1894 / 298 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

R R D A O S M BE T O S R äa: emu L emr elten

S ELEA

WBeate Seiffert, geb. dem _ Schwersenz Blatt Nr. 29 in Gemäßheit des Erb-

Hypothekenbu<h von

Der Hypothekenschein über die für die Witiwe hd Franz, auf dem Grundstüde

rezesses vom 1. September 1847 eingetragenen Be- re<tigungen, nämli< bas in NUNeL ang IT Nr. 9 eingetragene- Wohnungsre<t und die in Abthei- lung 111 Nr. 1 eingetragenen 100 Thlr. nebst freiem Lebensunterhalte wird für kraftlos erklärt. Posen, den 28. November 1894. Königliches Autsgericht. Abtheilung 1V.

[55629]

Das Hypothékendolument vom 14. Juni 1837 über die im Grundbuche von Olpe Bauerschaft Band 12 Blatt 27 Abthl. 111 Nr. 1 für die Kinder des verstorbenen Kaufmanns Edmund Bonzel zu Olpe eingetragene Forderung von 180 Thaler 940 4, welche Forderung dur< Erb„ang auf den Kaufmann Theodor Loeser zu Olpe übergegangen ift, wird für kraftlos erklärt. Kosten fallen Antrags- fteller zur Last,

Olpe, den 10. Dezember 1894.

Königliches Amtsgericht.

Aufgebotsverfahren. Verkündet am 15. Dezember 1894.

Reßlaff, Gerichtsschreiber.

Im Namen des Königs! / :

Auf den Antrag des Rechtsanwalts Tiez in Greifenberg i. P., als des Bevollmächtigten des Bauerhofsbesißers Julius Retlaff in Schmalenthin, erkennt das Königliche Amtsgeriht zu Greifen- r P. dur< den Amtsgerihts-Rath Bindseil ür Recht :

Das Dokument über die Post des Grundbuchs von Schmalenthin Band 1 Blatt 4 Abtheilung I1l Nr. 24 sub 19 über 209 Thaler 10 Sar. 2 Pf. zu 9 Prozent seit 13. Juli ‘1859 verzintlih aus _dem Zuschlagsurtheil vom 1. März 1859 für den Kauf- mann Albert Nosenthal in Labes, wird für kraftlos erklärt.

Greifenberg i. Pomm., ven 15. Dezember 1894,

Vönigliches Amtsgericht.

[55621] Bekanntmachung.

Die Hypothekenurkunden i

a. Zweigdokument über 300 4 Darlehn, ein-

eiragen Band 4 Blatt 68 Abtheilung 3 Nr. 1 des Grundbuds von Styrum für den Emil Sellerbe> zu Oberhausen, :

b. über 1000 6 Darlehn, eingetragen ebenda Ab- theilung 3 Nr. 5 für den Hermann Sellerbe> zu Vbberhausen gegen den Hermann Tekath daselbft,

sind für kraftlos erklärt worden.

Mülheim a. d. Nuhr, 7. Dezember 1894,

Königliches Amtsgericht.

[55627]

[55422] / E

Die Urkunde der im Hypothekenbuche für die Schultheißerei Horhaufen Band A. Blatt 2 Nr. 8 eingetragenen Hypothek vom 14. April 1848 über 40 Thaler für die Pfarrkirche zu Dberlahr und zu Lasten der verstorbenen Eheleute Lei Beer und Timothea, geborene Wirtgen, von Öberlahr wird für Éraftlos erflärt.

Altenkirchen, den 12. Dezember 1894.

Königliches Amtsgericht. [55428] :

Folgende Hypothekenurkunden :

a, über 266 Thaler 20 Sgr. Darlehn des Bauer Peter Wagner in Schlitt eingetragene, auf Schlitt Nr. 20 dem Besißer Johann Grunenberg gehörig,

b. über 500 # Darlehn des Altsizer Joseph Gegalski in Altgarschen, eingetragen daselbft,

sind für kraftlos erklärt.

Guttftadt, den 12. Dezember 1894.

Königliches Amtsgericht.

[55622] Bekanntmachung.

Dur Auss{lußurtheil des hiesigen Köntalichen Amtsgerichts vom 12. Dezember 1894 sind die Hypothekenurkunden:

a. über 500 Thaler Darlehn, eingetragen auf Grund der Schuldurkunde vom 192. Oktober 1861 zufolge Verfüaung vom 11. Dezember 1863 für den Wirth Carl Steffen in Grunenberg in Abth. 111 Nr. 2 des Grundstü>ks Braunsberg Neustädtischer Plan 43, dessen eingetragener Eigenthümer der Landwirth Julius Klafki ist, gebildet aus der Schuldurkunde vom 12, Oktober 1861 und dem Auszuge aus dem

0 Ae rU ceuftädtischer Morgen Nr. 293 2c. Bd. 50 Bl. 847,

b. über 3000 4 Kaufgelderrest, eingetragen auf Grund Kaufvertrages vom 30. Mai 1883 für den Partikulier August Wilhelm Otto Schakau in Ab- theilung IIT Nr. 2 des Grundftüds Braunsberg Auemorgen 136, dessen eingetragener Eigenthümer der mit seinen vier minorennen Kindern Clara, Ernst, Gertrud und Wilhelm in Gütergemeinschaft lebende Brauereibefißer Carl Bahlau in Braunsberg ist,

gebildet aus dem Hypothekenbriefe vom 9. November

1883 und dem Kaufvertrage vom 30. Mai 1883, für kraftlos erklärt worden. VBrauusberg, den 13. Dezember 1894. Königliches Amtsgericht.

[55426] Bekanntmachung. /

1) Laut Ausf<{lußurtheils des Königlichen Amts- erichts zu Torgau vom 17. Oktober: 1894 ist der Rittergutsbesite Heinrich Zeh in Langenreichenbach als Gigenthümer des im Grundbuche von Langen- reihenba< Band I a. Seite 181 Blatt Nr. 20 ein- getragenen Hausgrundstü>s, Häuslernahrung Nr. 20 mit 1 a Hofraum, Abschnitt 164/92 Kartenblatt 8, im Grundbuche einzutragen, :

2) den Mitgliedern der Gutsgemeinde zu Langen- reihenba< wird das an das t Necht, einen Theil des qu. Grundstüds als nußen, vorbehalten, :

3) alle Cie Eigenthums-Prätendenten werden mit ihren Uen Ansprüchen ausgeschlo}sen.

Torgau, 8. Dezember 1894. :

Königliches Amtsgericht. Jm Namen des Königs! Verkündet am 15, Dezember 1894. Krietemeyer, Gerichtsschreiber.

Auf Antrág des Kolonen Heinri Wilhelm Quabe, Nr. 71 zu Frotheim, vertreten dur Rechtsanwalt Vahre zu Lübbe>e, erkennt das Königliche Amts- gericht zu Lübbecke für Recht:

emetindearmenhaus zu be-

[55628]

kannte Rechtênacfolger folgender im Grundbuche { von Frotheim Band 6 Blatt 10 Abtheilung Ul Nr. 16 eingetragenen Hypothekenpost : „auf Nr.-17 und 18 Vierzig Thaler Kurant Darlehn gegen Zinsen zu 59% für die verwittwete Frau Pastorin Heariette Niemöller, geb. Wehrkamp, zu Minden auf den Grund der Ürkunde vom 16. März 1852 eingetragen ¿ufolge Verfügung vom 12. Mai 1852 und von Band 3 Seite 165 Frotheim, übertragen am 8. Mai 1882" werden mit ibren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen. Die Kosten des Verfahrens hat An- tragsteller zu tragen. : von Kleinforgen.

borene Oktobe

[55431] Jm Namen des Königs! :

In der Aufgebotssache des Kolonen Franz Wil- helm Wagener Nr. 19 Westbarthausen hat das Königliche Amtsgericht zu Halle i. W. am 11. De- zember 1394 für Recht erkannt: :

Die eingetragenen Gläubiger der im Grundbuch von Westbarthaufen Band T Blatt 91 Abthei- lung IIT Nr. 1 und 2 eingetragenen Hypotheken, nämli: : :

a. Nr. 1. 100 Thaler Kurant zu 59/6 und halb- jähriger Loose, Darlehn für die Wittwe Doktorin Wilhelmine Negine Müller, geb. Meyer, zu Dissen, eingetragen auf Grund der gerichtlichen Obligation vom 21. April 1821 bezw. dex Zession vom 30. Juni 1824;

b. Nr. 2. 156 Thlr. 54 Ggr. Kurant Braut- \châtße für die Kinder erster Ebe des Kolon Caspar Heinrich Wagener und der geborenen Heitmann, namentli: i g. Her. L Wilhm,

Klage

b. Herm. Henri,

c. Franz Henrich,

d. Karl Ludwig, für jedes Kind 39 Tblx. 1 Gar. 2 Pfg., zahlbar zur Hälfte bei der Ausstattung oder Großjährigkeit, zur Hälfte in jährlih wechselnden Terminen von 9 Thlr., eingetragen auf Grund der gerihtlihen Verschreibung vom 11. Februar 1822, bezw. die Rechtsnachfolger der eingetragenen Gläubiger, werden mit ihren An- sprüchen auf die bezeihnete Post ausges{lossen. Die

gemach

[55429] e Der Arkciter August Romahn is mit seinen An- sprüchen auf die Post von 23 Thlr. 8 Pf., ein- geträgen auf Neugarschen Nr. 11, ausgeschlossen. Guttstadt, den 12. Dezember 1894. Königliches Amt8gericht. [55425] Vekanutmachung. S Durch Aus\{lußurtheil des hiesigen Geri<t8 vom 8. Dezember 1894 sind die eingetragene Glöubigerin der im Hausgrundbuche von Quenftedt Band 1 Blatt 145 Abtheilung 111 Nr. 3a eingetragenen Post von 300 Thaler, sowie deren Rechtsnachfolger, wel<e im Urtheile selbs nicht bezeihnet sind, mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen. Hettstedt, den 11. Dezember 1894, Königliches Amtsgericht. I1. 1090423] Bekanntmachung. N Durch Aus\{lußurtheil des hiesigen Königlichen Amtisgerihts vom 8. Dezember 1894 sind die unbe- tannten Rechtsnachfolger des verstorbenen Hypotheken- gläubigers, Schmied Michael Thimm in Plaßwich, t mit ihren Ansprüchen auf die für denselben auf dem 2) Grundstü> Liebenau Nr. 9 in Abth. 111 Nr. 3 auf | Widm Grund der Schuldurkunde vom 14. April 1822 ein- getragene Post von 109 Thlr. 10 Sgr. ausgeschlossen worden. : Braunsberg, den 12. Dezember 1894. Königliches Amtsgericht.

Neiche

55427] l Durcl) Aus\{lußurtheil vom 6. Dezember 1894 sind die Nehtsnachfolger des angeblich verstorbenen Gutsbesißers Szulczewski zu Runowo mit ihren Ansprüchen an die auf Grundbuchblatt 4 Nunowo in Abtheilung 111 unter Nr. 7 eingetragene Post von 23 Thlr. 6 Sgr. 4 Pf. nebst fünf Prozent Zinsen seit dem 23. April 1857 ausges{<lo}sen. Königliches Amtsgericht zu Wongrowig.

[55623] Im Namen des Königs!

Auf den Antrag des Rechtsanwalts Zander als Pfleger des Nachlasses des am 1. August 1893 ver- storbenen Maschineninspektors Karl Friedri Meyen aus Erfurt erkennt das Königliche Amtsgericht zu Erfurt für Net:

DiWunbekannten Erben des am 1. August 1893 verstorbenen Maschineninspektors Karl Friedrich Meyeu von Erfurt, welche sih nicht gemeldet haben, werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf den Nachlaß desselben hierdurh auêges{lossen.

Verkündet am 11. Dezember 1894.

vert

95433] l Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 13. November 1894 sind die un- bekannten Berechtigten der auf den Grundbuchblättern Nr. 203 und 318 Gottesberg in Abtheilung 111 unter Nr. 16 bezw. 10 und Nr. 17 bezw. 9 haftenden 115 Thlr. 20 Silbergr. und 99 Reichsthaler, einge- zu tragen für Luise, verw. Petri, geb. Ernst, mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschlossen. Gottesberg, den 16. November 1894, Königliches Amtsgericht,

[55601] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Pauline Ernestine Nieke, geb. Jäkel, hier, vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Böhm hier, klagt gegen ihren Chemann, den Dachde>ker Carl Heinrih Nieke, zuleßt in Berlin, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver assung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein \{<uldigen Theil ‘zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Zivilkammer des König- lihen Landgerichts T zu Berlin auf den 6. April 1895, Vormittags 10 Uhr, . Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu enes Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffent ichen Saint Bs wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 12. Dezember 1894. i

Buchwald, Gerichtsschreiber

König

einen

des Königlichen Landgerichts T. Zivilkammer 21. —— mund,

ie einget läubigerin oder deren unbe- 55619 : i Dee U Mtdgeri V Fabri N Wilhelm Famers zu Duis-

burg, vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Gießing daselbst, klagt gegen feine Ebefrau Elisabeth, ge-'

williger Verlassung mit dem Antrage: das zwischen Parteien bestehende ; i und die Béklagte für den allein \{uldigen Theil ¡u erklären, und ladet die Beklagte ¿zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die Il. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Duisburg auf den 13, März 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderurg, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der

Duisburg, 15. Dezember 1894. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[55614] Der Bä>er Valeatin Alsheimer, zu Frankfurt a. M., vertreten dur< Rechteanwalt Dr. Binge daselbst, Élagt ß geb. Nieren, : Aufenthaltsort abwesend, auf Ehescheidung “wegen böélicher Verlassung, mit dem Antrage, Königlich Landgericht wolle die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande na trennen und dite Beklagte für den {huldigen Theil erklären, und ladet die Bellagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. M. auf den L. März 1895, Vormittags 9 Uhr, uff einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. e Zustellung wird diesec Auszug der Klage bekannt

rankfurt a. M., den 15. Dezember 1894. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[55602]

eb. V Nedtsanwalt Kuhne zu Kottbus, klagt gegen ihren Ehemann, den Tuchweber Andreas Müller, früher zu Spremberg, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böëliher Verlassung und Versagung des Lebens- unterhalts, mit dem Antrage auf Ehescheidung, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ghe zu trennen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechisstreits vor die zweite Zivillammer des Königlichen Landgerichts zu Kottbus auf den 10. April 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanut gemacht. Kottbus, den 12. Dezember 1894.

Gerichtsshreibec des Königlichen Landgerichts.

[55598] e ZU E 1) Der Steinmeg Friedrih Otto Groschopf in Neumtengrün,

3) die Liberta, verehelihte Iimpe, geb. Schiller, in

4) die Christiane Friederike Ernestine, verchel. Petzold, geb. Stöhr, in Bruun b. Auerbach,

9) die Henriette Caroline Wilhelmine, verehel. Schramm, verw. gew. Bergner, geb. Süßenguth, in Gera, ;

6) die Anna Rosa, verehel. Zimmer, geb. Thomä, in Breitenfeld, /

7) die Christiane Louise, verehel. geb. Noßbach, in Plauen, ,

8) die Emma Therese, verehel. Stiegmüller, geb. Sammber, in Plauen,

9) die Auguste Wilhelmine, verehel. Schwabe, geb. Lang, in Reimersgrün, j

10) die Anna Emilie, verehel. Sto>mann, geb. Müller, in Oberreichenbach,

Einsiedel in Plauen und zu 7 bis 10 dur NRechts- anwalt Dr. Merz daselbft, lagen gegen

zu 1) die Bertha Wilhelmine Groschopf, ge- schiedene Bolle, geschieden gewesene Palme, geb. Krämer, früher in Neumtengrün, zuleßt in New-York,

zu 2) die Tagelöhnerin Katharine Margarethe Widmann, geb. Narr, genannt Brendel, früher in Mühltroff, : :

zu 3) den Fabrikarbeiter Johann Ludwig Wilhelm Timpe, früher in Reichenbach, ;

zu 4) den Handarbeiter Johann Friedrih Petold, früher in Brunn b. Auerbach,

zu 9) den Klempner Friedrih Ernst Schramm, früher in Reichenbach, e

zu 6) den Schachteister Richard Nobert Zimmer aus Gunzen, zuleßt in Schwarza in Thüringen,

zu 7) den Fabrikarbeiter Hermann Alwin ECisen- s<midt, früher in Reusa,

Stiegmüller, früher in Plauen, zu 9) den vormaligen Hermann Schwabe, früher in Reimers rün, zu 10) den Fabrikweber Ludwig Alban Stocek- maun, früher in Reichenbach, sämmtlich unbekannten Aufenthalts, zu 2 wegen Ehebruchs, zu 1, 3 bis 10 wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe, und laden die zu 1 bis 10 genannten Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des

1895, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, je zu bestellen. wird dies bekannt gemacht.

Plauen i. V., am 15. Dezember 1994,

der I. Zivilkammer des Kgl. Landgerichts :

[55605] Oeffentliche Zustellung. i Die minderjährige Dora Anna Marie Kibart, hier P Sas 34, vertreten dur ihren Vor-

Oeffentliche Zustellung,

Büch, früher zu Essen wohnhaft und seit r 1879 unbekannten Aufenthalts, wegen bös-

Band der Ebe zu trennen

bekannt gemacht. Lechner, Rechnungs-Rath,

Oeffentliche Zustellung: egen feine Chefrau Margaretha Alsheimer, zuleßt hier, jeßt mit unbekannten

es

mit der Aufforderung, Zum Zwecke der öffentlichen

1

Oeffentliche Zustelluug. : vereßelihte Tuchweber Christiane Müller, tarose, zu Slamen, vertreten dur< den

und den Beklagten für den \<{uldigen

Escher, Aktuar,

Oeffentliche Zustellung.

der Handarbeiter Johann Friedri Adam

ann in Mühltroff,

nbach,

Eisenschmidt,

reten zu 1 bis 6 dur< Rechtsanwalt von

und Müllergesellen Joseph Carl

8) den Bäer-

Sire>kenarbeiter

lien Landgerichts zu Plauen auf den 28. März bei derm genannten Gerichte zugelaffenen Anwalt Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung Der Gerichtsschreiber Sekr. Meichsner.

wieder vertreten dur< den Rechtsanwalt

Co hier, klagt gegen den Kaufmann Otto Herrgutt: zuleßt wohnhaft hier, Andreabstr. 21 bei Zander, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Alimentation mit dem Antrage: 1) den Beklagten für den Vater des von der Gertrud Kibart am 10. Februar 1893 geborenen Kindes Namens Dora Anna Marie zu erklären, 2) ihn zu verurtheilen zur Zahlung von 13,50 4 von der Geburt des klägerishen Kindes bis zum zurü>gelegten 6. Lebensjahre und von 15 4 vom 6, bis vollendeten 14. Lebensjahre an monatliden Alimenten, die rü>ständigen sofort und die laufen, den in vierteljährlichen Naten voraus, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts, streits vor das Königliche Amtsgericht 1 zu Berlin, Abtheilung 25, Jüdenstr. 59, 3 Treppen, Zimmer 161, auf den 28. März 1895, Vormittags 10 Uhr, Die Einlassungsfrist wird auf drei Wochen bestimmt, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 13. Dezember 1894.

Kliese, : : Gerichtsf<reiber des Königl. Amtsgerichts 1. Ab4h. 95.

(55603] Oeffentliche Zustellung.

Die geschiedene Ehefrau des früheren Präparanden- lehrers Mörder, Martha, geb. Wilkendorf, zuy Genthin, vertreten dur< den Rechtsanwalt Gieseke zu Magdeburg, klagt gegen den früheren Präparanden- lehrer Friedrih Wilhelm Mörder, früher zu Genthin, jeßt in unbekannter Abwesenheit, wegen Alimentation mit dem Antrage: den Beklagten zu verurtheilen, der Klägerin an Alimenten für die Zeit vom 11. Juli 1894 an monatli 20 4, die rüctständigen Beträge fofort, die künftig fällig werdenden viertel, jährli im Voraus zu zablen _und das Urtheil erforderlihenfalls gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollftre>bar zu erklären, und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die 11. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Magdeburg auf den 12. März 1895, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Ziwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Magdeburg, den 10. Dezember 1894. Wentlau, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[55617] Oeffentliche Zustellung. j

Der Kolon Ludwig Beuke Nr. 32 in Karnmer, vertreten dur den Rechtsanwalt Knodt in Büte- burg, klagt gegen den Heinrih BViefans von hier, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Thetlungsplans, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, damit einverstanden zu fein, daß die für ihn in den Theilungéplan Subhastation Petten- pohl eingeseßten 150 A an den Kläger ausgezahlt werden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor das Fürstliche Amtsgericht zu Bückeburg zu dem von diesem auf den 19, Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, bestimmten Termine. Dieser Auszug der Klage wird zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung befaunt gemacht.

Vückeburg, 14. Dezember 1894.

Weber, Gerichtsschreiber Fürstlichen Amtsgerichts.

[55676] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Josefine Panek, geschiedene Dronia, geborene Beyer, zu Breslau, Mathiasstraße 71, im ehelichen Beistande, vertreten dur< den Iustiz-Nath Hu> in Gleiwiß, klagt gegen den früheren Tele-

raphisten Paul Dronia, zuleßt zu Zabrze, jeßt un-

Patlnnten Aufenthalts, wegen Herausgabe ihres ein- gebrahten Vermögens im Betrage von 400 4, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflihtig zu ver- urtheilen, der Klägerin das eingebrahte Vermögen im Betrage von 400 4 nebst 59% Zinsen seit dem Tage der Zustellung der Klage herauszuzahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Berhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Gleiwiß auf den ©=. April 1895, Vormittags L Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auézug der Klage bekannt gemacht.

Gleiwitz, den 7. Dezember 1894.

Braun, GerichtssWreiber des Königlichen Landgerichts.

[55597] Oeffentliche Zustellung. A

Die verehelichte Bauer Langish, Marie Elisabeth CÔHristians, geb. Schwarz, und deren Ehemann, der Bauer Ferdinand Langish zu Rampitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Hoemann zu Guben, flagen gegen den Bauersohn Iohann Christian Bulian, früher in M jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund eines bei den Grundakten Rampihß Nr. 7 befindlihes s<riftlihen Kaufvertrages auf _Auf- lassung des der verehelihten Bauer Johanne Caro- line Bulian, geb. Schmidt, früher Wittwe Schwarz, ehörigen, im Grundbuche von Schiedlo _Vd, 1 Bl. Nr. 38 verzeihneten Grundstü>ks mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, darein zu willigen, daß das Grundstü> Bd. 1 Bl. Nr. 8 des Grundbu<hs der Landungen von Schiedlo vor dem Königlichen Amtsgeriht zu Guben aufgelassen wird: L

a. principaliter dem Kaufmann Lewin Broÿ zu Frankfurt ber,

b. eventuell den Klägern, ; und zwar auf Kosten der die Auflassung nehmenden, und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vor- läufig vollstre>bar zu: erklären, und laden den Be- kflagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- Bree vor die zweite Zivilkammer des Königlichen andgerihts zu Guben auf den 6. April 1895, Vormittags 9 Uhr, mit dex Aufforderung, cinen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Guben, den 11. Dezember 1894.

Rahn, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts, i. V-

55659 Oeffentliche Zustellung. l Der A med. Shweppe zu Hannover, R dur Rechtsanwalt Friy Grote 11 Hannover, lla

Schuhmachermeister Johannes S(roedéèr,

gegen den Kaufmann Carl Buhle, früher zu Han?

nover, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen in det eit vom 1. Dezember 1892 bis 4; April 1893 ge- cistetex ärztliGßer Bemühungen mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung zur Zahlung von 99. nebst 9 °%/o Zinsen seit dem 1. Januar 1894, mittels vorläufig vollftre>baren Urtheils, und ladet den Be- lagten zur mündliGßen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht zu Hannover Abth. V B. Zimmer Nr. 85 auf den 12. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hannover, 14. Dezember 1894. Der Gerichts\hreiber des Königl. Amtsgerichts. Y B.

[55661] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 13 627. Der Bâäter Ludwig Großmann zu Brößingen, vertreten durh Rechtsanwalt Dr. Schle- finger in Karlsruhe, klagt gegen den ledigen Bäcker August Müller von Jspringen, zur Zeit ohne be- fannten Aufenthalt, aus Hauskauf vom 12. Oktober d. J. mit dem Antrage auf Vertragsauflösung und Gntschädigung, und ladet den Beklagten zur münd- Tichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IL. Zivil- kammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Karls- ruhe auf Samsétag, den 16, März ü895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekaunt gemacht.

Karlsruhe, den 14. Dezember 1894.

(L. S. Farenschon,

Gerichtsschre®ber des Großherzoglichen Landgerichts.

[55599] Oeffentliche Zustellung.

Der Gastwirth Max Klöppel in Leipzig-Gohlis, vertreten dur< Rechtsanwalt Dr. Kallir in Leipzig, flagt gegen den früheren Portepee-Fähnrih Ernst Louis Cwald Schmalz, früher in Mödern, zuletzt in Halle a. S., jeßt unbekannten Aufenthalts, aus Kaufvertrag, mit dem Antrage, den Beklagten dur vorläufig vollstre>bares Urtheil zur Bezahlung von 65 M 59 S nebst 59% Zinsen seit dem 1. Dezember 1893 zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Neichtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Leipzig auf den 4, Fe- bruar 1895, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

(L. 8.) Aftuar Bernhardt,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [50600] Königl. Amtsgericht München J,

Abth. A. für Zivilsachen.

In Sachen Ph. Dippert, Herrengarderokegeschäfi dahier, Glükstraße Nr. 5, vertreten dur Rechts- anwalt, Königl. Advokaten Siegel IL, hier, Klage- theil, gegen Felix Böklin, Student, früher bier, Amalienstraße Nr. 7, 111, nun unbekannten Auf- enthalts, Beklagten, wegen Forderung für käuflih bezogene Kleidungs\tü>e, wird leßterer nach erfolgter Bewilligung der öffentlichen Klagszustellung ZUr mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits in die öffentlihe Sißung des vorbezeichneten Prozeßgerihts vom Dicustag, den 5. Februar 1895, Vor- mittags 9 Uhr, Sitzungszimmer Nr. 39/T, (Augustinersto®) geladen. Kiagetheil wird bean- tragen, in einem für vorläufig vollitre>bar erflärten Urtheil zu erkennen, Beklagter sei {huldig, an Klagetheil 138 6, sowie 5 9% Zinsen hieraus seit ls. Januar 1894, dem Tage der Fälligkeit und Mahnung zu bezahlen, und babe die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, bezro. zu erstatten.

München, den 17. Dezember 1894,

Der Königl. Gerichtsschreiber: v. Braunmühl.

[55604] Oeffentliche Zustellung.

Die Wittwe Martha Heiden, geb. Lange, in Stettin, Gustav Adolfstr. 12, vertreten durh den Rechts- anwalt Grüßmacher in Stettin, klagt gegen

1) den Kaufmann Otto Stolze,

2) dessen Ehefrau Anna Stolte, geb. Stoeroer, früher in Stettin, Falkenwalderftr. Nr. 106, jetzt

4. Februar 1895, Vormittags D Uhr, im Sigungsfaale der 111. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberzumt. Schulz, Assist. Gerichts\<reiber des Königlichen Landgerichts.

[55610] Die dur< Rechtsanwalt Naufsh vertretene Elisa- beth Linkamp zu Borbe>, Ebefrau des Victualien- bändlers Heinrich Freis zu Elb:rfeld, hat gegen den leßteren beim Königlichen Landgericht zu Elberfeld Klage erboben mit dem Antrage auf Gütertrennung. Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den £4. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, im Sißungssaale der 111. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt. Schulz, Assistent, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[55613]

Die dur< Nechtsanwalt Reichmann vertretene Eleonore Beer zu Elberfeld, Ebefrau des Huf- und Wagzenschmieds Heinri Löhr daselbst, hat gegen den leßteren beim Kgl. Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung. Zur mündlichen Berhandlung ist Termin auf den 4. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, im Sibungsfaal der 1k1, Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.

; SMAf er. als Geri<ts\@reiber des Königlichen Landgerichts.

[55611] Die * dur< Rechtsanwalt Numpe vertretene Anna Needer zu Elberfeld, Ehefrau des Musikers Gustav FU<s daselbst, hat gegen den leßteren beim König- lichen Landgericht zu Glberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung. Zur mündlichen Verhandlung is Termin auf den 4. Februar AIET? ags 9 ues im Sitzungssaale er . Diblllammer des Königlichen Landgerichts ¿zu Elberfeld anberaumt. Ln N : „Schulz, Assistent, Gerißts\chreiber des Königlichen Landgerichts. [95415] Durch Urtheil des Königlichen Landgerichts, Zivil- tammer 1, zu Düsseldorf vom 7 Noyember 1894 ift zwischen den Eheleuten Schirmmacher Friß Neuter und Christine, geb. Spinnrath, zu Düsseldorf die Gütertrennung mit re<tliher Wirkung seit 7. Sep- tember 1894 ausgesprochen. Düsseldorf, den 10. Dezember 1894. E Bart s<, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [55416] Durch Urtheil des Königlichen Landgerichts, Zivil- kammer 1, zu Düsseldorf vom 6. November 1894 ift zwishen den Eheleuten Schreinermeister Martin Lobigs und Katharina, geb. Nosen, zu Düsseldorf die Gütertrennung mit re<tliher Wirkung seit 29, August 1894 ausgesprochen. Düsseldorf, den 10. Dezember 1894. : Bartich, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts. [55417] : Durch Urtheil des Königlichen Landgerichts, Zivil- kammer 1, zu Düsseldorf vom 13. November 1894 ist zwischen den Eheleuten Agent Gustav Gördt und Karoline, geb. Kröner, zu Düsseldorf die Güter- trennung mit re<tlißer Wirkung seit 22. September 1894 ausgesprochen. Düsseldorf, den 8. Dezember 1894. i Bart, Gerichtss{reiber des Königlichen Landgerichts,

[55418]

Durch Urtheil des Königlichen Landgerichts, Zivil- kammer 1, zu Düsseldorf vom 13. November 1894 ift zwischen den Eheleuten Goldarbeiter Karl Fuchs

unbekannten Aufenthalts, unter derx Behaupt-eng, daß sie den Beklagten am 14. Juli 1894 auf ihr An- suhen ein Darlehn von 2000 4 gegeben habe, welches die Beklagten mit 5 0/6 zu verzinsen und nach dreimonatlicher Kündigung zurü>zuzahlen ih s<rift- lih verpflichtet hatten, sowie, daß den Beklagten das Darlehn in den ersten Tagen des September 1894 zur Rückzahlung gekündigt fei, mit dem Antrage:

die Beklagten zu verurtheilen, an Klägerin 2000 4A nebst 5 9/5 Zinsen seit dem 14. Juli 1894 zu zahlen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vor- läufig vollstre>bar zu erklären, und ladet die Be- lagten ¡ur mündlichen Verhandlung des Nechts- streits vor die IV. Zivilkammer des Königlichen Land- gerichts zu Stettin, Zimmer Nr. 27, auf den 6, April 4895, Vormittags L Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage ekannt geinact.

Stettin, den 15. Dezember 1894.

N Hülff, Gerichts\hreiber des Königlidken Landgerichts,

[55606] Oeffeutliche Zustelluug. Die Firma Jakob Sigmann zu Viersen klagt gegen den Bildhauer Franz Tillifseu, früher zu lersen, jcht ohne bekannten Aufenthaltsort, mit dem Antrage, den Beklagten dur vorläufig voll- stre>bar ertlärtes Urtbeil tostenfällig zu verurtheilen, „rin einzuwilligen, daß der am 28. August 1894 In der Arrestsache Sigmann gegen Tillifsen bei der êniglichen MNegierungs - Hauptkasse zu Düfjeldorf interlegte Betrag von 30 M an die Klägerin zurü» ahlt werde, und ladet den Beklagten zur mündlichen erhandlung des Nechtóstreits vor das Königliche imtögeriht zu Viersen, Petersstr. 6, auf den d, Februar 1895, Vormittags 9 Uhr. Zum Îwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus- uug der Klage bekannt gemacht. IeR, den 14, Dezember 1894.

„8, Lau, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[55612] eas Die dur Rechtsanwalt Justiz - Rath Kessels ver- tretene Adele Bramekamp zu Elberfeld, Ehefrau des le then Johann Baumann daselbst, hat gegen den êren beim Königlichen Landgericht zu Elberfeld Be erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung.

und Christine, - geb. Weyl, zu Düsseldorf die Güter- trennung mit re<tli<er Wirkung seit 21. September 1894 ausgesprochen. Düsseldorf, den 8. Dezember 1894. Bartsch, |

Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts. [55609] , Durch Urtheil der T1. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Elberfeld vom 26. Oktober 1894 ift die zwishen den Eheleuten Schreiner Hermann Krumm zu Elberfeld und der Auguste, 4 Stecher, daselbst bisher bestandene eheliche Yütergemeinshaft mit Wirkung feit dem 27. Juli 1894 für aufgelöst erklärt worden.

/ Schäfer, als Gerihts|<hreiber des Königlichen Landgerichts.

ate Durch Urtheil der 11. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Elberfeld vom 13. November 1894 ist die zwischen den Cheleuten Steindru>ker Ewald Arnhold zu Barmen und der Emma, geb. Herkenberg, daselbft, bisher bestandene ehelihe Güter- gemeins<haft mit Wirkung seit dem 14. September 1894 für aufgelöst erflärt worden.

; _Weber, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[55607 Dur Urtheil der IIT. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Elberfeld vom 22. Oktober 1894 ift die zwischen den Eheleuten Handelsmann August Dabrin haus zu Elberfeld und der Laura, geb. Lepper, daselbst bisher bestandene ehelihe Güter- emeinshaft mit Wirkung seit dem 11. Juni 1894 für aufgelöst erklärt worden.

j Schäfer, als Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

P L L

[55608] Durch Urtheil der TIT. Zivilkammer des Köntglichen Landgerichts zu Elberfeld vom 26. Oktober 1894 ist die zwischen den Gheleuten, Schuhwaarenhändler Ewald Meurer zu Ohligs und der Jda, geb. Birk, da-

[55615]

Durch re<tskräftiges Urtheil der 111. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köln N 15. No- veinber 1894 i\t die Gütergemeinschaft zwis<hen den Cheleuten Maurer Ewald Graf zu Ründeroth und Bertha, geb. Langenberg, aufgelöft worden.

Köln, den 14. Dezember 1894.

Der Gerichtsschreiber: S <ulz.

[55616] Durch rechtskräftiges Urtheil der 11. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köln ta 12. No- vember 1894 is die Gütergemeinschaft zwischen den Eheleuten Carl Thelen, früher Apotheker, jetzt Sub cle a FUgnIie, geb. Wülfing, zu Köln, umboldstraße Nr. wohnend, aufgelöst worden. Köln, den 14. Dezember 1894. Iaeo Der Gerichtsschreiber : Küppers.

[55419] Bekauntmachuug.

Durch Beschluß der 1. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts hierselbft vom 7. Dezember 1894 ift die Gütergemeinschaft zwischen den Eheleuten Peter Vetsch, Schneidermeister, in Met, und Catharina, geborene Ba, daselbst, mit Wirkung vom 27. No- vember 1894, für aufgelöft erflärt worden.

Meg, den 15. Dezember 1894.

Der Landgerichts-Sekretär: Bach.

29421] j Bekanntmachung eines Gütertrennungsurtheils, Durch Urtheil der II. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Trier vom 26. Oktober 1894 ist die zwischen den Eheleuten Eduard Engel- mann, Königlicher Förster, und Clara Charlotte, geb. Engel, beide zu Thranenwcyer wohnhaft, bestehende Gütergemeinschaft für aufgelost erklärt worden.

Trier, den 14, Dezember 1894.

E Oberg,

Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

O

3) Unfall- und Znvaliditäts-2c. Versicherung.

Keine.

[99475] MRüdersdorfer Kalkwerke, Vom 1. Jaunar 1895 ab bis auf weiteres betragen die Verkanfspreise : a. für die Brennsteine von der neuen Ablage h 4,— A sür das Kubikmeter, D. 0E Rothe. S0, ¿ U 2 L Me Se Kalkberge Nüderédorf, den 17. Dezember 1894. Königliche Berg-Juspektiou.

[53172] Bekanntmachung. Die Militär - Waisenhaus - Anstalten zu Potsdam und Schloß Preß bedürfen für das Jahr 1895/96 folgender Bekleibdungs- 2c. Materialien: 1200 Dußend messingene Knöpfe, 2000 Dubend zinnerne Kuöpfe, 200 m blaues Halbtudc), 160 m s{<warzes Halbtuch, 200 m gefärbten Moll,

30 m grauen Croisó,

65 m rothen Flanell,

89 kg ungebleid;tes baumwollenes Stri>kgarn,

9 Kg blaues baumwollenes Stri>kgarn, 90 kg wollenes Strickgarn, 200 Scho>k weißes Band,

30 Schok s{warzes Band, 100 Stü> weißen Zwirn, 200 Stü grauen Zwirn, 400 Stü gefärbten Zwirn, 2939 Paar baumwollene Strümpfe, 1520 Paar baumwollene angestri>te Strümpfe. Angebote hierauf werden bis zuin S1, Dezember d, J.,- Vormittags 10 Uhr, im Geschäftszimmer der Anstalt, woselbst Bedingungen und Proben aus- gelegt find, entgegengenommen und in Gegenwart der erschienenen Unternehmer geöffnet. __Die Bedingungen sind von den letzteren zu unter- schreiben oder in den Angeboten auédrüdli< als maßgebend anzuerkennen. ebote, welhe sih auf eigene Proben beziehen, bleiben unberücksichtigt. Potsdam, den 4. Dezember 1894.

Königliches Militär-Waisenhans.

{52406] Bekanntmachung.

Zum 1. April 1895 sind in hie)jiger Strafanstalt die Arbeitskräfte von 125 Gefangenen, welche bis jeßt in der Plüfh- und Krimmerweberet Verwendung esunden haben, auf Grund eines abzuschließenden Vertrages und Hinterlegung einer Kaution von 8500 A für eine 3 jährige Dauer zu industriellen Arbeiten innerhalb der Anstalt zu vergeben.

Bewerber wollen Angebote mit dem E Vermerk, daß die gegen 50 „s Schreibgebühr zu be- ziehenden Bedingungen als bindend anerkannt werden, bis zum Freitag, den 4. Januar k. s,, Vor- mittags 1A Uhr, dem Eröffnungstermin der An- gebote, der Direktion einreicen.

Oertliche Besprehung steht frei und ist erwünscht. Sonnenburg, den 4. Dezember 1894. Königliche Strafaustalts-Direktion.

R R ee CUÁT A A G At a Tra

5) Verloosung 2c. vou Werth: papieren.

[48236] VBekauntmachung.

, Ausloosung von Rentenbriefen. Bei der am heutigen Tage stattgefundenen Aus- loosung von Rentenbriefen der Provinz Westfalen und der Rhcinprovinz für das Halbe

felbst, bisher bestandene eheliche Gütergemeinschaft mit Wirkung seit dem 28. Juli 1894 für aufgelöst erklärt worden.

? mündlichen Verhandlung ist Termin auf den

jahr vom 1. Oktober 1894 bis 31. ¿ärz 1895 sind folgende Appoints gezogen worden:

L. 4 °/9 Rentenbriefe. 1) Litt. A. à 3000 A

2206 2212 9261 2375 9398 2450 2506 2529 2814 2855 2955 3035 3309 3315 3459 3597 E : 3898 3956 4178 4179 4246 4323 4443 4466 4816

904 9091 5057 5127 5959 9360 5501 5574 9983 5989 5614 5627 5799 9862 5917 5975 5978 6035 6081 6082 6201 6224 6236 6307 6385 6821 030 7201 7363 7480 7601 7650 7656.

2) Litt. B. à 1500 Nr. 28 57 78 110 132 202 256 265 363 400 15, s tas 1620 1584 1702 O Zig 158 2004 2 2974 2591 e 2659 2865. R Líitt. C. à 300 l

Nx. 43 52 84 280 367 383 436 458 461 982 647 667 693 758 809 884 1118 1178 1233 1247 1285 1328 1436 1475 1545 1624 1805- 1894 1909 1959 2138 2190 2487 2818 3072 3078 3159 3168 3203 3247 3278 3361 3397 3531 3757 3793 3862 3969 4185 4199 4257 4265 4425 4474 4598 4579 4673 4712 4715 4730 4787 4813 4923 4948 9040 5094 9104 5210 5284 5357 9489 5541 5634 9743 9744 5820 6054 6130 6142 6150 6275 6403 6422 6434 6457 6465 6515 6596 6621 6734 6780 6861 6962 7061 7086 7143 7148 7228 79289 7416 7577 8039 8042 8236 8429 8907 8932 8986 9068 9239 9472 9611 9657 9917 10006 10041 10177 10225 10306 10469 10635 109129 10916 11075 11190 11208 11426 11529 11587 11615 11627 11791 12074 12146 12179 12201 12376 12450 12909 12552 12565 12557 19697 12659 12897 12960 13201 13430 13611 14044 14124 14288 14375 14600 14768 148356 14880 14890 15153 15345 15367 15398 15610 15661 15681 15734 15770 15882 15893 16089 16265 16414 16942 17003 17050 17350 17424 17606 17641 17648 17930 18044 18084 18145 18387 18477.

4) Litt. D. à 75 1 Nr. 227 268 304 432 502 574 585 681 689 701 791 852 889 1062 1217 1369 1922 2115 2119 2175 2214 2360 2362 2480 2498 9595 2704 2738 2739 2837 3204 3591 3587 3605 3695 3805 3893 3896 3263 4051 4150 4235 4348 4404 4431 4541 4606 4782 4865 4934 5045 5105 9147 5185 5282 5365 9420 9684 5717 5910 6063 6137 6174 6575 6590 6610 6867 7071 7100 7160 7204 7373 7533 T7714 7720 7825 7976 8096 8160 8169 8212 3346 8625 8876 8994 9015 9035 9041 9067 9187 9327 9394 9448 9456 9479 9484 9565 9676 9680 9710 9826 9832 9886 9984 10089 10129 10130 10244 10248 10333 10542 10653 10853 11009 11011 11168 11176 11266 11294 11336 11351 11648 12144 12242 12363 12459 19557 12581 12680 13737 14057 14158 14453 14550 14609 14954 159287 155902 15596 15612 15889 16068 16120 16402 16505 16751 16845 16942 17086 17104 17138 17217 17233 17262 17964 17265 17267 17269 17272 17340 17349

L. 34 %/% Reutenbriefe,

1) Lîtt. N. à 300 Mir. 5 14 16

2) Liti. O. à 75 M Nr. 6 8.

3) Litt. P, à 30 M Nr. 10 19 23 95.

Die auêgeloosten Rentenbriefe, deren Verzinsung vom 1. April 1895 ab aufhört, werden den Jn- habern derselben mit der Aufforderung efündigt, den Kapitalbetrag gegen Quittung und üdgabe der Rentenbriefe im tursfähigen Zustande mit den dazu gehörigen ni<t mehr zahlbaren Zinskupons, und zwar zu 1. Serie VI Nr. 10 bis 16 nebst Talons, zu 11. Reihe I Nr. 8 bis 16 nebst Anweisungen vom L. April 1895 ab bei der Nentenbank- kasse hierselbft in den Vormittagsstunden von 9 bis 12 Uhr in Empfang zu nehmen.

Auêswärts wohnenden Inhabern der gekündigten Renteubriefe Ui es gestattet, dieselben mit der Post, aber frankiert und unter Beifügung einer nach fol» gendem Formulare: /

„v M buUMsabliM.. Mark Valuta fürds. Merlin, 8: . gekündigten Rheinisch- Westfälischen Rentenbrief . . Litt.… . . Nr. . habe ih aus der Königlichen Nentenbankkasse in Münster erhalten, worüber diese Quittung.

H (Ort, Datum und Unterschrift.)“ auêgestellten Quittung üker den Empfang der Valuta der gedachten Kasse einzusenden und die Uebersendung des Geldbetrages auf gleichem Wege, jedo< auf Gefahr und Kosten des Empfängers zu beantragen, wobei bemerkt wird, daß die Einlösung der Nentenbriefe au bei der Köni lichen Renteubaunkkafßse zu Berlin C., Klosterstraße 76T., bewirkt werden fann.

Münster, den 14. November 1894.

Königliche Dircktion der Rentenbank für die Vrovinz Westfalen, die Nÿheinprovinz und die Provinz Hessen-Nafsau.

[48235] Vekauuntmachung.

___ Ausloosuug von Nentceubriefen.

Bei der am heutigen Tage stattgefundenen Aus- loosung von Rentenbriefen der Provinz Hessen-Naffau für das Halbjahr vom 1. Oktobex 1894 bis 31. März 1895 sind folgende Appoints

gezogen worden: à 3000 172 195

1} Litt. A, 263 1042. 2) Lütt. B. à 1500 M Nr. 24 247 368. 3) Litt. C. à 300 . Nr. 226 311 484 802 908 1009 1015 1991 1400 1492 2210 2985 2322 2435 2915 3049 3267 3288 3564 3769 3998. 4) Litt. D. à 75 A Nr. 13-89 125 165 793 839 932 1012 1081 1236 1457 1545 2074 2284 2437 2623 92938 3030 3139 3142 3228 3383 3593. N Die ausgeloosten Rentenbriefe, deren Verzinsung vom 1. April 1895 ab aufhört, werden den In- babern derselben mit der Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Quittung und Rü>- gabe der Rentenbriefe im dae P Zustande mit den dazu gehörigen, niht mehr zahlbaren Zins- kupons Serie 111 Nr. 5 bis 16 nebst Talons vom 1. April 1895

Á Nr.

ab bei der Nentenbank- kasse hierselb in den Vormittagsstunden von 9 bis 12 Uhr în Empsang zu nehmen. E Auswärts wohnenden Inhabern der gekündigten Nentenbriefe ist es gestattet, dieselben mit der Post, aber frankiert und unter Beifügung einer nah fol- gendem Formulare:

A6 buchstäblich

hs O Navi A 2 tf ä

igten Hessen - Nassauischen entenbri i Litt, Nr... habe ih aus der König- lichen Rentenbankkässe in Münster erhalten, worüber diese Quittung. (Ort, Datum und Unterschrift)

Nr. 339 385 411 494 732 888 959 973 1184

Schäfer, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

1199 1328 1368 1449 1546 1597 1854 1975 1994

ausgestellten Quittung über den Empfang der Valuta der gedachten Kasse einzusenden und die Uebersendung