1894 / 258 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

“1. Fiersucun s-Sachen. 2. Aufgebote, Zustellungen u. deral.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2. Vailicheeina, 4. Verlaufs Verpachtungen, Verdingungen 2c. 9. Verloofung 2c. von Werthpapieren.

N) Untersuchungs-Sachen. Keine.

E 2) Aufgebote, Zustellungen L und dergl.

‘Nachdem bezüglih der im Zwangsversteigerungs- verfahren verkauften, früher dem M Düsing ehörigen Häuslerei Nr. 4 zu Neu-Wockern das erfahren aus § 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Mai 1879, betr. die Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Bermögen wegen Geldforderungen, statt- gefunden hat, und Erinnerungen innerhalb der zwei- ien rist nit erhoben worden sind, is Termin bnahme der Rechnung des Sequesters und zur üdzahlung der bestellten Sicherheit an den Käufer rent auf Sonnabend, den 17. November 1894, Vormittags 9 Uhr. Die Rechnung des Sequesters über die Verwaltung des Grundstücks während des Zwangsversteigerungsverfahrens is mit den Belägen zur Einsicht der Betheiligten in der Gerichts\chreiberei niedergelegt. Das Honorar des Sequesters wird auf 75 X, sein Verlag auf 7 M 18 4 festgeseßt. Teterow, den 26. Oktober 1894. Großherzoglihes Amtsgericht.

[44658] Aufgebot. :

Auf Antrag des Gutsbesißers Josef Wetler in Friesenied wird der etwaige Inhaber des angebli zu Verlust gegangenen, von der Bayerischen Notenbankfiliale Kempten unter Nr. 1285 am 14. Juli 1894 über die 49/6 ige Bodenkredit-Obli- gation der Vereinsbank in Nürnberg:

Ser. VIT Litt. A. Nr. 16731 und 21 383 zu je 1000 A und den 49/6 igen Pfandbrief der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank,

Ser. XIIT Litt. F. Nr. 96 284 zun - 1009 M, je mit Kupons vom 1. Januar 1895 an und Talons ausgestellten Depositensheins hiermit aufgefordert, feine Rechte aus dieser Ürkunbe beiti: untérfertigten Gerichte spätestens in dem auf Donnerstag, den 30. Mai 1895, Vormittags 9 Uhr, im dies- geritlihen Sißungsfaale anberaumten Termin an- zumelden und die bezeihnete Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Kempten, 27. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht. (gez) Zübert. Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber: (L. S.) Hofmann, geshäftl. K. Sekretär.

[44323] ; Aufgebot. i

Der Gastwirth Peter Schacht im Lübschen Necht, Glüdstadt, hat das Aufgebot eines am 28. Sep- tember 1893 ausgestellten Schuldscheins des Kredit- vereins zu Glückstadt, eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, an den Antragsteller über ein Darlehn von 1000 4 nebst 34 9% p. a. seit dem Ausstellungstage auf sechsmonatige Kün- digung beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. Mai 1895, Vormittags 1S Uhr, vor dem unter- zeihneten Geriht anberaumten Aufgebotstermine feine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.

Glückstadt, den 22. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht. Veröffentlicht: (L. S.) Bauer,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

(7e Aufgebot. - Auf Antrag des Böttchermeisters Johann Rade- macher in Proskau wird der unbekannte Jnhaber der von der Deutschen Lebensversicherungs- Gesellschaft in Lübeck am 23. Oktober 1863 auf das Leben des Antragstellers ausgestellten, auf Inhaber lautenden Police Nr. 30391 über 500 &, welche abhanden ekommen ift, aufgefordert, seine Rechte und An- sprüche auf dieselbe spätestens in dem auf Sonn- abend, den 5. Januar 1895, Vormittags JL Uhr, angeseßten Aufgebotstermin bei dem unter- zeichneten Gerichte anzumelden, au die Police vor- zulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird. Lübeeck, den 20. April 1894. Das Amtsgericht. Abth. 1.

[43460] Aufgebot. Nachstehende, von der Lebensversicherungs-Aktien- esellshaft Germania zu Stettin ausgestellte Ur- unden, und zwar: I. Policen:

1) Nr. 275 154 über 5000 46 vom 23. September 1879 für den Kaufmann und Gastwirth Claus Christian von der Osten zu Gauensiek, demnächst durch Zession d. d. Stade, den 8. Mai 1884, auf den Domänenpächter Peter Nopers in Gauensieker- sand übergegangen,

2) Nr. 333046 über 1500 A vom 11. September 1883 für den Viehhändler Joachim Heinrih König zu Nenndorf,

3) Nr. 261 672 über 3000 A vom 826. Januar 1877 für den Bäckermeister und Restaurateur Lud- wig Pickardt zu Plettenberg,

4) Nr. 360 665 über 3000 A vom 30. April 1886 für den Landwirth Carl Georg Roese zu Murzinowo-Borowo;

II. Depositalscheine :

1) vom 26. Ret 1881 zur Police Nr. 282 802 für den Postgehilfen Hermann Emil Floryan Kranz zu Krojanke,

2) vom 25. April 1883 zum Sterbekassenbuch Nr. 76610 für Joseph Strasser, Messershmied in Regensburg, ;

3) vom 21. August 1880 zur Police Nr. 135 894 für Michael Bäumler,

4) vom 11. Februar 1889 zur Police Nr. 232 726 für den Postschaffner Franz Jost zu Frankfurt a. M.,

9) vom 17. ‘Dezember 1880 zu dem Sterbekassen- but) Nr. 71 382 für Frau Johanna Reymann,

| Oeffentlicher Anzeiger.

sind angeblich verloren gegangen und ist deren Aufgebot, und zwar:

zu I. 1) von den Erben des Domänenpächters N NRopers zu Gauensiekersand, vertreten dur den

echtsanwalt Freude- zu Stettin, E

zu T. 2) vom Viehhändler Joachim Heinrih König zu Nenndorf, b zu I. 3) von dem Wirth L. Pickardt zu Pletten- erg,

zu I. 4) von dem Rendanten Roese zu Berlin, Kesselstraße Nr. 19,

zu I1. 1) von dem Ober-Postassistenten Hermann Kranß zu Königsberg i. Pr., vertreten durch den Rechtsanwalt Freude zu Stettin, :

zu II. 2) von der Friseurgattin Josepha Mühl- bauer geb. Strasser, zu Regensburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Freude zu Stettin, S

zu IT. 3) von dem pensionierten Wechselwärter Michael Bäumler zu Cslarn in Bayern, vertreten dur den Rechtsanwalt Freude zu Stettin, |

zu I1. 4) von dem Postshaffner Franz Jost zu Frankfurt a. M., vertreten dur) den Rechtsanwalt Dr. Helfrih daselbst, |

zu I]. 5) von der verwittweten Johanna Ney- monn, geb. Rote, zu Berlin, Blumenstr. 33 a. u. 34,

beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den L. Juni 1895, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeich- neten Gerichte, Elisabethstr. 42, Zimmer Nr. 53, anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Stettin, den 10. Oktober 1894. :

Königliches Amtsgericht. Abtheilung X1.

[41831] Aufgebot.

Der am 5. Juli 1888 auf den Namen Anna Schaa ausgestellte Empfangschein der städtischen Spar- und Leibkasse zu Emden Nr. 18 229 über 400 M ift verloren gegangen. Es wird daher auf Antrag der Schaa der Inhaber dieses Scheins hierdurch aufgefordert, seine Nechte an denselben spätestens Dienstag, den 7. Mai k. J., Morgens 114 Uhr, hier anzumelden und den Schein vorzu- legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Embden, den 9. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht. IT. [44801] Aufgebot.

Bei dem Antritte der K. Pfarrei Günterêeleben nah dem Tode des Pfarrers Hofmann dortselbst fand der neue Pfarrer Herr Elias Schmitt, daß ein Sparkassenshein über 66 4 51 4, der gemäß dem vorhandenen Verzeichnisse in der Pfarreistiftungskasse sein follte, niht aufzufinden war. Die fragliche Summe von 66 4 d1 4 is angelegt bei der Distriktssparkasse Würzburg laut Vortrag im IV. Bande des Passivkapitalienbuches der Distrikts-

[44806]

etragenen unten aufgeführten Artikelinhaber haben

Bezeichnung der Grundstücke

6. Ko

10. Verschiedene Bekanntmachungen. sparkasse Würzburg r/M. unter Nr. 1087 für die O URng üntersleben. Ueber den Ver- bleib des Sparkassenscheines konnte nichts ermittelt werden. Auf Antrag des Herrn Pfarrers Schmitt wird nun, da die geseßlichen Vorausseßungen gegeben sind, Aufgebotstermin auf Freitag, den 31. Mai 1895, Vormittags 9 Uhr, Sigungssaal Nr. 30, 1. Obergeschoß, bestimmt, und der etwaige Inhaber dieses Sparkafsenscheines aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine feine Rechte bei dem unterzeich- neten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgt.

Würzburg, den 24. Oktober 1894.

Kgl. Amtsgericht. (gez.) Rottmann, Kgl. Ober-Amtsrichter.

Vorstehendes Aufgebot wird gemäß §8 842 und 847 der N.-Z.-P.-O, öffentlich bekannt gemacht.

Würzburg, am 26. Oktober 1894.

Gerichts\hreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Der Kgl. Ober-Sekretär : (L. 8.) Baumüller. [44800] Aufgebot.

Nr. 49 781. Das Großh. Amtsgericht zu Heidel- berg erließ uuterm Heutigen auf Antrag der ledigen Wilhelmine Birnstihl von Ziegelhausen folgendes Aufgebot :

Die Antragstellerin hatte auf 1. Januar 1894 aus Einlagen ein Guthaben

1) an die städtishe Sparkasse in Heidelberg im Betrage von 329 4. 91 5, verzinslich zu 3X 9/6 laut Eintrag in Konto F Nr. 959,

2) an die Spargesellshaft für Landgemeinden in Sn im Betrage von 52 M 79 auf Ein- lagebuch Nr. 15 762.

_Die über diese Guthaben ausgestellten Sparkassen- büchlein sind in Verlust gerathen und wird die Kraftloserklärung derselben beantragt. Aufgebots- termin wird auf Freitag, 24. Mai 1895, Vorm, 9 Uhr, bestimmt, und wird der Inhaber der obenbezeichneten Sparkassenbücher aufgefordert, spätestens in diesem Termine seine Nechte bei dem diesfeitigen Gericht anzumelden und die Sparkafsen- bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben ausgesprochen würde.

Heidelberg, 27. Oktober 1894.

Der Gerichts\{hreiber Gr. Amtsgerichts : 8) Ee

[11007] Aufgebot.

Nachdem die Firma Kübler & Niethammer in Kriebstein das Aufgebotsverfahren hinsichtlih des von Câsar Teichmann in Erfurt ausgestellten, von Anton Täuber in Lobenstein acceptierten Wechsels über 264 4, fällig am 20. Mai 1894, beantragt hat, so wird der Jnhaber dieser Urkunde hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 23. No- vember 1894, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots-

termine seine Rehte anzumelden und die Urkunde

Oeffentliche Ladung.

Bei den Verhandlungen, betreffend Anlegung des Grundbuchs für die zum Amtsgerichtsbe haben die in nastehender Uebersicht genannten Personen das Eigenthum an den daselbst näher bezeihneten Grundstücken beansprucht.

nicht ermittelt werden können. Gemäß § 58 Abs. 2

Artikeleigenthümer bezw. die etwaigen, dem Namen und Aufenthaltsorte nah unbekannten Erben derselben bie anberaumten Termine vor das unterzeichnete Amtsgericht, Abtheilung 1V, in dessen Gesch diesem Termine ihre etwaigen Ansprüche an den untenbezeichneten Parzellen anzumelden, widrigenfalls ohne Einwilligung der Geladenen die Eintragung des Eigenthums an den Grundstücken in Gemäßheit des § 58 Abf. 1 a. a. O. erfolgt.

Die Grundstücke find in der Grundsteuer-

Nr. der

Flur| Parz.

Bezeichnung

der Lage Kultur

Flächen- _inhalt_

mutterrolle eingetragen :

Auf den Namen

7. Erwerbs- und 8. Niederlassung 2c. von Nechtsanwälten. 9, Bank-Ausweise,

dit-Gesellschaft Aktien u. Aktien- berds, Bitt afts-Genossen ha T :

vorzulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird.

Lobenstein, den 9. Mai 1894.

S Amtsgericht. eyer.

[44663] Aufgebot.

D ran a Med ß

eleute Peter eder, Wilhelmine, geb.

Walter, ¿u Vallendar, 4

2) Heinrih Schmidt zu Weis, minderjährig und E durch feinen Vater Valentin Schmidt da- evt,

3) Maria Walter zu Horchheim, alle vertreten durch Nechtsanwalt Tilmann bier, /

werden alle diejenigen, welche an die im Grund- buch von Weis Band 22 Art. 1053 Fol. 13 Abth. 111 Nr. 1 eingetragene, aus dem ypothekenbuch für aufgebotene Hypotheken des Schöffengerichts Heim- bah Vol. 1 Fol. 48 Nr. 75 übernommene Hypotheke von 50 Thaler mit 59/6 Zinsen zu Gunsten des Ober-Forstmeisters Freiherrn von Stolzenberg zu Lasten der Eheleute Johann und Charlotte Walter 11 zu Weis sowie an den binterlegten Erlös aus der für die Forderung verhafteten und versteigerten Par- zelle Flur 6 Nr. 281 von Weis im Betrage von 79 4 97 § Ansprüche und Rechte geltend machen wollen, hiermit aufgefordert, dieselben spätestens in dem auf den 15. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 9, hier anberaumten Auf- gebotêtermin anzumelden und zwar bei Meidung des Rechtsnachtheils, daß alle diejenigen, welche ihre Ansprüche und Rechte auf den hinterlegten Betrag niht rechtzeitig anmelden, mit diesen werden ausg- geshlossen werden. (K. 54/88.) Neuwied, den 17. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht.

[43892] Bekanutmachung.

Die Wittwe Gottfried Schwippert, Margaretha, geb. Hoiy, zu. Hennef nimmt das Eigenthum an der in der Gemeinde Hennef gelegenen, unter Artikel Nr. 1150 der Grundsteuermutterrolle auf den Namen von Gottfried Spindler zu Königswinter und Josef Dell zu Rhöndorf eingetragenen Parzelle Flur 1 Nr. 2000/981, Fn der Wahlbonnen, Acker, groß 1 a 56 qm, mit 1/100 Thaler Reinertrag, in Anspruh. Alle diejenigen, welhe Ansprüche auf vorstehendes Grundstück erheben , insbesondere die unbekannten Erben des Gottfried Spindler und Josef Dell, werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte spätestens in dem auf den 15. Dezember 1894, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termine geltend zu machen, widrigenfalls die Ein- tragung der Eingangs genannten Ww. Gottfried Schwippert als Eigenthümerin des Grundstücks in das Grundbuch erfolgen wird.

Königswinter, den 24. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht. [II1.

zirke Waldbröl gehörige Katastergemeinde Lichtenberg, run Die im Flurbuche cin- des Geseßes vom 12. April 1888 werden daher diese rmit öffentlih zu dem auf den 20, Dezember 1894

äftslokal, Haus Nr. 108, mit der Aufforderung geladen, spätestens in

Namen und Wohnort derjenigen Personen, welche das

Eigenthum an den Grundstücken beanspruchen.

16 298 |im Staffelberg 20 | 205 Jin der Mohrenbach s 23 | 390/2 | hinter d. Kirhenkamp | Atcker

Holzung |—

| | 401/1 | am Kreußland Aer al Í Holz | 28þ | Niederwarnsbacher- | Wiese wiese

V

o o

in den Frlenhähnen Holz ober d. Heckenfeldchen L

in den Jrlenhähnen

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oben am Schenkhaus Asbacher Berg

Am ‘Asbacher Berg

Ds O =—JE

auf dem Höchsten Aer

j unten im Hamborn 3 i

Waldbröl, den 26. Oktober 1894.

[44660] Aufgebot.

An die verschollene Louise Beate Sturm, geboren am 5. August 1844 zu Themar, die von dort 1867 nach Amerika auswanderte, sowie an deren unbekannte Erben erläßt das Herzogliche Amtsgeriht Themar unterm 27. Oktober 1894 Aufgebot mit der Bekannt- gabe, daß bei Nichtanmeldung die 2c. Sturm für todt und beerbt, die unbekannten Erben aber mit ihren Ansprüchen für ausgeschlossen werden erklärt werden. Aufgebotstermin: Montag, den 13. Mai

geb. Rothe,

va| « |qm |Unt. Artik.|

1895, Urtheilsverkündung: Montag, den 20, Mai

188 | Klein, Peter, in Wendershagen

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I Bröhl, Heinrich, in Niederwarns- bach | Wissel, Heinrich, in Odenspiel

Steib, Johann, (Weber's Gut) in Lichtenberg

| Gerhard, Anton, in Erdingen Gemeinde Erdingen

} Neuhoff, Heinrich, in Hülstert

| | E Lenz, Arnold, in Geiningen

| | | | | f

| |

Schneider, Jakob, in Seifen

g | Adolphs, Peter, in Geiningen | |

Königliches Amtsgericht. Abtheilung IV. Gerichtsschreiberei. (Unterschrift), Aktuar.

E895, Vormittags Ak Uhr. Antragsteller : Emil Johann Oskar Sturm in Themar. Zur Beglaubigung: (L. §8.) Wenzel, Gerichtsschreiber.

[44656] Aufgebot,

Auf Antrag der früheren Gutsbesißerfrau Pelagia von Zakowska aus Kwieciszewo wird der verschollene frühere Gutsbesißer Anton von Zakowski, zuleßt in Zakowice wohnhaft, Ehemann der Antra stellerin, und die von ihm etwa zurückgelassenen unbekannten

Diederichs, Heinrich, zu Wendershagen. Diederichs, Peter, Zimmermann das

Holschbach, Noderih, Bergmann, und Ehefrau Regina,

Diederichs, Peter, Zimmermann in Wendershagen.

I. Staugier, Peter, Schreiner in Wendershagen,

II. dessen Kinder I. Ebe, als:

a. Staugier, Gertrud, in Wendersha en, b. Staugier, Jakob, minderj., daselbst.

elbt.

geb. Becker, zu Birzel.

I. Haack, Anton, Bergmann Wittwe, Anna Maria, geb. Neuhoff, zu Hülstert,

I]. deren Kinder, als:

1) Heinrih Haack, Bergmann zu Hahn-Hof bei Niederfishbach bei Kirchen,

2) He Haack, Ackerer zu Hülstert,

3) Louise Haack, Ehefrau Johann Brockhagen zu Lichtenberg, |

4) Heinrih Josef Haack, Soldat bei der 3. Komp. Inf.-NRegts. 68 in Koblenz,

9) Gertrud Haack, Dienstmagd zu Buchenhof,

6) Wilhelmine Haack, minorenn, zu Hülstert.

Schneider, Franz, Tagelöhner zu Seifen.

Erben und Erbnehmer aufgefordert, sh spätestens in dem Aufgebotstermin am 24. September 1895, Vorm. 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht {riftli oder persönlich zu melden, widrigen- falls der Verschollene wird für todt erklärt werden. Strelno, den 27. Oktober 1894. Königliches Amtsgericht.

[44659] Bekanntmachung. U Auf Antrag der unverehelihten großjährigen Johanna Mikosh in Gleiwiß, vertreten dur den

Rechtsanwalt Geißler in Köfel, wird deren Bruder, der am 27. Juni 1848 geborene frühere Stellen- besißer Peter Mikosch aus Ksienzowies, welcher seit dem Jahre 1876 verschollen i, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 12, Oktober 1895, Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird.

Leschnitz, den 24. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht. [44661] Aufgebot.

Auf Antrag der Tesicanentspollfirecker der ver- storbenen Eheleute, Rentner Ferdinand Wiebe und Elisabeth, geb. Gosling (Gösling), nämlich des Carl Cornelius Wiebe in Hambura und des S(losser- meisters Jean Rudolph Carl Ellrich in Altona, beide vertreten durch den hiesigen Rechtsanwalt Dr. jur. Alfr. Th. Müller, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

Es werden :

1) alle, welhe an den Nachlaß der am 10. Novem- ber 1886 zu Wandsbek bezw. 25. September 1894 hierselbst verstorbenen Gheleute, Rentner Ferdinand Wiebe und Elisabeth, geb. Gosling (Gösling), Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen ; alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von den genannten Erblassern am 18. März 1873 hierselbst gemeinscaftiüih errihteten mit zwei von den genannten Erblassern am 17. Sep- tember 1877 bezw. 20. November 1883 hierselbst gemeinschaftlih errihteten Anhängen uud einem von der genannten Erblasserin am 6. Juli 1887 hierselbst allein errihteten Anhang ver- sehenen, am 4. Oktober 1894 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der darin bezw. durch Beschluß der hiesigen Vormundschastsbehörde vom 10. Oktober 1894 erfolgten Ernennung der Antragsteller zu Testamentsvollstreckern und den denfelben im § 12 des Testaments ectheil- ten Befugnissen, namentlih der Befugniß, Mos- und Immobilien öffentlich oder unter der Hand zu verkaufen und in Um- und Zuschreibung von

Immobilien sowie ‘von Hypothekpösten und Staatspapieren vor den beikfommenden Behörden zu fonfentieren, auch das Testament nöthigenfalls authentisch zu interpretieren, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, folhe An- und Wider- sprüche bei der Gerichtsschreiberei des unter- zeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock,

Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem

auf Freitag, den 21. Dezember 1894,

Nachmittags A Uhr, anberaumten ‘Auf-

gebotstermin, im Justizgebäude, Dammthor-

straße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7 anzu- melten und zwar Auëwärtige thunlichst unter

Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmäch-

tigten bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 24. Oktober 1894.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotsfachen. (gez.) Tesdorpf Dr. Veröffentlicht: U de, Gerichtsschreibergehilfe.

[44662] Aufgebot. Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Stachow in Bremen als Verwalters der im Bremischen Staats- gebiete befindlichen Bestandtheile des Nachlasses des am 30. August 1880 in Ncw-York verstorbenen Johann Heinrih Wendt und des Nachlasses des am 17. August 1878 in New-York verstorbenen Jacob Bernhard Wendt werden die Erben der Lebteren damit aufgefordert, ihre Erbansprüche spä- testens in dem hiermit auf Freitag, den 8. Fe- bruar 1895, Vormittags 11 Uhr, in der Amtsgerichtsstube, unten im Stadthause Nr. 6, an- beraumten Aufgebotstermine bei Strafe des Aus- \{lusses anzumelden. Bremen, den 30. Oktober 1894.

Das Amtsgericht.

(gez.) Arnold. :

Zur Beglaubizung: Stede, Gerichtsschreiber. [44697] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 23. Oktober 1894 is der am 11. November 1846 hierselbst geborene Handarbeiter Johann Karl Friedrih Kleine für todt erklärt.

Eilenburg, den 25. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht.

[44701] Bekanntmachung. Durch Urtheil vom heutigen Tage sind 1) Hans Julius Gottfried Mortensen, geb. am 20. April 1824 zu Eckernförde, 2) Wilhelm Johann Bernhard Nudolf Wernich, geb. am 4. April 1824 in Borby, für todt erklärt. Ecernförde, den 24. Oktober 1894. Königliches Amtsgericht. Abtheilung I.

[44683] :

In dem auf Antrag der Wittwe des Hausmanns Johann Hinrih Spiering, Marie Meta, geb. Nor- denholz, in Hinnebeck, als Vormünderin der minder- jährigen Kinder aus ihrer Che mit ibrem genannten verstorbenea Chemann, eröffneten Aufgebotsverfahren behufs Kraftloserklärung der 3X prozentigen Bremi- schen Staatsshuldverschreibungen von 1873 Litt. 6. Nr. 1178 über 1000.— M und Litt. K. Nr. 380 über 300.— M sind durch Ausschlußurtheil vom 26. Oktober 1894 die bezeichneten Schuldverschrei- bungen für kraftlos erklärt.

Bremen, den 30. Oktober 1894,

Der Gerichtsschreiber: Ste de. [44693] /

Folgendes Urtkeil:

Auf den Antrag des Gutsbesißers Bosselmann auf Gr. Nienhagen, R.-A. Buckow, erkennt das Großherzoglide Amtsgericht zu Güstrow dur den Amtsrichter Schroeder für Necht :

Die drei von der Wollmarkts-Direktion in Güstrow für den Gutsbesißer Bosselmann auf Gr. Nienhagen ausgestellten Lagerscheine Nr. 818, 819 und 820 vom 19. Buni 1893 über in daz Wollmagazin in Güstrow eingelicferte je 231 Flausch Wolle zu 20,77 Ztr., einen Sack lose Wolle zu 2 Ztr. und einen Sack Lammwolle zu 0,73 Ztr. werden für kraftlos erklärt.

Von Nechts. Wegen. (gez.) Schroeder. ist am 26. Oktober 1894 verkündet worden.

Güstrow, den 27. Oktober 1894.

Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[44698] Bekanntmachung. : j Dur Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist das Sparkassenbuch Nr. 16 972 der stôdtishen Spar- kasse zu Frankenstein in Schlesien über 167,92 M, ausgefertigt für Anna Nasch z:: Roksdorf, für kraft- los erklärt worden. Frankenstein, den 25. Oftober 1894, Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs!

Verkündet am 24. Oktober 1894. Lange, Gerichts\chreiber. E

Auf den Antrag des Sanitäte-Ratbs Dr. Heinri Jänish zu Wölfelsgrund, des Kolonisten Franz Weigang zu Grafenort, der Bauerwittwe Maria Beschorner und deren Kinder Geschwister Beschorner zu Lichtenwalde, der Bauerwittwe Maria Beschorner, geb. Prause, und deren Kinder Geshwister Beschorner zu Lichtenwalde, des Bauers Alois Fritsche zu Wölfelsdorf und des Häuslers Dominikus Bergmann zu Martinsberg erkennt das Königliche Amtsgericht zu HSabelschwerdt für Recht : :

1. Das Hypothekeninstrument über die auf Nr. 59 a. Wölfelsgrund Abtheilung 111 Nr. 13 eingetragenen und auf den Antragsteller übergegangenen 50 Thlr., bestehend aus:

a. der notariellen Schuldurkunde 4. d. Habel- \{werdt, den 11. Oftober 1861, /

b. dem Ingrossationsvermerk und Hypothekenbuchs- auszuge vom 17. Oktober 1861,

wird für kraftlos erflärt.

2) Das Hypotkbekeninstrument über die auf Nr. 116 Grafenort eingetragene und auf den Kolonisten August od zu Neuhain übergegangene, zu 5 9/9 verzins-

iche:

a. Darlehnsforderung von 300 Thlr. in Abthei- lung I1[I Nr. 5,

b. Kaufgeldforderung von noch 900 in Abtkbei- [lung 111 Nr. 8 (ursprünglich 1140 4),

bestehend:

ad a. aus der Verhandlung d. d. Habels{werdt, den 26. Juli 1854, aus dem Inarossationsvermerk und dem Hypothekenbuchsauszuge vom 18. März 1855, aus dem Zessionsvermerke vom 30. Juli 1877,

ad b. aus den Verhandlungen d. d. Grafenort, den 7. November 1875, a. d. Habelshwerdt, den 12. November 1875, aus dem Hypothekenbriefe vom 8. August 1877, aus dem Löschungs-, Zessions- und Nochagültigkeitêsvermerk vom 8. August 1877

wird für kraftlos erklärt.

3) Die Gläubiger bezw. Nechtsnachfolger an dem

auf Nr. 1 Lichtenwalde-Schnallensteinerantheils Ab-

theilung IIT Nr. 5 für Anton Beschorner zu Lichten- j 14. Februar

walde, auf Grund der Urkunden vom —— me, - 1870

5. Juni s. Värz

und vom 5 10, Siebe 1871, zu 5% verzinslich

eingetragenen Kaufgeldrückstande von 382 DPlY:

21 Sgr. 1 Pfg. werden mit ihren Ansprüchen auf

diese Post ausgeschlossen.

4) Das Hypothekeninstrument über die auf Nr. 1 Lichtenwalde-Schnallensteinerantheils in Abtheil. 111 Nr. 3 für Augustin Wolf noch eingetragene, zu 5 % verzinsliche Ausstattung nebst Vatererbe von 30 Thlr. 13 Sgr. 7 Pfg., bestehend aus:

a. der Verhandlung - d. d. Habelschwerdt, den 12. September 1835, /

b. dem Ingrossationêvermerk zufolge Verfügung vom felben Tage,

c. des Hypothekenbuhéauszuges von demselben Tage,

d. des Löschungs- und Nochgültigkeitsvermerks vom 8. März 1839

wird für kraftlos erklärt.

5) Die Gläubiger bezw. Rechtsnachfolger an den auf Nr. 31 Wölfelsdorf Abtheilung 111 Nr. 6 und 7 für den Freihäusler und Schlosser Ignatz Fritsche aus E n A N, laut Ver-

2. Juli 182 ; e 20 Said 1896 eingetragenen Dar [lchnsforderungen von 114 Thlr. 20 Sgr. bezw. 100 Thlr., werden mit ihreü Ansprüchen auf diese Post ausges{chlossen.

6) Das Zweiginstrument über die auf Nr. 11 Martinsberg Freirichtergutsantheil, Abtheilung 111 Nr. 9, Spalte Veränderungen eingetragenen 33 Thlr., bestehend aus:

a. den Verhandlungen 4d. d. Habelshwerdt, den 14. September 1850, 4. Januar 1851, 3. Mai 1853, 13. November 1860,

b. den Ausfertigungs-Ingrossations- und Zessions- vermerken vom 9./21. Juli 1855, 14., 15., 16. No- vember 1860, 4. Februar 1893,

c. dem Hypothekenbuchsauszuge vom 21. Juli 1855

wird für kraftlos erklärt.

Den Antragstellern werden die Kosten des Ver- fahrens zur Last gelegt.

[44686]

fügung vom

[44377] Im Namen des Königs!

Auf den Antrag der Ackerbürger Valentin und Eva, geb. Henkel, Lebok'shen Eheleute in Vjeft, als eingetragene Eigenthümer der Grundstücke Blatt Nr. 195 Ujest A. und 201 Ujest B, erkennt das Königliche Amtsgeriht zu Ujest durch den Amts- rihter Goguel für Necht :

1) Das über die auf Blatt Nr. 195 Ujest A. und 201 UVjest B. in Abtheilung 111 unter Nr. 5 bezw. 2 für Frau Hotelbesißzer Anna A geb. Heinte, in Groß - Strehliß auf Grund der chuldverschrei- bung vom 5. Juli 1889 am 9. Juli 1889 einge- tragene, zu fünf Prozent seit dem 1. Juli 1889 in vierteljährigen Raten verzinslihe Hypothek von 4500 4, in Worten: Viertausend fünfhundert Mark, gebildete Instrument wird für kraftlos erklärt.

2) Die Kosten des Verfahrens werden den Antrag- stellern auferlegt.

[44692] Bekauntmachung.

Durch Aus\{lußurtheil vom 20. Oktober d. J. sind der Hypothekenbrief über die auf De Blatt Nr. 61 Abth. 111 Nr. 3 füc“den Rentier Heinrich Stammer zu Weißenhöhe eingetragenen 450 A. und die Hypothekendokumente über die auf Stadt Wirsiß Blatt Nr. 19 Abth. 111 Nt: 1, 2 und 3 für den Pfarrer Kasimir Pydynkowski als Kosztowo eingetragenen 300 Thlr., 600 Thlr. und 100 Thlr. für kraftlos erklärt, und die Inhaber folgender Posten: der auf Nebthal Blatt Nr. 213 Abth. 111 Nr. 1 für den Altsißer Johann Newo- lióóki aus Königstreue En 600 M, der auf Königstreue Blatt Nr. 3 Abth. 111 Nr. 7 für denselben noch eingetragenen 450 6 und der auf Stadt Wissek Blatt Nr. 43a., 239 und 240

Abth. 111 Nr.. 8 bezw. 1 bezw. 1 für den Förster

Jgnay Praufse zu Jenne resp. dessen Erben eingetra- genen 81 Thlr. 16*Sgr. 3 Pf. mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen. Wirsitz, den 22. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht. [44689] Vekauntmachung. Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind: 1) die Hypothekenurkunde über die auf dem Grundstücke Band 11 Blatt Nr. 34 des Grundbuchs von Altzauche in der 3. Abtheilung unter Nr. 1 eingettagenen 25 Thlr. Vatererbe für Fier Hanschke, bei erreihter Großjährigkeit zu zahlen und vom 16. Lebenejahre des Gläubigers an mit 49% des Jahres zu verzinsen, bestehend aus Ausfertigung des gerichtlichen Auseinandersetzungsvertrages vom 11. Februar, 7. März und 9. Mai 1846 nebst Hypo- e N Naanazug und Quittungsverhandlung vom 9. Mär : E 1856 mit bezüglihem Hypothekenbuchs- auszuge für kraftlos erklärt worden;

2) die etwaigen Berechtigten des auf dem Grund- stücke Lübben Stadt Band X Blatt Nk. 456 in der 3. Abtheilung unter Nr. 2 des Grundbuches aus

Elite 4. Dezember 1833 dem Erbrezesse vom 14. März 1834 für den

Glasermeister Johann George Jamm zu Lübben ein- getragenen Erbtheils von 92 Thlr. 27 Sgr. mit ihren etwaigen Rechten auf diese Hypothekenforderung ausgeschlossen worden. Lübben, den 27. Oktober 1894. Königliches Amtsgericht. Abtheilung I.

[44699]

Durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts zu Haspe vom 24. Oktober 1894 sind Friedrich Peter Sengstmann oder dessen Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüh:n auf die im Grundbuchß von Asbeck Blatt 26 Abth. TIT Nr. 6 eingetragene Abfindung ad 13 Thlr. 10 Sgr. 9 Pf. ausgeschlossen.

Haspe, den 24. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht. [44691] Aus\chlußurtheil.

In der Aufgebotssache F. 13/94 erkennt das Königliche Amtégericht zu Groß-Strehliy durch den Amtsrichter Wiedemann für Ret :

1) die unbekannten Berechtigten der für die Ge- \{wister Josefa und Martin Pasternok auf Vlatt 27 Grodisko Abtheilung 111° Nr. 1 zufolge Verfügung vom 13. Juni 1834 eingetragenen je 20 Thlr. 2 Sgr. 71/5 Pf. sowie der weiteren Bercchtigungen :

a. der Josepha Pasternok eine Kuh im Werth yon 10 Reichsthalern,

b. des Martin Pasternok 2 Ochsen im Werth von 11 Thalern zu fordern, sowie endlih be; der Ver- heirathung ein Hochzeitsmahl resp. Hochzeitsfrühstück zu verlangen, werden mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschlossen.

2) Die Kosten fallen dem Antragsteller zur Last. Verkündet Gr.-Streliß, am 2. Oktober 1894. Breuer, Gerichts\creiber.

[44688] Aufgebot.

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 26. Oktober 1894 sind alle unbekannten Eigen- thumsprätendenten mit ihren Rechten und Ansprüchen an den im Grundbu von Kierspe Band 7 Blatt 157 auf den Namen des Pastors Gustav Hüser zu Evingsen eingetragenen Grundstücken Flur 25 Nr. 55 und 129 Steuergemeinde Kierspe auf Antrag der Wittwe Kaufmann Karl Hüser, Wilhelmine, geb. Lausberg, in Bremecke ausgeschlossen.

Meinertshagen, 26. Öktober 1894.

Königliches Amtsgericht.

[44687] Aufgebot.

Durch Ausf{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 4. Juli 1894 sind alle unbekannten Eigen- thumsprätendenten mit ihren Rechten und Ansprüchen

a. an den zum Grundbu noch nicht übernom- menen Grundstücken Flur 6 Nr. 365/239 und 367/239 der Steuergemeinde Valbert, :

b. an den im Grundbu von Nönsahl Band L Blatt 212 auf den Namen des Landwirths Heinrich Jacob Schmidt zu Eiringhausen und dessen Ebefrau Anna Catharina Voshahn zur einen Hälfte und des Landwirths Peter Hüttemeister nebst seiner Ehefrau Maria Magdalena Finkenroeder zur anderen Hâlfte eingetragenen Grundstücken Flur 4 Nr. 223, 246, 292 der Gemeinde Nönsahl und an dem im Grund- buch von Rönsahl Band 111 Blatt 157 auf den Namen der Geschwister Henriette, Amalie, Caroline und Louise Hellmih eingetragenen Grundstücke Flur 4 Nr. 185 der Gemeinde Nönsahl,

c. an den im Grundbuch von Kierspe Band 111 Blatt 1 auf den Namen des Peter Wilhelm Holl- weg zu Linge bei Müllenbah eingetragenen Grund- stüden Flur 21 Nr. 409 und 423 der Gemeinde Kierspe, und zwar: i

zu a. auf Antrag des Landwirths August Klute zu Hösinghausen,

zu b. auf Antrag des Butterhändlers Wilhelm Kopperberg zu Schmitwipper und

zu c. auf Antrag des Ackerers Eduard Kopperberg zu Linge bei Marienheide

ausgeschlossen. Meinertshagen, 26. Oktober 1894. Königliches Amtsgericht.

[44673] Oeffentliche Zustellung. j

Der Tischler Hugo Klaene zu. Neu - Weißensee, Langhansêstraße 5, vertreten dur den Rechtsanwalt Marx Flatow zu Berlin, Oranienstraße 75, klagt gegen seine Chefrau Emma Klaene, geb. Bernauer, früher zu Berlin, Grüner Weg 42, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, in den Akten I. R. 235. 94. mit dem Antrage auf Ebescheidung, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die erste Zivilkammer des Könialichen Land- gerihts IT zu Berlin, Halleshes Ufer 29/31, ZYBimmer 33, auf den 19, Januar 1895, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachter Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede- der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 26. Oktober 1894.

Schulz, als Gerichts\creiber

des Königlichen Landgerichts 11. Zivilkammer I.

[44674] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Auguste Schulz, geb. Templiner zu Kolonie Berg bei Zerpenschleufe, vertreten durch

den Rechtsanwalt von Glasenapp zu Berlin, Fr richstraße 205, flagt gegen ihren Ehemann, Arbeiter ea Wilhelm Albert Schul unb kannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlaslun M den Akten I. R. 234, 94, mit dem Antrage auf Un scheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts 11 zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, 1 Treppe, Zimmer 33, auf den 19. Januar 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerich zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke dex öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 26. Oktober 1894.

__ Schulz, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 11. Zivilkammer 1.

[44675] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Arbeiterin Marie Urbanczyck, geb. Fährich, zu Friedrichëberg, vertreten dur den Rechtsanwalt A. Levy zu Berlin, E ER flagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Robert Urbanczyck, unbekannten Aufenthalts, wegen bös liher Verlassung und Nichtgewährung des Unterhalts in den Akten I R. 227. 94 mit dem Antrage auf Ehe- scheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T1 zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, 1 Treppe, Zimmer 33, auf den 19. Jg- nuar 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 27. Oktober 1894.

Schulz, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 11. Zivilkammer 1.

[44680] Oëffentliche Zustellung.

Die verehelihte Auguste Emilie Haupt, geborene Korteng, zu Berlin, Mühlenstraße 46, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Kecffka hier, Mauerstraße 12, flaat gegen den Arbeiter Johann Hermann Haupt, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Aufeuthalts, in den Akten R. 368. 94. Z.-K. 20, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe für geschieden und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, diesem auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur münd- liche Verhandlung des Rechtsstreits vor die 20. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts 1 zu Berlin, Jüdenstr. 59, 11 Tr, Zimmer 139, auf den 30. Ja- nuar 1895, Vormittags 102 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.

Berlin, den 29. Oktober 1894.

Feder, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts T. Zivilkammer 20.

[44664] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Henriette Friederike, gen. Sophie Baege, geb. Engelschmidt, verw. gew. Haeder, zu Jegnig, vertreten durch den Rechtsanwalt Lang- wagen in Dessau, klagt gegen ihren Gbemann, den Arbeiter Gustav Baege, früher in Jeßnit, zur Zeit in unbekannter Abwesenheit, wegen bögsliher Ver- lassung, mit dem Antrage auf Scheidung der Che, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Dessau auf den 31, Januar 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dessau, den 29 Oktober 1894.

Mayländer, Kanzlei-Rath,

Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts. [44781] Oeffentliche Zustellung. 4

Der Agent Joseph May zu Essen, Holzstraße Nr. 8, vertreten durch Justiz-Rath Hans Niemever und Re%htsanwalt Dr. jur. Victor Niemeyer zu Essen, klagt gegen seine Ehefrau Catharina May, geb. Schwan, unbekannten Aufenthalts, wegen bös- liher Verlassung mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Che zu trennen, die Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären und derselben die Kosten des RNechtéstreits aufzuerlegen, - und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des MNechtéstreits vor die IIl. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Essen (Ruhr), Zimmer Nr. 40, auf den 14. Januar 1895, Vormit- tags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem edachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Nu Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Essen, den 26. Oktober 1894,

Hirsch, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[44669] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Arbeiters Philipp Eckardt, Therese, geb. Wesche, zu Oschersleben, vertreten durh den Rechtéanwalt Pulvermann in Halberstadt, klagt gegen ihren genannten, in unbekannter Abs wesenheit lebenden Ehemann, wegen böswilliger Ver- lassung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe mit Schuld auf Seiten des E und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechts- Ns vor die 111. Zivilkammer des Königlichen andgerichts zu Halberstadt auf den 28. Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, cinen bei dem gedachten Gerichte zu elafsenen Anwalt zu bestellen. R Zwedcke der öffentlichen E wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht.

: Halberstadt, den 30. Oktober 1894. Reichel, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[44672] Oeffentliche Zustellung.

Pauline Wilhelmine Müller, geb. Au, von Böb- lingen, derzeit in Neckarsulm, vertreten durch Rechts- anwalt Schloß in Heilbronn, klagt gegen ihren Ehe- mann, den Kaufrhann Hermann Friedrih Müller von Eichelberg, O -A. quen mit unbekanntem Aufenthalt in Amerika abwesend, wegen böslicher Verlassung, auf Scheidung ihrer am 30. Juli 1891 zu Eichelberg geschlossenen Ehe, und ladet felben zur mündlihen Verhandlung des 9