1913 / 265 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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2 [72924] ne Zuftellung.

ihm die Prozeskosten aufzuerlgen.

Die Ebefrau Prosper Niotte, Anna Marie geb. Schenk, Kellnerin zu Mey, Wechslerstr. 22, Prozeßbevollmächtigter : RNechtsanwalt Justizrat Obrecht in Mey, agt gegen thren Ehemann Prosper Riotte, Meßgzgergeselle, ohne bekannten Wohnort, früher in Meg, auf Grund \{chwerer Vec- lezung der ehelichen Pflichten, mit dem Antrage: die Ehe zu scheiden und den Beklaaten für den allein \{uldigen Teil zu erklärer. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Metz auf den 24. Dezember 1923, Vormittags 9 Ukr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zweke der öffent- lien ea roird diefer Auszug der Klage bekannt gemaht. Die Einlassungs- frist ist auf eine Woche festgesegzt.

Met, den 5. November 1913.

Gerihtsschreiberei des Kaiserlichen Landgerichts.

[72521] Oeffentliche Zustellung. Anglhuber, Marie, in München, ver- treten durch Necht8anwalt Lösch gen. Berrsche in München, klagt gegen Angl- hubee, Ludwig, Taglöhner, früher in München, zurzeit unbekannten Aufenthalts, nicht vertreten, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, zu erkenuen: 1) Die Che der Streitsteile wird aus Verschulden des Beklagten geschieden. 2) Dex Beklagte bat die Kosten des Nechts\treits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Berhandlung des Recht? stceits vor die 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts München 1 auf Freitag, deu 30. Januar 19844, Vormittags 9 Uhx, Sißungésaal 91/1, Iustizpalaît, mit der Aufforderung, etnen bei diesem Gerichte zugelassenen Nechi8anwalt als rozeßbevollmättigten zu bestellen. Zum Zwede der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. München, den 3. November 1913. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts I.

[72597] Deffentliche Zuftellung. Breitenberger, Marie, Werkführersehe- frau in München, vertreten durch Rechts- anwalt Bayerwaltes in München, klagt gegen Breiteuberger, Wilhelm, Werk- führer, früher in München, zurzeit un- bekannten Aufenthalts, nicht vertreten, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, zu er- kennen : 1) Die Cbe der Streitsteile wird aus Verschulden des Beklagten geschieden 2) Der Beklagte hat sämtlihe Kosten des Rechtsstreits zu tragen und zu erstatten. Die Klägerin ladet den Betlagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts München T auf Montag, den 26. Januar 1994, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal 91/1, Justizpalast, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerihte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten zu bestellen. Zum Zwedckte der offentlißen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. München, den 5. November 1913. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts I.

[72906] Oeffentliche Zustellung.

Der S@&hlachtermeister Friedrih Karl Luge in Delmenhorst, Bremerstraße 26, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Sch{warß, Oldenburg, klagt gegen seine Ehefrau Elise Pauline Emma Lutze, verw. Wönne, geb. Gradler, früher in Verden a. d. Aller, Großestraße 73, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der 88 1567, 1568 B. G.-B,, mit dem An- trage: 1) die zwis{chen den Parteten be- stehende Ehe zu scheiden und die Beklagte für den s{uldigen Teil zu erkläreri, 2) eventuell die Beklagte zu verurteilen, die häusliche Gemeinschaft mit dem Kläger wieder herzustellen, 3) der Beklagten die Kosten des Nech!sstreits aufzuerl:gen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor dte zweite Zivilkammer des Groß- berzoglihen Landgerihts in Oldenburg aufden 16. Januar 1914, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Antoalt zu bestellen. Zum ZwedlLe der sffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Oldenburg, den 31. Oktober 1913.

Fhnken, Ger.-Akt.-Geh., Gericht3- \Yhreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[72905] Ocffeniliche Zustellung.

Die Ehefrau des Reisenden Peter Krause, Gesine geb. Ostermann, in Delmenhorst, Oldenburgerstraße 53, Pro- zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Feldhus in Oldenburg, klagt gegen ihren ge- nannten Ebemann, früher in Delmen- horst, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.-B., mit dem Antrage, die zwischen den Parteien be- stehende Ehe zu shetden und den Beklagten tür den s{uldiaen Teil zu erklären ens

ie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Nechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Großherzoglichen Land- gerichts in Oldenburg auf den 12, Ja- nuar L214, Vormittags D3 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenea Anwalt zu beslellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zusteliung wird dieser Auszug der Klage békannt gemaht

Oldenburg, den 3. November 1913.

Fhnken, Ger.-Aft,-Geb., Gerichts- reiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[72754] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Dominikus Eid Mar- garete geb. Hettinger, in Saarbrüdken 3, Logengasse 1, Prozeßbevollmächtigier : Rechtsanwalt Justizrat Dr. Muth in Saarbrücken 3, klagt gegen ibren Ehbe- mann, den Hüttenarbeiter Dominikus Eich, zurzeit ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Ehescheidung, mit dem Antrag: die vor dem Standes- beamten zu Malstatt-Burbach am 12. De- zember 1905 geschlossene Che der Parteten zu scheiden, den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären und thm die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstretts vor die vterte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Saarbrücken auf den 6. Fe- bruar 1914, Vormittags D7 Uhr, mit der Aufforderung, sh durch einen bet diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Saarbrücken, den 31. Oktober 1913,

Der Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

[72755] Oeffentliche Zustellung.

Die EGhefrau des Polsterers Ludwig Buchs, Clara Katharina geb. NRusier, in Saarbrücken 2, Ludwigstraße 37, Prozeß- bevollmächtigter: Reibisatalt Justizrat Dr. Muth in Saarbrücken 3, klagt gegen ihren Ehemann, den Polsterer Ludwig Buch{s, früher in Saarbrücken, Triller- weg 4, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Ehescheidung, mit dem Antrag: die vor dem Standesbeamten zu Saarbrücken am 12. November 1910 geschlossene Ehe der Parteten zu \ck@eiden, den Beklagten als den allein {uldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Nechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgertchts in Saarbrücken auf den 6. Februar 1914, Vormittags 97 Uher, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lafsen.

Saarbrücken, den 3. November 1913.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[72851] Oeffentlick®e Zustellung.

Der Bergmann Christof Meßinger in Farschweiler, als Vormund der minder- jährigen Germania Meginger, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Reuter în Met, klagt gegen den Bäckergesellen Ierome Kuhn aus Minversheim, zuleßt wohnhaft in Mey, z. Zt. ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte der Vater des am 12. September 1913 von der unverehelihten Marie Metinger ge- borenen Kindes sei, welhes den Namen Germania erhalten habe, mit dem An- trage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kinde von seinec Geburt an bis zur Voll- endung seines scchzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrihtende Geldrente von vierteljährlich sechzig Mark, und zwar die rückständigen Beträge fofort, die künftig fällig werdenden am 12 De- ¡ember, 12. März. 12. Juni und 12. Sey- tember jeden Jahres, zu zablen, demselben die Kosten des Rechtestreits aufzuerlegen und das Urteil für vocläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wtrd zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht in Metz auf den 20. Dezember 19x83, BVor- mittags ® Uhr, Saal Nr. 52, geladen. Zum Zweck2 der öfentlichßen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Met, den 5. November 1913.

Der Gerichtsschreiber des Kaiserlißen Amtsgerichis.

[72863] Oefentliche ZusteLung.

Die am 19. Dezember 1910 geborene Gertrud Reichmuth in Cottbus, Diepow- play 13, vertreten durch ihren Pfleger, den Lehrer Eduard Kette in Potsdam, Auguste Viktoriastr. 23, Prozeßbevoll- mächtigter: Necht8xnwalt Ulrich in Prenzlau, klagt gegen den Melker Paul Reichmuth, früher in Strehlow bei Seehausen U.-M., zurzeit unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte seine Fa- milie im Dezember 1912 böswillig ver- lassen habe und seit dieser Zeit niht für den Unterhalt der Klägerin forgt, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin eine vom Tage der Klagezustellung ab beginnende Rente von monatlich 25 #4 zu zahlen, und zwar die rückständigen Beträge fofort, die laufenden in vierteljährlichen Naten im voraus, und das Urteil, foweit zuläifig, für vorläufig vollsire&bar zu erklären. Die Klägertn ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Köntglichen Landgerichts in Prenzlau, Zimmer 31, auf den 30, Jauuar 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen, Zum Zwek2 der öffent- lien Zustellung wtrd dieser Auszug ter Klage bekannt gemacht.

Vreozlau, den 5. November 1913. Philipp, Assistert, als Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts.

[72841]

Oeffentliche Zustellung uud 2aduug. Dic Firma Brüder Winkle, Schuh-

[leistenfabrifen Altenfladt und Lichtenwald,

in Altenstadt a. JUer, vertreten dur die

Ne(btscnwälte NRottenhöfer und Kreß kn Augsburg, klagt gegen Schlegel Siebert, Scbabwareubändler, früher in Augsburg, Pfladergasse C 333, nun unbekannten Aufs enthalts, mit der Behauptung, daß Be- klagter von der Klägerin am 26. August 1913 auf vorherige Bestellung Waren im Gesamtbetrage von 108 4 45 käuflich geliefert erhielt, Beklagter aber Zahlung nicht leistete, mit dem Antrage: den Be- lagten fostenfällig und vorläufig vollstreck- bar zur Zahlung von 108 #6 45 nebst 5 9/9 Verzugszinsen hieraus seit 26. August 1913 zu verurteilen. Der Beklagte wird zur mündlihen Verhandlung des Rechts- \treits vor das K. Amtsgericht Augsburg auf Mitiwoch, den 242, Dezember 3913, Vormittags 8 Uhr, Erd-

geschoß links, Sitzungssaal 11, geladen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug bekannt gemacht. Augsburg, den 5. November 1913. Bériber des K. Amtsgerichts,

Der Gerichts

[73150] Oeffentliche Zustellung.

Der Baumeister Paul Dubslaff in Berltn-Friedenau, Friedri Wilhelmplat, Prozeßbevollmächtigter : Nechts8anwait Klemperer, Berlin, ScheUlingstraße 3, klagt gegen den Herrn Dr. Miänat, jut un- bekannten Aufenthalts, früher in Berlin, Linkstraße 25, unter der Behauptung, daß ibm dur die von dem Beklagten ohne jeden ezrsibiliGen Grund gegen einen Wechfelschuldner veranlaßte Aufheburg der Arrestpfändung ein Schaden von 1103,05 46 entstanden fet, mit dem Antrage, den Be- klagten Tostenpflihtig zu verurteilen, an den Kläger 1103,05 6 nebst 4 9/6 Zinsen seit dem 5. November 1910 zu zahlen, au das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd- lichen Berbhandlung des Nechtsftreits vor die 37. Zivilkammer des Königlichen Land- gerichts l in Berlin, Grunersiraße, T1.Stod, Zimmer 19/21, auf den 6 Januar 1914, Vormittags 167 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei den gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecktke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gema@t =— T0 O 9671 12.

Berlin, den 4. November 1913.

Kraemer, Gerichtsscreiber des Königlichen Landgerichts 1. 37. Zivilkammer.

[73129] Oeffentlicße Zustellung.

Der Apotheker Leo Lwi in Berlin, Markgrafenstraße 91, Prozeßbevollmäch- tigter: Rechtsanwalt Dr. G. Cohn in Berlin, Potsdamerstrafie 13, klagt gegen 1) 2xc., 2) den Kaufmann Paul Erfurth, früher in Berlin-Lichterfelde, Hortenfien-

straße 11, jeßt unbekannten Aufenthalts,

auf Grund der Behauptung, daß der Kläger dburch arglistige Täushung dazu veranlaßt wurde, einen Geschäftsanteil der Nobtinol-Parfümerie-Geselishaft mit be- \{ränkter Haftung in Berlin, Potsdamer- firaße 139, von 10 000 4 zum Preise von 10 000 „4 zu erwerben, mit dem "äntrag, 1) die Beklagten als Gesamtschuldner zu verurteilen, an den Kläger 11 000 elf- tausend Mark nebst 49% Zinsen seit dem 4. Juni 1913 zu zahlen, 2) den Be- flagten zu 2 zu verurteilen, die Zwangs8- polliireEung in das eingebrachte Gut der oeflagten Cbefrau ¿zu dulden, 3) den Be- klagten die Kosten des Rechtsstreits ein- {ließlich derjenigen des Arrestverfahrens Löwi gegen Erfurth (3. Q. 81. 13 L.-G. IT) und Löt gegen Frau Erfurth (3. Q. 89. 13 L.-G. 11) aufzuerlegen, 4) das Urteil aegen Sicherheitéleistung vorläufig voll- itreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 11 in Berlin Halleshes Ufer 29—31, Zimmer 60, auf den 22, Januar 1914, Vor- mittags V9 Uhr, mit der Aufforde- rung. einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 31. Oftober 1913. Kiß, Aktuar, Gerichteschreiber des Königlichen Landgerichts 1.

[72902] Oeffeutliche Zusteliung.

Ver Paul Handke zu Berlin, Webers straße 63, Prozeßbevollmächtigte: Nechts- anwälte Dr. Starke, Heinrich Stern und Dr. Fischer zu Berlin, Friedrichstr. 234, tflagt gegen den Ardtekten 9. Thiele, früher zu Berlin - Tempelhof, Ordens- meisterstraße 3, jetzt unbekannten Aufent- halts, auf Grund der Behauptung, daß ihm der Beklagte für gelieferte Maler- und Tapezierarbeiten auf dessen Neubau Alt Buchhorst bei Berlin laut \chriftlich getroffenen Abkommens vom 30. November 1912 etnen Restbetrag von 650 (6 und ferner für gelieferte Arbeiten die ver- abredete Summe von 40 #4 s{ulde, mit dem Aunitrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen: 1) die Friedrichösberger Bank eingetragene Genossenschaft mit be- {ränkter Hastvyflißt zu Berlin, Frank- furter Allee 183, anzuwetsen, an den Kläger 650 #4 nebst 49/9 Zinsen seit dem 1. Jult 1913 zu zahlen, 2) an den Kläger 49 M nebst 49/9 Zinsen sett dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, 3) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor- äufig vollstretbäJu erklären. Der Kläger ladet den Beklagken zur mündlichen VBer- handlung des Nechtsstreits vor die 19, Zivil- kammer des KönigliGßen Landgerichis 11 in Berlin SW. 11, Halleshes Ufer 29/31, Zimmer 10, auf den T4. Februar 1914, Vormittags 10 Uhr, mit dex

Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwelke der A Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanrit gemacht. Verlin, den 1. November 1913, Froben, Gerthhts\schreiber des Königlichen Landgerichts IL.

73148] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma D. Lechner in Berlin, Brunnenstraße 7, Klägerin, Prozeßbevoll- mächtigte: Retsanwälte Ostar Schreier, JIroan Stoæ:p und Lo Beutler in Berlin, Neue Promenade 3, klagt gégen die Ehe“ leute Carl und Josine Bartelt, früher in Charlottenburg, Erasmusfstraße 2, jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagte, unter der Behauptung, daß die Beklagten durch Verträge vom 23. April 1910, 1. Oktober 1910 und 7. März 1912 von der Klägerin auf Abzahlung des Kaufpreises folgende Gegenstände entnommen haben: einen Tisch und Kommodendecke, eine Chaiselongue- decke, 1 fompl. Schlafzimmer mit Umbau, zwei Roßhaarmatraten, in Fasson gearbeitet, eine Chaiselongue mit Kretonbezug und Volant, eine Roßhaarauflage, einen eidenen Nähtish mit Handtuchhalter, eine fiebenteilige Kücheneinrihtung und eine Flurgarderobe mit Truhe und Hut- halter, daß ferner von diesen Gegenständen die Gerichtsvollzieher Pannenberg bezw. Wolle am 17. bezw. 24. August 1912 die folgenden Gegenstände verkauft haben, nämli den Ankleideshrank, Nähtisch, zwei Stühle, zwei Nachttische mit Bettumbau, die Waschtoilette mit Marmorplatte und Spiegel, die Chaiselongue, die Flur- garderobe, den Küchentisch und das Küchen- büfett, und der GerihtsvoUzieher Pannen- berg den Erlss mit 272,75 4 zur Säche Grau und Genossen zum Aktenzeichen (4. 1464. 12, der Gerichtsvollzieher Wolle den Erlös mit 476,74 46 zu den Akten M. 471. 12. bet der Kasse der Köntglichen Ministerial- Militär- und Baukommission Berlin hinterlegt habe, daß \ch{ließlich die Beklagten sich weigern, der Klägerin die Einwilligung in die Auszahlung desjenigen Betrages zu erteilen, welcher auf die der Klägerin gehörigen und zu Unrecht ver- sieigerten Gegenstände entfallen ist, daß diefe Cinwilligungsterklärung von der Hinter- legungsstelle verlanyt wird zur Auszahlung der Teilbeträge von 227,70 in Sachen Moriy u. Gen. gegen Bartelt und von 10200 Æ& in Sahen Grau u. Genossen, welche auf die Klägerin entfallen lt. Pfän- dungêprotokolls, daß ferner von den 29 beteiligten Pfandgläubtgern bereits alle übrigen beglaubigte Einwilligungserklä- rungen ertetlt haben, daß endlich das Amtsgericht Berlin. Mitte nach den Ver- trägen für die fih daraus ergebenden Streitigkeiten mit den Beklagten zuständig fein soll, die Beklagten kostenpflihtig und gegen Sicherheitsleistung vorläufig voll itreckbar zu verurteilen, etnzuwilligen, daß von dem von dem Gerichtsvollzieher Pannen- berg oder Wolle am 24. August 1912 bei der Kasse der Köntgliden Ministerial- Militär- und Baukommission zum Akten- zeichen G. 464. 12. hinterlegten 272.75 M ein Teilbetrag von 102 00 46 nebst den aufgelaufenen Depositalzinsen und von dem von dem Gerichtsvollzieher Wolle oder Pannenbera am 17. August 1912 bei der Kaffe der Königlichen Ministertal- Militär- und Baufkfommission zum Aktenzeichen M. 474. 12. hbinterleaten 476.74 #6 ein Teilbetrag von 227,70 6 nebsl den auf- gelaufenen Depositalzinsen an die Klägerin ausgezahlt wird. Zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits werden die Be- klagten vor das Königliche Amtsgericht Berlin-Mitte in Berlin, Neue Friedrich- straße 15, 1 Treppe, Zimmer 238/40, auf den 8. Dezember 1913, Vormittags 93 Uhr, geladen.

Verlin, den 14, Oktober 1913.

Köntgliches Amtsgericht Berlin-Mitte.

Abteilung 169,

[72842] Oeffentliche Zustellung.

Der Eigentümer Bruno Ronne zu Berlin-Netnickendorf, Bürgerstraße Nr. 18, Prozeßbevoll!nättigter : Nechtsanroalt Martin Pinkus zu Berlin-NReinickendorf, Seebad 6b, klagt gegen den Kaufmann Paul Seliger, früher tn Berlin-Reiniken- dorf, Bürgerstr. 18, unter der Behauptung, daß thm ein Schaden bezw. ein Mietaus- fall für die Monate September und Ok- tober durch den Beklagten entstanden sei, mit dem Antrage, den Beklogten durch ein vorläufig vollstreËbar zu erklärendes Urteil zu verurteilen, an den Kläger 20 # zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das O Amtsgericht Berlin - Wedding N. 20, Brunnenplatz, auf den 17. De- zember 1948, Vormittags 9} Uhr, Zimmer Nr 54 11, geladen.

Berlin N. 20, Brunnenplaß, den 1. No- vember 1913.

Müller, Ger!chts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts Verlin-Wedding. [72918] Oeffentliche Zustellung.

Die Erben vnd NRechtsnachfolaer des am 12. Junt 1907 verstorbenen Theodor Schafgans, zelilebens Photograph und zu Bonn wohnend, als: 1) Wroe. Theodor Aga, Maria Auguste geborene Münzing, ohne besonderes Geschäft, zu Bonn, Raihausgasse 14, 2) Hans Theodor Schafgans, 3) Theodor Wilhelm Schaf- gans, 4) Rudolf Johannes Schafgans, zu 2 bis 4 minderjährig und vertretea durch - ihre Mutter und Inhaberin der elterlichen Geroalt, die Klägerin zu 1,

Prozeßbevollmächttgter : Nechtsanwalt

Schon in Bonn, klagen gegen den mann Ernst Weifst, geboren am 27. An 1889 zu Hamburg, früher in Cöln Breitestraße 58/60, jeßt unbikannten Ays: enthaltso1ts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihnen für gelieferte Photo, graphien den \{riftlich anerkannten Betrag von 69,50 4 verschulde, zuzügli 4,05 Necherchekosten, mit dem Antrage: König. liches Amtsgericht wolle den Beklagten kostenfälig und vorläufig vollstreckbar vers urteilen, an Kläger den Betrag von 73,95 #4 Dreiundsiebzig Mark 55 Pfennig nebst 40/6 Zinsen von 6950 46 seit 1. Juli 1911 und vom Rest feit dem Klagetage zu zahlen. Zur mündlichen Ver, handlung des Rechtsstreits wird der Be, klagte vor das Königliche Amtsgericht in Bonn, Abteilung 3, auf Freitag, den 30. Jauuar 4914, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 38, geladen. Bonn, den 28. Oktober 1913. Bayer, Gerihts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts,

[72919] Vekaunutmachuug.

Es klagen: 1) der Kaufmann Alex Königheim in Borgentreich, 2) der Land- wirt Iosef Henkenius in Natungen, 5) der Schuhmachermeister Josef Milleg daselbt, 4) der Landwtrt Joh. Sauerland daselbst, 5) der Landwirt Josef Kleine daselbst, 6) der Gastwirt Heinriß Schwoinge in Drankhausen, 7) der Tischlermeister Anton Blume in Naßztuugen, 8) der Ackerwirt (franz Hartmann daselbst, 9) der Landwirt Sarl Brechtken daselbst, 10) der Landwirt Iosef Grimm daselbst, 11) der Landwirt Ioh. Dierkes in ODrankhausen, 12) der Landwirt Anton Knaup în Naßzungen, 13) der Xoh. Scherf daselbst, 14) die Ge- meinde Nazungen, 15) der Moslkerei- besißer J. Meyer in Frohnhausen, Kläger, sämtlih im Prozeß vertreten dur® Rechts, anwalt Günther zu Borgentreich, gegen den früheren Molkereibesizer Otio Lettau, früher in V jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, unter dex DVe- hauptung, daß der Beklagte ihnen und zwar: zu 1 für gelleferte Waren 58 98 , zu 2 für Miete, Fuhrlohn und Kost 238,71 #Æ, zu 3 für geleistete Schuh- macherarbeiten 26 #4, zu 4 für gelieferte Milh 31,08 #, zu 5 für gelieferte Milch 160,00 #, zu 6 für gelieferte Milch 34,60 #, zu 7 für gelteferte Milch 9,92 4, zu 8 für gelieferte Mi!ch 20,09 1, zu 9 für gelieferte Milch 1800 6, zu 10 für gelieferte Milch 38,93 é, zu 11 für gelieferte Milch 34,00 4, zu 12 für ge- lieferte Milh 32,26 46, zu 13 für ge- lieferte Milh 10.00 , zu 14 für ge- liéfertes Gol 1800 W 15 tur gelieferte Butter 16800 #4 \{ulde, mit mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbaresUrteil kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger zu 1: 58,98 46 nebst 4 % Zinsen feit dem l Saniar 1913 Mläuét ¿i 2; 2388,71 nebst 4 9/9 Zinsen seit dem 1. Oktober 1913, Kläger zu 3: 2600 nebst 4% Zinsen sett dem 1. Oktober 1913, Kläger zu 4: 31,08 #4, Kläger zu 5: 160,00 4, Kläger zu 6: 34,60 46, Kläger zu 7: 9,92 #, Kläger zu 8: 20,09 4, Kläger zu 9: 18,00 4, Kläger zu 10: 38,93 M, Kläger zit 11:-.3400 #6, Kläger zu 12: 32,26 M, Kläger zu 13: 1000 Æ, Kläger zu 14: 18 00 4, Kläger zu 15: 168,00 s nebst 4 9/9 Zinsen seit dem 1. Oktober 1913 zu zahlen. Zur mündlichen Ver- handlung des Nechts\treits wird der Bes- klagte vor das Königlihe Amtsgericht Borgentreih, Zimwer Nr. 5, auf den 12. Januar 1914, Vormittags 9 Uhr, geladen.

BVorgentreich, den 5 November 1913,

Der Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.

[72843] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Ernft Grumbt in DreLden- Neustadt, vertreten durch den Inhaber des Spezial-Büros zur Pes hinterlegter Gelder A. S{hulze în Jüterbog, klagt aegen die Firma Hermaun Janicke, Nachf., Gesellschaft mit beschzräukter Haftung in Charlottenburg, vertreten dur ihre Geschäftsführer: 1) den Kauf- mann Hermann Janicke, 2) den Doktor Ludwig Kohnstamm, beide früher in Charlottenburg, jeßt unbekannten Aufent- halts, auf Grund der Behauptungen, kaß in Sachen der Beklagten gegen den Schiffs- baumeister Friy Krüger in Brandenburg a. f im Jahre 1901 auf Grund des Beschlusses des Königlichen Amtsgerichts zu Brandenburg vom 5. August 1201 seitens der Beklagten 160 46 der König- lichen Regierung in Potsdam hinterlegt seien, um das Vermieterpfandrecht des Krüger an Sachen der Beklagten abzu- wenden, daß Krüger wegen seiner Vêtets- forderung nicht befriedigt und daß dur Beschluß; des Königliben Amtsgerichts zu Brandenburg vom 29. November 1912 der Anspruch des Krüger auf Auszahlung der 160 #6 für die Klägerin gepfändet und ihr zur Eiyziehung überwiesen \ci, daß die Einwilligung zur Auszahlung seitens der Beklagten nicht zu erlangen sei, daß Janicke und Kohnstamm zur Zeit der Hinterlegung Inhaber und Geschästs- führer der Firma gewesen seien, mit dem Antrage: 1) die Beklagte kostenpflichtig ¿u verurteilen, darin zu willigen, daß die in Sachen Janicke gegen Krüger LTage- buchnummer H. Brandenburg A 593 bei der Königlihen Negierung, Hinter- Tleaungtstele zu Potédam, hinterlegten 160 4 nebst den aufgelaufenen Zinsen an die Klägerin ausgezahlt werden; 9) das Urteil ist für vorläufig vollstreckbar

zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung

tsftreits wird die Beklagte vor a Nehrtide Amtsgericht in Charlotten- burg, Amtsgerihtsplap, Zimmer 19, 1. Stock, auf Freitag, den 2. Jauuar 2914, Vormittags 9 Uhr, ge aden. Charlotteuburg, den 5. November 3. s Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

79990] Oeffentliche Zustellung.

l Die Fitma Carl Bosch in Cöln, Breite- traße 12/14, klagt gegen die Installateure Paul Hillesheim und David Durst, rüber in Solingen, jeßt unbekannten Auf- enthalts, als Gesamtschuldner, unter der Behauptung, daß fie für käuflich geliefert erhaltene Waren den eingeklagten Betrag perihulden, mit dem Antrage auf Ver- urteilung zur Zahlung von 511.10 „6 nebst 4% Zinsen felt dem 30. April 1913. Zur mündlichen Verhandlung des Nechts- ¡treits werden die Beklagten vor das Königlihe Amtsgeriht hier, Neichens- pergerplaß, Zimmer Nr. 169, auf den 17. Januar 1914, Vormittags g Uhúr, geladen.

Cöln, den 31. Oktober 1913.

Zimmt, Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts. 48.

[72844] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Brauereibank, Aktienge fell- haft in Berlin SW. 11, Dessauerstraße 1, vertreten durch ihren Vorstand, Prozeß- bevollmächtigter Rechtsanwalt Justizrat (Carstens in Cottbus, klagt gegen Mar Shilling, früher in Cottbus, jeßt un- hetonnten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte als Akzeptant jer Klägerin als Ausstellerin aus dem Bechsel vom 10. September 1913 über 60 6, zahlbar am 10. Oktober cr., die Mechselsumme von 60 #6 nebst 1,30 6 Protest?osten und 1,05 6 eigene Syesen \chulde, mit dem Antraae auf Zahlung von 60 „#6 nebst 69/9 Zinsen feit dem 10. Oktober 1913 und 2,35 # Wechsel- unkosten. Zur mündlihen Verhandlung des Nechts\treits wird der Beklagte vor das Könialiche Amtsgericht in Cottbus auf den %, Januar 1914, Vormittags 9 Uhr. geladen.

Cottbus, den 1. November 1913.

Neumann, Amtsgerichtsassistent, Gerichts\hreiber des Königl. Amtsgerichts.

{71871} Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Simon Vogel zu Darm- stadt, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Oppenheimer in Darmstadt, klagt gegen 1) den Kaufmann Ferd. Grof;mann, 2) den Kaufmann Hans Papendicck, beide früber in Darmstadt, leßterer jeßt in Marburg a. L. wohnhaft, der zu 1) Be- wnnte unbekannt wo abwesend, wegen emer MNestforderung von 672,34 46 (\echs- hundertzweiundsiebzig Mark und 34Pfenntg), die der Kaufmann Frit Dakßlen in Darm- fiadt an die Klägerin abgetreten hat. Die Forderung Beruht auf Kaufvertrag vom 9), Dezember 1912, durch den die Beklagten, sh als Gesamts{uldner verpflihtend, von dem Kaufmann Dahlen dessen in der Viktoriastraß- in Darmstadt gelegenes Drogerie- und Kolontalwarenge\chäft ge- fauft und \sämtlihe Warenvorräte zum Fakturenwert übernommen baben. Die Ge- jamtshuld betrug ursprünglih 3793,95 4; ein Betrag, der stich durch inzwischen ge- leistete Z-blungen und Gegenrechnung auf den eingeklagten Nestbetrag reduziert hat. Ungerehtfertigte Bereicherung, nügliche Geschäftsführung und unerlaubte Handlung werden als besondere Klaggründe geltend gemaht. E3 wird beantragt: Die Be- agten als Gesamts{uldner kostenpflichtig und ohne oder gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, an Klägerin oder deren zum Geldempfang ermächtigten Anwalt den Betrag von 67254 4 nebst 5 9/6 Siten seit dem 1, April 1913 zu zahlen. Die Bliherin ladet den Beklagten zu 1 zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die erste Zivillammer des Großherzoglichen Landgerichts in Darmstadt auf Freitag, den 9, Januar 1914, Vorntittags 9 Ubr, mit der Aufforderung, sih durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Nechts- u af als Prozeßbevollmächtigten vertreten ¿u Tassen.

Darmstadt, den 30. Oktober 1913. danner, Gerichtsassessor, Gerichtsschreiber

des Großherzogllchen Landgertchts.

(72921] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Sghulze & Co. zu Cöln- Ehrenfeld, PrazegbevollmaG eater: Nechts- walt Dr. Vaer in Düsseldorf, klagt gegen den Kaufmann Heinrich Haseukamp, [rüber zu Düsseldorf, jegt unbekannten Aufenthaltêorts, auf Grund der Be- WUptung, daß Beklagter ibr für käuflich geliefert erhaltene Waren 224,85 46 ver- ulde, mit dem Antrage auf fkosten- bflichtige Verurteilung des Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Erkenntnis zur Zahlung von 224,85 #4 nebst 5 9% infen seit dem Klagetage. Zur münd» den Verhandlung des Rechtsstreits wird er Beklagte vor das Königliche Amts- gericht in Düsseldorf auf den 19. Ja- Ae, 24 Sor E 9 ae r 24, Jolsefinenstraße 8 11, geladen. Düsseldorf, den 4. November 1913.

i Buß, Gerihtsshreiber des Königl. Amtsgerichts.

[72845] Oeffentliche Zustelun

Cibiug otbinger a Lam wh, D. n «0, Hospitalstraße Prozeßbevoll-

mächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Diegner

bekannten Mens [tier zu Elbing, Traubenstraße, auf Grund der Behauptung, daß Klägerin dem Beklagten eine Kraft- leitung gelegt, die dazu gehörigen Mate- rialien und Strom geliefert und Arbeiten geieniet habe, mit dem Antrage, den Be- lagten zu verurteilen, an Klägerin 138,75 4 nébst 49/9 Zinsen seit dem 20. September 1913 zu zahlen, ihm die Kosten des Rechtsstreits eins{chließlich des voraufgegangenen Arrestverfahrens auf- zuerlegen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündliden Ver- bandlung des Rechtsstreits vor das Köntg- lie Amtsgericht zu Elbing auf den 22. Dezember 1913, Vormittags 9 Uhr. Zum 2Zwecke der öffentlihen puste ung wird dieser Auszug der Klage ekannt gemacht. Elbing, den 25. Oktober 1913. Der Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[72904] Oeffeniliche Zustellung.

Der Rechtsanwalt Dr. C. Andreae in Frankfurt a. M., als Verwalter im Konkurse über das ien der Gesell- haft für Elektrocultur m. b. H. in Frank- furt a. M., klagt gegen den Privatmann August Mies, früher in- Genf, jeßt un- bekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß dèr Beklagte auf die übernommene neue Stammeinlage von #4 12000 mit mindestens 9000 4 rüd- ständig und wiederholt vergeblich zur Zahlung aufgefordert ift, mit dem Antrag auf kostenfällige Verurteilung zur Zahlung von M 5400 nebst 4% Zinsen seit 5, Dezember 1911 durch eventuell gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreck- bares Urteil. Der Kläger ladet den Be- flagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Frankfurt a. M. auf den §8, Januar 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der s fh durch einen bei diesem Gerichte zugelafsenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Fraukfurt a. M., den 3. November1913.

Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

[73149] Oeffentliche Zustellung.

Der Händler Jürgen Brüchmann in Erfde, Prozeßbevollmächtigter: Nechts- konsulent Robwedder in Rendsburg, klagt gegen den Schlachtermeister Hans Biel- feldt, früher in Erfde, jeßt unbekannten Aufenthalts. Der Kläger behauptet, der Beklagte \Quide ihm für käuflih geliefert erhaltene Waren den Betrag von sieben- undsiebzig Mark 60 K. Er beantragt, den Beklagten kostenpflihtig zu verur- teilen, an thn 77,60 46 nebst 4 vom Hun- dert Zinsen seit dem 1. Mat 1913 zu zahlen und die durch die Erwirkung und Bollztehung des Arrestbefehls G. 17/13 entstandenen Kosten zu tragen sowie das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er- flären. Zur mündlihen Verhandlung des Nechts\ireits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgeriht in Friedrichstadt auf den 30. Dezember 194183, Vor- mittags 10 Uhr, geladen.

Friedrichstadt, den 28. Oktober 1913.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[72847] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Heinrich Paas in Essen- Ruhr, Prozeßbevollmächtigter: Nechts- anwalt Justizrat Greve in Gelsenkirchen, flagt 1) aegen den Händler Wilhelm Dörper, 2) gegen dessen Chefrau, früber in Gelfenkirhen 11, Salkerstraße 31, unter der Behauptung, daß der Beklagte zu 1 von ihm für 43451 4 Waren ge- kauft und hierüber einen Schuldschein aus- gestellt babe, und daß die Beklagte zu 2 für die Schuld ihres Ehemanns die selbst- shuldnerishe Bürgschaft übernommen habe, mit dem Antrage, durch vorläufig vollstreckbare Entscheidung die Beklagten kostenpflihtig und solidarisch zu ver- urteilen, an die Klägerin 43451 46 nebst 59% Zinsen seit dem Tage der Klage- zustellung zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Königliche MEEE in Gelsenkirchen, Zimmer 31, auf den 19. Dezember 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Gelsenkirchen, den 31. Oktober 1913. Brüggen, Ger.-Aktuar, Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgerichts.

[72859] Oeffentliche Zustellung.

Die unvereéhelihte Kinderpflegerin Anna Maria Steen, Hamburg, vertreten dur Rechtsanwalt David, Hambura, klagt gegen den Konditor Friedrich Carl Christian Otto Zarucke, früher Hambura, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Schadens- ersay auf Grund § 1298 B. G.-B., mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und eventuell gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, der Klägerin 1073,80 46 nebst 40/9 Zinsen seit dem Klagetage zu zahlen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 7 des Landgerichts in Hamburg (Ziviljustizgebäude, Steveking- plaß) auf den #4. Javyuar 1914, Vormittags LF Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 29. Oktober 1913,

Und Bandow in Elbing klagt gegen den

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts. (

Stellrnachermeister Bruno Dyck, un-|

[72534] Seffentliche Zustellung. Die Firma Haas & Co. in Hannover- Wülfel, Wiehbergstraße 46, Prozeßbevoll-

mächtigter: Rechtsanwalt Kahn in Han- |d

nover, klagt gegen die offene Handels-

gesellschaft in Fixma Jundustrie Juter- | I

nationale Caoutchouc Wolf Frères in Bruges (Belgien), Inhaber: Kauf- leute Adolf Ehrenreiß und Richard Wolf, iegt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr die Be- klagte als Akzeptantin des Wechsels vom 16. Juni 1913, fällig am 30. September

1913, die Wechselsumme von 2000 Francs |

{ulde, mit dem Antrage, die Beklagte kosienpflihtig mittels vorläufig vollstreck- baren Urtetls zur Zahlung von 2000 Fr. glei 1628 „4 nebst 6 % Zinsen seit dem 1. Oftober 1913 an die Klägerin zu ver- urteilen. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgertchts in Hannover, I. Stock, Neues Justizgebäude, Volgers- weg 1, Zimmer 2190, auf den 5. Jauuar 1914, Vormittags 9? Uhr, mit der Aufforderung, sih dur cinen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmädhtigten vertreten zu lassen.

um Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht.

Daunover, den 1. November 1913.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[72848] Oeffentliche Zustellung.

Die Svar- und Darlehnskasse e. G. m. unb. H, in Bartschin (Stadt), Prozeß- bevollmächtigter: Rechlsanwalt Buchholz in Labischin, klagt gegen den Landwirt Heinrih Verndt, früher in Bartschin (Ansiedlung), jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter der Klägerin aus einem baren Darlehen den Rest von 224,54 4 nebst 69/9 Zinsen verschulde, mit dem Antrage, den Be- Hlagten durch vorläufig vollitreckbares Ur- teil zur Zahlung ‘von 224,54 46 nebst 69%) SBinsen feit dem 1. November 1913 kostenpflihtig zu verurteilen. Zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königlihe Amts- gericht in Labischin auf den 29. De- zember 1913, Vormittags 10 Uhr, geladen.

Labischin, den 3. November 1913.

Der Gerichts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts.

(72228] Oeffentliche Zusiellung.

Die Arbeiterin Wilhelmine Chußik zu Bielefeld, Sadowastraße 9, vertreten durch den Vorsteher der gemeinnützigen Necht3-

beratungss\telle der Stadt Bielefeld, Stadt-

sekretär H. Laube, Zimmerstraße 19, Pro- zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Köler- mann in Langendreer, klagt gegen den Ar- beiter Gustav Schwulers, früher zu Werne bet Langendreer, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Vebauptung, daß der Beklagte im Januar 1912 von der Klägerin etnen Betrag von 300 4 mit der Anweisung erhalten hat, diesen Be- trag als Anzahlung für dite Haushaltungs- cinrihtung zu verwenden, und daß dieses Darlehn niht entsprechend der Anweisung verwandt, noch dasselbe der Klägerin zurück- gegeben ist, mit dem Antrage, den Be- klagten zu verurtetlen, an dte Klägerin 300 # nebst 4% Zinsen seit dem 1. Fe- bruar 1912 zu zahlen sowie die Kosten des Nechtestreits zu tragen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er- flären. Zur mündlichen Verhandlung des NRechts\ireits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgeriht in Langendreer auf den 18. Dezember 19183, Vor- mittags 9 Uhr, Zimmer 29, geladen.

e, den 30. Oktober 1913.

ohmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[72849] Oeffentliche Zustellung.

Der Schneidermeister Anton Pietrzynski in Lissa t. P., Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Ruazczynski in Lissa i. Per klagt gegen den Maschinenmeister (PNa- \cinenführer, aud) Schlosser) N. Lesny, früher in Lissa i. P., jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte dem Kläger für am 2, und 8. Dezember 1911 fkäuflitß entnommene Waren noch 81 #4 vershulde, mit dem Antrage auf kostenpflihtige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten, an den Kläger 81 46 nebst 49/6 Zinsen seit dem 1. Oktober 1912 zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits wird der Beklagte vor das Köntglicbe Amt1sgericht in Lissa i. P, Zimmer Nr. 25, auf den 7. Januar 19414, Vor- miitags 9 Uhr, geladen.

Lissa i. V., ten 23. Oktober 1913.

Müller, Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts.

[72923] Oeffentliche ZusteNuug.

Der Friedrich Graf, Wirt in Stamm- beim, Prozeßbevollmächtigter: Rehtsanwalt Kienzle hter, klagt gegen den Friedrich Gühring, Maurermeiller, m!t unbkbe- kanntem Aufenthalt abwesend, früher in Stammheim, wegen Wechselfordecung, mit dem Antrage, den Beklagten auf Zahlung von 132 /(& nebst 69% Zinien aus 130 #46 vom 4. Oktober 1913 ab kosten- fällig zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Ludwigsburg auf Moutag. den D2 Dezember L913, Vormittags 84 Uhr, geladen.

Ludwigsburg, den 6. November 1913.

Nahm, Gerichteschretber

des Könkglichen Amtsgericht.

[72850] Seffentliche Zustellung. Der Malermeister Otto Kießling in e E, BONeploceitrabe 14, und ie Frau Marte Hilpert, dasel Weinhofstraße 1, ProteßbevolmaGGgter: ustizrat Bacher in Magdeburg, klagen gegen den Handelsmann Hermann Opper- maun, früher in Helmstedt, unter der Behauptung, daß der Beklagte mit 99 4 Miete für eine von den Klägern gemtetete Scheune nebst kleiner Stube im Rückstande set und diese somit auf Grund des zwischen den Parteien ges{chlossenen Mietvertrages ofort räumen müsse, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung des Be- klagten zur sofortigen Räumung der von ibm im Hause Kleine Weinhofstraße 1 zu Magdeburg gemieteten Scheune nebst kleiner Stube und Zablung von 90 46 nebst 4 vom Hundert Zinsen fett dem Lage der feagenlleaung an die Kläger. Zur mündlichen Verhantlung des Nechts- ilreits wird der Beklagte vor das König- liche Amtsgeriht in Magdeburg auf den 16. Dezember 19123, Vormittags 93 Uhr, geladen.

Magdeburg, den 3. November 1913, Der Gerichtsschreiber des Köntglichen Amts- gerihts A, Abt. 5: Schrôter, Aktuar.

[72852] Oeffentliche Zustellung.

Der Tischlermeister Adolf Teßlaff in Mogilno, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Dr. Dinse in Mogilno, klagt gegen den Kaufmann Richard Hoedtke, früher in Bromberg, jeßt unbekannten Aufent- haltsorts, unter der Behauptung, daß ibm der Beklagte aus etnem am 3. Azril 1913 als Akzeptant unterschriebenen Wechsel 285 M \chuldig sei, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten, an ihn

1913 sowie 4,95 46 Wechselunkosien zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Nechtsftreits wird der Beklaate vor das Königliche Amtsgericht in Mogilno auf den 10, Januar 1914, Vormittags 9 Ußr, geladen. Maggilno, den 30. Oktober 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

{72925] Bekanntmachung. Oeffentliche Zusteliung.

In Sachen des Fabrikanten Adolf Zöller in Franksurt a. M., Klagetetl, vertreten dur Yechtsanwalt Dr.Mößmerl11. in München, gegen den Kaufmann Hugo Stolz, Inhaber der Firma Alois Fletsch- mann Nachf., früher in München, nun un- bekannten Aufenthalts, beklagten Teil, wegen Wecbselforderung, wurde die döffent- lihe Zustellung der Klage bewilligt, und it zur Verhantlung über diese Klage die öffentlide Sißzung der 1. Kammer für Handelssachen deé K. Landgerihts München 1 vom Freitag, 16. Januar 1914, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale Nr. 149/1 des Justizpalastes bestimmt, wozu beklagter Teil durch den Prozeß- bevollmächtigten des Klagêteils mit der Aufforderung geladen wird, rechtzeitig einen bei dem K. Landgericht München T zu- gelassenen Necbtsanwalt zu bestellen. Der Anwalt des Klageteils wird beantragen, zu erkennen: 1) Der Beklagte ift \{uldia, an Kläger 2000 4 Hauptsache nebst 69/9 Zinsen hieraus fett 2. November 1913 zu bezahlen. 2) Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten. 3) Das Urteil wird für vor- läufig vollstreckbar erklärt.

Müncheu, den 6. November 1913. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerickts München 1. Kammern für Handelssachen.

[72853] Oeffentliche Zustellung.

Die Nechtsanwälte Nauh und Graf Waldbott von Bassenheim in Memmingen klagen gegen Engelbert Angerer, früher Käsereibesizer in Marktrettentach, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Forderung für 69 #4 07 „5 anwaltschaft- lie Vertretungskosten, mit dem Antrage, zu ertennen : 1) Beklagter ist s{huldig, an Kläger 69 4 07 «4 Hauptsache nebst 4 9/6 Zinsen hieraus seit dem Tage der Klage- zustelung an zu bezahlen. 2) Der Be- Flagte hat die Kosten des Nechts\treits zu tragen. 3) Das Urteil ist vorlävfig voll- streckbar. Termin zur mündlichen Ver- bandlung des Rechtsstreits ist bestimmt in die öffentlize Sißung des K. Amte- geri{chts Ottobeuren vom Dienéêtag, deu 26. Dezember 1943, Vormittags 9 Uhr. Der Beklagte Engelbert Angerer wird hiermit zu Ra Termine geladen. Vorstehende Bekanntmachung erfolgt zwecks öffentlicher Zustellung an den genannten Beklagten.

Ottobeurezu, 5. November 1913, Gerichtsschreiberei tes K. Amtsgerichts.

[72854] Oeffentliche Zustellung.

Der Besißzer Karl Müller in Klein Peterkau, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Silten in Schlochau, klagt gegen 1) den Kätner Matthias Wriecz und 2) Frau Vercnika Wriecz, geborene v. Trzebia- towsfi, aus Heidemühl, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagten als eingetragene Eigentümer von Heidemühl Blatt 12b an thn als den Eigentümer des Grundstücks Heide- mühl_ Blatt 12 (jeßt Blatt 259) einen auf Heidemühl Blatt 12b in Abt. TI1 Nr. 2 eingetragenen Grundzins von 1 Taler 15 Sgr. zu entrichten hätten. Dcr Grundzins sei mindestens seit dem 1. Januar 1909 wicht mehr entrichtet. Kläger verlangt ihn für die legten 4 Jahre mit 18 «. Kläger stellt den Antrag: die Beklagten als Gesamtshuldner ksften- pflihtig zu verurteilen, an A 18 M nebst 40/9 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, und zwar zur

st, Kleine | kl

285 M nebst 69% Zinsen seit dem 4. Suli | 19

das Grundstü Heidemübl Blatt 121 bei der Last Abteilung T1 Nr. 2, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er- ären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Königliche Amtsgeriht in Schloau auf den 22. Dezember 19183, Vormittags 92 Uhr, geladen. Amtsgeribt Schlochau, den 30. Oktober 1913.

[72855] Oeffentliche Zustellung.

Der Böttchermeister Karl Krüger zu Wendisch Buchholz, M rOICBDeRCL M CENNE Rechisanwälte Dr. Deus und Dr. Drewtyz in Königs-Wusterhausen, klagt gegen den Kutscher Robert Bengat (Beigat), früher in Charlottenburg, unter der Be- hauptung, daß im Grundbuche von Wendisch Buchholz in Abteilung 111 Nr. 3 für den Hauswart Robert Bengat in Charlottenburg 3000,— „6 nebst 4 vom Hundert Zinsen eingetragen und an dessen Erben, zu denen auch der Beklagte gehöre, bezahlt seten, mit dem Antrage, in die Löschung der im vorbezeichneten Grund- buche cingetragenen Hypothek von 3000,—# in Höhe von 1000,— 4 nebst Zinsen zu willigen und die erwähnte Hypothek in Höhe von 2000,— „6 nebst Zinsen seit dem 1, Januar 1912 an den Tischler Friedri Krüger in Berlin abzutreten so- wte die Eintragung des neuen Gläubigers im Grundbuche auf Kosten des Eigen- tümers zu bewilligen und zu beantragen. Zur mündlihen Verhandlung des Nechts- streits wird der Beklagte vor das König- lihe Amtsgericht in Wendish Buchholz auf den 19. Dezember 1913, Vor- mittags 107 Uhr, geladen.

T Buchholz, den 5. Novomber

(Unterschrift), Amtsgerichts\ekretär, Gerichts\{reiber des Köntglichen Amtsgerichts.

e

3) Verkäufe, Verpachtungen,

Verdingungen x. [73128]

D. N.-G.-M. zu verkaufen.

Tischkreisel m. bunter Spirale f. Kinder. Unterlegbares Notenblatt f. Kinderzithet. Stimmpfeife für Kinder.

Günther, Leipzig, Emtllienstr. 40.

[68755] Vekannutmachuug. Submission. Bau uud Betrieb einer elektrischen

ahn.

Die Junta Geral des Distrikts Ponta Delgada, S. Miquel Azoren —, ver- treten durch thre Verwaltungskommission, macht hiermit bekannt, daß dur das in dem Staatsanzeiger der Portugtesishen Republik Nr. 149 vom 28. Juni 1913 veröffentlichte Dekret sie vorschriftsmäßig dazu ermächtigt ist, während einer Frist von neunzig Tagen, von der ersten Ver- öffentlihung in dem genannten Staats anzeiger (das heißt vom 14. Oktober 1913) an gerechnet, eine Ausschreibung für den Bau und den Betrieb einer elektrischen Bahn zu eröffnen.

Dieselbe foll, soweit wie mögli, am Rande, an den Seiten oder auf dem Damm der Regierungs- oder Gemeinde- straßen zwischen Ponta Delgada und dem Valle das Furnas und zwischen Ponta Delgada und Villa da Nibeira Grande angelegt werden.

Die Gruundbedingungen für den Ver- trag, das Programm und die soustigeu Bedingungeu können bei dem

Portugiefischen Generalkonsulat

in Verlin, Mühlenstr. 6/7 eingesehen werden, und wird daselbst alle Auskunft erteilt.

Nur der portugiesisGe, im „Diario do Governo* veröffentlihte Text ist für diese Angelegenheit gültig.

Sekretariat der Junta Geral des Distrikts Ponta Delgada S. Miquel, Azoren, am 30. September 1913. Der Präfident der Verwaltungskonmmiission : Manuel Jacinto da Ponte.

[72723]

Die Lieferung von jährlich ¿usammen etwa 1000 Paar Tropenstrümpfe T und 15 000 Paar Nr. 11 für die Marinebe- kieidungtämter Kiel und Wilhelmshaven soll vom 1. April 1914 ab auf 1 Fabr oder auf 5 Jahre mit gegensettiger halb- jähriger Kündigung neu vergeben werden. Ablieferung ratenweise. Bedingungen liegen bei der Magazinverwaltung des Amtes zur Einsicht aus oder können gegen 1,50 4 in bar bezogen werden. Besih- tigung der Normalproben jederzeit ge- stattet. Nacbproben werden auf Wunsch gegen Bezahlung abgegeben.

. Gut lone Angebote mit der ae Aufschrift: „Angebot auf die Lieferung von Tropenstrümpfen“ sivd tem unterzeihneten Amt bis zum Eröff- nungstermin, den 18, Dezember C Vormittags 1A? Uhr, einzu- enden.

Angebotsproben sind bis U. De- zember 1918 einzusenden.

Tragen Angebote oder Proben nit die vorgeschriebene Aufschrift, so kann Aus- \chckl ebung erfolgen. Angebote ohne vorber fage ain Proben werden nit berüdck- ihtigt.

Die Angebote werden in Gegenwart der erschienenen Bewerber geöffnet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. | Die Strümvfe müssen im eigenen B triebe hergestellt werden.

Vermeidung der Zwangsvolistreckung ini Marinebekieidungêamt Kiel.