1894 / 264 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

shlüsse versäumt (gegen 1769 in demselben Monat des Vor- Jahres und 1126 im Vormonat). Bei 7 Bahnen sind Zug- verspätungen und bei 13 Bahnen ae nicht vorgekommen. Jn der Nachweisung sind die Ba ner, auf denen Zu a en vorkamen, nach der Verhältniß-

l (geometrisches ttel) zwischen der Anzahl der von den rplanmäßigen, der Personenbeförderung dienenden Zügen

auf 1 Million Zugkilometer und der auf 1 Million A 8

Tilometer entfallenden eigenen Verspätungen geordnet. Danach nehmen die Krefelder Bahn, die Main-Ne>arbahn und die Bahnen im Bezirk der Königlichen Eisenbahn-Direktion (links- Eo zu Köln die ungünstigsten Stellen ein. Wird die Reihenfolge der Bahnen statt nah der Anzahl der Ver- pätungen nah der Anzahl der Anschlußversäumnisse bestimmt, o treten die Bahnen im Bezirk der Königlichen Eisenbahn- Direktion (linksrheinische) zu Köln, sowie diejenigen im Bezirk der Königlichen Eisenbahn-Direktion zu Sranffurt a. M. und zu Erfurt an die ungünstigsten Stellen.

Der General der Kavallerie von Krosigk, à la suite des Leib - Garde - Husaren - idt und Jnspekteur der 1. Kavallerie-Division, ist von Berlin abgereist.

Der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Fürstlih lippische E von Wolffgramm is von hier wieder abgereist.

Bayern.

Seine Königliche Hoheit der Prinz-Regent empfing gestern den japanischen Gesandten Vicomte A ooki, der Höchst- demselben den Chrysanthemum - Orden Überreichte. päter

Joe, ei Gesandte einer Einladung Seiner Königlichen Hoheit zur Tafel. :

Der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe-Schillings- fürst ist in Begleitung seines Sohnes, des Prinzen Alexander, heute Vormittag in München eingetroffen. Am Bahnhof hatten sich der Minister-Präsident Freiherr von C railsheim und der preußishe Gesandte Freiherr von Thielmann zum Empfang eingefunden.

Württemberg.

Seine Königliche Hoheit der Herzog Albrecht von Württemberg wird sih als Vertreter Seiner Mazjestät des Königs zu den Trauerfeierlihkeiten nah St. Petersburg begeben.

Die evangelishe Landes-Synode nahm gestern den Artikel T des ues über die Religionsreversalien nah dem Antrage Braun an, wonach die Kirchenregierung aus drei evangelis<hen Mitgliedern des Geheimen Raths, den Präsidenten des Konsistoriums und der Synode sowie einem von der Ober-Kirchenbehörde und dem Synodalaus\huß zu wählenden General-Superintcndenten besteyen soll. Ferner wurden die Artikel TT, 1IT, IV und V mit geringen Abände-

rungen genehmigt. Hessen.

Nach neueren Dispositionen wird Seine Königliche Hoheit der Großherzog am 183. d. M. nach St. Petersburg abreisen.

Oesterreich-Ungarn.

Der Kaiser empfing gestern Vormittag den neuernannten Militär-Attaché der deutschen Botschaft, Oberst-Lieutenant Grafen von Hülsen-Haeseler in Privataudienz.

Der König von Griechenland wird am 9. d. M. Wien auf der Reise nah St. Petersburg passieren.

Die gestrige Sißung des ungarishen Unterhauses eröffnete der Präsident Baron Banffy mit folgender An- sprache: „Das russishe Reich ist von einem {weren Schlage heimgesuht worden. “Nah qualvollem Leiden ist sein Herrsher in der Fülle des Lebens vom Tode hin- weggerafft worden. Abgesehen von allgemein menschlihen Ge- fühlen, dürfen wir nicht vergessen, daß den verstorbenen Herrscher Freundschaftsbande an unseren geliebten König knüpften und daß er als Stüge und Förderer der Friedens- tuns unter den zivilisierten Völkern der Welt in allgemeiner Achtung stand. Indem die Sympathien von ganz Europa ihn zur leßten Heimstätte geleiten, dürfen au<h wir ahtungs- voll seiner gedenken und unser Beileid ausdrü>en.“ Der Abgeordnete Tha ly erklärte si<h namens der äußersten Linken

egen cine Beileidskundgebung, da Rußland den Freiheitskampf ngarns unterdrü>t habe und die B durh die Kund- gebung peinlih berührt würden. Die Redner der Sezessionisten und der Nationalpartei unterstühten die Beileidskundgebung, da der Kaiser Alexander ein Freund des Königs und cine Stüße des Friedens gewesen sei. Die überwiegende Mehrheit beschloß hierauf die Kundgebung, für die von der äußersten Linken nur der Abg. Pazmandy stimmte.

Frankreich.

Die Einn.ahmen an indirekten Abgaben im Okt- Töber d. J. ‘habên 800 000 Fres. weniger, die Zoll- einnahmen 41/7 Millionen weniger ergeben als im Oktober vorigen Jahres. |

Der französishe Abgesandte Le Myre de Vilers er- wartet in Tamatave weitere Jnstruktionen der Regierung. Die Berathung der Madagaskar- Angelegenheit in der Kammer wird am Dienstag oder A nächster Woche erfolgen. Die Regierung wird alsdann die Maßnahmen vor- legen, mit deren Erwägung sie beschäftigt ist.

Rufßlaud.

Die Leiche des Kaisers Alexander wurde am Dienstag Abend in Livadia eingesargt und kurz vor 7 Uhr aus dem Kleinen Palais dur< den Kaiser, den Großfürsten- Thronfolger, den Prinzen von Wales, den Prinzen Nikolaus vonGriechenland, die Großfürsten ichhael, Wladimir, Alexis, Sergius, Paul Alexandrowits\<, Michael Nikolajewits<, Nikolaus, Georg und Alexander Michailowits<h in die aroße Kirche Livadias getragen. Der Kaiser, in der Uniform des Preobraschenski’schen Leib - Garde - Regiments, in welcher Uniform auch “der verewigte Kaiser im Sarge ruht,

trug den Sarg zu Häupten. Außer den Allerhöchsten Herr-

schaften trugen den Sarg: Graf Woronzo1w - Daschkow, die General-Adjutanten Richter und Lscherewin sowie die Fürsten Barjatinski und“ Goligin, Hinter“ dem Sarge schritten die

Kunst und Wissenschaft.

Philipp Fran>, Henny Geiger- Herrmann und Fra Hi D / i

ste für die Staatsämter mit timmen dur. Jn Kolorado publikanischen berdemokraten okratish. Jn ongreßsiße, in Kalifornien publikaner. Die Republikaner West-Virginien. und 1 Demokraten

ganze republikanishe Kandidatenli ciner Majorität von über 50 000 S unterlag der populistishe Gouv Gegenkandidaten,

die Prinzessin von Wales, die andra Feodorowna, Alexandrowna

Königin

Kaiserin-Wittwe, Großfürstin Alex fürstinnen Alexandrowna, Herzogin

Gotha, die Großfürstin

die Groß-

Griechen- von Sachsen-Coburg und nen Maria Pawlowna Fedorowna, Alexandra Jossifowna n und Hoffräulein der Kaiserin-Wittwe. ng durch den Park von Livadia. eiten mit Palmen-, Lorbeer-

und von Fackeln erleuchtet, die lichen Convois g war eine Ehren- Fahne und Musik aufge dichten Massen.

eur dem re „S ern dem ß haben einige ihrer

Uung im Oberlichtfaal t. Der Vortritt gebührt Hiy und Henny Geiger; ins- erstgenannten

iegel, C Ses Schöpfungen zu einer Sonderauéste

von E. Schulte vereinig

was einen Sieg über die Sil Georgia und Florida bleiben dem gewannen die Republikaner drei K in Massachusetts drei, rginien 4 Re Jislatur von wählte 7 Republikaner

der Kunsthandlung v den beiden Ausstellerinnen, Dora besondere die Bilder der interessantesten Darbietungen der Ausste

Geschma>.

Connecticut Michigan fün wählte 7, West-Vi siegten auch in der Staatsleg New-Jersey gegen bisher 2 bezw. 6.

Der Trauerzug Der Weg war zu beiden und Oleanderbäumen beseßt

von Soldaten des Kaiser- alten wurden. Gegenüber der großen Kirche nie vom 16. Schügen-Bataillon mit tellt; das Volk um

Raffinement entwi>elten einer von ihr gemalten jugendlihen Frauengest über das ein farmoisinfarbiger Sammetpelz ge bestri>enden Zauber aus, der no< für das feinf wird dur das duftige, in mattem Gobelinton Bildes. Bei aller Zartheit hat die Farbe des haftes, Schwächliches, sie wirkt wie der Hauch füms und giebt dem Ganzen eine stimmungsvo geglü>t is der Malerin der Versuch in e großen Damenporträt, in de und Zeichenfehler im Antliy, Körpers den Eindru>k beeinträchtigen. meergrünen Kleides mit den stumpfen intergrunds zeugen aber auch in haft der Malerin.

alt in rothem Kleide, worfen is, übt einen ühlige Auge gesteigert gehaltene Kolorit des Bildes nichts Krank- eines vornehmen Par- lle Haltung. einem zweiten lebens- m eine gewisse Härte der Modellierung die etwas steife Haltung des

Die Zusammenstimmung des Tönen der Chaiselongue und diesem Bilde von der großen Ein Mädchen im Flieder- breiz des jugendlihen Modells, g der Arme, die sih nah den kunstverständigen Be-

stand den Plat in Glo>engeläut ; alle

der Dämmerung on Geistlichen in Kirche dem Zuge challte Gesang. Bald darauf trat rstt Urusow ein, der den spielte einen Trauermarsch, inter dem

usShangha i n das Peyang- etwa 12 S <h

Von der Kirche erschallte Nach einer Meldung der Londoner Blätter a Anwesenden entblößten die Häupter, in hl, Li-Hung-Tschang's a leuhteten die Fackeln. Gewändern von Silberbrokat trat aus der entgegen; in der Ferne ers der Zeremonienmeister Die Musik lo>engeläut dauerte

Fürsten Urusow kamen der Bootsmann un Kaiserlichen Kutters, darau

und den Kirchenfahnen, \

sind gegen den Befe Geschwader, Port zurückgeblieben. werden müssen, um zu verhi genommen werden. Yokohama beri der Postdampfer „Sidney ungeachtet der Warnung des Abtheilung bewaffneter Marin begeben, zwei amerikanis Chinesen, der angeblich Dol schaft in Washington ist, Bord eines japanisches

Arthur zu verlassen Diese werden in die Lu ndern, daß sie von de

Eine lange Reihe v ft gesprengt

n Japanern

tet „W. T. B.“ daß si, bevor gegeben worden war, französishen Konsuls, eine starke esoldaten an Bord des Dampfers. he Passagiere sowie einen metscher der chinesischen Gesandt- . verhaftet und ais Ge Kriegsschiffs gebracht habe.

wieder frei | : koloristis<hen Meister] i gebüsh entzü>t ni<ht nur durch den Lie auch Einzelheiten, wie die Modellierun Fliederblüthen

Mehrzahl weibliher Künstlerinnen liegt das S ft auh bei Dora HiB

ein Gebet,

f folgten Träger mit dem Kruzifix odann Sänger und die Geistlich- Sarge ging der Beichtvater des verstorbenen mit einem Heiligenbild. ragte der von Fa>eln beleucht Auf demselben lag die Zu Seiten des Sarges schritten die Palast- aiserlihen Convois mit Fa>eln. Sarg von Hofbeamten, den Suiten der Großfürsten und der aus- ffen des Sarges an den aiser und die Großfürsten rbigem Sammet bekleideten und ierauf wurde die Todten- auf welher der Katafalk spannt und jede hinauf- eseßt. Jn den Ecken standen mit dunklem Tuch überzogen es verstorbenen Kaisers waren n ausgelegt. Der Sarg war offen. wurde die Bevölkerung Livadias und J vor dem Verewigten zugelassen. ert, bei welcher der die Königin von ndra Feodorowna s Kaiserhauses zugegen waren. irche eine feierliche en genannten Herr- die Prinzessin von Wales und

und die Groß- rg abgereist, ebenso die chael Nikolajewitsch, Georg ürstin Alexandra Jossifowna ; fürstin Sergius reisten nach

ausstre>en, Bewunderung fangene an <wergewi<t der auf der Seite des Anmuthigen, ildnisse, unter denen welches son

gt wurde, den

Ueber die ganze ete, goldglänzende aus Moskau ein-

Kaisers Janyscheff schöpferishen Kra des Graziösen ; das beweisen auch i

eines sibßenden

re Kinderb weiß gekleideten Mädch bei der großen Ausstellung dieses Sommers gewürdi Gleichwohl verräth jede der Arbeiten der Auffassung und Streben, daß sie in männlichen Vertretern ihrer Kunst

getroffene Krone. Grenadiere und S Begleitet wurde der des verstorbenen K ländischen Fürstlichkeiten. j Stufen der Kirche stellten der K den Sarg auf den mit himbeerfa mit Goldgaze beseßten Katafalk. Die Estrade, steht, ift mit dunklem Tuch führende Stufe mit Goldgaze b auf Postamenten, die gleichfalls waren, Palmen. auf Goldbrofkatkisse dem Gottesdienste zur Kniebeugung der Kirche eine Seelenliturgie zelebri die Kaiserin-Wittwe, die Großfürstin Alexa

ersten Plaß einnimmt. Malerin einen so tie dieser Beziehung den tüchtigsten ¿zur Seite gestellt werden darf. Weniger wird si der Beschauer mit den Arbeiten einer S x Broen, befreunden können, die zahl- eben neben den Werken ihrer Lehrerin Gerade in dieser Nachbarschaft tritt die innerliche thwendigerweise lebhafter hervor, als

oldaten des K Entscheidungen des Reich3gerichts. Ein Modell gilt, T. Zivilsenats, vom 22. Se bere<tigt, wenn es vor seine das Wesen des Modells zum Kauf angeboten ift. seßes, betreffend den Schu

A des Patentgesetzes Das Modell

offenkundig benutzt i ehreibung in öffentliche ällen gilt das Modell ni Beschreibung und offenku von Perfonen bekannt ge hören, daß der Gegenstan genommen ift, für den er bestimmt t des Modells au< ohn ist jedeBenußzung ge offenkundig ist.

fen Ernft in theil des Reichsgerichts.. t als neu und s{huß- werbetreibenden, welche t und thnen . 2 des Ge- vom 1. Juni entsprehenden Bestimmung

tember 1894, ni< r Anmeldung Ge sofort erkennen könne „Die Vorschrift des $ 1 Ah ß ‘von Gebrauchsmustern,

Beim Eintre

Dora Hit, Maria von reiche Blumenstü>ke und Still! ausgestellt hat. Unfreiheit ihre 9 es sonst wohl der Fall sein d Die Bildhauerin bildnerishe Versuche Namentlich die wunderli Schulte ausgestellt ist, er Eine größere Ko i Felfenriff darstellend, kennzeichnet sih als gewi die entschieden gewinnen würde, wenn die Haltur weniger gezwungen erschiene. Knabenbüsten in Bronze und bei fubtiler Arbeit zeichnet namentlih den Material leider an Stelle des {önen w teinart die ölige Glätte des Alabasters zeigt. bei Gurlitt einige liebens- , ist mit zahlreichen Porträts, Neben den zarten Bildern von \{rötig, besonders das der Schlußwand des Saals und das das kaum ver Naffinements Frauenkopf\tudien an einer andern Wand des Aus- Mit verblüffender Verve ist ein lebens- errmann’s Können nterieurstudie bei t dazu bildet, niht etwas allzu absichtlich mag dahingestellt bleiben. enten, deren edes Wagen eine bewegliche olcher Anlage liegt die beste Ge rand diese Wiederholung

n, vorgezei

gelebriert. r Leistungen no Henny Geiger-Spiegel hat sih dur ke>e schon seit längerer Zeit einen < polychromierte Frauenbü gte auf der legten akademischen Ausstellung mposition in Bronze, eine

Namen gemacht.

Die offenkundige ; ¿ ste, die auch bei

n Dru>schriften gleich- <t als neu, wei ndige Benutzung cinem geben ist. Dazu kann d des Modells in den Kann das Neue, e Benußung im eignet, es bekannt Im Wortsinn und i

eshalb {Gon die Herstellung des Gegen- eschieht, eine offen- Noch weniger kann es Mustergegenstands leihsteht, wenn es na gemeine Bekanntwerden Art von Benuzung pesverleßzung daraus, daß Komtoren von Gewerbe- ohne Geheimhaltung ändigen, welche das Dadurh war die Bekanntwerdens gegeben.“

wenn es bereits Die Orden d

n beiden F insofern es durch die unbestimmten Kreise für die Benußung ge

das Wesen

Nymphe auf einem enhafte Naktstudie, 1g des Frauenleibes Sehr verdienstlih \ind dagegen zwei Herbe Formenbehandlung Marmorkopf auê, dessen armleuchtenden-. Korns der

as 2 , die Eigenschaf Betrieb erkannt werden, fo zu machen, Sinne des Gesetzes kann stands nah dem Modell, we kundige Benußung des M darüber ein Zweifel sein, wenigstens dann der offer der Natur des feilgeboten des Neuen ermöglicht.

aber entnimmt der Beru der Kläger die B treibenden, in zu verlangen, vorgele Wesentliche des M Möglichkeit de

Griechenland, und die Mitglieder de Um 2 Utir Nachmittags Seelenmesse abgehalten, schaften der Prinz und andere Fürstlichkeiten beiw stern Vormittag sind der Großfürst Wladimir na<h St. Petersbu Großfürsten Paul Alexandrowitsch, Mi Michailowitsh und die Großf der Großfürst und die Groß Moskau ab.

Wie aus Moskau gemeldet wird, ZTrauershmu> angelegt, die Häuser sin ganz {warz dekoriert : oder Büsten des verstor an welchem der Leichenzug halten 1i Trauershmu> versehen. die Leiche ausgestellt werd e Katafalk bereits herger

der Baldachin mit de werden auf den Sarg niedergelegt werden.

Jn Charkow werden Vorbereitun Leichenbegängnisse Derartige Speisungen en

griehis<hen S

Curt Herrmann, der erst unlängst würdige Talentproben ausgestellt hat Studien und Stillleben vertreten. Dora Hit wirken seine Arbeiten etwas grob große Herrenbildniß an Artillerie - Offiziers,

wurde in der K

welcher außer d nn sie offenkundig

odells darstellen.

daß das Feilbieten d 1kundigen Benußung en Gegenstants das a Die Offenkundigkeit dieser Berufungsrichter ohne Gesc obinenhalter in verschiedenen Jedermann zugänglihen Näum gt hat und zwar Sachverst odells sofort erkennen fonnten 8 allgemeinen

muthen läßt,

Zusammenstellung

einigen Stillleben in alten Rahmen stellungsraums kundgiebt. großes Herrenbildniß in Kreide \kizziert, das von den vortheilhaftesten Begriff giebt. Lampenlicht, die das Pendan in rothen Tönen s<welgt, zählt H. zu den suchenden Tal Künstlernatur verräth. In f eine zukunftreiche

bereits abgeslosse es gleihen Themas

hat die ganze Stadt d zum größten Theil

sind vielfa< Bilder Der Bahn- rd, ist ebenfalls mit Jn der Archangelsk-Kathedrale, wo st der für die Aufbahrung ichtet worden; über ihm Zahllose Kränze

in den Fenstern benen Kaisers guf

Entscheidungen des Ober-Verwaltungsgerichts.

1 steuerpfliht der Aktie n-

etnem Urtbeil des Ober-Verw 26. September 1894 elsregister eingetragen es Unternehmens, men thatsähli< eingerihtet, verwaltet au ni<t der Umstand, daß es statutarischen elhes jedo< die Gesell- Aktiengesellschaft alt ihres Statuts die Zu>erfabrik und aller damit ver-

Siß in das Handelsregister d brik und die ganze Ge- im Gutsbezirk Z. In Direktor der Gesellschaft, n und wieder zu vräparato- Abschluß der Geschäfte felbst anderen Direktors und eine < und mit den übrigen erhalb der Näume des sellschaft wurde für 1893/94 en zu einer Gemeinde - Einkommen- sellschaft beantragte klagend d entsprah diesem bestätigte das Ober - indem es begründend ausfü Steuerpflicht der i nab S2 No t der statutarische Si ternehmens“.

Entwickelung, während Philipp zu haben s<heint.

Für die Kommunal-Einkommen ; U : , einer mit farbenstrahlenden

ge]ells<aften ist, nah gerihts, 11. Senats, vom

taris<he und in das Hand \<haf t, sondern der Sit d wel<hem das Aktienunterneh geleitet wird, entscheidend ;

irektoren der Gesellschaft in Privatkomtor hat, über w <tigung besißt. ezwe>t nah dem Inh

en wird, i

, nit der statu- eSiy der Gesell- d. h. der Ort

ihre unbestreit-

Formats ermüdend. Jede einzelne Landschaft hat geht durch

fris<he Naturauffassung : e den Eindru> der Schablone wird man bei ni<t ganz lichen Accente in diesen Bildern daß der Künstler niht damit einver- ee, die Fischer-

gen zur Bewirthung von s des Kaisers Alexander tsprehen einer uralten Die Kosten werden aus der Privatschatulle des Die Bewirthung der am Tage nah der Durchfahrt des Tr 7500 Personen mit russi bewirthet werden. Auf Befehl des Kaisers Nikolaus kription eröffnet, ; „dem großen Friedensstifter“ zu errichten. Der „Rußkij Jnvalid“ ve du jour-Generals bei dem v zum du jour-General beim Kais

diese Schöpfungen, aber der Gleichartigkeit des fragt sih der Beschauer, wo die persön zu suchen sind. standen ist, w

Armen anläßlih des daran ändert einer der D Sitzes sein {chaft keine

dem Orte d ] Wir fürchten, enn wir die Morgenstimmung am Walds f den mit gelbem Kraut bewachsenen im Nachmittagslicht als beiten bezeichnen.

I In det Novë funde, am 3. d. M zusammengeseßt.

Alexander II1. vo

russischen Sitte. Kaisers bestritten Verfügvngsbere „Zu>kerfabrik Wreschen“ b

Einrichtung und den Betri

Wreschen und ist mit diesem gerihts zu Wreschen eingetrag schäfléführung aber befinden f hen wohnt nur der kauf rivates Geschäftskomtor hi hungen benußt, während der wi>elung die Zuziehung des beider Direktoren unt llten der Gefellshaft inn

Armen in Charkow auerzugs stattfinden

hen Nationalspeisen, die gelungensten unter seinen Ar-

und daÿei gegen

Bier und Meth mber - Sißung der Gesells<haft für Erd-

, wurde der Vorstand für das Jahr 1895 neu Zum Vorsitzenden wurde Professor Dr. Karl von Ablebens des kündigte Vortrag . von Er>kert kurz vor Dafür fpra<h Dr. Freiherr von Durchforshung, Vermessung \<en Kolonialgebiete Der Vortragende wies darauf hin, daß im Hinter- topographischen it es damit in Süts

wird in ganz dem Kaiser

Nußland eine Subf in Moskau

Alexander ITII. ein Denkmal

< thatsä<hli<

welcher sein p rishen Bespre wie deren Ab dauernde Be Organen und Ange Fabriketablissements seitens des steuer von 4310

n Rußland war der an Kiiserlih russishen General - Lieutenants a. der Sizung abgesagt worden. Dan>kelmann über di geographishe Erschließung der Deut

röffentliht die Ernennung des wigten Kaiser Tsherewin er Nikolaus, ferner die Er- Rittmeisters Fürsten Kotschubei und des Woronzow-Daschkow, rigen Großfürsten-Thronf des Kaisers.

Dänemark.

Prinz Waldemar werden voraus- Woche über Berlin nah St. Peters-

e wissenschaftliche nennung des Lieutenants

Adjutanten des bishe zu Flügel-Adjutanten

Magistrats zu Wresh n Asrifa. ) #. herangezogen. Freistellung und der Bezirks f die Revision des Beklagten geriht die Vorentscheidung, „Entscheidend für die den Gemeinden 27, Juli 1885 nich eder Siß des Un einer Aktiengesellshaft gemäß Art. nah dem Inhalt des Gesellf

olgers waren A 9 f mungen gema<t worden seieñ.

west - Afrika und im Togolande. Schutzgebiet en, daß man von den geograp benutzen können. seien ganz neue Methoden zur G vor allem habe Glän besonders vom Wetteifer statt

Verwaltungs- hishen Ortsbestimmungen Durch die Emin Pascha- Expedition eltung gekommen: Dr. Stuhlmann chen Aufnahmen, Jett finde ein reger en Offizieren und Beamten, um Afrika zu beschaffen. Afrikas im Maßstab von 1 : 300 000, um das würdigen Darstellun in vierzig B

Der König und der geübt gewe sichtlich anfangs nächster nichts habe

burg reisen.

Aktiengesellschaften gegen- wmunalabgabengese ß der Gesellschaft, Allerdings bestimmt sich ß H.eG.-B. ausschließlich nd es mag zugegeben seßgebung, wie in $ 91, den tehnishen Ausdru> ltenden Handelsre<ht über- weichender \teuerre<tlichex en dürfte. Der $2 Abs. 1 ber überhaupt nit von dem ne Identifizierung von der Umstand, daß in dem Gefellshaft selbs erwähnt nternehmens und nicht dem Steuermerkmal auszugehen, hen Bedeutung genommen ische Person, kann auch die Ort einrichten,

gendes geleistet für die topographis Westufer des Albert-Nyanza. unter den dorti Material zur Kartierung von O e Kartierung Ost-

dur< Dr. Richard Kiepert

bereits etwa 20 Blätter seien die Fortschritte, l rhrn. von S Die Bevölkerung dieser der Siß der Mafiti u der Vortragende etwa folgenderm an der Küste sind weite Gebiete d ist ein Sammel zogen Sulustämme vom Zambezi nah Norde Tanganjika und Njassa fest

Amerika.

<te über den Ausfall der Wahlen genden Erfolg der republikanischen äsentantenhaus dürfte anstatt der tishen Majorität eine republikani Stimmen

Die Führer der Partei denheit darüber zu, daß ats die Wünsche der Be-

nicht erfüllt große Niederlage in Jm Staat New-York vollständige Niederlage ädtischen Aemter in der für die Staatslegislatur Pennsylvanien siegten jorität von 213 000 Stimmen. New - Hampshire

Kongreßsite.

209 Nr. 1 aftsvertrags, u wenn die maßgebende Steuerge mensteuerges. vom sellschaft aus dem ge

Die weiteren Beri ergeben einen dur<s{<la Das Repr gegenwärtigen demokra

Man plane

Nr. 4 Einkom eines Sitzes der Ge nommen hätte, Siy der Aktienge des Gefeßes vom 27. Sitze der Ges Unternehmen und Gefellschaft Abs. 1 neben dem Unter _ Ist hiernach juristish - te<nishen jo kann jener nur in Wie die physis Aktiengesellschaft ihr Un verwalten und leiten keinerlei Beschränkun Sites, und es geschie Rücksichten der zu registricre entsheidende Gesellschaftssiß in Siße des Unternehmens gewählt wird. niht einmal behauptet worden, ge Privatkomtor ihrersei sodaß mit einer eigenen Bet werden könnte", (IT 1278.)

24. Juni 18

dem nicht etwa cin ab sellschaft substituiert werd Juli 1885 spricht a ela G

zur Ausgabe gelangen. die man der Expedition des Gouverneurs ele in das Njassa-Gebiet zu danken habe. Gebiete sei jeßt erst bekannt

bemerkenswerth Südstaaten.

publikaner se Resultate der Unzufrie

schreiben die die demokra völkerung - hinsichtlich Die populistische Colorado und Kansas erlitten. die Tammany- Partei und verlor die Kon Stadt New-York, a und den Kongreß unterlagen.

die Nepublikaner mit einer Ma Maryland republikanische

demokratis<h. FZllinoi ewann 4 Republikaner. ür Harrison

spricht au< Internehmen die von einem Sitze des U ellshaftssite als der wirth\caftli he und die jurif ternehmen an ein Der Art. 209 [H:« G. gesellshaften in der Wahl ihres n, daß aus irgend welchen geschäft- nde, für die zivilistishen Beziehungen ung von dem wirthschaftlichen E Es ist in der Vorinstanz daß Klägerin über d rgend eine Verfügungsberehtigung ricbsstätte der Klägerin gerechnet.

geworden. Dort sei Ueber diese Stämme äußerte sich Im Süden des Landes, r< diese Völker menschenleer ge- Vor ungefähr 40 Jahren n und seßten sich zwischen ; nur die Bewohner des Konde- Freiheit zu ver-

südlih des r Sulushwarm wieder

tishe Majorität des Sen der Tarifreform

trole sämmtlicher st em dritten

lle i ‘andid ihre Kandidaten Sulustämme gingen

t nit selte wieder andere

zerstreuten sich; L es ihren Wohnsiß, bis dann ein neue eue Kämpfe begannen, in deren Verlauf der ,+ infolge ihres Schreies „Huhu“ , aufkam. {lagen und blieben südlich des 9

gewannen Louisiana hlte republifanis<h. JFndiana republikanische 50000 Stimmen. republikanische

orden kam und n Name „Ühehe“ wurden zurü>ge elche unter ver nördlihen und \

as dem Direktor tjassa. Diese Stämme, äuptlingen standen, spalteten ih in einen Der Süden wurde von dem Sultan rben ist; er gestattete freie P and und erlaubte auch den Arabern, sich dort niederzu- seinem Tode trat bald wieder Oberst Freiherr l um geographische Klarheit

Majorität üdlichen Theil. d herrscht, der 1889 gesto unverändert, urh sein L 2 Demokraten dur<h 2 Repu

demokratish. Jn Wisconsin von Schele

Demoralisation eine Expedition,

see bleibt

biete zu s{afffen. Am 29. November vorigen Jahres trat er seinen Marsch an und zog durch das Gebiet der Mahenge zu dem der Uranga. Anfang Februar dieses Jahres begann der Nü>mars. Der Kompagnieführer Ramsay nahm sorgfältige Kartierungen vor, die tas unbekannte Terrain auf den Karten rah vershwinden ließen. Von Uranga aus breitet si ein E Et alluvialen Charakters mit gut angelegten Feldern aus, wo eFleis< in großen Massen produziert wird. Beim Aufstieg in das höher gelegene Land kam man in Gneisgebiete, das ausgedehnte Weideflächen durchziehen. Dann stieg man hinab zum Njassa. Im Süden trifft man hier Granitblö>e. Die Karawanenstraßen haben \i< infolge der kriegerisden Verhältnisse im Laufe der Jahre vielfa verändert ; manche sind veröôdet, die nördliche ist ganz verwahsen. Seit 1890 ist eine neue Karawanenstraße ent- standen, die zunächst in füdliher Richtung der Küste folgt und sih dann westwärts zum Njafsa wendet. Die Näuberstämme schaffen dort beständig große Veränderungen.

_ Der zweite Vortragende, Dr. Futterer, beshrieb einen „Aus- flug in den Süd- Ural“. Die im Bau begriffene Eisenbahn dur Sibirien sei für kein Gebiet so wichtig, wie für den Ural wegen der dortigen großen Reichthümer an Erzenlagern und au< an Gold; groß sei au< der Wasserreihthum. Der Ural, so etwa führte Redner aus, is ein Siß der Industrie, ein Kulturzentrum ge- worden und eine physiographische Darstellung jenes Uralgebietes deshalb von aftuellem Interesse. Bei den heutigen Verkehrsverhält- nissen ist der südlibe und mittlere Ural leicht zu erreihen: von Ust- Katawsék ‘geht die Sibirishe Bahn über Slatoust, Mjas} nah Ts\ce- laba, überall durch tiefe Thaleinsattelungen. Tunnels hat man ganz vermieden, selbst dort, wo der Bau dadurch viel billiger und der Weg fürzer geworden wäre. Bei einem Aufenthalt von 15 bis 30 Minuten auf den Stationen findet man hier wie au sonst auf den russis<hen Bahnhöfen re<t gute Verpflegung. In den Eisenbahnwagen sind Schlafvorrichiungen vorhanden. Auf den großen Stationen herrsht, besonders zur Zeit der Messe von Nishnij-Nowgorod, ein sehr lebhafter Verkebr. In der Nähe der qroßen Hüttenwerke sind au<h die Wee gut, (0 D. be Belorczk am Belaja dank der Thätigkeit eines deutschen Ober- försters. Troß aller Schwierigkeiten sind Ansiedlungen im Süd- Ural vén, die immer weiter na<h Osten vorrü>en. Vom Irmel aus, in der Mitte des Süd-Ural, übersieht man eine lange Reihe hoher Gebirgéketten im Westen und Norden. Au nach Osten zu hat man ein ähnliches Bild, aber doch mit einigen Unter- schieden. Im Norden des Kartenbildes streiht nordwärts ein riesiges Gebirge, die Zentralkette des Ural, . die Wasserscheide zwischen Europa und Asien. Die niederen Höhenzüge weiter im Westen zeigen plateauartige VBildungen; do<h liegen im Westen vom Ural au< die höchsten Berge, mit Höhen von mehr als 1000 m. Eine trennende Grenze zwischen Europa und Asien ist hier au geologis<h vorhanden: allinählih hat sih das Meer zurückgezogen; je weiter nah Osten, um fo stärker erscheinen die Schichten zurückgetreten. Die Struktur des Gebirges läßt erkennen, daß der Uraltau die älteste Kette des ganzen Ural ift; die Partien ostwärts zeigen niedrigere, die im Westen höhere Erhebungen. Nach Often wie nah Westen müssen die Flüsse sich ihren Durchbru<h verschaffen, indem sie das Gebirge unter- minieren. Von dem früheren Ural if vieles heute bereits vers<wunden. Die landschaftlichen Eigenthümlichkeiten, welche für die Alpen fo carakteristis< sind, mangeln dem Ural. Vier giebt es keine schnell fließenden Gebirgsströme : langsam {leihen die Wasser, und weite Landstre>en sind mit Sümvfen bede>t; vielfa verzweigt sih der Oberlauf der Flüsse. Nicht nur die Thäler, sondern auch ho< aufsteigendes Gebirge bis 1100 m if mit Wald be- standen. Vieler Orten dur<h Brand oder Art zerstört, sind diese Waldgebiete do< sehr wichtig für die Kultur des Ural. Von be- sonderer Bedeutung für die Grhaltung jéner Wälder ift die Kohlengewinnung. Bei den Hüttenwerken angesammelt, werden sie im Winter auf Schlitten verfahren, und somit können die Wälder ges<hont werden. Es war aber au die höchste Zeit, daß der Waldwirthshaft im Ural ein rationelles Prinzip zu Grunde gelegt wurde. Die Arbeiterbevölkerung im Ural schre>t viel» fah vor Gewaltthätigkeiten nicht zurü>; sie besteht zum theil aus den Nachkommen von Deportierten; früher deportierte man in den Ural, wie heute weiter nah dem Osten Sibiriens. Einen anderen Theil der Bevölkerung bilden die Baschkiren, deren Hauptbesiß ihr Pferd ausmacht. Alles in allem versprechen die reichen natürlihen Hilfsfräfte des Ural, die Einsicht der regierenden Kreise und der Fleiß des Russen eine hohe Entwi>kelung des ganzen Ural- gebiets. Diese Entwickelung begünstigt und gefördert zu haben, ift ein hohes Verdienst des jeßt verstorbenen Kaisers Alexander.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.

Cholera.

Deutsches Reich. In der Woche vom 29. Oktober bis 5. No- vember, Mittags, wurden, wie in den „Veröffentlichungen des Kaiser- lichen Gesundheitsamts“ mitgetheilt wird, nachstehende Erkrankungen (und Todesfälle) gemeldet: Ostpreußen: $ (3), davon 3 (2) im Stadtkreise Königsberg, 4 (—) in drei Orten des Kreises Labiau, 1 (1) in einem Orte des Kreises Niederung. Weichselgebiet: 12 (8) im Landkreise Elbing, und zwar bis auf einen ni>t tödtlich verlaufenen Fall sämmtli<h in Tolkemit. Neße-Warthegebiet: 7 (1) in Nakel, Kreis Wirsiß. Schlesien: 4 (2) in einem Orte des Kreises Glogau; vom 28. Oktober bis 3. November kamen in Ober- \<hlesien 10 (1) Fälle vor, hiervon in 3 Orten des Kreises Katto- wiß E T je einem Orte der Kreise Pleß und Groß-Strelißz 1 (1) bezw. 1 (—).

: Danzig, 7. November. In Tolkemit ift ein neuer Cholerafall festgestellt worden.

Desterreih-Ungarn. Jn Galizien wurden in der Zeit vom 22. bis 28. Oftober 595 Erkrankungen (und 325 Todesfälle) festgestellt, in der Bukowina 7 (5). In Mährish-Ostrau (Mähren) sind dem „Oest. San.-W." zufolge in der Zeit vom 21. bis 24. Oktober bei 2 an Brehdurchfall erkrankten Bergarbeiterfrauen Cho leravibrionen nachgewiesen worden. A

Wien, 7. November. Nach den gestern hier eMtgrgangenen Nachrichten über den Stand der Cholera kamen in alizien 99 Erkrankungen und 52 Todesfälle, in der Bukowina eine Er- krankung vor. i i

Rußland. Laut amtlichen Nachrichten betrug die Zahl der Erkrankungen (und Todesfälle) in der Stadt St. Petersburg vom 22. bis 26. Oktober (1), in den Gouvernements Kowno vom 14. bis 27. Oktober 32 (5), Warschau vom 183. bis 23. Ofk- tober 14 (7), Kalis< vom 16. bis 24. Oktober’ 10 (7), Lublin vom 16. bis 25. Oktober 36 (19), Petrikau vom 16. bis 27. Ok- tober 39 (33). Der Regierungsanzeiger vom 25. Oktober (13. russ. Rechn.) enthält folgende (in Nr. 253 d. Bl. bereits kurz erwähnte) Bekanntmachung des Medizinal-Departements: „Die Cholera-Gpidemie hat völlig aufgehört in den Gouvernements Ploßk vom 4. Septem- ber; Grodno, Lomscha, Mohilew, Estland vom 11. September; Radom, Sedlez vom 18. September; Kostroma, Olonez, Pskow und in der Stadt Warshau vom 25. September. Demzufolge sind die genannten Gegenden vom Minister des Innern als ungefährlih in

Bezug auf asiatishe Cholera erklärt worden.“ ; M ube In der Zeit vom 20. bis 27. Oktober sind

nachstehende Erkrankungen (und Todesfälle) gemeldet worden: in der Provinz Nordh olland zu Haarlem 1 und Weesp 150); n déx Seen Utrecht zu Maarseveem an der Vet 1 (1); in der Provinz üdholland in nachstehenden unweit Leiden gelegenen Orten: Koudekerk a. Ryn bisher insgesammt 8 (7), Oudshoorn bei Alfen 1_ (1), Alfen a. Ryn im ganzen bisher 14, darunter in der Martha- Stidfting, in welcher 250 Personen verpflegt werden, 4, Woubrugge nördli<h von Alfen 1 (1), Moe aan den -Ryndyk 2 (1). Belgien. In der Woche vom 14. bis 20. Oktober wurden amtlihen Nachrichten zufolge in der Provinz Lüttich“ 8 Todesfälle

Willebroe> (Provinz Ant- flandern) und in Horpmael die Zahl der vom 1. Funi bis ngen (Todesfälle dem Bezirk Lüttich 1113 ovinzen Bra - n 56 Ortschaften uhe festeren Fuß

in der Naht nah zugereister Arbeiter.

festgestellt, außerdem in Boom und 2, in Brügge (West Insgesamnmt betru Ende September angezeigten Erkränfu vinz Lüttich 1139 (586),

(Limburg) je 1. ! ) in der Pro- darunter in

480), in der Provinz Limburg 11 ( Hennegau je 1 (1). a Psi Cholera heimgesu<t

83), in den Pr ). Im ganzen ware ,„ in 16 hatte die Se

In Konstant dem 18. Oktober ein aus dem Aus den Provinzen wurden z nachstehend aufgeführten E Vilajet Bitlis in Muf< Hudavendkjar in Brussa vom Belekse am 9. Oktober 4 (1); vom 7. bis 13. Oktober 6 (2). Ostindien. 16 Perfonen an Cholera.

inopel erkrankte

vudavendkjar ittheilung vom 17. O rkrankungen (und Todesfälle)

is 9. Oktober 14 (15) ; 9. bis 14. Oktober 19 ( Vilajet Adrianopel in T

Vom 16. bis 29, September starben

Gelbfieber. avana erkrankten dem „Abstr. of s e vom 21. bis 27. September etw starben 10 (davon 5 im Militärl Zahl der Todesfälle im September, in Cienfue und in Matanzas vom 13. bi m 9. bis 15. August

an. . rep.“ zufolge a 27 Personen an Gelbfieber ; rida betrug di

j August 1; in Cardenas vom 2. bis 15.

gos vom 16. bis 22. Sey- 26. September je 2; in Janeiro vo und in Vera-Cruz vom

14. bis 27. Septembe

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks der Nuhr und in Obers d. M. gestellt 11 918, nit rechts

sind am 6. d. M. gestellt 5477, nicht rets

„An der Ruhr sind am 7. zeitig geftellt keine Wagen.

In Oberschlesien zeitig gestellt keine Wagen.

Versteigerungen.

mtsgeriht 1 Berlin standen am >de zur Versteigerung: u\< zu Berlin gehörig; ; für das Meistgebot von Rath Margarethe ergerstraße 59 und rzt C. Seligmann, Nußungswerth 11 500 4; urde der Rentier Fulius

Zwangs-

Beim Königlichen A

7. November die nachbezei< In den Zelten 22, dem Rentier F che 9,14 a; Nuzungswerth 30 000 4 Frau Regieru berin. Lan dsb genkir<plaß 1/2, der Frau Zahna ürther, gehörig; für das Meistgebot von Gruen zu Groß-Lichterfelde Ersteher.

Ausweis über den Verkehr au vichmarkt vom 7. November 1894 nah Schlahtgewiht mit Ausnahme der Lebendgewiht gehandelt werden. (Durch|hnittspre1s für 100 kg.) [ITL. Qualität 96—104 4, ftrieb 7675 Stü>. (Durchschnittspreis f Landschweine : 100 4, Galizier M, leihte Ungarn M b ei 27,9 kg Tara pro Stü>.

(Durchschnittspreis für 1 kg.) Á, ITT. Qualität 0,96 (Durchschnittspreis für

neten Grundstü

Fläche 1,93 a; 203 000 A w

fdem Berliner Shlaht- Auftrieb und Marktpreise

ach uftrieb 507 Stü>. T. Qualität #4, 11. Qualitit IV. Qualität 862293) «— Schweine. Au ür 100 kg.} Mecklenburger b. geringere 94— 20 9/9 Tara, Bak Kälber.

onyer 84—88 „4 b Auftrieb 1314 Stüd>. I. Qual. 1,30—1,40 \, IT. Qual. 1,16 —1,14 A4 Schafe. Auftrieb 736 Stü>.

1 kg.) I. Qualität M 11. Qualität 4, [L Qualität M

Verdingungen im Auslande.

Niederlande. Maatschappy tot Exploitatie van oreelfe Laan : hverladestelle, Gleisen, Weichen und die Arbeiten auf der Station Leeu- Bedingungen zur Einsichtnahme im Dienst van Weg en Werken) ebenda au<h Fkäuflih

13. November, 2 Uhr. Staatsspoorwegen im Sentralbureau zu Ütrewt, / Erweiterung und Umgestaltung der Vie egen von Pflasterungen,

Loos Nr. 671.

Aufreißen und L damit im Zusammenhang stehenden Schäßung 11 500 F[. obigen Bureau (

19. November, 1 Uhr. Abbruch einiger Gebäude und bäuden für Kondensoren, weiterung der Gasfabrik. Bedin nte Secretarie erbältlidh.

Dänemark.

20. November, 11 Uhr. Staatsb for Statsbaneanlaegene, von 70 Tons Schienennägeln. beim „Reichs-Anzeiger“ (in dänischer Sprache).

Verkehrs-Anstalten.

Laut Telegramm aus Herbesthal englische Post über Ostende vom 7. Laut Telegramm aus Köln (Rhein) englische Post über Ostende vom 7. d Grund: Zugverspätung in Belgien und Schiffsve

Gemeindeverwaltung in Dordrewht: ind Errichtung eines Hochofens mit Ge- Kondensfator u. #. w. zum Zwe>k der Er- aungen und Zeichnungen für 1,50 Fk. in der Gemee

ahnverwaltung (Overingenieuren gade10) Kopenhagen: Lieferung

Reventlows Bedingungen an Ort und Stelle und

ist die zweite d. M. ausgeblieben. ist die zweite ausgeblieben.

Der Union-Dampfer Madeira abgegangen. ist heute auf der Ausreise von

Lob T. (W T. B) „Moor“ ist heute auf der Heimreise von Der Union-Dampfer „Trojan“ Î Lissabon abgegangen. Der Castle-Dampfer , Garth Castle“ vorgestern auf der Heimreise von Ka Dampfer „Grantully Castle“ London angekommen.

pstadt abgegangen. Der Castle- ist gestern auf der Heimreise in Der Casftle-Dampyfer „,Hawarden Castle *

ist heute auf der Ausreise in Kapstadt angekommen.

Theater und Musik.

Königlihes Opernhaus. a ; Frau Lillian Nordica sang gestern Abend die Titelrolle in Gounod?’s Oper „Margarethe“. g ) reichen Empfindungtgehalt der Elsa-Rolle, welche die Künstlerin als

erste ihres Gastspiels gewählt hatte. eine vollkommenere Leistung zu sehen, denn Ausdru>ksvermögen allein liegt die shwa keit der Künstlerin. Die Stimme an sich, und wunderbar klaren und wohllautend ein shönes tadelloses und kräftiges Justrument : Schmu>walzers samkeit des Organs erkennen, und no und plastisch, Aber die Empfindung, | der Tiefe,

Diese Partie birgt nicht den

Man durfte deshalb hoffen, in dem unzureichenden seelischen he Seite der Bühnenwirksam- besonders in der leicht erreichten en Höhe, entzü>te wieder wie der Vortrag des

< in der Schlußscene trat Vollendung hervor. zum Ausdru>

ausgezeichnete

äußerli<h geschi>t

und dieser Mangel schwächte au diesmal etwas den sonst Eindru> des dramatischen Vortrags ab. Die Ro st; von seinem künstlerischen leihe wie von der Vertreterin des Gretchen theil einer auffallend deutlichen deutschen Aus Margarethe voraus; au der Fau hlflang des Organs, während der vernachlässigt erschien. das zeigte mit Valentin. Herr und spielte mit sauber und aus-

e des Faust sang Herr Kraus als Ga gilt faft das g hatte den Vor der italienish singenden befonders dur den Wo wechselnden Empfindungsreichthum in den

Stimmungen efang gelegt werden kann, r Bulß in der kleineren Partie des Mödlinger als Mephisto war gut bei Stimme gar 600 Fräulein Rothauser sang den Siebel

Meisterscha