1894 / 273 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

1 Untersuhungs-Sachen.

“S Aufgebote Zustellungen u. dergl. 3. U und Invaliditäts- 2c. Versicherung. E Verkäufe, Ug A Verdingungen 2c.

. Verloofung 2c. von hpapieren.

Y) Untersuhungs-Sacen.

[48169] Steckbriefs-Erledigung. gegen den Krankenwärter Paul Wilmers- dorf in den Akten 11 J. 588. 93 unterm 7. August 1893 erlassene Steckbrief ist erledigt. Potsdam, den 16. November 1894. ° Königliche Staatsanwaltschaft.

[46734] i

Die Wehrpflichtigen :

1) Friedrih Otto Schade, unbekannten Aufent- halts, 23 Jahre alt, geboren am 24. November

1870 zu Mednitz, Kreis Sagan, zuleßt in Weiß- wasser, Kreis Rothenburg O.-L., aufhaltsam,

L Ernst Nichard Lucas, unbekannten Aufenthalts, 20 Jahre alt, geboren am 28. November 1873 zu Lan e iGvoISto Amtshauptmannschaft Pirna în Salen, zuleßt in Förstgen, Kreis Notlenburg O.-L., aufhaltsam,

3) Friedrich Merker, unbekannten Aufenthalts, 23 Jahre alt, geboren am 26. Juni 1871 zu Rauno, Kreis Kalau, zuleßt in Niemtsch, Kreis Hoyerswerda, aufhaltsam, A

werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Absicht, sih dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen oder nah erreichtem militärpflihtigen Alter sich außerhalb des Bundes-

ebiets aufgehalten zu haben, Vergehen gegen L 140 Abs. 1 Nr. 1 Str.-G.-B. Dieselben werden auf den 283. Januar 1895, Vormittags D Uhr, vor die Strafkammer des Königlichen Land- erihts zu Görliy, Postplaß 18, Zimmer 34, zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentshuldigtem usbleiben werden dieselben auf Grund der nah

472 der Strafprozeßordnung von den Zivil-Vor- genden der Ersaß-Kommissionen der Aushebungs- ezirke Sagan, Neustadt in Sachsen und Kalau 11 über die der Anklage zu Grunde liegenden That- fachen ausgestellten Eflätungen verurtheilt werden. M. 154/94.

Görlitz, den 31. Oktober 1894.

Königliche Staatsanwaltschaft.

[48229]

In der Strafsache gegen

1) Johann Karl Höhn, geboren am 9. November 1870 zu Großentaft, zuleßt wohnhaft daselbst,

2) Iosef Möller, geboren am 4. März 1871 zu Eiterfeld, zuleßt wohnhaft daselbst,

3) Emil Peter, geboren am 20. September 1871 zu Hünhan, zuleßt wohnhaft daselbst,

4) Karl Schwab, geboren-am 1. November 1871 zu Een zuleßt wohnhaft zu Almendorf, Kreis

ulda,

F 5) Karl Wilhelm Deisenroth, geboren am 24. Mai 1871 zu Mansbach, zuletzt rdohnhaft daselbft,

6) Justin Graus, geboren am 12. Dezember 1871 zu Mansbach, zuleßt wohnhaft daselbst,

7) Moses Wb Taunnenbaum, geboren am ain 1871 zu Mansbach, zuleßt wohnhaft da- ebt, | 8) Anton Leiuberger, geboren am 13. Januar 1871 zu Silges, zuleßt wohnhaft daselbst,

wegen Verleßung der Wehrpflicht, ist dur Beschluß der 11. Strafkammer Königlichen Landgerichts in Hanau vom 27. Oktober 1894 auf Grund des § 480, bezw. 326 der Strafprozeßordnung und § 140 des lite eseßbbuchs das îim Deutschen Reiche befindliche E ankaen der Angeklagten zur Deckung der die- selben möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten des Verfahrens mit Beschlag belegt worden, was hiermit in Gemäßheit des § 326 Abf\. 1 der Strafprozeßordnung veröffentlicht wird.

Hanau, den 8. November 1894.

Der Erste Staatsanwalt : J A: Ki, [48167] Vekanntmachung. L

Dur Beschluß der Strafkammer des Kaiser- lichen Landgerihts zu Zabern vom 12. November 1894 wurde das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des der Entziehung der Wehrpflicht an- geklagten Souppert, Hippolyt, geboren am 5. No- vember 1871 zu Hommert, zuleßt ebenda wohnhaft, 3. Zt. in Paris sich aufhaltend, mit Beschlag belegt.

Zabern, den 13. November 1894.

Der Kaiserliche Erste Staatsanwalt.

[48168] Bekauntmachung. j Durch Urtheil der Strafkammer des Kais. Land- gerihts zu Zabern vom 31. Oktober 1894 ist die dur Beschluß desselben Gerichts vom 1. Oktober 1892 angeordnete Beschlagnahme des Vermögens des Ernst Haselwander, geboren am 21. Februar 1865 zu Buchsweiler, zur Zeit Strafgefangener in der Strafanstalt Ensiëéheim, aufgehoben worden. Zabern, den 14. November 1894. Der Kaiserliche Erste Staatsanwalt : F. d.: (Unterschrift.)

2) Ausgebote, Zustellungen und dergl.

[48281] Zwangsversteigerung. / Im Wege der Zwangsvollstreckung foll das im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Nieder-Barnim Band 82 Nr. 3426 auf den Namen des Bauunternehmens Bernhard Müller zu Berlin eingetragene, hiersclbft Plantagenstraße Nr. 39/40 belegene Grundstück am S. Januar 1895, Vor- mittags 10} Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- richt, an Gerichtóftelle, Neue Friedrihstraße 13, Hof, lügel C., Erdgeshoß, Saal 40, versteigert werden. Grundstück ist bei einer Fläche von 0,07,55 ha mit 12000 4 Nuztungêwerth zur Gebäudc steuer ver- anlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Ab- rift des Grundbuchblatts, etwaige Abshäßungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei ebenda, Elügel D., Zimmer 17, eingesehen werten. Das Urtheil ber die Ertheilung des Zuschlags wird am A1, Januar 1895,

.

Oeffentlicher Anzeiger. | Sue

Vormittags 114 Uhr, s Gerihtsftelle, im vor-

angegebenen Saal 40, verkündet werden. Berlin, den 8. November 1894. - Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 88.

[48280] Zwangsverfteigerung.

Im Wege der CoaueMo retung foll das im Grundbuche von den s Berlins im Kreise Niederbarnim, Band 47 Blatt 2255 auf den Namen des Zimmermeisters August FEnG hier einge- tragene, in der Koloniestraße belegene Grundstück am 10. Januar 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichts\telle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Eingang C., Erdgeschoß,

immer 40, versteigert werden. Das Grundstüd ist mit 1 4 35 A Reinertrag und einer Fläche von 5 a 79 qm zur Grundsteuer zur Gebäude- steuer aber nicht veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuch- blatts, etwaige Abshäßungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen, sowie be- sondere Kaufbedingungen können in der Gerichts- schreiberei, ebenda, Eingang D., Zimmer 42, ein-

esehen werden. Alle Realberechtigten werden aufge-

de die nicht von selbst auf den Ersteher übergehen- den Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Ver- steigerungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wieder- kehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Ver- steigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der hetreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nit berücksihtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berüd- ichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Die- jenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks be- anspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 10, Januar 1895, Mittags 12 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben angegeben, vertündet werden.

Berlin, den 12. November 1894.

Königliches Amtsgericht T1. Abtheilung 87.

[48246] Zwangs®versteigerunug. i Im Wege der Zwangsvollstreckung follen die im Grundbuche von Gelliehausen Band 11 Artikel 19 auf den Namen des Ackermanns und Müllers, früher auch Gastwirths Wilhelm Büermann in Gelliehausen resp. dessen Ehefrau Juliane, geb. Meister, daselbst eingetragenen, in der Gemarkun von Gelliehausen belegenen Grundstücke, einschließlich der darauf befindlihen Baulichkeiten Haus Nr. 65 und einer Gemeindegerechtigkeit, am 18S, Januar 1895, Vormittags 10 Uhr, vorx dem unter- zeichneten Gericht, in dem Henkel’shen Gasthause zu Gelliehausen versteigert werden. Die Grundstücke find mit 76,16 Thalern Reiner: rag und einer Fläche von 8,0870 ha zur Grundsteuer, mit 75 46 Nutzungs- werth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuch- artikels, etwaige Abshäßungen und andere die Grund- stücke betreffende Nachweisungen, sowie etwaige be- sondere Kaufbedingungen können in der Gerichts- schreiberei des hiesigen Amtsgerichts eingesehen werden. Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die nit von felbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grund- buche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerts nit hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, witrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berücksihtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigenthum der Grundstücke beanspruchen, werden auf- efordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigen- falls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Axspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zu- {lags wird am 21... Januar 1895, Vormittags 10 Uhr, an Gerichtsstelle, verkündet werden. Reinhauseu, den 12. November 1894. Königliches Antsgericht.

[48248]

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung des dem Shubmacher Ctr. Peters in Grevesmühlen ge- hôrigen Wohnhauses Nr. 39 A. daselbst, ift zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, zur Er- klärung über den Theilungéplan, sowie zur Vor- nahme der Vertheilung Termin auf Sounabend, den 4. Dezember 1894, Vormittags 11 Uhr, bestimmt.

Greveömühleu i. M., den 11. November 1894.

Großherzogliches Amtsgericht.

[48512] Bekanntmachung. }

Das Verfahren der Zwangsversteigerung des im Grundbuche von der Königstadt Band 9 Nr. 689 auf den Namen des Gutsbesißzers Gustav Gottschalk bier einze1ragenen, hierselbsi in der Grenadierstraße Nr. 5 belegenen Grundstücks, und die am 20. und 23. November 1894 anstehenden Termine werden aufgehoben.

Berlin, den 16. November 1894.

Königliches Amtégericht I. Abtheilung 88.

[35409] Aufgebot. i

Auf den Antrag des Fräuleins Marie Sabrowsfi von hier werden die Inhaber der angeblich verloren gegangenen 3# prozentigen Oflpreußishen Pfandbriefe Litt, D. Nr. 15337 über 600 # und Läitt. E. Nr. 5469 über 300 A aufgefordert, ihre Rechte auf die Pfandbriefe spätestens im Aufgebotstermin den 19, April 1895, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Geriht Zimmer Nr. 63

Command en Ee u. Aktien-Gefellsh,

shafts-Genossenschaften.

techtsanwälten.

9. Bank-Ausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

anzumelden und die Pfandbriefe vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. Königsberg i. Pr., den 9. September 1894. Königliches Amtsgericht. XI.

[48279] Aufgebot.

Nachstehende Urkunden : i

1) Das Sparkassenbuch dev Kreissparkasse zu Reck- linghausen Nr. 11 476 über 3564,28 46 ausgefertigt für Minorennen Hawig gt. Halfmaunn zu Drewer bei Marl, E /

2) die Kuxe Nr. 401 bis 410 einshließlich des in 1000 Kuxe eingetheilten Steinkohlenbergwerks Wal- trop zu Waltrop, Kreis Recklinghausen, eingetragen im Gewerkenbuche auf den Namen des Justiz-Raths Humbverdinck in Dortnmund,

find angebli verloren gegangen und werden zu 1 auf den Antrag des Knehts Bernard Hawig zu Hochlar, vertreten durh den Rechtsanwalt Markers hier, zu 2 auf Antrag der Erben des Rentners Her- mann Rheinen auf Villa Herresberg bei Remagen, vertreten durch den Ober-Landesgerihtê-Rath arg i zu Köln, hierdurch aufgeboten. Die Inhaber der be- zeichneten Urkunden wérden daher aufgefordert, späte- stens in dem Aufgebotstermine den 27. Mai 1895, Vormittags 1A Uhr, ihre Nehte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

Necklinghaufeu, 6. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[48247] Aufgebot. i

Das Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Löwenberg: Nr. 15 654 über 15,45 H, ausgefertigt für die Dienstmagd Louise Gruhn zu Groß-Nacckwiß 1st angebli verloren gegangen und soll auf den Antrag der Louise Gruhn zum Zwecke der Neu- ausfertigung aufgeboten werden. Es werden daher alle Inhaber des Buchs aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den §8. Juni 1895, Vormit- tags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Amtsgericht, Zimmer Nr. 6, ihre Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen , widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Löwenberg i. Schl., den 12. November 1894.

Königliches Amtsgericht. [47780} Aufgebot.

Die Altsizerin Wittwe Franziska Blaszkowska, geborene Kowalska, zu Mroczenko hat das Aufgebot des von dem Einsassen Jacob Grubalski zu Mroczenko dort am 1. Mai 1893 über 300 4, zahlbar am 1. Mai 1898 an Ordre der Antrag- stellerin, ausgestellten tronen Wechsels beantragt. Der Inhaber der Urkunde twoird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24, März A899, Vormittags AUA Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht aaberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Neumark W.-Pr., den 10. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[24790]

Das Kgl. Bayr. Amtsgeriht München 11 hat

unterm 9. Juli cr. folgendes Aufgebot erlassen:

Auf dem Anwe}en der Bauerseheleute Johann und Katharina Widmann Hs. Nr. 12 in Daglfing sind im Hypothekenbuche für Daglfing, Bd. 1, Seite 112 seit 23. Juni 1846 für Karl Schuller 138 Fl. 50 Kr. Vater- und Muttergutsrest und Unterschlufs- und Ver- pflegungsansprüche debselben eingetragen. Nachdem nun der Ausenthalt des Karl Schuller selbs seinen Familienangehörigen vollständig unbekannt ist, nahdem ferner die bereits im Jahre 1893 gelegentlih der

lurbereinigung Oberföhring-Daglfing von diesem Serihte gepflogenen Recherchen erfolglos geblieben und seit der leßten auf diese Ansprüche bezüglichen Einschreibung mehr als 30 Jahre verstrichen sind, ergeht hiemit auf Antrag der Anwesensbesißer an alle Jene, welche aus dem erwähnten Hypothekenbuchs- eintraae Rechte ableiten zu Éönnen glauben, die Auf- forderung, ihre Ansprüche innerhalb sechs Monaten, längstens aber in dem auf Dienstag, den 12. März 1895, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale Nr. 2, parterre, anberaumten Aufgebotstecmine beim K. Amtsgerichte München 11, Au, Mariahilfplayt 17, anzumelden, widrigenfalls die Hypothek für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche gelöscht würde.

München, den 11. Juli 1894. :

Der geschäftsleitende Kgl. Gerichtsschreiber : Soyter, Ober-Sekretär.

[48243] Aufgebot. :

Der Erbpächter Friedrich) Wiehmann zu Mistorf und dessen Ehefrau Friederike, geb. Wiehmann, da- felbst haben das Aufgebot folgender, ihnen beirn Ab- brande der Erbpachtstele Nr. 8 zu Mistorf ver- brannten resp. abhanden gekommenen Urkunden :

1) fechs Hypothekenscheine über je 500 Thlr. Krt., eingetragen d. d. 21. September 1871, zinslos, Fol. 4, D, 6, 7, 8 und 9 des Grund- und Hypotheken- bus der Erbpachtstelle Nr. 8 zu Mistorf für den Erbpächter Friedrich Wichmann zu Mistorf,

2) eines Hypothekensheins über 300 Thlr. Krt., eingetragen d. d. 21. September 1871, zinélos, Le 10 deéselben Buchs für den Erbpächter Friedrich

iehmann zu Mistorf,

3) eines Hypothekenscheins über 1500 (6, eingetragen d. d. 17. Juni 1886 mit 49/9 Zinsen Fol. 3 des- selben Buchs für das Fräulein Ida Müller zu Schwaan nebst Zessionsakte derselben auf den Erb- pächter Friedrih Wiehmann zu Mistorf,

4) eines Hypothekensheins über 500 Thlr. Krt., eingetragen d. d. 21. September 1871, zinélos, Fol. 9 des Grund- und Hypothekenbuhs der Erb- pachtstelle Nr. 7 zu Mistorf Wp den Erbpächter Heinrih Wiechmann ¡u Mistorf nebst Zessionsakte auf den Erbpächter Friedrih Wiechmann daselbst,

5) eines Hypothekensheins über 1500 M, ein- getragen d. d. 17. Mai 1892, mit 49/6 Zinsen füc die Erbpächterfrau Friederike Wiemann, geb. Wiech- mann, zu Mistorf Fol. 11 des Grund- und Hypo- thekenbuhs der Erbpachtstelle Nr. 7 zu Mistorf,

beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufs gefordert, spätestens in dem auf den 28, Februar

1895, Vormittags 117 Uhr, vor dem unter,

zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 3, anberaumten Auf.

gebotstermine seine Rechte anzumelden und die

Ürkynden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserk[,

rung der Urkunden erfolgen wird.

Schwaan, den 16. November 1894.

Großherzogl. Mecklenburg-Schwerinsches Amtsgeriht

“C. H. Krüger. :

[48278] ___ Aufgebot.

Der Bergarbeiter Julius Bohne in Teuchern vertreten dur den. Rechtsanwalt Aly in Zeiß, hat als eingetragener Gigenthümer des im Grundbu von Teuchern kombiniert Band Y Blatt Nr. 249 verzeihneten Grundbesißes das Aufgebot der nah: stehend bezeihneten, angeblih getilgten Hypotheken: post : 100 Thaler Preußisches Kurant (= 300 M) Darlehn für den Schneidermeister David Anger: mann zu Teuchern jährlichen Naten fälligen Zinfen und den Kosten der Wiedereinziehung auf Grund der Schuld- und Pfand, vershreibung vom 9. November 1846 zufolge Ver, fügung vom 13. November 1846 eingetragen im Hypothekenbuch}h von Teucheru WVolumen [Ty Pagina 298 Abtheilung Ill Nr. 2, späteren Grund. buch von Teuchern Band 1V Blatt Nr. 154 und von hier nah Band V Blatt Nr. 242 des komb: nierten Grundbuhs von Teuchern Abtheilung [1 Nr. 2 übertragen am 24. Februar 1881, zum Zwet des O der bekannten Nechtsnachfolger, die als folche ihr Verfügungsreht nicht nachgewiesen haben, beantragt. Es werden daher alle diejenigen, die auf diese Hypothekenpost Ansprüche zu 0 ver- meinen, aufgefordert, spätestens in dem gy den 14, März 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzu- melden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf die Post werden ausgeschlossen werden und die Post im Grundbuche gelöscht werden wird.

Teunchern, den 7. November 1894.

Königliches Amtsgericht. [48249] Aufgebot. Auf Antrag a. der Ackerbürger Leo und Franziska, geb. Wojta- lewici, verwittwet gewesene Stasinska, Thiel'schen Eheleute, zu Exin und b. der minderjährigen Maria Stasinska zu Nakel, vertreten durch ibre Vormünderin die zu a. ge dachte Franziska Thiel und ihren Gegenvormund den Dr. med. Neumann zu Nakel, \ämmtlih vertreten durch den Rechtsanwalt Brink zu Nakel, wird das Grundstück Nakel Bd. XI1 Bl, Nr. 466 zum Zweck der Besißtitelberichtigung auf geboten. Das Grundstück besteht aus nagstebentis Parzellen des Kartenblatts T1 der Gemarkung Nakel:

a. Nr. 898, Wiese von 0,2960 ha, ; 1,16 Thlr, F

Reinertrag, b. Nr. 899, Aker von 0,3220 ha, 0,88 Thlr. Reinertrag und c. Nr. 900, Wiese von 0,6840 ha, 2,68 Thlr. Reinertrag. j Als Eigenthümer dieses Grundstücks ist im Grund- buh der Ackerwirth Xaver Obremski in Paterke, welcher mit seiner Ehefrau Elisabeth, geborenen Krzyzanowska, in Gütergemeinschaft lebt, ex decreto vom 22. Juli 1839 eingetragen. Dieselben sind am 1. Juli 1865 bez. 2. Januar 1870 verstorben und haben ausweise der amtlichen Bescheinigung vom 16. Oktober 1894 außer ihren übrigen Grundstüen auch das Grundstück Nakel Nr. 466 ihrem Sohne Michaei Obremski, welher mit Anna, geb. Kacj- marek, in Ehe und Gütergemeinschaft gelebt hat, zum Eigenthum übergeben. Letztere haben sodann dur gerichtlihen Vertrag vom 11. Februar 1870 die drei das Grundstück Nakel Nr. 466 bildenden Parzellen an den Eigenthümer Andreas Stasinski zu Paterke für 450 Thlr. verkauft und ift allseitig in dem Vertrage anerkannt, daß Käufer den Kauf: preis bezahlt hat und sich im Naturalbesiyg der ge tfauften Flächen befindet. Andreas Stasinski lebte in erster Che und Gütergemeinschaft mit Antonina, geb. Szydlowska, und is von derselben laut Testament vom 25. Februar 1880, publiziert den 21. Mai 1887, zum Universalerben ohne jeg lichen Vorbehalt eingeseßt. Demnächst verheirathete {ih Andreas Stasinski mit Franziska, geb. Wojta- lewicz, hat mit der derselben am 19. November 1890 ein wechselseitiges Testament errichtet und ilt am 24. Januar 1892 gestorben. Jn diesem am 12. Mai 1892 publizierten Testament haben die Stasinski’schen Ebeleute ihre am 29. März 188° eborene Tochter Maria Stasinska mit der Bemer ung zur Alleinerbin eingeseßt, daß der überlebende Ghegatte bis zu seinem Tode den ungestörten Besiß die Verwaltung und den Niefbran sowie völli freie Verfügung über das gemeinschaftlihe Ver mögen erhalten und erst nah beider Erblasser Todt die Maria Stasinska berechtigt sein soll, thr Erb theil zu fordern. Die Wittwé Stasinska hat sid demnächst an den Ackerbürger Leo Thiel in Erin verheirathet. Die Antragsteller haben auf Grund der vorgedahten Urkunden beantragt, das Grundstü Nakel Nr. 466 zum Zwecke der Berichtigung de Besittitels auf den Namen des Andreas Stasinéki und seiner gütergemeinschaftlihen Ehefrau Franziska, geb. Wojtalewicz, aufzubieten. f Es werden nunmehr alle Eigenthumsprätendenten und speziell die Eigenthümer Michael und Anna, geb. Kaczmarek, Obremski’shen Eheleute ied gefordert, ihre Ansprüche und Nechte auf das Grun“ stü spätestens im Aufgebotstermin den 18, Jun 1895, Vormittags 9 Uhr, anzumelden an zwar unter der Verwarnung, daß im Falle nicht e folgender Anmeldung und Bescheinigung de meintlihen Widerfpruchsrehts der Aueshluß Gigenthumsprätendenten und die Eintragung ite Besibtitels für die Andreas Stasinski'schen Ehe erfolgen wird. Nakel, den 14. November 1894. Königliches Amtsgericht.

[48244] Aufgebot.

Auf Antrag der Herzoglichen Kammer, Direftion

fe der Forsten in Braunschweig, welche glaubhaft mat hat, daß sie das Éigenthum folgender Flä

1) 1,87'a Flähe im Forstort Hütteberg bele? /

mit fünf Prozent in viertel, |

auf der überreihten Vermessungsbesheinigung vom 26, April d. Is. mit a, h., c., d, a. bezeichnet,

9) 1,6266 a Fläche im Forstort Hasselbof an der Staatsstraße Braunlage-Lauterberg belegen, auf der überreichten Vermessungsbescheinigung vom 4. Fe-

- hruar 1893 mit a., b., c., a. bezeichnet,

die im Grundbuche bisher nicht eingetragen sind, erworben habe, werden alle diejenigen, die Rechte an den fraglichen Flächen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche eat spätestens in dem auf den 9, Jauuar 1895, Vormittags 10 Uhr, vor unterzeihnetem Gerichte anberaumten Aufgebots- termine anzumelden, unter dem Rechtsnachtheile, daß nach Ablauf der Frist die erwähnten Flächen als Kammergut im Grundbuche eingetragen werden, und daß diejenigen, die die ihnen obliegende Anmeldung unterlassen haben, ihr Recht gegen einen Dritten, der im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs die Flächen erworben hat, nicht mebr geltend machen können.

Hasselfelde, den 13. November 1894.

Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

[48343] Oeffentliche Ladung.

Bei den Verhandlungen, betreffend Anlegung des Grundbuchs für die zum Amtsgerichtébezirk Wald- bröl gehörige Katastergemeinde Lichtenberg haben die Gebrüder Karl und Iohann Solbach, beide Ackerer zu Schlehtingen, das Eigenthum an den in der Gemeinde Lichtenberg gelegenen, unter Artikel Nr. 308 der Grundfsteuermutterrolle auf den Namen des Schusters Daniel Solbah zu Niederwarnshach ein- getragenen Parzellen G E 128, unter der Siefer Freiheit, Wiese,

¡#2 D,

lur 33 Nr. 2, im Rosengarten, Aer, 40,97 a,

lur 33 Nr. 6, im Nosengarten, Aker, 14,26 a, Flur 33 Nr. 14, im Nofsengarten, Holzung, 3,16 a,

a E 213/30, Niederwarnäbachwiesen, Wiese,

1 N ur Nr. 39, Niederwarnsbachwiesen, Wiese, é a, E Nr. 217/44, Niecderwarnébachwiesen, Wiese, ,VO a, B Nr. 45, Niederwarnsbahwiesen, Wiese, pl a, Flur 33 Nr. 60, an dem Niederwarnsbacherberge, Holzung, 2,57 a, Flur 33 Nr. 64, an dem Niederwarnsbacherberge, Holzung, 1,30 a, Flur 33 Nr. 69, an dem Niederwarnsbacherberge, Aker, 43,80 a, Flur 33 Nr. 71, an dem Niederwarnsbacherberge, Holzung, 2,29 a, Flur 33 Nr. 264/74, an dem Niederwarnsbacher- berge, Ader, 24,12 a, Flur 33 Nr. 241/93, an dem Niederwarnsbacher- berge, Aer, 10,11 a, : Flur 33 Nr. 97, an dem Niederwarnsbacherberge, Aer, 32,10 a, Flur 33 Nr. 99, an dem Niederwarnsbacherberge, Aer, 32,10 a, Flur 33 Nr. 221/102, an dem Niederwarnsbacher- berge, Aker, 19,29 a, Flur 33 Nr. 267/107, an dem Niederwarnsbacher- berge, Garten 5,93 a, Acker 0,57 a, Flur 33 Nr. 108, an dem Niederwarnsbacherberge, Garten, 0,57 a, Flur 33 Nr. 116, an dem Niederwarnsbacherberge, Garten, 240 a, Flur 33 Nr. 117, an dem Niederwarnsbac@erberge, Garten, 2,16 a, Flur 33 Nr. 118, an dem Niederwarnsbacherberge, Ader, 2,17 a, Flur 33 Nr. 127, an dem Niederwarnsbacherberge, Ader, 1,84 a, i Flur 33 Nr. 226/130, an dem Niederwarnsbacher- berge, Acker, 3,86 a, E Nr. 141, in der Sachthardt, Holzung,

¡11 a, O Nr. 245/145, in der Sackthardt, Holzung, ' a, E Nr. 274/158, Niederwarnsbah, Hofraum, ,80 a, E Nr. 275/161, Niederwarnsbah, Holzung, 1 a, u A Nr. 285/172, Niederwarnsbah, Hofraum, L a, lur 33 Nr. 182, Niederwarnsbah, Weide, 0,67 a, lur 33 Nr. 196, Niederwarnsbach, Weide, 1,50 a, lur 33 Nr. 206, Niederwarnsbach, Holzung, 3,77 a, lur 34 Nr. 5, auf den Heidelanfshähnen und Heide, Holzung, 51,53 a, Flur 34 Nr. 13, auf den Heidelanfshähnen und Heide, Holzung, 37,92 a, Flur 34 Nr. 23, auf den Heidelanfshähnen und Heide, Holzung, 5,18 a, Flur 34 Nr. 24, auf den Heidelanfshähnen und Heide. Holzung, 2841 a, Flur 34 Nr. 280/29, auf den Heidelanfshähnen und Heide, Holzung, 21,42 a, Flur 34 Nr. 31, auf den Heidelanfshähnen und Heide, Holzung, 6,92 a, slur 34 Nr. 33, auf den Heidelanfshähnen und Heide, Holzung, 4,41 a, Flur 34 Nr. 245/83, in den Hölgenswiesen und Schlechtingsberg, Holzung, 3,31 a, Flur 34 Nr. 169/91, in den Hölgenswiesen und Schlechtingsberg, Aker, 42,64 a, Flur 34 Nr. 92, in den Hölgenswiesen und Schlechtingsberg, Aer, 41,22 a, in Anspru genommen. Alle diejenigen, welche An- \prühe auf vorstehende Grundstücke erheben, ins- besondere die dem Aufenthaltsorte nah unbekannten fonstigen Erben des Daniel Solbach, werden auf- gefordert, ihre etwaigen Rechte spätestens in dem auf den 2, Januar 1895, Vormittags A1 Uhr, anberaumten Termine geltend zu machen, widrigen- alls die Eintragung der Eingangs genannten Ge- brüder Karl und Peter Solbach als Eigenthümer der Grundstücke in das Grundbuch erfolgen wird. Waldbröl, den 16. November 1894. | Gerichtsschreiberei des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung [V. Wahlen, Aktuar. [11550] Aufgebot. Die unbekannten Erben und Erbeserben der am 31. Oktober 1854 geborenen, etwa im Jahre 1874

bon Galonski nach Russish-Polen verzogenen, durch

Urtheil vom 2. Juni 1893 für todt erklärten Elisa- eth Kapala, Tochter des im Jahre 1858 in Galonéki verstorbenen Schmieds Zee Kapata und essen Ehefrau Marianna, wiederverehelihten Klar-

nska, werden auf Antrag des Nahlaßpflegers, f

echtsanwalts Kantorowicz in Koschmin, Ne i spätestens im Aufgebotstermine, den 28. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeich- neten Geriht sich mit ihren Ansprüchen zu melden, widrigenfalls der Nahlaß dem sih meldenden und legitimierenden Erben, in dessen Ermangelung aber dem Fiskus verabfolgt werden wird, und der \ich später meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschafts- besiters anzuerïennen s{huldig i und weder Rech- nungêlegung noch Ersaß der Nußungen, sondern nur P TARpaGNe des noch Vorhandenen wird fordern önnen.

Koschmin, den 9. Mai 1894.

Königliches Amtsgericht.

[48242] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Eick in Lauenburg i. Po. hat als Nachlaßpfleger das Aufgebot der unbekannten Erben des am 27. Januar 1888 in Lauenburg i. Po. ver- storbenen Schuhmachermeisters Ludwig Zielke und seiner daselbs am 12. Dezember 1893 verstorbenen Ehefrau Justine, geb. Kaske, beantragt. Die etwaigen Erben der vorgenannten Zielke’shen Eheleute werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Sep- temiber 1895, Vormitt. A1 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerihte anberaumten Termine ihre Rechte geltend zu machen, widrigenfalls der Nachlaß dem sih meldenden und legitimierenden Erben, in Er-. mangelung dessen aber dem Fiskus wird verabfolgt werden. Der sich später meldende Erbe i} alle Verfügungen des Crbschaftsbesißers bezw. Nachlaß- pflegers anzuerkennen \{chuldig und darf weder Rechnungélegung noch Ersaß der Nußungen, sondern nur Herausgabe des noch Vorhandenen fordern.

Lauenburg i. Po., den 6. November 1894.

Königliches Amtêgericht.

[48245] Aufgebot,

Auf den Antrag des MNechtsanwalts Pietsch hier als des Nachlaß-Pflegers werden die Erben der am 17. Juni 1894 hier verstorbenen Ortsarmen Rosina Bartsch aus Mühnit aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermine am 28. Oktober 1895, Mittags 12 Uhr, im Zimmer Nr. 1 sich zu melden, widrigenfalls der circa 49 #4 betragende Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung eines solchen aber dem Fiskus ver- abfolgt werden wird und der \sich später meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesißers anzu- erkennen s{uldig, weder Nehnungslegung noh Ersa der Nutzungen, fondern nur Herausgabe des m Vorhandenen würde fordern dürfen.

Trebnitz, den 13. November 1894.

Königliches Amtsgericht. [47573] Im Namen des Königs! Verkündet am 31. Oktober 1894, Ex, Gerichtsschreiber.

In Sachen betreffend das Aufgebot des erblosen Nachlasses der am 26. Februar 1893 zu Neidenburg verstorbenen Fleisherwittwe Marie Rutkowski, geb. Krause, hat das Königliche Amtsgericht zu Neiden- E durh den Amtsrichter Neisler für Recht er- annt:

Die unbekannten Erben der am 26. Februar 1893 zu Neidenburg verstorbenen Marie Rutkowsfki, Wittwe dcs verstorbenen Fleishers Gustav Rut- kowski, Tochter der unverehelihten Catharina Krause, werden mit ihren Ansprüchen an den Nach- laß ausges{lossen, leßterer dem Königlich preußischen Staatsfiskus zugesprohen. Die Kosten des. Ver- fahrens sind aus dem Nachlasse zu entnehmen.

(gez.) Neisler. Ausgefertigt : Neidenburg, den 10. November 1894.

Ex,

Gerichtéschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [48227]

Der Prämienschein Serie 4683 Nr. 117069 über 40 Thlr. Kurh. Anleihe vom 22. Januar 1845 ift dur Urtheil vom heutigen Tage für kraftlos erklärt.

Cassel, den 12. November 1894.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1.

[48314] __ Bekanntmachung.

Der Interimsfchein über 40 vierzig und 20 zwanzig Prozent Einzahlung auf die auf 200 zweihundert Thaler lautende Aktie Nr. 14 198 der Deutschen Hypothekenbank Aktiengesellschaft zu Berlin, ausgestellt am 1. Juli 1872, ist durch Ur- theil des Königlichen Amtsgerichts 1 zu Berlin vom heutigen Tage für kraftlos erklärt.

Berlin, den 13. November 1894.

Thomas, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgericht 1. Abtheilung 81.

[48339] Ausschlufurtheil.

Nr. 32470. Das Großh. Amtsgericht Karlsruhe hat unterm 13. November 1894 Auss{lußurtheil dahin erlassen:

Auf Antrag der

1) Hermine Klumpp aus Bretten, nun verwittwete Gottwald in Offenburg,

2) Johann August Heynen, Kaufmann zu Krefeld, derzeit wohnhaft îin Köln-Ehrenfeld, :

3) Dorothea Hedwig Buhrmann, geb. Rosenkranz, in Bujendorf, Großherzogthum Oldenburg,

g Albert Wilhelm Salzer, Kaufmann in Karls- rube,

sämmtliche vertreten durch August Fischer in Karlöruhe, werden die Urkunden der allgemeinen Verforgungsanstalt im Großherzogthum Baden zu Karlsruhe, nämlich :

a. Nentenscheine Nr. 793 der JIahresgesellschaft 1848/49, Nr. 497 und 498 der Jahresgesell\haft 1850, sämmtliche Klasse 1b., und vom 23. November 1857 über je 200 Gulden, auf den Namen der Her- mine Klumpp aus Bretten, nun verwittwete Gott- wald, in Offenburg lautend ;

b. Lebensve1siherungsurkunde Nr. 27497 vom 30. Dezember 1878, auf Namen und Leben des Jobann August Heynen, Kaufmann in Krefeld, derzeit wohnhaft in Köln-Ghrenfeld, lautend über ein Kapital von 6000 46, zahlbar auf 26. Dezember 1924 an den Genannten felbst oder nah feinem früher eintretenden Tode an dessen Chefrau, oder, u diese früher gestorben fein sollte, an dessen

rben;

c. Lebensversiherungsurkunde Nr. 33985 vom 30, Dezember 1880 über 3000 4 auf den Namen und das Leben des am 31. Juli 1893 verstorbenen *

dwig Buhrmann, geb. Rosenkranz, in Bujendorf, d lde Aug Oldenburg, lautend, fällig geworden durch dessen Ableben und zahlbar an seine Ehefrau;

Bedi Buhrmaun, Ehemann der Dorothea

d. Rentenshein Nr. 333 der Jahresgesells{chaft 1847 Klasse 1a. vom 24. Juni 1880 über 342 M 86 , auf den Namen des Albert Wilhelm Salzer, Kausmann in Karlêruhe, lautend,

für kraftlos erflärt. Karlsruhe, den 13. November 1894.

Napp, Gerichts\{reiber Gr. Amtsgerichts.

[48340] Ans\cchlufurtheil.

Nr. 32414. Das Großh. Amtsgericht Karlsruhe hat unterm 13. November 1894 Ausschlußurtheil dahin erlaffen:

Auf Antrag des Kaufmanns W. Berblinger, als Vertreter der Konkursmasse der verstorbenen Gast- wirth Michael Rühle Ehefrau, Franziska, geb. He, dahier, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Leop. Weill bier, wird der Versicherungs\hein Nr. 34 797 der Lébensversicherungsgesellshaft Deutschland zu Berlin vom 12. Dezember 1891, auf Namen und Leben der Genannten lautend, über ein Kapital von 400 46, zahlbar nach dem Tode der Versicherten, spätestens aber am 1. Dezember 1953 gegen Nük- ae des Versicherungs\cheins an den Inhaber des-

elben, für kroftlos erflärt.

Karlsruhe, den 19. November 1894.

; : Rapp, Gerichtsschreiber Großherzoglihen Amtsgerichts.

[48311] Bekanunutmachung. _ Durch Aus\{lußurtheil vom 10. November 1894 ist das Sparkassenbuch der städtishen Sparkasse in Lüben über 103 4 68 -, ausgefertigt für Hugo Margquardt in Lüben, für kraftlos erklärt. Lüben, den 11. November 1894. Königliches Amtsgericht.

[48315] _ Vekanntmachung.

Durch Aus\chlußurtheil des Königlichen Amts- gerichts zu Eilenburg vom 6. November 1894 ist der Hypothekenschein vom 26. Juni 1847 nebst Erb-

_26. Dezember 1845 rezeß vom 15. Sanuar 1846 über 60 Thaler

Muttergut für die 5 minorennen Geschwister Thölert, Johanna Christiane, Henriette Amalie, Marie Friederike, Franz Louis und Karl Friedrih Erd- mann, eingetragen im Grundbuche von Eilenburg- Berg Band I Blatt 21 in Abtheilung IlI Nr. 3, für kraftlos erklärt worden. Eilenburg, den 12. November 1894. Königliches Amtsgericht.

[483093] Fm Namen ves Königs! Verkündet am 30. Oktober 1894.

Henn, Gerichtsfchreiber. Auf den ura, der Gebrüder Friedrich und Heinrih Röder zu Neuwied erkennt das Königliche [mtsgeriht zu Neuwied dur den Gerichts-Asfefsor Levison für Recht :

Die Hypothekenurkunde über 36 Thlr. 9 Sgr. 7 Pf. nebst 59/9 Zinsen seit 29. November 1869 und 2 Thlr. 21 Sgr. Kosten zu Gunsten des Julius Heyermann, eingetragen Band 11 Art. 508 Abth. TIL[ sub Nr. 2 auf dem dem Friedrich Röder und Heinrih Röder gehörigen Grundstücke, wird für O erklärt. Die Koften fallen dem Antragsteller zur Last.

[48308] Bekanntmachung.

Durch Aus\lußurtheil des Königlihen Amts- erihts zu Leshniß vom 9. November 1894 ift der weighypothekenbrief über die von der Post per 1800 A und Zinsen, haftend in Abtheilung I1l Nr. 10 bezw. Nr. 10 bezw. Nr. 16 auf Blatt 110 und 158 Ksienzowies sowie Blatt 31 Poremba für den Hausbesißer Thomas Pluta zu Oppeln ab- ezweigten 259,48 A nebst 69/9 Zinsen von 150 4 eit dem 17. Januar 1885 für kraftlos erklärt worden.

Leschunitz, den 11. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[48312] Bekanntmachung.

Das Hypothekendokument über die auf dem Grundbuchblatte des zu Berlin, Thurmstraße 69, belegenen, im Grundbuche des Königlichen Amts- gerichts T zu Berlin von den Umgebungen im Nieder- barnimschen Kreise Band 15 Nr. 889 verzeichneten Grundfstückes, in Abtheilung 1IT unter Nr. 2 da- felbst For raguie Verpflichtung, wonach der Be- fißer Albert Ludwig Bramberger auf Grund der Berhandlung vom 18. August 1859 die Kosten für Pflasterung, Entwässerung und Erleuchtung der Thurmstraße zu Moabit antheilig zu tragen und respektive dem Magistrat zu Berlin zu erstatten hat, ist dur Urtheil des Königlichen Amtsgerichts T Berlin vom 6. d. M. für kraftlos erklärt worden.

Berlin, den 12. November 1894.

Thomas, Gerichtsfchreiber des Königlichen Amtsgerichts 1. Abtheilung 81.

[48307] Bekanntmachuug.

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeihneten Ge- richts vom 9. November 1894 sind:

I. die Inhaber folgender eingetragener Forderungen :

a. der auf Blatt 59 Pyschcz für die Pyschez'er Kirchenfundationskasse eingetragenen, und von da auf Blatt 224, 226, 227, 305, 306, ‘307 und 417 oIEd übertrageaen Hypothekenpost von 100 Thalern

arlehn,

b. der beiden auf Blatt 47 Markowitß in Ab- theilung III1 unter Nr. 2 und 3 eingetragenen Posten von 61 Thlrn. 3 Sgr. und 12 Thlrn. 26 Sgr. 8 Pf. Ie

c. der auf Blatt 1 Kolonie Wilhelmsberg in Ab- theilung IIT unter Nr. 1 eingetragenen 33 Thlr. 8 Sgr. Darlehn,

d. der auf Blatt 24 dom. Groß-Peterwiß in Ab- theilung ITT unter Nr. 1 eingetragenen Resterbegelder von 15 Thlrn. 4 Sgr. 24 Pf.,

e. der von Blatt 24 Klebsh auf Blatt 177

Klebsch übertragenen, daselbst in Abtheilung Il] unter

Be id SROOEIS Hypothekenpost von 150 Thlrn. arlehn,

f. der auf Blatt 10 Qs in Abtheilung IIT

unter Nr. 1 aratenet Hypothekenpost von 1 Thlr. 1 Sgr. 6 Pf. Judikatforderung und 8 Sgr. Prozeß- sowie 8 Sgr. Intabulationskosten, i

mit ihren Ansprüchen auf die betreffenden Posten ausgeslofsen.

IL. Nachstehend bezeichnete Hypothekendokumente: a. die Schuldverschreibung vom 7. September 1806 nebst dem Eintragungsvermerk vom 8. Sep- tember 1806 und dem Hypothekenschein gleichen Datums als Urkunde über die Forderung zu Tc.,

b. die Ausfertigung des Re

nebst Eintragungsvermerk vom 7. September 1833 und dem Hypothekenschein vom gleihen Tage als Urkunde über die Forderung zu Td.,

c. die Fro der Schuldurkunde vom 12. Februar 1856 nebst dem Eintragungsvermerk vom 18. Februar 1856 und dew Hypothekenschein vom 12. Februar 1856 als Urkunde über die Forde- rung zu LTe.,

für kraftlos erklärt.

Natibor, den 9. November 1894. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1V.

[48313] Jm Namen des Königs ! Verkündet am 7. November 1894. Wessel, Gerichtsschreiber.

In der Todzey’schen Aufgebotssache erkennt das Königliche Amtsgericht zu Osterode Oftpr. durch den Amtsrichter Sanio für Recht:

Die Rechtsnachfolger der verstorbenen Hypotheken- gläubiger August und Gottliebe, geborene Zielas- towsfi, Nadtke'schen Eheleute werden mit ihren An- sprüchen anf die Hypothekenpost von 10 Thlr., ein- geragen für die genannten Eheleute in Abtheilung ITT7

r. 14 des Grundbuchs des dem Eigenthümer Carl Todzey gehörigen (Srundstücks Peterswalde Band Til Blatt 76 aus dem gerichtlichen Vertrage vom 7. September 1871 zufolge Verfügung vom 10. Sep- tember 1871, ausgeschlossen. Die Kosten des Auf- gebotsverfahrens hat der Eigenthümer Carl Todzey in Peterswalde zu tragen.

Im Namen des Königs!

Verkündet am 16. Oktober 1894.

Seroka, Gerichtsschreiber.

Auf Antrag der Grundstückseigenthümer bezw. zu I. au des Gläubigers, vertreten zu I., V. und VII. dur Rechtsanwalt Podschwatek hier, zu VI. und VIIT. durch Rechtsanwalt Laube hier, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Johannisburg dur den Amtsrichter von Fumetti für Recht:

Folgende Posten und Urkunden:

1. Lisken Nr. 20, dem Wirth Martin Makrußki in Lisken gehörig, Abtbeilung ¡11 Nr. 12 1230 Æ Darlehnsforderung für den Kaufmann Friedrich Kleting in Ichannisburg eingetragen, welhe dem Rentier August Kiebling in Dombrowken abgetreten auf Grund der Urkunde vom 22. Oktober 1877 und zwar das über die Post gebildete Dokument, be- stehend aus Ausfertigung der Verhandlung vom 22, Oktober 1879 und des D vom 15. Juli 1879 nebst annektiertem Hypothekenbrief, auf welhem die Abtretung vermerkt ift,

173. Sdorren Nr. 62, dem Schneider August Ma- linowsfi in Sdorren gehörig, Abtheilung IIT1 Nr. 1 37 Thaler 15 Sgr. Muttererbtheil der. Ge- s{wister Helene, Johann und Gottlieb Rydzeck mit je 12 Thaler 15 Sgr. nebst 5 9% Zinsen, auf Grund des Erbrezesses vom 11. Dezember 1846 und der Verfügung vom 19. Mai 1848, von Sdorren Nr. 44 übertragen, eingetragen,

ITI. Gusfen Nr. 66, dem Käthner Gottlieb Soyka in Gusfen gehörig, Abtheilung TIIl Nr. 1b. 40 A 16 nebit 99% Zinfen, Forderung der Handlung P. Anders in Darkehmen, auf Grund der Urkunde vom 13. Mai 1881 eingetragen,

1V. Erdmannen Nr. 4 dem Gastwirth Adam Steffan in Nieden gehörig, rückständige Kaufgeld- forderungen Abtheilung 111,

a. Nr. 24 a. 18 # auf die Forderung der Louise Spanka an die ncch unbekannten Berech- tigten derselben,

b. Nr. 24 c. 21 Æ auf die Forderung des Gottlieb Spanka an die noch unbekannten Berech- tigten derfelben, S

auf Grund des Erbrezesses vom 17. September 1852 eingetragen,

c. Nr. 24 d. 594 Æ auf die Forderung der Johann und Catharina Rczanowski’shen Eheleute an die noch unbekannten Berechtigten derselben,

auf Grund des Zuschlagsurtheils vom 18. No- vember 1891, der Kaufgelderbelegungsverhandlung vom 19. Dezember 1891 und der Nachtragsverhand- lung vom 12. Januar 1892 eingetragen. Diefe Forderung war ursprünglich als Kaufgeldforderung auf Grund des Vertrages bom 24. Januar 1863 eingetragen.

V. Rostken Nr. 24 dem Grundbesißer Wilhelm Waga in Rostken gehörig, Abtheilung 111 Nr. 1 10 Thaler 22 Sgr. 8 Pf. väterlihes Erbtheil der Louise Macht, auf Grund des Michael Macht’schen Erbrezesses vom 24. Juli 1828 gemäß Verfügung vom 21. August 1830 eingetragen, und zwar das über diese Post gebildete Dokument, bestehend aus Bg des Erbrezesses vom 24. Juli 1828 nebst annektiertem Hypothekenschein und Eintragungs- registratur.

VI. Klein Paasken Nr. 6, dem Besißer Adam Podworny gehörig, Us

a. Nr. 3 2 Thaler 15 Sgr. zu 59/9 verzins- lihe Erbtheilsforderung für Ewa Goers auf Grund des Erbrezesses vom d. Dezember 1826 resp. 20. Des zember 1843, ursprünglich auf Paasken Nr. 3 Ab- theilung 1IT Nr. 1 eingetragen. ist für Catharina Goers umgeschrieben.

b. Nr. 4 28 Thaler 4 Sgr. Erbgelder der beiden Geschwister Carl Ludwig und Johann Stramka für jeden zur Hälfte auf Grund des Rezesses * vom 18. März 1853 L 9%. März 1854 ufolge Verfügung vom 21. Dezember 1857 eingetragen, sowie die über diese beiden Ein- Hagunges ebildeten Hypothekendokumente, nämli: ad a.

[47574]

Hypothekenschein vom 29. Juni 1845, . Mär : 55. Mia 1854 und annektiertem Hypothekensthein

De Birth Gastav Pie . Ieglinnen Nr. 3 dem Wir ustav etrzik in Jeglinnen gehörig, Abtheilung 111 Nr. 2. 90 Thaler Kaufgeldforderung des Schneiders Wil helm Dudda in Ve linnen auf Grund des notarie Vertrags vom 4. November 1861 zufolge Verf

vom 12. Februar 1862 eingetra sowie das diese Post gebildete Dokument bestehend aus

es vom 2. Juli 1833

Diese Forderung

usfertigung des Eva Urban'schen Erb- rezesses vom 20. Oktober 1843 und annektiertem

Erbrezesses vom

I E I

E E E C

F h E E E S

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