1914 / 22 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Theater und Musik.

Lessingtheater. sehr widerspruhévollen Eindru> mate die Tragödie „Simson“ von Frank Wedekind bei ihrer Ecstaufführung im Lessingtheater am Sonnabend. Der Dichter hat si< im äußeren Aufbau der Handlung im wesentlihen an die biblishe Ueberlieferung

Einen

gehalten. Simson, der Philisterbesieger, wird au<h bei Wede- kind von Delila überlistet, die ihm das Geheimnis setner

Stärke entreißt und ihn im Sglafe seiner Lo>ken be- raubt. Nachdem sie ihn von ihren Volksgenofsen hat blenden lafien, muß er Skiavendienste in der Mühle pon Gaza verrichten. Auf einem ¿Feste in der Tragödie bei der Hochzeitsfeier des Philister- fürsten Og von Basan mit der Dircne Delila gewinnt Simson, bon seinen Feinden auf das s{<ma<vollste verhöhnt, seine Stärke wieder. Er reißt das Säulenportal des Dagontempels ent, T dessen Vo! hof das Fest stattfindet, so daß die fallenden Mauer- trümmer ihn und seine Pciniger begraben. Der erste Ukt, der mit der Blendung Simsons ließt, übte eine re>t starke Wirkung aus. Zum Teil lag das an dem Stoffe, der noh nit durh allzu viele Spiy- findigkeiten bes<wert schien, zum Teil an der dichteriscen Kraft Wedekin ds, die hier tr-y manches Gewagten am deutlihsten zutage trat. Im zweiten Akt verliert \si< der Dichter allzusehr in sein Lieblingethema, den Kampf der Geschlechter miteinander, indem E Weib als Dirne zur Be esiegerin des wehrlos gemahten Manne wird. Delila spielt sowobl mit dem armen, blt elen Simfon als mit dem Philisterfürsten Og von Basan. Aber seltsamer- weise findet dies er, der fh bis dahin wie ein Ae gebärdet hat, im legten * Akt die Kraft, der eben zu seiner Gemahlin erhobenen Dirne um ihrer vielen Sünden willen die Kehle zu dur<s{neiden, Der furhtbar gepeinigte Simson dagegen hält an seinem Ge! ihl für Delila fest, er reißt sogar die Säulen des Tempels erst dann nieder, G der Todetschiei der Gemordeten verklungen ist. Von eirer olgerichtigen , sicheren Gharakterzet<aung it also bet den män lichen Hauptgetalte n des Dramas nicht die Nede. Delila be- figt eher einen S<himmer wirklichen Lebens. Tilla Durieox spielte fie un erli reizvoll und mit einer geshmeidigen Sicherheit, die ver- riet, daß sle în i der Du führung derartiger Kufgaben e ifterin ist. Die Rolle des Simson lag in Friedrih Kayßle-s Händen. Ec holte

heraus, was herauszubolen war, und hatte bes: nders eid nach der Blendung große Momente. Auch die Szene in der Mühle, wo Delila in Gegenwart des Blinden nit dem uten Vg Ur Liebesspiel au u adelle e Uta

die Kraft seiner Darstellung. Og von Basan birgt fast mehr no< als Simson unvereinbare Wide rsprüche in fih. Alexander Nottmann, der ihn darstellte, bemü hte sich, seiner Aufgabe na< Msglichkeit ge- ret zu werden. Die anderen rad len bieten ¿zum Gestaltenschaffen faum Gelegenheit. Sie streifen oft an die Karikatur. Wider- {pru<h8voll wie das Stü, 4 tro allem, von der eigenartigen Begabung Wedekinds bis zu einem gewissen Grade getragen wurde, war au<h scine Aufnahme von seiten des Publikums. Neben Beifa Üsäußerungen und Rufen nah dem Verfassec, wurden au<h energis{<? Töne der Mißbilligung deutlih vernebmbar. Die beiden ersten Akte, die innerlih reicher find machten entschieden einen günstigeren Eindru> als der leßte. ‘Am Schluß ecs<ien Dr. Eloefser, der Dramakturg des Le'sirgtheatcrs, auf der Bühne, um dem Publikum; im Namen des abwesenden L Verfassers für die freundlihe Aufnahme des Stückes zu dan fen, was wiederum den Widerspruh der den Stücke nicht freundlich" Gesinnten hervorrief.

Komödienhaus.

„Kamm ermusit nènnt sich ein Lusispiel von Heinrich Zlgen stein, das am Sonnabend im Komödienhause dem Publikum Zut gef iel und voraugesi<tli< dort auf längere Zeit den Spielplan beherrs<en wird. Die \<{<wankartige Handlung des Stücks führt h das für Werke dieser Gattung besonders beliebte Milieu eines Hoftheaters in einer feinen Herzoglihen Residenz, wo ein lyrischer Tenor gesuht wlrd. Die geeignete Persönlifeit wird in Nudolf jon Niemeyer bald gefunden: er hat alle erforderlihen Eigen- haften für die thm zugedachte fün stlerische Stellung, aber er e M r heiratet, und die in Theaterdingen den * Ausschlag gebende Herzogin- witwe verlangt, daß nur unverheiratete Sänger angestellt ea Die Verwi>lungen en eee nun dadurch, daß die junge Frau tes Tengozisten si< für dessen Schwester ausgibt, während ein der juugen Ghe entsprossenes Kind verste>t gehalten wird. Schwicrig

- 3

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Kammerspiel Dienstag, Abends 8 Uhx : Bürger Sc)ivpel.

Theater.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Auf Allerhöchsien Befehl: Gala-

vorstelli 119. Das Abonnement, die| Sonnabend: Wetterleuch

E. Var

Zum 25. Male:

Mittwoch und Freitag: Die Pariserin. nrr Mes laŸt « . . 2 Pose, M. Donnerstag: Torquato Taffo. mit Gesang und Tanz von Arthur | Musik von Heinri Reinhardt. Mittwoch und

wird die Lage des Paares, da ibm dle Herzoginwitue als Zeichen besonderer Gewogenheit Wohnung im Kavalier- hause anweisi, wo sie ihre Schüzßlinge in ihrer nächsten Nähe haben will. Bei Gelegenheit eines von ihr befoßlenen Kammermusit- abends im Kavalierbaufe platt die Bombe. Vor versammelter Hof- gesellshaft erscheint unecwartet im Nachtgewande das aus dem Schlaf erwate Kind des Ebepaars. Entrüstet verlassen die Anwesenden den Saal, denn man nimmt nun an, daß die vermetintlihe Schwester des Tenoristen seine Geliebte sei. Die Aufklärung und der vom Zuschauer vorausgeahnte - versöhnlihe Ausgang bilden den JIn- halt des etwas s<wäher geratenen dritten Akts des zwar unter- haltsamen, aber aud wenig wahrsheinlihen Spiels. Die unter Ernst Wehlishs Negie im flottejsten Tempo gehaltene Aufführung trug üker alle Bedenklichkeiten leiht hinweg. Otto Gebühr gab den Tenoristen mit einem fein angedeuteten Zuge von Selbstgefälligkeit, die bie Figur zu einer fesselnden „Gharakterstudie erbob. Mit Vergnügen begegnete man auch wieder Ida Wüst auf einer -Berliner Bühne; sie

“spielte die jufige Frau des Sängers mit jenem Humor, der ihrer

Darstellung stets ein besonderes Gepräge gibt. Olga Engl als Herzoginwitwe vnd Eugen Burg als Theaterintendant, Walter Stein- be> als Prinz waren die anderen vorzüglichen Vertreter der Haupt- rollen in dem durchweg ciner Großstadtbühne würdigen Zusammenspiel.

Im Königlichen Opernhause findet moraen, Dienstag, Galavorstellung aus Anlaß des Geburtstagsfestes Szinzr Majestät des Kaisers und Königs statt. Aufgeführt wird der erste Akt von G. Meyerbeers „Afrikanerin“ in neuer Ginftut ie:ung and Ausstattung unter der musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors Bleh. In den Hauptrollen wirken die Damen Andrejewa- Skilondz, Hafgren- Waag, Rothauser, mit den Herren Bahmann, Forsfell, Jadlowker, Knüpfer, van de Sande und Sommer mit. (Anfang 8 Uhr.) Das Abonnement ifi aufgehoben. Etn Verkauf von Eintrittskarten findet nicht statt.

Morgen geht im Königlichen Schau ¿spielhaufe anläßlih

der Geburtstagéfeier Seiner Majestät des Kaisers und Königs das vater ländische Schauspiel 1812" von Otto von der Pfordten in Szene. Den General York spielt "Herr Patry, ten Napoke eon Herr u Außerdem sind ta größeren Nollen beschäftigt: die Damen Abich un MNessel sowie die Herren Böttcher, von Ledebur, Werra ; Müblbofer Vogt, Nallentin, Mannstädt, Vollmer und Tandar.

In den Kammer spielen des Deutschen Theaters geht als nächste Erstaufführung die Komödie „Der Snob*®* von Karl Sternheim in Szene.

Die Spielzeit des Potsdamer Naturtheate in diesem Jahre am 17. Mai mit dem zweiaktigen Kieder: und Heimatspiel „Alt Potédam oder Die erste Eisenbahn“ von Arel Delmar.

Mannigfaltiges. Berlin, 26: Januar 1918.

Der hiesige Architektenverein ve ranstaltet an

d. I., Abents 727 Uhr, im Swinkelsaale \ci ines Bere inshauses, Wil- = - J ! c f. N! helmftraße 92 93, eine Gedenkfeier für seine verstorbenen Mit-

glieder Otto March und Hetno Schmi eden.

Außer in vielen arderen Geg enden baben aud) die See- und Oa Sisder an der Küste des Regierungsbezirks Danzig bei der auß ergewöbnlih L aes ar großen

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Schaden, tnébesondere an Booten und Negen, aber au an Gebäuden, r

Gärten und Vorräten erlitten. Es handelt si hierbei fn ter Haupt sahe um ärmere Sh'ffer und Fisheèr. Die Höhe des Gesamt-

eit nc< gar n!<t übersehen. Weitere Geld -

enden an das ständige Hllfsïomitee für die durh Hochwasser betroffenen Hilfsbedürftigen werden dringend erbeten. Die Geschäfts- telle des Komitees befindet sich in Berlin NW., Alsenstr. 19,

schaden 18 [äßt fi zur Z

T T

Breslau, 25. Januar. (W. T: B) In der vergangenen Nat hat der im erfien Sto etnes Hauses der Weißgerb en gasse wohnhaf s 48 jährige Dachde>ermeister Y Merz [id felbst, seinen 1 ; jähriger Sohn Rein hold, f seinen 3 jährigen S Sohn Paul, seine Hibhrias Tochter Mathil»e, seine „Eo Jakt:re i Sn E a Frau Heider, dte Vin die Wirtschaft Mde und deren P

die Rohrleitung cin.

Nichte, die Näherin Ferenz, durh Leu>tgas vergiftet. Merz

war Witwer. Er hatte Abends den Gaëauto:naten im Vorraum der Wohnung und dle Verbindungêtüren der drei Wehnzimmer geöffnet und si< dann s{lafen gelegt. Am Sonntag vormittog ‘utde>te man

die fe<s Leichen, deren Tod {hon vor fünf bis se<5 Stunden ein- getreten war. Der Beweggrund ift unbekannt. Breslau, 26. Januar. (W. T. B.) Wie dle „Schlesische

Zeitung“ aus Rei henba< meldet, ‘herrscht im Eulengebirge seit Sonnabend starker Sthneesturm. Die Züge der Eulen, gebirgsbahn, die zwischen Silberberg und Reichenbach verkehren, sind gestern vormittag im Schnee ste>en geblieben. Der Stu rm dauert heute unverändert an.

Bobrek bei Beuthen, 26. I (W. T. B.) Am Sonn- abend stiegen mehrere mit der Ausbesserung der Ocs in ter Donnersmar>hütte beschäftigte M nie aure troß _Verbotes in

Drei Monteure rourden betäubt, von

zanuar.

Denen zwei CerIlialen.

London, 25. Sanitar : (W. L. B: Der Flieger Le Temple ist heute nahmittag bei Hendon abgestürzt und ha dabei den Tod gefunden.

Glasgow, 24. Januar. (W. T. B) Heute vormittag

plodierte im Botanischen Garten etne fleine B ombe, dirs die die Treibhäuser beshädigt wurden. Spä fter fand ein Wäter eine zweite Bombe. Es wird vermutet, daß es sih< um eine Tat von Anhängerinnen des Frauenstimmre<hts bandelt.

Paris. 24: Januar. (W. L. L G.) Heute vormittag fand das feierliche Leihenbegängnis des Generals Picquart auf Staatskosten statt. Der Prásident Poincaré war persönli zugegen, als der Sarg mit dem Ent\sclafenen auf dern Nordbahnhof eintraf. Der Zug erreihte zwischen dem Spalier einer zahlreichen Menge den Kirchhof Père-Lachaise, wo die Einäsherung stattfand. Unter dem Trauergefolge wurden außerdem bemerkt der frühere Präsident Fallières, “alle ‘Minister, das diplomatische Korps, die geset- gebenden Körversc2ften und andere.

taa, 25. Sanuar. (2B. B.) Dur den E isbrewher ZSELMal nd dreizehn D aores aus dem Eis befreit worden. (Vgl. Nr. 20 d. Bl.) Von dkcsen wurden fünf in den Hafen ¿t geldie E die andern wurden dur< den Wind in südwestlißer Nichtu wieder abgetrieben. Heute sind der „Jermak“ und der “Dertul es" zehn Vampfern zu Hilfe gekommen, die Riga am 19. d. M. verlassen hatten und dur Treibeis ab- getrieben wurden. Die Arbeit der Eiébrecher ist dur< Sturm, Nebel und Regen sehr ers<wert.

Fs maïl (Bouvernement Bessarabien), g A: r. (W. L. B) Da die Donau dur< Eisblö>e und Schn masse M De I op Et ist, trat cine Uebers<hwemmung ein, die Grobe Schaben un ter der an den Gluzufern ansässigen Bevölkerung Bessarabiens verursachte. Viele Häuser stehen unter Wasser. Die Behörden haben eine Hilfs- tâtigkeit eing A Viele fremde mit Getreide beladene Schiffe liegen bei Ismail, Kilia und Reni im Eise fest.

, 24. Januar. (W. T. B.) Infolge des Eises ist d ahrt auf der Schelde zwi ischen Gent uad Antroerpen lee G6 Die E im Hafen von Antwerpen wird täg!ih {<wieriger, sodaß weite Verkehrsunterbrehungen unausbleiblih find,

| - wenn die Kälte alda sollte.

(W. E B.) Der : Seismograph

i in Dakland am Ostufex der San

te gestern abend um 7 Uhr 33 Minuten ein

en an. In San Fran ncisco und Oakland klirrten (>

I is ¡tes Erbe f Schaden ist niht angeri<tet worden.

T ,

die Fensterschetiben,

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten

Beilage.)

an aa Wi eibendainmet Abends $8 Uhr: | Dienstag,

4 Brücke. Gretl.

Dienstag,

LivpsDit und K. Bernstein - Sawersky.

ten. ZUPPl L Musik von Leon Jessel,

Thuatee am Voll De

Abends 8 Uhr: Operette in drei Willner und Mob.

flindworth- S R Saal. Prinzeß | Dienstag, Abends $8 Uhr: Kouzert von Aften von | Margarete Cloß (Alt) und Robert Bodanzky. | Mayer (Tenor).

folgende Tage: Prinzeß

stän! igen Neserzate sowie die Dienst- und _— L Gretl. {l 1.2% Diens MK ouh8 Gre ivláge sind_ aufgehoben. Fackeltauz Mittwoch und folgende Tage: Wer | Sounabend Nachmittags 4 Uhr: Die | 4 Blüithner Saul. g L, ; b C L a0 L 5onds | zuleht lacht Sonnabend, Tagumittags n". —*|8 Uhr: Synmphonischer Abend mit de von Giacomo Meyerbeer. a Neu Berliner Theater. Dienstag, Abends | ¿utent 6Yt « + ++ Schiffbrüchigeu “F R {3 R eft diert: Afvike Att. | A x verstärkten Blüthner - Orchester Voit ei ih UDIETT : Die fc anerin. 1, « 8 Ubr: Wie ett im Mat. Po cfe mit E Er E E E Ce Üm 7 Q Lt N on Giacomo Meyerbeer. Text von | G2: E E E E Paul Ernft Haechuer (Dirigent). 2 E A C h Geana Und Lal in bier Bilder n von 20 L i N

gòône Scride, deuts von Ferdinand | Bernauer und Sganzer. Vthiliertheater. O. (Wallners- Cusispielhaus. ( (Friedristraße 236.) L

Gum ert. Musi falishe Leitung: Herr ralmußsifdirektor Ble. Anfang 8 Ühr. <auspielhaus. 27. A nezienta vor- stellung, S812. Schausptel in fünf Aufzügen von Otío von der Pfordten. MNegie: Herr ODberregisseur Patry. An- fang 7 Uhr. Mittwoch : meutsvorsteil lung. AufAllerhöchsten Befehl: Théâtre paré. Im vierten Rang sind die VDienst- und Freipläßze fowie die ftändigen Nelervate aufgehoben. Kerkyra Ein Fest- spiel. Zwet Bilder aus Vergangenheit und Gege nwart bon Joseph Lauff. Die zur Handlung gehörende Musik unter teilweiser Benußung vorhandener Origtnalmelodien von Ioseph Schlar. Anfang 8 Uhr. Schauspielhaus. 28. Abonnementbvor-

Mittwoh und feclgende einst iw Mai.

Tteater in

Opernhaus. 17. Abonne- | Föuiag (Gewöhnliche Preise.) | in 5 Aufzügen von William

Mittwo5 Ÿ: Die Kroubra Nihard Ix.

Zomsdienhaus. Die:

Mittrooch und folgende

der Königgrüäßer Straße. Dienstag, Abents 73 Uhr: Tichard TUL. Ein

Donnerstag und Sonnabend :

Freitag: Die fünf Frankfurter.

18tag, Abends 83 Ubr : Kammeriumufik. Lufispiel in drei

Akten von Heterihß Ilgerstetn. Tage: Fammer- | [ottenburg,

Wie theater.) Dienstag, E 8 U Bas ihr wollt. Lustspiel von William | Fliege. Shakespeare. Mittwoch: Meyers. Donnerstag: Was ihr welt.

_| Charlottenburg. Dienstag, Nac- Trauerspiel | mittags 34 Uhr: Zopf und Schwert. Shakespeare. | Lustspiel in fünf Aufzügen von Karl |8 Uhr: ué. Gußkow. Abends 8 Uhr: König | Male: Herodes uud Mariamne. Eine Landsberger

Tage:

9

De bbel.

Donnerstag: Weh’ dem, der ligt!

Deutsches Opernhaus. (Char-| S@önfeld.)

Bismar> - Straße 34—37,.

Ihr: Dienstag, Abends 8 Uhr: Die spaniste Schwank in drei Akten von Franz und Ernst Bach. s Mittwoch und folgende Tage: Die

\Panishe Fliege. O 1914.

Residenztheater. Dienstag, Abends

Hoheit der Xrauz! Musi- Zum ersten | kalishe Groteske in | dr ei Akten von Artur und Willi Wolf. Traaöôdie in fünf Aufzügen von Friedrich | von Nobert Winterberg. Mittrooh und folgende Tage: Viittwoch: Sezsdes und Mariamne. | ver Franz!

Thaliatheater. (Direktion Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Tangoprinzeffin,

Zirkus Schumann. Dienstag, Abends 74 Uhr: Große Galavorftelluug. Vorzügliches Programm. Zum Schluß: „Tipp“, der Derby-Fav3rit

Zirkus Busch. Dienstag, Abends Musik | 75 Uhr: Große Galavorftellung. Uuftreten säm:lier Spezialitäten.

T Hoheit | Zun S{&luß Die große Prurnk- pantomti U PomBbeji. E E Cd T E E R U

: Kren und

Posse mit Ge.) Familiennachrichten.

stellung. Die Neuvermähl\tea. au S ¿LEND d Sf BE o c ; Mf Nt nrr 3 L c n dret Akte an Bi fn Ove Aufgfgen von Bsörnfitene | mus E T E L L E G T ort : ber großen Brsamtalsaabe, Glias Deuts<hes Künstlertheat | Komische Oper {n vier Akten von W. A. | von Alfred Shönfe (d. : d R Q on Barby (Rittergut zürtsicen Verwandten. Lustspiel in R E heater (So- | Mozart. Mittwo<h und folgende Tage: Die| Lodurg 1). _ dret Aufzügen von NRoderlH Benedir. zietät). (Nürnbergerstr 70/71, aegenüber Mittwoch: Der Troubvads::r. Tangoprinzesfin. Gestorben: Hr. Oberiegierungsrat Gustav Aae Le Ub, / i dem Zoologischen Garten.) Dienstag. | Donnerstag: Parfifal. Jacob Kirchenpauer (Hamburg). C a ends 8 Uhr: Der Bogen des | Freitag: Manou Leêcaut. Hr. Hauptmann a. D. Ferdinand von Odysseus. Dramatishe Dichtung in| Sonnabend: Mandrago!a. Trianoniheater. (Georgensir., nabe| Sgoeler (Berlin). Hr. Professor

enes Operntheater. (Kro). Nittwoch, Abends 8Uhr: Sondervorstellung: Die Fledermaus. Komische Operette mit Tanz in drei Akten von Meilhac und Halóvy. Bearbeitet von C. Haffner und Nichard Gence. Musik von Johann

Strauß.

Mittwoch, Donnerstag

Freitag: Schirin und

Nach nitt gs vorstellu ibe Q und Sonnabend, 34 Uhr: Peterc Ss Mon

Lessingtheater. Dienst 8 Uhr: Vygwalion. Akten von Bernat d Shaw

Jeutsches Theater. (Direktion: Max Reinhardt.) Dienstag, Abends 7F Uhr: Shakespeare - Zyklus: König Lear.

Mittwoch: Neu einstudiert: Romeo und Julia.

Donnerstag: Zum 500, Male: Ein Sommerngchtêtraum.

Freitag: Romeo und Julia.

SonnabÆd: König Lear.

Nachmittagsvorste ellu

Nahmittags 97 Uhr: Dex

fünf Akten von Gerhart Hauptmann.

und Sonna bend: Der Bogeu des Obysseus. Gerteaude.

Lustspiel in fünf Mittwoch und Freitag: Simson. Donnerstag: Veer Syut.

Sonnabend: Nyamalion.

Dienstag, Mittwoch und

8 Uhr: Montis Operettentheater.(Früber: Neues Theater.) Dienstag, Abends Hochzeit.

nan: s NaHmiitags | 8 Uhr: Die verbotene Stadt. Ope rette dsahrt. in drei Akten von Carl Lindau und Bruno

Granichsiaedten. Mittwo<h und tag, Abends | verbotene Stadt.

folgende Tage: Die

| 73 Ubr:

E (Gesan (Station: G 9)

il

Theater des Westens.

Bahnhof Friedrichstr.) B Ubènde Dr. Uuatoiíes Hochzeit. Mittrooch und folgende

Konzerte. Bechstcin-Saal.

Konzert von Karl Becker und Felix Weraow (Klavier). Am lavter: Nolaud Bocquet.

„Paul Partels (Königöberg i. Pr.). Fr. Elisabeth Scaeper, geb. Michels

Tage: Anatoles| (Nordhausen).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Heidri<><)

in Berlin. (180) Dru> der Norddeutshen Buhdru>erei und

Dienstag, Abends

U) f n itrat2 E | ggologtiher Garten ubr: Bolenblue, Verlagsanstalt, Beclin, Wilhelmstraße 32. ngen : Operette in drei Akten von Oskar Nedbal. | Beethoven- Paal. Dienstag, Abends Zehn Beilagen Sonnakbend, | Mittwo H und folgende Tage: Poleg- 8 Uhr: L, Klavicrabeud von Rudolf L S : ag : Erbförster. blut. | Gans, (einshließliÞ Börsenbeilage).

Erfte Beilage

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zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußishen Staaisanzei M 22

Berlin, Montag, den 26, Januar

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1914 f 5 Suuvitias ada Lame pi für - 1- t cioco: Eg) in Mark Z Januar Marktorte ps j h | es Tag Weizen | Roggen j Hafer 2 As He | | | mittel | gut | fein Gs | | î a 24, O o 154 | 145 | -— E Z O e s E 187,50 153,50 j 162 | | | =— ,” Berkin s s e . s . ° s * . . 189 —191 L 5,50 j 1 56 ae 158 | 1 41— 1 44 Ee | GOEE y N 179 153 | 158 | 150 | 155 | 172 a Breslau o . «‘ . - * . 2 . ° 179—181 M5 | 142—144 | 140-143 | 152— 15 I | P L bura C S n * ae 2 De | T | 162—165 a a | —- » ie 6 * ° ° * s . . ° . O0 j 5 | 15C cid 52 | iagaet : O 181—183 | 158-—160 j 157— 161 | 152—156 A176 | H ; A 184—186 j 146—148 | 152—154 | 146 152 ¡54 x” Nos itoF A S c S: D E . 178—183 l 149—154 h 147 19 3 | E j A Reue Z Braunfércig C S 182 156 j 162 | —— —- o Hamburg o‘ 6. eie B . . ° » 194—-195 1595— 1 58 I ; _— ) E 1 RERBE G Berlin, den 26. Januar 1914. Kaiferlihes Statistishes Amt. Delbrü>. Verichte von anderen 1 deutschen eruchtmärktez, Ea IP E LATE T RCP A: 1 Oi E IA L E E 26 L T M T M3 A S A H E D I O E Bare Cd R E S S E 2 Qualität | Ï H): 5 j - R Nm vorigen Außerdem wurden 1914 gering h mittel | gut Verkaufte Verkauf3- M t: Markttage A O rfttac I Januar Marktorte E Mo ; P Wende „jür D j übers<!äglide D Ge E Preis für 1 E K L H wt Dopypel- Jun | Sd igung [ Gle Tag niedrigster | höchster | niedrigster | höchster } niedrigster | höhster |Dopvelzentner “jenfner preis | dem ‘i Y hd e hs ) Lan 17 t M d t “K S | 20 dns W eizen. 24, Müncen o. +0 - S 5S $:* <@ . res | E 18,40 | 19,60 j N a E 18 209 19 12 18,92 A 1 j . Straubing . . . . - . . - E j N: E | 1.90 | 18,80 . . o . . j e 1} Altenburg * . . . . . . « . E En 16,50 16,50 l 17,40 17,40 . * . ° i . | * Kerne (enihüister Svelz, Dinkel, Fesen). L U s e o a e P 1720 10/20 P O L01820 F 1900 | 3 46 E 182 11 f 7 Roggen. i, München , . * « . . . . A | E 1 9,00 | 1 2,80 B | E T | 21 l T0 (2) j 1 0: ) ) / fi L. o. é Sa C N -— _— —- —— 14,30 15,00 à s é i i i Altenburg [) . o s . . . - ° 5 . Ss iy 15,00 l 15,90 15, 50 l 1 0,00 J | . 6 . | * . Geuvfste. 24. Münden E00 0 060 0 S EOEE wis I 16,00 16,00 h fewew | S 4 [ 662 16,00 S . * o Straubing 2 n E 0 o S - . . T R | a l Mee j 19; 9 l 1 5,00 . . . . « . Hafer. 24, München E o a D 14,00 | 14,60 14,80 15, 40 15,60 F 16,40 O37 8 301 15,47 IDOT 17 L. Ï 7) Straubing D M o E - . . DEER, | O | Ee, | 13,60 14,50 . . . . ° * w Altenburg E 0 Y D E A En (l 15,50 i 15 D, 50 j 16,50 i 16,50 . . . . .

Bemerkungen. Dke vecthufté Menge wird auf volle Doppelzentn Ein liegender Stri (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeut

Berlin, den 26, Januar 1914,

B E E CAE L E E -

Breußisczer Landtag. Haus der E

11. Sißung vom 24. Januar 1914, Vormitiags 10 Uhr.

(Bericht von Wolffs Telegraphische E

Es wird die zweite Beratung des Cs der landwirt- schaftlichen Verwaltung vet dem Kapitel der all- gemeinen Ausgaben fortgeseßt.

u dem Dispositionsfonds landwirtschaftli chen Vereine und - Landkultur im allgemeinen bemerkt

„Abg. Dr, B arenhorl (fretlons): In der Kartoffelnahrung müssen wir uns s Auslande unabhängig macen. Die Kartoffel ist aber wegen ihres großen Wassergehalts sehr der Fäulnis autgesetßt. Deshalb muß das Tro>ensystem mehr ausgebildet werden. Wenn man die Kartoffel dann jabrelang konfervieren kann, fo wird dies für das Heer und die Marine von großer Bedeutung. Die Konfervierung t aber vorläufig nur auf Een Wege Man, weil die parate für den einzelnen Landwirt zu teuer sind. Ich bitte den Minister, diesen Genossenscha ten sein Aucaee zuzuwenden. Ich bitte ihn au, auf cine Ca

r Eisenbahnfrahten hinzuwirken.

Minister für Landwirtschaft, Dr. Freiherr von Schorlemer:

Meine Herren! Der Herr Vorredner hat mit Recht hervor- gehoben, daß na< dem Ergebnis der leßten Jahre und nach den Fortschriiten, die Wissenshaft und Praxis gemacht haben, eine ftetige Zunahme des Kartoffelanbaues und des Ertrags zu erwarten ist. Um, fo näher liegt die Aufgabe, und um so wichtiger ist sie, auch dafür Sorge zu tragen, daß die Kartoffel möglichst erhalten wird und nicht, wie bisher, zu einem erhebli@cn Teile dur<h Fäulnis ihrer Nußung entzcgen wird. In dieser Beziehung bedeuten dte LTro>kenapparate einen ganz gewaltigen Fortschritt. (Sehr rihtig!) Jbr Fehler besteht zurzeit in der Hauptsache nur darin, daß sie no< zu teuer arbeiten und für den kleineren Landwirt nur dana brauchbar und nußzbar sind, wenn si< die Kartoffelproduzenten zu Genossenshaflen zusammens{ßließen, um auf diese Weise den Apparat ans<hafen und verwerten zu können.

Aber au< dann kommen natürlich wieder größere Frachten und sonstige Unkosten in Frage! Damit berühre ih ein Gebiet, welches der Herr Vorredner ebenfalls besprochen bat, die Fracht für Kartoffeln! Jh muß dabei zu bedenken geben, daß dic Kar- toffeln {on heute zu einem sehr billigen Frachtsaße tranéportiert werden. Ich hege deswegen nit unbegründete Zweifel, ob es meinen Bemühungen gelingen wird, ten Hercn Eisenbahnminlster no< zu einer welterecn Herabsezung der Fracht für Kartoffeln zu bewegen.

zur A A der r Förderung der

Domänen und Forsten

Vie widßtigste Frage bleibt meines Erachtens die, ob es der Techuik

ner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt,

(tung, daß der betreffende Preis niht vorgekommen ift, ein Punkt {( Kaiserliches Statisiis e Amt.

Delbrüc@

daß fie wesentlich billiger arbeiten, als cs augenbli>li< der Fall ift. Es war im vorigen Jahre ven einer größeren Gesellschaft in Berlin ein neuer Apparat konstrutert worden, der anscheinend billiger arbeitete, der aber bisßer in der Praxis no< nit vollständig erprobt ist. In letzter Zeit wird no< ein neues Verfahren versuht, das Säuerungéverfahren für Kartoffeln mit Neinkulturen von Bakterien ! E83 hat den Anschein, als wenn es damit gelingen würde, auch für die Tro>kenapyarate no< eine Konkurrenz zu {hafen und die Kartoffeln in Ce größerem Umfange vor is Berfaulen zu [<üßen, ohne

die Lartoffeltro>nung als folc zu kommen E

Da A der Herr Vorredner aus Hannover stammt, fo möchte ih ihm bei der Gelegenheit U bemerken, daß Mes Erachtens gerade die Provinzen Haunover und Westfalen fich bis! zu wenig bei der Shwetine-fütterung der Kartoffeln bedient ben, In diesen Bezirken besteht der Swerpunkt der Schweinefütterung in der Gerste (Abg. Dr. Varenhorst: sehx rihtig!), und der Bezug an ausländisŒer Futtergerste ift nit zum wenigsten auf den Bedarf der genannten Provinzen und ihrer Schweinezüchter zurü>zuführen ! (Abg. Dr. Varernhoist: Ganz. richtig!) Ich boffe, daß die Kartoffel- tro>nung und der dadurch herbeigeführte, jedenfalls sehr viel leichtere und bessere Transport der Kartoffel es au ermöglihen wird, dte Schweinezüchter des Wesiens allmählich mehr an die Benußung der Kartoffel zur Fütterung zu gewöhnen! Das würde gleichzeitig au dazu dienen, die Einfuhr ausländisher Futtermittel etwas herab- zuseßen. (Sehr richtig! rechts.) Ih begrüße die Zunahme der Kartoffelerzeugung besonders deshalb, weil fie dazu beitragen wird, die augenbli>li<h so bedeutende Einfuhr ausländischer Futtermittel etn= zus{<ränken. (Beifall rets.)

Bei dem Fonds von 395 000 #6 zur Förderung des Obsi-, Wein- und Gartenbaues beantragt die Budget- fommission, die Regierung zu ersuchen, vom Jahre 1915 an erhöhte Mittel in den Etat einzustellen, um in systematischer Weise den Gemüse- und Obstbau zu fördern.

Die Abgg. Delius (fortshr. Volksp.) u. Gen. be antragen, {hon in dem vorliegenden Etat diesen Fonds auf 500 000 /6 zu erhöhen.

Berichterstatter Abg. von Kessel (kons.) bemerkt, daß {on in der Kommission Anträge auf Erhöhung des Fonds gestellt waren, die Kommission sich aber auf die von ihr beantragte Resolution ge- einigt habe.

Abg. Ka ch e (kons.) verbreitet sih in längeren sachverständigen Ausführungen über die Mittel zur rderung der Obstkultuxr und iber die rihtige Behandlung des ODbstes bei dem Transport und der Aufbewahrung. :

Nbq. Odveler (Zentr) tritt für die Förderung des Gemüse» baues am Viederrhein elu. Der Gemüsebau könne ohne fremde

Trelkenapparate so herzustellen,

gelingen wird, im Laufe der Jahre die

Arbeitskräfte von den Familien der kleinen Leute betrieben werden.

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teilhaftig werden, 2 ba Ger (nl):

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Der Gemüfe- ( gegangen und muß deshalb gefördert 1 einen erhöhten Zollschut, durch staat Meine Freunde bereits den Antrag gef stellt, vom nächsten Etatsjabr ab diese

aud) wirth lernen.

\ammeln. Es wir bedürfen au eines großen Mittels,

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Die Regierung müsse aber dieses Gewerbe unterstützen, müsje die Eisenbahnverwaltung den Absatz dur rechtzeitige von Wagen fördern. Ferner müsse der Gemüsebau des Zc

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insbe?ondere C. c Ÿ je Geitellung

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fonds zu erhöhen. Die Absatzmöglichkeite n

die BevLlkerung muß über den Wert der Gemüsenahrung, die die Kleis{n ahrung zum Teil ersetzen kann, belehrt n. Cine beffere D'gauisatior der Gemüsebauvereine ftann Absatz verbältnifie bessern. Die Vereine müssen Kommissionäre stellen. Ich bitte um die s Annal bine des Kommissionsautrages.

Abg. Dr. Varen horst (freikons.): Wir {ließen unt eur Anregung an, den Fonds für diesen Zweck zu e: Ich Be es mit Freuden, daß die Nationalliberalen für dea Zoll \<huß eintreten wollen, die Herren Freisi E werden - si allerdings wob ntli auf diefen Standpun ib itcllen Immerhin begrüße ih es, daß wir gemeinsam einem großen Ziele entgegenstreben können. Wir wollen gern mit der Linken für die Pflege der heimischen Arbett ¡ufammengehen. Ich weise auf den Gemüsebau in Holland bin. Holland das Land der Kanäle, aber unsec Ostfriesland ist dasselbe Land, hat dieselbe Bodenbe| wie Holland, i< selbst bin wiederholt als dolländer ang worden. Warum soŸlen wir den Hollände: n den Gem nicht na<1na <en können? Wenn man in Ostfriesland it jahr die Obstblüten siebt, geht einem das Herz auf. j nur uifers Agrarkommission, sondern der ganze Ns sollte einmtnal Exkursionen na< dizser Obst- und Gemüseka mner unseres Staates machen. Der Holländer ist nicht bloß ein guter Gemüse bauer, sondern au< ein guter Geshäftsmann. Wer qute Gefsä! machen will, muß einh heitliche Sorten anbauce! O Ich bit den Minister, dafür zu sorgen, daß wir das, was wir von den Holländern

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der ZollsGuß. Der Zollshußtz, den wir jetzt haben, reiht nit a: Das Frübgemüse bringt vor allen Dingen den großen Gewinn, und das soll durd den Zoll geschützt werden. Selbst der „Hamburger Korrespondent“, ein wirklich nicht agrarfreundlichc Blatt, bält «cì

| S Schuß des Gemüsebaues für notwendi G, 5 i:

Abg. Delius (fortshr. Volksr Im vorigen Jahre leider unser Antrag, der eine Er Rbbung des ¿Fonds zur Unter stüßung des Gemüsebaues forderte, von der Rechten dieses Hauses abgelehnt worden. În diesem Jahre ist d Tonds im Etat leider nur um 45000 # erböhßt worden, haben meine Freunde den Antrag ceingebtaGt, diefe um weitere 105 000 6 auf 7 Million zu erböben. Man Lat elne besondere scharfe Bestrafung der Obstdiebstähle gefordert Dafür

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| Tonnen wir uns micht erwärmen. Wie bestehenden Strafen für I

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