1914 / 151 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

18,19 9%, Einem Zuwahs von 115 Genossenshaften im Jahre 1913 141 im Vorjahre) steben 31 (30) Abgänge aoegenüber, die Gesamtzahl t mithin um 84 gehoben, von 913 auf 997. Während die _ Statistik über die Geschäftser ebnisse der Spar- und Ea vereine bereits eine gewisse Vollkommenheit erreiht hat, ist die der Betriebs zenossenshaften noch durchaus in der Entwicklung begriffen. Aus dem Kapitel über die Landwirtschaftliche Zentral- darlehnskasse für Deutschland, die in der Form etner Aktien- gesellshaft besteht, ist hervorzuheben, daß die im Fahre 1909 be» 1chlofsene Abtrennung des Warenverkehrs noch nit zur Durchführung gelangt ift in den Filialbeziken Frankfurt, Königsberg, Ludwiäshafen, Nürnberg und Straßburg; an diesen Orten bestehen noch Warenah- teilungen der Landwirtshaftlichen Zentraldarlehnékasse. Das Geschäfts- ergebnis der Zentraldarlehnéfasse für das Jahr 1913 ist durhaus be- friedigend. Es wurde zum ersten Male seit langer Zeit eine Dividende von 49/9 verteilt; auf die Gebührenetnzablung der Vereine sind zum dritten Male 50 # zurückgestellt worden, und die Reserven sind er- heblih gestä: kt worden. :

Der arenverktehr hat troß der allgemeinen ungünstigen wirtscaftlihen Verbältnifse bet allen Wareninstituten (5 Gesellchaften m. b. H., 1 Aktiengesellshaft, 1 Genossenschaft m. b. H. und 5 Waren- abteilungen der Filialen) eine Steigerung erfabren. Die Kapital- dividende war mit Ausnahme von etner Gesellschaft, die keine ver- teilen konnte, dieselbe wie im Vorjahre (5 9/6).

Neben den allgemeinen Zusfammenfassungen über die Gesamt- organisation enthält der Jahresberiht eine ausführliche Darstellung der Entwicklung und Statistik der einzelnen Unterverbände und der diesen angeschlossenen. Etnzelgenossenshaften. Durh die Veröffent- lihung des außero:dentli& umfangreißen Materials hat \ichz der Generalverband der ländlihen Genossenschaften den Dank aller der- jenigen Stellen und Personen erworben. die fich mit der weiteren s und Förderung des Genossenshaftäwesens zu befassen aben.

Von dem Statistishen Jahrbuch für den preußischen Staat hat das Königliche Statistishe Landeëamt vor kurzem den (11.) Jahrgang 1913 ersheinen. lassen (XLI! und 693 Seiten, geb. 1,60 46). Auch dieser zeigt, wie {hon die Jahrgänge 1911 und 1912 gegenüber den älteren Jahrgängen, wesentlihe Erweiterungen und

Umgestaltungen. Insbesondere sind im Jahrbuch für 1913 erweitert, zum Teil ganz neu geschaffen worden die Nachrichten über meteoro- logische Erscheinungen, Betriebs- und Erwezrbsverhöältnisse, Dampf- maschinen u. dergl., Arbeiterverhältnifse, Handel und Preise, Verkehrs- wesen und Kunststraßen, Geld- undKreditwesen (auch Kursbewegung), Kom- munalfinanzen usw. Von den wichtigsten Aenderungen und Ergänzungen, die der vorliegende Band gegenüber seinem unmittelbaren Vorgänger aufweist, seien hervorgehoben: die Mitteilungen über den leßten und den erften Frost auf den einzelnen meteorologishen Stationen Preußens seit 1849; die Ucbersichten über den Anteil der Größen- Tassen am Tausend aller Landwirtschaftsbetriebe im preußischen Staat und in den Provinzen in den Jahren 1882, 1895 und 1907, die in vergleihender Nebenetnanderstellung Verhältniszahlen über die Gruppen der Betriebsgrößen- klassen zum Zweck der zeitlihen und geographischen Vergleichung, insbesondere zur Veranshaulihung der zeitlichen Verschiebungen vorführen; ferner die Tabelle, welhe die Bedeutung der verschiedenen Größenklassengruppen der Landwirtschaftsbetriebe nah Provinzen und die Veränderung zwischen 1895 und 1907 ersichtlich mat; sodann die Tabelle über den Hauptberuf und die Berufsstellung der Inhaber und Betriebsleiter der Landwirtschaftsbetriebe sowie über das nah ver- schiedenen Gruppen auseinandergehaltene Personal der Betriebe. Fn dem Abschnitt „Viehstand* sind neu die Ergebnisse der Shweinezählung vom 2. Juni 1913, die Zahlen der Haus|{lahtungen in den Fahren 1907 und 1912 und die Angaben über die Milchversorgung in deutschen Großsiädten tim Jahre 1911. Auch das landwirtschaftlite Kredit- wesen hat befondere Beachtung gefunden. So bringt das Jahrbuch neben den alten, 1egelmäßig wiederkehrenden, eine Fülle von Material enthaltenden Nachweisungen fast auf allen Gebieten wesentlihe Aende- rungen und Erweiterungen, die es zu einem statistishen Werk von großer Vollständigkeit machen.

Zur Arbeiterbewegung.

Das Syndikat der Fishkonservenfabrikanten in Paris beschloß, „W. T. B.“ zufolge, in einer in Quimper abgehaltenen Versamm- lung, die Ftscher des Finistèredepartements auszusperren, weil diese sich weigerten, den Fabrikanten die Fishe nah Gewicht zu

verkaufen.

Die Fleishpreise im Großhandel in Preußen während der ersten Hälfte des Monats Junt 1914,

[amer r ewe"

Nindfleiscch

Nach der „Stat. Korr.“ betrugen in Mark die Durchschnittspreise für 50 Kilogramm:

Hammelflei\ch

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Kalbflet\ch

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| || | Bullenfleisch | | | |

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Désenfleish Kuhsleisch

in den | Berichts-

orten

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jüngeren

\chigen au3gemästeten

Färsen (Kalben) Kühen bis zu 7 Jahren

gemäsfteten Ochsen uf genährten älteren Bullen

von jüngeren fleishigen nit ausgemästeten und äiteren auz- von vollsleishigen Bullen

von mäßig genährten

und g von älteren au3gemästeten Kühen

von mäßig genährten jüngeren und gut genährten äteren Ochsen von volfleishigen ‘au3gemästeten

von volfleishigen au3gemästeten Ochsen bis zu höchstens 7 Jahren

von vollflei

| Färsen- (Kalbens-) und |

und wenig gut entwielten jüngeren ! Kühen und Färsen (Kalben)

Fresser- I fleisch

5 Pfund

hammeln, geringeren Schafen zum Frischverkauf s)

Saugkäibern

von Doppellendern Saugkälbern Masthammeln Schafen (Merzschafen) Lebendgewicht)

von feinsten Masilälbern weinen bis zu ca. 2

von Mastlämmern und jüngeren Lämmern und guten

von mittleren Mast- und besten von geringen Mast- und g 1ten

von Schweinen

(Laden (über ca. 225 Pfund Lebendgewiht)

von älteren Mast von mäßig genährten Hammeln und

4

S, s c %

von Schweinen zur Dauerwarenfabrikation

(von gering genährtem Jungvieh)

A dn asbergii. Pr. Ag e I se e Stett «e «»

67 60 65 62 76 | 47 654) 62 | 56 621 s 53 68 651 62 58 631 60 71 65 68 | 63 | 6l | D L 61 66. | GLL) 65 L 1 O7 N 69 | 72 | 674) 714 N 681 7214| 684) 73 41.0 67 74 | 70: | 731 70

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1) Fresserfl-isch kommt in Breslau nur ausges{chält, d. h.

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ohne Knochen, zur Wurstfabrikation zum Verkauf. ?) Die Preise

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Hammelfleisch in Erfurt beziehen sich auf Fleisch einshließlich von Kopf, Lunge, Herz, Leber und Milz. ?) Dte Preise für Altona weichen

insofern von den übrigen Angaben ab, als in der zweiten

valte „O@senfleish von vollfleishigen ausgemästeten Ochsen" nicht bis zu 7, sondecn

bis zu höchstens 4 Jahren und in der vorleßten Spalte „Schweinefleish von Schweinen zum Frischverkauf“ nicht bis zu ca. 225, sondern bis

zu ca. 180 Pfund Lebendgewicht in Betracht kommt.

Technik.

Zu dem in Nr. 144 d. Bl. vom 22. d. M, veröffentlichten Aufsaß über die „Grundsäße des Blizgableiters*, der einer wissenschaftlihen, technishen Korrespondenz entnommen war, übersendet uns ein namhafter Fahmann folgende tehnishe Nichtigstellungen, denen wir bei’ der práftishen Bedeutung der Frage gern Naum geben:

Aer die Ausfüßruna von Blisuzanlagen für Gebäude sind die „Leitsäge über den Schuß der Gebäude gégen den Bli nebst Erläutérungen und Ausführungsbestimmuitgen des Verbandes deutscher Elektrotechniker“ maßgebend: In diesen Leitsäßen ist zum Aus- druck gebracht, daß die Verwendung von Kupyfer- und Edelmetall- \spiyzen vollständig überflüssig ist und daß auch kein besonderer Grund vorliegt, hohe Aas mit einer oder mehreren Spiyen zu verwenden. Als Leitungsmaterial kann sowohl Eisen wie Kupfer verwendet werden. Bekanntlich entfällt der weitaus größte Teil des Blißschadens (93—95 9/6) auf das Land. Einfache zweck- entsprechende Bliyableiter auf dem Lande können jedoch nur eingeführt werden, wenn fsch ihre Kosten der einfaheren und billigeren ländlihen VBauweise anpassen. Diese ein- faden Blihableiter lassen #|\ch sehr gut aus Bandeisen berstellen, das eine Lebensdauer von 25—40 Jahren hat. Der Bligableiter besteht dann aus dem einen gleichen Metall wie alle übrigen metallischen Gebäudeteile (Dachrinne, Abfallrohre usw.) und foll wie Ba von Zeit zu Zett nah even und ausgebessert werden. Kupfer wurde deshalb längere Zeit fast auss{ließlich für Bligableiter verwendet, weil der Bligableiter lange halten sollte und weil man glaubte, „ein beschädigter Blihableiter sei eine Gefahr für das Gebäude“. Diese Ansicht ist jedo nach technischer Ueberlegung als Irrtum zu bezeichnen; denn jedes Stück Metall, das an dem Gebäude vorhanden ist, wird das Gebäude deshalb bis zu einem ge- wissen Grade süßen, weil der Bliy diese Metallteile als Weg benugt und das Gebäude dadurch vor größerem Schaden bewahrt bleibt. Au Qupfe I als. Erdungen werden nur noch felten benußt, da die Kosten fir die Srdarbeiten bet ridtiger Verlegung der Platten in

inem Verh E zu der erreichten atung stehen. Man verwendet Jen agen Salbe fetungen, g G cva 4750 e Tuete ting« oder Halbringleitungen um die Gebäude. gelegt werden un

le bevorzugten Entlavestellen anzuschließen sind

Ungarn hatte ! Ernteausfall zu beklagen: Die Aussichten flir die diesjährige Ernte

Land- und Forstwirtschaft.

Die „Schweizerische Landwirtschaftlihe Marktzeitung“ vom 25. Juni 1914, Nr. 26, veröffentlicht folgèaden Bericht über den Getreidemarkt: :

Die Stimmung des Weltmarktes is in der abgelaufenen Be- rihtsperiode unter dem Einflusse der andauernd günstigen Berichte aus den Vereinigten Staäten etwas s{wäher geworden. Der Schaden, den die Hessenfliege den amerikanischen Weizenfeldern zuge- fügt hat, ist anscheinend nit fo groß, wie die ersten beunruhigenden Nachrichten befürhten lteßen. Es scheint vielmehr, daß die großen Hoffnungen, die man auf die amertkanishe Ernte hegte, sich erfüllen werden. Der Juntkberiht des Ackerbau- departements stellt allerdings einen Rückgang des Durchschnitts- standes des Winterwetzens infolge der Jnsektenshäden von 95,9 9/6 im Mai auf 92,7 9% im Juni fest. Doch entspricht diese Säßzung immer noch einem vorausfihtlichen Ertrag von 640 Milltonen Busbels, während die endgültige Schäßung des leßten Jahres. nur 523 Mil- lionen und im Jahre 1912 nur 400 Millionen Bushels betragen hatte. Im Süden der Vereinigten Staaten is die Ernte bereits seit einiger Zeit im Gange und damit gewinnen auch die günstigen Ernteberihte immer méhr an Gewicht. Die amerikanischen Weizen- exporteure find daher mit ihren Forderungen wesentlich billiger ge- worden, was vermehrte Kaufabschlüsse, insbesondere nach Süd- und Westeüropa zur Folge hatte. Einzig der Umstand, daß die leyt- jährigen Vorräte ziemli stark reduziert sind, gab den Preisen etne wirksame Stüße. Man erwartet aber für die kommenden Monate weitern kräftigen amerifanishen Verkaufsandrang, was auf die Tendenz des Weltmarktéès drücken dürfte. Dazu kommt, daß auch vonCanada günstige Berichte über die Weizenernteaussichten vorltegen. Die argentinischen Forderungen für Mais haben in legter Zeit be- trächtlih nachgelassen; ebenso hat auch der Export von argentinishem Weizen zugenommen. Ueber die Ernteaussichten in Rußland ift ein abs{ließendes Urteil noch nicht möglich. Eïn neulih zur Veröffent- lihung agelängter offizióser Sgatenstandsberiht spriht fch befriedigend aus; doch wird namentlich in Zentralrußland über \{lechten Stand des

Noöggens geklagt. InRNumänten wird im Durchschnitt höchstens auf

ein mittleres Ergebnis der Weizenernte gerechnet. O est errei - efanntlich {on im Vorjahre einen beträchtlichen

F

2

haben sich infolge der ausgiebigen Niedershläge und des günstigen Wetters in letzter Zeit gebessert, doch hat die Fe|tigkeit am Budapester Terminmarkt weitere Fortschritte gemacht, und es steht außer Zweifel, daß die Donaumonarchie auch in der kommenden Saison in \tarkem Maße die Hilfe des Auslandes in Anspruch nehmen muß. Auf den deutschen Märkten blieben die Preise für prompte Ware fest. Für Juli- und Herbstlieferung bestand dagegen wenig Kauflust, indem die amerikanishen Ernteshäßungen sowie die günstigen Inlandsberichte abflauend wirkten. In Franfkreich und Italien läßt der Felder- stand vielfah zu wünschen übrig; doch war in legter Zeit das Wetter für die Entwicklung der Saaten günstig.

Auf dem einheimischen Markt blieb die Preislage fest; die nachgiebigeren Forderungen des Auslandes vermohten den Fnlands- markt noch nicht zu beeinflussen, einzia für \pätere Lieferung8abs{lüsse zeigt sich etwelhe Abshwähung. Gr Weizen gingen die Preise etwas höher a!s im Vormonat. nlandsweizen kommt nur noch wenig auf den Markt und vermochte seinen Preis\tand gut zu be- haupten. Die Umsäße in Roggen sind niht groß, doch blieben die Preise fes. Der Stand der Moggenfelder hat durch die ungünstige Witterung gelitten. Hafer in einheimisher Landware kommt nur noch in leinen Quanti- täten auf den Markt und erfuhr infolge \tärkerer Nachfrage des Konsums eine kleine Preisfteigcrung. Futtergerste änderte bei geringen S{toankungen ihren Preisstand nur wenig. Die Zufuhren russisher Gerste sind sehr gering, und es fehlt vielfahß an Ware, um die Kontrakte zu erledigen.

__ Nach den Angaben unserer BeriÆterstatter betrugen im Juni di? Preîtse für 100 kg tür mittlere Qualitäten frei Bahnstatton:

Spelz Futter» gertte

In den Kantonen: Weizen (Korn) Noggen| Hafer

Fr.

16,00 16,00

Fr. Fr. Fr.

4 23,004 23:00 17/00 1 18,001 18,00 1750 1 17/00] 18 00 17 60 1 18,001 18,20 18 00 1 2000] 19,50 19,00 1 19,301 19 40 17.50. 1 18 001. 17,50 1800 1 1900] 18 20 20.00 119.001 19 00 18,80 j 19,201 18 50 20 00 119/5041 1920 20,50 120,00 } 21,00 99 00 121,501 21,00 19 00 1 17,80 19 00 18,68 1 18,83} 19,16 1868 1 19,14] 19 27 18,84 1 19,241 19,29 20.21 120,381 20.86.

Fr. 24,00 20,50 20,00 21,50 22.00 21,201 16,00 21,50 F 17,00 22 50 | 17,20 23.00 tis 21,80 2220 22,40 25 00 21 00 21 80 21,81 22 04

92 79

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Graubünden ohne Misforx

St. Gallen, Avp., Glarus . . Thurgau und Schaffhausen . . Zürich

Uri, Schwyz und U’walden Uq Und U L Aargau, Solothurn, Basel Bern ohne Jura

»¿euenburg u. Berner Jura Freiburg

W 1adt

Genf ,

Wallis

Wiittel: A Vat 2 Junt 1914

6: 1918

16,20 16,26 16,44 17,80

Saatenstand und Ernteaussichten in Nußlan d.

Wie auch im Vorjahre, hat die anhaltende Dürre in Verbindung mit den steten starken Winden des Frühjahrs auf die gesamte Vege- tation im Konsulatsbezirke ungünsitg eingewirkt. Das Winter - getreide |\techt im großen und ganzen gut. Die Sommerung ift zwar überall aufgekommen, jedoch ift die nur durch einen kurzen MNegen unterbrochene lange, dürre Periode einer gedethlichen Ent- widlung der Sommersaaten hinderlich gewesen. Nur die niedrig gelegenen Wiesen stehen einigermaßen gut, die boch gelegenen find auêgebrannt. Wenn nit bald reihlihe Niederschläge eintreten, find die Ernteaussichten ziemlich ungünstig. (Bericht des Kaiserlichen Konsulats in-Libau vom 25. Junt 1914).

Saatenstand, Ernteaussichten und Getreidehandel in Bulgarien.

Die Witterung war während der zweiten Hälfte des Monats Mai und zu Beginn des Monats Juni kühl, und fast täglich gingen wiederholt starke Regengüsse nieder, die insbesondere der Entwicklung der Sommersfaaten, Wiesen und Weiden günstig waren; hingegen schadeten sie den Feldarbeiten bei der Heuernte, auf den Maisfelderu und tin den Weinbergen. Hagel ist im Konsulatsbezirk, sowett bekannt, nicht gefallen. Bei Karnobat (Kreis Burgas) haben Heuschrecken etwas Schaden angertchtet. Infolge der vielen Negen trat bei Winter- wetizen an manchen Orten Nost auf.

Für Winter- und Frühijahrsaaten wird im Dur@schnitt mit einer guten Mittelernte gerechnet, günstigere Erträgnisse erwartei man bei guten. Witterungsverhältnissen von Mais und Sommer- getreide.

Die ztemlich lebhaften Zufuhren bezifferten {h für Varna während der Berichtsdauer (in Tonnen) : in Waggons in Wagen Zusammen 209 8 644 226 9 952

Weizen Noggen ais D

Gerste 872 e R À 2 1 i 28

Der Getreidehandel und das Ausfuhrgeshäft hatten eine Zunahme aufzuweisen. Statistische Ziffern über die Getreideausfuhr waren nicht zu erhalten.

An Preisen notierte man Mitte Juni pro Doppelzentner in

Varna: Weizen . 18.10—19 40 Lwa Gerste 13,70—13,90 , Mais 12,50—14, 50 , Tode o 15,20 Bohnen. e L00180

(Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Varna vom 22. Juni 1914.)

Jagd.

Für den Schießverein deutscher Jäger (Hauplverein) richtet dessen Gruppe, der Schießklub „Weidmannsheil“ in Cöln das dics- jährige große Preis- und Meisterschafts schießen in den Tagen vom 10, 11,, 12., 13. und 14. Juli auf dem Cölner Scießplah in Cöln-Brück aus. Sc{irmherr ist Seine Hochfürstliche Durchlaucht Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe. Gelegentlich dieser für Deutsch- land größten Veranstaltung dieses Jahres, jagdmäßiges Schießen zu fördern, wird am 11. Juli die Meisterschaft tim Wurftaubenschicßen für Deutschland und am 12. Juli die Melsterschaft im Kugel\shteßen auf laufende Wildscheiben für DeutsGland ausgeshossen. Für die fünftägige Veranstaltung sind Ehrenpreise im Gesamtwerte von mindestens 11000 vom Scießklub „Weidmannsheil“ zugesichert. Zahl und Preishöhe werden jedo erfahrunasgemäß stets wesentlich überschritten. Weitere Auskunft erteilt und Programme versendet die Geschäftsstelle des Schießvereins deutsher Jäger in Neudamm oder e 17 Wien des Schießklubs „Weidmannsheil", Cöln, Hohe

raße j

Wtaatsanzeiger“ ausLiegen, können in

pesundheitswesen, Tierkrankheiten maßregeln,

Nach Beschluß des Vorstandes der „Nobert ur Bekämpfung der Tuberkulose“ vom 16. April d. J. wird ie Preisaufgabe ausgeschrieben mit dem Titel: , Die Be- eutung der vershiedenartigen Strablen (Sonnen-, tóntgen-, Radium-, Mesothorium-) für die Diagnose nd Behandlung der Tuberkulose“, Die Arbeiten, die in utsher Sprache abgefaßt und mit der Maschine geschrieben sein issen, find bis zum 1. Juli 1915 bei dem Schriftführer der Stif- ng, Geh. Sanitätsrat, Prof. Dr. Schwalbe (Berlin-Charlotten- 1g, Schlüterstraße 53), abzuliefern. Die Arbeit ist mit einem otto zu versehen, der Name des Verfassers im geschlossenen Umschlag zufügen, und auf dem Umschlag ist das Motto der Arbeit zu seßen. as Preisgericht besteht aus den Herren: Präsident des Kaiserl. Gesund- eitsamts, Wirkl. Geh. Ober-Reg.-Rat Dr. Bumm (Berlin), Wirkl. jeh. Ober-Med.-Rat, Prof. Dr. Gaffky (Hannover), Ministertal- reftor, Wirkl. Geh. Dber-Med.-Nat, Prof. Dr. Kirchner und Geh. her-Med.-Nat, Prof. Dr. Löffler (Berlin). Für die beste Arbeit ist n Preis bon 3000 #4 angeseßt. Die Arbeit geht nach der Prä- iteruna in den Besiß der Nobert Koch.Stiftung über. Die Ver- fentlihung findet nach Maßgabe der Bedingungen statt, die für die samten mit den Mitteln der Stiftung ausgeführten Veröffent- hungen gelten; die Preisarbeit erscheint in den „Veröffentlichungen i Nobert Koch-Stiftung“, während ein von dem Verfasser an- fertigter kurzer Auszug in der „Deutschen MedizinisGen Wochen- ift“ abgedrudt wird.

und Absperrung®-

Koch-Stiftung

Verdingungen.

Die näheren Angdben über Verdingungen, die beim „Reichs- und 80 ck 1 en Wochentagen in dessen jpedition während der Dienststunden von 9—3 Uhr eingesehen werden.)

Oesterreich-Ungarn.

Nis spätestens 21. September 1914, 11 Uhr. Landesregierung ir Bosnien und die Hercegowina: Verkauf von etwa 14000 cbm indennußholz im Waldgebiet Kozara Planina, Bezirk Bos. Gradisfa. dium 3000 Kronen. Die Angebote müssenüber mindestens 8,50 Kronen. jr das Kubikmeter Lindennußholz lauten. Näheres beim forstwirt- saftlichen Departement der Landesregierung in Sarajevo.

Belgien. hastenhefte können, wenn ntchts anderes vermerkt, vom Bureau ps adjudications in Brüffel, Rue des Augustins 15, bezogen werden.)

15. Jult 1914, 12 Ubr. Salle de la Madelaine in Brüssel: jrôßere Holzlieferung für die Staatsbahnen, u. a.: 594 chm nadische Pappel, 616 ebm Ulme, 152 cbm Esche, 143 cbm hude, 303 cbm Teck usw. 10 Lose. Anlieferung an verschiedenen tationen. Eingeschriebene Angebote zum 11. Juli. Speziallasten- ft Nr. 1524.

Demnächst. Ebenda: Lieferung von Ersaßzteilen für Loko- tiven, Tender, Personen- und Güterwagen der Staatebahnen. ( X0]e.

Bulgarien.

25. August a. St.!7. September n. St. 1914, 3 Uhr Na(- ittags. Die Direktion der Bulgarishen Handelsdampf\schiffahrts sellschaft in Varna: Lieferung eines Fraht- und Passagierdampfers it 2500 t VLade1aum, 3 Lurxuskabinen mit \eparaten Salons,

Pafsagierpläten 1. Klasse, 40 11. Klasse, Zwischendeck für 86 Rei- nde 111. Klasse, Probegeshwindigkeit: 13 Knoten pro Stunde. autermin: vorgesehen 9 Monate vom Tage der Bestellung. Ab- eihungen find in den Offerten-anzugeben. Anget ote- unter Adresse: fre pour la Construction de Bateau“. Plâne und Ver- ngungshefte 2c. beim „Deutsczen Neichs8anzetger“.

Lourenco Marques.

Am 25. August d. J. um 9 Uhr Vormittags, wird in der ispeklion der öffentlichen Arbeiten die Entgegennahme und Er- nung der Angebote stattfinden für die Lieferung eines Hochsee- leppers (vergl. Nr. 2 der „Nahhrichten für Handel, Industrie und ndwirtshaft* vom 5. Januar 1914) für den Hafen von Louren co iarques. Der vorläufig zu hinterlegende Betrag zur Zulassung im Wetibewerbe beträgt fünfhundert Pfund. Die Aueschreibungs- dingungen und das Lastenheft liegen in der JIn'pektion der öffent- hen Arbeiten an allen Werktagen während der Geschäftsstunden auf. jet Bewerbungen um Lieferungen tn Meccambique ift die peinlic\te solgung sämtlicher Ausschreibungs- und Legallsierungsbestimmungen umgänglih notwendig.

Handel und Gewerbe. Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts. am 29. Juni 1914.

Rußrrevier Oberschlesishes Revier Anzahl der Wagen

11 182

241

Gei as Nicht gestelt .

Laut Meldung des „W. T. B.“ haben die Bruttoeinnahmen Canadian -Pacific-Eisenbahn im Mai 1914 um 2 109 000 ollar, die Nettoeinnahmen um 541 000 Dollar gegen den gleichen

Wiraum des Vorjahres abgenommen.

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.

Hamburg, 29. Junt. (W. T. B.) Gold in Barren das ramm 2790 Bt. 2784 Gd., Silber in Barren das Kilogramm f) T, 7,00 d,

Wien, 30. Juni, Vormittags 10 Uhr 40 Min. (W. T. B.) inh, 4% Rente M./N. p. ult. 80,95, Oesterr. 4/9 Rente Kr.-W. pr. ult. 81,60, Ungar. 4 °/%9 Rente in Kr.-W. 80,00, irlishe Loie per medio 210 00, Orienthahnaktien pr. ult. 887,00, eller. Staatsbahnaktien (Franz.) vr. ult. 686,50, Südbahn- [ellschaft (Lomb.) Akt. pr. ult. §300, Wiener Bankveretnaktien —, Desterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 600,00, Ungar. allg. tditbankaktien —,—, Oesterr. Länderbankaktien 474,00, Unionbank- ten 571,00, Türkishe Tabakaktien pr. ult. 412,75, Deutshe Reichs- nlnoten pr. ult. 117,83, Oesterr. Alpine Montangesellshaftsaktien (9) Prager Eisenindustrieges.-Akt. 2470, Brüxer Kohlenbergb.- e ellsch.-Aktien —,—. Die Börse zeigt ruhige Haltung. Kurs- gänge, die im Feiertagsverkehr zum Vorschein kamen, wurden aus- ilihen. Auch Renten erholt. London, 29. Juni, Nahm. (W. T. B.) Silber prompt "1% 2 Monate 21/4. Privatdiekont 21. Abends. 24 9/9 Engl. nsols 751/,, Bankausgang 82 000 Pfund Sterling.

Parts, 29, Zuni. (W. L. B.) (Schluß) 3 °% Franz.

Me 02,25, \\abon, 29. Juni. (W. T. B.) Goldagio 17. ge new York, Lo Ra (Schluß.) (W. L. B.) Die Nach- y bon der Ermordung des öfterreihischen Thronfolgers kam in der jebewegung ¿u Beginn der Börse nicht zum Ausdruck, da man an- litt daß der Tod des Erzherzogs Franz Ferdinand keine weiteren alten Verwicklungen nah sich ziehen werde. Die Tendenz ge- tete sich vielmehr fest, dos Geshäft hielt sh aber in äußerst y in Rahmen infolge ber Erwartung, daß die Entscheidung über ¿Frahtratenerböhung am Freitag erfolaen werde. Auch im | ten Verlaufe gab si wevig oder gar keine Unternehmungölust ¡reunen, und die Kurse bröckelten ab, da die Verzögerung der ¡Meidung über die Frachtratenfrage und Gerüchte über eine er- v, ticsetduna der Verhandlungen in Niagara-Falls Verstimmung orriefen, Bei dem geringen Verkchr wären aber die Rücgänge

meist nur unbedeutender Nat: r. In der S@Wlußstunde wurde die herrshende Mißstimmung verschärft durch Gerüchte, daß wahrsheinlich bei einer weiteren Untergesellshaft der H. B. Claflin Co. ein Zwangs- verwalter bestellt werden dürfte. Die Börse {loß unregelmäßig bei einem Aktienumsaß von nur 68 000 Stück. Die Umsäße am Bonds- marft erreihten eine Höhe von 1480 000 Dollar; die Tendenz war unregelmäßig. Tendevyz für Geld: Stetig. Geld auf 24 Std.- Dur({s{n.-Zinsrate 13, do. Zinsrate für leßtes Darlehn des Tages 17, Wechsel auf London 4,8565, Cable Transfers 4,8840, Wechsel auf Berlin (Sicht) 952. Rio de Janeiro, 29. Juni. (W. T. B.) Wetsel auf London 16,

Kursberihte von auswärtigen Warenmärkten.

Essener Börse vom 29. Juni 1914. Amtlicher Kursbericht. Kohlen, Koks und Briketts. Preisnotterungen des NRheinisch- Westfälishen Koblensyndikats für die Tonne ab Zeche. 1. Gas- und Flammkohle: a. Gasförderkohle 12,00—14,090 4, b. Gas- flammförderkohle 11, 50—1250 4, c. Flammförderkohle 11,00 bis 11,50 A, d. Stüdfoble 13, 50—15,00 M, e. Halbgesiebte 13,00 bis 14,00 A, f. Nußkohle gew. Korn I und 11 13,75—14,50 , do. do. ITT 13,50—14,25 4, do. do. TV 13,00—13,75 46, g. Nuß- grusfohle 0—20/30 mm 8,50—9,50 M, bo. 0—50/60 mm 9,75 bis 10,50 é, h. Grusfohle 7,00—9,75 J; 11. Fettfohle: a. Förder- foble 11,25—12,00 4, b. Bestmelierte Kohle 12,50—13,00 4, c. Stüdfohle 13,50—14,00 /, d. Nußfohle, gew. Korn I 13,75 bis 14,50 M, do. do. II1 13,75—14,50 M, do. do. III 13,50—14,25 M, do. do. V 13/00—13,75 5, 0. Kolblohle 12,25—13,00 \#Æ; ITI. Magere Kohle: a. #Förderkohle 10,50—12,00 4, b. do. melierte 11,75—12,75 Æ, c. do. aufgebesserte je nah dem Stü- ehalt 12,75—14,25 Æ, d. Stüdfoble 13,50—16,00 Æ, e. Nuß- oble, gew. Korn I und 11 15,25—18,50 #, do. do. III1 16,00 bis 19,75 J, do. do. IV 11,50—14,000 4, f. Anthrazit Nuß Korn 1 20,00—21,50 Æ, do. do. IT 21,50—25,50 M, g. Fördergrus 9,50 bis 10,50 Æ, h. Grusfoßle unter 10 mm 6,25—9,00 4: IV. Kofks8: a. Oodofenktoks 15,00—17,00 A, b. Gießereifoks 1750—1950 M, c. Brechkoks T und IT 19,00—22,00 A; V. Briketts: Briketts je noch Qualität 11,00—1425 \. Tendenz: Die Marktlage hat eine Veränderung nicht erfahren. Die nächste Börsenversammlung findet am Mittwooh, den 1. Juli 1914, Nachmittags von 34 bis 43 Uhr, im „Stadtgartensaale“ (Eingang am Stadtgarten) statt.

Magdeburg, 30. Juni. (W. T. B) Zuk&erbericht. Korn- ¡ucker 88 Grad ohne Sack —,—. Nachprodukte 75 Grad o. S. —,— Stimmung: Ruhig. Brotraffin. T ohne Faß 19,25—19,50. Kcristallzuckler I mit Sack —,—. Gem. Naffinade m. S. 19/00 bis 19,25, Gem. Melis I m. S. 1850—18,75. Stiwmung: Ruhig. NRobjucker I. Produkt Transit fret an Bord Hamburg: Juni 9,322 Gd,, 9,373 Br., Juli 9,377 Gd., 9,40 Br., Auguit- 9,70 Gd., 9 55 By, Oktober-Dezember 9,60 Gd., 9,621 Br.. Ianuar-März 9,75 Gd., 9,80 Br., Mai 9,90 Gd., 9,924 Br. Nuhig,

Bremen, 29. Juni, (W,. T. B,) . S{hmalz, Stetig Loko, Tubs und Firkin 53, ODoppeleimer 54. Kaffee. R Baumwolke. Ruhig. American middling loko 69.

Bremen, 29. Juni, Nachmittags 1 Uhr. (W. T. B) Baumwolle —, für Jun 64,5, für August 64,5, für September 63,6, für Oktover 62,3, für November 61,4, für Detember 61,3, für Januar 61,3, für Xebruar 61,3, für März 61,3, für April. 61,3, für Mai 61,3. Tendenz: Nuhig.

Hamburg, 30. Juni, Vormîittags 10 Uhr. (W. T. B.) Zudckermarki. Stetig, Nübenrohzucker 1. Produkt Basis 88 9/6 Mendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, für Juni 9,35, sür Juli 9,35, für August 9,521, für Oktober-Dezember 9,60, für Sanuar-Därz 9,75, für Mai 9 95.

Hamburg, 30, Juni, Vormittags 10 Uhr 15 Minuten. (W. T. B.) Kaffee. Stetig, Good average Santcs für September 47} Gd., für Dezember 487 Gd., für März 491 Gd,,

für Mai 49} Gd. London, 29. Juni. (W. T. B.) Rübenrobhzucker 889% stetig, Javazucker 969% prompt

Juni 9 h. 34 d. Wert, 10 fh. 17 d. nominell, ruhig.

London, 29. Juni. (W. T. B.) (SHluß) Standard- Kupfer stetig, 604, 3 Monat 603.

Liverpool, 29. Juni, Nachmittags 4 Ubr 10 Minuten. (W. T. B.) Baumwolle. Umsaß 4000 Ballen, davon für Spekulation und Export Ballen. Tendenz: Stetig. Amerikanische middling Lieferungen: Stetig. Juni-Juli 7,32

american middling für Juni

Jult-August 7,32, August-September 7,15, Septem)er-Otktober 6,92, Oktober - November 6,83, November - Dezembir 6,76, Dezember- Januar 6,74, Januar-Februar 6,74, Februar. März 6,75, Maärz- April 6,76. Liverpool, 30. Junt, Vormittags 10 Uhr 25 Minuten. (W. L. B.) Baumwolle. Der Markt eröffnete für loko rubig. PMutmaßliher Umsaß 4000 Ballen, Import 15 000 Ballen, davon amerilanische 13 000 Ballen. Amerikanische Lieferungen ruhig. Glasgow, 29. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) Nohetsen stetig, Middlesbrough warrants 51/0. Parts, 29. Juni. (W. T. B.) (S@&luß.) Rohzudcker stetig, 88 9/6 neue Kondittion 313—314. Weißer Zudcker stetig, für JUlt 342, für Juli

Nr 0 fr: 100 ke für Sunt 342 August 342, für Oktober-Januar 322.

Amsterdam, 29. Juni. (W. T. B.) Java-Kaffee good ordinary 41. Bancazinn 853.

Antwerpen, - 29. Juni. (W. T. B.) Petroleum. Raffiniertes Type wen loko 214 bez. Br., do. für Juni 214 Br., do. für Juli 214 Br., do. für Septembér 214 Br. Nuhig. Schmalz für Junt —.

New York, 29. Juni. (W. T. B.) (S{luß.) Baumwolle loko middling 13,25, do. für Juli 12,85, do. für September 12,69, do. in New Orleans loko middling 13%6, Petroleum Refined (in Cases) 11,00, do. Standard white“ in New York 8,50, do. Credit Balances at Dil City 1,75, Schmalz Western steam 10,474, bo. Rohe u. Brothers. 10,70, Zucker Centrifugal 3,32, Getreidefraht nah Liverpool 2, Kaffee Rio Nr. 7 loko 83, do. für Juli 8,32, do. für September 8.53, Kuyfer Standard loko 13,50 Br., Zinn 30,40—30,60. Die Visible Supplies betrugen in der vergangenen Wodhe: an Weizen 15 404 000 Bushels, an Canadaweizen 10 513 000 Bushels, an Mais 7 589 000 Bushels.

(R E GE E R T R 7 T I S R A A C E I Qi P Mt M R O; E T M O A

Mitteilungen des Königlichen Aöronautishen Obsfervatoriums,

veröffentliht vom Berliner Wetterbureau.

Dragtenausstieg vom 29, Juni 1914, 7—9 Uhr Vormittags:

Station Sechöhe . . ...| 122m | 500m |1000m |2000m |3000m | 4400 m

Temperâtur (0°) | 14,8 | 108 | 66 | 61 |—0,8 |—8,8 Rel. Fchtak. (%/)| 73 89 93 82 95 98 Wind-Nichtung .| W |WNW|WNW|WNW|NW | NW « Geschw. mps. 10 O 15 14 16 p Himmel bedeckt. Zwischen 1190 und 1240 m Höhe Temperatiur- zunahme von 6,1 bis 8,4, zwischen 1500 und 1650 m von 7,1 bis 8,4, zwis{hen 2830 und 2960 m von 0,6 bis 0,4, zwischen 3700 und 3800 m von —— 4,8 bis 4,4 Grad ; zwisGen 3110 und 3180 m überall 1,7, zwts{hen 3370 und 3420 m 3,2 Grad.

en n tes

.Vlisfingen

|

Wetterbertcht vom 30. Juni 1914, Vorm. 94 Uhr.

Wind- richtung, Wind- stärke

Name der Beobachtungs- station

eterfiand auf 0°, Meeres niveau u. Shwere

in 45° Breite

Varom

Wetter

Witterungs- verlau der legten 24 Stunden

eratur elfius

"E Niederschlag in 24 Sbiedeiilan Stufenwerten *)

Le in

Borkum Keitum

767,3

| | SW 2[wolkig | 766,1 |WSW 4 bedeckt

Borm. Nteder\{[l. meist bewölft

j dun J I | 7 F

——— D!

Hamburg TB7,3

WSW 3 wolkig

Vorm. Niederschl.

Swinemünde | 765,9

W 2beiter

meist bewölît

764,3 762,9

Neufahrwasser W \bededck

PYèemel

Schauer Vorm. Nieders{k.

t

Yachen 768 1 |O

3 NW Z3lhalb bed. 1\heiter

jiemlih heiter

Hannover

Berlin 766,5 |W 1

beiter

Borm. Nieders{l.

767,6 |[WNW 1 wolki

766,7 [NNW 3

Dreöden Breslau

volkenl.| 14

meist bervölft ztemlih heiter

g

Bromberg 764,9 |W

bedeckt 15

Nachm. Niederl.

Met

767,7 |N 3!wolkenl.| 17

vorwiegend beiter

Frankfurt, M. Karlsruhe, B.

_767,8 |NO 2heiter | 19 767,1 [NO 2 wolken. 21

ziemli heiter ziemli beiter

München 767,0 |D 2)

|_19/ 0 ] 0] ziemlich heiter

Zugspite DOT,D [It

Stornoway 757,8

5heiter | 2

SSW d bedeckt | 13

) |Nachm.Nieders{l. (Wilhelmshay.) meist bewölkt

e D 202) f V9 N ooo o|-o on | |o|/w|m|o|m|o]o

Malin Head | 761,5

SSW 4\|wvolkig 16

(Kiel) meist bewölkt

Valentia

Scilly 764,1 |[NNO 2\Nebe

7648S _3lbedeckt | 14

“(Wustrow i. M.) ziemli heiter

(Königsbg., Pr.)

I 15 Nahm. Niederschl.

Aberdeen 761,1 Shields

HoAlyhead

764,5

SSW 3\heiter SW Zlheiter 18 SW 3wolkenl.| 16

(Cassel) ziemli heiier

(Magdeburg) meist bewöslft

(GrünbergS8ehl.) meist berwölft

20

\

Ile d’Aix St. Mathieu

765,3

766,2 [DSD 1

Grisnez

OSO 2swolkenl.! 21

wolkenl.| 17

(Mülhaus., Els.) ziemlich beiter _

[(FEriedrichshaf.)

Gewitter

(Bamberg) meist bewölït

766,9 |ND 767,8 |SSO

Parts

| 767,1 SW 2/Dunst 21 1\wolfenl.| 2 2'heiter

Helder Bodsò

767,0 |S _756,2 W

3|\wolkenl. 4|wolftg

Christiansund | 757,9 |NW

5 bededt

Skudencs 761,9 [D

4 Nebel

Yards 753,3 |NO

1\wolfenl.!

761,8 |W 7625

Skagen Hanstholm

6|bededt WSW 3\bedvedt

Kopenhagen 764.3

WNMW 3 bedeckt

759,0 757,8 [N

Stockholm

WNW 2 bededt 4|heiter

Hernösand Haparanda 792,9

NW 2\wolt?ig

Wisbhy 761,1 Karlstad Archangel

759,2 |W 2|wolk i 705,0 [WSW 1wolk Petersburg | 757,3 [W 9 Rege Niga Wilna

WSW 2 wolkig

_761,7 |[NNW 1 hetter | 760.9 ¡N 2 heiter |

ig i

n

Gorki 1 757,0]

Warschau _| 763,2 |NNW 3 wolken

Kiew

N l [bededt

756,0 [NW legen

enl.

Wien 766,1 |NNW 1|wolk

ig Gewitter

_767,6 [N 763.5

Prag Nom

3|[wolfig Windsi. |wolkenli.

meist berölft

Florenz 763,6 O 1 heite

E e

c

Cagliari

759,0 |NNW 3 \oolkenl.

Thorshavn | 754,3 [Windst.

Negen

Seydisfjord D

Nügenwalder- 764,9

752,0 [D 1bededt W 3/bedeckt

meist bewölkt

münde 9 1 766,7 |S 1

bededckt

Gr. Yarmouth| Lecwick 758,1

SSO- 2 Nebel

Portland Bill|

766,7 |Windft. [wolkenl.|

Biarrißz 764,4 |\SW

1/heiter

Clermont ea

Perpignan | 764,3 |[Windst. Nizza 763,2 [Windit. Zürich 767,1 |D j

wolken. wolfkenl.| wolkenl.!

Genf 766 5

Lugano _764,6 N Säântis 5708

f

M) S wolkenl. S 1 wolfenl.

heiter

Helsingfors | 7582 Kuopio

_758,2 [WSW 3wolkenk.|_ 7542 |SW 1 halb bed.

Moskau 795,9 [N L1lbede

Brindifi

me m e a e mre e amen m ma ad enne

E

Triest 763,3

OND 2 wolkig

vorwiegend heiter

Krakau 765,6

B 2 beiter

meist bewölkt

Lemberg

760,4 [NNW 5 bededt

Getvitter\

Hermannstadt | 760,2 |W

1lnegen

Belgrad Serb.|

bededckt

S | C) | zte

Nachts Niederl.

Reykjavik 749,8 D (5Uhr Abends) |

O bededt

1 (Lesina) | ziemli beiter

Budapest 763,5 |WNW 4|wolk

enl. ziemli beiter

Horta 763,1 |Windfst.

Dunst

1 21 _—

avi.

Corufia 762,9

WNW 1 wolkenl.! 19

*) Aenderung des Barometers (Barometertenbenz) von 5 bis 8 Uhr Morgens nah folgender Skala: 0==0,0 bis 04 mw; 1=0,5 bis 14 mm; 2=1,5 bis 2,4 mm

8 = 26 bis/3,4 mm; 4 = 8,5 big 44 m

m; 6 = 4,56 bis 56,4 mm; 6 = 6,5 bi

6,4 mm; 7 = 6,5 bis 7,4 mm; 8 = 7,5 bi8 84 mm: 9 = nit beobachtet, Bei

negativen Werten der Barometertendenz ('

Ein Maximum von 768 mm ist vom Westen na Tiefdruckkgebiete befinden sch in Minimum: von 747 mw über Jéland. In

vorgedrungen. Wetter teils heiter, teils wolkig

trocken, die Temperatur normal; gestern war vkelfah

zu’ verzeichnen.

Minuszeichen) gilt dieselbe Chiffreffala, dem Kontinent

in Nordeuropa, ein

Deutschland ist dat

bet {wacher Luftbeweg