1913 / 225 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Treppenhalle, der Haupisißungssaal, die Verhandlungsfäle fo Ie Empfangs- und Arbeitszimmer des Präsidenten u S rotsibungs- anwalts eine reihere ornamentale Ausbildung. er R Se Pcthen. saal soll außerdem mit Decken- uud Wandgemäkden gei D Az ubuno-, Das Gebäude enthält neben den üblichen Leitungen etne Fahrstühle und Fern) prech- und elektrishe Stgnalanlage, zwei Denen Mittelhalle vier Aktenaufzüge. Alle wihtigeren Ge chäftsräume, Ede Die L ee U as" (engee enee Areiteraudtinde wie Bauausführung, die dur langan i l pi 2 Mile holt St3tungen erlitt, hat vier Jahre in Anspcuh ee As Baukosten sind im Rahmen des Kostenansbl1ags gebe Le T r eins{ließlih der Nebenanlagen und Einrichturgsgegenstän

4 283 000 46 belief

Wille je

Königreich Preußen,

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

dem Geheimen Registrator im Ministerium der geistlichen und Unlerrichtsangelegenheiten Paul Juntke den Charakter als Rechnungsrat zu verleihen,

euden Streik vor. In einer gestern abgehaltenen Konferenz der E Manchester Ship Canal Company mit den Vertretern der ausfländigen Dodarbeiler ift keine Verständigung erzielt worden. Der Ausstand daucrt daher fort. Auf ten Doks in Manchester ruht

Arbeit. : j ate Die Hafenarbeiter von Nikolajew haben, „W. T. B. zufolge. die Arbeit zu den früheren Bedingungen wieder aufgenommen. (Vgl. Nr. 224 d. Bl )

Wie aus Laredo (Texas), oóbiger Quelle ufolge, ge- meldet wird, haben die merifanishen Aufständischen einen Zug der Nationalbahn südli von Saltillo in die LUft gesprengt. Vierzig Mann Bundestruppen und zehn Reisende der zweiten Klasse wurden getötet.

Asien.

Wie „W. T. B.“ aus Teheran meldet, ist der Regent

in der gestrigen Nacht in der Hauptistadt eingetroffen. Jm Laufe des Vormittags begab sich der Regent nach einer kurzén Besprehung mit den Ministern nach der Sommerresidenz des Schahs, mit dem er sih geraume Zeit unterhielt.

Der im Bezirk weitverbreiteten Ts\et\ e wegen halfen nar etnige cue wenige Stück Rindvieh; an Großvteh find 49 Stüdck ore iden. Ihr Kleinvieh halten die Eingeborenen versteckt. Pet 0. Zählung wittern sie eine Steuererhöhung. Das Kleinvich 2iegen und Schafe) wird auf etwa 3000 Stück geschäßt. “ie Missionen und die Militärstation halten insgesamt 96 Rinder. Die meisten der Mission gehörigen Ninder ers ammen der hiesigen Stationsherde. Von den. aus e achbarbezirken zur “BlutauffrisGung bezogenen Tieren (die jefigen Tiere sind guffallend klein) geht ein „großer G rozentsaß ein, da diése Tiere auf dem Wege nah dem Upogoro- odland mit Tsetse verseuhte Gebiete passieren müssen. Gin M er- d den die Mission Kwiro vor cinigen Jahren machte, ibr M8 eh durch Aufstéllung - eines aus Daressalam bezogenen Halbblut- vullen zu veredeln, mißlang, da der Bulle, auf dem Hertrieb erkrankt, ‘inging, Auf den Missionen und der Militärstation werden ferner

bauten fie im Lehen Jähre entsprehend weniger; dies bewirkte, daß das Angebot die Nacbfrage, die inzwischen noh dur zwei fürzlih an- geleate europätsche Pflänzungen gestiegen war, nicht befriedigen konnte. Besonders das fru{1bare Massagati könnte beträcht- lihe Mengen von Reis auf den Markt bringen, wenn eine Transportmöglihkeit auf dem Ulanga geschaffen würde. Ein in Massagati ansässiger Syrer erntete auf 1 ha 150 Sack geshälten Neis, und zwar von der besten indischen Sorte, dem Halmatia. Nächst dem Neis, der zweimal im Jahre gepflanzt und geerntet wird, bauen die Eingeborenen Mais, der drei Ernten im Jahre gibt, daneben Negerhirse, Knollenfrüchte und Tabak. Letzterer findet jegt seinen Weg in größerer Masse nah Daressalam, während er früher in der Haupt- sache nah den Nachbarbezirken verhändelt wurde. / E L CCE von M R e an Tenge Pes einen Nückgang erfahren, was auf das unsa gemäße, übermäßige An- 1 J ehe n de zapfen der Lianen in früheren Jahren z"rückzuführen ist. Ebenso ist 12) Schafe, auf den Missionen 132 Cingeborenenziegen, Gul. den die Ausfuhr von Elfenbein weiter zuuückgegangen, da die Jagd für Missionen und der Militärstation 63 Feine fs 2 den Eingeborenen sowohl wie für den europäischen Jäger nah Ein- ferde und Maultiere werden niht gee. Ei S führung des u Jagdgesetzes nicht méhr i lohnend O ; REBME j n E E An E eti Wbner Ln winnung von Wachs im leßten vieder nit unbeträchtlid Fselttute warf ‘cin Halbmaskatfohlen. ( e YI : jugenonmen. E E MIN : ¿ A den Missionen und der Militärstation für den eigenen Bedarf as Jahr 1912 brachte für den Bezirk Meahenge einen Fort\chrit ehalten. insofern, als von einer der beiden im leßten Jahre hier angelegten europâishen Pflanzungen zum ersten Male Baumwolle (als Zwischenkultur gepflanzt) auf den Markt gebracht wurde. Bisher hatte der Bezirk fast aus\chließlich dafür gedient, Menschenmaterial an außerhalb des Beziks gelegene Unternehmungen zu liefern. Die u J ' endgültige Erschließung des Bezirks und die Aus- ¿geben im Mininerium der öffentlichen Arbeiten, vom 20. September E ey S Ae A N igs erst dur ch E hat folgenden Inhalt: Ae Le n on. A 5 ) ) ett, ties: Das n ¿ge Eb N E A I Gean u A ae, 1350 Arbeiter ua ri Da A i igen e Wen Botschaft in angeworben, die fast - aus\{ließlick# für Pflanzungen verpflichtet Mtvinatan, Stau bei Flußbrücken. Vermischtes: Wettbewerb A O E beträchtliche FaIah! selb; Vi Entwürfe für eine Map gab stummayansialt in A 2A än g rbeit in en achbar vezirfeni UUus einem der eßteren ent- Gn ernattonale Baufachausstellung in elpZg. MLUL U | e eine ne D den E Di s Ge Mio ohnungs: und Bube RKurvenlineal zum Aufzeichnen von ren. Bur ewen|chwaft gezogen, gaben ‘fie als Grun es CEnt- Sdriftzethnen. Bücherschau. f laufens schlechte Behandlung an. Darauf bezüglihe Necherchen blieben Grie E ergebnislos. Der betreffende Pflanzer erfreute fich bei der zuständigen Behörde ei es guten Leumunds. Ein Teil der entlaufenen Leute soweit man ihrer habhaft werden konnte wurde wegen Kontrakt- bruchs bestraft. Obwohl sih im hiesigen Bezirk erst dret Pflanzungen befinden, flagten die zwischen dem Ulanga und dem großen NRuaha gelegenen betden europäischen Unternehmungen über Arbeitermangel. An Monatslohn wuden auf den beiden obenerwähnten Pflanzungen 8 MNupien gezahlt. Verpflegung in bar oder in natura wurde nicht gewährt. Da im benahbarten Beztrk Morogoro wohl böbere Löhne gezahlt

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

dem Weingroßhändler Heinrich Habel in Berlin den Charakter als Kommerzienrat zu verleihen.

TWohlfahrtsÞpflege.

Die Mitglieder des Stiftungsvereins der Klein- Glienicke'r Waisenversorgungsanstalt für die Provinz Brandenburg werden zu der auf Montag, den 3. November 1913, Nachmittags 45 Uhr, im Saale der Anstalt in Klein Glienicke anberaumten statutarischen Hauptyersammlung ein- geladen. Auf der Tagesordnung stehen: Geschäfts- und Crziehungs- beriht für das Jahr vom 1. April 1912/3. Rechnungslegung für diesen Zeitraum und ev. Erteilung der Gntlastung. Bildung des Waisenamts, zugleih dur Crsaywahlen für ausscheidende Mitglieder. Geschäftliche Mittetlungen.

Verkehrswesen.

4 i nd ungen im Postverkehr mit ODesterreih u

Un Mauern Verkehr zwischen Deutschland, O Tue dürfen die Au f\chriften von Einschreibsendungen F Factor und Wertangabe mit Tinten stift geschrieben sowie auf t nat Nückseite des At der Sn A E Ao, Zettel mit Mitteilungen, Sesha Ps E De rlebt werden. Die Zustellung von Cat i M l den Nachtstunden von 10 Uhr Abends bis f M Seutatng der Absender dadurch verlangen, daß er auf t Har. den Vermerk „auch nats“ oder einen ähnlichen Lai reich (nicht Ferner ist es im Verkehr zwischen Deutschland und : A itttei- auch Ungarn) statthaft, unentwertete oder auto rehe E u ben warfen gegen das Druckfachenporto sowte BHSEde 2. Maér- im inneren deutschen Verkehr gültigen günstigeren V S V tale senden. Danach können Bücherzettel, die in der Aufschriftsei l

Ministerium der geistlihen und Unterricht s- angelegenheiten.

Der Geheime Oberpostrat und vortragende Rat im Reichs- postamt, Professor Dr. Karl Stre cker, bisher Dozent in der Abteilung für Maschineningenieurwesen der Technischen Hoch- \hule in Berlin, ist mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs zum Honorarprofessor in derselben Abteilung ernannt worden.

Der bisherige Seminaroberlehrer Dr. Rudolf Bielefeld aus, Lingen ist zum Kreis\chulinspektor in Solingen ernannt worden.

Koloniales.

Ueber den Militärbezirk Mahenge in Deutsch Ostafrika

berihtet Hauptmann von Einsiedel im „Deutschen Kolonialblatt“e

Der Militärbezirk Mahenge zerfällt in eine Anzahl Sultanate bezw. selbständige Jumbenschaften, deren einzelne Landschaften und Dörfer wiederum Unterjumben untérstehen. Die Eingeborenen bringen ihre kleineren Streitigkeiten zur Schlichtung vor ihr jeweiliges Oberhaupt, alle für sie wihtigeren Klagen vor das Stationsgeriht. Politish \pielt keiner der hiesigen Sultane irgendwelhe “Rolle; der Einfluß, den fie auf ihre Leute haben, ist im allgemeinen gering. Durch den freien Verkehr mit Europäern, durch ‘das Arbeitnéhmen auf Pflanzungen und an der Bahn sind die Leute selbständiger geworden und niht mehr geneigt, sih wie ehemals von ihren Sultanen ohne weiteres vergewaltigen zu lassen. Früher erhoben die Sultane von Händlern und Karawanen Abgaben, ihre Jäger erbeuteten für sie Elfenbein, ihre Untertanen mußten für sie arbeiten. Mit Einseßen einer immer intensiver werdenden Verwaltung wurden den Häuptlingen dite Einnahmen be- schnitten, durch das neueste Jagdgeseß ist auch ihre leßte größere Ein- nahmequelle, die Elefantenjagd, unergtebig geworden.

Die Regierung verlangt von den Sultanen und Jumben Unter- stüßung in der Verwaltung; irgendeine nennenswerte Entschädigung für ihre Mühewaltung bekommen die Leute nicht; denn die wentgen Rupien, die an sie aus dem Fonds für Steuererhebung verteilt werden, fallen nicht ins Gewicht. Dem verstorbenen Kiwanga, der den süd- westlidsten Teil des Bezirks beherrschte, ist es, soweit der hiesige und der Nachbärbezirk in Frage kommen, ¿u danken, daß der lette Aufstand nicht größeren Umfang annahm. Obwohl feine Waben a sih der Aufstandsbewegung ans{hliéßen wollten, vermochte er seine Autorität durhzuseßen und zur deutshen Herrschaft zu halten. Von

Kunft und Wissenschaft.

e 85. Versammlung Deutscher Naturforscher und E an der 4000. Personen teilnahmen, wurde geitern in Wien im Parlamentégebäude feierlih eröffnet. In Vertretung des deutschen Botschafters war, wie a T. Be E Ee P “A Bethmann Hollweg erschienen. Der Generall|ekret( j he der Be Beste Universitätsprofessor Dr. Becke, gedachte in seiner ekennzeichnet sein müssen, auc zur Abbeitellung von Drudwerken usw: Baye uitgöbede *- des Heledensmilons . e i müctigen R sowie auf dem linken Teil ter Vorder]eite dicriftlichen Ver- Monarchen, die sich auch" in den lebten sMwierigen Zeiten als die seite mit den im inneren Verkehr zulässigen han d aus Ungarn reten Kriedenskaiser bewährt hätten, und {loß (Penn begeistert meren versehen werden. Wertbriefe nah ae MWertbriefe des gufgenommenen Hoch auf den Kaiser Franz Ioseph und den Kaiser fönnen unter den gleichen Bedingungen wte ies Warhriefs des Wilhelm. Der Unterrichtsminister Hu) sarek- von Heinlein entbot deuts{-österreihishen Verkehrs mit Nahnahme is au B den deutschen Naturforschern und Aerzten im Namen der Megterung betrage von 800 6 oder 1000 Kronen belastet werden; ein herzlihes Willkommen. Nach ihm spra ‘der Minister des Innern briefe unterliegen dem Frankterungszwang. der ‘in Mecft, Die von Heinold, der sich insbesondere mit dem Zusammenhang der medizi- Sämtliche Neuerungen treten am 4 O bo er n E e nishen und naturwissen|chaftlihen Studien mit den dem Ministerium Aufklebungen auf der Vorder- und Rükseite des Postpa et berileo- far: des Innern unterstehenden soztalen Angelegenheiten beschäftigte. Ferner Postanweisungsabscnitts werden gleichzeitig im inneren de e begrüßte den Kongreß der Bürgermetster Dr. Weißkirhner namens Tkr SuncIAn, der Stadt Wien und der Nektor der Universität, Hofrat, Professor MWetichselbaum namens der Alma mater. Hierauf folgten Vor- träge des Münchener Astronomen, Professors von Seeliger, über „Probleme der modernen Astronomie“, und des Profefors Ninne- Leipzig über das Thema „Mineralogishe Charakteristik des fristallinen Zustandes“.

Nr. 75 des „ZBentralblatts der Bauverwaltung“, heraus-

Nichkamlliches. Deutsches Neiceh.

Preußen. Berlin, 23. September 1913.

Laut Meldung des „W. T. B.“ sind am 20. September U S „Geler “ander VBojanamündung und S. M. S. eeBremen“ in Funchal (Madeira) eingetroffen.

Statistik und Volkswirtschaft.

leber die Dampfmaschinen und Dampfturbinen in Preußen am 1. April 1912 nah Jahren der Erbauung J und Leistungsfähigkeit

Iveröffentliht das Königliche Statistische Landesamt in der „Stat. Korr.

Verdingungen.

(Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim ees. On Staatsanzeiger“ ausliegen, können in den Aa L Expedition während der Dienststunden von 9—3 Uhr einge J

Aegypten.

Oefterreih-Ungarn. _Gestern nachmittag fand in Wien bei dem Minister- präsidenten Grafen Stuerg kh eine mehrstündige Konferenz

statt, welcher der Kriegsminister von Krobatin und der Landesverteidigung8minister von Georgi beiwohnten. Wie eW. T. B.“ mitteilt, galt die Besprechung der von der Kriegs- verwaltung angestrebten Vermehrung der Bestände und der damit zusammenhängenden Erhöhung des Retrutenkontingents sowie verschiedenen anderen die Entwicklung der Wehrmacht betreffenden Fragen, insbesondere der Ausgestaltung der Artillerie. Jn der Konferenz wurden die gleichen Angelegen- heiten besprochen, die Krobatin jüngst mit dem ungarischen Ministerpräsidenten besprah. Die Besprechung, die unter- richtenden Charakter trug, dient als Vorbereitung für die be- vorstehende gemeinsame Ministerkonferenz.

Frankreich. Der Präsident Poincaré stattete gestern dem König

der Hellenen in dessen Hotel einen längeren Besuch ab und.

agt.&ei 91 des auf. der Durchreise nah Vichy in_Pass (fine E

f : i roßschif. . ussischen Ministers des Aeußern S sason öd 6hl, än dem der Ministerpräsident Ba r1hou und der Ministe des Aeußern Pichon teilnahmen.

Der Ministerrat hat auf Vorschlag des Kriegs- ministers beschlossen, die Jahresk lasse 1910 am 8. ÑNo- vember zu entlassen.

Nach einer auf amtlihen Angaben beruhenden meldung haben die Ergebnisse der Gestellung der Zwanzigjährigen alle Erwartungen übertroffen. Man glaubt, daß das Gesamtkontingent der Jahresklasse, die in einigen Wochen unter die Fahnen gerufen werde, mindestens 185 000 Mann betragen werde.

Schweiz.

Die Kommission der Arbeitershußkonferenz für das Verbot der Nachtarbeit Jugendlicher hat nah einer Meldung des „W. T. B.“ das Jnkrafttreten dieses Verbotes für die Glasindustrie und einige Zweige der Metallindustrie weiter hinausgeshoben, als der Entwurf der Jnternationalen Ver:- einigung es vorgesehen hatte. Die Arbeiten der Kommissionen werden heute beendigt, sodaß die Schlußsizung im Plenum der Konferenz voraussichtlich morgen stattfindet.

Türkei. Der Sultan hat dem Großwesir Prinzen Said Halim in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste den Osmanié- orden in Brillanten verliehen.

Nach einer amtlichen Mitteilung hat die Friedens- konferênz folgende Artikel beraten und angenommen: (Hrenz- bestimmung, Räumung der beseßten Gebiete, Demobilifierung, Amnestie, Staatsangehörigkeit, Meuschenrechte, Gemeinderechte, Aufenthalt der Privatpersonen, Eigentumsrecht, diplomatische L det Post, Télegraphen, Eisenbahnen und erworbene

echte.

Zeitungs-

Albanien.

Wie die „Albanische Korrespondenz“ meldet, haben die

hängig gemacht, ob sie ruhi

Niederwerfung der Wabun beteiligte. Sein Nachfolg

Aeußerlihkeiten bedacht, Einfluß.

In fröheren Jahren weichend, die Wadamba,

fißen, unterworfen. Die stecken \sißenden Wapogor vermochten sie nicht. Diese entsprehend in fletnere Ju

Liblion zugänglich! sind.

L Unter einflußreide Bio Wabung ra: die Urbevölkerung h waren sie früher dur

a

Bezirks wohnen Wanagind reihen Häuptlingen.

seit den leßten Jahren,

lébterer ist ein

quert werden fann. Gebieten stellen an Während des größten

es abgebrannt werden fann. Schluchten und Felsengruppe Nduewegebirges den auf die marschierende

mehr gegenseitig bekriegen der Jagd beschränkt worden schaften naturgemäß zurü. fleißige Ackerbauer geworden Bogen, häufiger bet den Wabunga führea vereinzelt

daß die Eingeborenen für künftige Auf

einem. ficheren Plaß Waffen Vorderlader eine Steuer zu wurde und ferner die Eingeborenen ebenso unren weißen Elefantenjäger,

seinem Verhalten hatten die benahb

wiederum die Waffen erheben sollten. fiel Kiwanga, der sih mit einer größere

Mit einem Sprachfehler behaftet,

einen Teil der Wapogoro, in

Unterjochten. i : ihre Naubzüge an und gefürchtet, wie im Norden die

Jahreszeit nah Verlassen der Land

zu den Schungulifällen jedoch nur in der Regenzeit. großer Teil der Ulanga-Ebenez sodaß sie ebenso wie der Luwegu-Marangandu nur mit Booten dur- Militärische Unternehmungen zur Negenzeit in jenen die Truppe außerordentliche Anforderungen. i\t die Uebersiht dur hende Gras ungemein erschwert. Erst November ist das Gras so trodcken, daß Gbenso wie das hohe Gras bieten die n des steilen, unwegsamen Üpogoro- und Eingeborenen übe1all Gelegenheit zum Ueberfall Truppe, die sich infolge der hohen Bew und Unwegsamkeit s\eitlih nicht sichern kann. allem im Nduewegebirge, finden Aufständische vorzügliche Verstecke. der deutschen Herrschaft sih nicht und da’ ihnen auch die Ausübung so gehen ihre kriegerischen Eigen- der Hand der Wapogoro, die man nur félten Pfeil und Wabena und Hiermit soll nicht gesagt sein, stand8zeiten niht irgendwo an Seitdem für jeden entrichten ist, die Ausgabe von Jagd- cheinen sowie Pulver seitens der Station sehr erhéblih eingeschränkt Ausübung

Teils des Jahres das doppelte Mannshöhe erret in den Monaten Oktober und

Da die Eingcborenen unter

liefern

er wurde

batten die die

Wabena, den

blieben,

wohnen aus Ungonti

Unter Massat.

nnen ist, U find, sieht Wangindo. Speere.

Die

niedergelegt haben.

der tabel geworden die

für für

Elefaritenjagd ist wie Eingeborenen

arten Wahehe ihrerseits es ab- g bleiben oder gegen den fremden Eroberer Im Verlauf des Aufstands n Anzahl Hilfskrieger an der ga zusammen mit der hiesigen Kompagnie

setn Sohn Soljambingo. in negerhaftem Dünkel nur auf besißt dieser junge Sultan nur geringen

Wahche Ürbevölkerung der Ulanga-Ebene, und soweit diese in der Ulanga-Niéderung {wer zugänglichen, natürlihen Ver- o im Upogoro-Gebirge zu unterwerfen, dem zerrissenen Gebirgt harakter 1mbensaften zersplittert, selbständig. An- fangs standen sie der deutschen Herrschaft feindlih gegenüber, jeßt find Mission und fleißige Untertanen, die auch den Bestrebungen der ? Häuptlingen am Ulanga étngéwandert sind “und dem Namen Mafiti der Küste bekannt Im südöstlichen Teil des a o und Wanduewe unter wenig einfluß- Bon diesen versuchen besonder i sih dem Einfluß der Station durch Aus- wanderung in den angrenzenden Kilwabezirk zu entziehen, weil ihnen dort schetnbar ein ruhigeres und bequemeres Dasein gewährleistet wird. Den größten Teil des Bezirks beansprucht das Stromgebiet des Ulanga, der nebst einem Teil seiner Nebenflüsse auch in der trockenen ) schaft Massagati bis zur ehemaligen Ulangastation für flahgehende Fahrzeuge \chiffbar ist, von dort bis j Während unter Wasser gesetßt,

s die Wangindo

i achsung In den Bergen, vor

die den

werden, mag diéser eine größere Anzichungskraft autgeübt baben. Wüuden die Pflanzungen dea Lohn etwas erhöhen oder dafüc Sorge tragen, daß thre Arbeiter dur Anlégung bon Feldèrn ih selbst billiger verpflegen könnten, so würden fie wohl in Zukunft nicht über Arbeitermangel zu klagen haben.

Im Jahre 1912 wurden 1479 ha für Kronland erklärt, davon 1029 ha an Private in Kaufpachtung gegehen.

An Delfrüchten werden ven den Eingeborenen nur Erd - nüsse wentg über den eigenen Bedarf gebaut. Zum Verkauf gelangten auf den beiden Hauptmärkten des Bezirks etwa 6000 ke im Werte von 800. Baumwolle wird nit gébaut. Die Wachsproduktion hat im Berichtsjahr eine erhebliche Zunahme er

fahren. NReyistriert wurden von der Station zur Küste gehend: 22390 kg im Werte von 41 134 4 gegen 13 950 kg im Werte von 22 876 4 im Vorjahre. Die Gesamtmenge des aus dem Bezirk zur Küste gegangenen Wachses wird äuf 30000 kg im Werte von 2000 Æ geschäßt. Für 1 kg Wachs zahlten die hiefizgen Händler 84 M.

Die Gewinnung des Lianenkautschuks geht zurück, was auf früher unfachgemäßes, übermÜßiges Ausschueiden zurückg-führt wird. Durch die Station wurden zur Küste äbgefertigt : 9870 kg Kautshuk im Werte von 58 430 4 gegen 10200 kg Kautshuk im Werte von 99 988 j im Vorjahr. Troß der geringeren Menge, die das Jahr 1912 lieferte (330 kg), stieg der Wert der Gesamtmenge um 2842 M. Für 1 kg Kautshuk wurden in diesem Fahre 9,92 6 gezahlt gegen 5,33 bis 545 Æ im vergangenen Jahr. Die Gesamtmenge des im Bezi:k gewonnenen Kautschuks wird auf 13500 kg im Werte von etwa 80000 4 geshägt.

Der Neis bildet die Hauptfrucht des Beztiks. Er wird in den fruchtbarèn Tälern des Upogoroberglandes auch als Zwischenkultur mit Mais oder Mtama zusammen gepflanzt. Der Mahengebezirk wäre bet einer Möglichkeit, den gebauten Neis äbzutransportieren, in der Lage, der Etufuhr aus Indten erheblich Abbruch zu tun. Auf den Markt gelangten \{äßungsweise 346 000 kg im Werte von 32 800 Mark zum Verkauf. 27300 kg gingen nah Kilofsa geaen 16500 kg im Vorjahr. Mais wird nur zur Deckung des eigenen Bedarfs gebaur bezw. im Bezirk abgeseßt. Auf den Markt wurden etwa 90 000 ke im Werte von 6000 1 gebracht. Dasselbe giit von Negerhirse; etiva 12000 kg im Werte von 800 M4 gélangten \{chäßungswetse zum Verkauf. An Knollengewähhsen werden gebaut: l)Süßkartoffeln, davon gelangten zum Verkauf etwa 13 000 kg im Werte von 5500 6 : 2) an Maniok wurden 40000 kg im Werte von 1800 46 auf den Markt gebracht.

Das Zuckerr ohr wächst in den feuhten*Tälern des Berglandes und in den Ulanga-CGbenen. Produziert und tim Bezirk abgesetzt wurden etwa 75 000 kg im Werte von 6000 A. Tabak wurde von den Eingeborenen im leßten Fahr erheblich über den eigenen Bedarf produziert. Auf der Statton wurden zur Küste abgefertigt 10 740 k im Wekte von 5800 4 gegen, 6720 kg im Votjähr. Im Jahre 1912 fiel der Preis des Tabaks von 091 4 im Vorjahr auf 0,36 bts 0,72 6 für das Kilogramm. Kaffee wird von den Missionen und der Militärstation zum eigenen Verbrauch gezogen. Ein Syrer baut etwas über den eigenen Verbrauch hinaus, das Mehr seßt er im Be- zirk zum Preise von 50 Hellern füc 1 kg an Europäer und Inder ab. Eine Ausfuhr findet nit statt. Insgesamt sind mit Kaffee be- pflanzt: 4 ha mit etwa 3000 Bäumen, davon find ertraggreif 23 ha. Mit Kautschuk sind im Bezirk 190 ha insgesamt mit 122 625 Bäumen bepflanzt. Davon {ind ertragsreif 2 ha mit 2000 Bäumen. Baumwolle wurde von etnem Pflanzer auf 80 ha als Zwiichen- kultur gepflanzt. 50 ha wurden nur abgeerntet, da die anderen 30 ha

tr Ç5 ck4 D Ie A0 4 Ç Pz c ) y leine tabellarishe Ücbersfi@t, nach dex an dem bezeichneten Tage in Preußen im Betriebe waren :

Jitärken, E stärken 1 Istärken, zusammen "M ] on 73: E Pferdestärken, ferner an Dampfturbinen, „deren Tätigkeit zur N Kenntnis des Statistishen Landesamts gelangt ist, 669 von 971 653 h Pferdestärken.

h (érbauung zeigt feit der „Hochkonjunktur“ von 1906 und 1907 eine N lbnahme der Leistungsfähigkeit, die für das Jahr 1911

Ü Jahre 1911 N 1907 S widlung

Ÿ 3iffer mit 173 008 PS erreicht; das Jahr 1910 brachte wieder einen

E 8

| dampfmaschtne

an Feuerung und vor allem die besondere Eignung der Dampfturbinen

| den Dynamos als Turbodynamos gekuppelt werden. n die g } fallend ist ferner die Größe dec Dampfturbinen im Verhältnis zu den | Dampfmaschinen; bet jenen hatten die 1911 in Betrieb geseßten eine

| [hnittlihe Leistungsfähigkeit dieser nur 80 PS betrug.

N Fahro L; JADTE Tes S j H ' Ÿ cinen Schaden von in8gesamt 140 764 812 46 verursacht haben. Dur Y 18 344 :

Y 39297 Immobiliarbrände ein Schaden von 5717 192 44 und durch Y 58115 Mobiliarbrände ein Schaden von Y worden. N D E E E, h gruppen für das Fahr 1911 hat das bereits früher \tets festgestellte Y Grgebnis gehabt, daß die i D Y weitaus den größeren Seil, näwlih 547 v. H. der Gesamtzahl | der Swhadénbrände umfassen, ] Betrag,

Von j 1,0 v. H. des Gesamtschadens. C | bis zu 300 H, entfallen 2,5 v. H. des Gesamtschadens. cl } Schadensummen ergeben si erst bei den Schadenklassen von 1001 bis 3000 M, von 3001——6000 und von 6001—10 000 M da sind es | bereits Beträge von 7,5, 12,8 und 14,5 Mill. Mark. Immerhin um- | fassen alle Schäden bis zur Gruppe von 10 000 4 einschließlih nur | 29 v. H. des Gesamtshadens, aber 97,3 v. H. der Schadenfälle, sodaß

87 847 feststebende Dampfmaschinen von insge’ samt 6 182 116 Bferdestärken, 31 607 Lokomobilen von 990 579 Pferde- 2693 Vinnens{iffs-Dampsmascinen von 357 399 Pferde- und 771 ESeeschiffs-Dampsmashtnen von 269 446 Pferde- 122918 ‘Damyfmashinen von 7 359 540

Die Auszählung der Dampfmaschinen nah den Jahren ihrer

besonders arf auêgeprägt erscheint; sind doch an Dampfmaschinen aus dem kaum halb so viel im Betriebe wie aus dem Jahre wenig zmehr als aus dem Jahre 1906. Die Ent- der Leistungsfähigkeit der Dampfturbinen zeigt einen günstigeren Verlauf; es trat da zwar nach 1907 zunächst eine Abnahme des jährlihen Zugangs von 164635 PS auf 116443 ÞS ‘im Sabre 1908 ein, dann aber wurde 1909 die höchste

und

c - Pod 4 O7 1 SLTR C R ERAT Q Nüdtgang auf 114 276 PS, 1911 einen néúèn Anttieg u Ra dr aber hinter der Ziffer von 1909 noch um 13 v. O. zurü eu i Bemerkenswert ist die schnelle Zunahme der Dampsfturbinen. De der Jahrhundertwende waren sie kaum vorhanden; E

Verhältnis ihrer Leistungéfähigkeit zu der der Kol ven» immer größer geworden; 1911 hat der Jahres- ¡ugang an Dampfturbinen dem an Damvfmaschinen fast son die Wage in PS gehalten. Die Ursache ist offenbar die große Crsparnis

5 LuB

für die Erzeugung von Elektrizität, für welchen Zwet e direkt mit In die Augen

durchschnittlihe Leistungsfähigkeit von 2076 PS, während die durch-

Die Shadenbrände in Preußen im Jahre 1911.

Nach einer in der „Stat. Korr." gegebenen Uebersicht sind im 1911 in Preußen 114 716 Schadenbrände ermittelt worden, die Bollbrände ift ein Schaden von 129072775 4, durch 5 974 345 herbeigeführt

Die Auszäbhlung der Schadenbräude nah Schadenbetragê®- „Bagatellschäden“ von 3 bis 25 f zwar

jedo nur einen @ußerst geringen aämlih nur 06 v. H. des Gesamtshadens, in fich Die beiden folgenden Schadenklassen von 26—50 und umfassen 24,7 v. H. der Fälle, aber nur Auf 6/7 der Schadenfälle, die Schäden Bedeutendere

begreifen. 91—100

Wie bereits angekündigt wurde, veranstaltet der Sächsische Kunstverein in Dresden (Brühlsche Terrasse) im Oktober und November d. I. in seinen Räumen eine umfassende Ausftellung von Werken des kursäthsishen Hofmalers Anton Graff (1736—1813). Zu dieser Veranstaltung, die das Andenken des Meisters anläßlich fei 00. Todestages feiern und neu beleben fol, find aus König- jeines 100. eotag | j neu. j . S lichem, öffentlihem und privatem Besiße außerordentlich zahlrei e Werke zugesagt worden, sodaß allen Kunstfreunden Gelegenheit ges boten wird, das bedeutende Schaffen Anton Graffs in ge Pahene Form und in besonders großem Umfang kennen zu lernen. Die Aus- stellung wird über 400 Arbeiten dcs Meisters enthalten und dadurch ein übersihtliheres Bild von seinem Schaffen bieten, als es bisher ges zeigt werden konnte. Die Eröffnung der Ausstellung“ wird in den ersten Tagen des Oktobers erfolgen.

Literatur.

Vom Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm liegen die 2. Lieferung der ersten Abteilung des vierten Bandes Und die 1. Lieferung des fünfzéhnten Bandes vor; jene, von Dr. H. Wunderlich bearbeitet, enthält die Wörter Gewühl bis Gezäun, De ist von Dr. Heyne und Dr. Seedorf bearbeitet und umfaßt den Buchstaben Z bis zum Worte Zähnemange!l. -

In der neuesten Nummer der „Umschau“, Wochenschrift über die Fortschritte in Wissenschaft und Technik (Frankfurt g M.), veröffentliht Professor Erich Regener einen interessanten Artikel, wona es C. T. R. Wilson gelungen ist, den ganzen Weg, den ein Atom beim Zerfall von Nadium durchfliegt, sichtbar zu machen und zu photographieren. Aus den wohlgelungenen Aufnahmen rede man ganz deutlich, wie von etnem winzigen ötadiumfkorn nach allen Seiten kletne Massenteilchen strahlenförmig fortgeschleudert werden, und zwar die stärkeren Strahlen) in gerader Linie, während die shwäceren, die sich ihren Weg gewissermaßen erst fuchen müssen, eine krumm- [ltnige Bahn ({¿-Strahlen) bilden. Weitere neue, meist ¿llustrierte Aufsäße dieser Zeitschrift sind: Das Altbacktenwerden der Brotkruste und die Möglichkeit, diese Veränderung zu verhüten von Dr. I. M: Kat; Das neue Taunusobfervatorium auf den Kleinen Feldberg von Assistent F. Moenh; Gehetmer Nat, Professor Nubner : A Ciweiß- und Fleishfrage; Die gesundheitlihen Gefahren der Sle tri- zität von Dr. S. Jellinek; Glektrischer Znsektenvertilgungsapparat ; Das geologishe Ulter des französishen Diluvialmenshen von Dr. Friy Wiegers.

Bautwvesen.

Das dieser Tage seiner Bestimmung „übergebene Kammer - gerichts geb ude im Kleistpark wird im Osten vpn „diesem {tädtischen Park, im Westen von der Elßholz straße und im Norden und Süden von Zufahrtstraßen begrenzt, die den Bau von, den andern fisfkalishen Grundstücken auf dem Gelände trennen. Den Mittel- punkt des Haufts bildet, wie im „Zentralblatt der Bauverwaltung | ausgeführt wird, zwischen den betden Haupteingängen an der Parkseite und Elßholzstraße die dur alle Stockwerke reichende große Treppen- halle, die mit ihren Umgängen eine bequente und Ubersichtliche Verbindung aller hier einmündenden Flure ermöglicht. Das Soel- geschoß enthält- einen Saal zur Vorführung von Modellen, die Akten- verteilungsstelle, die Drudckerei, die Dienstwohnungen des Obersekretärs und einiger Unterbeamten, Lager-, Betriebs- und Wirtschaftsräume fowie ein Postamt mit besonderem Zugang an der torbiront. Im Erdgeschoß, das wie die oberen Geschosse sein Licht außer von den

Ministerium des Innern

: Q p D L 1. Oktober 1913, Mittags 12 Uhr Schultergurten für Nacht-

in Kairo. Vergebung der Lieferung von S iy äie. Lastenheft in englischer D uC C O es 27. Oktober 1913, Mittags 12 S 1. u

der Ces von Bekleidungs- und Auérüstungsgegenständen, Waffer, Sattel- und Zaumzeug, Feuerlöschern, S linie gegenständen für Kasernen, Bureaus, Dampfer u. mr A und Werkstattbedarf, Stoffen, Fen und c E Ee ie aegyptische Polizei für den Bedarf eines bezw. dre M Lastenteft e ruder Sprache beim „Reichsanzeiger. a O der „Nachrichten für Handel, Industrie und Landwirl| o

W. 8, Wilhelmstraße 74.

Theater und Musik.

Theater des Westens.

s in die Winter- as Theater des Westens is nunmehr ebenfalls in die Win

ivie O und R mit E Neuen Eci O R O) t: Oran Bt Vot er , : Goes denen E Uls ein ephemerer Erfolg vorausgesagt weren kann, gehört das Werk \{werlich. Seine Mußk n oer D \chmeidelnd, bekundet aber weder viel Erfindung, no ger Feve Eigenart, sondern lehnt fich an bekannte Vorbilder. F 2E Werkes {ließt fi ziemlich eng an den bekannten Schwan L ee Oskar Friedmann und Zudne rier en a Ge Det Gag es Textes übernommen. ie Gräfin Fifi, Lndee bon Jllustrien, ist eine Frau mit bewegter O e die vor ibrer Verheiratung zarte Beziehungen zu dem E T des genannten Fürstentums hatte. Ihre Bemühungen, eien \sahe dem Staatskanzler H aid ei A rets E N ties Verwicklungen der Handlung herbei. W : des Stückes steht die Aufführung „unter : der E Leitung des temperamentvollen Kapellmeisters Noth. i s E rolle ist Marie Ottmann anvertraut, deren E E e E hiesigen Operettenbühne man mit Freuden egr gte O L sanglich und darstellerisch eine ganze Künstlerin. ; E i N O liegt in den bewährten Händen Albert Kugners, dem in E ba Fa Be etner bisher hier unbekannten Soubrette, eine vortreffli E j ft n zur Seite steht. Julius Sachs, Poldi Deutsch, Gustav 2 ü fm Gustav Charl« ergänzen das vortrefflihe Ensemble auf das ms es Ee: Sehr hübsch ist die Ausstattung und ganz besonders zün p Ee! der gestrigen Aufführung die vollendet einstudierten E E in einer neuzeitlihen Operette nun einmal unerläßlih zu sein

1 Königlihen Opernhause wird morgen, Mittwoch, nens f mit ian Salyatini in der Titelrolle, wiederholt. n Don Josó singt Herr Kircbhoff, die Micaëla: Fräulein 2 B de Padilla, den Escamillo: Herr Wiedemann. Das rc Schmuggler ist mit den Damen Dietrih-Philipp als Gast, h N ar, den Herren Erwin s “da und Alma beseyt. Düiigen S usikdirektor Blech. : : e Si etltAen Schauspielhause geht menen Ane auf Narxos“ in Sz:ne. Frau OVenera singt tie Titelro fr R Andrejewa-Skilondz die Zerbinetta und Herr Jadlowker n Ee, In den übrigen Hauptrollen wirken die Damen Dur, Engell, E, die Herren Habich, Henke, Funck, Krasa und im Borg E viel „Der Bürger als Edelmann“ Herr Vollmer in der Nolle de SJourdain mtt. Dirigent ist der Kapellmeister Dr. Besl.

allmählich | auf die verbleibenden 2,7 y. H. der Schhadenfälle 71 v. H. des Gesamt-

tei Ä i  ei \ gelitter Y om: M R eils zu spät bepflanzt, teils durch Kräuselkrankheit so stark gelitten | habers b: b. Ch S@übtnbetrag bon 100 Mill. Mark entfällt.

hatten, daß das Äbernten nicht lohnte. Ein Teil der Ernte konute wegen Arbeitermangels nit eingebraht werden. Von ben 90 ha wutden ctwa 6000 kg Baumwolle geerntet. Für 1 ha betrug die Ernte rund 120 kg; bet cinem Preise von 1,50 für 1 kg brachte 1 ha 180 4, davon gingen ab die Unkoften der Pflanzung von der Saat bis zur Ankunft der Baumwolle in Ham- burg = 120 4, sodaß 60 46 Reingewinn von 1 ha blieben. Bei der Aufstellung ist das Gehalt für Europäer nicht gerechnet. An Kokospalmen hat die Station in früheren Jahren ciwa 90 Stüdck in Fakara am Ulanga gepflanzt, die gut tragen. Cinige in Mahenge vor etwa 10 Jahren gepflanzte Bäume kommen {chlechckcht fort f a R ea 96 E E Bea D Diese nd noch n ertragreif. Zucerrohr hat ein Pflanzer 2 ha 1 Auge ; L ¿5 als Zwischenkultur, Sh Tabak ein Syrer 200 Pflanzen als Zwischen- Ausstandes werden die städtischen Kais, Kräne, Lagerräume Ai kultur gefeßt. Vureaus tm Fretbezirk und Dunzigkai dem Unternehmer zur Ver- Mit Getreide sind 58 ha bestellt, das zum Selbstverbrauch der [ügung gestellt. Der Betrieb erfolgt für seine Rehnung S Ul eine Mission, dex Milttärstation und eines Pflanzers dient, davon 16 ha Vergütung, die nah den Säßen des städtischen Hafentarifs mit einem mit europäishem Getreide. Cin Pflanzer in Massagatt hat 4 ha vuf{lag bon 1009/0 berednet wird. ¿ bai Sie Moe Reis angebaut; er erntete im leßten Jahr auf 1 ha 3750 kg ge- Aus London wird dem „W. T. B.“ gemeldet, daß die, us s{chälten Reis. Die Missionen haben 18 ha mit Erdnüssen de- treter der Arbeitgeber und Angestellten der Automobilomni S pflanzt. Curopätshe Kartoffeln werden von Missionen und sclellshaften bei ihreu gestrigen Verhandlungen eine Ae Miilitärstationen angebaut. Bei den Eingeborenen is die Kartoffel erzielt haben, Die Bedingungen werden später Es Ma bis jeyt wenig in Aufnahme gekommen; etwa 8 ha sind mit Kartoffeln wetden, ._ (Wal. Nr. 244 de BU) Auf den Dos f h 5 Nb. E G g im pen tene a E E] Mle O On a ae e A a (an ezogen. Es gedeiht im Upogorobergland und - in Massagati aus- [29r1 verhindert. Qrelt ; A | Cette: S og g duo nag Dugesländnis ab. Die Arbeiter bereiten {ih auf cinen lange wäh-

ie Aus der Dauerbezugskarten für den Monat E. E 26 Opern- und. 30 Sau pie gor stellungen in den Königlichen Theatern findet an O 27. September, Vormittags von 104 bis 1 Ubr, in der Köngll s Theaterhauptkasse im Königlichen Schauspielhause (Eingang Sager straße), und zwar nur gegen Vorlegung des Et rag j statt. Es werden am 26. September nur die Karten zum : ang und Parkett und am 27. September diejenigen zum E Rang ; ezw. Balkon und 3. Rang bezw. 2. Balkon verabfolgt. Im Zuiaetie einer \chnelleren Erledigung der Ausgabe wird ersuht, den Geldbetrag ä it zu halten. : i pt Salem, von „Lobetanz“, Bühnenspiel in drei Auf- zügen von Otto Julius Bierbaum, Musik von Ludwig Thu ate am Donnerstag im Deutschen Dpernhause statt. Die A rolle wird von Herrn Alexander Kirchner und die Prie B Fräulein Lulu Kaesser dargestellt. Den König {singt E n Müller, den Richter Herr Dr. Haßler, die Herren Kandl, E e Linden die Gefangenen, und die beiden führenden Mädchen hs A Damen Marie Schneider (die Braune) und Lisa Meßger (die Blonde). Die dekorative Einrichtung rührt von Gustav Wunderwaln I : Im Trianontheater findet am Sonnabend die Erstauffü s von „Seine Geliebte“ (Mari-garcon), Lustspiel in drei Akten von Armont, deutsch von Erih Mos, statt.

Bre die die Serben in den ihnen von der Londoner Botschaftervereinigung zugewiesenen Gebieten, namentlich in den Wilajets Kossowo und Djakova, seit Monaten gegen die albanesishe Bevölkerung verübten, zu einem Aufstande der Albanesen gegen die Serben geführt. Seit längerer Zeit finden zwischen albanesischen Banden undserbischen Truppen blutige Kämpfe statt. Da serbische Abteilungen einige an den Kämpfen bisher völlig unbeteiligte Dörfer niedergebrannt haben, gewinnt der Aufstand immer größere Ausdehnung. Auch im autonomen Albanien, im Gebiete des Drin, ist die Erregung gegen die Serben aufs höchste gestiegen. Jufolge der Sperrung der Straßen nah den Märkten Djakova und Prizrend seitens der Serben herrsht im ganzen nordöstlichen Teile der Malissia Hungersnot.

ihre Gewehre ab und lassen fe vérnichten.

Außenfronten dur 5 Höfe erhält, liegen u. a. die Bureauräume der fahrungen wird sich wohl au

Oberstaatsanwalt schaft und der Staatsanwaltschaft, eine Anzahl von ¿Sd a tande jd Prüfungs- und Klausurfaal für die Nechts- fandidaten, Presseberatungszimmer und kleinere Sißungsfäle. Im ersten Geschoß sind u. a. untergebracht der Plenarsitzungssaal, die Dienstwohnung und die Amtszimmer des Präsidenten, die Diensträume der Präsidial- räte und des Präsidialbureaus und das MNechnunasamt. Im zweiten Stockwerk liegen u. a. zwölf Sigzungssäle der Zivilprozeßsenate mit thren Beratungszimmern, die Räume für die Rechtsanwälte, Gerichts. \chreibereien und die in das dritte Stockwerk hindurhg-hende Bücherei mit ihren Lesefälen, der Saal für den großen Disziplinarfenat, die Arbeitszimmer der Senatspräsidenten, Bureau- und Kanzleiräume. Die sehr große Zahl der geforderten Ges{hästsräume nötigte zur Anordnung von vier Geschästsgeschossen, zu denen an ber Hüuptfront am Park no ein Untergeschoß hinzukam, weil der Park tiefer liegt. als die Elßholzstraße. Die Außenarchitektur zeigt im allgemeinen \chlichte, gleichartige Formen. Eine reihere Gestaltung erhielt nur die Hauptfront, namentlich der vorge\hobene Mittelbau, durh das Gebälk tragende Dreipiertelsäulen, Schlußsteinmasken und einen mit reiher Bild- hauerarbeit geschmüdten Giebelaufbau. Ein s\tattliher Dachreiter unterbricht und gltiedert den langen Dachfirst. Figürlichen Schmuck zeigen dann noch die Balkone und Fensterverdahungen in den äußeren Achsengrupvyen. Von größerer tehnisher Bedeutung ist die kuppel- artige Decke von 17 m größter Spannweite über der elliptishen Mittelhalle, Im Innern erhielten die Eingangs- und ‘die große

Nach den bisherigen Er- im nächsten Aufstand ein Teil der Bevölterung des Bezirks als Hilfskrieger verwenden lassen, zu denen sich Wabena, Wabunga und Wangoni eignen.

Die Wapogoro entwickelten beim letzten Aufstand, beim Ueber- fall ‘und Angriff einen Schneid, den man ihnen bis dahin nicht zu- getraut hatte. Wenn es nicht gelingt, die Eingeborenen durch bescudere Mittel zu fanatisieren, oder wenn ihnen tn Zukunft nit bescndere Fühter ers1ehen, werten sie es wohl vermeiden, sich der Truppe zum Kampf zu stellen oder threrseits die Zruppe im cffenen Gelände anzugreifen. Ihre Stärke, deren sie ih wohl be- wußt sind, liegt im Ueberfall der marschterenden oder des Nachts rubenden Truppe. Ein mit Ueberlegung, Energie und Schneid durch- geführter Ueberfall einer marscierenden Truppe wird diese bei der numérischen großen Ueberlegenheit der Eingeborenen stets in eine fehr ynangenehme Lage bringen. Den einzigen L aegen den Ueberfall bildet die möglichst große Gefechtsbereitshaft. Während und kurz nah dir Erntezeit ist es uns{chwer im Bezirk, die für die Truppe bezw. die Besaßung der Station auf längere Zeit úötige Verpflegung zu be- schaffen. Die Kompagnie besißt einen eisernen Bestand, der für ses

Zur Arbeiterbewegung.

Der Magistrat von Stettin veröffentliht, „W. T. B.“ zu- ge, heute in den Morgenblättern folgende Bekanntmachung: \urch den Ausstand der tädtishen Hafenarbeiter (vgl.

Nr. 222 d. Bl.) find wir genötigt, den Zwischenumschlagbetrieb im Freibezirk und am Dunzigkai heute, Dienstagabend, bis auf weiteres cinzustellen. Der Umschlagbetrieb wird aber morgen, Mittwoch früh, dur einen Privatunternehmer, dem die nôtigen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, aufgenommen. Während der Dauer des

folge

Amerika.

Die Führer im amerikanischen Kongreß werden nach einer Meldung dés „W. T. B.“ auf Vorstellungen des Staats- departements hin unverzüglich eine Bill zur Annahme gelangen Wotben andreitt la en, durch die die L val Dn ergängt A daß keine Nach wie vor sind die Eingeborenen des Bezirks in der Haupt- U agA: oder Marximalzölle rend vier Pionale nah | se datauf angewiesen, ihre aus dem Ackerbau stammenden Erzeug-

nkrafttreten der Bill von fremder Einfuhr erhoben werden | nisse im Bezik selbst oder in den Nachbarbezirken abzuseßzen. Die wird. ZJnzwischen will sich das Staatsdepartement bemühen, | Hauptfrugt des Bezirks bildet .der Reis. Da die Eingeborenen über neue Verträge zu verhandeln, im Jahre 1911 nur einen Teil ihrer Ernte verkaufen konnten,