 Gd., 6,18 $

6,32 Br. August-September-Raps 10,40. Prag, 28. August. lung öôsterreihis< - ungaris{<her

ih die große Mehrza zu der

zum Abschluß bringen. London, 27. August. ladungen angeboten.

Glasgow, 27. August.

Bradford, 27. August. (W. T. E Begehr, für Spekulation ruhig. ruhig.

Paris, 27. August. gehaltene Generalversammlung der

Segerung ebilligt und die Intervention der für den Ÿ

Amsterdam, 27. August. ordinary 51. Bankazinn 43}.

Mais 3 038 000 Bushels.

New-York, 27. August. (W. T. B.) fest und lebhaft und {loß na< allgemeiner Ama der Aktien betrug 254000 Stück.

päter Reaktion auf lebhafte Verkäufe. einige Zeit fallend nah Eröffnung,

auf Mattigkeit in den Weizenmärkten. Chicago, 27. S auf festere ausländishe Märkte, dann fallend

Schluß träge.

Belgien. 6. September, 12 Uhr.

steinen und Hau auf der Station Verviers-Est in 4

3025,13 3384,13 und 1083,06 Fr., 300, 300 und 100 Fr.

fästen, Gummischläuhe, rohleinene Ueberzüge <läuhe, dreirädrige für Fußwärmer, verschiedene Theile Ble für Wagenheizappa-ate, Blehscheiben für Heizäpparate, Rohre aus gewalztem linie Röhren für Heizapparate, eiserne E E für Paten System

e

iben, leinene und Lampen, Modell) u. st. w.

Vorlegeschlöfser,

Verkehrs-Anstalten.

-

Der Schnelldampfer , am New-York nah der Weser abgegangen.

Anwesenheit des Kaisers in den Börsenräumen für landwirth

Diese Gedenkt

nteresse, welhes der Kaiser und die Regierung dem umg der f

hielt der Anwesenden, in der er auf die Börse für

eizapparate für Güterwagen, NRöhrenflanschen und ; ür eee S ee isen enwe<hsel und adelet,

Betttücher, wollene De>ken, Träger für Reflektoren (großes

etroleum-Börse.) Sehr fest. Loko 4,75 Br. Baumwolle. Ruhig. land middl. loko 364 S: Schmalz. Sehr fest. Wilcox 402 S, udahy 404 K, Fairbants 33 S.

Sped. baf. Umsaß: 132 Faß

(W T. B.) Der internationale eute Vormittag S p enheit des Handels- uppah,

des Statthalters Hononratioren eröffnet

worden. Auf die Ansprache des Präsidenten SHoeller, der dem internationalen Kommission _landwirthschaftli<e

j Produkte die Gegenstrômungen, en für den Staat

wichtigen wirth\<haftlihen Fragen lägen, hätten zeitweilig zu seinem, bbaltung des internationalen Saaten-

Um so erfreulicher fei Dank dem wirksamen Eingreifen der Saatenmarkt einen befriedigenden und dem Ausland au hoffe, daß der Markt günstige Ergebnisse haben werde. Der Minister

eise Et

zur ah an die

haftliche ofel bekunde das En

gen (lebhafter Beifall). und der Bürgermeister- Präsident Schoeller

landwirth- von der Veranstaltun

des Saatenmarktes abzusehen. Die Börsenkammer wurde jedo< dur die Regierung bewogen, ihre persönlichen Gefühle dem allgemeinen

zurüzunehmen. Diese Kritik erfahren, die

eingeleiteten Agitationen hatten den Erfolg, daß der diesjährige besu<ht if, als vorhergegangenen Jahre. Die Kontinuität der Institution der Wiener

irgend einer der

Die Präsenzliste weise

e räsident sprah \{ließli< die Hoffnun aus, daß geänderte Verhältnisse die alten Freunde eberabee ut Ungarn und Deutschland im nächsten Jahre wieder herbeiführen Sodann wurde die Zusammenstellung der Ernteberichte

__Bis zum Mittag fand außer einigen Abschlüssen in Gerst e feine Transafktion statt. Auf dem Terminmarkt herrshte ein größeres DeEHUaM ea in Mais mit Rücksicht auf den offiziellen Bericht

Hierdur< wurde der gesammte | notierten Herbstweizen 6,72 Gd., ihjahrsweizen 7,19 Gd., 7,20 Br., 5,590 Br., rübiahröbafer 9,92 Gd., 5,94 Br., Herbsthafer 6,10 Gd.,

Herbstroggen 5,49 Gd.,

rühjahrshafer 6,31 Gd., 6,382 Br., Mai-Juni-Mais 5,83

Br. ; Reps per August-September haufssierte bis 10,20. Nachmittags erschien die Tendenz troß s<wacher Auslandsberichte

behauptet. Schluß: Herbstweizen 6,74, Frühjahrsweizen 7,17, Herbst-

Br., Juli-August-Mais

] | 8 Br., September-Ofktober-Mais 6,12 Gd., 6,14 Br., Mai-Juni-Mais 5,84. Herbsthafer 6,11, Frühjahrshafer 6,31 Gd.,

(W. T. B.) In einer gestrigen Versamm- h - u Zu>erraffineriebesizer wurde beschloffen, die bisher gebundenen 59/9 Kontingentquantums freizugeben. Bei der E folgenden privaten Verhandlun

: l der Raffineriebefiger für die Verlängerung des bestehenden Kontingent- Uebereinkommens als Uebergangs\tadium geplanten neuen Vereinigung mit den Rohzu>erfabrikanten.

erklärte

Eine Mitte September abzuhaltende Konferenz soll die Angelegenheit (W. T. B.) An der Küste 8 Weizen -

96% Javazu>er loko 133 ruhig. Rüben-Rohzu>er loïo 125 ruhig. Chile-Kupfer 40, pr. 3 Monat 407/16. 1 t. (W. T. B.) Die Verschiffungen von Roheisen betrugen in der vorigen Woche 4677 Tons gegen 5731 Tons in derselben Woche des vorigen Jahres. B.) Wolle für Konsum Garne fester, Stoffe

(W. T. B.) Die heute Nachmittag ab- alten __ der französishen Bestyzer griehisher Fonds faßte einstimmig eine Entschließung, in der die Haltung ihres Comités bei den E mit der grie<is{<en

ranzösishen Regierung

der Rechte der französishen Gläubiger erbeten wirb, (W. T. B.) Java-Kaffee good

Visible supply an Weizen 64771 000 Bushels, do. an

Die Börse eröffnete Steigerung fest. Der

eizen anfangs fest und einige Zeit steigend auf Abnahme der unterwegs befindlichen Zufuhren, bessere Kabelmeldungen ‘und weil die ps Vorräthe sh mehr vermindert 4 als erwartet wurde, U

dann lebhafte Reaktion auf De>kungen und auf ungünstige Wetterberihte, später wieder fallend

träge. Mais

(W. T. B.) Weizen anfangs steigend

auf große Ankünfte im

Nordwesten und auf den Bericht des Wiener internationalen Saaten- markts. Mais einige Zeit steigend nah Eröffnung, später Reaktion.

Verdingungen im Auslande.

Stationsgebäude in Lüttih-Guille-

mins: Lieferung von eisernen Geländern, Blei, abgeshalten Bruch- Petan für die Ausbefserung der Brü>ke von Stembert

btheilungen.

Schätungswerthe für die einzelnen Abtheilungen 1029.77

Sicherheitsleistungen 100,

Nächstens. Börse in Brüssel: Lieferung verfhiedener, für den Betrieb und das Material der belgishen Staatseisenkahnen erforder- Tichen Gegenstände, als Krahnwagen, Pa E metallene Billet-

für die Verbindungs-

Karren zum Transport von Fußwärmern, eiserne ehälter und Dedel für Apparate zum Wärmen des Waffers

,

terohre aus

für Peliwalerbfen,

rauben, gußeiserne ugtaue für Signal- verschiedene Laternen

B , 27. August. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Hnellda N ist do. August Nt Cmitars von

Der Schnelldampfer

*

Ihre Majestät die Kaiserin und Königin

fich ber-H

„Kaiser Wilhelm Il.“ hat am 286. t Abends Scikl passiert. Der Schnelldampfer „Elbe“ Vit e 26. August Na j Da die Reise von Southampton nas New-York fortgesetzt. Der Postdampfer „München“ ist am 26. ust Abends in ÄAnt- werpen angekommen. Der Postdampfer , hat am

eimar“ 26. August Nachmittags Lizard passiert.

Theater und Musik.

Im Königlichen Opernhaus« findet morgen eine Aufführun von Richard Wagners „Tannhäuser“ (in der Pariser Eibe mit folgender Beseßung statt: Tannhäuser : Herr Gudehus; Woltenne: err Bulß; andgraf: Herr Stammer; Venus: Frau Sucher; Elisabeth : Fräulein E Kapellmeister Weingartner dirigiert. Kapellmeister Dr. Mu> hat einen Nachurlaub von der General-Intendantur erbeten und wird erft Anfang September seine künstlerische Dp Eri wieder aufnehmen. Gri L de fg É el Ie gent ees s rzer's „Sappho“ mit Frl. Poppe in der Titelrolle in Scene; Herr Matkowsky spielt den Phaon. :

In der Gröffnungsvorstellung des Berliner Theaters, dem Anzengruber’shen Schauspiel „Der Pfarrer von Kirhfeld", werden Teresina Geßner, Otto Sommerstorf, Claudius Merten und Paul Nollet mitwirken ; Ferdinand Suske giebt den Wurzelseppy. Als Michel Berndorfer wird Arthur Wehrlin vom Landes - Theater in Graz zum ersten Mal vor das Berliner Publikum treten. Die musikalishe Leitung des Werks ruht in den Händen des Musik- direktors Krause.

Emanuel Reicher, welcher no< bis zum 1. Oktober im Verbande des Les sing-Theaters verbleibt, wird seine künstlerishe Thätigkeit am nä<sten Freitag wieder aufnehmen, und zwar als Fabrikant August Langenthal in dem Schauspiel „Die Haubenlerhe“ von E. von Wildenbruh. Diese Rolle hat der Künstler bis jéßt in Berlin no< nit gespielt. In den Vorstellungen des Berliner Theaters Me Emanuel Reicher als Pfarrer Heffterdingk i „Heimath“ mit-

irken. :

Das Friedri - Wilhelmstädtishe Theater wird am

Sonnabend, 1. September, mit der dreiaktigen Operette „Der Volks- fänger“, von Dubreuil, Humbert und Burani, Musik von Bernicat und Messager, wieder eröffnet. Das Werk hatte bei seiner Pariser Aufführung grefen Erfolg und erlebte zahlreihe Wiederholungen. Herr Direktor Fritsche hat A Bac derartig ermäßigt, daß ein Siß im Parquet 2 #, im zweiten arquet 1,50 Æ kostet. Eine ähnliche Ermäßigung haben alle übrigen Pläße erfahren. Im Residenz-Theater sind von neu engagierten Mitgliedern in der morgigen Erstaufführung des Sittenbildes „Demi-monde“ von Alexandre Dumas beschäftigt : die Damen Lili Shwendemann, Clara Sella und Hedwig Schimura und Herr Alfred Halm (vom Thalia- Theater in Hamburg). Die Regie führt Herr Theodor Stéinar.

Die Inscenierung des Wildenbruch’shen Schauspiels „Das neue Gebot“, das am Sonnabend die Winterspielzeit des Neuen R E einleiten foll, hat der Oberregisseur Siegfried Jelenko

esorgt.

Um auch weiteren Kreisen den Besuch der interessanten Konzerte der „London Military Band“ im Rroll’\<hen Etablissement zu ermöglichen, ist der Eintrittspreis von morgen ab auf 50 S fest- | geseßt worden. Bei jedem Konzert treten au< die {hottis<hen Dudel- sadspfeifer in ihrer malerishen Tracht auf.

In Bezug auf die am 1. November 1893 von der Königlichen Hoftheater - Intendanz zu München ausgeschriebene Bewerbung um den Luitpold-Preis von 6000 (4 für eine neue deutshe Oper erläßt die Intendanz folgende weitere Bekanntmachung: Der Einlieferungstermin wird, um zahlreichen Gesuchen entgegenzukommen, bis zum 1. September 189 verlängert. Zuglei“ möge Bos mals in Erinnerung gebra<t werden, daß an der Konkurrenz alle deutshen und österreichishen Komponisten theilnehmen können und daß ihnen die Wahl des Stoffes freigestellt ist. Ausgeshlossen bleiben nur fol<he Werke, die bereits aufgeführt oder gedru>t sind. Die Ein- sendungen müssen mit einem Motto versehen falis und ist ihnen zu- a ein versiegeltes Schreiben beizufügen, das den Namen und

ohnort des Komponisten enthält und auf dem Kuvert das eun Motto trägt. Die Preisrichter ents<eiden durh Stimmenmehrheit, ob eines der S Verke des Preises würdig erscheint. Sollte dieses nicht der Fall sein, so wird der ausgeseßte Preis zu gleihen Theilen an die Kom-

onisten der relativ besten drei Opern vertheilt. Das Urtheil der Preivrichte wird am 12. März 1896, dem Allerhöchsten Geburtsfest

einer Königlichen Hoheit des E Luitpold von Bayern, dur< die unterfertigte Stelle veröffentliht werden. Die Königliche U al - Intendanz zu München erwirbt mit Zuerkennung der

reise das Recht der ti Aufführung sowie. das Material der preis- gekrönten Werke unter den an der Königlichen Hofbühne üblichen Be- dingungen. München, den 25. August 1894. Königliche Hoftheater- Intendanz. gez. Ernft Pofsart.

Mannigfaltiges.

Die unter dem Patronat Jhrer Majestät der Kaiserin und Königin erbaute Versöhnungskirhe in der Bernauer- straße, die zweite Tochterkirhe von St. Elisabeth, deren Grundstein am 4. Juni 1892 gelegt worden war, ist heute in Gegenwart Jhrer Majestät feierli<h geweiht worden. Der Weg, den Allerhöchst- dieselbe zu durhfahren hatte, Invaliden-, A>ker- und Bernauerstraße, war mit Ehrenpforten und Flaggenmasten rei ges<müdt; au< die Bier hatten Fests<mu> angelegt. Die Schüler der Gemeinde- <ulen hatten neben einer dicht gedrängten Menge auf der Feststraße Aufstellung genommen. Jn der Kirche felbst waren außer der zahlrei< vertretenen Gemeinde erschienen: die Staats-Minister Miquel und Thielen, der Minister des König- lichen Hauses von Wedel, der Unter-Staatssekretär D. von Wey- rau, der Ministerial-Direktor Dr. von Bartsch mit dem Regierungs- Rath Steinhausen als Vertreter des Ministers der geistlichen 2c. Angelegenheiten, der Präsident des Eoangelishen Ober-Kirchenraths D. Dr. Barkhausen und der Ober - Konsistorial - Rath Hubert, der Ober-Präsidial-Rath von Brandenstein, der Geheime Ober-Regierungs- Rath Kayser und der Regierungs-Rath Küster von der i- nisterial-Baukommission, der ‘Konsistorial-Präsident Schmidt, die General-Superintendenten Faber und Doeblin Heye leßtere aus Danzig eigens zu der Feier hergekommen war) der Superintendentur-Verweser Schönberner, der Ober-Militärpfarrer rommel und andere Geistliche, ferner der Ober-Regierungs-Rath riedheim als Vertreter des Polizei-Präsidenten sowte der Ober- Bürgermeister Zelle, der Stadtverordneten-Vorsteher Dr. Langerhans und die Stadtverordneten *

Seibert, Hauer, Wiese und Rast als Ver-

treter der Stadt. Im Allerhöchften Auftra e Sr er Ma (Va:

des Kaisers und Königs überreichte fl r-Staatss\ekretär

von Weyrauch dem Pfarrer Îlas ar den othen Adler-Orden vierter

Klasse und dem Zimmerpolier ns das fepeine M ichen. ey [vor

renze / er durch den op und Fr freie von bah den Damen Frau

Amalie Gudopp und Fräulein Marie von Bro>thu*en die uen- Verdienstbrohe am weißen Bande und dem Kanzlei-Rath umpe 0 sowie dem Friedhofoerwalter Wes je eine goldene adel überreihen. Die Anfahrt Ihrer Majestät, in All tderen Ge n Gräfin Brockdorff, Gräfin ;

ersdorff, sowie

assewiß und Fräulein von

dem. Knesebe> befanden, vollzog ih. Die Kaiserin nahm aus de Gerhardt und preubis n

i A Bub e D deu und preußischen rben M Nie iten E B j gen, u : drei kleine Mädhen Blu auf den Kirchenportal zu, wo General - Superinten dieselbe mit einer An)prache begrüßte.