1914 / 94 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

gin hatte die volle Würde der Standesdame, ohne doch das

l liche Empfinden der Frau vermissen zu lassen, die als SŸYut- net aler Liebenden durch das Stück geht. Nicht so ganz ursprünglich vie bei Frau Buye war der Humor, den sie für ihre Aufgabe einzu\eßen batte; man fpürte hier gewisse zu überwindende Hemmungen. Jm übrigen gefiel das Lustspiel, das unter der Regie des Herrn Patry eine Auf- frijbung_ erfabren hat, den Zuschauern wieder ungemein. Die Damen Adich, Veisler, Arnstädt und von Mayburg, die Herren Vallentin, Boettcher, Werrack, Leffler und andere (unter diesen anderen Herr Vollmer in der winzigen, abzr meisterlih durchgeführten Rolle eines aufgeblasenen Lichters) nahmen si ibrer dankbaren Aufgaben mit aller Liebe an. An Beifall für sie und den Gast fehlte es nit.

Vvernhause geht morgen, Dounerstag, „unter der musfifali\chen Leitung des Kapell-

; in Szzne. Herr Soltgen vom Königlihen Hof-

E singt gastweise den Tristan, die Isolde: Frau

offfler- , die Brangâäne: Fräulein Leisner, den Kurwenal : Herr Ho _den Marke: Herr Schwegler, den Melot : Herr Funk den Seemann: Herr Sommer. (Anfang 7 Uhr.) - |

Im Königlihen Schauspielhaufe wird morgen zur elthundertfünfzigjäbrigen Geburtstagsfeier William bafkespeares das Lustspiel „Der Kaufmann von Venedig“ auf- übrt. Die Hauvtcollen §- in den Händen der Damen Arnstädt, on Mayburg, Nessel und HÆler sowie der Herren Pohl, Müblbofer, Werrack, Dr. Kraus, Zimmerer, Bö1ther, Vollmer, Vallentin und ‘ageling. Die Negie führt der Oberregisseur Patry.

In der am Freitag im Deutshen Künfstlertheater ozietät) stattfindenden Erstaufführurg von Hans Müller-Sch{löfsers möôdie „Schneider Wibbel“ wird die Titelrolle von Jakob Tiedtke die weiblih2 Hauptrolle von Senta Söneland dargestellt werden, Regie führt Willy Grunwald.

Die Proben zu „Monsieur Bonapaite*, der neuen komlsen er von Bozumil Zevler, die am Montag im Deutschen Opern- ause zum erften Male aufgeführt wird, sind im Gange. Ste den unter ständiger Mitwirkung des Komponisten szenisch vom erregifseur H. Kaufmann, musikalisch vom Kapellmeister Krafselt L E O rin Fiicher, früher Mitglied des König-

LPCTINDAL eo ‘ONne g PVrobegaltiln als K

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In der Kaiser Wilbhelm-Gedächtniskirche veranstaltet der Organist Walter Fischer morgen, Donnerstag, Abends 6 bis 7 Uhr, ein Orgelfonzert, bei dem Fräulein Susanne Reimann (Mezzosopran) und Herr Armin Liebermann (C-llo) mitwirken. Das Programm enthält Orgelmusik von Ba und César Franck geistlige Gesänge von Heinrich Reimann und neuzeitiihe Violoncello- fompositionen. Karten zu 1 (Stuhlplaz) und 50 4 (Kirchen- if) sind bei Bote und Bot, A. Wertheim, in der Küsterei (Achen- bahsiraße 18/19) und Abends am Eingang der Kirche zu haben.

VIL. Freiburger Kammermusifkfest. Für die drei am

8. Mai im Paulus-Saal zu Freiburg im Breisgau statts

k E wurden als Mitwirkende das Stutt- chWendling-YBuartett unter Heranziehung erster Kräf Stutt- garter, Hoforchesters, Professor Max von Pater (Slavier) L Sie Martini-Siegfried (Alt) gewonnen. Aufgefühct werden Duos, Trios —2nartztte, Nuintette und Oftette von Beethoven, Haydn Mozart, Mendelssohn, Rger, Klose, Svendsen, und Gesänge mit Begleitung von Streichinstcumenten von Caldara, Caccini, Händel, Bach aid Glu. Ausführliche Spielverzeihnisse und Ankündigungen “ind Uns» entgeltlih durch den Verkehr2verein in Freiburg i. Br. zu beziehen.

Manuigfaltiges. Berlin, 22 April 1914. nter dem Allerbödsten Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin

nigin und dem Prâsitium des Prinzen Heinrih zu Schönaich- h findet in der Zeit vom 29. bis 31. August d. I. der niernationale Arbeiter - und Sthrebergärten- Jtovl s s io N si g Q el ER

“6 erlin statt. „Die Vorbereitung des Kongresses, für HelMSdebörden fowie preuß!s{e und andere Mis-

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n Händen des Zentralverbandes Deutscher Arbeiter-

C S Vorsißende Jhre Crzellenz Frau Staatsminister on 3 baben- Koblenz und eines größeren Organisations- R Nach der Tagesordnung jollen von hervorragenden 1:ändigen aller Kulturländer Einrichtung, Bedeutung und

_— » -- . .

S heat S ; 7 ihrer Chefs in das Cbrenkomitee Interesse |

|

Ziele des Kleinzartens für den Miitel- und Arbeitersiand erörtert werden, Fragen, die für Staats- und Gemeindebehörden, Vereine und alle Gartenfreunde von gleich großem Werte sind. Es stehen u. a.

| folgende Gegenstände zur Verhandlung: Familiengärten und ihre

Bedeutung für die Gemeinden; Familiengärten im Rahmen des Be- bauungéplans der Städte; finanzielle Träger der Kleingärten ; Klein- gärten und Polizei; Kleingärten und Wohnung : Anlage, Ausgestaltung und Ausshmückuang von Kleingärten; Schülergärten und ihr Einfluß auf die Jugend; Jugendpflege in den Gärten. Zugleich ist beab- sichtigt, eine Ausftellung von Modellen, Plänen und Photographien sowie von Berichten, Zeitschriften und anderen Drucksachen mit dem Angres Ju Ber Eaen, E nEr ai in allen Kongreßangelegenheiten eilt der Generalsefretär des Kongresse i ierun; Slelefeldt C, gresses, Geheimer Re„ierungsrat

Unter der Scirmherrschaft des spanisch:n Botschaftecs L:1i3 Polo de Benaté findet im Landwehroffizierskasino am Mittwoch den 29. April 1914, Abends 8 Uhr, ein großes Wobltätigkeits- fest (Konzert mit Ball) zum Besten des Noten Kreuzes tn Spanten und der Verwundeten des marokkanischen Feld- zuges stait. Mehrere der auêwärtigen Botschafter sowie viele andere hochstebende Persönlichkeiten gehören dem Ehbrenaus\huß an. Für den Konzertteil baben folgende Künstler ihre Mitwirkung zuge?agt: die Könrglihe Opernsängerin Lola Artôt de Padilla, die Keonzertsängerin Margarete Bergh-Steingraeber, der Königliche Opern- fänger Cornelius Bronêgeest, der Violinvirtuose Professor Juán Manén, der Königliche Schauspieler Karl Clewing, der Cellist Felix Robert Mendelsfohn, der Pianist Feltx Dyck. Eintrittskarten zu 9 und 10 4 sind in der Hofmusikalienhandlung von Bote u. Bock im Warenhaus A. Wertheim und im „Invalidendank* zu haben. :

In einem Berliner Gasthaus wurde gestern der ebemali j

_. In einem Berliner Ga n de e Kreis- ausshußafsisient Heinrih Thormann verhaftet, der sich uts dem angenommenen Namen eines Dr. jur. E. Alexander ‘mit Hilfe ge- U pt E Erfolg um städttshe Verwaltungévosten beworben und fich zule enjenigen eines zweiten Bürgermeisters in Kss[î

ers{lichen hatte. E s O aa

Der Evangelische Preßverband für Deuts 5 van he Pre and | eutschland (E. V. (Vorstand Admiral Büchsel und Direktor W. Stark) ist in das s Ca Sin Berlin-Stegli y übergesiedelt. Der Tätigkeits- ericht über das 3. Arbeitsjabr des Verbandes ist soeben ershienen und tann kostenlos von der Geschäftsstelle bezogen werden.

Im Lessing-Museum (Brüderstraße 13) findet morgen Donnerstag (8 Uhr), ein „Friß von Briesen-Abend“ statt. Der in ODamburg lebende Verfasser zahlreiher Novellen und Gedichte [test aus eigenen Werken, unterstüßt von Hans Langmaack, vor. Vier Lieder, die von F. von Briesen selbst vertont wurden, singt Cläre Outb, begleitet von Johanna Leut. Der zweite « Wagner- Abend" im Nathause muß auf Freitag, den 1. Mat, verschoben werden.

Das Bismarck-Nationaldenkmal wird na der Professoren Kreis und Lederer auf der Elisenhöhe Gei arp errichtet. Die Kosten belaufen \ich auf ungefähr 3 Millionen Mark. Etwa die Hâlfte dieser Bausumme ist bereits durch Stiftungen und Beiträge aufgebracht, aber es bedarf noch einer umfassenden Tätigkeit des Vereins zur Errichtung des Bismarck-Nationaldenkmals, um die noch fehlende Summe aufzubringen. Zu diesem Zwecke hat der Vor- stand die Firma Karl Nudolf Bremer und Co. in Cöln mit der Herau?gabe der ersten offiziellen An sihtspostkarten des geplanten Denkmals beauftragt. Die Firma hat eine Reihe von 6 Karten fertiggestellt, die in den Handel kommen und lebhaftestes Interesse in allen Kreisen der Biëmarckfreunte wecken werden. Dis Karten stnd einzeln zu 10 - und in Serten von 6 Karten in den Papier- Buch- und Postkartenhandlungen zu baben. E

i Der Gemeinnüßige Verein für Milhausfscchank in Berlin (Vorsizender: Geheimer Kommerzienrat und Stadtrat Conrad von Borsig) betreibt nah seinem soeben ershienznen 5. Fahres- bericht in Groß Berlin 15 Milhbäuser, dazu Ausshankstellen in 2 E Arbeitsnahweisen (Metallindustrielle, Metallarbeiter), in 2 Gebäuden der Vrtsfranfenkasse, im Ambulatorium der Nordöstlichen Stal [- und Eisenberufszenossensaft. Dazu treten drei Milch- häuser in der Provinz (Brandenburg a. H., Frankfurt a. O., Guben) In diesen 23 Ausschankitellen verkaufte er i. F. 1913 1 740 000 Glas Vollmilch zu 5 4, 35 000 Glas Buttermilh zu 5 „8, 14 700

Glas Sahne zu 20 4, 63 600 Glas Hoghurt zu 15 „8, 96 000 Tz; Kakao zu 5 „3, 16 200 Glas Kaffecmil S 10 Da u - Fleishbrübe zu 10 „j, 7860 Flasben Seltec und Limonadz, 5/8 Tafeln Schokolade und 36000 Stück Backware. Solh- 1,} schankstellen sind nit auf Promenaden oder in den Wobnvierteln 2 Playe, fondern in unmittelbarer Nähe von Großbetrieben o, an Bahnhöfen, _denn bei weitem die Mehrzahl dec GzA dieser Milchhäuser 2c. gehört dem männklicen Geshlete q,. Mil besonders wird fast aus\{ließlih von Männern getrunt,. Dieselbe Erfahrung mate der Verein mit seinem Wp aus\chank (Lieferung von FrisHmilch in Trinkflashen). An ry 70 industrielle, kaufmännische 2c. Betriebe, an große Dienstgebz,s, Polizeipräsidium, Eisenbahnmaschinenwerk\tätten usw.) lieferte er ;-

roß Berlin und in der Provinz (Brandenburg a. H., Cottby, Franffurt a. O., Fürstenwalde, Guben, Wildau) i. I. 1912 ul 1340000 Flaîhen Vollmilch, 24000 Flashen Buttermilg 1580 Flaschen Yoghurt und 790 Flashen Sahne. Neue Milbäus sind im Eatftehen in Berlin (2), in Cottbus, Fürstenwalde, zj, zweites in Brandenburg usw. So bestrebt ih der Verein, d, jeßt Anteilsheine zu 509 4 ausgeben wird, in aller Stille ci, Kulturmission zu erfüllen. Er fördert die Volksgesundheit, er die, der 1tädtishen Bevölkerung und der märfishen Landwirtschaft. D Jahreébericht ist gegen die Postgebühr von der Geschäftsstelle, Berlir, Wilmersdorf, Tübinger Straße 1, zu beziehen. N

Bochum, 21. April. (W. T. B.) DieBerggewerk\chGaftz kasse in Bochum beging heute das Fest ihres ge er Va de Bestehens. Neben zahlreichen Vertretern der staatlichen, städtisde und bergbaulihen Bebörden war der preußische Minister für Hand! und Gewerbe Dr. Sydow erschienen. Der Direktor der Bergichu|; e e ior Heis s eine Ansprache, auf die der Staatz,

ister Dr. ow erwiderte. Mi di umer Part bause cin Anil M cittags fand im Bochumer Park

Meißen, 22. April. (W. T. B.) Die Nähmaschi fabri Miete E ähmafs ns fabrië von Biesolt u. Locke am decn ist in ber gangenen Nat vollständig niedergebrannt. Der Schaden wir viele SpetalaciGinen fe ate I E Mete M

ele Spezialmaschinen sind vernichtet. C alipe M N scäftigungelos, ; tet. Gegen 600 Arbeiter sind be

Bilshausfen im Eisfeld, 21. Apri s & 4 L R) Ei i Ls pril. (W. F: B. Sestern abend explodterte im Güterschuppen der Station Bu ein Spirituskoher, wodur in furzer Zeit der Güters{upven E und das gane Bahnhofsgebäude bis auf die Un- jungsmauern eingeäschert wuroen. Ein WeicGenfstel trug \chwere Brandwunden davon. A E

Straßburg i. Els., 21. April. (W. T f : ß . CU., 21. April. (W. T. B.) Der O ber- Lene Geyer, der geftern früh mit einem Begleiter in Königs, gens i. Pr. aufgestiegen war und nach einem Fluge durch ganz Leut|chland Abends um 6 Uhr 20 Minuten in Mülhausen landete, E M angr rgen und nach Straßburg weiter ge: , wo er um 8 Uhr 5 Minuten Abends g!att auf Polygon gelandet ist (vgl. Nr. 93 d. BL.). L E

O 22. April. (W. T. B.) Der S@{weizer F[lieger L ér M heute morgen Uhr 40 Minuten hier aufgestiegen und Í E i Egon L Jungfrau überflogen. Um

L ( 9 1! er au em F uablak Bri ck _ Msi aeIaiNE, Ê Flugplaß Brigerberg - Walliz

Sebastopol, 21. April. (W. T. B.) Ei

/ - April. (W. T. B.) Ein Brand, desse Entstehungéursache noch nit festgestellt worden ist, hat im Staat hafen die Niederlage für Segeltakelage vernichtet. j

Melilla, 22. April (V. T. B) Ei 2

f Pra / Le D- Fin beftizer Stur! A L De Küste. Mehrere Schiffe sind Ce anbe E E rgeiine baben an der Steuerung wie an den Strauben Havarten

Betde die Flotenabüae uns nihr zu betlagen. Die In, t ie Flottmahung des deuts Fed Pein! feld* werden fortgesest. G [hen Dampfers „Nüein-

1 s

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten

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Theater. Kammerspiele. ag, Abends 8 Uhr: Scheiter- | feffor Beruharvi. Abends: Na

Bs R : Donnerst Sönigliche Schauspiele. Donnere- | haufen. : VDpernhaus. 79. Abonnementsvor- ig. Dienst- und Freiplägze sind auf- n. Trisiau und Jsolde in dret Atten von Richard Wagner. Musikalische Leitung: Herr Kapelumeister von Strauß. eKegie: Herr Negiffeur Bachmann. An- fang 7 Vbr. : _ Sghauspielhaus. 107. Abonnementsvor- iteüung. (Shakespeares Geburtstag.) Der | Kaufmann von Venedig. Komödie in Tun! Aufzugen (9 Bildern) von William Shakespeare, überseßt von August Wil- von Stlegel. In Szene gesetzt 1 Herrn Dverregifseur Patry. Anfang

Sonntag: Der Suob.

Bernauer und Schanzer. _¡rreitag und folgende einst im Mai.

Nosinea,

Sreitaq: Ovpernbaus. 80 mentsvorstellung.

Abonne- | t (Gewöhnlihe Preise.) | Dtraße. BohSème. Szenen aus Henry Murgers | Mr. * „La Vie de Bohème“ - in vier Bildern | i: von G. Giacosa und L. fllica. f bon Ludwig Hartmann. Giacomo Puccini. Anfang Schauspielhaus. 108. 2bo Peer Syut von Her

T

Wu. Englisch -

Harold Orven.

stellung. (In gr ür die deute : Dietrich Eckart. i Anfang 7 Uk, r Abonnementskar 1914 2. D

| mufië.

N | verzwickte Sache. t am sormittags

Hong Ide

d T 2. C74

Abends 8 Ubr: Sadbincrinnen. | von ScWöntkan.

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A, . Es werden am ba Karten zum

nd Pa und am 29. April d. ejenigen 3 . Nang bezw. Ba ind 3. Nang bezw. 2. Balkon verabfc nteresse einer \Gnelleren Erledi

gabe wird ersudt, den

ezählt bereit zu balten.

r t r c t —XxDtr No Co r

4.

| Wibbel. Komödie

| Hans Müller-Slsfser.

-

| Biberpelz, Wibbel,

Abends: Deutsches Theater. (Direktion: Mar

Reinhardt.) Donnerstag, Abends 74 Uhr: | Lessiugtheater. Donnerstag, Abends |7é Ubr: Peer Gynt. Dramatish2s Ge- ht v Mußk von Grieg. ê&reitag: Nach Damaskus, Sonnabend: Peer Gynt.

Shakefspeare-Zyklus: Was iór wolit. E: Oen c Julia. | diht von Ibsen Sonnabend und Sonntag: Was ihr | Nac

wollt. E M

Freitag: Die gelbe Jacke. Sonnabend: Seheiterhaufen.

Berliner Theater. Donnerst. Abends 3 Uhr: Wie einst im Mai. Gesang und Tanz in vier Bildern von

Tage:

Sonntag, Nachmittags 3 Ubr: Große

Theater in der Königgräßer Donnerêtag, Abends 8 Uhr: Mr. chinesishes Spie in drei Akten von H. M. og A

Freitag und folgende Tage: Mr. Wu.

cer Gynt von Henrik Ibsen. |_ Somdsdienhaus, Donnerêtag, Abends

Bildern.) n Uebe - (8 Ubr: Kammernuufik. Lustspiel in drei ne ge- | Aftten von Seinrich Slgenstein.

Srettag und folgende Tage: Kammer-

ten für | Sonntag, Nathmittags 3 Uhr: Eine

Deutsches Künstlertheater (Eo- | zietät). (Nürnbergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoologishen Garten.) Donnerstag, 2 Naub Schwank in vier Akten

¿rreitag: Zum ersten Male: Schueider in 5 Bildern von

Sonnabend: Erzichung zur Liebe. Sonntag, Nachmittags 3 Ubr: Der

Sonntag, Nachmittags 3 Ubr: Vro-

Damaskus. Zoologischer

Theater an der Weidendammer

Brííe. Donnerstag, Abends 87 Uhr: biut. Der müde Theodor. S@{wank in drei Akten von Max Neal und Max Ferner. (Henry Bender als Gaft.) mige und folgende Tage: Der müde c e cane beodor. (Henry Bender als Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: müde Theodor. 5 R

Posse mit

Wie baron.

: Freit Sthillertheater. O. (Wallner-|Juxbaron. t h eater.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Drei Einakter: Waun wir altern von Osfar Blumenthal. Hierauf : Liebe von Gustav Wied. Nachher: Lottchens Ge- burtstag von L. Thoma.

&reitag: Scisigenwald.

Sonnabend: Die- beiden Leonoren.

: Charlottenburg. Donnersêtag, Abends 8 Uhr: Das große Licht. Schauspiel in es Aufzügen von Feltx Philippi. Hreitagqg: Des Meeres uud Licbe Wellen. s Sonnabend: Das große Licht.

Fliege.

Freitag

leys Tante.

Deutsches Opernhaus. (Cbar- | T0, Direktion: Georg Hartmann.) Donnerstag, | Abends 8 Uhr: Die Jüdin. Große | Oper in fünf Akten von I. F. Halevy. |

zreitag: Varfifal. E 2

Sonnabend: Der Freischüt.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: und Zimmermann. Abends: Meisterfinger vou Nürnberg.

Heinrich

der Freitag

Zar Die

Sonntag,

Schneider Montis Operettentheater.(Früber: |

8 Uhr: Jung England. Operette in Welish.

Freitag England. Sonntag, Nahmittags 3 Ubt: Fledermaus,

Musik von Leo Fall. und folgende Tage: Jung

Die | Freitag

Theater des Westens. (Station:

D t Ram Vonnerstag, Abends 8 Uhr: Volenbliux. Dperette in dret Akten von Oée Nedbal. &reitag und folgende Tage: Polen-

Sonntag, Narmitt T : liebe E a R a eia:

_ Theater am Nollendorfplaß. A Abends 8 Uhr: Posse von Pordes- Milo und Hermann Haller. Gesangstert illi | fang: Wolff. Musik von Walter es und folgende

Sountag, NaGmittags 3 Ubr: in der Uuterwelt. A E

_ Lusispielhaus. (Friedrichstraße 238.) C 00, Os 8 Uhr: Die spanische Stan Franz und un Bach. un I spanische Sueae e

Sonntag, Nachmittags 34 Uhr: Char-

Residenztheater. Donnerstag, Abends

3 Uhr: Der Regimentêpapa. Vaudeville

Bis#marck - Straße 34—37. | in drei Akten g, | Stobiger. Große | Willi Wolf b [ Be | f und Arthu ¡ch.

| von Victor Hollaender. E E und Negimentspava. Nachmittaas 3 Uhr: Frau Präsidentin. : E

Thaliatheater. (Direktion : r

/ | :| Ò ion: Kren und Neues Theater.) Donnerêtag, Abends E) Donnerstag, Abends 8 Uhr:

Ihr: eun der Frühli se

drei Akten von Rud. Bernauer und Ecnst | mit Gesang b T n U L VONs E Jean Kren und Georg Okonkowsky. Ge- langêterte von Alfred Schönfeld. von Jean Gilbert. :

eitag und folgende Tage: der Frühling kommt!

Beilage.)

e

rianoniheater. (Georgenstr., nabe Bahnhof Friedrichftr.) Donnerstag, Abends s Uhr: Die Notsrücke. Lustsviel in e Een von F. Spgiac und F. Croisset, reitag und folgende Tage: Di Notbrücke. E 3 is: Sonntag, Nathmittags 3 Notvrücke. E

Kantstraße 12.)

Ubr: Die

. (4 _Zirkus Schumann. Dornerêt., Abends (7 Uhr: Große GSalavorstellung. Vorzügliches Programm. Zu An- ang: Das Ausstattungsstück: „Tipz“,, der Derbu-Favsorit 1914. Z SWluß: Die le6ten Ringkämpfe.

Der Jux-

U

Kollo. Tage:

Der

Familiennachrichten,

Verlobt: Frl. Bertha Henning mit Hrn. Leutnant Curt Wannow (Carnin Riesenburg).

Geboren: Etn Sohn: Hrn. von Niebelschüg (Stettin). Eine Tochter: Hrn. Landrat Philipp von Luke (Mütenhain). Hrn. Karl- Hetnrih Grafen von Shhlieffen

(Demwerthin). -

Gestorben: Hr. Karl-Rudolph Graf von Stillfried und Rattonit (Nieder Buchwald). Hr. Geheimer Justizrat, Universitätsprofessor Dr. jur. et pbil. Karl Zeumer (Berlin-Steglitz). Hr. Gebeimer Oberfinanzrat Ioh. Triest (Cöln). Hr. Kommerzienrat Gustav Hilgenberg (Essen-Ruhr). Charlotte Sophie Gräfin von Einsiedel (Dresden). L n Elisabeth von Ditfurth (Biebrich

T [f O

in drei Akten von

Tage: Die

von Richard Keßler und Gesangsterxte von

Der Die

folgende Tage:

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol inCharlottenburg. Verlag der Expedition (Heidrick)

ÉEXlin, Druck der Norddeutshen Bu&drugderei und

Musik | Verlagsanstalt, Berlin, Wilbelmstraße 32.

Wenn

nebst entsprehenden Angaben für die Vorwoge.

(Preise für greifbare Ware,

Naggen, guter, gesunder, Weizen, -

Hafer, o F E

Roggen, Weizen, 1 Hajer, badischer, russi\cher, mittel . ä

Gerste f Maid, Li Plala, mlilel. . « ck. :

Roggen, Bester Boden Weizen,

Geríte, flowakishe . 5

Roggen, - Mittelware .

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger. 2 94.

Grofhandelëpreise vou Getreide an deutschen und fremden

Börsenplägzen für die Woche vom 14. bis 18, April 1914

1000 kg in Mark.

soweit nit etwas anderes bemerkt.) Da- gegen Bor-

woche

157,90| 157,50 191,50/ 192,75 151/80| 151,12

L eet er En A

Woche 14./18. April

Berlin. E

mindestens 712 g das 1 Z T55 g das 1 450 g das 1

Mannheim.

E E fälzer, russisher, amerik.,

163,75 224 99 174,67 178,13 135,00 155,00

rumän., mittel

badische, Pfälzer, mittel . ; B E s

Wien. 179,46 238,14 142,88 150T,A

130,98

179,43 938 11 142 87 157,32| 129,26

be: ; Hafer, ungarischer, I

Mais, ungarischer . : Budapest.

169 93 217,7

136,93 122,90 117,20

L 169 65! ; 217,36 : 137,08} : 122,88; : 118,04]

Weizen, °

Hafer, o erste, Futter- , Mais, "”

Verichte von

Marfktorte

Weizen, Ulka, 75 bis 76 Eg das 11

Weizen, 78 bis 79 kg das Nl . „-

gen | M (

Weizen

Roggen, St. Peter2burger . . . Weizen \

Mais

Weizen { ol

Weizen aser

Wetzen ( Manitoba Nr. 2

Weizen

Erste Beilage

99

r 4

Berlin, Mittwoch, den April

Odessa. gen, 71 bis 72 kg das bl . .. 110,38

145,30

Riga. gen, 71 bis 72 kg das hl „.„,

Paris. lieferbare Ware des laufenden Monats (

Antwerpen.

Donau-, mittel z roter Winter- Me D. Manitoba Nr. 2 Kansas I Ao

Amsterdam. 132,96; 160,05 163 58 126.92 117,61!

|

| 148,72 148,72 147,60 147,60 148,32: 147,54 132,46 132,46 142,76/ 150,28

155,24 169,38 161,30 161,30

154,63) 168,77; 160 69 160 69

162,17 166,40 127,76 118,45

Did ae 2 amerikanisher Winter- ; amerikanischer, bunt . P o a

London. Î (Mark Lane) .

| englishes Getreide,

engl. weiß

Mittelpreis aus 196 Marktorten

erste (Gazette averages)

Liverpool.

Donau, mittel roter Winter- Nr.

157,80 165,09 162 50/ 163.90 160,39, 161,09 1690

157,80

164 49

Li Plätä. s a

Hafer, english wetter . . . Gerste, Futter- (

Mais j amerikanisHer, bu

Weizen, Liefecung8ware \

Mais, G s | Weizen

Weizen | Mais

Produktenbörse = 504 Pfund engl. ger: Ö en I säßen an 198 Marktorten des Königreits ermittelten Durbsnitis-

1914.

132,54 126.80 126,01 123,05 152,16 114,12

138,30! 126 80 126 01! E 123,05 e 152,16 Me 112,60) Chicago. | ( E 141,63 i 133 06! September 32,92 Wi 109,87

River Plate urra Í Oa 6

140,34 133,63 133 30 113,57

Neu York. roter Winter- Nr. 2 . . as Juli z September

Buenos Aires. | Durgshnittsware e

162.04 153 98 147,07 144 80

162 39 154,71 146 69

Lieferung8ware 144,18

147,00 88,20

147,00! 89 09!

Bemerkungen.

1 Imperial Quarter is für die W-izennotiz an der Londoner ch iet; für die aus den Um-

reise für einheimishes Getreide (Gazette averages) ist 1 Impecial uarter Weizen = 430, Hafer = 312, Gerste = 4009 Pfund engl. angeseßt; 1 Bushel Weizen = 60, 1 Bushel Mais = 56 Pfund englis, 1 Pfund english = 4536 g; 1 Last Roggea = 2100, Weizen = 2400, Mais = 2090 Kg -

Bei der Umrechnung der Preise in Reichswährung find die aus den einzelnen Tagesangaben im „Neich3anzeiger“ ermittelten wöchents- lihen Durhschnittswechselkurse an der Berliner Börse zugrunde gelegt, und zwar für Wien und Budapest die Kurse auf Wien, für London und Liverpool die Kurse auf London, für Chicago und Neu York die Kurse auf Neu York, für Odefsa und Riga die Kurse auf St. Peters» burg, für Paris, Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf diese Plâge. Preije in Buenos Aires unter Berücksichtigung der Goldprämie.

Berlin, den 22. April 1914. Kaiserliches Statistishes Amt. Delbrü ck.

deutschen Getreidebörsen und Fruchtmärkten.

Hauptsächlich gezahlte Preife für 1 t

(1000 kg) in Mark

Roggen Hafer

mittel

185

do B

Königsberg L Pr. Danzig » -. « Berlin Stettin rar reslau Gleiwiß . Magdeburg Hannover i s Leipzig - Hamburg Saargemünd

183

185

. . . . . . . . . . e eee S eee o E e eee. E e. 000 0E e eee ooo. 0E eee eoeo e.

Bayerische Marktorte

193,50 189—191

185—188 180 182

186—188 186—188 196---198 186—188 193-—19%5 200

Weizen

mittel

153 161 159— 160 152 149—151 143— 145 143 162—165 163 —165 168—170 157—162 159 —162 164

155 155 157—158 155 147—150 150—152 156 152—154 156—158 160—162 156—158 158—160 162

151--152 142 133- 135 140 148—150

154—156

194—196

mittel gering

j j

gut gut | mittel j

Brauger ste Futtergerste

gut mittel gering

ael E Berlin, den 22. April 1914.

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 60. Sißung vom 21. April 1914, Mittags 12 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphishem Bureau.)

Auf der Tagesordnung steht die erste Beratung des Ent- wurfs eines Eisenbahnanleihegeseßes.

Minister der öffentlihen Arbeiten von Breitenbach:

Meine Herren! Das dem hohen Hause unterbreitete Gisenbahn- anleihegeseß sieht auch in diesem Jahre sehr erhebliche, cine halbe Milliarde übersteigende Mittel für den Bau neuer Haupt- und Nebeneisenbahnen, für die Ausgestaltung und Erweiterung der Staatseisenbahnanlagen und für die Vermehrung der Betriebs- mittel vor. Der geforderte Betrag bleibt nicht sehr erheblich hinter demjenigen zurück, den wir im- vergangenen Jahre von dem hoben Hause erbeten haben; nur um 36 Millionen. Wenn aber der Inhalt des Gesetzes im einzelnen nahgeprüft wird oder sein wird, wird fest- gestellt werden fönnen, daß materiell mit den finanziellen Konse- quenzen zum mindesten dasselbe vom Landtag erbeten wird, was wir im Vorjahre erbeten haben.

Aus den hohen Summen des Geseßes wird ohne weiteres er- fennbar, daß die Staatseisenbahnverwaltung nach wie vor auf dem Standpunkt steht, daß ihre gesamten Anlagen sich dem Bedürfnis des Verkehrs durchaus anzupassen haben. In diesem ihrem Streben wird sie sich au durch zeitweilige wirtshafiliße Depressionen, wie wir sie jeßt erleben, niht irre machen lassen. (Bravo!)

Ih mödte feststellen, meine Herren, daß auch die nädtsten Jahre noch sehr erhebliche Mittel erfordern werden, um die Staats- eisenbahnverwaltung auf derjenigen Höbe zu halten, die von ihr im Interesse des Verkehrs erwartet werden muß. Es is für mi \{wer, es ist vielleiht unmögli, den Zeitpunkt zu bestimmen, in dem eine gewisse Erleichterung eintreten wird; denn daß diese Erleichte- rung fommt, daran kann kein Zweifel bestehen, wenn wir das Neß jo ausgestaltet haben werden, wie wir uns es vorgenommen haben.

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Kaiserliches Statistishes Amt. Delbrück.

Die Gruppierung des Gesetzes ist die Jhnen allbekannte und gewohnte. Wir fordern für den Bau von Haupt- und Nebeneisen- bahnen einen Betrag von 110 679 000 M, die mit 57,2 Millionen Mark auf Hauptbahnen und mit 53,5 Millionen Mark auf Neben- bahnen entfallen. Freilih ist zu berüdckfihtigen, daß unter den aht Positionen, die wir für Hauptbahnen vorgesehen haben, si drei befinden, für welbe wir nur die Mittel für den Grunderwerb er- bitten, während wir die eigentlihen Baumittel im nächsten Jahre anfordern werden.

Unter den Hauptbahnen befinden sich alte Bekannte, wie Celle—Hannover, für welches wir in diesem Jahr die Baumittel an- fordern, während wir im vergangenen“ Jahre den Grunderwerb ange- fordert hatten, ferner die Entlastungslinie aus dem oberschlesischen Industrierevier von Liegniß nah Arnsdorf, die aber nur eine Teil- forderung bedeutet, da die Hauptforderung, die Umgehungslinie von Brockau nah" Liegniß, in nächster Zeit erfolgen wird. Unter den Hauptbahnen befindet sih eine recht bedeutsame, es ist die Linie von Verden nah Rotenburg, bedeutsam in Verbindung mit dem Bau der Linie Minden—Nienburg. Sind diese beiden Linien fertiggestellt die Linie Minden—Nienburg befindet si{ im Bau —, dann haben wir cine zweite große leistungsfähige Abfuhrlinie für den östlichen Teil des Industriereviers nah unseren Nordseehäfen, deren wir drin- gend bedürfen. Bemerkenswert unter den Anforderungen der Gruppe der Hauptbahnen ist auch die Forderung von 4 Millionen Mark für den Bau einer Linie von Altona nach Neumünster. Dieser Linie bedürfen wir, einmal, um für die Stree Altona—Elmshorn eine Entlastungs- linie zu \shaffen. Auf der Stre&e Altona—Elmshorn liegen drei große Verkehrsrihtungen, der Verkehr von Altona—Hamburg nab dem Westgebiete von Schleswig-Holstein, der Verkehr nach Kiel und der Verkebr nah dem Norden der Provinz. Wir bedürfen sie weiter darin erblide ich eine ganz besondere Gunst der Um- stände —, um einen Ausgleich für die Wegeverlängerung zu schaffen, die der ganze Norden der Provinz dur die Ueberführung der jütischen

Hauptlinie über den Kanal bei Rendsburg im

fabren hat, und wir halten sie für notwendig Förderung des deutsh-dänishen Verkehrs über Kiel —K‘ leßtere Moment meine Herren, ih streife es 1

der Verhandlungen nur kurz wird von den Freunden 1 Fehmarnprojektes nicht voll gewürdigt werden. Ich des näheren Eingehens auf diese Frage, da zurzeit mit der dänishen Regierung über die Verbesserungen d dänischen Verkehrsbeziehungen, die dringend notwendig si

werden.

Unter den Nebenbahnprojekten bebe ih nur zwei bervor es werden die Mittel für 10 Nebenbahnen angefordert —: Czersk—Lien- felde mit der Absicht, diese Linie nah Altenmühle zu verlängern und damit eine neue Verbindung nach Danzig zu schaffen, und dadur das Einflußgebiet der alten Stadt Danzig, des großen Ostseehafens, zu erweitern, und eine zweite Linie von Bergisch Gladbach nah Wipperfürth, die von besonderer Bedeutung für den Westen der Monarcbie ist und eine neue Verbindung von Cöln nah den Ober« bergischen Landen und damit nah dem Industriegebiet um Lüdenscheid schaffen soll. Die Mittel, die wir für Nebenbahnen anfordern, în Höbe von 53,5 Millionen Mark, müssen erböbt werden um diejenigen Beträge, die wir als Mehrkosten für Mesliorationsbahnen an anderer Stelle anfordern. Ferner sind diese Summen höher zu bewerten, weil durch den Bau von Hauptbahnen, und zwar gerade von den Hauptbahnen, deren ich vorhin Erwähnung tat, das Land ebenfalls melioriert wird.

Für zweite und weitere Gleise, insbesondere für dritte und vierte Gleise, fordern wir im Jahre 1914 nicht weniger als 174,8 Millionen Mark; im Jahre 1913 waren es 110 Millionen Mark und im Jahre 1912 23,5 Millionen Mark. Aus dieser Gruppe von wie sehr die Staats-

Forderungen möge das hohe Haus erkennen -dürfnissen des standig

7 eisenbahnverwaltung bestrebt ist, ch den B A «6

steigenden Verkehrs anzupassen, Diese Forderung für den Ausbau