1913 / 33 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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__ Roggen, inländisher 167,50 ab Bahn, Normalgewicht 712 g 174,00—174,25 Abnahme im Mai, do. 174,75 Abnahme im Jali. Ruhig. afer, inländischer fein 181,00—200,00, mittel 166,00—180,00

a n und Boden, Normalgewi<t 450 g 172,00 Abnahme tm Mai, do. 173 75 Abnahme im Juli. Still.

Mais, runder 151,00—153,00 ab Boden, amerikan. Mired 156,00—159,00 ab Boden. Nuhig.

Weizenmehl (per 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 00 24,00—28,00. Still. B

Roggenmehl (per 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 0 und 1 gemisht 20,80—23,30. Matter.

Rüböl für 100 kg mit Faß 66,70 Geld Abnahme im laufenden Monat, do. 64,20—64,40 Abnahme im Mai. Behauptet.

Berlin, 6. Februar. Marktpreise nah Ermittlungen des Königlichen Polizeipräsidiums. (Höchste und niedrigste Preije.) Der Doppelzentner für: Weizen, gute Sorte {) 19,70 1, 19,62 4. Weizen, Mittelsorte f) 19,54 M, 19,46 . Weizea, geringe Sorte{) 19,38 M, 19,3046. Roggen, gute Sorte}) 16,80 M, —,— M. Noggen, Mittelsorte f) —,— A, —,— M. Roggen, geringe Sorte) —,— M4, —— 6. Futtergerste, gute Sorte*) 18,20 6, 17,40 4. Futtergerste, Mittelsorte *) 17,30 46, 16,60 A. Futtergerste, geringe Sorte *) 16,50 4, 15,80 4. Hafer, gute Sorte *) 2040 4, 18,60 J. Hafer, Mittelsorte*) 18,50 é, 17,00 4. Hafer, geringe Sorte —,— A, —,— A. Mais (mixed) gute Sorte 16,20 6, 15 80 é. Mais (mixed) geringe Sorte —,— 4, —,— H: —- Mais (runder) gute Sorte 15,60 14, 15,20 A. NRichtstroh —— M b. Heu —— M, —,— M. (Markthallen- preise.) Erbsen, gelbe, zum Kochen 50,00 4, 30,00 # Speisebohnen, weiße 5000 4, 3500 Æ. Unsen 60,00 M, 99,00 6. Kartoffeln (Kleinhandel) 10,00 é, 6.00 M. Rindfleisch von der Keule 1 kg 2,40 4, 1,70 4, do. Baulfleish 1 kg 1,80 M, 1,30 Æ. Schwetnefleis<h 1 kg 220 4, 1,60 M. Kalbfleis<h 1 kg 2,40 4, 1,40 Æ. Hammelfleis< 1 kg 2,40 M, 1,50 6 Butter 1 kg 3,00 4, 2,40 4. Eier, 60 Stü>k 6,00 4, 4,20 Æ Karpfen 1 kg 240 M4, 1,40 4. Aale 1 kg 3,20 4, 1,60 A. Sander 1 kg 3,60 M, 1,40 4. Hechte 1 kg 3,00 4, 1,60 4. Barsche 1 kg 2,40 1, 1,00 46. Schlele 1 kg 3,20 M, 1,60 4. Bleie 1 kg 1,50 4, 0,80 4. Krebse 60 Stü>k 24,00 M, 4,00 46. +7) Ab Bahn. *) Frei Wagen und ab Bahn.

Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten.

Hamburg, 6. Februar. (W. T. B.) Gold in Barren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren das Kilogramm 85,29 Br., 84,75 Gd.

Wien, 7. Februar, Vormittags 10 Uhr 40 Min. (W. T. B.) Einh. 4% Rente M./N. pr. ult. 84,60, Einh. 40%/6 Rente Januar/Juli pr. ult. 84,60, Oesterr. 4°%/ Rente in Kr.-W. pr. ult. 84,69, Ungar. 49/6 Goldrente 104,40, Ungar. 49/9 Rente in Kr.-W. 84 39, Türkische Lose per medio 226,50, Orientbahnaktien pr. ult. 9812,90, Desterr. Staatsbahnaktien (Franz.) pr. ult. 709,75, Südbahn- gefells<;aft (Lomb.) Akt. pr. ult. 11425, Wiener Bankvereinaktien 910 50, Defterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 62425, Ungar. allg. Kreditbankaktien 817,00, Oesterx. Länderbankaktien 512 00, Untionbank- aktien 596,00, Deutsche Reichsbanknoten pr. ult. 118,06, Brürer Kohlenbergb.-Gesells<.-Akt. —,—, Oesterr. Alpine Montangesell- schaft8aktien 1038,00, Prager Eisenindustriege|.-Akt. —,—, Skoda- werke 816,90. Fest auf die unvermindert zuversihtlihe Beurteilung der politischen Lage sowie bessere Berichte von den Auslandsbörsen. Lombarden lebhaft.

London, 6. Februar. (W. T. B.) (S@(hluß.) 2409/6 Eng- lishe Konsols 74/5, Silber prompt 283, 2 Monate 28/,¿, Privat- disfont 47. Bankausgang 228 000 Pfd. Sterl.

Par18, 6. Februar. (W. T. B.) (Sc(hluß.) 30/6 Franz. Rente 89,02.

Madrid, 6. Februar. (W. T. B.) We<fel auf Paris 107,25,

Lissabon, 6. Februar. (W. T. B.) Goldagto 13.

New York, 6. Februar. (Schluß.) (W. T. B.) Die Börse eröffnete in unregelmäßiger Haltung, und die Spekulation verhielt sich mit Nücksiht auf den Balkankrieg und die ungewisse inner- politi\he Lage fehr zurückhaltend. Im Verlaufe konnte ih unter De>ungen eine leichte Besserung dnr<sezen, da man der Ansicht war, daß die geplanten Börsenverordnungen Manipulationen ent- gegenwwirfen werden. Nur Kupferwerte lagen im Einklang mit London matt. Späterhin war die Tendenz wiederum uneinheitlic, verstimmend wirkten die Befürhtungen bezügli weiterer Golderporte. Nordwestlihe Bahnen lagen im Hinbli> auf die günstige Geschäfts- lage fester. Vorübergehend mußten die Kurse nadlgeben; in der Schlußstunde wurde die Haltung wieder stetiger; Harrimanwerte unterlagen in Erwartung der Bekanntgabe des Auflösungsplanes mehrfachen Schwankungen. Die Börse {loß in stetiger Haltung ; die Kursveränderungen nach beiden Seiten waren nicht belang- reich. Aktienumsay 170 000 Stü>k. Tendenz für Geld: Stetig. Geld auf 24 Std.-Dur<schn.-Zinsrate 23, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 27, Wesel auf London 4/8375, Cable Transfers 4,8825, Wechjel auf Berlin (Sicht) 951.

Rio de Janeiro, 6. Februar. (W. T. B.) Wethfel auf London 1621/;,.

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.

Essener Börse vom 6. Februar 1913. Amtlicher Kursbericht. Kohlen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Nheinisch- Westfälischen Kohblensyndikats für die Tonne ab Zeche.) 1. Gas- und Flammfohle: a. Gasförderkohle 12,00—14,00 4, b. Gas- flammförderfohle 11,50—12 50 Æ, c. Flammförderfohle 11,00 bis 11,50 M, d. Gtüdfoble 13,50—1500 M, e. Halbgesiebte 13.00 bis 1400 Æ, f. Nußkohle gew. Korn 1 und 11 13,05—14,50 4,

9,622 Gd., 9,65 Br.,, —,— bez.; März 9,674 Gd., 9,70 Br., —,— bez, April 9,774 Gd., 9,824 Br., —,— bez.,, Mai 9,90 Gd., 9,924 Br., —,— bez., August 10,174 Gd., 10,20 Br., —,— bez, Oftober-Dezember 10,00 Gd., 10,024 Br.,, —,— bez. Stimmung: Nuhig. Wochenumsaß: 287 000 Zentner.

Cöln, -6. Februar. (W. T. B.) Nüböl loko 68,00, für Mai 66,00.

Bremen, 6. Februar. (W. T. B.) S@Mmalz. Stetig. Loko, Tubs und Firkin 55}, Doppeleimer 562. Kaffee. Stetig. Baumwolle. Matt. American middling loko 64.

Hamburg, 7. Februar, Vormittags 10 Uhr. (W. T. B.) Zuckermarkt. Nuhig. Rübenrohzu>ler 1. Produkt Basis 88 9% WMendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, für Februar 9,972, für März 9,65, für April 9,75, für Mai 9,90, für August 10,174, für Ofktober-Dezember 10,00.

Hamburg, 7. Februar, Vormittags 10 Uhr 15 Minuten. (W. L. B.) Kaffee. Stetig. Good average Santos für März 664 Gd., für Mai 673 Gd., für September 674 Gd., für De- zember 67 Gd.

Budapest, 6. Februar, Vormittags 11 Uhr. (W. T. B.) Raps für August 16,35.

London, 6. Februar. (W. T. B.) Nübenrohzu>er 880% Februar 9 sh. 65 d. Wert, ruhig. Javazucker 96 ©/0 prompt 10 h. 9 d. Verkäufer, stetig.

London, 6. Februar. (W. T. B.) (S@luß.) Standard- Kupfer matt, 653, 3 Monat 66.

Liverpool, 6. Februar, Nachmittags 4 Uhr 10 Minuten. (W. T. B.) Baumwolle. Umsaß 12 000 Ballen, davon für Spekulation und Export Ballen. Tendenz: Stetig. Amerikanische middling Lieferungen: Stetig. Februar-März 6,63, März-April 6,63, April-PYeai 6,61, Maîi-Juni 6,61, Junt-Fuli 6,59, Iuli- August 6,55, August-September 6,45, September- Oktober 6,31, Ok- tober-November 6,23, November-Dezember 6,21.

Glasgow, 6. Februar. (W. T. B.) (Swluß.) Noheisen Middlesbrough warrants matt, 64/74.

Paris, 6. Februar. (W T. B.) (S@luß.) Nohzu>er rubig. 88 9/9 neue Kondition 26}{—264. Weißer Zu>er ruhig, Nr. 3 für 100 kg für Februar 302, für März 304, für Mali- August 312, für Oktober-Januar 311. Me

Umsterdam, 6: Februar. (W. T. B) Java-Kaffee good ordinary 54. Bancazinn 134.

Antwerpen, 6, „Februar. (W. T. B.) Petroleum. Naffiniertes Type weiß loko 2324 bez. Br., do. für Februar 234 Br., do. für März. 232 Br., do. für April-Mai 24 Br. Fest. Schmalz für Februar 1302.

New York, 6. Februar. (W. T. B.) (S@(hluß.) Baumwolle loko middling 12,95, do. für März 12,45, do. für Mai 12,25, do. in New Orleans loko middl. 127/15, Petroleum Refined (in Cafes) 10,80, do. Standard white in New York 8,50, do. Credit Balances at Oil City 250, Schmalz Wettern steam 10,65, do. Nohe u. Brothers 11,05, Zulker fair ref. Muscoyados 2,959, Getreidesraht na< Liverpool 34, Kaffee Rio Nr. 7 loko 133, do. für Februar 13,10, do. für April 13,45, Kupfer Standard loko 14,50, Zinn 48,20—48,40.

Tôeater und MusiE.

Deutsches Opernhaus.

Daß das Deutsche Opernhaus si< mit besonderem Eifer den Werken Lortzings widmet, is nur zu loben, denn sie gehören sämtlih auf eine Opernbühne, die \i< auf breitere Schichten des Volkes angewiesen sieht. So folgte auf „Zar und Zimmermann“ gestern „Der Waffens{<mied“ in einer Aufführung, die auch höheren Ansprüchen vollauf genügen konnte, denn fie wies musikalis< und szenis<h wieder alle die Vorzüge auf, die man bisher den . Vorstellungen des Deutschen Dpernhauses nahrühmen konnte. Unter den darstellenden Sängern ragte Jultus Liebans vom Königlihen Opernhause noch in bester Er- innerung stehender Knappe Georg als mustergültige Leistung hervor.

Bewealichkeit, Humor und fetne Gesangsklunst fanden ih hier wieder

in s\{önstem Verein. Ihm fast ebenbürtig war Peter Lordmanns Stadinger, obwohl eine stimmlihe Indisposition den Künstler gestern etwas zu fsiören schien; au< Lulu Kaessers Marie und Jacques Bilks Graf Liebenau waren gute über dem Durch\chnitt stehende Leistungen, und Eduard Kandls \{<wäbelnder Ritter Adelhof wirkte belustigend genug. Dagegen mangelte Luise Schröters Jungfer Irmentraut der Humor leider fast gänzli. Chor und Orchester wurden unter der kundigen Leitung des Kapellmeisters Krasselt ihrer Aufgabe in \{önster Weise gere<t, und die Negie des Herrn Lagenpusch hatte innerhalb eines sehr ges{<ma>vollen szenishen Rahmens geschi>t ihres Amtes gewaltet Den zahlreichen Besuchern des Hauses bereitete die Auf- führung sihtlih viel Vergnügen.

Deutsches Schauspielhaus.

Ernst Hardt, den preisgekrönten Dichter der Stildramen „ZTantris der Narr“ und „Gudrun* lernte man gestern in seinem Jugendwerk „Der Kampf ums Rosenrote“ von ciner ganz anderen Seite kennen. Van geht wobl ni<ht fehl, wenn man in diesem modernen Schauspiel etwas wie ein Bekenntnis des Dichters erbli>t und den Drang, jenen guten Kampf zu schildern, den jeder, den es zur Kunst- treibt, für seine ÎIdeale durch- zufehten hat. Die Gegensäßge sind einander hier möglichst einfa gegenübergestellt: Hie gut bürgerlides Vaterhaus, bie Ungewißheit des Schauspielerberufs. Der Held Vult von Bergen hat zwischen beiden zu wählen, er \türmt in die Welt hinaus, in den Kampf ums Rosenrote, und er siegt {ließli<h, nahdem er ih redlih durhgehungert und durhgerungen hat. Sogar die Achtung feines gestrengen Vaters, der seine Hand von thm gezogen hatte, erringt er fi< zuleßt wieder. Es ist dem Dichter freilich ni<t gelungen , die Spuren der Unreife zu beseitigen oder zu verwischen, die seinem vor etwa zehn Jahren verfaßten Werke anhaften; vor allen Dingen is der Stoff vovellijiish, ni<ht dramatish be- handelt; man gewinnt fast den Eindru> als fet das Ganze eine für die Bühne zure<htgestußte Erzählung. Besonders weisen die beiden Hauptträger der Handlung, die des Vaters und des Sohnes, in der Charakteristik, deren Entwicklung man nicht erlebt,

Konzerte.

Die Sängerin Gertraud. König-Wahlen, die si{< am Montag in der Singakademie bören ließ, brahte mit Vorliebe die {nen hohen Töne ihres kräftigen Soprans zur Geltung: sie bilden aber au die Glanzpunkte der Stimme, die in den mittleren und unteren Lagen einen \>@arsen und flahen Klang entwi>elt. Die Dame scheint Temperament und ein gewisses Vortragstalcnt zu besißen; die Unausgeglihenheit des Organs ließ jedo faum erfreulihe Gefamtroirkungen aufkommen. Der Königlich belgische Hofpianist Marcel Laoureux steuerte zu dem Konzert einige Klaviervorträge bei, eine Nhapsodie von Brahms und Liézts H-Moll-Sonate, deren Wiedergabe tehnis<h besser gelang als inhalt- lich. Eine ungestörte reine Freude konnte man] wieder an der Klavier- begleitungDttoBakes haben. Lebhaften Beifall fanden die Künfileralle.

- Ein Liederabend, den Hanna Bostroem, gleichfalls am Montag, im Klindworth-Scharwenkafaal veranstaltet hatte, bot geringe Anregung. Der Sopran der Sängerin besaß wohl einen angenehmen laren Klang, weniger günstig war es aber um ihre Vortrags- kunst bestellt; tin den russis< gesungenen Liedern von Tschaikorosky und Nachmaninoff tauhte zuweilen ein zartes Gefühl auf; die deutsch vorgetragenen Gesänge litten unter der Undeutlichkeit der Aus\prache, und diefe Schwierigkeit in der Sprachenbehandlung störte auch die Gntwicklung des Ausdru>s. Die Hörer fanden im allgemeinen Wohl- gefallen an. den Vorträgen und spendeten berzlihen Beifall. Der geschägte Pianist Nichard Rößler spielte Ende der vorigen Woche mit Erfolg in der S ingakademie eine Neihe älterer und neuerer Tondichtungen. Mit Neht wurde seinen künstlerisch empsundenen und vortrefflib auêgearbeiteten Leistungen lebhafter Bei- fall zuteil. Aber au< als Komponist erzielte der Konzertgeber gute Wirkungen ; eine Reihe seiner wohlgeformten Tonstücke, denen auch cin ansprechender Inhalt nicht fehlte, füllten ten zweiten Teil des Programms und fanden die gebührende herzlihe Anerkennung.

Der Verein zur Förderung der Kunst hatte am Dienstag im Bürgersaal des Berliner Rathauses einen Opernabend veranstaltet, der wegen plößlih eingetretener ungünstiger Umstände ni<t den verdienten Erfolg hatte. Der Abènd begann programmäßig mit einem Vortrage des Musik- \{riftsiellers und Lekto1ns an der Universität, Herrn Dr. H. F. Wirth; in großen Zügen schilderte er die Entstehungsae\{Gichte und die Entwicklung der Oper, in der die stetig si< wiederholenden Kämpfe zwischen Melodik und Rhythmik einerseits und Harmonik und Orchestrierung andererseits bis in die Gegenwart hinein deutlich na<zuweisen sind. Dem anregenden, übersichtlißen Vortrage folgten nah sehr langer Pause, welhe dur<h das unfrei- willig verzögerte Erscheinen der Mitglieder der Kurxfürsteu- oper verurfa<ht wurde, die Gesangsvorträge. Arten, ODuette, Terzette aus französischen, italienishen und deutschen Opern tanden auf dem Programm ; sie kounten freili< nur zum Teil zu Gehör gebraht werden, da der Vertreter der Tenorpcitien überbaupt ausblieb. Um fo größeren Dank verdienten sich die anderen Künstler, die opfersreudig bemüht waren, >as Programm nach Möglichkeit innezuhalten. In hervorragender Weise beteiligte sih daran Anna von-Pilgrim, die ihren großen, vollen Sopran, ihr starkes musi- kalishes Können crfolgrei<h in den Dienst der guten Sache stellte: ebenso fanden die vortreffliche Allistin Paula Weber und der hbe- kannte Baritonist Egon-Hefter beide von der Kurfürstenoper lebhafte und verdiente Anerkennung für ihre Leistungen. Der Kapellmeister Heumann, der die Klavierbegleitung feinfühlig aus- geführt hatte, \{<loß den Abend mit einer ausgezeichneten Wiedergabe des Gewitters aus dem „Nheingold“ von Nichard Wagner. Der Klavicrabend von Professor Emil Frey an demselben Dienttaa im Blüthnersaal wurde durch ein zum ersten Male gespieltes Werk: Prélude et fugue pathétigue in A-Moll von Hemy Neymond er- öffnet, das, inhaltlih ziemli< tro>en, troß der guten Wieder- gabe, nur geringen Eindru> binterlteß. Der als Schöpfer fleiner Eigenkompositionen bekannte Konzertgeber bot auch diesmal solche, die in poecsievoller, melodiöser Ausgestaltung munter und in gefälliger Form dahingleiten und re<t ansprehend sind. Dies war vornebmli<h bei der Tondihtung „Springbrunnen“ der Fall, die wiederholt werden mußte. Auch den anderen dargebotenen Kompositionen, wie u. a. Schumanns „Phantasie" und dem Capriccio über. die Balletlmusik aus „Alceste" wurde der Künstler in allen ihren Tonschattierungen innerll< und äußerliß gerecht. Frédéric Lamond wußte an seinem (Dienstag) in der Sing akademie gegebenen Klavicrabend als Beethovenspieler setnen zahl- reichen Zubörerkreis wiederum lebhaft zu fesseln. Auf die selten gehörte, \prôde und \hwerer versländlihe Hammerklaviersonate, Op. 106, folgte die himmelstürmende C-Moll-.Sonate, Op. 111, te<nis< vollendet wiedergegeben. Jn der folgenden As. Dur-Sonate, Op. 110, wirkte besonders der erste Säàh mit seinem best:i>enten, gesarg reihen Thema zu Anfang, ron perlenden Arpecaien um- spielt, sehr reizvoll. Nah der Wiedergabe dec schr fluchtig behan delten Waldsteinsonate, Op. 53, bildete die gewaltige Appassionata den würdigen Abschluß des Abends. Ein gleichzeitig im Bechsteinsaal veranstalteter Liederabend bot Gelegenheit, Anton Sister mans einmal als Wermittler heiterer Gesänge kernen zu lernen. Obwohl seiner Eigenart sol>e erusten

Gehalts besser entsprechen, so wußte er troßdem, dank

seinem musikalishen Empfinden vnd seinex vom Verstande getragenen Vortragbkunst, eine reiche Blütenlese fröhliher und tragi- komischer Lieder zu einem köftlichen Strauß zu vereinen und sie mit feiner {öônen, volltönenden Stimme, von Alexander Neumann verständnisinnig am Klavier begleitet, wirksam auszugestalten.

Im Konzertsaal der Königlihßen Hochschule für Mustk lösten am Mittwoch die Klaviervorträge Mark Günz- burgs etne ungewöhnlihe Erregung bei dem beifällsfreudigen Publikum aus. Der Künstler trug, uriterstüßt vom Neuen Berliner Tonkünstlerinnenorchester unter Iwan Fröbes ztelbewußter Leitung, Konzerte von Brahms, MRubinstein und Saint - Saëns vor; es lagen Charakter und Temperament in der Darstellung, dké besonders dem lebensprühenden Allecro con brio aus Nubinsteins Es-Dur - Konzert zu ungewöhnlicher Wirkung verhalfen. Saint - Saëns? G - Moll - Konzert ließ die virtuose Technik, den farbenrel<hen Anschlag des Künstlers in den Vordergrund treten. Die lebhafte Freude an dieser Glanzleistung fand in langanhaltenden Beifalltäußerungen ihren Ausdru>. Der Btoloncellist Jules Nenaud fsiellte i< gleichzeitig im Theater-

zum Deutschen Neichsan

Dritte Beilage

Berlin, Freitag, den 7. Februar

M ebe

Mitteilungen des.Königlichen Aëronautis<en E | L e 5 R GTIDOE E AEE Observatoriuns,

veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 6. Februar 1913, 8—11 Uhr Vormittags: station

Seehöhe « «_. A | 122 m | 500m | 1000m | 1500m | 2000 m | 3300 m | | | D Temperatur (C°) Rel. Fltgk. (9/0) MPind-Nichtung .

, Geshw. mps.

Himmel bede>t, zu 400 m Höhe Tem 1700 und 1900 m von

4,6 1,5 | —7,6 _(99,4 S __10/_ 2 758 ziemlich beiter Seydisfjord | 7248/9 2Reagen

untere Wolkengrenze bei 1500 m Höhe. Bis | Shields 96,4 (SW wolkig | 5) 2 751| ziemlich heiter peraturzunahme bis 4,7, desgleichen / 9,0 bis 1,3 9,

Wetterbericht vom 7. Februar 1913, Vormittags 94 Uhr.

zeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

1903.

| |

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Nieders, Stufenwertén *) | Barometerstand

l O nunde | 0 1764| meist bewölft | | (Magdeburg) Gr. Yarmouth| 762,7 |C A beiter 6 0 [760] E Krau |77121W Lbededt | 3| 0 769) meilt bemalt 0 767] meist bewölft

“meist bew 2) (Lesina) S O | meist bewölft (765,2 oMtegen | 10/2 Clermont |" N | 0/0 1768| Biarrip | 770,6 |OSO 3 \wolkenl.| 7 0 (768

| NO 1\wolkenl._ 6/0 769 3,5 |Windst. \halbbed| 2/0 770 2|SW 3 wolkig 0 0 S

__S8wolfig | 6/2 [74 _3/bededt | —2/ 4 748 ivebedtt | O

_2 Nebel |__0/0 772 1/Dunst |—1/ 0 772

l Nebel | —2) 0 [769] meist bewölt

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Karlstad |_ 759,1 [S 4| Schnee e

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56,9 /NO l/Schhnee |—À 1/49 63,1 |WNW 2\wolkenl.| 03 3/4 42W 4wolkenl.| —l 057 57,5 [WNW 3 bebet | 1| 2 [754] O),

Petersburg | 3[woltig |

Z L: 7 = 81,5 bis 44,4; 8 = 44, bis 59,4; 4)

| - (laanas

Kiew E Ee

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1 7694|[NO 3sbede>t | 11/2 70

Berichte von preußischen Getreidebörseu und Fruchtmärkten.

C.

Hauptsä<hli< gezahlte Preise für 1 t (1000 kg) in Mark B er Ee

Weizen | Roggen Hafer E | mittel gut

Königsberg i. Pr.

Magdeburg . Dortmund

Berlin, den 7. Februar 1913,

H R v 2 “Pit HRG E dit

165 46 | ils U 207,50 166,50 170 | 156 185 N eus | 170—180 | -— 8‘ 6 164 | 170 187—— 189 156—159 165—166 | ( [62 L 191 p | D O | ) 170 190==196 154—168 175—185 j 189 188—196 197,590—202 174—178,50 I t

Kaiserlides Statistishes Amt. 3. Wr BAMe r.

Verichte von anderen deutschen Fruchtmärkten.

_Aswoltig | 9 3 1Negen | 16] —|

) Die Zahlen dieser Rubrik bedeuten: 0= 0mm; 1= 0,1 bis 0,4; 2 =0,5 bis 24; 3 = 2,5 bis 6,4; 4 = 6,5 bis 124; 5 = 12,5 bis 204; 6 = 20,5 bis 31,4;

9 = ni<ht gemeldet. E Das Hochdru>gebiet über Kontinentaleuropa hat wieder zuge- E E | nommen, sein Maximum von 773 mm reiht von Südfrankreich bis A. N Ungarn. Ein heranziehendes Tiefdru>gebiet über dem Ozean, mit S lee [9 V (C0, ziemlich heiter | etnem Minimum von 720 mm südli< von Island, entsendet Aus- | 770,4 |S l/bededt | 5 0 768 meist bewölkt läufer na< Norddeutschland; in Irland hat \tarker Barometerfall ; E E E RREE E E g O E das Wetter vorwiegend trübe Et _-CTEDETIML, —==—— R —— ———_—— und mild bei im allgemeinen \{wacen, an der Westküste lebhafteren I 4 J “i Î O ) ) N : . H 9 L c. / c (Wustrow i. M.) | Slorenz (70,6 ND s\bededt 9_0 (0 i Winden; das Alpenvorland und der Nordosten hatten stellenweise

meist bewölft Cagliari [768,4 |NW 4wolkenl.| 11 0 766 Frost, die Westküste Niederschläge. Deutsche Seewarte.

O: BELZA L), 1 EMNDNE N I O

Außerdem wurden

Ati Am vorigen E Markttage ant Markttage

g E [E M E" A I A R O do. do- [17 13 70—1450 MÆ, do. do. IV 13,00—13,75 M, g. Nuß- Oualität | sy n Verkaufs- preis (Spalte 1

grusfobhle 0—20/30 mm 8,25—925 Æ, do. 0—50/60 mm 9,75 bis | merkbare Lücken auf. Dagegen sind einige Nebenfiguren vortreffli< | saal der Königlichen Hochschule als feinsinniger Künstler dar, der {ich erin | i h 10,50 M, h. Grusfohle 6,75—9,75 4; 11. Fettfohle: a. Förder- | geschen, vor allem ein von v Gegenpartei als Atheist und Sezialist | au als Solospieler auf seinem s{hwierigen Instrument zu behaupten : Feb E Me I gut kohle 11,25—12,00 M, b. Bestmelierte Kohle 12,50—13 00 4, | \{limmster Art gebrandmarkter Freund des jungen S{ausptelers, | weiß. In Beethovens A-Dur-Sonate fiel sein ausgiebiger, leelen- foruar Marktorte für Durch na ibersläzli@er c. Stückkohle 13,50—14,00 #, d. Nußkoble, gew. Korn I 13,75 bis | der unter etner rauhen, zynischen Außenseite ein warm empfindendes | voller Ton auf, der nur zuweilen von dem kraftvollen Klavierfsptiel / A wert 1 Doppel- brit Schätzung bertauft 14,00 M, do. do. IT 1375—1450 Æ, do, do. ITT 1375—14,50 e, | Herz verbirgt, dann die sympathishe Gestalt eines s<li<ten | August Göllners leiht verdelt wurde." Das ete musikalische j E höhster | niedrigster | höchster e hôcster E E preis | dem | Doppelzentner j J

zerkaufte Menge

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

(0 L 19 do. do. 1V 15,00—13,75 M, e. Koksfoble 12,25—13,00 4; | Mädchens aus dem Volke sowie ein episodis<h auftretender ver- | Gefühl, das den Bortrag warwherzig durhdrang, überwand aber auch IIL. Magere Koble: a. Förderkohle 10,50—12,00 #4, Þ. do. | kommener Mime, der von den Almosen seiner Kollegen lebt. | diese kleine Unebenheit und ficherte dem Künstler uneingeschränkte Mb Ee M M M 6 M M (Preis unbekannt) melierte 11,75—12,75 #, c. do. aufgebefserte je nah dem Stü>- | Troy aller Fehler abex hat dieses Schauspiel um seiner | keñnung. Am Mittwoh_ tonzertierte Anton Hekking im gehalt 12,75—1425 Æ, d. Stüdfoble 1325—15,75 Æ, e. Nuß- | idealistishen Grundstimmung willen etwas ungemein An- | Blüthnersaal, von dem Blüthner-ODrchester unter Leitung 7 : e | W eizen. fohle, gew. Korn I und IT 1525— 1850 #, do. do. 111 16,00 bis | ziebendes, das auch auf das Publikum der gestrigen | von Edmund von Strauß begleitet, mit gutem Erfolg. Das | «_] Château-Salins N A n 2080 l 2000 } A 1950 MÆ, do. do. IV 11,50—13,75 Æ, f. Anthrazit Nuß Korn 1 | Erstaufführung seine Wtrkung nicht verfehlte upd dem Dichter mehr- | Programm des bekannten Knlfkegeigers zeigte mit einèr Ausnahme 20,00—21,50 Æ, do. do. II. 21,50-—25,50 4, g. Föôrdergrus 9,50 bis | fahe Hervorrufe eintrug. Die Darstellung unter der Negie Dr. | vertraute Namen wie d’Albert, Loellmann, Bruch, Bach, Schumann A Roggen. 10,50 Æ, h. Grusfoßle unter 10 mm 6,25—9,00 e; IV. Kofs: | Walter Friedemanns war unglei, vor allen Dingen litt sie unter der | und Popper. Neu war eine Musik von Erlanger, eine gefällig | Nastalt S ¿ A Tit 18,00 1800 | [895 | 18 9) 18.00 18 00 a. HDochofenktoks 15,50—17 50 f, b. Gießereifofs 18,00—20,00 #, | Fehlbefezung der Nolle des Vaters dur Nudolf Blümner. Dkieser | geschriebene, „flüssige Arbeit die au< anderen Bioloncellisten zu Château-Salins : 17:60 17,60 | D i; | / | ' c. Brechkofs T und IT 20,00—23,00 Æ; V. Briketts: Briketts | Schauspieler, den man früher auf den Retnhardtbühnen als guten | empfehlen ist. Flüssige Technik und s{la>enfreier Ton sowie je na< Qualität 11,00——14,25 Æ. Milde Witterung beeinflußt | Episodisten kennen lernte, versagte in dieser führenden Nolle völlig, ja, gedtegene Auffaffung und inniges Empfinden waren von jeher die | Es i G erfte. Dausbrandgeschäft nachteilig, Marktlage sonst stetig. Die nächste | er wirkte zuweilen sogar unfreiwillig komis<h. Auch Ernst Dum>e, der | Vorzüge Hekkings. Den reihen Beifall, der ihm zuteil wurde, ber» « _{[ Château-Salins E 17,50 17,60 Böbserbérsummluna findet am Montag. den 10. Februar 1913, | ven Sohn zu spielen hatte, war nit ganz in seinem Element. Der | diente er vollauf, „desgleichen das ,mitwirkende Ditchester. E eee Nachmittags von 35 bis 47 Uhr, im „Stadtgartensaale“ (Eingang | Stürmer und Dränger, die Sonnennatur, die hier geschildert werden | Sängerin Betty Callish erwies si< (Mittwoch) im Beethoven- ; x Am Stadtgarten) statt. soll, ersien in seiner Sptelweise gar zu wohltempetiert. Immerhin | saal als etne Vortragskünstlerin von Nang, die bet jedem einzelnen : tausbeuren O O Su Gy Ie 4 L012 4 19,54 | 9! 1906 | 19,76 8 155 19 41 1940| 90 f

A aber verdarb er als tüchtiger Schauspieler ni<hts. In der Nolle des | der sehr vershtedenarttgen Lieder ihres Programms die Eigenart und = A _— | 17,00 | ; i | da | j | | L | N | '

e i / x Freundes traf Adalbert Ulrici dagegen ganz den rechten liberzeugenden Ton. | den Wechsel des Stkimmungsgehaltes zu erfassen und stark herauszu- : Magdeburg, 7. Februar. (W. T. B.) Zu>erbe rir Etne eht humoristishe Leistung war ferner. Alexander Ekerts bettelnder | arbeiten wußte. Dieser Fähiakeit galt der Beifall, den sie fand, mehr Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berenet.

Kornzucker 88 Grad o. S. 925—9 30, Nachprodukte 75 Grad o. S Schauspiel d y laubhaft lihteit m lse Ghiberti | als ihter Gesangskunst. Diese ist eigentli mehr ein melodramatischer Ein li - ; ;

ae K As E: T E ‘Gene Nofsinade n Be 4 5 ‘Rolle des obenernäbnter Mdtäend Aud die Bonen Hellberg Sprechgésana, den sie no< dur< Mienensptel zu beleben suht. In : ara Siri) 1) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nit vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den legten se<8s Spalten, daß entsprehender Berit fehlt. ris 16 56 “Sia Melis La S. 18,75—19 00. Stimmung: Still, | und Weißleder sowie Herr Gunold zeichneten si in kleineren Rollen aus. | leßterer Hinsicht wäre weniger gewiß mehr gewesen. erlin, den 7. Februar 1913, Kaiserliches Stalislisbes Amt Rohzucker I. Produït Transit frei an Bord Hamburg: Februar Ss E \ : L V.: Dr. Zacher. i

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