1913 / 267 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Munderhorn) von Willibald Kähler. Dasselbe ist von den Friedrih | fch ein etwas kehliger Tonanfag bemer

Gernsheimschen Tondichtungen : dem im zart empfundenen Zk sliedton | auch die Aussprache beeinträhtigte , : Hod ital dieser gehaltenen , Äbendlied“ und dem nach einer rhetnishen Volköweise ges{chickt | kleine Mangel den günstigen Gesämteindruck nicht beeinträchtigen. bearbeiteten „Jägerlied“, zu sagen, dessen leßteStrophen wiederholt werden | Großen Beifall fand auch Herr Montua mit seiner feinabgewogenen mußten. Auch das neckishe „J woaß nit, wie mir is“, von Max | lebendigen Vortragéart. «Feuer im Dorf“ (Otto Nüdel), „Regnar Friedlaender bearbeitet, fand auf den stürmishen Beifall hin eine Lodbrug“ (Fr. Kayßler), die „Historia vom Pannt* (Luise Perrot) und Wiederholung. „Ebenso erfuhr das ebenfalls als Preishor von 1913 | die bumoristische, sehr feinsinntg wiedergegebene eigene Dichtung „Das bekannt und beliebt gewordene „Wanderlied“ von Eduard Behm wieder | russisch-rômishe Bad“ waren alles vortrefflihe Vortragsleistungen. yerdiente Anerkennung. Als Solistin wirkte zwischen den Gesängen | Ein an demselben Freitag in der Königlichen Hochschule für Alexandra Feldser (Violine) mit, deren Ton für den Raum der | Musik gegebenes Konzert des Klara Krauseschen Frauenchors Philharmonie zu zart ist, um ausdrucksvoll genug zu wirken. Jhre | mit dem Blüthner-Orchester, von der Dirigentin Klara Krause beseelte Vortragsweise und tente Fertigkeit verdienen jedoch An- | vortrefflih geleitet, erbrahte den Beweis von der künstlerishen Hin- erkennung. Leider ging von der s{chönen Volksweise „Der | gabe und dem ernsten Streben dieser Vereinigung. Von den drei Jäger aus _Kurpfalz*, die der Chor zum Schluß fañg, | Neuheiten, die der Abend brachte, war die ecste: „Athenisher Frühlings- do. do. IV 1375—1450 4, e. Kokskohle 13,25—14,00 4; bei dem rücksihtslosen vorzeitigen Verlassen des Saales retgen“ für Frauenchor mtt Sopransolo und Orchester von dem geschätten III. Magere Kohle: a. Förderkohle 11,25—12,75 #, PÞ. do. seitens zahlreiher Konzertbesuler manches verloren. Etn Dirigenten und Komponisten Joseph Frischen, ein stimmungsvolles, melierte 12,25—13 25 4, c. do. aufgebesserte je nah dem Stü. Konzert, das Franz von Vecsey am Donnerstag im | formgewandtes Tonstück, das, wenn es au nit viel Eigenartiges gehalt 13,25—14,75 4, d. Stüdfohle 13,75—16,29 Æ, ©. Nuß- Beethovensaal mit dem Philharmonischen Orchester gab, Das Sopranfolo

) 0 besißt, doch durch manche hübsche Wendung fesselt. i TT 15,75—19/00 , do. bo. IIL 16,50 bis nahm einen glänzenden Verlauf. Der inzwischen zu voller Künstler- | sang Edith Cruzan- Ficks it kleiner, aber f if kohle, gew. Korn T und TTI schaft herangereifte junge Geiger zeigte sein reihes Können. Von i ende fiau fit: ne b I

20,00 Æ, do. do. IV 12,25—14,75 4, f. Anthrazit Nuß Korn 1 z z : : Stimme. Die darauf folgende Erstaufführung: „Das blaue Gemah“ 20 5022,00 U, do. do. 11 22,00—26,00 Æ, g. Fördergrus 10,25 bis schlichter Größe und tiefer Empfindung war seine Wiedergabe des | von A. Fickén\cher für Frauenchor, Soli und Orchester, B 11,25 Æ, h. Grusfobhle unter 10 mm 7,25—10,00 4; IV. Koks: Beethoven-Konzerts. Seine jeder Schwierigkeit gewachsene Technik und | Komponisten selbst dirigiert, bei der sich außer der vorgenannten a. Hochofenkoks 16,50—18,50 4, b. Gießereikoks 19,00—21,00 4, sein leidenshaftliher Ausdru rissen dann in der Symphonie espag- | Sängerin noch Agnes Fridrihowicz und Walter Zerm sowie c. Brechkoks T und 11 21,00—24,00 46; V. Briketts: Briketts nole von Lalo seine Zuhörer zu Beifallskundgebungen fort, die kein etn Soloquartett beteiligt-n, vermohte nit sfonderlih zu er- je nah Qualität 11,50—15,00 4. Die ns E ed Gnde Een Sas 4 mehreren lgen Hepantailen nen Dn ist“ nach eînem mystisch phantastischen i D, er 1913, Nahmittags von 3s bis f abend der Königlichen Kapelle, | Ge von Morris entstanden und enthält vi 3 j findet am Donnerstag, den 13. Novemb g die Dleiial inte dée Vellüing ibres Generclinullfdicettora D d enthält viel Gesuchtes und wenig

44 Uhr, im „Stadtgartensaale“ (Eingang am Stadtgarten) statt. die : ) wirkli musikalishe Gedanken, wenn sie auch zuweilen durch eine klang- Richard Strauß stand, brate zunächst „Das Lied von der | und kraftvolle Jnstcumentation ganz wirkunagsvoll i j Bre Erde“, eine Symphonie für eire Tenor- und Altstimme und Orchester [frumentation ganz wirkungsvoll ist. „Drei Frauenchöre

Î von Ph. Scharwenfka waren, wohl die wertvollsten Neubeiten des | Münden | 76150 3 Nebel von Gu stav Mahler (nah Hans Bethges „Die chinesische Flôte“) | Abends: liebenswürdige Tonbilder eines E Musikers. | Zugspigze 529,7 |SW 8|wolkia erstmalig in diesen Konzerten, an deren. Gelingen solistifch die Hof- | „Heiliges Lied“ in seiner tief empfundenen Shwermut war besonders | H G BUE opernsängerin Charles Cahier und der Kammersänger | ergreifend und eindrucksvoll. Außer diesen genannten Werken wurden St | i S Hermann Jadlowker mit gutem Erfolge beteiligt waren. | noch a cappella.Chöôre von E. Wooge gesungen, und die Altistin S S ¡SV Mahler, dessen Musik stets interesfiert, aber nicht immer | Agnes Fridrih owicz trug eine Neihe Ueder von H. Wolf erwärmt, weil thre Stoffe und motivishen Vorwürfe, lose aneinander- | mit \{chönem Grfolge vor. Die vortreffliße Klavierbegleitung Malin Head | gereiht, oft den poetischen Zusammenhang vermissen lassen, hat in | von Erna Klein verdient besondere Anerkennung. | dieser Arbeit gezeigt, daß seine Palette reiche Farbenstimmungen be- | Als beahtentwerter Pianist erwies sich wieder Edwin Fischer, der | Valentia | 741,2 sigt, die hier ein prächtiges Bild geben. Es is wohl das Intimste | am Freitag in der Königlichen Hochschule für Musik die E

| | |

Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten, Essener Börse vom 10. November 1913. Amtlicher Kursberict,

Wetterbertcht vom 11. November 1913, Vorm. 9} Uhr.

E

verständiger Führung die Einrichtungen dieses Naweises, dex Arbeiter für die verschiedenen Industrien von Hannover und Umgegend ver- mittelt, gezeigt wurden, i Kohlen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Rheinisch,

Westfälishen Koßlensyndikats für die Tonne ab Zeche.) 1. Gas, und Flammfkohle:. a. Gasförderkohle 1250—14,50 M, b. Gag. flammförderkoble 12,25—13,25 4, c. Flammförderkohle 11,50 big 12,00 Æ, d. Stüdfoble 14,00—15,50 A, e. Halbgesfiebte 13,50 bis 1450 M, f. Nußkohle gew. Korn T und I[ 1425—15,00 4, do. do. IIT 1425—15,00 4, do. do. IV 13,75—14,50 #, g. Nuß- grußfohle 0— 20/30 mm 9,00—10,00 4, do. 0—b0/60 mm 10,50 big 11,25 4, b. Gruskohle 8,00—10,75 4; II. Fettfohle: a. Förder- fohle 12,00—12,75 Æ, b. Bestmelierte Kohle 13,00—13,50 4, c. Stücffohle 14,00—14,50 4, d. Nußkohle, gew. Korn I 14,25 bis 15,00 M, do. do. IT 1425—15,00 4, do. do. III 14,29—15,00 4,

Die Einbußen an Leben und Eigentum sind beträchtlich. Die Not unter der Bevölkerung ist groß, die Leute haben meist ihre ganze Habe E und irren obdachlos und hungernd umher. Die Reisernte ist in den betroffenen Gebieten zu drei Vierteilen vernichtet. Auch die Maulbeerpflanzungen im Seidendistrikt Schuntak haben erheblich gelitten, so daß mit großen Aus- fällen bet der bevorstehenden fünften Seidenernte ge- rechnet wird. (Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Kanton.) -

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Barometerstand vom Abend

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Name des BeobaŸhtungs-| {tation

verlauf der legten 24 Stunden

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Ueber zweifelhafteausländische Firmen inMonte- video (Geschäftévermittlung), Paris (Verkauf von Geheimmittel), London (&olontal Merchants, Exporteure, Import und Export) find den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin Mit- teilungen zugegangen. Vertrauenswürdigen Interessenten wird im Zentralbureau der Korporation der Kaufmannschaft von Berlin, Neue Friedrichstraße 51 1, an den Werktagen zwishen 9 und 3 Uhr mündlich oder schriftlih nähere Auskunft gegeben. Nach dem Geschäftsbericht der Allgemeinen Elektri- citäts-Gesellschaft, Berlin, über das Geschäfisjahr vom 1. Juli 1912 bis 30. Juni 1913 überstieg der fakturierte N im Berichts- jahre den des Vorjahres um rund 60 Milltonen Mark. Jn den ersten beiden Monaten des laufenden Geschäftsjahres waren die fak- turierten Umsäße um -rund 23 Millionen Mark höher als in der gleichen Zeit des vorigen Jahres. Neue Aufträge sind um etwa 30 Millionen Mark mehr gebucht ; hierin sind die Aufträge für die Bahn Gefundbrunnen-Neukölin nicht berücksichtigt. Die Gesammt» leistung der abgelieferten Maschinen einschließlich Turbo- dynamos und Transformatoren belief fich auf 2533 895 KW. 66 000 | Die Zahl der Kontokorrentkunden erhöhte sich auf 215 464. Nach Abzug von Unkosten, Steuern, Abschreibungen, Obligationszinsen und den sich auf 1381 620,75 belaufenden 41 029 000 | Kosten der leßten Emission von Obligationen beträgt der Reingewinn 619 000) | 28 904 483,45 6. Die Gesellschaft |{chlägt folgende Verteilung vor: 14 9/0 Dividende auf 155 000 000,— A 21 700 000 #, Tantieme 21 568 000 | des Auffichtsrats einschl. Steuer 775 000,— #6, Rückstellungen 3 500 000,— 4, Gratififationen an Beamte 1 200 000,— #, Zu- weisung an den Unterstüßungsfonds 1000 000,— 4, Vortrag für

j

Borkum _| 754,5 SD 3'bedeckt Keitum 756,3 |[SSO 4|Dunit Hamburg | 757,9 |/SO 4 sbedeckt Swinemünde | 762,5 |©O 6|wolkig Neufahrwafser| 766,5 |[SSO 2/Dunst

Varometerstand

auf 0,9, Mee niveau u

Temperatur

Niede Stufe

7599| meist bewsölkt 762| meist bewölkt 763| meist bewslkt 765vorwiegend heiter 766| meist bewölkt [765|)tahm.Niederichl- 0 _758| meist bewölft 0 [762] meist bewöslft 0 765 ziemli heiter 0 0

f

Nah der Wochenübersicht der Neihs3bank vom 7. No- vember 1913 betrugen (+ und im Vergleich zur Vorwohe) : Aktiva. 1913 1912 1911 Metallbestand (Be- M M Mh stand an fkurs- fähigem deutschen Gelde und an Gold in Barren oder aus. ländishen Münzen, das Kilogr. fein zu 2784 4 berechnet)

darunter Gold

ml o O

9 3 5

|

I OIOM O0

aen | Hannover S Berlin 762,1 |SO Dresden 72329 115) 3 wolkig 4 Breslau 765,4 |[SO 3|bedeckt | 3 --3

8

755,3 |S

5/bededt | 1 4 [wolkig 3 halb bed.| 2}

| vededt 9 0 [767| meist bewölft _ 1\wolken!.| 0_[766 vorwiegend heiter 2 Regen |_1 758 meist bewölkt 2|Regen 9_1 [761] meist bewölft

Karlsruhe, B. | 758,0 [DSO 1|Regen

764| meist bewölkt ) [767| meist bewölft

3

2/3 1

Memel |_766.1 |NNW 2|bededt 6 3

9

Bromberg | 767,0 |NW Nes 7564S Frankfurt, M. | 758,6 |SO

09 000)

1 481 828 000 | 1118 834 000 0578 (+ 19 369 000)|(— 12 704 000) 3 1215 388 000 817 790 000 q) (+ 19 735 000)|(— 8 908 000) Bestand an Neihs-

42 691 000 29 297 000

kassensheinen . . ( ( O: 4+ 1810 000)|(—- 806 ) Bestand an Noten anderer Banken . 19 383 000 20 467 000 (+ 10 611 000) |(+ 10 918 000) (4+ 9 117 000)

Bestand an Wechseln und Schecks .. 945 279 000| 1 402 417 000 | 1 222 166 000 57 330 000)|(— 73 146 000)|(— 91 194 000)

; 63 939 000 80 170 000 80 973 000 (— 30 330 000)(— 31 434 000)|(-— 41 783 000) Bestand an Effekten | 206 337000 | 47 039 000 96 420 000 (— 206 000) (— 5 943 000)(— 1 764 000) O an sonstigen

tiven... .| 9205441000| 174080000 | 160253 000 (+ 4869 000) (— 7 324 000)|(— 2 063 000)

778 E

977 000)

8| 1 [760 ziemli beiter ___4/ 1 [7762| meist bewölkt | —1/ 0 530| zemlig heiter | |(Wilhelmshav.) 93 750 meist bewölkt f A | (Kiel d bede | 8 3 [747| meist bewölft | i | | |(Wustrow i. M.) |SO__2| 12 3 [744 ziemlich heiter | 2 | 744,2 /SSO 4 wolkig | 19) 4 ras, E | E |

Magdeburg, 11. November, (W. T. B.) Zuckerbericht. Korns- zucker 88 Grad ohne Sack 9,00—9/05. Nachprodukte 75 Grad o. S. 7,25—7,35. Stimmung: Ruhig. Brotraffin. l ohne Faß 19,29—19,50. Kristallzucker 1 mit Sack —,—. Gem. Raffinade m S. 19,00 —19,25, 1913/14 729 483,45 6. Gem. A e Sat T 2 Bs ing O j Tf i t? 1 f s î ember Nah dem Geschäftsberiht der Schultheiß? Brauerei | Rohzucker 1. Produkt Tranfit frei an Dor rge n Aktiengesellshaft, Berlin, für das Betriebsjahr 1912/13, betrug die | 2,225 Gd., aa TN RAE S ¿e Le E a Aae Einnahme für Bier und Nebenprodukte im Geschäftsjahre 1912/13 | März 9,65 10 B. Dütob Dezeraber 9.85- Gd, 990 Br. 37 353 617 4, im Geschäftsjahre 1911/12 36 995054 4. Nach Su Gd., 10,10 Br., ober-Dezember 9, “9, : \ ; zt 61 6 til. 7 j Abzug der Unkosten verbleibt ein Gewinn von 4751 590 A. Von Cöln, 10. November. (W. T. B.) Rübsl loko 70,00, für Bremen, 10. November. (W. T. B.) S@{chmalz. Stetig.

diesem kommen in Abzug : die Abschreibungen mit 2107 857 #, der | ui 6750 Kursverlust auf Effektenkonto mit 118930 4. Es ergtbt ih sonach 07,90.

Loko, Tubs -und Firkin 584, Doppeleimer 594. Kaffee. 5 merican middling loko 683.

Qu Reingewinn von 2 524 802 M, der L Pes E des

ewinnvortrags von 93 302 # aus dem Vorjahre auf 2618 105 4 | &0f?,

S 4 glei i j tüd : j Nuhig. Baumwolle. Schwach. :

erhöht und bei gleichzeitiger Verstärkung der Nücklagen die Verteilung l Aa mberg, 11. November, Vormittags 10 Uhr. (W. T. B.) Zuckermarkt. Nuhig. Nübenrohzucker L. Produkt Basis

einer Dividende von 16 9% gestattet. 88 9/0 -Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, für

Nah einer der Firma Hardy u. Co., G. m. b. H., zugegangenen Depesche betrug laut Meldung des „W. T. B." aus Berlin die Ausbeute November 9,50, für Dezember 9,55, für Januar-März 9,674, für Mai 9,874, für August 10,074, für Oktober-Dezember 9,873.

ad in der O O L I

m Oktober d. J. 687 515 Unzen tim Werte von 2 920 379 Pfd. Sterl. N , Vormittags 10 Uhr 15 Minuten.

gegen 676411 Unien im Werte von 2873211 Pfd. Sterl., der (W Dam erde Se Ste O average Santos für

Außendistrikte 30 916 Unzen im Werte von 131 322 Pfd. Sterl. gegen Dezember 53 Gd., für März 54: Gd., für Mai 55 Gd., für

29 775 Unzen im Werte von 126 475 Pfd. Sterl. tim September d. J. September 552 Gd.

Gnde des Monats waren in Goldminen 148 882, in Koblenbergwerken London, 10. November. (W. T. B.) Nübenrohzucker 8809/5

9377 und in Diamartminen 12712, insgesamt 170971 Arbeiter be- | November 9 sh. 524 d. gehandelt, stetig. Javazucker 96% prompt

schäftigt. / 10 fh. 9 d. nom., ruhig. i

Laut Meldung des „W. T. B.“ betrugen die Einnahmen der London, 10. November. (W. T. B.) (S@luß.) Standard-

Anatolischen Eisenbahnen vom 15. Oktober bis 21. Oktober | Kupfer matt, 673, 3 Monat 674.

1913: 289 393 Fr. (gegen d. Vori. mehr 283 303 Fr.), seit 1. Januar Liverpool, 10. November, Nachmittags 4 Uhr 10 Minuten.

1913: 9779 521 Fr. (weniger 994 496 Fr.). Die Einnahmen (W. T. B.) Baumwolle. Umsay 8000 Ballen, davon für Spekulation und Export Ballen. Tendenz: Willig. Amerikanische

j 2 halb bed.

744 2 ¡O

Bestand an Lombard- forderungen

und Vornehmste, was dieser allzufrüh verstorbene Komponist ge- Zuhörer in den Bann seiner Töne zwang und wohlverdiente Beifalls- Scilly lebt S die P zum SPUs zu einigen Zugaben vers | | anlaßten. Es kamen erle von Brahms, Bach, Beethoven und | s | 2102 met ra | Liszt zu Gehör. Mit gestetgerter Teilnahme folgte man Ren Klang- Aberdeen ./_747,8 [Windst. [Regen | bildern des Künstlers, der sh aanz in den Geist der Komvonisten zu Shi B Ms | | (Magdeburg) verseßen vermag, sowie der Klarheit seiner glänzenden Technik, die elds 748,0 [DSOD 1 bedeck | 10 4 [752 meist bewölkt keine Schwierigkeit zu kennen scheint. | | |__|(GrünbergSchl.) Elsa und G. A. Walter (Klavier und Gesang) konnten s{ch | Holyhead 748,0 |€ 1Falbbed. 93 751 meist bewölkt zu e A Et e eei „Bach-Beet- ï | —|| Mülbaus,., Els.) )oven-Abend" eines {önen Erfolges erfreuen. Der vornehmlich als 2 d’ 753,6 (SSW : 3 53] i l A e Q befannte und geshägte Tenorist brachte E —_ Fein “mos “1 [@riodrichabac) mit [etner ansprehenden Stimme und warmen Vortragsweise ver- | Bieu | 7484 ESN 5! 9 lor ; schiedene Arien dieses Meisters vollendet im Stil zu ‘Gehör und St. Mathieu | A 2iwolkig | 14/2 751 S Ie | (Bamberg) | 3/3 oa meist bewslkt | 5 E

schrieben hat. Selbst dem Tode nahe, läßt Mahler in diesem Werk vor seiner Seele noch einmal sein Leben an sih vorüberziehen, um dann die Blike auf das geheimnisvolle \chwarze Tor zu richten, durch das alle hindur müssen. Zwar sehnt sich sein Gelst noch einmal in die Rosengärten des Lebens zurück, noch einmal ent- brennt die Begierde, den Taumel im Jubel der Lebensfreude zu dur(- Tosten, um \{lteßlich in tiefster Entsagung die Nichtigkeit des Lebens zu erkennen und langsam in der Einsamkeit hinzusterben. Das alles hat der Komponist in glühenden Farben, in worinigen Harmonien durch das Orcbester geschildert. Ses Abschnitte lassen deutlich den Gang der seelishen Negungen erkennen : „Das Trinklied vom Jammer der Erde“ (Tenor); «Der Einsame im Herbst“ (Alt); „Von der Jugend“ (Tenor); Von der Schönheit“ (Alt); „Der Trunkene im Frühling“ (Tenor). «Der Abschied.“ (Alt ) Dieser leßte Satz, ein Abschied vom Leben, hon allem, was der Mensch liebte, zeigt den Abend in der Natur und im Herzen des Dichters. Natur und Mensch bereiten sich, zu sterben. Langsam steigt die Silberbarke, der Mond, auf, die Stimmen der Natur s{chweigen allmählih; „au alle Sehnsucht will nun träumen“.

(Cassel)

8/3 [751| meist bewölkt

Passiva. Grundkapital .

Reservefonds . .

180 000 000 (unverändert) 64 814 000

180 000 000 (unverändert)

66 937 000

(unverändert) | (unverändert) | (unverändert)

2 018 198 000 | 1914 573 000 | 1 822 058 000 (— 100 489 000) (— 78 437 000) (— 93 236 000)

623 269 000 | 651 778 000 | 566 682 000 (+ 48 118 000) (— 41 516 000)|(— 29 286 000) 1 73 383 000 59 016 000 46 719 000

(+ 1164 000)|((+ 1 126 000)|((+ 763 000)

180 000 000 (unverändert) 70 048 000

Betrag der um- laufenden Noten .

sonstige täglich fällige Verbindlichkeiten .

sonstige Passiva .

wußte auch eine Anzahl Beethovenscher Lieder mit vollem Ge- lingen wiederzugeben. Frau Elsa Walter begleitete ihn wiederum mit

756) 756)

i Grisnez 7 großer Sicherheit und ließ ihr durgeistigtes Spiel und ihre bedeutende 7 Bi | j

rinz __| 750,2 Paris 53,3

3,3 S

c

He: SSO 6 Regen l 4 j 3'bededckt | 12/ tehnishe Fertigkeit sowohl im Cinzelvortrag der D-Dur-Sonate | Nlisfinoon | 759 1 EES R als au im Es-Dur-Quintett von Beethoven hören, bei welchem G R | a ea l leßteren noh die Herren de Vries (Flöte), Schreiber (Oboe), Conrad LEE (92,8 |SSO 2|bededt | 10 Der stille Wanderer erwartet an der Bergeshalde den Freund, um (Klarinette), Scheiwein (Fagott) und Böttcher (Horn) verdienstlih Bodoe |_758,7 |ONO 2sbedeckt | Ù ihm das leßte Lebewohl zu sagen. So \chließt dieses wundersame | mitwirken. Einen „Brahms - Hugo Wolf - Abend“ veranstaltete | Christiansund | 755,1 |NO LUhbedeckt | 5 2 [759 Tonbild v j ; ; ; g ç ç 4 Z Tie L 4 l O A |VEDE | D De en D T ; T er\öhnend und voll sanften Friedens. Die Wiedergabe des | Anna Neichner-Feiten unter reger Beteiligung um dieselbe Zeit | Skudenes 7542 |SO 6R 732 761 der Mazedontischen Eisenbahn (Saloniki—Monastir) betrugen l Werkes dur das Orchesler und die Solisten war tiefes \eelishes | im Klindworth-Scharwenkasaal. Die geshickte Verwertung Sas |7r3L loro e thien middling Lieferungen: Stetig. November-Dezember 7,00, De- Crlebnis. Beethovens Il. Symphonie {loß den Abend würdig ab. | der s{önen Altstimme, verbunden mit gut durhdahtem Vortrag, | 2d _/_/93,4 NW s\bedeckt (—0,4/ 9 [750 Skagen | 759,3 |SSO b\bedecktt | 7| 0 [764 2 762 0 | 0

[757] 758

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Konkurse im Auslande. Rumänien.

P Aimeldüno | S@luß der Name des Falliten So cbigen Berifizierung

| bis am

vom 15. Oktober bis 21. Ottober 1913: Stammlinie (219 km) E, 7 Lz j j 59 918 Fr. (mebr 39 655 Fr.). Seit 1. Januar 1913: 2 145 065 Fr. | zember-Sanuar 6,99, Januar-Februar 6,99, Februar-März 7,00, März- = Die Konzertveretnigung des “Kaiser Wilhelm-Ge- ] löste viel Beifall aus. Die Innigkeit Brahmsscher Weder Md l R April 7,00, Avril - Mai 7,01, Mai - Juni 7,01, Juni-Juli 7,00, dächtnis-Kirhenchors unter der rührigen Leitung ihres trefflichen | die Leidenschaft Wolfsher Kompositionen kamen gut zum Aus- | Hanstholm 757,0 |SO Kopenhagen | 760,7 S 5bededt

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3[egen |

(weniger 573 167 G Die E E H e eil At ber 6.30 Dirigenten Alex Kießlich gab, gleihfall

Pacific - Eisenbahn betrugen in der ersten Novemberwoche | Juli-August 6,98, August-September 6,80. al eir Marp fer e B Q gab, gleichfalls am Freitag, imBlüthner- | druck, do stand niht alles auf der gleihen Höhe musikalis ) 3 204 000 Dollar (266 000 Dollar mebr als im Vorjahre). Glasgow, 10. November. (W. T. B.) (S(hluß.) Roheisen [aal ein stark besuhtes Konzert. Mit alter Kirhenmusik wurde be- | : dre d (S e New York, 10. November. (W. T. B.) Der Auftrags3- | Middlesbrough warrants matt, 49/74. gonnen, mit Volksliedern wurde geschlossen; dazwishen lagen Ton- bestand des Stahbltrustes betrug Ende Oktober 4514 000 t gegen Paris, 10. November. (W. T. B.) (SWhluß.) Nohzucker dichtungen, die zum Teil zum ersten Male zu Gehör gebracht wurden. 5 004 000 t Ende September d. I. und 7594000 t Ende Oktober | ruhig, 88/9 neue Kondition 28:—28L. eißer Zucker ruhig, Dankbar anzuerkennen ist ja stets die Vorführung neuer Kompositionen, des Vorjahres. Dies entspricht etner Abnahme von 490 000 & gegen- | Nr. 3 für 100 kg für November 313, für Dezember 315, für Januar- auch wenn ihr Erfolg nit im vorhinein feststeht, wie der der alten, den über dem Vormonat und etner Abuahme von 3 080 000 t, gegenüber | April 322, für März-Juni 322. Wrern liebgewordenen Weisen. Karl Kämp fs Sang „Morgen an der dem gleihen Monat des Vorjahres. Ta, 10. November, (W. T. B.) Java-Kaffee good E i ras R E ader ees R eser das Wehen i ; , | ordinary 44. Bancazinn 1098. er Or0er, das Nieleln des Dünensandes, das Rauschen des Meeres Wie, 40. November. (Wi B) Ausweis der Oester Antwerpen, 10. November. (W. T. B.) Petroleum. wurden klanglih überzeugend dargestellt, und diese Tonmalerei, die das Mm garten N a E s 7. E oten, Naffiniertes Type ‘weiß loko 242 bez. Br., do. für November 24} Br., Melancholische des ganzen Stimmungsbildes ausgezeichnet wiedergab, 4D- und Zunabme gegen den Stand vom 31. : do. für Dezember 25 Br., do. für Januar-März 264 Br. Stetig. gefiel. Den gespendeten Beifall verdiente das Tonstück vollauf, ebenso wie Franz Mikoreys achtstimmig geseßtes Chcrlied „Frühling und

6

D /

Stockholm | 761,9 |[WSW®2woltig | 1/0 [762 Hernöfand | 759,4 [Windst. [halbbed.| —3| 0 [759] Haparanda | 757,1 N 2 wolkenk.| —6/ 1 753| Wisby | 763,9 [WSW2 wolkig | 6/0 [764 Karlstad |_762,1 [Windst. [halb bed.| —1/ 0 763] Arhang | 7534 /NW 1 bededt (—6 1 757 Petersburg | 759,4 WSW1 Regen |-0,2/ 1 [757]

_764,6 WSW 1 bedeckt | 3/0 [762

1| 0 [763]

Könnens. „Auf einer Wanderung“ (Wolf) fiel besonders ab. Varcel van Gool wurde den s{wierigen Begleitungen gerecht. Im Bechsteinsaal ließ sich (Sonnabend) die Pianistin Klara Günther hören. Ihre Technik ist gut entwickelt Mit Stimmungs- “bilden wie „Des Abends“ von Schumann und einem Nocturne von Chopin fand fie sich weit besser ab als mit Liszts „APrès une lecture de Dante“, einer Rompositton, die von dem Pianisten abso- lute Meisterschaft und Vertiefen in den Stoff verlangt. Hier erdrüdckte das Werk das musikalische Können der Ausführenden, fodaß fast etn Zerrbild entstand. Nicht verkannt sei aber, daß die Künstlerin bei eifriger Fortarbeit nochß Schönes erreihen wird; das Zeug dazu hat sie. Vom Philharmonischen Orchester begleitet, spielte gleichzeitig

Handelsgericht

98 November/| 3./16. Dezbr.

Chirttä 1913

Constantinescu, |11.Dezbr.1913|

Soseaua Mihai | | Braou 50 | | M. C. Teodoresc u |28. November/| 3./16. Dezbr. | „La Vänätor"“, |11.Dezbr.1913 1913

S m A

JIlfov (Bukarest)

| |

Wilna 766,1 |WSW1 bededckt |

E E E E E S E E E E E R M N E

l

Wagengestellung für Koble, Koks und Briketts ( am 10.November 1913: t Nuhrrevier Oberschlesishes Revier Anzahl der Wagen E s 28909 12 596 Nicht gestellt .. ,

Unter dem Vorsiß des Fabrikbesißers E. Garvens fand in Hannover die Arbeitsnahweiskonferenz der Vereinigung der deutshen Arbeitgeberverbände statt, die seitens der der Vereinigung angeschlossenen Arbeitgeberverbände zahlreih befuht war. Nach einem eingehenden Referat von Dr. von Stojentin-Berlin über die Stellung der Arbeitgeber zur Arbeitslosenveificherung nahm die Verfammlung dte Leitsäße des Referenten einstimmig an. Diese Leitsäße lauten: „Die #orderung auf Einführung einer öffent- lichen Arbeitslosenversiherung ist unberechtigt und unbegründet, weil 1) von einer Ärbeits[ofigfkeit als Gesamterscheinung in Deutschland überhaupt nit gesprohen werden fann, 2) der Umfang vereinzelt auf- tretender Arbeitslosigkeit nit entfernt fo groß ist, wie gemeinhin an- genommen zu werden pflegt, 3) der Nachweis unvershuldeter Arbeits- losigkeit nicht in der erforderlihen Weise zu erbringen und somit 4) die Grundlage jeder Versicherung, eine zuverlässige Statistik, nicht zu beschaffen ist. Unter die öffentlihe ArbeitsIosenversiherung fällt niht nur die reichs- bezw. land-sgefeßlihe Regelung dieser Ver- siherung, sondern jede solche Einrichtung, bei welher Mittel der Allgemeinheit beanspruchßt werden. Um die Arbeits- losigkeit auf ein Mindestmaß herabzudrücken, empfiehlt si, 1) der Landflucht zu steuern und der Zusammenballung immer größerer Arbeitermassen in den Städten einen Damm entgegenzusezen, 2) den Arbeitsnahweis in sahgemäßer und natütliher Entwicklung zu ver- vollfommnen und auszubauen, 3) den Tendenzen zu willkürlicher Ber- mehcung der Arbeitslosigkeit durch einen Teil der organisierten Arbeiterschaft entgegenzuwirken, 4) alle Bestrebungen zur Förderung des Sparwesens in Deutschland zu unterstüßen, 5) auf eine zweck- mäßige zeitlice Verteilung der öffentlihen Arbetten dur Staat und Kommunen hinzuwirken, 6) vor allem aber die Arbeltsgelegenheit in Deutschland zu vermehren. Auf einen Bericht von Dr. Grabenstedt-Berlin beschloß die Konferenz, bei den Verwaltungen der Reihs- und Landeseisenbahnen dahin vor- stellig zu werden, daß künftig den durch die Arbeitsnahweise der Arbeitgeber vermittelten Arbeitern die gleihe Fahrpreisermäßigung zuteil werden solle, wie sie den durch die öffentlihen Arbeitsnahweije vermittelten Arbeitern bisher bereits zugestanden ist. Auf Antrag von Dr. Tänzler-Berlin wurde ein engerer Z1sammenshluß der in der Ver- einigung bestehenden Arbeiténahweise der Arbeitgeber in die Wege ge- leitet und bes{chlofsen, eine „Zentralstelle der deutschen Arbeltgebernachweise" bei der Vereinigung der deutschen Arbeitgeberverbäude tin Berlin zu begründen. Im übrigen standen Vorträge des Vorsitzenden, Fabrikbesigers E. Garvens-Hannover, des Generalsefretärs Dr. Flechtner - Stettin sowie des Geschäftsführers Dr. Tänzler-Berlin auf der Tagesordnung, die sich mit inneren An- genheiten der Arbeitsnahweise und mit dem weiteren Ausbau

er Institutionen befaßten. An die Verhandlungen {loß #sich eine Besichtigung des „Arbeitsnahwetises für die hannoversche Industrie und Landwirtschaft“, Hannover, an, wobei den Herren unter sach-

a E E 4 2 419 498 000 (Abn. 139 487 000), Silberkurant 250 601 000 (Zun. zahlbare Wechsel 60 000 000 (unverändert), Portefeuille

293 509 000 (Zun. 150 000), steuerpflicht. (Abn. 144 218 000).

Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd,, Silber in Barren das Kilogramm 82,25 Br, 81,75 Gd;

Einh. 4 % Nente 80,65, —,—, Oesterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 621,00, Ungar. allg. Kredi Kohlenbergb.-Gesellsch.-Akt. —,—,

Goldbarren 1 224 238 000 (Zun. 3 400 000), in Gold 965 524 000 941 082 000 (Abn. 7 708 000), Hypo- (Abn. 39 000), Pfandbriefeumlauf Notenumlauf 284 658 000

330 000),

Abn. 65 522 000), Lombard befendarlehne 299 867 000

Kur83berichte von auswärttgen Fondsmärkten. Hamburg, 10. November. (W. T. B.) Gold in Barren das

Wien, 11. November, Vormittags 10 Uhr 45 Min. (W. T. B.) M./N. pr. ult. 81,20, Einh. 4 9% Rente Januar/Juli pr. ult. 81,00, Oesterr. 4 9/9 Rente in Kr.-W. pr. ult. 81,70, Ungar. 4 %/% Goldrente 98,55, Ungar. 4 9/6 Rente in Kr.-W. Türkische Lose per medio 230,00, Orientbahnaktien pr. ult. —,—, Oesterr. Staatsbahnaktien. (Franz.) pr. ult. 690,00, Südbahn-

gefellschaft (Lomb.) Akt. pr. ult. 106,75, Wiener Bankvereinaktien

tbankfaftien 807 00, Oesterr. Länderbankaktien —,—, Unionbank. aktien 584,50, Deutshe NReichsbanknoten pr. ult. 117,80, Brüxer Oesterr. Alpine Montangesell- schaftsaktien 781,00, Prager Eisenindustrieges.-Akt. 2640. Montan- markt auf Zeitungsmeldungen über ungünstigen Geschäftsgang \chwach, fonst behauptet.

London, 10. November, Nahm. (W. T. B.) Silber prompt 279/16, 2 Monate 273. Privatdiskont 4/6. Abends. 2E %%

Englische Konsols 721/16. (W. T. B.) (S(luß.) 3 9/ Franz,

Paris, 10. November. Rente 87,00.

Madrid, 10. November. (W. T. B.) Wechsel auf Parts 105,95.

Lissabon, 10. November. (W. T. B.) Goldagio 19.

New York, 10. November. (W. T. B.) (Sw{hluß.) Die Kursbewegung an der heutigen Börse war anfangs nicht einhettlih, jedoch überwiegend nah unten gerihtet. Amalgamated Copper-Aktien [litten unter der Baisse am Londoner Metallmarkte, Steels unter der unbefriedigenden Verfassung an den Stabhlmärkten. Auf die Werte der American Can Co wirkten wieder die Gerüchte über die Ein- leitung eines Truslyrozesses gegen die Gesellshaft nachteilig ein. Infolge der ungeklärten Verhältnisse in Mexiko sfenkte sch dann der Kurs\tand unter starken Blankoabgaben noch wetter er- beblich, zumal von ketner Seite eingegriffen wurde. Viele Werte er- reiten den tiefsten Stand seit Juni des Jahres. Starke Liqut- dationen fanden namentli in Chicago Milwaukees und Lehigh Valleys statt. Als Grund für die starken Kursrückgänge verwies man später auch auf den Auftragsbestand des Stahltrusts (\. a. o.), der erheblih ungünstiger lautete, als man erwartet hatte, und auf Gerüchte über weitere Preisreduktionen in Kupfer. In der Schlußstunde konnte ih unter Deeckungen eine kräftige Erholung bürhseßen. Der Schluß war fest. Die Kurse waren überwiegend F bis 1 Dollar niedriger. Aktienumsayz 479 000 Stück. Tendenz für Geld: Leichter. Geld auf 24 Stunden-Durhschn.-Zinsrate 3}, do. Zinsrate für letztes Dar- lehn des Tages 4, Wechsel auf London 4,8060, Cable Transfers 4,8535, Wechsel auf Berlin (Sicht) 945.

Rio de Janeiro, 10. November. (W. T. B.) We(hsel auf

London 165/24.

Schmalz für November 139F.

V art, 10. November. (W. T. B.) (Shluß.) Baumwolle loko middling 13,60, do. für Januar 13,13, do. für März 13,20, do. in New Orleans loko middl. 13/6, Petroleum Refined (in Cases) 11,25, do. Standard white in New York 8,75, do. Credit Balances at Oil City 250, Schmalz Western steam 11,10, do. Rohe u. Brothers 11,55, Zucker fair ref. Muscovados 3,04, Getreidefraht nach Liverpool 2, Kaffee Rio Nr. loko 10, do. für Dezember 9,47, do. für März 9,90, Kupser Standard —,—, Zinn 39,10—39,50.

Theater und Musik. Konzerte.

Die Herren Professor Georg Shumann, Willy Heß und Hugo Dechert gaben am Donnerstag thren ersten: die8winter- lien Trioabend in der Singakademie. Drei Werke Beethovens, deren Entstehungszeit vershtedenen Schaffensperioden des „Meisters angehören, bildeten die Vortragsfolge: die Trios Op. 1 Nr. 3, Dp. 70 Nr. 1 und das große B-Dur-Trio Op. 97. Obwohl die oft ge- würdigten Vorzüge der bewährten Kammermusikvereinigung bei der Wiedergabe aller drei Werke stellenweise hervortreten, litt der Vor- trag des leßten, größten Trios, das, wie fein Play 1m Programm andeutete, eine Steigerung bringen sollte, unter einer gewissen allzukühlen Auffassung der Ausführenden. Be- sonders das Andante und der Schlußsay hätten, um voll zu wirken, tnnerliher empfunden und kraftvoller ausgestaltet werden müssen. Bei der Wiedergabe der beiden anderen Werke be- währte \ih indessen die vornehme Kultur und trefflihße Charakter!- fierungskunst der Spieler wieder aufs beste. Eine behende, leichtl- flüssige Technik, ein modulationsfähiger Anschlag zeichnete an dem- selben Abend die Klaviervorträge von John Thompfon tim Bechsteinsaal aus. Zu diesem Een Reiz des Spiels gesellte sich vorteilhaft eine gewinnende Weichheit und Klarheit der musikali- hen Darstellung; an herzliher Anerkennung fehlte es diesen gefühlswarmen pPpianistishen - Leistungen denn auch nicht; 8 fünstlerishen Darbietungen würden aber entschieden noch an Bt- deutung gewinnen, wenn der Spieler etwas mehr Temperament ent- wickeln könnte. Die Pianistin Elsa Nau trug, gleichfalls aut Donnerstag, im Meistersaal ein umfangreihes Programm in dek ihr eigenen klugen, verständigen Art vor. In ihrem Spiel ist alles sauber, korrekt; der Gedankengang ist methodisch übersichtlih geordne ; bei dem Bemühen, möglichst anshaulich zu gestalten, werden fretlid) die feineren Schattierungen des Ausdrucks und des Klanges gefährdet. Fm ausverkauften Saale der Philharmonie zeigte sih an ss selben Donnerstag wtederum der Berliner Lehrergesangverei!n im hellsten Glanze seines bewundernswerten Könnens. Es war el erhebender Genuß, diesen klangshönen, bis in die kleinsten Einzelhete feinsinnig ausgearbeiteten Gesangsvorträgen zu launs{chen und sich a Disziplin des Chores unter Professor Felix Shmidts Lettung p erfreuen. Allein aht Neubeiten wies das Programm auf, von. P einzelne ganz erhebliche Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Sän! stellten. Dies war namentlich bet dem in seiner ursprünglichen Fan gesungenen Preishor „1813“ von Friedrih Hegar und in ben » Cnd cirttkis@én Bauernlied“ von Rudolf Buck der Fall. Beide E Trußltieder voller Kraft und Ausdrucksfähigkeit im Wort wie in

Vertonung, Voll Liebrciz war ferner „Lichesnoten* (aus des Knahel

Frauen* ; das wechselnde

Versmaß des Textes, der von Walther

bon der Vogelweide stammt, bot hier Veranlassung zu z

beweglihen Rhythmen, leiht zog der Sang, der Schwierigkeiten bietet, vorüber. auch die „Hymne au

den Ausführenden printemps“ von G.

genehm empfunden.

[hön und stilecht zur Darstellung. Au die mi Prusse am Flügel gut be [eitete, Ein Kammermusikab 5 h

man (Klavier) zu derselben war von starkem Erfolge begleitet. die [on Anspruch auf Beachtung erheben konnten. die Innigkeit und Sinnigkeit des Ausdrucks es fland vortrefflib im Einklang gabten jungen Cellisten

war durhweg edle, vornehme Kunst,

gefestigte Persönlichkeit ift.

welche wohlgefällig wirkten.

hineingeheimnißte, so spra doch aus jeder Ausdrucks\ch(attier

ledem Tonfall klar und deutlih, daß er genau \o s\pielt, wie er empfindet, und daß ihm irgend welche Pose oder Effekthascherei durhaus Er hat, das hat er bereits mehrfach bewiesen, ein Recht _Und da ich diese so erübrigt es

fernliegt. arauf, mit einer eigenen Auffassung hervorzutreten durchaus in fünstlerishen Bahnen bewegt,

h, mit ibm über Kleinigkeiten zu reten, denn

u einem Guß gefórmt und imponierte dur leidenschaftlihen Ge- \blsinhalt und Größe der Auffassung. Edouard Niger spielte 4 demselben Tage wieder im Beethovensaal.

Îttite seiner diesjährigen Klavierabende, auf d

Witere folgen lassen will. Sechs Präludien und Fu L i ¿ ; gen von Bach, drei

in govensche Sonaten (Op. 78, 79 und 90), Shumanns „Kind Rig F Moll-Phantasie von Chopin bildeten sein Programm. Edouard d ler zählt dadurch zu den Ausnahmeerscheinungen unter den zeit- nössishen Pianisten, daß er, dem sein virtuoses Können nur Mittel

bedeutet, gerade in tehnisch unscheinbaren, musikal

ium Zweck biel berlangenden Aufgaben sein Bestes zu

it, die,

reihen, auf Spieler Vortrag

äußerliche erfordern, Rislers wie

wirkten attierten

Fm Künstle ee san O (Gesang) und Otto

p nmenwirken vereint, das manche Reize bot.

en und dem „Jägerlied" aus s

i besonders [chöônex Wirkung, Bisweilen

Neizmittel

,

was er b

lie er no

bieten vermag. Die Shumannschen „Kinderszenen“ mit ihrer naiven Anmut und (bliétén wenn sie im Konzertsaal wirken follen, einen uneigennüßig

bei dem

Tongedihte. rhause hatten N am Freitag Dr. Bernhard ontua O zu einem Zu-

as sonore, frische, in i Diess und Tiefenlage befonders klangvolle Organ des Dea Jens wentlih in dret Loeweschen Ucdern sowte in eHeimkehr“ von Hans Heiling* von Marschner

freilidh

Fröohlich und : en nit unerhebliche Einen lebhaften Eindruck hinterließ ; | Saint -Saëns; die eigenartige Anmut der leiht ins Ohr fallenden Melodien wurde an- ge l Der stärkste Erfolg blieb freilich wieder den Bolksliedern vorbehalten, die zum Teil wiederholt werden mußten. Ver Chor zeigte \sich den vielseitigen Ansprüchen vollkommen ge- wachsen und brachte Altes und Neues, Ernstes und Heiteres klang- trwoirkende Geigerin Hilde Fordan-Elgers fand für ihre Vorträge, dke Eh codos e freundlihe Anerkennung. zin K end, den der Earl William Frederick Morse (Violine), Nobert Mendelsfohn (Violoncello) und Adolf Water- Beit in der Singak ademie gaben, E y ) 4 Der Geiger entwickelte auf seinem Instrument einen \{önen, festen Ton, eine sichere, leihtflüssige Technik, Tiefer wirkten aber in seinem Sptel; mit den Leistungen des hbe- und des ausgezeichneten Pianisten. Es } die da geboten wurde. Joseph Pembaur zeigte mit seinem (Freitag) im Klindworth- Scarwenkasaal veranstalteten Klavierabend, daß er eine in si J Wenn man au nit zu allem ja und men sagen konnte, was er in Beethovens D-Moll-Sonate (Ov. 3111)

Es war der

erszenen“

terlichen,

ung und

ot, war

ch sechs

isch aber

fein

Vera Kaplun-Aronson im von Mozart, Chovin und Saint-Saöns.

Anerkennung.

Mitteilungen des Königlichen Aöronautischen Observatortums, veröffentlißt vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 2. November 1913, 21—3L Uhr Nachmittags: [Station Seehöhe . .… ..| 122 m 500m |1000m | 1500m | 1970m |

; | | Temperatur (0°) | 124 | 90 | 42 | 19 |ca.11| N C or L Wind-Nichtung . | WSW | zwischen WSW und W | Geschw. mps. A B Himmel etwa zur Hälfte bedeckt, Wolkengrenze bei 1060 m Höhe. Zwischen 1000 und 1080 m Höhe Temperaturzunahme von 4,2 bis 4,9, zwischen 1760 und 1790 m von 0,2 bis ca. 1,1 Grad.

Mitteilungen des Köntglihen Aöronautis hen Obsfervatoriums, veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 8. November 1913, 7—10 Uhr Vormittags:

Station Seehöhe 122 m | 500m |1000m |2000m | 3000 m | 3200 m

f Temperatur (C9) | 5,2 4,0 0,9 7,0 |— 12,0 | 13,1 Nel. Fchtgk. (0/0) | 91 ? 06 L 86 | 88 Wind-Nichtung .| SW W W W 1 « Geschw. mps. 4 J D Sarl Wal: O Himmel bedeckt, neblig. Zwischen 2650 und 2750 m Temperaturzunahme von 12,0 bis 10,8 Grad.

Mitteilungen des Königlichen Aëronautishen Observatoriums, veröffentliht vom Berliner Wetterbureau.

Ballonausfstieg vom 10. November 1913, 7—8 Uhr Vormittags: ; N Seehöhe . [122 m | 500m |1000m | 1500 m |2000m | 2700 m Temperátur (0)| 42 | 10 1686| _40|50l 5 Rel. Fctgk. (0/0) | 100 | 86 70 0 [66 Bt Wind-Richtung .| W | NNO0 N N N N Geschw. mps. 2 3 3 4 1 5

immel bedeckt, Nebel, Wolkengrenze bei 6( »öbe. 670 its 770 m Téuberäturzanablae Ton X V3 V1 fu VeG

Höhe

mate

Höhe Temperatur 8,3 Grad,

Beethovensaal Klavierkonzerte ) Für Mozart fehlte ihr die Anmut der Empfindung, die Leichtigkeit der Darstellung ; kräftigere Schattierungen kamen besser zum Ausdruck; da störte die manchmal an Härte streifende Energie des Anschlags weniger; die virtuose Seite ihres Könnens trat vorteilhafter hervor und fand denn auh lebhafte

Gorkt E [—Tch=-

Warshau | 768,4 SSO 1|bedeckt | 9) 0 [767]

[764,8 NW 2 bededt |_0,2 1 761 "764,6 [DSO 1 wolkenk.| 2/0 [767 vorwiegend heiter |_ 765,3 [Windit. |bedeckt | 0,1/ 0 767] ziemlich beiter (766,4 |ND 1 halbbed.|_12/ 0 [765 |_765,3 |SO 1bedeckt | 110 765)

Cagliari | 764,0 |(SO ¿wolkig | 14 0 [769

Thorshavn | 743,8 |SO Lede | 9 [753]

Seydisfjord | 750,5 |Windst. |bedeckt | 0,2) —|757|

Rügenwalder- | e münde |_765,2 |(SSD 3/wolkenl.| —1/ 0 [761 Nachm. Nieders{l. Gr. Yarmouth| 750,6 SO wolkig |_12/3 [755

Krakau f

iralau [768,8 |DNO 2\wolkenkl.!" —1/ 1 [768] meist bewöltt Lemberg | 769,7 |(SO _2|bedeckt | 0/2 1765| +— Hermanustadt | 770,4 |/SO 1wolkenk. |_2 [767 Vorm. Nieders{k. Triest __| 765,1 [Windft. [Nebel | 134 [765 Vorm. Niederl; Reykjavik 749,0N Dbededt | 1 —756 (Lesins) (5Uhr Abends))| | [Vorm. Nieders. Cherbourg | 752 5 |S l\woltig |

Clermont |_756,2 |SSW 4lbedeckt | 19 0A Biarrig _| 754,8 SSO 3 wolkig | 14] 0 75;

_763,9 D 3/bedeckt Perpignan | 756,3 |\W Lbbedeckt | 1 Belgrad Serb.| 768,3 |Windst. [wolkig Brindisi 7652S Î3lbededt Moskau | 754.6 WSW?2 SHnee |— ferwick | 746,7 (SSO 4 bededt Helsingfors | 760,6 [W 1/bedeckt Kuopto 756,7 [Windst. |Schnee Zürtch _761,3 [NW 2\bedeckt Genf 760.1 S 1Megen Lugano 766,8 NNW 1 Regen Säntis _| 562,0 [SSW 4 bedeckt Budapest | 768,7 [Windft. Nebel Portland Bili| 748,8 [S o[wolkig | 14 Horta 761,4 |N 4/halb bed. 13| A Gorufa 751,6 |S Regen. 1 13) —|

*) Die Zahlen dieser Rubrik bedeuten: 0 9 mam; la 0,1 bis 0,4; A 0,5 bis 2,4; 8 Aa bis b A Bel 124; | Pn E E, de Ds bis 81,4; in verstärktes und südostwär i über Südosteurova, sein M Us 770 mun bee S Z egt ein auf 740 mm bvertieftes ozeanisches Tiefdruckgebiet westlich von Großbritannien entsendet Aus]äufer bis zu den Alpen und der Weichsel. Jn Deutschland ist das Wetter bei meist s{waGen südlichen Winden im Nordwesten teilweise milder; im Osten “herrscht vereinzelt {wacher Frost, der Süden hatte geringe Niedershkläge. Beute Seewarte.

1 Ol Oi Co!

[D] ca Le! F : |

ziemlich heiter

l