1913 / 281 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

argen, der desbalb so lang ist, weil das oberhalb der Schnellen geleaene re<t? Mambere-Ufer sehr niedrig ist und erst beim Dorfe

e wieder böber gelegenes, übers<wemmungéfreies Land dit an den Fluß berantritt. Schiffahrt ist hier ni<t dur<führbar.

6) Die Stre>e Likaja—Carnot und weiter hin zu den großen

mellen, wo jeder Verkehr zu Wasser aufhört. Auf dieser se<hïten Stre>e weist das Flußbett keine Felsen mehr auf. Der Mainbere fließt in langgezogenem, geradem, von wenig Kurven unterbrohenem Bette von 150 bis 250 m Breite mit einer mittleren Sekundengeshwindigkeit von 0,6 m dahin. Sein Lauf ist häufig dur< großz, bewaidete Inseln und eine Unmenge von Sand- bänken unterbrohen. Die leßteren lassen aber immer auf dem linken odec re<ten Ufer eine genügend tiefe Ninne, um kleineren Dampfern das ganze Jahr hindur< die Fahrt zu ermöglichen.

insihtli<h des unteren Sangha-Gebietes, des sogenannten Sangha-Zipfels, ist zu bemerken, daß er lange nicht so \{le<t ange- troffen wurde, als nah den bisher an die Oeffentlichkeit gelangten Berichten anzunehmen war. Die Ufer sind auch hier, wie überall am Sangha bis Carnot, mit dihtem Walde bestanden. Die teilweise niederen Ufer werden während der Hochwasserzeit, je nah ihrer Lage, mehrere Monate im Jahre übers<hwemmt. Es sei aber ausdrü>li< - hervorgehoben, daß es kein Sumpfland ist, sondern fester Lehmboden mit darüber befindlicher starker Humusschicht, der sofort nah Rü>k- tritt des Wassers zu betreten und nah Urbarmahung des Waldes sehr wohl zu Anpflanzungen jeder Art geeignet ist. Eine ganze An- zahl Podgelegeuer, bis an das Ufer reichender Pläße wurde angetroffen, die auch beim Höchstwasserstande 4 bis 6 m über dem Wasser liegen und eine Ausdehnung von 1000 bis 3000 ha besißen. Auf dieien Stellen ließen s< die größten Anlagen, fowohl Handels- als auch Gouvernementösstationen, errichten. /

Bonga, am Ausfluß des Sangha in den Congo gelegen, hat die Expedition sehr enttäu)<t. Der Zollposten liegt noch keine 4 m über dem Niedrigwasserspiegel, das Haus des Zollbeamten wird zur Hoch- wasserzeit, wie an alten Wassermarken einwandfrei festgestellt werden konnte, $85 cm tief im Wasser stehen. Der höchste Punkt Bongas liegt 4,85 m über dem Niedrigwassersptegel, eine angeblihe Lehmplatte von 1 qkm Umfang wurde nit angetroffen. Das Dorf besteht aus 70 Hütten. Die frühere katholishe Misfion ist auf französisches Gebiet ausgewandert. Außer dem Zollposten is eine französishe Firma ansässig, und am Ausfluß des Kanals in den Sangha liegt ein Holzposten, der auch heute no<h die Dampfer mit dem nötigen Feuerungsmaterial versorgt. Die Ufer Bongas fallen steil ab, bestehen aus hartem, getro>netem Lehm und find steter Abbrö>kelung ausgeseßt. In der Nähe Bongas gedeiht die Oelpalme, und eine Menge hoher Bäume gibt dem Plate ein nettes Aussehen. Die Moskitoplage i} groß, au< zur Tro>enzeit ; sogar die Tsetsefliege wurde im Hause des Zollbeamten getroffen. Bonga kann daher nah der Ansicht der Expedition niemals als Station oder gar Eisenbahnendvunkt in Frage kommen.

Fassen wir die Ergebnisse der Expedition zusammen, fo ergibt sih der Nachweis einer Shiffbarkeit des Njong von Mbal- majo, dem geplanten Endpunkt der Mittellandbahn, bis Ajoshöhe in einer Länge von 225 km das ganze Jahr hindur< mit größeren He>raddampfern, sowie ctner beschränkten Schiffbarkeit des Du me von Nyassi bis aa seine Mündung in den Kadei während neun Monate des Jahres, aber nur für kleinere Fahrzeuge, ferner die Nichtschiffbarkeit des Kadet. Der Sangha ist in se<s vershtedene Abschnitte zu tetlen, von denen der erste von setner Mündung in den Congo bis Wesso das ganze Jahr hindur< schiffbar ist, der zweite Teil von Wesso bis Bajanga bezw. Salo ebenfalls das ganze Jahr, aber nur für kleinere Barkafsen von 60 ecm Tiefgang befahrbar ist. Von Salo-Nola ‘ist eine Schiffahrt während \e<s Monate des Jahres mögli, aber au< nur während zwei Monate für größere Schiffe; von Nola nah Banja ist eine Schiffahrt nur während 22 Monate des Jahres für kleinere Dampfbarkassen möglich. Das 7 km lange Schnellenstü> Banja—Likaja kommt für eine Schiffahrt überhaupt niht in Betracht. Die Stre>ke Likaja—Carnot ist wieder das ganze Jahr für kleinere Dampfshalupp-n befahrbar. Eine Tagereise oberhalb von Carnot beginnen große Schnellen, von wo ab eine Schiffahrt unmöglich ist.

Demnach kommen für einen Eisenbahn-Schiffahrts-Ver- kehr von dem Hafen Duala nach dem Sangha nur die das ganze Jahr hindur zuverlässig \<hifffbaren Stre>ken Mbalmajo— ljoëhöhe, 225 km, und von der Mündung des Sangha in den Congo bis Salo bezw. Bajanga, 500 km, in Betracht. Es wird daher, soll eine Verbindung des Niong mit dem Sanzha bezw. Gongo hergestellt werden, der Eisenbahnbau bei Ajoshöhe wieder einzuseßen haben. Die Eisenbahntrace würde so zu legen scin, daß fic in der Gegerd unterhalb von Nola, bei Bajanga, an den dort das ganze Jahr \{<iff- baren Sangha herantritt. Am rechten Ufer befinden f überall boh- gelegene Terrains, die für den Endpunkt der Eisenbahn günstig sind.

Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

Der Ausstand bei der Asherslebener Maschinenbau- anstalt A.-G., an dem 800 Mann beteiligt sind, ist, wie ter , Köln. Ztg." aus Halle gemeldet wird, nah mehrmonatiger Dauer ven der Ausstandsleitung als auésihtslos für beendet erklärt worden. 200 «tidie können, da ihre Pläye beseßt sind, nit wieder eingestellt werden.

Zum Ausstand der Werftarbeiter in El Ferrol (rgl. Mr: 280 d: BL) erfährt „W. T. B.*, daß die Arbeiter)yndikate, ein- \{lieli<h des Syndikats der Werftarbeiter, den allgemeinen Ausstand beschlossen haben. Die Direktion der Werft bat gestern den Einigungsvorshlag, der ihr von den Aus- ständigen gema<ht worden war, abgelehnt. Die Truppen werden in Bereitschaft gehalten. Die Gendarmerie is verstärkt worden. Die Ausständigen verhöhnen die arbeitenden Engländer. Die Zeitungen erscheinen niht. Die Hafenarbeiter haben sh ge- weigert, die Schiffsladungen zu löschen. Die Ausständigen versuchten in die Werft einzudringen, wobet mehrere Verhaftungen voraenommen wurden. Die Ausständigen erklären, daß sie nur Brot und Ucht vom Ausfland ausnehmen werden.

Aus Durban wird dem „W. T. B.". telegraphiert: Zwischen Polizei und Indern kam cs auf einem Grundstü>k in Bla>kburn im Distrikt Mount Edgecombe zu etnem ernsthaften Zusammen, stoß. Nach dem amtlichen Bericht sind dabei 4 Inder getötet und 29 zum Teil lebevsgefährli<ß verwundet worden. Drei Polizet- beamte haben ernsthafte Verleßungen davongetraaen. Die Inder Haben Zu>errohrmesser, Stöcke ‘und Steine als Waffen gebraucht. (Vergl. Nr. 279 d. Bl.)

Literatur.

Die Briefe W. A. Mozarts und seiner Familie. Erste“ kritishe Gesamtausgcbe. Herausgegeben und eingeleitet von Ludwtg Schiederma tr. (Verlag von Georg Müllcr in München und Leipzig. 4 Bände. Der Textband geb. zu je 5 4, in Halbleder je 3/6, auf Vütten in Ganzleder je 20 4, der Bilderband zu je 10, 15 und 25 #4.) Die beiden vorhandenen größeren Samm- lungen von Briefen Mozarts, die dein Fahren Mozartwerk (1856) eingefügte und di? Nohlsche (13865), können weder auf Vollstäntigkeit nc< auf Zuverlässizkeit Ausprr< erheben. Beide gingen «zwr auf d‘e Driginalquellen zurü>, de<- konnte Iohn sich, da ihm die Briefe nur als Ergänzung des biographishen Werkes galten, mit - ctner Auswahl und mit Fragmenten? begnügen, au paßte er die Schreibwelse Mozarts derjenigen der Lebensbeschreiburg an; MNobls Text läßt nc< mehr zu wünschen übrig; namentli. die (1877 erschierene) Ergänzung setner Sammlung, die auch zahlreiche Briefe von Mozarts Vater enthält, das Bu< „Mozart nah der Schilderung seiner Ze!*tgenossen“, ist gänzli<h unzuverlässig und voll Unrichtigkeiten und Phantasien. Unter so!<en Umständen entspricht eine neue, zuverlässi; e kritishe Auêgabe durhaus einem Bedürfnis und fie kann auch über den Kreis der Musikgelehrten und -Studierenden hiraus

: Seehöbe

Temperatur 0/5 4,0 : Mel. Fchtak. (9/6

auf etne freundliGße Aufnahme renen. Gebört Mozart doc zu den Künstlern, die dem deutsWen Volke am nächsten stehen, und seine Kunst ist uns au< dur< die Entwi>lung, die die moderne Musik enommen hat, ni<t im entferntesten entfremdet worden. Mozarts riefe aber gehören zu den fkostbarsten Urkunden, die von großen deutshen Künstlern auf uns gekommen find. Rüdhaltslos äußert er Ÿ in ihnen über alles, was iha bewegte, über die Probleme des Lebens, seines Denkens und Schaffens; so sind diese Briefe die wichtigste Quelle für die Erkenntnis der Persönlichkeit des Meisters, wie für die seiner künstlerishen Entwi>tlung. Ein großer, wahrhaft liebenswerter Mensch Marte uns in ihnen mit einer fast beisptellosen Offenheit und Naivität Einbli>e in sein Fühlen, Denken und Schaffen. Der Heraus- geber, einer unserer bedeutendsten musikwifsenshaftlihen Fahmänner, war durchaus berufen, diese kcitis<e Ausgabe zu besorgen, und reih waren die Quellen, aus denen ihm neues, bisher nur in Bruch- stü>en oder no<h gar_niht veröffentlichtes Material floß: vor allem das Mozarteum in Salzburg, die Hofbibliothek in Wien, die Bücheret der dortigen Gesells<haft der Musikfreunde, die Universitätsbibliothek in Prag, die Königlichen Bibliotheken in München und Berlin, die Bibliotheken in Dona Ben, Wiesbaden, Stuttgart u. a. m. Die Gesamtausgabe wurde auf die Briefe der Familie Vozarts ausgedehnt und das Geburts- und Todesjahr des Meitters wurden als Zeitgrenzen gesegt. In erster Linie wurden die Originalquellen herangezogen und nur ausnahmsweise E sich der Text zur Erzielung möglichster Voll- ständigkeit auf frühere Ausgaben oder auf Abschriften, wenn jene ver- fiegten. Diejenigen Briefe, die ni<t auf Autographen oder nur teil- weise auf solhen fußen, find besonders gekennzeihnet. Die benußten zahlreichen Autographen wurden diplomatis< getreu und vollständig wiedergegeben; Stil, Darstellung, Interpunktion und Orthographie blieben also unverändert. Um die Geschlossenheit im Bilde Mozarts zu wahren, wurden seine Briefe im Zusammen- bang, von denen der Empfänger getrennt, angeordnet. Die Briefe Mozarts sind sämtli*z mitgeteilt; von denen der t ngbleer wurden diejenigen, die zu Mozart in keiner näheren eziehung standen, autges<hlossen oder nur bru<hstü>weise ‘ab- edru>t. Kurze erläuternde Bemerkungen wurden in knapp gehaltenen ußnoten mitgeteilt; ein Kommentar am Schluß der Bände zieht die gesamte Mozartforshung heran und nimmt zu einzelnen Fragen gründli<h Stellung. Von der Gesamtauägabe liegen z. Z. die beiden ersten Bände vor, sie entbalten \ämtlihe Briefe Mozarts felbst. Die na< denselben wissenschaftli<hen Grundsäßen bearbeiteten Bände 3 und 4 werden die Briefe der Familienglieder bringen. Als Beigabe sollen \ dann in einem 5. Bande alle er- reihbaren Bildnisse der Familie Mozarts und aus dem Freundes- und Bekanntenkreise des Meisters, ferner Bilder von Orten und Ertinnerungsstätten, die in seinem Leben von Bedeutung waren, auf Grund zeitgenössisher Originale wiedergeaeben werden. Der Verlag hat das Setne getan, der wertvollen Sammlung, auf die alle Mozartfreunde nachdrü>li< hingewiesen seten, ein würdiges Gewand zu geben.

Von’ dém Leitfaden für Aquarien- und Ter-

rarienfreunde des Dr. E. Zerne>e haben C. Heller und P. Ulmer im Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig eine 4. gänz- lich neu bearbeitete Auflage herausgegeben (geb. 7 H). Der Zerne>esche Leitfaden war lange Zeit eine der tüchtigsten, sachver- ständigsten und eingehendsten Schriften auf dem bezeichneten Ge- biete, und wer Anleitung in der Anlage von Aquarien und Terrarien und Belehrung über die sahgemäße Pflege ihrer Bewohner suchte, fand in ihm einen zuverlässigen Berater. Das Buch war aber in manchen Stücken veraltet; zahlreiche neue Fishe und Amphibien waren, seit es geschrieben, für unsere Aquarien und Terrarien ge- wonnen, und namentlich die Vivarien hatten inzwischen eine glänzende Weiterentwi>klung dur<hgemachht. Sollte der wertvolle Grundbestand der Zernedeschen Schrift also nußbringend weiter wirken, so mußte er einer gründlichen Neubearbeitung unterzogen werden. Die beiden Herausgeber haben sich dieser Arbeit mit Geschi>k und Erfolg unter- zogen. Die Anordnung des Buches ist beibehalten, alles niht Ver- altete in ihm pietätvoll gewahrt, alles Neue mit Sachkenntnis und Sorgfalt zugefügt. Eine gänzliche Neubearbeitung haben besonders die Teile erfahren müssen, die sih mit der te<nishen Seite des Bivarienbetriebes beschäftigen. Die teilweise veraltete Nomenklatur ist dem Stande der heutigen Wissenschaft entsprehend geändert worden. Cine wesentliche Bereicherung ist dem Buche auch durch eine Anzahl neuer guter Abbildungen zuteil geworden. Das Buch kann in seiner neuen Form E zuverlässiger und auf alle Einzelheiten ein- gehender Führer empfohlen werden. ___Im selben Verlage i} auch eine Neuauflage der Schrift von C. Heller „Das Süßwasseraquarium, ein Stü>k Natur im Hause“, erschienen (geb. 1,80 M). Sie will in der reiferen Jugend und in breiten Volks\chichten Interesse und Liebe für Natur- gegenstände und Naturvorgänge we>en, indem sie in volkstümlicher Sprache allerlei interessante Lebensvorgänge im Wasser dem Leser vorführt. Tiere und Pflanzen werden kurz beschrieben, wobei der Stoff niht nah wissenschaftlichen Prinzipien, sondern aus Zwe>- mäßigkeitsgründen geordnet wurde. Eingehender ist der te<nische Betrieb der Aquarien behandelt und besonderer Wert darauf gelegt, einfache Einrichtungen zu beschreiben und so zur Selbstanfertigung anzuregen. Auch ist stets Nücksicht darauf genommen, wie der Betrieb fo billig wie möglich gestaltet werden könne. Die Leser der mit zahlreichen quten Abbildungen ausgestatteten Schrift werden in ihr Anregung zu interessanten Naturbeobachtungen in Fülle finden und sih in den Stand geseßt sehen, mit geringen Kosten ein Aquarium anzulegen, in dem sich dessen Bewohner glei<hwohl gut zu entwideln vermögen.

Johanna Be>mann, Waldsagen. Verlag Arthur Glaue vorm. Alexander Dunker, Charlottenbu-g. Preis 5 4 Waldsfagen dichtet und ersinnt die Verfasserin. Die geheimen Kräfte in unserem deuts<en Walde haben €s ihr angetan, jener verborgene stille, gütige Geiït, der dem Menschen darin begegnet. Die Helden ihrer Sagen find immer die Wichtelhen. Es sind seltsame kleine Gesellen. Ein großes Fragen tragen sie in <, das wädst aus ihren guten, hilfreiden Herzen empor, aber thr naiver, kleiner Verstand ist ni<t fähig, es zu beantworten. So suchen sie auf wunder- lien Wegen mit Irrtum und Leid, aber se kommen zum Ziel, sie finden Frieden in felbstlosem Wirken. Das Unerlöste und to< so Tröstliche, das Gebundene und do so Reiche der Natur fommt wahr und tief zum Ausdru>. Den Tert begleiten die Shwarz- bilder. Wir schen die Wichtelcen mit ihten betrübten Gesichtern wandern und suhen. Wo Johanna Be>kmann diese kleinen Gesellen darstellt, wo sie den Wald und die Bäume gibt, Gräser und Blumen auss<netidet, da ist sie Meisterin. Nicht so in den großen Bildern, in denen sie die Sage, die Wahrheit oder dergleihen zu geben ver- sucht. Ihr Gebiet ist ein begrenztes, aber in diesem Gebiet ist sie rauf R gilt sowohl für die Dichterin wie für die Schattenriß- ünstlerin.

_Wetterberiht vom 28. November 1913, Vorm. 9 Uyr.

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auf 09, Meere3- in 450 Temperatur in Celfius Niederschlag 1a

niveau u. S

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768 Nachts Niederl. 766 Nathts Nieders. 767[Nachts Nieder\<T. 764Nachts Ntedersk. 760 Vorm. Nieders<l, 758 meist bewölft

772 Schauer 768 Schauer 766 Nats Nieders", 768 Nachts Nieder\{<[, 765 Vorm. Nieder\{k. 762] meist bewölkt 773| meist bewölft 771 Nadits NiedershT 772 Nachts Nieders<k. 772/Nachts Niederl. 530 ,anhalt. Niederschl.

(Wilhelmshav. meist bewölkt /

(Kiel) 768¡Nachts Nieder\<{[.

(Wustrow i. M.)

Nachts Nieders{l.

(Königsbg., Pr.) meist bewölkt

(Cassel) Schauer

(Magdeburg)

Nachts Nieder\s<{[. ((GrünbergSchL}

772¡Nachts Niederschl. (Mülhaus., Els.)

Borkum NW d |bede>t Keitum NW dösbede>t Hamburg W 6/NRegen Swinemünde SSW 4 Regen Neufahrwafser W Z3sbede>t Pemel SSO 2\wolkig Aachen WSW 3 Regen Hannover W 2|Regen Berlin S 2|bede>t Dresden WSW 2 Regen Breslau W 3\Negen Bromberg W 3|Nebel Metz W bede>t Franïfurt, M. SW Negen Karlsruhe, B. SW 4Megen München W 5Regen 8

Zugspitze NW 8/Schnee | Stornoway WSW 7 E, Malin Head WSW 6 Dunst Balentia WSW 3 |bede>t Scilly NW s Nebel Aberdeen LWSW 2\wolktg Sößtelds WSW 3|wolkig Holvybead 3,4 |[W 3|bede>t

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Ile d’Aix ,3 [N 3|Nebel

| (Friedrichshaf.)

St. Mathieu 777anhalt. Nieder\{l. | (Bamberg)

771 Nachts Nieders<k.

773! 2

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1,1 |[WNW 4 bede>t WNW 3 bede>kt NW Zbede>kt 770, WNW 3/bede>t | 769) Bodoe SW 6b6sRegen ß 748 Christiansund 9 |W bede>t 746 Skudenes NW 6bhbede>t 757 Vards _7453 S s8sbede>t ) 747 Skagen 7 |WNW 7|bede>t | 10| 3 [760] Hanstholm |[WNW d |bede>t 760) Kopenhagen NNW 3 [Dunst 763 Stocholm WSW 2 Regen 758 Hernösand 3 |S 2|halb bed. 799) Haparanda SW bsbede>t 752) Wisby SW 2\|wolkig | 0 759) Karlstad Windst. |Dunst |_3 [759] Archangel SO l1bede>t 7 66) Petersburg 3 |SO 2bede>kt 761| Riga 757,3 D _1/Nebel 757 Nebel || 758) Gorki E E 1 |bede>t _[759) Warschau 30,9 [NW Ll lhede>t 762; U Kiew 58,0 S 1Nebel | O Wien W 3 Regen 767| - Schauer Praa 3 2Megen | il rm.

Grisnez Paris fr Blissingen Helder

|

S Ov [t D! Lo] Do D 1

Pa __| 764,6 |SW 2 Negen [769 Vorm. Nieders{l. om : | 763,4 NO 1swolkenl.| 7] O E Florenz _| 7665 D _2\wolfenl.| 4/0 f —— Cagliari 763,3 |[NW Z3\heiter 8/ 0 1765| _-- Thorshavn 752,6 |[WNW 6|wolkig | -— Sevdisfjord | 7442 |W T7|wolkenl.| 1 —[732| Nüg?nwalder- | _múnde | 758,2 (SSW 4 bede>t_ Gr. Yarmouth| 769,1 |W 3/halb bed. Krakau 763,4 |W 3|bede>t Lemberg | 761.4 |W 2|bededt | Hermannjtadt | 764,7 [N __ 1|bede>t Triest 766,6 |DNO 1|bede>t Reykjavik 748,4 |/SW 7T|bede>t (5 Uhr Abends) Cherbourg Clermont Biarriß

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762 Nacbts Nieders{<l. Ae ; [765 anhalt. Niederl. [762|anhalt. Nteders<l. 765/Nachts Nieders{l. 766 meist bewölkt

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774 774 775 765 T0 766 764 764 753 759 : 759 774 774 765

7744 |NW 2 bede>t 773,9 |NO 3 /bedeckt 779,6 |NNW 2Negen Nizza 766,1 |NO Z/halbbed. Perpignan _769,0 [NW 7 bede>t Belgrad Serb.| 763,1 |NW 2 bede>t Brindisi _761,9 /NW 3lhheiter Moskau 764,5 |SSO 1 bede>t Lerwid> 755,1 |[SW 5\beded>t Helsingfors : | 755,5 |S 2 bededt Kuoplo _ | 706,1 |S - -3|bede>t ' Zürich, 771,8. |SW -2|vede>t_ Genf 772 5 |OSO 2 hetter Lugano 767,1 |N 1\wolfenk.

pl I} 2

wlolo|=|olol.

Mitteilungen des Köntglichen Aöronautishen i i Obséëérvatoriums, veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. - Drachenaufstieg vom 27. November 1913, 7—9 Uhr Vormittags:

S N 122 m | 500m |1000m | 1500 m | 2000 m | 2600 m

0-03 —30|=—72| —98 1-144

2% 100/100. [2.98 | 0 406

Wind-Nichtung .| W |*NW |NW |NW |NW |NW « Geschw. mps.|* 8 18 15 16 L 16

Himmel bede>t, Regen, untere ‘Wolkengrerze in etwa 370 m

dhe.

Säntis 565,4 |WNW 6 Schnee DOO N Budapest 764,3 1NW Z3[wolkenl.| : 764 Vorm. Nieders<{[. [Portland Bill | 773 2 [WNW 3 [wolkig —__ e ü

' Horta 22S 3ibebedf | T6 l e Coruña

776,8 |[NNO 1/|Nebel 11| —| _—

*) Die BZahlen dieser Rubrik bedeuten: 0 =0 mm; 1 = 0,1 == 0,4; 9 = 0,5 bis 2,4; B = 2,5 bis 64; 4 = 6,5 bis 124; 5 = 12,5 bis 20,4; 6 == 205 bis 81,4; 7 = 81,5 bis 44,4; 8 = 44,5 bis 59,4; 9 = nit gemeldet.

; Cin Hochdrugebiet über 775 mm. über der - Biscayasee dehnt | seinen Einfluß "bis zur Nordsee und Oesterreich aus.“ Etn Titefdrud- ¿ gebiet unter 735 mm über dem Nordthéer- entsendet ofiwärts fort- ' shreitende Ausläufer nah Schottland, Skandinavien und West- , rußland. —.In Deutschland ist das Wetter mild, meist trübe und : reanerish bei: {wachen bis fris<hen südwestlihen bis nordwestlichen Winden; überall haben Regenfälle stattgefunden.

H O A SOIaINIS

|

Deutsche Seewarte.

Mi 281,

Handel und Gewervbe.

Jn der gestrigen Sißung des Zentralausschusses der Reichsbank knüpfte der Vorsißende, Präsident des Reichsbankdirektoriums Havenstein an den Vortrag der neuesten Wochenübersiht folgende Bemerkungen: Die Diskontermäßigung Ende Oktober hat die von dem Reichs- bankdirektorium und dem Zentralausshuß gehegten Er- wartungen erfüllt und die von einzelnen Seiten in der Oeffentlichkeit Tkundgegebenen Befürchtungen bisher nicht gerechtfertigt. Goldausgänge find niht erfolgt, ebenso- wenig hat si<h ein Emporschnellen eines unberechtigten Optimismus gezeigt, und der befriedigende Stand der Reichsbank hat sih im ganzen Laufe des November weiter normal und günstig entwi>elt, im Vergleih zum Vorjahr sogar außerordentlih günstig. Goldbestand und Barmittel sind sehr viel stärker gewachsen, Notenumlauf und ungedeckte Noten sehr viel stärker gesunken und au< die Anlagekonten, wenn man die Privatguthaben in Abzug bringt, er- heblih stärker zurü>kgegangen als 1912. Ein Vergleich mit 1912 ift aber gerade für diese Herbstmonate niht angängig, weil damals infolge der Balkanwirren und der in den deutschen Grenzbezirïen entstandenen Panik mit ihrer Thesaurierung von Gold und Silber unmittelbar und mittel- bar ganz außergewöhnliche Ansprüche an die Reichsbank heran- traten. Während in den beiden Jahren 1910 und 1911 in der Zeit vom 28. 9. bis 28. 11. ein Rüd>fluß von Zahlungs- mitteln in Höhe von ca. 60 Mill. Mark stattgefunden hatte, brachte das Jahr 1912 einen Abfluß von ca. 228 Mill. Mark und ein Heraufschnellen der Wechsel- und Lombardanlage ab- züglich der Privatguthaben um 200 bis 300 Mill. Mark gegen- über den beiden Vorjahren. Die Entwicklung ira November d. J. ist der der beiden Vorjahre 1910 und namentlih 1911 wieder sehr ähnlih verlaufen, bei der Zunahme des Gold- bestandes und der Baärmittel etwas ungünstiger, bei der Ermäßigung des Notenumlaufs, der ungedecten Noten und der Belastung der Anlagekonten abzüglih der Privatguthaben etwas günstiger, wesentlich günstiger infolge der im November zunehmenden Geldflüssigkeit bei dem Stande der Privatgut- haben, die infolgedessen zurzeit alle drei Vorjahre um 70 bis 85 Mill. Mark übertreffèn (am 25. 11. sogar um 100 Mill. Mark). Der Gesamtstand der Reichsbank ist befriedigend und auch wesentlih günstiger als in den beiden Jahren 1910 und 1911. Der Notenumlauf übersteigt zwar den von 1911 um 183, den von 1910 um 323 Mill. Mark, aber der Metallbestand ist um 393 und 481 Mill. Mark größer, die steuerfreie Noten- reserve mit 346 Mill. Mark um 217 und 330 Mill. Mark höher als in jenen Jahren. Die Wechsel- und Lombardanlage abzüglich der Privatguthaben bleibt gegen 1911 um 340, gegen 1910 um 260 Mill. Mark zurü>, und im leßten Jahrzehnt zeigen nur die Jahre 1904 und 1908 eine geringere Belastung dieser Konten. Sehr ‘erfreulih ijt, worauf bereits in der leßten Sißzung hingewiesen wurde, daß es im Laufe des Jahres gelungen ist, unseren Metallshaß wesentli<h zu stärken und damit die Position der Reichsbank zu kräftigen. Der Goldschaß der Reichsbank insbesondere geht, troßdem be- reits 60 Mill. Mar? dem neuen Kriegsschaßz zugeführt und durch Reichskassenscheine erseßt sind, mit 1254 Mill. Mark um 419 405 473 Mill. Mark über den Stand der drei Vorjahre hinaus. Auch hier aber muß für den Vergleich das Jahr 1912 ausscheiden. Während die beiden Jahre 1910 und 1911 vom 23. September bis 23. November einen Zustrom von durchschnittlih 30 Mill. Mark Gold gebracht hatten, zeiale_ das Jahr ‘1912 infolge der Pank êiten Abfluß von 101 Mill. Mark, also eine Differenz von von etwa 131 Mill. Mark. Diese sind inzwishen wohl vollständig zurü>geströmt, sodaß im übrigen das Jahr 1913 einen weiteren Goldzufluß von rund 288 Mill. Mark gebracht hat. Jn diesem Zusammenhang wird auh eine Mitteilung über die Goldbewegung für Deutschland in diesem Jahre inter- essieren. Eingeführt sind bis 26. November 354,4 Mill. Mark, ausgeführt 57,6 Mill. Mark, fodaß die Mehreinfuhr 295,8 Mill. Mark beträgt (1912 nur 157 Mill. Mark). Die Reichsbank hat angekauft oder an aus dem Ausland zurügeflossenen deutschen Goldmünzen erworben 332,6 Mill. Mark, wieder abgegeben 41,9 Mill. Mark, s\sodaß sie für ihre Beslände etwa 290 Mill. Mark hat erwerben können. Goldausgänge find auch in der allerleßten Zeit nicht vorgekommen. Der November zeigt eine Einfuhr von 20 Mill. Mark Gold und eine Ausfuhr von 1 Mill. Mark. Durch diese Kräftigung des Standes der Reichsbank und die Erhöhung ihres Metallbestandes is au<h zurzeit wenigstens eine Besserung der Deckungsverhältnisse erreicht, die in den früheren Jahren in einer geradezu bedenklichen Weise zurü>kgegangen waren. Das Verhältnis von Metall gegen Noten, das am 23. November in den drei Vorjahren 70 69,4 63,6 Proz. betrug, stellt sih jeßt auf 83,9 Proz. Das Verhältnis von Metall gegen Noten und fremde Gelder ift von 48,2 48,6 45,7 auf 59,5 Proz. gestiegen, und das Verhältnis der Noten zum Metall nah Abzug dés fremden Geldes von 24,8 26,2 24,5 auf 43 Proz. Der deutsche Geldmarkt hat infolge der Abschwächung in Kon- junktur und Börsenverkehr im Laufe des November eine gewisse Erleichterung erfahren, die ihm im Vergleich mit den übrigen Geldmärkten ein verhältnismäßig günstiges Aussfehen gibt. Ob sie anhalten wird, muß abgewartet werden. Jedenfalls darf niht verkannt werden, daß die nächsten Monate starke Ansprüche an den Geldmarkt stellen werden, daß ferner diese Erleichterung sich bisher no<h nicht auf den Kapitalmarkt übertragen | hat, hier vielmehr die Anspannung no< unvermindert fortdauert, und daß auch die großen benachbarten Geldmärkte no<h eine bemerkenswerte Anspannung und ein Teil der Devisenkurse insbesondere London und New York eine für diese Jahreszeit erhebliche Versteifung zeigen, sodaß das Reichsbankdirektorium zu einer Aenderung des Dis kontsaßes keinen Anlaß sieht.

Der Zentralaus\chuß erklärte sih mit diesen Ausführungen einstimmig einverstanden. Schließlich genehmigte er die Zahlung der zweiten Abschlagsdividende von 13/, Proz. auf die Erträge dieses Jahres für- die Reichsbank-Anteilseigner und die Zu- lassung einiger Stadtanleihen zur Beleihung im Lombardverkehr der Reichsbank.

(Aus den tim Reichsamt des Innern zusammengestellten

as Zweite Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Freitag, den 28. November

eNachrichten für Handel, Industrie und Land- wirts<aft “.)

Winke für den Handel mit Malta.

Der Kaiserliche Konsul in La Vallette berichtet :

Beit der vielleiht no< re<t lange andauernden Krisis am Plate und bei der Unsicherheit der augenbli>liben Verhältnisse der Kunden (fie können heute no< gut und über kurz {hon ni<t mehr ver- trauenswürdig sein) kann niht oft genug wtederholt werden, daß Handelsbeztehungen auf Malta günstigerweise nur mit Hilfe von einwandfreien Vertretern eröffnet werden können. Es lieat daher im eigensten Interesse der deutshen Kaufhäuser, daß fie si< um wirklih gute Vertretung umsehen und zu diesem Behuf sich bei guten Auskunfteien vorher unterrichten, ehe fie st< an einen Vertreter binden. Bei der hier herrshenden großen Geschäftsfreiheit drängen \ih so manche Leute als Vertreter auf, die meist gar keinen Begriff vom Handelsgewerbe haben, aber au< kein Vertrauen verdienen. Das Kaiserliche Konsulat ist immer gern bereit, auf Anfragen hin Aus- künfte von vertrauens8würdigen Personen am Plate einzuholen.

Konkurse im Auslande. Rumänien.

Sc<luß der der

Forderungen Verifizierung bis am

Anmeldung

Handelsgeriht | Name des Falliten

| |Alexe N. Negoescu,|23. November/|25. November/ | Str. Nacovlta 6. Dezbr. 1913/8. Dezbr. 1913 Grand 18 | J. Nubtustein, Soseaua Vitan 69

Ilfov (Bukarest)

| 27. November/|29. November/ | 10. Dezbr.1913/1SDezbr.1913 Rubin Juster |3./16 Dezbr. | 4./17. Dezbr. | (verstorben), 1913 | 1913

| Str. Labirint 19 | /

|

Jsac Abramovici, 26. November/|/28. November/ Calea Grivitei 309 |9. Dezbr. 1913/11. Dezbr.1913 Anna Cereanu, |7./20. Dezbr. [10./23 Dezbr.

| 1913

Calea Victoriet 76 | 1918

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 27.November 1913:

RNRuhrrevier Oberschlesis<es Revier Anzahl der Wagen

Ge 020499 13 400 Nicht gestellt . _—

Die Darmstädter Bank errichtet laut Meldung des „W. T. B.* aus Berlin am 1. Januar 1914 eine Niederlassung in Mainz unter Uebernahme der Geschäfte der dortigen Bankfirma E Heidelberger & Co., an der fie bisher kommanditarish be- eiligt ist.

Die J\olierrohrfabrikanten, die im vergangenen Jahre eine Preisvereinigung gegründet hatten, haben laut Mêéeldung des

in Form einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu errichten, um unter Berücksichtigung eines angemessenen Nuzens für den Zwischenhandel ihre Produktion in Deutschland gemein\<haftli< e en Eine Aenderung des Preisstandes hat nicht statt- gefunden.

DieNöhrenwerke traten gestern laut Meldung des ,W.T.B.“ aus Düsseldocf zu einer Stßung zusammen. In der wichtigsten Frage, der Quotenfrage, ist eine Einigung erzielt worden.

Der Aufsichtsrat der NorddeutshenSpritwerke bes{Gloß laut Meldung des „W. T. B.* aus Hamburg, na< Vornahme der gleihen Abschreibungen wie im Vorjahre, die Verteilung etner Dividende von 16 9/9 wie im Vorjahre vorzuschlagen.

Budapest, 27. November. (W. T. B.) Der Generalrat der Desterreihis<- Ungarts<hen Bank ermäßigte den Diskont auf 55 und den Lombardzinsfuß auf 6%/q. Der Bericht des Generalsekretärs der Oesterreichis<h Ungarischen Bank motiviert die Zins- fußermäßigung mit der Entwi>klung der Verhältnisse des Geldmarkts. Cine weitere Erleichterung heine sih anzubahnen, die abgere<neten Wechsel hätten eine kürzere Laufzeit als sonst, die ausgeltehenen Bar- ilt flôssen rascher zurü> und die Devisenkurse gestalteten \i< günstig.

London, 27. November. (W. T. B.) Bankauswets. Total- reserve 27456000 (Zun. 588 000) Pfd. Sterl, Notenumlauf 28 416 000 (Zun. 13 000) Pfd. Sterl., Barvorrat 37 423 000 (Zun. 603 000) Pfd. Sterl, Portefeuille 29 591 000 (Zun. 1 604 000) Pfd. Sterl., Guthaben der Privaten 40 724 000 (Zun. 2 476 000) Pfd. Sterl, Guthaben des Staates 9 749 000 (Abn. 862 000)

fd. Sterl., Notenreserve 25 933 000 (Zun. 591 000) Pfd. Sterl,

egierungssicherbeit 11 185 000 (Abn. 600 000) Pfd. Sterl. Prozent- verhältnis der Reserve zu den Passiven 542 gegen 55 in der Vor- woche. Clearinghouseumsaß 289 Millionen, gegen die entsprehende Woche des Vorjahres mehr 13 Millionen.

Paris, 27. November. (W. T. B.) Bankausweis. Bar- vorrat in Gold 3 526 097 000 (Zun. 33 000) Fr., do. in Silber 643 031 000 (Zun. 2 670 000) Fr., Portefeuille der Hauptbank und der Filialen 1 596 472 000 (Zun. 145 871 000) Fr., Notenumlauf 9 648 798 000 (Abn. 21 449 000) Fr., laufende Re<nung der Privaten 805 088 000 (Zun. 156 335 000) Fr., Guthaben des Staatsshaßzes 908 402 000 (Zun. 12 824 000) Fr., Gesamtvors{hüfse 733 085 000 (Abn. 9 879 000) Fr., Zins- und Diskonterträgnis 29 863 000 Fr. (Zun. 876 000 Fr.). Verhältnis des Barvorrats zum Notenumlauf 73,80 gegen 73,47 in der Vorwoche.

Berliner Börse für ultimo Reichsanleihe 764, 3 9%

Rente 764, Argen-

Liquidationskurse der November 1913: 3% Deutsche Preußische Konsols 76,20, 3% Sächsische tinishe 5 9% Anl. 1890 99, Buenos Aires 3140/9 Pr. 67, Chinesishe 5 % Anleihe 1896 974, Chinesishe 44% Anleihe 1898 90, Japanishe 4x5 9% Anleibe 90x, Italienis<he 32 9% Rente 973, Desterreichishe amortisierte Eisenbahn 92, A giesishe unif. Ill. Anleihe 632, Nussishe 49% Anleihe 1880 88, MNRussishe 34% Anleihe 1894 78x, Russische 39% Anleihe 1896 72}, Russische 40/6 kons. Anleihe T- und 11 1889 884, Russishe 4% Anleibe 1902 904, Russische 4% Staatsrente 92}, Spanische 49% Rente 894, Türkische unifizierte Anleihe 03/06 883, Türkishe 400 Fr.-Wse 170, Ungarische 4 9/% Goldrente 83, Ungarische Kronenrente 804, Buenos Aires 6 9/9 Stadtanleihe 102, Lübe - Ee Eisenbahn 180, Schantung Eisenbahn 1221, Elektrishe Hochbahn 1304, Große Berliner Straßen-

attien Lit. B 229, l1 e Oriental. Eisenbahn-Betr. 189, Südösterreichishe (Lombarden) 224, Baltimore-Ohio 93, Canada Pacific 2277, Pennsylvania 1103, Anatolier 60 9% 1183, Stalienis<e Meridional 1053, Italienis<he Mittelmeer 50, Luxemb. Prince-Henri Eisenbahn 1604, Deutsch-Austral. Dpf. 1797, Hamburg - Amerikanische Packetf. 130, i SOBA Nel ellshaft 1643, Hansa Dampsschiffges. 2654, Norddeutscher

oy 3, Commerz- und Discontobank 1064, Darmstädter Bank 1152, Deutsche

„W T. B.* aus Berlin nunmehr beschlossen, eine Verkaufsstelle |

1913.

Oesterreichish - Ungarishe Staatsbahn - 1533,

Hamburg - Südamerikanische

Azow-Don 2403, Berliner Handels-Gesellschaft 156, Bank 2473, Diskonto-Kommandit-Anteile 184, Dresdner Bank 1487, Nationalbank für Deutschland 115}, Oesterreichishe Kredit 200, Oesterreichishe Länderbank 134, St. Petersburger internationale E 2023, Russishe Bank für auswärtigen Handel 1564, Schaaffhausen her Bankverein 1054, Wiener Bankverein Wiener Unionbank 150, Allgem. Elektricitätsgesells<haft 2425, 15922, Bochumer Gußstahl 2053, Consolidar. Deutsh-Luxemburg. Bgw. 1287, Deutsch-Uebersee.- Elektr. 1634, Dynamite Trust 169}, Elektr. Ucht- u. Krastanl. 1264, Elektr. Untern. Zürich 181}, Gelsenkirhen Bergw. 1743, Gef. f. elektr. Untern. 155%, Harpener Bergbau 173, Hohenlohe- Werke 1294, Kattowitzer Bergbau 2254, Laurahütte 1497, Naphta Prod. Nobel 414, Oberschl. Eisenbahnbed. 847, Oberschles. Eisen-F. Caro-H. 604, Orenstein u. Koppel 1604, Phönix Bergbau 2324, Rheinische Stahlwerke 146), Rombacher Hütten 151}, Schu>ert Glefktrizität 1472, Siemens u. Halske 2105, Türkische Tabak 214, South West Africa 113, Rusfishe Banknoten 2153.

132, Aumet-Friede Schalke 318,

Amtlicher Marktberiht vom Magerviehhof in Friedrihsfelde. Wochenbericht vom Geflügelmarkt für die Zeit vom 21. November bis 27. November 1913.

Frische Zufuhren: Freita Sonn- Sonn- Mon- Diens- Mitt- Donners- 9 abend tag tag tag woh tag Stüfd>: Gänse « 4000 4400 1100 6600 8800 6600 2000 it a 1700 _-- 600 Que Gesamtausftrieb: 33 500 Gänse, 2300 Enten. Verlauf des Marktes: Bei {wacher Zufuhr Geschäft recht flott. Cs wurde gezahlt für das Stü: a. einé Gänsê. «4002460 bee Gin S A0 OIO Prima-Gänse 5 50—6,30 . Enten R 2,90—2,90 E —,— . Huhn (junges) L (altes) De S E M @ R

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.

Hamburg, 27. November. (W. T. B.) Gold in Barren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gb., Silber in Barren das Kilogramm 80,50 Br., 80,00 Gd. ?

Wien, 28. November, Vormittags 10 Uhr 40 Min. (W. T. B.) Einh. 4 9% Nente M./N. pr. ult. 81,80, Einh. 4 % Rente Januar/Juli pr. ult. 81,70, Desterr. 4 9/6 Rente in Kr.-W. pr. ult. 32,30, Ungar. 4 9% Goldrente 99,45, Ungar. 4 9% Rente in Kr.-W. 81,30, Türkische Lose per medio 237,00, Orientbahnaktien pr. ult. 366,50, Desterr. Staatshahnaktien (Franz.) pr. ult, 703,50, Südbahn- gesellshaft (Lomb.) Akt. pr. ult. 107,590, Wiener Bankvereinaktien ——,_ Oesterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 628,50, Ungar. allg. Kreditbankaktien —,—, Oesterr. Länderbankaktien 522,50, Unionbank- aktien 593,00, Deutsche NReichsbanknoten pr. ult. 117,72, Brüxer Kohlenbergb.-Gesellsh.-Akt. —,—, Oesterr. Alpine Montangesell- shaftsaktien 825,50, Prager Eisenindustrieges.-Akt. 2745, Türkische Tabakaktien 413,00. Unter Nachwirkung der gestrigen Diékont- ermäßigung der Oesterreichis<-Ungarkshen Bank sowie im Anschluß an das Ausland fest. i

London, 27, November, Nahm. (W. T. B.) Silber prompt 261, 2 Monate 26/,¿ Priyatdiskont 413/;. Abends. 2X3 0/6 Engl. Konsols 735. Bankeingang 228 000 Pfund Sterling.

Paris, 27. November. (W. T. B.) (S@W{luß.) 3% Franz. Nente 86,67. 5

Madrid, 27. November. (W. T. B.) Wew#fek auf Parts 106,40.

Lissabon, 27. November. (W. T. B.) Goldagio 20.

Rio de Janeiro, 27. November. (W. T. B.) Wechsel auf London 169/54

tur8berihte von auswärtigen Warenmärkten.

Essener Börse vom 27. November 1913. Amtlicher Kursberiht. Kohlen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Rheinisch- Westfälishen Kohlensyndikats für die Tonne ab Zeche.) 1. Gas- und Flammfkohle: a. Gasförderkoßhle 1250—14,50 4, b. Gas- flammförderkohle 12,25—13,25 M, c. Flammförderkohle 11,50 bis 12,00 4, d. Stüdfohle 14,00—15,50 Æ, e. Halbgesiebte 13,50 bis 14,50 6, f. Nußkohle gew. Korn T und Il 1425—15,00 4, do. do. IIT 1425—15,00 46, do. do. IV 13,75—14,50 4, g. Nuß- grußkohle 0—20/30 mm 9,00—10,00 46, do. 0—50/60 mm 10,50 bis 11,29 Æ, h. Grusfohle 8,00—10,75 M; II. Fettkohle: a. Förder- kohle 12,00—12,75 Æ, b. Bestmelierte Kohle 13,00—13,50 #4, c. Stü>fohle 14,00—14,50 A, d. Nußkoble, gew. Korn I 14,25 bis 15,00 6, do. do: IT 14,25—15,00 4, do. do. IIF 1425—15,00 Æ, do. do. IV 13,75—14,50 #6, 6. Kokskohle 1325—14,00 4; ITI. Maagere Kohle: a. aat 11,25—12,75 #Æ, b. do. melierte 12,25—13 25 MÆ, c. do. aufgebesserte je na< dem Stü>- gehalt 13,25—14,75 #, d. Stüdfoble 13,75—16,25 M, e. DUT kohle, gew. Korn I und T1 15,75—19,00 4, do. do. III1 16,50 bis 20,00 4, do. do. IV 12,256—14,75 6, f. Anthrazit Nuß Korn 1 20,50—22,00 Æ, do. do. II 22,00—26,00 4, g. Fördergrus 10,25 bis 11,25 Æ, h. Grusfohle unter 10 mm 7,25—10,00 4; IV. Koks: a. Hochofenkoks 16,50—18,50 4, b. Gießereikoks 19,00—21,00 Æ, c. Brechkoks 1 und 11 21,00—2400 4; V. Briketts: Briketts je nah Qualität 11,50—15,00 46. —Die näthste Börsenversammlung findet am Montag, den 1. Dezember 1913, Nachmittags von 3F bis 43 Uhr, im „Stadtgartensaale*“ (Eingang am Stadtgarten) statt.

Mag deburg, 28. November. (W. T. B.) Zu>erberi<t. Korn- z¡u>er 88 Grad ohne Sa> 8,85—8,95. Nachprodukte 75 Grad o. S. 7,00—7,074. Stimmung : Nuhig. Brotraffin. I ohne Faß 19 00—19,25, Kristallzu>er 1 mit Sa —,—. Gem. Raffinade m S. 18,75 —19,00. Gem. Melis T mit Sa> 1825—18,50. e Still, Rohbzu>er 1. Produkt Transit frei an Bord Hamburg: November 9,427 Gd., 9,45 Br., Dezember 9,40 Gd., 9,421 Br., Januar- März 9,527 Gd., 9,55 Br.,, Mai 9,75 Gd., 9,777 Br., August 995 Gd., 10,00 Br., Oktober-Dezember 9,777 Gd.,, 9,80 Br. Nuhia. Wochenumsaß 548 000 Zentner.

Côln, 27. Novembèér. (W. L. B.) Rüböl loko 70,00, für

Mai 67,50. Bremen, 27. November. (W. T. B) S@malz. Nuhig. Doppeleimer 583. Kaffee,

bahn 1554, Hamburger Straßenbahn 173, Buschtehrader Eisenbahn-

Loko, Tubs und Firkin 572, Stetig. Baumwolle. Matt. American middling loko 663.