1913 / 265 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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für die Ueberdahung einer eleftciihen Zentrale für die Salzver- | pacungsfabrif in Kalianget. Die Beite>ke liegen auf dem tc<nis<en Bureau des Kolonialministeciums zur Civsfiht aus und sind bei der Firma Mart, Nyboff im Haag, Lange Voorhout 9, gegen je 250 Fl. für dic Beste>e Nr. 610 und Lit. K 19 und aegen 1,50 Fl. für das Beste> Nr. 611 zu haben. Die Angebote müssen am Verdingungs- tage vor 2 Uhr NaŸhmittags in einem dafür bestimmten vers{lossenen Kasten im Kolonialministerium (tehnis<:s Bureau) eingeliefert fein.

2. Dezember 1913, 1 Uhr. Direktor des mlilitäris<hen Ryks- magazyn van Geneesmiddelen (ReihSmagazin für Arzneien) in Amsterdam, Sarphatistraat Nr. 110a, mit Genehmtgung des Königlih Niederländishen KOriegsministers dur< Einschreibung : Lieferung von verschiedenen für das Magazin im Jahre 1914 erforder- lichen Gegenständen, wie Arzneien, Verbandmitteln, Instrumenten, Seife, Glaswaren und Steingut, Papier, Kork, Pa>matzerial, Brenn- material 2c. Die Bedingungen sind werktägll< von 10—12 Uhr Vormittags und von 2-—3$ Uhr Nachmittags in dem erwähnten Siguin einzusehen. Daselbst lieaen au< zu denselben Zeiten die Muster der zu liefernden Gegenstände zur Besichtigung aus. Ein Exemplar der Bedingungen wird auf Antrag, soweit der Vorrat ret<t, kostenlos abgegeben.

Theater und Musik.

Der Shakespeare-Zyklus des Deutschen Theaters beginnt am kommenden Freitag. An diesem Tage wird der „Sommer- nachtstraum“, neueinstudiert, gegeben. Die Regte führt Max Nein- hardt. Als zweite Vorstellung geht eine Woche später „Der Kauf- mann von Venedig“ in Szene. Zu Ehren Hans Pagays wird am fommenden Dienstag an scinem 70. Geburtstage -— in den Kammer spielen des Deutschen Theaters Lessings , Nathan der Weise“ aufgeführt. Jn dieser Vorstellung spielt der Künstler eine seiner be- kfanntesten Figuren, den Klosterbruder. Die anderen Hauptrollen werden von den Herren Albert Bassermann (Nathan), Paul Biens- feldt (Patriarh), Alfred Breiterhoff (Derwish), Mar Nemehy (Tempel- herr), Eduard von Winterstein (Saladin) uad den Damen Camilla Eibenshüz (Recha), Margarete Kupfer (Daja) und Maria Vera (Sittah) gesvtelt.

Im Deuts<en Künstlertheater (Sozietät) wird am nädsten Sonnabend, Abends 74 Uhr, Henrt Nathansens Lusispiel „Die Affäre* zum ersten Male aufgeführt und am nächstfolgenden Sonntag wiederholt werden.

Das „Martonettentheater Münchner Künstler“ bringt am Montag, Abends 831 Uhr, îm Kunflsalon von Keller u. Retner, Potsdamer Straße, die Erstaufführung von Maeterlind8 mystis<em Spiel: „Der Tod des Tintagiles“ und Adams Komischer Dper: „Die Nürnberger Puppe“. Die Figuren zu beiden Werken \<huf Professor oseph Wadterle, die Dekorationen zum Maeterlin>kichen Werk Ernst Stern, die zur „Nürnberaer Puppe“ Ioseph Wakerte, die Gewänder zu beiden Frau Helene Stern.

Mannigfaltiges. Berlin, 8. November 1913.

Seinen 10, Elternabend veranstaltet der Berli1 verein gegen den Alkoholtsmus (Frauengruppe Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke) am Montag, Abends 51 t UEG \ des B A O Ta Ot 77 Uhr, im Bürgersaale des Berliner RNathauses. Marie Sprengel, tie langjährige Geschäftsführerin des Vereins zum Schutz

der Kinder vor Ausnußung und Mißhandlung, wird in einem kurzen

Vortrag Bilder aus der Kindershußarbeit brinaen, Margaret zur Nieden unter Begleitung von Luise Schmkidt-Rauden Lieder von Brahms, Schubert, Shumaun, Weber u. a. singen. Der Eintritt ist frei. Jeder Erwachsene ist willkommen.

Die Frauenortsgrupve des Vereins für das Deuts - tum im Ausland (Vorsißende: Frau Geheimrat Wattenbach, Uhlandstr. 73) veranstaltet am 14. November, Abends 8 Uhr, im Katsersaal des Zoologischen Gartens, Eingang Lichtenstein- allee, einen Gesells<af18abend. An verschiedene musikalische Darbietungen und Vorträge von Dichtungen {ließt si<h nach der Teepause ein Tanz an. Für Tee und Erfrishungen wird 1,75 4 erhoben. Die Mitglieder des Vereins und alle Freunde feiner vater- ländischen Hilfs- und Schußzarbett, Damen wle Herren, find zu dieser Veranstaltung willkommen.

Hannover, 7. November. (W. T. B.) Unter dem Vorsitz des Fabrikbesizers E. Garvens fand heute hier die Arbeitsnac<ioeis- konferenz der Vereinigung der Deutschen Arbeitgeber- verbände statt. Nach einem Bortrage von Dr. Stojentin- Berlin wurden dessen Leitsäße sowie cin Beschlußantrag ein- stimmig angenommen, der sh gegen die Regelung der Arbeits- lojenversierung auf Sffentli<ß re<htliher Grundlage und gegen ihre Förderung aus Mitteln dec Allgemeinheit ausspri®t. Nach einem Berichte von Dr. Grabenstedt-Berlin wurde eine Eingabe an die Cisenbahnverwaltungen beshlossen, wona<h den dur die Ärbeits- nachweise der Arbeitgeber vermittelten Arbeitern die gleiche Fahrpreis- ermäßigung zuteil werden solle wie den durch die öffentlichen Arbeits- nachweise vermittelten Arbeitern. Ferner wurde na< einem Berichte von Dr. Tänzler- Berlin eine Zusammenfassung der ArbeitsnaGweise beschlossen und eine Zentralstelle der Deutschen Arbeit- gebernahwetse in Berlin begründet. Die übrigen Berichte be- trafen innere Angelegenheiten der Arbeitsnahweise und befaßten sid mit deren weiterem Ausbau. An die Verhandlungen {loß eine Besichtigung des Arbettsnahweises für die hannoversche Indus und Landwirtschaft in Hannover an.

München, 7. November. (W. T. B.) Zu Beginn der heutigen . Tagung des Bayerishen Städtetages gedachte der Bor- ende, Geheimer Hofrat, Oberbürgermeister W o [fra m-AÄAugsburg Thronbesteigung Seiner Majestät des Köntgs dwigs Ill. „Das Sehnen des Volkes," so führte der edner aus, „daß an der Spie des Staatswesens wieder Mann ftechen möge in der vollen Würde der Königs- hat sM{ließli< so mächtige Gestalt angenommen, daß maßgebenden Faktoren unseres Staatswesens ihm nicht länger widerstreben konnten. So ist es gekommen, daß nunmehr die Königsfrage in Bayern in einer den modernen Anschauungen ent- \prehenden Form ihre Lösung fand. Wir Vertreter der Städte haben allen Anlaß, Seiner Majestät dem Könige das Gelöbnis der Treue, der Dankbarkeit und der Anhänglichkeit heute, da samer Tagung vereint sind, aus vollem Herzen zu erneuern. alle Zeit dürfen die Städte sicher sein, daß ihre Bedürfnisse von ihm ri<tig erkannt und gewürdigt werden. Wir wünschen, daß unserem erhabenen Köntg und Herrn etne lange und glüd>li<he Negie- rung beschieden sein möge. Bayern hat nun au<h wieder eine Königin und einen Kronvrinzen, beide innig verbunden mit unserem Staatsoberhaupte. Auch für sie bringen wir in dieser seterlichen Stunde die innigsten Wünsche zum Ausdru>". Es wurde dann cin

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Huldigungstelegramm an

Seine Majestät den König Ludwig 111. abgsandt.

Prag, 7. November. (W. T. B.) Zweitausend Hörer der t\Gehis<en Technischen Ho schule beschlossen, bis Mittwoch den Vorlesungen fern zu bleiben. Sie verlangten telegraphisch von der Regierung, daß den baulichen Mißständen der Hochschule, in der vorx furzem die De>ke cines Hörfaales cingestürzt ist, abgeholfen werde. Nach der Versammlung zogen die Teilnehmer zur Hochschule wo fie lärmende Kundgebungen veranstzlteten. Aus den Hör fälen wurden fleine Gegenstände auf die Wade geworfen, wodur zwei Wachleute leiht verlegt wurden. Etn Student erlitt im Ge- dränge innere Verlezungen. Die Poltzet trieb die Kundgebenden \<lteßlih auseinander. Drei Studunten wurden verhaftet, später aber roieder fceigelafsen. E

Paris, 8. November. (W. T. B.) In Cholet, Depart Maine-ct-Loire, erkrankte gestern eine aus 50 Personen bestehend Hoczeitsgesellshaft nah dem Festmahl unter s<weren Ver- giftungsersheinungen. Sechs Hochzeitsgäste sind bereits gestorben, und der Zustand von steben wetteren ift heffnungs Einem Gerücht zufolge soll es fih um einen verbrce<eris<e1 Anschlag handeln. Die Staatsanwaltschaft hat cine Untersuhung angeordnet.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

München, 8. November. (W. T. B.) Die feierliche EidesleistungSeiner Majestätdes Königs Ludwigs111, fand heute vormittag in Anwesenheit der Prinzen des König- lichen Hauses, des Großen Dienstes, der Staatsminister, der Mitglieder des Staatsrats und der Abordnungen der beiden Kammern des Landtags im Thronsaal i Königsbaues der Königlihen Residenz stalt. vor 10 Uhr erfolgte die Abfahrt Seiner in Begleitung des persönlichen Dienstes vom bacher Palais aus. Dem Wagen des Königs voraus Spitreiter. In den Straßen der Residenz, die reich beflagg waren, hatte ein zahlreiches Publikum Aufstellung genommen, um der Auffahrt beizuwohnen. Vom Hofgarten aus feuerte eine Batterie des 1. Feldartillerieregiments während der Fahrt des Königs zur Nesidenz einen Salut von 101 Schüssen [ls die Herren im Thronsaale Aufstellung genommen | trat der König unter Vortritt des Großen Dienstes ein.

Vor der Cideslkeistung Seine Majestät König mit großem Nach bereits gemeldete Ansp Sofort nah der Eidesleistung fuhr der König

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Laufe des Vormittags Fahnen bezw. ihre

da Mittags die Vereidigung der Truppen au} erfolgt.

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Kammerspiele. Sonntag, Abends 83 Uhr:

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Der ver- | tion: Adolf Lanz. NW. 7, Friedric- O F

straße 104—104 a.) Sonntag, Nächmittags

Königliche Schauspiele. Sonntag: Opernhaus. 220. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Freipläße find aufgehoben. Lohengrin. Romantische Oper in dret Akten von Richard Waaner. Musikalische Leitung : Herr Kapellmeister Laugs. Regie : Herr MRegisseur Braunschweig. Chöre: Herr Professor Rüdel. (Ortrud: Frau Charles Cahier von der Hofoyer in Wien als Gast. Der Heerrufer: Herr Per Bjôrn vom Königl. Theater in Kopen- bagen als Gast.) Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. Mittags 12 Uhr: Ma- tinee des Berliner Krippenvereins. Abends 74 Uhr: 214. Abonnementsvor- stellung. Dienst- und Freipläße sind auf- gehoben. Zur Erinnerung an die Ur- aufführung am 9. November 1888: Die Quitzows, Vaterländishes Drama tn pier aaen von Ernst von Wilden- bruch. egie: Herr Oberreaisseur Patry.

Montag : mentsvorstellung.

Opernhaus. 221. Abonne- Mignoa. Oper in drei Akten von Ambroise Thomas. Text mit Benuzung des Goetheschen Romans „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ von Michel Carrs und Jules Barbier, deuts< von Ferdinand Gumbert. Musi- lalishe Leituina: Herr Kapellmeister Lauas. Neagie: Herr Regisseur Bachmann. Ballett: Herr Ballettmeister Graeb. E Herr Professor Rüdel. Anfang (5 T.

Schauspielhaus. 215. Abonnemeni8vor- stellung. (Schillers Geburtstag.) Die Jungfrau von Orleans, Eine romantische Tragödie in einem Vorspiel und fünf Aufzügen von Schiller. Regie: Herr Negisseur Dr. Bru>. Anfang 7x Uhr.

Opernhaus. Dienstag: Violetta. (Frau Bosetti als Gast.) Mittwoch: Der Satansweg. Slavische Brautwer- bung. Donnerstag: Die Hugenotten. (Frau Bosetti als Gast.) Freitag: Carmen. Sonnabend: Tristan und SFsolde. Anfang 7 Uhr. Sonntag: Margarete.

Schauspielhaus. Dienstag: Lange. Mittwoch: Die Neu- vermählien. Die züärtlichen Ver- wandten. Donnerstag: Haus Lange. Freitag: Die Nibelungen. 1. Abend: Der gehörnte Siegfried. Siegfrieds Tod. Sonnabend: Die Nibelungen. 92, Abend: Kriemhitds Rache. Sonn- tag: Die Jungfrau von Orleans.

Haus

Deutsches Theater. (Direktion: Marx Neinhardt.) Sonntag, Abends 73 Uhr:

Emilis Galotti. Montag und Mittwo<h: Emilia Galotti. Dienstag: Faust, 1. Teil. Donnerétag: Torquato Tasso,

Freitag: Shakespeare - Zyklus 1. Veu |

einstudiert: Ein Sommerna{Htêtraum. Sonnabend: Der lebeugde Leichnam.

Montag, Donnerstag und Sonnabend: Der verlorene Soha.

Dienstag: Zur Feier des 70. Geburts- tags von Hans Pagay: Nathaa der Weise.

Mitiwoh: Mein Freund Teddy.

Freitag: Nathau dex Weise.

Berliner Theater. Sonntag, Nach-

mittaas 3 Uhr: Bummmelstudenten. Poss mit Gesang und Tanz in fünf Bildern na< E. Pohl und H. Wilkens. Musik von Conradi. Abends $ Uhr: Lie einst im Mai. Posse mit Gesang und Tanz in vier

Bildern von Bernauer und Schanzer.

Montag und einst im Mai.

Mittwo<h und Sonnabend, Nachmittags 3x Uhr: Eiu Voilksfeind.

Theater in der Königgräßer Strafie. Sonntag, Abends 8. Uhr: Die Kronbraut. Ein Märchenspiel in se<8 Bildern von August Strindberg. Musik von August Enna.

Montag, Dienstag, Frettag und Sonn abend: Die Kroubraut.

Mittwo%: Die fünf Frankfurter.

Donnerstag: BVraud.

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Komsödienhaus. Sonntag, Nach- mittags 3 Ubr: Filmzaubee. Große Posse mit Gesang und Tanz in 4 Akten von Rudolf Bernauer und Rudolph Schanzer. Abends 8 Uhr: Hinter Mannern. Schauspiel in vier Akten von Henri Nathansen.

Montag und folgende Tage: Hiuter Mauern.

Deutsches Künstlertheater (So- zietät). (Nürnbergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoologishen Garten.) Sonntag, | Nachmittags 3 Uhr: Der Biberpelz. Abends $8 Uhr: Der zerbrochene Keug. Vorher: Hannueles Himmel- fahrt. |

Montag, Dienstag und Freitag: Der | zerbrochene Krug. Vorher: Hanuneles Himumelfahrt.

Mittwoch: Das Prinzip.

Donnerstag: Der Biberpelz.

Sonnabend: Zum ersten Male: Die Afffäre.

Lessingtheater. Sonntag, Nah- mittags 3 Ubr: Professox Bernhardi. Abends 8 Uhr: Pygmalion. Lustspiel in fünf Akten von Bernard Shaw.

Montag, Mittwoch, Freitag und Sonn- abend: Pygmaliou.

Dienstag und Donnerstag: Peer Synt.

34 Uhr: Die Stützen der Gesellschaft. Abends 8 Uhr: Die heitere Refi- denz. Lustspiel in drei Akten von Georg Enael. :

Montag und folgende heitere Residenz.

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Schillertheater. O. (Wallner- theater.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Freiwild. Schauspiel în drei Akten von Arthur Schnißler. Abends 8 Uhr: Fugendfreundve. Lustspiel in vier Akten von Ludwig Fulda.

Montag: Zwei Wappen.

Dienstag: Wenu dexr ueune Wein Gi 4 1125554

Charlottenburg. Sonntag, Nawch- mittags 3 Uhr: Dex Pfarrer von Kirh- feld. Volksstü>k mit Gesang in 5 Vfkten von Ludwig Anzengruber. Abends 8 Ubr: Rosenmontag. Offizterstragödie in fünf Alten von Otto Erich Hartleben.

Montag: Zum ersten Male: Die Jungfrau von Orleans.

Dienstag: Rosenmoutag.

Denisches Opernhaus. (Char- lottenburg, Bismar> - Straße 34—37. Direktion: Georg Hartmann.) Sonüútag, Nachmittags 3 Uhr: Der Freis<hüß. Abends 8 Uhr: Undine. MNomantisch- fomise Oper in vier Akten von Albert Lorßing.

9Ytontag: Dex Troubadour.

Dienstag: Undine.

Mittwo<h: Zum ersten Male: Nothemd.

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Nontis Operettentheaterx.(Früßer: Neues Theater.) Sonntag, Nach- mittags 3 Uhr: Der Vogelhändker. Operette in dret Akten von Karl Zeller. Abends 8 Uhr: Gastspiel Frigt Massary, Fulius Sptielmann: Die ideale Gattin. Operette in drei Akten von I. Bramer und A. Grünwald. Musik von Franz Lehär.

Montag und ideale Gattin.

folgende Tage: Die

Theater des Westens. (Station: ZoologisGer Garten. Kantstraße 12.) Sonntag, Nacbmittags 34 Uhr: Der liebe Augustin. Operette in 3 Akten von Leo Fall. Abends 8 Uhr: Poleublut. Operette in drei Akten von Oskar Nedbal. L Montag und folgende Tage: Polen-

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Theater am Vollendorfplaß. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Orpheus in der Unterweit. Burleske Vper in zwet Aufzügen von Offenbach. Abends

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wrnouinntsaal. Sonntag, Mittags hr: Konzert von Willi Kewitsc | (Sopran) und Paul Schramm (Klavier). | A T E U A T C S E io L A A I A V A E I R E M0 R EVAGE A V Friedrichstraße 236.) s 3 Uhr: Majolika. | Hiri von Leo Waltber | mittags 35 Uhr L ller. Abends | D große Vorstellungen.

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Thaliatheater. (Direktion: Sonntag, Die Taugoprinzeffin. sang und Tanz Kren und Curt Kraaß. und folgende Tage: Die Tangoprinzeffin.

Sonnabend, NaGmittags 4 Uhr: Kinder- vorstellung: Ascheubdxsödel.

Schönfeld.)

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Trianontheater. (Georgenstr., nahe Bahnhof Friedrichstr.) mittags 3 Uhr: Die Liebe wacht. Abends 8 Uhr: Seiue Geliebte. |

Montag und folgende Lage:

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und Willt Wolff.

Mi Mußk | In beiden Vorstellungen : das glänzende | Spezialitäteuprogramm. Befonders Hagenbes lustiges | Schimpanseutrio. Abends: 5 | Schluß: Die Originalpantomime : unteren Kolonien, Kren und | Abends 8 Ubr: | E R E N E m in drei Akten von Jean

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Familiennachrichteun.

| Geboren: Ein Sohn: H Gottfried Weymann (Berlir Hrn. von Gaude>er - d (Kru>kenbe>). - Hrn. Döberförster Nudolf von Salis< (Chorin, Véc Eine Tochter: Hrn. Major von Wedel (Charlottenburg). Sonntag, Nach- | Gestorben: Hr. Generalmajor ¿. D- Ernst Frhr. von Friesen (Dresden). - Hr. Oberst z. D. Conrad Jacobi (Char- lottenburg). Hr. Negierungsrat Carl Eugen von Braunschweig - Moltew (Moltow bei Groß Jeslin, Pomm.)

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Konzerte. Königl. Hochschule für Musik.

Sonntag, Nahmiltags 4 Uhr: Märcßen- a i von Liliy Besten der Armen.

Yhilharmonîie. Sonntag, Mittags Oeffentl. Dauptprobe zum 3, Philharm. ifisch.

Abends 74 Uhr: 3. Phil- Konzert. 1 Solift: Pablo Casals.

Hr. Oekonomierat Hermann Nicolat- Wulkow (Wulkow). Hr. Geheimer Bergrat, Oberbergrat a. D. Julius Hiltrop (Breskau). Hr. Professor Dr. Hübner-Trams (Freiburg i. Dr.)-

R K MRINT U Freud zum Verantwortlicher Nedakteur: DirektorDr. Tyrol in Charlotiendurg- Verlag der Expedition (Heidr i <) e in Berlin. j U Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und

H Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße

Konzert. Solift:

N L Sechs Beilag [1

Üvthuv (eins{ließli<h Börsenbeilage).

Dirigent :

Erste Beilage

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

1903.

x 265.

Marktverkehr mit Vieh!) auf den 40 bedeutendsten S<hlachtviehm

ärkten Deutschlands im Monat Oktober 1913.

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1) Außer Schlachtvieh gegebenenfalls auß Nutvieh. *) Halbe

Berlin, den 7. November 1913.

86 136 85 404 86 054 96 101/ 82 423!

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2 469 3 563 3 645 103 562 10 655 14 979 103

1 931 8 058 1 099 16 722

3 941 6 060 14 984 11 253 2 692

5 910] 10 878) 44 255)

7 D9T!

2 537 3 641 9 205) 19 172 1/232 8815

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986

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1014 62 760

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PBROC | 536394 I 922506] 89 554 478456] 79 221 479882 81 322 526199|

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394 551 385 493! 334 459 358 720 385 843!

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und viertel Tiece sind, in ganze Tiere umgerehnet, in den nachstehenden Zahlen mit enthalten.

Kaiserliches Statistishes Amt. Delbrü >.

Land- und Forfstwirtschaft. Ernteergebnisse in S<hweden.

„Der Kaiserliche Generalkonsul in Sto>holm berichtet unterm 0, Ofiober: jb Bie während des Frühsommers in Schweden auf dle dlie8- erfte Grnte geseßten Hoffnungen haben si< nur teilweise e t, Während bis dahin die Witterung ziemlih normal ereien war, trat mit dem Monat Juli eine Regen- d E ein, deren wocenlange Dauer die Reife des Getreides hinaus- a n seine Qualität beeinflußte. Eine Ausnahme bildeten nur trôd ne Teile des südlichen Schwedens, wo im allgemeinen eine ug nere Witterung herrshte. Nachdem dann um die Mitte des ten allmählih die Wètterverhältnisse ih Merten und im Sep- ind di e Troenheit eintrat, wurde die Reife besleunigt Ne Ernte überall unter günstigen Verhältniffen abgeschlossen. sie Ld den einzelnen Getreidearten ist der Weizen an Qualität i; rshieden ausgefallen, am besten jedo< im Sü-en von Schweden. ualität des Roggens ist mehr gleihmäßtg gut, die Menge des

(eernteten Korns jedo erin h ger als im Vorjahre. Hafer und Gerste zeigen gute Qualität, während die Kartoffeln dur die

lange Regenperiode an vielen Orten stark gelitten haben und auch in der Qualität bedeutend zurü>yegangen sind. Die Heuernte ist im allgemetnen gut ausgefallen. L Unter Zugrundelegung einer Wertskala von 1 (fehr gering) bis 5 (fehr gut) find die quantitativen Ernteergebnisse für ganz Schweden wie folgt bere<hnet worden : ol EOLO Winterweizen . . 3,9 Winterroggen - 2,9 A > i 3,8 Q oe 3,8 Mengekorn .. a) e ä ATIOTEIN . S C A l eu auf Wiesen a e Wehe

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> C3 S Us M ODRULDBA C33 I S CII C C

-

Der Antwerpener Getreidemarkt im Oktober 1913. Das reichlihe Angebot in Weizen aus Canada und Nußland

| Kauslust an. Die Preise gingen infolgedefsen sowohl für Weizen als

hielt au im Berichtsmonat bei trägem Geschäftsgang und geringer

au für Mais und Gerste zurü>.

__ Die Nachrichten über die künftige Ernte in Argentinten lauten bis jeyt no< günstig, wodur< die Unternehmungslust etwas einge- “Bie Vorráte um U Mark

e Vorrâte am Antwerpener Markte wurden Oktober wie folgt ge[<ägt: den 00. 475 000 dz Weizen,

250 000 Mais, 400000 Gerste, 80000 Roggen.

(Bericht des Kaiserlichen Generalk 4. November 1913.) serlihen Generalkonsuls Jagd.

ür den Landespolizeibezirk Potsdam bleibt es hinsihtli des Beginns Ie A sür Rebbübner, Wachtel n und Moorhühner im 3 gelegten Termine (1. Dezember 1 E * R E Potsdam, im November 1913. Der Bezirksausshuß zu Potsdam. Joachimi.

in Antwerpen vom

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