1894 / 267 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Oeffentliche Ladung,

der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks s ih stehen als Eigenthümer des unter Ar- fel 434 verzeihneten Grundstücks Flur M. Par- zelle 476/142 eingetragen ,Faftbender Johann Erben u Delhoven“, deren Person und Aufenthalt un- annt sind. Dieselben werden hierdurch aufgefordert, ihre etwaigen Eigenthumsansprüche an dem vorbe- zeihneten Grundstücke in dem auf den 31. De- ee 1894, Vormittags 11 Uhr, vor dem önigli Amtsgerichte, Abth. Il für Grundbuch- sachen, Zimmer 16, anberaumten Termine geltend zu machen, widrigenfalls die Ehefrau des Fabrikarbeiters Johann Hoeller, Christine, geb. Thron, zu Gladbach bei es als Eigenthümerin des Grundstücks

ins Grundbuch eingetragen werden wird.

Neuf, den 3. November 1894. Königliches Amtsgericht. Beglaubigt: Alt, Aktuar.

[46797] Aufgebot.

Behufs Anlegung eines Grundbuchblatts für das im Gemeindebezirk Doruhow belegene, im Norden von der von Grabow nach Kempen führenden Chaussee, im Osten von dem Dominium Doruchow, im Süden von dem von der Grabow - Kempener Chaussee zur fkatholisckl,en Kirhe in Doruchow führenden Wege, im Westen, getrennt dur einen tußweg, von dem Gasthoss-Grundstück des Ritterguts

oruchow zu Doruchow begrenzt wird, werden auf Antrag der Besiterin dieses Grundstücks, der Wittwe Antonie Sobotta zu Doruchow, alle Realberechtigten, welche Ansprüche auf das Grundstück zu haben ver- meinen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 28. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche bei dem unterzeihneten Gericht anzu- melden, widri R ihre Arsprüche bei Anlegung E. Srundbutbb atts nicht werden berüdcksichtigt werden.

Schildberg, den 5. November 1894.

Königliches Amtsgericht. Marquard.

[46903] Oeffentliche Aufforderung. Auf Antrag: ,

a. des Joseph Stein von Wellmich,

b. der ledigen Anna Marie Stein von da,

c. der Ehefrau des Johann Struth, Elisabethe, geb. Stein, von da,

d. des Eisenbahnarbeiters Martin Proff von da, als Bevollmächtigter seiner Kinder: Ioseph, Martin Joseph, Johann, Jacob und Peter Proff,

0. des Friedrih Stein von Quint bei Ehrang, als der Intestaterben des Johann Stein, geboren am 2. Juli 1824 zu Wellmih, Sohn der Eheleute Schneider Joseph Stein und Christina, geb. Frisch- auf, seit dem Jahre 1843 von Wellmich abwesend, wird Iohann Stein aufgefordert, sich bis spätestens Sonnabend, den 2. März 1895, Vormittags 10 Uhr, bei dem Königlichen Amtsgericht Abthei- lung II zu St. Goarshausen [chriftlich oder per- fönlih zu melden. Falls Johann Stein oder dessen allenfallsige Leibes- oder Testamentserben n spätestens in diesem Termin erscheinen werden, fo wird derselbe für todt erklärt werden und sein gegen- wärtiges Vermögen und alle ihm zukünftig noch zu- fallende Erbschaften den nächsten Erben ohne Kautions- leistung ausgehändigt werden.

St. Goarshausen, den 27. Oktober 1894. Königliches Amtsgericht. IT.

[46796] Aufgebot.

Die unbekannten Erben der am 23: Dezember 1893 hierselbst verstorbenen, zuleßt als Wirthschafterin bei dem Geheimen Ober-Medizinal-Rath, Professor E. du Bois-Reymond zu Berlin beschäftigt ge- wesenen Catharina (Carolina) Bialkowska, ge- boren angeblich im Fahre 1830 (Ort der Geburt war nicht festzustellen, werden auf Antrag des Nach- laßpflegers, Kaufmanns Eduard Constein zu Berlin aufgefordert, bei dem unterzeichneten Gerichte und zwar spätestens in dem auf den 10. Dezember 1895, Vormittags 102 Uhr, an Gerichts- stelle, Neue Friedrichstraße 13, Hof Pas Bi, part. , Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine fa zu melden, widrigenfalls der Nachlaß dem ih legitimierenden Erben zur freien Disposition verabfolgt werden wird, und der nach erfolgter Präklusion sich etwa erst meldende nähere oder leih nahe Erbe alle Handlungen und Dispo- sitionen jenes Erben anzuerkennen und zu übernehmen chuldig, von ihm weder Ne@aungslegung noch Ersaß der gehobenen Nußungen zu fordern berehtigt, son- dern fih lediglich mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden sein wird, zu begnügen ver- bunden fein soll.

Berlin, den 3. November 1894.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 81.

[46798] Aufgebot.

Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Klempner- meisters Richard Gaertner in Koschmin, vertreten dur den Rechtsanwalt Czypicki daselbst, werden die Erben des am 8. Mai 1890 in der Königlichen Charité zu Berlin verstorbenen Paul Hanusch auf- gefordert, spätestens in dem Aufgebotstermine am 4, September 1895, Vormittags 10 Uhr, sih zu melden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermange- lung dessen aber dem Fiskus verabfolgt werden wird, und der sich pater meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesißers anzuerkennen \{chuldig, weder Rechnungslegung noch Ersaß der Nußungen, sondern “vil A des noh Bor handenen würde fordern

ürfen.

Koschmin, den 3. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[46876] Bekanutmachung. i : Durch Urtheil des Herzoglichen Amtsgerichts hier vom _ 12. Oktober 1894 ist der am 19. Januar 1825 in Scholiy geborene Arbeiter Gottfried Günther von Dellnau, ehelicher Sohn des eaen Christoph Günther in Scholiß und dessen Chefrau Christiane, geb. Schenke, für todt erklärt und sind die unbekannten Erben desselben mit ihren Nehten und Ansprüchen auf die Erbschaft ausgeschlossen worden. Dessau, den 8. November 1894. Herzoglih Anhaltishes Amtsgericht. (gez.) Gast. Ausgefertigt, Dessau, den 8. November 1894. : Der Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts : (L. S8) Schumann, Sekretär.

[46865] Jm Namen des Königs!

In Sachen, betreffend das Aufgebot Nachlaß Baumgart, F. 5. 93, hat das Königliche Amtsgericht as En op durh den Amtsrichter Fritsch für Recht

annt:

Die unbekannten Erben, welche sih nicht gemeldet haben, werden mit ihren Rechten und Ansprüchen auf den Nachlaß des verstorbenen Bergmanns Bene- dict Franz Baumgart von Obercastrop ausgeschlossen. Die Kosten des Verfahrens werden aus der Nachlaß- masse genommen.

46874] f Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts, verkündet am 25. Oftober 1894, is die Aktie der Mecklenburgishen Friedrich Franz-Cisenbahn-Gesell- chaft Nr. 2175 über 500 4, ausgestellt am 15. Ja- nuar 1874, nebst Talon vom 7. Dezember 1882 und Dividendenscheinen Nr. 6 bis 10 für kraftlos erklärt.

Schwerin (Meccklbg.), den 3. November 1894.

Gron eczog Ges Amtsgericht. Zur Beglaubigung :

(L. S.) Fr. Heitmann, Gerichtsschreiber.

[46881] Ausfertigung. N Im Namen Seiner Majestät des Königs von Bayern erläßt das K. Amtsgericht Regensburg T, vertreten durch den Kgl. Amtsrichter Müller, in Sachen der ledigen Dienstmagd Therese Schneider von Petten- dorf, zur Zeit in Distelhausen, Antragstellerin, wegen i flo eines Bankscheins folgendes Aus\{chluß- rtheil :

I. Der von der K. Filialbank Regensburg unterm 28. Juli 1891 auf die ledige Dienstmagd Therese Schueider von Pettendorf als Gläubigerin ausge- stellte 3 9/0ige Schuldshein Nr. 2159 zu 300 4 dreihundert Mark wird für kraftlos erklärt.

L 20, Der K. Amtsrichter. (L. S.) (gez) Müller. Verkündet am 22. Oktober 1894. Der f. Gerichtsschreiber. (L.8). Ged) Netter, Nr. Zur Beglaubigung: Regensburg, den 2. November 1394. Gerichtsschreiberei am K. Amtsgeriht Regenburg T. Der geschäftsl. K. Sekretär. (T. S.) Sarg.

46877]

Das unterzeichnete Gericht hat durch heute ver- kündetes Auss{lußurtheil die Sparkassenbücher der Aemter Hildesheim und Marienburg:

Ser. I1 Nr. 5615, ausgegeben am 18. August 1883 über Einlagen von insgesammt 173 M 55 w, lautend auf Elise Reinecke, Sarstedt, und Ser. I1 Nr. 6137, ausgegeben am 9. Juli 1884 über Ein- lagen von insgesammt 134,97 #4, lautend auf Reinecte’s Kinder in Sarstedt,

für kraftlos erklärt. Hildesheim, 7. November 1894. Königliches Amtsgericht. 1.

Im Nameu des Köuigs!

Verkündet am 16. Oktober 1894. Seroka, Gerichtsschreiber. : Auf den Antrag des Wirths Friedrih Rostek in

Adl. Nakowen als Vormund des minderjährigen

Sohnes des 1883 verstorbenen Johann Rostek aus

Lissaken, Namens Robert NRostek, erkennt das König-

liche Amtsgeriht zu Johannisburg durch den

Amtsrichter von Fumetti für Recht: / Das Sparkassenbuh der Johannisburger Kreis-

sparkasse Nr. 3740 üver 300 4 nebst Zinsen, aus-

estellt für den Nobert Roftek aus Lissaken, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten fallen dem Antrag- steller zur Last.

[46879]

von Fumetti. [46875] Jm Namen des Königs! i Auf den Antrag des Landwirths Sondermann in Waltersleben b. Erfurt , betreffend das Aufgebot des Sparkassenbuhs der städtishen Sparkasse zu Erfurt Nr. 5270 über 75,44 4, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Erfurt für Necht: Das Sparkassenbuch der \tädtishen Sparkasse zu Erfurt Nr. 5270 über 75,44 M, ausgestellt auf den Namen „Otto Sondermanu“ wird für kraftlos

erflärt. Verkündet am 6. November 1894.

[46864] Vekanutmachung. A

Durch Ausf{lußurtheil des hiesigen Königlichen Atutsgerichts, Abth. 11, vom 6. November 1894 ist das Sparkassenbuh der Spar- und Darlehnskasse für den Kreis Saarlouis zu Saarlouis Nr. 19 140 über 700 Æ, ausgestellt auf Jungmann, Katharina, Nicolaus, Gertrud und Anna Catharina zu Theley, für kraftlos erklärt worden.

Saarlouis, den 7. November 1894.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung Ik. (gez.) S ch m iz. Beglaubigt: Zimmt, : Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[46866] /

Auf den Antrag des Artener Darlehnsvereins, Kommanditgesellshaft auf Aktien zu Artern, ver- treten durch Rechtsanwalt Graumann zu Altena, has das Königliche Amtsgericht zu Altena für

echt :

Dex von dem Wirthe Hermann Möllhoff in Altena an Ordre der Dortmunder Brauereigesell- haft am 13. Oktober 1893 ausgestellte, am 15. De- zember 1893 zahlbar gewesene Wechsel wird für kraftlos erflärt.

[46863] Bekanntmachung.

Durch Auss{lußurtheil des hiesigen K. Amts- erihts vom 20. Oktober l. Irs. wurde der von M. Hiller Nachfolger in Berlin auf Michael Huber in Teuschnit gezogene, von diesem acceptierte Wechsel über 74 Æ 65 4, zahlbar 22. Oftober 1893, durch Giro der Aktiengefellshaft für Anilinfabrikation in Berlin 80. 33 in den Besiß des Melchior Troh- mae in Böhrigen i. S. gekommen, für kraftlos er-

1h

Ludwigsstadt, 8. November 1894.

(L. S) Jungkun t, K. Sekretär.

[46868] Im Namen des Köuigs ! Verkündet am 1. November 1894. Kraaz, Assistent, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag des Kaufmanns Anton Hamers

in Krefeld Anwalt Dr. Busch daselb erkennt das Königliche Amtsgericht zu Göttingen durch den Gerichts-Assessor Conrades 2c. für Recht :

Der am 14. Dezember 1893 von La Vallée & Koberstein in Neuß auf C. Schmincke jr. in Göt- tingen gezogene Wechsel über 155 4 40 „5, mit Accept versehen und vom Trassanten an Deuß & Oetker, von diesem wieder an Anton Hamers in- dossiert, wird zu Gunsten des leßtgenannten für kraftlos erklärt.

Conrades.

[46872]

Das K. At München 1, Abth. A f. Z. S., hat am 7. ds. Mts. folgendes Auss{lußurtheil er- lassen und verkündet :

I. Das der t Walter und Lehmann in Stein- furth zu Verlust gegangene Prima-Wechsel-Formular, worauf der Handelsgärtner August Bete dahier ein Accept für dreihundert Mark, zahlbar dahier am 15. November 1893 gelent hat unter Beifügung des Datums (29. oder 30. März 1893) und der Worte: „an die Ordre von mir selbst", worauf aber die O N noch offen war, wird für kraftlos erklärt,

IT. die Kosten des Verfahrens hat die antrag- leide Firma, soweit sie si für sie berehnen, zu ragen.

München, 8. November 1894.

Der K. Gerichtsschreiber: (L. 8.) Störrlein.

[46882]

Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuch von Duisburg Band 19 Art. 22 Abth. I1T Nr. 1 auf dem Antheil der Wittwe August Montenbruck, Julie, geb. Hauer, zu Köln an den. Grundstücken Nr. 1 und 2 der ersten Abtheilung für den Kauf- mann Ambrosius Schieffer zu Köln als Zessionar eingetragene Post von 1314 M 50 9, bestehend aus der Zessianoltfinde vom 16. Dezember 1884, dem Zahlungsbefehle vom 11. Dezember 1883 und dem Bollstreckungsbefehle vom 27. Dezember 1883 mit den bezüglichen Zustellungsurkunden und dem Hypo- thekenbrief vom 13. Januar 1885, ist durch Urtheil vom 3. November 1894 für kraftlos erklärt.

Duisburg, den 7. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[46880] Verkündet am 5. November 1894, Herrmann, Gerichtsschreiber. m Namen des Königs! Auf den Antrag I. a. der ledigen Marie Sonntag zu Elbing, b. des Gärtners Hermann Hochleutner zu Zauch-

wiß, IT. a. der Hâäuslerwittwe Marianna Schreier zu JIernau, : / b. E E raa Franz Schreier zu Marien- erg i. S,., c. des Schuhmachers Iosef Schreier zu Ratibor, d. der Hâuslertohter Josefa Schreier, ver- treten durch den Vormund Färber Anastasius Kosellek zu L i 0. des Fabrikarbeiters Albert Thill und dessen Ehefrau Anna, geb. Wyczisk, zu Jernau, ITIL. des. Gärtners Franz Kurzidim zu Eiglau, IV. des Schuhmachers Peter Pershke und dessen Ehefrau Genovefa, geb. Chmel, zu Jernau, V e j Bauergutsbesißers Franz Pleschka zu Figlau, sämmtlich vertreten durch Rechtsanwalt Gottsmann zu Bauerwitz, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Bauerwißz dur den Amtsrichter Gorke,

da die Antragsteller den Verlust der nachstehend bezeihneten Urkunden, die Tilgung der aufgebotenen Posten und die Berechtigung zum Aufgebotsantrage glaubhaft gemacht haben, da das Aufgebot nah § 823 ff. Z.-P.-O. § 20 ff. A.-G. z. Z.-P.-O. zulässig ift, da das Aufgebot dur Anheftung an die Gerichtstafel sowie durch Einrückung in den öffentlihen Anzeiger vom 20. Juli 1894 bekannt gemaht ist, da weder in dem Aufgebotstermine vom 5. November 1894, noch seit dem Rechte Dritter auf die Urkunden angemeldet sind, und die Antragsteller Erlaß des Aus\lußurtheils beantragt haben, für Recht : :

1) Der Hypothekenbrief über die auf den Grund- stüden Blatt 124 und 168 Zauhwiß in Abthei- lung II1 Nr. 3 bezw. 2 eingetragene Post von 30 Thaler 17 Sgr. ‘9 Pf. Kaufgelderforderung der Eufemia Albrecht, verehelihten Schuhmacher Schulz zu Elbing, gebildet aus der Verhandlung vom 19. Februar 1359 und dem Erbrezeß vom 24. Mai 1865 und einem Auszuge aus dem Hypothekenbuche,

2) der Hypothekenbrief über die auf den Grund- stücken der Antragsteller zu T Blatt 124 und 168 Zauhwiß in Abtheilung 111 Nr. 3 bezw. 2 einge- tragene Post von 89 Thlr. 12 Sgr. 3 Pf. Kauf- gelderforderung der Katharina, verw. Albrecht, geb. Klose, zu U, gebildet aus der Verhandlung vom 19. Februar 1859 und dem Erbrezeß vom 24, Mai 1865 und einem Auszuge aus dem Hypo- thekenbuche, :

3) der Hypothekenbrief über die auf den Grund- stüden der Antragsteller zu 11 Blatt 8 und 199 Jernau in Abtheilung IIT Nr. 1 bezw. einge- tragene Post von 300 4 Darlehnsforderung der Arbeiterfrau Clara Nokusch, geb. Drost, zu Jernau, gebildet aus der Verhandlung vom 13. Februar 1866 und einem Auszuge aus dem Hypothekenbuche,

4) die auf dem Grundstücke des Antragstellers zu I1I Blatt 58 Eiglau in Abtheilung I1I Nr. 1 für die Gebrüder Barthel, Wenzel und Ignaß Kurzidim zu Eiglau aus dem Erbrezesse vom 11. November he eingetragene Post von 29 Thlr. 12 Sgr. Erbe- geldecn,

5) die auf dem Grundstücke der Antragsteller zu TV Blatt 22 Jernau in Abtheilung TIl Nr. 5 aus dem

14. November 1862 Vertrage vom 1E eingetragene Post

von 110 Thlr. Kaufgelder für den Auszügler Franz Perschke zu Jernau,

6) die auf dem Grundstücke des Hees zu V Blatt 10 Rakau Eiglauer Antheil in Abthei- lung IIT Nr. 1 aus der Verhandlung vom 21. Ja- nuar 1831 eingetragene, zu 5 %/ verzinsliche tas von 133 Thlr. 10 Sgr. Kaufgelder für den verstor- benen Auszügler Johann (eschta zu Eiglau

werden und zwar die Urkunden für kraftlos erklärt, die eingetragenen Gläubiger der Posten zu Nr. 4, 5, 6 der Urtheilsformel und deren Rechtsnachfolger werden mit ihren Rechten an den Posten ausge-

\{lofsen. Die Kosten des Verfahrens tragen die Antragsteller antheilsweise. Bauerwigtz, den 5. November 1894. Königliches Amtsgericht.

[46869]

Die Hypothekenurkunden über folgende im Grund- buch von Duisburg Stadt Band 4 Blatt 91 in Ab- theilung IIT unter Nr. 33 bis mit 36 auf den Grundstücken der Elise am End, des Schlofsers Diedrih am End und der Gertrude am End, Wittwe Mühlenbesitzer Friedrich Erbslöh zu Duisburg für die Ehefrau Ackerer Jacob Feldmann, Louise, geb. Hermanns, zu Duisburg eingetragene Posten nämlich:

a. Nr. 33 über (147,40) einhundert sieben und vierzig Mark vierzig Psg. Judikat- und Kosten- forderung aus dem Mandat vom 12. August 1878,

b. Nr. 34 über (239,81) zweihundert neun und dreißig Mark ein und achtzig Pfg. NRestjudikat- forderung aus dem Erkenntniß vom 23. Septem- ber 1878,

c. Nr. 35 über (89,28) neun und achtzig Mark acht und zwanzig Pfg. NRestjudikatforderung aus dem Mandat vom 20. Juli 1878,

d. Nr. 36 über (422,90) vierhundert zwei und zwanzig Mark neunzig Pfg. Judikat- und Kosten- forderung aus dem Erkenntniß vom 31. Okto- ber 1878,

find durch Ausschlußurtheil vom 3. November 1894 für fraftlos erklärt.

Duisburg, den 8. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[46878] Im Namen des Königs!

Auf den Antrag des Bauergutsbesißzers Wilhelm Seidel zu P vertreten durch Rechtsanwalt Levy in Ohlau, erkennt das Königliche Amtsgericht x SEOeR durch den Amtsrichter von Uechtriß für

echt : :

Die unbekannten Berechtigten der auf dem Grund- stück Bl. Nr. 19 in Abtheilung I11 unter Nr. 2 zu Mechwiß für das Generaldepositorium des Gerichts- amts Mechwiy und Deutsh-Breile auf Grund der Verhandlung vom 21. März 1840 unter Bildung eines Instruments eingetragenen mit 5 % seit dem 21. März 1840 verzinslichen Darlehnsforderung von 30 Thalern = 90 4, i. W. Neunzig Mark, werden mit ihren Ansprüchen auf die obige Post ausge- {lossen und diese Ansprüche für erloschen erklärt. Die Kosten fallen dem Antragsteller zur Last, gemäß

S 823 ff. N.-Z.-P.-D. und 103—105 Grundbuch-

rdnung. von Uechtrig.

[46873] Bekanntmachung.

Durch Urtheil des unterzeihneten Gerichts vom heutigen Tage ist das Hypothekendokument über die im komb. Grundbuh Band 8 Blatt 18 Abtheilung [11 unter Nr. 4 eingetragene Post: Dreihundert Mark Darlehn nebst Zinsen jährli zu 5 % in halbjähr- lichen Raten aus der notariellen Schuldverschreibung vom 2. Dezember 1861 für die Wittwe Sophie Oertel, geb. Korn, in Plennshüßz hat dieselbe gleih- zeitig nah derselben Schuldurkunde ihrer Tochter, der verehelihten Oekonom Sophie Richter, geb. Oertel, zu Langendorf, auf deren künftiges Erbtheil zediert, eingetragen mit dem Bemerken, daß diese Post mit der cahstebonden Post sub 4 mit 300 Thaler und Zinsen zu gleichen Theilen ofe zufolge Verfügung vom 7. Dezember 1861, bestehend aus der notariellen Schuld- und Pfandverschreibung vom 2. Dezember 1861 mit aufgeseßtem Eintragungsvermerk vom 7. Dezember 1861 und dem Auszuge aus dem Hypothekenbuche von Flur Prittis Nr. 73 vom 7. Dezember 1861, für kraftlos erklärt. Die un- bekannten Berechtigten dex unter Nr. 1 bezeichneten Hypothekenforderung find mit ihren Ansprüchen auf dieselben ausgeschlo}sen.

Weißenfels, den 25. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 11.

[46862]

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts- gerihts zu Haétpe vom 6. November 1894 sind die eingetragenen Berechtigten und deren Rechténach- folger mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuch von Haspe Band [111 Blatt 17 in Abth. IT sub Nr. 9 für den Peter Caspar Nottmann und Wittwe des Caspar Heinrich Rottmann eingetragene volle Zehntberehtigung ausgeschlossen.

Haspe, den 6. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[46847] Oeffentliche Zustellung.

Die Meran Wilhelmine Schweiger, geb. Lolis, zu Schonnebeck bei Kray Nr. 62, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. jur. Heinemann zu Essen, klagt gegen ihren Ehemann Schneider Friedrih Schwei-

er, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver- assung mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Che zu trennen, den Be- klagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und demselben die Kosten des Rechtsstreits auf- zuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 111. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Essen (Ruhr), Zimmer Nr. 40, auf den 4. Februar 1895, Vormit- tags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Essen, den 6. November 1894.

Hirs, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[46857] Oeffentliche Zustellung. : Die Schlosserfrau Emma Wenk, gevorene Martin, zu Königöberg 1. Pr., vertreten durch den Rechts- anwalt Kamm daselbst, klagt gegen thren Ghemann Friß Wenk, unbekannten Aufenthalts, wegen Che- trennung, mit dem Antrage, das Band der Che zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Königd- berg i. Pr. auf den S, Februar 1895, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedachten Gerichte zu Sagen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Königsberg i. Pr., den 3. November 1894.

ruschka, l Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

Af 267.

| Zweite Beilage e zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Slaals-Anzeiger.

Berlin, Montag, den 12. November

1894,

1. Untersuchungs-Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl. . Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. . Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. . Verloofung 2c. von Werthpapieren.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[46856] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau” Auguste Gischewski, geb. Grapentin, zu Lemberg, vertreten durch den Rechts- anwalt Cohn in Thorn, klagt gegen thren Ghe- mann, den Arbeiter David Gischewski, früher in Lemberg, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bös- licher Verlassung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein schukdigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits auf- zuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die 1. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Thorn auf den 7, Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage betannt gemacht. 11. R. 31/94.

Thorn, den 8. November 1894.

: y. Pawlowski, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[46860] EtGs ustellung.

Die sfeparierte verehelihte Schlosser Henriette Langer, geborene Maerker, zu Breslau, Friedensburg- straße 4Þb., vertreten durch den Rechtsanwalt Hugo Fabrißi zu Breslau, klagt gegen ihren Ehemann, den Schlosser Hugo Langer, unbekannten Aufent- halts, wegen bösliher Verlassung und unüberwind- licher Abneigung, mit dem Anttage auf Cheschei- dung: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und die Kosten des Nechtsstreits dem Beklagten aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau nah Saal 81 des Landgerichtsgebäudes am Schweidniterstadtgraben 2/3 auf den 29, Ja- nuar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. zum Zwelke- der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

: i Fischer, Gericht8\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[46906) Oeffentliche Zuftellung.

Die ledige Barbara Staudter von hier und die Kuratel über deren unehelihes Kind „Anna Agnes“, beide vertreten durch den Vormund Andreas Bügner, e daa dahier, klagen bei dem Kgl. Amtsgericht

Bürzburg gegen den ledigen Kellner Johann Linduex von Leups, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Alimentenforderung, und stellen an das genannte Gericht den Antrag, durch für vorläufig vollstreck- bar erflärtes Urtheil auszusprechen, der Beklagte fei {chuldig, an die Klagspartei 360 46 Hauptsache, rück- \tändiger Alimentenbeitrag vom 21. Oktober 1891 bis 21. Oktober 1894, zu bezahlen und die Kosten des Nechts\treits zu tragen.

Die Klagspartei ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits zu dem vom Prozeß- gerihtauf Donnerstag, den 27. Dezember 1894, Vormittags 9 Uhr, Sißzungsaal Nr. 281 an- beraumten Termin, was zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten bekannt gemacht wird.

Würzburg, den 31. Oktober 1894.

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Der Kgl. Ober-Sekretär : . (L. 8.) Baumüller.

[46848] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 10582. Der cand. med. Dom. Federer zu reburg, vertreten durch Nechtsanwalt Feederle hier,

agt gegen den Zahntehniker Max Gschwind von hier, zur Zeit an unbekannten Orten, aus Darlehen vom 27. September d. Js., mit dem Antrage auf Zahlung von 1400 A nebst 5 9% H vom 27. Sep- tember 1894 und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechts\treits vor die L. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Freiburg auf den 22. Jaunar 1895, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, . einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Freiburg, den 2. Novémber 1894.

i Schäfer, Gerichts\{hreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[46858] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Abraham Mayer zu Frankfurt a. M. als Liquidator der Firma J. & A. Mayéèr ju Monzingen, vertreten durch Rechtsanwalt Auner n Sobernheim, klagt gegen die Erben und Nechts- nachfolger der zu Oberstreit verlebten Ehefrau Peter Brand, Elisabeth, geborene Blasius, nämlich:

1) Peter Brand, Taglöhner zu Dre 3) ranz Braud, Fabrikarbeiter zu Mannheim,

3) Eheleute Karl Staab, Taglöhner, und Regina, geb. Brand, beide zu Thalböckelheim,

4) Philipp Brand, ohne bekänuten Wohn- untd Aufenthaltsort, -

f ¿d Elisabeth Brand, ohne Geschäft zu Ober- reit,

wegen Ertheilung der Vollstreungsklausel, mit dem Antrage, dem Kläger für den von der Firma

. & A. Mayer zu Monzingen unterm 15. April 1890 beim Königlichen Amtsgeriht zu Sobernheim ggen die zu Oberstreit wohnenden Eheleute Peter

rand, Taglöhner, und Elisabetha, geb. Blasius,

als Solidarschuldner erwirkten - Vollstreckungsbefehl

| Deffentlicher Anzeiger.

über eine Hauptsumme von 258,78 6 nebst 5 9% Zinsen seit dem 1. März 1890 und den Kosten die Vollstreckungsklausel gegen die Beklagten, als Erben und Rechtsnachfolger der zu Oberstreit verlebten Ebe- frau Peter Brand, Elisabeth, geb. Blasius, ertheilen und die Beklagten verurtheilen, die Kosten des Nechts- streits zu tragen, und ladet die Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Nechtsstreits vor das König- liche Amtsgericht zu Sobernheim auf ‘den 17. Ja- nuar 1895, Vormittags 107 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung an den Beklagten zu 4 wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. : : Meurer, Gerißts\chreiber des Königlichen „Amtsgerichts.

[46904] Oeffentliche Zustellung.

Der Georg Nößer, Meßger zu Lütßelstein, klagt gegen den Karl Strauß, Metzger von Weiters- weiler, zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Aufent- haltsort, wegen Fleischlieferung aus dem Jahre 1894, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 186,64 4 nebst 5% Zinsen seit Zustellung dieser Klage, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsftreits vor

das Kaiserlihe Amtsgerciht zu - Lützelstein auf

Mittwoch, den 9. Januar 1895, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Nuszug der Klage bekannt gemacht. : Humbert, Gerichts\{chreiber des Kaiserlihen Amtsgerichts.

[46859] Oeffentliche Zustellung.

Der Maschinenhändler August Berkowsky in Königsberg, Alter Gatten Nr. 56,- vertreten durch die Rechtsanwalte Justiz-Rath Alsher und Dr. jur. Alscher daselbst, klagt gegen den Schlossergesellen Hermann Stoll, unbekannten Aufenthalts, wegen Kost- und Logisgeldes mit dem Antrage auf Zahlung von 279,30 46. nebst 59/0 Zinsen seit dem 1. Juli 1884 und vorläufige Vollstreckbarkeit des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amts- geriht zu Königsberg i. Pr., Zimmer Nr. 63, auf den 25, Januar 1895, Vormittags 95 Uhr. Zum Zweckte der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

: Men del, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. X.

[46855] Oeffentliche Sn

Die Handlung I. Eisenhardt's Nachfolger zu Breslau, Blücherplaß 4, vertreten dur den Rechts- anwalt Dr. Steinfeld in Breslau, klagt gegen den Dr. Arenhövel, früher zu Breslau, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, wegen einer Forderung von 10 M 30 „S für dem Beklagten am 28. Junt 1893 gelieferte Waaren, mit dem Antrage, den Beklagten Tostenpflihtig zu verurtheilen, an Klägerin 10 4 30 „g nebst 5 9% Zinsen seit dem 1. Juli 1894 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erflären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Breslau, Schweidniterstadt- graben 3/4, auf den 10. Januar 1895, Vor- mittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 50. Zum Zwecke der offentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Aktenzeichen IIIm. C. 1402/94.

l Schreck, Gerichtéschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[46854] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen des Brauereibesißers Karl Lischke zu Liederstedt, Klägers, vertreten durch den Nechtsantoalt Justiz-Rath Luedicke zu Naumburg a. S., gegen die Erben der Gastwirth Kirsten'’\hen Eheleute zu Wippach, fs p wegen 1790 M 24 S, ift zur mündlichen Verhandlung neuer Termin auf den 1, Februar 1895, Vormittags 93 Uhr, vor der ersten Zivilkammer des Königlichen Landgerichts hier bestimmt. stellung an die Miterbin, Ehefrau des Bäckermeisters Prast, Ida, geborene Kirsten, und deren Ehemann, früher zu Allerstedt, jeßt unbekannt abwesend, wird Vorstehendes bekannt gemacht.

Naumburg a. S., den 7. November 1894.

Thurm, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[46867] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Alfred Koschorrek in Friedrihshof, vertreten durch den MNechtsanwalt Guttfeld in Ortelsburg, klagt gegen den früheren Post-Afsistenten Marx Albrecht, früher in Friedrihshof, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen Zahlung von 30 4, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 30 M nebst 6 9/9 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung, und ladet denselben zur mündlichen Berhandlung über den Nechts\treit vor das Königliche Amtsgericht zu Ortelsburg auf den 24. Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, Miner Nr. 10. Zum Zwecke der öffentlichen Zu- lug wird dieser Auszug der Klage bekannt getnaht.

Ortelsburg, den 3. November 1894.

de Lesser, \ Gerichts\{hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

46861] Oeffentliche Zuftellung. _

[ Die Handlung J. Eisenhardt's Nachfol er zu Breslau, Bd 4, vertreten durch den Nechts- anwalt Dr. Steinfeld zu Breslau, klagt gegen den Geschäftsreisenden Josef Eschig, früher zu Glaß, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Forde- rung von 2% 4 25 „4 für am 10. Juni 1893 dem Beklagten gelieferte Oberhemden und dabei veraus- lagtes Porto nebst Zinsen, mit dem Antrage, den

Zum Zwedlle der öffentlihen Zu- |

1

Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an Klägerin 20 M 25 A nebst 60/9 Zinsen von 24 M seit dem 10. September 1893 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vorläufig vollstreckbar zu erflären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor das Königlihe Amtsgericht zu Breslau, Schweidnigerstabtgrabeu 3/4, auf den 16. Jannar 1895, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 50. Zum Zwedke der öffentlichen Zu- stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Aktenzeichen ITI m. C. 1403/94.

/ Schreck, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[46846] Oeffentliche Zustellung.

. Kronenwirth Leopold Reitel von Denzlingen, ver- treten dur Agent Rehm in Emmendingen, klagt gegen Gustav Reitzel, Privat von Denzlingen, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend aus Verabreichung von Speisen und Getränken vom Monat November 1892 bis Juli 1893 mit dem Antrag auf vorläufig vollstreckbare kostenfällige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 22 4 65 „4 nebst fünf Prozent Zinsen seit 1. Januar 1894, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts\treits vor das Gr. Bad. Amtsgericht Emmendingen auf Donners- tag, den 27, Dezember, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Be- en wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht.

Emmendingen, 6. November 1894.

Der Gerichts|hreiber Großh. Bad. Amtsgerichts :

(E50) ger.

[46852]

Die Ehefrau des Korbmachers Karl Mergel zu Krefeld, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beer hierselbst, klagt gegen ihren genannten Ehemann da- felbst mit dem Antrage auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist vor der 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 28, Dezember 1894, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.

Ochs, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[46853

Durch retskräftiges Urtheil der 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf vom 17. Dfktober 1894 is zwishen den Eheleuten Peter Hoof, Anstreicher, und Emma, geb. Waesche, beide zu Krefeld, die Gütertrennung mit rechtliher Wirkung vom 10. Juli 1894 an ausgesprochen worden.

Düsseldorf, den 7. November 1894.

Ds,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [46850]

Durch rechtskräftiges Urtheil der 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köln vom 11. Ok- tober 1894 ist die Gütergemeinschaft zwischen den Ghe- leuten Schneider Carl Kalscheuer zu Köln und Christine, geb. Stockem, daselbst, aufgelö worden.

Kölu, den 7. November 1894.

Der Gerichtsschreiber: Storbeck, Sekretär.

[46851]

Durch rechtskräftiges Urtheil der I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köln vom 18. Ok- tober 1894 * ist die Gütergemeinschaft zwishen den Eheleuten Schreinergesellen Anton Raaf zu - Köln und Gertrud, geb. Es, daselbst aufgelöst worden.

Köln, den 9. November 1894.

Der Gerichtsschreiber: Storbe ck, Sekretär.

[46849]

Durch rechtskräftiges Urtheil der I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köln vom 18. Oktober 1894 ist die Gütergemeinschaft zwischen den Ehe- Teuten Architekten Heinrih Vlatzheim zu Köln und Alwine, geb. Jansen, daselbst aufgelöst worden.

Köln, den 8. November 1894.

Der Gerichtsschreiber: Storbeck, Sekretär.

[46905] Bekanntmachung.

Durch B R der I. Zivilkammer des Kaiserl. Landgerichts hierselbst vom 30. Oktober 1894 ift die Gütergemeinschaft zwischen den Gheleuten Paul Thiel, Handelsmann, und Christine, geborene Ceuillette, in Groß-Moyeuvre, mit Wirkung vom 29. Oktober 1894 für aufgelöst erklärt und angeordnet worden, daß anstatt dieser Gütergemeinschaft die Gütertrennung zu treten habe.

Mes, den 8. November 1894.

Der Landgerichts-Sekretär: B a ch.

[46871] Bekanntmachung : eines Gütertrennungsurtheils.

Durch Urtheil der T. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Trier vom 10. Oktober 1894 ist die zwischen den Eheleuten Nicolaus}Döts{ch, Bäcker, und Susanna, geb. Zimmer, beide zu Pallien wohn- haft, bestehende geseßlihe Gütergemeinschaft für auf- gelöst erklärt worden.

Trier, den 7. November 1894.

Große, j Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[46870] Bekanntmachung.

Dur einen vor dem Königlichen Notar Vasen zu Grevenbroich am 25. Oktober 1894 zwischen Theodor Bee Kaufmann, Drechsler zu Grevenbroich, und

ibilla Dahlhausen, Hebamme zu Grevenbroich, ab-

En Ehevertrag ist bestimmt worden: Es“ 0

unter den zukünftigen Ehegatten eine völlige Gütertrennung fn Anfehung ihrer Vermögengverhält-

6. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien- G 7. Erwerbs- und Wirth benossen schast E 7 Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten. 0.

schafts-Genofssenschaften.

ir

Bank-Ausweise. Verschiedene Bekanntmachungen.

nisse stattfinden, sodaß die Frau die unbeschränkte Verwaltung ihres beweglihen und unbeweglihen Vermögens fowie den freien Genuß ihrer Einkünfte behält. Dieselbe wird nah gegenseitiger Ueberein- kunft zu den Laften der Che bis zu einem Drittel ihrer Nevenüen beitragen. Ein Auszug aus diefem Vertrage ist heute im Sigzungssaal des hiesigen Königlichen Amtsgerichts angeheftet und öffentlich ausgestellt worden. Grevenbroich, den 3. November 1894.

i i Speier, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

3) Unfall- und Juvaliditäts- 2e. Versicherung.

[46737] Bekanntmachung.

In Gemäßheit des § 32 des Statuts unserer Genossenshast machen wir hierdurch bekannt, daß die Vertrauensmannsgeschäfte desjenigen Theils des 4. Vertrauensmannsbezirks unserer Sektion, welcher den Kreis Dessau umfaßt, an Stelle des am 19. Oktober d. J. verstorbenen Vertrauensmanns Herrn Otto Müller in Coswig, bis auf weiteres von dessen Stellvertreter Herrn Otto Lange in Bertiburg wahrgenommen werden.

Kalbe a. S., den 2. November 1894.

Vorftand

der VIIT. Sektion der Papiermacher- Berufsgenossenschaft.

Nich. Brückner. E E

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

[46742] Verdingung. 20000 kg Luppeneisen im April n. Jrs. zu liefern, sollen am 29, November 1894, Nach- mittags 43 Uhr, verdungen werden. Bedingungen werden gegen 0,70 4 von der unter- zeichneten Behörde portofrei versandt. Wilhelmshaven, den 2. November 1894. / Kaiserliche Werft. Abtheilung für Verwaltungs-Angelegeuheiten.

[46736] Ausschreibung der Lieferung von:

Antimon, Blockblei, Plomben, Kupferblech, Kupfer- draht, Kupferrohren, gezogenen Kupferstangen. Mesting- blech, Messingdraht, Schlagloth; Weißbleh, Zink, Zinkblech, Zinn und Kupferplatten.

Der Ausschreibung werden die öffentli) bekannt agen Bedingungen für die Bewerbung um rbeiten und Lieferungen vom 17. Juli 1885 zu Grunde gelegt.

Eröffnung der Angebote am 27. November 1894, Vormittags 9 Uhr. '

Ende der Zuschlagsfrist am L5. Dezember #894, Nachmittags 6 Uhr.

Die Aus\chreibungs-Unterlagen liegen im Mate- rialien-Bureau zur Einsicht offen und werden da- selbst einschließlich des bei Einreihung des Gebots zu benußenden Gebotbogens gegen 50 „§ in Baar (nicht in Briefmarken) verabfolgt. / Die Gebote sind an das unterzeihnete Bureau einzusenden.

Köln, den 9. November 1894.

Materialien-Bureau der Königlichen Eisenbahu-Direktiou Clink8rheinischen).

5) Verloosung 2c. von Werth- papieren. [46893]

Bei der am 26. v. M. vorgenommenen Aus- [loosung von Sehuldbriefen der Herzoglichen Domänenkasfse, welhe auf Grund des L ablösungsgesezes vom 5. März 1876 zur Gewährungz von Entschädigungen für abgelöste Berechtigungen und Vergünstigungen an den Herzogl. Domänep»- waldungen ausgegeben sind, find die nachverzeihneten Schuldbriefe ausgeloost und zur Auszahlung be- stimmt worden, nämlich:

Ltt. A. Nr. 31 und 103

Litt. C. Nr. 52,

Litt. D. Nr. 13,133 und 148, Lätt. E. Nr. 57, 123 und 151.

Die Inhaber dieser Schuldbriefe werden hierd aufgefordert, dieselben nebst den daz gehörigen n nicht fälligen Zinsabschnitten und-“oen Zinsketsten in der Zeit bis zum 1, Mai 189'5 hei der Herzogl, Staats- und Domäneukafs?'n-Verwaltung hier einzureichen und dagagen den V ennwerth dieser 2 hu riefe in baarem Gelde, \so’.vie auch die laufenden Zinsen bis zum Tage * er Kapita zahlung, sofern diese vor dem 1. Mai 1895 erfolgt, in Empfang zu nehmen. Mit dem eb? ngenannten Termine hört die Verzinfung der oben ‘aufgeführten Schuldbriefe auf.

Gotha, den 2, Noveaiber 1894. : Herzogli®, S. E Dep, ALck”,.

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