1894 / 289 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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d. in Zirkowißz, Kreis Oppel

E T R N 200

: L der verehelihten Gärtner Laqua, Klara, ge- { [52767 borenen Wogka, in L f

de, der verwittweten Gasthausauszügerin Woßtka | rihts vom 26. November 1894 e nachbezeichneten E

n, 6. der verehelihten Fleischer Klein, Bibianna, ge- borenen Woßka, ebenda, f. der verwittweten Sophie Woßka, geborenen Gambiey, in Brande,

Kreis Oppeln, h. dem Gastwirth Johann Kuß ebenda,

werden ihre Ansprüche auf die zu 1 bezeichnete | beshiedenes Muttererbe des Gottlieb i tragen auf Grund des obervormundschaftlich am 11. April 1863 genehmigten Ueberlafsungsvertrages vom 27. März 1862 Grundbuchs von Borek Hauland Blatt Nr. 1 zu- folge Verfügung vom 2%. April 1863,

Post vorbehalten; 3) die Kosten des Verfahrens werden den Antrag- stellern auferlegt.

[52765 Bekanntmachung.

Durch Aus\{chlußurthbeil des hiesigen Königlichen Awtsgerihts vom 27. November 1894 ist für Recht E Wolilleh und Fobania: Doroî

erkannt:

Nr. 7 eingetragenen Post: „Zwölf Thaler, welche den Kindern des Anton Sichmann in der Bauerschaft Geist, Kspl. Lamberti, Namens

a. Johann Nicolaus Anton Adolf,

b. Bernard Ignatz Anton, j

c. Franziska Bernardine Antonia, nach dem Tode des Vaters als praecipuum aus-

gezahlt werden müssen auf Grund des Einkindschafts- | den Rechtsanwalt Hampe in Holzminden, klagt gegen vertrages d. d. 17. Januar 1846 eingetragen find | ihren genannten Ehemann, früher in Fürstenberg, jeßt ex decreto vom 5. Februar 1846“ werden mit | unbekannten Aufenthalts, wegen Mißhandlung, Ehe- ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.

Müuster, den 27. November 1894. Könt „liches Amtsgericht. Abtheilung VI.

[52770] Bekanutmachung. s Durch Urtheil des unterzeihneten Gerichts vom 26. November 1894 find die Inhaber der nachbezeih- neten Hypothekenpost : S 30 Thlr. (= 90 4) mit 69% verzinslicher Ab- findung für das väterlihe Erbtheil, eingetragen für den Johann Sztuk auf Grund des notariellen Kon- trafts vom 27. März 1847 in Abth. 111 Nr. 3 des Grundbuhs von Binkowo Blatt Nr. 12 nach der Verfügung vom 16. Dezember 1847, mit ihrea An- sprüchen auf diese Post ausge\{hlossen. Schrimm, den 27. November 1894. Königliches Amtsgericht.

[52768] Bekanntmachung. j Durch Ausschlußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom 26. November 1894 sind die unbekannten Eigen- thumsprätendenten mit ihren etwaigen Ansprüchen auf das Grundstük Dolzig Blatt Nr. 42 aus- (O und dem seinem Aufenthalte nach un- ekannten Stephan Szatkowski seine Ansprüche zur Ausführung in einem besonderen Prozesse vorbehalten. Schrimm, den 27. November 1894. - Königliches Amtsgericht.

[52764] Bekanntmachung. |

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind die Inhaber der nachstehend bezeichneten Hypothekenpost: E

118 Thlr. 9 Sgr. 45 Pf. mit 59/6 jährli ver- zinsliches väterlihes Erbtheil des Johann Wieczorek auf Grund des am 9. Dezember 1831 gerihtlich aufgenommenen, am 26. April 1832 von Ober- vormundschaftswegen bestätigten Erbrezesses ad requisitionem des Obervormundschaftsgerihts vom 9%. April 1832 vigore decreti vom 12. De- zember 1833 eingetragen in Abth. 111 Nr. 1 des Grundbuchs von Dembiec Blatt Nr. 13 unter Vor- behalt der von dem Arbeiter Andreas Wieczorek, der Tagelöhnerin Hedwig Golembieska und dem Arbeiter Andreas Golembiesfki in Bnin erhobenen Ansprüche auf die Post mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgesclofsen.

Schrimm, den 19. November 1894,

Königliches Amtsgericht. [52758] Bekanutmachung:

In der Schwichtenberg-Klanowski'shen Aufgebots- sache F. 9/94 hat das unterzeihnete Amtsgericht am 20. November 1894 für Recht erkannt:

Die ihrer Existenz beziehungsweise ihrem Aufent- halte nach unbekannten Berechtigten werden mit ihren Ansprüchen auf die Hypothekenposten:

1) von 266 Thaler 20 Sgr. Vatererbtheil, zu vier Prozent verzinslih, im Grundbuche von Baa]au Blatt 13 in Abtheilung 111 Nr. 7 für “Gustav Adolph Fröhlih auf Grund des gerihtlihen Erb- rezesses vom 15. September 1863 zufolge Verfügung vom 19. September 1863 eingetragen, j ;

2) von 49 Thaler 29 Sgr. nebst 6 °/9 Zinsen seit 2. Juli 1859, 25 Sgr. Protestkosten, 4 9/o e nebst einer Protestation wegen der zu erstattenden Een im GrundbuÞhe von Wikllenber

latt $ in Abtheilung 111 Nr. 18 für Otto Glaß zufolge Verfügung vom 18. August 1859 auf Grund des Kontumazialerkenntnisses des Königlichen Kreis- gerihts zu Marienburg vom 22. Juli 1859 einge- tragen, ausgeschlossen.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden den Antragstellern der Wittwe Wilhelmine Schwichten- berg in Baalau und der Wittwe Mathilde Kla- noroski in Willenberg aufgelegt.

Marieuburg, den 26. November 1894.

Königliches Amtsgericht.

[52750] Bekauntmachung. In der Peter Binding’shen Aufgebotssache F. 5/93 hat das unterzeihnete Amtsgeriht am 20. November 1894 für Recht erkannt: j Die unbekannten. Berechtigten zu der im Grund- buche von Marienburg Band 24 Blatt Nr. 895/97

Abth. 111 Nr.. 3 für die fünf minorennen

n E e ub Geschwister Justine Kunigunde

Marianne Louise Wollmann Clemens Justus aus den gerichtlichen Verhandlungen vom

N N Be 1830 mit 59/6 verzinslih einge-

tragenen Muttererbtheilsforderung von 11 Thaler 24 Sgr. 81/9 A werden mit ihren Ansprüchen auf die Post ausge|chlofsen.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrene hat der An- tragsteller Gastwirth Peter Binding in Marienburg u tragen.

/ Marienburg, den 26. November 1894,

5% Zinsen väterliches Gutsch, egetragen aus dem Erbrezesse vom 23. O tember 18 buchs g. dem Mühlenbesißer Widerra in Zirkowitz, | von Borek Hauland Blatt Nr. 1 zufolge Verfügung vom 8. Dezember 1840;

l ; j t\ch, Gärtig'shen Eheleuten in Groß-Starolenka Die unbekannten Berechtigten der im Grundbuche A Anspruchs auf. diese Posten mit ihren An- von Lamberti Band 1 Blatt 178 Abtheilung II1 sprüchen auf dieselben ausges{lossen.

Bekanutmachung. as D Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge- nd die Inhaber

en : 1) 18 Thlr. 16 Sar. 12,7 Pf. (= 55,61 4) nebst ) 11 Lor, E Sie L Sa

in Abth. 111 Nr. 5 des Grund

2) 50 Thlr. (= 150 4) zu 5 9/9 verzinsliches vor- uts, einge-

in Abth. 111 Nr. 8 des

unter Vorbehalt des von dêm Arbeiter Gottfried in Peten- Hauland und den N ginge ea, geb.

Schrimm, den 27. November 1894. Königliches Amtsgericht.

[52748] Oeffentliche Zustellung. Die Ebefrau des Arbeiters Wilhelm Siebrecht, Caroline, geb. Peck, zu Fürstenberg, vertreten dur

bruchs und böswilliger Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe dem Bande nach, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts- treits vor die dritte Zivilkammer des Herzoglichen andgerihts zu Braunschweig auf den S227. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen s wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht.

Braunschweig, den 3. Dezember 1894.

Nordmann, als Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[52747] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau des Arbeiters Johann Henze, Johanna, geb Pottika, zu Braunschweig, vertreten durch den Rechtsanwalt R. Aronheim 1I hieselbst, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher hier, jet unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver- lassung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe dem Bande nah, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor dic T. Zivilkammer des Herzoglihen Landgerichts zu Braunschweig auf den 14, Februar 1895, Vormittags A0 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Braunschweig, 4 L Dezember 1894.

. Ohms, Gerichts\chreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[52749] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Bergmanns bezw. Brauers und Arbeiters Wilhelm Heinrih Friedrich Deufing, Henriette Amalie, geb. Siewecke gt. Stücker, zu Hamburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Mausen zu Dortmund, klagt gegen ihren Chemann, unbe- kannten Aufenthaltsorts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, das zwischen E bestehende Band der Che zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Nechts\treits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund auf den 26. März 1895, Vor- mittags 94 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Dannert, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[52728] Oeffentliche Zustellung. L Die Chefrau des Seemanns Leopold Müller, Caroline, geb. Jahnkow, früher zu Richtenberg, jeßt zu Stralsund, vertreten durch den Justiz - Nath Langemak zu Stralsund, klagt gegen ihren Ghemann, den Seemann Leopold Müller, früher zu Richten- berg, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung und Ehebruchs, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende] Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein s{uldigen Theil zu erklären und ihm. auch die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu seßen, und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Land- gerihts zu Greifsroald auf den 28. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen n its wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Greifswald, den 5. Dezember 1894.

Krause, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Louise Marie Henriette Henningsen, geb. Häger, zu Hamburg, vertreten durch NRechts- anwalt Dr. von Jacobs, klagt gegen ihren Ghe- mann Franz Paul Decar Len, unbe- kannten Aufenthalts, wegen

[52734]

ösliher Verlassung, mit dem Antrage, den Beklagten für einen böslichen Berlasser seiner Chefrau zu erklären und die zwischen den Parteien bestehende Ehe vom Bande zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 111. Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Rathhaus) auf den 25, Februar 1895, Vormittags 93 Uhr, mit der Aer einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemacht. Hamburg, 6. Dezember 1894, Diederichs,

[52814] Oeffentliche Z eung. i Nr. 13 133. Der Maurer Jakob Friedrich Hörr- mann von Dietlingen, zur geit in Karlsruhe, ver- treten durch Rechtsanwalt B. Baumstark dafelbsft, klagt gegen seine Ebefrau Wilhelmine, fs Vetter, zur Zeit ohne bekannten Aufenthalt, auf Chescheidung wegen böslihen Verlassens mit dem Antrage, die zwischen den Streittheilen bestehende Ehe wegen Verschuldens der Beklagten für geschieden zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I1. Zivilkammer des Groß- herzoglichen Landgerihts zu Karlsruhe auf Sams- tag, den 9. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht Menn Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Karlsruhe, den 4. Dezember 1894.

(L. S, Forenschou, i Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[52744] Oeffentliche Zuftellung. Die Ehefrau des Agenten Hermann Josef Mainzer, Emma, geb. Bullert, zu Düsseldorf, Benzenberg- straße 27, vertreten durÞ Rechtsanwalt Juzist-Rat ader flagt gegen ihren Ehemann, früher zu tóln, Noonstraße 22, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien am 9. Juli 1892 vor dem Standesamten des Standesamtes zu Saarbrücken abgeschlossene Ehe zu trennen und dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Laft zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die 11. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Köln auf den 4. März 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Köln, den 3. Dezember 1894.

Küppers, / Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[52725] Oeffentliche Zustellung.

Die Ernestine Hasubeck, geb. Neumann, zu Koßenau, vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Seifert zu Liegniy, klagt gegen den Kesselsh1ied Wilhelm Hasubeck, zuleßt in Koßenau wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver- lassung, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor die 2, Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Liegniß auf den 12. März 1895, Vormittags 94 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Liegnitz, den 1. Dezember 1894.

Negelein,

Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[52654] Oeffentliche Zustellung.

Die Pauline Koth (au Kuth), geb. Jchn, zu Liegnitz, vertreten dur den Justiz-Rath Röhricht da- selbst, klagt gegen den Schneidermeister Karl Koth (Kuth) früher zu Liegniß, jeßt unbekannten Auf- enthalts, auf Ehescheidung wegen bösliher Ver- lassung mit dem Antrage, die Che der Parteien zu trennen und den Beklagten für den {huldigen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Liegnitz auf den 2. April 1895, Vormittags 94 Uhr, mit der Auftorderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. O

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Liegnitz, den 5. Dezember 1894.

MEgEIein, i Gerichtsf{hreiker des Königlichen Landgerichts.

[52727] Oeffentliche Zustellung. : Die Ehefrau Stein, Anna, geb. Simon, zu Zeiß, vertreten durch den Justiz - Nath Plesh daselbst, flagt gegen ihren Ehemann, den Handarbeiter Ferdinand Stein aus Zeiß, jeßt unbekannt abwesend, wegen bösliher Verlassung und Mangel an Unter- halt auf Ehetrennung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- treits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen andgerihts zu Naumburg a. S. auf den 2, März 1895, Vormittags 95 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Thurm

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[52726] Oeffentliche Aeg. : j Der Brunnenbohrer Jacob Ändre]en in Julien- felde, vertreten durh den Rechtsanwalt Dr. Toelle zu Schneidemühl, klagt gegen seine Ehefrau Christine Elisabeth Henriette Andresen, geb. Tams, un- bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung mit dem Antrage: das zwischen Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und die Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Schneidemühl auf den 6. März 1895, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszvg der Klage bekannt gemacht. Schneidemühl, den 1. Dezember 1894.

Dziegiecki, ; Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[52722] Oeffentliche Zuftellung. a bi ä bie unverehelichte e Pührige nna Klonowski

erselbst,

2) deren Kind Elisabeth Klonowski, leßtere ver- treten dur den Vormund, Kaufmann Julius Rasch- kowski zu Graudenz, im Fron vertreten dur Justizrath Kabilinski hierselbst, i

*

denz, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Alim mit dée Antrage, 1) den Beklagten für den Bete En zu 2 zu erachten und demgemäß zu ver- urtheilèn i

a. an Klägerin zu 1 an Entbindungs-, Tauf- und Tee osten 43,50 # abzüglih der gezahlten 13:90 M, /

þ. an Klägerin zu 2 an Alimenten bis zu deren vollendetem 14. Lebensjahre monatlich 9 Æ und zwar die rückständigen sofort und die laufenden in viertel jährlihen Vorausraten, i y

c. das Urtheil, soweit es die Alimente für das der Klagezustellung vorausgehende leßte Vierteljahr und für die folgende Zeit nah der Klageerhebung betrifft, sowie bezüglih des Ansprudhes ad a. und bezüglich der Kosten für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und laden den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Graudenz auf den 6. Februar 1895, Vor- mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen a a wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Graudenz, den 29. November 1894.

este, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[51323] Oeffentliche Zustellung. , Die Kleidermacherin Therese Fingerle in Kempten hat gegen den Lodner Josef Bichlmayer, zuleßt in New-York, nun unbekannten Aufenthalts, unterm 12. dieses Monats Klage zum K. Amtsgerichte Kempten wegen des Anspruchs auf Zahlung von 88 4M 4 Verpflegskosten-Antheils erhoben, da- mit die Ladung des Josef Bichlmayer zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits verbunden und beantragt, durch ein für vorläufig vollstreckbar zu erkflärendes Urtheil auszusprechen : j 1

I. der Beklagte Josef Bichlmayer sei \huldig, an die Klägerin Thorels Fingerle 88 4 Hauptsache zu bezahlen und habe 11. die Prozeßkosten zu tragen ; TITI. das Urtheil fei für vorläufig vollstreckbar zu erflären. A Das K. Amtsgericht Kempten hat zur mündlichen Verhändlung Termin auf Moutag, 21. Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, Sißungssaal Nr. 2, anberaumt und auf Gesuch der Klägerin vom 91. d. Mts. unterm gleichen Tage die öffentliche Zu- stellung der Klage bewilligt. 7 Josef Bichlmeyer wird zu vorerwähntem Ver- handlungstermin hierdurch vorgeladen. Kempten, am 29. Nooember 1894.

: Der Gerichtsfchreiber: /

(L. S.) Hofmann, geschäftsl. K. Sekretär.

[52837] Oeffentliche Zustellung. :

Der Schneidermeister Franz Seethaler hier, ver- treten durch Rechtsanwalt Dr. Epstein als Prozeß- bevollmächtigten, klagt zum Kgl. Amtsgericht Augs- burg gegen den vormaligen Buchhalter Jakob Huber in Augsburg, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, es möge vorläufig vollstreckbares Urtheil dahin erlassen werden : |

1) der Beklagte is \{huldig, an den Kläger 65 4 Hauptsache nebst 5 9/9 Zinsen hieraus vom 1. Januar 1893 an zu bezahlen, :

2) der Beklagte hat sämmtliche Kosten des Rechts- streits zu tragen. :

Zur Begründung dieses Antrags wird in der Klageschrift behauptet, Beklagter Huber habe im Jahre 1892 auf Bestellung von dem Kläger See- thaler einen Herrenanzug um den vereinbarten und angemessenen Preis von 65 4. käuflich geliefert er- alten: Zahlung des Kaufpreises habe vereinbarungs- E sofort in Augsburg als Erfüllungsort erfolgen ollen.

Zur Verhandlung über diesen Rechtsstreit ist Termin auf Montag, den 4. Februar 1895, Vormittags 8¿ Uhr, im diesgerichtlichen Sißungs- saal Nr. 1, parterre links, anberaumt worden. Zu diesem Termin wird der Beklagte Huber im Wege s gerihtlih bewilligten öffentlihen Zustellung ge- aden.

Augsburg, 5. Dezember 1894.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Amtsgerichts.

Der K. Sekretär: Herr.

[52729] Oeffentliche Zustellung. 4

Der Bureauvorsteher Albert Siersleben in Erfurt, vertreten durch den Rechtsanwalt Panse zu Erfurt, klagt gegen den F. W. Rechtenbach, früher zu Maastricht, jeßt in unbekannter Abwesenheit, aus der Hingabe eines baaren Darlehns von 10 4, laut Schuldschein vom 25. Auguft 1894, sowie 40 s Portoverlag, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 10,40 M nebsi fünf Prozent Verzugszinien von 10 seit 1. September 1894 und vorläufige Vollstreck- barkeitserflärung des Urtels, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Erfurt, Abtheilung VI[, Zimmer Nr. 60, auf den 21. Februar 1895, Vormittags 94 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 4

Erfurt, den 1. Dezember 1894.

Knobloch, Sekretär, Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung VII. [52723] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Paul Blaesing zu Berlin, Neue Hochstraße 39, vertreten durh den Rechtsanwalt Dr. Wilh. Bernstein zu Berlin, klagt 1) gegen den Schneidermeister Albert Peters, 2) gegen dessen Ehefrau Agnes Peters, geb. Nordmann, früher zu Berlin, Friedrichstr. 68, jeßt in Amerika unbekannten Aufemhalts, aus einem am 15. Oktober 1890 fällig gewesenen Wechsel vom 15. August 1890 über 100 My mit dem Antrage auf Einwilligung in die Auszahlung des bei der Königlichen Nen Konsistorial- Militär- und Baukasse hier ad Nr. 34 827 I. B. 2317. 91. hinterlegten Auftionserlöses von 40,49 M, und ladet die Beklagten zur 1nündlichen Verhandlung des Recbts\treits vor das Königliche Amtsgericht 1 zu Berlin, Abtheilung 51, Jüdenstr. 59 TIT Treppen, Zimmer 175, auf den 1. März 1895, Vor- mittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlicher Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekann gener Die Einlasfungsfrist ist auf vier Wochen estgeseßt.

Berlin: den 29. November 1894.

8 Gerichtsschreiber des Landgerichts, Zivilkammer I1I.

Königliches Amtsgericht.

flagen gegen den früheren Materialienaus eber, späteren Reisenden Otto Lehnert, früher in Grau-

T8: Beyer, Geridtbscreiber des Königl. Amtsgerichts 1. Abth. 91.

zum Deutschen Reichs-

M 289,

Zweite

Beilage

Berlin, Sonnabend, den $8. Dezember

Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

1894,

1. Untersuhungs-Sachen.

2, Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3, Unfall- und Invaliditäts- 2c. Bersicherung. 4 S Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.

10. V

6. Kommandit-Gesell i s L Foy ae Bee ellshaften auf Aktien u. Aktien Gesellj&.

Oeffentlicher Anzeiger. | {itz tant

irthshafts-Genofsenschaften.

erschiedene Bekanntmachungen.

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[62724] Oeffentliche Zustellung.

Der Buffetier Hermann Blau zu Martältenburg Herlinerstraße 77, vertreten durch den Rechtsanwalt Hermanowsti zu Berlin, Spandauerstraße 31, klagt ten den Dekonom Heinrih Nährig, früher zu C Nd jeßt unbekannten Aufenthalts wegen des dem 2c. Blau gegen 2c. Nährig aus dem des den Parteien am 28. Juli 1894 abgeschlofsenen Engagementsvertrage zustehenden Anspruchs auf Nück- zahlung von 1000 4 Kaution mit dem Antrage auf „Verurtheilung des Beklagten durch ein gegen Sicherleistung für vorläufig vollstreckbar zu er- flärendes Urtheil zur Zahlung von 1000 4, nebst $% Zinsen seit dem Tage der Zustellung der Klage und zur Tragung der Kosten des Nechtsstreits, ein- s{licßlih der in dem Arrestverfahren gleichen Rubrums 8. G. 55. 94 des Königlichen Amtsgerichts Charlottenburg entstandenen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I1 zu Berlin, Halleshes Ufer Nr. 29/31, 2 Treppen, Zimmer 60, auf den 16, März 1895, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 3. Dezember 1894.

0 Klops\ch, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 11. Zivilkammer 4.

[52733] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Joseph Kober zu Breslau, Neue Kirchstraße 14, vertreten durch den Rechtsanwalt Müller zu Lauban, klagt gegen den Kupfershmied Emil Buchwald, früher zu Lauban wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer rüdckständigen Waarenforderung, mit dem Antrage auf Zahlung von 43 M 35 A nebst 69/9 Zinsen seit dem 1. Juli 1894, und ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geriht zu Lauban Brüderstraße 15, Zimmer 4, zwei Treppen auf den 25, Februar 1895, Vor- mittags L0 Uhr. Zum Zwede der öffentlichen B na wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Laubau, den 4. Dezember 1894.

i: _Romoßtky, als Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[52730] Oeffe ntliche Zuftellung.

Nr. 9091. Der Straßenwart Ferdinand Heneka von Neuthard klagt gegen Christian Knopf, Ziegler und Maurer von Wiesenthal, für sh und als Vor- mund seines minderjährigen Kindes Sophie Knopf von da, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, unter sammtverbindlicher Haftbarkeit aus Bürgschaft vom Jahre 1877 mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 266 46. 43 4 unter Kostenfolge und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung de Urtheils, und ladet die Beklagten zur mündlichen Lerhandlung des Rechtsstreits vor das Großh. Amtsgericht Philippsburg auf Dienstag, 22. Ja- unar 1895, Nahm. 34 Uhr. Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser Au3zug der Klage . bekannt gemacht.

Philippsburg, 3. Dezember 1894. Reinhard, Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts.

[52731] __ Oeffentliche Zuftellung.

Die Firma Julius Großmann in Hamburg, ver- treten durch die Rechtsanwalte Gunzert und Fleischer in Straßburg, klagt gegen den G. Schirmer, Kauf- mann, früher zu Straßburg, n ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend, wegen einer dem Beklagten irrthümlih zugesandten Hausenblase resp. Erstattung des Werths derselben, mit dem An-

aur Herausgabe der demselben irrthümlicherweise aus- gehändigten Hausenblase, oder deren Werth mit M 65,00 und der Kosten eines voraufgegangenen Arrestverfahrens zu bezahlen, sowie vorläufige Voll-

edbarkeitserklärung des Urtheils, und ladet den Be-

agten T N aliDen Verhandlung des Rechtsstreits bor das Kaiserliche Amtsgericht zu Straßburg i. Els. auf den 21, Januar 1895, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwede der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

/ __ Schönbrod Gerichts\{hreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts,

(52732) Oeffentliche Zustellung.

Der Dr. phil. Karl enk Mathias, Rentner Iu Offenbach am Glan, vertreten durh Rechtsanwalt öfer zu Grumbach, lagt gegen die Erben und lee dtönachfolger der zu Dffenbah am Glan ver- ebten Ehefrau Heinrich Janssen, Amalte, geb. Wild-

9) einrich Janf einr anfsen, Metzgermeister zu Ant- werpen, Rue de Malines E Lina, geb. Janssen, und deren Ehemann Niel Fehrens, Meßger, beide zu Offenbah am Glan, 4) Julius Janssen, Meßgerburshe zu New- orf, 1675 Lenington Nar 105 Str., 95) August Jausseu, Metgerbursche, 9) Amalie Jausseu, T) Rofa Janssen, 9 aquise Famffen, x Adolf Janssen, Metgerbursche | bis —8 ebenfalls zu New-York, Amerika, wohnhaft,

geb. Fink, zu Köln, Hosengasse 17/19, Prozeßbevoll- mächtigter Rechtsanwalt Zimmermann s lagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur Verhandlung is bestimmt auf den 12. Február 1895, Vormittags 9 Uhr,

trage auf kostenfällige Verurtheilung des Beklagten E a Königlichen Landgerichte zu Köln, I. Zivil-

[52743]

vorläufig volistreckbares Urtheil zu erkennen, daß die hinsichtlich der jeweilig erfallenden und für die Zeit vom 14. September 1892 bis 14. März 1894 mit 279 6 rüdständigen und fälligen Zinsen aus dem Akte des Königl. Notars Melsheimer zu Grumbach bom 14. März 1885 Rept. Nr. 469 gegen Ehe- leute Meßger Heinrich Sunfsen und Amalie, geb. Wildberger, zu Offenba am Glan ertheilte Voll- streckungéklausel runmehr nach dem Tode der vor- genannten Ehefrau Janssen, geb. Wildberger, anstatt gegen diese für die Hälfte der fälligen Zinsen von 279 4 für 139,50 4A gegen deren Kinder und Rechtsnachfolger, die in rubro aufgeführten Be- klagten, und zwar gegen jedes der Kinder für ein Ahtel von der obigen Hälfte, d. i. für 2 = 17,4375 é. zu ertheilen ijt, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts\trêits vor das Königliche Amtsgericht zu Grumbach auf den 25, Januar 1895, Vormittags 9 Uhr.

Auszug der Klage bekannt gemacht. Grumbach, den 4. Dezember 1894.

s ; Sypeith, Gerichtss{hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[52740] Oeffentliche Zustellung. Der Fabrikant C. Wissenbach zu Frankfurt a. M., Affensteinerweg, vertreten durch Rechtsanwalt Carl Cahn zu Frankfurt a. M., klagt im Wecselprozeß gegen den Hundehändler Wilbelm Geist, früher zu Srankfurt a. M., derzeit unbekannt wo abwesend, aus dem Wechsel vom 5. Oktober 1894 über 40 A fällig gewesen am 5. November 1894, ausgestellt von dem Kläger, acceptiert von dem Beklagten, mit dem Antrage auf kostenfällige Ver- urtheilung des Beklagten zur Zahlung der Wechsel- summe von 40 M nebst 69/0 Zinsen seit dem 6. No- vember 1894 sowie 2 4 65 4 Wechselunkosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Nechtsstreits vor das Königliche Amts- gericht 12 zu Frankfurt a. M. auf Freitag, den 8. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 131. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung roird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Frankfurt a. M., 3. Dezember 1894. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 12.

[52742] Die Ghefrau des Schuhmachers Kaspar Schöne, Sofie, geb. Zils, zu Düsseldorf, vertreten dur Nechtsanwalt Dormarn, klagt gegen den Shuhmacher Kaspar Schöne zu Düsseldorf auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist vor der ersten Zivilkammer des Königlichen Land- gerichts zu Düsseldorf auf den 5. Februar E895, Vormittags 9 Uhr, anberaumt.

: Mart, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[52739] Die durch Rechtsanwalt Reichmann vertretene Apollonia Weinand zu Elberfeld, Ehefrau des Pflastermeisters Albert Servais daselbst, hat gegen den leßteren beim Königlichen Landgericht zu

[lberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung. Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 25. Januar 1895, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaal der [IIT. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.

: Schäfer, als Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser |

[52527] walde werden am Donnerstag, den 20. De-

gelangen:

[5273 ia

Durch Urtheil der II1. Zivilkammer des König

1894 ift die zwishen den Eheleuten Schreiner Her mann Becher zu Solingen und igs Y 1894 für aufgelöst erklärt worden.

: Mer: als Gerihts\{reiber des Königlichen Landgerichts. [52737]

Durch Urtheil der TIT. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld vom 26. Oktober 1894 ift die zwischen den Eheleuten, Kaufmann Marx Cohn zu Elberfeld und. der Clara, geb. Heilbrun, daselbft, bisher bestandene eheliche Gütergemeinschaft mit Wirkung seit dem 28. Juli 1894 für auf-

gelöft erklärt worden. : Schäfer, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[52816] Durch ore tiges Urtheil der TT. Zivilkammer hiesigen Königlichen Landgerichts vom 9. Novem- ber 1894 ist die Gütergemeinschaft zwischen den Ehe- leuten Handelsmann Johann Jugensiep und S geborene Böllhoff, zu Xanten aufgelöst orden. Kleve, den 1. Dezember 1894.

: Wein stock, Aktuar, als Gerichts[hreiber des Königlichen Landgerichts.

[52815 5 Durch rehtskräftiges Urtheil der IL. Zivilkammer hiesigen Königlichen Landgerichts vom 9. November 1894 ift die Gütergemeinschaft zwischen den Cheleuten Johann Wilhelm Kersten und Johanna, geb. Josten, zu Süchteln aufgelöst worden. Kleve, den 1. Dezember 1894.

: Wein stock, Aktuar, als Gerihtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

[52746] Durch rechtskräftiges Urtheil der IL. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köln vom 6. No- vember 1894 ist die Gütergemeinschaft zwischen den Gheleuten Agenten Johann Peter Worringen und Maria, geb. Margreiter, ohne besonderes Gewerbe, zu Köln, Lungengasse, aufgelöst worden. Köln, den 4. Dezember 1894.

Der Gerichts\{reiber: Küppers.

(R a R E S3 C41 7 J D E S CETOA f

3) Unsall- und Juvaliditäts- 2c. Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

Bauholz-Verkauf. Im Gasthofe zum Deutschen Hause in Ebers-

ember d. J.- vou A0 Uhr Vormittags ab olgende Bau- und Schneidehölzer zum Ausgebot

[52745] Die Ehefrau des Gottfried Wenseler, Mathilde,

in Köln,

Oberförsterei. Holzart. Stier

Voraus-

Aus der Kubikinhalt.

fm

lichen Landgerichts zu Elberfeld vom 5. November

Clara, geb. Peters, daselbst bisher bestandene eheliche Güter: gemeinschaft mit Wirkung seit dem 30. August

Schußbezirk Bornemannspfuhl. Jagen 48, Ki : -16 Stück mit rot. 5 S Erie Sit ani 6 fm, 3 rm Schichtnußholz IT. Kl. Ig. 76, 77. - | Kiefern: 6 Stück mit 5 fm, 2 rm Schichtnu holz

IT. KI., Buchen: 5 Stück mit 4 fm, 8rm S icht- nußhbolz 11. Kl. (1,30 m lang), Birken: 4 Stück mit 3 fm, Erlen: 4 Stück mit 2 fm.

Schußbezirk Schönholz an der Chaussee Specht- haufen-Melchow. Jagen 59, 87, Kiefern : 28 Stüeck mit 30 fm. Jagen 60, Kiefern: 169 Stück mit 208 fm, feinringige, kernige, werthvolle Schneide- höher 19 fm ¿Schichtnußbolz IT. Kl. Eichen :

üd mi m, 3 m ihtnu L E 30 Stü wit Se E ußbezir elhow, an der Spechthausen- Melchower Chaussee 3 —4 km vom Bahnhof Besen thal entfernt. Jagen 38, Kiefern: 94 Stück mit ca. 137 fm, sehr werthvolle Schneidehölzer und 6 Stück mit 24 fm (Schiffsbauhölzer), 8 rm Schichtnußzholz II. Kl, Buchen: 11 Stück mit 2 fm. Jagen 838, Kiefern: 98 Stü mit 64 fm, feinringige Schneide- und Bauhösölzer, desgl. 2 Kiefern mit 6,4 fm (Schiffg- Cie a E a C I R en: d mit 1,33 fm, 3,5 rm Schi a IT. Kl. ias uszüge- aus dem Versteigerungs-Protokoll sind Lu e T Sus bem Bureau des ha ¿et@neten gegen Erstattung der Kopialien zu beziehen. Eberswalde, den 6. Dalambe 1894. ad Der Forftmeister. But den Bufabdfer Ber

ie auf den Bahnhöfen Berlin (Görlißer Bahn- hof), Kottbus, Görliß und Senftenberg Mei dies- seitigen Amtsbezirks lagernden alten Oberbau- und Baumaterialien follen am 29. Dezember 1894, Vormittags A1 Uhr, im hiesigen Verwaliungs- gebäude öffentlih meistbietend verkauft werden.

, Die Verkaufsbedingungen nebst Zeichnungen liegen in unserem Betriebsbureau, sowie in den Amts- zimmern der auf den genannten Bahnhöfen ftatio- nierten Bahnmeister aus, können au gegen porto- und abtragéfreie Einsendung von 1.4 Shreibgebühr von hier bezogen werden. Angebote sind verschlossen und portofrei mit der Aufschrift : _ Angebote auf Ankauf von Altmaterialien bis zu obigem Termine nach hier einzusenden. Zuschlag binnen 3 Wochen. Kottbus, den 5. Dezember 1894.

Königliches Eisenbahn-Betriebs-Amt.

[51559] Eisenbahn-Direktionsbezirk Bromberg. Die Lieferung von 4000 Stück Flußstahl-Radreifen und 5770 Stück \{chweißeisernen Siederöhren sollen verdungen werden. Anbietungstermin am S9. De- zember 1894, Vormittags 11 Uhr, im unter- zeihneten Bureau. Angebote sind an das Mate- rialen-Bureau der Königlichen Eisenbahn-Direktion zu Bromberg mit der Aufschrift : „Angebot auf Lie- ferung von Radreifen bezw. Siederöhren“ versiegelt und frei einzureihen. Bedingungen werden von uns gegen Einfendung von 60 K für Nadreifen und 90 S für Siederöhren frei übersandt. Zuschlag er- folgt spätestens am 19. Januar 1895. Bromberg, den 1. Dezember 1894. Materialien- Bureau.

[52526] Verdingung.

420 blechene Kannen, im Mai n. Is. zu liefern,

follen am 27, Dezember 1894, Nachinittags

43 Uhr, verdungen werden.

Bedingungen werden gegen 1,70 4 von der unter-

zeichneten Behörde portofrei versandt.

Wilhelmshaven, den 1. Dezember 1894. Kaiserliche Werft.

Abtheilung für Verwaltungs-Angelegenheiten.

Köln, den 4. Dezember 1894. Der Gerichtsschreiber: Küppers.

Eichen 675 600

Kiefern 9950 6050

Kiefern 1207 1436

Kiefern 380 475

Sthicbtnughol ihtnußholz 8 gl

Freienwalde

Chorin Gberswalde

Erlen

| Hermes, daselbst bisher bestandene chelihe Güter- meint mit Wirkung seit dem 2. August 1894 | Deutschen Hause zu 10 Uhr a statifindenden

Durch re{chtskräftiges Urtheil des Königlichen Landgerichts, Zivilkammer 2, zu Düsseldorf vom 7. November 1894 ist zwischen den Eheleuten Hein- rih Giesen, Müller, früher zu Friemersheim, jeßt zu Asterlagen, die Gütertrennung mit rechtliher Wirkung feit dem 14. September 1894 ausgesprochen. Düsseldorf, den 3. Dezember 1894.

Ochs, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[52736 B

Durch Urtheil der IIT. Zivilkammer des König- enen Landgerichts zu Elberfeld vom 22. Oktober 1894 ist dié zwischen den Eheleuten Metzger Eduard Schäfer zu Solingen und Johanne, geb. Schleuger- mann, daselbst, bisher e ehelihe Güter- me mal mit Wirkung seit dem 22. August 1894 ür aufgelöst erklärt worden.

: _SMWhà fet als Gerihtss{reiber des öniglichen Landgerichts.

[52735]

Durch Urtheil der 111. Zivilkammer des König- He Landgerichts zu Elberfeld vom 26. Oktober 1894 is die zwishen den Gheleuten Schlosser Gustav Volk zu Elberfeld und der Catharina, geb.

ür aufgelöst erklärt wörden.

[52813] Holgvonkans,

kommen aus der

/ SghiHtnußh itnu l, al d Birken 20 Eichen 2

SHibtunk l ichtnußho

11. al ' 8 rm

Buchen Felgenholz 1684

Kiefern 1740 roß-

Schöônebeck Kiefern 2359 3616 Liebenwalde | Eichen 3 14

h; Kiefern 880 1915 Reiersdorf | Kiefern 1100 1100

VEOD

Potsdam, den 3. Dezember 1894.

Königliche Regierung.

Abtheilung für direkte Steueru, Domänen und Fo en.

von Alvensleben. Lindner.

Gelegentlih- des am ezember d.

berförsterei- Eberswalde folgende

w. ohne bekannten Aufenthalt, wegen Ertheilun der Vollstreckungsklausel mit dem Vuitonge bie

Schä Der! als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Nuzhölzer zum Ausgebot :

Litt. C. à 25

habern zum 1. Ap Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag von dem | - genannten Lage ab gegen Quittung und Rückgabe - der Rentenbriefe in

; Denn dieselben außer Kurs gejeßt waren, « im j heriger Cberswoalde von Vormittags | Königlichen Nogternnzae i andelsholztermins | der - ie Pr vinz Braudenburg zu Berlin in Empfang zu

5) Verloosung 2. von Werth- papieren.

[48990] Bekauntmachung, betreffcud die Ausloofung Hoheuzolleruscher Rentenbriefe. j Bei der am 17. d. M. stattgefundenen Ausloosung Hohenzollernscher Renteubriefe behufs Zahlung auf deu 1. April 1895 sind folgende Nummern gezogen worden : 70 121 170 428 469 476 534 542 665 676 859 894 905 932 1152 1262 1736 2026 2085 2269 2366 2507 2756 2795 7 3105 3152 3168 3174 3313 3683 3707 3735 3775 4073 4292 4500 4547 4995 4999 5135 5238 5325 5409 5538 5610 5707 5760 5826 5845 5948 6026 6041 6277 6302 6420 - 6466 6471 6784 6838 6982 6986 7035 7160 7231 7317 7397 7430 7452 7681 7724 7743 7929 8179 8256 8272 8472 8543 8860. , ; Lâtt. B. à 100 Fl.= 171 é 43 9. 14 Stück. 151 335 518 550 595 616 955 1049 1194 1199

Gin Fünstel des Kaufpreises ist sofort im Termin | 1218 1232 1247 1330. als Angeld zu erlegen.

Fl. = 42 (A 86 4. 7 Stü. 88 114 204 271 510/658 889. e Die vorbezeihneten Rentenbriefe werden den Ins- - ril 1895 hierdurch mit der

ustande also, _vor-

rsfähigem

iederinkursseßung bei der e, sowie bei niglichen Rentenbaukkasse s die Pro-

nehmen.