1894 / 292 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Deutscher Reichs-Anzeiger

und

oniglich Preußischer Staats-Anzeiger.

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/ Der Beztigsprris beträgt vierteljährlih 4 4 50 Insertionspreis für den Kanm einer Druckzeile 30 S. y j Alle Post-Anstalten nehmen Bestellung an; Inserate nimmt an: die Königliche Expedition | für Berlin anßer den Post-Anstalten auch die Expedition des Beuthen Reichs-Anzeigers ü

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1894,

P ==-==.

M 292.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Königreich Preußen. Die Kommission für die zweite Lesung des Ent- dem Rechnungs-Revisor, Rechnungs-Rath Buddeberg & 4 eva er ¡digst gerubt- | VBurfs eines Bürgerlichen Geseßbuhs für das u Neuwied und dem Bürgermeister Kallmann zu ua igs Ma tende ver King haben Allergnädigft geruht: Deutsche Reich sezte in den Sigungen vom 3., 4. und Oels i. Schl. den Rothen Adler-Örden vierter Klasse, dem dirigierenden Arzt des Deutschen Krankenhauses in | 7. Dezember die Berathung der Vorschriften über die Ver- dem Bezirks-Feldwebel a. D. Carl Kühne zu Berlin Konstantinopel, Botschafts-Arzt Dr. Mühlig den Charakter | fügung von Todeswegen durch Vertrag (§8 1940 das eus der Jnhaber des Königlichen Haus-Ordens von | als bee i O Abibeilung tielet Anstalt bis 1963) fort. : Soden Polizel-Abtheilungs-Wachtmeijier a D. Lauter zu E a den Charakter als Sanitäts-Rath zu ver: | des Bi ier ie dieie ln E E e Charlottenburg und dem Fußgendarmen a. D. Hoffmann ; lebt, ausdrücklih verneint, wurde für selbstverständlich erachtet zu Oberursel im Obertaunuskreise das Allgemeine Ehrenzeichen E und daher le N nate E in C i R E N B ichen F è 195 ; M E Nacit-Wacktmeister Gebhardt zu Halle a. S., dem E Majestät der König haben Allergnädigst geruht : omo ‘Cte L ae Bei Guts-Forstaufseher Gottlieb Frost- zu Knischwiß im Kreise infolge der von der Stadtverordneten-Versammlung zu dem Erbvertrage neben der Einsezung des Vertragserben Ohlau, dem Porzellandreher Carl H ate zu Dittersbach im ZOUren getroffenen Wiederwahl den bisherigen unbesoldeten jede andere Verfügung von Todeswegen treffen darf, Kreise Waldenburg und dem pensionierten Nachtwächter Tenn l : E Düren, Rechtsanwalt Adam welche durch Testament getroffen werden kann, erhob sich kein Wilhelm Krause zu Berlin das Allgemeine Ehrenzeichen Altes ) dajelbst P aan Eigenschaft für eine fernere Widerspruch; ebensowenig gegen die Vorschrift des 8 1956 zu verleihen. misdauer von sechs Jahren zu bestätigen. Abs. d vas auf a solche iein id, e 48 nicht E S ; aus dem Gejeß ein Anderes ergiebt, die für die Srrihtung R Ma efbái dav Meller und Azai iafiéd Ministerium der offentlihen Arbeiten. cines Testaments geltenden Vorschriften entsprechende Anwen- O E in Treten B isSes DhérePrüsunghamt 1 O e G E O den nachbenannten Marine-Offizieren 2c. die Erlaubniß | „_Jn Anerkennung der im Prüfungsjahre vom 1. April | einsezung im Zweifel als Einsezung eines Vertragserben an- zur Anlegung der ihnen verlichenen Jnsignien zu ertheilen, E Ablegung der weiten as (Baumeister-) Prü- zusehen fei, als entbehrlich gestrihen. Abgelehnt wurde auch und zwar: A ige L O A Las R S Mga der Antrag, den Abs. 2 des § 1956 durch folgende Vorschrift des Ehrenkreuzes des Großherzoglih mecklenburg- öffentlichen Arbeiten mf unseren Vorschlag den fünf König- D erb e wo ans de Tbeis M f E “daß [ch werinschen Greifen-Drdens: lichen Regierungs-Baumeistern : nur der Erblasser an der Einseßung des Dritten ein Interesse dem Korvetten - Kapitän Becker, Torpedo-Direktor der Karl Moriß und hat, so ist die Einsezung im Zweifel als leßtwillige Ver- Werft zu Kiel : Gut A E fügung anzusehen.“ “Infolge des zu 8 19566 Abs 9 des Oesterreihish-Kaiserlihen Ordens der E Qs R, gefaßten Beschlusses entschied sih die Mehrheit au für die Eisernen Krone ¿oa tes Klasse: H Ernst Seiffert aus Frankfurt a. O. und Streichung des § 1956 Abj. 3 Saß 1, wonah, wenn dem Kapitän zur See Freiherrn von Bodenhausen, | Byämien von 10 10 de a A AEnovr rößerer Studien- | besteht, pgung in der Anordnung eines Vermächtnisses aver E tin uer Bart Milelinthaven; sone“ | R, biguss Shrderund ies wetter Atellrg (pen | BgE Ma Vim am Ine oe verraginlig nee der dritten Klasse desselben Ordens: Beruf bewilligt worden. id : Vertrag angeordnet ist, sollen nah § 1956 Abs. 3 Sat 2 zu dem Hofrath Feiland im Marinekabinet. führ be wurden den fünf Königlihen Regierungs - Bau- Sun des Ge hmens die Vorschriften citinceionae S Dis i A 2 Anwendung finden, welche im § 1952 zum Schuße des Vertrags- Ge org Fiebelkorn aus Kalbe a. d. Saale, erben gegen Beeinträchtigung seines Rehts durh Schenkungen Audolf Reinicke aus Hannover, des Erblassers gegeben sind. Die Mehrheit war der Ansicht, E Ae 2 aide s daß diese Vorschriften zum Schuße des Vermächtnißnehmers an . P ay ; V §5 . I Deutsches Reich. Hermann Schwerin aus Sommerfeld, H R Zit gg ba U Hader beshlossen, an Stelle des welche sich bei der ersten Haupt- (Vauführer-) Prüfung für E N Anigende Vorschriften aufzunehmen: Ca tf 5 Vekanntma Ÿ E den Staatsdienst im Baufah im Prüfungsjahre 1. April „O “E D N dur Vertrag angeordnet, so Hs, Melis 0A 1894 S i 1E | : “Ma : wenn der Erblasser den vermachten Gegenstand, in der Ab Auf ie für das Jahr 39 festzuseßende Dividende 1893/94 durch besonders tüchtige Leistungen ausgezeichnet siht, das Recht des Vermächtnißnehmers zu vereiteln oder E E R E d. M. ‘ab eine Uran von dem ggen S der öffentlichen rareri zu beeinträhtigen, zerstört, bei Seite geschafft oder be- zweite halbjährliche |chlagszahlung von ein und | Prämien von je 900 M4 zweds Ausführung einer Stu ienreise \hädigt hat Gt: die Stelle des vermachten Gegenstandes dreiviertel Prozent oder zuerkannt. 9 ie Quit dad! s li gene h 62 d 50 4 Berlin, den 8. Dezember 194 ben Werth anseedeate Uet Ll 0 E für den Dividendenschein Nr. 11 bei der Reichsbank - Haupt: Königliches technisches Ober-Prüfungsamt. den vermachten Gegenstand in dieser Absicht ver- Y fasse in Berlin, bei den Reichsbank-Hauptstellen, den Neichsbank- A. Wiebe. äußert oder belastet, jo ist der Erbe nah Maßgabe des y stellen, der Kommandite in Jnsterburg, sowie bei sämmtlichen | : S 1849 verpflichtet, dem Vermächtnißnehmer den Gegenstand L Relhabanb-Nebenstellen mit Kasseneinrichtung erfolgen. Ministerium für R aft, Domänen zu Beegalen E get Un Le SLRs E E Ist Derlin, den 9. Dezember 1894. und Forsten. ie Veräußerung oder Belastung schenkweise erfo gt, so finden Der Reichskanzler. M I ian: ¿ | die Vorschriften des § 1952 entsprechende’ Anwendung, soweit Jn Vertretung: Der Kreis- und tommissarische Grenz - Thierarzt Pauli der Vermächtnißnehmer von dem Erben nicht Ersaß zu er- von Boetticher zu Ortelsburg ist hi ille DA n Es A langen verinag.“ | Amt ‘in die Kreis-Thierarztstelle des Kreises Mo rungen, mi "Gle Vorschrift des 8 1956 Ab A Nun. ; I 2 s F 1956 Abs. 4, derzufolge andere Ver- E dem Amtswohnsig in Sillehne D bei Mohrungen, verseßt worden, fügungen als Erbeinsezungen und Vermächtnisse nicht ver- Dem Kreis-Thierarzt Dr. Augstein zu Mohrungen ift tragsmäßig vereinbart werden können, gelan te nah dem Delanunt ma ht na, unter Entbindung von seinem gegenwärtigen Amt die Kreis- Enb Bg ; g » DOAUY , CPRTA C AGTIA E i: ; ; Sntwurfe, jedoh mit der Aenderung zur Annahme, daß den Fahrpl Thierarztstelle des Kreises Ortelsburg mit dem Amtswohnsiß Vermächtnissen die Auflagen in divsec Hinsiht gleichgestellt ÿ Li R Gn s a in Ortelsburg verliehen und zugleich die Wahrnehmung der tverbén Tollet TAEOR e N er ostafrikanishen Reihs-Postdampferlinic. veterinärpolizeilihen Grenzkontrole in den Kreisen Ortelsburg Eine Ergänzung erfuhr der Entwurf durch folgende als

. Die Fahrten der Reichs-Postdampfer der oftafrikanishen | und Neidenburg kommissarish übertragen worden. 10689 eingustellenbe B nie und der zugehörigen beiden Zweiglinien werden im | Dem Thierarzt Arno Wagner zu Schweß ist die von 51 S e Ga Ehegatten sich gegenseitig ahre 1895 nah Maßgabe der in der Zweiten Beilage zur | ihm bisher kommissarisch verwaltete Kreis - Thierarztstelle für u Glban eingesest und bestimmt, daß nah dem Tode des heutigen ‘Nummer des „Reichs- und Staats-Anzeigers“ ab- | den Kreis Schwehß definitiv verliehen worden. Bäriastlebenden der gesammte Nachlaß an einen Dritten fallen gedruckten Fahrpläne stattfinden. oll, so ist im Zweifel anzunehmen, daß der Dritte in An- Berlin W., den 12. Dezember 1894. ban des gesammten Nachlasses als Erbe des zuleßt ver- Der Staatssekretär des Reichs-Postamts. c sterbenden Ehegatten eingeseßt ist. Jst in einem solchen Falle von Stephan. i Nichtamtliches. von beiden Ehegatten gemeinschaftlich ein Vermächtniß an- | L / geordnet, dessen Erfüllung nah dem Tode des Längstlebenden Deutsches Reich. erfolgen foll, so ijt im Zweifel anzunehmen, daß das Ver- A dts A a0 A e f E, C Mt A Preußen. Berlin, 12. Dezember. s erst mit dem Tode des Längstlebenden dem Bedachten

im Fahre 1895 ‘abzuhaltenden Prüfungen 6 A i MEA : von Seedampfshif{s- Maschinisten. : Seine Majestät der Kaiser und König nahmen, Die Vorschriften des § 1957 über die Aufhebung des Die Nyz / / wie aus Hannover gemeldet wird, gestern orn von 9 Uhr Erbvertrags sowie die Vorschriften des § 1958 über den ie Prüfungen beginnen: ab im Schlosse den Vortrag des Chefs des Militärkabinets Vorbehalt des Rücktritts wurden im wesentlihen nah in Königsberg am 20. April und 27. September : entgegen und begaben Sich um 11 Uhr zu Pferde nah dem dem Entwurf angenommen. Hinzugefügt wurde die Bestim- in Danzig am 22. April und 12. November ; Waterloo-Play, woselbst unter dem Kommando des General- mung, daß der Erblasser auch ohne den Vorbehalt des Rück- in Stettin am 11. März und 21. Oktober; Lieutenants Lenke die Truppen der Garnison Hannover in | ¿ritts berechtigt sein soll, von dem Erbvertrage zurücßzutreten, in Rostock am 26. Februar und 1. Oktober: Parade Aufstellung genommen hatten. Seine Majestät ritten | wenn er zu dem Erben in einem auf Nechtsgeschäft derlideniden in Lübeck am 18. März und 14. Oktober: die Front ab und ließen hierauf die Truppen zweimal de- Verhältniß steht, vermöge dessen ihm für seine Lebenszeit von in Flensburg am 22. Januar, 2. Juni und 12. No- | filieren. Um 65 Uhr nahmen Allerhöchstdieselben das Mittags- | dem Erben wiederkehrende Leistungen, insbesondere zum Zwecke vember; mahl bei dem Königs-Ulanen-Regiment ein und besuchten | des Unterhalts, zu entrichten find und das Verhältniß vor in Bremen am 6. Februar, 10. Juli und 25. September; | Abends das Hoftheater. : i : seinem Tode endigt. 4" Hamburg am 18. Februar, 6. Mai, 5. August und N nahmen Seine Majestät der Kaiser am Vormittag | Nach dem 1959 hat, wenn in einem Erbvertrage von #. November. den Vortrag des Chefs des Zivilkabinets entgegen und be- | p, iten di gungen von Todeswegen gae- ; Mi g beiden Seiten bindende Verfügung 1 vot gen g

gaben Sih Mittags nah dem Jagdschloß Springe. troffen sind, im Zweifel die Ungültigkeit einer der Ver- S fügungen die Un ite e des ganzen Vertrags zur Folge; das Glele e gilt, wenn in einem solchen Vertrag

Berlin, Mittwoch, den 12, Dezember, Abends.