1913 / 223 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Verichte von deutschen Getreidebörsen und Fruchtmärkten.

Hauptsählih gezahlte Preise für 1 t (1000 kg) in Mark

Weizen

Hafer

| Gerste

mittel

gut

Köntg3kerg i. Pr. el E Berlín

Berlin, den 20.

Mearktorte

193 192—194 n. E. 183 193—195 194—196 n. E. 190—1953 191—193 195—199

197—201,50 195—196 n. E. 207—209

September 1913.

Verichte vou auder

7

gering

164 160—168 158 153—159 155—157 161—164 158—163 177—179 187,50 162—164

158 158,50—159 n. E. 155 156—158 156—158 n. E. 160—162 158 —163 166—167 165—169 159—161 n. E. 167—170

Kaiserliches Statistishes Amt. Delbrü ck.

Qo

mittel gut

Gezahlter Prets für 1 Doppelzentner

böster Áb

niedrigster

nkedrigster

bödster T

niedrigster

b M Mb

hödster

158 158—162 155—160

150

142—146 n. E.

171—174

en deutschen Fruchtmärkten.

Dur(schnitts- preis

für 1 Doppel- zentner

M

Verkaufte

Verkaufs- Menge

wert Doppelzentner

165—170 150—160 n. E.

174—179

161—163

168 159

180—183 170—177,50

165—168

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nah übershläglicher Schäßung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Am vorigen Markttage

Durch- \chnitts- preis

| dem

Landshut Augsburg

Landshut. Augsburz

Landshut Augsburg

49. C E S U

Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf vollz- Doyp-lzentner und der Vzerkauf3wort auf volle Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die B2dzutung, daß der betreffende P:ei3

Berlin, den 20. September

1. Untersuhungssachen. 2. Aufgebote, Berlust- und Fundsachen, 3. Verkaufe, . Verlosung 2c. von Wertpapieren. - Kommanditgefellshaften auf Aktien u.

D) Untersuchungssachen.

[56813] Fahneunfluchtserklärung. Der Musketier Karl Heinriß Waldemar Nischewoff 4/146 wird für fahnenflüchtig ertlärt. Alleuftein, den 17. September 1913. Gericht der 37. Division.

[56812] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungs\ache gegen den Gemeinen Richard Schüler der Diszi- plinarabteilung des Gardekorps, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militärstrafgeseßzbuchs sowie der 88356, 360 der Miülitärstrafgerihtsordnung der Daidigle hierdurh für fahnenflühtig erklärt.

VWBerlin, den 15. September 1913,

Gericht der 2. Gardedivision.

[56815] Fahneufluchtserklärung. Fn der Untersuhungsfahe gegen den Musketier Ludwia Ehrmaun der 5. Kom- vagnie 2. Nass. Infanteriereaiments Nr. 88, geboren am 4. Dezember 1892 in Nancy in Frankrei, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 f. des Militär- strafgeseßbuchs sowie der 88 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung verBeschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. gFrauffurt a. M., den 16. September

Geridt ter 21. Dikifion.

[56816] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungs\sache gegen den Gefreiten der Meserve Peter Lo Schweißer aus dém Landw. - Bezirk Diedenbofen, geb. am 3. 9. 89 zu Briaurerie, Krs. Diedenhofen, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Mislitär- strafgeseßbuchs sowie der 88 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Be- schuldigte hierdurch für fahnenflüchttg erklärt.

Meg, den 17. Séevtember 1913.

Gericht der 33, Division.

[56817] Fahuenfluchtserklärunug.

In der Untersuchung gegen den Kanonier Bruno Rogeler der 3. Batterie Feld- artillerieregiment!s Nr. 81, geboren am 17. Mai 1890 in Magdeburg, Kr. Magde- burg, Proy. Sachsen, weaen Fahnenflucht,

g C T L q 04 A 4, Pw A rader Lor, - dh A DU: L L R E E R E E E E R E E R E TEE A E E E

2 / Zustellungen u. dergk. Verpachtungen, Verdingungen 2c.

20 00 | 1840|]

B00 1

- 1 15,60

14,52 | 1 15,00 h

c a s . D . , .

1913,

C ppe) 21:00 |

462 16,00

5,05

15,40

s eizen. 2235

8,60 21,60

N oggen. 14 6,60

18,20

18,00

Gerste. 1538. | O 17/60

Hafer.

| 17,60

17,20

| 15,59 | 16,67 |

1620| 1640 17,40

Kaiserlihes Statistishes Amt. Delbrü ck.

1 4 Mark abgerundet mitgeteilt. Dzr D1urchshaiti3preis wird aus leg

niht vorgekomnnen ist, ein Punkt (. ) in dea legtza sech3 Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

E 36

230

15,26 159/79

15,51 15,93

66 2959

4 12

| 12.9: ° 12. 9, .

den unabgerundeten Zahlen berehnet.

0G

O

Aktiengesellschaften.

slrafgeseßbuhs sowie der §8 396, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Thorn, den 18, September 1913. Gericht der 35, Division.

[56814] Verfügung.

In der Untersuchungssache geaen den Musketier Valentin Erasmy der 7. Kom- vagnte Intanterteregiments Nr. 31, ge- boren 21. November 1887 zu Ossendork, Kreis Cöln, wegen Fahnenflucht wird die unter dem 29, Januar 1913 erlassene Fahnenfluhtserklärung aufgehoben.

Altona, den 18. September 1913.

Gericht der 18. Division.

[56818] Verfügung.

Die am 10. 7. 13 in Nr. 161 erste Beilage veröffentlidßtte Fahnenfluchts- erklärung hinter dem Torpedomatrosen August Max John Lesmann von der 3. Komp. 1. Torpedodivision wird zurük- genommen.

Kiel, den 17. September 1913.

Gericht der 1. Marineinspektion.

2) Aufgebote, Verlust: u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

[56825] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Speaerstr. 11, belegene, im Grundbuche von Moabit Band 92 Blatt Nr. 3741 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Albert Krempien zu Char- lottenburg, Hardenbergstr. 41, eingetragene Grundstück, bestehend aus Vorderwohnhaus mit rechtem und ‘linkem Seitenflügel, Hof und Garten, am 29. November 19183, Vormittags Uk Uhr, durch das unter- zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Neue Friedrihstr. 13—14, 111. Stockwerk, Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden, Das 11 a 01 qm große Grundstück, Par- zelle 937/16 des Kartenblatts 12 der Ge- markung Berlin, hat in der Grundsteuer- mutterrolle den Artikel Nr. 1522, in der Gebäudesteuerrolle die Nummer 1522 und

Anzeigeupreis für den Naum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 „g, 1

steuer veranlagt. Der Versteigerungsver- merk ist am 16. August 1912 in das Grundbuch eingetragen. 87. K. 151. 12. Berlin, den 12. September 1913. Königliches S Berlin-Mitte. L O7

[48491] Aufgebot. Es ist das Aufgebot folzender Swuld- vers{reibungen der Königlich Preußischen lonsolidterten Staatsanleihe zum Zwecke der Kraftlozerklärung beantragt worden : l) der 35 (früher 4) % igen a. von 1880 Lit. E Nr. 104717 über 300 5, þ. von 1882 Lit. D Nr. 345 307 über 900 M, auf Antrag des Gustav Kühr in Berlin, Lebe 2H; 2) der 33 (früher 4) %/% igen on 1882 Lit. 2 a. Nr. 564254, b. Nr. 564 255 über je 300 6 auf Antrag der Witwe Glisabeth Hermann, geborenen Behrens, aus Schneidlingen bei Egeln ;

0) Der BE (feliber 4) % igen a. von 1882 Lit. ©. Nr. 259 464 über 1000 M, h. von 1883 Lit. D. Nr. 389 303 über 900 é auf Antrag a. des Diplomingenieurs Georg Bartel zu Waldenburg i. Sch[., Kirhplay 6, þÞ. der verwitweten Rentnerin Auguste Hahn, acborenen Bartel, zu Berlin- Wilmersdorf, Outsteil Halensee, Kron- prinzendamm 83, vertreten durch den Nechtsanwalt Justizrat Dr. Erich Meißner in Berlin W. 8, Kronenstraße 66/67;

4) der 35% tigen von 1889 Lit. C Nr, 196282 über 1000 4, auf Antrag des Generalleutnants von Hutier, Kom- mandeurs der I. Gardedivifion in Char- lottenburg, Bismarckstraße 106;

9) a. der 37 (früher 4) %% igen von 1882 Ut. ®_ Nr. 224017 über 200 4, h, der 379%otgen von 1905/06 Ut. F Nr. 426 918 über 200 4, auf Antrag der Witwe Johanna Kuntke, geborenen Wendt, in Berlin, Markgrafenstraße 26 ;

6) der 35 (früher 4) %/%igen von 1882 a. Lit. D Nr. 344870, b. Ut. D Nr. 344 871 über je 500 M, auf Antrag der Witwe Marie Anna Guépratte, geborenen Du- verdier, zu Ancy a. d. Mosel, vertreten dur den Notar Karl Jung in Mey, Bankslraße 20;

1) der 39/oigen von. 1891 Lit. E Nr. 12 693 über 300 4, auf Antrag der Witwe Luise Hoffmann, geborenen Schrape, in Wriezen, Natsstraße 8;

8) der 35 (früher 4) % igen von 1883 Lit, D Nr. 404 954 über 500 L, auf An- trag des Kaufmanns Max Lehrer in Berlin, Nürnberger Plep 4, vertreten durch Nechtsanwalt Dr. Bielshowsky' in

ist bei einem jährlißen Nußzungswert von

wird auf Grund der 88 69 ff. des Militär-

19550 M zu 768 A jährliher Gebäude-

ger.

9. Bankausweise.

9) der 33 (früher 4) °%/6igen von a. 1882 U 1: Nr. 199 6T4. D: L882 Lt. T Nr. 241 554, über je 200 4, auf Antrag der Frau Martha Gluska, geborenen Schulze, in Charlottenburg, Cauerstraße 34:

Nr. 649 850 über 300 #4, auf Ant&Sg 2a. der Witwe Elise Huber, geborenen Büchler, zu Offenburg, þ. des Leutnants Franz Huber in Nastatt, vertreten dur I Rechtsanwalt Leopold Veit in Offen- UTA;

11) der a. 33% figen von 1892, 1893 [895 Lit. E Nr. 658 851 und 658 852 über je 300 M, b. 3%igen von 1891 Lit. F Nr. 15 526 über 200 4, auf Antrag a. deé Lehrers Theodor Koch in Obersuhl, b. des Kaufmanns Conrad Koch in Wolfsanger, c. der Clise Koch in Cassel, vertreten dur den Hessischen Bankverein Aktiengesellschaft Abtetlung Notenburg in Rotenburg.

Die Inhaber dieser. Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 6, April 1914, Vormittags UA Uhr, vor dem unterzeiGneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebots- termine ihre Nechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die O D erngrnny der Urkunden erfolgen wird.

Verlin, den 1. August 1913. Königliches Amtsgeriht Berlin-Mitte. Abteilung 84.

[063834] Zahlungsspeure.

Auf Antrag der Marte verehel. Schräpler, geb. Scharf, in Stuttgart, vertreten durch die Nechtêanwälte Oberjustlzrat Or. Drucker, Dr. Drucker und Dr. Eckstein in Leipzig, wird den Aktiengesellshaften Leipziger Creditbank und Allgemeine Deutsche Creditanstalt in Leipzig sowie den Zahlstellen der leßteren verboten, an den Snhabern der Aktien der Leipziger Creditbank Nr. 2505 und 2506 über 1000 6 und der Allgemeinen Deutschen Creditanstalt Nr. 102862 und 115 128

10) der 34 %igen von 1895, Üt 4E |[

. Grwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. . Niederlassung 2c. von Nech ’. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung,

tsanwälten.

. Verschiedene Bekanntmachungen.

eine Leistung zu bewirken, insbesondere

Erneuerungs- oder Zinsscheine auszugeben, Leipzig, am 17. September 1913. Königliches Amtsgericht. Abt. 1. 16,

56827] Aufgebot.

Nachstehende Personen haben den Ver- [ust der von uns ausgefertigten Volks- versiherungsshetne angezeigt und deren Aufgebot beantragt :

1) Anna Schulz, Kenzingen, Nr. 6223 969 über 200,— für Albert Schulz.

2) Ludwia Heren, Duisburg-Meiderich, Nr. 7214 693 über M 400,— für Klara Hencken.

3) Wilhelm Höfert, Halberstadt, Nr. 5 174 166 über 4 164,— für ihn selbst.

4) Richard Neichenbecher, Stotternbeim, Nr. 4256 965 über 4 132,— für Emma Helene Reicheubecher.

5) Frau Anna Paustian, D Nr. 3530496 über 4 850,— für Ernst Paustian.

6) Eduard Niedweg, Nr. 6 489 066 über M 920,— ees

7) tanislaus Konieczny, Posen, Nr. 4 348 520 über 6 600,— für Josef Konieczuy. ; __8) H. Fechner, Thorn, Nr. 4123 442 über 4 800,— für Wilhelm Fechner, Nr. 5 622 854 über 800,— für Herbert Fechner.

9) Wilhelm Siedow, Berlin, Nr.6 883 474 über # 400,— für Grethe Siedow, Nr. 7 351 763 über 4 1500,— für Wil- helm Siedow. 10) Wilhelm Trier, Mülheim-Rhein, Nr. 4 878 721 über 46 200,— für Gertrud Kollarzicck. i Die gegenwärtigen Inhaber genannter Versicherungs\cheine werden hiermit auf- grlovers sh innerhaib zweier Monate et uns zu melden, widrigenfalls diese in Verlust geratenen Urkunden kraftlos werden. Berlin, den 16. September 1913. Bictoria zu Berlin Allgemeine Versicherungs-Actien-Gesellschaft.

Reiningen, für Oscar

über 1200 /6 und Nr. 90 146 über 300 4

P. Thon, Generaldirektor.

[56889] Die Lebensversicherungspolice B. IL.

olíce auf mit der Ankündigung, daß, sich nicht melden sollte, die Police erklärt wtrd.

Berlin, Alexanderstraße 39/40;

Frese.

Aufgebot.

32 über 1000 # tes K. Försters Herrn

Otto Narholz in Breitenfurt bet Dollnsteln vom 15. Februar 1889 ijt verloren gegangen, Wir fordern hiermit zur Anmeldung etwaiger Ansvrüche bezügli dieser j wenn inuerhalb 2 Monate ein Berechtigter gemäß § 38 unserer Saßungen für nichtig

München, Pasing, 17. September 1913. Lebensversicherung für deutshe Forsibeamte eingetragene Gebe L mit beschränkter er ges{chäftsführende Vor Müller.

Ma Eig in München. and.

M stens

estellt ist, beantragt.

zum Deutschen Reichsan

„V 22D

E 1. Untersuchungssachen.

9 D

4. Berlosung 2c. von Wertpapieren.

5 Kommanditgesellshaften auf Aktien u. Aktiengesells{haften.

|9) Aufgebote, Verlust: u. Fundsachen, Zustellungen : 1. dergl.

j! Der Kaufmann Hugo Pohl in Aachen, S Areßstraße 8, vertreten durch Nechts- Ï anwalt Justizrat Giesen tn Aachen, hat S das Aufgebot des angeblih verloren ge- É gangenen, zuleßt in seinem Besitz befind- F lichen, am 7. Januar 1909 fällig gewesenen N Wechsels, datiert Aachen, den 7. 9. 1908, Eder über den Betrag von 38781 4 É lautete, auf die Witwe Anton Eulner Fin Aachen, Bismarckstraße 192, als Fn- F haberin der Firma A. Eulner, Brodfabrik Fin Aachen, gezogen und von leßterer an- genommen ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefördert, späte- in dem auf den 29, April #1914, Vormittags 10 Uhe, vor dem Bunterzeihneten Gericht, Augustastraße 79, A Zimmer 12, anberaumten Aufgebotstermine

eine Nechte anzumelden und die Urkunde orzulegen,

widrigenfalls die Kraftlos- iärung der Urkunde erfolgen wird. Aachen, den 1. August 1913. Köntgliches Amtsgericht. Abt. 5.

55356] Aufgebot.

Die Bergisch Märkishe Bank Nheydt at das Aufgebot des angeblich verloren egangenen, am 21. November 1913 fällig verdenden Wechsels, datiert Nhevdt, den 1. August 1913, über fünfzigtausend Markt, der von Moriß Lenssen auf sie ezogen, von thr anaenommen und bei er Neichsbanknebenstelle Rheydt zahlbar Der Inhaber der Mrkfunde wird aufgefordert, spätestens in Dem auf den 16, Mai 1914, Vor-

U ittags 12 Uhr, Zimmer 16, vor dem

Minterzeihneten Gerichte anberaumten Auf-

ebotstermine seine Rechte anzumelden und

Wie Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Wraftloserflärung erfolgen wird. Rheydt, den 18. September 1913. Köntaliches Amtsgericht. Straßmann.

6333] Aufgebot. ÿ Die Königlihe Negierung Köslin hat beantragt : j a. die bei ihr am 7. Dezember 1882 in Arrestsahe der Spar- und Borschuß- Maje zu Arnswalde ./* den Bauer Carl uade zu Abbau Groß Spiegel Q. 41/82 4. Fmtogeritnts Stargard hinterlegten

b, die bei ihr am 17. Januar 1883 der Prozeßsahe Pittrih ./° Mampe M, 991/82 des Amtsgerichts Bütow hbinter- Mlegten 35 M, M c. die bei ihr am 12. Januar 1883 Min Hwangsvollstreckungssachen Guragel ./° SVordel M. 4/82 des Amtsgerichts Stolp / hinterlegten 20 M F aufzubieten. Die Beteiligten werden Mausgefordert, etwaige Nechte auf diese Whinterlegten Summen spätestens im Auf- gebotstermin vom 2. Dezember 1913 N. 10 anzumelden, widrigenfalls sie mit hren Ansprüchen gegen die Staatskasse Fausaeshlossen werden. I Köslin, den 16. September 1913. Königliches Amtsgericht.

830]

: Aufgebot. y Der Bauer

Jakob Müller in Nelchen-

“erg, O -A. Backnang, hat als Abwesen-

Mbeitspfleger beantragt, die verschollene, am F Februar 1860 in Reichenberg geborene Tohanne Friederike Omar, geb. Ade, Puleßt wohnhaft in Reichenberg, für tot fu erklären. Die bezeichnete Verschollene Pvird aufgefordert, ih svätestens in dem auf Dounerstag, den 2. April 1914, ormittags 10 Uhr, vor dem unter- Peihneten Geriht anberaumten Aufgebots- termine zu melden, widrigenfalls die Todes- erflärung erfolgen wird. An alle, welche ukunft über Leben oder Tod der Ber- o) ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die ufforderung, spätestens im Aufgebots- êtmine dem Gericht Anzeige zu machen. Vauang, den 16. September 1913. K. Amtsgericht. Millauer, H.-N.

Dor i Aufgebot. , Ver Mechaniker Christian Gottlieb Beck in Biß als Nachlaßpfleger hat beantragt, B bvershollénen Adolf Bek, geb. am b: lob. 1849 in Biß, zuleßt wohnhaft in g undhon da 1866 oder 1867 nah Amerika D für tot zu erklären. Der bezeih- i Verschollene wird aufgefordert, si E estens in dem auf Samdêtag,. den r ril 1914, Vormittags 10 Uhr, M dem unterzeichneten Gericht anbe- een Aufgebotstermine zu melden, di rigenfalls die Todeserklärung- erfolgen Pr lle, welhe Auskunft über od des Verschollenen zu en, ergeht die Aufforderung,

Dr.

Aufgebote, Verlust- und Fundfachen, Zustellungen u. dergl. 2, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

Zweite Beilage

Berlin, Sonnabend, den 20. September

—————————————

spätestens im Aufgebotstermine dem Ge- rit Anzeige- zu machen. Balingen, den 16. September 1913. Köntgliches Amtsgericht. Xeller, Oberamtértchter.

. Aufgebot.

Der Bahnarbetter Karl Förster in Posen, Grenzstraßz 14, hat beantragt, den verschollenen Josef Theodor Julius Förster, geboren am 24. Dezember 1831 tin Röhrsdorf als Sohn des Bedienten Johann Gottlieb Förster und dessen Ehefrau Johanne geborenen Stasinska, zuleßt wohnhaft in Nöhrsdorf, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf den 9D, April 1914, Vor- mittags 10! Uhr, vor dem unterzeich- neten Gericht, Zimmer 1, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver- mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Fraustadt, den 16. September 1913. Königlihes Amtsgericht.

[56831]

[56839]

Im Aufgebotsverfahren zwecks Todegs- erklärung des in Frankfurt a. O. geborenen verschollenen Formers Franz Reinhold

Ziebarth wird der auf den 29. Oktober N

1913 anberaumte Aufgebotstermin auf den 23. Januar 1914, Vorm. 19 Uhr, verlegt. Oelsnitz i. V., den 17. September 1913. Königliches Amtsgericht.

[56282] Aufgebot,

Der Malermeister Jens Jepsen tn Tarup hat beantragt, seinen Bruder, den Maurer Mathias Jepseu, geboren am 10. April 1844 in Tarup und zulett wohnhaft in Sonderburg, für tot zu er- klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sh spätestens in dem auf den 20. März 1914, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Sizungsfaal für Zivilsachen, Zimmer 14, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er- teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Sonderburg, den 10. September 1913.

Königliches Amtsgericht. Abt. 3.

[56283] Aufgebot.

Der Zugführer Ludwig Wagner in Lud- wigshafen a. Nh. hat als Vormund von Konrad Hechelhammer, geboren 11. August 1858, aus Schifferstadt dessen Todeserklä- rung beantragt. Hechelhammer ist seit 2. August 1903 vershollen. Es ergeht deshalb Aufforderung zunächst an den Verschollenen, sich spätestens im Aufgebots. termine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen würde; sodann an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, \päte- stens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Aufgebotstermin wird bestimmt auf Dounerstag, deu 2. April 1914, Vormittags 9 Uhr, im Sizungs- saale des K. Amtsgerichts.

Speyer, den 16. September 1913.

Kgl. Amtsgerichts\chreiberei.

[56836] Aufgebot.

Die Emilie Schulz, geborene Heuseler, in Berlin, hat beantragt, den verschollenen früheren Kolonisten und Webermeister Wilhelm Ferdinand Heuseler, zuletzt wohnhaft in Trebbin, für tot zu erklären. Der bezeichnete Vershollene wird aufge- fordert, ih spätestens in dem auf den 5. Mai 1914, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anbe- raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver- mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Geriht Anzeige zu machen.

Trebbin, den 16. September 1913.

Königliches Amtsgericht.

[56835] Aufgebot.

Auf Antrag der Katharina Werft, geb. Baader, Ghefrau des Landwirts und Bürgermeisters Johann Werst V. in Börrstadt, vertreten durch Rechtskonsulent Aug in Winnweiler, soll Franz Nobert Baader, auch Georg genannt, geb. am 19. Januar 1850 zu Siineebergirigt, Gemeinde Gerbad, Sohn der Forstwarts- ebeleute Kilian Franz und Katharina Baader, letztere geb Werst, von Börr- stadt, ledig, ohne bekanntes Gewerbe, zu- leßt in Börrstadt, seit dem Jahre 1877 verschollen, für tot erklärt werden. Œs ergeht hiermit die Aufforderung: 1) An den Verschollenen, \ih spätestens im Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die

Öffentlicher

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 ,

Todeserklärung erfolgen wtrd, 2) an olle, welche über Leben oder Tod dcs Ver- schollenen Auskunft zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge- richt Anzeige zu machen. Aufgebotstermin wird bestimmt auf Donuverstag, den 23. April 1914, Vormittags 8 Uhr, Sigungss\aal.

LBinuweiler, den 17. September 1913.

K. Amtsgericht.

[56829]

Der Rechtsanwalt Dr. Paul Schirmer in Dreéden hat als Verwalter des Nach- [asses des am 5. Mai 1913 in Dresden verstorbenen, daselbst, Grillparzerplaßz 1, wohnhaft gew-senen Hotelportiers Fried- rich Georg Theodor Hänsel, das Auf- gebot der Nachlaßgläubiger beantragt. Demgemäß werden alle diejenigen, denen eine Forderung an den Naclaß des ge- nannten Erblassers zusteht, hierdurch auf- gefordert, ihre Forderungen bet dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem Aufgebotstermine, der auf den 20. No- vember 19183, Vormittags Ul Uhr, Lothringer Straße 1, 1, Zimmer 118, an- beraumt wird, anzumelden. Die Nachlaß- gläubiger, welce sih niht melden, können, unbeschadet des MNechts, vor den Ver- bindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver- mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sch nach Befriedigung der niht ausgeshlossenen Gläubiger noch etn Ueßershuß ergibt, auch haftet den Nachlaßgläubigern, welche ih nicht melden, jeder Erbe nah der Teilung des Nachlafses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbind- lichkeit. Die Anmeldung hat die An- gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen.

Dresden, den 17. September 1913.

Köntgliches Amtsgericht. Abt. 111.

[55362]

Durch Aus\{lußurteil vom 12. Juli 1913 hat das Königl. Amtszeriht Brauns- bera für Necht erkannt:

Die verschollene, am 12. Januar 1794 geborene Katarina Hohmann und der vershollene Müller Jultus Antontus Hohmann, geboren am 21. März 1841, werden für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird für Katarina Hohmann der 1. Januar 1900 und für Jultus Hoh- mann der 1. Januar 1913 festgestellt.

Amtsgeriht Vraunsberg. [56278]

Durch Aus\{lußurteil Herzoglichen Amtsgerichts hier vem 10. September 1913 ist das Braunschweiger 20 Talerlos Serie 431 Nr. 17 für kraftlos erklärt.

Braunschweig, den10.September 1913. Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amts. gerihts: Bertram, Gerichtsobersekretär.

[56832] Aus\chlußurteil.

In der Aufgebots\ahe des Kaufmanns Philipp Rudolph, früber in Ludwigshafen, jeßt tn Franfturt a. M. vertreten dur) Justizrat Dr. Eisenberg in Frankfurt a. M. hat das Gr. Amtsgericht, 1, in Bruchsal für Necht erkannt: Die beiden Wechsel d. d. Brufal 28. März 1912, ausge- stellt von Phil. Nudolvh auf Novo-Werke G. m. b. H. in Bruchsal, fällig am l. Juli 1912 und 1. August 1912, über je 200 & werden für fraftlos erklärt. Der Antragsteller hat die Kosten zu tragen

Bruchsal, 18. September 1913.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts.

[56445] Oeffentliche Zustellung und Ladung.

In der Streitsahe Kolb, Maria, Slossersehefrau, Augsburg - Oberhausen, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Stermose in Augsburg, gegen Kolb, Wolfgang, Schlosser, zuleßt in Augsburg, nun unbek. Aufenthalts, Beklagten, wegen CGhescheidung, ladet die Klägertn den Be- klagten zur mündlihen Verhandlung vor das Landgericht Augsburg auf Dienêtag, den 11. November 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen beim Prozeßgerihte zugelassenen Nechtsanwalt zu bestellen. Sie wird beantragen: l. Die Ebe der Streitsteile wird aus Verschulden des Wolfgang Kolb geschieden. 11. Der Beklagte hat die Kosten des Nechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten. Die öffentliche Zustellung dieses Auszuges an den Be- klagten ist bewilligt.

Augsburg, den 17. September 1913, Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts.

[56842] Der Kaufmann Nudolf Walter Schoof in Breslau, Bohrauerstraße Nr. 129 Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Gustav Leipziger in Breslau, Blücher- plaß Nr. 5 —, klagt gegen seine Ehefrau Emma Schoof, geborene Hanske, früher zu Breslau, jeßt unbekannten Aufenthalts, nah Maßgabe der in der Klageschrift vom

——————————————————— T

H. Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften.

Anzeiger. | :

Niederlassung 2c.

9. Bankausweise.

10.

30. Juli 1913 aufgestellten Behauy- tung wegen GChebruchs aus § 1565 des Bürgerlichen Geseßbuhs auf Shescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits bor die 2. Zivilkammer des Kösönig- lichen Landgerichts zu Breslau, Schweid- nißer Stadtgraben 2/3, Zimmer Nr. 8E [l. Stock, auf den. 28. November 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gei ichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug aus der Klage bekannt gemacht. Breslau, den 13. September 1913. Der Gerichts\chzreiber des Königlichen Landgerichts.

[57146]

Der Drogist Wilhelm Brox in Breélau, Schießwerderstraße Nr. 7, Prozeßbevoll- mächtigter: Netsanwalt Josef Sachs zu Breslau, klagt gegen seine Ehefrau, Helene Brox, geborene Grüner, zuletzt in Neisse, Neue Berlinerstraße Nr. 98, wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, nach Maß- gabe der in der Klageschrift vom 19. Funi 1913 aufgestellten Behauptungen wegen Chebruhs aus § 1565 des Bürgerlichen Geseybuhs auf Chesheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau, Schweidnißer Stadtgraben Nr. 2/3, Zimmer Nr. 81, 11. Sto, auf den 12. Dezember 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem ge- dachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 15. September 1913.

Der Gerichtsschreiber des Kön!glichen Landgerichts.

[56364] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Dora Düdert, geb. Koppel, zu Berlin, Wichertstraße 2, bei Koppel, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Dr. Halpert in Berlin, Potsdamerstraße 4, klagt gegen thren Ehemann, den Kaufmann Ernst Dückert, unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin-Pankow, Berlinerstraße 93, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin beschimpft und {wer ge- mißhandelt habe, mit dem Antrage, die Che der Parteten zu scheiden und den Beklagten für den allein huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Be- lagten zur mündlihen Verhandlung des Nechtsstreits vor die achte Zivilkammer des Köntalichen Landgerichts [11 in Berlin zu “Charlottenburg, Tegeler Weg 17/20, Zimmer 47 [1l, auf den 2. Dezember 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Charlottenburg, den 13. September 1913.

Kerk hoff, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 111 in Berlin.

[56366] Oeffentliche Zustellung.

Die Chefrau Bergmann August Adolf Drybs, Emilie geb. Hardt, in Bochum, Goldhammerstraße 67, Prozeßbevolls- mächtigter: Rechtsanwalt Meblkopf in Duisburg, klagt gegen ihren Ehemann, Bergmann August Adolf Drybs, zuletzt wohnhaft in Duisburg-Ruhrort, jeßt unbe kannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G-B. mit dem Antrage auf Ehe- scheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Berhandlung des Nehts- streits vor die V. Zivilkammer des König- lichen Landgerihts in Duisburg auf den S. November 1913, Vormitiags 9 Uhr, Zimmer 166, mit der Auf- forderung, fih dur einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Duisburg, den 13. September 1913.

Lorenz, Gerih1s\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[96367] Oeffentliche Zustellung. Der Hammershmied Ernst Anger zu Duisburg, Koloniestraße 126, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Dr. jur. Herm. Schulz zu Duiéburg, klagt gegen seine Ehefrau Maria Anger, ge- borene Klöpper, unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1565, 1567 Bürger- lichen Geseßbuchs, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Be- flagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Duteburg auf den S8. November A913, Vor- mittags 9 Uhr, Zimmer 166, mit der Aufforderung, sih dur etnen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmähhtigten vertreten zu lassen. 4 Duisburg, den 13. September 1913. Lorenz, Gerichts\chreiber

zeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

01913.

von Rechtsanwälten.

Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.

Verschiedene Bekanntmachungen.

[57147] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Bergmanns Franz Büse. Klara geborene Poschen, in Kray, Meoltkestraße 87, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Schmtdt in Essen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Kray, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B, G.-B., mit dem An- trage auf Ehescheidung. Die Kläaerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsftreits vor die neunte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Essen auf den L, Dezember 19183, Vormittags 9 Uhr, mit der Auffordecung, einen bet dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Esseu, den 16. September 1913. Wiemann, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[56846] Oeffeutliche Zustellung. Der Erste Staatsanwalt bei dem Königlichen Landgeriht in Königsberg i. Pr. klagt gegen 1) den Maurer Otto Karl Theodor aus Königsberg i. Pr., zurzeit Strafgefangener in dem Königl. Gerichts- gefängnis in Lingen a. d. Ems, 2) die Maurerfrau Auguste Eva Theodor, ge- borene Noßlau, fruher in Dortmund, jeßt unbekannten Aufenthaltsorts, unter der Behauptung, daß der Beklagte zu 1, ob- wohl er seit dem 29, Oktober 1905 mit der Johanne Marie geb. Endom in rechtszültiger Che verheiratet ist, am [2. MVârz 1912 vor dem Standesamte zu Dortmund etne neue Ehe mit der Be- Élagten zu 2 geschlossen hat, ohne daß die erste Ehe weder aufgelöst noch für un- gültig oder nichtig erklärt worden war, mit dem Antrage, die zwischen den Be- klagten bestehende Ebe wegen vorltegender Doppelehe für nihtig zu erklären und den Beklagten die Kosten des Rechtsstreits auf- zuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zu 2 zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts tin Königsberg i. Pr. auf den 5. Dezember 19183, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 94, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg i. Pr., den 16. September 1913.

Born, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[96369] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Susanne Arlt, verw. Brücke, geb. Blo, in Bunzlau, Stock- straße 14, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Dresdner in Liegniß, klagt gegen ihren Ehemann, den MNeisenden und Arbeiter Albert Arlt, früher in Bunzlau, Scchloßpromenade 8, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.-B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des MNechtsstreits auf- zuerlegen. Die Klägerin ladet den Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Liegnitz auf den 18, November 1913, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Lieguitz, den 13. September 1913.

Der Gerichtsschreiber des Köntglichen Landgerichts.

[506847] Oeffentliche Zustellung. :

Die Ehefrau Friedri Eduard Eck, Luise, geb. Harnishmacher, in Algringen, Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwälte Donnevert u. Albert in Mez, klagt gegen ihren Ehemann Friedrih Eduard E, früher in Algringen, jeßt ohne bekannten Wohnort, unter der Behauptung, daß ihr Ehemann sie seit dem Jahre 1909 ver« lassen habe, mit dem Antrage: Kaiser- lihes Landgeriht wolle die zwischen den Parteten bestehende Ghbe für aufgelöst er- klären, den Beklagten für den allein \{uldigen Teil erklären und demselben die Kosten des Nechtsstreits zur Last legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Kaiser- lihen Landgerihts in Mey auf den 25. November 1913, Nachmittags 3} Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Meg, den 17. September 1913.

Der Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts,

bei ‘dem Kaiserlichen Landgericht.