1914 / 105 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

was der Minister

der Lage sind, ihre Söhne auf entferntere Schulen zu \chicken. müssen darauf besteben, daß die Nektorats\hulen von dem nit dem Wohlwollen behandelt werden, wie es in fehr den legten Jahren die BVolksschüler

minister : dankenswerter Weise în an P

Bir müssen anch verlang

die Vorschüler ohne Prüfung in

der

+

E M In bezug auf die Frage anstalten teilt meine irak

über

ton

die

dieser Frage

daß

die Sexta

en,

Privatshu!ken Wir können im Westen die Rektoratsschulen nicht entbehren. halte die Stellung des Ministers in Nektorats\hulen sind deshalb notwendig, weil viele Eltern

gesagt Ich nicht für richtig. Die nicht in Wir Kultus- doch geschehen ist.

ebenso 1wwle aufgenommen werden.

Mittelshullehrer an den höhreren Lehr-

durchaus die Stellung des Ministers.

Auch wir find der Ansicht, daß der rein wissenschaftliche Unterricht auf den Gymnasien in den Händen derjenigen Leute gela}jen wird, die

eben die Nnderseits wünschen wir, IMittelshullehrer auh au werden. Die Frage, wie durdhaus zulässig und z Gymnasium hier unter wir wünschen, daß es jeßt realen

erh

Charakters.

nötige. Vorbiidang dafür haben, alfo der

daß ln dem höheren nie 1eßt utreffend.

1f Nuch

alten bleibt in

Lehranstalten geregelt

Oberlehrer,

Umfange beschäftigt tit

das

bishecigen

und gelöst ift, wir möchten

feinen Umständen zurückdrängen, sondern dem besteht, daß es nicht überflügelt wird von ben Die Sporipflege nah

Umfange, wie es Anstalten

enalish-amerikanischem

Norbilde widerstrebt in mancher Beziehung dem Geiste ernster Arbeit. Mit Sport bildet man Muskelmenschen und erztieht sie zu einer ge- wissen körperlichen Furchtlosigkeit. Man erzieht auch damit zu ganz anderen Etgenschaften, wie Yuctsichtslosigkeit und

falls aber fann man durch Svort keinen

Schlimmerem. Jeden-

fittlihen Charakter erziehen.

Die parlamentarischen Stimmungsbilder der , Täglichen Rundschau“ habe ich ftets mit einein gewissen Vergnügen gelesen, weil tch ten W'z und geistreichen Sarkasmus, die

empfänglih bin für einen gu

Wine, die jeßt aber dort verzapft werden, S T , , T nicht ganz bei der Wahrheit. Mein Freund Wi

sind faul und {hal und bleiben ldermann tft wegen setner

ablehnenden Haltung gegen den Sport besonders scharf angegriffen worden. MWarum bat man nicht auch die Redner der konservattven und T\rel-

Wareng

Baumwolle ooo 6 Flachs, gebrochen, geschwunge Hanf, roh, gebrochen, geshrou íSute und Jutewerg Merinowolle im Schweiße . Kreuzzuhtwolle im Schweiße d E Steinkohlen, « Braunköhlen « «.» « Erdöl, gereinigt (Leuchtöl) . Uabt s o. ae Roheisen

Rohluppen, Rohsczienen, Rohblöcke ufro. S

UVAGET, Cle a) o Anderes Formeisen als Träg eisen, Bandeisen usw.

attung

n usw. . ingen usw.

° «

er; nicht geformtes

- . .

Eifenbahn-, Straßenbahnschienen - A Eisenbahnschwellen aus Eisen. « « + « «

U s es éFeingold, legiertes Gold, Deutsche Goldmünzen . Fremde Goldmünzen . « 1) auch Eisenbahnlash Berlin, den 5. M

Barren

aus Bruchgol

en und ai 1914.

„unterlagsplatten aus Eisen. Kaiserliches Statistishes Amt.

hat. ? konservativen Partei angegriffen ,

die genau datselbe gesagt haben Pèan merft die. Absiht und wtrd verstimmt! J bitte den Minister, die Ferien der Rektocatsshulen mit denen der höheren Lehranstalten nah Möglichkeit gleich- zulegen. Die katholischen geistlihen Oberlehrer sind nicht etwa niedereren Grades als die anderen Oberlehrer, wie es oftmals die Presse darstellt, sie sind ihnea vollkommen glehzustellen. In den Schulprogrammen findet man häufig Sachen, die nicht bineingehören. So ist in Schöneberg in einer Anstalt das Thema „Nießsche-Christus“ bearbeitet worden. Ih meine, daß Nieysche ein vollfommen überwundenec Standpunkt ist; abgesehen davon, gehört aber so etwas niht in ein Shulprogranim hinein. in den Vorjahren wurde darübec geklagt, daß zu wenig fatholische Meligionslebrer etatsmäßig in unseren höheren Schulen angestellt werden. Man kann es der fkatholishen Pfarrgeistlihkeit nicht zu- muten, daß fie au noch den außerordentlih schwierigen Religions- unterriht an den höheren Schulen erteilt. Deshalb sollte der Kultusminister auf die städtishea Anstalten einmal seinen berühmten und mit Net so beliebten gelinden Druck ausüben. In die Sqülerbibliotheken gebören keine Bücher hinein, die das Ge- fühl der fatholischezn Kinder verlegen müssen. Auf der anderea Seite ift es natürlich selbstverständlich, daß auch keine Bücher hineln- gehören, die die evanzelishen Schüler verlezen müßten. Es band-clt fh niht nar um Büchec von Gottfried Keller, sondern um dîe ge- famte Literatur. N

Die Debatte wird geschlossen.

Der Antrag Heß wird der Unterrihtskommission über- wiesen.

Die Ausgaben für die höheren Lehranstalten werden be- willigt.

Schluß 4/4 Uhr. (Eingemeindungsvorlage Kultusetat.)

wie mein Fceund Wildermann ?

Nächste Sitzung Dienstag 11: Ubr. fr Cóôln: fleinere Vorlagen ;

Statistik und Volkswirtschaft. Ein- und Ausfuhr ciniger wihtiger Waren im Spezialhandel im Ayril der drei legten Jahre. dz = 100 kg.

T

36 359 | 487 622 | A 1153 211 A 104 513 ¿ 3915

213 563 823 925 490 68,61 4 38 9,92

S tab-

1

15

Die Hagelversicherungswerte in den einzelnen Ländern der Erde im Jahre 1942.

Früher nabm man an, daß es vtelleiht ganz hagelfrete Länder

gebe. Heute steht man auf dem Standpunkt, da

freiheit für irgendein Land nîi

ht besteht.

m: a

ß eine völlige Hagel-

llgemeinen {einen die

\südlicheren Länder der Hagelgefahr mehr ausgeseßt zu sein als die

nördlichen. ( waren fie zuerst durch die örtliche zeitlize Schwankung

ganz

Berschtedenheit des

lofaler Natur.

Auftretens de

der Hagelgefahr

Neberall, wo Hagelversicherungsgesellshaften entstanden,

jedo die ge-

wurden und r Hagelwretter

Sie

zwungen, ihr Ve:sichecungsgebiet nah Möglichkeit auszudehnen, weil

nur dann günstige, minder günstige und ungünstige mäßig vertreten jein werden und die wed ih einigermaßen auszugleichen vermögen.

Nisiken gleich-

»selnden Hagelerscheinungen Wie wenig lebensfähig

eine Hagelversicherungsorganisation auf eng umschriebenem Gebtet ist,

zeigt der seinerzeit erfolgte Zusammbruch der H

agelversicherungsvereine

in Württemberg und Hessen und die Tatsache, daß kleine Gegenseitig- Feitsgesellshaften außerordentlich starke Nahschüsse erheben müssen. Das Auftreten von kapitalistish organisierten und nah dem Bocbilde anderer Nersicherungea im großen Stil und mit großen Mitteln arbeitenden Hagel» versicherungzunternebmungen, die zunächst die Form von Aftien-, |päter auch und vorwiegend die Form von Gegenseitigkeitsgesellshaften an-

nahmen , bedeutet den w

entwickdlung des Hagelversicerungswesens.

ihtigsten

Wendepunkt Erst von da ab datiert

in der Weiter-

eine durch die Ausgleihung der Risiken auf einem autgedehnten Nersicherungègebiet ermöglihte Herabseßung des Tarifs, die die

erste Vorbedingung einer

stärkeren

siheèrung war und mit dem Eintritt tteser die Möglichkeit weiterer Tarifermäßigungen

fiad in den einzelnen Staaten große V

Beteiliguvg

L an der Ver- stärkeren Beteiligung in s\ch \{chloß. So

ersicherungégesellshasten ent-

standen, die mehr oder minder das Bestreben haben, ihren Geschäfts-

berei auf die verschiedensten Landesteile auszudehnen.

Um nun die

9luêgleihung der Nisiken auf die b:elteste Grundlage, die es gibt, zu rebungen eingeleitet, eine weltum}assende Fn wie weit eine solche für das Deutsche Reich Vorteil oder Nachteil bringen könnte, darüber führt der Ge-

ermöglichen, hat man Best Hagelassekuranz zu bilden.

nezralsekretär des Verbandes

ge\-flschaften Dr. jur. et ph ersh'enenen Schrift

der deutscch°n il. W. Rohrbe

Pen

in seiner vor kurzem

„Das Hagelversicherungsge\shäft der Welt“, in

der insbesondere ein umfargreihes amtliches statistisches Material ver-

roertet ti, folgendes aus:

Das Deuische Neih hat eine landwirtshaftlich benußgte Fläche

von 31 834 874 ha und an Adterland 244 Milltonen Hektar.

Der

Inbau von Roggen und Hafer, die beide sehr unter Hagel zu leiden

haben, steht an erster Stelle. im lezten Jahrzehnt zugenommen.

lich und hat

Die Hagelgefahr ist ziemlih betcächt-

Es arbeiten in

Deutschland 4 Aktiengesellschaften und 35 Gegenseitigkeitsgesellshaften ;

von leßteren sind 24 lokaler und 11 territozuialer Natur.

Das BVer-

sicherungêgeschäft st:llte sich in den Jahren 1905 bis 1912, wie folgt :

Versicherungs- summe M 9 961 575 523 2-408 186 615 3152164715 3 275 802 696 3 166 700 005 30 353 813 10235 912 J

2741 411

Jahr

1905 1906 1907 1908 1909 1910 3 ( a 5

©) «) D L

9)

Eingezahlte Prämien cáb 41 794 485 42 608 0053 43 797 427 54 095 457 31 322 026 53 622 403 34 516 528 43 742 078

das sind Prozent der Bersicherungs-

summe i 41

1,37

Los

i 65

0.99

1,61

1,04

1 24

Einfuhr

| | j

Ausfuhr April

1913

April

1913 1914 1912 49 634 19 262 8 262 1 640 1 868 992 1 901 720 99 470 254 50 017

id

Hl 309 10 857 |

44 514 | 15 483 | 5 170 2 605 6 962 | 1 926 | 9997 086 | 99 388 495 | 22.001 | 279 | 69 238 | 693 688 487 022 | 489 134

976 668

522 756 90 938 ! 7815 | 5,29 |

0 35

314 |

305 180 | 41 885 31 447 | 149 595 169 422 119 395 |

11 903 620 |\ 9 407 154 6 500 740

523 194 |

1 201 390 89 780 3977

392

495 786 61 769 24 628 7 305

204 929 6 039

110 070 3092 |

115 315 967 |

11 543 049 1 630 421 | 2158 675 99 308 747 | 5 585 827 99 817 |

486 976 379 |

893 598 DCCOO | 84 802 658 846 | 10 369 758 611

L397 406 403 17 148 1 174207 387 6592093 | C

112 295 157 489 4 519 L 00

4,72 | 36,51 029 | 0,82

0,75 |

21 028 192 247 875 34,67 3,92 8,62

132 952 4 516 4,78 30,67 0,759

Delbrü ck.

das sind Prozenr der Bersicherungs- fumme 0,17

Verwaltungs- kosten und Provifion

Át 5 068 849 5 352 423 5 204 824 D C D417 990 5 594 639 5 627 818

Aus3gezahlt an Schäden einschl. der Abschäßzungskosten A 45 340 094 41 611 084 41 921 289 55 619 993 16 636 0568 48 980 586 21 644 060 36 326 526 33 5 442 803 Wie der Verfasser die Ergebnisse der Hagelversfiherung im Deutschen Reiche eingehend behandelt, so unterrichtet er auch über die Einzelheiten der Hagelversicherung in den anderen Ländern. In einer zusammenfassenden Schlußübersicht sind dann die Pagelversicherungs- werte der etnzelnen Länder zusammengestellt. Danach waren im Jahre 1912 folgende Erntewerte gegen Schädigung durch Hagel- wetter versichert:

das find Prozent der Versihe- der rungssumme Prämie

108 98 95

103 53 91

63

1905 1906 1907 1908 1909 1910 1911 1912

N

en -

in Europa:

Dim Daten Me oe 6 2D in Cer Una e e o ee 3) in der Schweiz . E 4) in den romanishen Ländern :

A, O E

D, Gan

C Nan E

a B 5) in den Niederlanden . 6) in Großbritannien . . .. 7) in den nordishen Ländern :

A Dane

D Se S) M R A 9) in den Balkanstaaten:

a. Bulgarien S

De VCUMARA e

in A frika: in Algerien C

. 3 500 000 000 4 700 000 000 , L 60 000 000 ,„ 500 000 000 10 000 000 850 000 000 60 000 000 30 000 000 10 000 000

220 000 000 65 000 000 100 000 000

25 000 000 300 000 000

5 000 000 ,

in Amerika:

l) in den nordamerikanischen Staaten :

2. in Kanada a C09 . b. in den vereinigten Staaten . S 2) tin den mittel- und südamerikanischen Staaten:

a. Uruguay „¿ N 6 O : h. Argentinien . e S M Ua A C

100 000 000 100 000 000 ,

50 000 000 , 250 000 000 , 5 000 000 ,

Mithin waren im Jahre 1912 Erntewerte von beinahe 7 Milliarden Mark, davon 9309/0 in Europa und 50% tn Deutschland, gegen Schädigung durch Hagelwetter versichert.

Sucht man zur Frage des internationalen Ausgleichs Material zu gewinnen, so kann das Zahr 1910 zu einer Prüfung herangezogen werden. Das Jahr 1910 war für Frankreich, Großbritannien, Dänemark und Schweden ein gutes, für Deutschland, Oesterreich, Schweiz, Italien, Rumänien und Rukland etn \chlechtes Jahr. Aus den erstgenannten Ländern hätten nah Abzug der Schäden und der

Berxe:ts -

rund 20% der Prämkeneinnahmen betragenden Verwaltungskosten F noch rund 2 Millionen Mark zur Verfügung gestanden, während die legtgenannten Länder rund 10 Millionen Park Mehreinnahmen F bätten aufweisen müssen, um aus den reinen Prämieneinnahmen die ff Schäden und Verwaltungskosten aufbringen zu können. Es ij charakteristis%, daß gerade diejenigen Länder, die den größten Ge, « brau von der Hagelversiherung machen, 1910 auch gemeinsam di, f schwersten Schäden hatten. Es dürften denn auch bei dem gewöhn. f lien Zuge der Hagelwetter von Westen nah Osten große Unter. ff \hiede in der Hagelgefährdung beispielsweise Deutschlands und ff Oesterre!{8s oder Oesterreihs und der Schweiz überaus felten fein, M Andererseits war die Ausbreitung der Hagelversiherung in den 1910 E nicht so sta:f betroffenen Ländern zu klein, um einen wirkungevollen Ausgleich für die bezeichneten anderen Staaten zu bleten. Sie if L aber auch ¿. B. in Däânema:k kaum auz*breitungsfähiger, \otaß für die jeßt in der Hagelversiherung vorausschreitenden Länder, vo allem für Deutschland ein internationaler Ausgleich vor aussihtlich nur Belastungen erwarten lteße. Die außer europäisden Gebiete kommen vorläufig für einen Avégleih überhauy noch nit in Frage. Man wird daher gut iun, fich zunächcst in de; einzelnen Ländern mit einer gemeinsamen Beobachtung der Erscheinung des Hagels und der Züge der Hagelwetter zu begnügen und im übrigen der Entwicklung der Versiherungsunternehmungen sein besondere; Interesse zuzuwenden.

Woßhlfahrtspfsiege.

Die Entwicklung des Vereins für soziale Kolonisation Deutschlan ds, der vor eintgen Jahren auf Anregung des damaligen} inzwischen verstorbenen Vorsitzenden des Vereins deuisder Arbeiter} folonien, Reich8tagsabgeordneten Freiherrn von Kaphengst, ins Leb gerufen worden ist, befindet sh in aufsteigender Linte. Die Ver träge, welte die Städte Berlin und Chazlottenburg mit de Verein abgeschlossen und welche die Beschäftigung und Ansiedlur Arbeitsloser in ‘den in Beeskow, Beeliy und Reppen belegene Kolonien des Vereins zum Ziele haiten, müssen zu beiderseitiger Zu} friedenheit erfüllt worden sein, denn es find neuerdings diese Verkrag verhältnisse verlängert bezw. neue Verträge abgeschlo\sen worden. Au dem Inhalt der im Jahre 1914 erschienenen Nummein des Verein organs „Soziale Kolonisation“, das von dem eigentiihen B S des Vereins, Hans Oflwald,

Sache beleuchten :

Die Stadt Berlin hat beschlossen, dem Verein für f\ozial! Kolonisation auf zwei Jahre ein Betrieb2darlehn von 100 000 ¿ zu gewähren. Der Verein vzrpflihtet fich nun, ständig 200 Be liner Arbeitslose gegen guten Tagelohn (im Akkord 3 bis 6 ch in seinen Kolonien zu beschéftigen. Vom Lohn wird für g Kost und Wohnung täglih 1,30 4 sowie für die Familie tägl 1 M in Abzug gebraht, welch legterer Betrag wöhentl der Familie übersandt wird. Diese Familtenzuwendung fa von den Arbeitern erhöht werden, ufanhe laßen den dcppelt Betrag zur Absendung gelangen. Fin Darlehn in glei Höhe von 100 000 6 hat ferner die Stadt Mün Gen dem Vere bewilligt. Die Stadt Neukölln bewilligte gleichfalls dem Verein ein zinefreies Darlehn in Höhe von 10 000 6. Die Stadt Berlin Swhöneberg überweist für zwei Etatsjahre regelmäßig Arbeiter a den Verein mit einem Zuschuß von 1 4 bis 1,50 4 für den Taf und Kopf. Neue endgültige Verträge über die Anlegung von Kultur arbeitsstätten durch den Verein für agroßstädtische Arbeitslose {int Anfana April mit den märkishen Städten Frciesack, Beeliß und Wendisch Buchholz abgeschlossen worden. 2

Die Absiht vorgenannter und noch einiger mit kleineren Darf lehnsbeträgen beteiligten Stadtverwaltungen ist naiürlih in erste Linie die, Arbeitslosen, namentlich Familienvätern, über die \chwerst Zeit hinwegzuhelfen, und da die Betriebsdieposittonen vcs Vereins zulassen, daß fsolhe Arbeitslose auf beschränkte Dauer, etwa für zwi bis drei Monate, beschäftigt werden, kann diefem Wunsche Nechnu getragen werden. Es fkönnen nämlich durch Neuankauf größe Distrikte oder dur besondere Auftraggarbeiten niht nur Oecdlan!} fulturarbeiten, sondern auch Abholzungsorbeiten auêgeführt werd So hat die Stadt Berlin den Verein beauftragt, in der Gemarku Sputendorf 140 Morgen Wald abzuholzen, da das betreffende Gelän zu Rieselzwecken benußt werden soll. Der Verein kann durch die Auftrag 70 Arbeitslose auf die Dauer von drei Monaten beschästig

Das Vertrauen, das man den Besirebungen des Vereins entge bringt, wird au dadur bewiesen, daß diefem private Zuwendung zufließen. Dem Komiteemitglied Professor Dr. Stein in Frankfu a. M. ist es z. B. gelungen, einen ungenannten Gönner zur 2 willigung von 50 000 4 für eine in der Nähe von Frankfurta. dur den Verein zu errihtende Kulturarbeitssftätte zu veranla} allerdings unter der Bedingung, daß die Stadt Frankfurt a. ebenfalls eine Summe in gleicher Höhe für diesen Zweck ber stellt. Grundsäßlih hat \ich der Kranfkturter Magisirat mit die) Lösung der Errichtung einec solchen Arbeitsftelle einverstanden erf [är

Günstige Aeußerungen über die bisherigen verwaltungen als auch von sonstigen Körperschaften, z. B. Deútschen Städtetag, vor. Am 21. Februar d. J. empfing S Majestät der König von Bayern den ersten Vorsißenden der Vr ruppe Bayern des Vereins, Dr. Fretherrn von Cetto, sowie de Se\chäftsführer Ostwald und gab hierbei seinem besonderen per|önlid Interesse an den Verein8arbeiten Ausdruck. Befonders hervorgehoben daß au das vom Kaijerlihen Statistishen Amt herautgegebene „Rei arbeitsblatt* in seinem soeben erschienenen Aprilheft die Tätigkeit | Nereins in einem besonderen Aufsag behandelt. Wèan kann nur d Wunsche Ausdruck geben, daß die zwei Hauptbestrebungen d „Vereins für foziale Kolonisation Deutilands“, einerseits ¡ändli Ansiedlungen mit bescheideaem, aber gesihertem Haus- und Gru! eigentum zu begründen und anderersekts die großstättishe Arbei losigkeit während der \{wierigsten Jahreszeit zu vermindern, weiterhin von Förderung und Erfolg begleitet sein möchten.

Cyr Le

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrung masßzregeln.

Nachweisung

über denStand von Viehseuchen im Deutschen Reiche am 30. April 1914.

(Nach den Berichten der beamteten Tierärzte zusammengestellt in Kaiserlihen Gesundheitsamte.)

Nachstehend sind die Namen derjenigen Kreise (Amts- 2c. Bezitf verzeichnet, in denen Rot, Maul- und Klauenseuche, Lungenseuche d} RNindviehs, Pockenseuhe der Schafe, Beschälseuhe der Pferde 0? Schweineseuhe und Schweinepest am 30. April herrschten. Zahlen der betroffenen Gemeinden und Gehöfte umfassen alle wed vorhandener Seuchenfälle oder auch nur wegen Seuchenverdachts sperrten Gehöfte, in denen die Seuche nah den geltenden BVorschris! noch nicht für erloschen erflärt werden konnte.

Rot.

Preusten. Rega.-Bez. Königsberg:

NReg.-Bez. Posen: Grähß 2, 2 (davon: nèn 2 Gem., Y

Bez. Bromberg: Brombera 1, 1. Reg.-Bez. Bresla u: Nam?!

1, 1. Reg.-Bez. Oppeln: Tarnowiy 1, 1, Grottkau 1, 1. Nes

Bez. Arnsberg: Meschede 1, 1 (1, 1). Leipzig Stadt 1, 1 (1, 1).

FInsgesamt: 8 Kreise usw., 9 Gemeinden, 9 Gehöfte; davon neu: 4 Gemeinden, 4 Gehöfte.

Labiau 1 GSem., 1 G 2 Geh.). R

A kerau2gegeben wird, fann man olgende Feststellungen hervorheben, die den augenblidlihen Stand de

und die gevlantei Bestrebungen des Vereins liegen sowohl von Stadt- bezw. Arme ( ( ; ;

d E L

Sachsen. K.-H. Le i p!

Lungenseuche, Pockenseuche und Beschälseuche. Frei.

Maul- und Klauenseuche, Shweineseuche und Schweinepest.

a. Regierungs- usw. Bezirke.

RNegierungs- 2c. Bezirke sowie Bundesstaaten, die nicht in

Negierungsbeztrke geteilt sind

insge

Maul- und

—_

Gemeinde:

amt |

Gehöfte

Klauenseuche

davon

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Preußen.

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| Dberyfals. ««« Oberfranken . 3 | Mittelfranken. 4 | Unterfranken | Sqhwaben .. .

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_ Württemberg. Neckar kreis

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Hessen.

9 | Starkenburg

| Oberhessen | Rheinhessen . .

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Sachsen-Weimar -

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Oldenburg.

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Sachsen - Coburg-Gotha.

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Elsaß - Lothringen:

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2111| 2908 696) 1029 2077| 2887 607/957 1 Il

H. Vetroffene Kceise ustv.!) Maul- und Klauenseuche.

V: Fishhausen 3 Gem., 4 Geh. (davon neu 1 GBein., 2 Ksönigéberg 1. Pc., Stadt 1, 1 (1, 1), Königsberg t. Pr. Labiau 5, 12 Weblau 11/13 G, 5), Rallenburg 8, 9 {1 2), Friedland 4, 5, Pr. Eylau 2, 2, Heiligenbeil 1, 1 (1, 1), 2: Insterburg 3, 3 (1, 1), Darkehmen 1, 2. 83: Johannisburg (2, 2), Löven 1, 1 (1, Y/ XWck 1/17 Neidenburg 3,.3, Wiierode i. Ostpr. 2, 2. 4: Elbing 7, 14 (2, 5), Marienburg i. Westpr. 10 12 (0:0) Diridau l L (L) 0: Stuhm 59. (E. L Dèarienweider 4, 11 (2, 7), Rosenbera t. Westpr. 16, 33 (4, 13), Stralbura t, Westpr. 18, 20 (11, 10), Briesen. 9, 11 (0/4! Tborn 4 12 (3, 11): Galmn-& 4 (2, 9): Graudenz 19 Le (5, 6): 64 Stadikreis Berlin 1, 1 (1, ). 7: Berlino SqMöneberg 1, 1, Zau - Belzig 1, 2, ODithabvelland (2, 10), Westhavelland 6, 11 (4, 8), Ruppin Sr Cottbus 1 2 U: Guimmen 1,4 (1/1),

a 15 D 2 L 2

Wongrowig 1, 1. 14: Breslau 5, 5 (3, 3), Schweidnit

15: Wrwenberg 1, 2 (1, 2). 16: iwi ] nowitz 1, 1, Beuthen 1, 1, Kattowiy 17: Neuhaldensleben 1, 11 (1, 11). felder Seetrel9 1,4 Q.1). T: L T: Deum 9, 9 (0, 9) Coesfeld 1, 1 (1, 1), NReclinghausen Cat L L U

Geh.), L E

T 9 9 t

Münster i L AX s Unn L C L), DONbE Dagen 3,8 (3,3), Utena 2, 2 (2/2) 994 Klevê: Nets 2 22 2), Duiloburg Stadt 1, 1 (1), Veilbe Stadt 1 1-(1, 1), MMor0 1.2. (1, 2)« Weldern 1,3: (1; dorf 1. 1, Neuß 1, 3 (1, 3). $4: Siegkreis 1, 1 (1, 1), Rkbeindach T0 1) Dan 12-02) So ie 1 L 36: Erkelenz 1, 1 (1, 1). 48: Leipzig 1, 1. 49: Chemniy Stadt 1, 1 (1, 1). 501 Zwidckau Stadt 1, 1 (1, 1), Oelsniy 1, 1. 55: Engen 3, 22 (1, 12), Donaueschingen 1, 1. ¿2 Schopfheim 1, 1 (—, 1). Sf: Straßburg 1, 19.

e 3),

1), %G6

Schweineseuche und Schweinepest.

L: Memek 17 Gem., 21 Geh. (davon neu 7 Gem., 12 Geh.), Fishhausen 4, 4 (1, 1), Köaigtberg i. Pr. Stadt 1, 2 (—, 1), Köni bera i. Pt 599 (1-1), Labiau 10/10 Œ/ 1), «Wehlau 2 2+ S dauen 2, 2 (2, 2), Rastenburg b, 5 (2, 2), Pr. G b, 5, Hetiligen- beil 1, 1, Braunsberg 3, 3 (1, 1), Mohrungen 1, 1, Pr. Holland 3, 3 (2, 2). 221 Heydekrug 4, 4, Nkiederung 15, 15 (5, 5), Tilsit 4, 4 (4, 4), Pillkallen 1, 1, Stallupönen 1, 1, Insterburg 1, 1, Dartebmen 8, 3 (1 D) Angela 11 Dleblo G (L S: Nlenstein Stadt 1, 1.0, 1), Allenstein 4 5 (1/1) "WE O ag O L 1), VDrteléburg 3, 4, Oslerodeé f Or (2D Roe 45 4 }- bura 1, 1. #2: Elbing Stadt 1,9: (1,3), Choin( Marienburg i. Westpr. 4, 4 (3, 3), Danzig Stadt 1, 4 (1, 4), J ziger Niederung 12, 13 (5, 5), Danziger Höhe 4, 6 (2, 3), Di 3,3 (1, 1)/ Pre Stargard 5, d (11), Berent 3/3 (2, 2), # 11 (1, 1), Neustadt 1. Westpr 1, 15! Sluhm & (L .1), Martenwerder 3, 3, Strasburg i. Westpr. 1, 1, Briesen 6, 7 (3, 4), Thorn 1, 1, Culm 3, 4, Graudenz 2, 2, Schwetz 3, 3 (1, 1), Konitz 3, 4, Shlochau 2, 2, Flatow 10, 12 (1, 1), Deutsh Krone 7, 15 (—, 1). 6: Stadtkreis Berlin 1, 1. 7+ Prenzlau 1, 1, Templin 1, 1, Angermünde 5, 11 (2, 8), Oberbarnim 9, 10 (2, 2), Nieder- barnim 12, 15 (2, 2), Charlottenburg Stadt 1, 1 (1, 1), Berltn- Schöneberg Stadt 1, 1, Berlin-Wilmersdorf Stadt 1, 2 (—, 1), Teltow 9, 11 (3, 3), Beeskow-Storkow 7, 14 (2, 3), Jüterbog- Luckenwalde 2, 2 (2, 2), Zauch-Belzig 1, 1 (1, 1), Oftbavelland 10, 25 (4, 4), Westhavelland 4, 4 (3, 3), Ruppin 5, 6 (2, 2), Dit- prignig 11, 13 (1, 1), Westprigniz 2, 2 (1, 1). 8: Königsberg i Nin: 10 11 C 2), Soi 09 Q 9 UArniowalte 9/8 Friedeberg i. Nm. 7, 7 (3, 3),

) ) e

Landsberg a. W. Stadt 1, 1, Landsberg 15, 21 (5, 7), Lebus 21, 32. (10, 15), Westiternberg 13, 15 (3, 5), Oststernberg 10, 24 (6, 11), Züllibau-Shwiebus 15, 20 (4, 7), Krossen 8. 13 (2, 2), Guben-2/ 5 (2, 5), Lübben 1, 1, Kalau 22 (1, 1), Cottbus 2/2, Forst Stadt 1,2 (—/ 1), Sorau 9/9 (2, 3), Spremberg 1, 1. 9: Usedom - Wollin 1, 3 (—, 2), Nandow 16, 25 (3, 6), Stettin Stadt 1, 4 (—, 2), Greifenhagen 9/80 (1, 13), Pyriß: 6, 6 G, 9), Saaula 9, 9, 2raugaro 9, 9 (—, 2), Cammin 8, 13 (1, 3), Greîfenberg 1, 1, Regenwalde 3, 3 (2, 2), 10: S(hvelbein 1, 1, Dramburg 1, 1, Belgärd-1,-1, Kolberg-Körltn 5, 5, Köslin 2, 5, Schlawe 9, 14 (6, 6), iummels- burg 4, 4 (2, 2), Stolp i. Pomm. Stadt 1, 3 (—, 1), Stolp 30, 49 (14, 22), Lauenburg i. Pomm. 1, 2, Bütow 9, 159. 11: Stralsund Stadt 1, 1, Franzburg 1, 1, Greif wald Stadt 1, 1 (1, 1), Gretf8roa[d 6, 14 (3, 11). 2! WrésVen 3/3 (1 1), Jarotschin 3, 3, Schroda 2/3 (2, 2), Sthrimm 10, 13 (5, 8), VosenStadt 1, 1, Posen Ot 6.7 (2,2), Posen West 8, 9 (1, 1), Obornik 8, 10 (4, 5), Samter 9, 12 (2, 3), Birnbaum 2, 2 (1. 1), Schwerin a. W. 2, 3, Meseriß 3, 3 (1, 1), Gräg 3, 3 (2, 2), Bom 2,2 C, 1), Srauttadt (9 U 2), Schmiegel 2, 2, Kosten 13, 13 (8, 8), Liffa 3, 3 (1, 1), Nawitsckch 7/7 (3, 3), Gostyn 11, 11 (4, 4), Koschmin 2, 2 (2, 2), Bleschen / 1, 1), Ostrowo 2, 2, Adelnau 4, 5 (2, 2). X83: Filebne 8, 8

Czarnikau 4, 5 (2, 3), Schneidemühl Stadt 1, 1 (1, 1), Kolmar- i. P, 5, 5, Wirsiß! 5, 5 (1, 1), Bromberg 4.4. (1, 1), Schubin 6, 7 (1, 1), Mogilno 2, 2 (1, 1), Znin 8, 9 (3, 3), Wongrowiß 10, 10 (3, 3), Gnesen 5, 6 (2, 3), Witkowo 3, 3 (1, 1). 14: Groß Wartenberg 4, 6 (1, 2), Oels 4, 4 (1, 1), Lrebnig 33, 41 (10, 19), Milit 16, 17 (10, 11), Guhrau 7, 9 (5, 7), Steinau 5, 5, Woblau 19 24 (7, 8), Neumarlt 15, 19 (77 9) Dueblait 19, 90. (9, 9), Oblau 9, 10 (2, 2), Brieg 6, 7 (2, 3), Strehlen 6, 8 (4, 4), Nimptsch 10, 11 (8, 9), Münsterberg 1, 1, Frankenstein 4, 5 (3, 4), Neichenbachß 3, 3 (1, 1), Schweidnis Stadt 1, 1, Schweidnth 94, 42 (2, 8), Striegau 13, 15 (4, 6), Waldenburg 6, 9 (1, 3), Glayz 12, 19 (3, 5), Habelschwerdt 2, 4 (—, 1). 18S: Grünberg 10, 14 (1, 4), Freystadt 17, 18 (3, 5), Sagan 10, 12 (4, 5), Sprottau 14, 17, Glogau 31, 38 (7, 9), Lüben 12, 18 (4, 8), Bunzlau 16, 27 (2, 6), Goldberg-Haynau 13, 19 (10, 15), Liegniy Stadt 1, 1, Liegniy 12, 17 (5, 7), Jauer 14, 20 (5, 7), Schönau 9 2 (2 2), Bolkenhäin 10, 12 (4, 2), LUndeshut 4, 7 (1, 1), Hirschberg 3, 4 (1, 1), Löwenberg 18, 27 (2, 3), Lauban 4, 5 (1, 1), Görli 2, 2 (1, 1), Rothenburg i. D. L. 1, 3, Hoyerswerda 1, 1 (1, 1), 16: LTost-Gleiw!y 1, 1 (1, 1), Zabrze 5, 9 (1, 4), Kattowiß (4 4) Pley o 9 (4 9)

Ratibor O Leobschüß 2, 16 (4, 4), Falkenberg 6, 6 (2, 2), Neisse 2, 2 (1, 1), Grottkau L LN (

5 4

pons J N)

c j 17: Salzwedel 5, 5, Gardelegen 4, 7 (1, 4), Jerichow I 3 (1, 1), Kalbe 7, 8 (2, 3), Wanzleben 2, 2 (1, 1), Magdeburg Siadt 1, Wolmirstedt 4,5(1, 1), Neuhaldensleben 2,2(1, 1), Oschereleben 3,3, Quedlinburg 1, 1, Halberstadt 7, 15 (—, 2), Grafih. Wernigerode 3/8 (2, 2), 84 Torgau 1, 1, Wittenberg 4, 6 (1, 2), Bitterfeld 3, 3, Saalkreis 2, 2 (2, 2), Delihsch 5, 6 (2, 3), Mansfelder Gebirgs- freis 2, 3 (1, 1), Eisleben Stadt 1, 1, Mansfelder Seekreis 5, 9 (2, 2), Querfurt 13, 22, Merseburg 4, 7 (1, 2), Wetßenfels8 2, 2, Naumburg Stadt 1, 1, Naumburg 1, 1. 19: Nordhausen Stadt 1, 1 (1, 1), Grafsh. Hobenstein 1, 1, Schleusingen 3, 3. 20: Haders- fében 18, 15. (2, 3), Apenrade 1, L Sonberbura L, 1, Flensburg 3, 3 (1, 1), SWhle8wig 2, 2 (1, 1), Edernförde 3, 5, Husum 4,.1..0,.1),= Dotidern 9%, Do (Q) Wlbendurg 6, 6 (5, 5), Plön 5, 5 (1, 1), Kiel Stadt 1, 2 (—, 2), Neumünster Stadt 1, 3, Bordesholm 4, 4 (L, Le Nendsburg 7, 9 (3, 3), Norder- dithmarschen 3, 5 (2, 3), Süderdit marschen 7, 9 (2, 4), Steinburg 2, 17 (65, 6), Segeberg 16, 21 (9, 11), Stormarn 16, 30 (6, 13), Pinneberg 13, 17 (3, 5), Altona Stadt 1, 4, Herzogt. Lauenburg 9.19 (0/1), L: Syke 1, 1, Po 3, 3 (1, 1), Nienburg 2, 4

Stolzenau 3, 3 (2, 2), Neustädt a: Rbge. 7, T (2.2)

Le) : 2), G iover Stadt 1, 11 (—, 2), Hannover 10, 17 (3, 4), Linden

E)

c

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L

b O5

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A,

1) An Stelle der Namen der Regterungs- usw. Beztrke is die entsprehende laufende Nr. aus der vor|tebenden Tabelle aufgeführt.

- fish

Stadt 1, 13 (—, 3), Linden 8, 14 (4, 7), Springe 4, 4 (2, 9), Hameln 2, 2. 223: Petne 4, 4, Hildesheim Stadt 1, 1 (1, 1), Hildesheim 4, 12 (1, 6), Marienburg i. Hann. 4, 4, Goslar 4, 4 (2, 2). 23: Celle 3, 4 (2, 3), Gifhorn 12, 20 (1, 5), Burgdorf 2, 2, Fallingbostel 2, 2 (1, 1), Soltau 2, 3, Uelzen 5, 5 (1, 1), Lüchow 4, 4 (2, 2), Dannenberg 1, 1, Bleckede 1, 2 (—, 1), Lüneburg Stadt 1, 1, Lüneburg 3, 6 (1, 4), Winsen 4, 4 (3, 3), Harburg 4, 4 (1, 1). 24: Jork 2, 2 (1, 1), Kehdingen 1, 2, Neuhaus a. Oste 3, 3 (2, 2), Lehe 5, 10 (2, 2), Geestemünde 2, 2 (1, 1), Osterholz 2, 2 (1, 1), Blumenthal 1, 1, Verden 1, 1 (1, 1), Rotenburg t. Hann. L L D Sen 1,1 O1), ROYEMETIDIDE L L (L L), 25: Aschendorf 1, 1 (1, 1), Hümuiling 1, 1, Lingen 1,1 (1,1), Bersenbrück 7,10 (3, 4), Osnabrüd 1, 1, Wittlage 1, 1, Melle 1, 1, Iburg 3, 3. 26: Emden 1, 1 (1, 1). 271: Tecklenburg 1, 2 (1, 2), Warendorf 1, 1 (1, 1), Beckum 2, 2 (1, 1), Lüdinghausen 1, 1, Buer Stadt 1, 1 (1, 1), RNeckiinghausen Stadt 1, 1 (1, 1), Recklinghausen 3, 3 (1, 1). 28; Minden 2, 2 (1, 1), Herford alle 4. W171 Al, 1), Bielefeld Stadt 1, 6 (—, 1), Bielefeld 6, 7 (1, D L L L) Daberboin E F L 1), Oorter Meschede 1, 1.(1, 1), Biilon 2, 25(2,.2); Soef Hamm 3, 4 (1, 1), Dortmund 44 4) O8 1, 2 (—, 2), Bohum Stadt 1, 1 (1, 1), Bochum 2, 3 Gelsenfinhen Stadt 1, 2 (1, 2), Gelsenkirchen 2, 3 (2, 3), Hattingen 5,6 (2, 2), Hagen Stadt-1, 1, Hagen 3, 7, Schwelm 2,2 (2, 2), Altena 1, 1, Olpe 4, 7 (—, 1), Stegen 3, 3 (3, 3), Wittgenstein 2, 2 (2, 2). 80: Caffel Stadt 1, 3 (—, 2), Cassel 7, 9, Eschwege » 3 (1, 1), Hofgeismar 5, 5, Homberg 1, 1 (1, 1), Melsungen 4, 4 (1, 1), Rotenburg i. H.-N. 2, 2, Wolfhagen 2, 2, Fulda 2, 2, Hünfeld 4 (1, 1), Hanau 2, 2 (2, 2), Gelnhausen 13, 16 (7, 8), Schlüchtern 1 (1, 1), Grafsch. Shaumburg 4, 4. 8L : Biedenfopf 1, 4 (1, 4), »derroesterwaldfrets 3, 3 (2, 2), Westerburg 1, 1, Limburg 5, 6 5, 6), Untersabnkreis 6, 6 (1, 1), Wiesbaden 1, 1, Untertaunuskreis , 4), Usingen 6, 15 (1, 2), Obertaunuskreis 1, 1 (1, 1), Höchst 7 (—, 1). 32: Koblenz 2, 2, St. Goar 2, 2 (1, 1), Kreuznah 5 (3, 4), Simmern 1, 1, Cochem 1, 1 (1, 1), Mayen 4, 9 (2, 6), Ahrweiler 4, 4, Neuwied 1, 1, Altenkirchen 6, 12 (4, 10), Weßlar 11,27 (5, 15), Meisenheim 7. 14 (1 V: 838: Cleve 3 3: Rees 1, 1, Duisburg Siadt 1, 6 (—, 1), Mülheim a. Ruhr Stadt 1, 2 (—, H), Hamborn Stadt 1, 1.(1, 1), Esten Stadt 1,2, 1), Cssén 3, 11 (1, 5), Mörs 6, 18 (1, 2), Kempen 1: Nh, 6/10 (5, 9), Düsseldorf Stadt 1, 3 (1, 3), Düsseldorf 1, 1 (1, 1), Elberfeld Stadt L L (L D, Mettmann 2 24 Leone 1, L Solingen 1, 1 (1, 1), Neuß Siadt 1, 1. $4: Waldbrol 1, 1 (1, 1), Sliegtreis 2, 2, Coln Gladt 14, D. Ubanbad L 2 Don (1,1), $52: Trièr Stadt 1. 1. (l D) Saarbricen 2.2, Sl Wendel 1,1 (1,1), 36: Erkelenz 4,5 (0 4) Schleiden 11 38: Aichach 1, 1, Altötting 1, 1, Dachau 2, 2 (2, 2), Erding 2, 2, Freifing 3.3 (1, 1), Landsberg 11 (1) uen 37 (1, 4, München Stadt 1, 1, München 1, 1, Traunsteia 1, 1, Wolfratshausen 1,1. 39: Bogen 1, 1, Deggendorf. 1, 2 (1, 2), Passau 1, 1 (1, 1), Siraubing Stadt 1, 1, Straubing 3, d, Vilsbtiburg 1, 1. 40: St. Ingbert 1, 3, Kaiserslautern 1, 1 (1, 1), Neustadt a. H. 2, 8 (2, 8). 41: Eshenbah 1, 1. 43: Ansbahch 1, 1, Fürth 1,5 (1, 1), Schæwabah 1, 1 (1, 1), Weißenburg i. B. 5, 13 (5, 13). 44: Gerolz- bofen 1, 1 (1, 1), Haßfurt 1, 1, Kissingen 1, 1 4252 Blllingen Stadt 1, 1 0, 1), Dillingen 1.1 (1; N), Donauwörth-3,.3 (3, 3), Günzburg 1, 1, Memmingen 1, 1, Mindelheim 1, 1. 46: Zittau 22 (2-2) bau 9.4 (2/2), 447: Wreoden. Sat L L Dresden-Neuistadt 1, 1, Pirna 3, 3 (3, 3), Dippoldiswalde 4, 4 (1, 1), Freiberg 4, 5 (3, 4), Meißen 5, 5 (2, 2), Großenhain 2, 2 (1, 1). 48 : Leipzia 1, 1, Borna 2, 2, Grimma 6, 8, Oschaß 1, 1 (1, 1), Döbeln 2, 2, Rochlig 3, 3 (2, 2). 49: Chemniy 6, (2.8) Flöha 2,2 (1, 1), Annaberg 1, 1 (1, 1), Glauchau 2, 2 (1, 1). 50: Iwickau: 2, 2 (1, D), Auerbah 3, 3 (3, 3), Oeloniß 2, 3 (1, 1). SR: Ludwigsburg 4, 6 (1, 1), Marbah 1, 1. 52: Freudenstadt 1, 1 53; Aalen 1,1. 541 Niedlingen 1, 1 (1, 1). 56: Staufen 2, Waldkirh 1, 2. 57: Achern 1, 1, Bühl 1, 1 (1, 1), Karlsruhe 1 (—,. 2), Pforzheim 1, 1(1 1). 88: Maven 8/0 (1 2 Schwetzingen 1, 2 (1, 2), Gppingen 1, 1 (1, 1), Heidelberg 2, 2(1, 1 Eberbach 1, 1 (1, 1). 59: Darmstadt 1, 1, Bensheim 3, 3 (1, 1 Heppenheim 3, 3 (1, 1). 69: Gießen 7, 28 (1, 2), Alsfeld 1, l), Büdingen 3, 8: (1, 2), Friedberg 1, 1. Gl: Bingen 2/2: Boizenburg 5, 16 (2, 2), Gadebusch 6, 6 (5, 5), Wismar 3, 3 l), Ludwigslust 2

1 / Lz

Schwerin 4, 4 (1, D, Darin 9, 14 Güstrow 8, 12 (1, 2), Rostod 10, 11 (2, 3), Gnoien 3, 3 PialOin 10/12 ( l), Waren 3,9 (1); Weimar 2, 2 (1, Y) NAoda 8,3 (2 2), VDemba 64: Neustreliy 2, 2 (1, 1), Neubrandenburg 2, 5 (—, 2), Schönberg 2, 2 (1, 1). 65! Oldenburg 2, 2, Elfleth 1, 1, Delmen horst Stadt 1, 1, VecWta 5, 13 (—, 1), Cloppenburg 1, 1. 6 Fürstentum Lübek 2, 2. 68: Braunschweig 11, = (3, Wolfenbüttel 13, 21 2.2), Delmiteot G, Gandersheim 2, 2 (1, 1), Holzminden 3, 3, Blankenburg 4, 8 (1, 3). 69+ Sonneberg 1,1 (1, 1), Saalfeld 1,1. 70: Tres. 1: 1. 2 Dhrdruf 1 20,2), 10: Dat 2 o (L 2, Zerbst 2, 2 5: Königsee 1, 1. 76: Kreis der Twiste 1, 2 (1, 2), Kreis der Eder 1, 1, Pycmont 3, 4 (—, 1). 79: Bükebur 9, 9 (1, 1), Stadthagen Stadt 1, L (4, V, Stad!hagen 2, 2. 89 Horn Stadt 1, 2 (—, 1), Detmold 6, 7 (3, 4), Lemgo Stadt 1, 2, Barntruy Stadt 1, 1 (1, 1), Brake 8, 14 (2, 7), Blomberg 1, 4 (1, 4). 82: Bremisches Landgebiet 1, 1. : Hamburg Stadt 1, 5 (—, 3), Geestlande 1, 1, Marschlande 3 (1, 1), Bergedorf 5,10 (2,6. 84: Straßburg 2,9. S5: San L 1 (1/1) 86: Met Stadt 1, 1 (1, 1), Met 1, 1 (1, 1); Bolchen 1, 1 (1, 1),

Sargemünd 1, 1 (1, 1).

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Fischerei.

Das Gesc(Hlecht bei den Fischen. Viele Arten von Pflanzen und Tieren zeigen ein Gleichzewiht im Verhältnis der Geschlechter, aber bi anderen treten außerordentliGe Abweichungen hervor. Dr. Karl Mulsow von der biologischWen Versuchsftation für Fischerei in München, ter die Geschlehteverteilung bei FisGen in der , Allgemeinen Fischereizeitung“ behandelt, nennt als ein Belspiel der ersten Gruppe den Hang, bei dem na den Schätungen auf 100 Weibchen 101 Männchen kommen, sodaß; dite Zahl beider Geschlehte im großen und ganzen als glei betrachtet werden kann. Das scheint aber bet Fishen eine Seltenheit zu sein, und es kommt zu außer- ordentlihen Gegensäßen nach betden Richtungen. Beim Dorsch entfallen auf je 100 Weibch:n nur Männchen, beim Schell-

nur 53 und bei der Scholle sogar nur 12. Beispiele für das Gegenteil sind die Groppe mit 188 und der Argler mit 385 Männchen auf je 100 Weibchen. Freilich läßt fich nicht annehmen, daß diese Zahlen auf besondere Genauigkeit Anspruch machen können, und cs bleibt die Möglichkeit bestehen, daß cine durchgreifeade Zählung andere Ergebnisse zutage fördern würde. Von besonderer Wichtigkeit is nun aber gerade die Frage, ob das Uebergewicht eines der betden Ges{hleht:rx durch die bestimmten Verbälinsse im Wohngebiet der Fische berbeigeführt, und ob sie demgemäß vielleidt auch willfürlih vom Menschen veranlaßt werden können. Die Fishzucht hat ein starkes Interesse an der Entscheidung, weil sie unter Um- ständen für die Erzeugung der Nachkommenschzft Vorteil daraus ziehen könnte. Der Zoologe Richard Herlwig hat ih lange mit Versuchen einer fTünstlißhen Aenderung der Geschlechßtsverteilung bei Täieren beschäftiat, und zwar hatte er dazu Frösce gewählt. Er kam zu tem auffallenden Schluß, daß die Geschlechtóverteilung abhängig vom Reifezustand der Eier ist. Dr Mulsow führte diese Forshungen an Forellen fort, an denen eine Ueberzahl von Männchen zu verzeichnen t, “die der, künstktchen Fish- zut zugeschrieben wurde. Diese Annahme lehnt Mulsow auf Grund seiner Untersuchungen ab, da ein Anhalt für das Anwachsen des männlichen Geschlehts durch eine Ueberreise der Eier nicht nahzuweisen war. Der Forscher hat si dann in einer weiteren Veröffe=tlihung mit einigen Arbeiten auseinandergeseßt, die über dieselbe Frage von anderer Seite auê?geführt worden sind, J. Thumm hat für seine

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