1894 / 279 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

. Auf R 4 Lewt 3. Unf Jnvaliditäts- 2c. Verficherung.

Be en, Verdingungen 2c. b. Bao 2. von hpapieren. N

_Y Untersuhungs-Sahen.

[49750] Steckbrief. : Segen ‘den Arbeiter Karl Reit, geboren am 4. August 1874 zu Königsee, zuleßt wohnhaft in Buchenrod, welcher flüchtig ist, ist die Untersuhungs- Haft wegen Betrugs verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Landgerichts- Gefängniß zu Hanau abzuliefern.

Hanau, den 23. November 1894.

Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Landgerichte.

49754] | Der hinter dem Klempnergesellen August Gottert aus Gottesberg im Deutschen Reichs- und Königlich Preußischen N eiger Stück 192 Nr. 30 615 unter tem 7. August 1894 erlassene Steckbrief ist erledigt. IV. D. 154/94.

Lublinitz, den 22. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[49753] Berichtigung. /

M der von der K. Staatsanwaltschaft Heilbronn in Nr. 263 dieses Blattes veröffentlihten Bekannt- machung, betreffend die Vermögensbeshlagnahme des Ernst Beringer von Lauffen u. Gen. muß Ziffer 2 statt Christian Buck Christian Burk und Ziffer 7 statt Karl Roll Karl Nall heißen.

Heilbronn, den 24. November 1894.

Königliche Staatsanwaltschaft. Staatsanwalt Hartmann.

A - . Staatsauwaltschaft Heilbroun.

In der Strafsache gegen Jakob Christof Leibold von Dimbach, O -A. Weinéberg, wegen Verleßung der Wehrpflicht, ist durch Beschluß der hiesigen Straf- fammer vom 22. Novemker 1894 die am 30. De- zember 1893 angeordnete Vermögensbeshlagnahme aufgehoben worden.

Den 24. November 1894.

Staatsanwalt Hartmann.

[49749] :

Sn der Strafsache wider den Kaufmann August Ardey von Mühlenrahmede wegen Mordversuchs wird die us die Beschlüsse vom 31. Dezember 1881 und 5. Januar 1882 auf Grund der §§ 326 332 Str.-Pr.-O. angeordnete Beschlagnahme des im Deutschen Reiche befindlihen Vermögens des An- geschuldigten aufgehoben.

Hagen, den 15. November 1894.

Pöntgliches Landgericht, Strafkammer I.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[49874] Zivangsversteigerung. :

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von Berlins Umgebungen Band 82 Nr. 4178 auf den Namen des Malers Heinrich Presser hier , Waldemarstraße Nr. 19, eingetra- gene, hierselb in der Lübbenerstraße 3 belegene Grundstück am 25. Januar 1895, Vormittags 104 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, an Gerichtöftelle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C, Erdgeschoß, Saal 40, versteigert werden. Das Grund- stüdck ist bei einer Fläche von 0,05,40 ha mit 8120 M Nuzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grund- buchblatis, etwaige Abshäßungen und andere das Grundstück betreffende VaLwelunden, sowie beson- dere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei ebenda, Flügel D, Zimmer 17, eingesehen werden. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 29, Januar 1895, Vormittags 114 Uhr, an Gerichtöstelle, im vorangegebenen Saal 40, verkündet werden.

Berlin, den 20. November 1894,

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 88.

[49872]

Nachdem bezüglih der im Zwangßsversteigerungs- verfahren verkauften, früher dem e I. Stoll zu Gr. Bölkow gehörigen Erbpachthufe Nr. 8 daselbst das Verfahren aus § 73 Abs. 1 der Verordnung vom

24. Mai 1879, betr. die Zwangsvollstrekung in das unbeweglihe Vermögen wegen Geldforderungen, statt- gefunden hat, und Erinnerungen innerhalb der zwei- wöchigen Frist niht erhoben worden sind, is von dem Großherzoglichen Amtégeriht Termin zur Ab- nahme der Rechnung des Sequesters angeseßt auf Mittwoch, den 12. Dezember 1894, Vor- mittags 11¿ Uhr, Zimmer Nr. 3, des Amts- gerichtösgebäudes. Die Rechnung des Sequesters über die Verwaltung des Grundstücks während des Zwangsversteigerungsverfahrens ist mit den Belägen zur Einsicht der Betheiligten in der Gerichtsschreiberei niedergelegt.

Schwaau, den 23. November 1894.

Der Gerichtsschreiber: Jürgens, Akt.-Geh.

[49935]

Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte nach durh Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung des dem Maurer Wilhelm Eichmann hieselbst ge- hörigen, an der Shweriner Straße allhier sub B. T Nr. 61 B. des Katasters belegenen Wohnhauses mit Zubehör Termine: / :

1) zum Verkaufe nach zuvoriger endliher Regu- lierung der Verkaufsbedingungen am Freitag, den S8. Februar 1895, Vormittags 11 Uhr,

2) zum Ueberbot am Freitag, den 1. März 1895, Vormittags 14 Uhr,

im Zimmer Nr. 15 des hiesigen Amtsgerichtsgebäudes statt. Auslage der Verkaufsbedingungen vom 24. Ja- nuar 1895 an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Referendar Klock Se welcher een nah vorgängiger

meldung die wit d gung des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird.

Güstrow, den 23. November 1894.

Großherzogliches Amtsgericht,

l

[49774

In Sachen des Maschinisten Heinrich eini zu Helmstedt, Klägers, wider den Tischlermeister Hermann Wedekind und dessen Ehefrau, Friederike, eb. Eggeling, daselbst, De wegen Zinsen- A roeriea wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des den Beklagten gehörigen Wohnhauses unter ass. No. 1115 an der Vorsfelder- straße sammt Zubehör hierselbst zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 9. November 1894 verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche an demselben Tage erfolgt is, Termin zur Zwangsversteigerung auf Dienstag, deu 26. Februar 1895, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglihem Amtsgeriht Helmstedt angeseßt, in welhem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Die P E Uge, laut welcher jeder Bieter auf Verlangen eines Be- theiligten Sicherheit bis zu 109% feines Gebotes durch Baarzahlung, Niederlegung kuréfähiger Werth- papiere oder geeignete Bürgen zu leisten hat, sowte der Grundbuchauszug können innerhalb der leßten zwei Wocen vor dem Versteigerungstermine auf der Gerichtsschreiberei cingesehen, au) die Grundstücke felbst besichtigt werden.

Helmstedt, den 20. November 1894.

Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

[49787]

In dem Verfahren, betreffend die Zwangsversteige- rung des dem Böttcher Friedrih Jauckens zu Nostock früher gebörigen, allhier an der Kiebenipperstrafe sub Nr. 728 belegenen Hausgrundftücks, ist zur Er- flärung über den Theilungsplan, sowie zur Vornahme der Vertheilung ein Termin auf Sonnabend, den 8, Dezember 1894, Vormittags A1 Uhr, im Amtdsgerichtsgebäude Zimmer Nr. 1 hierselbst an- beraumt, und werden die bei der Zwangsversteigerung Betheiligten dazu mit dem Bemerken geladen, daß der Theilungsplan zu ihrer Cinsicht auf der Gerichts- schreiberei niedergelegt ift.

RNostocck, den 22. November 1894.

Großherzogliches Amtsgericht.

Piper. L In Sachen, betreffend die Zwangêversteigerung des der Ackerbürgerfrau Witt, geb. Witt, gehörigen Wohnhauses Nr. 210 hierselbst, teht zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungsplan, sowie zur Vornahme der Ver- theilung Termin auf Moutag, den 10. Dezember, Vormittags 11 Uhr, an, zu welchem die Bethei- ligten bierdur geladen werden.

Crivitz, den 23. November 1894.

Großherzogl. Mecklenburg-Schwerinsches Amtsgericht.

[49121] __ Vorladung.

In der gerihtlihen Theilungsfache der Spar- und Darlehnskafse des Kreises Rheinbach zu. Rheinbach, vertreten durch deren Rendanten Herrn Peter Bürvenich, Rendant, in Nheinbah wohnend, ‘gegen

1) Regina, geborene N Wittwe erster Che von Anton Ioseph Schumacher und Wittwe zweiter Ehe von Peter Stahl, ohne Geschäft zu Heimerzheim wohnend, in eigenem Namen, wie auch als Vor- münderin ihrer minorennen, geshäftslosen und ge- seglih bei ihr domizilierten Kinder aus der Ehe mit dem verstorbenen Peter Stahl, Namens: Peter Stahl, Gottfried Stahl, Bernard Stahl, Heinrich Stahl und Catharina Stahl,

2) deren großjährige Kinder aus zweiter Ehe mit Peter Stahl, als: -

a. Margaretha Stahl, ohne eigenes Geschäft, und deren Ehemann Carl Völker, Werkmeister zu Köln- Lindenthal, kr. Kriegsweg, ohne Nummer,

b. Elisabeth Stahl, ohne eigenes Geschäft, und deren Ghemann Peter Carl Verhülsdoek, Gelb- gießer, beide zu Köln-Nippes, Riehlerstraße 207,

c. Carl Anton Stahl, Bäcker, früher zu Köln wohnend, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufent- haltsort,

d. Sibilla Stahl, Dienstmagd, früher zu Köln, dann zu Kalk wohnend, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort,

3) Anna Schumacher, ohne eigenes Geschäft, und deren Chemann Anton Cremer, Kutscher zu Köln, Weichserhof 41,

4) Hermann Josef Wirtß, Bäcker in Heimerz- E ernannter Pfleger der obigen Minorennen

tayil,

9) Josef Derkum, Dampfmühlenbesißzer zu Ollheim, Post Odendorf, Intervenient,

lade ih hiermit

a. die obige Sibilla Stahl, b. den genannten Carl Anton Stahl auf Freitag, den 18. Januar 1895, Nach- mittags 2 Uhr, auf meine Amtsstube zu Kuchen- heim, zur Fortseßung der gerihtlihen Theilungsver- handlungen und Aufstellung der Masse mit der Verwarnung, daß gegen die Ausbleibenden an- enommen wird, sie seien mit der Vornahme der Theilung einverstanden. Kucheuheim, den 17. November 1894. Der Königliche Notar: (L. S.) (gez.) Feyen. Die Nichtigkeit der Abschrift beglaubigt. Rheinbach, den 19. November 1894. (L. S.) Jäel, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[48013] Aufgebot.

Nr. 32526. Der Albert Felder, Apotheker in Leimen, hat das Aufgebot der folgenden drei Inhaber- papiere: Badische Eisenbahn- Obligationen von 1809/01 Latt A. Ny:38, Ltt A: Ny: 3808 Litt. A. Nr. 5142 über je 1000 Gulden beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, \pä- testens in dem auf Dieustag, den 2, Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Großh. Amtsgerichte hierselbst, Akademiestr. 2, IT. Stock, Zimmer Nr. 14, anberaumten P ean e seine Rechte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Karlsruhe, den 14. November 1894.

Rapp, Gerichts\hreiter Großherzoglichen ie.

49870]

Kommandit-G

; ; j 0 C b, s - | Deffentlicher Anzeiger. | | Lb. on kanal \ 9 i 4+ 9. Bank-Ausweise.

10. Verschiedene

[49779] Aufgebot.

Auf Veranlassung des Königlichen Ober-Landes- erihts-Präsidenten in Königsberg foll die Amts- aution des aus seinem Amte auêgeschiedenen Gerichts- vollziehers Frank in Bialla aufgeboten werden. Die Amtskaution haftet für alle von Frank aus seiner ps Ri zu vertretenden Schäden und Mängel an Kapital und Zinsen fowie an Kosten der Grmittelung des Schadens. Solche Forderungen sind bei dem unterzeichneten Gericht spätestens im Aufgebotstermine (Zimmer 3) am 23. Januar 1895, Vorm. 9 Uhr, anzumelden, widrigenfalls die Gläubiger mit ihren Ansprüchen auf Befriedigung aus der Kaution e werden würden.

Bialla, den 16. November 1894.

Königliches Amts8gericht.

[49777]

Der Besiter Bernhard Leitner zu Budwethen hat das Aufgebot des angeblih verloren gegangenen, für seinen noch minderjährig-n Sohn Friß Leitner von der hiesigen Kreis)parkasse ausgestellten über 44 M lautenden Sparkassenbuchs Nr. 885 beantragt. Der Inhaber des Sparkassenbuchs wird daher aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin, den 21. Juni 1895, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Amtsgericht, Zimmer Nr. 4, seine Nechte anzumelden und das Sparkassenbuch Een widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Ragnit, den 16. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[49778] Aufgebot.

Auf Antrag des Handelsmanns Jochim Pengel aus Sülldorf wird der Inhaber des verloren ge- gangenen Sparkassenbuhs A. Nr. 494 der Spar- und Leihkasse der Gemeinde Blankenese, lautend auf den Namen des Antragstellers, aufgefordert, seine Nechte spätestens in dem auf den S. Juni 1895, Vormittags AUA Uhr, anberaumten Aufgebotstermin anzumelden und das Sparkassenbuh vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt wird.

Blankenese, den 17. November 1894.

Königliches Amtsgericht. Abth. 1.

Aufgebot. -

Das angeblich verloren gegangene Sparkassenbuch Nr. 3798 der hiesigen \tädtishen Sparkasse über 92 75 M, ausgestellt für Ida Gruendel in Münster- berg am 15. Mai 1876, wird auf Antrag des Vor- mundes der leßteren, des Maurermeisters Dscar Haunschild zu Münsterberg, hiermit aufgeboten. Der Inhaber des Bus wird aufgefordert, seine Rechte spätestens im Aufgebotstermin, den 18. Juni 1895, Vormittags 9} Uhr, Zimmer Nr. 20, bei uns anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt wird.

Müusterberg, den 17. November 1894. Königliches Amtsgericht.

Horlißt.

[37106] Aufgebot.

Auf den Antrag des Kaufmanns Gustav Meyer zu Wittenberg wird der Inhaber des angebli verloren gegangenen Prima-Wèéchsels de dato Wittenberg, den 20. Maárz 1894 über 150 4, zahlbar am 20. Juni 1894, ausgestellt vom Handelsmann Fried- rich Koch zu Wittenberg, acceptiert vom Handels- mann und Pantinenmacher Ferdinand Kramer daselbst und durch Giro auf den Kaufmann Gustav Meyer in Wittenberg übergegangen, aufgefordert, seine Nechte auf diesen Wechsel spätestens im Aufgebotstermine den 1, Mai 41895, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 12, anzumelden und den Wechsel ‘vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserklärung desfelben erfolgen wird.

Wittenberg, den 21. September 1894.

Königliches Amtsgericht. 111. Abtheilung.

[43752] Aufgebot.

Der Rentier FriedriÞß Chregott Liebernickel in Möseln bei Kolditz, vertreten durch den Rechts- anwalt Gülde in Rochlitz, als Bevollmächtigten, hat das Aufgebot zum Zwecke der Kraftloserklärung eines von ihm auf den Rittergutsbesißer Hugo Diendorf in Geyer gezogenen, von diesem angenom- menen, Geyer, den §8. Dezember 1893 datierten, nah Sicht zahlbaren Wechsels über 1100 #4, welcher ihm abhanden gekommen, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30, April 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur- funde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. S

Ehrenfriedersdorf, den 23. Oktober 1894.

Königliches Amtsgericht. Wäntig, Assessor.

[43758] Aufgebot.

Der Kolon August Ocbke zu Bechterdissen, früherer Eigenthümer des Kolonats Nr. 25 zu Leese, hat das Aufgebot des Hypothekendokuments vom 1. Februar 1876 über 600 M, eingetragen an demselben Tage für Simon Heide von Nr. 25 zu Leese in Abthei- lung ITI Nr. 3 des Grundbuchs von Leese Blatt 11, das Kolonat Nr. 25 zu Leese betr., beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 30, April 1895, Vor- mittags L0 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine feine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Lemgo, den 16. Oktober 1894.

Fürstliches P: I, Hur holt.

[49877] Aufgebot.

Der Gutsbesißer Otto Birkner in Zeundorf hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen, vom atr \ pHerzogl. Kreisgeriht zu Cöthen

è ober nens a 1 LED unterm T Mea 856 für den Gutsbesißer Gottlieb Birkner zu Zeundorf ertheilten Ausfertigung einer Schuld- und Hypothekverschreibung Über

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Il "fti : ten- e (sGasten E U An Gesells.

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ekanntmachungen.

800 Thlr. = 2400 Æ der verehel. Marie Mein- hardt, geb. Brümmer, und deren Ehemannes, Maurer- gesellen Carl Meinhardt in Görzig, mit nähgefügtem Ueberweisungsatteste vom 20. Oktober 1860, Zessious- vermerke vom 2. Mai 1878 und Hypothekentlaungs- vermerke vom 15. November 1878, jeßt für den Gutsbesißer Otto Birkner in Zeundorf, eingetragen auf die im Grundbuche von Görzig B. 11 Bl. 16 geführten, jeßt dem Fleischermeister Franz Meinhardt in Görzig gehörigen Grundstücke, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pätestens in dem auf Sounabend, den L. Juni 1895, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- richte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte an- zumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Cöthen, den 14. November 1894. Herzogliches Amtsgericht. IL. (L. S.) (Unterschrift.)

[49882] Aufgebot.

Auf Antrag des Landmanns Johann Heinrich Nicolaus Dettmaun, früher zu Nusse, jeßt zu Linau, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Edm. Plessing hieselbst, werden alle diejenigen, welche zu ihrer Wirksamkeit der Eintragung bedürfende Rechte an die dem Antragsteller im Hypothekenbuche für den Gemeindebezirk Nusse Lib. 34 Fol. 11 und im Hypothekenbuhe für den Gemeindebezirk Riterau Lib. 39 - Fol. 38 zugeschriebenen Liegenschaften zu haben vermeinen oder glauben, dagegen Widerspruch erheben zu können, daß die genannten Liegenschaften der Stadtkasse:

a. für eine gutéherrlihe Abgabe von jährlich 6 89,43, wovon M 56,44 auf Maitag und 6 28,99 auf Nicolai zahlfällig sind, und b. für eine auf Nicolai fällige Pacht von 43,39 | verpfändet werden, hierdurh aufgefordert, solche ihre Ansprüche oder Widerspruch fpätestens in dem hiermit auf den 6, März 1895, Vormittags A1 Uhr, anbe- raumten Aufgebotstermin bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, unter dem Rechtsnachtheil, daß eine Geltendinahung nicht angemeldeter Rechte für die Folge denen gegenüber autgeshlossen bleibt, zu deren Gunsten nah den auf Grund des Aus\hluß- urtheils gemahten Eintragungen weitere Umschrei- bungen im Hypothekenbuche erfolgt sind.

Einer Anmeldung der vorerwähnten Ansprüche der Stadtkasse bedarf es nicht.

Lübeck, den 15. November 1894.

Das Amtsgericht. Abtheilung 1V.

[49904] Aufgebot.

Bon dem unterzeichneten Königlichen Amtsgericht ist auf Antrag Frau Marien, verehel. Müller, in Pöhla die Einleitung des Aufgebotsverfahrens wegen Löschung einer auf dem Grundbuchsfolium 15 für Kleinpöhla für Adam Friedri Illing in Kleinpöhla und dessen Erben unter dem 18. April 1752 einge- tragenen Hypothek von 90 Thlr. Ngr. Pf. în Münze vor dem 20 Guldenfuße beschlossen worden, da deren jetzige Inhaber unbekannt und betreffs deren seit länger als 30 Jahren Verlautbarungen im Hypothekenbuche nicht erfolgt sind.

Die Inhaber der obenbezeihhneten Hypothek bezw. deren Rechtsnachfolger und sonstige Betheiligte, welchen Rechte an derselben zustehen, werden daher aufgefordert, in dem auf den 22. Januar 1895, 14 Uhr Vorm., anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte und Ansprüche an diese Hypothek anzu- melden, im anderen Falle auf den von der Antrag- stellerin im Termine noch weiter zu stellenden An- trag Aus\{lußurtheil erlassen und in demselben alle etwaigen Interessenten ihrer Rehte und Ansprüche an folhen für verlustig erklärt, die Hypothek als ungültig und deren Löschung als zulässig erachtet werden.

Schwarzenberg, den 23. November 1894.

Königliches Amtsgericht. y. Weber.

[49783] Aufgebot.

Die Stadtgemeinde Pleß, vertreten durch ihren Magistrat, hat das Aufgebot des Grundstücks Grund- steuer-Mutterrolle Artikel Nr. 436 Parzelle Nr. 213/26 an der neuen Straße von 5,70 a Größe und der dinglih Berechtigten an diesem Grundstück behufs Anlegung eines Grundbuchblatts beantragt. Die unbekannten Eigenthumsprätendenten und dinglich Berechtigten werden aufgefordert, ihre Nechte und Ansprüche auf das Grundstück spätestens im Auf- gebotstermine am 9. Jauuar 1895, Vormittags 9 Uhr, anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren An- sprüchen und Rechten auf das Grundftück werden ausgeschlossen werden.

Plefs, den 19. November 1894.

Königliches Amts8gericht.

Oeffentliche Ladung.

In der Grundsteuermutterrolle der Gemeinde Saarburg stehen als Eigenthümer des unter Artikel 445 verzeihneten Grundstücks Flur A. Nr. 73, Bergarten, Garten, groß 1 a 06 qm, mit einem Reinertrag von 13/100 Thlr., eingetragen: „Weß- stein, Katharina und Elisabeth zu Saarburg.“

Dieselben find verstorben und deren Erben unbe- fannt. Das Eigenthum an dem Grundstücke be- ansprucht die Ehefrau des Fabrikarbeiters Nikolaus Oswald, Anna Maria, geb. Jungbluth, in Mettlach, früher in Saarburg. Die Erben ter genannten Ge- s{chwister Weßhstein oder sonstige Berechtigte werden eer, etwaige Ansprüche an das Grundstück spätestens in dem auf den 26. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Termine anzumelden, widrigen- falls dieselben bei Anlegung des Grundbuchs für die genannte Parzelle nit berüdcksihtigt werden.

S eS: den 21. November 1894.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung II. D (get) Schwarß. : Beglaubigt: Amtgen, als Gerichts\chreiber des Königl. Amtsgerichts, Abth. 11.

[49871]

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

M 279.

1, Untersuhungs-Sachen.

A aue ote, Zustellungen u. dergl. 3, Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Rue Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Dritte Beilage

Berlin, Dienstag, den 27. November

Kommandit-Gesells:

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1894.

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Deffentlicher Anzeiger : : Gruects, und Wirt fit-Gengsenf

9. Bank-Ausweise.

10, Verschiedene

ekanntmachungen.

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl. | [49878]

Nr. 15 857. Von Gr. Amtsgericht Donaueschingen wurde heute folgender Vorbescheid erlassen: Gegen den am 12. ua 1840 zu Oberbaldingen ge- borenen Maurer Michael Münzer, welcher im Fahre 1867 von seinem Heimathsort Oberbaldingen nah Australien auswanderte und seither keine Nachricht mehr von sih gegeben hat, somit vermißt ist, ist die Verschollenheitserklärung beantragt. Der- selbe wird aufgefordert, binnen Jahresfrist Nach- richt von sich hierher gelangen zu lassen. Zugleich werden alle diejenigen, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Bermißten zu ertheilen vermögen, auf-

efordert, hiervon binnen Jahresfrist dem Amtsgericht Nuzeige zu erstatten. Donaueschingen, den 19. November 1894. ; Dies veröffentlicht : Der Gerichts\{hreiber Gr. Amtsgerichts. (T, 8.) Gäßler.

[49876] Aufgebot. Auf Antrag des Kurators des verschollenen Ernst

‘Friedri Emil Felix, nämlih des Prokuristen Carl

dolph (Adolf) Eduard Heinrih Seide, vertreten durch den hiesigen Rechtsanwalt Dr. jur. Hartmann, wird ein Aufgebot dahin erlafsen:

1) Es wird der am 13. August 1844 hier- selbst geborene Ernst FriedriÞh Emil Fekix, welcher zuleßt am 26. Februar 1865 aus Co- lima geschrieben hat, seitdem aber verschollen ift, hiermit aufgefordert, fh bei der Gericht8- schreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Post- ftraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Freitag, den 14, Juni 1895, Nachmittags L Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthor- straße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, zu melden, unter dem NRechtsnachtheil, daß er werde für todt erklärt werden.

Es werden alle unbekannten Erben und Gläu-

biger des vorgenannten Verschollenen hiermit |

aufgefordert, ihre Ansprüche bei der vorbezeich- neten Gerichtsschreiberei, spätestens aber in dem vorbezeihneten Aufgebotstermin anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung cines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses und ewigen Still- \hweigens.

Hamburg, den 15. November 1894.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotsfachen. (gez.) Tesdorpf Dr. i

Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreibergehilfe.

[49782] Aufgebot.

Der am 16. Oktober 1824 unbekannt wo (ver- muthlich auf der Insel Alsen) geborene und im Jahre 1840 zu Esgrus bei Sterup konfirmierte Asmus Diedrih Jacobseu, Sohn des Asmus Jacobsen, welcher seit mehr als 30 Jahren ver- ollen is, wird aufgefordert, sih spätestens im Aufgebotstermin am 6. April 1895, Vor- mittags L0 Uhr, hierselbst zu melden, widrigen- falls derselbe für todt erflärt werden wird.

Die Erben des Asmus Diedrich Jacobsen haben ihre Erbansprüche bis zu dem vorbezeichneten Termin nachzuweisen, widrigenfalls das Vermögen des für todt Erklärten den legitimierten Erben ausgeliefert werden twoird.

Kappeln, den 19. November 1894.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung Ik.

[49781] Aufgebot. :

Auf den Antrag des Rechtsanwalts Kamm in Königsberg, als des Pflegers des angeblich seit min- destens 29 Jahren von Marienburg aus in das Ausland verzogenen Tischlergesellen Wilhelm Reinhold Lange, wird derselbe aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine, den S6, November 1895, Vormittags 1A Uhr, bei dem unterzeihneten Ge- rihte (Zimmer 1) zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. -

Marienburg, den 17. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[49771] Aufgebot. A

Auf den Antrag der Ehefrau des Königlichen Hilfsjägers Karl Wilhelm August Wegfarth, Maria

heresia, geb. Kappius, zu Ebbinghausen, Kreis Büren, vertreten durch den Justiz-Rath Vennemann zu Paderborn, wird deren genannter Chemann, der Königliche Hilfsjäger Wegfarth, geboren den 21. Januar 1860 zu Hombressen, Amt Hofgeismar, Sohn des Parkaufsehers Kaspar Wegfarth und dessen Ehefrau Anna Margaretha, geb. Höchhaus, zu Hersfeld, welcher bis Juni 1884 auf der Försterei Tonnenheide, Anit Rahden, sich aufgehalten hat, dann nach Amerika ausgewandert und seit Mitte Oktober 1884 verschollen i}, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den S7. September 1895, Morgeus 10 Uhr, bei demn unterzeichneten Gericht (Zimmer Nr. 3) zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung crfolgen wird.

Nahdeu, den 10. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[49773] Amtsgericht Bergedorf. Aufgebot. L Auf Antrag der minderjährigen Kinder des ver- storbenen Ziyarrenfabrikanten Heinrich Gottlieb Rudolph Olvermann in Bergedorf, nämlich Georg Robert, Rosa Dorothea, Gottlieb Arnold, Otto Richard und Erna, Geschwister Olvermann, vertreten

dur ihre Vormünder Kaufmann On Christoph Wohltorf und Malermeister Johann Friedrich Hermann Lorengen in Bergedorf, dieselben vertreten dur den Rechtsanwalt Reppenhagen daselbst, wird ein Aufgebot dahin erlassen :

daß Alle, welhe an den ausweise Beschlusses des Amtsgerichts zu Bergedorf vom 8. September 1894 abseiten der Autrasfteller mit der Nechtswohlthat des Inventars angetretenen Nachlaß des am 29. Juli 1894 zu Bergedorf verstorbenen Heinrih Gottlieb Rudolph Olvermann Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, oder den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser zu Börnsen am 22. Sep- tember 1879 vollzogenen, dem Amtsgerichte zu Schwarzenbeck am gleichen Tage in gerichtlichen Ver- wahrsam übergebenen, dort am 29. August 1894 und im Rathhause zu Hamburg am 1. November 1894 publizierten Testaments widersprehen wollen, hiermit aufaetoêdert werden, folche An- und Widersprüche bei dem unterzeihneten Amtsgerichte, spätestens aber in dem auf Freitag, den 18. Januar 1895, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebots- termine anzumelden und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses und unter dem Rechts- nachtheil, daß die nit angemeldeten Ansprüche gegen E Benefizialerben nicht geltend gemaht werden ônnen.

Bergedorf, den 19. November 1894.

Das Amtsgericht. (gez.) Lamprecht Dr. : Beglaubigt: W. Müller, Gerichtsschreiber.

[49875] Aufgebot. Auf Antrag der Benefizialerben des verstorbenen Kaufmanns Karl Georg Ludewig Höppner, nämlich: 1) der Wittwe desselben, Johanna Adolphine Caro- line, geb. Möller, und 2) der Kinder desfelben, nämli: a. Johanna Elisabeth Emma Höppner, b, Frau Martha Louise Emma Hübler, geb. S im Beistande ihres Ehemanns ohn Ludwig Hermann Hübler, c. John Carl Heinrih Höppner und d. Bertha Paula Frieda Höppner, die beiden letztgenannten . vertreten dur ihre sub 1 genannte mütterlihe Vormünderin und die Vormundschaftsafsistenten Jürgen Ludwig Sudeck und Christian Friedrih Wilhelm Wendenburg, sämmtlich vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Wachsmuth und Horwitß, wird ein Auf- gebot dahin erlaffen: Es werden alle, welche an den abseiten der Antragsteller laut Bescheinigung des Amts- gerihts Hamburg vom 3. August 1894 am 30. Juli 1894 mit der Rechtswohlthat des In- ventars angetretenen Nachlaß des hierselbst am 22. Juni 1894 verstorbenen Kaufmanns Karl Georg Ludewig Höppner Erb- oder sonstige Ansprüche zu Labes vermeinen, hiermit aufge- fordert, solche Ansprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Freitag, den 11, Januar 1895, Nachmittags U Uhr, anberaumten Aufgebots- termin, “im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses und unter dem Rechts- nachtheil, daß die niht angemeldeten Ansprüche gegen die vorgenannten Benefizialerben nicht geltend gemaht werden können. Hamburg, den 13. November 1894. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr. i Beröffentlicht: Ude, Gerichtsschreibergehilfe.

[49873] Aufgebot.

Es ift seitens des Pflegers des Nachlasses des am 25. Juni 1894 zu Herford verstorbenen Handarbeiters Friedrih Wilhelm Sieveke, des Kaufmanns Carl Koch aus Herford, das Aufgebot der unbekannten Erben des gt. Handarbeiters Friedrih Wilhelm Sieveke, ite wohnhaft in Herford, Endebutt- straße 71, beantragt worden. Die unbekannten Erben werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 17, September 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 19, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus wird verabfolgt werden und der sich später meldende Erbe alle Verfügungen des Erb- \chaftsbesitzers anzuerkennen schuldig ist, weder Nech- nungélegung noch Ersaß der Nußzungen, sondern nur Herausgabe des noch Vorhandenen fordern darf.

Herford, den 14. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[149770] Aufgebot.

M Antrag des Nachlaßpflegers, Kaufmanns Paul Brylka zu Slawenßiß, vertreten durch den Rechts- anwalt Geißler zu Kosel, werden die unbekannten Erben der am 24. März 1892 verstorbenen ver- wittweten Schleusenmeister Christine Adler, geb. Schulz, aus Slawenyßiy aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine, deu 20. Dezember 1895, Vorm. 9 Uhr, ißre Ansprüche und Rechte auf den etwa 90 M. betragenden Nachlaß bei dem unterzeich- neten Gerichte, Zimmer Nr. 10, anzumelden, widri- genfalls dieselben mit ihren Ansprüchen werden aus-

eshlossen und der Nahlaß dem sih meldenden und egitimierenden Erben, in Ermangelung desfelben aber

dem Fiskus wird E werden. Der L E meldende Erbe muß alle Verfügungen des Erbschafts- besißers anerkennen, darf von ihm weder Rechnungs- legung noch Ersa der Nuzungen fordern, fondern E fich mit der Herausgabe des noch Vorhandenen

egnügen.

Kosel, den 12. November 1894.

Königliches Amtsgericht. Koblig.

[49785] Bekanntmachung.

Auf den Muna des Assistenten Hensel aus Mewe als Pflegers des Nachlasses des am 2, August 1894 verstorbenen S Hermann Abraham von dort, werden die Abraham'shen Nachlaßgläubiger auf- geforderi, spätestens im Aufgebotstermine, am 5. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche anzumelden, widrigenfalls sie dieselben gegen die Benefizialerben nux noch soweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Aus\{luß aller seit dem 2. August 1894 aufgekommenen Nußungen dur Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht ershöpft wird.

Mewe, den 19. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[49786] Aufgebot.

Auf den Antrag des Nittergutsbesißers und Ritt- meisters a. D. von Hagen auf Langen vertreten durch den Rechtsanwalt Klein zu Polzin werden die Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer des am 7. August 1894 zu Langen verstorbenen, zu Hagen- horst wohnhaft gewesenen Een Hans von Hagen aufgefordert, spätestens im Aufgebots- termin den L. März 1895, Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche und Nechte auf den Nachlaß desfelben bei dem unterzeihneten Gericht anzumelden, widrigen- falls fie gegen die Benefizialerben ihre Ansprüche nur noh insoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Aus\{chluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nußungen dur Befriedigung der angemeldeten Ansprüche niht erschöpft wird.

Poizin, 20. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[49784] Berichtigung.

In der Lüdecke’shen Aufgebotssache Nr. 269 des Deutschen Reichs-Anzeigers muß es heißen „für den Rentier Johann David Ludwig Schütze (nicht Schulze) zu Wittstock“.

Wittstock, den 19. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[49926] Oeffentliche Mean

In Sachen der Ehefrau Bertha Seehausen, geb. Nehbein, zu Hannover, vertreten durch den Rechts- anwalt Benfey II1. daselbst, gegen ihren Ehemann den früheren Kaufmann Louis Seehausen, früher zu Hannover, ict unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ist der Verhandlungstermin vom 31. Dezember d. Is. G und anderweiter Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor der Zivilkammer 1V des Königlichen Landgerichts zu Haunover auf Montag, den 7, Januar 1895, Vormittags 10 Uhr, an- beraumt. Beklagter wird zu diesem Termin mit der Aufforderung geladen, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht. Gerichtsschreiberei TV des Königlichen Landgerichts.

[49912] /

In Sachen der Margaretha Keßler, geb. Kleit, Arbeiterin, Ehefrau des Fuhrmannes Christian Keßler in Doßenheim, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Schissele, gegen ihren genannten Ehe- mann, früher in O jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort Beklagten wegen Ghe- scheidung, ift nah Beendigung der Beweisaufnahme zur mündlichen Verhandlung Termin auf den 7, Januar 1895, Vormittags 10 Uhr, vor der ersten Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts hierselbst bestimmt.

Zabern, den 20. November 1894.

Der Landger.-Sekretär: Berger.

(49393)

Oeffentliche Zustellung. Die Wittwe des Schlossers Heinrih Wilhelm

Range, Catharine Elisabeth, geborene Schade, aus Frommershausen, klagt gegen den Ackermann JIo- hannes Range aus Frommershausen, jeßt in Amerika, unbekannt wo, aus Vaterschaft und Ali- mentation, mit dem Antrage: 1) den Beklagten für den Vater des von ihr am 12. Oktober 1893 geborenen Kindes, Namens Anna Elise, zu erklären, und als solhen zu verurtheilen : 2) während der ersten zehn Lebensjahre des Kindes jährli im vor- aus in vierteljährlihen Raten als Beitrag zu der Alimentation 240 Kilogramm Korn zu liefern und 9 ( Geld zu zahlen, 3) nach Ablauf des zehnten Lebensjahres des Kindes dasfelbe auf Ver- langen zu sich zu nehmen und für fein weiteres N ommet zu sorgen, 4) ihr 24 A 38 H als Entschädigung (Deflorationsbetrag) zu zahlen, die Kosten des Prozesses zu tragen, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu ertlären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechts- es vor das Königliche Amtsgericht zu Caffel, Abtheilung 12, Zimmer 10, auf den 19. Januar 1895, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwelke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Castenh olz, Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung XI[.

treten durch den Rechtsanwalt Gall in Dan

[49788] Auszug.

Die Taglöhnerin Agnes Vin von Lichtenfels und der Korbmacher Heinrich Mäusbacher von Burgberg als Vormund des unehelihen Kindes der ersteren, Namens „Karl“, haben zum Kgl. Amtsgerichte Lichten- fels gegen den ledigen Brauer Emil Feiertag von Burk bei Biessenhofen exe erhoben wegen Anerkennung der Vaterschaft und Alimentation.

Zur mündlihen Verhandlung is Termin auf Freitag, den 18, Januar 1895, Vormittags 9 Uhr (Sitzungssaal 1), bestimmt, und wird der Beklagte, nachdem die öffentliche Zustellung bewilligt ist, hiezu vorgeladen.

In der Verhandlung wird Klagetheil beantragen, in einem, soweit geseßlich zulässig, für vorläufig vollstreckbar erflärten Urtheile auszusprehen: Der Beklagte wird verurtheilt:

I. die Vaterschaft zu dem von der Agnes Höhn am 25. Juli 1894 außerehelich geborenen Kinde „Karl“ anzuerkennen, i

IT. zu bezahlen :

1} einen jährlichen, in vierteljährigen Raten vor- auszahlbaren Alimentationsbeitrag von 100 # von der Geburt des Kindes bis zu dessen zurückgelegtem 14. Lebensjahre und darüber hinaus, falls das Kind wegen Abgangs der Leibes- oder Geisteskräfte nicht im stande sein sollte, sich selbst zu ernähren,

2) das dereinstige Schulgeld,

3) die Krankheits- und Beerdigungskosten, falls das Kind innerhalb der Alimentationsperiode erkranken oder sterben sollte,

4) die seinerzeitigen Handwerkserlernungskosten, V eine Tauf- und Kindbettkostenentshädigung von

M, /

ITI. die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Lichtenfels, den 24. November 1894.

Der Gerichts\{hreiber des K. Amtsgerichts : Stroh, K. Sekretär.

[49913] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 26381. Johann Friedrich Bammerlin von Riedlingen, Klagvormund für Elise Bammerlin, minderjähriges Kind der ledigen Elise Bammerlin von P Élagt gegen den Bäcker und Kaufmann Karl

riedrih Schanzlin von Steinen, derzeit in Amerika an unbekanntem Ort abwesend, unter der in S8 2, 3, 4 des Geseßes vom 21. Februar 1851 über die Ernährung unehelicher Kinder gegebenen Begründung und mit dem Antrag, den Beklagten zur Zahlung eines wöchentlichen, vierteljährlich vorauszahlbaren Ernährungsbeitrags für das fklagende Kind vom Klagtag an bis zu dessen zurückgelegtem 14. Lebens- jahr, und weiter zur Zahlung desselben Betrags für die Zeit von der Geburt des Kindes, 12. Januar 1894, bis zum Klagtag aus dem Rechtstitel der Geschäfts- führung zu verurtheilen. Der Klagvormund ladet den Beklagten zur Verhandlung über die Klage vor Gr. Amtsgericht Lörrach, zu dem von diesem auf Dienstag, 15. Sannos 1895, Vormittags 9 Uhr, bestimmten Termin. P der Zustellung wird Gegenwärtiges öffentlih bekannt gemacht.

Lörrach, den 23. November 1894.

Der Gerichts\hreiber Gr. Amtsgerichts : (T. S.) Appel.

[49920] Oeffentliche Zustellung.

Der Käthner Joseph Wischniewéki zu Neu Wutt- rienen, vertreten durch den Justiz-Rath Siehr in Allen- stein, klagt gegen die Erben des Käthners Valentin Dreyer 1 bis 3 2. 4) den Arbeiter Johann Dreyer, unbekannten Aufenthalts, wegen Löshungsbewilligung, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten, die im Grundbuch von Neu Wuttrienen Nr. 48 Ab- theilung IIT Nr. 4 für Valentin Dreyer eingetragene Mus von 7 Thlr. 23 Sgr. 91/2 h nebst Zinsen ¿schungsfähig zu quittieren und die Kosten zu tragen, das Urtheil auch für vorläufig vollstreckbar zu er- klären, und ladet die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- gericht zu Allenstein auf den S. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 6. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

erndt, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgericht.

[49922] Oeffeutliche Zustellung.

Der Juwelier Hermann Kersten in Berlin, Neue Wilhelmstr. 6, vertreten durch Rechtsanwalt Pießsch, in Naugard î. P., klagt gegen den cand. ara Ulrih Schödler aus Berlin, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen rückständigen Rest - Kaufgeldes für empfangene Gold- und Silberwaaren und mudck- satten, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger 243,70 A nebst 5% Zinsen feit Zustellung der e zu zahlen und das Ürtheil für vorläufig vollstreckbar f erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königl. Amtsgericht 1 zu Berlin, auf den 28. Jauuar 1895, Vormittags s 10 Uhr. an der Stadtbahn 26/27, Zimmer 6. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 15, November 1894.

Gems : Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts 1, Abth. 60.

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49927 Oeffentliche Zustellung. / l Der Ritterdatübeliats v. Wi zu Bangschin, ver-

g, klagt egen den früheren Administrator Johann Mak aus Berlin zur Zeit unbekannten Aufenthalts, aus dem schriftlichen Vertrage d. d. Pelzau, den 19. April 1

mit dem Antrage au kostenpflichtige Verurth

des Beklagten zur Zahlung der in dem v