1894 / 276 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

(

e Rudolstadt, kla en ihren Ehemann, den. 5 22e F Een daher, jeßt unbekannten C rentya 1

f

E #

L hd adet dea Bekl,

Pie ence Ro E Leder “zu Saalfeld

), vertreten dur Rechtsanwalt Alfr. Jahn

Franz wegen böslicher Verlassun , mit dem auf Trennung der Ehe dem Bande nach, agten zur mündlihen Verhand-

lung des Rechtsstreits vor die 11. Zivilkammer des

Landgerichts zu Rudolstadt auf Donnerstag, den

21. Februar: 1895, Vormittags 9 Uhr, mit

der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte Pegelo)enen Anwalt zuù bestellen. Zum Zwecke der entlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Rudolstadt, den 20. November 1894.

M ichael, - Gerichts\hreiber des gemeinschaft. Landgerichts.

[49123] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Arbeiters und M iezraéfellen Rudolf Neuhoff, Marie, geb. Klingenberg, zu Pyriß, vertreten durch den Rechtsanwalt von Poplawsfki in Schneidemühl, klagt gegen ihren Ehemann Rudolf Neuhoff zu Schneidemühl, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, demselben s die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und lade den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- ars vor die erste Zivilkammer des Königlichen ndgerihts zu Schneidemühl auf den 27. Fe- bruar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, : einen : bei: dem gedachten Gerichte zu- elassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der ffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Schneidemühl, den 15. November 1894.

i Djzie / Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[49124] Oeffentliche Zustellung.

Der Rechtsanwalt Leinhos zu Weimar, als Ver- treter der Frau Bernhardine Röder, geb. Frosch, daselbst, hat Klage gegen deren Ehemann, den

üheren Buchhalter Ludwig Röder aus Weimar, et unbekannten Aufenthalts, wegen bösliher VBer- assung 2. erhoben, und ift diefe Klage dem Be- Élagten bereits zugestellt worden. Ein weiterer Ladungsschriftsaß hat aber dem Beklagten nicht zu- gestellt werden können, weshalb der klägerische Vertreter den Beklagten zur weiteren mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer Groß- herzoglichen Landgerichts zu Weimar zu dem auf Donnunerêtag, den 14. Februar 1895, Vor- mittags 9 Uhr , ‘anberaumten Verhandlungs- termin mit der Aufforderung ladet, einen bei dem ge- nannten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zur Vertretung zu bestellen. Zum Zwecke der von der I. Zivilkammer verwilligten öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug hiermit bekannt gemacht.

Weimar, den 13. November 1894.

Die: Gerichtsschreiberei des. Großherzoglih Sächsischen Landgerichts.

[49143] Oeffentliche Zustellung.

Die Anna Liebig, Ehefrau des Schlossers Karl meren zu Saarbrücken, Klägerin im

rmenrecht, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Muth zu St. Johann, klagt gegen den Schlosser Karl Hammersdorfer, früher zu Saarbrücken, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, Be- flagten, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien geshlossene Ehe lie aufgelöst zu erklären und dem Verklagten die Kosten zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites vor die I. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Saarbrücken auf den 21, Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

um Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

Saarbrücken, den 17. November 1894.

Koster, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[49130] Oeffentliche Zustellung.

In der Ehescheidungsklage des Tagners Johann Sue in Landau gegen seine Ehefrau Elisabetha

chmolze is zur Beweisaufnahme und weiteren Verhandlung der Sache Termin auf L. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, am Kgl. Landgericht Landau bestimmt.

Landau i. Pf., 19. November 1894.

Kgl. Landgerichts\chreiberei. Fath, Kgl. Sekretär.

[49144]: K. Amtsgericht Ravenêburg. Oeffentliche Zustellung.

Die Anna Veser, ledig und volljährig in Navens- burg, und der Pfleger ihres am 26. August 1893 Unebalid geborenen Kindes Serafine Veser, Josef Egenrieder jung, Uhrmacher in Ravensburg, klagen gegen den Wilhelm Fischer, ledigen volljährigen

ehoer von Niederbiegen, Gde. Baienfurt, zuleßt in New: York, nunmehr mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Ansprüchen aus un: heliher Shwän- gerung, mit dem Antrage, den Beklagten als Vater des obenbezeihneten Kindes zur Da ung von

1) Tauf- und Kindbettkosten an die Mitklägerin Anna Veser im Betrage von 50 M,

2) in der Zeit vom 26. August 1893 bis zut Zu- fend der Klage aufgewendeten Alimenten an die- elbe unter Fug egung jährlicher 100.

3) jährlihen Alimenten an die Pflegscaft des Kindes vom Tage der Klagezustellung an, bis sich das Kind selbst ernähren kann, jedenfalls bis nah zurück-

__gelegtem 14. Lebensjahr, in halbjährlihen Raten

_‘vorauszahlbar, jährlich 100 4, und zur Tragung der

Kosten des Rechtsstreits zu verurtheilen, auh das Urtheil soweit zulässig für vorläufig voll- \treckbar zu erklären

und laden den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- SLGE zu Navensburg auf Freitag, den 25, Ja- nuar 1895, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der Aen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Den 20. November 1894.

Gerichtsschreiber Elen Amtsgerichts:

gel.

[49111] K. Württ. Amtsgericht Leonberg. Oeffentliche Zustellung. Die ledige volljährige Dienstmagd Marie Catharine Kuhnle von Rutesheim und deren Vater Christian Kuhnle, Weber daselbst, als Pfleger des von der

ersteren am 13. September 1894 geborenen Kindes.

Magdalene Katharine -Kuhnle, klagen gegen den digen volljährigen Bauern August Blanz von Hirschlanden, derzeit mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Ansprüche aus uneheliher Shwänge- rung, mit dem Antrage: den Beklagten als Vater des von der UTIGaera Katharine Kubnle geborenen Kindes Magdalene Katharine Kuhnle zur Bezahlung von

a. jährlihen Alimenten an die Pflegschaft des Kindes im Betrage von 120 4, zahlbar in viertel- jährlichen Raten, fe am 13. September, 13. Dezember, 13: März und 13. Juni, ‘das Verfallene sofort, b, Tauf- und Kindbettkosten an die Mitklägerin im Betrage von 50 4,

c. 30 Æ für das Kränzchen an dieselbe, und zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits zu verurtheilen, auch das Urtheil soweit zulässig A vorläufig vollstreckbar zu erklären, und laden den

eklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor das K. Amtsgericht zu Leonberg auf Montag, den 31. Dezember 1894, Vorm. 8 Uhr (Nathhaus). Zum Zwecke der öffentlichen Nie val wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Den 20. November 1894.

Traub, H.-Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[49125] Oeffentliche Zuftellung.

Der Kaufmann Carl Müller zu Berlin, Lehrter- ane 22, vertreten durch den Rechtsanwalt Cassel zu Berlin, Friedrichstr. 131 d., klagt gegen den Heil- anstaltsbesiger Julius Löwy, zuleßt in Budapest, Podmanickygasse 4, wegen 4000 ( Restkaufgeld für die nah dem Vertrage vom 29. September 1893 erfolgte alleinige Uebernahme der: NRosenthaler- straße 69/70 zu Berlin belegenen Heilanstalt und des dazu gehörigen Inventars, Möbel 2c.,, mit dem Antrage : den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger 4000 4 nebst 5% Verzugszinsen seit 1. Juni 1894 zu: zahlen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung in Baar oder deutschen bezw. preußischen Staatspapieren für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die - 14. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts T zu Berlin, Jüdenstr. 58, 1 Treppe, Zimmer 68, auf den 23. Fe- bruar 1895, Vormittags Ak Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Attenzeichen O, 189. 94. Z.-K. 14.

Ren né, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. 14, Zivilkammer.

[49108] Oeffentliche Zustellung. _

Der Sparkassen - Rendant A. Nust in Sachsen- hagen, vertreten durh Rechtsanwalt Katenhausen hier, flagt gegen die Ehefrau dés Viehhändlers N. Lilienfeld, Emilie, geb. Herzberg, aus Sachsen- hagen, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einer Bürgschaft, mit dem Antrage, daß die Beklagte mittels gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll- \treckbar zu erklärenden Urtheils kostenpflichtig |chuldig verurtheilt werde, 1) 2200 A nebt 69/0 Zinsen vom 20. Juli 1893 an, 2) 70 4 35 nebst 6 9/6 Zinsen seit dem b. August 1893, abzüglich der zu- nächst auf die Zinsen zu berechnenden, am 8. Sep- tember 1893 gezahlten 350 A nnd am 1. Juni 1894 gezahlten 600 4, an den Kläger zu zahlen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des. Nechtsftreits vor die Zivilkammer 111 des König- lichen Landgerichts zu Hannover auf den 16. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwoalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Bens wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Haunover, den 20. November 1894.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[49127] Oeffentliche Zustellung.

Der Hofschneider Carl Lippold hieselbst, vertreten durh den Rechtsanwalt, Justiz-Rath Kuhn hieselbft, lagt f en den früheren Herzoglichen Hauptsteuer- amts- ffftenten Ewald, früher zu Helmstedt, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen der demselben ge- lieferten, in der der Klage beigefügten Rechnung näher aufgeführten Waaren resp. Arbeiten, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 500 #4 90 4 nebst Zinsen zu 6% fürs Jahr auf 226 M. 5 seit 1. Januar 1891 und auf 274 A 85 9 seit 1.. Januar 1892 durch vorläufig vollstreckbares Urtheil gegen Sicherheitsleistung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtóstreits vor die zweite Zivilkammer des Herzog- lichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 25. Ja- uuar 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- sonen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der ffentlichen Zustellung wird diesér Auszug der Klage bekannt gemacht,

Vraunschweig, den 12. November 1894.

. RNühland Gerihts\{chreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[49129] Oeffentliche Zustellung.

Der Häusler Len dur den Rechtsanwalt Zdralek zu Kupp, agt gegen :

1) die Marie Pogrzeba, verehelichte . Christian Gwosdz,

2) deren Ehemann Christian Gwosdz,

beide unbekannten Aufenthalts

wegen Auflassung des von dem Erblasser der Be- flagten zu 1, Häusler Thomas Pogrzeba aus Kupp, durch notariellen Vertrag vom 14. Juni 1882 zu- leich mit dem Grundstück Blatt Nr. 34 Alt-Kupp äuflich erworbenen, aber aus Versehen in diesem

Vertrage nicht mit aufgeführten und deshalb bis jeßt

noch __.nicht mit aufgelafsenen Gründstücks Blatt 51 Alt-Kupp, mit dem Antrage: ,

. a, die Beklagte zu 1 als Miterbin nach dem Häusler Thomas Pogrzeba zu- Kupp Ua zu verurtheilen, das auf den Namen des leßteren

ohann Symalla zu Alt-Kupp, ver- |.[49168]

eingetragene Grundstück Blatt Nr. 51 Alt-Kupp an Kläger E und in die Eintragung des letzteren als Eigenthümers zu willigen,

b. den Beklagten zu 2 zu verurtheilen, die Eigen- thumsauflassung seiner Ehefrau, der Beklagten zu 1, zu genehmigen Ma das rtheil für vorläufig vollstreckbar zu er-

ren,

und ladet die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- gericht zu Kupp auf den 5. Februuar 1895, Vor- mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu- stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht. C. 162/94.

Jendralski, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts,

[49112]

Die ens, geb. Erckens, Ehefrau Johann Heinrich Albert zu Aachen, vertreten durch Rechts- anwalt Justiz-Rath Radermacher daselbst, klagt egen ihren GChemann Johann Heinrih Albert,

gent zu Aachen, mit dem Antrage: Das Königliche Landgericht wolle die zwishen Parteien bestehende Gütergemeinschaft für aufgelöst erklären, zwischen denselben Gütertrennung verfügen, sie zur Ausein- anderseßung ihrer Rechte vor Notar verweisen und dem Beklagten die Kosten zur Last legen. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechts\treits vor der I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aachen ist anberaumt auf den 20, Februar 1895, Vormittags 9 Uhr. }

Plümmer, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[49141]

Die dur Rechtsanwalt euer vertretene Pauline Heidtmann zu Barmen, Ehefrau des Drechslers Qu0s Heydorn daselbst, hat gegen den letzteren beim

öniglichen Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung. Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 5. Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, im eie: der II. Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.

Weber, Aktuar, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[49140]

Die dur Rechtsanwalt Heuser vertretene Caroline

ranzmann zu Barmen, Chefrau des Händlers Ewald Noß daselbst, hat gegen den leßteren beim AENg Bes Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung. Bür münd- lien Verhandlung ist Termin auf den 5. Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, im Sißungsfaale der 11. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.

Weber, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[49139]

Die dur Rechtsanwalt Heuser vertretene Wil- helmine Sönnenschein zu Krehwinkel b. Velbert, Ehefrau des Schlossers Julius Rosawe daselbst, hat gegen den leyteren beim Königlichen Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung.

Zur mündlichen Verhandlung is Termin auf den 5, Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, im Sißungssaale der II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.

/ Weber, Aktuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[49109]

Die Ehefrau des Bauschreiners Otto Mühle, Ida, geb. Schik, zu Köln, Pantaleonsmühlengasse 44, Prozeßbevoll mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Mannheim in Köln, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter- trennung. Termin zux Verhandlung i} bestimmt auf den 30. Janütar 1895, gs 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte zu Köln, 11. Zivilkammer.

Köln, den 17. November 1894.

Der Gerichtsschreiber: ppers. [49142] Oeffentliche Zustellung.

Die Katharina Heinz, ohne Stand, Ehefrau des Zimmermanns Iohann Georg Christmann, zu Heus- weiler, vertreten dur Rechtsanwalt Leibl zu St. Iohann, klagt gegen den befagten Johann Christmaun, Zimmermann, früher zu Heus- weiler wohnend, dermalen ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Gütertrennung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende ehe- lihe Gütergemeinschaft für aufgelöst zu erklären, die- selben zur Vermögensauseinanderseßung vor Notar zu verweisen und diesen zu ernennen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Saarbrücken auf den 15, Fe- bruar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saarbrücken, den 16. November 1894.

Cüppers, Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

[49119] Kaiserliches Landgericht Straßburg i. E. Die Ehefrau des Schuhmachers Wilhelm Kunz, Catharina, geb. Martin, in Straßburg, vertreten dur Rechtsanwalt Jerschke, klagt gegen ihren genannten

Ehemann mit dem Antrage: die Güter zwischen den Parteien auszusprehen und dena klagten die Kosten zur Last zu legen. Zur münd. lichen Verhandlung des Rechtsstreits is die öffent, liche Sißung der [t1. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Aa g M E. vom 18, Jaunas 1895, Morgens 10 Uhr, bestimmt. Y Der Landgerichts-Sekretär : (L. 8.) Hörkens.

[49187] Bekanutmachung.

Durch Beschluß des Kaiserlichen Landgerichts Mey Il. Zivilkammer vom 15. November 1894 wurde die Gütertrennung zwischen Maria Georg, Ehefrau von Josef Clemens, Althändler in Niederjeuß, und deren vorgenannten in Konkurs befindlichen Ehemann mit Wirkung vom 9. November 1894 ausgesprochen

Meg, den 21. November 1894. 7

Der Landgerichts-Sekretär: Lichtenthaeler.

3) Unfall- und Fuvaliditäts- x, Versicherung. Keine. R CANRI DENANS EE E t Gs D E S R T E; 4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

[48741]

Oeffentlicher Verkauf.

Das weithin rühmlih# bekannte Hotel „zum oldenen Anker“ in Ohrdruf, am Thüringer ald, in günstigster Stadtlage, soll zum Zwecke der Erbtheilung öffentlih meistbietend verkauft werden. Mit dem Hotel wird gleichzeitig der zu demselben gehörige Grundbesitz, ca. 100 Aer Land und Wiesen, zur Versteigerung gebracht, jedoch findet event. auh getrennte Versteigerung des Hotels und der Ländereien statt. Verkaufstermin wird auf den 17, Dezember, Mittags 12 Uhr, im Gasthof „zum goldenen Auker““ hiermit anberaumt.

Die Verkaufsbedingungen können vor dem Termin bei dem Unterzeichneten eingesehen, oder auch vorher gegen Erstattung der Schreibgebühren von demselben bezogen werden.

Ohrdruf, den 17. November 1894.

Der Rechtsanwalt Ortleb, als Vormund der Hermann Anschüß'shen Kinder,

5) Verloosung 2c. von Werth: papieren.

[48990] Bekanutmachuug, betreffend die Ausloosung Hohenzolleruscher Nentenbriefe.

Bei der am 17. d. M. stattgefundenen Ausloosunzy Hohenzollernscher Reutenbriefe behufs Zahlun auf den 1. April L895 sind folgende Nummern gezogen worden :

Littr. A. à 500 Fl.=— S857 414 ». 79 Stü,

70 121 170 428 469 476 534 542 665 676 859 894 905 932 1152 1262 1736 2026 2085 2269 9366. 2507 2756 2795 2997 3105 3152 3168 3174 3313 3683 3707 3735 3775 4073 4292 4500 4547 4995 4999 5135 5238 5325 5409 5538 5610 5707 5760 5826 5845 5948 6026 6041 6277 6302 6420 6466 6471 6784 6838 6982 6986 7035 7160 7231 7317 7397 7430 7452 7681 7724 7743 7929 8179 8256 8272 8472 8543 8860.

Litt. B. à 100 Fl.= 1714 43 „. 14 Stü,

151 335 518 550 595 616 955 1049 1194 1199 1218: 1232 1247 1330.

88 114 204 271 510 658 889.

Die vorbezeichneten Rentenbriefe werden den JIn- habern zum L. April 1895 hierdurch mit der Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag von dem genannten Tage ab gegen Quittung und Rückgabe der Rentenbriefe in kursfähigem Zustande also, wenn dieselben außer Kurs geseßt waren, nah vor- heriger Wiederinkursseßung bei der hiefigen Königlichen Regierungs-Hauptkasse, sowie bei der Königlichen Renteubankkasse für die Pro- ins Brandenburg zu Berlin in Empfang ¿Uu nehmen.

Mit dem 1. April 1895 hört die weitere Verzinsung der au eaen Rentenbriefe auf, und es müssen mit denselben die niht mehr aa wer: denden Zinskupons Serie V Nr. 5—16 nebst La lons unentgeltlich zurügeliefert werden, widrigen- falls der Betrag der fehlenden Kupons vom Kapital zurückzubehalten sein würde. Die Einlösung der Rentenbriefe kann auch vermittels deren frankiertet Einsendung dur die Post an die hiesige Königlich Negierungs-Hauptkasse bezw. an die Königliche Renten bankfasse für die Provinz Brandenburg zu Berlin erfolgen, und ist in diesem Falle eine von dem Jw haber auszustellende, über den Empfang der in Zahlen und Buchstaben auszudrückenden Valuta lautende Quittung beizufügen. Die Uebersendung des Ka itals erfolgt dann ebenfalls durh die Post auf Gefahr und Kosten des Empfängers.

Sigmaringen, den 19. November 1894.

önigliche Regierung. von Schwarß.

Bekanuntmächung.

Die Koblenzer Stadtobligationen vom Jahre 1877 und die Anleihescheine der

Stadt Koblenz vom S. Januar 1886, welhe am 1, Juli ‘1895 einzulösen sind, in öffentlicher Sißung der unterzeihneten Kommission am

Montag, den 10. Dezember

werdet

ds. Is,

Vormittags 10 Uhr, m Stadthause hierselbf}t,

: durch Ausloosung bestimmt werden.

Koblenz, den 13, November 1894.

Die städtische Anleihe-FKommission.

S ch üller, Ober-Vürgermeister.

A. Bingel, O. Jordan, Maret,

Stadtverorduete.

| Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Freitag, den 23. November

M 276.

1. Untersuhungs-Sachen.

9. Aufgebote, Zustellungen U. dergl.

3. Unfall- und Inbvaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2e. 5, Verloofung 2c. von Werthpapieren.

Deffentlicher Ameiger.

1894.

6. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesell

7. Erwerbs- und Virthchafts-G E 8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

9. Bank-Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

enossenschaften.

O

5) Verloosung 2. von Werth- papieren.

[49172] Bekanntmachung.

Sn Gegenwart des Notars Ludwig Herzfeld hier- selbst sind heute auf Grund der Bestimmungen des & 20 des revidierten Statuts der Landschast der Provinz Sachsen und der von dem Königlichen Kom- missarius genehmigten Ausführungsbestimmungen folgende 4 °%ige Pfandbriefe ves landschaft- lichen Kreditverbaudes der Provinz Sachseu ausgeloost worden:

Zu 1000 Thlr. =— 3000 4A Nr. 167 189 933 598 646 679 722 834 901 905 1012 1024.

Zu 500 Thlr. = 1500 A Nr. 11 173 243 480 487 576 707 743 803 894 957.

Zu 100 Thlr. = 3009 4 Nr. 5 71 256 284 311 465 516 598 744 760 788 812 920 930 982 1076 1133 1356 1363 1579 1620.

Zu 50 Thlr. = 150 (6 Nr. 68 84 286 327.

Zu 25 Thlr. = 75 M Nr. 75 167 261.

Die ausgeloosten Pfandbriefe werden hiermit den SInhabern zur Einlösung durch Baarzahlung des Nennwerths am L. Juli 1895 gekündigt und müssen zur Verfallzeit nebst den noch nicht fälligen Zinsscheinen und den Zinsscheinanweisungea in umlaufsfähigem Zustande eingeliefert werden.

Der Betrag der fehlenden Zinsscheine wird dem h aid von der Einulösfungssumme in Abzug gebracht.

Die Einlöfungssumme wird bei Einsendung der Stücke durch die. Post den Einsendern mangels be- sonderer Anträge unter voller Werthsangabe porto- pflichtig zugesandt werden.

Zugleih wird darauf aufmerksam gemacht, daf aus früheren Verloosungen noch folgende Pfandbriefe rückständig sind:

Zu 1000 Thlr. Nr. 54 745.

Zu 500 Thlr. Nx. 213 785.

Zu 100 Thlr. Nr. 30 99 158 268 309 302 365 379 0919 1383 1928. 1612.

Zut 00 *Shlr. Nr. 3: 190/250 251. /959* 2970 T2 210.

Zu 29 Thlr. Nr.-27 77-91 92-1837.

Halle (Saale), am 19. November 1894,

Die Direktion der Landschaft der Provinz Sachsen. E. Freiherr von Gustedt. Hoffmann.

[15849] M Oen:

Von den auf Grund deë Allerhöchsten Privile- giums vom 16. Oktober 1874 ausgegebenen

reisanleihescheinen des Niederbarunimer Kreises d. d. Verlin, den 1, Oktober 1875, sind zur Tilgung im laufenden Jahr ausgeloost die An- leibescheine

Litt. A. Nr. 32 49 167 215 228 249 über je 300 M.

Litt, B. Nr. 11 75 131 145 über e 600 M

Litt. C. Nr. 8 40 über je 1500 M;

von den auf Grund des Allerhöchsten Privile- giums vom 25, Juni L879 ausgegebenen Kreis- anleihescheinen d. d. Berlin, den 1. Oktober 1879, die Anleihescheine

Litt. A. Nr. 7 über 2000 Æ

Litt. B. Nr. 61 und 129 über je 1000 4

Litt. O. Nr. 186 201 223 278 über je 500 M

Litt. D. Nr. 4688 489 505 530 636 646 661 über je 200 M;

von den auf Grund des Allerhöchsten Privileziums vom 20. April L881 ausgegebenen Kreis- Anleihescheinen d. a. Berlin, den 1. Juli 1881, die Anleihescheine

Litt, A. Nr. 6 über 2000 A4

Litt, B. Nr. 109 195 "178 1939" 213 je 1000 M.

Ltt, O. Nr. 489 512 546 566 988 je 500 A

927 über

709 über

Tátt, D. Nr. 708 790. 811-835 865 942 967 1009 1054 1212 über je 200 M

Die Inhaber werden aufgefordert, diese Anleihe- scheine unter Rückgabe derselben und der noch nicht fällig gewordenen Zinsscheine und den Anweisungen zu den Kreis-Anleihesheinen am D. Januar 1895 bei dex Niederbarnimer Kreis-Kommunalkasse in Berlin SW., Kochstraße 24, einzulösen.

Veber diesen Tag hinaus erfolgt keine weitere Verzinsung.

Die Einlösung kaun auch schon in der Zeit vom 17, bis 22, Dezember d. Js. erfolgeu. Nückstäudig sind : Einlösungstermin 2. Januar 4892, 200 Gen von 1881: Litt. D. Nr. 809 über

Ä

Einlöfsungstermin 2. Januar 1894. go LMeiGein von 1875: litt A. Nr. 9 über

Litt. B. Nr. 34 über 600 M coAnleihesGein von 1879: Litt. C. Nr. 177 über 900 M

Litt. C, Nr. 183 über 500 4,

Litt. D, Nr. 440 über 200 4 og ’leihescein von 1881: Litt, C, Nr. 549 über 9)

Berlin, den 28. Mai 1894. Der Landrath: von Waldow.

[49174]

Bei der în Gemäßheit des Geseßes vom 5. No- vember 1853 Nr. 451 der Gothaischen Gesep- sammlung am 6. d. M. stattgehabten 80. Aus- loosung von Schuldbriefen der Herzogl. Ab- löfungskasse hier, welche zur Ablösung von Grund- asten ausgegeben worden sind, jowie bei der an dem- selben aa A auf Grund des Geseßes vom 4. März: 1876 Nr. 8 der Gothaishen Geseßsammlung

erfolgten 33. Ausloosung von Schuldbriefen der

genannten Kasse, deren Ausgabe zur Ablöfung %on

Abgaben und Ln an Kirchen, Pfarreten 2c.

stattgefunden gat, sind die nachverzeihneten Schuld-

briefe ¿etroffen und zur Abzahlung bestimmt worden:

4. Schuldbriefe zur Ablösung von Grundlasten : Tat. A. Nr, 19 181 Litt. B. Nr. 214 284 299 426 537 579 600 762

1070 1136 1300 1425 1571 1613 1820.

Ltt, C. Nr. 272 380.

Tatt. D: M65 86

Tätt. V; Nr. 9 171 278/475.

B. Chu!ldbriefe zur Ablösung von Abgaben nud Leistungen an Kirchen, Pfarreien 2c, : Tit. A. Nr. 310231293.

Tátt. B. Nr. 3004 [3019 3167 3330 3471 3476 3568 3584 3592 3608 3660 3908 3920 4016.

Titt. O. Nr. 3028 8104.

Litt. D. Nr. 3104.

Tâtt. (M. Nr. 3182 8185-3206,

Die Inhaber diefer Schuldbriefe werden E aufgefordert, dieselben nebst den dazu gehörigen, no nich? fälligen Zinsabschnitten und den Zins[keisten innerhalb eines halben Jahres, vom Tage des Erlasses der gegenwärtigen Vekaunt- machung an gerechnet, bei der Herzogl. Ver- waltung der Ablösungskasse in Gotha einzu- reihen und dagegen den Nennwerth dieser Schuld- briefe in baarem Gelde, sowie auch die laufenden Zinsen bis zum Tage der Kapitalzahlung, sofern diese bis zum L, Mai 1895 erfolgt, in Empsang zu nehmen. Mit dem ebengenannten Tage hört die Berzinsung der sämmtlichen obenbezeihneten, aus- geloosten Schuldbriefe auf. Außerdèm wird zur öffentlichen Kenntniß gebraht, daß an demselben Tage die am 4. November 1890 ausgeloosten, inzwishen sämmilih realisierten Schuldbriefe der Ablösungékasse, nämlich 8. Schuldbriefe zur Ablösung von Grundlasten :

Likt. A. Nr. 19

Tátt. B. Vir. 117 287. 483 493 509 583 973 1076 1188 1256 1368 1491 1762 1856.

Litt. C. Nr. 13/119 329 393 483.

E D, Mrt, 197 140.

Tat El Dir. 440 477 999: 900

Iitt. V. Ner. 190 162.

b. Schuldbriefe zur Ablösung von Abgaben und Leistungen an Kirchen, Pfarreien 2c. : Ltt, A, Ne. 3481,

Litt. B. Nr. 3087 3279 3320 3364 3468 3634 3673 3711 3778 3899 3969 4007 4050 4084.

Titt, C. Mir. 8074 3097,

Tâtt. D. Nr. 3017 3079,

Tâtt. 12, Nr. 3005 3123 3205, nebst den dazu gehörigen Zinsleisten und den ab- gelieferten Zins8abschnitten der geseßlichen Bestimmung gemäß verbrannt worden sind.

Ferner wird darauf aufmerksam gemacht, daß folgende, bereits früher ausgelooften Schuld- briefe der Ablösungskasfse, nämlich a. Schuldbriefe zur Ublöfung vou Grundlaften :

Litt. B. Nr. 536 615 776 1138, Litt. C. Nr. 154 415, Litt. E. Nr. 440 553,

b. Schuldbriefe zur Ablösung von Abgaben und Leistungen au Kirchen, Pfarreien 2c.: Litt: B. Nr. 3548, Litt. O. Nr. 3016, Lätb. D.

Nr. 3029, Litt. E. Nr. 3058 3079, bis jeßt zur Einlösung nicht präsentiert

wordeu sind. Es werden daher die Inhaber der-

selben zu deren Einlösung mit dem Bemerken auf- gefordert, daß die Verzinsung dieser Schuldbriefe bereits aufgehört hat.

Schließlich wird noch bekannt gemacht, daß von den am 1. Mai 1890 fällig geroëésenen Kupons der zu dem Nentenbrief Litt. C. Nr. 363 gehörige (Abschnitt 1V Nr. 12) bis jeßt zur Einlösung nicht eingereiht worden is und nach Ablauf der vier- jährigen Verjährungsfrist seine Gültigkeit ver- loren hat.

Gotha, den 12. November 1894. Î Herzoglich Sächsisches Staats-Ministerium. In Vertretung: Schmidt.

[49191]

Die in der 2. Beilage der Nr. 270 dieses Blattes abgedruckte Sledenicltrcnhentt der Hauptverwaltung der Staatsschulden d. d. Berlin, den 12. No- vember 1894, betreffend Umschreibung der Schuld- verschreibung des 83 °/9 igen Staatsanlehens der vormals freien Stadt Frankfurt vom 9, April 1839 Liútt. H. Nr. 782 liber 1000 Fl., wird dahin berichtigt, daß es in Zeile 6 von oben ftatt „eingetragen“ heißen muß „an- getragen".

L - 7 6) Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsch. [46702] Actiengesellschast Neptun,

Srhissswerft und Maschinenfabrik in Rosto.

Zu der am Donnerstag, den 29. d. Mts., Nea 84 Uhr, im Sißungtésaale der Nostocker Ban ftattindenden statutenmäßigen ordeutlichen Generalversammlung werden die Aktionäre hier- durch mit dem Bemerken eingeladen, daß laut § 22 der Statuten diejenigen, welche, sih an der General- versammlung betheiligen wollen, ihre Aktien nebst cinem doppelten Nummernverzeichniß und außerdem, wenn fie nicht E erscheinen, die Vollmachten oder aen Legitimationsurkunden ibrer Vertreter spätestens am zweiten Tage vor dem Versamm- lungstage also spätestens am 27. November bei der Direktion resp. der Roftocker Bank zu deponieren haben.

Zur Verhaudluung werden uachfolgeude Gegenftäude kommen:

1) Der Nechnungsabschluß des Geschäftsjahres 1893/94 mit dem Gescäftsberiht des Vor- standes und dem Nevisicusbericht des Auf- sihtêraths.

2) Genehmigung der Bilanz und der Gewinn- und Verlust-Rechnung.

3) Neuwahl von Mitgliedern des Aufsichtsraths laut 8 14 der Statuten.

Nostock, den 9. November 1824.

Der Vorsitzende des Aufsichtsraths: W. Maak.

[48380]

SeebadFörsierei-Actien-Gesellshaft.

_ Die 5. ordeutlicze Generalversammlung findet in Memel am 17. Dezember ecr., Nachmittags #5 Uhr, im Thiel’shen Saole ftatt. l Tagesordnung: 1) Geschäftsberiht des Vorstandes. 2) Vorlegung der Jahresre{nung und Feststellung der Jahres-Bilanz, L Ertheilung der Decharge. 4) Wahl der Revisoren für das kommende Ge- säftsjahr. j 5) Neuwahl eines Aufsihtsrathsmitgliedes. 6) E Pächters um Erlaß eines Theiles er act.

Diejenigen Aktionäre, welche sich an der General- versammlung betheiligen wollen, haben laut § 13 des Statuts ihre Aktien bis svätestens 24 Stundeu vor dem Versammlungstage im Komtor des Hexrn J. G. Gerlach, Mentel, zu hinterlegen, ebendaselbst liegt auch die Bilanz und der Geschäfts- bericht zur Einsicht der Aktionäre aus.

Memel, den 15. November 1894.

Der Vorstand.

[49170] Lühßelburger Oel- u. Seifenfabriken Actien Geselischaft.

Die Herren Aktionäre werden eingeladen, in der den 14, Dezember 1894, 2 Uhr Nachmittags, bei Notar Nitleng der Aeltere zu Straßburg statt- findenden ordentlichen Generalversammlung zu erscheinen.

Tagesordn1tg :

Bericht des Vorstandes und des Aufsichtsratks, Penig der Bilanz, Entlastung an den Borstand und den Auffichtsrath und Neuwahl des Aufsichtsraths.

Der Vorftaud.

[49251] Helios Aktien-Gesellschaft für electrishes Licht und Telegraphenbau in Ehrenfeld und Köln.

Einladung zur ordentlichen Generalversamm- lung auf Dienstag, den 18. Dezember a. €-., Nachmittags 37 Uhr, im Geschäftslokale zu

Chrenfeld. Tagesorduung :

1) Vorlage der Bilanz und des Gewinn- und Verlust-Kontos pro 30. Juni 1894 nebst Ge- \chäftsberiht des Vorstandes und Prüfungs- bericht des Aufsichtsrathes.

2) Belbla bia tund über Genehmigung der Bilanz.

3) Beschlußfassung über Gleichstellung der bis- herigen Stamm-Aktien mit den bisherigen Prioritäts-Aktien mit Wirkung vom 1. Juli cr. ab gegen CeMung von Zuzahlungen auf die Stamm-Aktien beziehungsweise gegen Reduk- tion des Kapitals derjenigen bisherigen Stamm- Aktien, auf welche diese Znzahlungen nicht geleistet werden.

4) Beschlußfaffung über Aenderung der Statuten insbesondere der 88 4, 5, 8 und 10.

5) Wahl von Aufsichtsrathmitgliedern.

An die Erledigung der Position 3 der Tages- un der ordentlihen Generalversammlung wird ih eine

außerordentliche Generalversammlung der Besitzer der Prioritäts-Aktien und sodann eine

außerordentlichÞe Generalversammlung der Befitzer der Stamm-Aktien anschließen, welche beide ebenfalls über den oben iu Position 3 der Tagesordnung angeführten Gegeuftand zu beschließen haben werden. L

ir laden die Aktionäre unserer Gefellschaft auch zu diesen beiden Versammlungen ein.

Aktionäre, welhe in der ordentlichen beztehungs- weise den. außerördentlihen Generalversammlungen ihr Stimmrecht ausüben wollen, haben“ ihre Aktien spätestens am 18. Dezember cr. bis Abends 6 Uhr bei unserer Kasse zu Ehrenfeld oder bei dem Bankhause J. L. Elybacher & Co. in Köln gegen Empfangsbescheinigung, welche als Legitimation dient, zu hinterlegen.

Köln: Ehrenfeld, den 22. November 1894, Helios Actiengesellschaft für elektrisches Licht und Telegraphenban in Ehrenfeld und Kölu,

er Auffichtsrath.

149169) Vorschuß- & Sparverein zu Apolda

Aktiengesellschaft.

Die Herren Aktionäre werden zu der Montag, den 10, Dezember d. J., Abends S Uhr, im Salon der Drachenschlucht stattfindenden

ordentlichen Generalversammlung bierdurch eingeladen. i j Tagesorduuing: Wahl von Auffichtörathömitgliedern. Apolda, den 17. November 1894. Der Auffichtsrath. Fr. Lauth, stellv. Vorsizender.

1 An General-Unkosten

[49232] Die Herren Aktionäre der

„Vereinigte Stralsunder Spielkarten- Fabriken Actien Gesellschaft“

werden hiermit zur 22. ordentlichen General- versammlung auf Sonnabend, den 15, De- ember cr., Nachmittags D Uhr, im Hotel Brandenburg zu Stralsund ergebenft eingeladen.

¿s - W: Tagesordnung:

1) Bericht des Vorstandes über die Geschäfts- lage, Vorlegung der Bilanz pro 1893/94 und Dechargeertheilung.

2) Wahl des Aufsichtsraths.

3) Wahl von Revisoren.

Zur Theilnahme an der Generalversammlung sind diejenigen Aktionäre berechtigt, welche ihre Aktien“ bis spätestens Donnerstag, den 13, Dezember, Nachm. 6 Uhr, bei der Gesellschaft in Stral- sund oder bei den Herren Boru «& Busse in Berlin W., Behrenstr. 21, deponieren (§8 27 des Statuts).

Stralsund, den 22. Novemkler 1894. Der Auffichtsrath. Gustav Nöhll.

49252] :

Victoria-Brauerei Actiengesellschaft.

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zu der am Mittivoch, den 12, Dezember a. €., Vormittags LO Uhr, im Gesellschaftslokal, Lüßowstr. 111/112, stattfindenden diesjährigen or- dentlichen Generalversammlung ergebenst eins geladen.

Tagesordnung :

1) Le des Geschäftsberits, der Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrehnung für das abgelaufene Geschäftsjahr.

2) Bericht der Revisionskommission.

3) Feststelung der Dividende und Beschluß- fassung über Ertheilung der Entlastung an die Direktion und den Aufsichtsrath.

4) Wahl von Aufsichtsrathsmitgliedern.

5) Wahl eines oder mehrerer Névisoren für das Geschäftsjahr 1894/95.

„Zur Theilnahme an der Generalversammlung sind diejenigen Aktionäre berehtigt, welche bis Montag, deu 10. Dezember a. e., Abends 6 Uhr, ent- weder ihre Aktien oder Depotscheine der Reichsbank über Aktien der Gesellschaft bei der Gesellschafts- kasse hier, Lütow-Straße 111/112, oder bei den Herren L. S. Rothschild, Berlin, Georg From- berg & Co., Berlin, Gebrüder Schindler, Berlin, oder bei Herrn Emil Nothschild, Köln hinterlegt haben.

Berlin, den 22. November 1894.

Der Auffichtsrath

der Victoria-Brauerei Actiengesellschaft.

Louis Nothschild, Vorsitzender.

[49157]

Bürgerbräu Ludwigshafen a/Rh. Bilanz per 30. September 1894.

Activa.

Immobilien-Konto Maschinen-Konto Elektr. Zentral-Anlage-Konto. . .. Fuhrwerk-Konto Pagen

rauerei: Einrihtungs-Konto . . Mobilien- und Geräthschaften - Konto Wirthschafts-Einrichtungs-Konto Gaseinrihtungs-Konto Kassa-Konto Wechsel-Konto Debitoren und Darlchens-Konti . . . Borräthe

M 560 145 129 361

31 971

12 561

61 644 12 386 8 206 11 555 930

949 1105 252 675 119 958

1 203 447

Sell T

Sl

s PassSiva. Aktien-Kapital-Konto Hypotheken-Konto Accepten-Konto Div. Kreditoren inkl. Kautionen .. Reservefond-Konto Spezial -Reserbefond-Konto Gewinn- und Verlust-Konto:

Gewinn-Vortrag von 1892/93 M 7 555,30 Reingewinn pro 1893/94 , 29 347,87

500 000 211 112 951 091 391 583 2756 10 000

36 903 1 203 44 Gewinn- und Verlust-Konto.

Soll.

«„ Repáraturen . « Abschretbungen « Reingewinn

am, Per Bier und Nebenprodukte. . . . Diversi

In der heute ftaitgehabten Generalversammlung wurde eine Dividende von 49/6 für das Betrichs- jahr 1893/94 festgeseßt und gelangt solhe vom R, Jauuar 1895 ab bei der Gesellschafts- kafse zur Auszahlung. A : Ludwigshafen a. Rh., den 20. November 1894.

C. Drach.